DE3105320A1 - Brillenglas mit zunehmender brennpunktverstaerkung - Google Patents
Brillenglas mit zunehmender brennpunktverstaerkungInfo
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Description
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310532t
Anmelder: ITEK CORPORATION, 10 Maguire Road,
Lexington, Massachusetts, U.S.A.
Bezeichnung Brillenglas mit zunehmender Brennpunkt-
der verstärkung
Erfindung
Die Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf Brillengläser und im besonderen auf Brillengläser mit zunehmender Brennpunktverstärkung.
Der Begriff Presbyopie ("Greisenhaftigkeit") wird verwendet,
um den Zustand zu beschreiben, bei dem die Elastizität der Augenlinse fehlt oder herabgesetzt ist. Dieses Leiden trifft gewöhnlich
die meisten Leute im mittleren Lebensalter und ist durch die Unfähigkeit des Auges gekennzeichnet, eine scharfe Fokussierung
für das Nahsehen zu erreichen.
Die herkömmliche Behandlung der Presbyopie besteht darin, korrigierende Gläser mit zwei oder mehreren sphärischen Oberflächen
bzw. Segmenten von verschiedener Brechkraft zu verschreiben. Diese Gläser, die auch als Mehrstärkengläser bezeichnet
werden, sind so gestaltet, daß die Brechkraft des einen Segments die richtige Fokussierung auf nahe Gegenstände ermöglicht,
während das andere Segment bzw. Segmente die Sehkraft
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zur Betrachtung von weiter entfernten Gegenständen korrigiert. Gewöhnlich wird eine von Presbyopie betroffene Person anfänglich
Gläser mit zwei Segmenten, die als Bifokalgläser bekannt sind, tragen und bei fortschreitender Verschlechterung des
Auges eventuell später Gläser mit drei Segmenten, sogenannte Trifokalgläser, benötigen, damit die Fokussierung auf Objekte
in mittlerer Entfernung ermöglicht wird.
Multifokalgläser sind schon seit vielen Jahren in Gebrauch und sind hinsichtlich ihrer Fähigkeit, die Sehkraft zu verbessern,
im allgemeinen recht annehmbar. Sie unterliegen jedoch einigen Wachteilen. So besitzen herkömmliche Multifokalgläser eine
scharfe Trennungslinie oder Diskontinuität zwischen den verschiedenen
Glassegmenten, so daß, wenn die Sehachse diese Trennungslinie überschreitet, gewöhnlich in dem von dem Brillenträger
empfangenen Bild ein Sprung auftritt. Viele Brillenträger können sich nur mit Schwierigkeiten an dieses Gefühl gewöhnen.
Darüberhinaus können sich viele Patienten, insbesondere die, die eine stark verringerte Akkomodationsfähigkeit besitzen (d.h. die
Fähigkeit des Augas, sich automatisch auf die Betrachtung von Objekten in unterschiedlichen Entfernungen einzustellen), nicht
genau auf die Gegenstände fokussieren, die zwischen den Entfernungen
liegen, auf die die verschiedenen Glassegmente fokussieren sollen.
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Schließlich zögern viele Leute mit verringerter Akkomodationsfähigkeit Multifokalyläser zu tragan, da sio glauben, daß
diese Gläser ihrer äußeren Erscheinung abträglich sind und der Umwelt deutlich machen, daß sie älter werden. Obwohl diese Leute
korrigierende Gläser benötigen, tragen sie sie nicht, zumindest
nicht regelmäßig, und verzichten dadurch nicht nur auf eine gute Sehkraft, sondern erzeugen auch ein Sicherheitsproblem,
wenn sie beispielsweise ohne die geeignete Brille Auto fahren.
In Erkenntnis dieser Nachteile der herkömmlichen Multifokalgläser wurde in den letzten Jahren ein neuer Glastyp auf dan
Markt gebracht. Diese Gläser sind im allgemeinen als Gläser mit zunehmend veränderbarer Brennpunktverstärkung oder einfacher,
als Gläser mit zunehmender Brennpunktverstärkung bekannt. Sia sind so gestaltet, daß sie die Eigenschaften der Multifokalgläser
besitztn, ohne jedoch die scharfe Trennungslinie oder Diskontinuität zwischen den verschiedenen Teilen des Glases aufzuweisen.
Im einzelnen sind diese Gläser dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Bereich mit zunehmender Brennpunktverstärkung besitzen,
der sich zwischen dem Fern- und Lesebereich des Glases befindet und in diese übergeht. Darüberhlnaus ist der Bereich mit
der zunehmenden Brennpunktverstärkung so gestaltet, daß er eine sich kontinuierlich ändernde Brennpunktverstärkung besitzt, dia
mit einer der Brechkraft des Fernbereichs an der Verbindungsstelle
entsprechenden Brechkraft beginnt und mit einer der Brechkraft des Lesebereichs an der Übergangsstelle entsprechenden Brachkraft
endet.
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Diese drei Abschnitte, nämlich Fernbereich, Lesebereich und Bereich mit zunehmender Brennkraft bilden die Funktionszone des Glases und diese Zone schafft die durch die ärztliche
Verschreibung bestimmte korrigierende Brennkraft. Die restliche Fläche des Glases bildet der periphere Bereich, der gewöhnlich
eine starke Aberration besitzt und keine geeignete korrigierende Brennkraft für den Brillenträger schafft.
Das Grundpatent für diese Art von Glas wurde im Jahre 1915
erteilt (US-PS 1 143 316) und eine weiterentwickelta Version wurde im Jahre 1924 erteilt (US-PS 1 518 405). Beide Patente
betrafen hauptsächlich die Funktionszone des Glases. Die zahlreichen
folgenden Patente offenbarten verschiedene Formeln für den peripheren Bereich und zielten darauf ab, die Aberrationen
zu verringern oder betrafen Herstellungsverfahren oder beides. Die Einführung von numerisch gesteuerten Maschinen
zur Herstellung von Oberflächen im letzten Jahrzehnt beseitigte viele Beschränkungen, die aufgrund der Herstellungsverfahren
bestanden; demzufolge zielten viele Patente auf die Verringerung der Aberration in dam peripheren Bereich ab.
Zwei Aberrationen in diesem Bereich, die einen grossen Einfluß auf das Wohlbefinden des Brillenträgers haben, sind Astigmatismus
und die Verzerrung von horizontalen und vertikalen Linien. Die physischen und mathematischen Eigenschaften dieser beiden
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Aberrationen sind den Fachleuten auf diesem Gebiet wohl vertraut und es ist anerkannt, daß diese Aberrationen nicht vollständig
beseitigt werden können wegeo der physischen Anforderungen, die in der Funktionszone erfüllt werden müssen. Dieser
Umstand beschränkt das Entwurfsziel auf die Entwicklung einer Oberflächengeometrie, die in dem peripheren Bereich eine besondere
Verteilung von Aberrationen besitzt, damit für den Brillenträger der größtmögliche Tragekomfort geschaffen wird.
Besonders störend ist die Verzerrung von horizontalen und vertikalen
Linien im temporalen peripheren Bereich. Auch die unvermeidbare astigmatische Aberration ist besonders störend in
dem Bereich, der neben dem Fernbereich liegt, da er das nahe periphere Sehen während des Sehens in die Ferne beeinflußt. Eine
weitere unerwünschte Stelle für diese Aberration ist der unterste Teil des peripheren Bereichs, da er die Erfassung der
wahren Bodenebene verfälscht. Bezeichnenderweise zielen alle neueren US Patente, wie z.B. US-Patent 3 687 528, 3 711 191,
3 910 691, 4 055 379 und 4 062 629, auf die Schaffung der besten Lösung für die oben beschriebenen Verhältnisse.
Die Erfindung richtet sich auf dieselbe Entwurfsaufgabe wie
oben, d.h. die Schaffung des bestmöglichen Komforts für den Brillenträger. Im einzelnen schafft die Erfindung ein neues
mathematisches Modell für die Geometrie der gesamten Glasoberfläche, das eine Verringerung der Verzerrung der horizontalen
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und vertikalen Linien in dem temporalen peripheren Bereich
auf ein nicht mehr bemerkbares Niveau ermöglicht, das die astigmatische Aberration in der Fläche neben dem Fernbereich
verringert und das die astigmatische Aberration in dem unteren Teil des temporalen peripheren Bereichs verhindert.
Darüberhinaus schafft die Erfindung eine neuartige Geometrie, die es ermöglicht, daß diese Eigenschaften nach Drehung des
Glases zur Anpassung an das rechte oder linke Auge aufrechterhalten werden. Da die Gläser sowohl für die Nah-, wie auch
für die Fernsicht, verwendet werden müssen, kann der optische Mittelpunkt für den Fernbereich und den Lesebereich nicht auf
dieselbe vertikale Linie gebracht werden. Stattdessen muß aufgrund der Konvergenz der Augen bei der Betrachtung von naheliegenden
Gegenständen der optische Mittelpunkt für den Lesebereich näher an der Nase sowohl für das rechte wie auch das
linke Glas liegen (siehe Fig. 4).
Dies erfordert grundsätzlich zwei verschiedene Glasgestaltungen für das rechte und das linke Auge und in der Tat schaffen Ausführungsbeispiele
des Standes der Technik einen verschiedenen Glasentwurf für jedes Auge. Eine wirtschaftliche und bevorzugte
Lösung dieses Problems besteht darin, daß ein gemeinsamer Glasentwurf sowohl für das rechte wie auch das linke Auge geschaffen
wird und danach das Lesesegment dadurch näher an die Nase gebracht
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wird, daß das Glas um den Glaamittelpunkt gedreht wird. Andere
bisher offenbarte Gläser auf dem Markt sind derartig gastalbet.
Diese Lösung schafft jedoch andere Entwurfsschwierigkeiten. Wenn
nämlich das Glas hinsichtlich der Verzerrung der horizontalen und vertikalen Linien in dem peripheren Bereich für eine mittlere
Ausrichtung korrigiert ist, verliert es diese Korrektur nachdem es zur Anpassung an das linke oder rechte Auge gedreht worden
ist. Bei der Erfindung geht die Korrektur nicht nach der Drehung verloren.
Weitere besondere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden im folgenden in Verbindung mit der detaillierten Beschreibung der besten Ausführungsweise der Erfindung ausgeführt.
In Fig. 1 ist schematisch ein Glas mit zunehmender Brennpunktverstärkung gemäß der Erfindung dargestellt.
In Fig. 2 ist schematisch die Oberfläche eines Glases mit zunehmender
Brennpunktverstärkung gemäß der Erfindung dargestellt, die innerhalb eines Koordinatensystems angeordnet ist, das verwendet
wird, um eine mathematische Beschreibung der Glasobarflache
zu ermöglichen. Im einzelnen sind in Fig.2a die Vorderansicht
der Glasoberfläche und in Fig. 2b und 2c Querschnitte der Glasoberfläche in Richtung der Pfeile 2-2 bzw. 3-3 in
Fig. 2a dargestellt.
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In Fig. 3a, 3b und 3c ist schematisch die untere Hälfte der Glasoberfläche in demselben Koordinatensystem wie in Fig. 2
zum Verständnis der Erfindung dargestellt. In Fig. 3a wird eine Vorderansicht der Glasoberfläche und in Fig. 3b und 3c
Querschnitte in Richtung der Pfeile 4-4 bzw. 5-5 in Fig. 3a dargestellt.
In Fig. 4 werden schematisch Gläser mit zunehmender Brennpunktverstärkung
gemäß der Erfindung dargestellt, die in ein Brillengestell eingesetzt sind.
In Fig. 5a und 5b werden die Gläser der Fig. 4 auf einem Gittermuster
dargestellt, um die verbesserten optischen Eigenschaften des erfindungsgemäßen Glases mit zunehmender Brennpunktverstärkung
zu zeigen.
In Fig. 1 ist schematisch ein Brillenglas mit zunehmender Brennpunktverstärkung 10 gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung und im einzelnen die vordere konvexe
Oberfläche 11 eines derartigen Glases dargestellt. Die Glasoberfläche 11 kann als in mindestens vier Oberflächenbereiche
geteilt angesehen werden, nämlich den Fernbereich 12, den Lesebereich
13, den Bereich mit zunehmender Brennpunktverstärkung und den peripheren Bereich 16.
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Der Fernbereich 12 nimmt im wesentlichen die obere Hälfte des Glases ein und ist im wesentlichen von sphärischer Krümmung
mit überall konstanter Brechkraft; er wird für die Betrachtung von entfernten Gegenständen verwendet. Der Lesebereich 13 befindet
sich bei dem unteren Teil des Glases und ist vorzugsweise ebenfalls von sphärischer Krümmung und mit konstanter
Brechkraft zur Betrachtung von Gegenständen in normaler Leseentfernung
.
Der Bereich mit zunehmender Brennpunktverstärkung 14 befindet sich zwischen den Fern- und Leseberelchen der Glasoberflächa
und verbindet diese optisch. Wie in der Lehre bekannt ist und
im folgenden ausführlicher erörtert wird, besteht der Bereich mit zunehmender Brennpunktverstärkung 14 aus einer Verbindungsfläche (corridor), die sich von dem Fern- zum Lesebereich erstreckt
und deren Brennpunkt sich allmählich und kontinuierlich von einem Brennpunkt, der dem des Fernbereichs an der Verbindungsstelle
gleicht, zu einem Brennpunkt ändert, der dem an der Verbindungsstelle mit dem Lesebereich gleicht. Wenn das Auge diesen
Verbindungsbereich von oben nach unten durchblickt, können Gegenstände
in jeder Entfernung von unendlich bis zur Leseentfernung klar gesehen werden.
Von einem theoretischen Gesichtspunkt aus ist es wünschenswert, daß der Bereich mit zunehmender Brennpunktverstärkung auf seiner
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gesamten Länge frei von astigmatischen Brechkraftunterschieden
ist. Von einem physiologischen Standpunkt aus muß aber erkannt .werden, daß das Auge leicht einen gewissen astigmatischen Brechkraftunter
schied ertragen kann, insbesondere am Anfang (oberen Bereich) des Verbindungsbereichs. Dieser Teil des Verbindungsbereichs wird sehr selten zum Sehen verwendet, da die restliche
Akkomodativkraft es dem Träger ermöglicht, den Fernbereich zum Sehen in diesem Brennpunktbereich zu verwenden. Bei der Erfindung
wird davon ausgegangen, daß die Einführung eines tolerierbaren Astigmatismus in dem Bereich mit zunehmender Brennpunktverstärkung
insgesamt eine erhebliche funktioneile Verbesserung des Glases bewirkt.
Im einzelnen wird die Krümmung von im wesentlichen jedem vertikalen
Element des Verbindungsbereichs immer flacher, d.h. von schwächerer Brechkraft, gemacht als die Krümmung der entsprechenden
horizontalen Querschnitte bei dem vertikalen Element. Typischerweise beträgt der Brechkraftunterschied zwischen den
vertikalen und horizontalen Krümmungselementen entlang dem Bereich mit zunehmender Brennpunktverstärkung etwa 20% der
Additivkraft (add power) beim Beginn des Übergangsbereichs und fällt auf Null am Ende des Obergangsbereichs ab. Da der vertikale
Querschnitt des Übergangsbereichs gemäß der Erfindung flacher
als beim herkömmlichen Entwurf ist, wird der gesamte Lesebereich nach vorne näher an die den Fernbereich bildende Sphäre ge-
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bracht. Demzufolge ist der periphere Bereich, der die Verbindung zwischen dem Fernbereich und dem Lesebereich schafft,
weniger verzerrt, was wiederum in einem geringeren astigmatischen Brechkraftunterschied resultiert. Ein weiterer Vorteil
dieser Ausführung besteht darin, daß die Stärke des Rohglases gleichförmiger ist, was in einem dünneren Glas für eine positive
Distanzkraft resultiert.
Wie oben angegeben, bilden der Fernbereich, der Lesebereich und
der Obergangsbereich die Funktionszone des Glases, die die durch die ärztliche Verschreibung bestimmte korrigierende Brennkraft
schaffen. Der Rest des Glases, der mit der Bezugszahl 16 versehen
ist, bildet die peripheren Bereiche der Glasoberfläche. Die Aufgabe dieser Flächen besteht nur darin, die übrige Fläche
des Glases auszufüllen, um eine kontinuierliche optische Oberfläche
zu schaffen. Wie im folgenden deutlich werden wird, befinden sich notwendigerweise Aberrationen in diesen Flächen
und die Erfindung bezieht sich hauptsächlich auf diese Flächen, um ein Glas mit durchgängig optimalen Eigenschaften zu schaffen.
An dieser Stelle muß hervorgehoben werden, daß die Trennungslinien, die in Fig. 1 zwischen den verschiedenen Bereichen der
Glasoberfläche dargestellt sind, nur aus Erläuterungsgründen vorhanden sind. In Wirklichkeit sind Linien oder Diskontinuitäten
weder in physischer noch in optischer Form vorhanden.
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Stattdessen geht jeder Bereich der Glasoberfläche allmählich in den benachbarten Bereich über und verschmilzt mit diesem.
Wenn das Auge beispielsweise über das Glas von dem Lesebereich zum Übergangsbereich oder vom Übergangsbereich zum peripheren
Bereich geht, kann der Träger keine bestimmte Fläche oder Linie unterscheiden! bei der der Wechsel von einem Bereich zum anderen
stattfand.
Des weiteren muß hervorgehoben werden, daß die Erfindung nur die Oberfläche des Glases mit zunehmender Brennkraftverstärkung
betrifft, die in dem in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel die konvexe vordere Oberfläche des Glases 10
bildet. Die konkave rückwärtige Oberfläche des Glases wird mit einer sphärischen oder anderen Oberfläche versehen, die genau
so gestaltet wird, daß sie das Glas an die bestimmte augenärztliche Verschreibung für den Träger anpaßt.
Wie schon oben erwähnt wurde, besitzen die Fern- und Nahbereiche der Glasoberfläche 11 typischerweise eine sphärische Form, wobei
jeder eine bestimmte Brechkraft besitzt. Der unterschied in der
Brechkraft zwischen dem Fern- und Lesebereich kann beispielsweise von einer halben Dioptrie bis zu drei oder mehr Dioptrien
betragen. Die spezifische Brechkraft dieser Glasbereiche ist für die Erfindung unwesentlich, abgesehen davon, daß der Übergangsbereich
selbstverständlich an seiner Oberseite der Brechkraft des Fernbereichs und an seiner Unterseite der Brechkraft
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des Nahbereichs entsprechen muß und über seine Länge allmählich
kontinuierlich von der einen Brechkraft zur anderen übergehen muß.
Wenn eine Person Gläser mit zunehmender Brennpunktverstärkung
trägt, betrachtet sie gewöhnlich Gegenstände entweder durch den Fern-, Lese- bzw. Übergangsbereich des Glases. Bei vielen
Gelegenheiten wird jedoch auch durch den peripheren Bereich
des Glases gesehen; daher ist es wichtig, daß auch auf die Gestaltung dieses Bereichs Mühe verwandt wird. Da es jedoch, wie
oben erwähnt, nicht möglich ist, diesen Bereich vollkommen frei von Aberrationen zu gestalten, war es bei den jetzt auf dem
Markt befindlichen Gläsern mit zunehmender Brennpunktverstärkung Hauptziel, diesen Bereich der Glasoberfläche so zu gestalten,
daß Fehler verringert werden oder zumindest, daß die Fehler dem Brillenträger keine Beschwerden verursachen.
Als allgemeine Regel wurde festgestellt, daß es wünschenswert ist, die Verzerrung von vertikalen und horizontalen Linien im
temporalen peripheren Bereich zu vermeiden und starken Astigmatismus
in dem neben dem Fernbereich liegenden Bereich und in dem untersten Teil des peripheren Bereichs zu vermeiden, da
diese sehr leicht bemerkbar sind, wenn etwas durch das Glas betrachtet wird, das diese Eigenschaften besitzt.
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Als Hilfe bei der Erläuterung der Erfindung ist in Fig. 2 schematisch das Glas mit zunehmender Brennpunktverstärkung
10 innerhalb eines dreidimensionalen x,y,z Koordinatensystems dargestellt, damit eine mathematische Beschreibung der Glasoberfläche
11 ermöglicht wird. In Fig. 2a ist eine Vorderansicht
der Glasoberfläche, in Fig. 2b ein Querschnitt in Richtung der Pfeile 2-2 in Fig. 2a und in Fig. 2b ein
Querschnitt der Glasoberfläche in Richtung der Pfeile 3-3 in Fig. 2a dargestellt. Aus Darstellungsgründen ist nur die
vordere Oberfläche mit zunehmender Brennpunktverstärkung 11
des Glases in der Zeichnung dargestellt.
In Fig. 2 ist der Ursprung des gewählten Koordinatensystems
an den Scheitel 21 der Glasoberfläche gelegt, wobei der Scheitel mit dem Beginn der Oberseite des Ubergangsbereichs der
Glasoberfläche zusammenfällt (siehe auch Fig. 1). Die x-Achse des Koordinatensystems fällt mit der Projektion der vertikalen
Mittellinie 24 des Ubergangsbereichs zusammen, wie noch deutlicher aus Fig. 2b hervorgeht. Diese Mittellinie wird auch als
ümbilicallinie bezeichnet und erstreckt sich über die gesamte Länge des ubergangsbereichs.
In Fig. 3a, 3b und 3c ist das Glas mit derselben Orientierung wie in Fig. 2a, 2b bzw. 2c schematisch dargestellt, außer daß
aus Gründen der besseren Darstellung nur die untere Hälfte der
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Glasoberfläche dargestellt ist. Im einzelnen ist in Fig. 3a
eine Vorderansicht der Glasoberflache, in Pig. 3b ein Querschnitt
in Richtung der Pfeile 4-4 in Pig. 3a und in Fig. 3c ein Querschnitt in Richtung von beispielsweise den Pfeilen 5-5
in Fig. 3a dargestellt. Wiederum ist aus Gründen der Darstellung nur die Oberfläche mit zunehmender Brennpunktverstärkung 11
des Glases dargestellt.
Die obere Hälfte des Glases bildet den Fernbereich 12 (Fig. 1) des Glases und ist, wie oben erwähnt/ vorzugsweise vollständig
sphärisch ausgebildet. In der folgenden Beschreibung der Glasoberfläche wird nur die untere Hälfte erörtert und es muß
deshalb hervorgehoben werden, daß jede Erwähnung der Glasoberfläche
sich auf die untere Hälfte der Glasoberfläche bezieht.
Die Geometrie der Glasoberfläche (d.h. der unteren Hälfte) ist in Parameterform definiert. Im einzelnen ist jeder Querschnitt
der Oberfläche in Ebenen parallel arur yz-Ebene (z.B. Ebenen 31
und 32 in Fig. 3a, die senkrecht zu der Ebene des Papiers und
parallel zur y-Achse verlaufen) als sswei-dimensionale Kurve
durch eine Gleichung definiert, die Parameter von wechselnden Werten als eine Funktion der Koordinate χ enthält. Weiterhin
sind diese zwei-dimensionalen Kurven in zwei Teile geteilt,
nämlich einen mittleren Teil, der sich zwischen den Koordinaten -1Y1 und +y.. (Fig. 3a oder 3c) befindet, und einen peripheren
Teil, der außerhalb der -y1und +y- Grenzen liegt. Mit anderen
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Worten -y. und +y., definieren die inneren Grenzen der peripheren
Teile 16 der Glasoberfläche und diese -y. und +y^
Grenzen können, obwohl sie als gerade Linien dargestellt sind, jede Form besitzen» um die inneren Grenzen der peripheren Teile
zu definieren.
Der mittlere Teil der Kurven (d.h. zwischen -y. und +y^,) wird
durch die Punktion Z / -, definiert, während der periphere
Teil der Kurven durch die Funktion Z , ->
definiert wird. Die Parameter-Konstanten in beiden Funktionen hängen grundsätzlich
von dem Wert von χ ab.
Die Funktion Z . » wird durch die folgende Gleichung definiert
z -z
^m(X1Y) - Zmo(x)
Die verschiedenen Parameter dieser Funktion werden wiederum wie folgt definiert: Z , » ist die Funktion, die die Geometrie
πιο \ x j
der Umbilicallinie 24 beschreibt (Fig. 3b). Der Verlauf dieser
Kurve wird durch die Brechkraftzunahme in dem Übergangsbereich und durch den Wert der Brechkraft in dem Lesebereich des Glases
bestimmt.
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B, . ist die konische Konstante für die konische Komponente
der Punktion. Sie nimmt die Werte an, die die konische Kurve
kontinuierlich von einem Kreis am Beginn des Übergangsbereichs (neben dem Fernbereich) zu einer gestreckten Ellipse am Ende
des tibergangsbereichs und dann wieder: zurück zu einem Kreis
zur Mitte des Lesebereichs wandeln» ihre Aufgabe besteht im wesentlichen darin, die Oberflächongeometrie bei der Übergangsstelle
zwischen dem Übergangsbereich und dem Lesebereich zu verbessern.
4 ix) "^st ^e y'z KomPonente des örtlichen Radius (local
radius) der Krümmung Rn./x\ der durch die Punktion z mo/x\ defi
nierten Umbilicallinie (siehe wiederum Fig. 3b, die diese
Punktion für eine bestimmte Querschnittskurve x_ darstellt).
Die Exponent!alkomponente der Funktion (1) schafft einen
glatten übergang zur Z .. Funktion.
Der Parameter C. . ist sehr klein* damit der Beitrag dieser
Komponente in dem Mittelteil der Kurve unterdrückt wird.
-4 Typischerweise wird er von einem Wert von 10 bei χ = O
zu einem Wert von etwa 10 bei χ = maximum übergehen.
Der Parameter η, . ist für die glatte Verbindung €er Kurve
Zm(x v) mit der Kurve Zn(x v) bei ^en Punkten ""Y-j und +y-|
verantwortlich. Diese Bedingung wird dann erfüllt, wenn dis
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310532Q
ererste Ableitung der Punktion Z , » der ersten Ableitung
der Funktion Z , x \ bei den Punkten +y. oder -y. gleicht.
Demzufolge wird der Wert η, ν dadurch gefunden, daß die
folgende Gleichung gelöst wird.
dy dy
dZn(*,y) far
dy Iur
y i
Die periphere Kurve Z / v \ wird durch die folgende Punktion
η ν* l)
definiert:
2S Zn(x,y>
» 2HO(X) * Rp(x) " |/ Rp(x) " »2
Diese Punktion definiert einen Kreis5 dessen Scheitel sich
auf Kurven befindet, die durch die Parameter-Punktion Z , »
bestimmt werden (siehe Fig. 3c).
Die Parameter-Funktion z no/x\ wird durch die folgende konische
Gleichung bestimmt:
Zno(x) - BU I V L L(x)
Die Konstanten Br und R1. werden so gewählt, daß sie die erwünschte
Breite für den Leeebereich ergeben und den Astigmatismus
in dem neben dem Fernbereich liegenden Bereich verringern.
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t N
f WHiIi-
Der Parameter R_/x\ gibt eine modifizierte Entfernung zwischen
dem Punkt x^y* auf der Kurve und der parallel zur x-Achse verlaufenden
und den Mittelpunkt des Fernbereichs C, schneidenden
Linie wieder (siehe Fig. 3b). Sie wird durch die Formel bestimmt:
RP(=O ' R(x) (1^(X)' t5>
in der R, ν der genaue Wert der obigen Entfernung (Fig. 3b)
und A/ % ein modifizierender Faktor ist, der typischerweise
den Wert von 0,2 bei χ = maximum annimmt und bei χ = minimum O
beträgt. Diese modifizierende Komponente wird zur Korrektur der Verzerrung der horizontalen und vertikalen Linien auf
der temporalen Seite des peripheren Bereichs nach Drehung des
Glases zur Anpassung an das rechte oder linke Auge benötigt, wie im folgenden erläutert wird.
Indem ein Glas gemäß den oben beschriebenen Parametergleichungen gestaltet wird, ist es möglich, ein Glas zu schaffen, in dem
astigmatische Fehler in dem unteren Teil des temporalen peripheren Bereichs beseitigt werden, während gleichzeitig die
Verzerrung der horizontalen und vertikalen Linien wesentlich verringert wird. Diese Gestaltung erlaubt es, dies zu erreichen,
ohne daß der Fernbereich des Glases asphärisch gestaltet werden muß, wie dies bei Gestaltungen gemäß dem Stand
der Technik geschieht. Auch ist es nicht erforderlich, daß eine
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Konzentration von sehr starkem Astigmatismus in engen Zonen geschaffen wird, wie dies bei anderen Gestaltungen üblich
ist.
Ein besonders wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Gestaltung es ermöglicht, die Verzerrung von horizontalen
und vertikalen Linien auf der temporalen Seite des peripheren Bereichs zu korrigieren, nachdem das Glas zur Anpassung
an das rechte oder linke Auge gedreht worden ist. In Fig. 4 sind schematisch Gläser mit zunehmender Brennpunktverstärkung
41 und 42 dargestellt, die in ein Brillengestell 43 eingesetzt sind. Aus der schematischen Darstellung des Bereichs
mit zunehmender Brennpunktverstärkung und des Lesebereichs der Gläser geht hervor, daß beide Gläser nach innen geneigt sind.
Dies ist aufgrund der Konvergenz der Augäpfel beim Betrachten von nahen Gegenständen erforderlich. Normalerweise sind diese
Gläser 8-10° aus der Vertikalen gedreht.
Zwar ist bei vielen bisher offenbarten Gläsern das Glas zur
Korrektur der Verzerrung von horizontalen und vertikalen Linien in dem peripheren Bereich für eine mittlere Orientierung korrigiert,
diese Korrektur geht jedoch verloren, nachdem das Glas gedreht wurde. Die vorliegende Erfindung schafft eine besondere
Geometrie, die es ermöglicht, auch nachdem das Glas für das rechte oder linke Auge gedreht worden ist, die Korrektur der
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Verzerrung von horizontalen und vertikalen Linien unter einem bemerkbaren Niveau beim temporalen peripheren Bereich
zu halten. Dies ist in Fig. 5a und 5b dargestellt, in der ein Glaspaar 51 und 52, das zur Anpassung an das linke und
rechte Auge gedreht worden ist, auf einem Raster angeordnet ist. Die Gläser haben eine Null-Distanzkraft (zero distance
power) und einen Zwei-Dioptrien Nahsusatz (two diopter add power). Aus diesen Figuren geht deutlich hervor, daß die
Verzerrung von horizontalen und vertikalen Linien tatsächlich nicht in den temporalen peripheren Bereichen der Gläser feststellbar
ist.
Aus Informationsgründen geben die Umrisse 53 und 54 in
Fig. 5a und 5b den Umriß eines Brillengestells wieder und zeigen die Form der Gläser, nachdem sie zur Einpassung in das Gestell
geschliffen worden sind.
Das erfindungsgemäße Glas mit zunehmender Brennkraftverstärkung
kann entweder aus Glas oder aus Kunststoff hergestellt werden, wie in der Lehre wohlbekannt ist. Vorzugsweise wird jedoch
ein aus CR-39, dem üblicherweise bei der Herstellung von Kunststoff-Brillengläsern
verwendeten Polymer, hergestelltes Kunststoffglas
verwendet. Ein derartiges Glas kann in einer durch zwei voneinander durch eine geeignete Dichtung getrennte Gußteile
gebildeten Gußform gegossen werden. Dabei wird ein Gußteil mit einer fortlaufenden Oberfläche (progressive surface)
auf seiner konkaven Oberfläche verwendet, damit diese fort-
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laufende Oberfläche auf die konvexe Oberfläche des darin gegossenen
Kunststoffglases übertragen wird.
Die Oberfläche der fortlaufenden Gußform kann auch in einer
Vielzahl von in der Lehre bekannten Verfahren hergestellt werden. Vorzugsweise wird sie dadurch hergestellt, daß ein
kreisförmiges Glasstück, gegen einen Block eines feuerfesten Stoffes oder Metalls gesenkt wird, das mittels maschineller
Bearbeitung mit einer fortlaufenden Oberfläche versehen worden ist. Der feuerfeste Block kann selbstverständlich viele Male
zur Herstellung von Gußformen verwendet werden, während die Gußteile ebenfalls mehrmals für den Guß von Gläsern verwendet
werden können.
Die obige Beschreibung bezieht sich auf das gegenwärtig bevorzugte
Äusführungabeispiel der Erfindung. Es muß jedoch hervorgehoben werden, daß verschiedene Änderungen und Abwandlungen
möglich sind. Demgemäß ist hervorzuheben, daß die Erfindung nicht über den aus den Ansprüchen sich ergebenden
Schutzumfang hinaus beschränkt sein soll.
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Claims (1)
- J 84 P 108Anmelder: ITEK CORPORATION, 10 Maguire Road, 3105320 Lexington, Massachusetts, U.S.A.Bezeichnung der Brillenglas mit zunehmender Brennpunkt-Erfindung: verstärkungPatentansprüche1. Brillenglas mit zunehmender Brennpunktverstärkung, wobei das Glas eine Oberfläche mit zunehmendem Brennpunkt besitzt, die aus einem Pernbereich, einem Lesebereich, einem Übergangsbereich und peripheren Bereichen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil der Oberfläche in Parameterform unter Bezug auf ein dreidimensionales Koordinatensystem definierbar ist, indem sich dter· Ausgangspunkt des Koordinatensystems bei dem Scheitel der Glasoberfläche befindet, die z-Achse senkrecht zu der Oberfläche bei dem Scheitelpunkt steht, die x-Achse vertikal bezüglich der Oberfläche ist und die y-Achse horizontal zu der Oberfläche verläuft, wobei jeder Querschnitt dieses Teils parallel zur yz-Ebene als zweidimensionale Kurve definiert, wobei der mittlere Teil durch die Parameterfunktion Z , * und periphere Teile durch die Punktion Z , ν definiert sind und wobeiZm(x,y) = Zmo(x)13.2.1981 - 2 -130062/OS30-2- 310532QundZn(x,y) = Zno(x) + Rp(x)." \ Rp(x)wobei Z r ν die Punktion ist, die die Geometrie der Umbilicallinie der Glasoberfläche beschreibt; B, χ die konische Konstante für die konische Komponente der Funktion ist;, « die y,z Komponente des örtlichen Radius der Krümmung,Rm(x) der durch d^-e Punktion Z , » definierten Umbilicallinie ist;
C, s ein sehr kleiner Parameter zur Unterdrückung desEieitrags der Exponentialkomponenten C/ -,yn(x)η ^ χ)in dem mittleren Bereich der Kurve ist; n(x) der ^r d^*e S^a^*e Verbindung der Kurve Z , » mit der Kurve Z , > verantwortliche Parameter ist, wobei der Wert von η, ν durch Lösung der GleichungdZm(x,y) _ dZn(x,y)
dy d"jrfür die Werte von y gleich den Verbindungspunkten gefunden wird;Zno(x) a BT RL + BL(x) " RL wobei B, und R» so gewählt werden, daß sie die erwünschteBreite für den Lesebereich der Glasoberfläche schaffen, R P(X)= R(X) ^A(X))wobei R/ \ der Entfernung zwischem einem Punkt x.y. auf\ X ) IXJ 84 P 10813·2·1981 130062/0530 "3"310532Qder Kurve und der parallel zu der χ-Achse verlaufenden und den Mittelpunkt der Krümmung des Fernbereichs der Glasoberfläche schneidenden Linie gleicht und A, . ein modifizierender Faktor zur Korrektur der Verzerrung von horizontalen und vertikalen Linien in der teraporalan Seite des peripheren Teils nach. Drehung des Glases zur Anpassung an das linke oder rechte Auge ist.2. Glas gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Hälfte der Glasoberfläche, die den übergangsbereich enthält, der Nahbereich und der periphere Bereich den Teil der Oberfläche bilden, der in Parameterform definiert ist.3. Glas gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fernbereich im wesentlichen die obere Hälfte der Glasoberfläche umfaßt und von sphärischer Krümmung ist.4. Glas gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der übergangsbereich so gestaltet ist, daß auf der vertikalen Länge dieses Bereichs die Krümmung eines vertikalen Elements des Bereichs von geringerer Brechkraft ist als die Krümmung des entsprechenden horizontalen Querschnitts bei diesem Element.J 84 P 10813.2.1981 - 4 ~130062/05305. Glas gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Brechkraftunterschied zwischen der Krümmung eines vertikalen Elements des Übergangsbereichs und der Krümmung seines entsprechenden horizontalen Querschnitts etwa 20% der Additiv-Kraft (add power) an der Oberseite des Übergangsbereichs gleicht und allmählich abnimmt bis er am unteren Ende des ubergangbereichs sich Null nähert. ·J 84 P 108
13.2.1981130 0 62/0530
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