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DE3100561A1 - "schaufelradgeraet und verfahren zu dessen betreiben" - Google Patents

"schaufelradgeraet und verfahren zu dessen betreiben"

Info

Publication number
DE3100561A1
DE3100561A1 DE19813100561 DE3100561A DE3100561A1 DE 3100561 A1 DE3100561 A1 DE 3100561A1 DE 19813100561 DE19813100561 DE 19813100561 DE 3100561 A DE3100561 A DE 3100561A DE 3100561 A1 DE3100561 A1 DE 3100561A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bucket
drive
wheel
speed
computer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813100561
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Dipl.-Ing. 4100 Duisburg Kolleth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fried Krupp AG
Original Assignee
Fried Krupp AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fried Krupp AG filed Critical Fried Krupp AG
Priority to DE19813100561 priority Critical patent/DE3100561A1/de
Priority to AU78483/81A priority patent/AU7848381A/en
Publication of DE3100561A1 publication Critical patent/DE3100561A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/18Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging wheels turning round an axis, e.g. bucket-type wheels
    • E02F3/22Component parts
    • E02F3/26Safety or control devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Operation Control Of Excavators (AREA)

Description

  • FRIED. KRUPP GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG
  • in Essen Schaufelradgerät und Verfahren zu dessen Betreiben Die Erfindung betrifft ein Schaufelradgerät nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und ein Verfahren zum Betreiben eines solchen Schaufelradgerätes.
  • Schaufelradgeräte dienen zum Abtragen sowohl von gelagertem Schüttgut wie gewachsenem Boden. Das Abtragen erfolgt, wenn das Schaufelrad dreht und der Oberbau mit dem Schaufelrad-Ausleger gleichzeitig schwenkt. Wenn das Schaufelrad angetrieben wird und der Oberbau nicht schwenkt, wird nichts abgetragen und gefördert. Umgekehrt kann der Oberbau nicht schwenken, wenn das Schaufelrad nicht dreht, da dann der seitliche Widerstand die zulässigen Beanspruchungen übersteigt.
  • Bekannte Geräte haben je einen unabhängig voneinander von Hand einstellbaren Sollwertgeber für die Drehzahl des Motors des Schaufelradantriebs und für die Drehzahl des Motors des Schwenkantriebs für den Oberbau.
  • Die Seitenkraft auf den Oberbau bzw. das auf ihn ausgeübte Schwenkmoment steigt sowohl mit dessen Schwenkgeschwindigkeit bzw. mit der Drehzahl seines Schwenkantriebs als auch mit sinkender Drehzahl des Schaufelradantriebs.
  • Der Dimensionierung des Oberbaus wird im wesentlichen die zulässige Seitenkraft zugrunde gelegt. Eine am Schwenkantrieb angeordnete Sicherheitseinrichtung begrenzt diese Seitenkraft bzw. das entsprechende Schwenkmoment. Die Sicherheitseinrichtungen der bekannten Schaufelradgeräte schalten den Schwenkantrieb beim Überschreitet der zulässigen Seitenkraft aus. Der Baggerführer muß danach die Solldrehzahl des Schwenkantriebs niedriger wählen und den Schwenkantrieb erneut anfahren.
  • Der Nachteil der bekannten Schaufelradgeräte besteht aber nicht nur in der Notwendigkeit, den Schwenkantrieb und damit auch die Förderung des abzutragenden Gutes erneut in Gang zu setzen, wodurch zeitlich gesehen, wertvolle Kapazität verloren geht - die Wahrscheinlichkeit, daß die neu gewählte, niedrigere Solldrehzahl des Schwenkantriebs eine Seitenkraft ergibt, die erheblich unter der zulässigen liegt bzw. abweicht, ist sehr groß. Wenn die zulässige Seitenkraft aber nicht ausgenutzt wird, ist auch der Oberbau - der bei großen Geräten bis über 5000 t Masse haben kann - nicht ausgenutzt, so daß der Gesamtwirkungsgrad des Gerätes unnötig absinkt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schaufelradgerät ünd ein Verfahren zu dessen Betreiben anzugeben, bei dem der Oberbau des Schaufelradgerätes - unter Ausnutzung der'Nennleistung des Schaufelradantriebs und des Schwenkantriebs - im Betrieb im wesentlichen gleichbleibend bis zur zulässigen statischen Belastbarkeit- durch die Seitenkraft ausgelastet werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Drehzahlgeber des Schaufelradantriebs außer mit der Steuer- bzw. Regeleinheit für den Schaufelradantrieb auch über einen Rechner mit der Steuer- bzw. Regeleinheit des Schwenkantriebs verbunden ist. Mit dieser Anordnung ist es möglich, dic Winkel- bzw. Schwenkgeschwindigkeit des Oberbvls beim Betreiben des Schaufelradgerätes durch die eineTegebene Solldrehzahl des Schaufelradantriebs zu begrenzen . Dabei kommt es in erster Linie darauf an, daß die Schwenkgeschwindigkeit auf einen Wert proportional dem Quadrat der Drehzahl des Schaufelrades begrenzt wird.
  • Um den für diesen Zweck vorgesehenen Rechner besser nutzen zu können, wird vorgeschlagen, je einen weiteren Ausgang des Rechners mit dem Eingang je einer Regel bzw.
  • Steuereinheit einer Sicherheitseinrichtung des Schaufelradantriebs und des Schwenkwerks und mit dem Eingang je einer Strombegrenzungseinheit für den Schaufelradantrieb und für den Schwenkantrieb zu verbinden.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 den Oberbau eines Schaufelradgerätes mit den wesentlichen Antriebselementen in vereinfachter Darstellung Fig. 2 die Anordnung der Steuer- bzw. Regeleinrichtungen für den Antrieb des Schaufelrades und den Schwenkantrieb in schematischer Darstellung Fig. 3 die Kennlinien des Schaufelradantriebs Fig. 4 die Kennlinien des Schwenkantriebs.
  • Das Schaufelradqerät weist einen Oberbau auf, der im wesentlichen aus dem Ausleger 1, einem Gegenausleger 2, einem Mittelteil 3 und den den bzw. die Ausleger haltenden Seilen 4 besteht. Am freien Ende des Auslegers 1 ist das Schaufelrad 5 gelagert, das von einem Motor 6 über ein Getriebe 7 angetrieben wird. Zum Schutz der mechanischen Bauteile vor Uberbeanspruchung ist zwischen dem Motor 6 und dem Getriebe 7 eine Sicherheitseinrichtung 8 in Form einer Magnetpulverkupplung mit regelbarem Drehmoment angeordnet. Bei großen Schaufelradgeräten ist es zweckmäßig, statt des einen Satzes der genannten Antriebselemente mehrere solcher vorzusehen.
  • Der Oberbau ist um die Achse 9 schwenkbar gelagert und wird über einen an ihm befestigten Zahnkranz 10 von einem Ritzel 11 angetrieben, das wiederum über ein Getriebe 12 durch einen Motor 13 angetrieben wird. Zum Schutz der mechanischen Teile des Schwenkantriebs und des Oberbaus gegen zu hohe seitliche Belastungen ist zwischen dem Motor 13 und dem Getriebe 12 ebenfalls eine Sicherheitseinrichtung 14 in Form einer Magnetpulverkupplung angeordnet.
  • Obwohl es möglich ist, Getriebe mit veränderlichem Übersetzungsverhältnis zu verwenden, sind die Getriebe 7 und 12 im vorliegenden Ausführungsbeispiel des einfacheren Zusammenhangs wegen mit konstantem Übersetzungsverhältnis vorgesehen, so daß sich die Drehzahl n6 des Motors 6 des Schaufelradantriebs und die Schaufelraddrehzahl nR bzw.
  • die Drehzahl n13 des Motors 13 des Schwenkantriebs und die Drehzahl n5 bzw. Winkelgeschwindigkeit des Auslegers 1 entsprechen und in der Betrachtung - unter Berücksichtigung der entsprechenden Ubersetzuncisverhältnisse -ausgetauscht werden können.
  • Dem Motor 6 für den Antrieb des Schaufelrades 5 ist eine Regel- oder Steuereinheit 15 vorgeschaltet, deren einer Eingang mit einem Drehzahlsollwert-G/98 verbunden ist.
  • Das Schaufelradgerät ist außerdem mit einem Rechner 17 versehen, dessen Eingang mit dem Ausgang des Drehzahlsollwert-GI16 verbunden ist. Zum Schutz der Antriebs- und Steuerelemente ist dem Motor 6 eine Strombegrenzunqseinheit 18 zugeordnet, deren Eingang mit einem der Ausgänge des Rechners 17 und dessen Ausgang mit der Regel- bzw.
  • Steuereinheit 15 verbunden ist. Zum Schutz der mechanischen Teile vor unzulässigen Beanspruchungen ist der Sicherheitseinrichtung 8 des Schaufelradantriebs eine Regel- oder Steuereinheit 19 vorgeschaltet, deren Eingang mit einem weiteren Ausgang des Rechners verbunden ist.
  • Der Schwenkantrieb weist - analog dem Antrieb für das Schaufelrad - ebenfalls eine Regel- bzw. Steuereinheit 20 und eine Strombegrenzungseinheit 21 für den Motor 13 und eine Regel- -bzw. Steuereinheit 22 für die Sicherheitseinrichtung 14 auf, wobei die Regel- bzw. Steuereinheit 20 dre: Eingänge aufweist,- von denen je einer mit einem Drehzahlsolleber wert-Gx23 für den Motor 13, der Strombegrenzungseinheit 21 und mit einem weiteren Ausgang des Rechners 17 verbunden ist.
  • In den Fig. 3 und 4 bedeuten nR max und nR min die arößte bzw. kleinste Schaufelraddrehzahl. Ihnen entspricht - unter Berücksichtigung des Ubersetzungsverhältntsses -die größte bzw. kleinste Drehzahl n6 max bzw. n6 min des Motors 6 des Schaufelradantriebs.
  • Die Kurve M6= MG(nR) = M6(n6) stellt das erforderliche Drehmoment an der Welle des Motors 6 dar. Die Kurve I6 max= f(nR) = f (n6) gibt den höchsten zulässigen Strom für den Motor 6 an und die Kurve M6 max f(nR) = f(n6) stellt das von der Sicherheitseinrichtung 8 maximal übertragbare Moment dar. Der Verlauf dieser Kurven ist abhängig von der Bauart der Antriebselemente und kann entsprechend verschieden ausfallen. Die Kurven M13, I13 max und M13 max gelten entsprechend für den Motor 13 und die Sicherheitseinrichtung 14 des Schwenkantriebs. Da der Oberbau des Schaufelradgerätes entsprechend der Aufgabe der Erfindung im wesentlichen gleichbleibend mit der zulässigen Beanspruchung ausgelastet sein soll, sind die KurvenM13, I13 max und M13 max in Fig. 4 als konstante Werte eingetragen.
  • Die Kurve n13 max zeigt den Verlauf der von der jeweiligen Drehzahl nR des Schaufelrades abhängigen Drehzahl des Motors 13 des Schwenkantriebs und stellt somit im Prinzip auch die Drehzahl max bzw.
  • Winkelgeschwindigkeit des Auslegers 1 dar. Diese Kurve ist abgeleitet von der allgemein bekannten Formel für die Seitenkraft wobei F5 die Seitenkraft am Schaufelrad 5 P5 die Leistung des Schwenkantriebs (13) E, E' Faktor zur Berücksichtigung bzw. Umrechnung von Einheiten K geräteabhängige Konstante, bei der der Windeinfluß, die Steigung und Reibungseinflüsse berücksichtigt sind.
  • Die Drehzahl n13 des Antriebsmotors 13 des Schwenkantriebs ergibt sich also als Funktion der Drehzahl n6 des Motors 6 des Schaufelradantriebs zu Da der Oberbau nach der Aufgabe der Erfindung mit möglichst gleichbleibender Seitenkraft belastet werden soll und auch die Nennleistung der Antriebsmotoren ausgenutzt werden soll, kann man n13 in etwa auch zu n13 = F(n6) = const # n2 6 bzw.
  • n5 = f(nR) = const n2 ansetzen.
  • Die sich über den Rechner 17 in der Regel- bzw. Steuereinheit 20 ergebende Drehzahl n13 des Motors 13 stellt jeweils den nach oben begrenzten Wert, also nl3 max dar.
  • Dessen ungeachtet ist es möglich, dem Motor 13 durch den Drehzahlsollwert-Geber 23 eine niedrigere Drehzahl als n13 max vorzugeben. Dies ist dann interessant, wenn der abzutransportierende Förderstrom einen bestimmten Wert nicht überschreiten soll.
  • Leerseite

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Schaufelradgerät mit einem Schaufelradantrieb und einem Schwenkantrieb für den Schaufelradausleger, wobei jeder Antrieb mindestens einen Motor, eine ihm zugeordnete Regel- oder Steuereinheit mit einem Drehzahlgeber und eine Sicherheitseinrichtung aufweist, dadurch gek e n n z e i c h ne t, daß der Drehzahlgeber (16) des Schaufelradantriebs (6, 8) mit der Regel- bzw. Steuereinheit (15) des Motors (6) des Schaufelradantriebs und außerdem über einen Rechner (17) mit der Steuer- bzw. Regeleinheit (20) des Motors (13) des Schwenkantriebs verbunden ist.
  2. 2. Schaufelradgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzahlgeber (16) des Schaufelradantriebs über den Rechner (17) außerdem mit je einer Strombegrenzungseinheit (18 bzw. 21) für die Motoren (6 bzw. 13) und mit je einer Regel- bzw. Steuereinheit (19 bzw. 22) für die Sicherheitseinrichtungen (8 bzw. 14) des Schaufelrad- bzw. Schwenkantriebs verbunden ist.
  3. 3. Verfahren zum Betreiben eines Schaufelradgerätes nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelgeschwindigkeit des Schaufelradauslegers (1) durch die Drehzahl des Schaufelrades (nR) begrenzt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die sich durch die Begrenzung ergebende Winkelgeschwindigkeit des Schaufelradauslegers (1) im wesentlichen einem Wert proportional dem Quadrat der Drehzahl des Schaufelrades (nR) entspricht.
DE19813100561 1981-01-10 1981-01-10 "schaufelradgeraet und verfahren zu dessen betreiben" Withdrawn DE3100561A1 (de)

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DE102004033934B4 (de) 2004-07-14 2023-08-10 Thyssenkrupp Industrial Solutions Ag Schaufelradbagger zum Abbau von Materialien mit hoher Festigkeit für kontinuierliche Baggerung

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