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DE3149175A1 - Verfahren zur ueberwachung des zustandes des lichtbogenschmelzens - Google Patents

Verfahren zur ueberwachung des zustandes des lichtbogenschmelzens

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DE3149175A1
DE3149175A1 DE19813149175 DE3149175A DE3149175A1 DE 3149175 A1 DE3149175 A1 DE 3149175A1 DE 19813149175 DE19813149175 DE 19813149175 DE 3149175 A DE3149175 A DE 3149175A DE 3149175 A1 DE3149175 A1 DE 3149175A1
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Germany
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arc
current
voltage
monitoring
circuit
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DE19813149175
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English (en)
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DE3149175C2 (de
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Igor Konstantinovič Šitov
Vladimir Serafimovič Leningrad Knyazev
Jurij Pavlovič Tichomirov
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Proizv Ob Nevskij Z Im V I
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Proizv Ob Nevskij Z Im V I
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/144Power supplies specially adapted for heating by electric discharge; Automatic control of power, e.g. by positioning of electrodes
    • H05B7/148Automatic control of power
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
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  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Verfahren zur übe-rwachung des Zustandes des Licht-
  • bogenschmelzens Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Elektrometallurgie, insbesondere auf ein Verfahren zur Kontrolle des Lichtbogenschmelzens nach indirekten Parametern, und zwar auf ein Verfahren zur Überwachung des Zustandes des Lichtbogenschmelzens, und kann zur Durchführung einer kontinuierlichen Überwachung des Zustandes der Schmelze in Lichtbogenöfen sowie zur Korrektur des Schmelzprozesses gemäß den Meßergebnissen des zu überwachenden Parameters verwendet werden.
  • Bekannt sind verschiedene Verfahren zur Schmelzkontrolle und zur überwachung des Lichtbogenschmelzens, bei denen ein zu kontrollierender Parameter, der mit der Nichtlinearität des Lichtbogens verbunden ist, ausgewählt und mit den aus der Analyse der vorangegangenen Schmelzen gewonnenen Bezugswerten verglichen wird.
  • Zu diesen Parametern gehört beispielsweise die Radiofrequenzstrahlung, die in den Abschnitten mit dem negativen Differentialwiderstand der Lichtbögen entsteht (s. beispielsweise die NO-PS 125128). Die Radiofrequenzstrahlung wird durch Meterwellenbereichantennen aufgefangen, die in das Ofenfutter eingebaut sind und zur Überwachung der Schmelze vorwiegend durch Bestimmen der Zeitpunkte des Brennbeginns des offenen Lichtbogens dienen, der die Ausstrahlung auf das Futter erzeugt.
  • Bekannt ist ferner ein anderes Verfahren zur Überwachung des Zustandes des Lichtbogenschmelzens nach den Kontrollparametern, die mit der Nichtlinearität des Lichtbogens verbunden sind, und zwar ein Verfahren zur Schmelzkontrolle nach den höheren Harmonischen des Lichtbogenstroms (SU-Urheberschein 358796). Das Wesen dieses Verfahrens zur überwachung des Lichtbogenschmelzens nach den höheren Harmonischen besteht darin, daß aus einem Signal, das den Augenblickswerten des Lichtbogenstroms proportional ist, harmonische Komponenten getrennt werden, die infolge der Nichtlinearität des Lichtbogens entstehen, wonach, indem man die Verhältnisse der Amplitudenwerte der getrennten Komponenten und der Amplitude der ersten Harmonischen (der Grundharmonischen) mit den aus der Analyse der vorangegangenen Schmelzen gewonnenen Bezugswerten vergleicht, der tatsächliche Zustand der Schmelze bestimmt wird.
  • Bekannt ist ferner ein Verfahren zur Überwachung des Schmelz zustandes nach den Schwankungen der Impedanz des Lichtbogenkreises (JP-PS 1309389). Das in diesem Verfahren benutzte Prinzip ist mit der Nichtlinearität des Lichtbogens nicht unmittelbar verbunden, sondern beruht auf der Änderung des Abweichungscharakters vom Impedanzmittelwert, der vorwiegend durch physikalische Charakteristiken des Einsatzes und des Reglers bestimmt wird, der die Elektroden in Bewegung setzt, und es ist nur im Anfangsstadium des Schmelzvorganges anwendbar.
  • Alle bekannten vorstehend beschriebenen Verfahren zur Schmelzkontrolle nach den indirekten Parametern gestatten es, den Zustand des Lichtbogenschmelzens mit ausreichend hoher Genauigkeit nur bei einer recht langen (mehrere Minuten beanspruchenden) Mittelungszeit des Kontrollparameters zu überwachen, und sind vorzugsweise im Stadium des Einsatzeinschmelzens anwendbar. Das Verfahren zur Überwachung der Schmelze, das auf der harmonischen Stromanalyse beruht, erlaubt es wegen der Kopplung aller drei Ströme der Lichtbögen eines Lichtbogenofens nicht, Bedingungen, die während des Schmelzvorgangs in der Zone eines konkreten Lichtbogens entstanden sind, zu vereinzeln.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein solches Verfahren zur Überwachung des Zustandes des Lichtbogenschmelzens zu entwickeln, das es ermöglicht, den Zustand des Lichtbogenschmelzens in den Zonen eines jeden der Lichtbögen eines Lichtbogenofens genau und operativ zu überwachen, und keine längere Zeit zur Mittelung des Kontrollparameters beansprucht.
  • Gegenstand der Erfindung, womit diese Aufgabe gelöst wird, ist ein Verfahren zur Überwachung des Zustandes des Lichtbogenschmelzens, bei dem ein Kontrollparameter, der mit der Nichtlinearität des Lichtbogens verbunden und für verschiedene Zustände des Lichtbogenschmelzens verschieden ist, vorgegeben und mit den aus der Analyse der vorangegangenen Schmelzen gewonnenen Bezugswerten verglichen wird, mit dem Kennzeichen, daß die Augenblickswerte nur des Wirkwiderstandes des Lichtbogens selber als Kontrollparameter benutzt und diese Werte zumindest in einem Paar von Punkten bestimmt werden, deren einer dem Zündungsabschnitt des Lichtbogens und deren anderer dem maximalen Augenblickswert des Stromes entsprechen.
  • Die Meßpunkte für den Widerstand auf dem Zündungsabschnitt werden dabei zweckmäßig in einem Bereich von 0,1 bis 5 % des maximalen Augenblickswertes des Stromes vorgegeben.
  • Es ist weiter vorteilhaft, daß die Augenblickswerte des Wirkwiderstandes des Lichtbogens durch gleichzeitiges Messen der Augenblickswerte von Strom und Spannung bestimmt werden, die Induktivität des Lichtbogenkreises zu Beginn einer jeden Stromperiode bei Stromnulldurchgang zusätzlich gemessen und unter Berücksichtigung dieser Größe die Höhe der gemessenen Lichtbogenspannung auf dem Zündungsabschnitt im Augenblick nach dem Induktivitätsmessen korrigiert wird, wobei die Induktivität des Lichtbogenkreises als Quotient aus der Division der im Augenblick des Stromnulldurchgangs gemessenen Augenblickswerte der Spannung im Lichtbogenkreis durch die Stromänderungsgeschwindigkeit in diesem Kreis bestimmt wird.
  • Der Vorteil der vorliegenden Erfindung beruht darauf, daß der Wirkwiderstand einen Parameter darstellt, der es erlaubt, den Charakter der Nichtlinearität der Spannungs-Strom-Charakteristik des Lichtbogens unmittelbar zu bestimmen, und gerade auf diese Nichtlinearität, besonders auf dem Zündungsabschnitt des Lichtbogens, üben die technologischen Parameter des Lichtbogenschmelzens einen entscheidenden Einfluß aus.
  • Im weiteren wird die Erfindung anhand der Beschreibunb eines konkreten Ausführungsbeispiels und der Zeichnung näher erläutert; darin zeigen: Fig. 1a - g typische Diagramme der Abhängigkeit des Lichtbogenstroms von der Spannung am Lichtbogen und der Abhängigkeit des Lichtbogenwiderstandes (Augenblickswerte) vom Augenblickswert des Lichtbogenstroms, die bei den Untersuchungen gewonnen worden und zur Erläuterung des vorliegenden Verfahrens angeführt sind; und Fig. 2 ein Blockschema einer Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
  • Beim Messen der Induktivität des Lichtbogenkreises im Dreiphasenstromkreis ohne Nulleiter (im Lichtbogenofen) muß außer der Selbstinduktions-EMK L di die EMK dt berücksichtigt werden, die im Stromkreis des jeweiligen Lichtbogens von sich ändernden Strömen der zwei anderen Lichtbögen induziert wird. In der Nähe des Stromnulldurchgangs im zu überwachenden Lichtbogen brennen zwei andere Lichtbögen bei stationären hohen Strömen, und das Addieren von geringen Strömen des dritten, auf dem Zündungsabschnitt zu überwachenden Lichtbogens bringt keinerlei merkliche Veränderung sowohl dieser Ströme als auch ihrer Änderungsgeschwindigkeiten. Aufgrund der mathematischen Analyse und der nachfolgenden experimentellen Prüfung wurde ermittelt, daß die zusätzliche EMK, die von sich ändernden Strömen der zwei anderen Lichtbögen im Stromkreis des zu überwachenden Lichtbogens erzeugt wird, auf dem Zündungsabschnitt des Lichtbogens praktisch konstant ist. Also kann die Spannung am Lichtbogen auf dem Zündungsabschnitt durch folgende Formel beschrieben werden: Ldi UR =V-V0 dt worin bedeuten: U = Spannung im gesamten Stromkreis mit komplexer Belastung; L = Induktivität des Lichtbogenkreises; i = Strom im Kreis; VO = EMK, die von den Strömen der anderen Lichtbögen im zu überwachenden Lichtbogenkreis induziert wird.
  • Da VO « V ist, kann sie in der ersten Näherung vernachlässigt werden. Die Güte der Schmelzkontrolle wird dadurch praktisch nicht beeinflußt. Das vorstehend beschriebene Verfahren zum Messen von Augenblickswerten der Spannung auf dem Zündungsabschnitt des Lichtbogens ist für einen beliebigen der Lichtbögen anwendbar, wobei bei einem jeden Lichtbogen die gemessenen Werte durch konkrete Bedingungen in der Zone dieses Lichtbogens bestimmt werden.
  • In Fig. 1 sind für verschiedene Schmelz zustände typische Abhängigkeiten zwischen der Lichtbogenspannung und dem Lichtbogenstrom (Kurven 1, 2, 3 und 4) sowie ihnen entsprechende Abhängigkeiten der Augenblickswerte des Wirkwiderstandes von den Lichtbogenströmen (Kurven 5, 6, 7) angeführt. Die Kurven 1 und 5 entsprechen dem Brennen des Lichtbogens unter Verwendung eines festen Einsatzes. Langsam gehen sie in die Kurven 2 und 6 über, die beim Einschmelzen des Einsatzes auftreten.
  • Nach der Zugabe von schlackenbildenden Mitteln sind die Kurven 3 und 7 am charakteristischsten, und dem Kurzschluß entspricht die Gerade 4. Diese Kurven zeigen anschaulich, daß der Wirkwiderstand des Lichtbogens auf dem Zündungsabschnitt den Schmelzgang im größten Maße wiedergibt, während der Wirkwiderstand bei maximalem Strom mit den Besonderheiten des Schmelzvorgangs praktisch nicht verbunden ist, was seine Ausnutzung zur Aufhebung der Abhängigkeit der Meßergebnisse der Augenblickswerte des Widerstandes auf dem Zündungsabschnitt von der Lichtbogenlänge ermöglicht.
  • Zu einem besseren Verständnis des Verfahrens seien eines der Blockschemata und die Funktionsweise desselben betrachtet. Das in Fig. 2 dargestellte Blockschema einer Einrichtung zum Messen des Augenblickswertes des Wirkwiderstandes des Lichtbogens eines Lichtbogenofens 8 ist zum Messen auf dem Zündungsabschnitt des Lichtbogens von der Phase B und bei maximalem Strom des Lichtbogens dieser Phase nach den gleichzeitig gemessenen Augenblickswerten von Strom und Lichtbogenspannung unter Berücksichtigung der Korrektur für die Induktivität des Lichtbogenkreises (gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren) bestimmt. Diese Einrichtung enthält einen Stromgeber 9, beispielsweise einen Verstärker, mit einem Null nahen Eingangswiderstand, der an einen Stromwandler 10 angeschlossen ist, einen steuerbaren Verstärker 11, der das Signal der Anderungsgeschwindigkeit des Lichtbogenstromes korrigiert, das von einem Induktionsgürtel 12 (Rogowski-Gürtel) abgegriffen wird, und einen Phasenspannungsgeber 13, als welcher ein ohmscher Spannungsteiler verwendet werden kann. Die Ausgänge der Geber sind an die Eingänge einer Subtraktionseinheit 15 angeschlossen, deren Ausgänge an die Eingänge einer Analog-Speichereinheit 16 angeschlossen sind. Der Stromgeber 9 ist außerdem an den Eingang der Steuerschaltung für die Analog-Speichereinheit 16 über eine Vorspannungseinheit 17 angeschlossen. Die Ausgänge der Analog-Speichereinheiten 14 und 16 sind mit den Eingängen von teilenden Wandlern 18 und 19 verbunden. Die Analog-Speichereinheit 14 bzw. 16 kann beispielsweise auf der Basis eines Operationsverstärkers mit hohem Eingangswiderstand ausgeführt sein, an dessen Eingang ein Speicherkondensator angeordnet ist, der an die Eingangssignalquelle für die Dauerzeit angeschlossen wird (in diesem Fall beträgt diese Zeitspanne 0,5 x 10 6 s), während der das Eingangssignal sich nicht verändern kann. Die Steuerung des Anschlusses geschieht mittels eines Nullorgans, das einen Impuls der vorerwähnten Dauerzeit bei Nulldurchgang des Signals am Steuereingang erzeugt Die Vorspannungseinheit 17 stellt beispielsweise einen Summierverstärker dar, dessen einem Eingang eine regelbare Vorspannung, deren Größe 0,1 bis 5 % des maximalen Augenblickswertes des von der Analog-Speichereinheit 14 der Analog-Speichereinrichtung abgegriffenen Stroms entspricht, und dessen anderem Eingang ein Signal vom Stromgeber 9 für Augenblickswerte des Stromes zugeführt werden.
  • Zur Einführung einer Korrektur für die Induktivitätsänderung ist eine Einheit 20 zur Induktivitätskorrektur vorgesehen, deren Eingänge an die jeweiligen Strom-und Phasenspannungsgeber 9 und 13 sowie an den Ausgang des Verstärkers 11 für das Korrektursignal angeschlossen sind.
  • Die teilenden Wandler 18 und 19 sind beispielsweise nach dem Schema 'fPuIsbreitenmodulatorB' ausgeführt, und bei der Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens unter Einsatz von Elektronenrechnern kann die Teilungsoperation der Maschine übertragen werden.
  • Es sei nun die Funktion der Einrichtung erläutert, aus der auch das Grundprinzip des erfindungsgemäßen Verfahrens besser verständlich wird. Während des Nulldurchgangs des Signals der Stromänderungsgeschwindigkeit (bei maximalem Augenblickswert des Stromes) fixiert die Analog-Speichereinheit 14 gleichzeitig sowohl den Augenblickswert des Stromes als auch die Spannung in diesem Augenblick. Die dem Augenblickswert des Stromes proportionalen Signale gelangen außerdem in die Vorspannungseinheit 17, die die Lage des Meßpunktes des Wirkwiderstandes des Lichtbogens auf dem Zündungsabschnitt vorgibt.
  • Die Signale der Augenblickswerte von Spannung und Stromänderungsgeschwindigkeit gelangen in die Subtraktionseinheit 15, wo durch Subtraktion der einen Selbstinduktionsgröße von der anderen das Signal der Lichtbogenspannung erzeugt wird. Dieses Signal wird zusammen mit dem Stromsignal der Analog-Speichereinheit 16 zugeleitet, die den Strom- und Spannungswert im Augenblick des Stromdurchgangs durch eine in Prozenten vom maximalen Stromwert festgelegte Größe, die von der Vorspannungseinheit 17 vorgegeben wird, fixiert. Die Strom-und Spannungssignale in einem Punkt des Zündungsabschnittes werden aus der Analog-Speichereinheit 16 in den teilenden Wandler 19 übertragen, dessen Ausgangssignal dem Augenblickswert des Wirkwiderstandes des Lichtbogens im Zündungspunkt proportional ist.
  • Die Korrektur der Induktivität erfolgt auf folgende Weise. Die Einheit 20 zur Einführung der Korrektur, der steuerbare Verstärker 11 und der Phasenspannungsgeber 13 bilden ein geschlossenes Überwachungssystem (für eine Zeitspanne von 10 6 s), bei dem die Differenz des Phasenspannungssignals und des Ausgangssignals des Verstärkers 11 als Regelabweichungssignal auftritt. Dank einer großen Verstärkung des überwachungssystems strebt das Abweichungssignal nach Null, und somit wird ein Verstärkungsfaktorwert des Verstärkers 11 automatisch eingestellt, der dem laufenden Induktivitätswert entspricht.
  • Also besteht der Hauptvorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens gegenüber anderen bekannten Verfahren darin, daß zur Kontrolle des Schmelzvorgangs die Parameter benutzt werden, die die Nichtlinearität des Lichtbogenwiderstandes unmittelbar charakterisieren, und nicht die sekundären Parameter, beispielsweise die Stromharmonischen, die durch diese Nichtlinearität bedingt und sogar mitunter nicht eindeutig mit ihr verbunden sind. Die vorliegende Erfindung wird am zweckmäßigsten in den Systemen der automatisierten Kontrolle zwecks Vervollkommnung des Schmelzprozesses und Steuerung dieses Prozesses verwendet.
  • Die Anwendung der vorliegenden Erfindung gestattet es, einen optimalen Energiezustand unter Berücksichtigung konkreter Schmelzbedingungen in der Zone eines jeden Lichtbogens zu bestimmen und aufrechtzuerhalten, was es ermöglicht, die Schmelzdauer um 10 - 15 % zu verkürzen, den spezifischen Stromverbrauch zu senken, den Verschleiß des Ofen futters zu vermindern sowie die Zusammensetzung und die Einführungszeit von schlackenbildenden Mitteln zu optimieren und schließlich Schadensfälle zu vermeiden.

Claims (3)

  1. Ansprüche 1. Verfahren zur Überwachung des Zustandes des Lichtbogenschmelzens, bei dem ein Kontrollparameter, der mit der Nichtlinearität des Lichtbogens verbunden und für verschiedene Zustände des Lichtbogenschmelzens verschieden ist, vorgegeben und mit den aus der Analyse der vorangegangenen Schmelzen gewonnenen Bezugswerten verglichen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Augenblickswerte nur des Wirkwiderstandes des Lichtbogens selber als Kontrollparameter benutzt und diese Werte zumindest in einem Paar von Punkten bestimmt werden, deren einer dem Zündungsabschnitt des Lichtbogens und deren anderer dem maximalen Augenblickswert des Stromes entsprechen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßpunkte für den Widerstand auf dem Zündungsabschnitt in einem Bereich von 0,1 bis 5 % des maximalen Augenblickswertes des Stromes vorgegeben werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Augenblickswerte des Wirkwiderstandes des Lichtbogens durch gleichzeitiges Messen der Augenblickswerte von Strom und Spannungbestimmt werden, die Induktivität des Lichtbogenkreises zu Beginn einer jeden Stromperiode bei Stromnulldurchgang zusätzlich gemessen und unter Berücksichtigung dieser Größe die Höhe der gemessenen Lichtbogenspannung auf dem Zündungsabschnitt im Augenblick nach dem Induktivitätsmessen korrigiert wird, wobei die Induktivität des Lichtbogenkreises als Quotient aus der Division der im Augenblick des Stromnulldurchgangs gemessenen Augenblickswerte der Spannung im Lichtbogenkreis durch die Stromänderungsgeschwindigkeit in diesem Kreis bestimmt wird.
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