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DE3145259A1 - Als verpackungsmittel fuer schuettgueter verwendbarer sack aus vorzugsweise kunststoffolie - Google Patents

Als verpackungsmittel fuer schuettgueter verwendbarer sack aus vorzugsweise kunststoffolie

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Publication number
DE3145259A1
DE3145259A1 DE19813145259 DE3145259A DE3145259A1 DE 3145259 A1 DE3145259 A1 DE 3145259A1 DE 19813145259 DE19813145259 DE 19813145259 DE 3145259 A DE3145259 A DE 3145259A DE 3145259 A1 DE3145259 A1 DE 3145259A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
sack
permeable
sack according
bag
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813145259
Other languages
English (en)
Inventor
Bernd Büscherhoff
Hans Peter 2841 Steinfeld Walser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NORDENIA KUNSTSTOFFE
Original Assignee
NORDENIA KUNSTSTOFFE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NORDENIA KUNSTSTOFFE filed Critical NORDENIA KUNSTSTOFFE
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Publication of DE3145259A1 publication Critical patent/DE3145259A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/14Valve bags, i.e. with valves for filling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

  • Als Verpackungsmittel für Schüttgüter verwendbarer Sack
  • aus vorzugsweise Kunststoffolie Die Erfindung betrifft einen als Verpackungsmittel für Schüttgüter, insbesondere feinkörnige und staubförmige Schüttgifter verwendbaren Sack aus luftundurchlässigem Material, vorzugsweise Kunststoffolie.
  • Feinkörnige bzw staubförmige Produkte werden mit einem Luftstrom transportiert und in Säcke geblasen.
  • Diese Transportluft muB aus den gefüllten Säcken wieder entweichen können, um mit gefiillten Säcken feste transportfähige Stapel bilden zu könnens. Aus Kunststoff folie hergestellte Säcke erhalten deshalb häufig mit Luftlöchern versehene Bereiche, zB dadurch , daß die Kunststoffolie mit Nadeln durchstochen wird Diese htaRnahme hat jedoch den Nachteil, daß feinkörnige bzw.
  • staubförmige Fiillgiiter und auch Füllgüter mit Staubanteilen nicht in solchen mit Entlüftungen versehenen Kunststoffsäcken verpackt werden können, da Teile des F;illguts aus den Durchstechungen der Kunststoffolie austreten können Außerdem haben Durchstechungen der Kunststoffolie des Sacks den Nachteil, daß Feuchtigkeit von außen in den Sack eindringen kann So sind, z.B Düngemittel feuchtigkeitsempfind liche Salze, die demzufolgenicht in Kunststoffsäcken mit durchstochenen Wandbereichen abgefüllt werden sollten. Luftdurchlässige Papiersäcke sind jedoch ebenfalls durchlässig für Feuchtigkeit und somit für die Verpackung von feuchtigkeitsempfindlichen Salzen oder Chemikalien nicht geeignet. Bei der Verpackung solcher empfindlicher staubförmiger bzw0 feinkörniger Produkte in dichte Säcke aus Kunststoffolie treten jedoch die Eingangs erwähnten Probleme mit der beim Füllvorgang verwendeten Transportluft auf9 weil die Säcke nach der Füllung wie ein Ballon aufgebläht bleibend Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde , eine Entlüftung für Kunststoffsäcke zu finden, so daß diese zur Ab füllung von feinkörnigen bzw0 staubförmigen Produkten genutzt werden können Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst worden, daß die Sackhülle aus Folie mindestens einen luftdurchlässigen Bereich aufweist, welcher mit einem Abdeckteil aus luftdurchlässigem Filtermaterial wenigstens einseitig abgedeckt ist.
  • Durch die abdeckung von z.B. Luftdurchlaßöffnungen in der Sackhülle mit einem Filtermaterial, kann die beim Einfüllen verwendete Transportluft problemlos aus dem Sackinneren entweichen, wobei das luftdurchlässige Filtermaterial den gleichzeitigen Austritt von staubförmigem bzw. feinkörnigem Füllgut verhindert0 Es lassen sich somit feuchtigkeitsempfindliche, feinkörnige, staubförmige bzw. Staubanteile aufweisende Füllgüter problemlos in Kunststoffsäcke mit sogenannten zuluft packern" abfüllen Der luftdurchlässige Bereich kann z0B0 in einfach ster Weise eine in die Folie geschnittene Öffnung, zOBo ein Loch oder ein Schlitz sein, das mit dem Abdeckteil aus Filtermaterial wieder verschlossen wird Der luft durchlässige Bereich kann jedoch auch als aus mehreren Löchern gebildetes Lochfeld ausgebildet sein, Normalerweise wird für die Herstellung eines Sacks ein Zuschnitt aus einer Kunststoffolie gefaltet und die überlappenden Randbereichedes Folienzuschnitts werden miteinander verschweißt, verklebt o.dgl. Nach einer vorteilhaften Weiterbildung ist vorgesehen, daß der luftdurchlässige Bereich ein beim Zuschnitt der Folie frei gelassener Bereich zwischen Folienrändern ist. Dadurch entsteht bei dem fertig gefalteten Sack ein offener Bereich zwischen zwei sich dann nicht überlappenden Folienrändern. Dieser offene Bereich kann mit einem Abdeckteil aus Filtermaterial in einfachster Weise wieder verschlossen werden. Die Maßnahme hat dabei auch noch den Vorteil, daß Material der Kunststoff folie eingespart werden kann.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der luftdurchlässige Bereich im Bereich wenigstens eines der beiden Sackböden angeordnet. Die Sackböden lassen sich ohne besonderen Fertigungsaufwand luftdurchlässig ausbilden, beispielsweise durch die vorbeschriebene Verkürzung des Zuschnitts, indem zwischen den sich normalerweise überlappenden Faltklappen eine Liicke frei gelassen wird, die mit dem luftdurchlässigen Filtermaterial abgedeckt wird.
  • Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform, bei der vor dem Zufalten eines Sackbodens ein zugeschnittenes blattförmiges Stück aus filterndem Material auf dem Sackboden befestigt wird, z.B. durch Schweißen oder Kleben. Wird der Sackboden dann zugefaltet, erfolgt eine Mitfaltung des filternden Materials. Anschließend kann ein übliches Verschließen durch Aufbringen eines Deckblatts vorgenommen werden, welches auch gelocht sein kann, um die Entlüftung weiter zu verbessern. Die zu faltenden Bodenklappen können ebenfalls gelocht sein. Das Befestigen und Mitfalten des filternden Materials bei der Zufaltung des Sackbodens hat den Vorteil, daß ein derart ausgebildeter Sack optimal gegen Austritt des Füllguts abgedichtet und dennoch entlüftbar ist. Zusätzliche Abdichtungsmaßnahmen im Bereich der Sackböden sind nicht erforderlich.
  • Nach einer anderen Lösung, für die auch selbständiger Schutz beansprucht wird, kann der luftdurchläs sige Bereich auch ein Teil einer F;illventileinstecktasche des Sackes sein. Die nach der Abfüllung im Sack noch vorhandene Luft kann somit über das luftdurchlässige Teil der an sich bekannten Füllventileinstecktasche wieder entweichen. Die erfindungsgemäße Ausbildung der Füllventileinstecktasche hat den Vorteil einer verbesserten Abdichtung des Sackes gegen das Eindringen von Feuchtigkeit.
  • Nach einer anderen Lösung, für die ebenfalls selbständiger Schutz beansprucht wird, kann der luftdurchlässige Bereich auch ein offener Spalt zwischen den einander gegenüberstehenden Randbereichen einer Folienbahn sein, welche eine Längsnaht der Sackhülle bilden, Der offene Spalt kann mit dem Abdeckteil aus luftdurchlässigem Filtermaterial verschlossen werden.
  • Es ist auch möglich als luftdurchlässigen Bereich die eine Längsnaht der Sackfrille bildenden, einander überlappenden Randbereiche einer Folienbahn auszubilden. Die einander überlappenden Randbereiche, die zur Sac7xhiille miteinander verbinden, z.B. versch-v-eißt werden, können mit luftdurchlässigen Lochungen versehen sein, wobei diese Lochungen dann durch ein Abdeckteil aus Filtermaterial abgedeckt werden. Das Abdeckteil aus luftdurchlässigem Filtermaterial kann auch als Streifen ausgebildet und zwischen die einander über- lappenden, gelochten Randbereiche der Folienbahn ein gelegt und mit verbunden sein0 Die Sackböden von aus derart ausgebildeten Folien hergestellten Säcken können in üblicher Weise gefaltet und mit einem Deckblatt versehen werden, wobei sich die mit filterndem Material versehene Seitennaht auch bis in den Bodenbereich fortsetzt, Bei vorteilhafter Verwendung eines luftdurchläs sigen z.B. gelochten Deckblatts können dann auch die im gefalteten Bodenbereich vorhandenen Oeitennahtabt schnitte an der Entlüftung eines gefiillten Sackes beteiligt sein. Dies ist von besonderem Vorteil, wenn gefiillte Säcke in einem Stapel aufeinanderliegen und sich dabei gegenseitig die entlüftenden Seitennähte verschließen0 Bei der Anordnung der luftdurchlässigen Bereiche des Sacks in einem oder in beiden Sackböden kann das Abdeckteil in vorteilhafter eise auch als Deckblatt des Sackbodens ausgebildet sein, d.ho das bei üblichen Säcken auf die einander überlappenden Yaltklap pen gesetzte, an sich bekannte Deckblatt wird aus luftdurchlässigem Filtermaterial gefertigt und als Ersatz für ein übliches Deckblatt auf die dann mit luftdurchlässigen Bereichen z,B. Löchern, Schlitzen oder Aussparungen versehenen Faltklappen z.B. geklebt oder geschweißt.
  • Das Abdeckteil aus Ziltermaterial kann auch auf wenigstens einer Seite mit einer gelochten Folie beschichtet sein. Diese Ausführung bietet den Vorteil, daß ein aus mehreren Lagen bestehendes luftiurchlässiges Abdeckteil wie bisher übliche Deckblätter bei der Fertigung der Plastiksäcke eingesetzt werden kann, ohne Anderungen im Fertigungsablauf vorzunehmen0 Ein als Deckblatt verwendetes Abdeckteil kann z.B. aus zwei gelochten Folien bestehen, zwischen @denen eine Lage aus Filermaterial angeordnet ist. Ein solches schichtweise aufgebautes Deckblatt läßt sich wie ein bisher übliches Deckblatt mit den Kunststoffsäcken während des Herstellungsverfahrens verbinden Selbstverständlich kann ein schichtweise aufgebautes filterndes Material auch bei der vorbeschriebenen I.:itt faltung des Sackbodens eingesetzt werden Es ist auch möglich das schichtweise aufgebaute Abdeckteil durch entsprechenden Zuschnitt zu einer in üblicher Weise einbaubaren Füllventileinstecktasche auszubilden. Zweckmäßigerweise besteht der Schichtaufbau dann jedoch aus einer gelochten Kunst stoffolie, die einseitig mit einer Lage aus Filtermaterial beschichtet ist Es ist auch möglich die Füllventileinstecktasche teilweise aus luftdurchlässigem Filtermaterial herzustellen.
  • Ein bevorzugter Werkstoff für das luftdurchlässige Filtermaterial ist ein Wirrfaservlies, wobei dieses Wirrfaservlies aus Kunststoff, vorzugsweise aus mit dem Folienmaterial für den Sack artverwandtem Kunststoff, z.B. Polyropylen hergestellt isto Ausführungsbeispiele der Erfindung, aus denen sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, sind in der Zeichnung dargestellt Es zeigen: Fig. 1 die perspektivische Ansicht eines Sackbodens eines Sackes aus Kunststoffolie mit einander überlappenden Faltklappen und Deckblatt, Fig. 2 einen Sackboden gemäß Fig. 1 jedoch ohne Deckblatt, bei dem die Tltklappen im einander überlappenden Bereich mit Löchenaverw sehen sind, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Kunststoffsacks, bei dem sich die Faltklappen des oberen Sackbodens nicht überlappen, Fig. 4 eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform des Abdeckteils für luftdurchlässige Bereiche des Kunststoffsacks, Fig. 5 eine andere Ausführungsform eines Eunststoffsacks, bei dem die Längsnaht luftdurchlässige Bereiche aufweist, Fig. 6 eine weitere Ausführungsform, bei der die Fi1.llventileinstecktasche im Bereich des oberen Sackbodens teilweise luftdurchlässig ausgebildet ist und Fig. 7 eine Ausführungsform, die an einer schematischen Seitenansicht eines Sackbodens im Schnitt dargestellt ist.
  • In Fig. 1 ist der obere Sackboden eines Kunststoffsacks 1 perspektivisch dargestellt. Bei der Herstellung eines Kunststoffsacks wird ein Kunststoffschlauch verwendet, dessen Länge so bemessen ist, daß sich nach Herstellung der gefalteten Sackböden die vorbestimmte Sacklänge ergibt. Bei dem in Fig. 1 gezeigten oberen Sackboden, werden zunächst zwei einander gegenüberstehende Seitenfaltenklappen 2, 2a nach innen umgefaltet. Danach werden darauf die beiden Faltklappen 3 und 3a gelegt, deren einander zugekehrten Randbereiche 4 bzw. 4a sich überlappen. Zur Sicherung und Verstärkung des Sackbodens wird ein Deckblatt 5 angebracht, das aufgeklebt oder aufgeschweißt werden kann.
  • Eine mögliche Ausführungsform der Anbringung von luftdurchlässigen Bereichen am Sack 1 aus Kunststofffolie kann so ausgefihrt sein, wie es in Fig. 2 dargestellt ist. Fig. 2 zeigt einen oberen Sackboden des Kunststoffsacks 1 gemäß Fig. 1 ohne Deckblatt, bei dem die Faltklappen 3, 3a im gegenseitigen Uberlappungsbereich mit lochartigen Durchbrüchen 6 versehen sind.
  • Wird das in Sig. 1 dargestellte Deckblatt 5 aus luftdurchlässigem Filtermaterial hergestellt und mit dem Sackboden gemäß Fig. 2 verbunden, kann im Sack befind-.
  • liche Luft aus den Löchern 6 und durch das Deckblatt 5 aus Filtermaterial entweichen, wobei das Filterma terial den Austritt von staubförmigem bzw. feinkörnigem Füllgut aus dem Sack verhindert.
  • In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform der Anbringung von luftdurchlässigen Bereichen an einem Sack 1 aus Kunststoffolie dargestellt. Bei dieser Ausführungsform ist der Zuschnitt der Kunststoffolie so gewählt, daß die einander zugekehrten Ränder 4, 4a der Faltklappen 3 und 3a des oberen Sackbodens einander nicht überlappen, so daß zwischen den Rändern 4 und 4a ein freier Raum 7 offenbleibt, der mit einem Deckblatt 5 gemäß Fig. 1 verschlossen werden kann, welches erfindungsgemäß aus filterndem Material hergestellt ist.
  • Fig. 4 zeigt eine mögliche Ausfiihrungsform eines solchen Deckblatts in perspektivischer Darstellung und verdeutlicht seinen schichtweisen Aufbau aus zwei äußeren gelochten Kunststoffolien 8 und 8a, zwischen denen eine Lage 9 aus filterndem Material angeordnet ist. Selbstverständlich kann der Schichtaufbau sowohl zweilagig als auch mehr als dreilagig ausgebildet sein.
  • So ist es z.B. möglich, die Lage aus filterndem Material aus verschiedenporigen Schichten aufzubauen.
  • In Fig. 5 ist eine andere Ausführungsform eines Kunststoffsacks mit luftdurchlässigen Bereichen dargestellt. Bei diesem Ausfiihrungsbeispiel ist der für die Ausbildung des Kunststoffsacks verwendete Folienschlauch aus einer Kunststoffolienbahn gefaltet, indem sich deren Längsränder 10 und 11 überlappen und zu einer Längsnaht durch Anbringung von Schweißnähten 12 und 13 verschweißt sind. Die einander überlappenden Randbereiche 10 und 11 sind durch eingeschnittene Löcher 14 luftdurchlässig, wobei zwischen den überlappenden Randbereichen ein Streifen 15 aus luftdurchlässigem Hilterb material angeordnet ist. Die Sackböden eines aus einem derartig ausgebildeten Schlauch hergestellten Sackes werden in an sich bekannter TF'!eise durch Faltung und Aufbringung eines Deckblattes hergestellt0 Die in dem Sack befindliche Luft kann durch die Löcher 14 in den sich überlappenden Bereichen austreten, wobei der Streifen 15 aus luftdurchlässigem Filtermaterial das Austreten von staubförmigem oder feinkörnigem Füllgut verhindert.
  • In Zeigt 6 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der obere Sackboden in üblicher Weise ausgebildet, wie es auch in Fig. 1 dargestellt ist. Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszahlen wie in Fig. 1 versehen. Bei diesem Susführungsbeispiel ist zwischen die Faltklappen 4 bzw. 4a und die Seitenfaftenklappe 2 eine Büllventileinstecktasche 16 eingelegt, die einen vorderen Mundstückabschnitt 17 hat, der aus Kunststoffolie besteht und schlauchförmige Form aufweist. Ein hintere; in den Kunststoffsack 1 eingeschobener Abschnitt 18 der schlauchförmigen Füllventileinstecktasche besteht aus luftdurchlässigem filterndem Material. Das Ende dieses ebenfalls schlauchförmigen Abschnitts ist nach vorn umgestülpt, so daß ein Kreisringraum 19 gebildet wird9 durch den im Sackinnern befindliche Luft entweichen kann.
  • Selbstverständlich ist es auch möglich die schlauchförmige Fiillventileinstecktasche gaaz aus Kunststoffolie herzustellen und im hinteren Bereich die Kunststoffolie der Xüllventileinstecktasche z.B. durch Lochungen luftdurchlässig zu machen und diese Lochungen dann durch eine aufgebrachte Lage aus Filtermaterial abzudecken Auch bei einer solchen Ausfahrung kann im Sack befindliche Luft entweichen, wobei staubförmiges und feinkörniges Füllgut zurückgehalten wird.
  • In L'ig. 7 ist ein Sackboden eines Sackes schematisch in einer Schnittansicht dargestellt. Bei dieser Ausführungsform ist ein luftdurchlässiger Bereich im Sackboden integriert untergebracht. Bevor der Sackboden durch Zufalten der beiden Faltklappen 3 und 3a geschlossen wird, i,t auf die Seitenfaltenklappe 2 und die Faltklappen eine Lage 20 aus filterndem Material aufgebracht worden und z.3. durch ,schweißen oder Verkleben damit verbunden. Beim Anlegen der Faltklappen zwecks Zufaltung des Sackbodens wird die Lage 20 mitgefalteto Ein Deckblatt kann aufgebracht werden. Dieseskann auch gelocht sein.

Claims (15)

  1. Ansprüche: 1. Als Verpackungsmittel für Schüttgüter, insbeson dere feinkörnige und staubförmige Schüttgüter vervendbarer Sack aus luftundurchlässigem Material, vorzugss weise Kunststoffolie, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Sackhülle aus Folie mindestens einen luftdurchlässigen Bereich aufweist, welcher mit einem Abdeckteil aus luftdurchlässigem Filtermaterial wenigstens eins ein tig abgedeckt ist.
  2. ? 2. Sack nach Anspruch 19 dadurch gekennzeichnet9 daß der luftdurchlässige Bereich eine in die Folie geschnittene Öffnung, nämlich ein Loch (6,14), Schlitz o,dgl, ist 3. Sack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der luftdurchlässige Bereich als aus mehreren Löchern (6, 14) gebildetes Lochfeld ausgebildet ist.
  3. 4. Sack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der luftdurchlässige Bereich ein beim Zuschnitt der tolie frei gelassener Bereich (7) zwischen Folienrändern (4,4a,10,11) ist.
  4. 5. Sack nach einem der vorhergehenden Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, daß der luftdurchlässige Bereich im Bereich wenigstens einer der beiden Sackböden angeordnet ist.
  5. 6. Sack nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf wenigstens einem der durch Falten auszubildenden Sackböden ein beim Zufalten mitfaltbares abdeckteil aus filterndem Material befestigt ist.
  6. 7. Sack nach einem der Anspricht 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der luftdurchlässige Bereich ein Teil einer Füllventileinstecktasche (16) des Sackes ist.
  7. 8. Sack nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der luftdurchlässige Bereich ein offener Spalt zwischen den einander gegenüberstehenden Randbereichen (10,11) einer Folienbahn ist, die eine Längsnaht der Sacknülle bilden.
  8. 9. Sack nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als luftdurchlässiger Bereich die eine Längsnaht der Sackhülle bildenden, einander überlappenden, mit Löchern (14) versehenen Randbereiche (10,11) einer Folienbahn vorgesehen sind.
  9. 10. Sack nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet 9 daß das Abdeckteil aus luftdurchlässigem Filtermaterial ein zwischen die einander überlappenden gelochten Randbereiche (10,11) der Folienbahn eingelegter Streifen (15) ist.
  10. 11. Sack nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckteil als Deckblatt (5) des Sackbodens ausgebildet ist.
  11. 12. Sack nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckteil aus Filtermaterial mehrlagig ausgebildet ist, indem es vorzugsweise auf wenigstens einer Seite mit einer gelochten Folie (8,9) beschichtet ist.
  12. 13. Sack nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet9 daß di e die Füllventileinstecktasche (16) wenigstens teilweise aus luftdurchlissigem Filtermaterial besteht.
  13. 14. Sack nach einem der vorhergehenden AnspriicheX dadurch gekennzeichnet, daß das luftdurchlässige Filtermaterial ein Wirrfaservlies ist.
  14. 15. Sack nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der 'erkstoff für das Wirrfaservlies Polypropylen ist.
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