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DE3144083A1 - Vorrichtung zur entnahme von proben - Google Patents

Vorrichtung zur entnahme von proben

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DE3144083A1
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Authority
DE
Germany
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solution
probe
tube
sample
tip
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19813144083
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English (en)
Inventor
Peter Charles Gosfield Essex Deeks
Vivien Roy White Colne Essex Williamson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Corning Glass Works
Original Assignee
Corning Glass Works
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Corning Glass Works filed Critical Corning Glass Works
Publication of DE3144083A1 publication Critical patent/DE3144083A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G01N35/1004Cleaning sample transfer devices
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
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    • G01N35/1081Devices for transferring samples or any liquids to, in, or from, the analysis apparatus, e.g. suction devices, injection devices characterised by the means for relatively moving the transfer device and the containers in an horizontal plane
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    • G01N2035/1086Cylindrical, e.g. variable angle
    • GPHYSICS
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Description

Anmelderin: Coming Glass Works
Coming
New York, 14830
USA
Vorrichtung zur Entnahme von Proben
Vorrichtungen zur Entnahme von Proben für automatische Analysenapparate werden verwendet, um gleiche .Teile einer Probe, beispielsweise Blut, zur übertragung zum dem Änalysierapparat zu entnehmen, um beispielsweise Elemente wie Kalium, Natrium oder gelöste Gase zu entdecken.
Die meisten Probeentnahmegeräte, die dazu bestimmt sind, Probenteile von aufeinander folgenden Probeexemplaren zu entnehmen, leiden unter Nachteilen, die der Kontamiηierung eines Probeexemplares durch Material von einem vorhergehenden Probeexemplar zugeordnet werden können. Diese Kontaminierung ergibt sich als Ergebnis der Tatsache, daß Probenmaterial in ein Exemplar durch das Gerät zur Entnahme selbst abgelegt wird und daß Material in den inneren Leitungswegen des Probeentnahme- und Analysiersystems zurückbleibt. Zur Verringerung dieser Kontamination von Probe zu Probe bzw. einer Weitergabekontamination wurden eine Anzahl von Probeentnahmeniechanismen entwickelt, die zwischen aufeinander folgenden Proben eine Waschlösung aufnehmen. Darüber hinaus sind die meisten Analysierapparate im wesent-
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lichen Komparatoren und erfordern die Einführung flüssiger Kalibrierungsstandards, um die Genauigkeit zu gewährleisten und ihre Leistung zu überprüfen. Es ist wünschenswert, daß diese Standardlösungen durch den gleichen Weg eingebracht werden, wie ein folgendes zu messendes Muster, so daß irgendwelche vorhandenen Besonderheiten des Systems sowohl bei dem Standard als auch bei den Proben gemeinsam auftreten. Die Meßmethode entfernt dann derartige Besonderheiten, indem die Mustermessung mit der Standardmessung in Beziehung gesetzt wird.
Bekannte Probeentnahmesysteme haben Geräte verwendet, die am Eingang in den Analysierapparat rotierende oder Gleitventile verwenden, um die übertragung von Standardlösungen und Probelösungen auszutauschen, oder sie haben eine Sondenanordnung verwendet, die sich in zwei Ebenen zwischen einem die Standardlösung enthaltenden Behälter und/oder einem die Waschlösung enthaltenden Behälter und dem Probenbehälter bewegt. Ventile und vergleichbare mechanische Geräte sind kompliziert, erfordern eine präzise Verarbeitung und benötigen eine große Menge an Leistung', um sie zu betätigen. Darüber hinaus tritt bei der Verwendung sich bewegender Teile häufig ein Ausfallen der Abdichtungen auf, was zur Kontaminierung des Standards mit Proben und umgekehrt führt. Darüber hinaus folgen bei dem System mit rotierenden Ventilen die Probe, die Wasch- und Standardlösungen nicht den gleichen Weg in die Analysiervorrichtung.
Bekannte Sondenanordnungen besitzen einen relativ komplizierten Mechanismus zum Antrieb der Sonde zwischen den Behältern für die Probe und die Waschlösung und zum Antrieb der Sonde in die Behälter hinein und wieder heraus. Darüber hinaus kann eine Kontaminierung zwischen der Standardlösung und den Mustern vorkommen, da die Sonde in
eine
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Flüssigkeitsmenge eintauchen muß. Daher tritt eine übertragung und infolgedessen eine Kontaminierung zwischen den Behältern über die Außenseite der Sonde auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Entnahme von Proben zu schaffen, die eine mit Hilfe eines einfachen Mechanismus zwischen einer Probeentnahme-' stellung und einer Wasch- bzw. Standardlösungsversorgungsstellung hin und her bewegbare Sonde besitzt.
.Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein Gerät zu schaffen, das eine Einrichtung zur Zufuhr einer fließenden Waschlösung und/oder einer Standardlösung zu der Spitze einer Sonde zur Aufnahme durch diese besitzt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Vorrichtung zur Entnahme
von Proben vorgesehen, die erfindungsgemäß eine Sonde mit einem Durchgang zur Ansaugung einer flüssigen Probe aufweist, wobei die Sonde derart bewegbar ist, daß ihre Spitze in einer ersten Stellung, in der der Durchgang die Probe aufnehmen kann, und einer zweiten Stellung angeordnet sein kann, und wobei die Vorrichtung eine Einrichtung zur Zufuhr von Wasch/Standardlösung zu der Sonde aufweist, während diese in ihrer zweiten Stellung ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung enthalten die Einrichtungen zur Zufuhr einer Wasch/Standardlösung zu der Sonde ein vertikal angeordnetes Rohr, eine mit dem un- -teren Ende des Rohres verbundene Versorgungseinrichtung zur Zufuhr von Lösung zu der Spitze des Rohres sowie eine unterhalb der Spitze des Rohres angeordnete Lösungsabzugseinrichtung zur Aufnahme und Wegführung eines Überschusses von Lösung, die über die Spitze des Rohres hinausfließt·
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Die Sonde ist vorzugsweise derart angeordnet, daß ihre Spitze einen Kreisbogen in einer etwa senkrechten oder aber einer etwa waagrechten Ebene beschreibt, wenn sie sich zwischen der Probeaufnahmestellung und der Wasch/ Standardlösuηgsaufnahmeste 1 lung bewegt.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein Verfahren zur Zufuhr einer Flüssigkeit zur Aufnahme durch eine Sonde für Kaiibrierungs- und/oder Waschzwecke vorgesehen, bei dem Flüssigkeit einem vertikal angeordneten Rohr mit einer Geschwindigkeit zugeführt wird, die ausreicht, eine Flüssigkeitskuppe an der Oberseite des Rohres aufrechtzuerhalten, bei dem über die Oberseite des Rohres überfließende Flüssigkeit weggezogen wird und die Spitze der Sonde mit der Oberfläche der Flüssigkeitskuppe in Berührung gebracht wird, um einen Teil der Flüssigkeit aufzunehmen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird eine einzige Flüssigkeit zu der Sonde in einem kontinuierlichen oder intermittierenden Strom zugeführt, um sowohl die Funktion einer Waschlösung als auch einer Standardlösung auszuführen.
Ein Vorzug einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei der die Sonde sich in einer einzigen Ebene bewegt und kein Ventilsystem zu ihrem Betrieb erfordert, liegt darin, daß der Mechanismus der Vorrichtung einfach sein kann. Darüber hinaus kann die Leistung, die zum Betrieb des Gerätes erforderlich ist, außerordentlich niedrig gehalten werden und die Vorrichtung kann leicht für eine halbautomatische Verwendung angepaßt oder in ein vollständig automatisiertes System integriert werden.
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Darüber hinaus beseitigt die Ausführungsform der Flüssigkeitszufuhreinrichtung nach der vorliegenden Erfindung das Problem der Kontaminierung der Standardlösung mit Probenflüssigkeit durch die Sonde, da die Außenseite der Sondenspitze durch die fließende Standardlösung gewaschen wird..
Darüber hinaus erfordern Geräte mit diesen Flüssigkeitszufuhreinrichtungen kein sehr genaues Positionieren der Sonde gegenüber der austretenden Flüssigkeit und müssen daher nicht innerhalb sehr enger Toleranzen gefertigt werden, was es ermöglichst, die Herstellungskosten vernünftig niedrig zu halten.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, der folgenden Beschreibung einer■bevorzugten Ausführung der Erfindung sowie anhand der Zeichnungen. Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines automatischen Analysierapparates unter Verwendung einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Probenentnahmevorrichtung;
Fig. 2 einen schematischen Schnitt durch die in Fig. 1 dargestellten Instrumenten längs Linie A-A zur Darstellung der erfindungemäßen Ausführungsform; Fig. 3 ein schematisches Diagramm eines automatischen Analysesystemes unter Verwendung einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Probeentnahmevorrichtung und
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
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In Fig. 1 und 2 ist ein Analyseinstrument dargestellt, das sowohl eine Probenanalysevorrichtung als auch eine erfindungsgemäß ausgebildete Probenentnahmevorrichtung aufweist. Die Vorrichtung zur Entnahme von Proben enthält eine Probensonde 1. In Fig. 1 ist die Sonde mit Hilfe von strichpunktierten Linien in ihrer einen Endstellung, nämlich der Probenaufnahmestellung S, und mit ausgezogenen Linien in ihrer anderen Endstellung, nämlich der Wasch/Standardlösungsaufnahmestel1ung L dargestellt. Die Sonde ist zwischen diesen beiden Endstellungen entweder von Hand oder mit Hilfe eines Motors hin und her bewegbar, wobei die Sondenspitze einen Kreisbogen in einer einzigen senkrechten Ebene beschreibt. Die Vorrichtung besitzt ein Gehäuse 2, dessen Wand mit einem Schlitz 3 versehen ist, durch den die Sonde 1 aus dem Gehäuse 2 heraus in die Probenaufnahmestellung S gelangen kann. Ein oberer Abschnitt des Schlitzes 3 "»st mit einem Deckel 4 versehen, der oberhalb einer Achse 5 zur Schwenkbewegung zwischen einer vollständig geöffneten und einer geschlossenen Stellung angeordnet ist. Die Sonde 1 ist starr an einem Vorsprung 7 auf der anderen Seite des Deckels 4 befestigt. Die Drehung des Deckels 4 um seine Achse 5 zwischen seiner vollständig geöffneten und seiner geschlossenen Stellung bewirkt die Bewegung der Sonde 1 von der Probeaufnahmestellung S in die Wasch/Standardlösungsaufnahmestellung L. Ein Formelement 6 ist koaxial und starr mit dem Deckel 4 befestigt und erstreckt sich durch ein Loch in der Gehäusewand nach außen. Dieses Element 6 dient als Druckknopf zur manuellen Drehung des Deckels 4, um die Sonde 1 von der Stellung L in die Probenaufnahmestellung S zu bringen, und dient ebenfalls als Anschlag, der durch Angriff an der Ober- bzw. Unterwand des Gehäuses die Drehung des Deckels 4 zwischen dessen Endstellungen begrenzt.
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Die Sonde kann von der Stellung S in die Stellung L dadurch gebracht werden, daß das Deckel element 4 in seine geschlossene Stellung gedruckt wird, in der die Sonde an einem Zapfenelement 8 anliegt. Es ist ebenfalls möglich, einen mit der Achse 5 gekoppelten, nicht dargestellten Motor zu betätigen, um die Achse 5 zur Positionierung der Sonde 1 zu drehen.
Die Sonde 1 ist mit einer Pumpe der Analysevorrichtung über ein flexibles Rohr 1' zum Ansaugen einer Probenlösung oder von Wasch/Standardlösung durch die Sonde in die Analysevorrichtung verbunden. In der Stellung L ist die Sonde 1 direkt oberhalb der Spitze eines senkrechten Rohres 9 einer Flüssigkeitszufuhreinrichtung angeordnet. Das Rohr 9 ist in der Basis eines Behälters 10 angeordnet, der ein Abflußloch 11 aufweist, unter dem eine Abfallflasche angeordnet ist. Eine Leitung 13 dringt durch die Basis des Behälters 10 in die Basis des Rohres 9 ein. Flüssigkeit wird über diese Leitung 13 von einer Versorgungsflasche mit Hilfe einer Pumpe 14 mit variablem Fluß dem Rohr 9 zugeführt, so daß an der Oberseite des Rohres 9 sich eine FTüssigkeitskuppe bildet, während ein Überfluß von Flüssigkeit in den Behälter
10 fließt und abgeführt wird. Die Bohrung des Abflußloches
11 ist größer als die des Rohres 9, um ein überlaufen des Behälters 10 zu verhindern. Eine Leitung 15 für verbrauchte Probenlösung führt von dem Analyseapparat ebenfalls in den Behälter 10.
Fig. 3 stellt schematisch das System eines Analyseinstruments unter Verwendung eines Probenentnahmegerätes entsprechend der Erfindung dar. Die Sonde 1 ist in der Probenaufnahmestellung s dargestellt. Ein Probenexemplar in einem Behälter 16 wird zu der Sonde 1 gebracht und soweit angehoben, daß die Spitze der Sonde 1 in die Probenflüssigkeit eintaucht. Eine vorbestimmte Menge der Probe wird durch die Sonde in den Weg T
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der ÄnaTysevorrichtung mit Hilfe der Analysevorrichtungspumpe 14 angesaugt und den ion-sensitiven Elektroden 19 zur Analyse ausgesetzt. Diese Elektroden bestimmten beispielsweise den Kalium- und Natriumgehalt der Probe gegenüber einem Referenzwert. Die erzielten Ergebnisse werden dann digital angezeigt oder ausgeschrieben. Nach der Analyse wird die Probe aus dem Analysegerät in die Abfallflasche 12 über den Behälter 1.0 entleert.
Wenn die Sonde 1 in ihrer Position L senkrecht oberhalb des Rohres 9 ist, gelangt die Sonde 1 in Kontakt mit einem Schalter 17, der die Pumpe 14 betätigt, um eine Standardlösung aus einer Standard/Waschflasche 18 längs des gestrichelten Weges V in das Rohr 9 zu pumpen. Die Sonde 1 saugt die Lösung in den Weg T der Analysevorrichtung ein, um diesen Weg zu waschen, wobei die verbrauchte Lösung wie zuvor in die Abfallflasche 12 entleert wird. Die Lösung wird mit hoher Geschwindigkeit zugeführt, um jeglichen Rest von Probenflüssigkeit von der Außenseite der Sonde 1 abzuwaschen. Ein Solenoid kann dann für einen Augenblick e.ntweder von Hand oder automatisch in Betrieb geschaltet werden, um die gepumpte Standardlösung durch eine Bypaß-leitung in die Standard/Waschflasche 18 zurückzubringen. Als Ergebnis läßt die Strömung an der Oberseite des Rohres 9 nach und die Sonde 1 saugt Luft in den Weg T ein. Diese Luftprobe bewirkt eine zusätzliche Reinigungsaktion, um die Kontaminiation der Wände der Leitungen der Analysiereinrichtungen durch eine Probe zu verhindern.
Nach jedem oder nach einer vorbestimmten Anzahl von Proben- und Waschsequenzen kann die Analyseeinrichtung kalibriert werden, indem das Solenoid 20 aus dem System herausgeschaltet wird, so daß die Standardlösung wieder an die Oberseite
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des Rohres 9 geliefert wird. Jedoch wird in diesem Fall die Pumpgeschwindigkeit verringert, so daß die Überflußgeschwindigkeit von dem Rohr 9 gering ist. Die Sonde 1 saugt dann eine vorbestimmte Menge der Standardlösung an, die über den Weg T befördert und den ionen-selektiven Elektroden zur Kalibrierung der Analyseeinrichtung ausgesetzt und anschließend in die Abfal 1 flasche 12 entladen wird.
Die oben beschriebene Kalibrierung wird ebenfalls ein oder mehrmals unter Bezugnahme auf eine andere Standardlösung bei der Probenaufnahmestellung S durchgeführt, bevor mit dem Probenentnehmen beim ersten Einschalten der Analysevorrichtung begonnen wird.
Andere Stationen können ähnlich der Aufnahmeposition L vorgesehen sein, um das Einführen von beispielsweise anderen Wertestandards in das Analysesystem zu ermöglichen. Beispielsweise kann das Rohr 9, das eine einzige Flüssigkeit für Wasch- und Kalibrierungszwecke zuführt, durch eine Vielzahl derartiger Rohre ersetzt werden, die unterschiedliche Flüssigkeiten für Wasch- und/oder Kalibrierungszwecke Tiefern und zwischen denen die Sonde hin und her bewegt werden kann. Es ist ebenfalls möglich, daß diese Flüssigkeitsquellen ihrerseits unter der in einer einzelnen Stellung angeordneten Sonde bewegt werden können.
Die in Fig. 2 und 3 dargestellte Sonde 1 ist zur Bewegung -jn einem Kreisbogen in einer senkrechten Ebene angeordnet. Als eine Alternative kann die Sonde auf einem horizontalen Gleiter befestigt sein, auf dem die Sonde zwischen der Probenaufnahmestellung S und einer Wasch/Standardaufnahmestellung L hin und her bewegt werden kann.
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Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Probeentnahmevorrichtung, bei der sich die Spitze der Sonde 1 in einer einzigen horizontalen Ebene zwischen der Probenaufnahmestellung S und zwei Wasch/Standardlösungsaufnahmestellungeri L^, L^ bewegt. Die Sonde ist an einem Arm 21 befestigt, der sich horizontal von einer senkrechten Achse 22 erstreckt. Eine Drehung der Achse 22 von Hand oder mit Hilfe eines Motors nimmt die Sonde 1 zwischen diesen Aufnahmestellungen mit. Wie bei der oben beschriebenen Ausführungsform wird auch hier, wenn die Sonde 1 in der Probenaufnahmestellung ist* der Probenbehälter 16 in eine derartige Position angehoben, daß die Sondenspitze in das Probenexemplar eintaucht. Bei dieser Ausführungsform der Probenentnahmevorrichtung besitzt ein Drehteller 26 Löcher zur Aufnahme je eines Probenbehälters 16 im Bereich seines Umfanges. Ein Schwenkhebel gerät 23 besitzt eine in senkrechter Richtung vorspringende Stange 24 an einem Ende und ist an dem anderen Ende mit einer Trommel 25 mit Abstand von deren Drehachse verbunden. Eine Drehung der Trommel 25 wird in eine Auf- und Abbewegung der Stange 24 umgesetzt, die dazu dient, Probenbehälter 16 anzuheben und abzusenken, um ihren Inhalt in die Probenaufnahmestellung S zu bringen.
Das Anheben und Absenken des Probenbehälters 16 ist mit der Drehung des Drehtellers 26 durch einen Drehtellerantrieb mit einer Welle 28 synchronisiert. Die Drehung der Welle bringt einen exzentrisch angeordneten Vorsprung 29 in Eingriff mit einem Zahnrad 30 für einen Teil einer Umdrehung der Welle, was dazu führt, daß das Rad und daher der Drehteller 26, mit dem es verbunden ist, über einen Winkel rotiert, der ausreicht, einen nachfolgenden Probenbehälter 16 .in Stellung unterhalb der Probenaufnahmestellung S zu bringen.
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Bei der Kalibrierung/Waschstation werden die beiden Wasch/ Standardaufnahmeposi tionen jede von einem Rohr 9 versorgt, das in einem Behälter 10 ähnlich wie unter Bezugnahme auf
die Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 beschrieben angeordnet ist. In diesem Fall wird eine leere Lösung, beispielsweise Wasser, zur Position L- und eine Standardlösung zur
Position L2 geführt, und die Sonde bewegt sich zwischen
diesen beiden Stellungen, bevor sie in die Probenaufnahmestellungen zur Aufnahme der nächsten Probe zurückkehrt.
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Claims (12)

Ansprüche
1.)Vorrichtung zur Entnahme von Proben, gekennzeichnet durch eine Sonde (1) mit einem Durchgang zur Ansaugung einer flüssigen Probe, wobei die Sonde (1) derart bewegbar ist, daß ihre Spitze in einer ersten Stellung (S), in der der Durchgang die Probe aufnehmen kann, und einer zweiten Stellung (L) angeordnet sein kann, sowie durch Einrichtungen zur Zufuhr einer Wasch/Standardlösung zu der Sonde (1), während diese in ihrer zweiten Stellung (L) ist.
2, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lösungszufuhreinrichtungen ein senkrecht angeordnetes Rohr (9), mit dem unteren Ende des Rohres (9) verbundene Lösungszufuhreinrichtungen zur Zufuhr von Lösung zu der Spitze des Rohres (9) sowie unterhalb der Spitze des Rohres (9) angeordnete Lösungsabzugseinrichtungen zum Sammeln und Entfernen von über die Spitze des Rohres (9) hinausfließender Überschußlösung aufweist.
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3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lösungszufuhreinrichtung einen Behälter (10) mit einem in dessen Basis angeordneten Abflußloch (11), durch das überfließende Lösung zur Entfernung aus dem Gerät gelangt, sowie ein aufrechtstehendes Rohr (9) aufweist, dessen Durchgang durch die Basis des Behälters (10) hindurchgeht und mit der Lösungszufuhreinrichtung verbunden i st.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lösungszufuhreinrichtungen ein Reservoir (18) für Wasch- und/oder Standardlösung, eine mit dem Reservoir (18) verbundene Pumpe (14) zum Pumpen von Lösung aus dem Reservoir (18) zu dem Rohr (9) und eine unterhalb der Pumpe (14) angeordnete Schalteinrichtung (20) aufweisen, die derart betätigbar ist, daß sie die gepumpte Lösung zeitweise von dem Rohr (9) ableitet* um die Zufuhr von Lösung in die zweite Stellung (L) zu unterbrechen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen ■ mit der Schalteinrichtung (20) verbundenen Kontaktschalter (17), der derart angeordnet ist, daß er von der in der zweiten Stellung (9) angeordneten Sonde (1) zur Betätigung des Pumpens von Lösung in das Rohr (9) betätigbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lösungszufuhreinrichtungen eine Vielzahl von senkrecht angeordneten Rohren (9) aufweisen und die Lösungszufuhreinrichtungen mit den unteren
.· Enden der Rohre (9) zur Zufuhr von Lösung zu der Spitze der Rohre (9) verbunden sind und daß die Lösungsabführeinrichtungen unterhalb der Spitze der Rohre (9) zur Aufnahme und Entfernung der über die Spitze der Rohre (9) überfließenden Überschußlösung angeordnet sind, wo-
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bei jedes der Rohre (9) eine einer Vielzahl zweiter Stellungen (L1, L^) versorgt.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonde (1 ) derart angeordnet ist, daß ihre Spitze einen Kreisbogen in einer etwa senkrechten Ebene bei der Bewegung zwischen den ersten und. zweiten Stellungen (S, L) beschreibt.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonde (1) derart angeordnet ist, daß ihre Spitze einen Kreisbogen in einer im wesentlichen horizontalen Ebene zwischen den ersten und zweiten Stellungen (S; L1, L£) beschreibt.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ge> gekennzeichpet durch eine Transporteinrichtung für einen eine flüssige Probe enthaltenden Probenbehälter (16) in eine Stellung, in der der Durchgang die Probe aufnehmen kann, wenn die Spitze.der Sonde (1) in der ersten Stel-
■ lung (S) ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtungen einen Drehteller (26) mit einer Vielzahl von darin angeordneten Löchern, wobei jedes Loch zur Aufnahme eines Probenbehälters (16) ausgebildet ist, eine erste Antriebseinrichtung (27) zum intermittierenden Drehen des Drehtellers (26), ein unterhalb des Drehtellers (26) angeordnetes Element (24) zum Angriff an einem Probenbehälter (16) zum Anheben und Absenken dieses Behälters (16) sowie eine zweite Antriebseinrichtung (25) für dieses Element (24) aufweist, die mit der ersten Antriebseinrichtung (27) synchronisier t i s t.
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11. Verfahren zur Zufuhr einer Flüssigkeit zur Aufnahme durch eine Sonde für Kaiibrierungs- und/oder Waschzwecke, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
a) Flüssigkeit wird einem senkrecht angeordneten Rohr mit einer Geschwindigkeit zugeführt, die ausreicht, einen Meniskus an der Spitze des. Rohres aufrechtzuerhalten;
b) über die Spitze des Rohres ausfließende Flüssigkeit wird abgeleitet;
c) die Spitze der Sonde wird mit der Oberfläche des Meniskus zur Aufnahme eines Teiles der Flüssigkeit in Kontakt gebracht.
12. Verfahren nach Anspruch 11,- dadurch gekennzeichnet, daß der Sonde eine einzige Flüssigkeit in einem kontinuierlichen oder intermittierenden Strom zugeführt wird, um die Funktion einer Waschlösung und einer Standardlösung auszuführen.
DE19813144083 1980-11-14 1981-11-06 Vorrichtung zur entnahme von proben Withdrawn DE3144083A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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GB8036703 1980-11-14

Publications (1)

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