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DE3039746A1 - Vorrichtung zur erzeugung von nebel - Google Patents

Vorrichtung zur erzeugung von nebel

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Publication number
DE3039746A1
DE3039746A1 DE19803039746 DE3039746A DE3039746A1 DE 3039746 A1 DE3039746 A1 DE 3039746A1 DE 19803039746 DE19803039746 DE 19803039746 DE 3039746 A DE3039746 A DE 3039746A DE 3039746 A1 DE3039746 A1 DE 3039746A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
water tank
container
dry ice
pump
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803039746
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Peter 7614 Gengenbach Henz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ORTENAU ELEKTRONIK HANS PETER
Original Assignee
ORTENAU ELEKTRONIK HANS PETER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ORTENAU ELEKTRONIK HANS PETER filed Critical ORTENAU ELEKTRONIK HANS PETER
Priority to DE19803039746 priority Critical patent/DE3039746A1/de
Publication of DE3039746A1 publication Critical patent/DE3039746A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F23/00Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
    • B01F23/20Mixing gases with liquids
    • B01F23/21Mixing gases with liquids by introducing liquids into gaseous media

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Air Humidification (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Erzeugung von Nebel Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung von Nebel, beispielsweise auf Bühnen, in Discotheken od. dgl., mit einem Wasserbehälter mit einer Heizung zum Erwärmen des Wassers und mit einem Behälter für Trockeneis, welches zur Nebelerzeugung mit erwärmtem Wasser aus dem Wasserbehälter benetzbar ist.
  • Derartige Vorrichtungen zur Erzeugung von Nebel sind bereits bekannt. Um dabei das erwärmte Wasser mit dem Trockeneis, welches etwa - 78° Celsius hat, in Berührung zu bringen, ist eine Pumpe vorgesehen, die das Wasser zu dem Trockeneis befördert und über dieses laufen läßt. In der Regel befindet sich dabei das Trockeneis in einem Korb oder eirlem mit Ablaßöffnungen versehenen Behälter oberhalb des Wassers, so daß dieses Wasser wieder in das Wasserreservoir zurücklaufen kann. Die Pumpe und zumindest auch ein Teil ihrer Anschlußleitungen befinden sich dabei außen an dem gesamten Gerät, wo sie einen störenden Vorsprung bildet und vor allem beim Transport des Gerätes auch einer Beschädigungsgefahr ausgesetzt ist. Schwierig und aufwendig ist bei diesem bekannten Gerät außerdem auch das Füllen und Entleeren, weil das Wasser mit Eimern oder sonstigen Behältnissen von oben ner eirigefüllt werden muß. Für das Entleeren muß häufig das gesamte Gerät zu einem Ausguß getragen und dort umgekippt werden, was durch die außen ang@ordnete Pumpe noch erschwert ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei der vor allem die Pumpe und deren Zu- und Abfluß geschützt angeordnet und das Füllen und Entleeren möglichst vereinfacht sind, wobei eine bestmögliche Ausnutzung der Heizwärme möglich sein soll.
  • Die Lösung dieser Aufgabe besteht im wesentlichen darin, daß der Trockeneis-Behälter in dem Wasserbehälter oberhalb der Wasseroberfläche angeordnet ist und unter dem Wasserbehälter ein Sockel vorgesehen ist, der zumindest die Pumpe enthält, deren Ansaugleitung durch den Boden zwischen Sockel und Wasserbehälter in dessen unteren Bereich geführt ist, wobei die Druckleitung von der Pumpe als Steigleitung durch den Wasserbehälter hindurch in den Trockeneis-Behälter geführt ist.
  • Dadurch wird vermieden, daß an der Außenseite des Gerätes störende Vorsprünge für die Pumpe und deren Leitungen notwendig sind. Alle diese Aggregate und Teile befinden sich innerhalb des Geräteumrisses, wobei die Pumpe in vorteilhafter Weise in einem unteren Sockel angeordnet ist. Dadurch wird gleichzeitig auch der Schwerpunkt des gesamten Gerätes möglichst tief gelegt, so daß es auch bei schlanker Ausbildung einen festen Stand hat. Die Anordnung des Trockeneis-Behälters oberhalb der Wasseroberfläche schirmt diese ab, so daß geringere Wärmeverluste an der Wasseroberfläche auftreten und somit die Heizenergie besser ausgenutzt wird.
  • An dem Wasserbehälter kann ein insbesondere von dessen Boden in den Sockel ragender Anschlußstutzen mit einem Ventil für eine Wasserzuführung, vorzugsweise in Form eines Schlauches od. dgl. beweglicher Leitung, vorgesehen sein. Dadurch ist das Füllen und auch das Entleeren des Wasserbehälters er-Lti i t'lll w(i.1 das Wasser einfach mit einem Schlauch an einem entsplechenden, gut geschutzten Stutzen zugeführt werden kann. Ferner ist es möglich, daß der Anschlußstutzen des Wasserbehälters gleichzeitig als Ablauf vorgesehen ist und/ oder ein eigener, mit einem Ventil od. dgl. Verschluß versehener Abflußstutzen an dem Wasserbehälter angeordnet ist, der vorzugsweise vom Boden des Wasserbehälters in den Sockel ragt. Entweder kann a so der Füllstutzen nach dem Lösen des Schlauches von einer Wasserleitung zum Entleeren des Behälters benutzt werden oder e: kann noch ein we tere f'ttletrunrstutzen vorhanden sein. in jedem falle entfällt das Füllen mit Eimern und das Entleeren durch ein Kippen des gesamten Gerätes.
  • Der Trockeneis-BehälteEr kann vorzugsweise lösbar auf innerhalb des Wasserbehälters in dessen oberem Bereich angeordneten Vorsprüngen vorgesehen sein und die lichte Öffnung des Wasserbehälters weitgehend abdecken, wobei der Rand des Trockeneis-Behälters unterhalb des Randes des Wasserbehälters und vorzugsweise im Bereich eines Ventilators sowie unterhalb eines Nebelaustrittsstutzens liegt. Auf diese Weise bildet der Trockeneis-Behälter einerseits eine Barriere für die von dem erwärmten Wasser rach oben steigende Wärme, so daß diese besser innerhalb des Behälters gehalten wird. Gleichzeitig kann der Trockeneis-Behälter im Betrieb überlaufen, weil das Wasser dann über seinen Rand treten und in den Wasserbehälter zurücklaufen kann. Der sich bildende Nebel tritt über die Ränder des Trockeneis-Behälters und kann in den Nebelaustrittsstutzen gelanger, wobei entweder die natürliche Konvektion benutzt wird cder aber der erwähnte Ventilator für einen vergrößerten Nebelaustritt sorgen kann. Dabei kann ein Ventilator mit einer, vorzugsweise mit wenigstens zwei Geschwindigkeitsstufen vorgesehen sein und die Pumpe kann zusammen mit dem Ventilator oder unabhängig von diesem betätigbar sein. Dies erlaubt eine Betriebsweise, bei der unterschiedlich viel Nebel produziert wird. Läuft nur die Pumpe, tritt der Nebel aufgrund seiner Entstehung in relativ geringen Mengen aus. Wird der Ventilator zugeschaltet, tritt entsprechend mehr Nebel aus, so daß auch mehr' Nebel im Gerät entstehen kann. Wird der Ventilator gar auf eine höhere Geschwindigkeitsstufe gebracht, wird die Nebelproduktion entsprechend gesteigert.
  • In dem Wassrbehälter kann ein Füllstandanzeiger oder ein Füllstandbegrenzer vorgesehen sein, der die Füllhöhe des Wasserbehälters so begrenzt, daß der Wasserspiegel mit Abstand unter dem Boden des Trockeneis-Behälters angeordnet ist. Der Luftzwischenraum zwischen der Wasseroberfläche und dem Trockeneis-Behälter bildet dabei eine gute Isolierung, die einen übertritt der Wärme des Wassers in den Trockeneis-Behälter in erwünschter Weise erschwert. Im Boden des Trockeneis-BeElälters kann eine in den Wasserbehälter führende Ablauföfi'nung vorgesehen sein. Normalerweise wird das in den Trockeneis-Behälter gepumpte Wasser, soweit es bei der Nebelerzeugung nicht verbraucht wird, durch diese Abflußöffnung zurücklaufen. Wird aber eine entsprechend große Wassermenge gepumpt, die durch diesen Ablauf nicht austreten kann, kann das Wasser in der schon beschriebenen Weise über die Ränder des Trockeneis-Behälters zurücklaufen.
  • Vorzugsweise im Bodenbereich des Wasserbehälters können insbesondere nahe der Ansaugöffnung der Pumpe wenigstens eine, vorzug:weise drei insbesondere elektrische Heizungen angeordnet sein, die die Erwärmung des Wassers bewirken. Dabei ist es möglich, daß in demWasserbehälter ein Thermostat zur Steuerung der Heizleistung der Heizungen in Abhängigkeit von der jeweiligen Wassertemperatur vorgesehen ist, wobei zweckmäßigerweise das Ansaugrohr der Pumpe vom Behälterboden so hoch in den Wasserbehälter ragt, daß der Fühlerstab des Thermostates immer unterhalb des Wasserspiegels endet.
  • Der obere Rand des Behälters oberhalb des Ventilators und oberhalb des Nebelaustrittes kann einen Dichtrand und einen losbaren, aber dicht aufsetzbaren Deckel aufweisen. Dadurch wird sichergestellt, daß der Nebel an dem gewünschten Austrittsstutzen austritt und die von dem Ventilator eventuell zugefüllrte Förderluft zur vollen Wirkung gelangt.
  • An dem Nebelaustritt kann eine vorzugsweise elektrisch, insbesondere über einen Magneten steuerbare Verschlußklappe vorgesehen sein. Diese erlaubt ein impulsweises Ablassen des Nebels, was beispielsweise im Zusammenhang mit Musikdarbietungen in einem bestimmten Rhythmus erwünscht sein kann. Dabei ist sogar denkbar, die Steuerung der Verschlußklappe mit entsprechenden Rhythmus-Instrumenten und deren Steuerung zu verbinden.
  • An dem Nebelaustrittsstutzen kann ein Schlauch od. dgl. Leitung anschließbar sein, um den Nebel eventuell auch über größere Entfernungen führen zu können.
  • Für den Einsatz des Gerätes an unterschiedlichen Einsatzorten ist eine Weiterbildung der Erfindung von ganz besonderer Bedeutung möglich, die darin besteht, daß an dem Sockel wenigstens eine Rolle oder ein Rollenpaar od. dgl. Fahrgestell, gegebenenfalls lösbar, angeordnet ist. Dadurch kann die gesamte Vorrichtung auch ohne die Hilfe von Hebezeugen u. dgl.
  • eventuell sogar in gefülltem Zustand transportiert werden.
  • Dabei ist es vorteilhaft, wenn zwei koaxiale Räder und ein Standfuß od. dgl. an dem Sockel vorgesehen sind. Dies gibt eine gute Dreipunkt-Lagerung, die einen festen Stand des Gerätes erlaubt, bei einem leichten Abkippen über die Achse der Räder jedoch das ganze Gerät leicht verfahrbar macht.
  • Eine leistungsfähige und dennoch handliche Vorrichtung ergibt sich, wenn sie im wesentlichen von einem faßartigen Behälter von etwa 200 Liter Rauminhalt gebildet ist, in welchem der Trockeneis-Behälter für etwa 50 kg Trockeneis so angeordnet ist, daß darunter Platz für etwa 100 Liter Wasser ist.
  • Insbesondere die erfindungsgemäße Anordnung eines Sockels unterhalb des Wasserbehälters des Gerätes zurn Erzeugen von Nebel erlaubt die geschützte Anordnung der Pumpe und auch die Unterbringung sonstiger Betätigungs- und Bedienungsaggregate einschließlich elektrischer Anschlüsse für die Heizung und die Pumpe und ferner auch die Anordnung eines Fahrgestelles. Darüber hinaus kann der Sockel so ausgebildet werden, daß das gesamte Gerät einen besseren Stand hat.
  • Nachstehend ist die Erfindung mit ihren ihr als wesentlich zugehörenden Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher beschrieben. Es zeigt in schematisierter Darstellung: Fig. 1 eine teilweise im Längsschnitt gehaltene Seitenansicht der erfindungsgemäßenVorrichtung mit einem Wasserbehälter, einem darin angeordneten Trockeneis-Behälter und einem diese Behälter tragenden Sockel, Fig. 2 eine gegenüber Fig. 1 um 900 verdrehte Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 3 eine Ansicht der Unterseite der Vorrichtung mit einem Blick in den Sockel und Fig. 4 bei entferntem Trockeneis-Behälter eine Draufsicht des Bodens des Wasserbehälters, der dort angeordneten Heizungen und dem Sockel.
  • iiie im ganzen mit 1 bezeichnete Vorrichtung dient zur Erzeugung von Nebel beispielsweise auf Bühnen, in Discotheken od.
  • dgl. Sie weist einen Wasserbehälter 2 mit einer Heizung 3 zum Erwärmen des Wassers und einen Behälter 4 für das Trockeneis auf.
  • Der Trockeneis-Behälter 4 ist in dem Wasserbehälter 2 oberhalb der nicht näher dargestellten Wasseroberfläche angeordnet.
  • Unter dem Wasserbehälter 2 ist erfindungsgemäß ein Sockel 5 vorgesehen, der zumindest die Pumpe 6 enthält, mit welcher das Wasser in den Trockeneis-Behälter 4 befördert wird. Die Ansaugleitung 7, der Pumpe 6 ist dabei durch den Boden 8 zwischen dem Sockel 5 und dem Wasserbehälter 2 in dessen unteren Bereich geführt, wobei die Druckleitung 9 von der Pumpe 6 als Steigleitung durch den Wasserbehälter 2 hindurch in den Trockeneis-Behälter 4 geführt ist. Man erkennt diese Anordnung besonders deutlich in Fig. 1. Die Pumpe 6 und ihre Leitungen sind also in vorteilhafter Weise geschützt untergebracht, wobei gleichzeitig durch die tief liegende Pumpe auch der Schwerpunkt der ganzen Vorrichtung 1 entsprechend niedrig liegt. Die Pumpe 6 kann dennoch in an sich bekannter Weise das Wasser aus dem Behälter 2 ansaugen und in den Trockeneis-Behälter 4 pumpen, wo durch das Zusammentreffen des erwärmten Wassers von z. B. über 800 Celsius mit dem Trockeneis von etwa - 80° Celsius der gewünschte Nebel entsteht.
  • Vor allem in Fig. 1 erkennt man auch noch, daß an dem Wasserbehälter 2 ein von dessen Boden 8 in den Sockel 5 ragender Anschlußstutzen 10 mit einem Ventil 11 od. dgl. Verschluß für eine Wasserzuführung vorzugsweise in Form eines Schlauches vorgesehen ist. Der Anschlußstutzen 10 des Wasserbehälters 2 kann dabei gleichzeitig als Ablauf benutzt werden, wenn keine Verbindungsleitung zu einer Wasserleitung vorhanden ist. Es genügt dann, den Verschluß 11 zu öffnen, um das Wasser aus dem Wasserbehälter 2 nach unten abzuleiten, wobei eventuell ein kurzer Anschlußschlauch benutzt werden kann, um das Was -ser zu einem Abfluß zu führen. Es ist aber auch möglich, einen weiteren Abflußstutzen an dem Wasserbehälter 2 inncrhalb des Sockels 5 anzuordnen, wenn beispielsweise an dem Anschlußstutzen 10 eine ständige Zuleitung fest installiert sein soll.
  • Der Trockeneis-Behälter 4 ist vorzugsweise lösbar auf innerhalb des Wasserbehälters 2 in dessen oberem Bereich angeordneten Vorsprüngen 12 fixiert und füllt die lichte Öffnung des Wasserbehälters weitgehend aus. Man erkennt diese Vorsprünge 12 und ihre Anordnung gut in der Draufsicht gemäß Fig. 4, in welcher der lasserbehältcr 2 wasggel.l:sen bzw.
  • entfernt ist. Gemäß Fig. 1 befindet sich dabei der Rand 13 des Trockene is-Behälter@ 4 unterhalb des Randes 14 des Wasserbehälters und vorzugsweise im Bereich eines Ventilators 15 sowie unterhalb eines Nebelaustrittsstutzens 16. Er füllt r Lichte öffnung des Wasserbehälters 2 weitgehend aus, so daß zwar bei einem Überlaufen des Behälters 4 das Wasser zwischen dessen Wand 4 a und der Behälterwand 2 a wieder zurücklaufen kann, dennoch aber die von dem erwärmten Wasser hochsteigende Wärme durch den Behälter 4 gut abgeschirmt wird.
  • Über dem Rand 13 des Trockeneis-Behälters 4 tritt der durch die Zuleitung des warmen Wassers zu dem Trockeneis entstehende Nebel aus und kann dort sogleich in den Nebelaustrittsstutzen 16 eintreten. Diese Wirkung wird verstärkt, wenn der Ventilator 15 eingeschaltet wird. Es ist also möglich, eine unterschiedlich große Nebelproduktion dadurch zu erhalten, daß entweder der Ventilator eingeschaltet ist oder nicht. Dabei kann ein Ventilator 15 mit wenigstens zwei Geschwindigkeitsstufen vorgesehen sein, wobei die Pumpe 6 zusammen mit diesem Ventilator oder unabhängig von diesem betätigbar ist. Es ergeben sich so drei unterschiedliche Nebelproduktionen, indem entweder nur die Pumpe 6 läuft und Nebel aufgrund seiner Entstehung und der natürlichen Luftbewegung austritt. Eine Steigerung der Nebelproduktion ergibt sich durch das Zuschalten des Ventilators auf seiner untersten Geschwindigkeitsstufe, während eine weitere Steigerung mit der zweiten Geschwindigkeitsstufe des Ventilators 15 möglich ist In dem Wasserbehälter kann ein Füllstandanzeiger oder Füllstandbegrenzer vorgesehen sein, womit die Füllhöhe des Wasserbeliälters so begrenzt werden kann, daß der Wasserspiegel mit Abstand unter dem Boden 17 des Trockeneis-Behälters 4 bleibt. Das so gebildete Luftkissen isoliert das Wasser gegen den kalten Trockeneis-Behälter.
  • In Fig. 1 erkennt man noch, daß im Boden 17 des Trockeneis-.
  • Behälters 4 eine in den Wasserbehälter 2 führende Ablauföffnung 18 vorgesehen ist. Durch diese kann das bei der Nebelbildung nicht verbrauchte Wasser zurücklaufen, damit es wieder angewärmt wird. Fasst der Abfluß 18 die Wassermenge nicht, kann das Wasser auch über den Rand 13 des Trockeneis-Behälters 4 übertreten und in den Wasserbehälter zurücklaufen.
  • Im Bodenbereich des Wasserbehälters 2 sind im Ausführungsbeispiel drei Heizungen 3 angeordnet, die elektrisch betrieben sind. Dadurch steht eine entsprechend große lleileistucig zur Verfügung, so daß das Gerät sehr schnell betriebsbereit ist. In Fig. 3 ist eir Thermostat 19 zur Steuerung der Heizleistung der Heizungen 3 angedeutet. Dabei ragt das Ansaugrohr 7 der Pumpe 6 von Behälterboden 8 so hoch in den Wasserbehälter 2, daß der ebenfalls in den Behälter 2 ragende Fühler stab 20 des Thermostates 19 immer unterhalb des Wasserspiegels endet. Man erkennt in Fig. 1, daß der obere Rand des Ansaugrohres 7 höher als da obere Ende des Fühlerstabes 20 angeordnet ist.
  • Der obere Rand 14 des Behälters 2, welcher sich oberhalb des Ventilators 15 und oberhalb des Nebelaustrittes 16 befindet, ist als Dichtrand ausgebildet und trägt einen lösbaren, aber dicht aufsetzbaren Deckel 21, der beispielsweise mit Spannverschlüssen od. dgl. lösbar befestigt sein kann. Dieser Deckel wird insbesondere für das Einsetzen des Trockeneises geöffnet.
  • An dem Nebelaustritt 6 kann in nicht näher dargestellter Weis eine Verschlußklappe vorgesehen sein, die vorzugsweise elektrisch, z. B. über Magneten gesteuert werden kann. Dadurch kanr der Nebelaustritt selbst bei laufender Nebelproduktion unterbrochen werden, was z. B. für eine rhythmische Nebelerzeugung ausgenutzt werden kann. Der Nebelaustrittsstutzen 16 erlaubt außerdem die Anbringung eines Schlauches oder einer Leitcinr, urn den erzeugten Nebe über eine größere Entfernung von einiger Metern transportieren z können. Dies kann vor allem bei der Anwendung auf einer Biihne vorteilhaft sein, wenn das Gerät unsichtbar bleiben muß.
  • Eine ganz wesentliche Ausgestaltung der Erfindung ist durch Ei nie geltlZ wesentliche Ausgestaltung der Erfindung ist durch die Anordllurlg des Sockels 5 möglich und besteht darin, daß an dem Sockel im Ausführungsbeispiel ein Rollenpaar angeordnet ist. Man erkennt vor allem in Fig. 3 zwei koaxiale Räder 22, die unter dem einen Rand des Sockels 5 befestigt sind, während an dem gegenüberliegenden Rand wenigstens ein, im Ausführungsbeispiel zwei Standfüße 23 vorgesehen sind. Wird das Gerät um die Achse der Räder 22 etwas gekippt, kann es leicht verfahrerl werden, ohne daß es eines Hebezeuges od. dgl. bedar@. Eventuell kann dies dadurch erleichtert sein, daß an dem Behälter @ an der Außenseite ein oder mehrere Handgriffe angeordnet sind.
  • Die Vorrichtung 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel ist zweckmäßigerweise von einem faßartigen Behälter 2 von z. B. etwa 200 Liter Rauminhalt gebildet, in welchem der Trockeneis-Behälter 4 für etwa 50 kg Trockeneis so angeordnet ist, daß darunter Platz für etwa 100 Liter Wasser besteht. Dies ergibt eine Vorrichtung 1, die relativ lange Nebel produzieren kann, wobei sie dennoch handlich und auch formschön ist, weil Zusatzaggregate in dem Sockel angeordnet sind, der außerdem die Anordnung des Fahrgestelles erlaubt. In Fig. 2 ist noch angedeutet, daß an dem Sockel eine Schalttafel 24 für die elektrischen Installationen vorgesehen sein kann. Der Sockel 5 ist also in mehrfacher Hinsicht vorteilhaft und erleichtert den Bedienungskomfort, die Herstellung und den Betrieb sowie eventuell notwendige Reparaturen.
  • Alle in der Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten Merkmale und Konstruktionsdetails können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander wesentliche Bedeutung haben.
  • Leerseite

Claims (15)

  1. Vorrichtung zur Erzeugung von Nebel Ansprüche g Vorrichtung zur Erzeugung von Nebel, beispielsweise auf Bühnen, in Discotheken od. dgl., mit einem Wasserbehälter mit einer Heizung zum Erwärmen des Wassers und mit einem Behälter für Trockeneis, welches zur Nebelerzeugung mit erwärmtem Wasser aus dem Wasserbehälter benetzbar ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Trockeneis-Behälter (4) in dem Wasserbehälter (2) oberhalb der Wasseroberfläche angeordnet ist und unter dem Wasserbehälter ein Sockel (5) vorgesehen ist, der zumindest die Pumpe (6) enthält, deren Ansaugleitung (7) durch den Boden (8) zwischen Sockel (5) und Wasserbehälter (2) in dessen unteren Bereich geführt ist, wobei die Druckleitung (9) von der Pumpe (6) als Steigleitung durch den Wasserbehälter (2) hindurch in den Trockeneis-Behälter (4) geführt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Wasserbehälter (2) ein iscodcre von dessen Boden (8) in den Sockel (5) ragender Anschlußstutzen (10) mit einem Ventil (11) für eine Wasserzuführung, vorzusweise in Form eines Schlauches od.
    dgl. beweglicher Leitung, vorgesehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlußstutzen (10) des Wasserbehälters (2) ileichzcItig als Ablauf vorgesehen ist und/oder ein eigencr, mit einem Ventil od. dgl. Verschluß versehener Abflußstutzen an dem Wasserbehälter angeordnet ist, der vorzugsweise vom Boden des Wasserbehälters in den Sockel ragt.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Trockeneis-Behälter vorzugsweise lösbar auf innerhalb des Wasserbehälters (2) in dessen Oberem Bereich angeordneten Vorsprüngen (12) vorgesehen ist und die lichte Öffnung des Wasserbehälters (2) weitgehend abdeckt, wobei der Rand (13) des Trockeneis-Behalters (4) unterhalb des Randes (14) des Wasserbehälters und vorzugsweise im Bereich eines Ventilators (15) sowie unterhalb eines Nebelaustrittsstutzens (16) liegt.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Wasserbehälter ein Füllstandanzeiger oder ein Füllstandbegrenzer vorgesehen ist, der die Füllhöhe des Wasserbehälters (2) so begrenzt, daß der Wasserspiegel mit Abstand unter dem Boden (17) des Trockeneis-Behälters (4) angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden (17) des Trockeneis-Behälters (4) eine in den Wasserbehälter (2) führende Ablauföffnung (18) vorgesehen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise im Bodenbereich des Wasserbehälters (2) insbesondere nahe der Ansaugöffnung der Pumpe wenigstens eine, vorzugsweise drei insbesondere elektrische Heizungen (3) angeordnet sind.
  8. 8. Vorrichtung-nach einem der Ansprüche 7 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ventilator (15) m-it wCniUtens zwei Geschwindigkeitsstufen vorgesehen ist ur,d daß die Pumpe (6) zusammen mit dem Ventilator oder unabhängig von diesem betätigbar ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Wasserbehälter ein Thermostat (19) zur Steuerung der Heizleistung der Heizung (3) vorgesehen ist und daß das Ansaugrohr (7) der Pumpe (6) vom Behälterboden (8) so hoch in den Wasserbehälter (2) ragt, daß der Fühlerstab (20) des Thermostaten (19) immer unterhalb des Wasserspiegels endet.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Rand (14) des Behälters (2) oberhalb des Ventilators und oberhalb des Nebelaustrittes (16) als Dichtrand ausgebildet ist und einen lösbaren, aber dicht aufsetzbaren Deckel (21) aufweist.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Nebelaustritt (16) eine vorzugsweise elektrisch, insbesondere über einen Magneten steuerbare Verschlußklappe vorgesehen ist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Nebelaustrittsstutzen (16) ein Schlauch od. dgl. Leitung anschließbar ist.
  13. 13. Vorrichtung insbesondere nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Sockel wenigstens eine Rolle oder ein Rollenpaar od. dgl. Fahrgestell gegebenenfalls lösbar angeordnet ist.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwei vorzugsweise koaxiale Räder (22) und wenigstens ein Standfuß (23) od. dgl. an dem Sockel (5) vorgesehen sind.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß sie im wesentlichen von einem faßartigen Behälter (2) von etwa 200 Liter Rauminhalt gebildet ist, in welchem der Trockeneis-Behälter (4) für etwa 50 kg Trockeneis so angeordnet ist, daß darunter Platz für etwa 100 Liter Wasser ist.
    - Beschreibung -
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