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Vorrichtung zur Erzeugung von Nebel Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung
zur Erzeugung von Nebel, beispielsweise auf Bühnen, in Discotheken od. dgl., mit
einem Wasserbehälter mit einer Heizung zum Erwärmen des Wassers und mit einem Behälter
für Trockeneis, welches zur Nebelerzeugung mit erwärmtem Wasser aus dem Wasserbehälter
benetzbar ist.
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Derartige Vorrichtungen zur Erzeugung von Nebel sind bereits bekannt.
Um dabei das erwärmte Wasser mit dem Trockeneis, welches etwa - 78° Celsius hat,
in Berührung zu bringen, ist eine Pumpe vorgesehen, die das Wasser zu dem Trockeneis
befördert und über dieses laufen läßt. In der Regel befindet sich dabei das Trockeneis
in einem Korb oder eirlem mit Ablaßöffnungen versehenen Behälter oberhalb des Wassers,
so daß dieses Wasser wieder in das Wasserreservoir zurücklaufen kann. Die Pumpe
und zumindest auch ein Teil ihrer Anschlußleitungen befinden sich dabei außen an
dem gesamten Gerät, wo sie einen störenden Vorsprung bildet und vor allem beim Transport
des Gerätes auch einer Beschädigungsgefahr ausgesetzt ist. Schwierig und aufwendig
ist bei diesem bekannten Gerät außerdem auch das Füllen und Entleeren, weil das
Wasser mit Eimern oder sonstigen Behältnissen von oben ner eirigefüllt werden muß.
Für das Entleeren muß häufig das gesamte Gerät zu einem Ausguß getragen und dort
umgekippt werden, was durch die außen ang@ordnete Pumpe noch erschwert ist.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs
erwähnten Art zu schaffen, bei der vor allem die Pumpe und deren Zu- und Abfluß
geschützt angeordnet und das Füllen und Entleeren möglichst vereinfacht sind, wobei
eine bestmögliche Ausnutzung der Heizwärme möglich sein soll.
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Die Lösung dieser Aufgabe besteht im wesentlichen darin, daß der Trockeneis-Behälter
in dem Wasserbehälter oberhalb der Wasseroberfläche angeordnet ist und unter dem
Wasserbehälter ein Sockel vorgesehen ist, der zumindest die Pumpe enthält, deren
Ansaugleitung durch den Boden zwischen Sockel und Wasserbehälter in dessen unteren
Bereich geführt ist, wobei die Druckleitung von der Pumpe als Steigleitung durch
den Wasserbehälter hindurch in den Trockeneis-Behälter geführt ist.
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Dadurch wird vermieden, daß an der Außenseite des Gerätes störende
Vorsprünge für die Pumpe und deren Leitungen notwendig sind. Alle diese Aggregate
und Teile befinden sich innerhalb des Geräteumrisses, wobei die Pumpe in vorteilhafter
Weise in einem unteren Sockel angeordnet ist. Dadurch wird gleichzeitig auch der
Schwerpunkt des gesamten Gerätes möglichst tief gelegt, so daß es auch bei schlanker
Ausbildung einen festen Stand hat. Die Anordnung des Trockeneis-Behälters oberhalb
der Wasseroberfläche schirmt diese ab, so daß geringere Wärmeverluste an der Wasseroberfläche
auftreten und somit die Heizenergie besser ausgenutzt wird.
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An dem Wasserbehälter kann ein insbesondere von dessen Boden in den
Sockel ragender Anschlußstutzen mit einem Ventil für eine Wasserzuführung, vorzugsweise
in Form eines Schlauches od. dgl. beweglicher Leitung, vorgesehen sein. Dadurch
ist das Füllen und auch das Entleeren des Wasserbehälters er-Lti i t'lll w(i.1 das
Wasser einfach mit einem Schlauch an einem entsplechenden, gut geschutzten Stutzen
zugeführt werden kann. Ferner ist es möglich, daß der Anschlußstutzen des Wasserbehälters
gleichzeitig als Ablauf vorgesehen ist und/ oder ein eigener, mit einem Ventil od.
dgl. Verschluß versehener
Abflußstutzen an dem Wasserbehälter angeordnet
ist, der vorzugsweise vom Boden des Wasserbehälters in den Sockel ragt. Entweder
kann a so der Füllstutzen nach dem Lösen des Schlauches von einer Wasserleitung
zum Entleeren des Behälters benutzt werden oder e: kann noch ein we tere f'ttletrunrstutzen
vorhanden sein. in jedem falle entfällt das Füllen mit Eimern und das Entleeren
durch ein Kippen des gesamten Gerätes.
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Der Trockeneis-BehälteEr kann vorzugsweise lösbar auf innerhalb des
Wasserbehälters in dessen oberem Bereich angeordneten Vorsprüngen vorgesehen sein
und die lichte Öffnung des Wasserbehälters weitgehend abdecken, wobei der Rand des
Trockeneis-Behälters unterhalb des Randes des Wasserbehälters und vorzugsweise im
Bereich eines Ventilators sowie unterhalb eines Nebelaustrittsstutzens liegt. Auf
diese Weise bildet der Trockeneis-Behälter einerseits eine Barriere für die von
dem erwärmten Wasser rach oben steigende Wärme, so daß diese besser innerhalb des
Behälters gehalten wird. Gleichzeitig kann der Trockeneis-Behälter im Betrieb überlaufen,
weil das Wasser dann über seinen Rand treten und in den Wasserbehälter zurücklaufen
kann. Der sich bildende Nebel tritt über die Ränder des Trockeneis-Behälters und
kann in den Nebelaustrittsstutzen gelanger, wobei entweder die natürliche Konvektion
benutzt wird cder aber der erwähnte Ventilator für einen vergrößerten Nebelaustritt
sorgen kann. Dabei kann ein Ventilator mit einer, vorzugsweise mit wenigstens zwei
Geschwindigkeitsstufen vorgesehen sein und die Pumpe kann zusammen mit dem Ventilator
oder unabhängig von diesem betätigbar sein. Dies erlaubt eine Betriebsweise, bei
der unterschiedlich viel Nebel produziert wird. Läuft nur die Pumpe, tritt der Nebel
aufgrund seiner Entstehung in relativ geringen Mengen aus. Wird der Ventilator zugeschaltet,
tritt entsprechend mehr Nebel aus, so daß auch mehr' Nebel im Gerät entstehen kann.
Wird der Ventilator gar auf eine höhere Geschwindigkeitsstufe gebracht, wird die
Nebelproduktion entsprechend gesteigert.
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In dem Wassrbehälter kann ein Füllstandanzeiger oder ein Füllstandbegrenzer
vorgesehen sein, der die Füllhöhe des Wasserbehälters so begrenzt, daß der Wasserspiegel
mit Abstand unter dem Boden des Trockeneis-Behälters angeordnet ist. Der Luftzwischenraum
zwischen der Wasseroberfläche und dem Trockeneis-Behälter bildet dabei eine gute
Isolierung, die einen übertritt der Wärme des Wassers in den Trockeneis-Behälter
in erwünschter Weise erschwert. Im Boden des Trockeneis-BeElälters kann eine in
den Wasserbehälter führende Ablauföfi'nung vorgesehen sein. Normalerweise wird das
in den Trockeneis-Behälter gepumpte Wasser, soweit es bei der Nebelerzeugung nicht
verbraucht wird, durch diese Abflußöffnung zurücklaufen. Wird aber eine entsprechend
große Wassermenge gepumpt, die durch diesen Ablauf nicht austreten kann, kann das
Wasser in der schon beschriebenen Weise über die Ränder des Trockeneis-Behälters
zurücklaufen.
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Vorzugsweise im Bodenbereich des Wasserbehälters können insbesondere
nahe der Ansaugöffnung der Pumpe wenigstens eine, vorzug:weise drei insbesondere
elektrische Heizungen angeordnet sein, die die Erwärmung des Wassers bewirken. Dabei
ist es möglich, daß in demWasserbehälter ein Thermostat zur Steuerung der Heizleistung
der Heizungen in Abhängigkeit von der jeweiligen Wassertemperatur vorgesehen ist,
wobei zweckmäßigerweise das Ansaugrohr der Pumpe vom Behälterboden so hoch in den
Wasserbehälter ragt, daß der Fühlerstab des Thermostates immer unterhalb des Wasserspiegels
endet.
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Der obere Rand des Behälters oberhalb des Ventilators und oberhalb
des Nebelaustrittes kann einen Dichtrand und einen losbaren, aber dicht aufsetzbaren
Deckel aufweisen. Dadurch wird sichergestellt, daß der Nebel an dem gewünschten
Austrittsstutzen austritt und die von dem Ventilator eventuell zugefüllrte Förderluft
zur vollen Wirkung gelangt.
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An dem Nebelaustritt kann eine vorzugsweise elektrisch, insbesondere
über
einen Magneten steuerbare Verschlußklappe vorgesehen sein. Diese erlaubt ein impulsweises
Ablassen des Nebels, was beispielsweise im Zusammenhang mit Musikdarbietungen in
einem bestimmten Rhythmus erwünscht sein kann. Dabei ist sogar denkbar, die Steuerung
der Verschlußklappe mit entsprechenden Rhythmus-Instrumenten und deren Steuerung
zu verbinden.
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An dem Nebelaustrittsstutzen kann ein Schlauch od. dgl. Leitung anschließbar
sein, um den Nebel eventuell auch über größere Entfernungen führen zu können.
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Für den Einsatz des Gerätes an unterschiedlichen Einsatzorten ist
eine Weiterbildung der Erfindung von ganz besonderer Bedeutung möglich, die darin
besteht, daß an dem Sockel wenigstens eine Rolle oder ein Rollenpaar od. dgl. Fahrgestell,
gegebenenfalls lösbar, angeordnet ist. Dadurch kann die gesamte Vorrichtung auch
ohne die Hilfe von Hebezeugen u. dgl.
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eventuell sogar in gefülltem Zustand transportiert werden.
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Dabei ist es vorteilhaft, wenn zwei koaxiale Räder und ein Standfuß
od. dgl. an dem Sockel vorgesehen sind. Dies gibt eine gute Dreipunkt-Lagerung,
die einen festen Stand des Gerätes erlaubt, bei einem leichten Abkippen über die
Achse der Räder jedoch das ganze Gerät leicht verfahrbar macht.
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Eine leistungsfähige und dennoch handliche Vorrichtung ergibt sich,
wenn sie im wesentlichen von einem faßartigen Behälter von etwa 200 Liter Rauminhalt
gebildet ist, in welchem der Trockeneis-Behälter für etwa 50 kg Trockeneis so angeordnet
ist, daß darunter Platz für etwa 100 Liter Wasser ist.
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Insbesondere die erfindungsgemäße Anordnung eines Sockels unterhalb
des Wasserbehälters des Gerätes zurn Erzeugen von Nebel erlaubt die geschützte Anordnung
der Pumpe und auch die Unterbringung sonstiger Betätigungs- und Bedienungsaggregate
einschließlich elektrischer Anschlüsse für die
Heizung und die
Pumpe und ferner auch die Anordnung eines Fahrgestelles. Darüber hinaus kann der
Sockel so ausgebildet werden, daß das gesamte Gerät einen besseren Stand hat.
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Nachstehend ist die Erfindung mit ihren ihr als wesentlich zugehörenden
Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher beschrieben. Es zeigt in schematisierter
Darstellung: Fig. 1 eine teilweise im Längsschnitt gehaltene Seitenansicht der erfindungsgemäßenVorrichtung
mit einem Wasserbehälter, einem darin angeordneten Trockeneis-Behälter und einem
diese Behälter tragenden Sockel, Fig. 2 eine gegenüber Fig. 1 um 900 verdrehte Seitenansicht
der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 3 eine Ansicht der Unterseite der Vorrichtung
mit einem Blick in den Sockel und Fig. 4 bei entferntem Trockeneis-Behälter eine
Draufsicht des Bodens des Wasserbehälters, der dort angeordneten Heizungen und dem
Sockel.
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iiie im ganzen mit 1 bezeichnete Vorrichtung dient zur Erzeugung von
Nebel beispielsweise auf Bühnen, in Discotheken od.
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dgl. Sie weist einen Wasserbehälter 2 mit einer Heizung 3 zum Erwärmen
des Wassers und einen Behälter 4 für das Trockeneis auf.
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Der Trockeneis-Behälter 4 ist in dem Wasserbehälter 2 oberhalb der
nicht näher dargestellten Wasseroberfläche angeordnet.
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Unter dem Wasserbehälter 2 ist erfindungsgemäß ein Sockel 5 vorgesehen,
der zumindest die Pumpe 6 enthält, mit welcher das Wasser in den Trockeneis-Behälter
4 befördert wird. Die Ansaugleitung 7, der Pumpe 6 ist dabei durch den Boden 8 zwischen
dem Sockel 5 und dem Wasserbehälter 2 in dessen unteren Bereich
geführt,
wobei die Druckleitung 9 von der Pumpe 6 als Steigleitung durch den Wasserbehälter
2 hindurch in den Trockeneis-Behälter 4 geführt ist. Man erkennt diese Anordnung
besonders deutlich in Fig. 1. Die Pumpe 6 und ihre Leitungen sind also in vorteilhafter
Weise geschützt untergebracht, wobei gleichzeitig durch die tief liegende Pumpe
auch der Schwerpunkt der ganzen Vorrichtung 1 entsprechend niedrig liegt. Die Pumpe
6 kann dennoch in an sich bekannter Weise das Wasser aus dem Behälter 2 ansaugen
und in den Trockeneis-Behälter 4 pumpen, wo durch das Zusammentreffen des erwärmten
Wassers von z. B. über 800 Celsius mit dem Trockeneis von etwa - 80° Celsius der
gewünschte Nebel entsteht.
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Vor allem in Fig. 1 erkennt man auch noch, daß an dem Wasserbehälter
2 ein von dessen Boden 8 in den Sockel 5 ragender Anschlußstutzen 10 mit einem Ventil
11 od. dgl. Verschluß für eine Wasserzuführung vorzugsweise in Form eines Schlauches
vorgesehen ist. Der Anschlußstutzen 10 des Wasserbehälters 2 kann dabei gleichzeitig
als Ablauf benutzt werden, wenn keine Verbindungsleitung zu einer Wasserleitung
vorhanden ist. Es genügt dann, den Verschluß 11 zu öffnen, um das Wasser aus dem
Wasserbehälter 2 nach unten abzuleiten, wobei eventuell ein kurzer Anschlußschlauch
benutzt werden kann, um das Was -ser zu einem Abfluß zu führen. Es ist aber auch
möglich, einen weiteren Abflußstutzen an dem Wasserbehälter 2 inncrhalb des Sockels
5 anzuordnen, wenn beispielsweise an dem Anschlußstutzen 10 eine ständige Zuleitung
fest installiert sein soll.
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Der Trockeneis-Behälter 4 ist vorzugsweise lösbar auf innerhalb des
Wasserbehälters 2 in dessen oberem Bereich angeordneten Vorsprüngen 12 fixiert und
füllt die lichte Öffnung des Wasserbehälters weitgehend aus. Man erkennt diese Vorsprünge
12 und ihre Anordnung gut in der Draufsicht gemäß Fig. 4, in welcher der lasserbehältcr
2 wasggel.l:sen bzw.
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entfernt ist. Gemäß Fig. 1 befindet sich dabei der Rand 13
des
Trockene is-Behälter@ 4 unterhalb des Randes 14 des Wasserbehälters und vorzugsweise
im Bereich eines Ventilators 15 sowie unterhalb eines Nebelaustrittsstutzens 16.
Er füllt r Lichte öffnung des Wasserbehälters 2 weitgehend aus, so daß zwar bei
einem Überlaufen des Behälters 4 das Wasser zwischen dessen Wand 4 a und der Behälterwand
2 a wieder zurücklaufen kann, dennoch aber die von dem erwärmten Wasser hochsteigende
Wärme durch den Behälter 4 gut abgeschirmt wird.
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Über dem Rand 13 des Trockeneis-Behälters 4 tritt der durch die Zuleitung
des warmen Wassers zu dem Trockeneis entstehende Nebel aus und kann dort sogleich
in den Nebelaustrittsstutzen 16 eintreten. Diese Wirkung wird verstärkt, wenn der
Ventilator 15 eingeschaltet wird. Es ist also möglich, eine unterschiedlich große
Nebelproduktion dadurch zu erhalten, daß entweder der Ventilator eingeschaltet ist
oder nicht. Dabei kann ein Ventilator 15 mit wenigstens zwei Geschwindigkeitsstufen
vorgesehen sein, wobei die Pumpe 6 zusammen mit diesem Ventilator oder unabhängig
von diesem betätigbar ist. Es ergeben sich so drei unterschiedliche Nebelproduktionen,
indem entweder nur die Pumpe 6 läuft und Nebel aufgrund seiner Entstehung und der
natürlichen Luftbewegung austritt. Eine Steigerung der Nebelproduktion ergibt sich
durch das Zuschalten des Ventilators auf seiner untersten Geschwindigkeitsstufe,
während eine weitere Steigerung mit der zweiten Geschwindigkeitsstufe des Ventilators
15 möglich ist In dem Wasserbehälter kann ein Füllstandanzeiger oder Füllstandbegrenzer
vorgesehen sein, womit die Füllhöhe des Wasserbeliälters so begrenzt werden kann,
daß der Wasserspiegel mit Abstand unter dem Boden 17 des Trockeneis-Behälters 4
bleibt. Das so gebildete Luftkissen isoliert das Wasser gegen den kalten Trockeneis-Behälter.
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In Fig. 1 erkennt man noch, daß im Boden 17 des Trockeneis-.
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Behälters 4 eine in den Wasserbehälter 2 führende Ablauföffnung 18
vorgesehen ist. Durch diese kann das bei der
Nebelbildung nicht
verbrauchte Wasser zurücklaufen, damit es wieder angewärmt wird. Fasst der Abfluß
18 die Wassermenge nicht, kann das Wasser auch über den Rand 13 des Trockeneis-Behälters
4 übertreten und in den Wasserbehälter zurücklaufen.
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Im Bodenbereich des Wasserbehälters 2 sind im Ausführungsbeispiel
drei Heizungen 3 angeordnet, die elektrisch betrieben sind. Dadurch steht eine entsprechend
große lleileistucig zur Verfügung, so daß das Gerät sehr schnell betriebsbereit
ist. In Fig. 3 ist eir Thermostat 19 zur Steuerung der Heizleistung der Heizungen
3 angedeutet. Dabei ragt das Ansaugrohr 7 der Pumpe 6 von Behälterboden 8 so hoch
in den Wasserbehälter 2, daß der ebenfalls in den Behälter 2 ragende Fühler stab
20 des Thermostates 19 immer unterhalb des Wasserspiegels endet. Man erkennt in
Fig. 1, daß der obere Rand des Ansaugrohres 7 höher als da obere Ende des Fühlerstabes
20 angeordnet ist.
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Der obere Rand 14 des Behälters 2, welcher sich oberhalb des Ventilators
15 und oberhalb des Nebelaustrittes 16 befindet, ist als Dichtrand ausgebildet und
trägt einen lösbaren, aber dicht aufsetzbaren Deckel 21, der beispielsweise mit
Spannverschlüssen od. dgl. lösbar befestigt sein kann. Dieser Deckel wird insbesondere
für das Einsetzen des Trockeneises geöffnet.
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An dem Nebelaustritt 6 kann in nicht näher dargestellter Weis eine
Verschlußklappe vorgesehen sein, die vorzugsweise elektrisch, z. B. über Magneten
gesteuert werden kann. Dadurch kanr der Nebelaustritt selbst bei laufender Nebelproduktion
unterbrochen werden, was z. B. für eine rhythmische Nebelerzeugung ausgenutzt werden
kann. Der Nebelaustrittsstutzen 16 erlaubt außerdem die Anbringung eines Schlauches
oder einer Leitcinr, urn den erzeugten Nebe über eine größere Entfernung von einiger
Metern transportieren z können. Dies kann vor allem bei der Anwendung auf einer
Biihne vorteilhaft sein, wenn das Gerät
unsichtbar bleiben muß.
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Eine ganz wesentliche Ausgestaltung der Erfindung ist durch Ei nie
geltlZ wesentliche Ausgestaltung der Erfindung ist durch die Anordllurlg des Sockels
5 möglich und besteht darin, daß an dem Sockel im Ausführungsbeispiel ein Rollenpaar
angeordnet ist. Man erkennt vor allem in Fig. 3 zwei koaxiale Räder 22, die unter
dem einen Rand des Sockels 5 befestigt sind, während an dem gegenüberliegenden Rand
wenigstens ein, im Ausführungsbeispiel zwei Standfüße 23 vorgesehen sind. Wird das
Gerät um die Achse der Räder 22 etwas gekippt, kann es leicht verfahrerl werden,
ohne daß es eines Hebezeuges od. dgl. bedar@. Eventuell kann dies dadurch erleichtert
sein, daß an dem Behälter @ an der Außenseite ein oder mehrere Handgriffe angeordnet
sind.
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Die Vorrichtung 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel ist zweckmäßigerweise
von einem faßartigen Behälter 2 von z. B. etwa 200 Liter Rauminhalt gebildet, in
welchem der Trockeneis-Behälter 4 für etwa 50 kg Trockeneis so angeordnet ist, daß
darunter Platz für etwa 100 Liter Wasser besteht. Dies ergibt eine Vorrichtung 1,
die relativ lange Nebel produzieren kann, wobei sie dennoch handlich und auch formschön
ist, weil Zusatzaggregate in dem Sockel angeordnet sind, der außerdem die Anordnung
des Fahrgestelles erlaubt. In Fig. 2 ist noch angedeutet, daß an dem Sockel eine
Schalttafel 24 für die elektrischen Installationen vorgesehen sein kann. Der Sockel
5 ist also in mehrfacher Hinsicht vorteilhaft und erleichtert den Bedienungskomfort,
die Herstellung und den Betrieb sowie eventuell notwendige Reparaturen.
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Alle in der Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten
Merkmale und Konstruktionsdetails können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination
miteinander wesentliche Bedeutung haben.
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