DE3038871A1 - Formmaschine fuer betonfertigplatten - Google Patents
Formmaschine fuer betonfertigplattenInfo
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- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
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Description
- Form maschine für Betonfertigplatten
- Die Erfindung betrifft ein Formmaschine für Betonferteigplatten mit den Merkmalen des Oberbegriffs des An-Anspruches 1.
- Bei der aus DE-AS 28 32 295 bekannten Formmaschine der eingangs genannten Art sind die Außenformwände nach Art der Seitenwände einer Lastwagen-Ladeplattform abklap.pbar unmittelbar an den Langseitenkanten der einzelnen Formtische angelenkt. Die Außenformwänd-e bleibein bis zum gänzlichen Entformen des Formtisches, d.h.
- bis zum Abbinden der Fertigplatte, in Form-Funktionsstellung. Wenn. man berücksichtigt, da-ß die Formmaschine wegen d.er relativ langen Abbindezeiten der Fertigplatten, eine Vielzahl von Formtischen benötigt - je Formmaschine etwa 60 Stück - so wird der hohe Investitionsaufwand deutlich, der dadurch bedingt ist, daß jeder Formtisch mit zwei derartigen Außenformwänden versehen ist. Hierbei ist auch die relativ komplizierte Form derartiger Außenformwände zu berücksichtigen, die darauf beruht, daß diese an ihrer dem Formraum zugewandter Flanke mit einem engen Raster von Rastvorsprüngen zum Formschlußeingriff in eine am Ende einer Querformwand angebrachte Aussparung'versehen sind.
- Weiterhin stellt die Schwenkverbindung zwischen den Außenformwänden und dem Formtisch eine ' erhöhte Verschleißquelle dar. Außerdem . erfordert die Reinigung derartiger Außenformwände von Resten' abgebundenen Betons einen hohen Zeitaufwand. Die hierzu-angewendeten Werkzeuge, z.B. Hämmer, wirken sich nachteilig auf die Lebensdauer des Formtisches bzw. seiner Schalungsteile aus. Dieser erhöhte Reinigungsaufwand bezieht sich nicht nur auf die Außenformwände, sondern auch auf die dazu rechtwinklig verlaufenden Querformwände - auch, Querschalungen oder Querabsteller genannt. Obwohl dies an sich lose Formteile sind, werden sie erst nach dem Abklappen der Außenformwände - auch Seitenschalungen genannt - wieder frei, so daß' auch sie nach dem Entsch.alen des Formtisches mit erheblichem Arbeitsaufwand wieder gereinigt, d.h. von Betonresten befreit werden müssen. Da auch die Querformwände bis zum Abbinden der Fertigplatte an den Forrntisch gebunden sind, wird eine große Anzahl von Querformwänden für den Betrieb der bekannten Formmaschine benötigt.
- Der Erfindung liegt die Aufgate'zugrund'e, eine Formmaschine der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Anzahl der für ihren Betrieb notwendigen Außen-und Querformwände bei gleicher Anzahl vorhandener Formtische reduziert und die Reinigung dieser Formwände vor Wiederverwendung erleichtert wird. Diese Aufgabe wird durch das Kennzeichen des Anspruches 1 gelöst.
- Die Lösung beruht auf dem an sich grundsätzlich bekannten Gedanken, die Außenformwände unmittelbar nach dem Formvorgang von den frischen Betonteilen zu lösen.
- Wi-rd allerdings z.B. bei flachen Betonfertigplatten die Außenformwand vertikal nach oben abgezogen, so bleibt infolge der Adhäsion zwischen Beton und Stahl insbesondere sehr plastischer Beton an der Außenformwand hängen, wodurch im Randbereich eine Beschädigung der Fertiqplatte eintritt. Auch durch Einsatz von Schalölen od.dglv ist diesem Übel nicht beizukommen.
- Durch die Erfindung erfolgt das Abziehen der Außenformwände von den frisch gegossenen und verdichteten Fertigplatten zunächst im wesentlichen tangential in Formtischlängsrichtung, d.h. in derjenigen Richtung, in 'der die an den Außenformwänden anliegenden Seite-nwände der Fertigplatte ihre größte Erstreckung und Profilierung aufweisen und endseitig noch durch Querformwände abgestützt sind. Dieser Tangentialbewegung der Außenformwände, die etwa mit einer S'treichbewegung einer Maurerkelle zu vergleichen ist, ist mit zunehmender Verschiebung eine zunehmende, von, der Seite'nwand des Betonfertigteils wegweisende Abzieh-Bewegungskomponente überlagert. Hierdurch ist es auch möglich, die Formmaschine nach der Erfindung zur Formung solcher Fertigplatten einzusetzen, die gemäß DIN 1045 an beiden Längsseitenkanten in Plattenlängsrichtung verlaufende Vergußnuten aufweisen, die nach dem Nebeneinander-Verlegen der Fertigplatten zu deren gegenseit'iger Verbindung und Verankerung mit Beton ausgegossen werden.
- Der Erfindungsgedanke läßt sich mechanisch am einfachsten gemäß den Merkmalen des Anspruch es 2 verwirklichen. Die Merkmalskombination gemäß Anspruch 3 kennzeichnet eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgedankens. Dabei bildet die Außenformwand gemeinsam mit den beiden angelenkten Lenkern und dem ortsfesten Lenkerlager eine Viergelenkkettel die nach den Gesetzen der Getriebemechanik einem Zwanglauf unterworfen ist.
- Die Lehre nach Anspruch 4 ermöglicht eine Betriebsweise der Formmaschine, bei der die Formtische quer zu ihrer Längserstreckung durch die Maschine hindurchgeführt werden, was die Möglichkeiten für die räumliche Unterbringung der Formmaschine vergrößert. Die Außenformwände erhalten durch die Lehre des Anspruches 4 eine große, nicht abgestützte Baulänge, wodurch die Gef'ahr einer Durchbiegung insbesondere während des Formrüttelns der Fertigplatten hervorgerufen wird Dieser Gefahr wird durch das Kennzeichen des Anspruch es 5 vorgebeugt.
- Um die A.ußenformwände tangential in Längs'richtung von den frisch geformten Seitenkanten der Fertigplatten abziehen zu können, darf kein in dieser Richtung wirksamer FormschlulAeingriff zwischen einer Außenformwand und der Fertigteilplatte bestehen. Liegen derartige F.ormschlußeingriffe während des Formvorganges vor, so wird die Anwendbarkeit der Lehre der Erfindung durch die Kennzeichnungsmerkmale des Anspruch es 6 ermöglicht. Eine einfachere 'Lösung besteht darin, von vornherein derartige Formschlußeingriffe zu vermeiden. Zu diesem Zwecke dient die Lehre des Anspruches 7., Diese Lehre hat den' weiteren Vorteil des geringen Verschleisses und der verminderten Verschmutzungsgefahr von Lochraster der Außenformwände und Lochungen der Querformwände.
- Der Gegenstand der Erfindung wird anhand von in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf den Formtisch mit in Formstellung befindlicher Formmaschine.
- Fig. 2 eine Vorderansicht entsprechend Pfeil II in Fig. 1.
- Fig. 3 eine Draufsicht analog Fig. 1 auf den Formtisch bei in ihre Offenstellung zurückgeschwenkten Außenformwänden.
- Fig. 4 eine Seitenansicht ensprechend Pfeil IV in Fig. 3.
- Fig. 5 unterschiedliche Darstellungen der Formmaschine entsprechend den Figuren 2 und 4 zur schematischen Darstellung der Arbeitsweise der Formmaschine.
- Fig. 6 eine perspektivische Teilansicht einer Außenformwand der Formmaschine.
- Fig. 7 einen Teilschnitt entsprechend der Linie VII-VII in Fig. 6.
- Fig. 8 einen Teilschnitt entsprechend der Linie VIII-VIII in Fig. 6.
- Fig. 9 eine Teilansicht einer modifizierten Ausführungsform einer Außenformwand analog Fig. 6 .nit in Formstellung befindlichen, aus der Forminnenfläche der Außenformwand vorstehenden Rastvorsprüngen.
- Fig. 10 eine Dars'tellung entsprechend Fig. 9 bei jedoch aus dem Formeingriff herausgezogenen Rastvorsprüngen.
- Fig. 11 eine Ansicht analog Fig. 6 und 9 eines Verbindungsstoßes zwischen modifizierten Ausführungsformen einer Außenformwand und einer Querformwand.
- Fig. 12 eine Draufsicht entsprechend Pfeil XII in Fig.
- 1 auf den Verbindungsstoß.
- Fig. 13 eine perspektivische Ansicht eines Formschlußverbinders zwischen Außenformwand und Querformwand.
- Die insgesamt mit 1 bezeichnete Formmaschine ist bestimmt zur FertIgung von Betonfertigplatten, vorzugsweise für solche mit in Platten längsrichtung Verlaufenden zylindrischen Durchgangsaussparungen. Eine derartige Formmaschine ist grundsätzlich in DE-AS 28 32 295 beschrieben, so daß zur Vermeidung von Wiederholungen auf die dortigen Ausführungen verwiesen werden kann.
- Dort ist auch im einzelnen das Herstellungsverfahren einer derartigen Betonfertigplatte näher erläutert.
- Die' erfindungsgemäße Formmaschine enthält einen Lagerbock 2 für einen quer zur Längsrichtung 3 in die Maschine einund ausführbaren Formtisch ,4. Die Förderrichtung des Formtisches 4 ist durch den Pfeil 5 gekennzeichnet.
- Auf die horizontale Grundplatte 6 des Formtisches 4 sind Längs- oder Querformwände in aus- DE-AS 28 32 295 bekannter Weise in gegenseitigem Formschlußeir;griff stehend auflegbar, von denen in den Figuren der Einfachheit halber lediglich Querformwände 7 dargestellt ist. Deren Zusammenwirken mit Längsformwänden unterscheidet sich nicht von der in DE-AS 28 32 295 beschriebenen Weise.
- Außerdem enthäl-t die Formmas-chine zwei sich ,übér die gesamte Formtischlänge parallel zu dicsen Langseitenkanten 8 in deren Bereich erstreckende Außenformwände 9, die in Parallellage zueinander stehen und in Formstellung formschlüssig mit den Querformwänden 7 in deren Endbereichen verbindbar sind. Die Außenformwände 9 sind in Anlage an die Enden der Querformwände 6 und wieder aus dieser Anlagestellung zurückbewegbar. Hierzu sind die Außenformwände 9 an ortsfest zum Lagerbock ,2 angeordneten Lagern 10 beweglich gelagert und über ihren Bewegungsweg motorisch antreibbar. Die Bewegungsbahn liegt in der Formebene, bei den Ausführungsbeispielen in der Auflageebene der Grundplatte 6. Die beiden Außenformwände 9 sind jeweils um eine Vertikalachse 11 schwenkbar an den Schwenkenden 12 jeweils zweier Lenker 13 gelagert. Die Lenker 13 sind mit ihren Festenden 14 um jeweils eine Vertikalachse 15 drehbar .an einem Standpfosten 16 gelagert. Die Lenker 13 greifen an den beiden Enden der zueinander parallelen Außenformwände 9 an. Die derselben Außenformwand 9 zugeordneten Lenker 13 verlaufen zueinander parallel und liegen in einer zur Ebene der Grundplatte 6 parallelen Bewegungsebene.
- Die Lagerung der Lenker 13 an den Stand pfosten 16 ist.
- motorisch anhebbar (Pfeilrichtung 17). Zum Anheben der Lenker 13 gemeinsam mit der an sie angelenkten Außenformwand 9 dienen z.B. als Hubzylinder 18 ausgebildete Hubaggregate.
- Der Abstand 19 zwischen den einer Außenwand 9 zugeordneten Stand pfosten 16 ist größer als die in Längsrich tung 3 gemessene Länge eines Formtisches 4. Dadurch ist der Formtisch 4 gemeinsam mit seinem Formenaufbau bei angehobenen Außenformschienen 9 in seiner Querrichtung (Pfeil 5) zwischen den Stanpfosten 16 durchführbar.
- Die Außenformwände sind zwischen ihren Enden, insbesondere in ihrem Mittelbereich, mit einem vertikal nach unten vorstehenden Zapfen 20 versehen. ,Der Formtisch 4 weist an seiner Oberseite eine mit dem Zapfen 20 korrespondierende, nach oben offene Führungsnut 21, insbesondere Sacknut, auf derart, daß der Zapfen 20 bei Schwenkung der Außenformwand 9 in ihre -Formendstellung (Fig. 1) in die Führungsnut 21 einläuft und dadurch eine Formschlußverbindung zwischen Außenformwand 9 und Formtisch 4 im Bereich de Mitte der Außenformwand 9 zwischen den beiden Lenkern' 13 herstellt.
- Die Arbeitsweise der Formmaschine wird anhand von Fig.
- 5 beschrieben: Der Formtisch 4 wird auf einer Rollenbahn 22 in Pfeilrichtung 5 der insgesamt mit 1 bezeichneten Formmaschine zugeführt. Dabei sind bereits die Querformwände 7 auf die Grundplatte 6 des Formtisches 4 aufgesetzt und rnit nicht dargestellten Längsformwänden formschlussig verbunden, wie dies analog in DE-AS 28 32 295 beschrieben ist.
- Der FormLisch 4 wird zunächst unter einer in Aushebestellung befindlichen Außenformwand 9 hindurch auf den Lagerbock 2 der Formmaschine 1 geschoben. Sodann wird mind,estens die angehobene Außenformwahd 9 in Pfeilrichtung 23 nach unten in eine Auflagestellung auf der Grundplatte 6 des Formtisches 4 abgesenkt. Die Absenkung erfolgt über die Hubzylinder 18. Sodann werden die Lenker 13 der beiden Aussenformwände 9 durch Antriebszylinder 24 in Richtung 25 gegen die Enden 26 der auf dem Formtisch 4 aufliegenden Querformwände 7 verschwenkt derart, daß sie in eine Anlagestellung an diese Enden geraten. In der Anlagestellung stehen die Lenker 13 etwa rechtwinklig zur Längsrichtung 3 des Formtisches 4. In dieser Anlagestellung der Aussenformwände 9 an den Enden der Querformwände 7 erfolgt deren gegenseitige Formschlußverbindung in einer nachstehend noch näher ' beschriebenen Weise. Es sind dabei alle Längs- und Querformwände 7 schraubstockartig zwischen den beiden Außenformwänden 9 formschlüssig gehalten.
- Nunmehr fahren die lediglich in Fig. 3 In Einzelheit dargestellten, in DE-AS 28 32 295 näher beschriebenen Formrohre 27 durch die Durchtrittslöcher 28 in den Querformwänden 7 hindurch. Diese Formrohre dienen zur Formung der zylindrischen Durchgangsaussparungen in.
- den Betonfertigplatten. Danach wird der Frischbeton in den Formraum eingeführt und eingerüttelt. Diese Stellung der Formmaschine ist mit dem Pfeil 29 gekennzeichnet.
- Nach dem Formrütteln der Fertigplatte werden zunächst die Formrohre 27 aus ihrem Formschlußeingriff in die Querformwände 7 in Längsrichtung 3 herausgezogen. Sodann erfolgt die Lösebewegung der Außenformwände 9 von den Seiten der Fertigplatten. Hierzu werden die Laschen 13 in Pfeilrichtung 30 in ihre in Fig. 3 in Draufsicht gezeigte Ausgangslage ' zurückgeschwenkt.
- Weii diese Schwenkung etwa in dem den Formtisch 4 zugewandten Totpunkt der Kreisbewegung um die -Vertikalachse 15 beginnt, überwiegt zu-Beginn i;er Schwen,kbewegung die in Längsrichtung 3 verlaufende Tangentialkomponente dieser Bewegung weit die rechtwi'nk'lig zur Längsrichtung 3 vom Formtisch 4 weggerichtete Radialkomponente. Die Ablösebewegung der Außenformwände 9 erfolgt also weitgehend als in Längsrichtung 3 gerichtete Tangent-ialbewegung, bei der eine Eeschädigung der den Außenformwänden 9 zugewandten äußeren Ecken der noch frischen Fertigplatten durch die weiterbestehende äußere Anlage der der Abstreifbewegung entgegenstehenden Querformwand 7 verhindert wird. Selbstverständlich ,ist vor Beginn dieser tangentialen Abziehbewegung der Außenformwände 9 die Formschlußverbindung zwischen diesen und den Querformwänden 7 gelöst worden.
- Danach werden beide Außenformwände 9 durch die Hubzylinder 18 in die in Fig. 5 links unten dargestellte Position, angehoben. Jetzt können noch die Querformwände 7 von Harld ebenfalls tangential abgezogen werden, nachdem eine etwaige Formschlußverbindung mit zwischen zwei frisch geformten Fertigteilplatten einliegenden und dort 'bis zum Abbinden des Betons -verbleibenden Längsformwänden gelöst ist. Sodann wird der Formtisch 4 in Pfeilrichtung 5 unter einer angehobenen Außenformwand 9 hirtdurch aus der Formmaschine 1 herausgefahren und in die mit dem Pfeil 31 angedeutete Abbindestation überführt. Die noch durch Frischbeton verunreinigten Außenformwände 9 und vom Formtisch 4 entnommenen Querformwände 7 können jetzt leicht von etwa anhaftendem Frischbeton durch Abspritzen mit Wasser befreit werden.
- Bei den Ausführungsformen von Fig. 6-10 der Außenformwände 9 erfolgt deren Formschlußverbindung in Formstellung mit den Querformwänden 6 (nicht gezeigt) grundsätzlich in der aus DE-AS 28 32 295 bekannten Weise dadurch, daß sie an ihrer dem Formraum zugewandter Flanke 33 mit Rastvorsprüngen 34 zum Formschlußeingriff in eine am Ende 26 einer Querformwand 7 angebrachte Aussparung (nicht dargestellt) versehen sind.
- Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6-8 sind die Rastvorsprünge 34 als parallel zur Grundplatte 6 des Formtisches 4 und rechtwinklig zur Längsrichtung 3 verschiebbar innerhalb der Außenformwand 9 gelagerte Bolzen 35 ausgebildet. Die Verschieberichtung der Bolzen 35 ist durch den Pfeil 36 gekennzeichnet., An ihrem der Flanke 33 abgewandten Ende ragen die Bolzen'35 aus der Außenformwand 9 heraus und sind dort mit einem verdickten Kopf -37 versehen. Durch diesen Kopf 37 können die Bolzen 35 leicht aus ihrer in Fig.
- 7 dargestellten Eingriffsstellung in die in Fig. 8 dargestellte Inaktivierungs-stellung zurückgezogen werden, in der das Arretierende 38 des'Bolzens 35 in die Ober-fläche der Flanke 33 eintaucht und das tangentiale Abziehen der Querformwand von der frisch geformten Betonfertigplatte nicht mehr behindert. Zu'r Fixierung der rückwärtigen Inaktivierungsstellung ist der Bolzen 35 zweckmäßig mit einem Zweitanschlag 39 versehen. Der Kopf 37 des 'Bolzens 35 kann leicht, z.B. durch den Ziegenfuß eines Hammers hintergriffen und unter Hebelabstützung in seine Inaktivierungsstellung zurückgezogen werden.
- Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 9 und 10 sind die Rastvorsprünge 14 Teil einer separaten Schiene 41. Die Schiene 41 ist ein Winkeleisen, deren zu der Flanke 33 der Außer.formwand 9 etwa parallellaufende Flanke 42 in dem. Rastermaß entsprechenden Abständen 43 mit zylindermantelförmigen Aufsätzen 44 versehen sind. Diese Aufsätze 44 füllen Ausnehmungen 45 an der Oberkante der Außenformwände 9 aus und stehen in aktivierter Aushebestellung (Fig. 9) über die Außenformwand 9 hinaus. Zur Überführung in die Inaktivierungsstellung der Aufsätze 44 ,wird die Schiene 41 in Pfeilrichtung 46 abgesenkt, bei der sich die Flanke 42 'der-Schiene 41 von der Seitenwand der Fertigteilplatte gegen die Außenformwand 9 abstreift. Die Aufsätze 44 tauchen in die Ausnehmungen 45 ein, so daß dann ein ungehind,ertes Abziehen der Außenformwand 9 in Längsrichtung 3 vorgenommen werden kann.
- Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 11-13 sind die Außenfqrmwände 9 auf ihrer Oberseite 48 mit einem in Längsrichtung 3 verlaufenden Lochraster 49 versehen.
- Die Querformwände 7 sind an ihren den Außenformwänden 9 zugewandten Enden 26 auf ihrer Oberseite 49 mit einer Lochung 50 versehen. Ein auf die Oberseiten 48,49 einer Außenformwand 9 und einer Querformwand 7 aufsetzbarer Formschlußverbinder 51 ist mit Vertikalstiften 52 in Löcher des Lochrasters 49 bzw. in die Lochung 50 einführbar und stellt dadurch die Formschlußverbindung her. Der Formschlußverbinder 51 kann leicht nach oben. abgezogen werden, .um eine einmal her-gestellte Formschlußverbindung wieder zu lösen und ein ungehindertes tangentiales Abzieher der Außenformwand 9 zu ermöglichen.
- Positions-Zahten-Liste List of reference numbers Kunde Akte Anmelder 80515 Dennert Customer case Applicant
Pos. Benennung/Designation Pos. Bennenung/Designation Sonderpositionen/Special 1 51 Formmaschine Formschlußverbinder 2 Lagerbock 52 Vertikalstift 3 Längsrichtung 53 4 Formtisch 5 Pfeil 55 Grundplatte 6 56 7 Querformwand 57 8 Langlseitenkante 58 9 Außenformwand 59 10 Lager 60 11 Vertikalachse 61 12 Schwenkende 62 13 Lenker 63 14 Festende 64 15 Vertikalachse 65 16 Standpfosten 66 17 Pfeilrichtung 67 18 Hubz L .r 68 19 69 Abstand 20 70 Zapfen 21 Führungsnut 71 22 Rollenbahn 72 23 Pfeilrichtuns 73 24 Antriebzylinder 74 25 Richtung 75 26 Ende 76 27 Formrohre 77 28 Du-Löcher 78 29 Pfeil 79 30 80 Pfeilrichtung 31 81 Abbindestation 32 82 Flanke 34 Rastvorsprünge 84 35 Bolzen 85 36 Verschieber-ichtung 86 37 87 38 88 Arretierende 39 89 Zweitanschlag 40 90 41 91 Schiene 42 Flanke 92 43 Abstand 93 44 Aufsatz 94 45 Ausnehmung 95 46 Pfeilrichtung 96 47 97 48 Oberseite 98 49 " 99 Seite 1 von .... 50 Lochung 100 page 1 of ...
Claims (7)
1. Die Formmaschine ist mit einem- Lagerbock für einen insbesondere
quer zur Plattenlängsrichtung in die Maschine ein- und ausführbaren Formtisch versehen,
1.1 auf dessen horizontale Grundplatte Querform-oder gegebenenfalls auch Längsformwände
auflegbar und mit zwei sich über die gesamte Formtischlänge parallel zu den Formtisch-Langseitenkanten
in deren Bereich erstreckenden Außenformwänden formschlussig verbindbar sind,
1.1.1
wobei die Außenformwände in Parallellage zueinander stehend in Richtung aufeinander
nach innen in Anlage an jeweils ein Ende mindestens zweier Querformwände bewegbar
sind.
Kennzeichnender Teil: 2. Die Außenformwände (9) sind an ortsfest zum
Lagerbock (2) angeordneten Lagern (10) beweglich gelagert und über ihren Bewegungsweg
motorisch antreibbar.
3. Die Außenformwände (9) sind mindestens im Anlagebereich am Ende
(26) mindestens einer Querformwand (7), insbesondere im Eingriffsbereich in das
Ende einer Querformwand (7), auf einer Bewegungsbahn geführt, die mit ihrer zunehmenden
Annäherung an das Ende der Querformwand (7) bzw.
der Querformwände (7) zunehmend oder überwiegend tangential zu den
Langseitenkanten (8). des Formtisches (4) verläuft.
2. Formmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsbahn
einer Außenformwa:nd (9) eine um eine Vertikalachse (15) verlaufende Teil-Kreisbahn
ist, in deren größtem Annäherungsbereich an den Formraum die Außenformwand (9) am
Ende (26) einer Querformwand (7) anliegt.
3. Formmaschine nach Anspruch t oder 2, gekennzeichnet durch folgende
Merkmale: 1. Jede Außenformwand (9) ist um jeweils eine Vertikalachse (11) schwenkbar
an den Schwenkenden (12) zweier Lenker (13) gelagert.
2. Die Lenker (13) sind mit ihren Festenden (14) um jeweils eine
Vertikalachse (15) drehbar an einem Standpfosten (16) gelagert.
4. Formmaschine nach Anspruch 3 mit folgenden kenn zeichnenden Merkmalen:
1. Die Lenker (13) greifen an den Enden der Außenformwand (9) an.
2. Die Lenker (13) sind insbesondere motorisch anhebbar an den Standpfosten
(16) gelagert.
3. Der Abstand (19) zwischen den einer Außenformwand (9) zugeordneten
Standpfosten (16) ist größer als die Länge des Formticches (4) derart, daß der Formtisch
(4) mit seinem Formenaufbau bei angehobenen Außenformschienen (9) in Querrichtung
(5) zwischen den Standpfosten (16) durchführbar ist.
5. Formmaschine nach Anspruch 4 mit folgenden kennzeichnenden Merkmalen:
1. Die Außenformwände (9) sind zwischen ihren Enden,
insbesondere
in ihrem Mittelbereich, mit mindestens einem nach unten vorstehendem Zapfen (20)
versehen.
2. Der Formtisch (4) ist an seiner Oberseite mit einer mit dem Zapfen
(2) bzw. den Zapfen (2) korrespondierenden, nach oben offenen Führungsnut (21) bzw.
-nuten (21), insbesondere Sacknut, versehen derart, daß der Zapfen (20) bei Annäherung
der Außenformwand (9) an ihre Anlagestellung am Ende (26) einer Querformwand (7)
in die Führungsnut (21) einläuft.
6. Form maschine, bei welcher die Außenformwände an ihrer dem Formraum
zugewandter Flanke mit Rastvorsprüngen zum Formschlußeingriff in eine am Ende einer
Querformwand angebrachte Aussparung versehen sind, nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvorsprünge (34) als
separate Bauteile oder als Bestandteile eines separaten Bauteiles aus der Forminnenfläche
(Flanke 33) der Außenformwand (9) herausbewegbar, insbesondere von außen herausziehbar
sind.
7. Formmaschine nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet
durch folgende Merkmale: 1. Die Außenformwände (9) sind auf ihrer Oberseite (48)
mit einem in Längsrichtung (3) verlaufenden Lochraster (49) versehen.
2. Die Querformwände (7) sind an ihren den Außenformwänden (9) zugewandten
Enden (26) auf ihrer Oberseite (49) mit einer Lochung (50) versehen..
3. Ein auf die Oberseiten (4S,49) einer' Außenformwand (9) und einer
Querformwand (7) .,ufsetzbarer, Formschlußverbinder (51) ist mit Vertikalstiften
(52) in Löcher des Lochrasters (49) einerseits und in die Lochung (50) andererseits
einführbar.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803038871 DE3038871A1 (de) | 1980-10-15 | 1980-10-15 | Formmaschine fuer betonfertigplatten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803038871 DE3038871A1 (de) | 1980-10-15 | 1980-10-15 | Formmaschine fuer betonfertigplatten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3038871A1 true DE3038871A1 (de) | 1982-05-27 |
Family
ID=6114394
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803038871 Ceased DE3038871A1 (de) | 1980-10-15 | 1980-10-15 | Formmaschine fuer betonfertigplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3038871A1 (de) |
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