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DE3038482A1 - Verfahren zur einstellung der zugspannung einer ueber transportrollen gefuehrten warenbahn sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zur einstellung der zugspannung einer ueber transportrollen gefuehrten warenbahn sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

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DE3038482A1
DE3038482A1 DE19803038482 DE3038482A DE3038482A1 DE 3038482 A1 DE3038482 A1 DE 3038482A1 DE 19803038482 DE19803038482 DE 19803038482 DE 3038482 A DE3038482 A DE 3038482A DE 3038482 A1 DE3038482 A1 DE 3038482A1
Authority
DE
Germany
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slip
gear
axis
transport rollers
european patent
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19803038482
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English (en)
Inventor
Franz J. Moore S.C. Schmid
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LEO SISTIG KG
Original Assignee
LEO SISTIG KG
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Filing date
Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/04Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
    • B65H23/18Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web
    • B65H23/188Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web in connection with running-web
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  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

WM3M DR.SOLF&ZAPF
Zugelassene Vertreter beim Europäischen Patentamt
Professional Representatives before the European Patent Office
+ l/p/1827 Leo Sistig KG, Gladbacher Str. 326, 4150 Krefeld 1
Verfahren zur Einstellung der Zugspannung einer über Transportrollen geführten Warenbahn sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Einstellung der Zugspannung einer über mindestens zwei im Abstand zueinander angeordnete Transportrollen geführten textlien Warenbahn, wobei die Transportrollenachsen außermittig in endseitig angeordneten Aufsteckgetrieben gelagert sind, die die von einem Motor über Riementriebe auf außermittig auf den Aufsteckgetrieben angeordneten Spreizscheiben übertragenen Antriebsmomente auf die Transportrollen übertragen. Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, im wesentlichen bestehend aus mindestens zwei im Abstand zueinander in einem Maschinengestell angeordneten Transportrollen, über die eine
Schloßbleiche 20. Postfach 130219 ■ D-5600 Wuppertal 1 Patentanwalt Dr.-Ing Dipl.-Ing. A. SoIf
Telefon (0202) 445096/451226 · Telex. 8591273 soza Patentanwalt Dipl.-Ing. Chr. Zapf
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Warenbahn geführt wird, wobei die Transportrollen außermittig in endseitig angeordneten Aufsteckgetrieben, in denen ebenfalls außermittig eine Achse mit einer Spreizseheibe gelagert ist, sitzen und über die Spreizscheiben von einem gemeinsamen Antriebsaggregat angetriebene Keilriemen zur Übertragung des Antriebsmomentes auf die Transportrollen geführt sind, sowie mindestens einer Verstelleinrichtung zum Verschwenken eines Aufsteckgetriebes um die Achse der Transportrolle.
Beispielsweise wird in Rauh- oder Schermaschinen in der Textilverarbeitung eine Warenbahn (Tuch, Teppich, Folie usw.) über Transportrollen umgelenkt und transportiert. Die Warenbahn soll dabei unter einer ganz bestimmten Zugspannung stehen, um die Warenbahn optimal den Scher- bzw. Rauheinrichtungen vorzulegen. Die Antriebsgeschwindigkeit der Transportrollen wird entsprechend eingestellt. Bei der Verwendung von Warenbahnen unterschiedlicher Art sind meist auch unterschiedliche Zugspannungen einzustellen. Dies erfolgt empirisch, wobei es auf die Erfahrung der Bedienungsperson ankommt. Beim Transport einer Warenbahn kommt es darauf an, die Zugspannung konstant zu halten. Schräglauf einer Warenbahn und/oder Qualitätsunterschiede in derselben oder der nachfolgenden Warenbahn bedingen eine unerwünschte Änderung des Spannungszustandes der Warenbahn und des zwischen Ware und Transportrolle bestehenden Reibungsmomentes. Die Änderung des Spannungszustandes muß die Bedienungsperson aufgrund ihrer Erfahrung erkennen, was nicht immer rechtzeitig möglich isti Zur Regulierung der Spannung der Warenbahn wird bei den bekannten Vorrichtungen mit einer Spindel, die einendig am Gehäuse des Aufsteckgetriebes und anderendig am Maschinenrahmen oder
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dergleichen angelenkt ist, das Gehäuse um die Achse der Transportrolle verschwenkt. Dabei verändert sich auch die Lage der außermittig im Steckgetriebe angeordneten federgespannten Spreizscheibe und der Durchmesser der Um-5. fangsnut für den Keilriemen. Auf diese Weise bleibt der Keilriemen gleichmäßig gespannt, gleichzeitig wird jedoch die Umfangsgeschwindigkeit der Spreizscheibe verändert und damit auch das von der Spreizscheibenachse über das Steckgetriebe auf die Transportrolle übertragene Drehmoment.
Störungen während des Betriebes der Maschine können nur schwer erkannt werden, und die empirische Verstellung des Getriebes von Hand ist nicht sehr genau. Die Folge können ein Zerreißen der Warenbahn oder eine übermäßige Streckung der Ware sein. Außerdem muß stets eine Bedienungsperson zur Kontrolle der Anlage anwesend sein, um ggf. die Position des Steckgetriebes mit der Spindeleinrichtung im Störungsfall zu verstellen.
Aufgabe der Erfindung ist, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, mit denen eine Änderung der Spannung in der Warenbahn unmittelbar automatisch ohne manuellen Eingriff kompensiert werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Hauptanspruchs gelöst. Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind Gegenstand der Unteransprüche 2 und 3· Gegenstand der Erfindung ist ferner eine Vorrichtung, wie sie durch die Merkmale des Anspruchs 4 gekennzeichnet ist. Weitere wesentliche Merkmale der Vorrichtung sind Gegenstand der Unteransprüche 5 bis 12.
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Die Erfindung wird anhand der Zeichnung nachfolgend "beispielhaft beschrieben. Es zeigen:
Fig· 1 schematisch eine erfindungsgemäße Vorrichtung, Pig. 2 einen Schnitt durch ein AufSteckgetriebe.
Die in Pig. 1 schematisch abgebildete Vorrichtung weist einen Maschinenrahmen auf, der nicht bezeichnet ist, um die Übersichtlichkeit der Abbildung nicht zu stören. Die Vorrichtung weist ferner zwei im Abstand zueinander angeordnete Transportrollen 1,2 auf, über die eine Warenbahn z. B. in Pfeilrichtung geführt wird. Als Ware kommen alle Arten von textlien Bahnen in Präge. Die Transportrollen 1,2 können zur sicheren Führung der Ware mit einer rauhen Oberfläche oder einem Reibbelag versehen sein, wodurch der Reibungskoeffizient zwischen Rollen und Ware erhöht wird. An ihren Endbereichen 4,5 sind die Achsen 10 der Transportrollen 1,2 in je einem an sich bekannten Aufsteckgetriebe 6,7 außermittig bei 10 a gelagert. Jedes Getriebe besteht im wesentlichen aus Zahnrädern 11,12 sowie einer Welle 13· Zur optimalen Kraftübertragung sind alle rotierenden Teile des Aufsteckgetriebes kugelgelagert. Während das Zahnrad 11 auf einer außermittigen Achse 10 b sitzt, sitzt das Zahnrad 12 auf einer Achse 14, die ebenfalls außermittig im Aufsteckgetriebe angeordnet ist und aus dem Getriebegehäuse herausragt. Am Süßeren freien Ende trägt die Achse 14 eine als an sich bekannte Spreizscheibe 15 ausgebildete Riemenscheibe, über die Keilriemen 16, 25 geführt werden, die über eine auf einer von einem Motor 17 angetriebenen Welle 18 sitzenden Scheibe 1° gespannt sind.
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Im Bereich des TJmfangs des Gehäuses 20 ist bei 28 jeweils eine Verstellvorrichtung 29,30 angelenkt. Erfindungsgemäß besteht mindestens eine dieser Verstelleinrichtungen aus einer am Maschinengestell oder dergleichen anderendig angelenkten Kolbenzylindereinheit 30. Dabei kann die andere Verstelleinrichtung 29 - wie an sich bekannt - aus einer einfachen Spindelvorrichtung mit den Spindeln 29 a und 29 b bestehen, die über den Bügel 29 c verstellbar miteinander in Verbindung stehen.
Erfindungsgemäß ist das freie Ende der Kolbenstange 21 der Kolbenzylindereinheit 30, die in einem Druckzylinder 22 längsverschiebbar geführt ist, bei 28 angelenkt, wobei
"15 der Zylinder 22 am Maschinengehäuse oder dergleichen um eine zur Transportrollenachse 10 parallele Achse 27 schwenkbar gelagert ist. Selbstverständlich kann die Anordnung auch umgekehrt sein. Der Druckzylinder 22 wird durch eine Druckleitung 23 vorzugsweise mit Druckluft oder dergleichen versorgt. An der Druckleitung 23 ist ein DruckmeSgerät 26 oder dergleichen Kontrollgerät angeschlossen.
Wie Fig. 1 verdeutlicht, sind die beiden baugleichen Aufsteckgetriebe 6,7 auf den Achsen 10 der Transportrollen 1,2 angeordnet. Die Anordnung des Motors 18 ist so gewählt, daß nur ein Antrieb fnr beide Transportrollen 6,7 notwendig ist, wobei die Motorwelle 13 neben der Keilriemenscheibe 19 zum Antrieb der Transportrolle 1 eine zweite, hinter ersterer angeordnete, nicht dargestellte Seilscheibe 24 zum Antrieb der Transportrolle 2 mit Hilfe des Keilriemens 25 aufweist.
Schloöbleiche 20.Postfach 130219 D-5600WupoertaH Telefon (0202) 445096/451226 · Telex: 8591273 soza
Patentanwalt Dr-Ing Dipl.-Ing A SoIf Patentanwalt Dipl-Ing Chr Zapf
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Das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeiten wie folgt:
Durch den Motor 18 wird das Antriebsmoment mit den Keilriemen 16,25 über die Aufsteckgetriebe 6,7 auf die Transportrollen 1,2 übertragen. Die Umdrehungsgeschwindigkeit der Transportrollen bestimmt die Transportgeschwindigkeit der Ware und ist dieser angepaßt.
Wird nun z. B. infolge von Qualitätsunterschieden in der Warenbahn die Warenbahn gestrafft und damit stärker gegen die Transportrollen gedrückt, so entsteht eine erhöhte Zugspannung in der Warenbahn, und das Reibungsmoment zwischen Warenbahn und Transportrollen steigt. Es entsteht ein Widerstand entgegen der Drehrichtung der Transportrollen. Die Ware versucht, die Umdrehungsgeschwindigkeit der Transportrollen zu reduzieren. Dieser Widerstand wird unmittelbar durch die Achse 10 auf z. B. das Aufsteckgetriebe 6 übertragen. Das Aufsteckgetriebe überträgt den Widerstand bzw. die veränderte Zugkraft auf die Kolbenzylindereinheit 30, die unter einem bestimmten vorgewählten, auf die Warenbahn abgestimmten Druck steht. Dieser vorgewählte Druck ergab eine bestimmte Stellung der Anlenkpunkte 2λ und damit auch eine bestimmte. Spreizung"der Spreizscheibe 15, die wiederum eine bestimmte Transportgeschwindigkeit verursachte. Die Änderung der Spannung in der Warenbahn verschwenkt das Getriebe 6 um die Achse 10 2. B. entgegen der Drehrichtung der Transportrolle 1 und entgegen der Druckwirkung in der Kolbenzylindereinheit ^O. Damit erfolgt eine räumliche Verschwenkung der Spreizsoheibenaohse relativ zur Transportrollenachse. Eine selbsttätige Verschwenkung ist deshalb möglich, weil die
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Patentanwalt : Dr.-Ing. Dipl -Ing. A Sotf Patentanwalt Dipl-ing Chr. Zapf
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Achse 10 Td außermittig im AufSteckgetriebe 6 angeordnet und dieses nicht starr am Maschinengehäuse "befestigt ist, sondern erfindungsgemäß von einer Druckzylindereinheit 30 abgestützt wird. Entsprechend der Größe des Wider-Standes wird das Aufsteckgetriebe 6 gegen den Druck im Druckzylinder 22 in Pfeilrichtung um die Achse 10 verschwenkt, wobei die Kolbenstange 21 in den Druckzylinder 22 gedrückt wird und die Spreizscheibe 15 aufgrund des Abstandes zwischen Achse 10 der Transportrolle 6 und der Achse 14 in Richtung auf die Motorwelle bewegt wird (strichpunktiert gezeichnete Stellung in Fig. 1).
Die beiden Seitenflächen der Spreizscheibe sind gegeneinander federbelastet. Dies hat zur Folge, daß gleichzeitig mit der Verschiebung der Spreizscheibe 15 in Richtung auf die Riemenscheibe 19 die Riemenspannung verringert wird und dadurch die nach innen abgeschrägten Tragflächen der Spreizscheibe 15 gegeneinander geführt werden, wobei der Keilriemen 16 nach außen gedruckt wird. Auf diese Weise bleibt die Spannung des Keilriemens relativ konstant, wäh rend die Umdrehungsgeschwindigkeit der Spreizscheibe und damit der Achse 14 abnimmt. Damit ändert sich auch die Umdrehungsgeschwindigkeit der Transportrollenachse 10, womit das Reibungsmoment zwischen Transportrolle und Ware vermindert und die Spannungs'inderungen in der Warenbahn unmittelbar ausgeglichen werden.
!Nimmt die Spannung in der Warenbahn anschließend wieder ab, wird die Kolbenzylindereinheit 30 entlastet und das Steckgetriebe 6 sowie die Spreizscheibe 15 werden durch die Kolbenstange 21 wieder in ihre Ausgangsposition zurückgeführt, die dem voreingestellten Druck in der KoI-
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benzylindereinheit 30 entspricht.
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Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren bzw. der erfindungsgemäßen Vorrichtung können Unregelmäßigkeiten bei der Führung einer Warenbahn über die Transportrollen unmittelbar und reversibel automatisch ausgeglichen werden, ohne daS ein manuelles Eingreifen erforderlich ist. Es werden stets konstante Spannungen in der Warenbahn aufrechterhalten. Mit dem Kontrollmeßgerät 26 an der Kolbenzylindereinheit 30 können bestimmte Drücke in der Kolbenzylindereinheit 30 eingestellt und damit die auf das Aufsteckgetriebe wirkende Gegenkraft entsprechend den jeweiligen Bedingungen (Art der Ware, Elastizität der Ware, Transportgeschwindigkeit) vorgewählt werden.
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INSPECTED
-AT,-
Leerseite

Claims (12)

  1. Ansprüche:
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    ( 1 J Verfahren zur Einstellung der Zugspannung in einer über mindestens zwei im Abstand zueinander angeordnete Transportrollen geführten textlien Warenbahn, wobei die Transportrollenachsen außermittig in endseitig angeordneten Aufsteckgetrieben gelagert sind, die die von einem Motor über Riementriebe auf außermittig auf den Aufsteckgetrieben angeordnete Spreizscheiben übertragenen Antriebsmomente auf die Transportrollen übertragen durch die räumliche Verschwenkung der Spreizscheibenachse des Aufsteckgetriebes relativ zur Transportrollenachse, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regulierung bei einer Veränderung der Zugspannung in der Warenbahn das Aufsteckgetriebe um die Achse der
    Schlo8bfeiche 20. Postfach 130219 ■ D-5600 Wuppertal 1 Telefon (0202) 445096/451226 · Telex: 8591273soza
    Palentanwalt Dr.-lngDipl.-lng.A.Solf Patentanwalt Dpl.-Ing. Chr. Zapf
    3 U J Ö 4 Ö Z
    DR. SOLF & ZAPF
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    korrespondierenden Transportrolle gegen den Widerstand einer sich entsprechend der Zugspannungsänderung vergrößernden Gegenkraft automatisch verschwenkt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der Zugspannung in der Warenbahn das Aufsteckgetriebe mit einer Kolbenzylindereinheit verschwenkt wird und die Druckbeaufschlagung der Kolbenzylindereinheit während des Betriebes aufrecht und konstant gehalten wird, wobei eine Verschwenkung des Aufsteckgetriebes gegen den Betriebsdruck erfolgen kann.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch g e kennzeichnet, daß durch den Betriebsdruck ein Moment erzeugt wird, das proportional der Zugspannung der Warenbahn ist..
  4. 4· Verfahren nach Anspruch 1,dadurch g e kennzeichnet, daß die Gegenkraft durch einen elastischen Stauchkörper aufgebracht wird.
  5. 5· Vorrichtung, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 4, im wesentlichen bestehend aus mindestens zwei im Abstand zueinander in einem Maschinengestell angeordneten Transportrollen, über die eine Warenbahn geführt wird, wobei die Transportrollen außermittig in endseitig angeordneten Aufsteckgetrieben, in denen ebenfalls außermittig eine
    "7O Achse mit einer Spreizscheibe gelagert ist, sitzen und über die Spreizseheiben von einem gemeinsamen Antriebsaggregat angetriebene Keilriemen zur übertragung des
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    Antriebsmomentes auf die Transportrollen geführt sind, sowie mindestens einer Verstelleinrichtung zum Verschwenken eines Steckgetriebes um die Achse der Transportrolle, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung aus einer selbsttätig veränderbaren, vorzugsweise elastischen Stauchvorrichtung besteht, das einendig um eine zur Transportrollenachse (10) parallele Achse (27) schwenkbar am Maschinengestell oder dergleichen gelagert und anderendig schwenkbar am Gehäuse (20) des Aufsteckgetriebes (6) im Abstand zur Transportrollenachse (10) angelenkt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch g e -
    kennzeichnet, daß die Stauchvorrichtung eine mit einer Druckleitung (23) verbundene Kolbenzylindereinheit ist, bestehend aus einem Druckzylinder (22.), in dem ein unter Druck stehender Kolben frei längsverschiebbar angeordnet ist, dessen Kolbenstange (21) am Aufsteckgetriebe angeordnet ist, wobei die Druckleitung (23) mit einer Druckluftanlage oder dergleichen in Verbindung steht.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch g e kennzeichnet, daß der Druckzylinder (22) am Maschinengestell und das freie Ende der Kolbenstange (21) bei 28 am Aufsteckgetriebe (6) angelenkt sind.
  8. 8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenzylinderanordnung (30) mit einem Meßgerät (26) verbunden ist.
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    3 U 4 0 4.04
    DR SOLF & ZAPF
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  9. 9· Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch g e kennzeichnet, daß die Stauchvorrichtung ein Federelement ist.
    -
  10. 10.Vorrichtung nach Anspruch 9, d a d u r c h ge kennzeichnet, daß das Federelement eine Zugfeder ist.
  11. 11 .Vorrichtung nach Anspruch. 9, dadurch- -gekennzeichnet, daß das Federelement eine Druckfeder ist.
  12. 12.Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Aufsteckgetriebe (7) mit einer an sich bekannten Spindeleinrichtung (29) verbunden ist.
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    ORIGINAL INSPECTED
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