[go: up one dir, main page]

DE3038385A1 - Verfahren und vorrichtung zum abtrennen von staubteilchen von mit diesen behafteten partikeln - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum abtrennen von staubteilchen von mit diesen behafteten partikeln

Info

Publication number
DE3038385A1
DE3038385A1 DE19803038385 DE3038385A DE3038385A1 DE 3038385 A1 DE3038385 A1 DE 3038385A1 DE 19803038385 DE19803038385 DE 19803038385 DE 3038385 A DE3038385 A DE 3038385A DE 3038385 A1 DE3038385 A1 DE 3038385A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
particles
vortex chamber
dust particles
fluidized bed
vibrations
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803038385
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Chatou Rebours
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Air Industrie SA
Original Assignee
Air Industrie SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Air Industrie SA filed Critical Air Industrie SA
Publication of DE3038385A1 publication Critical patent/DE3038385A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B4/00Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs
    • B03B4/02Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs using swinging or shaking tables
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B13/00Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
    • B07B13/10Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices using momentum effects
    • B07B13/11Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices using momentum effects involving travel of particles over surfaces which separate by centrifugal force or by relative friction between particles and such surfaces, e.g. helical sorters
    • B07B13/113Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices using momentum effects involving travel of particles over surfaces which separate by centrifugal force or by relative friction between particles and such surfaces, e.g. helical sorters shaking tables

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
  • Devices And Processes Conducted In The Presence Of Fluids And Solid Particles (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

Patentanwälte Dipl.-Ing. H. Weickmann, Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke
Dipl.-Ing. F. A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber Dr. Ing. H. LisKA 3038385
THha
AIR INDUSTRIE 19, Avenue Dubonnet 92401 COURBEVQIE, Frankreich
8000 MÜNCHEN 86, DEN ί Ο Pf ■'- ^g
POSTFACH 860 820
MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 98 39 21/22
Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen von Staubteilchen von mit diesen behafteten Partikeln
Zusatz zu DBP (deutsche Patentanmeldung P 28 46 499.5)
1 3 0 0 1 7 / 0-8 0 S
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abtrennen von Staubteilchen von Partikeln, insbesondere zur selektiven Trennung von Partikeln und an diesen haftenden sehr viel feineren Staubteilchen, wobei mindestens ein Strahl aus mit feinen Staubteilchen beladenen Partikeln in einem in einer Wirbelkammer gebildeten Wirbelbett dieser Partikel erzeugt und gegen ein Hindernis mit einer Geschwindigkeit gerichtet wird, die ausreicht, damit sich unter der Wirkung des Aufpralles die feinen Staubteilchen von den Partikeln lösen, und wobei die Fluidisierung der Partikel durch einen aufsteigenden Strom eines Fluidisierungs- oder Trenngases erfolgt, nach dem deutschen Patent ;. .. ... (deutsche Patentanmeldung P 28 46 499.5).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Wirkungsgrad gegenüber den herkömmlichen Trennverfahren zu verbessern und insbesondere eine möglichst vollständige Trennung sowie eine gute Selektivität in schwierigen Anwendungsfällen zu erreichen, wenn beispielsweise sehr feine Staubteilchen sehr fest an größeren Partikeln haften.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Partikel des Wirbelbettes in permanente Schwingungen versetzt werden, indem man die Wirbelkammer in Vibrationen versetzt, wobei der aufsteigende Gasstrom nur die feinen Staubteilchen mitnimmt, deren Korngröße kleiner als ein bestimmter Schwellwert ist, um auf diese Weise eine selektive Trennung zwischen den feinen Staubteilchen und den auf diese Weise von ihnen befreiten größeren Partikeln zu erreichen.
Die vorstehend genannten Vibrationen verstärken den Effekt des Aufpralles der in dem oder den Teilchenströmen
130017/0806
mitgeführten Partikel auf ein festes Hindernis oder auf die Partikel eines anderen Teilchenstromes, um wiederholte Stöße untereinander und mit den Begrenzungswänden des Behälters oder des Durchflußraumes (Wirbelkammer) zu erzeugen, in dem sie sich befinden. Man hat festgestellt, daß diese Schwingungen in überraschender Weise außerordentlich dazu beitragen, die Haftkräfte zwischen den sehr feinen Staubteilchen und den größeren Partikeln zu überwinden, an denen sie haften.
Dank der Vibrationen erhält man ferner eine raschere Erneuerung der Partikel des Wirbelbettes in dem oder den Partikelströmen, die in dem Wirbelbett erzeugt werden. Dies erhöht den Wirkungsgrad dieser Partikelströme und führt zu einer schnelleren Abtrennung des Staubes. Aufgrund der Tatsache, daß die.Partikel Bewegungen unterworfen sind, die wesentlich komplexer als jene sind, die allein von dem aufsteigenden Strom des Fluidisierungsgases hervorgerufen würden, werden die Partikel auch rascher in die Partikelströme geworfen. Anders formuliert heißt dies, daß die von den Teilchenstrahlen hervorgerufene Bewegung wesentlich besser genutzt wird, wenn die Partikel gleichzeitig Schwingungen ausgesetzt werden.
Die Erfindung führt folglich zu einer hervorragenden Kombinationswirkung zwischen den Effekten, die von den Stößen., herrühren, welche durch die Partikelströme in dem Wirbelbett und das Aufprallen der Partikel auf ein Hindernis erzeugt werden, und jenen Effekten,die davon herrühren, daß die Teilchen in Schwingungen versetzt werden.
Es ergibt sich hieraus ein großer Wirkungsgrad bei der Trennung in dem Wirbelbett und die Möglichkeit, den
13 0 017/0806
Durchsatz des zu bearbeitenden Materials zu vergrößern.
Es versteht sich, daß die nach oben abgezogenen feinen Staubteilchen von dem Fluidisxerungsgas getrennt werden können, bevor dieses an die Umgebung abgegeben wird. Die Trennung kann mit bekannten Mitteln erfolgen, wie beispielsweise einem Filter mit Filtertaschen. Die größeren Partikel dagegen können ihrerseits aus dem Wirbelbett durch Überfließen oder durch Schwerkraft in ebenfalls bekannter Weise abgeführt werden.
Es kann zweckmäßig sein, die Teilchenströme in dem Wirbelbett einfach durch Injektion von Druckluft oder einem anderen Gas in das Wirbelbett so zu erzeugen, daß die Teilchenströme gegeneinander gerichtet sind.
Die Erfindung betrifft ferner eine Einrichtung zur Durchführung des vorstehend beschriebenen Verfahrens, d.h. eine Einrichtung zum Trennen von Staubteilchen und von mit den Staubteilchen behafteten Partikeln, umfassend eine Wirbelkammer mit einer Zuführungsleitung für die mit den Staubteilchen behafteten Partikel, einer auf der der Zuführleitung gegenüberliegenden Leitung der Wirbelkammer anschließenden Abflußleitung für die von den Staubteilchen getrennten Partikel und einer einen Boden bildenden permeablen Trennwand, welche einen oberen Abschnitt der Wirbelkammer, der einen im übrigen von Seitenwänden begrenzten Fluidisierungsraum bildet, von einem unteren Abschnitt der Wirbelkammer trennt, der einen Windkasten bildet, und an eine Leitung zur Zufuhr eines der Fluidisierung und Trennung dienenden Druckgases anschließbar ist, wobei der obere Abschnitt der Wirbelkammer mit der Eintrittsöffnung einer Leitung zum Abführen der feinen Teilchen in Verbindung steht, die von den größeren Teilchen des Wirbelbettes getrennt und
13 0 0 17/0806
durch den aufsteigenden Strom des Fluidisierungsgases mitgenommen werden, wobei ferner diese Leitung gegebenenfalls an einen Abscheider nach Art eines Filters oder dergleichen angeschlossen ist, und wobei schließlich Mittel an den das Wirbelbett begrenzenden Seitenwänden vorgesehen sind, um gegeneinander gerichtete Teilchenströme zu erzeugen.
Erfindungsgemäß ist eine derartige Einrichtung in der Weise ausgebildet, daß die Vorrichtung Mittel aufweist, welche die permeable Trennwand und gegebenenfalls die Seitenwände des Fluidisierungsraumes und somit die Teilchen in demselben in permanente Schwingungen versetzen.
Vorzugsweise umfassen die Mittel zur Erzeugung von Schwingungen eine elastische Aufhängung der Wirbelkammer und mindestens eine mit dieser verbundene Welle, die mit einer einstellbaren Geschwindigkeit drehbar gelagert ist und mindestens eine exzentrische Masse trägt, deren Exzentrizität ebenfalls einstellbar ist.
Man kann auf diese Weise bequem die Frequenz und die Amplitude der Schwingungen einstellen. Die Steifigkeit der Aufhängung und diese Frequenz sind im Prinzip so gewählt, daß man die maximale Amplitude erhalten kann.
Selbst mit einer elastischen Aufhängung, welche die Wirbelkammer trägt und daher in vertikaler Richtung wirkt, erhält man dank des Vibratorsystemes horizontale Schwingungskomponenten, wenn auch mit geringerer Amplitude als die vertikalen Schwingungen. Dies trägt dazu bei, die Anzahl der Stöße zwischen den Teilchen noch zu erhöhen·
Die Mittel zur Erzeugung der Schwingungen können auch so
13 0 0 17/0806
ausgebildet sein, daß sie mindestens zwei parallel zueinander gerichtete Wellen umfassen, von denen jede mindestens eine exzentrische Masse trägt, wobei Mittel vorgesehen sind, um die Winkellage der exzentrischen Massen relativ zueinander einstellen zu können. Dies liefert eine zusätzliche Einstellmöglichkeit.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, welche in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung, teilweise in einem axialen Schnitt, einer erfindungsgemäßen Einrichtung zur Durchführung des Trennverfahrens und
Fig. 2 einen Querschnitt längs Linie II-II in Fig. 1.
Die in den Figuren dargestellte Einrichtung ist z. B. dazu bestimmt, Aluminiumpartikel von Staub zu befreien, wobei die Abmessungen der Teilchen (Aluminiumpartikel und feiner Staub) zwischen 1 μΐη und 100 μΐη variiert.Auf diese Weise sollen alle Partikel mit einer Größe von weniger als 30 μπι eliminiert werden.
Diese Einrichtung umfaßt eine Fluidisierungs-oder Wirbelkammer 1 mit einer Zuführleitung 2 zur Zufuhr der von dem Staub zu trennenden Partikel aus einem Fülltrichter 3 und mit einer Abflußleitung 4 für die von dem Staub befreiten Partikel, d.h. die größeren Partikel. Die Abflußleitung 4 setzt an einer der Zuführleitung 2 entgegengesetzten Stelle der Wirbelkammer 1 an. Die Wirbelkammer 1 ist durch eine einen Boden bildende permeable Trennwand 6 begrenzt, welche die untere Wand des .Abschnittes bildet, der weiter oben als oberer Abschnitt
13 0 017/0806
ORIGINAL INSPECTED
der Wirbelkammer bezeichnet wurde. Dieser Abschnitt bildet den eigentlichen Fluidisierungsraum 7, der im übrigen von Seitenwänden 8a und 8b begrenzt wird. Unterhalb der permeablen Trennwand 6 befindet sich der Abschnitt, der weiter oben als unterer Abschnitt bezeichnet wurde und einen Windkasten 9 darstellt. Dieser kann mit einer Druckluftleitung 10 verbunden werden, durch welche die zur Fluidisierung und zur Trennung erforderliche Druckluft zugeführt wird. Die Druckluftleitung 10 selbst kann durch einen Ventilator mit regelbarer Fördermenge gespeist werden.
An den oberen Abschnitt der Einrichtung schließt sich eine Leitung 11 an> die mit dem oberen Ende des Fluidisierungsraumes 6 in Verbindung steht. An das andere Ende der Leitung 11 ist ein Staubabscheider 12 angeschlossen der beispielsweise mit Filtertaschen versehen ist. Die filtrierte Luft tritt bei 13 aus. Die abgetrennten Teilchen fallen in einen Trichter 14, de : mit einem Entleerungsventil 15 versehen ist.
Erfindungsgemäß sind ferner Mittel vorgesehen, um die Teilchen in dem Fluidisierungsraum oder Wirbelbett 7 in Vibrationen zu versetzen. Diese Mittel sind sehr schematisch in Form von Vibratoren 16 dargestellt. Vorzugsweise kann' es sich dabei um Wellen handeln, die in Lagern drehbar an dem Chassis 17 der Einrichtung gelagert sind, von Elektromotoren angetrieben werden und eine oder mehrere exzentrische Massen tragen.
Wie bereits oben erwähnt wurde, kann eine Einstellvorrichtung zur Einstellung der Winkelabweichung der auf den verschiedenen Wellen angeordneten Massen vorgesehen sein, um aus mehreren Komponenten zusammengesetzte Schwingungen zu erzeugen. Die Vibrationseinrichtung dient
130017/080 6
dazu, das Chassis 17, das Wirbelbett 7, die permeable Trennwand 6, die Seitenwände 8a und 8b sowie den Windkasten 9 in Schwingungen zu versetzen, deren Hauptkomponente vertikal gerichtet ist. Zu diesem Zweck ist zwischen dem Auf lager 19 des Chassis 17 und auf dem Boden ruhenden Gegenlagern 20 ein elastisches System angeordnet, das beispielsweise aus Schraubenfedern 18 bestehen kann. Ein derartiges System ermöglicht nicht nur vertikale Schwingungen, sondern auch das Auftreten von horizontalen Schwingungskomponenten.
Schließlich sind gemäß der Darstellung in Fig. 2 an einander gegenüberliegenden Stellen der Seitenwände 8a und 8b des Wirbelbettes 7 zwei Cruckiuftdüsen 21 mit einander entgegengesetzter Strahlrichtung angeordnet.
Die Düsen 21 dienen dazu, in das Wirbelbett 7 der von dem Staub zu befreienden Teilchen gegeneinander gerichtete Teilchenstrahlen einzuführen, um die Teilchen Zusammenstößen auszusetzen, durch welche der anhaftende feinere Staub abgetrennt wird. Es können beispielsweise vier Paare von einander gegenüberliegenden Düsen 21 vorgesehen sein, wie dies in der Fig. 1 dargestellt ist.
Diese Stöße, denen die vom Staub zu befreienden Teilchen ausgesetzt sind, wirken mit den Schwingungsbewegungen, denen die Teilchen aufgrund der Vibration des Wirbelbettes 7 ebenfalls" ausgesetzt sind,auf sehr wirkungsvolle Weise zusammen, so daß man auf diese Weise ein ausgezeichnetes Ergebnis bei der Abtrennung des Staubes erreichen kann. So kann man beispielsweise bei Aluminiumteilchen mit den oben genannten Abmessungen auf bequeme Weise sämtliche Staubteilchen mit einer Größe von weniger als 30 um abtrennen. Es ist zu bemerken, daß man dieses Resultat mit den herkömmlichen Einrichtungen nach Art von industriellen
13 0 0 17/0806
Vibrationssieben nicht erreichen kann, bei denen man zudem eine rasche Verstopfung des Siebes feststellt.
Die feinen Staubteilchen 22, die von den größeren Teilchen abgespalten werden, werden in die obere Leitung 11 durch den zur Fluidisation dienenden Luftstrom mitgerissen. Sie werden von diesem Luftstrom in einem Staubabscheider 12 getrennt. Die größeren Teilchen dagegen bleiben in dem oder fallen in das Wirbelbett und durchlaufen durch natürliche Strömung das Wirbelbett 7 von der Zuführleitung 2 bis zur Abflußleitung 4, durch welche somit die großen vom Staub befreiten Teilchen 23 abgeführt werden.
Es versteht sich, daß die vorliegende Erfindung auch in vorteilhafter Weise mit sämtlichen anderen Merkmalen des Hauptpatentes kompiniert werden kann, die hier nicht ausdrücklich beschrieben sind.
130017/0B06

Claims (4)

Patentansprüche
1. Verfahren zum Abtrennen von Staubteilchen von Partikeln, insbesondere zur selektiven Trennung von Partikeln und an diesen haftenden sehr viel feineren Staubteilchen, wobei mindestens ein Strahl aus mit feinen Staubteilchen beladenen Partikeln in einem in einer Wirbelkammer gebildeten Wirbelbett dieser Partikel erzeugt und gegen ein Hindernis mit einer Geschwindigkeit gerichtet wird, die ausreicht, damit sich unter der Wirkung des Aufpralles die -feinen Staubteilchen von den Partikeln lösen, und wobei die Fluidisierung der Partikel durch einen aufsteigenden Strom eines Fluidisierungs- oder Trenngases
erfolgt, nach dem deutschen Patent (deutsche
Patentanmeldung P 28 46 499.5), dadurch gekennzeichnet, daß die Partikel des Wirbelbettes (7) in permanente Schwingungen versetzt werden, indem man die Wirbelkammer (6, 8a, 8b) in Vibrationen versetzt, wobei der aufsteigende Gasstrom nur die feinen Staubteilchen mitnimmt, deren Korngröße kleiner als ein bestimmter Schwellwert ist, um auf diese Weise eine selektive Trennung zwischen den feinen Staubteilchen und den auf diese Weise von ihnen befreiten größeren Partikeln zu erreichen.
2. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach Anspruch 1, umfassend eine Wirbelkammer mit einer Zuführungsleitung für die mit den Staubteilchen behafteten Partikel, einer auf der der Zuführleitung gegenüberliegenden Seite der Wirbelkammer anschließenden Abflußleitung für die von den Staubteilchen getrennten Partikel und einer einen Boden bildenden permeablen . Trennwand, welche einen oberen Abschnitt der Wirbelkammer, der
13 0 017/0806
OFHGtNAL INSPECTED
einen im übrigen von Seitenwänden begrenzten Fluidisierungsraum bildet, von einem unteren Abschnitt der Wirbelkammer trennt, der einen Windkasten bildet, und an eine Leitung zur Zufuhr eines der Fluidisierung und Trennung dienenden Druckgases anschließbar ist, wobei der obere Abschnitt der Wirbelkammer mit der Eintrittsöffnung einer Leitung zum Abführen der feinen Teilchen in Verbindung steht, die von den größeren Teilchen des Wirbelbettes getrennt und durch den aufsteigenden Strom des Fluidisierungsgases mitgenommen werden, wobei ferner diese Leitung gegebenenfalls an einen Abscheider nach Art eines Filters oder dergleichen angeschlossen ist, und wobei schließlich Mittel an den das Wirbelbett begrenzenden Seitenwänden vorgesehen sind, um gegeneinander gerichtete Teilchenströme zu erzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung Mittel (16, 18) aufweist, welche die permeable Trennwand (6) und gegebenenfalls die Seitenwände (8a, 8b) des Fluidisierungsraumes (7) und somit die Teilchen in demselben in permanente Schwingungen versetzen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Erzeugung der Schwingungen eine elastische Aufhängung (18, 19,20) der Wirbelkammer (6, 8a, 8b) und mindestens eine mit dieser verbundene Welle umfassen, die mit einer einstellbaren Geschwindigkeit antreibbar ist und mindestens eine exzentrische Masse trägt, deren Exzentrizität einstellbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Erzeugung der Schwingungen mindestens zwei parallel zueinander gerichtete Schwellen umfassen, von denen jede eine exzentrische Masse trägt, wobei die Winkellage der exzentrischen Massen relativ zueinander einstellbar ist.
130017/0*806
DE19803038385 1979-10-10 1980-10-10 Verfahren und vorrichtung zum abtrennen von staubteilchen von mit diesen behafteten partikeln Withdrawn DE3038385A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7925260A FR2467024B2 (fr) 1979-10-10 1979-10-10 Procede et installation pour le depoussierage de particules

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3038385A1 true DE3038385A1 (de) 1981-04-23

Family

ID=9230548

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19803038385 Withdrawn DE3038385A1 (de) 1979-10-10 1980-10-10 Verfahren und vorrichtung zum abtrennen von staubteilchen von mit diesen behafteten partikeln

Country Status (12)

Country Link
JP (1) JPS5695379A (de)
AU (1) AU6312680A (de)
BR (1) BR8006538A (de)
DE (1) DE3038385A1 (de)
ES (1) ES8107057A2 (de)
FR (1) FR2467024B2 (de)
GB (1) GB2059810A (de)
GR (1) GR71004B (de)
IT (1) IT1175398B (de)
NL (1) NL8005614A (de)
NO (1) NO803037L (de)
ZA (1) ZA806131B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3223073A1 (de) * 1982-06-21 1984-03-08 M&S Industriebedarf GmbH, 5511 Ayl Pneumatische entstaubungs- und foerderanlage
RU2196012C2 (ru) * 2000-02-21 2003-01-10 Кнаус Олег Михайлович Способ воздушной сепарации тонкодиспергированных сыпучих материалов по крупности и устройство для его осуществления (варианты)
CN110385431A (zh) * 2019-08-30 2019-10-29 中国人民解放军国防科技大学 一种金属粉末离散流化试验装置

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5118409A (en) * 1989-06-28 1992-06-02 Sddm, Inc. Apparatus and method for improving density uniformity of a fluidized bed medium, and/or for improving material fluidized bed sorting
US5087351A (en) * 1990-08-02 1992-02-11 Golden Peanut Company, A Georgia General Partnership Fluidized bed peanut sorter
JP2007216171A (ja) * 2006-02-17 2007-08-30 Meiji Univ 粉体分離装置及び粉体分離方法
JP5164013B1 (ja) * 2012-07-17 2013-03-13 太洋マシナリー株式会社 鋳物砂の再生処理装置
CN104841635A (zh) * 2015-05-29 2015-08-19 安徽宝昱电子科技有限公司 谷物振动除杂装置

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1953058A (en) * 1932-09-15 1934-04-03 American Pulverizing Corp Separator
US2033690A (en) * 1935-04-24 1936-03-10 James H Dickerson Method of and apparatus for separating composite material into its components
US3076545A (en) * 1960-10-05 1963-02-05 Jr Albert G Bodine Sonic process for materials separation
FR2258904A1 (en) * 1974-01-30 1975-08-22 Air Ind Submicronic dust sepn from powder - esp. from alumina powder, using a fluidised bed with extra air jets

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3223073A1 (de) * 1982-06-21 1984-03-08 M&S Industriebedarf GmbH, 5511 Ayl Pneumatische entstaubungs- und foerderanlage
RU2196012C2 (ru) * 2000-02-21 2003-01-10 Кнаус Олег Михайлович Способ воздушной сепарации тонкодиспергированных сыпучих материалов по крупности и устройство для его осуществления (варианты)
CN110385431A (zh) * 2019-08-30 2019-10-29 中国人民解放军国防科技大学 一种金属粉末离散流化试验装置
CN110385431B (zh) * 2019-08-30 2021-08-13 中国人民解放军国防科技大学 一种金属粉末离散流化试验装置

Also Published As

Publication number Publication date
ZA806131B (en) 1981-09-30
AU6312680A (en) 1981-04-16
GB2059810A (en) 1981-04-29
IT1175398B (it) 1987-07-01
IT8009558A0 (it) 1980-10-10
FR2467024A2 (fr) 1981-04-17
GR71004B (de) 1983-03-31
JPS5695379A (en) 1981-08-01
BR8006538A (pt) 1981-04-14
ES495814A0 (es) 1981-10-16
FR2467024B2 (fr) 1986-01-24
ES8107057A2 (es) 1981-10-16
NL8005614A (nl) 1981-04-14
NO803037L (no) 1981-04-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2855436A1 (de) Vibrationseinrichtung
WO2014053295A1 (de) Vorrichtung und verfahren zur klassierung von polydispersem aufgabegut
DE69938137T2 (de) Gerät zum klassieren von material
AT393467B (de) Schwingscheider
EP2042244A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen von Staub und/oder faserförmigen Beimengungen aus einem Kunststoffgranulat
DE2313847C3 (de) Trockentrenneinrichtung zur Abtrennung von Sand aus Tabakfeinteilchen
DE3038385A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum abtrennen von staubteilchen von mit diesen behafteten partikeln
DE3445366C2 (de)
DE3882913T2 (de) Verfahren und Gerät zur Reinigung von polymerischen Harzteilchen.
DE2718400A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum pneumatischen sortieren heterogener mischungen
DE3587147T3 (de) Scheuertrommel.
DE3626044A1 (de) Windsichter zum trennen von schuettstoffen
EP0081087A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Dichtetrennung eines Schüttgutgemisches
EP2704857A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur fraktionierung von schüttgut
DE102005062090B4 (de) Sichtvorrichtung und Verfahren zum Trennen von schweren und leichten Partikeln von Tabakmaterial
DE2500833A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum sichten eines gutes der tabakverarbeitenden industrie
DE9307072U1 (de) Vorrichtung zum Sieben eines Schüttgutstroms
DE2719596A1 (de) Trennvorrichtung und verfahren zum trennen von aufschlaemmungen
EP0483933A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen von Schüttgut
DE2846499A1 (de) Verfahren zur beseitigung von staubteilchen von diese mit sich fuehrenden partikeln
DE3139346A1 (de) Doppelbeschleunigervorrichtung fuer vorratsbehaelter
DE2112577C3 (de) Siebmaschine
CH314861A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trockenscheiden von Mischgut auf einem Schwingtisch
AT5627U1 (de) Schwingsiebvorrichtung für körniges gut
DE678979C (de) Ausbildung einer aus einer oder mehreren Mulden bestehenden Schwingvorrichtung als Windsichter

Legal Events

Date Code Title Description
AF Is addition to no.

Ref country code: DE

Ref document number: 2846499

Format of ref document f/p: P

8141 Disposal/no request for examination