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DE3038240A1 - Gasgekuehlter hochtemperaturreaktor mit einem zylindrischen seitenreflektor - Google Patents

Gasgekuehlter hochtemperaturreaktor mit einem zylindrischen seitenreflektor

Info

Publication number
DE3038240A1
DE3038240A1 DE19803038240 DE3038240A DE3038240A1 DE 3038240 A1 DE3038240 A1 DE 3038240A1 DE 19803038240 DE19803038240 DE 19803038240 DE 3038240 A DE3038240 A DE 3038240A DE 3038240 A1 DE3038240 A1 DE 3038240A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
side reflector
hot gas
gas
cooled high
gas duct
Prior art date
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Granted
Application number
DE19803038240
Other languages
English (en)
Other versions
DE3038240C2 (de
Inventor
Claus Dr.-Ing. 6702 Bad-Dürkheim Elter
Jürgen 6909 Walldorf Knaul
Hans-Georg 6834 Ketsch Schwiers
Josef Dipl.-Ing. 7521 Hambrücken Schöning
Wilfried 6838 Oftersheim Stracke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hochtemperatur Reaktorbau GmbH
Original Assignee
Hochtemperatur Reaktorbau 5000 Koeln GmbH
Hochtemperatur Reaktorbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hochtemperatur Reaktorbau 5000 Koeln GmbH, Hochtemperatur Reaktorbau GmbH filed Critical Hochtemperatur Reaktorbau 5000 Koeln GmbH
Priority to DE19803038240 priority Critical patent/DE3038240A1/de
Publication of DE3038240A1 publication Critical patent/DE3038240A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3038240C2 publication Critical patent/DE3038240C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C11/00Shielding structurally associated with the reactor
    • G21C11/06Reflecting shields, i.e. for minimising loss of neutrons
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C1/00Reactor types
    • G21C1/04Thermal reactors ; Epithermal reactors
    • G21C1/06Heterogeneous reactors, i.e. in which fuel and moderator are separated
    • G21C1/07Pebble-bed reactors; Reactors with granular fuel
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E30/00Energy generation of nuclear origin
    • Y02E30/30Nuclear fission reactors

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Devices And Processes Conducted In The Presence Of Fluids And Solid Particles (AREA)

Description

  • Gasgekühlter Hochtemperaturreaktor mit
  • einem zylindrischen Seitenreflektor Die Erfindung betrifft einen gasgekühlten Hochtemperaturreaktor mit einem den Kern umschließenden zylindrischen Seitenreflektor aus Graphitsteinen, mit mindestens einer wärmeisolierten metallischen Heißgasleitung zur Verbindung eines unterhalb des Kerns vorgesehenen Heißgassammelraumes mit einer Komponente des Kühlgaskreislaufs, wobei die Heißgasleitung verschiebbar an dem Seitenreflektor angebracht ist, und mit einem von kaltem Kreislaufgas durchströmten Ringraum um den Seitenreflektor.
  • Es gehört zum Stand der Technik, bei gasgekühlten Kernreaktoren, die mit den Primärkreislaufkomponenten, wie z.B. Dampferzeugern, in einem gemeinsamen Druckbehälter untergebracht sind, das aus dem Reaktorkern austretende erhitzte Kühlgas durch Leitungen, die zur Reduzierung des Druckverlustes eine große Nennweite haben müssen, zu den einzelnen Komponenten zu führen und das abgekühlte und verdichtete Gas durch einen von dem Seitenreflektor und einem thermischen Seitenschild gebildeten Ringraum zu dem Reaktorkern zurückströmen zu lassen.
  • So ist aus der Offenlegungsschrift 29 13 462 eine Kernreaktoranlage bekannt, die im wesentlichen einen Hochtemperaturreaktor und eine Anzahl von Dampferzeugern umfaßt, die jeweils durch eine Heißgasleitung mit einem unterhalb des Reaktorkerns befindlichen Heißgassammelraum verbunden sind. Infolge der hohen Temperaturen des Kühlgases bestehen die Heißgasleitungen aus metallischem Werkstoff und sind auf ihrer Innenseite mit einer thermischen Isolierung versehen. Sie sind verschiebbar in die äußere Wand des aus Graphitsteinen aufgebauten zylindrischen Seitenreflektors eingelassen, um das Entstehen von Wärmespannungen zu vermeiden. Das abgekühlte, von den Gebläsen kommende Kühlgas wird durch einen Ringraum zwischen thermischem Seitenschild und Seitenreflektor zu dem Kaltgassammelraum zurückgeführt.
  • Das Anschließen der metallischen und wärmeisolierten Heißgasleitungen an den graphitischen Seitenreflektor ist mit erheblichen technischen Schwierigkeiten verbunden, da trotz der (notwendigen) Verschiebbarkeit der Heißgasleitungen gegenüber dem Seitenreflektor eine sichere Abdichtung zwischen den mit Heißgas und mit Kaltgas beaufschlagten Räumen gewährleistet sein muß. Bei dem bekannten Kernreaktor ist die Abdichtung der Anschlußstellen der Heißgasleitungen gegen den Ringraum mit Folien vorgenommen.
  • In der Offenlegungsschrift 24 49 430 ist eine Rohrverbindung für mit hohem Druck und hoher Temperatur beaufschlagte Rohrleitungen beschrieben, die zur Kompensation von Wärmebewegungen dient und nach dem Kolbenringprinzip arbeitet. Die in ringförmigen Nuten geführten Kolbenringe sind in mehrere Segmente unterteilt, und jedes Segment wird unter Einwirkung einer Schraubenfeder radial nach innen gedrückt. Der eine Rohrleitungsteil ist als Kolbenringhalter ausgebildet, während der andere Rohrleitungsteil als Gleitbuchse ausgestaltet ist und in dichtenden Kontakt mit den Kolbenringsegmenten gebracht werden kann.
  • Von diesem Stand der Technik ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, bei einem gasgekühlten Hochtemperaturreaktor der eingangs beschriebenen Bauart die Verbindung zwischen dem Seitenreflektor und einer Heißgasleitung derart auszuführen, daß die beiden Komponenten sich in allen drei Hauptrichtungen relativ zueinander bewegen können, ohne daß unzulässige Kräfte in die Graphitsteine des Seitenreflektors eingeleitet werden.
  • Außerdem soll die Verbindung eine hinreichende Gasdichtheit besitzen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe ist dadurch gekennzeichnet, daß ein die Anschlußstelle der Heißgasleitung umgebender metallischer Tragrahmen mittels Andruckfedern an dem Seitenreflektor befestigt ist, der einen in den Ringraum vorspringenden ringförmigen Bund aufweist, daß auf den Bund ein ringförmiger Träger aufgesetzt ist, an dem mehrere hintereinander angeordnete ringförmige Gleitleisten aus Grauguß gehaltert sind, die unter Einwirkung von radial nach innen drückenden Federelementen stehen, und daß die Heißgasleitung frei in dem Ringraum endet und an diesem Ende von einem hülsenförmigen metallischen Dichtrahmen umschlossen ist, der in festem Kontakt mit den Gleitleisten steht und im Zusammenwirken mit diesen das heiße gegen das kalte Kreislaufgas abdichtet.
  • Die Abdichtung des Heißgasleitungsanschlusses erfolgt also nach dem Kolbenringprinzip, wobei die Führung der Gleitleisten quasi beweglich ausgebildet ist. Der Tragrahmen, der die Gleitleisten mit ihren Halterungen trägt, behindert nicht die Wärmebewegungen des Seitenreflektors, und die mit Federn vorbelasteten Gleitleisten können sich in radialer Richtung bewegen (radial in Bezug auf die Mittelachse der Heißgasleitung) und auf dem Dichtrahmen gleiten. Die Verbindung Gleitleisten/ metallischer Dichtrahmen stellt somit eine Schiebeverbindung dar, die (im Rahmen der vorgegebenen Randbedingungen) sämtliche Relativbewegungen zwischen der Heißgasleitung und dem Seitenreflektor zuläßt.
  • Vorteilhaft wirkt sich bei dieser Schiebeverbindung auch aus, daß durch die getroffene Werkstoffwahl ein Reibverschweißen von Bauteilen miteinander verhindert wird.
  • Der Tragrahmen kann rechteckig oder auch vieleckig ausgebildet sein. Seine dem Seitenreflektor zugekehrte Fläche kann eben sein; günstiger ist es jedoch, sie der Oberfläche des zylindrischen Seitenreflektors anzupassen.
  • Um das Anbringen des Tragrahmens an dem Seitenreflektor zu erleichtern, ist es vorteilhaft, den Tragrahmen in eine Anzahl von Segmenten zu unterteilen, und zwar werden so viele Segmente vorgesehen, wie der Seitenreflektor im Bereich der Anschlußstelle Graphitsteine besitzt.
  • Zur Befestigung jedes Tragrahmen-Segments an dem betreffenden Graphitstein kann mindestens ein Zuganker vorhanden sein, der in einen in dem Graphitstein eingelassenen Ankerbolzen eingeschraubt ist. Der Zuganker wirkt jeweils mit einer der Andruckfedern zusammen, die den Tragrahmen an den Seitenreflektor andrücken.
  • Die Gleitleisten können jeweils zwischen zwei parallel ange ordneten Scheibenringen gehaltert sein. Als Federelemente, die die Gleitleisten radial nach innen drücken, dienen zweckmäßigerweise federbelastete Druckstößel, die ebenfalls zwischen zwei der parallel angeordneten Scheibenringen installiert sind, wobei die für eine Gleitleiste bestimmten Druckstößel jeweils in einem ringartigen Bauteil oder in Segmenten eines solchen geführt sind.
  • Es ist vorteilhaft, bei der Schiebeverbindung Gleitleisten/metallischer Dichtrahmen eine bestimmte Leckage zuzulassen, da diese zur Kühlung der Schiebeverbindung benutzt werden kann.
  • Die Größe der Leckage läßt sich dadurch beeinflussen, daß mehr oder weniger Gleitleisten hintereinander angeordnet werden.
  • Bei der Festlegung der Anzahl der Gleitleisten zur Einstellung einer bestimmten Leckagemenge muß auch das Druckverhältnis zwischen heißem und kaltem Kreislaufgas berücksichtigt werden, und die Bautoleranzen spielen ebenfalls eine Rolle.
  • Zweckmäßigerweise wird der hülsenförmige Dichtrahmen, der auf das freie Ende der Heißgasleitung aufgeschoben ist, mittels Schrauben an der Stirnfläche der Heißgasleitung befestigt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines gasgekühlten Hochtemperaturreaktors mit einer erfindungsgemäßen Verbindung von Seitenreflektor und Heißgasleitung schematisch dargestellt.
  • Die Figuren zeigen im einzelnen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine derartige Kernreaktoranl age1 Fig. 2 den Anschluß einer Heißgasleitung an den Seitenreflektor, ebenfalls im Längsschnitt und in vergrößerter Darstellung.
  • Die in der Fig. 1 gezeigte Kernreaktoranlage besteht im wesentlichen aus einem Spannbetondruckbehälter 1 mit einer Kaverne 2, dem Reaktorkern 3, den Dampferzeugern 4 und den für die Umwälzung des Kühlgases erforderlichen Gebläsen 5. Der Reaktorkern 3 wird von einer Schüttung kugelförmiger Betriebselemente gebildet, die oben zugegeben und unten durch ein Abzugsrohr 6 wieder abgezogen werden. Die Steuerung und Regelung des Reaktors erfolgt mittels Absorberstäben 7, die direkt in die Kugelschüttung eingefahren werden.
  • Der Reaktorkern 3 ist von einem Reflektor umgeben, der aus einem Deckenreflektor 8, einem zylindrischen Seitenreflektor 9 und einem Bodenreflektor 10 gebildet wird. Decken- und Bodenreflektor weisen Durchlässe für das Kühlgas auf. Oberhalb des Deckenreflektors 8 befindet sich ein Kaltgassammelraum 11, und unter dem Bodenreflektor 10 ist ein Heißgassammelraum 12 vorgesehen, an den sich mehrere Heißgasleitungen 13 anschließen.
  • Die Heißgasleitungen 13 sind abgewinkelt und verbinden den Heißgassammelraum 12 mit je einem Dampferzeuger 4. An der Umlenkstelle jeder Heißgasleitung 13 ist eine Lochplatte 14 schräg eingebaut. Auf ihrer Innenseite sind die Heißgsasleitungen 13 mit einer Metallfolienisolierung versehen (nicht dargestellt) Um den Reflektor herum ist ein aus Deckenschild 15 und Seitenschild 16 bestehender thermischer Schild angeordnet, wobei zwischen dem Seitenreflektor 9 und dem thermischen Seitenschild 16 ein Ringraum 17 freigelassen ist. Durch diesen Ringraum wird das abgekühlte, von den Gebläsen 5 kommende Kühlgas zu dem Kaltgassammelraum 11 zurückgeführt, nachdem es in einem freien Raum 18 an den Dampferzeugern 4 entlang nach unten geströmt ist.
  • Die Heißgasleitungen 13 sind an ihrem oberen Ende je mit dem Mantel eines der Dampferzeuger 4 verschweißt; das andere Ende ist verschiebbar an der äußeren Wand des Seitenreflektors 9 angebracht, der aus einer Vielzahl von ringsektorförmigen Graphitsteinen 19 zusammengefügt ist. Die Fig. 2 zeigt in vergrößerter Darstellung den Anschluß einer Heißgasleitung 13 an den Seitenreflektor 9 gemäß der Erfindung. Gleiche Bauteile sind mit denselben Bezugsziffern bezeichnet wie in der Fig. 1.
  • Die Fig. 2 läßt einen Graphitstein 19 erkennen, der zu dem Bereich des Seitenreflektors 9 gehört, in dem die Anschlußstelle einer Heißgasleitung 13 liegt. Ein metallischer Tragrahmen 27, dessen dem Seitenreflektor 9 zugekehrte Oberfläche der zylindrischen Wandung des Seitenreflektors angepaßt ist, ist derart an dem Seitenreflektor 9 angebracht, daß er die Anschlußstelle umgibt. Er ist in eine Anzahl von Segmenten unterteilt, und zwar weist er so viele Segmente auf, wie der Seitenreflektor 9 in diesem Bereich Graphitsteine besitzt. An dem dargestellten Graphitstein 19 ist eines der Segmente des Tragrahmens 27 befestigt.
  • Zu diesem Zweck ist in dem Graphitstein 19 eine Bohrung 20 vorgesehen, in der ein Ankerbolzen 21 mit Gewindebohrung eingelassen ist. Ein Zuganker 22, der durch eine weitere Bohrung 23 in dem Graphitstein 19 geführt ist, ist in den Ankerbolzen 21 eingeschraubt. Auf das andere Ende des Zugankers 22 ist eine Andruckfeder 24 aufgeschoben, die sich an einer Kappe 25 abstützt und über eine Scheibe 26 den Tragrahmen 27 gegen den Graphitstein 19 drückt. Je nach den Erfordernissen kann die Befestigung des Tragrahmens 27 an dem Graphitstein 19 durch mehrere Andruckfedern 24 und Zuganker 22 vorgenommen sein.
  • Der Tragrahmen 27 weist einen in den Ringraum 17 hineinragenden ringförmigen Bund 28 auf, auf den ein ringförmiger Träger 29 aufgesetzt ist. Mittels in den ringförmigen Träger 29 eingeschraubter Bolzen 31 sind an den Träger mehrere als Gleitleistenhalter dienende Scheibenringe 30 befestigt. Die Scheibenringe 30 sind mit Abstand parallel nebeneinander angeordnet, und jeweils zwischen zwei von ihnen befindet sich eine ringförmige Gleitleiste 32 aus Grauguß. Deren Anordnung ist so getroffen, daß alle Gleitleisten 32 über die Scheibenringe 30 hinaus radial nach innen weisen.
  • Ebenfalls zwischen zwei Scheibenringen 30, aber mit größerem radialem Abstand als die Gleitleisten 32, ist jeweils ein ringartiges Bauteil 33 angeordnet, das zur Führung einer Anzahl von federbelasteten Druckstößeln 34 dient. Jede Gleitleiste 32 wird unter Einwirkung von Druckstößeln 34 radial nach innen gedrückt. In der Fig. 2 sind zwei hintereinander angeordnete Gleitleisten 32 gezeigt; je nach der geforderten Dichtheit kann jedoch auch eine größere Zahl von Gleitleisten vorgesehen sein.
  • Die Gleitleisten 32 wirken zusammen mit einem hülsenförmigen Dichtrahmen 35 aus Metall, der auf das Ende der Heißgasleitung 13 aufgeschoben ist, die gemäß der Erfindung frei in dem Ringraum 17 endet. Der Dichtrahmen 35 ist mittels Schrauben 36 an der Stirnfläche der Heißgasleitung 13 angebracht; die Befestigungsstellen sind abgedichtet. Gleitleisten 32 und Dichtrahmen 35 bilden zusammen eine Schiebeverbindung nach dem Kolbenringprinzip. Die Gleitleisten 32 können auf dem Dichtrahmen 35 gleiten und zudem Bewegungen in radialer Richtung ausführen.
  • Damit kann die Schiebeverbindung sämtliche Relativbewegungen zwischen der Heißgasleitung 13 und dem Seitenreflektor 9 aufnehmen. Eine geringe Leckage der Schiebeverbindung ist erwünscht, da durch diese eine Kühlung der Schiebeverbindung bewirkt wird.
  • Leerseite

Claims (8)

  1. Ansprüche: Gasgekühlter Hochtemperaturreaktor mit einem den Kern umschließenden zylindrischen Seitenrefelektor aus Graphitsteinen, mit mindestens einer wärmeisolierten, metallischen Heißgasleitung zur Verbindung eines unterhalb des Kerns vorgesehenen Heißgassammelraums mit einer komponente des Kühlgaskreislaufs, wobei die Heißgasleitung verschiebbar an dem Seitenreflektor angebracht ist, und mit einem von kaltem Kreislaufgas durchströmten Ringraum um den Seitenreflektor, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Anschlußstelle der Heißgasleitung (13) umgebender metallischer Tragrahmen (27) mittels Andruckfedern (24) an dem Seitenreflektor (9) befestigt ist, der einen in den Ringraum (17) vorspringenden ringförmigen Bund (28) aufweist, daß auf den Bund (28) ein ringförmiger Träger (29) aufgesetzt ist, an dem mehrere hintereinander angeordnete ringförmige Gleitleisten (32) aus Grauguß gehaltert sind, die unter der Einwirkung von radial nach innen drückenden Federelementen (34) stehen, und daß die Heißgasleitung (13) frei in dem Ringraum (17) endet und an diesem Ende von einem hülsenförmigen metallischen Dichtrahmen (35) umschlossen ist, der in festem Kontakt mit den Gleitleisten (32) steht und im Zusammenwirken mit diesen das heiße gegen das kalte Kreislaufgas abdichtet.
  2. 2. Gasgekühlter Hochtemperaturreaktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Seitenreflektor (9) zugekehrte Fläche des Tragrahmens (27) der Oberfläche des Seitenreflektors (9) angepaßt ist.
  3. 3. Gasgekühlter Hochtemperaturreaktor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (27) in eine den Graphitsteinen (19) des Seitenreflektors (9) entsprechende Anzahl von Segmenten unterteilt ist.
  4. 4. Gasgekühlter Hochtemperaturreaktor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung jedes Tragrahmen-Segmentes an einem Graphitstein (19) des Seitenreflektors (9) mindestens ein Zuganker (22) vorgesehen ist, der in einen in dem Graphitstein (19) eingelassenen Ankerbolzen (21) eingeschraubt ist und jeweils mit einer der Andruckfedern (24) zusammenwirkt.
  5. 5. Gasgekühlter Hochtemperaturreaktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Gleitleiste (32) zwischen zwei parallel angeordneten Scheibenringen (30) gehaltert ist und unter der Einwirkung einer Anzahl von federbelasteten Druckstößeln (34) steht, die in einem ebenfalls zwischen den beiden Scheibenringen (30) angeordneten ringartigen Bauteil (33) oder in Segmenten eines solchen Bauteils geführt sind.
  6. 6. Gasgekühlter Hochtemperaturreaktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß bei der Schiebeverbindung Gleitleisten l (32)/metallischer Dichtrahmen (35) eine bestimmte Leckage zugelassen ist, die zur Kühlung der Schiebeverbindung benutzt wird.
  7. 7. Gasgekühlter Hochtemperaturreaktor nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß je nach dem Druckverhältnis zwischen heißem und kaltem Kreislaufgas über die Anzahl der hintereinander angeordneten Gleitleisten (32) und die Bautoleranzen eine Leckagebegrenzung vorgenommen wird.
  8. 8. Gasgekühlter Hochtemperaturreaktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hülsenförmige Dichtrahmen (35) mittels Schrauben (36) an der Stirnfläche der Heißgasleitung (13) befestigt ist.
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