DE3038176A1 - Bau- oder konstruktionselement - Google Patents
Bau- oder konstruktionselementInfo
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Description
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Jarl Conde Hardenfelt, Benalmadena (Pueblo), Malaga/Spanien
Die Erfindung betrifft ein als Naturstein mit dekorativem
Effekt erscheinendes Bau- oder Konstruktionselement. ■ ....
Natursteine in der Form herausgesägter oder herausgehauener
Platten, Bruchstücke oder Bausteine sind wegen ihrer dekorativen Wirkung sehr geschätzt. Insbesondere
j Schiefer- oder Marmorplatten oder -fliesen werden als Bodenbeläge oder Mauer- oder Wandverkleidungen verwendet.
Auch als unregelmässige Bruchfliesen oder in der . Form von Mauersteinen ausgehauene Granitsteine werden im
Baugewerbe, beispielsweise zum Aufbau von Mauern, als Wand- oder Fassadenverkleidung, für Gehege oder als
Gartenfliesen benutzte " ' - '' \ :
Wegen des oft hohen Preises und- des allmählichen Rar-Werdens
von Natursteinen durch Ausnutzung der Vorkommen in der Natur sind der Verwendung von Natursteinen im
Baugewerbe enge Grenzen gesetzt. Insbesondere Marmor und schwarzer Granit, die besonders begehrt sind, sind nur
in begrenzten Mengen vorhanden und werden zu hohen Preisen verkauft. . i '
Bei der Gewinnung und beim Behauen von Natursteinen fällt ziemlich viel Abfall in der Form von kleinen Bruchstücken,
Brocken oder Pulver an, der keinen oder nur geringen Wert" hat. Man hat versucht, solchen Abfall durch Feinzerkleinem
und Zusammenpressen, eventuell nach dem Beimischen eines
Bindemittels zur Erzielung von Bausteinen oder Platten auszunutzen. Es ist desweiteren bekannt, auf einem Kern aus
billigerem Material eine Natursteinteilchen enthaltende Deckschicht aufzutragen oder anzubringen. Die fertigen Erzeugnisse
haben in der Regel jedoch nicht das gleiche.. Aussehen wie
die ursprünglichen Natursteine. Wegen der feinen Zerklei-
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nerung und. dem Gehalt an Bindemittel hat.die Oberfläche
oft ein struktur- und charakterloses, gleichartiges und wenig ansprechendes Aussehen.
Natursteinplatten sind in der Regel sehr brüchig, weshalb
bei der Verarbeitung, beim Transport oder bei der Verwendung für den beabsichtigten Bauzweck leicht Risse
auftreten oder Steine sogar zerbrechen.
_._Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung eines Bau- oder Konstruktionselements, das einem Naturstein,
beispielsweise einer Marmorplatte, einer Schieferplatte oder einem Granitstein möglichst ähnlich, dabei aber
wesentlich billiger ist als ein entsprechender echter Naturstein. Die Erfindung bezweckt desweiteren die
Schaffung eines solchen Bau- oder Konstruktionselements mit verbesserter Festigkeit, insbesondere grösserer Zug-
und Biegefestigkeit als der eines entsprechenden Natursteins .
Die Erfindung betrifft ein Bau- oder Konstruktionselement, das aus einem Kern und einer Deckschicht mit Natursteinteilchen
oder Teilchen aus einem synthetischen mineralischen Material mit dekorativem Effekt besteht, die
mit Hilfe eines organischen Bindemittels zusammengebunden sind. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass
die Deckschicht 2-60 Gewichtsteile Graphit, 98-40 Gewichtsteile relativ grober Teilchen aus Naturstein
oder synthetischem, mineralischem Material, sowie 10-100 Gewichtsteile organisches Bindemittel enthält.
Die e.rfindungsgemäss besonders bevorzugte Zusammensetzung
besteht aus 10-40 Gewichtsteilen Graphit, 90-60 Gewichtsteilen von Natursteinteilchen oder Teilchen
aus synthetischem mineralischem Material und 20-60 Gewichtsteilen eines organischen Bindemittels ο
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Infolge des relativ niedrigen Gehalts an organischem
Bindemittel und der Verwendung relativ grober Mineralteilchen hat die Oberfläche annähernd· die gleiche"
Struktur, das gleiche Aussehen und den gleichen Charakter wie der entsprechende Naturstein. Der Gehalt
an Graphit ist von entscheidender Bedeutung, indem der Graphit durch seine besondere Kristallstruktur die
Struktur der Mineralteilchen hervorhebt. Ausserdem erzielt man durch die Kombination von Graphit und mineralischen
Teilchen auf Grund der Kontrastwirkung ein attraktives dekoratives Aussehen.
Die Natursteinteilchen in der Deckschicht bestehen erfindungsgemäss
vorzugsweise aus Schiefer, Marmor oder Granit. Mit diesen mineralischen Stoffen kombiniert mit
Graphitteilchen sind Produkte erzielbar, die bis zur Verwechselung herausgesägten oder herausgehauenen massiven
Platten oder Steinen aus Schiefer beziehungsweise Marmor oder Graphit ähnlich sind.
Gemäss einer anderen Ausführungsform der Erfindung werden
Teilchen einer eventuell gefärbten Glasfritte verwendet, die spezielle dekorative Effekte ergeben können.
Auch hier erhält man durch den Gehalt an Graphit einen verbesserten Kontrast und eine schöne Oberflächestruktur.
Die Glasfritte kann aus Glaskugeln oder zerstossenem Glas bestehen.
Mit der Bezeichnung "relativ grobe· Teilchen" sind Teilchen
mit einer Grosse gemeint, die eine mit blossem Auge erkennbare deutliche Oberflächestruktur ergeben»
Die untere Korngrössengrenze ist in der Praxis ca. 20 /um, indem das blosse Auge Einzelkörner mit einem
Durchmesser unter diesem Wert nur schwierig oder überhaupt nicht von einander trennen kann. Das Gemisch
kann jedoch ohne Nachteile eine kleinere Menge feinen
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Pulvers mit einer Körnchengrösse unter' 20 /um enthalten. Als
obere Grenze der Teilchengrösse in der Deckschicht können 5000 /Um (5 mm) angegeben werden. Der bevorzugte Bereich
liegt jedoch zwischen 50-10ÖÖ /um, wobei eine besonders bevorzugte Körnchengrösse im Bereich'50-250 /um liegt;
Innerhalb dieses Körnchengrössenbereichs wii'd der vorteilhafteste
dekorative Effekt erzielt.
Bei dem bevorzugten Verhältnis zwischen Mineralteilchen
..„•Lund organischem Bindemittel erzielt man auch eine gewis-'
se Relief wirkung, indem die Bindemittelmenge zur Erzielung
einer völlig ebenen, glatten Oberfläche zu
klein ist» Diese Reliefwirkung kann beim Auftragen der Deckschicht, insbesondere durch Auf spachteln" derselben
stark hervorgehoben werden. Wenn'auch d'er Gehalt an organischem
Bindemittel im Verhältnis zu den Mineralteil- -"' chen relativ niedrig ist, sind' diese dennoch in der "Deckschicht
fest verankert. Die Mineralteilchen li'egen dicht beisammen und schützen das organische Bindemit-■tel
gegen klimatische Einwirkungen, so dass auf lange· Zeit eine gute Haltbarkeit gewährleistet ist. Auch die Graphitteilchen
haben zweckmässig'eine Teilchengrösse von 20-1000 /um, vorzugsweise 50-250 /um. Graphitkörncheh
dieser Grosse' haben sichtbare Kristallflächen, die zur gewünschten Oberflächestruktur beitragen.
Der Zusatz von Graphit bietet auch den Vorteil, dass das
zur Bildung der Deckschicht benutzte Uberzugsmaterial
wegen der schmierenden Eigenschaften "des Graphits "eine zweckmässige PConsistenz aufweist, obwohl der Trockenstoff
gehalt gross ist. Dies ist von Bedeutung unabhängig davon, ob die Deckschicht durch Aufspritzen oder Ausspachteln gebildet wird»
Falls die Mine ralt eil chen aus bis zur .gewünschten
Teilchengrösse zerstossener Glasfritte bestehen, sind
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_ 7 —
die in der k.eramischen Industrie normalerweise verwendeten Glassfritten benutzbar. Es kann sich somit
um nach Wunsch eingefärbten Glasteilchen mit roter, grüner, gelber, blauer oder anderer Farbe handeln.
Auch weisses Opalglas oder schwarzes Glas ist verwendbar.
Die Erfindung ist nicht auf die Verwendung der vorstehend ausdrücklich genannten Mineralteilchen begrenzt,
sondern es ist jedes mineralische teilchenförmige Material verwendbar,, das einen gewünschen
dekorativen Effekt mit sich führt.
Es ist auch nicht erforderlich, die Stoffe jeden für
sich zu verwenden. Man -kann beispielsweise Teilchen menrerer verschiedener Natursteine und/oder synthetischer
mineralischer Materialien mischen. Dadurch sind attraktive Oberflächen erzielbar, die nicht bestimmten
Natursteinen ähnlich sind, trotzdem aber eine Struktur und einen Charakter wie die eines Natursteins haben.
Ein in Verbindung mit dem Bau- oder Konstruktionselement benutzbares spezielles synthetisches mineralisches Material
ist Glas, das durch eine Wärmebehandlung teilweise oder völlig kristallinisch gemacht und anschliessend
bis zur gewünschten Teilchengrösse zerstossen worden ist. Als Beispiel für ein Material dieser Art ist
ein unter den Warenzeichen "Synopal" auf dem Markt verfügbares Produkt zu nennen.
Der für das Bau- oder Konstruktionselement verwendete Kern kann aus einem beliebigen, genügend preisbilligen
Material bestehen. Ein zweckmässiges Kernmaterial ist erfindungsgemäss ein geformter Körper aus gebranntem
Ton, beispielsweise ein Ziegelstein. Dadurch erhält
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man ein ausserordentlich billiges Produkt, insbesondere
wenn man nur eine oder zwei der Ziegelsteinflächen init der genannten Deckschicht versieht.
Bei einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemässen
Elements kann der Kern aus einer Platte aus Holz, Asbestzement, Gips, Beton oder einem verschäumten
anorganischen oder organischen Material bestehen.
-Verwendet man als Kernmaterial Holz, beispielsweise eine Platte aus Abfallholz oder eine Spanplatte, erhält
man ein leichtes Material mit einer guten mechanischen Festigkeit, so dass das Erzeugnis nicht leicht
reisst " oder zerbricht. Auch Asbestzement, Gips oder Beton ergeben preisbillige Produkte mit guter Festigkeit,
insbesondere, wenn Bewehrungen aus Stahldrähten, Glasfaser
oder Netze oder Leinen aus Natur- oder Kunstfasern . „wie .Polyamid- oder Polyesterfasern eingeführt· werden.
Besonders leichte Erzeugnisse erhält man, wenn der Kern aus einem verschäumten Material, beispielsweise Polyurethanschaum
oder Polystyrenschaum besteht. Auch natürlich vorkommende poröse oder schaumförmige Stoffe
sind als Kernmaterial verwendbar. Als Beispiel ist das Mineral Vermicullit in expandierter Form zu nennen.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele illustriert.
100 g Marmorpulver (Gris Italia) mit einer Körnchengrösse von ca. 200 mesh werden mit 20 g Graphitpulver,
200 mesh, vermischt. Das Gemisch wird in 50 g eines flüssigen Epoxyharzes ausgerührt. Nach dem Zusatz von
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_ α „
Aminhärter wird das Gemisch auf eine rohe Holzplatte ausgespachtelt. Der Überzug härtet im Verlauf von 24
Stunden bei Zimmertemperatur. Die Masse ist ausserordentlich leicht ausspachtelbar und ergibt einen grauen
Überzug, der nach dem Polieren vom normalen Aussehen
des Marmors nicht nachweisbar abweicht.
100 g Schieferpulver (blauschwarz) mit einer Teilchengrösse
von 200 mesh werden mit 50 g Graphitpulver 200 mesh vermischt. Das Gemisch wird in 90 g Polyurethan
ausgerührt und gut zusammengeknetet. Das fertige Gemisch wird auf einer Holzplatte ausgespachtelt und 8-10
Stunden bei 20-300C stehengelassen.
Nach dem Härten wird die Oberfläche mit einem schleifenden
Material mit der Körnchengrösse 280 geschliffen. Anschliessend wird die Oberfläche mit einer Stahlbürste
gebürstet und mit Wachs poliert.
Die erhaltene Oberfläche ist von einer gewöhnlichen Schieferplatte nicht zu unterscheiden.
Das Beispiel 2 wird wiederholt, wobei jedoch statt des Verspachteins des Gemisches diesem zur Erzielung einer
Streich- oder Spritzviskosität Azeton eventuell mit einem flüssigen Zusatz (Bentonit) zugesetzt wird. Das
fertige Gemisch wird auf eine Holzplatte aufgespritzt und bei 20-3O0C 8-10 Stunden stehengelassen. Danach
wird mit gleichem Endergebnis wie im Beispiel 2 geschliffen und gebürstet.
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Es wird 'ein ' Gemisch aus 100 g Granitpulver, 50 g Graphitpulver, beide mit einer Teilchengrösse von
200 mesh, und 85 g tyrenhaltigem flüssigem Polyester mit 2% Benzoylpetroxid und etwas Beschleuniger hergestellt.
Das Gemisch wird sorgfältig geknetet und auf eine Holzplatte ausgespachtelt. Nach dem Trocknen in
einem Ofen oder einem Heiztunnel bei ca. 800C für die
Dauer von 15 Minuten wird die Oberfläche mit einer Stahlbürste gebürstet. Die so erhaltene Oberfläche ist
- falls die Struktur des Werkstücks im übrigen Granit ähnlich ist, mit Granit verwechselbar.
-70 ■ g Marmorpulver oder Granitpulver oder Schieferpul-
ver mit jeweils einer Teilchengrösse von 200 mesh wird so viel Polyurethan zugesetzt, dass man eine Konsistenz
-erhält, die als "trockene" Spachtelmasse bezeichnet werden kann. Danach wird zur Erzielung der gewünschten
Spachtel-, Streich-, Tupf- oder Spritzkonsistenz Azeton zugesetzt.
Nach dem Auftragen auf eine Holzplatte und anschliessendem
Trocknen wird die Oberfläche geschliffen und/oder gebürstet. Das so erhaltene Ergebnis ist von gewöhnlichem
Marmor, Granit oder Schiefer schwer zu unterscheiden.
Ein Gemisch aus 100 g zerstossenem schwarzem Granit mit einer Teilchengrösse von 50-250 /um und 50 g Graphit
mit einer Teilchengrösse von 50-100 /uin wird in
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90 g Polyurethan ausgerührt und mit Azeton bis zur Spritzviskosität verdünnt.
Unter fortgesetztem Umrühren wird das Produkt auf jeweils eine Gipsplatte, eine Asbestzementplatte und eine
Betonplatte aufgespritzt. Man erhält in allen Fällen fertige , Platten, die herausgehauenen Granitplatten
genau ähneln.
Das Beispiel 6 wird mit der Änderung wiederholt, dass das Uberzugsmaterial auf eine Platte aus steifem Polyurethanschaum
mit einem spezifischen Gewicht von ca. 200 kg pr. nr aufgespritzt wird. Das Produkt ist einer
herausgehauenen Granitplatte ähnlich, dabei aber trotz einer sehr grossen Festigkeit wesentlich leichter als diese.
Ein Gemisch aus 100 g zerstossenem weissem Opalglas mit einer Teilchengrösse von 20-250 /um und 3 g Graphitpulver
mit einer Teilchengrösse von 50-100 /um
. wird mit 30 g Polyurethan und so viel Azeton gemischt, dass das fertige Gemisch eine zum Verstreichen
geeignete Konsistenz aufweist.
Dieses Uberzugsmaterialwird auf eine Seitenfläche eines
gewöhnlichen Ziegelsteins mit Hilfe einer ¥alze aufgetragen. Nach dem Härten der Deckschicht im Verlauf
von 8-10 Stunden bei 20-300C erhält man einen Mauerstein,
dessen überzogene Oberfläche weisslich oder weissgrau ist, dabei aber eine schöne raue und kontrastreiche
Struktur hat.
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Claims (10)
1. Bau- oder Konstruktionselement, das aus einem Kern und einer
Deckschicht besteht, die durch ein organisches Bindemittel' mit"
einander verbundene Natursteinteilchen oder Teilchen "eines synthetischen
mineralischen Materials mit dekorativem Effekt enthält, dadurch gekennzeichnet , dass die Deckschicht 2 60
Gewichtsteile Graphit, 98 - 40 Gewichtsteile relativ grober Natursteinteilchen oder Teilchen eines synthetischen,- mineralischen
Materials sowie 5-100 Gewichtsteile organisches Bindemittel enthält,
2. Bau- oder Konstruktionselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass die Deckschicht 10-40 Gewichtsteile Graphit, 90 - 60 Gewichtsteile Natursteinpartikel oder Teilchen
eines synthetischen, mineralischen Materials sowie 20 - 60 Gewichtsteile organisches Bindemittel enthält.
. ; ' j
3. Bau- odarKonstruktionselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichne;t , dass die Natursteinteilchen in der Deckschicht aus Schiefer, :Marmor oder Granit bestehen.
4. Bau- oder Konstruktionselement nach Anspruch ,1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet , dass die Partikel aus synthetischem mineralischem Material in der Deckschicht aus einer eventuell
gefärbten Glasfritte, bestehen.
5. Bau- oder Konstruktionselement nach einem beliebigen vorhergehenden
Anspruch, dadurch gekennzeichnet , dass der Kern ein geformter Körper
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aus gebranntem Ton, beispielsweise ein Ziegelstein ist.
6. Bau- oder Konstruktionselement nach Anspruch 1, 2 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass
der Kern eine Platte aus Holz, Asbestzement, G-ips, Beton oder einem verschäumten anorganischen oder organischen
Material ist.
7. Bau- oder Konstruktionselement nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die Natursteinteilchen
oder die Teilchen aus synthetischem mineralischem Material eine Korngrösse 2-5000 /um, vorzugsweise
50-1000 /um haben.
8. Bau- oder Konstruktionselement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten
Teilchen eine Korngrösse von 50-250 /um aufweisen.
9· Bau- oder Konstruktionselement nach Anspruch 1-8, dadurch geke nnzeichnet, dass der Graphit
. eine Teilchengrösse von 2-1000 /um, vorzugsweise 50-250 /um aufweist.
10. Bau- oder Konstruktionselement nach Anspruch 1-9, dadurch gekennz ei chnet, dass das organische
Bindemittel ein härtendes Harz, vorzugsweise ein Polyester, ein Epoxyharz oder ein Polyurethan ist.
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