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DE3035799A1 - Rauchgranate - Google Patents

Rauchgranate

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Publication number
DE3035799A1
DE3035799A1 DE19803035799 DE3035799A DE3035799A1 DE 3035799 A1 DE3035799 A1 DE 3035799A1 DE 19803035799 DE19803035799 DE 19803035799 DE 3035799 A DE3035799 A DE 3035799A DE 3035799 A1 DE3035799 A1 DE 3035799A1
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DE
Germany
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fog
charge
hagen
ignition
smoke
Prior art date
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Application number
DE19803035799
Other languages
English (en)
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DE3035799C2 (de
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Ove Rehn Raufoss Berger
Rolf Inge Boeverbru Halvorsen
Ingar Hans Heie
Kjell Ole Raufoss Jacobsen
Tore Oesteraas Matre
Erling Myhrvold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Raufoss Ammunisjonsfabrikker AS
Original Assignee
Raufoss Ammunisjonsfabrikker AS
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Publication date
Application filed by Raufoss Ammunisjonsfabrikker AS filed Critical Raufoss Ammunisjonsfabrikker AS
Publication of DE3035799A1 publication Critical patent/DE3035799A1/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/36Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
    • F42B12/46Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing gases, vapours, powders or chemically-reactive substances
    • F42B12/48Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing gases, vapours, powders or chemically-reactive substances smoke-producing, e.g. infrared clouds

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Description

RAUFOSS 75IB/B0
Rauchgranatß.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Nebelgeschoss zum Aussenden einer rasch und einer langsam brennenden Ladung.
Im Kampf ist es van größter Wichtigkeit, daß die eigenen Fahrzeuge gegen feindliches Feuer unsichtbar gemacht -uerden. Dies ist in verschiedener Weise erzielbar, und eine Methode ist die Abschirmung der eigenen Fahrzeuge mittels Einnebelung der Umgebung zwischen dem feindlichen Feuer und dem eigenen Fahrzeuge.
(Nebel) kann in verschiedener Weise in dem erwünschten Bereich entwickelt werden, beispielsweise können Nebelladungen in dem einzunebelnden Bereich abgeschossen und gezündet werden.
Sehr oft ist es wünschenswert, daß sowohl eine Nebelabschirmung sehr rasch verwirklicht, als auch diese Schirmungswirkung während eines längeren Zeitraumes aufrechterhalten wird.
Eine Vorrichtung, die diese Aufgabe löst, ist ein NebelgeschosSj wie in der norwegischen Patentanmeldung No.78.0818
RAUFDSB 75D9/80
-. 3 —
beschrieben. Dieses Nebelgeschass enthält eine Nebel« ladung, die aus mindestens zwei nebelabgebenden Teilladungen mit unterschiedlichen Umsatzgeschüiindigkeiten und/oder Nebelabgabegeschuiindigkeiten besteht. Diese werden gleichzeitig mittels einer Ausmurfladung ausgeworfen und mittels einer Spreng/Zündladung gezündet«, Laut der ermähnten Erfindung sind Zündvorrichtungen mit Verzögerung zwischen den Teilladungen zuiecks schrittweiser Zündung derselben vorgesehen. Bei einer besonderen AusfUhrungsform ist der Spantannebelteil als aufeinander liegende scheibenförmige Nebelkörper um die Spreng/Zündladung herum im unteren Teil des Nebelgeschosses angebracht und es folgt ein Übertrager mit verzögerter Zündung eines Zündsatzes und dann eine Nebelladung zur langsameren Nebelabgabe im oberen Teil des Nebelgeschosses.
Es kann bei dieser Lösung des Problems nachteilig sein, daß somah1 der Spontannebel, als auch der langsam gebildete Nebel im gleichen Bereich abgegeben wird.
Ein weiterer Nachteil des oben beschriebenen Nebelgeschasses ist, daß die Feueroberfläche der Dauer«Ladung direkt in Berührung mit dem Baden kommt, der van Schnee bedeckt ader anderswie naß oder feucht sein kann. Das kann sich nach-
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teilig auf die Nebelentwicklung auswirken.
Ein anderer Nachteil des bekannten Geschosses ist, daß der Dauer-Teil sine nach der Zündung zufällige Richtung erhält. Das kann eine ungünstige Verteilung der Nebel-Dosen mit sich führen, wenn mehrere Düsen gleichzeitig abgeschossen werden. Der Übertrager zur Zündladung der Dauer-Ladung wird im Zerlegungsaugenblick gezündet. Die Dauernebel-Ladung wird somit gezündet, nachdem der Spontannebel entwickelt wurde. Bei ungünstigen Wetterbedingungen kann zwischen dem Spantannebelschirm und dem Dauer-Nebel eine Verzögerung entstehen.
Erfindungsgemäß werden diese Probleme derart gelöst, daß das IMebelgeschoss aus einem oberen, rasch brennenden Spantanteil mit Zünd/Sprengladung und einer separaten Auswurfladung und einem darunterliegenden langsam brennenden Nebel-Teil in einer Stahldose mit separater Auswurfladung und einer gemeinsamen Zündvorrichtung besteht.
Das Nebelgeschoss hat vorteilhaft derartige-Abmessungen, daß es von Abschußvorrichtungen, zum Heispiel in einem Leopard Panzer abgeschossen wird.
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RAUFDSS 7509/80
Bei einer derartigen Abschußvorrichtung ist die Zündvorrichtung ein elektrischer Zünder.
Notfalls kann das Geschoß aber auch mit der Hand geworfen werden. In diesem Fall ujixd ein Schlagzünder als Zündvorrichtung eingesetzt.
Der Spontanteil wird vorteilhaft etwa 0,6 Sekunden nach dem Abschießen gezündet. Der langsam brennende Teil uiird dagegen eine Brenndauer von 60 bis 180 Sekunden aufweisen.
Der langsam brennende Nebel-Teil wird in der Stahldose abgeschossen, die, nachdem sie ihre Abschußbahn durchlaufen hat, umgekehrt liegen wird, das heißt, daß der Dauernebel-Teil in der Dose mit dem Boden nach unten und dem oberen Teil frei und gegenüber einer feuchten Unterlage und Schnee geschützt liegt.
Beim Abschießen von einem Panzer oder einem anderen Fahrzeug wird der Spontannebelteil, derart abgeschossen, daß sich die Mitte des gebildeten Nebelschirms etwa 10 bis 20 Meter vom Abschußpunkt befindet, während sich die Mitte des gebildeten Dauer-Nebels etwa 35 bis 70 Meter vom Abschußpunkt entfernt befindet.
Der Abstand vom Abschußpunkt zum Zerlegungspunkt des Spontannebelteiles ist von dem Verhältnis zwischen der tilucht der
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RAUFOSS 7509/aO
AustJurfladung und der Brenndauer des Verzögerungselementes abhängig. Auch der AbschuBuinkel kann hier abändernd wirken.
Der Abstand vom AbschuBpunkt zum Zielort des Dauernebel-Teiles hängt von der Wucht der Ausujurfladung und dem erwähnten AbschuBminkel ab.
Die Einzelheiten des Aufbaus und der Funktion eines erfindungsgemäßen Nebelgeschosses werden nachstehend anhand eines in der angehefteten Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt schematisch ein 76 mm Nebelgeschoß vom Boden her gesehen.
Fig. 2 ist ein Schnitt A-A durch das NebelgeschoB und Fig. 3 ist ein Schnitt B-B.
Der Übersicht halber kann das dargestellte NebelgeschoB in vier Hauptteile eingegliedert werden:
- der Spontannebelteil
- der Dauernebelteil
- der Kontaktkopf
- der ZUndiibertrager.
Der Spontannebelteil
Wie in Fig. 2 dargestellt, besteht der Spontannetielteil aus einer Kunststoffdose 27 und einem Deckel 29. Spontannebel-.
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scheiben 33 mit einer Durchbohrung sind in der Dose vorgesehen. In der mittigen Bohrung liegt eine Zünd/Sprengladung 35.
Im Boden der Dose 27 sitzt ein Verzügerungselement 30 und eine Auswurfladung 34.
Dauernebel-Teil
Eine Dauernebel-Ladung 37 ist in einer ganzgezogenen Stahldose eingepreßt vorgesehen. Diese Stahldose 23 bildet die MuBere Schale des Nebelgeschosses.
Auf der nach oben wendenden Fläche der Dauernebel-Ladung 37 ist eine Zündladung 36 vorgesehen.
Der Dauernebel-Teil und der Spontannebelteil sind durch einen Zwischendeckel Zk mit einem Loch 26 getrennt. Zwischen der Zündladung 36 und dem Zuiisnhendeckel 2k liegt ein Abstandring 25. (siehe Fig. 2).
Der Hontaktkopf
Ein Hontaktkopf 1 ist als unterer Teil des Geschosses zur Zündübertragung zu den Nebeleinheiten vorgesehen. Über Hontaktringe 10 uird ein elektrischer Impuls übertragen. Fig. 3 zeigt die Auswurfladung 38 für das gesamte GeschsB,
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die im Kontaktkopf liegt. Man sieht auch einen Übertrager 9 von einem elektrischen Zünder (squib). Die gegenseitige Anordnung dieser Teile geht aus Figur 3 hervor.
Damit das Beschoß alternativ mit der Hand geworfen werden kann, ist ein Schlagzünder 12 mit Verzögerung 19 vorgesehen.
Zündübertragunq
Die Zündübertragung vom Kontaktkopf zu den Nebeleinheiten erfolgt durch zwei Kanäle 20, einen für Zündung mit "squib" und einen zum Abziehen mit der Hand.
Die Übertragung erfolgt mittels einer offenen Schwarzpulverlunte 39 und kü.
Weitere Einzelheiten im Geschoß dürften aus den übrigen Bezugszeichen in Verbindung mit der angehefteten Bezugszeichenerläuterung hervorgehen.
Nachstehend soll die Funktion des Geschosses kurz erläutert werden.
Zündung mit "squib"
Ein elektrischer Impuls durch die Kontaktringe 10 zündet den "squib11 7, welcher seinerseits den Übertrager 39 zündet. Dieser brennt mit hoher Geschwindigkeit (50 bis 100 M/Sek),
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und zündet eine Ausujurfladung 3k in der Spontannebeldose 27. Gleichzeitig wird auch die Zündladung 36 für die Dauernebel-Ladung 37 gezündet.
Dabei uiird die Spontannebeldose abgeschossen. Die Verzögerung 30 wird gezündet und brennt etuia 0,S Sekunden. Diese Brennzeit kann indessen je nach Wunsch und Bedarf abgeändert werden. Dann uiird die Dose von der Sprengladung 35 zerlegt und ein Spontannebelschirm uiird gebildet.
Mit einer Verzögerung von G,5 bis 2 Sekunden gegenüber dem Abschießen der Spontannebeldose uiird die Dauernebel-Dase abgev schassen. Die Dauernebel-Ladung ist dabei gezündet und gibt volle Nebelentuiicklung uienn sie den Boden trifft. Die gesamte Nebelabgabedauer der Ladung kann von 60 bis 180 Sekunden variieren.
Die Spontannebelladung uiird in einem Abstand von etua 10 Metern vom Abschußort zerlegt. Der Dauernebel uiird dagegen in einem Abstand von 50 Metern vom Abschußort entwickelt.
Handabzug
Bei Handabzug uiird die Zündung mit einem Schlagzünder 12 initiert.
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Das Nebelgeschoß tuird geworfen und nach der oben angegebenen Uerzögerungsdauer wird der Spantannebelteil abgeschossen und zerlegt, wobei die Dauernebel-Ladung gleichzeitig gezündet Uiird.
Dieses hilfsweise Zünden und Auswerfen wird vorzugsweise nur in einer Notlage benutzt.
Der Erfindungsgedanke, wie er aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht und beispielsweise anhand der Zeichnung erläutert wurde, geht aus dem nachstehenden Patentanspruch hervor.
13001G/071*

Claims (1)

  1. PATENTANWÄLTE
    CONRAD KÖCHLING CONRAD-JOACHIM KÖCHLING
    Fleyer Straße 135, 5800 Hagen Ruf (023 31) 81164 + 85033 Telegramme: Patentkächllng Hagen
    Konten: Commerzbank AG. Hagen (BLZ 450 40042) 3515 095 Sparkasse Hagen 100012 043 Postscheck: Dortmund 5989 - 460
    Lfd. Nr 7509/80
    18. September 1980
    Aktenzeichen:
    Anm.: Firma
    A/S RAUFOSS AMMUNISJOIMSFABRIFiHER Postboks
    N 2831 RAUFOSS (Norwegen)
    Patentanspruch :
    Nebelgeschoss zur Abgabe einer rasch und einer langsam brennenden Ladung, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem oberen rasch brennenden Spontanteil (33) mit Zünd/Spreng*» ladung (35) und separater Ausuurfladung und einem darunterliegenden langsam brennenden Nebel-Teil (37) in einer Stahldose (23) mit separater Ausuiurfladung (38) und einer gemein« samen Zündvorrichtung besteht.
    G.C
    ΡΑΤΪΝΤΑΝ W A U
    130016/0718
    ORIGINAL INSPECTED
DE19803035799 1979-09-28 1980-09-23 Rauchgranate Granted DE3035799A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NO793135A NO145521C (no) 1979-09-28 1979-09-28 Roeykgranat

Publications (2)

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DE3035799C2 DE3035799C2 (de) 1987-12-23

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Family Applications (1)

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