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DE3034032A1 - Filmstreifen mit datentraeger und verfahren zu seiner herstellung - Google Patents

Filmstreifen mit datentraeger und verfahren zu seiner herstellung

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DE3034032A1
DE3034032A1 DE19803034032 DE3034032A DE3034032A1 DE 3034032 A1 DE3034032 A1 DE 3034032A1 DE 19803034032 DE19803034032 DE 19803034032 DE 3034032 A DE3034032 A DE 3034032A DE 3034032 A1 DE3034032 A1 DE 3034032A1
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DE
Germany
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film
film strip
data
fields
strip
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DE19803034032
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English (en)
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DE3034032C2 (de
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Franz Dipl.-Ing. 4018 Langenfeld Hoffacker
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Agfa Gevaert AG
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Agfa Gevaert AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C11/00Auxiliary processes in photography
    • G03C11/02Marking or applying text

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
  • Indication In Cameras, And Counting Of Exposures (AREA)

Description

AGFA-GEVAERT 5090 Leverkusen, Bayerwerk
AKTIENGESELLSCHAFT
Patentabteilung HRS/Kü-c
Filmstreis:en mit Datenträger und Verfahren zu seiner Herstellung
Die Erfindung betrifft einen Filmstreifen mit einem Datenträger, insbesondere einen Kleinbildfilm mit einer Perforation, einer Lichtsignierung an den Rändern und Ausstanzungen an seinem Anfang und Ende und ein Verfahren zu dessen Herstellung.
Es ist bekannt, Filmstreifen, außer mit einer Perforation zum Transport der Filmstreifen in einer Kamera,mit Signierzeichen zu versehen. Die Signierzeichen werden bei der Herstellung der Filmstreifen optisch oder durch Wärme auf die Ränder oder zwischen die Perforationslöcher der photographischen unbelichteten Emulsionen aufgebracht und werden nach der Entwicklung des Filmstreifens sichtbar. Die Signierzeichen umfassen die Bildzahlen, die den einzelnen Aufnahmen zugeordnet sind, die Filmsorte, die Angabe, ob es sich um einen Sicherheitsfilm handelt oder Pfeile, die es ermöglichen, die Schichtseite von der unbeschichteten Rückseite zu unterscheiden (DIN-Normblatt 4510).
AG 1735
Es ist auch bekannt, bei der Herstellung der Filmstreifen in den vorderen, frei aus der Filmpatrone herausragenden, Teil des Filmstreifens Lochungen oder Prägungen anzubringen, die die Sortenkurzbezeichnung, die Anzahl der möglichen Aufnahmen, die Nummer der Produktionscharge oder andere Kurzbezeichnungen des Herstellers enthalten.
Die Herstellung der Filmstreifen erfolgt so, daß aus einer breiten, über die gesamte Breite mit photographischer Emulsion begossenen, Filmbahn 30 bis 40 schmale Streifen geschnitten werden und zu schmalen Rollen aufgewickelt werden. Bei Kleinbildfilmen beträgt die Breite der Rollen 35 rim. Die einzelnen Rollen werden anschließend in e^inem gesonderten Arbeitsgang perforiert und mit den oben beschriebenen Signierungen versehen und erhalten in einem Aufteilwerk am Anfang eine Ausstanzung, den Filmanschnitt, zum Einfädeln des Filmes in die Kameraspule, und am Ende eine Ausstanzung, die Filmzunge, zum Befestigen des Filmstreifens an einer Filmspule in der Kassette.
Der Filmanschnitt kann hierbei mit Prägungen oder mit Lochungen durch Nadeln zur Kennzeiclr nung versehen werden. Die Filmstreifen werden ar schließend an Spulen befestigt und in Filmkassetten eingebracht, um sie vor Lichteinfall zu schützen.
AG 1735
Aus der DE-OS 1 772 546 ist es bekannt, aus einer schmalen Filmbahn quer zur Laufrichtung der Filmbahn Filmstreifen für sensitometrische Zwecke mit einer Breite von 35 nun und einer Länge von 250 mm zu stanzen und diese ?ilmstreifen mit einer Kennzeichnung der Emulsionsschicht und am Streifenanfang und -ende mit Löhnungen zum Ergreifen des Filmstreifens zu versahen. Diese Vorrichtung eignet sich nicht zur Herstellung von Kleinbildfilmen der oben beschriebenen Art.
Die bisher bekannten Filmstreifen sind nicht dafür vorgesehen und eignen sich nicht dazu, eine ausreichende Anzahl von Informationen aufzunehmen, wie es eine moderne rationelle Verarbeitung von Filmen erfordert. Die Lochung oder Prägung am Filmanfang kann nur eine geringe Datenmenge aufnehmen und ist maschinell kaum auswertbar. Die Lichtsignierungen sind erst nach der Verarbeitung des Filmstreifens, also nach dessen Belichtung und Entwicklung, lesbar und somit für eine vorhergehende Auswertung nicht brauchbar.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Filmstreifen der eingangs genannten Art und ein preiswertes Verfahren zu seiner Herstellung zu finden, mit denen es auf einfache Art und Weise möglich ist, alle zur Filmidentifikation notwendigen Daten und Daten der Logistik, soweit erforderlich, sowohl optisch-visuell lesbar, als auch maschinell-
AG 1735
elektronisch abfragbar, am Filmanfang ;u speichern.
Ausgehend von einem Filmstreifen der einleitend genannten Art ist diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Filmstreifen an seinem freien vorderen Teil mit einer Fläche für visuell optisch sichtbare Kenndaten und mit einer Fläche für maschinell lesbare Daten versehen ist.
Ein preiswertes Herstellungsverfahren für einen Filmstreifen der einleitend genannten Art wird erfindungsgemäß dadurch ermöglicht, daß der Filmstreifen in seiner gesamten Länge aus einer, von einer Vorratsrolle abgewickelten Filmbahn quer zur Abrollrichtung und zum Bahnlauf abgetrennt wird, wobei die Filmbahn so begossen und beschichtet oder bedruckt ist, daß der Filmstreifen an seinem vorderen Teil, ein begußfreies Feld, ein Feld für magnetische Kenndaten, ein Feld für visuell lesbare Kenndaten und anschließend, über die Restlänge, eine Beschichtung mit photographs eher Emulsion erhält, daß der Filmstreifen be; m Abtrennen der Bahn in einem Arbeitgang gleichzeitig perforiert, lichtsigniert und an seinem Anfang und Erde mit Ausstanzungen versehen wird und die Felder für die magnetischen und visuellen Kenndaten mit den Herstellerkenndaten versehen werden.
AG 1735
Durch die erfindungsgemäße Anbringung der Datenfelder am vorderen, dem Zugriff zur Verfügung stehenden Teil des Filmstreifens, wird der Filmstreifen dazu befähigt, in allen Arbeitsstufen Daten aufzunehmen und abzugeben. Bereits bei der Herstellung des Filmstreifens können die für die Benutzung des Filmstreifens erforderlichen Kenndaten aufgebracht werden, wie zum Beispiel die Filmwerte, die Chargennummer, die Bildzahlen und Bildgröße, die Filmempfindlichkeit, der erforderliche Entwicklungsprozeß und der Name des Herstellers.
Diese Daten werden auf einem Feld, welches mit magnetischer Paste versehen ist, magnetisch gespeichert. Soweit diese Daten auch ohne magnetische Hilfsmittel lesbar sein sollen, um dem Photographen Hiweise zu geben, werden diese Daten in einem weiteren Feld, zum Beispiel durch Lochungen oder Prägungen mit Nadeln oder aber auch ein elektrosensitives Verfahren, wobei eine elektrische Funkenstrecke auf einer elektrosensitiven Beschichtung schreibt, optisch visuell sichtbar gemacht. Der Photograph kann dann aus diesen lesbaren Daten die erforderlichen Informationen erhalten.
Wird der Filmstreifen in eine Kamera eingelegt, so kann die Kamera anhand der magnetisch lesbaren Daten elektronisch gesteuert werden. Die Kamera
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liest die Empfindlichkeit des Filmes ab und steuert dementsprechend die Belichtungszeit oder die Blende. Auch eine Bildformatsteuerung ist denkbar. Durch die abgelesene Bildzahl kann die Kamera nach der letzten Aufnahme gestoppt und zum Rücktransport des Filmstreifens in die Kassette veranlaßc werden.
Es ist aber auch möglich, daß die Kamera selbst Daten auf vorgesehene Stellen der Felder (!inspeichert, um sich selbst oder nachfolgende Verarbeitungsstellen zu steuern. Wird ein Fi_:nstreifen in die Kamera eingelegt und belichtet, so kann die Kamera die Anzahl der auf dem Film gefertigten Aufnahmen auf dem Datenfeld speichern. Wird ein Film versehentlich ein zweites Mal in die Kamera eingelegt, so verweigert die Kamera den Transport des Filmstreifens, um Doppelbelichtungen zu vermeiden. Die Kamera kann auch die Belichtungszeiten und Blenden speichern und vor der Entnahme des Filmes diese Kenndaten für die einzelnen Aufnahmen auf das Datenfeld übertragen.
Die Datenfelder sind auch für den Photog ~aphen von erheblichem Vorteil, wenn geeignete Geräte zur Aufbringung von Daten zur Verfügung stehen. Nach der Belichtung des Filmstreifens in der Kamera kann das Datenfeld (oder beide Datenfelder) mit dem Namen, der Anschrift und den Auftragswünschen des Photo-
AG 1735
graphen von dem Photographen selbst oder von einem Händler für die nachfolgende Bearbeitung des belichteten Filmstreifens versehen werden. Die Daten sind fest mit dem Filmstreifen verbunden. Ein Verlust des Filmes bei dem Posttransport oder in einem verarbeitenden Betrieb ist bei einem Filmstreifen
mit Datenträger nicht mehr möglich.
Die Sortierung der bei einer Enwicklungsanstalt
eingehenden Filme kann vollautomatisch erfolgen, ohne
1Q daß eine falsche Entwicklung erfolgt und somit ein Verlust der auf dem Filmstreifen befindlichen Aufnahme durch eine falsche Enwicklung ensteht. Bei
der Sortierung liest das Sortiergerät den für den
Filmstreifen benötigten Entwicklungsprozeß und
garantiert, daß der Streifen richtig entwickelt
wird.
In den Labors und den Kopieranstalten kann mit den auf dem Filmstreifen gespeicherten Daten die
Steuerung des Ablaufes des Kopierauftrages er-
folgen, wie Anzahl der von den einzelnen Bildern zu fertigenden Vergrößerungen, die Formatgröße der
Vergrößerungen und die gewünschte Papieroberfläche für die Vergrößerungen. Auch die Rücksendung des Filmstreifens und der kopierten Bilder ist durch eine
5 automatische Adressierung mittels der auf den Feldern gespeicherten Anschrift des Photographen möglich und ohne Fehladressierungen durchführbar.
AG 1735
Zur Sicherheit können bestimmte Daten, wie zum Beispiel Name und Adresse:, sowohl auf dem Feld mit magnetisch Lesbaren Daten, als auch auf dem Feld für visuell-optisch lesbare Daten aufgebracht werden. Die magnetischen Daten können durch einen Datenumsetzer lesbar gemacht, oder auch durch einen Datenumsetzer auf das Feld für visuell optisch lesbare Daten übertragen werden, so daß durch einen Datenvergleich eine zusätzliche Kontrolle möglich ist.
Überraschend einfach und vorteilhaft ist ein Verfahren zur Herstellung von Filmstreifen mit Datenträgern gemäß der Erfindung.
Eine Filmbahn zur Herstellung von Filmstreifen wird hierzu mit einem Kaskadengießer oder einem Vorhanggießer so begossen, daß diese einen schmalen Bereich für den Filmanschnitt hat, der entweder unbegossen ist oder eine Magnetonschicht besitzt, einen anschließenden Bereich der ohne Beguß ist, oder mit Magnetonschicht oder einem elektrosensitivem Material begossen ist, einen dritten Bereich, der mit einem elektrosensitivem Material oder mit Magnetonschicht begossen ist und einen letzten Bereich, der in üblicher Weise mit einer photographischen Emulsion begossen ist.
Die Wahl der Beschichtungsfolge hängt davon ab, ob der Filmstreifen an seinem Anfang zuerst ein
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visuell-optisch lesbares Feld oder aber ein maschinell magnetisch lesbares Feld besitzen soll und hängt weiterhin davon ab, ob das Feld zum optischen Lesen mit Daten durch Lochung und Stanzungen oder mit elektrosensitiver Schrift versehen werden soll.
Aus dieser so begossenen Filmbahn werden die einzelnen Filmstreifen quer zur Laufrichtung der Bahn abgetrennt. Es ist so möglich, den fertigen, mit Perforation, Lichtsignierung, Ausstanzungen am Anfang und Ende und mit de.-n Kenndaten versehenen Filmstreifen on line in einem Arbeitsgang herzustellen, abzutransportieren und sofort oder nach einer Zwischenlagerung an einer Filmspule zu befestigen und in eine Filmpatrone lichtsicher einzuwickeln.
Von besonderem Vorteil zeigt sich bei derartiger Herstellung des Filmstreifens, daß die nach dem bisherigen Verfahren stets abzuschneidenden Randzonen der Filmbahn, die wegen ungleichmäßigem Beguß für einen Filmstreifen nicht brauchbar sind, bei diesem Verfahren mitverwendet werden können, da die Randwülste in bildunwichtige Teile des Filmstreifens, nämlich in den Filmanschnitt und die Filmzunge fallen. Auch alle, bei den Kontrollen nicht entdeckte Längsfehler in der Filmbahn, die bisher einen oder viele hintereinanderliegende Filmstreifen unbrauchbar machen, fallen jetzt auf ein Bild oder zwischen zwei Bilder des Filmstreifens und sind oft nicht schädlich
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oder machen nur ein Bild unbrauchbar.
Es wird bei dem fortschrittlichen Verfahren zur Herstellung von Filmstrelfen, insbesondere von Kleinbildfilmstreifen, außer der einfachen Aufbringung der Datenfelder auch eine erhebliche Vereinfachung der Herstellung von Filmstreifen, durch Einsparen einer ganzen Reihe von Arbeitsgängen und von Material und eine Verbesserung der Qualität der Filmstreifen ermöglicht.
Die Erfindung beinhaltet auch andere Verfahren zur Aufbringung oder Anbringung der Datenfelder auf einem oder an einen Filmstreifen.
Die Datenfelder können auch auf einen in üblicher Weise aus schmalen Filmrollen hergestellten FiImstreifen durch Aufkleben, Aufschweißen oder Aufdrucken aufgebracht werden.
Ebenso ist es möglich, einen Vorspann an einen Filmstreifen anzubringen, der sowohl den Filmanschnitt als auch die Datenfelder enthält.
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Die Datenfelder haben zusätzlich einen weiteren Vorteil für den Filmstreifen. Durch die Beschichtung der Filmstreifen mit Magneton;?aste oder durch Aufbringung elektrosensibilisierter Materialien wird der FiImstreifen irrt Bereich d'Sr Datenfelder lichtundurchlässig. Die aufgebrachten Schichten schützen den Filmstreifen in der Kassette zusätzlich vor einer Vorbelichtung.
Eine Ausführungsform des Filmstreifens und seine Herstellung wird anhand von Zeichnungen näher beschrieben. .
£s zeigen:
Fig. 1 einen Filmstreifen mit Datenfeldern
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Herstellung eines Filmstreifens aus einer Filmbahn.
In Fig. 1 ist ein Filmstreifen 1 mit Datenfeldern 3,4 :-■> dargestellt, der ein Stück von der Filmspule 10 abgerollt und aus der Filmkassette 9 herausgezogen ist. Normalerweise besitzt der Filmstreifen für Kleinbildfilme eine Perforation 6, Lichtsignierungen 7 die die Filmcharge kennzeichnen und Lichtsignierungen •20 8 für die Zahlen der Bildfelder. Der vorderste Teil des Filmstreifens 1 ist mit einer Ausstanzung, den Filmanschnitt 13 versehen, auf dessen Flächen 2 einfache Filmmerkmale, wie Sorte oder Bildzahl, eingeprägt oder eingelocht sein können.
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BAD
Der Filmstreifen nach Fig. 1 unterscheidet sich von bisher bekannten Filmstreifen dadurch, daß er zwischen dem Anschnitt 13 und der eigentlichen, mit photographischen Emulsion versehenen, Fläche 5 zwei Datenfelder 3,4 besitzt. Eines der Datenfelder 3 oder 4 ist für maschinell zu lesende Daten vorgesehen und zu diesem Zwecke mit einer Magnetpaste beschichtet.
In dieses Feld können maschinell vom Hersteller, der Kamera, dem Photograprien, dessen Photohändler oder von einem Weiterverarbeitungsbetrieb Kenndaten aufgegeben werden.
Die dann in dem Feld gespeicherten Daten können mit Datenlesegeräten maschinell gelesen werden oder sie dienen zum automatischen Steuern der Kamera, der •]5 Entwicklung, zum Sortieren von Filmen oder als Auftragsdaten für den Kopierprozeß.
Das andere der Datenfelder 4 oder 3 ist für Informationen und Daten vorgesehen, die mit dem unbewaffneten Auge lesbar sind. Dieses Feld kann unbegossen sein und mit Lochungen durch Lochnadeln oder durch Einprägungen versehen sein, die die Information enthalten. Es ist auch möglich, dieses Feld mit Laserstrahlen so zu lochen oder zu erhitzen, daß die Information gelesen werden kann. Vorteilhaft wird dieses Feld mit einem elektrosensitiven Material beschichtet und die Daten und Infomationen werden durch Funkenerrosion aufgebracht.
Das Feld kann auch so ausgebildet sein, daß es auch mit einem Kugelschreiber beschriftbar ist und vom
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Kunden selbst ohne weitere Hilfsmittel beschriftet werden kann.
Dieses zweite Datenfeld enhält die Information für den Photographen, wie Filmsorte und Bildzahl des FiIm-Streifens, die Belichtungsart (Kunstlicht oder Tageslicht) , die Empfindlichkeit des Filmes und andere. Auf dieses Feld kann auch der Name und die Anschrift lesbar aufgebracht werden oder die Wünsche des Photographen bezüglich der Entwicklung und des Herstellens von Vergrößerungen, wie Bildzahl, Format und Papieroberfläche.
Wichtige Daten können sowohl maschinell-magnetisch als auch visuell-optisch lesbar auf die Feier 3,4 aufgebracht werden, um eine zusätzliche Kontrollmöglichkeit der Daten untereinander zu erhalten.
In Fig. 2 ist ein vorteilhaftes Herstellungsverfahren für einen Filmstreifen mit Datenträgern dargestellt. Eine Filmbahn 11 wird auf einer Begießmaschine in üblicher Weise etwa mit einem Mehrfachkaskadengießer oder mit einem Vorhanggießer gleichzeitig mit mehreren photographischen Schichten übereinander begossen. Gleichzeitig wird die Bahn in einem Randbereich mit einer Magnetpaste und einem elektrosensitiven Material begossen. Es entsteht so auf der Bahn ein breiter, mit photographischer Emulsion begossener, Streifen 5', ein schmaler Streifen 41 der mit einem elektrosensitivem Material begossen ist, ein Streifen 3', der mit Magnetonpaste begossen ist und ein unbegossener Streifen 2'. Der Streifen 21 kann aber auch
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rait Magnetonpaste beschichtet werden oder aber mit einer farbigen Gelatineemulsion zur Kennzeichnung des Filmes als Datenträgerfilm.
Zur Herstellung des Filmstreifens 1 aus der Bahn 11 wird '-> diese abgerollt und der Filmstreifen 1 in einem Mehrfachwerkzeug quer zur Abrollrichtung und Laufrichtung der Bahn (Pfeil) abgetrennt. Bei dem Abtrennvorgang werden gleichzeitig in einem Arbeitsgang die Perforationslöcher 6 (Fig. 1) ausgestanzt, der Filmanschnitt 13, die Filmzunge 16, sowie ein Filmeinhängeloch 15 zum Befestigen des Filmstreifens 1 an der Spule 10 ausgestanzt, die Lichtsignierung 7, 8 auf den Filmstreifen 1 aufgebracht und die Datenfelder 3 und 4 mit den Daten des Herstellers versehen.
in einem Arbeitsgang entsteht so der fertige Kleinbildfilm, der on line aus dem Mehrfachwerkzeug abtransportiert, einer Filmspule 10 zugeführt, eingefädelt und in eine Kassette 9 eingespult, wird.
Der so hergestellte Film hat an seinem aus der Kassette 9 herausragenden Filmanfang 13 ein Feld 2 zum Einlegen des Filmes in eine Kameraspule, anschließend ein Feld 3, das mit einer Magnetpaste zum maschinellen Lesen und ein Feld 4 mit einem elektrosensitiven Material zum optisch-visuellen Lesen versehen ist und daran anschließend die photographische lichtempfindliche Emulsionsschicht 5. Die unbeschichteten Randbereiche 17
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der Filmbahn 11 können an dem Filmstreifen 1 verbleiben, da sie, am Filmanfang und -ende liegend, nicht stören, und es kann daher die gesamte Bahnbreite für die Filmstreifenlänge genutzt werden.
^ Die Materialstreifen für die Datenfelder können auch auf die Bahn 11 oder die Filmstreifen 1 aufgedruckt oder aufkaschiert werden.
Ebenso kann der mit photographischer Emulsion beschichtete Filmstreifen mit einem Vorspann versehen werden, der mit dem Filmanschnitt 13 und mit den Datenfelder 2 und 3 versehen ist und so an den eigentlichen Filmstreifen angebracht wird.
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Claims (9)

  1. Patentansprüche
    (ly Filmstreifen mit einem Datenträger, insbesondere ein Kleinbildfilri mit einer Perforation/ einer Lichtsxgnierung em den Rändern und Ausstanzungen an seinem Anfang und Ende, dadurch gekennzeichnet, daß der Filmstreifen an seinem freien vorderen Teil mit einer Fläche (3) für visuell-optisch sichtbare Kenndaten und mit einer Fläche (4) für maschinell lesbare Daten versehen ist.
  2. 2. Filmstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche (3) für visuell-optisch lesbare Daten mit Lochungen oder Eindrücken von Nadeln zur Sichtbarmachung der Kenndaten versehen ist.
  3. 3. Filmstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche (3) für visuell-optisch lesbare Daten mit einer elektrosensitiven Beschichtung versehen ist auf der die Kenndaten durch Funkenerosion erzeugbar sind.
  4. 4. Filmstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche (4) für maschinell lesbare Daten mit einer magnetischen Beschichtung versehen ist und die Kenndaten magnetisch-maschinell aufbringbar und abfragbar sind.
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  5. 5. Filmstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Flächen (3,4) für visuelloptisch lesbare Daten und für maschinellmagnetische lesbare Daten gleiche oder verschiedene Kenndaten einspeicherbar sind.
  6. 6. Filmstreifen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Datenfelder (3,4) des Filmstreifens (1) eingespeicherten magnetischen und optisch-visuell lesbaren Daten so ausgebildet und angeordnet sind, daß diese zur Steuerung einer Kamera, eines Entwicklungsprozesses, eines Kopierautomaten und der Logistik dienen.
  7. 7. Filmstreifen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Datenfelder (3,4) des Filmstreifens (1) eingespeicherten magnetischen und optisch-visuell lesbaren Daten vom Filmhersteller, einer Kamera, von einem Händler, vom Entwicklungsprozess und den Kopierautomaten auf die Datenfelder (3,4) aufbringbar sind.
  8. 8» Verfahren zur Herstellung eines Filmstreifens, insbesondere eines Kleinbildfilmstreifens, mit einer Perforation, einer Lichtsignierung, Stanzungen am Anfang und am Ende und mit Feldern für Datenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Filmstreifen (1)
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    in seiner gesamten Länge aus einer von einer Vorratsrolle (11) abgewickelten Filmbahn (12) quer zur Abrollrichtung und zum Bahnlauf abgetrennt wird, wobei die Filmbahn (12) so begossen und beschichtet oder bedruckt ist, daß der Filmstreifen (1) an seinem vorderen Teil, ein begußfreies Feld (2), ein Feld (3) für magnetische Kenndaten, ein Feld (4) für visuell lesbare Kenndaten und anschließend über die Restlänge eine Beschichtung (5) mit photographischer Emulsion erhält, daß der Filmstreifen (1) beim Abtrennen von der Bahn (1) in einem Arbeitsgang gleichzeitig perforiert (6), lichtsigniert (7,8) und an seinem Anfang
    (2) und Ende (14) mit Ausstanzungen (13, 15, 16) versehen wird und die Felder (3,4) für die magnetisch-maschinell und die optisch-visuell lesbaren Kenndaten mit den Herstellerkenndaten versehen werden.
  9. 9. Verfahren zur Herstellung eines Filmstreifens, insbesondere eines Kleinbildfilmstreifens mit einer Perforation, einer Lichtsignierung, Ausstanzungen an seinem Anfang und Ende und mit Feldern für Datenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Felder (3,4) auf einen in üblicher Weise aus schmalen Filmrollen hergestellten Filmstreifen (1) durch Aufkleben, Aufschweißen oder Aufdrucken aufgebracht werden.
    AG 1735
    - 1y -
    1U. Verfahren zur Herstellung eines Filmstreifens, insbesondere eines Kleinbildfilmstreifens mit einer Perforation, einer Lichtsignierung, einer Ausstanzung am Ende und mit Feldern für Daten-
    ·* träger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstanzung des Filmanfanges (13) und die Datenfelder (3,4) getrennt auf einem Vorspannstreifen erstellt und an den mit. photographischer Emulsion (5) versehenen FiImstreifen (1) als Vorspann angebracht werden.
    AG 1735
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GB2083652B (en) 1984-11-07
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