DE3033534A1 - Elektronisches musikinstrument mit uebungseigenschaften - Google Patents
Elektronisches musikinstrument mit uebungseigenschaftenInfo
- Publication number
- DE3033534A1 DE3033534A1 DE19803033534 DE3033534A DE3033534A1 DE 3033534 A1 DE3033534 A1 DE 3033534A1 DE 19803033534 DE19803033534 DE 19803033534 DE 3033534 A DE3033534 A DE 3033534A DE 3033534 A1 DE3033534 A1 DE 3033534A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- data
- memory
- note
- key
- circuit
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09B—EDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
- G09B15/00—Teaching music
- G09B15/02—Boards or like means for providing an indication of notes
- G09B15/04—Boards or like means for providing an indication of notes with sound emitters
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10H—ELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
- G10H1/00—Details of electrophonic musical instruments
- G10H1/0008—Associated control or indicating means
- G10H1/0016—Means for indicating which keys, frets or strings are to be actuated, e.g. using lights or leds
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10H—ELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
- G10H2220/00—Input/output interfacing specifically adapted for electrophonic musical tools or instruments
- G10H2220/021—Indicator, i.e. non-screen output user interfacing, e.g. visual or tactile instrument status or guidance information using lights, LEDs or seven segments displays
- G10H2220/026—Indicator, i.e. non-screen output user interfacing, e.g. visual or tactile instrument status or guidance information using lights, LEDs or seven segments displays associated with a key or other user input device, e.g. key indicator lights
- G10H2220/056—Hand or finger indicator, e.g. for indicating which hand or which specific finger should be used
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10H—ELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
- G10H2220/00—Input/output interfacing specifically adapted for electrophonic musical tools or instruments
- G10H2220/021—Indicator, i.e. non-screen output user interfacing, e.g. visual or tactile instrument status or guidance information using lights, LEDs or seven segments displays
- G10H2220/026—Indicator, i.e. non-screen output user interfacing, e.g. visual or tactile instrument status or guidance information using lights, LEDs or seven segments displays associated with a key or other user input device, e.g. key indicator lights
- G10H2220/061—LED, i.e. using a light-emitting diode as indicator
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Educational Administration (AREA)
- Educational Technology (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Electrophonic Musical Instruments (AREA)
- Auxiliary Devices For Music (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein elektronisches Musikinstrument, mit dem ein Musikschüler wirksam üben kann.
Damit ein Schüler an einem Tasteninstrument ohne Schwierigkeiten
musizieren kann, wurde ein Tastenanzeigesystem vorgeschlagen, das den Schüler optisch instruiert, welche Taste
er zu betätigen hat. So weist die Einrichtung gemäß US-PS 3; 353 435 ein Zweispurmagnetband auf, auf dessen einer Spur
Abweisungen eines Lehrers oder der Ton einer Orgel aufgezeichnet sind, während auf der anderen Spur die Tasten bezeichnende
Signale, welche vom Schüler zu betätigen sind, aufgezeichnet sind. Wenn der Schüler das Instrument spielt,
leuchten Anzeigelampen der jeweiligen Tasten entsprechend den Tastenanzeigesignalen vom Magnetband auf, so daß der
Schüler die Tasten dann drücken und damit eine bestimmte Musik spielen kann. Aufgrund der hörbaren Anweisungen oder
der vom Magnetband wiedergegebenen Töne kann der Schüler über das Gehör darüber hinaus informiert werden, welche
Tasten gedrückt werden sollen, oder den Tönen zuhören, die den zu betätigenden Tasten entsprechen.
In der US-PS 4 037 511 ist eine Tastenbezeichnungsvorrichtung beschrieben, die ein mit Löchern ausgestattetes Aufzeichnungsblatt und eine optische Auslesevorrichtung aufweist. Für
einen Schüler ist es mit einer derartigen Selbstübungseinrichtung für Tasteninstrumente schwierig, das Instrument mit
musikalischem Empfinden zu spielen, denn er muß die Tasten lediglich so betätigen, wie angezeigt. Um ein Tasteninstrument
wirklich mit musikalischem Empfinden zu spielen, ist es wünschenswert, daß der Schüler eine Melodie auf den Tasten
spielt, wobei er Tastenanzeigen zur Begleitung einer automatischen Wiedergabe von Akkorden und/oder einem Rhythmus
folgt. Es ist für einen Schüler jedoch relativ schwierig, die
1300U/1 1 U
Tasten in dem Augenblick schnell zu betätigen, wo sie auf
dem Tastenfeld, synchron mit der automatischen Akkord- und/oder Rhythmuswiedergabe angezeigt werden.
Es liegt deshalb der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein elektronisches Musikinstrument zu schaffen, bei dem eine
Taste optisch angezeigt wird, bevor sie auf der Tastatur gedrückt werden muß, so daß der Schüler relativ leicht ein
Musikstück auf der Tastatur durch Folgen der Tastenanzeige zu einer automatisch vorgegebenen Begleitung spielen kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe erhält das mit einer Tastatur ausgestattete elektronische Musikinstrument mit den einzelnen
Tasten in Verbindung stehende Tonerzeugungsschaltkreise zur
Erzeugung eines der Note der jeweiligen Taste entsprechenden Musiktons, Speichermittel für Ausführungsdaten von Musikstücken
in Gestalt der Notenhöhe und der Tondauer jeder Note, eine mit den Speichermitteln verbundene Tastaturanzeigeeinrichtung,
die auf die Tonhöhendaten jeder aus den Speichermitteln ausgelesenen Note reagieren und die auf der Tastatur
niederzudrückende Taste sichtbar kennzeichnen; Steuermittel zum Auslesen der Daten aus dem Speicher sind vorgesehen,
um nacheinander die Tonhöhendaten jeder Note an die Tastenanzeigeeinrichtung weiterzugeben, so daß diese entsprechend
der jeweiligen Tonhöhe eine Taste kennzeichnet und die vom Speicher ausgelesenen Daten dann hält, nachdem die Tonhöhendaten
der Tastenanzeigeeinrichtung zugeführt sind, und zwar während einer Zeitspanne, die durch Tondauerdaten einer
unmittelbar vorhergehenden Note festgelegt ist.
Gemäß der Erfindung kann die- Tastenanzeige für jede Note
bereits vor dem Zeitpunkt, an dem der entsprechende Ton erklingen soll, für die Dauer der unmittelbar vorherliegenden
Note erfolgen, so daß der Schüler leicht die durch die Tastenanzeige gekennzeichnete Taste entsprechend den aus dem Speicher
ausgelesenen Daten spielen kann.
130014/11U
Eine genaue Beschreibung eines A'usführungsbe.ispiels anhand der Zeichnung soll nachfolgend das Verständnis für die Erfindung
erleichtern. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Abschnittes eines elektronischen Musikinstrumentes in erfindungsgemäßer Gestaltung;
Fig. 2 das Blockschaltbild eines anderen Teils des elektronischen Musikinstrumentes;
Fig. 3 das Blockschaltbild eines TonerZeugungsschaltkreises
57 in Fig. 2;
Fig. 4 eine Speicherliste ,des Speichers 11 in Fig. 1;
Fig. 5 ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise des Musikinstrumentes;
Fig. 6 eine weitere Speicherliste des Speichers;
Fig. 7 ein schematisiertes Blockschaltbild eines computergesteuerten
elektronischen Musikinstrumentes;
Fig. 8 den Speicherinhalt des Arbeitsspeichers aus Fig. 7; und
Fig. 9 ein Flußdiagramm zur Erläuterung der Abläufe im Instrument nach Fig. 7.
Die Erfindung soll an dem Beispiel einer Hammond-Orgel
beschrieben werden, die ein oberes Manual besitzt, das hauptsächlich zum Melodiespielen benutzt wird, ferner ein
unteres Manual für Akkordbildung und eine automatische Rhythmuseinrichtung.
In Fig. 1 ist ein Speicher (11) dargestellt, der beispielsweise ein Speicher mit freiem Zugriff (RAM) ist und Daten
für Musikstücke enthält, die mit der Hammond-Orgel gespielt werden können. Diese Daten setzen sich aus Melodiedaten
und begleitenden Akkorddaten zusammen und sind in eine Vielzahl von Datengruppen zusammengefaßt, die jeder Veränderung
des Tastendrückens von zumindest dem oberen und unteren Manual entsprechen. Für den Fall, daß sowohl der Melodieton als
auch der Akkordton verändert wird, d. h. also die Tastenwahl
1300U/11U
"■" D ""
am oberen und am unteren Manual verändert wird, enthält die Datengruppe Tonhöhenanzeigedaten für die Melodie, die
in sichtbarer Form den Schüler anweisen, welche Taste auf dem oberen Manual er zu drücken hat, ferner Fingersatzdaten,
die dem Schüler anzeigen, mit welchem Finger die angezeigte Taste zu drücken ist, Akkorddaten für den zu spielenden
Akkord und Tondauerdaten für die Zeitdauer bis zum nächsten Tonwechsel. Wenn nur der Melodieton verändert wird, enthält
die Datengruppe nur diejenigen Daten, die sich auf die Melodie beziehen. Wird nur der Akkord geändert, so sind
nur die die Akkordbegleitung betreffenden Daten in der Datengruppe enthalten. Die jeweiligen Daten besitzen eine Datenwortlänge
von 8 Bit und sind in-Speicherplätzen mit den entsprechenden Adressen gespeichert. Die Adressen der Speicherplätze
werden durch einen Adresszähler 12 bezeichnet, der einen Systemtaktimpuls 0 (ζ. Β. 1 MHz) zählt, so daß
die entsprechenden Daten nacheinander aus dem Speicher 11
ausgelesen werden. Wie später noch beschrieben wird, werden die aus dem Speicher 11 ausgelesenen Daten jedesmal, wenn.
das Auslesen einer Datengruppe einer einzelnen Periode ohne Änderung beendet ist, gehalten. Die ausgelesenen Daten werden
nach Ablauf einer Zeit wieder aufgenommen, die durch die Noten-Dauerdaten vorgegeben ist, die in der gerade davorliegenden
Datengruppe zuletzt ausgelesen sind.
■Fig. 4 zeigt als Beispiel eine Speicherliste, die die Anordnung
der in den einzelnen Speicherplätzen gespeicherten Ausführungsdaten wiedergibt. In den mit den Adressen 1 bis 4
gekennzeichneten Speicherplätzen sind die Daten für die erste Melodietonhöhe, die Daten für den ersten Fingersatz,
die Daten für den ersten Akkord bzw. die Daten für die erste Melodienotendauer gespeichert. In den Speicherplätzen mit
den Adressen 5, 6 und 7 sind beispielsweise die Daten für die Tonhöhe des zweiten Melodietons, die zweiten Fingersatzdaten
bzw. die Daten für die Dauer des zweiten Melodietons gespeichert. Die in den Speicherplätzen mit den Adressen 1 bis
4 gespeicherten Daten bilden die erste Datengruppe, die in den
13001A/11U
Speicherplätzen 5 bis 7 die zweite Datengruppe. Die einzelnen Tondauerdaten 'stellen die Grenze zwischen den Datengruppen
dar. Die Tatsache, daß in der zweiten Gruppe keine Akkorddaten enthalten sind, bedeutet, daß die Akkorddaten der
ersten Gruppe zusammen mit der zweiten Melodienote weiter gelten, im letzten Speicherplatz ist ein Endcode enthalten,
welcher das Ende des Musikstückes bedeutet.
Die bei diesem Ausführungsbeispiel· verwendeten Datenformate werden nun beschrieben. Sie weisen einen 2-Bit-Erkennungscode
auf. Die Melodie-Höhendaten bestehen aus einem Erkennungscode für das obere Manual, z. B. "10", wodurch das hauptsächlich
für das Melodiespiel verwendete obere Material gekennzeichnet wird, und 6-Bit-Notenhöhendaten (Tastenbezeichnungsdaten)
. Die Notenhöhendaten bestehen außerdem aus 4-Bit-Notenbezeichnungsdaten und 2-Bit-Oktavdaten, wodurch
die Oktave gekennzeichnet ist, zu der die Note gehört. Die Akkorddaten bestehen aus einem Code für das untere Manual
von "01", wodurch das überwiegend für das Akkordspiel benutzte untere Manual bezeichnet wird, und 6-Bit-Daten zur Kennzeichnung
des zu spielenden Akkordes. Die 6-Bit-Daten setzen sich aus 2-Bit-Daten für die Bezeichnung des Akkordtyps, wie etwa
große Terz, kleine Terz, Dominantseptim- oder verminderter Septim-Akkord, und 4-Bit-Daten für den Akkord-Grundton zusammen.
Der Grundton und der Akkordtyp legen den zu spielenden Akkord fest. Die Notendauerdaten bestehen aus einem
Daueridentifizierungscode "00" und 6-Bit-Dauerdaten. Die
Fingersatzdaten bestehen aus dem Identifizierungscode für das obere Manual "10" wie bei den Melodie-Notendaten und
5-Bit-Daten, wodurch einer der fünf Pinger einer Hand bezeichnet wird. Die fünf Stellen der 5-Bit-Daten entsprechen
einzeln den fünf Fingern. Wenn also nur am ersten Platz der 5-Bit-Daten eine "1" auftritt, ist damit der
Daumen gekennzeichnet. Man bemerke, daß bei den Fingersatzdaten ein zur Verfügung stehender Bit-Platz nicht verwendet
wird. Die Enddaten, mit denen das Ende des Musikstückes bezeichnet wird, haben die Gestalt "11".
130014/1114
Die letzte Datengruppe, die in der Fig. 4 dargestellt ist,
enthält Melodienotenhohendaten, Fingersatzdaten, Akkorddaten und Tondauerdaten, bei denen sämtliche sechs Bits
im Gegensatz zu den 2-Bit-Identifizierungscödes "O" sind.
Es wird wieder Fig. 1 betrachtet. Die vom Speicher 11 ausgelesenen
6-Bit-Daten werden üblicherweise einem Verrie-gelungsschaltkreis 13 zum Speichern der Melodietonhöhendaten,
einem Verriegelungskreis % zum Speichern der Fingersatzdaten, einem Verriegelungskreis 15 zum Speichern der Akkorddaten
und einem 1-Bit-Zeitverzögerungskreis 20 zugeführt, um eine Zeitverzögerung entsprechend einer Zyklusperiode des Systemtaktimpulses
0 hervorzurufen. Die 2-Bit-Daten, die aus dem Speicher 11 ausgelesen werden und einen Identifizierungscode
darstellen, werden gewöhnlich einem Code-Detektor 16 für das obere Manual, einem Code-Detektor 18 für das untere
Manual, einem Tondauer-Code-Detektor 22 und einem End-Code-Detektor
37 zugeführt.
Wenn der Code "10" für das obere Manual festgestellt wird, dann erzeugt der Detektor 16 ein Verriegelungs-Freigabesignal,
durch das die Verriegelungsschaltung 13 instandgesetzt wird, die aus dem Speicher 11 ausgelesenen Tonhöhendaten
zu fixieren. Wie aus der Speichertabelle der Fig. 4 hervorgeht, werden aus dem Speicher 11 unmittelbar im Anschluß
an die zugehörigen Tonhöhedaten mit einem Zeitabstand, der einer Zyklusperiode des Systemtaktes 0 entspricht, während
dessen der Adresszähler 12 um eins weitergezählt wird, die Fingersatzdaten ausgelesen. Da das Verriegelungs-Freigabesignal,
das vom Code-Detektor 16 für das obere Manual erzeugt wird, über ein D-Flipflop 17, getrieben durch das Systemtaktsignal
0, der Verriegelungsschaltung 14 zugeführt wird, können die aus dem Speicher 11 ausgelesenen Fingersatzdaten
durch den Verriegelungskreis 14 fixiert werden. Wenn der Code-Detektor 18 für das untere Manual "01" feststellt,
werden vom Verriegelungskreis 15, auf den ein Verriegelungskreis 19 folgt, der durch den Code-Detektor 16 für das obere
1300U/11U
Manual freigeschaltet ist, die aus dem Speicher 11 ausgelesenen
Akkorddaten fixiert. Die Akkorddaten, die durch den Verriegelungskreis 15 fixiert sind, werden dabei-in den
Verriegelungskreis 19 verschoben, wenn die nächste Gruppe von Daten aus dem Speicher 11 ausgelesen wird, d. h. mit
anderen Worten, wenn die Notenhöhendaten der nächsten Datengruppe vom Verriegelungskreis 13 fixiert werden.
Wenn der Notendauercode 11OO" festgestellt wird, dann erzeugt
der Detektor 22 ein Verriegelungsfreigabesignal, das über ein durch den Systemtakt 0 getriebenes D-Flipflop 23 an einen
Verriegelungskreis 21 gegeben wird, der mit der 1-Bit-Verzögerungsschaltung
20 verbunden ist, welche ebenfalls durch den Systemtakt 0 getrieben wird. Folglich wird der Verriegelungskreis
21 in die Lage versetzt, die aus dem Speicher 11 ausgelesenen Notendauerdaten zu fixieren. An den Verriegelungskreis
21 schließt sich ein Verriegelungskreis 24 an, der unmittelbar durch den Detektor 22 freigeschaltet wird,
so daß die Notendauerdaten, die vom Verriegelungskreis 21 fixiert worden sind, anschließend vom Verriegelungskreis
fixiert werden, wenn aus dem Speicher 11 die Daten der nächsten
Gruppe ausgelesen werden.
Die vom Verriegelungskreis 24 fixierten Notendauerdaten werden -einem Komparator 25 als Vergleichssignal A eingegeben. Als
zweites Vergleichssignal B erhält der Komparator 25 ein Zählausgangssignal eines NotendauerZählers 26, der aus
einem Tempooszillator stammende Tempoimpulse TP der automatischen Rhythmusvorrichtung zählt, wobei die Impulsdauer eine
128stel Notenlänge beträgt. Der Zähler 26 wird gelöscht, wenn der Detektor 22 den Notendauer-Identifizierungs-Code "00"
erhält.
Der Komparator 25 erzeugt bei Koinzidenz zwischen den Vergleichssignalen
A und B ein Gleichheitssignal EQ. Das Signal EQ wird durch eine Differenzierschaltung 27, welche vom
Systemtakt 0 getrieben wird, differenziert. Ein aus der
1300U/11U
Differenzierschaltung 27 stammendes differenziertes Ausgangssignal, wird über ODER-Glieder 28 und 29 dem Setzeingang
eines Auslesesteuer-Flipflops 30 zugeführt, dessen Setzausgang Q dadurch Η-Pegel annimmt. Dadurch wird ein
mit dem Q-Ausgang des Flipflops 30 verbundenes UND-Glied
31 freigeschaltet, um den Systemtakt 0 dem Adresszähler 12 als Adressenfortschaltsignal zuzuführen.
Der Flipflopkreis 30 erhält an seinem Löscheingang ein Detektorsignal vom Notendauer-Code-Detektor 22 über ein
ODER-Glied 32, so daß das Flipflop 30 gelöscht wird und damit das UND-Glied 31 immer dann sperrt, wenn der Detektor
22 aus dem Speicher 11 ausgelesene Notendauerdaten feststellt. Der Adresszähler 12 schaltet auf diese Weise seinen Zählstand
in Einerschritten während das Auslesens einer Datengruppe, wie beschrieben, fort. Aufgrund der hohen Systemtaktfrequenz
werden die einzelnen Datengruppen aus dem Speicher 11 in sehr kurzer Zeit ausgelesen. Wie aus dem Vorangehenden deutlich
wird, werden die aus dem Speicher 11 ausgelesenen Daten gehalten oder konserviert, wenn die letzten, die
Dauer einer Melodienote bestimmenden Daten eines jeden Datensatzes ausgelesen sind. Der Datenauslesevorgang beginnt von
neuem, wenn eine den Notendauerdaten in der unmittelbar vorangehenden Datengruppe, die durch den Verriegelungsschaltkreis
24 fixiert sind, entsprechende Zeitspanne verstrichen ist, mit anderen Worten, wenn der Komparator 25 das Signal
EQ abgibt.
Ein Startschalter 33 ist mit einer Spannungsquelle, deren Spannungswert dem logischen Pegel "1" entspricht, verbunden
und liefert diesen Wert über eine Differenzierschaltung 34, welche vom Systemtakt 0 getrieben wird, an ein ODER-Glied 29,
das mit dem Setzeingang des Flipflopkreises 30 verbunden ist, und an ein ODER-Glied 35, das mit dem Löscheingang des
Adressenzählers 12 verbunden ist. Wenn also der Startschalter 35 gedrückt wird, wird der Adresszähler 12 gelöscht und wird
1300U/11U
das Flipflop 30 gesetzt, so daß der Adressenzähler 12 die Systemtaktimpulse 0 von Anfang an zählen kann. Beim
Eindrücken des Startschalters 33 beginnt somit das Datenauslesen aus dem Speicher 11.
Die Differenzierschaltung 34 ist außerdem mit dem Löscheingang
des Flipflops 36 verbunden, dessen Q-Ausgang auf den Löscheingang des Adressenzählers 12 unter Zwischenfügung des ODER-Gliedes
35 und auf die Löscheingänge des TondauerZählers 26 und der Flipflopkreise 30 unter Zwischenfügung des ODER-Gliedes
3j2 geschaltet ist. Der Setzeingang des Flipflops 36 ist mit dem End-Code-Detektor 37 verbunden. Der Q-Ausgang des Flipflops
36 ist außerdem mit dem Eingang eines AUTO-Rhythmus-Steuerflipflops 38 in Verbindung, dessen Q-Ausgang auf eine automatische
Rhythmuseinrichtung geführt ist, was an späterer Stelle noch beschrieben wird, die dann in Betrieb gesetzt wird, wenn
das Flipflop 38 in gesetztem Zustand ist. Der Setzeingang des Flipflops 38 ist mit dem Ausgang eines UND-Gliedes 39 verbunden,
das ein Eingangssignal vom Ausgang eines ODER-Gliedes 28 und ein zweites Eingangssignal vom Ausgang eines Inverters
40 erhält, der mit seinem Eingang an den Löscheingang des Flipflops 38 angeschlossen ist.
Wenn der Detektor 37 den End-Code feststellt, wird das Flipflop 36 gesetzt, so daß der Adressenzähler 12, der Notendauerzähler
26 und das AUTO-Rhythmus-Steuerflipflop 38 sämtlich gelöscht
werden, womit der automatische Betrieb der Hammond-Orgel beendet wird.
Die Ausgangsdaten der Verriegelungskreise 13 und 14 werden Torschaltungen 41 und 42 zugeführt, die durch Torsignale
eines Torsignalerzeugerkreises 43 aufgetastet werden. Die Schaltung 43 weist ein fünfstufiges Schieberegister 43a
auf, dem als Eingangssignal· ein Ausgangssignal des Code-Detektors
16 für das obere Manual zugeführt wird, welches entsteht, wenn der Code für das obere Manual festgestellt
1300U/11U
wird, während als Schiebeimpuls der Tempoimpuls TP dient.
Ein ODER-Glied 43b, dessen Eingänge mit den Ausgängen der ersten vier Stufen des Registers 43a verbunden sind, erzeugt
ein Torsignal zur Auftastung des Torkreises 41. Ein mit seinen
Eingängen an die Ausgänge der zweiten bis fünften Stufe des Registers 43a angeschlossenes ODER-Glied 43c erzeugt Auftastsignale
für die Torschaltung 42.
Daraus geht hervor, daß die Torschaltungen 41 und 42 beide während einer Zeitspanne vom Vierfachen der Zyklusperiode
des Tempoimpulses TP, entsprechend einer 128stel Note,
aufgetastet sind, was im Vergleich zur kürzesten Dauer von üblicherweise in der Musik verwendeten Noten recht
kurz ist. Ferner sei noch vermerkt, daß die Torschaltung um einen Tempoimpulszyklus TP später als die Torschaltung
aufgetastet wird. Der Grund dafür ist der zu verhindern, daß, wenn der Code-Detektor für das obere Manual in jeder Datengruppe
den Code für das obere Manual feststellt, die Torschaltung 42 die Fingersatzdaten der unmittelbar vorhergehenden
Datengruppe, die von der Verriegelungsschaltung 14 fixiert sind, nicht auftastet, sondern vielmehr die Torschaltung
42 freigibt, so daß die Fingersatzdaten, die von der Verriegelungsschaltung 14 unmittelbar nach dem Fixieren
der Melodienotendaten durch die Verriegelungsschaltung 13 verriegelt worden sind, hindurchläßt?
Die Ausgangsdaten der Torschaltung 41 werden einem Decodierer 44 eingegeben, der so viel Ausgänge wie Tasten im oberen
Manual hat. Der Decodierer 44 decodiert die Tonhöhendaten, die ihra zugeführt werden, und gibt dann an dem entsprechenden
Ausgang ein Η-Signal ab. Dieses Η-Signal wird als Tastenanzeigesignal einem Tonbildungsschaltungsabschnitt
für das obere Manual zugeführt, das später noch beschrieben wird, damit eine Anzeige erfolgt, welche der Tasten entsprechend
den im Speicher gespeicherten Tonhöhedaten gedrückt werden muß. Auch die von der Torschaltung 42 aufgetasteten
Fingersatzdaten werden dem Tonbildungsschaltungsabschnitt
1300U/11U
für das obere Manual zugeführt, damit der Schüler einen sichtbaren
Hinweis erhält, welchen Finger er zu verwenden hat.
Die Akkord-Ausgangsdaten des Verriegelungskreises 19 werden als Adressensignal einem Code"-Speicher 52, der als Festwertspeicher
als Matrixschaltung aufgebaut sein kann und die den 12 Noten einer Oktave entsprechende Anzahl von Ausgängen
hat, zugeführt. Der Code-Speicher 52 spricht auf die Akkorddaten an, um drei Ausgangssignale entsprechend dem Grundton,
der Terz und der Quint des bezeichneten Akkords abzugeben,
die dann Η-Pegel erhalten. Wenn z. B. ein C-Dur-Dreiklang bezeichnet ist, dann nehmen die Ausgänge entsprechend den
Noten C (Grundton), E (Terz) und G (Quint) Η-Pegel an. Die H-Pegel-Ausgangssignale des Akkordspeichers 52 werden als
Tastensignale für das untere Manual an eine Tonerzeugungsschaltung für das untere Manual, die später noch beschrieben
wird, abgegeben. Ein Schalter 52a, der an eine Spannungsquelle mit logischem Η-Pegel angeschlossen ist, steht mit
dem Code-Speicher 52 in Verbindung. Bei geschlossenem Schalter 52a ist der Code-Speicher 52 blockiert und kann die Tastensignale
des unteren Manuals nicht an die Tonerzeugungsschaltung
für das untere Manual weiterleiten.
Fig. 2 zeigt eine Anordnung der Musiktonbildungsabschnitte, und zwar derer für die Melodie (oberes Manual) 45 und derer
für Akkorde (unteres Manual) 53 sowie die automatische Rhythrauseinrichtung 58. Der Tonbildungsabschnitt 45 ist mit
einer oberen Tastatur oder einem Manual 46 und einer Tastenanzeigeschaltung
47 für das obere Manual ausgestattet. Die Tastenanzeigeschaltung 47 für das obere Manual enthält
achtundvierzig Sichtanzeigen 47a, 47b .... in Form von Lampen oder Leuchtdioden, die sich auf den einzelnen Tasten des
oberen Manuals 46 befinden und so angeschlossen sein können, daß sie vom Decodierer 44 ein Tastenanzeigesignal für das
obere Manual erhalten, wodurch die Sichtanzeigen in ausgewählter Folge aufleuchten und dadurch dem Fühler anzeigen,
1300U/1 1 14
welche Taste des oberen Manuals 46 er niederdrücken muß.
Ferner befindest sich daneben eine Fingersatzanzeige 48 in Form einer Hand mit fünf Sichtanzeigen 48a, 48b ....
in den einzelnen Fingerspitzen und einer Treiberschaltung 49, welche aufgrund von Fingeranzeigesignalen aus der
Torschaltung 42 in ausgewählter Folge die entsprechenden Sichtanzeigen zum Aufleuchten bringt und damit dem Schüler
einen Hinweis gibt, mit welchem Finger er die von der Sichtanzeige 47 gekennzeichnete Taste drücken soll.
t<it dem oberen Manual 46 sind zu einem Schaltkreis 50 zusammengefaßte
Tastenschalter verbunden {durch gestrichelten Pfeil angedeutet), die Tastensignale abgeben, die einer
Tonbildungsschaltung 51 zugeführt werden, wenn eine der Tasten des oberen Manuals 46 gedrückt wird. Die Tonbildungsschaltung
des oberen Manuals 51 erzeugt entsprechend dem ihr von den Tastenschaltern 50 zugeführten Tastensignal ein Tonsignal,
las dann einem Klangsystem 73 mit Lautspreeher zugeleitet wird, so daß dieser einen Melodieton abstrahlt. Es sei
bemerkt, daß in dem Tonbildungsabschnitt des oberen Manuals die Zeitspanne, während der die Sichtanzeigen in
der Tastenanzeigeschaltung 47 des oberen Manuals und in der Fingersatzanzeige 49 aufleuchten, im Vergleich zur Dauer
des abgestrahlten Melodietons oder der Zeitdauer, während der die Taste des oberen Manuals 46 zur Bildung des Melodietons
gedrückt wird, ziemlich kurz ist, da die Torschaltungen 41, 42 während sehr kurzer Zeit aufgetastet werden, wie oben
beschrieben.
Der Tonbildungsschaltungsabschnitt 53 für das untere Manual enthält das untere Manual 54 selbst sowie mit den Tasten
des unteren Manuals verbundene Tastenschalter 55, mit deren Hilfe Tastensignale des unteren Manuals bei Drücken der
Tasten erzeugt werden. Die Tastensignale des unteren Manuals werden einer Akkord/Bass-Tonbildungsschaltung 57 vom Decodierer
52 oder der Tastenschaltergruppe 55 über eine ODER-Schaltung 56 zugeführt, so daß Akkord/Bass-Tonsignale entsprechend
den Tastensignalen erzeugt und als Akkord/Bass-Klänge vom
130014/1114
_15_ 3Q33534
Klangsystem 73 abgegeben werden.
Fig. 3 zeigt eine Anordnung, wie die Akkord/Bass-Tonformungsschaltung
53 ausgeführt sein kann. Die zwölf Ausgänge der ODER-Schaltung 56 sind mit einer Schaltergruppe 59 verbunden,
an die zwölf Tongeneratoren 60 angeschlossen und welchen Ton-Farbfilter 61 und eine Torschaltung 62 nachgeschaltet sind.
Wenn der Decodierer 52 freigeschaltet ist, oder wenn drei Tasten gleichzeitig auf dem unteren Manual 54 gedrückt werden,
dann zeigen drei Ausgänge der ODER-Schaltung 56 H-Pegel. Hierdurch wird die Schaltergruppe 59 veranlasst, drei Tongeneratoren,
die dem bezeichneten Akkord entsprechen, mit dem Ton-Farbfilter 61 zu verbinden. Wenn z. B. der C-Dur-Akkord
durch die Akkorddaten, die aus dem Speicher 11 ausgelesen
werden, bezeichnet wird, dann werden die Tongeneratoren entsprechend den Noten C, E und G mit dem Ton-Farbfilter 61
verbunden.
Ausgänge der ODER-Schaltung 56 werden außerdem mit einem
BJ*t'ektor 63 verbunden, der die Grundtonnote und die fünfte
Note eines gespielten Akkordes feststellt. Die Ausgänge des Detektors 63 werden mit einer Schaltergruppe 64 verbunden,
an die Bass-Tongeneratoren 65 angeschlossen sind, die zu einer Pedältastatur gehören. Wenn beispielsweise der C-Dur-Akkord
gespielt werden soll, dann gehen die Ausgänge des Detektors 63 entsprechend der Note C (Grundton) und der
Note G (Quint) auf H, so daß die Bass-Tonsignale entsprechend den Noten C und G mit den Ton-Farbfiltern 66a bzw. 66b verbunden
werden, die ihrerseits dann über Torglieder 67a bzw. 67b an das Klangsystern 73 abgeben.
Die Torglieder 62, 67a und 67b werden durch Rhythmusimpulssignale
RP von der automatischen Rhythmuseinrichtung 58 freigegeben und blockiert, wodurch eine Rhythmusakkord- und -basser
scheinung geschaffen wird. Die Torglieder 67a und 67b werden abwechselnd durch die Rhythmusimpulssignale geöffnet und gesperrt.
1300H/11U
Die automatische Rhythmuseinrichtung 58 ist, wie es die Fig.2
zeigt, mit einem Tempooszillator 68 mit variabel einstellbarer Frequenz ausgerüstet. Der Tempotakt TP des Oszillators 68
wird von dem bereits genannten Dauerzähler 26 und einem Zähler
69, der eine Vielzahl von Binärstufen aufweist und die Tempotaktimpulse TP aufgrund des vom Flipflop 38 erzeugten Rhythmus-Startsignals,
wenn das Flipflop gesetzt ist, zählen kann, zugeführt. Die Binärausgänge des Zählers 69 werden an einen
Rhythmus-Musterimpulsgenerator 70 weitergegeben, der eine Vielzahl von Rhythmus-Mustersignalen und die Rhythmusimpulse
zum Betreiben der Torglieder 62, 67a und 67b hervorbringt.
Die Ausgänge des Rhythmus-Musterimpulsgenerators 70 werden entsprechenden Rhythmus-Tongeneratoren 72 zugeführt. Ein
Rhythmus-Selektor 71 dient dazu, einen oder mehrere gewünschte Rhythmus-Tongeneratoren und Rhythmus-Mustersignale zum Antrieb
dieser ausgewählten Rhythmus-Tongeneratoren auszuwählen. Die so erzeugten Rhythmus-Tonsignale werden zusammengemischt und
dann an das Klangsystem 73 über einen Rhythmus-Tonsteuerschalter 58a abgegeben, wodurch Rhythmustöne erklingen.
Die Tastenschalteranordnung 50 des Tonformungsabschnittes des oberen Manuals 45 erzeugt ein Tasten-EIN-Signal AKON,
wenn irgendeine Taste des oberen Manuals 46 gedrückt wird. Das Tasten-EIN-Signal AKON wird dem Eingang eines UND-Gliedes
74 (Fig. 1)zugeführt, das mit seinem Ausgang mit dem ODER-Glied
28 verbunden ist. Der zweite Eingang des UND-Gliedes
74 erhält das Q-Ausgangssignal eines Flipflops 75, dessen
Setzeingang mit dem Q-Ausgang des Flipflops 36 verbunden ist. Der Ausgang des UND-Gliedes 74 ist über ein D-Flipflop 76,
das vom Systemtakt 0 getrieben wird, mit dem Löscheingang des Flipflops 75 verbunden. Wenn die elektronische Orgel
außer Betrieb ist, dann ist das Flipflop 75, das mit seinem Setzeingang mit dem Q-Ausgang des Start/Stop-Steuer-Flipflops
36 verbunden ist, gesetzt, wodurch das UND-Glied 74 in der Lage ist, ein Tasten-EIN-Signal AKON, das von
der Tastenschaltergruppe 50 hervorgebracht wird, die mit dem oberen Manual 46 verbunden ist, hindurchzulassen.
130014/11U
Das Flipflop 75 wird durch das erste Tasten-EIN-Signal,
das durch das prste Niederdrücken einer Taste auf dem oberen Manual 46 erzeugt wird und das UND-Glied 74 passieren
kann, gelöscht. Da das Ausgangssignal des UND-Gliedes 74 auf den Löscheingang des Flipflops 75 über einen Verzögerungskreis
76 gegeben wird, wird das UND-Glied 74 nach Hindurchlassen des ersten Tasten-EIN-Signals gesperrt.
Das UND-Glied 74 kann also nur das erste Tasten-EIN-Signal AKON hindurchlassen. Nachdem die elektronische Orgel durch
Niederdrücken des Startschalters 33 in Betrieb genommen ist, setzt das erste Tasten-EIN-Signal AKON, das durch das UND-Glied
74 hindurchtreten kann, das Flipflop 30, so daß der Adressenzähler 12 die Systemtaktimpulse 0 zählt und die
Flipflop-Schaltung 38 für die automatische Rhythmussteuerung setzt, so daß die automatische Rhythmuseinrichtung 58 zu
arbeiten beginnt.
Die Arbeitsweise der elektronischen Orgel wird nun in Verbindung mit Fig. 5 beschrieben. Um die elektronische Orgel
in Betrieb zu nehmen, muß zuerst ein Freischaltsignal IC auf alle Verriegelungskreise 13, 14, 15, 19, 21 und 24
gegeben werden, so daß die Verriegelungskreise 13, 14, 15 und
19 den Leerzustand "0" haben, während die Verriegelungskreise 21 und 24 den Zustand "1" einnehmen. Hierbei sind die Flipflops
36 und 75 gesetzt, während die Flipflops 30 und 38 sowie der Adresszähler 12 gelöscht sind.
Der Speicher 11 hat nacheinander die Melodienotendaten
U1, U2j U3 ... Un und die Akkorddaten L1, L2, .... Lm gespeichert,
wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Wenn der Startschalter 33 auf EIN geschaltet wird, zählt der Adresszähler
12 Systemtaktimpulse 0 vom Anfangswert an mit dem Ergebnis, daß die erste Datengruppe aus dem Speicher 11 ausgelesen wird,
zu der die Daten für die Notenhöhe der ersten Melodienote, die ersten Fingersatzdaten, die ersten Akkorddaten und die
ersten Melodienoten-Dauerdaten gehören. Wie aus Fig. 5
1300U/11U
— I ο ~
ersichtlich, werden die Daten für die Tonhöhe der ersten Melodienote U1, die Daten für den ersten Akkord L1 und die
Daten für die Dauer der ersten Melodienote (Ü1) durch die Verriegelungskreise 13, 15 bzw. 21 fixiert. Die ersten Fingersatzdaten
werden durch den Verriegelungskreis 14 fixiert. Zu dieser Zeit stellt der Ausgang des Verriegelungskreises
19 den Gesamtzustand "O" und der Ausgang des Verriegelungskreises 24 den Gesamtzustand "1" dar. Wenn der Detektor 22
die Notendauerdaten feststellt, wird der Auslesevorgang aus dem Speicher 11 unterbrochen. Die Anzeigeschaltung 47
für das obere Manual und die Fingersatzanzeige 48 belehren nun den Schüler aufgrund der in den Verriegelungsschaltungen
13 und 14 gespeicherten Daten für die Note und den Fingersatz während einer sehr kurzen Zeitspanne, welche Taste auf dem
oberen Manual 46- mit welchem Finger zu drücken ist. Da zu dieser Zeit der Verriegelungskreis 19 keine Akkorddaten
fixiert, bringt die Tonformungsschaltung 53 des unteren Manuals keine Musiktonsignale hervor. Da die Flipflop-Schaltung
38 gelöscht bleibt, arbeitet auch die automatische Rhythmus-Einrichtung 58 nicht. Die Verriegelungsschaltung
24 speichert den Maximalzählstand von überall "1". Folglich
erzeugt, auch wenn der Tondauerzähler 26 die Tempoimpulse
TP zählt, der Komparator 25 kein Gleichstandssignal EQ während einer relativ langen Zeitspanne.
Beim Drücken der ersten, durch die Anzeigeschaltung 4 7 für das obere Manual gekennzeichneten Taste wird ein Melodieton
entsprechend der Note der gedrückten Taste zum Klingen gebracht, und es wird durch die Schaltergruppe 50, die mit
dem oberen Manual 46 verbunden ist, ein erstes Tasten-EIN-.Signal
AKON erzeugt. Dieses Signal AKON setzt das Flipflop 30, so daß der Adresszähler 12 die Systemtaktimpulse 0 zählt.
Dadurch wird die zweite Datengruppe aus Tonhöhendaten, Fingersatzdaten und Melodietondauerdaten aus dem Speicher
11 ausgelesen. Gleichzeitig setzt das erste Tasten-EIN-Signal
AKON das Eigenrhythmus-Steuerflipflop 38, so daß die
1300U/11U
automatische Rhythmuseinrichtung 58 Rhythxnustöne erzeugt.
Die zweiten Melodietonhöhendaten U2 und Fingersatzdaten werden durch die Verriegelungskreise 13 bzw. 14 fixiert,
so daß dem Spieler eine Sichtanzeige für eine Taste und einen Fingersatz zur zweiten Melodienote gegeben wird.
Die Melodienoten-Dauerdaten für den zweiten Ton werden von der Verriegelungsschaltung 21 fixiert. Aufgrund der Feststellung
des Codes für das obere Manual der zweiten Datengiruppe fixiert der Verriegelungskreis 19 die ersten
Akkorddaten L1, die durch die Verriegelungsschaltung 15 bereits fixiert worden sind mit der Folge, daß der Tonbildungsabschnitt
53 des unteren Manuals Tonsignale dieses unteren Manuals erzeugt. Die Verriegelungsschaltungen
15 und 19 halten die ersten Akkorddaten L1 solange, bis eine Akkorddatenänderung auftritt. Auf Feststellung des zweiten
Dauercodes durch den Detektor 22 hin, fixiert die Verriegelungsschaltung 24 die ersten Dauerdaten (ü1), die durch die
Verriegelungsschaltung 21 fixiert worden waren.
Aus Fig. 5 wird deutlich, daß durch Betätigung der ersten angezeigten Taste im oberen Manual 46 ein Melodieton entsprechend
der ersten Tonhöhendaten erklingt, die nächste, für den zweiten Melodieton durch den Verriegelungskreis
aufgrund der fixierten zweiten Melodietonhöhendaten zu betätigende Taste sichtbar angezeigt wird, ein Begleitakkord
entsprechend der im Verriegelungskreis 19 fixierten ersten Akkorddaten erklingt und durch die automatische Rhythmuseinrichtung
Rhythmustöne erzeugt werden.
Da die Verriegelungsschaltung 24 die Dauerdaten für die
erste Melodienote fixiert, wird das Datenauslesen vom
Speicher 1.1 während einer durch die Dauerdaten für die erste Melodienote vorgegebenen Zeitspanne unterbunden.
Nach Ablauf dieser Zeitspanne erzeugt der Komparator 25 das Gleichheitssignal EQ, woraufhin die dritte Datengruppe
1300U/11U
aus dem Speicher 11 ausgelesen wird. Danach laufen die beschriebenen Vorgänge erneut ab, bis der Endcode auftritt,
der anzeigt, daß das Ende des aus dem Speicher auszulesenden
Musikstückes gespielt ist.
Mit Hilfe des elektronischen Musikinstrumentes ist der Schüler oder Spieler in der Lage, auf dem oberen Manual eine Melodie
zu spielen, indem er den Tastenanzeigen folgt, wobei zusätzldch
eine Bass-Akkordbegleitung und eine automatische Rhythmusbiegleitung ablaufen. Darüber hinaus erhält er praktisch augenblicklich
die Anzeige für die folgende Melodienote während der Dauer der unmittelbar vorhergehenden Note (oder Pause),
d. h. vor dem Zeitpunkt, in dem die Melodienote synchron* mit einem automatischen Begleitton aufzuklingen hat. Durch
die frühzeitige und kurzzeitige Tastenanzeige kann der Schüler leicht die Tasten betätigen, ohne daß er zu sehr
von der Tastenanzeige abhängig wird. Bei dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel weist zum Zweck einer Tastenvorausanzeige
jede im Speicher gespeicherte Datengruppe Notenhöhendaten, Notendauerdaten und Fingersatzdaten für eine Melodienote oder
zusätzlich noch Akkorddaten auf, und die beiden Verriegelungskreise dienen zum Fixieren der Akkorddaten und. der Notendauerdaten.
Wenngleich von der Anordnung der im Speicher gespeicherten Funktionsdaten abhängig, genügt es, für Akkorddaten und
Dauerdaten eine einzige Verriegelungsschaltung einzusetzen.
Hierzu ist es nur erforderlich, wie in Fig. 6 gezeigt, daß die erste Datengruppe Daten für die Höhe der ersten Melodienote,
die ersten Fingersatzdaten und einen Begrenzungscode hat, der einen die Dauer angebenden Code jedoch keine Dauerdaten
enthält, und daß die zweite Datengruppe Daten für die Höhe des zweiten Melodietons, zweite Fingersatzdaten,
die ersten Akkorddaten und Dauerdaten für die erste Note enthält. Die Durchführungsdaten sind dadurch nämlich so
angeordnet, daß die Notendauerdaten einer Melodienote und die Akkordbegleitungsdaten, die der Melodienote entsprechen,
1300U/1 1 U
in einer Datengruppe enthalten sind, die unmittelbar auf eine Datengruppe folgt, in der die Tonhöhendaten und
die Fingersatzdaten der Melodienote enthalten sind. Durch diese Anordnung kann ein Verriegelungskreis für die Akkordbegleitungsdaten
oder die Tondauerdaten weggelassen werden, wobei der Musikablauf in der beschriebenen Weise erhalten
bleibt.
Die beschriebene Einrichtung kann durch eine Computerschaltung verwirklicht werden. Wie in Fig. 7 dargestellt,
werden die Durchführungsdaten von einem externen Speicher 77, etwa einem Magnetband, an einer Übergabestelle 78 einer
Sammelschiene 79 übergeben, an die ein Zentralprozessor 80, ein Datenspeicher 81, ein Begleitakkorddatenspeicher 82,
ein Arbeitsspeicher 83 und ein Programmspeicher 84 angeschlossen sind. Durch Übergabestellen 85 und 86 sind an die
Datensammelleitung 79 außerdem Steuerschaltergruppen 87, angeschlossen. Außerdem ist mit der Datensammelleitung
eine übergabestelle 94 verbunden, welche ein Register für die Daten des oberen Manuals 89 (Melodietonhöhendaten),
ein Register für die Fingersatzdaten 90, ein Register für die Daten des unteren Manuals (Akkorddaten) 91, ein Rhythmussteuerregister
92 und ein AKON-Register 93 enthält. Das Datenregister für das obere Manual 89 ist über einen Decodierer
4 4 mit dem Tonbildungsabschnitt für das obere Manual •verbunden, während das Fingersatzregister 90 mit dem Tonbildungsabschnitt
53 in Verbindung steht. Das Datenregister des unteren Manuals 91 ist mit dem Tonbildungsabschnitt für
das untere Manual 53 gekoppelt. Zwischen dem Rhythmus-Steuerregister
92 und der automatischen Rhythmuseinrichtung 58 besteht ebenfalls eine Verbindung. Schließlich ist das
AKON-Register 93 mit dem Tonbildungsabschnitt 45 für das
obere Manual verbunden, das aus ersterem ein AKON-Signal erhält.
1300U/11U
Die Steuerschaltergruppe 87 dient zum Steuern der Übertragung der im externen Speicher 77 gespeicherten Ausführungsdaten
auf den Datenspeicher 81, während die Steuerschaltergruppe 88 zur EIN/AUS-Steuerung des Musikinstrumentes, zum Auslesen der
Ausführungsdaten aus dem Datenspeicher 81 und zu deren Übertragung zur Übergabestelle 94 dient.
In Fig. 8 ist der Inhalt des Arbeitsspeichers S3 dargestellt,
der eine erste und eine zweite Registergruppe enthält, welche dazu dienen, die Notendauerdaten, Melodietonhöhendaten,
Akkordbegleitungsdaten, Tonunterbrechungsbefehlsdaten (zum Verhindern, daß zwei aufeinanderfolgende Noten derselben
Tonhöhe ohne Unterbrechung wiedergegeben werden), Akkordgrundtondaten, Akkordterztondaten, Akkordquinttondaten und
den Endcode zu speichern, der das Ende einer Musikwiedergabe darstellt. Bei Ausführung eines Programms werden die in den
zweiten Registern gespeicherten Daten auf die Register der Übergabeeinheit 94 und die Daten der ersten Register in die
zweiten Register sowie die Daten, die aus dem Datenspeicher 81 ausgelesen werden, in die ersten Register übertragen.
Ferner sind ein Anzeigeregister PO, ein Dauerzähler RLGC, ein Tempozähler TC1, ein Fingersatzzähler INSC und ein
Kontrollregister vorgesehen. Das Kontrollregister speichert in seiner ersten Stelle die Daten "1" oder "0", wodurch die
Betriebsart des Musikinstrumentes gekennzeichnet wird. Wenn beispielsweise in der ersten Stelle "1" gespeichert ist, dann
arbeitet das Instrument mit Tastenvoranzeige, wie vorstehend beschrieben.
Fig. 9 zeigt einen Programmlaufplan, mit dessen Hilfe die
Arbeitsweise der Vorrichtung beschrieben werden soll. Wenn zuerst der Startbefehl gegeben ist, wird die Vorrichtung
als erstes so gesetzt, daß das erste und das zweite Register des Arbeitsspeichers 83 gelöscht und das Zeiger- oder Hinweisadressenregister
PO auf die Startadresse des Datenspeichers 81 gesetzt wird. Gleichzeitig werden der Dauerzähler, der
1300U/11U
Tempozähler und der Fingersatzzähler gelöscht oder freigeschaltet,
und Hurch die Steuerschaltergruppe 88 vorgegebene Daten werden in das Steuerregister geladen. Es läuft das
Unterprogramm "LIES DATEN" ab, so daß der Inhalt der ersten Register in die zweiten Register übertragen wird und die
erste Datengruppe, die aus dem Datenspeicher 81 ausgelesen wird, in die ersten Datenregister des Arbeitsspeichers
geladen.wird. Als nächstes wird das Unterprogramm "AKKORD LESEN" ausgeführt, so daß die Begleitakkord-Grundtondaten
LK1, die Terzentondaten LK2 und die Quinttondaten LK3
aus dem Akkordspeicher 82 durch die in dem Registerabschnitt
und entsprechenden Registerabschnitten des Arbeitsspeichers 83 gespeicherten Daten des unteren Manuals aus
dem Akkordspeicher 82 ausgelesen werden.
In diesem'Zustand wird durch das Steuerregister des .Arbeitsspeichers
83 die Betriebsartsteuerung durchgeführt. Befindet sich in der ersten Stelle des Steuerregisters eine "1",
so wird die Betriebsart mit Tastenvoranzeige ausgeführt. Hierbei werden aus den ersten Registern des Arbeitsspeichers
83 die Daten für das obere Manual ausgelesen, damit der Tonbildungsabschnxtt für das obere Manual 45 eine Tastenanzeige
hervorbringt.
Auf die Erzeugung des Signals AKON im Tonbildungsabschnxtt
des unteren Manuals 45 hin, führt der Zentralprozessor das Unterprogramm "LIES DATEN" durch, so daß der Inhalt der
ersten Register ins zweite Register verschoben wird. Jedesmal, wenn der Inhalt von den ersten Registern in die zweiten Register
verschoben wird, wird durch den Zentralprozessor das Anzeigeregister PO um eins weitergezählt, so daß die
nächste Datengruppe aus dem Datenspeicher 81 ausgelesen und in die ersten Register eingeschrieben wird. Wenn in der
folgenden Datengruppe keine Daten für das untere Manual vorhanden sind, werden die vorhergehenden Daten für das
1300U/1 1 U
untere Manual gehalten. Fehlen Unterbrechungsdaten in der nächsten Datengruppe, dann wird das für die Speicherung
der Unterbrechungsdaten vorgesehene Register gelöscht.
In diesem Zustand wird dem Rhythmussteuerregister 9 2 ein Startbefehl gegeben, damit die automatische Rhythmuseinrichtung
58 zu arbeiten beginnt. Danch wird, solange kein ENDE-Code auftritt, mit dem Steuerregister eine
Betriebsartbeurteilung durchgeführt. Ergibt diese Beurteilung oder überprüfung"JA", werden also Vorausanzeigen gegeben,
dann werden Daten für das obere Manual und Fingersatzdaten von den ersten Registern an die Ubergabeeinrichtung 94
abgegeben. Ergibt diese Beurteilung "NEIN", dann werden Daten für das obere Manual und Fingersatzdaten von den zweiten
Registern des Arbeitsspeichers 83. an die Übergabeeinheit 94 abgegeben. Der Tempozähler TC wird auf einen den Notendauerdaten
entsprechenden Zählstand eingestellt und mit Hilfe der Tempoimpulse TP aus der automatischen Rhythmuseinrichtung
rückwärts gezählt. Wenn der Tempozähler TC den Zählstand O erreicht, wird der nächste Arbeitsschritt ausgeführt, bei dem
die soeben beschriebenen Vorgänge wiederholt werden. Sobald der ENDE-Code festgestellt wird, werden die Ausgaberegister
gelöscht und wird der Betrieb des Musikinstrumentes beendet.
Mit der Erfindung wird also ein elektronisches Musikinstrument geschaffen, das eine Tastatur, Tonsignalbildungsschaltungen
zum Erzeugen von musikalischen Tonsignalen entsprechend auf der Tastatur gedrückten Tasten, einen Speicher zum Speichern
von Daten einer musikalischen Darbietung in Form von Tonhöhen- und Noten- und Pausenlängen entsprechend dem Ablauf
der musikalischen Darbietung, eine Tastenanzeigevorrichtung für das Kenntlichmachen von Tasten, die auf der Tastatur
entsprechend den aus dem Speicher ausgelesenen Darbietungsdaten, wonach ein Schüler oder Spieler auf der Tastatur durch
Folgen der Tastenanzeige ein Musikstück spielen kann, und eine automatische Musikausführungsvorrichtung aufweist,
1300U/1 114
mit der eine automatische Musikwiedergabe synchron mit der auf der Tastatur gespielten Musikwiedergäbe ausgeführt
wird. Eine Steuerschaltung für den Speicher ist derart ausgebildet, daß die Tastenanzeige für jede zu spielende Note
innerhalb der unmittelbar davorliegenden Note oder Pause
erfolgt. Mit anderen Worten, während die Taste für einen Melodieton gespielt wird, zeigt die Anzeige die Taste für
den nächsten Ton an.
1300U/1 114
Leerseite
Claims (6)
1. Elektronisches Musikinstrument mit Tastenmanualen, einer Tonformungsschaltung, die mit den Tasten zur Bildung
von Musiktonsignalen entsprechend den Tönen der gedrückten Tasten verbunden ist, einem Speicher, der Ausführungsdaten
für ein zu spielendes Musikstück in Form von Tonhöhendaten und Notenlängendaten speichert, wodurch der Musikstückablauf
bestimmt wird, und einer Tastenanzeige, die mit dem Speicher verbunden ist und aufgrund der einzelnen aus dem
Speicher ausgelesenen Tonhöhendaten eine Sichtanzeige für die entsprechende, auf der Tastatur zu drückende Taste
hervorbringt, dadurch gekennzeichnet, daß das Instrument eine Steuerschaltung (20-37) zum Auslesen der Ausführungsdaten aus dem Speicher (11) aufweist, die nacheinander
aufgrund der Tonhöhendaten an die Tastenanzeige.(47) Signale abgibt, um die den Tonhöhendaten entsprechende Taste sichtbar
zu kennzeichnen, und die die aus dem Speicher (11) ausgelesenen Daten fixiert, nachdem die den Tonhöhendaten der jeweiligen
Note entsprechenden Signale der Tastenanzeige (47) zugeführt sind, und zwar während einer Zeitspanne, die durch die
Tonlängendaten der unmittelbar dieser Note vorausgehenden
Note bestimmt sind.
2. Musikinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß .der Speicher (11) Begleitdaten speichert und daß eine
automatische Abspielvorrichtung (53) aufgrund der aus dem
Speicher (11) ausgelesenen Begleitdaten eine automatische
130014/1114
_ 2 —
Begleitung hervorbringt, wobei die automatische Abspielvorrichtung
die automatischen Begleitdaten um eine der vorausgehenden Note zugehörige Zeitspanne später als die
einer zu spielenden Note zugeordnete Tastenanzeige zugeführt erhält.
3. Musikinstrument nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine automatische Rhythmusvorrichtung (58), die auf
das erste Drücken einer Taste der Tastatur, nachdem die Tastenanzeige eine Taste entsprechend der ersten zu spielenden
Note angezeigt hat, zu arbeiten beginnt.
4. Musikinstrument nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (11) Fingersatzdaten für
die durch die Tastenanzeige (47) zu betätigenden Tasten und eine Fingersatzanzeige (48) aufeist, mit der aufgrund
Jer aus dem Speicher ausgelesenen Fingersatzdaten der zu verwendende Finger sichtbar anzeigbar ist.
5. Musikinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch eine Schaltung (41,43), durch die die Tastenanzeige während einer gegenüber der Notenlänge
der der Tastenanzeige zugeordneten Note unmittelbar vorangehenden Note zeitlich verkürzt ist.
6. Musikinstrument nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Schaltungsanordnung (42,43), durch die die Fingersatzanzeige
gegenüber der Notenlänge der vorangehenden Note verkürzt ist.
1300U/11U
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP11441479A JPS5638097A (en) | 1979-09-06 | 1979-09-06 | Electronic musical instrument |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3033534A1 true DE3033534A1 (de) | 1981-04-02 |
| DE3033534C2 DE3033534C2 (de) | 1988-04-28 |
Family
ID=14637086
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803033534 Granted DE3033534A1 (de) | 1979-09-06 | 1980-09-05 | Elektronisches musikinstrument mit uebungseigenschaften |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4378720A (de) |
| JP (1) | JPS5638097A (de) |
| DE (1) | DE3033534A1 (de) |
| GB (1) | GB2062341B (de) |
Families Citing this family (31)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5794797A (en) * | 1980-12-04 | 1982-06-12 | Nippon Musical Instruments Mfg | Automatic player for electronic musical instrument |
| US4437378A (en) | 1981-03-30 | 1984-03-20 | Casio Computer Co., Ltd. | Electronic musical instrument |
| JPS57189194A (en) * | 1981-05-18 | 1982-11-20 | Ricoh Watch | Music system |
| JPS5863994A (ja) * | 1981-10-12 | 1983-04-16 | カシオ計算機株式会社 | 電子楽器 |
| JPS58132282A (ja) * | 1982-01-30 | 1983-08-06 | ヤマハ株式会社 | 押鍵指示装置 |
| GB2116770A (en) * | 1982-03-03 | 1983-09-28 | Michael John Lewis | A display device |
| US4615024A (en) * | 1982-03-19 | 1986-09-30 | Casio Computer Co., Ltd. | Electronic apparatus with magnetic recording and reproducing device |
| JPS59207076A (ja) * | 1983-05-10 | 1984-11-24 | Naoyuki Murakami | 音楽再生装置 |
| JPS59223492A (ja) * | 1983-06-03 | 1984-12-15 | カシオ計算機株式会社 | 電子楽器 |
| US4704682A (en) * | 1983-11-15 | 1987-11-03 | Manfred Clynes | Computerized system for imparting an expressive microstructure to succession of notes in a musical score |
| US4999773A (en) * | 1983-11-15 | 1991-03-12 | Manfred Clynes | Technique for contouring amplitude of musical notes based on their relationship to the succeeding note |
| US4763257A (en) * | 1983-11-15 | 1988-08-09 | Manfred Clynes | Computerized system for imparting an expressive microstructure to successive notes in a musical score |
| JPS61176987A (ja) * | 1985-01-31 | 1986-08-08 | ヤマハ株式会社 | 電子楽器の押鍵表示装置 |
| JPS61204693A (ja) * | 1985-03-08 | 1986-09-10 | カシオ計算機株式会社 | 自動演奏装置を備えた電子楽器 |
| JPS61254991A (ja) * | 1985-05-07 | 1986-11-12 | カシオ計算機株式会社 | 電子楽器 |
| US5219291A (en) * | 1987-10-28 | 1993-06-15 | Video Technology Industries, Inc. | Electronic educational video system apparatus |
| US4915005A (en) * | 1988-08-25 | 1990-04-10 | Shaffer John R | Fingering display for musical instrument |
| DE4041766C2 (de) * | 1989-12-23 | 1997-02-27 | Roman Koller | Musiziereinrichtung |
| US5183398A (en) * | 1990-06-01 | 1993-02-02 | The Software Toolworks | Apparatus and method for interactive instruction of a student |
| DE4100956A1 (de) * | 1991-01-15 | 1992-07-16 | Wolfgang Ernst | Elektronisches lehr-, begleit- und uebungsmusikgeraet |
| GB2254954B (en) * | 1991-03-11 | 1995-01-11 | Clive Perryman | A teaching device for musical instruments |
| US5408914A (en) * | 1992-12-10 | 1995-04-25 | Brietweiser Music Technology Inc. | Musical instrument training system having displays to identify fingering, playing and instructional information |
| JP2956505B2 (ja) * | 1993-12-06 | 1999-10-04 | ヤマハ株式会社 | 自動伴奏装置 |
| JP2734983B2 (ja) * | 1994-04-15 | 1998-04-02 | ヤマハ株式会社 | 電子楽器 |
| US5576505A (en) * | 1994-08-09 | 1996-11-19 | Gair Linhart | Music prompter for indicating note/chord changes to developmentally disabled individuals or orchestras |
| US6441289B1 (en) * | 1995-08-28 | 2002-08-27 | Jeff K. Shinsky | Fixed-location method of musical performance and a musical instrument |
| FI102711B (fi) * | 1996-02-23 | 1999-01-29 | Nokia Mobile Phones Ltd | Puhelimen soittoäänen määrittely |
| US6111179A (en) * | 1998-05-27 | 2000-08-29 | Miller; Terry | Electronic musical instrument having guitar-like chord selection and keyboard note selection |
| US7355110B2 (en) * | 2004-02-25 | 2008-04-08 | Michael Tepoe Nash | Stringed musical instrument having a built in hand-held type computer |
| US8049092B1 (en) | 2008-05-23 | 2011-11-01 | David Vaughan | Grand staff to keyboard association method and system |
| CN107678678A (zh) * | 2017-09-30 | 2018-02-09 | 奇酷互联网络科技(深圳)有限公司 | 按键显示控制方法、终端设备及存储介质 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3353435A (en) * | 1964-04-24 | 1967-11-21 | Don S Wenger | Apparatus for teaching the operation of a keyboard-controlled machine or instrument |
| US4037511A (en) * | 1975-12-30 | 1977-07-26 | Castillo Juan M Del | Teaching device for attachment to an organ |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3881390A (en) * | 1971-09-21 | 1975-05-06 | Cecil F Gullickson | Sight and sound musical instrument instruction with expanded control capabilities |
| US4281579A (en) * | 1977-05-31 | 1981-08-04 | Bennett Timothy J Sr | Teaching aid for keyed musical instruments |
| US4295406A (en) * | 1979-08-20 | 1981-10-20 | Smith Larry C | Note translation device |
| JPS5635190A (en) * | 1979-08-31 | 1981-04-07 | Nippon Musical Instruments Mfg | Electronic musical instrument |
-
1979
- 1979-09-06 JP JP11441479A patent/JPS5638097A/ja active Granted
-
1980
- 1980-09-01 GB GB8028178A patent/GB2062341B/en not_active Expired
- 1980-09-02 US US06/183,385 patent/US4378720A/en not_active Expired - Lifetime
- 1980-09-05 DE DE19803033534 patent/DE3033534A1/de active Granted
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3353435A (en) * | 1964-04-24 | 1967-11-21 | Don S Wenger | Apparatus for teaching the operation of a keyboard-controlled machine or instrument |
| US4037511A (en) * | 1975-12-30 | 1977-07-26 | Castillo Juan M Del | Teaching device for attachment to an organ |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2062341B (en) | 1983-06-08 |
| US4378720A (en) | 1983-04-05 |
| JPS5638097A (en) | 1981-04-13 |
| GB2062341A (en) | 1981-05-20 |
| DE3033534C2 (de) | 1988-04-28 |
| JPS6228472B2 (de) | 1987-06-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3033534C2 (de) | ||
| DE3049294C2 (de) | Automatisches Rhythmusbegleitsystem | |
| DE3420742C2 (de) | ||
| DE2857804C3 (de) | Elektronischer Rechner mit einem akustischem Tongenerator | |
| DE3436645C2 (de) | ||
| DE3248144C2 (de) | Vorrichtung für das automatische Erzeugen von Begleitung in einem elektronischen Musikinstrument | |
| DE3346473C2 (de) | ||
| DE3103801C2 (de) | Elektronisches Musikinstrument mit Tastenfeld | |
| DE2539950C3 (de) | Bassakkordautomatik | |
| DE68907648T2 (de) | Elektronisches musikinstrument. | |
| DE3237403C2 (de) | ||
| DE3116810C2 (de) | "Elektronisches Musikinstrument" | |
| DE2529573B2 (de) | Schulungsgeraet fuer tastenfelder | |
| DE3014766A1 (de) | Automatische spieleinrichtung fuer ein elektronisches musikinstrument | |
| DE2806978C2 (de) | Elektronisches Musikinstrument | |
| DE3151607C2 (de) | Elektronisches Musikinstrument | |
| DE2915678C2 (de) | Elektronisches Musikinstrument | |
| DE3047801C2 (de) | Elektronisches Musikinstrument mit Tastenfeld | |
| DE3605122A1 (de) | Automatisches rhythmusspielgeraet | |
| DE1949313B2 (de) | Elektronische orgel | |
| DE68907240T2 (de) | Elektronisches Musikinstrument. | |
| DE2606747A1 (de) | Einrichtung zur selbsttaetigen erzeugung von begleitmusik | |
| DE3940078A1 (de) | Elektronisches musikinstrument mit einer improvisationsfunktion | |
| EP0045502B1 (de) | Metronom mit optischer und/oder akustischer Signalgabe | |
| DE2410873C3 (de) | Vorrichtung zum Einstudieren von Musikstücken |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OR8 | Request for search as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8125 | Change of the main classification | ||
| 8126 | Change of the secondary classification | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: YAMAHA CORP., HAMAMATSU, SHIZUOKA, JP |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |