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DE3033534A1 - Elektronisches musikinstrument mit uebungseigenschaften - Google Patents

Elektronisches musikinstrument mit uebungseigenschaften

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DE3033534A1
DE3033534A1 DE19803033534 DE3033534A DE3033534A1 DE 3033534 A1 DE3033534 A1 DE 3033534A1 DE 19803033534 DE19803033534 DE 19803033534 DE 3033534 A DE3033534 A DE 3033534A DE 3033534 A1 DE3033534 A1 DE 3033534A1
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note
key
circuit
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Granted
Application number
DE19803033534
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English (en)
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DE3033534C2 (de
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Akira Hamamatsu Shizuoka Nakada
Eisaku Hamakita Shizuoka Okamoto
Toshio Sugiura
Kiyoshi Hamamatsu Shizuoka Yoshida
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Yamaha Corp
Original Assignee
Nippon Gakki Seizo Hamamatsu Shizuoka KK
Nippon Gakki Co Ltd
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Publication date
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Publication of DE3033534A1 publication Critical patent/DE3033534A1/de
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Publication of DE3033534C2 publication Critical patent/DE3033534C2/de
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Description

Elektronisches Musikinstrument mit Ubungseigenschaften
Die Erfindung betrifft ein elektronisches Musikinstrument, mit dem ein Musikschüler wirksam üben kann.
Damit ein Schüler an einem Tasteninstrument ohne Schwierigkeiten musizieren kann, wurde ein Tastenanzeigesystem vorgeschlagen, das den Schüler optisch instruiert, welche Taste er zu betätigen hat. So weist die Einrichtung gemäß US-PS 3; 353 435 ein Zweispurmagnetband auf, auf dessen einer Spur Abweisungen eines Lehrers oder der Ton einer Orgel aufgezeichnet sind, während auf der anderen Spur die Tasten bezeichnende Signale, welche vom Schüler zu betätigen sind, aufgezeichnet sind. Wenn der Schüler das Instrument spielt, leuchten Anzeigelampen der jeweiligen Tasten entsprechend den Tastenanzeigesignalen vom Magnetband auf, so daß der Schüler die Tasten dann drücken und damit eine bestimmte Musik spielen kann. Aufgrund der hörbaren Anweisungen oder der vom Magnetband wiedergegebenen Töne kann der Schüler über das Gehör darüber hinaus informiert werden, welche Tasten gedrückt werden sollen, oder den Tönen zuhören, die den zu betätigenden Tasten entsprechen.
In der US-PS 4 037 511 ist eine Tastenbezeichnungsvorrichtung beschrieben, die ein mit Löchern ausgestattetes Aufzeichnungsblatt und eine optische Auslesevorrichtung aufweist. Für einen Schüler ist es mit einer derartigen Selbstübungseinrichtung für Tasteninstrumente schwierig, das Instrument mit musikalischem Empfinden zu spielen, denn er muß die Tasten lediglich so betätigen, wie angezeigt. Um ein Tasteninstrument wirklich mit musikalischem Empfinden zu spielen, ist es wünschenswert, daß der Schüler eine Melodie auf den Tasten spielt, wobei er Tastenanzeigen zur Begleitung einer automatischen Wiedergabe von Akkorden und/oder einem Rhythmus folgt. Es ist für einen Schüler jedoch relativ schwierig, die
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Tasten in dem Augenblick schnell zu betätigen, wo sie auf dem Tastenfeld, synchron mit der automatischen Akkord- und/oder Rhythmuswiedergabe angezeigt werden.
Es liegt deshalb der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein elektronisches Musikinstrument zu schaffen, bei dem eine Taste optisch angezeigt wird, bevor sie auf der Tastatur gedrückt werden muß, so daß der Schüler relativ leicht ein Musikstück auf der Tastatur durch Folgen der Tastenanzeige zu einer automatisch vorgegebenen Begleitung spielen kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe erhält das mit einer Tastatur ausgestattete elektronische Musikinstrument mit den einzelnen Tasten in Verbindung stehende Tonerzeugungsschaltkreise zur Erzeugung eines der Note der jeweiligen Taste entsprechenden Musiktons, Speichermittel für Ausführungsdaten von Musikstücken in Gestalt der Notenhöhe und der Tondauer jeder Note, eine mit den Speichermitteln verbundene Tastaturanzeigeeinrichtung, die auf die Tonhöhendaten jeder aus den Speichermitteln ausgelesenen Note reagieren und die auf der Tastatur niederzudrückende Taste sichtbar kennzeichnen; Steuermittel zum Auslesen der Daten aus dem Speicher sind vorgesehen, um nacheinander die Tonhöhendaten jeder Note an die Tastenanzeigeeinrichtung weiterzugeben, so daß diese entsprechend der jeweiligen Tonhöhe eine Taste kennzeichnet und die vom Speicher ausgelesenen Daten dann hält, nachdem die Tonhöhendaten der Tastenanzeigeeinrichtung zugeführt sind, und zwar während einer Zeitspanne, die durch Tondauerdaten einer unmittelbar vorhergehenden Note festgelegt ist.
Gemäß der Erfindung kann die- Tastenanzeige für jede Note bereits vor dem Zeitpunkt, an dem der entsprechende Ton erklingen soll, für die Dauer der unmittelbar vorherliegenden Note erfolgen, so daß der Schüler leicht die durch die Tastenanzeige gekennzeichnete Taste entsprechend den aus dem Speicher ausgelesenen Daten spielen kann.
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Eine genaue Beschreibung eines A'usführungsbe.ispiels anhand der Zeichnung soll nachfolgend das Verständnis für die Erfindung erleichtern. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Abschnittes eines elektronischen Musikinstrumentes in erfindungsgemäßer Gestaltung;
Fig. 2 das Blockschaltbild eines anderen Teils des elektronischen Musikinstrumentes;
Fig. 3 das Blockschaltbild eines TonerZeugungsschaltkreises 57 in Fig. 2;
Fig. 4 eine Speicherliste ,des Speichers 11 in Fig. 1;
Fig. 5 ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise des Musikinstrumentes;
Fig. 6 eine weitere Speicherliste des Speichers;
Fig. 7 ein schematisiertes Blockschaltbild eines computergesteuerten elektronischen Musikinstrumentes;
Fig. 8 den Speicherinhalt des Arbeitsspeichers aus Fig. 7; und
Fig. 9 ein Flußdiagramm zur Erläuterung der Abläufe im Instrument nach Fig. 7.
Die Erfindung soll an dem Beispiel einer Hammond-Orgel beschrieben werden, die ein oberes Manual besitzt, das hauptsächlich zum Melodiespielen benutzt wird, ferner ein unteres Manual für Akkordbildung und eine automatische Rhythmuseinrichtung.
In Fig. 1 ist ein Speicher (11) dargestellt, der beispielsweise ein Speicher mit freiem Zugriff (RAM) ist und Daten für Musikstücke enthält, die mit der Hammond-Orgel gespielt werden können. Diese Daten setzen sich aus Melodiedaten und begleitenden Akkorddaten zusammen und sind in eine Vielzahl von Datengruppen zusammengefaßt, die jeder Veränderung des Tastendrückens von zumindest dem oberen und unteren Manual entsprechen. Für den Fall, daß sowohl der Melodieton als auch der Akkordton verändert wird, d. h. also die Tastenwahl
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am oberen und am unteren Manual verändert wird, enthält die Datengruppe Tonhöhenanzeigedaten für die Melodie, die in sichtbarer Form den Schüler anweisen, welche Taste auf dem oberen Manual er zu drücken hat, ferner Fingersatzdaten, die dem Schüler anzeigen, mit welchem Finger die angezeigte Taste zu drücken ist, Akkorddaten für den zu spielenden Akkord und Tondauerdaten für die Zeitdauer bis zum nächsten Tonwechsel. Wenn nur der Melodieton verändert wird, enthält die Datengruppe nur diejenigen Daten, die sich auf die Melodie beziehen. Wird nur der Akkord geändert, so sind nur die die Akkordbegleitung betreffenden Daten in der Datengruppe enthalten. Die jeweiligen Daten besitzen eine Datenwortlänge von 8 Bit und sind in-Speicherplätzen mit den entsprechenden Adressen gespeichert. Die Adressen der Speicherplätze werden durch einen Adresszähler 12 bezeichnet, der einen Systemtaktimpuls 0 (ζ. Β. 1 MHz) zählt, so daß die entsprechenden Daten nacheinander aus dem Speicher 11 ausgelesen werden. Wie später noch beschrieben wird, werden die aus dem Speicher 11 ausgelesenen Daten jedesmal, wenn. das Auslesen einer Datengruppe einer einzelnen Periode ohne Änderung beendet ist, gehalten. Die ausgelesenen Daten werden nach Ablauf einer Zeit wieder aufgenommen, die durch die Noten-Dauerdaten vorgegeben ist, die in der gerade davorliegenden Datengruppe zuletzt ausgelesen sind.
■Fig. 4 zeigt als Beispiel eine Speicherliste, die die Anordnung der in den einzelnen Speicherplätzen gespeicherten Ausführungsdaten wiedergibt. In den mit den Adressen 1 bis 4 gekennzeichneten Speicherplätzen sind die Daten für die erste Melodietonhöhe, die Daten für den ersten Fingersatz, die Daten für den ersten Akkord bzw. die Daten für die erste Melodienotendauer gespeichert. In den Speicherplätzen mit den Adressen 5, 6 und 7 sind beispielsweise die Daten für die Tonhöhe des zweiten Melodietons, die zweiten Fingersatzdaten bzw. die Daten für die Dauer des zweiten Melodietons gespeichert. Die in den Speicherplätzen mit den Adressen 1 bis 4 gespeicherten Daten bilden die erste Datengruppe, die in den
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Speicherplätzen 5 bis 7 die zweite Datengruppe. Die einzelnen Tondauerdaten 'stellen die Grenze zwischen den Datengruppen dar. Die Tatsache, daß in der zweiten Gruppe keine Akkorddaten enthalten sind, bedeutet, daß die Akkorddaten der ersten Gruppe zusammen mit der zweiten Melodienote weiter gelten, im letzten Speicherplatz ist ein Endcode enthalten, welcher das Ende des Musikstückes bedeutet.
Die bei diesem Ausführungsbeispiel· verwendeten Datenformate werden nun beschrieben. Sie weisen einen 2-Bit-Erkennungscode auf. Die Melodie-Höhendaten bestehen aus einem Erkennungscode für das obere Manual, z. B. "10", wodurch das hauptsächlich für das Melodiespiel verwendete obere Material gekennzeichnet wird, und 6-Bit-Notenhöhendaten (Tastenbezeichnungsdaten) . Die Notenhöhendaten bestehen außerdem aus 4-Bit-Notenbezeichnungsdaten und 2-Bit-Oktavdaten, wodurch die Oktave gekennzeichnet ist, zu der die Note gehört. Die Akkorddaten bestehen aus einem Code für das untere Manual von "01", wodurch das überwiegend für das Akkordspiel benutzte untere Manual bezeichnet wird, und 6-Bit-Daten zur Kennzeichnung des zu spielenden Akkordes. Die 6-Bit-Daten setzen sich aus 2-Bit-Daten für die Bezeichnung des Akkordtyps, wie etwa große Terz, kleine Terz, Dominantseptim- oder verminderter Septim-Akkord, und 4-Bit-Daten für den Akkord-Grundton zusammen. Der Grundton und der Akkordtyp legen den zu spielenden Akkord fest. Die Notendauerdaten bestehen aus einem Daueridentifizierungscode "00" und 6-Bit-Dauerdaten. Die Fingersatzdaten bestehen aus dem Identifizierungscode für das obere Manual "10" wie bei den Melodie-Notendaten und 5-Bit-Daten, wodurch einer der fünf Pinger einer Hand bezeichnet wird. Die fünf Stellen der 5-Bit-Daten entsprechen einzeln den fünf Fingern. Wenn also nur am ersten Platz der 5-Bit-Daten eine "1" auftritt, ist damit der Daumen gekennzeichnet. Man bemerke, daß bei den Fingersatzdaten ein zur Verfügung stehender Bit-Platz nicht verwendet wird. Die Enddaten, mit denen das Ende des Musikstückes bezeichnet wird, haben die Gestalt "11".
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Die letzte Datengruppe, die in der Fig. 4 dargestellt ist, enthält Melodienotenhohendaten, Fingersatzdaten, Akkorddaten und Tondauerdaten, bei denen sämtliche sechs Bits im Gegensatz zu den 2-Bit-Identifizierungscödes "O" sind.
Es wird wieder Fig. 1 betrachtet. Die vom Speicher 11 ausgelesenen 6-Bit-Daten werden üblicherweise einem Verrie-gelungsschaltkreis 13 zum Speichern der Melodietonhöhendaten, einem Verriegelungskreis % zum Speichern der Fingersatzdaten, einem Verriegelungskreis 15 zum Speichern der Akkorddaten und einem 1-Bit-Zeitverzögerungskreis 20 zugeführt, um eine Zeitverzögerung entsprechend einer Zyklusperiode des Systemtaktimpulses 0 hervorzurufen. Die 2-Bit-Daten, die aus dem Speicher 11 ausgelesen werden und einen Identifizierungscode darstellen, werden gewöhnlich einem Code-Detektor 16 für das obere Manual, einem Code-Detektor 18 für das untere Manual, einem Tondauer-Code-Detektor 22 und einem End-Code-Detektor 37 zugeführt.
Wenn der Code "10" für das obere Manual festgestellt wird, dann erzeugt der Detektor 16 ein Verriegelungs-Freigabesignal, durch das die Verriegelungsschaltung 13 instandgesetzt wird, die aus dem Speicher 11 ausgelesenen Tonhöhendaten zu fixieren. Wie aus der Speichertabelle der Fig. 4 hervorgeht, werden aus dem Speicher 11 unmittelbar im Anschluß an die zugehörigen Tonhöhedaten mit einem Zeitabstand, der einer Zyklusperiode des Systemtaktes 0 entspricht, während dessen der Adresszähler 12 um eins weitergezählt wird, die Fingersatzdaten ausgelesen. Da das Verriegelungs-Freigabesignal, das vom Code-Detektor 16 für das obere Manual erzeugt wird, über ein D-Flipflop 17, getrieben durch das Systemtaktsignal 0, der Verriegelungsschaltung 14 zugeführt wird, können die aus dem Speicher 11 ausgelesenen Fingersatzdaten durch den Verriegelungskreis 14 fixiert werden. Wenn der Code-Detektor 18 für das untere Manual "01" feststellt, werden vom Verriegelungskreis 15, auf den ein Verriegelungskreis 19 folgt, der durch den Code-Detektor 16 für das obere
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Manual freigeschaltet ist, die aus dem Speicher 11 ausgelesenen Akkorddaten fixiert. Die Akkorddaten, die durch den Verriegelungskreis 15 fixiert sind, werden dabei-in den Verriegelungskreis 19 verschoben, wenn die nächste Gruppe von Daten aus dem Speicher 11 ausgelesen wird, d. h. mit anderen Worten, wenn die Notenhöhendaten der nächsten Datengruppe vom Verriegelungskreis 13 fixiert werden.
Wenn der Notendauercode 11OO" festgestellt wird, dann erzeugt der Detektor 22 ein Verriegelungsfreigabesignal, das über ein durch den Systemtakt 0 getriebenes D-Flipflop 23 an einen Verriegelungskreis 21 gegeben wird, der mit der 1-Bit-Verzögerungsschaltung 20 verbunden ist, welche ebenfalls durch den Systemtakt 0 getrieben wird. Folglich wird der Verriegelungskreis 21 in die Lage versetzt, die aus dem Speicher 11 ausgelesenen Notendauerdaten zu fixieren. An den Verriegelungskreis 21 schließt sich ein Verriegelungskreis 24 an, der unmittelbar durch den Detektor 22 freigeschaltet wird, so daß die Notendauerdaten, die vom Verriegelungskreis 21 fixiert worden sind, anschließend vom Verriegelungskreis fixiert werden, wenn aus dem Speicher 11 die Daten der nächsten Gruppe ausgelesen werden.
Die vom Verriegelungskreis 24 fixierten Notendauerdaten werden -einem Komparator 25 als Vergleichssignal A eingegeben. Als zweites Vergleichssignal B erhält der Komparator 25 ein Zählausgangssignal eines NotendauerZählers 26, der aus einem Tempooszillator stammende Tempoimpulse TP der automatischen Rhythmusvorrichtung zählt, wobei die Impulsdauer eine 128stel Notenlänge beträgt. Der Zähler 26 wird gelöscht, wenn der Detektor 22 den Notendauer-Identifizierungs-Code "00" erhält.
Der Komparator 25 erzeugt bei Koinzidenz zwischen den Vergleichssignalen A und B ein Gleichheitssignal EQ. Das Signal EQ wird durch eine Differenzierschaltung 27, welche vom Systemtakt 0 getrieben wird, differenziert. Ein aus der
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Differenzierschaltung 27 stammendes differenziertes Ausgangssignal, wird über ODER-Glieder 28 und 29 dem Setzeingang eines Auslesesteuer-Flipflops 30 zugeführt, dessen Setzausgang Q dadurch Η-Pegel annimmt. Dadurch wird ein mit dem Q-Ausgang des Flipflops 30 verbundenes UND-Glied 31 freigeschaltet, um den Systemtakt 0 dem Adresszähler 12 als Adressenfortschaltsignal zuzuführen.
Der Flipflopkreis 30 erhält an seinem Löscheingang ein Detektorsignal vom Notendauer-Code-Detektor 22 über ein ODER-Glied 32, so daß das Flipflop 30 gelöscht wird und damit das UND-Glied 31 immer dann sperrt, wenn der Detektor 22 aus dem Speicher 11 ausgelesene Notendauerdaten feststellt. Der Adresszähler 12 schaltet auf diese Weise seinen Zählstand in Einerschritten während das Auslesens einer Datengruppe, wie beschrieben, fort. Aufgrund der hohen Systemtaktfrequenz werden die einzelnen Datengruppen aus dem Speicher 11 in sehr kurzer Zeit ausgelesen. Wie aus dem Vorangehenden deutlich wird, werden die aus dem Speicher 11 ausgelesenen Daten gehalten oder konserviert, wenn die letzten, die Dauer einer Melodienote bestimmenden Daten eines jeden Datensatzes ausgelesen sind. Der Datenauslesevorgang beginnt von neuem, wenn eine den Notendauerdaten in der unmittelbar vorangehenden Datengruppe, die durch den Verriegelungsschaltkreis 24 fixiert sind, entsprechende Zeitspanne verstrichen ist, mit anderen Worten, wenn der Komparator 25 das Signal EQ abgibt.
Ein Startschalter 33 ist mit einer Spannungsquelle, deren Spannungswert dem logischen Pegel "1" entspricht, verbunden und liefert diesen Wert über eine Differenzierschaltung 34, welche vom Systemtakt 0 getrieben wird, an ein ODER-Glied 29, das mit dem Setzeingang des Flipflopkreises 30 verbunden ist, und an ein ODER-Glied 35, das mit dem Löscheingang des Adressenzählers 12 verbunden ist. Wenn also der Startschalter 35 gedrückt wird, wird der Adresszähler 12 gelöscht und wird
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das Flipflop 30 gesetzt, so daß der Adressenzähler 12 die Systemtaktimpulse 0 von Anfang an zählen kann. Beim Eindrücken des Startschalters 33 beginnt somit das Datenauslesen aus dem Speicher 11.
Die Differenzierschaltung 34 ist außerdem mit dem Löscheingang des Flipflops 36 verbunden, dessen Q-Ausgang auf den Löscheingang des Adressenzählers 12 unter Zwischenfügung des ODER-Gliedes 35 und auf die Löscheingänge des TondauerZählers 26 und der Flipflopkreise 30 unter Zwischenfügung des ODER-Gliedes 3j2 geschaltet ist. Der Setzeingang des Flipflops 36 ist mit dem End-Code-Detektor 37 verbunden. Der Q-Ausgang des Flipflops 36 ist außerdem mit dem Eingang eines AUTO-Rhythmus-Steuerflipflops 38 in Verbindung, dessen Q-Ausgang auf eine automatische Rhythmuseinrichtung geführt ist, was an späterer Stelle noch beschrieben wird, die dann in Betrieb gesetzt wird, wenn das Flipflop 38 in gesetztem Zustand ist. Der Setzeingang des Flipflops 38 ist mit dem Ausgang eines UND-Gliedes 39 verbunden, das ein Eingangssignal vom Ausgang eines ODER-Gliedes 28 und ein zweites Eingangssignal vom Ausgang eines Inverters 40 erhält, der mit seinem Eingang an den Löscheingang des Flipflops 38 angeschlossen ist.
Wenn der Detektor 37 den End-Code feststellt, wird das Flipflop 36 gesetzt, so daß der Adressenzähler 12, der Notendauerzähler 26 und das AUTO-Rhythmus-Steuerflipflop 38 sämtlich gelöscht werden, womit der automatische Betrieb der Hammond-Orgel beendet wird.
Die Ausgangsdaten der Verriegelungskreise 13 und 14 werden Torschaltungen 41 und 42 zugeführt, die durch Torsignale eines Torsignalerzeugerkreises 43 aufgetastet werden. Die Schaltung 43 weist ein fünfstufiges Schieberegister 43a auf, dem als Eingangssignal· ein Ausgangssignal des Code-Detektors 16 für das obere Manual zugeführt wird, welches entsteht, wenn der Code für das obere Manual festgestellt
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wird, während als Schiebeimpuls der Tempoimpuls TP dient. Ein ODER-Glied 43b, dessen Eingänge mit den Ausgängen der ersten vier Stufen des Registers 43a verbunden sind, erzeugt ein Torsignal zur Auftastung des Torkreises 41. Ein mit seinen Eingängen an die Ausgänge der zweiten bis fünften Stufe des Registers 43a angeschlossenes ODER-Glied 43c erzeugt Auftastsignale für die Torschaltung 42.
Daraus geht hervor, daß die Torschaltungen 41 und 42 beide während einer Zeitspanne vom Vierfachen der Zyklusperiode des Tempoimpulses TP, entsprechend einer 128stel Note, aufgetastet sind, was im Vergleich zur kürzesten Dauer von üblicherweise in der Musik verwendeten Noten recht kurz ist. Ferner sei noch vermerkt, daß die Torschaltung um einen Tempoimpulszyklus TP später als die Torschaltung aufgetastet wird. Der Grund dafür ist der zu verhindern, daß, wenn der Code-Detektor für das obere Manual in jeder Datengruppe den Code für das obere Manual feststellt, die Torschaltung 42 die Fingersatzdaten der unmittelbar vorhergehenden Datengruppe, die von der Verriegelungsschaltung 14 fixiert sind, nicht auftastet, sondern vielmehr die Torschaltung 42 freigibt, so daß die Fingersatzdaten, die von der Verriegelungsschaltung 14 unmittelbar nach dem Fixieren der Melodienotendaten durch die Verriegelungsschaltung 13 verriegelt worden sind, hindurchläßt?
Die Ausgangsdaten der Torschaltung 41 werden einem Decodierer 44 eingegeben, der so viel Ausgänge wie Tasten im oberen Manual hat. Der Decodierer 44 decodiert die Tonhöhendaten, die ihra zugeführt werden, und gibt dann an dem entsprechenden Ausgang ein Η-Signal ab. Dieses Η-Signal wird als Tastenanzeigesignal einem Tonbildungsschaltungsabschnitt für das obere Manual zugeführt, das später noch beschrieben wird, damit eine Anzeige erfolgt, welche der Tasten entsprechend den im Speicher gespeicherten Tonhöhedaten gedrückt werden muß. Auch die von der Torschaltung 42 aufgetasteten Fingersatzdaten werden dem Tonbildungsschaltungsabschnitt
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für das obere Manual zugeführt, damit der Schüler einen sichtbaren Hinweis erhält, welchen Finger er zu verwenden hat.
Die Akkord-Ausgangsdaten des Verriegelungskreises 19 werden als Adressensignal einem Code"-Speicher 52, der als Festwertspeicher als Matrixschaltung aufgebaut sein kann und die den 12 Noten einer Oktave entsprechende Anzahl von Ausgängen hat, zugeführt. Der Code-Speicher 52 spricht auf die Akkorddaten an, um drei Ausgangssignale entsprechend dem Grundton, der Terz und der Quint des bezeichneten Akkords abzugeben, die dann Η-Pegel erhalten. Wenn z. B. ein C-Dur-Dreiklang bezeichnet ist, dann nehmen die Ausgänge entsprechend den Noten C (Grundton), E (Terz) und G (Quint) Η-Pegel an. Die H-Pegel-Ausgangssignale des Akkordspeichers 52 werden als Tastensignale für das untere Manual an eine Tonerzeugungsschaltung für das untere Manual, die später noch beschrieben wird, abgegeben. Ein Schalter 52a, der an eine Spannungsquelle mit logischem Η-Pegel angeschlossen ist, steht mit dem Code-Speicher 52 in Verbindung. Bei geschlossenem Schalter 52a ist der Code-Speicher 52 blockiert und kann die Tastensignale des unteren Manuals nicht an die Tonerzeugungsschaltung für das untere Manual weiterleiten.
Fig. 2 zeigt eine Anordnung der Musiktonbildungsabschnitte, und zwar derer für die Melodie (oberes Manual) 45 und derer für Akkorde (unteres Manual) 53 sowie die automatische Rhythrauseinrichtung 58. Der Tonbildungsabschnitt 45 ist mit einer oberen Tastatur oder einem Manual 46 und einer Tastenanzeigeschaltung 47 für das obere Manual ausgestattet. Die Tastenanzeigeschaltung 47 für das obere Manual enthält achtundvierzig Sichtanzeigen 47a, 47b .... in Form von Lampen oder Leuchtdioden, die sich auf den einzelnen Tasten des oberen Manuals 46 befinden und so angeschlossen sein können, daß sie vom Decodierer 44 ein Tastenanzeigesignal für das obere Manual erhalten, wodurch die Sichtanzeigen in ausgewählter Folge aufleuchten und dadurch dem Fühler anzeigen,
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welche Taste des oberen Manuals 46 er niederdrücken muß. Ferner befindest sich daneben eine Fingersatzanzeige 48 in Form einer Hand mit fünf Sichtanzeigen 48a, 48b .... in den einzelnen Fingerspitzen und einer Treiberschaltung 49, welche aufgrund von Fingeranzeigesignalen aus der Torschaltung 42 in ausgewählter Folge die entsprechenden Sichtanzeigen zum Aufleuchten bringt und damit dem Schüler einen Hinweis gibt, mit welchem Finger er die von der Sichtanzeige 47 gekennzeichnete Taste drücken soll. t<it dem oberen Manual 46 sind zu einem Schaltkreis 50 zusammengefaßte Tastenschalter verbunden {durch gestrichelten Pfeil angedeutet), die Tastensignale abgeben, die einer Tonbildungsschaltung 51 zugeführt werden, wenn eine der Tasten des oberen Manuals 46 gedrückt wird. Die Tonbildungsschaltung des oberen Manuals 51 erzeugt entsprechend dem ihr von den Tastenschaltern 50 zugeführten Tastensignal ein Tonsignal, las dann einem Klangsystem 73 mit Lautspreeher zugeleitet wird, so daß dieser einen Melodieton abstrahlt. Es sei bemerkt, daß in dem Tonbildungsabschnitt des oberen Manuals die Zeitspanne, während der die Sichtanzeigen in der Tastenanzeigeschaltung 47 des oberen Manuals und in der Fingersatzanzeige 49 aufleuchten, im Vergleich zur Dauer des abgestrahlten Melodietons oder der Zeitdauer, während der die Taste des oberen Manuals 46 zur Bildung des Melodietons gedrückt wird, ziemlich kurz ist, da die Torschaltungen 41, 42 während sehr kurzer Zeit aufgetastet werden, wie oben beschrieben.
Der Tonbildungsschaltungsabschnitt 53 für das untere Manual enthält das untere Manual 54 selbst sowie mit den Tasten des unteren Manuals verbundene Tastenschalter 55, mit deren Hilfe Tastensignale des unteren Manuals bei Drücken der Tasten erzeugt werden. Die Tastensignale des unteren Manuals werden einer Akkord/Bass-Tonbildungsschaltung 57 vom Decodierer 52 oder der Tastenschaltergruppe 55 über eine ODER-Schaltung 56 zugeführt, so daß Akkord/Bass-Tonsignale entsprechend den Tastensignalen erzeugt und als Akkord/Bass-Klänge vom
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Klangsystem 73 abgegeben werden.
Fig. 3 zeigt eine Anordnung, wie die Akkord/Bass-Tonformungsschaltung 53 ausgeführt sein kann. Die zwölf Ausgänge der ODER-Schaltung 56 sind mit einer Schaltergruppe 59 verbunden, an die zwölf Tongeneratoren 60 angeschlossen und welchen Ton-Farbfilter 61 und eine Torschaltung 62 nachgeschaltet sind. Wenn der Decodierer 52 freigeschaltet ist, oder wenn drei Tasten gleichzeitig auf dem unteren Manual 54 gedrückt werden, dann zeigen drei Ausgänge der ODER-Schaltung 56 H-Pegel. Hierdurch wird die Schaltergruppe 59 veranlasst, drei Tongeneratoren, die dem bezeichneten Akkord entsprechen, mit dem Ton-Farbfilter 61 zu verbinden. Wenn z. B. der C-Dur-Akkord durch die Akkorddaten, die aus dem Speicher 11 ausgelesen werden, bezeichnet wird, dann werden die Tongeneratoren entsprechend den Noten C, E und G mit dem Ton-Farbfilter 61 verbunden.
Ausgänge der ODER-Schaltung 56 werden außerdem mit einem BJ*t'ektor 63 verbunden, der die Grundtonnote und die fünfte Note eines gespielten Akkordes feststellt. Die Ausgänge des Detektors 63 werden mit einer Schaltergruppe 64 verbunden, an die Bass-Tongeneratoren 65 angeschlossen sind, die zu einer Pedältastatur gehören. Wenn beispielsweise der C-Dur-Akkord gespielt werden soll, dann gehen die Ausgänge des Detektors 63 entsprechend der Note C (Grundton) und der Note G (Quint) auf H, so daß die Bass-Tonsignale entsprechend den Noten C und G mit den Ton-Farbfiltern 66a bzw. 66b verbunden werden, die ihrerseits dann über Torglieder 67a bzw. 67b an das Klangsystern 73 abgeben.
Die Torglieder 62, 67a und 67b werden durch Rhythmusimpulssignale RP von der automatischen Rhythmuseinrichtung 58 freigegeben und blockiert, wodurch eine Rhythmusakkord- und -basser scheinung geschaffen wird. Die Torglieder 67a und 67b werden abwechselnd durch die Rhythmusimpulssignale geöffnet und gesperrt.
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Die automatische Rhythmuseinrichtung 58 ist, wie es die Fig.2 zeigt, mit einem Tempooszillator 68 mit variabel einstellbarer Frequenz ausgerüstet. Der Tempotakt TP des Oszillators 68 wird von dem bereits genannten Dauerzähler 26 und einem Zähler 69, der eine Vielzahl von Binärstufen aufweist und die Tempotaktimpulse TP aufgrund des vom Flipflop 38 erzeugten Rhythmus-Startsignals, wenn das Flipflop gesetzt ist, zählen kann, zugeführt. Die Binärausgänge des Zählers 69 werden an einen Rhythmus-Musterimpulsgenerator 70 weitergegeben, der eine Vielzahl von Rhythmus-Mustersignalen und die Rhythmusimpulse zum Betreiben der Torglieder 62, 67a und 67b hervorbringt. Die Ausgänge des Rhythmus-Musterimpulsgenerators 70 werden entsprechenden Rhythmus-Tongeneratoren 72 zugeführt. Ein Rhythmus-Selektor 71 dient dazu, einen oder mehrere gewünschte Rhythmus-Tongeneratoren und Rhythmus-Mustersignale zum Antrieb dieser ausgewählten Rhythmus-Tongeneratoren auszuwählen. Die so erzeugten Rhythmus-Tonsignale werden zusammengemischt und dann an das Klangsystem 73 über einen Rhythmus-Tonsteuerschalter 58a abgegeben, wodurch Rhythmustöne erklingen.
Die Tastenschalteranordnung 50 des Tonformungsabschnittes des oberen Manuals 45 erzeugt ein Tasten-EIN-Signal AKON, wenn irgendeine Taste des oberen Manuals 46 gedrückt wird. Das Tasten-EIN-Signal AKON wird dem Eingang eines UND-Gliedes 74 (Fig. 1)zugeführt, das mit seinem Ausgang mit dem ODER-Glied 28 verbunden ist. Der zweite Eingang des UND-Gliedes
74 erhält das Q-Ausgangssignal eines Flipflops 75, dessen Setzeingang mit dem Q-Ausgang des Flipflops 36 verbunden ist. Der Ausgang des UND-Gliedes 74 ist über ein D-Flipflop 76, das vom Systemtakt 0 getrieben wird, mit dem Löscheingang des Flipflops 75 verbunden. Wenn die elektronische Orgel außer Betrieb ist, dann ist das Flipflop 75, das mit seinem Setzeingang mit dem Q-Ausgang des Start/Stop-Steuer-Flipflops 36 verbunden ist, gesetzt, wodurch das UND-Glied 74 in der Lage ist, ein Tasten-EIN-Signal AKON, das von der Tastenschaltergruppe 50 hervorgebracht wird, die mit dem oberen Manual 46 verbunden ist, hindurchzulassen.
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Das Flipflop 75 wird durch das erste Tasten-EIN-Signal, das durch das prste Niederdrücken einer Taste auf dem oberen Manual 46 erzeugt wird und das UND-Glied 74 passieren kann, gelöscht. Da das Ausgangssignal des UND-Gliedes 74 auf den Löscheingang des Flipflops 75 über einen Verzögerungskreis 76 gegeben wird, wird das UND-Glied 74 nach Hindurchlassen des ersten Tasten-EIN-Signals gesperrt. Das UND-Glied 74 kann also nur das erste Tasten-EIN-Signal AKON hindurchlassen. Nachdem die elektronische Orgel durch Niederdrücken des Startschalters 33 in Betrieb genommen ist, setzt das erste Tasten-EIN-Signal AKON, das durch das UND-Glied 74 hindurchtreten kann, das Flipflop 30, so daß der Adressenzähler 12 die Systemtaktimpulse 0 zählt und die Flipflop-Schaltung 38 für die automatische Rhythmussteuerung setzt, so daß die automatische Rhythmuseinrichtung 58 zu arbeiten beginnt.
Die Arbeitsweise der elektronischen Orgel wird nun in Verbindung mit Fig. 5 beschrieben. Um die elektronische Orgel in Betrieb zu nehmen, muß zuerst ein Freischaltsignal IC auf alle Verriegelungskreise 13, 14, 15, 19, 21 und 24 gegeben werden, so daß die Verriegelungskreise 13, 14, 15 und 19 den Leerzustand "0" haben, während die Verriegelungskreise 21 und 24 den Zustand "1" einnehmen. Hierbei sind die Flipflops 36 und 75 gesetzt, während die Flipflops 30 und 38 sowie der Adresszähler 12 gelöscht sind.
Der Speicher 11 hat nacheinander die Melodienotendaten U1, U2j U3 ... Un und die Akkorddaten L1, L2, .... Lm gespeichert, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Wenn der Startschalter 33 auf EIN geschaltet wird, zählt der Adresszähler 12 Systemtaktimpulse 0 vom Anfangswert an mit dem Ergebnis, daß die erste Datengruppe aus dem Speicher 11 ausgelesen wird, zu der die Daten für die Notenhöhe der ersten Melodienote, die ersten Fingersatzdaten, die ersten Akkorddaten und die ersten Melodienoten-Dauerdaten gehören. Wie aus Fig. 5
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— I ο ~
ersichtlich, werden die Daten für die Tonhöhe der ersten Melodienote U1, die Daten für den ersten Akkord L1 und die Daten für die Dauer der ersten Melodienote (Ü1) durch die Verriegelungskreise 13, 15 bzw. 21 fixiert. Die ersten Fingersatzdaten werden durch den Verriegelungskreis 14 fixiert. Zu dieser Zeit stellt der Ausgang des Verriegelungskreises 19 den Gesamtzustand "O" und der Ausgang des Verriegelungskreises 24 den Gesamtzustand "1" dar. Wenn der Detektor 22 die Notendauerdaten feststellt, wird der Auslesevorgang aus dem Speicher 11 unterbrochen. Die Anzeigeschaltung 47 für das obere Manual und die Fingersatzanzeige 48 belehren nun den Schüler aufgrund der in den Verriegelungsschaltungen 13 und 14 gespeicherten Daten für die Note und den Fingersatz während einer sehr kurzen Zeitspanne, welche Taste auf dem oberen Manual 46- mit welchem Finger zu drücken ist. Da zu dieser Zeit der Verriegelungskreis 19 keine Akkorddaten fixiert, bringt die Tonformungsschaltung 53 des unteren Manuals keine Musiktonsignale hervor. Da die Flipflop-Schaltung 38 gelöscht bleibt, arbeitet auch die automatische Rhythmus-Einrichtung 58 nicht. Die Verriegelungsschaltung 24 speichert den Maximalzählstand von überall "1". Folglich erzeugt, auch wenn der Tondauerzähler 26 die Tempoimpulse TP zählt, der Komparator 25 kein Gleichstandssignal EQ während einer relativ langen Zeitspanne.
Beim Drücken der ersten, durch die Anzeigeschaltung 4 7 für das obere Manual gekennzeichneten Taste wird ein Melodieton entsprechend der Note der gedrückten Taste zum Klingen gebracht, und es wird durch die Schaltergruppe 50, die mit dem oberen Manual 46 verbunden ist, ein erstes Tasten-EIN-.Signal AKON erzeugt. Dieses Signal AKON setzt das Flipflop 30, so daß der Adresszähler 12 die Systemtaktimpulse 0 zählt. Dadurch wird die zweite Datengruppe aus Tonhöhendaten, Fingersatzdaten und Melodietondauerdaten aus dem Speicher 11 ausgelesen. Gleichzeitig setzt das erste Tasten-EIN-Signal AKON das Eigenrhythmus-Steuerflipflop 38, so daß die
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automatische Rhythmuseinrichtung 58 Rhythxnustöne erzeugt.
Die zweiten Melodietonhöhendaten U2 und Fingersatzdaten werden durch die Verriegelungskreise 13 bzw. 14 fixiert, so daß dem Spieler eine Sichtanzeige für eine Taste und einen Fingersatz zur zweiten Melodienote gegeben wird. Die Melodienoten-Dauerdaten für den zweiten Ton werden von der Verriegelungsschaltung 21 fixiert. Aufgrund der Feststellung des Codes für das obere Manual der zweiten Datengiruppe fixiert der Verriegelungskreis 19 die ersten Akkorddaten L1, die durch die Verriegelungsschaltung 15 bereits fixiert worden sind mit der Folge, daß der Tonbildungsabschnitt 53 des unteren Manuals Tonsignale dieses unteren Manuals erzeugt. Die Verriegelungsschaltungen 15 und 19 halten die ersten Akkorddaten L1 solange, bis eine Akkorddatenänderung auftritt. Auf Feststellung des zweiten Dauercodes durch den Detektor 22 hin, fixiert die Verriegelungsschaltung 24 die ersten Dauerdaten (ü1), die durch die Verriegelungsschaltung 21 fixiert worden waren.
Aus Fig. 5 wird deutlich, daß durch Betätigung der ersten angezeigten Taste im oberen Manual 46 ein Melodieton entsprechend der ersten Tonhöhendaten erklingt, die nächste, für den zweiten Melodieton durch den Verriegelungskreis aufgrund der fixierten zweiten Melodietonhöhendaten zu betätigende Taste sichtbar angezeigt wird, ein Begleitakkord entsprechend der im Verriegelungskreis 19 fixierten ersten Akkorddaten erklingt und durch die automatische Rhythmuseinrichtung Rhythmustöne erzeugt werden.
Da die Verriegelungsschaltung 24 die Dauerdaten für die erste Melodienote fixiert, wird das Datenauslesen vom Speicher 1.1 während einer durch die Dauerdaten für die erste Melodienote vorgegebenen Zeitspanne unterbunden. Nach Ablauf dieser Zeitspanne erzeugt der Komparator 25 das Gleichheitssignal EQ, woraufhin die dritte Datengruppe
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aus dem Speicher 11 ausgelesen wird. Danach laufen die beschriebenen Vorgänge erneut ab, bis der Endcode auftritt, der anzeigt, daß das Ende des aus dem Speicher auszulesenden Musikstückes gespielt ist.
Mit Hilfe des elektronischen Musikinstrumentes ist der Schüler oder Spieler in der Lage, auf dem oberen Manual eine Melodie zu spielen, indem er den Tastenanzeigen folgt, wobei zusätzldch eine Bass-Akkordbegleitung und eine automatische Rhythmusbiegleitung ablaufen. Darüber hinaus erhält er praktisch augenblicklich die Anzeige für die folgende Melodienote während der Dauer der unmittelbar vorhergehenden Note (oder Pause), d. h. vor dem Zeitpunkt, in dem die Melodienote synchron* mit einem automatischen Begleitton aufzuklingen hat. Durch die frühzeitige und kurzzeitige Tastenanzeige kann der Schüler leicht die Tasten betätigen, ohne daß er zu sehr von der Tastenanzeige abhängig wird. Bei dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel weist zum Zweck einer Tastenvorausanzeige jede im Speicher gespeicherte Datengruppe Notenhöhendaten, Notendauerdaten und Fingersatzdaten für eine Melodienote oder zusätzlich noch Akkorddaten auf, und die beiden Verriegelungskreise dienen zum Fixieren der Akkorddaten und. der Notendauerdaten.
Wenngleich von der Anordnung der im Speicher gespeicherten Funktionsdaten abhängig, genügt es, für Akkorddaten und Dauerdaten eine einzige Verriegelungsschaltung einzusetzen. Hierzu ist es nur erforderlich, wie in Fig. 6 gezeigt, daß die erste Datengruppe Daten für die Höhe der ersten Melodienote, die ersten Fingersatzdaten und einen Begrenzungscode hat, der einen die Dauer angebenden Code jedoch keine Dauerdaten enthält, und daß die zweite Datengruppe Daten für die Höhe des zweiten Melodietons, zweite Fingersatzdaten, die ersten Akkorddaten und Dauerdaten für die erste Note enthält. Die Durchführungsdaten sind dadurch nämlich so angeordnet, daß die Notendauerdaten einer Melodienote und die Akkordbegleitungsdaten, die der Melodienote entsprechen,
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in einer Datengruppe enthalten sind, die unmittelbar auf eine Datengruppe folgt, in der die Tonhöhendaten und die Fingersatzdaten der Melodienote enthalten sind. Durch diese Anordnung kann ein Verriegelungskreis für die Akkordbegleitungsdaten oder die Tondauerdaten weggelassen werden, wobei der Musikablauf in der beschriebenen Weise erhalten bleibt.
Die beschriebene Einrichtung kann durch eine Computerschaltung verwirklicht werden. Wie in Fig. 7 dargestellt, werden die Durchführungsdaten von einem externen Speicher 77, etwa einem Magnetband, an einer Übergabestelle 78 einer Sammelschiene 79 übergeben, an die ein Zentralprozessor 80, ein Datenspeicher 81, ein Begleitakkorddatenspeicher 82, ein Arbeitsspeicher 83 und ein Programmspeicher 84 angeschlossen sind. Durch Übergabestellen 85 und 86 sind an die Datensammelleitung 79 außerdem Steuerschaltergruppen 87, angeschlossen. Außerdem ist mit der Datensammelleitung eine übergabestelle 94 verbunden, welche ein Register für die Daten des oberen Manuals 89 (Melodietonhöhendaten), ein Register für die Fingersatzdaten 90, ein Register für die Daten des unteren Manuals (Akkorddaten) 91, ein Rhythmussteuerregister 92 und ein AKON-Register 93 enthält. Das Datenregister für das obere Manual 89 ist über einen Decodierer 4 4 mit dem Tonbildungsabschnitt für das obere Manual •verbunden, während das Fingersatzregister 90 mit dem Tonbildungsabschnitt 53 in Verbindung steht. Das Datenregister des unteren Manuals 91 ist mit dem Tonbildungsabschnitt für das untere Manual 53 gekoppelt. Zwischen dem Rhythmus-Steuerregister 92 und der automatischen Rhythmuseinrichtung 58 besteht ebenfalls eine Verbindung. Schließlich ist das AKON-Register 93 mit dem Tonbildungsabschnitt 45 für das obere Manual verbunden, das aus ersterem ein AKON-Signal erhält.
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Die Steuerschaltergruppe 87 dient zum Steuern der Übertragung der im externen Speicher 77 gespeicherten Ausführungsdaten auf den Datenspeicher 81, während die Steuerschaltergruppe 88 zur EIN/AUS-Steuerung des Musikinstrumentes, zum Auslesen der Ausführungsdaten aus dem Datenspeicher 81 und zu deren Übertragung zur Übergabestelle 94 dient.
In Fig. 8 ist der Inhalt des Arbeitsspeichers S3 dargestellt, der eine erste und eine zweite Registergruppe enthält, welche dazu dienen, die Notendauerdaten, Melodietonhöhendaten, Akkordbegleitungsdaten, Tonunterbrechungsbefehlsdaten (zum Verhindern, daß zwei aufeinanderfolgende Noten derselben Tonhöhe ohne Unterbrechung wiedergegeben werden), Akkordgrundtondaten, Akkordterztondaten, Akkordquinttondaten und den Endcode zu speichern, der das Ende einer Musikwiedergabe darstellt. Bei Ausführung eines Programms werden die in den zweiten Registern gespeicherten Daten auf die Register der Übergabeeinheit 94 und die Daten der ersten Register in die zweiten Register sowie die Daten, die aus dem Datenspeicher 81 ausgelesen werden, in die ersten Register übertragen. Ferner sind ein Anzeigeregister PO, ein Dauerzähler RLGC, ein Tempozähler TC1, ein Fingersatzzähler INSC und ein Kontrollregister vorgesehen. Das Kontrollregister speichert in seiner ersten Stelle die Daten "1" oder "0", wodurch die Betriebsart des Musikinstrumentes gekennzeichnet wird. Wenn beispielsweise in der ersten Stelle "1" gespeichert ist, dann arbeitet das Instrument mit Tastenvoranzeige, wie vorstehend beschrieben.
Fig. 9 zeigt einen Programmlaufplan, mit dessen Hilfe die Arbeitsweise der Vorrichtung beschrieben werden soll. Wenn zuerst der Startbefehl gegeben ist, wird die Vorrichtung als erstes so gesetzt, daß das erste und das zweite Register des Arbeitsspeichers 83 gelöscht und das Zeiger- oder Hinweisadressenregister PO auf die Startadresse des Datenspeichers 81 gesetzt wird. Gleichzeitig werden der Dauerzähler, der
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Tempozähler und der Fingersatzzähler gelöscht oder freigeschaltet, und Hurch die Steuerschaltergruppe 88 vorgegebene Daten werden in das Steuerregister geladen. Es läuft das Unterprogramm "LIES DATEN" ab, so daß der Inhalt der ersten Register in die zweiten Register übertragen wird und die erste Datengruppe, die aus dem Datenspeicher 81 ausgelesen wird, in die ersten Datenregister des Arbeitsspeichers geladen.wird. Als nächstes wird das Unterprogramm "AKKORD LESEN" ausgeführt, so daß die Begleitakkord-Grundtondaten
LK1, die Terzentondaten LK2 und die Quinttondaten LK3
aus dem Akkordspeicher 82 durch die in dem Registerabschnitt und entsprechenden Registerabschnitten des Arbeitsspeichers 83 gespeicherten Daten des unteren Manuals aus dem Akkordspeicher 82 ausgelesen werden.
In diesem'Zustand wird durch das Steuerregister des .Arbeitsspeichers 83 die Betriebsartsteuerung durchgeführt. Befindet sich in der ersten Stelle des Steuerregisters eine "1", so wird die Betriebsart mit Tastenvoranzeige ausgeführt. Hierbei werden aus den ersten Registern des Arbeitsspeichers 83 die Daten für das obere Manual ausgelesen, damit der Tonbildungsabschnxtt für das obere Manual 45 eine Tastenanzeige hervorbringt.
Auf die Erzeugung des Signals AKON im Tonbildungsabschnxtt des unteren Manuals 45 hin, führt der Zentralprozessor das Unterprogramm "LIES DATEN" durch, so daß der Inhalt der ersten Register ins zweite Register verschoben wird. Jedesmal, wenn der Inhalt von den ersten Registern in die zweiten Register verschoben wird, wird durch den Zentralprozessor das Anzeigeregister PO um eins weitergezählt, so daß die nächste Datengruppe aus dem Datenspeicher 81 ausgelesen und in die ersten Register eingeschrieben wird. Wenn in der folgenden Datengruppe keine Daten für das untere Manual vorhanden sind, werden die vorhergehenden Daten für das
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untere Manual gehalten. Fehlen Unterbrechungsdaten in der nächsten Datengruppe, dann wird das für die Speicherung der Unterbrechungsdaten vorgesehene Register gelöscht.
In diesem Zustand wird dem Rhythmussteuerregister 9 2 ein Startbefehl gegeben, damit die automatische Rhythmuseinrichtung 58 zu arbeiten beginnt. Danch wird, solange kein ENDE-Code auftritt, mit dem Steuerregister eine Betriebsartbeurteilung durchgeführt. Ergibt diese Beurteilung oder überprüfung"JA", werden also Vorausanzeigen gegeben, dann werden Daten für das obere Manual und Fingersatzdaten von den ersten Registern an die Ubergabeeinrichtung 94 abgegeben. Ergibt diese Beurteilung "NEIN", dann werden Daten für das obere Manual und Fingersatzdaten von den zweiten Registern des Arbeitsspeichers 83. an die Übergabeeinheit 94 abgegeben. Der Tempozähler TC wird auf einen den Notendauerdaten entsprechenden Zählstand eingestellt und mit Hilfe der Tempoimpulse TP aus der automatischen Rhythmuseinrichtung rückwärts gezählt. Wenn der Tempozähler TC den Zählstand O erreicht, wird der nächste Arbeitsschritt ausgeführt, bei dem die soeben beschriebenen Vorgänge wiederholt werden. Sobald der ENDE-Code festgestellt wird, werden die Ausgaberegister gelöscht und wird der Betrieb des Musikinstrumentes beendet.
Mit der Erfindung wird also ein elektronisches Musikinstrument geschaffen, das eine Tastatur, Tonsignalbildungsschaltungen zum Erzeugen von musikalischen Tonsignalen entsprechend auf der Tastatur gedrückten Tasten, einen Speicher zum Speichern von Daten einer musikalischen Darbietung in Form von Tonhöhen- und Noten- und Pausenlängen entsprechend dem Ablauf der musikalischen Darbietung, eine Tastenanzeigevorrichtung für das Kenntlichmachen von Tasten, die auf der Tastatur entsprechend den aus dem Speicher ausgelesenen Darbietungsdaten, wonach ein Schüler oder Spieler auf der Tastatur durch Folgen der Tastenanzeige ein Musikstück spielen kann, und eine automatische Musikausführungsvorrichtung aufweist,
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mit der eine automatische Musikwiedergabe synchron mit der auf der Tastatur gespielten Musikwiedergäbe ausgeführt wird. Eine Steuerschaltung für den Speicher ist derart ausgebildet, daß die Tastenanzeige für jede zu spielende Note innerhalb der unmittelbar davorliegenden Note oder Pause erfolgt. Mit anderen Worten, während die Taste für einen Melodieton gespielt wird, zeigt die Anzeige die Taste für den nächsten Ton an.
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Claims (6)

NIPPON GAKKI SEIZO " 33 952 KABUSHIKI KAISHA, Hamamatsu / Japan Elektronisches Musikinstrument mit Übungseigenschaften PATENTANSPRÜCHE
1. Elektronisches Musikinstrument mit Tastenmanualen, einer Tonformungsschaltung, die mit den Tasten zur Bildung von Musiktonsignalen entsprechend den Tönen der gedrückten Tasten verbunden ist, einem Speicher, der Ausführungsdaten für ein zu spielendes Musikstück in Form von Tonhöhendaten und Notenlängendaten speichert, wodurch der Musikstückablauf bestimmt wird, und einer Tastenanzeige, die mit dem Speicher verbunden ist und aufgrund der einzelnen aus dem Speicher ausgelesenen Tonhöhendaten eine Sichtanzeige für die entsprechende, auf der Tastatur zu drückende Taste hervorbringt, dadurch gekennzeichnet, daß das Instrument eine Steuerschaltung (20-37) zum Auslesen der Ausführungsdaten aus dem Speicher (11) aufweist, die nacheinander aufgrund der Tonhöhendaten an die Tastenanzeige.(47) Signale abgibt, um die den Tonhöhendaten entsprechende Taste sichtbar zu kennzeichnen, und die die aus dem Speicher (11) ausgelesenen Daten fixiert, nachdem die den Tonhöhendaten der jeweiligen Note entsprechenden Signale der Tastenanzeige (47) zugeführt sind, und zwar während einer Zeitspanne, die durch die Tonlängendaten der unmittelbar dieser Note vorausgehenden Note bestimmt sind.
2. Musikinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß .der Speicher (11) Begleitdaten speichert und daß eine automatische Abspielvorrichtung (53) aufgrund der aus dem Speicher (11) ausgelesenen Begleitdaten eine automatische
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Begleitung hervorbringt, wobei die automatische Abspielvorrichtung die automatischen Begleitdaten um eine der vorausgehenden Note zugehörige Zeitspanne später als die einer zu spielenden Note zugeordnete Tastenanzeige zugeführt erhält.
3. Musikinstrument nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine automatische Rhythmusvorrichtung (58), die auf das erste Drücken einer Taste der Tastatur, nachdem die Tastenanzeige eine Taste entsprechend der ersten zu spielenden Note angezeigt hat, zu arbeiten beginnt.
4. Musikinstrument nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (11) Fingersatzdaten für die durch die Tastenanzeige (47) zu betätigenden Tasten und eine Fingersatzanzeige (48) aufeist, mit der aufgrund Jer aus dem Speicher ausgelesenen Fingersatzdaten der zu verwendende Finger sichtbar anzeigbar ist.
5. Musikinstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Schaltung (41,43), durch die die Tastenanzeige während einer gegenüber der Notenlänge der der Tastenanzeige zugeordneten Note unmittelbar vorangehenden Note zeitlich verkürzt ist.
6. Musikinstrument nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Schaltungsanordnung (42,43), durch die die Fingersatzanzeige gegenüber der Notenlänge der vorangehenden Note verkürzt ist.
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