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DE3033060A1 - Aufschlagzuender - Google Patents

Aufschlagzuender

Info

Publication number
DE3033060A1
DE3033060A1 DE19803033060 DE3033060A DE3033060A1 DE 3033060 A1 DE3033060 A1 DE 3033060A1 DE 19803033060 DE19803033060 DE 19803033060 DE 3033060 A DE3033060 A DE 3033060A DE 3033060 A1 DE3033060 A1 DE 3033060A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
ignition
cover element
collar
floor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19803033060
Other languages
English (en)
Inventor
Joachim Fibranz
Rudolf 8510 Fürth Stahlmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dynamit Nobel AG
Original Assignee
Dynamit Nobel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dynamit Nobel AG filed Critical Dynamit Nobel AG
Priority to DE19803033060 priority Critical patent/DE3033060A1/de
Publication of DE3033060A1 publication Critical patent/DE3033060A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C15/00Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
    • F42C15/28Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges operated by flow of fluent material, e.g. shot, fluids
    • F42C15/31Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges operated by flow of fluent material, e.g. shot, fluids generated by the combustion of a pyrotechnic or explosive charge within the fuze
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C1/00Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact
    • F42C1/02Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze
    • F42C1/04Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze operating by inertia of members on impact

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

  • Aufschlagzünder mit Sicherungseinrichtung für Geschosse
  • Die Erfindung betrifft einen Aufschlagzünder für Ge-Geschosse, insbesondere pyrotechnische Geschosse und Übungsgeschosse, der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.
  • Aus dcr deutschen Patentschr5ft 1 678 492 ist ein Aufschlagzünder bekannt, bei der: sich in einer in Längsrichtung sich erstreckenden zentralen Ausnehmung des Geschosses hintereinander eir fest angeordneter Zündstift und eine mit Zündsatz gefüllte axial verschiebliche Zündkapsel befinden, wobei zwischen diesen beiden Teilen eine Druckfeder angeordnet ist. Beim Aufschlag des Geschosses verschiebt sich die Zündkapsel unter dem Einfluss der Massel trägheit gegen die Kraft der Feder nach dem Zündstift zu und wird dabei von ciesein gezündet.
  • Um den Nachteil der fehlender Rohr- und Vorrohrsicherheit und auch der nur bedingt vorhandenen Transportsicherheit zu beheben, ist für einen Aufschlagünder dieser Art gemäß der deutschen Patenl;schrift 1 578 457 vorgesehen, in einer radialen Geschossbohrung ein als Sperrstift ausgebildetes Sperrglied anzuordnen, das mit s(-inem einen Ende in die Geschossausnehmung hineinragt und dabei den verschieblichen Teil des Aufschlagzünders in seiner hinteren Stellung arretiert, solange das kopfartig; verdickte andere Ende des Sperrgliedes in einer am Umfan- des Geschosses ausgebildeten und als Anschlag dienenden Vertiefung durch die übergreifende Patronenhülse bzw. den Lauf der Waffe und auch durch den Druck der Pulvergase beim Abschuß gehalten ist.
  • Dieser Aufschlagzünder mit Sicherungseinrichtung erfüllt anEidh alle an ihn gestellten Erwartungen in bezug auf Furktion und Sicherheit, jedoch hat diese Einrichtung den Nachteil, daß sie sehr stark von den jeweiligen Gegebenheiten, d.h. vom jeweiligen Anwendungsfal in bezug auf Art und Ausbildung der Munition bzw. des Geschosses abhängt und für jeden einzelnen Anwendungsfall durch entsprechende umfangreiche Abänderungen bzw. Anpassungen variiert werden muß.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Aufschlagzünder mit Sicherungseinrichtung der beschriebenen Art so auszubilden, daß er sioh ähnlich wie die an sich bekannten Zündschrauben als im wesentlichen gleichbleibendes Bauelement für die verschiedensten Anwendungsmöglichkeiten einsetzen läßt.
  • Die erfindungsgemäße Aufgabe wird gelöst durch eine Ausbildung cntsprcchend dem Kennzeichen des Anspruchs 1.
  • Von besonderem Vorteil ist dabei, daß man vom kaliber des Geschesses 1lnd weitgehendst auch vom Durchmesser der Ge- schossausnehmung unabhängig ist, d.h. daß man bezüglich letzterer in puncto Genauigkeit der Ausbildung vor keine besonderen Probleme gestellt ist. Von wesentlicher Bedeutung ist nur, daß die Aufschlagzünderhülse oder das Abdeckelement fest im Geschossboden angeordnet und der jeweil- andere Teil mittels des Abscherbundes bis zur Schußabgabe hinreichend in seiner Lage gehalten ist.
  • Fiir Anwendungsfälle, bei denen die Gefahr gegeben sein könnte, daß die Aufschlagzündung aus irgendwelchen Grunde versagen könnte, eine sichere Zündung der Nutzladung aber in jedem Falle sichergestellt sein muß, wie dies beispielsweise bei pyrotechnischer Munition wie Reizstoff-, Rauch-, leucht-, Blitz-, Nebel oder Farbmarkierung - etc. der Fall ist, erweist es sich als zwecksißig, die zur Lösung der Verriegelung des Aufschlag;ünders dienende Abzündladung mit einer Verzögerungsladung in Verbindung zu bringen, die ihrerseits dann wieder mit der Zündkapsel des Aufschlagzünders korrespondiert. Dies hat u.a. den Vorteil, daß bei einem eventuellen Versagen des Aufschlagzünders, beispielsweise bei Einsatz der Munition in ungünstigem Gelände, durch diese sogenannte redundante Zündung der gedachte Einsatzzweck erreicht, d.h. trotzdem eine sichere Zündung der eigentlichen Wirkladung des Geschosses erzielt wird.
  • Nach einen weiteren Vorschlag der Erfindung ist vorgesehen, die Anzündladung in einem besonderen Trägerstück anzuordnen, das seinerseits im Geschoßboden befestigt wird. Dies hat den Vorteil, daß man sich in Abhängigkeit von den jeweiligen Geschossverhältnissen in bezug auf Konstruktion und Abmessungen durch entsprechende Wahl einer mehr oder weniger großen und entsprechend gestalteten Anzündladung ohne Schwierigkeiten an die Gegebenheiten anpassen Rann. Hierbei kann die sichere Zündung der Anzündladung in jedem Falle in einfacher Weise durch Anordnung einer in geringem Abstand vom Boden der Anzündladungshülse gehaltenen Schlagscheibe mit Schlagbolzenwarze bewirkt werden.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in Ausführungsbeispielen gezeigt und wird anhand dieser nachstehend näher erläutert. Es zeigen Figur 1 den in einem Geschossboden angeordneten Aufschlagzünder im Schnitt, Figur 2 zwei verschiebene Varianten der Anordnung des Aufschlagzünders im Geschossboden in vergrößertem Maßstab., Figur 3 den Aufschlagzünder in Anwendung bei einem Geschoss für Reizstoffmunition in vergrößertem Maßstab und Figur 4 die Anwendung am -Beispiel einer kompletten Reizstoffpatrone.
  • Nach Figur 1 ist die Aufschlagzünderhülse 6 mittels ihres Ringbundes 14 zwischen den Geschoßboden 3 und dem in diesem mittels der Bördelung 15 gehaltenen Trägerstück 16 eingeklemmt, wobei zwischen den Ringbund 14 und den Boden 3 der Abscherbund 17 des Abdeckelementes 5, das hier als zylindrische Hülse mit Ringbund 18 ausgebildet ist, sowie zwischen die hülsenförmige Verlängerung 4 des Trägerstückes 16 und'die Bördelung 15 die Schlagscheibe 7 mit Schlagbolzenwarze 19 eingeklemmt sind. Am vorderen Ende der Hülse 6 ist die Zündnadel 8 eingebördelt. Zwischen dieser und der Ziindkapsel 2 ist die Kegeldruckfeder 9 angeordnet. Die mit dem Zündsatz 20 geladene Zündkapsel 2 ist in ihrer hinteren Stellung durch die in einer Durchbrechung 21 der Hülse C angeordnet und in eine Vertiefung der Zündkapselhülse 22 hineinragenden als Kugel ausgebildeten Sperrelemente 10, die außenseitig durch das Abdeckelernent 5 überdeckt werden1 gehalten und verriegelt.
  • In Richtung auf den Geschossboden 3 zu weist das Abdeckelement 5 die Durchbrechungen 23 auf. Ebenso ist die Aufschlagzünderhülse 6 nahe ihrem vorderen Ende mit den Durchbrechungen 24 versehen. Im Trägerstück 16 ist das Anzündelement 11 mit seinem Boden in dichtem Abstand von der Schlagbolzenwarze 19 untergebracht. Desweiteren ist in.der Aufschlagz'ünderhülse 6 gegenüber dem Anzündelement 11 das Verzögerungsstück 1 mit Hülse 25 und Verzögerurgssatz 26 angeordnet. Der Ringbund 14 der Aufschlagzünderhülse 6 weist die Durchbrechungen 27 und der Geschossboden 3 die Durchbrechungen 28 auf, wobei in letzteren die' Kugeln 13 untergebracht und durch Verstammen des Geschossbodens am äußeren Ende der Durch brechurgen 27 gegen Herausfallen gesichert sind.
  • Die Zahl der Sperrelemente kann selbstverständlich den jeweiligen Umständen angepasst werden.Ansich genügt ein einziges Sperrelement, es können aber ebenso anstelle der hier gezeigten zwei Brerrelemente auch mehrere vorzuzsweise gleichmäßige über den Umfang verteilt angeordnete Sperrelemente vorgesehen werden. Die Ausbildung bzw. Abmessungen von Hülsendurchbruch, Vertiefung und Kugeln wird zweckmäßig so gewählt, daß die Kugeln zu weniger als der HäiJ'te ihres Durchmessers in die Zündkapselhülse hinein ragen. Eine entsprechende Ausbildung und Anordnung wird zweckmäßig auch dann vorgesehen, wenn die Sperrelemente eine andere als die Kugelform aufweisen.
  • Im Fal]e des Einwirkens eines genügend hohen Druckes auf die Schlagscheibe 7, die auch als Napf ausgebildet werden kann, wie dies beim Abschuss eines Geschosses der Fall ist, wird durch die Schlagbolzenwarze 19 das Anzündelement 11 gezündet. Die von ihm erzcugten Zünd- bzw. Druckgase strömen über die Durchbrechungen 27 auf die hintere Fläche des Ringbundes 29 des Abdeckelementes 5 und bewirken, daß der Abscherbund 17 abgeschert wird und das Abdeckelement 5 bis zum Ans chlagen seines Bundes 29 am Geschossboden 3 nach vorn verschoben wird, wonach die Zündgase durch die Durchbrechl ngen 28 abströmen können. Gleichzeitig kommen die Durci brechungen 23 in den Bereich der Sperrelemente 10, wodurch diese frei sind und aus den Durchbrechungen 21 bzw. Äertiefungen herausfallen können und dementsprechend nunmehr die Verriegelung der Zündkapsel 2 aufgehoben ist. Trifft der Aufschlagzünder bzw. ein Geschoss mit der Zündnadel 8 voran auf ein Hindernis, so wird nunmehr infolge der Massenträgheit- die Zündkapsel gegen den Druck der Feder 9 gegen die Zündnadel 8 verschoben und die Zündladung 20 gezündet. Durch die Feder 9 wird die Zündkapse 2 in der Folge wieder nach hinten verschoben,wodurch die Durchbrechungen 24 freigegeben werden, so daß die Zi:ndgase durch diese hindurchtreten und ei-le benachbarte bzw.
  • umgebende Wirkladung, beispielsweise eine Tränengasladung, zünden können.
  • Das Zünden des Anzündelementes 11 hat zur Folgt, daß durch die Zündgase auch die benachbarte Verzögerungs@adung gezündet wird, wobei dieser ggf. eine Anfeuerungsladung 30 vorgeschaltet und/oder eine Abfeuerungsladwlg 31 nachgeschaltet sein kann. Die Verzögerungsladung selbst wird selbstverständlich so bemessen, wie es die jeweiligen Verhältnisse erfordern, wie andererseits auch die Empfindlichkeit des Aufschlagzünders selbstverständlich auf die Gegebenheiten abgestimmt wird. Es muß diese im einblick auf die geringe Gesehossgeschwindigke@t bei Reizstoffmunition zum Beispiel verhältnisrräßi groß sein, wenn das sichere Funktionieren des Aufschlagzünders gewährleistet sein soll. Sofern eine Verzögerungsladung für eine redundante Zündung als nicht erforderlich angesehen wird, beispielseise im Hinblick auf die Art der Munition bzw. deren Verwendungszweck, so kann das Verzögerungsstück 1 in einfacher Weise durch einen Blindstopfen aus einem entsprechenden geeigneten Material ersetzt erden, wodurch alle übrigen Teile des Aufschlagzünders samt Sicherungseinrichtung unverändert belassen werden können.
  • Die Anordnung und Ausbildung des Aufschlagzünders und der Sicherungseinrichtung gemäß Figur 2 entspricht im Prinzip derjerigen gemäß Figur 1, jedoch weist die Aufschlagzünderhülse 6 in der Figur rechts nicht nur in ihrem vorderen, nahe dem Zündstift 8 liegenden Bereich, sondern auch in ihrem der Zündkapsel 2 benachbarten Bereich Öffnurgen 24 für den Durchtritt der Zündgase auf und ist der Verizögerungssatz 26 mit Anfeuerungsatz 30 und Abfeuer@ngssatz 31 direkt in die Aufschlagzünderhülse 6 einge@racht, also die Verzögerungshülse in die Aufschlagzünderhülse inkorporiert.
  • Im Unterschied dazu ist in der Figur 2 links eine Variante gezeigt, bei welcher das Abdeckelement 5 in einer vorderen Stellung über den Ringbund 18 mittels des Sprengrings 32 oder dergleichen im Geschossboden 3 fixiert und die Aufschlagzünderhülse 6 mittels des Abscherbundes 33 zwischen Geschossboden 3 und Trägerstück 16 bis zum m Abschuß eingespannt, aber dann nach dem Abscheren des Scherbundes 33 um ein gewisses Maß nach vorn verschiedlich angeordnet ist, so daß bei Zurücklegen ihres Verschiebungsweges die Kugel 10 sich nach vorn iiber das -hier nicht mit Durchbrechungen versehene Abdeckelement verschiebt und die Kugel somit freigegeben und damit der Aufsc@@agzünder entriegelt wrd Im Unterschied zu der ander@n Variante ist hier dann selbstverständlich auch keine Durchbrechun; im Ringbund 14 der Aufschlagzünderhülse 6 erforderlich, jedoch ist es nötig, die Öffnung 28 für das Abströmen der Gase der Anzündladung so wie gezeigt auszubilden .
  • Über den Geschossboden 3 ist hier der Aufschlagzünder in das hintere Ende des Geschossmantels 34 eingesetzt und durch die Bördelung 35 gehalten sowie durch dies Dichtung 36 abgedichtet. Um den Aufschlagzünder herum sind die hier z.B. Tränengas æzeugenden Festkörper 77 mit dazwischen angeordneten deren Anzünden unterstützenden Ringscheiben 38 aus beispielsweise Schwars.pulver aeordnet. Zweckmäßig werden auch bei dieser Anordnung in den Durchbrechungen 28 Kugeln angeordnet und gegen Herausfallen verstemmt, die dann die Aufgabe haben, iie Gase der Anzündladung nach dem Verschieben des Abdeckelementes 5 bzw. der Aufschlagzünderhülse 6 abströmen zu lassen, andererseits aber gegen die Gase der Treibladung der Patrone abzudichten, damit nicht durch die Treibgase eine unerwünschte Verriegelung dieser Teile 5 zzw. 6 in ihrer hinteren Position erfolgt.
  • In Figur 3 ist ein komplettes Geschoss für Reizmunition gezeigt, wobei der vordere Teil der AuSschlagzïnderhülse 6 von den Anziindstoppienen 39 aus scfr;iarzpulve r getränkter Baumwolle umgeben ist. Die Tränengas @rzeugenden Festkörper 37 und die Schwazpulverringscheiben 38 sind zwischen den inerten Ringscheiben 40 und 41 unter Zwischenschaltung der den Austritt fester unverbrannter Teilchen verhindernden Siebscheibe 42 durch die eingebördelte Verschlussscheibe 43 eingespannt. Die vordere Geschossöffnung 44 ist mittels der Verschlussscheibe 45 verschlossen und längs ihres landes 46 abgedichtet, bis der T)ruck des sich entwickelnden Tränengases diese Scheibe aushlägt und das Tränengas austroten läßt. 47 bezeichnet eine weitere Siebscheibe, die den gleichen Zweck verfolgt wie die Siebscheibe 42.
  • In Figur 4 ist das Geschoss 48 mit seinem hinteren Fnde in die Hülse 49 eingesetzt und zur Patronc 50 komplettiert In den Hülsenboden 51 ist das Teil 52 mit Anzündhütehen 53 eingeschraubt, wobei letzteres über die Öffnung 54 in Verbindung steht mit der ebenfalls im Hülsenboden 51 untergebrachten Treibladung 55. Beim feuern der Patrone 50 zünden die Zündgase des Anzündhütchens 53 über den Kanal 54 die Treibladung 55, deren sich entwickelndes Treibgas zum einen über die Kanäle 56 das Geschoss 48 antreibt und zum anderen über den Kanal 57 auf die Schlagscheibe 7 einwirgt und dadurch das Anzündelement 11 ziindet, wonach sich dann der schon zuvor beschriebene Vorgang abspielt.
  • Leerseite

Claims (7)

  1. Patentanspriiche: 1. Aufschlagzünder mit Sicherungseinrichtung für Geschosse, insbesondere pyrotechnische Geschosse und Übungsgeschosse, bei dem in einer sich in Längsrichtung des Geschosses erstreckenden vorzu@sweise zentralen Ausnehmung einer mit seitlichen C: sdurchtrittsöffnungen versehenen Hiilse hintereina der und nach dem Trägheitsprinzip miteinander zusam@enarbeitend ein Zündstift und eine mit Zündsatz geladen Zündhülse, Zündkaspel oder dergleichen angeordnet sind davon der nach dem vorderen Ende des Geschosses zu gelegene Teil fest und der andere Teil, vorzugsweise gegen die Kraft einer zwischen den beiden Teilen angeordneten Feder1 axial verschieblich, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß der verschiebliche Te .1 mittels wenigstens eines in einer seitlichen öffn.un. (21) der Hülse (6) angeordneten und in eine entsprechende Vertiefung des verschieblichen Teils eingreifenden Sperrelementes. (10) gegenüber der Hülse (6) verriegelt ist, und daß das Sperrelement (10) von einem Abdckelem.ent (5) außenseitig überdeckt und die Anordnung so getroffen ist, daß die Hülse (6) oder das Abd @ckelement (5) unter der Wirkung einer hinter der Hüls (6) angeordneten Anzündladung (611) von einer hintern in eine vordere Endstellung verschiebbar ist, wobei das Abdeckelenent (5) das Sperrelement (10) freig bt.
  2. 2. Aufschlagzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckelement (5) als die Hülse umgebender Hohlzylinder ausgebildet ist.
  3. 3. Aufschlagzünder nach Anspruch 1 oder 2, dad durch gekennzeichnet, daß das Abdeckelement (5) mittels eines ringförmigen Bundes (18) im Geschossboden (3) fixiert und die Hülse (5) mittels eines ringförmigen Abscherbundes (33) bis zum Abschuß in seiner hinteren Endstellung gehalten ist.
  4. 4. Aufschlagzünder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (6) mittels eines ringförmigen Bundes (14) im Geschossboden (3) fixiert und das Abdeckelement (5) mittels eines ringförmigen Abscherbundes (17) bis zum Abschuß zwischen Geschossboden (3) und Hiilsenbund (14) gehalten ist, und die hintere Stirnfläche (29) eines am Addeckelement (5) ausgebildeten Ringbundes (18) über im Hülsenbund (14) ausgebildete durchgehende Öffnungen (27) mit der Anzündladung (11) in korrespondierender Verbindung steht, und daß ferner das Abdeckelem.ent (5) in einem auf seinen Verschiebungsweg abgestimmten Abstand von vorderen Ende Öffnungen (23) für den Durchtritt des Sperr.elementes (10) aufweist.
  5. 5. Aufschlagzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Hülse (6) hinter der in diesem verschieblich angeordneten Teil eine mit der Anzündladung (11) in korrespondierender Verbindung stehende Verzögerungsladung (26) angeordnet ist.
  6. 6. Aufschlagzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzündladung (11) in eirem im Geschossboden (3) befestigten Trägerstück (16) angeordnet ist.
  7. 7. Aufschlagziinder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerstück (16) nach hinten hiilsenförmig verlängert ist und zwischen der hülsenförnigen Verlängerung (4) und einer diese übergreifenden hülsenförmigen Vorlängerung des Geschossbodens (3) eine im Bereich der Anzündladung mit einer Schlagbolzenwarze (19) versehene Schlagscheibe (7) im geringen Abstand von der Anzündladung (11) eingespan@t ist.
DE19803033060 1980-09-03 1980-09-03 Aufschlagzuender Ceased DE3033060A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0175060A3 (de) * 1984-06-11 1987-05-06 The State Of Israel Ministry Of Defence Israel Military Industries Zünder für Gewehrgranaten oder dergleichen
WO1997017587A1 (de) * 1995-11-08 1997-05-15 Oregon Etablissement Für Patentverwertung Zünder, insbesondere für handgranaten

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE693970C (de) * 1935-06-23 1940-07-25 Rafael Loennstroem Aufschlagzuender
DE1146409B (de) * 1960-10-29 1963-03-28 Energa Beharrungszuender fuer Geschosse

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