DE3031306A1 - Vorrichtung zum abfuellen einer fluessigkeit in flexible, zusammenlegbare behaelter. - Google Patents
Vorrichtung zum abfuellen einer fluessigkeit in flexible, zusammenlegbare behaelter.Info
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Description
Vorrichtung zum Abfüllen einer Flüssigkeit in flexible, zusammenlegbare Behälter.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abfüllen einer Flüssigkeit in flexible, zusammenlegbare Behälter, insbesondere
Kunststoffbeutel, welche ein Mundstück und einen
Verschluß für dieses Mundstück aufweisen.
Insbesondere betrifft die Erfindung als Behälter dienende Kunststoffbeutel, welche zum Befüllen und zum Ausgießen
ein Mundstück aufweisen, welches im Bereich einer Öffnung des Beutels mit diesem verbunden ist. Solche Behälter sind ·
zur Abfüllung von Wein geeignet, welcher unter von Sauerstoff freien Bedingungen gelagert werden sollte, um Verderb zu
vermeiden. Der gefüllte Beutel wird üblicherweise von einem Pappkarton aufgenommen.
Ein Beispiel für ein aus Mundstück und Verschluß bestehendes, zur Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung geeignetes
System ist das Fattori-System, welches in der australischen Patentschrift Nr. 446,218 beschrieben wird. Die erfindungsgemäße
Vorrichtung ist jedoch auch bei anderen Verschlußsystemen anwendbar.
Um einen Beutel der oben erwähnten Art zu füllen, ist es erforderlich, folgende Arbeitsschritte durchzuführen:
einen Verschluß vom Mundstück zu entfernen, den Beutel mit der abzufüllenden Flüssigkeit zu füllen, im Falle oxydierbarer
Flüssigkeiten, wie z.B. naturbelassener (non-fortified) Weine, Sauerstoff und andere unerwünschte Stoffe aus dem
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Beutel zu entfernen, und den Verschluß wieder am Mundstück anzubringen. Wegen der Flexibilität des Beutels ist er in
gefülltem Zustand schlecht zu handhaben, weshalb es erwünscht ist, die Handhabungsschritte auf ein Minimum zu reduzieren.
Die australische Patentschrift Nr. 505,044 beschreibt eine Vorrichtung, bei welcher die Bedienungsperson das Mundstück
eines flexiblen Beutels in ein festes Gabelstück einsetzt, worauf ein Verschlußbetätigungskopf den Verschluß vom Mundstück
entfernt. Der Verschlußbetätigungskopf bewegt sich dann in eine andere Position, in welcher er das Mundstück
freigibt, während gleichzeitig ein Abfüllkopf in einen zum Abfüllen geeigneten Eingriff mit dem Mundstück gebracht wird.
Nach Abschluß des Füllvorgangs kehrt der Abfüllkopf in seine ursprüngliche Position zurück, während der Verschlußbetätigungskopf
zugleich den Verschluß wieder am Mundstück anbringt. Die Bedienungsperson nimmt den gefüllten Beutel vom Gabelstück
ab und ersetzt ihn durch einen leeren Beutel, um den Zyklus der Arbeitsschritte abzuschließen.
Wenn auch diese genannte Vorrichtung die flexiblen Behälter wirksam füllt, so ist dorch ihre Arbeitsgeschwindigkeit begrenzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, welche in der Lage ist, derartige Behälter mit
größerer Geschwindigkeit zu füllen.
Zur Lösung dieser Aufgabe dient erfindungsgemäß eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art, welche gekennzeichnet
ist durch eine linke und eine rechte Halterung zum Festhal-
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ten je eines Mundstücks während der Entfernung des Verschlusses, der Befüllung des Behälters und dem Anbringen des Verschlusses;
durch einen linken und einen rechten Verschlußbetätigungskopf
jeweils zum Ergreifen, Entfernen und Anbringen des Verschlusses; durch einen Abfüllkopf zum Befüllen
der Behälter durch ihr Mundstück; und durch einen Rahmen, welcher den linken und den rechten Verschlußbetätigungskopf und
zwischen ihnen den Abfüllkopf trägt und zwischen einer linken und einer rechten Stellung bewegbar ist, wobei in der linken
Stellung der Abfüllkopf gegenüber der linken Halterung und der rechte Verschlußbetätigungskopf gegenüber der rechten
Halterung ausgerichtet ist, während in der rechten Stellung der Abfüllkopf gegenüber der rechten Halterung und der linke
Verschlußbetätigungskopf gegenüber der linken Halterung ausgerichtet ist.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, daß die Vorrichtung
derart ausgelegt ist, daß in der rechten Rahmenstellung der Abfüllkopf zur Befüllung des zugeordneten Behälters
mit einem in der rechten Halterung befindlichen Mundstück zusammenwirkt, während der linke Verschlußbetätigungskopf
einen Verschluß auf einem in der linken Halterung befindlichen Mundstück anbringt, die linke Halterung dieses
Mundstück freigibt, ein weiterer Behälter in eine gegenüber der linken Halterung ausgerichtete Stellung bewegt und sein
Mundstück von der linken Halterung erfaßt und durch den linken Verschlußbetätigungskopf der Verschluß von diesem
Mundstück entfernt wird, worauf dann der Rahmen in die linke Stellung überführt wird, in welcher der Abfüllkopf
zur Befüllung des zugeordneten Behälters mit dem in der linken Halterung befindlichen Mundstück zusammenwirkt,
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während der rechte Verschlußbetätigungskopf einen Verschluß auf dem in der rechten Halterung befindlichen Mundstück anbringt,
die rechte Halterung dieses Mundstück freigibt, ein weiterer Behälter in eine gegenüber der rechten Halterung
ausgerichtete Stellung bewegt und sein Mundstück von der rechten Halterung erfaßt und durch den rechten Verschlußbetätigungskopf
der Verschluß von diesem Mundstück entfernt wird, und der Zyklus sich weiter wiederholt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele der Erfindung wird diese näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Frontansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Teils des bei der Ausführungsform nach Fig. 1 benutzten Verschlußbetätigungskopfes
und
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform des
aus Verschlußbetätigungskopf und Abfüllkopf bestehenden Vorrichtungsteils.
Die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Vorrichtung besitzt ein auf einem Ständer 2 gelagertes Gehäuse 1, wobei der Ständer 2
Beine mit einem einstellbaren Fuß 3 besitzt. Das Gehäuse 1 enthält die mechanischen und elektrischen Einrichtungen für
die Bewegung und Betätigung des Abfüllkopfes und der Verschlußbetätigung sköpfe.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt eine linke Halterung und eine rechte Halterung, welche jeweils geeignet sind, ein
Mundstück während der Entfernung des Verschlusses, der Befüllung des Behälters mit einer Flüssigkeit und der Anbringung
des Verschlusses festzuhalten. Die linke Halterung wird durch gabelförmig angeordnete Finger 6 und die rechte Halterung
durch gabelförmig a !geordnete Finger 7 gebildet. Die gabelartig angeordneten Finger 6 bzw. 7 weisen einen solchen
Abstand auf, daß sie mit einer Nut oder Rille der vorzugsweise verwendeten, bekannten Mundstück-Bauform zusammenwirker
können.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt auch eine linke Einrichtung
zur Entfernung des Verschlusses und eine rechte Einrichtung zur Entfernung des Verschlusses, welche jeweils geeignet
sind, die Verschlüsse zu ergreifen und zu entfernen und sie wieder anzubringen. Vorzugsweise geschieht das Ergreifen
durch einen Klemmvorgang. Vorzugsweise besteht die linke Einrichtung aus einem allgemein mit 10 bezeichneten
Verschlußbetätigungskopf und die rechte Einrichtung aus einem allgemein mit 9 bezeichneten Verschlußbetätigungskopf. Vorzugsweise
umfaßt jeder der Verschlußbetätigungsköpfe 9 und 10 jeweils einen Kolben 33 bzw. 34, welcher Kolben jeweils
durch einen pneumatischen Zylinder 35 bzw. 36 bewegbar ist. Die Verschlußbetätigungsköpfe 9 und 10 sind geeignet, den
Verschluß zu ergreifen oder festzuklemmen, um ihn zu entfernen und nach Bedarf wieder anzubringen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt auch einen allgemein mit 8 bezeichneten Abfüllkopf mit einer Düseneinrichtung zur
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Abfüllung von Flüssigkeit in die Behälter über deren Mundstück. Eine bevorzugte Ausführungsform des Abfüllkopfes und
der Düseneinrichtung ist vollständig in der australischen Patentschrift Nr. 505,044 beschrieben. Vorzugsweise ist der
Abfüllkopf so gestaltet, daß er jeden Behälter evakuieren, mit einer abgemessenen Flüssigkeitsmenge, z.B. Wein, füllen
und schließlich den gefüllten Beutel mit einem inerten Gas, wie z.B. Stickstoff spülen kann, um einen Verderb des Behälterinhalts
durch Kontakt mit Sauerstoff zu verhindern.
Zur Anbringung des Abfüllkopfes zwischen dem linken Verschlußbetätigungskopf
und dem rechten Verschlußbetätigungskopf ist ein Rahmen vorgesehen, welcher bei der Ausführungsform nach
Fig. 1 in geeigneter Weise als Lagerplatte 4 ausgebildet ist, die an der Vorderseite des Gehäuses 1 mittels antreibbarer,
nicht gezeigter Lagerelemente angebracht ist, welche sich in das Gehäuse erstrecken, wobei mechanische Einrichtungen,
wie in horizontaler und vertikaler Richtung wirkende, nicht gezeigte pneumatisch betätigbare Zylinder, hinter der Lagerplatte
4 angebracht sind, um diese Lagerplatte zwischen zwei Stellungen hin und her zu bewegen, welche durch volle linien
bzw. durch unterbrochene Linien 5 dargestellt sind.
Beide Verschlußbetätigungsköpfe 9 und 10 sind am besten gleich konstruiert. Sie können Lagerböcke entsprechend der in Fig.
dargestellten Art aufweisen, welche allgemein mit 20 bezeichnet sind. Ein Lagerbock 20 besitzt eine sich verjüngende
Öffnung 21, welche von den Lagerarmen 22 und 23 begrenzt wird und in welche ein Mundstück mit einem daran befestigten Verschluß
von einer Bedienungsperson eingeschoben werden kann. Zwei bogenförmige Segmente 24 und 25 sind auf den Lagerarmen
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22 und 23 mittels Schraubbolzen 26 und 27 um das Ende der Öffnung 21 verschwenkbar gelagert. Eine Anzahl Anschlagstifte
28 befindet sich auf den Lagerarmen 22 und 23 zur Begrenzung des Bewegungsbereichs der Segmente 24 und 25. An der Unterseite
eines jeden der Segmente ist eine federbelastete Kugelrasteinrichtung (nicht gezeigt) vorgesehen, welche mit einer
Vertiefung an jedem Lagerarm unterhalb eines jeden Segments zusammenwirkt, um die Segmente in einer Öffnungsposition
einrasten zu können, wenn ein Mundstück und ein Verschluß aus der Halterung entfernt sind. Wenn ein Mundstück mit Verschluß
in die Öffnung 21 eingeschoben wird, rasten die Segmente aus ihrer geöffneten Stellung aus und nehmen die in
Fig. 2 dargestellte Stellung ein. Die Innenkanten 29 und 30 sind dabei so angeordnet, daß sie unter den Kragen des Verschlusses
greifen, so daß dieser abgehoben werden kann.
Der vertikale Abschnitt 31 des Lagerbocks 20 kann mit Mitteln versehen sein, um ihn mit den Verschlußbetätigungsköpfen verbinden
zu können. Befestigungsöffnungen 32 für den Durchtritt von Bolzen oder dergl., welche die Befestigung des Lagerbocks
im unteren Bereich der Verschlußbetätigungsköpfe ermöglichen, sind ganz allgemein für diesen Zweck geeignet.
Ein Elektronik-Schaltkasten 37 ist an der Vorderseite des
Gehäuses 1 angebracht, um die verschiedenen Parameter des Abfüllzyklus zu überwachen und zu steuern. Eine typische
Folge von durch die Elektronik zu überwachenden Arbeitsschritten ist nachfolgend aufgezählt:
(i) Eine Bedienungsperson setzt das Mundstück eines ungefüllten Beutels in die durch die Finger 6 gebildete
Halterung, die Vorrichtung wird in Betrieb gesetzt.
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(ii) Der Kolben 34 senkt sich auf den auf dem Mundstück
befindlichen Verschluß und hält ihn fest in Kontakt mit den Kanten 29 und 30 der Segmente 24 und 25.
(iii) Die Lagerplatte 4 wird vertikal angehoben, bewegt sich horizontal und senkt sich dann in die mit unterbrochenen
Linien 5 dargestellte Stellung, wodurch der Verschluß vom Mundstück abgehoben, der Abfüllkopf 8 über
dem nun offenen Mundstück positioniert und der Verschlußbetätigungskopf 9 über der durch die Finger 7
gebildeten Halterung positioniert wird.
(iv) Die Bedienungsperson setzt das Mundstück eines ungefüllten Beutels in die durch die Finger 7 gebildete
Halterung, während der Abfüllkopf 8 den durch die andere Halterung gehaltenen Beutel evakuiert, füllt
und mit Stickstoff spült.
(v) Der Kolben 33 senkt sich, um den von der durch die Finger 7 gebildeten Halterung gehaltenen Verschluß
zu ergreifen.
(vi) Die Platte 4 hebt sich in vertikaler Richtung, bewegt sich in horizontaler Richtung und senkt sich dann in
die in vollen Linien dargestellte Position, wodurch der Verschluß von dem zwischen den Fingern 7 gehaltenen
Mundstück abgenommen wird, der Abfüllkopf 8 über dieses Mundstück bewegt, und schließlich der Verschluß auf
das zwischen den Fingern 6 gehaltene Mundstück aufgesetzt wird.
(vii) Der Kolben 34 wird zurückgezogen und die Bedienungsperson entfernt den gefüllten und verschlossenen
Beutel aus der durch die Finger 6 gebildeten Halterung und ersetzt ihn durch einen leeren Beutel. Alternativ
kann die Vorrichtung einen Pneumatikkolben aufweisen,
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welcher automatisch den gefüllten Beutel aus der gabelförmigen Halterung drückt,
(viii) Der Zyklus wird unbegrenzt wiederholt.
(viii) Der Zyklus wird unbegrenzt wiederholt.
Die in Fig. 3 dargestellte Vorrichtung entspricht der anhand
der Fig. 1 und 2 erläuterten Vorrichtung in vielfacher Hin- :
sieht. Die Vorrichtung ist mit einem Abfüllkopf 40 und zwei j
Verschlußbetätigungsköpfen 41 und 42 versehen, wobei alle ,
drei Köpfe so gestaltet sind, wie dies anhand der Fig. 1 und ]
2 erläutert wurde. Diese drei Köpfe sind über drei Radialarme 43, 44 und 45 auf einer sich vertikal erstreckenden j
Säule 46 gelagert, welche diese Anordnung aus Armen und Köpfen über einer horizontalen Tischfläche 47 hält. Unter dem J1
Tisch sind Mittel vorgesehen, um die Säule 46 anzuheben und , abzusenken, und um die Säule aus der aus der Zeichnung er- ι
sichtlichen Stellung im Uhrzeigersinn in eine um 90 ver- ! schwenkte Stellung zu bewegen. Auf diese Weise kann der ,
Verschlußbetätigungskopf 42 aus der gezeigten Stellung in j eine Stellung überführt werden, in welcher er sich in der
in Fig. 3 gezeigten Position des Abfüllkopfes 40 befindet,
während sich der Abfüllkopf 40 dann in der gezeigten Stellung
des Verschlußbetätigungskopfes 41 befindet. Eine nicht gezeigte gabelförmige Halterung für das Mundstück eines Beutels
ist unterhalb der gezeigten Stellung des Abfüllkopfes 40 und
des Verschlußbetätigungskopfes 41 angebracht.
in Fig. 3 gezeigten Position des Abfüllkopfes 40 befindet,
während sich der Abfüllkopf 40 dann in der gezeigten Stellung
des Verschlußbetätigungskopfes 41 befindet. Eine nicht gezeigte gabelförmige Halterung für das Mundstück eines Beutels
ist unterhalb der gezeigten Stellung des Abfüllkopfes 40 und
des Verschlußbetätigungskopfes 41 angebracht.
Die Folge der unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 beschriebenen Arbeitsschritte kann auf die Vorrichtung gemäß Fig. 3
überöragen werden, wobei der einzige wesentliche Unterschied
darin besteht, daß die Köpfe auf andere Art zwischen ihren
ArbeitsStellungen bewegt werden. Während eines normalen Zyklus
überöragen werden, wobei der einzige wesentliche Unterschied
darin besteht, daß die Köpfe auf andere Art zwischen ihren
ArbeitsStellungen bewegt werden. Während eines normalen Zyklus
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wird die Säule 46 angehoben, um 90 gedreht und auf ihre
ursprüngliche Höhe abgesenkt, worauf die Bewegung umgekehrt wird, um die Säule in ihre Ausgangsposition zurückzubringen.
Dadurch wird auf die einzelnen Köpfe 40, 41 und 42 eine Bewegung übertragen, welche der Bewegung durch die Lagerplatte
4 nach Fig. 1 äquivalent ist.
Die Erfindung schafft eine Vorrichtung, bei welcher während der Befüllung eines Beutels ein anderer Beutel auf einer
benachbarte Fördereinrichtung abtransportiert und ein neuer Beutel herangeführt und positioniert werden kann, wobei zugl
gleich zur Vorbereitung des Füllvorgangs der Verschluß vom neuen Beutel abgenommen wird. Dadurch ergibt sich eine beachtliche
Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit der Vorrichtung im Vergleuch zu den beschriebenen Vorrichtungen nach dem bekannten
Stand der Technik. Durch die Verwendung einer Fördervorrichtung und einer Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung
ist man in die Lage versetzt, ein Bündel von Behälterbeuteln zu verwenden, dessen Beutel erst nach dem Befüllen
eine pralle Form annehmen. Dadurch kann die Maschine kontinuierlich und ohne direkten manuellen Eingriff arbeiten.
Es sind viele Abwandlungen und Änderungen der beschriebenen Konstruktion und der Anordnung der Teile möglich, ohne vom
aus den folgenden Ansprüchen zu entnehmenden Grundgedanken der Erfindung abzuweichen.
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ORIGINAL INSPECTED
eerse
it
Claims (6)
- PATENTANWÄLTE dipping. R. SPLANEMANN dipl-chem. dr. B. REITZNERZUQEL. VERTBeTER SEIM EPA · PROFESSIONAL REPRESENTATIVES BEFORE EPO · MANDATAIRES AQREtS PRÄS LOEBACI OPERATIONS PTY. LTD. eooo munchen a 19. Aug. 1980TaMS550 Bourke Street T8Lf0n mn 22*207/22009.. _ - /. Telegramm·: InventiuJ MünchenMelbourne, Vic./Australientwo».. 1148-1-11.031IhrZeichtmPatentanmeldungVorrichtung zum Abfüllen einer Flüssigkeit in flexible, zusammenlegbare BehälterAnsprüchel] Vorrichtung zum Abfüllen einer Flüssigkeit in flexible, zusammenlegbare Behälter, insbesondere Kunststoffbeutel, welche ein Mundstück und einen Verschluß für dieses Mundstück aufweisen, gekennzeichnet durch eine linke (6) und eine rechte (7) Halterung zum Festhalten je eines Mundstücks während der Entfernung des Verschlusses, der Befüllung des Behälters und dem Anbringen des Verschlusses; durch einen linken (10, Al) und einen rechten (9, 42) Verschlußbetätigungskopf jeweils zum Ergreifen, Entfernen und Anbringen des Verschlusses; durch einen Abfüllkopf (8, 40) zum Befüllen der130011/0719ORIGINAL INSPECTEDBehälter durch ihr Mundstück; und durch einen Rahmen (4, 43, 44, 45, 46), welcher den linken und den rechten Verschlußbetätigung skopf (10, 9, 41, 42) und zwischen ihnen den Abfüllkopf (8, 40) trägt und zwischen einer linken und einer rechten Stellung bewegbar ist, wobei in der linken Stellung der Abfüllkopf (8, 40) gegenüber der linken Halterung (6) und der rechte Verschlußbetätigungskopf (9, 42) gegenüber der rechten Halterung (7) ausgerichtet ist, während in der rechten Stellung der Abfüllkopf (8, 40) gegenüber der rechten Halterung (7) und der linke Verschlußbetätigungskopf (10, 41) gegenüber der linken Halterung (6) ausgerichtet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (4) in einer Ebene zwischen der linken und der rechten Stellung bewegbar ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (43, 44, 45, 46) zwischen der linken und der rechten Stellung drehbar ist.
- 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Transport der Behälter eine Fördervorrichtung vorgesehen ist, welche in zwei Reihen die Behälter trägt und sie zu den zugeordneten Halterungen (6, 7) führt.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abfüllkopf (8, 40) Mittel umfaßt, welche geeignet sind, daß Innere eines Behälters durch das Mundstück mit einem Vakuum zu verbinden, durch das Mundstück Flüssigkeit einzufüllen und einen Spülstrom eines inerten Gases durch das130011/0719Mundstück in den Behälter einzuleiten.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß pneumatisch betätigbare Mittel vorgesehen sind, um den Rahmen (4, 43, 44, 45, 46) zwischen seinen rechten und linken Stellungen zu bewegen und um die Verschlußbetätigungsköpfe (9, 10, 41, 42) und die Halterungen (24, 25) zu betätigen.7ο Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadu durch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung derart ausgelegt ist, daß in der rechten Rahmenstellung der Abfüllkopf (8, 40) zur Befüllung des zugeordneten Beh lters mit einem in der rechten Halterung (7) befindlichen Mundstück zusammenwirkt, während der linke Verschlußbetätigungskopf (10, 41) einen Verschluß auf einem in der linken Halterung (6) befindlichen Mundstück anbringt, die linke Halterung (6) dieses Mundstück freigibt, ein weiterer Behälter in eine gegenüber der linken Halterung (6) ausgerichtete Stellung bewegt und sein Mundstück von der linken Halterung (6) erfaßt und durch den linken Verschlußbetätigungskopf (10, 41) der Verschluß von diesem Mundstück entfernt wird, worauf dann der Rahmen (4, 43, 44, 45, 46) in die linke Stellung überführt wird, in welcher der Abfüllkopf (8, 40) zur Befüllung des zugeordneten Behälters mit dem in der linken Halterung (6) befindlichen Mundstück zusammenwirkt, während der rechte Verschlußbetätigungskopf (9, 42) einen Verschluß auf dem in der rechten Halterung (7) befindlichen Mundstück anbringt, die rechte Halterung (7) dieses Mundstück freigibt, ein weiterer Behälter in eine gegenüber der rechten Halterung (7) ausgerichtete Stellung bewegt und sein Mundstück von der rechten Halterung (7)130011/0719erfaßt und durch den rechten Verschlußbetätigungskopf (9, 42) der Verschluß von diesem Mundstück entfernt wird, und der Zyklus sich wiederholt.130011/0719
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