DE3030790T1 - Semiconductor circuit for voltage conversion - Google Patents
Semiconductor circuit for voltage conversionInfo
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
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Description
Halbleiterschaltung für Spannungswandlung
Technisches Gebiet der Erfindung
Diese Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Halbleitervorrichtungen, insbesondere auf MOS-(Metall-Oxid-Halbleiter-)Schaltungen für Spannungswandlung.
Diese Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Halbleitervorrichtungen, insbesondere auf MOS-(Metall-Oxid-Halbleiter-)Schaltungen für Spannungswandlung.
Bei vielen praktischen Anwendungsfällen mit in
MOS-Technologie ausgelegten elektrischen Schaltungen, so z. B. MOS-Speicherschaltungen und -Logikschaltungen,
ist es wünschenswert, eine auf dem Chip ausgebildete MOS-Schaltung zum Vervielfachen oder Erhöhen ("Boosting")
einer angelegten externen Spannung zu haben. Beim Stand der Technik sind solche Spannungs-VervieIfacherschaltungen
in Form von "Jacobs ladders" (siehe z. B. John Markus, Electronic Circuits Manual, Seite 139: "DC Voltage
Converter") ausgebildet, sowie als Schaltungen, in denen Kondensatoren abwechselnd parallel und in Serie geschaltet
werden, wobei während der Parallelschaltungsphase an jeden Kondensator eine externe Spannung angelegt wird
(siehe z. B. L. M. Braslavskii u. a., "Means of Transformerless Secondary Power Sources", Instruments and ,
Experimental Techniques, Band 20, Nr. 4, Seiten 1132-1140, und Seiten 1138-1139). Jedoch leiden diese bekannten
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ι-
Methoden unter unerwünschten Schwellenspannungsabfällen an den in diesen. Schaltungen verwendeten verschiedenen
MOS-Dioden, wodurch das Ausmaß der Spannungsvervielfachung unerwünscht herabgesetzt wird oder wodurch umgekehrt die
benötigte Anzahl von Kondensatoren und damit die für eine gegebene gewünschte Spannungsabgabe benötigte Halbleiterchipfläche
ansteigen, sowie unerwünschter Leistungsverlust verursacht wird. Es wäre daher wünschenswert, eine in MOS-Technologie
ausgelegte Spannungsvervielfacherschaltung
zu haben, die diese dem Stand der Technik anhaftenden unerwünschten Merkmale vermeidet.
■m '.'..·.■■■
Gemäßoder. Erfindung enthält eine Stufe (Fig. 1) einer
Spannungswandlerschaltung einen Kondensator (C-), der
über die Source-Drain-Pfade eines Paares von MOS-Transitorschaltern
(M3, M5) an einen separaten ersten und zweiten
Spannungsquellenanschluß (Masse, V1) angeschlossen ist zum
abwechselnden Anschalten und Trennen des Kondensators (C.) an, bzw. von dem ersten und zweiten Spannungsquellenanschluß (Masse,V-), ein Anschluß des Kondensators ist
außerdem über den Source-Drain-Pfad eines in Serie ger J
schalteten MOS-Transistors (M1) an einen zweiten Spannungs^-
quellenanschluß (V,) angeschlossen, die Gate-Elektrode des in Serie geschalteten Transistors (M1) ist an einen
weiteren MOS-Transistorschalter (M4) angeschlossen, um
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den in Serie geschalteten Transistor (M-) abwechselnd ein- und auszuschalten; die Stufe ist dadurch gekennzeichnet,
daß dieSchaltung weiterhin eine von dem weiteren Anschluß des Kondensators C1 über eine Last(M„) zurück
zu der Gate-Elektrode des in Serie geschalteten MOS-Transistors .(Μ.) laufende Rückkopplungsschleife enthält.
Diese Last (M9) wird vorteilhaft durch den Source-Drain-Pfad
eines MOS-Transistors gebildet, dessen Gate-Elektrode über den Source-Drain-Pfad des MOS~Transistorschalters
(M-.) an einen Spannungsquellenanschluß und an einen
ο
zweiten, kleineren Kondensator (C2) angeschlossen ist,
dessen anderer Anschluß an die Gate-Elektrode des in Serie geschalteten Transistors (M1) angeschlossen ist.
Da es der Kondensator C1 ist, der die meiste Halbleiterwaferflache
verbraucht, wird die von den zusätzlichen Elementen dieser Erfindung verbrauchte Extrafläche durch
die höhere Ausgangsspannung mehr als kompensiert, besonders bei mehrstufigen Ausführungsformen (Fig. 3) dieser Erfindung,
Diese Erfindung kann, zusammen mit ihren Zielen, Merkmalen und Vorteilen besser verstanden werden aus der folgenden
detaillierten Beschreibung, wenn diese gelesen wird in Verbindung mit den Zeichnungen, in denen '.·>
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ς ·
Fig. 1 ein schematisches Schaltungsdiagramm einer in MOS-Technologie ausgelegten Spannungswandler-Schaltungsstufe
gemäß einem speziellen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist,
Fig. 2 ein schematisches Schaltungsdiagramm einer in MOS-Technplogie ausgelegten Spannungswandler-Schaltungsstufe
gemäß einem weiteren speziellen Ausführungsbeispiel der Erfindung ist, und
Fig. 3 ein schematisches Schaltungsdiagramm eines in MOS-Technologie ausgelegten Spannungsvervielfachers
gemäß einem noch weiteren speziellen Ausführungsbeispiel· der Erfindung ist.
Eine in MOS-rTechnologie ausgelegte Spannungswandler-Schaltungsstufe
JJ) ist wie folgt ausgestaltet (Fig. 1): Ein Eingangsanschluß 11 ist über den Drain-Source-Pfad
eines ersten, in Serie geschalteten MOS-Transistors M.,
der mit einem ersten, relativ großen MOS-Kondensator C. in Reihe geschaltet ist, an einen Ausgangsanschluß 13 ·
angeschlossen. Eine Rückkopplungsschleife enthält den Drain-Source-Pfad eines zweiten, Rückkopplungs-MOS-Transistors
M2, der zwischen den Ausgangsanschluß 13 und die Gate-
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Elektrode des ersten MOS-Transistors M. geschaltet ist.
Der Gate-Elektrodenanschluß 15 des zweiten MOS-Transistors M- ist über einen relativ kleinen Rückkopplungskondensator
C2 an seinen Source-Anschluß 14 geschaltet. Hilfs-MOS-Schalttransistoren
M-,, M. , Mc und M, werden durch eine
periodische Taktimpuls-Eingangsfolge 0 (für M- und M4)
und für MR und M) gesteuert. Die Folgen 0 und sind
mit Ausnahme der Spannungspegel identisch, da sie sich für das periodische und gleichzeitige "Ein"- und "Aus"-schalten
all dieser Hilfs-Schalttransistoren M3, M4, M
und M, eignen. Sämtliche Transistoren M.-Mg sind typischerweise
vom N-MOS-Anreicherungstyp. Auf diese Weise werden
die beiden Kondensatoren (C. , C3) von diesen Hilfs-Schalttransistoren
periodisch abwechselnd an eine auf Mas® bezogene Ladespannung V von typischerweise
etwa +5VoIt (N-MOS) bezüglich Masse angeschlossen und
davon getrennt. Als Ergebnis wird der in Serie geschaltete Transistor M.. auf Grund der an seine Gate-Elektrode
angelegten Rückkopplungsspannung, die über den Rückkopplungstransistor M„ zugeführt wird, "ein"-geschaltet,
wenn diese Kondensatoren von der Ladespannung V getrennt werden. Somit legt M1 eine Eingangsspannung V„ an einen
Anschluß (12) des ersten Kondensators (C1) und hebt das
Potential des Ausgangsanschlusses 13 auf die Eingangsspannung zuzüglich der Ladespannung (V_ +V1) an. Bei
N-MOS-Technologie ist V2 positiv.
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- X-
3Q3079Q
Das Ausgangspotential (V_ + V1) kann (anstelle von
V2) als die Eingangsspannung einer ähnlich aufgebauten
zweiten Spannungswandler-Schaltungsstufe verwendet werden, wodurch die Ausgangsgröße dieser zweiten Stufe
(V2 + 2V1)wird; dies kann für so viele Stufen fortgesetzt
werden, wie erwünscht sind. Wie weiter in Fig. 2 gezeigt ist, kann die gesamte Schaltung 2_0^ in ein
einzelnes Halbleitersubstrat integriert werden, das mit einer Spannung V3 von typischerweise -5 Volt (Sperr-Gatevorspannung)
vorgespannt wird.
Während des Betriebs schaltet die Taktphasenfolge 0 die Hilfs-MOS-Transistören M,, M-, B1- und M, ab-
wechselnd "ein" und "aus". Dadurch werden die Anschlüsse
12 und 14 abwechselnd auf Massepotential geschaltet,
bzw. von Massepotential getrennt, wohingegen die Anschlüsse 13 und 15 durch das "Ein"- und "Aus"-Schalten
an eine Ladespannung V1 von typischerweise
+5 Volt bei N-MOS-Technologie geschaltet, bzw. von dieser Spannung getrennt werden (die Halbleiter^-
substrat-Vorspannung liegt bei etwa -5 Volt). Während der "Lade"-Phase, wenn 0 die Transistoren M3 , M4, M5
und Μ,, "ein"-schaltet, ist der Serientransistor M.. "aus",
da seine Gate-Elektrpde und der Drain-Anschluß 12 beide an Masse liegen und die Spannung V2 am Anschluß 11 '
niemals negativ ist.
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Folglich wird während der Ladephase der Kondensator C.
von dem Eingangsanschluß 11 getrennt. Vorteilhaft ist jeder der Kondensatoren C1 und C~ durch einen MOS-Transistor
qebildet, dessen Source permanent an seinen Drain angeschlossen ist und dessen Gate-Elektrode während der Ladephase
an V1 liegt. Außerdem ist während dieser Ladephase
das Potential sowohl an der Gate-Elektrode als auch dem Drain des Rückkopplunqstransistors M~ qleich V1, während
das Potential an der Source dieses selben Transistors dem Massepotential entspricht; daher ist der Transistor
M~ dann "ein"-geschaltet und unterstützt den Spannungsabfall an seinem Source-Drain-Pfad (Kanal). Folglich
ä : ■■ ■■
werden während der Ladephase beide .Kondensatoren C. und
Cy auf eine Spannung von V1 aufgeladen. Genau nach dem
Ende der Ladephase werden alle Hilfs-Transistoren M,, M.,
Mj. und M, "aus"-qeschaltet, wodurch die Anschlüsse 12
und 14 von Masse und die Anschlüsse 13 und 15 von V1
getrennt werden. Weiterhin reicht zu dieser Zeit die positive Ladunq auf der Gate-Elektrode des Rückkopplungskondensators
C- noch aus, um den nunmehr schwimmenden Anschluß 15 auf dem Potential V zu halten, während die
/ positive Ladung auf der Gate-Elektrode des großen Kondensators C1 noch ausreicht, den nunmehr schwimmenden Anschluß
13 auf dem Potential V1 zu halten? der Rückkopplungstransistor M1 bleibt daher im "Ein"-Zustand, wobei der
Anschluß.14 Massepotential hat. Als Ergebnis fließt positive
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-3-
Ladung durch M2 zum Anschluß 14, wodurch das Potential
an diesem Anschluß 14 angehoben wird. Wenn genau nach dem Ende der Ladephase ein kurzes Zeitintervall so verstrichen
ist, steigt also das Potential am Anschluß 14 auf die Schwellenspannung des in Serie geschalteten
Transistors M1 an; dadurch wird M1 "ein"-geschaltet,
da V1 positiv ist (bei N-MOS-Technologie) und das
Potential am Anschluß 12 zu der Zeit dem Massepotential entspricht. Somit steigt im Ergebnis das Potential am
Anschluß 12 auf V2 an.
Andererseits verbleibt der Spannungsabfall an C1 im
wesentlichen bei V1, da C1 so viel größer ist als die
parasitäre Kapazität des Anschlusses 14 gegen Masse, und deshalb fließt lediglich eine vernachlässigbare
Ladungsmenge von der Gate-Elektrode von C. über M2
zu diesem Anschluß 14; daher steigt das Potential am Ausgangsanschluß 13 praktisch vollständig auf V.. + V '
an, das gleiche gilt für das Potential am Anschluß 14; das Potential am Anschluß 15 hingegen steigt an auf
(V1 + V2) + V1 = (V2+2V1). Folglich bleibt M2 - wie
auch M1 - "ein"-geschaltet (da die Schwellenspannungen
beide kleiner sind als V1) bis zum Beginn der genau
nächsten "Lade"-Phase, wenn M^, Mi, L und JL wiederum
"ein"-geschaltet werden. Es ist das Ansteigen des Potentials am Äusgangsanschluß 13 auf (V1VV-), das
charakteristisch ist für. einen"Spannungsaddierer" oder
■ ■' U i- ί
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* /it} -
- yl -
eine Stufe eines "Spannungsvervielfachers", was beide Formen von Spannungswandlern sind.
Aus der obigen Beschreibung des Betriebs ist ersichtlich, daß der Rückkopplungstransistor M2 die Form eines
Lastelements geeigneter Impedanz annehmen könnte, was den Kondensator C0 und seinen Hilfstransistor M, ent-
2 6
behrlich machte. Ein solches Lastelement könnte ein einfacher Widerstand sein oder ein MOS-Transistor vom
Verarmungstyp, dessen Drain bleibend an seine Gate-Elektrode
angeschlossen ist.
Fig. 2 zeigt eine erste Schaltungsstufe 20 einer Spannungsvervie.lfacher-MOS-Schaltung
gemäß einem weiteren speziellen Ausführungsbeispiel der Erfindung. Elemente, die den
Schaltungen nach Fig. 1 und 2 gemeinsam sind, wurden mit denselben Bezugszahlen versehen. Grundsätzlich ist die
Schaltungsstufe 20 gemäß Fig. 2 die gleiche wie die zuvor beschriebene Stufe 10 gemäß Fig. 1, mit der Ausnahme,
daß die Steuerschaltung zum Bereitstellen der Takteingangsfolgen 0 und in Fig. 2 detaillierter gezeigt ist.
In der Schaltung 2jO_ werden die beiden Werte V1 und V_ aus
Gründen der Zweckmäßigkeit und Vereinfachung beide zu . +5 Volt (N-MOS-Technologie) genommen. Die Halbleitersubstrat-Vorspannung
beträgt typischerweise -5 Volt (Sperr-Gate-Vörspannung); es könnte jedoch jede Substrat-Vorspannung
zwischen -5 Volt und Massepotential verwendet werden. Die
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Takteingangsfolge 0, wie sie in Fig. 2 angedeutet ist,
wird in der Form einer 5-Volt-Impulsfolge an einen Takteingangsanschluß
21 gelegt. Die Impulsfolge hat typische Anstiegs- und Abfallzeiten von 50 Nanosekunden und
Impulsdauern von 20 0 Nanosekunden, wodurch die eine Taktperiodendauer von 500 Nanosekunden geschaffen wird,
d. h., ein Takt mit einer Frequenz von 2 Megahertz. Die Takteingabe am Anschluß 17 beträgt somit während
jeder "Lade"-Phase, wenn die Hilfs-Schalttransistoren
"ein"-geschaltet werden, +5 Volt, sie beträgt 0 Volt (Massepotential), wenn diese Transistoren "aus"-geschaltet
werden. Zu der Schaltung 2£ wurde (im Vergleich zur Schaltung TiO) ein MOS-Kondensator C3 zusammen
mit einem Paar Steuer-MOS-Transistoren M_ und M0 zu dem
Zweck hinzugefügt, für die Folge Spannungspegel sicherzustellen, die zum abwechselnden "Ein" und "Aus" der
Transistoren M1- und Mfi geeignet sind. Das Problem des
Sicherstellens dieser richtigen Spannungspegel ergibt sich aus der Tatsache, daß während der Phase, in der die
Hilfs-Schalttransistoren M5 und Mg "aus"-geschaltet sind,
die Spannung am Ausgangsanschluß 13 auf (V2 +V1) und
die am Anschluß 15 auf (V + 2V1) ansteigt, wodurch die
Schwellenspannungen der Transistoren M5 und Mfi für das
nachfolgende "Ein"-schalten auf einen Viert etwas ober- ' s
halb von V1 = 5 Volt ansteigen, typischerweise auf etwa
6 Volt. Folglich erhöht der Kondensator C, (in Kombination
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* η-
-Vt-
mit M7) die Taktimpulseingangsgröße am Anschluß 17 auf
Grund des Bootstraps-Effekts auf eine Spannung, die weit genug über 5 Volt liegt, um die Transistoren M5
und M, "ein"-zuschalten,
b
b
Wenn z. B. nach den ersten wenigen oder mehreren Zyklen des Takts 0 an dem gepulsten Spannungs-Takteingangsanschluß
17 der Takt 0"niedrig" ist, typischerweise 0 Volt hat, bringt (der als Diode wirkende) Transistor M7 die
Spannung am Anschluß 16 (Gate-Elektrode von C~) auf einen Pegel von typischerweise 4 Volt, d. h., V1 (= 5 Volt) abzüglich
des Schwellenwertes von M7(=1 Volt), und zwar genau vor dem Beginn jeder "Lade"-Phase. Wenn danach der Takt
"hoch" , d. h. auf +5 Volt geht, erhöht der Kondensator C, die Spannung am Anschluß 16 auf Grund des Bootstraps-Effekts
typischerweise auf etwa (4+5) oder 9 Volt, was mehr als ausreichend ist, um das "Ein"-Schalten der
Hilfs-Transistoren M5 und Mg zu gewährleisten. Noch
später dann, wenn der Takt 0 "niedrig" wird, d. h. auf 0 zurückgeht, kehrt die Spannung am Anschluß 16 auf
V1 abzüglich des Schwellenwertes von M7 zurück, wodurch
wiederum die Hilfs-Transistoren M5 und M "aus"-geschaltet
werden.
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- 3*5 -
Der Transistor M0 hat den Zweck, zu verhindern, daß die
Spannung am Anschluß 16 oberhalb der Spannung V. zuzüglich
eines Schwellenwertes von Mg verbleibt, wenn der Takt 0
"niedrig" wird, d. h., wenn der Anschluß 16 eine Spannung aufweisen soll, die sich zum "Aus"-schalten der HilfsTransistoren
Mr und Mg eignet. Dieses Problem (, daß die
Spannung am Anschluß 17 zu hoch bleibt, wenn der Takt auf "niedrig" geht,) ist besonders akut, wenn die durch den
Anschluß 16 mit dem Ausgangsanschluß 13 gebildete Uberlappungskapazität
einschätzbar ist, was schwerwiegender wird durch das Vorhandensein vieler Stufen und somit von
mehr Uberlappungskapazität, sowie selbst durch höhere Spannung am Ausgangsanschluß 13 auf Grund der vielstufigen
Spannungsvervielfachung. Geht der Takt 0 "hoch", wird der Transistor Mg "ein"-geschaltet und dient damit zum
Vermindern der Spannung am Anschluß 16 auf etwa V1 zuzüglich eines Schwellenwerts von M„, oder auf etwa 6 Volt.
Wenn somit der Takt 0 anschließend "niedrig" wird, geht die Spannung am Anschluß 16 plötzlich um etwa 5 Volt, d. h.
um die Taktimpulshöhe von 0, herunter auf eine Spannung von geringfügig mehr als einem Volt. Dies ist niedrig
genug, um die Transistoren M5 und Mß "aus"-zuschalten,
selbst bei Vorliegen einer durch den Anschluß 17 und den Ausgangsanschluß 13 gebildeten überlapplungskapazität,
solange diese Uberlappungskapazität klein ist im Vergleich zur Kapazität des Bootstrap-Kondensators C5.
■J
130612/002Gi
Fig. 3 zeigt eine vierstufige Spannungsvervielfacherschaltung.
Entsprechende Elemente (nicht notwenigerweise mit identischen Parametern) nachfolgender Stufen werden
mit den gleichen Bezugszahlen oder um zehn erhöhten Indizes markiert. Am Ausgangsanschluß 4 3 der vierten
Stufe gibt ein Ausgangstransistor M,-4 nur während der
Phasen von 0, wenn sämtliche Stufen zueinander in Serie geschaltet sind und die Eingangsspannung V„ am
Eingangsanschluß 11 ansteht, d. h., wenn die Transistoren
M1, M11, M21 , M31 und M54 sämtlich "eingeschaltet sind,
die Vervielfacher-Ausgangsgröße (V„+4V1) oder typischerweise
.(5+4x5 =) 25 Volt an einen Ausgangskondensator (C1-I)
an dem Vervielfacher-Ausgangsanschluß 61. Der Ausgangstransistor M^4 dient dazu, die Ausgängsgröße mit dem
gewünschten vervielfachten Spannungspegel unmittelbar nach der Ladephase ohne Verlust irgendeiner Schwellenspannung
zu liefern. Ein Widerstand R51 repräsentiert
ein Lastelement als Gebrauchsvorrichtung, die Ladung aus Cc1 leitet und diese Ladung an den Masseanschluß
transportiert. Zusätzliche Ausgangstransistoren M^1 , M1.„
und M„ liefern in ähnlicher Weise die Ausgangsgröße der ersten, zweiten und dritten Stufe an den Vervielfacher-Ausgangsanschluß
61, und zwar nur mit dem Zweck, die Einschwingvorgänge zu beschleunigen mit dem Schaffen
einer Ausgangsgröße von den früheren Stufen niedriger Impedanz, obgleich unterhalb des gewünschten letztlichen
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Ausgangsspannungspegels. Jedoch ist der zuletzt genannte Zweck optional, so daß diese Transistoren H--, M1^2 und
M53 fortgelassen werden können und an den Vervielfacher-Ausgangsanschluß
61 lediglich der Äusgangstransitor M,-^
und der Ausgangskondensator C5V angeschlossen werden.
Lediglich zu Zwecken der Erläuterung folgt ein Beispiel für die verschiedenen Parameter der Bauteile in Fig. 3
in N-MOS-Technologie (Gegenwirkleitwerte der Transistoren,
Kapazitäten der Kondensatoren und Widerstandswerte der Widerstände):
1306Ϊ2/0 020
| 12 | 3030790 | |
| M1 - | C21 * | 2 2000 Mikroampere/Volt |
| M2 = | 25 | |
| M3 | 22 | 6750 |
| M4 = | 250 | |
| M5 = | 6750 | |
| "6 = | 25 | |
| M7 | 25 | |
| "δ | 25 | |
| "ll = | 1500 | |
| "l2 = | 25 | |
| "l3 = | 2250 | |
| "l4 = | 250 | |
| "l5 = | 2250 | |
| "l6 " | 25 | |
| "21 = | 1000 | |
| "22 β | 25 | |
| "23 = | 750 | |
| "24 - | 250 | |
| M = "25 |
750 | |
| "26 = | 25 | |
| "31 = | 1000 | |
| M = | 25 | |
| 32 | ||
| H33 * | 250 | |
| H34 - | 250 | |
| Moc | 500 | |
| 35 | ||
| "36 * | 25 | |
| "51 - | 500 | |
| "52 " | 500 | |
| "53 = | 500 | |
| "54 S | 500 | |
| ci - | 270pf | |
| C2 - | 1 | |
| C3 - | 30 | |
| Cll = | 90 | |
| C | 1 | |
| 30 | ||
| 1 | ||
130612/0020
C31 - ίο
C32 - 2
C51 - 100
R51 = 10 megohm
Obgleich diese Erfindung im einzelnen an Hand spezieller Ausführungsformeη beschrieben wurde, können verschiedene
Modifikationen vorgenommen werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Beispielsweise kann anstelle
von N-MOS aus P-MOS (P-Kanal-)Technologie verwendet werden mit Polaritätsumkehr der verschiedenen der
Schaltung zugeführten Spannungen. Weiterhin kann beispielsweise, obgleich das Verhältnis der Kapazitäten
C^C11 gleich 270/90=3 bei dem obigen Beispiel ist,
dieses Verhältnis bis auf 1,2 verkleinert werden, allerdings unter Inkaufnahme einer etwas schlechteren
Einschwingzeit, In ähnlicher Weise können andere Bauteile in bedeutendem Maße variiert werden, so daß
sie von den oben angegebenen Beispielwerten abweichen, ohne daß die Betriebsweise in bedeutendem Maße beeinträchtigt
wird.
130612/0020
Claims (1)
- BLUMBACH · WESER · BERGEN · KRAMERZWIRNER - HOFFMANN 3Q3Q790PATENTANWÄLTE IN MÖNCHEN UND WIESBADENPatentconsult RadeckestraOe 43 8000 München 60 Telefon (0B9) 883603/883604 Telex 05-212313 Telegramme Patenlconsult Patentconsult Sonnenberger Straße 43 6200 Wiesbaden Telefon (06121) 562943/561998 Telex 04-186237 Telegramme PatentconsultWestern Electric Company, Incorporated P 30 30 790.5 New York, N. Y. 10038 USA BoIl 16Halbleiterschaltung für Spannungswandlung Patentansprücheί 1.JHalbleiter-Spannungswandlerschaltung, mit einem Konden-sator (C.) mit einem ersten und zweiten Anschluß, die jeweils über den Source-Drain-Pfad eines separaten MOS-Transistorschalters (M3, M^) an einen separaten ersten und zweiten Spannungsquellenanschluß (MaSSe11V1) angeschlossen sind, wobei die Transistoren die Kondensatoranschlüsse abwechselnd an den ersten und zweiten Spannungsquellenanschluß (Masse/V ) anschließen und davon trennen, der erste Kondensatoranschluß außerdem über den Source-Drain-Pfad eines in Serie geschalteten MOS-Transistors (M.) an einen zweiten Spannungsquellenanschluß (V„) angeschlossen ist, und die Gate-Elektrode des in Serie geschalteten Transistors (M.) an einen weiteren MOS-Transistorschalter (M4) angeschlossen ist, um den.in Serie geschalteten Transistor (M..) abwechselnd ein- und auszuschalten, ,München: R. Kramer Dipl.-Ing. · W. Weser Dipl.-Phys. Dr. rer. nal. · E. Hoffmann Olpl.-Ing. Wiesbaden: P.G. Blumbach Dlpl.-Ing. · P. Bergen Prof.Dr. Jur.Dipl.-Ing.,Pat.-Ass., Pat.-Anw.bis 1979 · G. Zwirner Dipl.-Ing. Dipl.-W.-Ing.130612/0020/fr-dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung weiterhin eine von dem zweiten Anschluß des Kondensators (C1) über eine Last (M ) zurück: zu der Gate-Elektrode des in Serie geschalteten MOS-Transistors (M1) laufende Rückkopplungsschleife enthält.2. Schaltung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Last (M-) der Source-Drain-Pfad eines MOS-Transistors (M~) ist, dessen Gate-Elektrode über den Source-Drain-Pfad eines noch weiteren MOS-Transistors (M6) an einen Spannungsquellenanschluß und an einen Anschluß eines zweiten, kleineren Kondensators (C„) angeschlossen ist, dessen anderer Anschluß an die Gate-Elektrode des in Serie geschalteten Transistors (M1) angeschlossen ist.3. Schaltung nach Anspruch 2,gekennzeichnet durch einen Bootstrap-Kondensator (C_), von dessen Anschlüssen der eine an die Gate-Elektrode der beiden MOS-Transistoren Mc und M, und der andere an einen gepulsten Spannungsquellenanschluß 17 angeschlossen ist.4. Schaltung nach Anspruch 3, ; ί dadurch gekennzeichnet, daß die Gate-Elektroden der '.' beiden MOS-Transistoren Mc und M an einen der hohen5 6130612/0020ORIGINAL INSPECTEDStrom führenden Anschlüsse jedes der MOS-Transistoren Mt und M0 angeschlossen sind, und daß die Gate-Elektrode von Mft an die Gate-Elektroden von M5 und M, angeschlossen ist und die Gate-Elektrode von M7 an den anderen der hohen Strom führenden Anschlüsse von M0 und an denSpannungsquellenanschluß V1 angeschlossen ist.130612/0020
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