DE3030610C2 - Zangenartiges Werkzeug zum Abisolieren der isolierenden Umhüllung von elektrisch isolierten Leitern - Google Patents
Zangenartiges Werkzeug zum Abisolieren der isolierenden Umhüllung von elektrisch isolierten LeiternInfo
- Publication number
- DE3030610C2 DE3030610C2 DE3030610A DE3030610A DE3030610C2 DE 3030610 C2 DE3030610 C2 DE 3030610C2 DE 3030610 A DE3030610 A DE 3030610A DE 3030610 A DE3030610 A DE 3030610A DE 3030610 C2 DE3030610 C2 DE 3030610C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cutting blade
- handle
- stripping
- main part
- pliers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000004020 conductor Substances 0.000 title claims description 62
- 238000009413 insulation Methods 0.000 title description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 9
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 4
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 description 3
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 2
- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 208000014674 injury Diseases 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 125000000391 vinyl group Chemical group [H]C([*])=C([H])[H] 0.000 description 1
- 229920002554 vinyl polymer Polymers 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G1/00—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
- H02G1/12—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof
- H02G1/1202—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof by cutting and withdrawing insulation
- H02G1/1204—Hand-held tools
- H02G1/1207—Hand-held tools the cutting element not rotating about the wire or cable
- H02G1/1209—Hand-held tools the cutting element not rotating about the wire or cable making a transverse cut
- H02G1/1212—Hand-held tools the cutting element not rotating about the wire or cable making a transverse cut using wire or cable clamping means
Landscapes
- Removal Of Insulation Or Armoring From Wires Or Cables (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein zangenartiges Werkzeug zum Abisolieren der isolierenden Umhüllung von
elektrisch isolierten Leitern, bestehend aus einem Hauptteil, welcher einstückig aus einem ersten Handgriff
mit einer Backe gebildet ist, aus einem zweiten Handgriff, der mit dem ersten Handgriff um einen
Achsstummel schwenkbar ist, aus einem Schneidklingenhalter, der an dem Hauptteil in Richtung der Achse
des ersten Handgriffs längsverschieblich angelenkt und über einen Verbindungsstab mit dem zweiten Handgriff
gelenkig verbunden ist und der durch Schwenkung des zweiten Handgriffs gegenüber dem Hauptteil zusammen
mit einem Führungselement, in welchem der Schneidklingenhalter längsverschieblich ist, verschwenkbar
ist, aus zwei miteinander zusammenwirkenden Schneidklingen, von denen die erste Schneidklinge
am zangenmaulseitigen Endabschnitt des Schneidklingenhalters und die zweite Schneidklinge am zangenmaulseitigen
Endabschnitt des Hauptteils zum Einschneiden in die isolierende Umhüllung und zum
Abziehen der abgeschnittenen isolierenden Umhüllung von der Leiterader bei geschlossenem ersten und
zweiten Handgriff angeordnet sind, aus zwei miteinander zusammenwirkenden Halteteilen, zwischen denen
der isolierte Leiter beim Betätigen der Zange gehalten ist, von denen das eine Halteteil am zangenmaulseitigen
Ende des Führungselements und das andere Halteteil am zangenmaulseitigen Ende der Backe ausgebildet ist,
wobei beim Zusammendrücken der beiden Handgriffe zunächst die Halteteile und die Schneidklingen unter
Einklemmen des Leiters in eine einstellbare geschlossene Stellung bewegbar sind und beim weiteren
Zusammendrücken der Handgriffe wenigstens eine Schneidklinge durch den Verbindungsstab relativ zum
Hauptteil in axialer Richtung des Führungselements und des Schneidklingenhalters bei unveränderter Schließstellung
der Halteteile verschiebbar sind.
Ein derartiges zangenartiges Werkzeug zum Abisolieren der isolierenden Umhüllung von elektrisch
isolierten Leitern ist aus der DE-AS 24 02 187 bekannt. Bei dieser bekannten Konstruktion wird jedoch der
abzuisolierende elektrische Leiter lediglich beim Abziehen eines Teils der isolierenden Umhüllung durch zwei
flache Backen festgehalten. Das Abziehen eines Teiles der isolierenden Umhüllung von einem elektrisch
isolierten Leiter kann jedoch bei dieser bekannten Konstruktion dann problematisch werden, wenn es sich
beispielsweise um einen sogenannten Bandleiter mit mehreren nebeneinander liegenden Leitern handelt, da
dann eine genau definierte und geradlinig verlaufende Abrißkante der isolierenden Umhüllung nicht mehr mit
Sicherheit gewährleistet werden kann.
Auch wird bei dieser bekannten Konstruktion eine der Klemmbacken beim Abstreifvorgang mit Hilfe einer
Steuerfläche verschoben, was jedoch ein auf der Steu-, fläche entlang bewegbares Nockenteil erforderlich
macht, so daß dadurch die gesamte Konstruktion vergleichsweise aufwendig wird. Auch bietet dieses
bekannte Werkzeug nicht die Möglichkeit, mit einer einzigen Betätigung der Handgriffe sowohl in die
abzuisolierende Ummantelung eines elektrischen Leiters einen Schnitt einzubringen und den eingeschnittenen
abzutrennenden isolierenden Ummantelungsteil dann vom Leiterende abzuziehen.
Aus der US-PS 33 83 959 ist eine Drahtabstreifvorrichtung bekannt, die Einrichtungen wie beispielsweise
ein durch einen Handgriff drehbares Zahnrad enthält, ?.o daß diese bekannte Vorrichtung eine sehr aufwendige
Konstruktion darstellt und auch sehr kompliziert aufgebaut ist
Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, ein zangenartiges Werkzeug zum Abisolieren der isolierenden
Umhüllung von elektrisch isolierten Leitern der eingangs genannten Art derart zu verbessern, daß das
Abziehen einer abgeschnittenen isolierenden Umhüllung vom elektrischen Leiter bei einfacher Konstruktion
des Werkzeugs mit größerer Sicherheit und ohne Beschädigung des elektrischen Leiters erfolgen kann,
und beispielsweise auch flache isolierte elektrische Leiter (wie Bandleiter) ohne die Gefahr einer
Beschädigung des elektrischen Leiters abisoliert werden können.
Ausgehend von dem zangenartigen Werkzeug der eingangs genannten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
durch die Merkmale nach dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 gelöst
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Werkzeugs wird zunächst der abzuisolierende elektrische
Leiter mit größerer Sicherheit, insbesondere beil;/ Abziehen der abgeschnittenen isolierenden Umhüllung,
festgehalten, da der isolierte elektrische Leiter an der Schnittkantenstelle zumindest von einer Seite festgehalten
wird. Auch kann die Festhaltekraft im Vergleich zu der bekannten Konstruktion geringer ausgebildet
werden und dadurch das Einschneiden in die isolierende Umhüllung und das nachfolgende Abziehen des
abgeschnittenen Isolierteiles mit vergleichsweise geringerer Kraft durchgeführt werden, wodurch die Gefahr
einer Verletzung des elektrischen Leiters erheblich reduziert wird und insbesondere auch sehr flach
ausgebildete elektrische Leiter ohne die Gefahr einer Beschädigung des elektrischen Leiters abisoliert werden
können. Auch wird bei der erfindungsgemäßen Konstruktion der abzuisolierende elektrische Leiter im
Schnittstellenbereich selbst festgehalten, so daß der Vorgang des Abziehens des abgeschnittenen isolierteiles
nicht nur mit geringerem Kraftaufwand, sondern auch sehr viel sicherer an einer genau definierten Stelle
erfolgen kann.
Da die obere und die untere Schneidklinge seitlich von den zwei Handgriffen vorstehen, behindert der
zwischen der oberen und der unteren Schneidklinge angeordnete elektrische Leiter nicht die Bewegung der
Handgriffe, und die untere Schneidklinge kann in jeder gewünschten Stellung längs des Leiters angeordnet
werden, um eine sichere Abisolierung der isolierenden Ummantelung zu ermöglichen. Da die untere Schneidklinge
ferner an der unteren Backe befestigt ist, und sich auch während des Abisolierens nicht bewegt, kann die
Konstruktion des Werkzeugs einfach gehalten werden.
Da ferner die Schneidklingenkanten komplementär an der sich gegenüberliegenden oberen und unteren
Schneidklinge vorgesehen sind, kann die isolierende Ummantelung von einem abgeflachten elektrischen
Leiter abisoliert werden, der eine größere Anzahl von isolierten Einzelleitern oder einen ummantelten massiven
Leiter enthält
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Hinweis auf die Zeichnungen
näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform mit Merkmalen nach der Erfindung, die ein Werkzeug zum
ίο Abisolieren der isolierenden Ummantelung von einem isolierten elektrischen Leiter mit einem weggebrochenen
Abschnitt darstellt,
F i g. 2 eine der F i g. 1 ähnliche Darstellung, in welcher jedoch die obere Schneidklinge und die
zugeordnete Abisolierklinge in ihrer abgesenkten Stellung dargestellt sind,
F i g. 3 eine der F i g. 2 ähnliche Ansicht, in welcher
jedoch die zugehörige Abisolierklinge in ihrer Abisolierstellung dargestellt ist,
F i g. 4 eine stirnseitige Ansicht des Werkzeugs in der in F i g. 3 dargestellten Stellung, und
Fig.5 eine perspektivische Ansicht des Werkzeugs
nach F i g. 1 mit einem weggebrochenen Abschnitt.
Gemäß den Fig. 1 und 5 weist ein Hauptteil la mit einem oberen Handgriff 1 mit U-förmigem Querschnitt eine untere Backe 2 auf, die einstückig mit dem vorderen Ende des Handgriffs ausgebildet ist, wobei die untere Backe an ihrem maulseitigen Endabschnitt ein unteres Halteteil 3 aufweist, das sich vom vorderen Ende der unteren Backe 2 weg erstreckt und ferner seitlich einer Fläche Γ des oberen Handgriffs 1 und einer Fläche 9' des unteren Handgriffs 9 mit U-förmigem Querschnitt vorsteht. Die obere Fläche 3' des Halteteils 3 ist mit einer Nut 6 versehen, in welcher das untere Ende einer unteren Schneidklinge 4 und eine Anzahl von Führungselementen 5 in bestimmter Lage gehalten werden. Die untere Schneidklinge 4 und die Führungselemente 5 sind ferner derart angeordnet, daß sie seitlich jeweils gegenüber den Flächen 1', 9' des Hauptteiles la bzw. unteren Handgriffs 9 vorragen. Ein Teil der unteren Schneidklinge 4 ist an einer Seite derselben mit einer bogenförmigen Schneidklingenkante 7 oder mehreren derselben ausgestattet, wobei jede Schneidklingenkante 7 in die isolierende Ummantelung auf einem massiven Leiter einschneiden kann, und ein anderer Teil der unteren Schneidklinge an der anderen oder gegenüberliegenden Seite der Schneidklinge ist mit einer Schneidklingenkante 8 in Gestalt einer länglichen Ausnehmung vorgesehen, deren Tiefe größer als jene der bogenförmigen Schneidklingenkante 7 ist. Die Schneidklingenkante 8 weist ein abgeflachtes Bodenteil auf und kann in die isolierende Ummantelung eines abgeflachten isolierten elektrischen Leiters, wie beispielsweise eines mit Vinyl isolierten Flachleiters, einschneiden. Die Führungselemente 5 sind bei der dargestellten Anordnung jeweils an einem oder dem äußeren Ende der äußersten bogenförmigen Schneidklingenkante 7, einem oder dem äußeren Ende der Schneidklingenkante 8 und der Verbindungsstelle zwischen einem oder dem äußeren Ende der innersten Schneidklingenkante 7 und dem anderen oder inneren Ende der Schneidklingenkante 8 verbunden. Das vordere Ende des unteren Handgriffs 9 ist mittels eines Achsstummels 10 an einem Zwischenbereich des Hauptteils la gelenkig befestigt, an dem das hintere Ende der unteren Backe 2 angeordnet ist. Um den Achsstummel 10 ist eine Rückholfeder 13 gelegt, deren eines Ende sich gegen eine Ausnehmung 11 im
Gemäß den Fig. 1 und 5 weist ein Hauptteil la mit einem oberen Handgriff 1 mit U-förmigem Querschnitt eine untere Backe 2 auf, die einstückig mit dem vorderen Ende des Handgriffs ausgebildet ist, wobei die untere Backe an ihrem maulseitigen Endabschnitt ein unteres Halteteil 3 aufweist, das sich vom vorderen Ende der unteren Backe 2 weg erstreckt und ferner seitlich einer Fläche Γ des oberen Handgriffs 1 und einer Fläche 9' des unteren Handgriffs 9 mit U-förmigem Querschnitt vorsteht. Die obere Fläche 3' des Halteteils 3 ist mit einer Nut 6 versehen, in welcher das untere Ende einer unteren Schneidklinge 4 und eine Anzahl von Führungselementen 5 in bestimmter Lage gehalten werden. Die untere Schneidklinge 4 und die Führungselemente 5 sind ferner derart angeordnet, daß sie seitlich jeweils gegenüber den Flächen 1', 9' des Hauptteiles la bzw. unteren Handgriffs 9 vorragen. Ein Teil der unteren Schneidklinge 4 ist an einer Seite derselben mit einer bogenförmigen Schneidklingenkante 7 oder mehreren derselben ausgestattet, wobei jede Schneidklingenkante 7 in die isolierende Ummantelung auf einem massiven Leiter einschneiden kann, und ein anderer Teil der unteren Schneidklinge an der anderen oder gegenüberliegenden Seite der Schneidklinge ist mit einer Schneidklingenkante 8 in Gestalt einer länglichen Ausnehmung vorgesehen, deren Tiefe größer als jene der bogenförmigen Schneidklingenkante 7 ist. Die Schneidklingenkante 8 weist ein abgeflachtes Bodenteil auf und kann in die isolierende Ummantelung eines abgeflachten isolierten elektrischen Leiters, wie beispielsweise eines mit Vinyl isolierten Flachleiters, einschneiden. Die Führungselemente 5 sind bei der dargestellten Anordnung jeweils an einem oder dem äußeren Ende der äußersten bogenförmigen Schneidklingenkante 7, einem oder dem äußeren Ende der Schneidklingenkante 8 und der Verbindungsstelle zwischen einem oder dem äußeren Ende der innersten Schneidklingenkante 7 und dem anderen oder inneren Ende der Schneidklingenkante 8 verbunden. Das vordere Ende des unteren Handgriffs 9 ist mittels eines Achsstummels 10 an einem Zwischenbereich des Hauptteils la gelenkig befestigt, an dem das hintere Ende der unteren Backe 2 angeordnet ist. Um den Achsstummel 10 ist eine Rückholfeder 13 gelegt, deren eines Ende sich gegen eine Ausnehmung 11 im
Mittelbereich des Hauptteils la legt, während das andere Ende an der Innenfläche des U-förmigen unteren
Handgriffs 9 anliegt. Eine längliche Führungsausnehmung 14, die im wesentlichen im zentralen Bereich der
Längserstreckung des Hauptteils la angeordnet ist, dient zur Aufnahme eines Führungselements 15, das im
wesentlichen im zentralen Bereich der Öffnung durch eine Achse 16 mit dem Hauptteil la verbunden ist. Am
vorderen Ende des Führungselements 15 ist ein oberer Halteteil 17 vorgesehen, der gegenüber den Flächen Γ,
9' des oberen Handgriffs 1 und unteren Handgriffs 9 jeweils wie der Halteteil 3 vorsteht. Der obere Halteteil
17 kann sich gegen den unteren Halteteil 3 hin bewegen, wenn der untere Handgriff 9 in eine Richtung gegen den
oberen Handgriff 1 zu verschwenkt wird, wie anschließend noch erläutert wird. Die Unterseite 17' des oberen
Halteteils 17 ist der Oberseite 3' des unteren Halteteils 3 zugewandt und somit stellen die Flächen 17', 13' des
oberen Halteteils 17 und unteren Halteteils 3 eine Leiterhalteeinrichtung dar, welche den Leiter festklemmt,
wenn der untere Handgriff 9 sich dem oberen Handgriff 1 nähen. Ein Anschlagelement 18 ist
einstückig an einer Seite des oberen Halteteils 17 ausgebildet, und ragt nach unten um einen geringen
Betrag gegenüber der Unterseite 17' des Halteteils 17 (Fig. 1 und 4) vor. Das Anschlagelement 18 dient zur
Begrenzung der Schwenkbewegung des Führungselements 15, wenn sich dieses um die Achse 16 gemäß den
F i g. 1 bis 3 im Gegenzeigersinn bewegt, und zwar mittels eines noch zu beschreibenden Verbindungsstabs
21. Sind der obere und untere Handgriff 1 bzw. 9 geschlossen und wurde das Führungselement um einen
vorgegebenen Winkelbereich im Gegenzeigersinn verschwenkt, so legt sich das untere Ende des Anschlagelements
18 gegen die Oberseite 3' des unteren Halteteils 3. um eine weitere Schwenkbewegung des Führungselements
15 zu verhindern. Die Unterseite 17' des oberen Halteteils 17 ist mit Ausnehmungen 19 zur Aufnahme
der oberen Enden der Führungselemente 5 während des Abisoliervorgangs ausgestattet. Ein Gleitschutzelement
38 ist am Halteteil längs der Vorderseite einer oberen Schneidklinge 30 fest angeordnet und wird anschließend
beschrieben. Das Gleitschutzelement 38 hat eine zugespitzte vordere Kante, welche an der am
elektrischen Leiter verbleibenden Schnittkante der isolierenden Ummantelung anliegt, wenn nach dem
Einschneiden der zusammenwirkenden unteren und oberen Schneidklinge 4 bzw. 30 in die isolierende
Ummantelung die obere Schneidklinge 30 derart bewegt wird, um die Ummantelung vom Leiter zu
entfernen. Anstatt der Anordnung eines Gleitschutzelements 38 am Halteteil 17 können Kerben an der
Unterseite 17' des oberen Halteteils 17 und an der Oberseite 3' des unteren Halteteils 3 zur Verhinderung
eines Abgleitens des elektrischen Leiters vorgesehen werden.
Der hintere Abschnitt des erwähnten Führungselements 15 ist mit einem Schlitz 20 versehen. Der
Verbindungsstab 21 ist an seinem unteren Ende schwenkbar mit dem unteren Handgriff 9 im wesentlichen
im mittigen Bereich des ietzteren mittels eines Achsstummels 22 verbunden und ferner schwenkbar an
einem Zapfen 23 gelagert, der lose vom Schlitz 20 des Führungselements 15 aufgenommen wird. Durch die
Anordnung des Verbindungsstabs 21 in der vorausgehend beschriebenen Weise wird das Führungselement
durch den Verbindungsstab 21 schwenkbar mit dem unteren Handgriff 9 verbunden. Um den Zapfen 22 ist
eine Feder 24 gelegt, deren eines Ende an der Innenfläche des unteren Handgriffs 9 anliegt und deren
anderes Ende am Verbindungsstab 21 anliegt, wodurch auf den Verbindungsstab 21 eine elastische Kraft im
Gegenzeigersinn einwirkt, wie aus den Fig. 1 bis 3 ersichtlich ist.
Wird die auf den oberen Handgriff 1 und den unteren Handgriff 9 ausgeübte Greifkraft gelöst, so kehren die
erwähnten Federn 24 und 13 in ihre Ausgangslage
ίο zurück und verursachen eine Schwenkbewegung des
unteren Handgriffs 9, um den Achsstummel 10 im Uhrzeigersinn, wie aus den Fig. 1 bis 3 ersichtlich ist,
wodurch der Verbindungsstab 21 zu einer Schwenkbewegung um den Achsstummel 22 im Gegenzeigersinn
veranlaßt wird, wodurch der Zapfen 23 des oberen Endes des Verbindungsstabs innerhalb des Schütze» 20
nach links bewegt wird. Ein oberer Schneidklingenhalter 26 weist eine Halterung 27 zum Halten der oberen
Schneidklinge 30 am vorderen Ende auf. wobei der Schneidklingenhalter 26 in der Führungsausnehmung 14
parallel zum Führungselement 15 aufgenommen wird. Der Schneidklingenhalter 26 für die obere Schneidklinge
hat einen länglichen Schlitz 28, der im wesentlichen im mittigen Abschnitt desselben angeordnet ist, um lose
2-, die erwähnte Achse 16 aufzunehmen und hat ferner eine
Bohrung 29 im rückwärtigen Abschnitt zur schwenkbaren Aufnahme des Zapfens 23. Somit ist der
Schneidklingenhalter 26 für die obere Schneidklinge ebenfalls schwenkbar mit dem Haupttei! la verbunden
jo und ferner an seinem rückwärtigen Ende schwenkbar
durch den Verbindungsstab 21 am unteren Handgriff 9 befestigt. Die Halterung 27 für die obere Schneidklinge
ist hinter dem Halteteil 17 angeordnet und steht seitlich gegenüber den Flächen Γ, 9' des oberen bzw. unteren
Handgriffs 9 in gleicher Richtung wie der Halteteil 17 vor.
An der Vorderfläche 27' der Halterung 27 ist die obere Schneidklinge 30 entgegengesetzt zur unteren
Schneidklinge 4 befestigt und die obere Schneidklinge 30 schneidet zusammen mit der unteren Schneidklinge 4
in die isolierende Ummantelung am elektrischen Leiter 1. Wie die untere Schneidklinge 4. so steht die obere
Schneidklinge 30 gegenüber den Flächen Γ, 9' des oberen Handgriffs 1 bzw. unteren Handgriffs 9 seitlich
vor. Ein Teil der Schneidklinge 30 ist an einer Seite desselben mit einer Anzahl bogenförmiger Schneidklingenkanten
31 ausgestattet, die in ihrer Anzahl den Schneidklingenkanten 7 an der unteren Schneidklinge 4
entsprechen und fluchtend zu diesen liegen. Somit sind die Schneidklingenkanten 31 komplementär zu den
Schneidklingenkanten 7 angeordnet. Ein weiterer Abschnitt der Schneidklinge 3ö an der anderen oder
gegenüberliegenden Seite derselben ist mit einer länglichen Schneidklingenkante 32 ausgestattet, die
komplementär zur Schneidklingenkante 8 an der unteren Schneidklinge 4 ist und fluchtend zu dieser liegt.
Ein Abisolierelement 33 kann sich gegen die Stirnseite der isolierenden Ummantelung am elektrischen Leiter
legen, wo die untere Schneidklinge 4 eingeschnitten hat
und bewegt sich zusammen mit der oberen Schneidklinge 30 parallel zur Längsrichtung des oberen Handgriffs
1 und des unteren Handgriffs 9, um dadurch das Abziehen der isolierenden Ummantelung zu erleichtern.
Das Abisolierelement 33 weist am vorderen Ende einen
b5 Abisolierabschnitt 34 und im hinteren Bereich einen
Schlitz 35 auf und liegt zwischen dem Führungselement 15 und dem oberen Schneidklingenhalter 26 innerhalb
der Führungsausnehmung 14. Wie der Schneidklingen-
7 8
halter 26 für die obere Schneidklinge, ist auch das wird. Da sich andererseits der Schlitz 35 im hinteren
Abisolierelement 33 im wesentlichen im mittigen Abschnitt des Abisolierelements 33 in der gleichen
Abschnitt desselben mit einem Schlitz 36 ausgestattet. Richtung erstreckt wie sich der Zapfen 23 nach oben
Die Achse 16 erstreckt sich lose durch den Schlitz 36, um bewegt und somit, da der Zapfen 23 sich längs des
das Abisolierelement 33 schwenkbar mit dem Hauptteil 5 Schlitzes 35 nach oben bewegt, keine Schwenkbewe-
Ia zu verbinden, und der Zapfen 23 erstreckt sich lose gung des Abisolierelementes 33 erfolgt, wodurch der
durch den hinteren Schlitz 25, um das Abisolierelement Abisolierabschnitt 34 in Anlage an dem unteren >(
33 schwenkbar mit dem mittigen Bereich des unteren Halteteil 3 gehalten wird, und die Abisolierklinge 37 ■:
Handgriffs 9 über den Verbindungsstab 21 zu verbinden. neben der unteren Schneidklinge 4 liegt. Wird der
Wie deutlicher aus Fig.5 hervorgeht, steht das io untere Handgriff 9 in der vorausgehend beschriebenen
Abisolierelement 33 seitlich gegenüber den Flächen Γ, Weise nach oben bewegt, so wird die obere Schneidklin-
9' des oberen Handgriffs 1 bzw. unteren Handgriffs 9 ge 30 gegen den abgeflachten isolierten Leiter gepreßt, &
hinter der unteren Schneidklinge 4 in gleicher Richtung, der auf der unteren Schneidklinge 4 liegt, die oberen §
wie der untere Halteteil 3 seitlich vor. Zu Beginn des Enden der Führungselemente 5 treten in die entspre- I
Abisolierens ist das vordere Ende des Abisolierab- 15 chenden Ausnehmungen 19 in der Unterseite 17' des |
Schnitts 34 des AbisoliereiemerHs 33 in Anlage mit der Halteteils 17 ein, die Schneidklingenkanten 8, 32 der |
Innenseite der unteren Schneidklinge 4. Falls dies unteren Schneidklinge 4 bzw. oberen Schneidklinge 30 |
erwünscht ist, kann eine Abisolierklinge 37 am schneiden in die isolierende Ummantelung des elektri- |
Abisolierabschnitt 34 befestigt werden, die seitlich der sehen Leiters ein, wobei das Gleitschutzelement 38 an 1
Flächen Γ, 9' des oberen Handgriffs 1 bzw. unteren 20 der Unterseite des oberen Halteteils 17 längs der $
Handgriffs 9 wie die untere Schneidklinge 4 vorsteht. Vorderfläche der oberen Schneidklinge 30 liegt und die |
Die Klingenkante der Abisolierklinge 37 erstreckt sich Abisolierklinge 37, die benachbart der Innenseite der i
parallel zur unteren Schneidklinge 4 und ist entspre- unteren Schneidklinge 4 angeordnet ist, ebenfalls in die |
chend den Klingenkanten 7, 8 ausgebildet, um in die isolierende Ummantelung einschneidet. 1st ein Schnitt in i
isolierende Ummantelung des elektrischen Leiters im 25 die isolierende Ummantelung bis zu einer vorgegebenen |
Zusammenwirken mit den Klingenkanten 7, 8 einzu- Tiefe erfolgt, so wird das untere Ende des Anschlagele- J^
schneiden. ments 18 am Führungselement 15 veranlaßt, sich gegen r|
1st das Werkzeug in der vorausgehend beschriebenen die Oberseite 3' des unteren Halteteils 3 am oberen f',
Weise aufgebaut, so wird beim Betrieb desselben ein Handgriff 1 zu legen, wie aus F i g. 2 hervorgeht, um die it
ummantelter elektrischer Leiter, dessen Ummantelung 30 Schwenkbewegung des Führungselements 15 und des [;;
entfernt werden soll, beispielsweise ein isolierter oberen Schneidklingenhalters 26 zu beenden. Bei dieser %
Flachleiter, in den Raum zwischen die Führungselemen- Stellung des Werkzeugs liegen der Schlitz 20 im S
te 5 von der Vorderseite oder von einer Seite der Führungselement 15, der Schlitz 28 im oberen y.
Führungselemente eingeführt, wobei sich die Leiterach- Schneidklingenhalter 26 und der Schlitz 36 im S
se in Längsrichtung der Handgriffe 1, 9 gemäß der 35 Abisolierelement 33 parallel zueinander in Längsrich- ί
Werkzeugstellung nach F i g. 1 erstreckt, wobei der tung des oberen Handgriffs 1. Wird anschließend der ':■')
untere Handgriff 9 in seiner voll geöffneten Stellung untere Handgriff 9 weiter nach oben verschwenkt, so ^
liegt. Wird der isolierte Leiter zwischen die Führungsele- wird das untere Ende des Verbindungsstabs 21 ebenfalls %
mente 5 eingeführt, so liegt ein vorgegebener Bereich nach oben bewegt da das untere Ende des Verbindungs- fi
des Leiters auf der Schneidklingenkante 8 der unteren 40 stabs schwenkbar durch den Achsstummel 22 am ?|
Schneidklinge 4. Anschließend erfaßt eine Bedienungs- unteren Handgriff 9 verbunden ist Da jedoch das obere [|
person den oberen Handgriff 1 und den unteren Ende des Verbindungsstabs 21 mit dem Führungsele- i\
Handgriff 9, um den unteren Handgriff 9 um den ment 15 verbunden ist welches nun mittels des Zapfens %
Achsstumme] 10 im Gegenzeigersinn gemäß F i g. 1 23 stationär gehalten wird, der in den Schlitz 20 des S
gegen die Kraft der Feder 13 zu verschwenken. Die 45 Führungselements eingreift bewegt sich der Zapfen 23 p
Schwenkbewegung des unteren Handgriffs 9 im gemäß den F i g. 1 bis 3 längs des Schlitzes 20 nach ψ
Gegenzeigersinn hebt den Verbindungsstab 21, der rechts, wenn sich der Verbindungsstab 21 nach oben ~{\
schwenkbar am unteren Handgriff 3 befestigt ist, infolge bewegt Somit wird der Verbindungsstab 21 um den %
der im Gegenzeigersinn wirkenden Federkraft der Achsstummel 22 gemäß den F i g. 1 bis 3 gegen die Kraft ^
Feder 24 an und der sich nach oben bewegende 50 der Feder 24 im Uhrzeigersinn verschwenkt Die ί
Verbindungsstab 31 drückt den hinteren Abschnitt des Bewegung des Zapfens 23 längs des Schlitzes 20 nach t
Führungselement miiicls des Zapfens 23 am oberen rechts veranlaßt den oberen SchncidküngenhaUer 26, Is
Ende des Verbindungsstabs 21 nach oben. Damit wird der im hinteren Abschnitt am Zapfen 23 angeienkt ist, |\
das Führungselement 15 um die Achse 16 im sich gemäß den F i g. 1 bis 3 nach rechts zu bewegen, und ij
Gegenzeigersinn gemäß F i g. 1 verschwenkt und der 55 zwar unter Führung der Achse 16, die lose in dem Schlitz fp
obere Halteteil 17 bewegt sich nach unten gegen den 28 aufgenommen wird, der im mittigen Abschnitt des |5
unteren Halteteil 3 am Hauptteil la, um den isolierten Schneidklingenhalters 26 vorhanden ist; gleichzeitig V-,
Leiter zwischen dem Gleitschutzelement 38 an der bewegt sich das Abisolierelement 33, das den Zapfen 23 j|
Unterseite des oberen Halteteils 17 und dem unteren lose im Schlitz 35 aufgenommen hat ebenfalls gemäß f<
Halteteil 3 zu erfassen. Gleichzeitig mit der Aufwärtsbe- 60 den F i g. 1 bis 3 unter Führung der Achse 16 nach rechts, $
wegung des Verbindungsstabs 21 wird der Schneidklin- die lose im Schlitz 36 im mittigen Abschnitt des f
genhalter 26 für die obere Schneidklinge ebenfalls im Abisolierelements 33 aufgenommen wird, und zwar |
hinteren Teil desselben durch den Zapfen 23 nach oben zusammen mit dem oberen Schneidklingenhalter 26 und |I
gedrückt um eine Schwenkbewegung um die Achse 16 parallel zu diesem. Diese Bewegung der Teile 26, 33 |
im Gegenzeigersinn gemäß Fig. 1 auszuführen, wo- 65 veranlaßt die obere Schneidklinge30und die Abisolier- g
durch die obere Schneidklinge 30, die durch die klinge 37, die in die isolierende Ummantelung des |
Halterung 27 gehalten wird, nach unten gegen die elektrischen Leiters eingeschnitten haben, zur gleichzei- U
untere Schneidklinge 4 am unteren Halteteil 3 bewegt tigen und parallel zueinander verlaufenden Bewegung in |
Axialrichtung des abgeflachten isolierten elektrischen Leiters, der sich in Längsrichtung des oberen Handgriffs
1 und unteren Handgriffs 9 erstreckt, um die in Fig.3
dargestellte Lage einzunehmen. Da nunmehr der isolierte elektrische Leiter durch die Halteeinrichtung
erfaßt wird, die aus den Halteteilen 3,17 besteht und da ferner die Schnittkante an der isolierenden Ummantelung
des Leiters durch das Gleitschutzelement 38 und die untere Schneidklinge 4 zurückgehalten werden, wird
bei der Bewegung der oberen Schneidklinge 30 und der Abisolierklinge 37 zum Abziehen der durchschnittenen
isolierenden Ummantelung von der Leiterader gegen die hinteren abschnitte der Handgriffe zu, eine
Bewegung des Schnittendes verhindert und der isolierte elektrische Leiter kann ordnungsgemäß an der Schnittkante
abisoliert werden. Wird anschließend die an den Handgriffen 1,9 ausgeübte Griffkraft gelöst, so wird die
vorausgehend erwähnte Betriebsfolge umgekehrt, d. h. der untere Handgriff 9 wird zuerst zu einer Schwenkbewegung
nach unten im Uhrzeigersinn gemäß den F i g. 1 bis 3 unter der Einwirkung der Federn 13, 24 veranlaßt
und der Verbindungsstab 21 wird zu einer nach unten gerichteten Verschwenkung im Gegenzeigersinn gemäß
den Fig. 1 bis 3 unter Einfluß der Feder 24 veranlaßt, wodurch der obere Schneidklingenhalter 26,
der die obere Schneidklinge 30 hält und das Abisolierelement 33, welches die Abisolierklinge 37 hält, gleichzeitig
gemäß den F i g. 1 bis 3 parallel zueinander nach links in die in F i g. 2 gezeigte Lage bewegt werden. Setzt der
untere Handgriff 9 seine nach unten gerichtete Schwenkbewegung fort, so wird der Verbindungsstab 21
ebenfalls nach unten verschwenkt und das Führungselement 15 und der obere Schneidklingenhalter 26 werden
im Uhrzeigersinn nach unten in die in Fig. 1 dargestellte Lage verschwenkt, wodurch der isolierte
elektrische Flachleiter, von welchem die Isolierung
ίο entfernt worden war, freigegeben wird, um dadurch den
Abisoliervorgang zu beenden. Wird ein isolierter massiver Leiter der Abisolierung unterzogen, so wird
der Leiter auf die bogenförmige Schneidklingenkante 7 der unteren Schneidklinge 4 in gleicher Weise
aufgebracht wie dies in Verbindung mit dem Abisolieren des flachen isolierten elektrischen Leiters beschrieben
wurde und der untere Handgriff 9 wird zur Verschwenkung nach oben gegen den oberen Handgriff 1 erfaßt,
die Schneidkante 7 der unteren Schneidklinge 4, die Schneidkante 31 der oberen Schneidklinge 30 und die
Abisolierklinge 37 schneiden in die isolierende Ummantelung des isolierten massiven Leiters auf eine
vorgegebene Tiefe ein und die obere Schneidklinge 30 und die Abisolierklinge 37 bewegen sich zusammen
längs der Leiterader, wodurch die isolierende Ummantelung von der Leiterader abgezogen wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Zangenartiges Werkzeug zum Abisolieren der isolierenden Umhüllung von elektrisch isolierten
Leitern, bestehend aus einem Hauptteil (IaJt welcher
einstückig aus einem ersten Handgriff (1) mit einer Backe gebildet ist, aus einem zweiten Handgriff (9),
der mit dem ersten Handgriff um einen Achsstummel (10) schwenkbar ist, aus einem Schneidklingenhalter
(26), der an dem Hauptteil (\a)m Richtung der
Achse des ersten Handgriffs (1) längsverschieblich angelenkt und über einen Verbindungsstab (21) mit
dem zweiten Handgriff (9) gelenkig verbunden ist und der durch Schwenkung des zweiten Handgriffs
(9) gegenüber dem Hauptteil (ta) zusammen mit einem Führungselement (15), in welchem der
Schneidklingenhalter (26) längsverschieblich ist, verschwenkbar ist, aus zwei miteinander zusammenwirkenden
Schneidklingen, von denen die erste Schneidklinge (30) am zangenmaulseitigen Endabschnitt
des Schneidklingenhalters (26) und die zweite Schneidklinge (4) am zangenmaulseitigen Endabschnitt
des Hauptteils (la,) zum Einschneiden in die isolierende Umhüllung und zum Abziehen der
abgegeschnittenen isolierenden Umhüllung von der Leiterader bei geschlossenem ersten und zweiten
Handgriff angeordnet sind, aus zwei miteinander zusammenwirkenden Halteteilen (3, 17), zwischen
denen der isolierte Leiter beim Betätigen der Zange gehalten ist, von denen das eine Halteteil (17) am
zangenmaulseitigen Ende des Führungselements (15) und das andere Halteteil (3) am zangenmaulseitigen
Ende der Backe ausgebildet ist, wobei beim Zusammendrücken der beiden Handgriffe (1, 9)
zunächst die Halteteile (3, 17) und die Schneidklingen (4, 30) unter Einklemmen des Leiters in eine
einstellbare geschlossene Stellung bewegbar sind und beim weiteren Zusammendrücken der Handgriffe
(1, 9) wenigstens eine Schneidklinge durch den Verbindungsstab (21) relativ zum Hauntteil (14) in
axialer Richtung des Führungselements (15) und des Schneidklingenhalters (26) bei unveränderter
Schließstellung der Halteteile (3, 17) verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schneidklingen (4, 30) seitlich des von den Handgriffen gebildeten Profilraumes vorstehen und
mit nutenförmigen und/oder mit bogenförmigen Schneidklingenkanten (7, 31, 8, 32) versehen sind,
daß die zweite Schneidklinge (4) am zangenmaulseitigen Endabschnitt des Hauptteils (Ia^ befestigt ist,
und daß ein zusätzliches Abisolierelement (33) an dem Hauptteil (Ia^ angeordnet ist, welches zusammen
mit dem Schneidklingenhalter (26) beim weiteren Zusammendrücken der Handgriffe (1, 9)
nach Erreichen der Schließstellung in axialer Richtung relativ zum Hauptteil (\a) in dem
Führungselement (15) verschiebbar ist und welches mit einem am zangenmaulseitigen Endabschnitt des
Hauptteils (la)ausgebildeten Abisolierabschnitt (34) zusammenwirkt.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abisolierabschnitt (34) eine
zusätzliche, sich parallel zu den Schneidklingen (4, 30) erstreckende und in die eine Seite der
isolierenden Ummantelung einschneidende Abisolierklinge (37) aufweist.
3. Werkzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidklingenhalter (26)
und das Abisolierelement (33) in einer Führungsausnehmung (14) aufgenommen sind, die im wesentlichen
im mittleren Bereich des ersten Handgriffs (1) vorgesehen ist, und mit dem ersten Handgriff durch
eine gemeinsame, am ersten Handgriff befestigte Achse (16) verschwenkbar sind.
Applications Claiming Priority (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP14008979U JPS5657620U (de) | 1979-10-09 | 1979-10-09 | |
| JP14008779U JPS5657618U (de) | 1979-10-09 | 1979-10-09 | |
| JP1979140088U JPS6026482Y2 (ja) | 1979-10-09 | 1979-10-09 | 電線の絶縁被覆剥離用工具 |
| JP14008479U JPS5657615U (de) | 1979-10-09 | 1979-10-09 | |
| JP13027379A JPS5653515A (en) | 1979-10-09 | 1979-10-09 | Tool for separating insulating coating of electric wire |
| JP14008579U JPS5657616U (de) | 1979-10-09 | 1979-10-09 | |
| JP1979140086U JPS5852810Y2 (ja) | 1979-10-09 | 1979-10-09 | 電線の絶縁被覆剥離用工具 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3030610A1 DE3030610A1 (de) | 1981-04-23 |
| DE3030610C2 true DE3030610C2 (de) | 1983-11-24 |
Family
ID=27565980
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3030610A Expired DE3030610C2 (de) | 1979-10-09 | 1980-08-13 | Zangenartiges Werkzeug zum Abisolieren der isolierenden Umhüllung von elektrisch isolierten Leitern |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4341134A (de) |
| AT (1) | AT376068B (de) |
| AU (1) | AU533375B2 (de) |
| DE (1) | DE3030610C2 (de) |
| FR (1) | FR2467499A1 (de) |
| GB (1) | GB2060467B (de) |
| IT (1) | IT1147768B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3922016A1 (de) * | 1989-03-04 | 1990-09-13 | Krampe Franz | Abisolierzange |
Families Citing this family (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4485696A (en) * | 1980-03-17 | 1984-12-04 | Zdzislaw Bieganski | Apparatus for wire stripping |
| SE455452B (sv) * | 1980-08-29 | 1988-07-11 | Weidmueller C A Gmbh Co | Handverktyg for avisolering av endar hos elektriska ledare |
| DE3241530A1 (de) * | 1982-11-10 | 1984-05-10 | Josef 4715 Ascheberg Krampe | Abisolierzange |
| GB8515082D0 (en) * | 1985-06-14 | 1985-07-17 | Plas Plugs Ltd | Cable stripping device |
| FR2606312B1 (fr) * | 1986-11-12 | 1991-03-29 | Peixoto Daniel | Instrument a main du type pince permetta nt d'exercer successivement sur un objet au moins deux actions distinctes developpees a partir d'un meme mouvement commande par un utilisateur |
| DE3733358C1 (de) * | 1987-10-02 | 1989-03-16 | Wezag Gmbh | Handzange zum Abisolieren von Leiterenden |
| CA2048822C (en) * | 1990-09-27 | 2002-02-19 | Josef Theurer | Apparatus for placing a carriage on a track |
| US5257555A (en) * | 1992-04-06 | 1993-11-02 | Teledyne Kinetics | Thermal wire stripper having a static discharge circuit |
| DE4221500C1 (de) * | 1992-07-02 | 1993-09-30 | Franz Krampe | Vorrichtung zur Abisolierung elektrischer Leiter und/oder Leitungen |
| DE102004003462B3 (de) * | 2004-01-22 | 2005-08-11 | Rennsteig Werkzeuge Gmbh | Abisolierzange mit automatischer Anpassung an verschiedene Leiterquerschnitte |
| IT1395470B1 (it) | 2009-07-31 | 2012-09-21 | Mollificio Apuano S R L | Utensile manuale per l'applicazione di un dispositivo di messa in posa di piastrelle e simili articoli su una superficie da rivestire |
| EP3054541B1 (de) * | 2015-02-03 | 2018-02-21 | Wezag GmbH Werkzeugfabrik | Abisolierwerkzeug |
| ES2580303B1 (es) * | 2015-02-19 | 2017-05-31 | Germans Boada, S.A. | Dispositivo de nivelación de piezas de recubrimiento |
| US11515692B2 (en) * | 2020-02-12 | 2022-11-29 | Steve Revak | Wire stripping assembly |
Family Cites Families (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB100736A (de) * | 1915-06-22 | 1917-03-08 | Gerald Wood Stuart | |
| US2659254A (en) * | 1951-02-14 | 1953-11-17 | Rockford Wire Stripper Co | Wire stripper |
| US3125908A (en) * | 1961-05-13 | 1964-03-24 | rozmus | |
| US3146645A (en) * | 1961-08-07 | 1964-09-01 | Ideal Ind | Straight line wire stripper |
| GB1142602A (en) * | 1965-06-28 | 1969-02-12 | Patrick Thomas Enright | Improvements in or relating to stripping and cutting tool |
| US3383959A (en) * | 1967-08-10 | 1968-05-21 | Boeing Co | Wire stripping device |
| FR96295E (fr) * | 1967-11-04 | 1972-06-16 | Bieganski Zdzislaw | Outil pour enlever la gaine d'un fil métallique gainé. |
| US3543616A (en) * | 1968-03-21 | 1970-12-01 | Marion W Bradley | Slitter and insulation for tape-type wire |
| DE2402187C3 (de) * | 1974-01-17 | 1980-02-07 | C. A. Weidmueller Kg, 4930 Detmold | Handzange zum Abisolieren von Leiterenden |
-
1980
- 1980-08-04 AU AU61057/80A patent/AU533375B2/en not_active Ceased
- 1980-08-08 US US06/176,631 patent/US4341134A/en not_active Expired - Lifetime
- 1980-08-13 DE DE3030610A patent/DE3030610C2/de not_active Expired
- 1980-08-20 GB GB8027153A patent/GB2060467B/en not_active Expired
- 1980-08-26 IT IT8068316A patent/IT1147768B/it active
- 1980-08-27 FR FR8018558A patent/FR2467499A1/fr active Granted
- 1980-09-19 AT AT0468580A patent/AT376068B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3922016A1 (de) * | 1989-03-04 | 1990-09-13 | Krampe Franz | Abisolierzange |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT376068B (de) | 1984-10-10 |
| IT8068316A0 (it) | 1980-08-26 |
| GB2060467B (en) | 1983-12-21 |
| FR2467499A1 (fr) | 1981-04-17 |
| ATA468580A (de) | 1984-02-15 |
| AU6105780A (en) | 1981-04-16 |
| GB2060467A (en) | 1981-05-07 |
| FR2467499B1 (de) | 1984-10-26 |
| AU533375B2 (en) | 1983-11-17 |
| DE3030610A1 (de) | 1981-04-23 |
| US4341134A (en) | 1982-07-27 |
| IT1147768B (it) | 1986-11-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3030610C2 (de) | Zangenartiges Werkzeug zum Abisolieren der isolierenden Umhüllung von elektrisch isolierten Leitern | |
| DE2119466C2 (de) | Quetschzange zum Anquetschen von elektrischen Anschlußkontakten an Leiter | |
| DE2642008C3 (de) | Handzange zum Abisolieren von Leiterenden | |
| DE69831996T2 (de) | Handwerkzeug | |
| DE2018901C3 (de) | Werkzeug zum Andrücken eines im Querschnitt im wesentlichen Uförmigen elektrischen Verbinders an einen Leiter | |
| DE2402187A1 (de) | Geraet zum abstreifen der verkleidung von bezogenen leitungen und dgl. | |
| DE3134311C2 (de) | Zangenartiges Handgerät zum Abisolieren von Leiterenden | |
| DE69408242T2 (de) | Verbesserungen in Bezug auf Drahtentmantelungswerkzeuge | |
| DE1280951B (de) | Zange zum Verpressen von Kabelschuhen, Kabelverbindern od. dgl. mit elektrischen Leitern, insbesondere Litzendraht | |
| DE3241530A1 (de) | Abisolierzange | |
| DE1565955B2 (de) | Werkzeug zum paarweisen verbinden der enden von in axialer verlaengerung zueinander verlaufender leitern | |
| DE3321005C2 (de) | Verfahren zum Abisolieren der Endteile isolierter, von einem gemeinsamen äußeren Mantel umgebener elektrischer Leiter eines elektrischen mehradrigen Kabels und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE2312187C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer SpleiBverbindung zwischen elektrischen Leitern | |
| DE69804814T2 (de) | Anschliesswerkzeug, dass zusammensteckbare kabelanschlussgehäusen mit einem verschiebbaren kabeleinsteck/schneidekopf hält | |
| DE2749342A1 (de) | Werkzeug zum spannen und schneiden von selbstverriegelungsbaendern | |
| EP0606438B1 (de) | Vorrichtung zur abisolierung elektrischer leiter und/oder leitungen | |
| DE19737947A1 (de) | Reihenklemme zum abisolierungsfreien Anschluß isolierter Leiter | |
| DE3202036C2 (de) | ||
| DE4413748A1 (de) | Zangenartiges Werkzeug zum Verdrillen des teilweise freigelegten Endbereichs eines eine Litze als Ader aufweisenden isolierten Leiters | |
| DE2200516C3 (de) | Drahtabisolierzange | |
| DE2930612A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum abisolieren von elektrischen leitern bzw. abmanteln von elektrischen kabeln | |
| DE2113107A1 (de) | Vorrichtung zum Durchschneiden und teilweisen Abisolieren elektrischer Draehte oder Kabel | |
| DE19707739C1 (de) | Abisolierzange für ummantelte elektrische Kabel | |
| EP0461080A1 (de) | Abisolierzange | |
| DE3115253C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen eines Anschlußstücks an einem Kabelende |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |