DE3030475A1 - Rotations-maehdrescher - Google Patents
Rotations-maehdrescherInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F12/00—Parts or details of threshing apparatus
Landscapes
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- Environmental Sciences (AREA)
- Threshing Machine Elements (AREA)
Description
VERSATILE CORNAT CORPORATION Vancouver, British Columbia, Kanada
Rotations-Mähdre scher
Die Erfindung bezieht sich auf einen neuen und verbesserten Rotations-Mähdrescher.
In herkömmlichen Mähdreschern wird Getreide durch die kombinierte
Anwendung eines Dreschzylinders, einer Schlagleiste,
von Strohschüttlern und einer Reinigungseinheit gedroschen und getrennt. Typischerweise gelangt Getreide
von einer Aufnahmevorrichtung durch eine Einzugswalze und einen Zufuhrheber zum Einlaufteil des Dreschzylinders, der
quer zur Fahrgestell-Längsachse des Mähdreschers angeordnet ist. Der Dreschzylinder umfaßt einen innerhalb eines
Dreschkorbs umlaufenden Rotor und an diesem befestigte Abstreifstäbe , die das Getreide dreschen, während es zwischen
den Abstreifstäben und dem Dreschkorb des Dreschzylinders
durchläuft. Eine Schlagleiste ist hinter dem Dreschzylinder so angeordnet, daß ihre Achse dazu im wesentlichen
parallel verläuft. Diese Schlagleiste entfernt
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viele der im Dreschzylinder noch nicht vom Getreide getrennten freien Körner und richtet ferner das Getreide
zu den Strohschüttlern. Die Strohschüttler fördern die Getreiderückstände zu den hinteren und Austrittsteilen
des Mähdreschers, während sie freie Körner und Ähren, die vorher noch nicht vom Getreide getrennt wurden, entfernen.
Die Reinigungseinheit ist unterhalb der Strohschüttler positioniert und umfaßt einen Spreutrenner,
der höher angeordnet ist, und ein darunter angeordnetes Sieb. Die Körner können durch den Spreutrenner nach unten
fallen, und der Spreutrenner ist so ausgebildet, daß er die Spreu aufgrund ihres geringeren Gewichts und der
Einwirkung eines Luftstroms entfernt. Ferner sorgt der Spreutrenner für die Rückführung der Ähren zum Dreschzylinder,
wo sie nochmals gedroschen werden. Die getrennten freien Körner fallen durch das Sieb und werden von
einer Kornschnecke aufgenommen, die das Korn zu einem Heber fördert, der es wiederum zum Korntank transportiert.
Das Korn wird aus dem Korntank durch eine Kornschnecke entfernt, die innerhalb eines Entleerungsrohrs positioniert
ist, das auf einer Seite des Mähdreschers angeordnet ist. Dieses Entleerungsrohr ermöglicht die Entnahme von Korn
aus dem Korntank zu einem Transportfahrzeug, das auf der Seite des Mähdreschers steht, auf der der Austrittsteil
des Entleerungsrohrs liegt.
Bei diesem herkömmlichen Mähdrescher treten mehrere Probleme
auf. Typischerweise umgibt der Dreschkorb den Dreschzylinder nur für einen relativ kleinen Teil der mehr als 360 ,
die zum Dreschen und Trennen des Getreides genutzt werden könnten. Um die Dreschleistung des Mähdreschers zu erhöhen,
verlaufen die auf dem Dreschzylinder angeordneten Abstreifstäbe innerhalb einer relativ geringen Entfernung
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vom Dreschkorb. Das Einwirken der metallischen Abstreifstäbe
kann aber eine Beschädigung des Korns zur Folge haben infolge der sich ergebenden Quetsch- und Schlagwirkung
aufgrund der geringen Entfernung zwischen den Abstreifstäben und dem Dreschkorb. Ferner können Steine und
andere Fremdkörper in den Dreschzylinder gelangen und zum Festfressen des Zylinders führen oder die Maschine beschädigen,
und zwar infolge der starren Grenzfläche zwischen den Abstreifstäben und dem Dreschkorb. Ferner beschränkt
der relativ geringe Abstand zwischen den Abstreifstäben und dem Dreschkorb die Aufnahmefähigkeit des
Dreschzylinders, und mit zunehmender Getreidezufuhrrate
wird wesentlich mehr zusätzliche Energie benötigt, um den Dreschzylinder gegen die zunehmenden Getreidemengen zu
drehen, die zwischen dem Dreschkorb und den Abstreifstäben durchbewegt werden.
Auch bei den Strohschüttlern treten diesen eigene Probleme
auf. Mit zunehmender Aufnahmefähigkeit des Mähdreschers und
infolgedessen zunehmender diesen durchlaufender Getreidemenge
steigt der Wirkungsgrad-Verlust der Strohschüttler unverhältnismäßig stark gegenüber der Geschwindigkeitszunahme des Mähdreschers an. Somit treten freie Körner und
Ähren aus dem Mähdrescher aus, ohne daß sie vom Getreide getrennt werden. Dies ist offensichtlich unerwünscht.
Es wurden bereits Schritte unternommen, um viele der genannten Probleme zu vermindern oder zu beseitigen. Einige Hersteller
haben versucht, die Beschädigung des Korns durch die Abstreifvstäbe zu vermindern und den Wirkungsgrad der
Kornentfernung aus dem Getreide dadurch zu erhöhen, daß
"Rotations"-Mähdrescher eingesetzt werden, die deshalb so
genannt werden, weil das Getreide während einer oder mehrerer Umdrehungen um die Dresch- und Trenneinheiten bewegt
wird,anstatt sich nur über einen Teil dieser Einheiten zu
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bewegen. Infolge der STeigerung der Dresch- und Trennleistung kann der Abstand zwischen den Abstreifstäben
und dem Dreschkorb in Rotations-Mähdreschern erhöht werden, wodurch eine Beschädigung des Getreides vermindert
wird, da das Getreide einer Schlagwirkung sowie der Einwirkung
von Fliehkraft ausgesetzt ist, während es sich um den Umfang der Dresch- und Trenneinheit bewegt. Dies
stellt eine Verbesserung gegenüber der vorher erwähnten Schlag- und Quetschwirkung dar, die zwischen dem Getreide,
den Abstreifstäben und dem Dreschkorb auftritt. Ein weiterer
Vorteil beim Einsatz des Rotations-Mähdreschers mit seinem erhöhten Trenn-Wirkungsgrad besteht darin, daß die
Strohschüttler entfallen können. Aber auch bei diesen verbesserten Vorrichtungen treten noch manche Probleme auf.
Die Abstreifstäbe werden weiterhin eingesetzt, um ein angemessenes
Dreschen des Getreides zu erreichen, und obwohl die Quetschwirkung zwischen Abstreifkopf und Dreschkorb
vermindert wird, tritt immer noch eine gewisse Schlag-Einwirkung auf. Die Abhängigkeit von Abstreifstäben zum Dreschen
hat immer noch eine unerwünschte Beschädigung des Korns zur Folge. Da ferner ein wirksameres Dreschen von Getreide
erfolgt, wird die erzeugte Spreumenge erhöht. Dies hat die Erzeugung einer großen Menge Staub und Verunreinigungen
am Einlaßbereich der Drescheinheit zur Folge und kann in der Bildung einer sehr großen Anzahl sehr kurzer und leichter
Strostückchen resultieren, so daß das Pressen des Strohs zu Ballen schwierig oder unmöglich wird.
Bei einigen der verbesserten Mähdrescher kann sich der Dreschkorb oder das Dreschgitter über 360 des Dreschzylinders
erstrecken. Dies erhöht zwar die Trennleistung, erhöht jedoch auch die Menge sehr kleiner und leichter
Stückchen, die wiederum die genannten Schwierigkeiten beim
Pressen zur Folge haben.
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Bei derzeit eingesetzten Rotations-Mähdreschern muß normalerweise das Getreide axial zu der Dresch- und Trenneinheit
eingeführt werden. Somit muß das Getreide zwangsläufig um einen Winkel gedreht werden, der es dem Getreidefluß
ermöglicht, sich an den Winkel der wendeiförmigen Leitrippen anzupassen, die das Getreide durch die Dresch-
und Trenneinheit leiten. Diese Notwendigkeit kann ein unnötiges Verstopfen am Eintrittsbereich und eine Einschränkung
der Zufuhr geschwindigkeit des Mähdreschers zur Folge
haben, wodurch wiederum die Leistungsfähigkeit des Mähdreschers
nachteilig beeinflußt wird.
Ferner ist es bei derzeitigen Rotations-Mähdreschern üblicherweise
notwendig, daß das Getreide den Mähdrescher auf einer einzigen Bahn durchläuft. Bei schwerem Getreide kann
dies ebenfalls die Zuführgeschwindigkeit einschränken, und zwar insbesondere an den Einlaufbereichen der verschiedenen
Einheiten, wodurch die Leistungsfähigkeit des Mähdreschers eingeschränkt wird.
Sowohl in herkömmlichen als auch in Rotations-Mähdreschern
ist das Entleerungsrohr auf einer Seite des Mähdreschers positioniert. Dabei hat der Bediener zum Entleeren des
Mähdreschers entweder keine oder nur eine begrenzte Drehverstellmöglichkeit
für das Entleerungsrohr, und in jedem Fall muß der Mähdrescher auf nur einer Seite entleert
werden. Bei normaler Anwendung in kombiniertem Getreide kann dies bedeuten, daß das Kornladefahrzeug durch die
Schwaden fahren muß, wodurch eine unerwünschte Beschädigung des Getreides erfolgt. Außerdem kann die Entlade-Flexibilität
des Bedieners eingeschränkt werden, indem unnötiges Rangieren von Fahrzeugen notwendig ist, wenn
zwei Lastwagen aufgefahren werden.
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In der US-PS 4 117 84-9 ist ein Rotations-Mähdrescher angegeben,
bei dem einige der vorgenannten Probleme entweder beseitigt oder stark vermindert wurden. Dabei werden gesonderte
Dresch- und Trenneinheiten verwendet, um einen höheren Wirkungsgrad zu erzielen, so daß die metallischen
Abstreifstäbe vollständig entfallen können. Das Getreide
wird nicht axial in die Dresch- und Trenneinheiten eingeführt, sondern längs einer Ebene, die im wesentlichen
tangenail zu dem Einlauf abschnitt des Dreschzylinders verläuft.
Dadurch kann der Mähdrescher eine größere Getreidemenge verarbeiten, weil der Winkel der wendeiförmigen Leitorgane
auf der oberen Hälfte des Gehäuses stärker mit dem Einlaufwinkel des Getreides zusammenfällt, wodurch das Getreide
einem großen "Wende"-Winkel unterworfen wird. Eine weitere angegebene Verbesserung ist das Einführen des
Getreides im Mittenabschnitt der Drescheinheit, wobei die wendeiförmigen Leitorgane auf dem Gehäuse ein Aufteilen
des Getreides bei seinem Einlauf in den Dreschzylinder bewirken. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit des Mähdreschers
gesteigert, weil durch das Teilen des Getreides die Maschine mehr Getreide in der Drescheinheit verarbeiten kann.
Zwar löst der Mähdrescher nach der US-PS 4 117 849 eine Reihe
der bisher bei Rotations-Mähdreschern auftretenden Probleme, aber es sind noch weitere Verbesserungen und Leistungssteigerungen
möglich. Es wurde gefunden, daß der Trenn-Wirkungsgrad der Mähdreschers gesteigert und die Schlagleiste
weggelassen werden kann, ohne daß dadurch die Dresch-Leistungsfähigkeit
vermindert wird, indem eine Trenneinheit vorgesehen wird, deren Längsachse parallel zu der Längsachse
des Mähdreschers verläuft, wobei das Getreide vom Endabschnitt der Drescheinheit direkt in den Einlaufbereich der
Trenneinheit gefördert wird. Die Längsanordnung der Trenn-
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einheit wurde der Queranordnung wegen der größeren nutzbaren Zylinderfläche, die sich bei Einführung des Getreides
in Axialrichtung an einem Ende ergibt, vorgezogen. Ein solches Einführverfahren ermöglicht eine Vergrößerung der
Bahnlänge des Getreides durch den Trennzylinder, ohne daß deshalb der Mähdrescher vergrößert werden muß. Da ferner
das Dreschen bereits erfolgt ist, ergibt sich durch das Einführen in Axialrichtung in den Trennzylinder kein Zustand,
in dem die Mähdrescher-Leistungsfähigkeit merklich beeinträchtigt wird.
Eine weitere Verbesserung gegenüber bekannten Mähdreschern ist bei dem vorliegenden Mähdrescher das Positionieren des
Entladerohrs im Korntank derart, daß der Auslaßteil des Entleerungsrohrs beim Entleeren auf jeder Seite des Mähdreschers
positionierbar ist. Damit haben die Bediener sowohl des Mähdreschers als auch der das Korn aufnehmenden
Fahrzeuge eine größere Freiheit beim Bewegen der Fahrzeuge, und eine unnötige und unerwünschte Beschädigung von Getreide
wird vermieden.
Eine weitere Verbesserung des vorliegenden Mähdreschers ist eine Druckluftzufuhr, wobei Druckluft über den Förderboden
geblasen werden kann. Durch das Vorsehen von Druckluft, die die leichtere Spreu vom Korn und von den Ähren
wegbläst, bevor diese auf den Förderboden fallen, wird die Trennung des Getreides gegenüber einer Vorrichtung,
bei der Luft nur unter den Spreutrenner und das Sieb der Reinigungseinheit geblasen wird, verbessert.
Eine weitere bei dem vorliegenden Mähdrescher vorgesehene Verbesserung ist eine Unterdruckkammer, die einen Teil des
Umfangs der Drescheinheit umgibt. Ein Unterdruck ergibt sich durch die Trenneinheit, die einen durch die Unterdruckkammer
zum Einlaufbereich des Mähdreschers übertragenen Sog erzeugt. Dieser Sog vermindert den Einfall von weggeblasener Streu und
anderen Rückständen in den vorderen Getreideeinlaufbereich.
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Der Rotations-Mähdrescher nach der Erfindung zum Dreschen
und Trennen von Getreide, mit einer Getreide-Zufuhreinheit, ist gekennzeichnet durch eine Drescheinheit, die im wesentlichen
quer zu der Längsachse des Mähdreschers angeordnet ist, durch einen Einlauf in die Drescheinheit zur Aufnahme
don Getreide aus der Getreide-Zufuhreinheit, durch Dresch-Leitorgane in der Drescheinheit zum Leiten von
Getreide zu einem Endabschnitt der Drescheinheit, durch eine erste Trenneinheit, die im wesentlichen quer zu der
Drescheinheit angeordnet ist, durch einen Durchgang in der Drescheinheit an einem Endabschnitt derselben zum Durchleiten
des Getreides zum Einlauf der Trenneinheit, und durch Trenn-Leitorgane in der Trenneinheit zum Leiten des
Getreides zum Hinterende der Trenneinheit.
Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Verfahren zum Dreschen und Trennen von Getreide, das gekennzeichnet ist
durch die folgenden Schritte: Aufnehmen des Getreides im wesentlichen tangential zum Eintrittsabschnitt einer
Drescheinheit, Dreschen des Getreides, während dieses einem ersten Endabschnitt der Drescheinheit zugeführt wird, Leiten
des Getreides von dem Endabschnitt der Drescheinheit zum Einlaufabschnitt einer Trenneinheit, die im wesentlichen
quer zu der Drescheinheit angeordnet ist, Trennen des Getreides, während es zum rückwärtigen Teil der Trenneinheit
geführt wird, und Entleeren der Getreiderückstände aus dem Mähdrescher.
Weiter bezieht sich die Erfindung auf ein Entleerungsrohr für einen Mähdrescher, das gekennzeichnet ist durch einen
einem Korntank benachbarten Einlauf abschnitt und einen außerhalb des Korntanks liegenden Austrittsabschnitt, wobei
der Austrittsabschnitt von einer Seite der Längsachse des Mähdreschers zur entgegengesetzten Seite bewegbar ist,
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so daß ein Fahrzeug Korn aus dem Mähdrescher von jeder der beiden Seiten aufnehmen kann.
Schließlich bezieht sich die Erfindung auch auf eine atmosphärische Reinigungsvorrichtung für Mähdrescher, die
gekennzeichnet ist durch eine Trenneinheit, durch eine Öffnung im Einlaßende der Trenneinheit, und durch eine
mit dem Einlaßende der Trenneinheit in Verbindung stehende und zum Vorderteil des Mähdreschers verlaufende Druckkammer,
so daß im Betrieb der Trenneinheit in der Druckkammer ein Unterdruck erzeugbar ist zum Reinigen der Atmosphäre an dem
Mähdrescher-Vorderteil von Staub und/oder anderen Verunreinigungen .
Durch die Erfindung wird also ein Rotations-Mähdrescher und ein Verfahren zum Dreschen und Trennen von Getreide
angegeben, wobei gesonderte Dresch- und Trenneinheiten verwendet werden. Diese Einheiten sind als Zylinder ausgeführt,
und die Trenneinheit liegt quer zu der Drescheinheit hinter dieser. Getreide wird längs einer Ebene
eingeführt, die im wesentlichen tangential zu dem unteren Einlaufabschnitt der Drescheinheit verläuft, wird von
wendeiförmigen Leitorganen zu einem Endabschnitt der Drescheinheit geleitet, von dort axial in die Trenneinheit
bewegt und durch eine weitere Anordnung wendeiförmiger Leitorgane zum hinteren Teil der Trenneinheit geleitet,
wo die Getreiderückstände aus dem Mähdrescher austreten .
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert. Es zeigen:
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Fig. 1 eine Seitenansicht des Rotations-Mähdreschers ;
Fig. 2 eine Rückansicht des Mähdreschers;
Fig. 3 eine Schnitt-Planansicht des Mähdreschers,
wobei das Entleerungsrohr nicht gezeigt ist; und
Fig. ή- eine Draufsicht auf den Mähdrescher.
Nach Fig. 1 ist ein Ährenheber 11, der eine von mehreren möglichen Vorrichtungen zur Aufnahme von Getreide sein
kann, an der Vorderseite des Mähdreschers positioniert.
Eine Einzugswalze 12, die im Einzug 13 positioniert ist, und ein Zufuhrheber M- führen dem Einlaufbereich des Mähdreschers
Getreide zu. Diese Vorrichtungen sind von herkömmlicher Bauweise und werden daher nicht näher erläutert. Eine
Drescheinheit 15 ist so angeordnet, daß ihre Längsachse quer zu der Längsachse des Mähdreschers 1 verläuft, und
umfaßt einen Rotor 16 sowie einen zylindrischen Außenmantel 17, der den Rotor 16 umgibt. Auf dem Rotor 16 sind
biegsame Platten oder Schaufeln 18 mittels Befestigungselementen (nicht gezeigt) gesichert. Der zylindrische
Außenmantel 17 umfaßt eine Dreschkappe 19 auf der oberen Hälfte des Außenmantels 17 und einen herkömmliche ausgebildeten
Dreschkorb 20 auf der unteren Hälfte des Außenmantels 17.
In der Drescheinheit 15 sind auf dem oberen Zylinderumfang
17 wendeiförmige Leitorgane bzw. Leitrippen 21 (vgl. Fig. 3) befestigt. Die Mehrzahl Leitorgane sind in einen
rechten bzw. einen linken Abschnitt 22 bzw. 23 unterteilt, wobei jedes Leitorgan dieser Abschnitte am hinteren Teil
24· der Drescheinheit 15 innerhalb des Einlaufbereichs beginnt
und zum linken bzw. zum rechten Endabschnitt verläuft.
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Zwei Trenneinheiten 27, 28 sind mit ihren Längsachsen quer zu der Längsachse der Drescheinheit 15 angeordnet. Diese
Trenneinheiten 27, 28 sind im wesentlichen identisch ausgebildet, so daß nur die Trenneinheit 27 erläutert wird.
Ein Trennrotor 29 (vgl. Fig. 2) ist in dem Außenmantel 30 der Trenneinheit 27 drehbar gelagert, und auf ihm sind
metallische Platten oder Schaufeln 31 befestigt. Der Außenmantel 30 der Trenneinheit 27 besteht aus einer
massiven zylindrischen Platte 32 über der oberen Zylinderhälfte und einem gelochten Gitter 33 über der unteren
Zylinderhälfte. Wendeiförmige Leitorgane 34- (vgl. Fig. 3)
sind auf der oberen Hälft3 des Außenmantels 30 angeordnet und verlaufen vom Eintrittsbereich 35 der Drescheinheit
zum Austrittsbereich 36.
Der Eintrittsbereich 35 der Trenneinheit umfaßt einen offenen Bereich unterhalb ihrer Längsachse und eine über
dieser Achse angeordnete Platte 60 (vgl. Fig. 1). Eine Öffnung (nicht gezeigt) ist in der Platte 60 vorgesehen
und steht mit einer Druckkammer 61 in Verbindung, die vom Eintrittsbereich 35 der Trenneinheit zum Eintrittsbereich
62 der Drescheinheit 15 verläuft. Die Kammer ist am Eintrittsbereich 62 nahe dem Heber IA- offen und steht am hinteren
Teil direkt mit der Öffnung in der Platte 60 in Verbindung. Es kann eine Vorrichtung zum Einstellen der Größe
der Öffnung in Form eines mechanisch oder hydraulisch betätigten Absperrschiebers (nicht gezeigt) vorgesehen sein,
Unterhalb der Trenneinheit 27 sind Schnecken A-A-, 4-5 angeordnet.
Unterhalb des hinteren Abschnitts des Förderbodens 37 ist ein Spreutrenner bzw. -abscheider 38 positioniert
und weist relativ große Öffnungen auf. Ein Sieb 39 mit demgegenüber kleineren Öffnungen ist unterhalb des Spreutrenners
befestigt.
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Eien Druckluftversorgung 40 ist unterhalb des Förderbodens
37 angeordnet und bläst Luft über den Förderboden sowie unter den Spreutrenner 38 und das Sieb 39. Ein
Zentrifugalgebläse läuft im Gehäuse der Druckluftversorgung
4-0 um, und der Luftaustritt erfolgt durch zwei Öffnungen. Durch die erste Öffnung 51 tritt Luft unterhalb
des Spreutrenners 38 und des Siebs 39 aus, und durch die
zweite Öffnung 50 tritt Luft aus und überstreicht den Förderboden 37.
Am unteren Teil des Reinigungsabschnitts ist eine Kornschnecke 41 positioniert. Eine Überkehr schnecke 34 ist am
unteren Teil des REinigungsabschnitts hinter der Kornschnecke 41 angeordnet.
Ein Korntank 42 ist im oberen Teil des Mähdreschers 1 befestigt und erstreckt sich über und zwischen den Trenneinheiten
27, 28 und der Drescheinheit 15. Ein erster Abschnitt 52 des Entleerungsrohrs 46 verläuft vom Korntank
42 nach hinten zu der Verbindungsstelle zwischen dem ersten Abschnitt 52 und dem zweiten Abschnitt 53. Der
zweite Abschnitt 53 des Entleerungsrohrs verläuft nach oben und vorn und endet an der Verbindungsstelle mit dem
dritten Abschnitt 54. Dieser dritte Abschnitt 54 verläuft nach vorn und endet in einer Kornaustrittsvorrichtung 55.
In jedem der drei Abschnitte sind Kornförderschnecken 47 bzw. 48 bzw. 49 angeordnet, die das Korn aus dem Korntank
42 zu der Kornaustrittsvorrichtung 55 fördern. Es sind geeignete Räderantriebe vorgesehen, die die Schnecken
treiben und eine Rotation des dritten Abschnitts 54 des Entleerungsrohrs um die Achse 56 (vgl. Fig. 4) gestatten.
Der dritte Abschnitt 54 ist um einen Winkel von ca. 270° drehbar (vgl, Fig. 4). In einem Bereich 57 ist eine Abschirmscheibe
58 auf dem Oberende des Korntanks 42 angeordnet, die eine Sichtprüfung der Kornmenge im Korntank
durch den Bediener erlaubt.
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Gemähtes Getreide wird von dem Ährenheber 11 aufgenommen und tritt in die Einzugswalze 12 ein, von wo es von beiden
Seiten zum Mittenabschnitt und in den Zufuhrheber 14- gefördert wird. Der Zufuhrheber 14- fördert das Getreide
wiederum zum zentralen Eintrittsbereich 62 der Drescheinheit 15 längs einer Ebene, die zur Längsachse des
Rotors 16 der Drescheinheit 15 im wesentlichen parallel verläuft, so daß das Getreide in die Drescheinheit 15
unterhalb deren Achse 63 gleichmäßig eintritt.
Wenn das Getreide in die Drescheinheit 15 eintritt, wird es über etwa 100° einem ersten Dreschvorgang durch die
biegsamen Platten 18 unterowrfen, bevor es von den Leitorganen 22, 23 geteilt und den beiden Seiten der Drescheinheit
15 zugeführt wird, während es weiterhin der Schlagwirkung der biegsamen Platten 18 ausgesetzt ist.
In der Drescheinheit 15 wird ein großer Teil des Korns aus dem Getreide entfernt, und diese freien Körner fallen durch
den Dreschkorb 20 zusammen mit Ähren und etwas Spreu auf den schwingenden Förderboden 37.
Das gedroschene Getreide gelangt dann von den Eintrittsbereichen der Drescheinheit 15 axial in die Trenneinheiten
27, 28 unterhalb der Mittenabschnitte. Da die Wirkung beider Trenneinheiten im wesentlichen gleich ist, wird nur
eine erläutert. Das Getreide tritt axial in den Eintrittsbereich 35 der Trenneinheit 27 ein und wird in einer Lage
längs dem Außenmantel 30 durch das Zusammenwirken der wendeiförmigen Leitorgane 34 und des Rotors 31 gefördert.
Im Getreide verbliebenes Korn sowie Ähren und etwas Spreu fallen durch das Gitter 33 nach unten in die Schnecken
A-A-, 4-5. Diese fördern das Korn, Ähren und etwa verbliebene
Spreu zum Vorderabschnitt unterhalb der Trenneinheit, wo alles zum Förderboden 37 fällt. Was übrigbleibt, tritt aus
der Trenneinheit 27 aus und fällt auf den Boden.
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Während das Korn, Ähren und Spreu aus dem Dreschkorb 20 der Drescheinheit bzw. den Schnecken 44, 45 der Trenneinheiten
nach unten fallen, gelangen sie in den Wirkbereich der Reinigungseinheit 59. Luft tritt aus der Öffnung
50 aus und überstreicht den Förderboden 37, und Luft tritt aus der Öffnung 51 aus und durchsetzt den Spreutrenner
38 und das Sieb 39 von unten nach oben. Durch die Einwirkung der Luft aus der Druckluftversorgung 40 wird die
leichtere Spreu aus dem Auslaß des Mähdreschers 1 geblasen, während das Korn und die Ähren der Kornschnecke 41 und
der Überkehrschnecke 43 durch den Spreutrenner 38 und das Sieb 39 zugeführt werden. Ein Heber (nicht gezeigt) fördert
das Korn aus dem Auslaß der Kornschnecke 41 zum Korntank 42. Ähren, die zur Überkehrschnecke 43 gelangen, werden
einer Nachdrescheinheit (nicht gezeigt) zugeführt, wonach sie in die Trenneinheit 27 geblasen werden.
Die Trenneinheiten 27, 28 erzeugen auch einen Sog für die Kammer 61. Die Sogwirkung ist am Eintritt zum Bereich 62
der Drescheinheit vorhanden und bewirkt eine Verminderung von Spreu und anderen, unerwünschten Fremdstoffen, indem
diese aus der ATmosphäre unmittelbar vor der Drescheinheit entfernt werden.
Wenn der Bediener den Korntank 42 entleeren will, betätigt er die Schnecken 47, 48, 49 und richtet die Kornaustrittsvorrichtung
55 entweder hydraulisch oder anderweitig nach der einen oder der anderen Seite des Mähdreschers. Korn
gelangt dann aus dem Korntank 42 zu einem Lastwagen oder einem anderen Transportfahrzeug, das zur Aufnahme des
Korns bestimmt ist.
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e e r s e
Claims (11)
1. Rotations-Mähdrescher zum Dreschen und Trennen von Getreide, mit
a) einer Getreide-Zufuhreinheit,
gekennzeichnet durch
gekennzeichnet durch
b) eine Drescheinheit (15), die im wesentlichen quer zu der Längsachse des Mähdreschers (1) angeordnet ist;
c) einen Einlauf (62) in die Drescheinheit (15) zur Aufnahme von Getreide aus der Getreide-Zufuhreinheit
(12-14-);
d) Dresch-Leitorgane (21) in der Drescheinheit (15) zum
Fördern von Getreide zu einem Endabschnitt der Drescheinheit (15 ) ;
e) eine erste Trenneinheit (27), die im wesentlichen quer
zu der Drescheinheit (15) angeordnet ist;
f) einen Durchgang in der Drescheinheit (15) an einem
Endabschnitt derselben zum Durchleiten des Getreides zum Einlauf (35) der Trenneinheit (27); und
g) Trenn-Leitorgane (34) in der Trenneinheit (27) zum Leiten des Getreides zum Hinterende der Trenneinheit (27)
2. Rotations-Mähdrescher nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
- eine zweite Trenneinheit (28), die im wesentlichen quer zu der Drescheinheit (15) und im wesentlichen parallel
zu der ersten Trenneinheit (27) angeordnet ist,
736-(79/03/134/4· )-Schö
130013/1080
-Z-
- die beiden Trenneinheiten (27, 28) so angeordnet sind, daß ihre jeweiligen Einlauf abschnitte (35) entsprechenden
Endabschnitten der Drescheinheit (15) benachbart sind ,
- die Einlauf abschnitte im zentralen Teil der Drescheinheit (15) angeordnet sind, und
- die Dresch-Leitorgane (21) in der Drescheinheit (15)
das Getreide teilen und zu den jeweiligen Endabschnitten leiten.
3. Rotations-Mähdrescher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
- daß die Drescheinheit (15) ein Zylinder ist und eine Relativbewegung zwischen einem darin positionierten Rotor
(16) und dem Zylinderaußenmantel vorgesehen ist,
- daß der Rotor (16) eine Trommel mit darauf befestigten biegsamen Platten (18) ist,
- daß der Zylinder-Außenmantel einen Dreschkorb (20), der im wesentlichen um die gesamte untere Hälfte des Zylinderumfangs
positioniert ist, und einen massiven Abschnitt (19), der im wesentlichen um die gesamte obere
Hälfte des Zylinderumfangs positioniert ist, aufweist,
und
- daß die Dresch-Leitorgane wendeiförmige Rippen (21) sind,
die auf wenigstens einem Teil des Zylinder-Außenmantels befestigt sind.
4. Verfahren zum Dreschen und Trennen von Getreide, gekennzeichnet durch
die folgenden Schritte:
a) Aufnehmen des Getreides im wesentlichen tangential zum Eintrittsabschnitt einer Drescheinheit;
b) Dreschen des Getreides, während dieses einem ersten Endabschnitt der Drescheinheit zugeführt wird;
130013/1080
c) Leiten des Getreides von dem Endabschnitt der Drescheinheit zum Einlauf abschnitt einer Trenneinheit, die
im wesentlichen quer zu der Drescheinheit angeordnet ist;
d) Trennen des Getreides, während es zum rückwärtigen Teil
der Trenneinheit geführt wird; und
e) Entleeren der Getreiderückstände aus dem Mähdrescher.
5. Verfahren nach Anspruch 4-,
gekennzeichnet durch folgende weitere Schritte:
gekennzeichnet durch folgende weitere Schritte:
a) Teilen des Getreides kurz nach dessen Einlauf in die Drescheinheit;
b) Leiten eines Teils des geteilten Getreides zu einem zweiten, dem ersten Endabschnitt gegenüberliegenden
Endabschnitt der Drescheinheit;
c) Fördern eines Teils des Getreides aus dem zweiten Endabschnitt der Drescheinheit zum Einlauf abschnitt einer
zweiten Trenneinheit, die im wesentlichen quer zu der Drescheinheit und im wesentlichen parallel zu der ersten
Trenneinheit angeordnet ist; und
d) Trennen des Teils des Getreides, während es zum rückwärtigen Abschnitt der zweiten Trenneinheit geleitet
wir d .
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
- daß das Getreide vor dem Teilen wenigstens teilweise gedroschen wird.
7. Entleerungsrohr für Mähdrescher, gekennzeichnet durch
- einen einem Korntank (4-2) benachbarten Einlauf abschnitt
(52) und einen außerhalb des Korntanks (4-2) liegenden Austrittsabschnitt
130013/1080
- wobei der Austrittsabschnitt (5A-) von einer Seite
der Längsachse des Mähdreschers (1) zur entgegengesetzten Seite bewegbar ist, so daß ein Fahrzeug
Korn aus dem Mähdrescher (1) von jeder der beiden Seiten aufnehmen kann.
8. Entleerungsrohr nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
- daß zwischen dem Einlauf- und dem Austrittsabschnitt (52 oder 5A-) wenigstens eine Entleerungsschnecke (4-7
oder 4-8 oder 4-9) vorgesehen ist,
- wobei die Entleerungsschnecke Korn aus dem Korntank (4-2) zum Austrittsabschnitt (5A-) zur Aufnahme des
Korns im Ladefahrzeug fördert.
9. Entleerungsrohr nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch
- wenigstens einen vom Korntank (4-2) zur Mähdrescher-Außenseite
verlaufenden Abschnitt (52, 53) und wenigstens einen weiteren, von dem äußeren Ende des vorhergehenden
Abschnitts zum Auslaßteil verlaufenden weiteren Abschnitt (5*),
- wenigstens eine Schnecke (4-7, 4-8) in dem genannten Abschnitt
(52, 53) zum Fördern von Korn aus dem Korntank (4-2) zum Ende des genannten Abschnitts (52, 53),
- wenigstens eine weitere Schnecke (4-9) in dem weiteren
Abschnitt (54-), die von einer Stelle nahe dem Eintrittsabschnitt des weiteren Abschnitts (54-) zum Auslaßteil
des weiteren Abschnitts (54·) verläuft, und
- ein Getriebe zwischen der einen Schnecke (4-8) und der
weiteren Schnecke (4-9).
130013/1080
10. Entleerungsrohr für Mähdrescher, gekennzeichnet durch
- einen ersten Abschnitt (52), der sich vom Korntank (4-2)
nach hinten und im wesentlichen horizontal erstreckt,
- eine erste Schnecke (4-7) im ersten Abschnitt (52) zum
Fördern von Korn vorn Eintrittsteil zum Auslaß des ersten Abschnitts (52),
- einen zweiten Abschnitt (53), der vom Ende des ersten Abschnitts (52) aufwärts zu einer STelle oberhalb des
Oberendes des Korntanks (42) verläuft,
- eine zweite Schnecke (48) im zweiten Abschnitt (53)
zum Fördern von Korn vom Eintrittsteil zum Auslaß des zweiten Abschnitts (53),
- einen dritten Abschnitt (54), der vom Auslaß des zweiten Abschnitts (53) zum Vorderteil des Mähdreschers (1)
nach vorn verläuft,
- eine dritte Schnecke (49) im dritten Abschnitt (54) zum Fördern von Korn vom Eintrittsteil zum Auslaß des dritten
Abschnitts (54),
- ein zwischen der zweiten und der dritten Schnecke (48, 49) betriebsmäßig angeordnetes Getriebe für eine Verdrehbewegung
des dritten Abschnitts (54) zum zweiten Abschnitt (53), und
- eine Kornabgabevorrichtung (55), die am Ende des dritten
Abschnitts (54) befestigt ist,
- wobei der dritte Abschnitt (54) relativ zu dem Mähdrescher (1) verschwenkbar ist, so daß ein Ladefahrzeug
auf jeweils einer der beiden Seiten des Mähdreschers (1) Korn aus der Kornabgabevorrichtung (55)
aufnehmen kann.
11. Atmosphärische Reinigungseinrichtung für Mähdrescher,
gekennzeichnet durch
a) eine Trenneinheit (27 bzw. 28);
b) eine Öffnung im Einlaßende der Trenneinheit (27 bzw. 28); und
130013/1080
— ο -
c) eine mit dem Einlaßende (35) der Trenneinheit (27 bzw. 28) in Verbindung stehende und zum Vorderteil
des MÄhdreschers (1) verlaufende Druckkammer (61), - so daß im Betrieb der Trenneinheit (27 bzw. 28)
in der Druckkammer (61) ein Unterdruck erzeugbar ist zum Reinigen der Atmosphäre an dem Mähdrescher-Vorderteil
von Staub und/oder anderen Verunreinigungen,
130013/1080
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