DE3030160A1 - Festmacherboje fuer tanker - Google Patents
Festmacherboje fuer tankerInfo
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Description
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-A-
Festmacherboje für Tanker.
Die Erfindung betrifft eine Festmacherboje für Tankschiffe, wobei das Festmachen an der Ankerbasis für die Boje erfolgt.
Es sina Festmacherbojen für Tanker bekannt, die "Kettenbojen" genannt werden, welche einen zylindrischer. Schwimmkörper
aufweisen, der am Meeresgrund mittels einer Anzahl von Ketten verankert ist und mit Schwiinmschläuchen, einer Oberflächendr
ehverbindung und einem oder mehreren Uhterwasserschläuchen für die Verbindung mit einer Unterwasserleitung
versehen sind. Das Schiff wird mittels des Schwimmkörpers
festgemacht. Bojen der vorstehend beschriebenen Art haben folgende Mängel:
- Häufige Notwendigkeit zum Aufnehmen und Austauschen der flexiblen ühterwasserschläuche mit der Gefahr der Verunreinigung
infolge von Schlauchbrüchen,
- Gefahr von verschiedenen Beschädigungen der Boje, infolge des möglichen Anschlagens des Schiffes, und
- ungleichförmige Belastungen an den Punkten, an denen die Ketten am Meeresgrund verankert sind, mit. der sich daraus
ergebenden Notwendigkeit, die Ankerpf^'hle überzudimensionieren.
Eine andere Art von Ankerbojen für Tankschiffe, die "Schwenkboje" genannt v/ird, besteht a'is einem Anschlagkörper, der
über eine kardanartige Verbindung mit einer Basisplatte verankert ist, die auf dem Meeresgrund liegt. Ein Schiff
wird entsprechend mit dem Teil des Körpers verankert, der unterhalb des Wasserspiegels eintaucht, wobei der Strom der
zu beladenen oder zu entladenen Flüssigkeit je nach Fall auf das oder von dem Schiff bzw. von oder zu der Unter-
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wasserleitung über flexible Schläuche, die teilweise schwimmen und teilv/eise untertauchen, eine Oberflächendrehverbindung
und eine kardanartige YerBindung am Grund geht. Diese
Art von Bojen hat die folgenden Nachteile:
- Schläuche, die teilweise eingetaucht sind und die, wie die Bojen der zuerst erwähnten Art, häufige Aufnehmvorgänge erfordern,
- ein kardanartiges Grundgelenk, welches schwierig und kostspielig
aufzunehmen ist; und
- das Pestmachen des Schiffes auf dem Wasserspiegel, was
den Anschlagkörper erfordert, der dadurch eine erhebliche Grosse haben muss.
Eine andere Art von Bojen ist die "Einkettenboje" genannte, die aus einem zylindrischen Schwimmer besteht, der durch
eine Kette mit einer Basisplatte am Meeresboden verankert ist, die durch in den Meeresboden eingetriebene Pfähle befestigt
ist. Die Schläuche, die teilweise schwimmen und teilv/eise untertauchen, verbinden das Schiff mit einer
Drehverbindung, die am Meeresgrund angeordnet ist.
Die Pestmachertrossen des Schiffes werden mit dem Bojenkörper verbunden.
der
Die Mangel sind etwa die gleichen, wie die/oben beschriebenen Schwenkboje, da eine Drehverbindung anstatt einer kardanar^.igen
Verbindung am Meeresgrund vorgesehen ist.
Gemäss der Erfindung werden alle oben aufgezählten Nachteile
mittels einer ?estmacherboje für Tanker beseitigt, die dadurch
gekennzeichnet ist, dass sie besteht aus einer am Meeresboden verankerbaren Basisplatte, einem Bojenkb'rper,
welcher in den Wasserspiegel eintaucht und mit der Anker-
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platte verbunden ist und wenigstens einer Festmachertrosse,
deren jedes Ende an einem Bauteil befestigt ist, das an der Ankerplatte angebracht ist, und die frei gegen diese um die
Bojenaohse drehbar ist. Ferner kann gemäss der Erfindung das
Teil, welches das eingetauchte Ende jeder Festmachertrosse festlegt ein Arm sein, an dessen freien Ende die entsprechende
Festmachertrosse befestigt j st.
Die Erfindung betrifft also eine Festmacherbojenkonstruktion
für Tankschiffe, die besteht aus einem am Meeresboden befestigten Ankerblock, einer Yertikalstruktur zum Abstützen
der Rohrleitungen zum leiten von Rohöl, Petroleum od.dgl. Flüssigkeiten von und zu dem Schiff und einem Festmacherschwenkarm,
der oberhalb des Ankerblocks angebracht und an einem Aufbau befestigt ist, durch den er um die Bojenachse
drehbar ist, um den Festmacherarm auszurichten, wobei der Letztere auch eine begrenzte vertikale Schwenkbewegung in
einer vertikalen Ebene durchführen kann.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispjel näher erläutert, wobei eine Anzahl
von Änderungen durchgeführt werden können, ohne dass dadurch der Schutzbereich der Erfindung verlassen wird.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig.1 eine Seitenansicht auf eine Ankerboje,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Ankerblock,
Fi£. 3 teilweise im Axialschnitt eine Laufrolle, und
Fig. 4 teilweise im Schnitt schematisch eine Seitenansicht
der den Festmacherarm einschliessenden Anordnung.
Wie in Fig. 1 dargestellt, besteht die Festmacherboje aus
einem Grundankerblock 1, der durch Schwerkraft wirkt oder
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mit Ankerpfählen 2 versehen ist, einer Kugelverbindung 3 oder einer gleichartigen Verbindung, welche den gleichen G-rad von
Bewegungsfreiheit gibt, z.B. einer kardanartigen Verbindung,
einem Bojenkörper, der aus einem Anschlagabschnitt 5, einem Versteifungsschaft 6 oder aus einem Anschlagabschnitt und
einer Kette oder als weitere Alternative einem Vollanschlagkörper gebildet ist, einer Anordnung 6 zum Schutz der Konstruktion
gegen das Anr^hlagen des Schiffes und Oberflächenarmaturen
7, die im wesentlichen gebildet sind durch eine Drehverbindung und eine drehbare Platte, Schwimmschläuche 8,
Rohre 9, Unterwasserschläuche 10 und eine Unterwasserleitung
11 zum Überführen des Rohöls bei dem Belade-oder Entladevorgang,
einem Festmacherlaufring 12, der um die Bojenachse
gedreht werden kann, einem starren Pestmacherarm 13, der am Drehring 12 befestigt ist, jedoch in vertikalen Ebenen
schwenken kann und ein® elastisch nachgiebigen Festmachertrosse
14 zum Verbinden beider Enden des' Festmacherarms mit
dem Schiff, wobei in der wesentlichen Stellung die Pestmache rtrosse am drehbaren Tisch an der Oberfläche befestigt
werden kann.
Wie in Mg. 2 dargestellt, ist der Ankerblock 1 vervollständigt
durch seine Verankerung mittels der Pfähle 2, den Drehring 12, den Pestmacherarm 13 und das Stützteil 15,
wobei in der Zeichnung zu ersehen ist, wie die Rollen 16 den Drehring Ϊ2 führen.
Pig. 3 erläutert die Konstruktion einer Rolle 16 und zeigt
die oclimierkamner 17 für die Lager 18, die Schmiermittel-
einlassbohrung 19 und die Sohmiermittelrückführbohrung 20.
Pig. 4 zeigt die Anordnung, die aus dem Pestmacherarm 13, dem Drehring 12, den Rollen 16 und den ?ollentragring 21
besteht.
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In der Ausserbetriebsstellung der Anordnung, wenn kein Schiff festgemacht ist, ist die Ausbildung wie in Pig. 1
dargestellt.
Das Pestmachen des Schiffes erfolgt direkt an dem Ankerblock
vermittels dec steifen Pestmacherarmes, der um die Bojenachse mittels des Drehringes 12 gedreht werden *;ann, so
dass er in die Richtung einges LeIlt wird, in welcher das
Schiff einen Minimalwiderstand gegen das Seewasser, Strömungen
und Wind bietet. Die Pestmachertrosse bewirkt die elastische Nachgiebigkeit des Systems. Der Pestmacherarm ist
in einer vertikalen Ebene so bewegbar, dass er die korrekte Winkeleinstellung in Abhängigkeit von der Höhe des Schiffes
einnimmt und in eine Ausserbetriebsstellung, d.h. die Stellung des maximalen Abstandes von der Wasseroberfläche eingestellt
wird.
Der Drehring 12 wird an seinem Innenumfang durch Rollen 16
geführt, die alle an einem einzigen zerlegbaren Tragring montiert sind, so dass es möglich wird, die gesamte Anordnung
des Tragringes, der Sollen, des Drehringes und des Festmacherarmes durch Ausschieben der ganzen Anordnung an die
Oberfläche zu heben, ohne dass der Bojenkörper eingeholt werden muss, da die maximale Querabmessung der Boje kleiner
als der kleinste Durchmesser des Tragringes für die Rollen ist.
Die Gehäuse für die Lager (Pig.3), auf welchen die Rollen
für die Pestmacheranordnung drehbar sind, sind mit einem Schmiermittel gefüllt und auf den darauf von der Umge.-nmg
einwirkenden Druck ausgeglichen, durch eine bis zur Oberfläche reichende Schmiermittelsäule (unter Druck stehend
oder nicht). Damit die Rollenlager von der Oberfläche aus
geschmiert werden können, sind die Gehäuse in Reihe miteinander verbunden. Eine Zwangszirkulation des Schmiermit-
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tels kann durch ein Zuführrohr und ein Rückleitungsrohr
vorgesehen sein. Dieses Verfahren ermöglicht ausserdem, ein
mögliches Eindringen von Wasser in die Schmierleitung festzustellen. Die Leitungen, die die Lagergehäuse mit der Oberfläche
verbinden, können für den Aufbau der Schmiermittelsäule verwendet werden, die notwendig ist- um den Umgebungsdruck
auszugleichen. Der Pestmacherarm kann von der Oberfläche
aus in Drehung angetrieben v/erden, mittels eines eingetauchten hydraulischen Antriebs, welcher auf den Drehring
wirkt und durch eine an der Oberfläche angeordnete hydraulische Steuereinheit gesteuert wird. Auf diese Weise kann
der Arm auf die Anfahrrichtung des Schiffes ausgerichtet
werden, so dass die Pestmach — manöver vereinfacht sind.
Die hier in Präge stehende Boje verwendet das Prinzip des
Trennens zweier Punktionen, die üblicherweise eine Fesimacherboje
hat, nämlich das Pestmachen des Schiffes und das Überführen einer vom Schiff in die Dhterwasserleitung bzw.
umgekehrt zu leitenden Flüssigkeit.
Auf diese Weise belastet die Zugbelastung beim Pestmachen des Schiffes direkt den Ankerblock, ohne die Boje zu beeinflussen.
Es ist daher müglich, die Grosse des Bojenkörpers zu vermindern, da der Letztere nur die Oberflächengeräte,
die Wirkungen der Wellen und Strömungen auf die Boje und die Schwimmschläc.che aufnehmen muss. Auch der Ankerblock
hat eine Grosse, die im Verhältnis zu üblichen Bojen vermindert ist, da die Belastungsreserve der Boje entsprechend
geringer ist, da die Boje nicl't das festgemachte Schiff halten muss. Auch die Pfähle für den Ankerblock können weniger
kräftig und weniger zahlreich sein als infolge der !Instabilität des des Bodens häufig nötig.
Die Boje ist mit dem Ankerblock mittels eines Kugelgelenks verbunden, so dass sie unter der Belastung durch die Wellen,
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die Strömungen und im Fall einer Kollosion aus ihrer Mittelstellung
verschwenkt v/erden kann.
Da der Bojenkörper eine vergleichsweise verminderte Grosse
hat, da er nicht als direkter Pestmacherpunkt dient, bietet
er einen geringeren Widerstand gegen Anschläge des Schiffes und wird im Pail eines Anstosscns verschoben. Laher treten
die schweren Polgen, die bei anderen Arten von Bojen im Pail einer Kollosion festgestellt wurden und die Beschädigungen
der ganzen Anordnung bewirken können, nicht auf. Zusätzlich ermöglicht die mögliche Form der Boje, dass an der
Oberfläche alle Geräte und Mechanismen vorgesehen sind, die für ein periodisches Aufnehmen erforderlich sind und das
Ergebnis ist eine Einsparung an den Einholkosten.
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Leerseite
Claims (8)
1. Festmacher^οje für Tankschiffe,
dadurch gekennzeichnet , dass
die Boje "besteht aus einem Ankerblock (1) auf den Meeresboden,
einem Bojenkörper (4,5,6), der an der Oberfläche eintaucht und mit dem Ankerblock (1) verbunden ist, und
wenigstens einer Fesimachertrosse (14), die an jeden ihror Enden an einem am Ankerblock (1) angebrachten
Bauteil (12,13) befestigt ist und sich, gegen dieses ura
die Bojenachse frei drehen kann.
2. Boje nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , dass
das Bauteil zum Festmachen des eingetauchten Endes jeder
Testmachertrosse (14) ein Arm (13) ist, an dessen ijeiem
Ende die Festmachertrosse (14) befestigt ist.
3. Boje nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet , dass
der Festmacherarri (13) an seinen Stützteil (21) mit der
Möglichkeit· einer Bewegung in einer vertikalen Ebene
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angelenkt ist.
4. Bojo nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Festmaelierarm an einem drehbaren laufring (12) befestigt
ist.
5· Boje nach einem der Ansprüche 1-4,
dadurch gekennzeichnet . dass
das Stützteil (21) für den drehbaren Laufring und der
drehbare Laufring (12) selbst eine vertikale Bohrung haben, deren Durchmesser nicht kleiner, als die maximalen
Querabmessungen des Bojenkörpers (4,5,6) ist.
6. Boje nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet , öass
der drehbare Laufring (12) auf Stütz-und 3?ührungsrollen
(16) montiert ist, die durch ein Medium geschmiert sind, welches unter einem Druck gehalten wird, der nicht geringer
als der hydrcjtatische Druck ist.
7. Boje nach einem der Ansprüche 1 - 6? dadurch, gekennzeichnet ,- dass
jede Stütz-und Führungsrolle (16) für den drehbaren Laufring (12) eine Schmierkammer (17) aufweist, die mit
der Wasseroberfläche durch eine Leitung (19,20) zum Prüfen und Aufrechterhalten des Schmierstoffspiegeis
verbunden ist.
8. Boje nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet , dass
jede Schnierkammer (17) mit einer Zv/angskreislaufschleife
(19,20) verbunden ist, deren Steuereinheiten in den
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Bojenkörper eingebaut sind.
9· Boje nach einem der Ansprüche 1 - 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
der drehbare Laufring (12) mit einem von der Oberfläche
gesteuerten Betätigungsantrieb versehen ist.
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