DE3027846C2 - Verfahren und Einrichtung zum Abkühlen von Blech, insbesondere Stahlblech, mittels Wasser - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Abkühlen von Blech, insbesondere Stahlblech, mittels WasserInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abkühlen von Stahlblech mittels Wasser mit den Merkmalen
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Einrichtung zur
Durchführung des Verfahrens, die die Merkmale nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 5 aufweist
Im allgemeinen muß die Kühlbehandlung von Metallblech im Rahmen des Spannungsfreiglühens oder
Normalisierens nach dem Warmwalzen ausgeführt werden. Hauptziel der Normalisicrungsbehandlung sind
eine Kornverfeinerung, eine Spannungsfreisetzung und eine chemische Homogenisierung, so daß sowohl die
erwünschte mechanische Festigkeit als auch Duktilität erreicht werden. Warmgewalztes Metallblech muß auf
eine gleichförmige Temperatur abgekühlt werden, ohne daß es örtlich abgeschreckt wird, so daß an dem
warmgewalzten Blech anschließend auszL '-"i 2nde
Verfahrensweisen vereinfacht werden ^nG ι.«, e hohe
Produktivität gewährleistet ist
Im Rahmen des üblichen Normans: jrungsprozesses
wird das Blech über die austenitK .ie Umwandlungs-
^temperatur erhitzt und ansch', ;ßend abgekühlt Wenn
Sdie Abkühlgeschwindigkeit inner'.alb des Bereiches, in
^Hern eine Abschreckung nicht zu befürchten ist variiert
rd. h. zweckmäßigerweise auf die Legierung des Bleches
Optimal eingestellt werden kann, läßt sich der Kühltisch
in seiner Größe kompakt halten, und der Vorgang selbst kann mit dem erwünschten Ergebnis ausgeführt werden,
-weil die Zeitdauer, während der das hocherhitzte Blech
auf dem Kühltisch liegt dadurch beträchtlich abgekürzt werden kann. Jedoch muß sowohl bei der Kühlbehand-Jung
im Rahmen des Spannungsfreiglühens als auch nach dem Warmwalzen große Sorgfalt angewendet
werden, um die Gefahr eines Verwerfens der Bleche zu verhindern.
Bei einem bekannten Verfahren asr im Oberbegriff
^des Patentanspruches 1 angegebenen Art (US-PS
41 48 673; US-PS 35 46 911) wird eine Stahlblechplatte zum Zweck der Kühlung längs einer Kühlstrecke
geführt und beiden Seiten Kühlwasser in einer Menge bis zu 6000 l/min · m2 zugeführt Die zugeführte
Wassermenge wird in Abhängigkeit von auftretenden Deformationen des Stahlbleches gesteuert, z. B. in der
Form, ή S die Wasserzuführung an der Ober- und
Unterseite der Stahlblechplatte zu unterschiedlichen Zeiten einsetzt.
Nachteilig an diesen bekannten Verfahren ist die erforderliche sehr große Kühlwassermenge und der
damit einhergehende Energieverbrauch in Form von Pumpleistung. Darüber hinaus lassen sich durch das
gezielte starke Überfluten der Stahlblechflächen allenfalls großflächige Verwerfungen des Stahlbleches
vermeiden, jedoch nicht lokale Verformungen, die durch ungleichmäßige Temperaturverteilung oder Gefügezustände
verursacht sein können.
Es ist auch bereits bekannt Stahlbleche mittels einer Wasser-Sprühkühliing abzukühlen.
Bei der Wasser-SurühkühlunE wird Wasser durch
Düsen von Metallrohren auf die Oberflächen des heißen Stahlbleches gesprüht oder gespritzt. Dieses Verfahren
ist insoweit auch bereits zum Härten angewendet worder Jedoch ist bei der Sprüheinrichtung, die hierzu
verwendet wird, eine voifstämiige Zerstäubung des
Wassers nicht erzielbar, so daß Wassertropfen und Wasserstrahlen auf die Oberflächen des Stahlbleches
gespritzt werden. Das hat zur Folge, daß es schwer ist, die Wärmeübergangszahl zwischen dem Stahlblech und
dem Kühlwasser au,' unter 1000 kcal/m2 · h · 0C zu
senken. Außerdem werden die Teile des Stahlbleches, auf die Wassertropfen auftreffen, abgeschreckt und
dadurch gehärtet Weiterhin muß, da die Wasser-Sprühkühl-Einrichtung
auch 7 «ti Abschrecken verwendet wird, das Kühlwasser in einer hohen Durchsatzmenge
von 500 bis 5000 l/m2 · min aufgesprüht werden. Dabei
ist es schwierig, bei dieser Einrichtung den Wasserdurchsatz auf weniger als 100 l/m2 min einzustellen.
Bei dem Verfahren, bei dem Wasser unter Anwendung eines Zerstäubungsmittels, wie z. B. Dampf oder
Luft zur Kühlung verwendet wird, besteht der Vorteil darin, daß die Abkühlgeschwindigkeit in einem weiten
Bereich variiert werden kann. Nachteilig ist jedoch, daß
κι eine grcße Menge an Zerstäubungsmittel notwendig ist und zusätzliche Energie zum Zerstäuben des Wassers
verbraucht wird. Wenn z. B. Luft als Zerstäubungsnättel
eingesetzt wird, sind 300 bis 4001 Luft notwendig, um
einen Liter Wasser zu zerstäuben. Das bedeutet einen Leistungsaufwand von 2500 W, der einem Kompressor
zugeführt werden muß, um den Druck von 300 I Luft auf 6 bar zu erhöhen, um dadurch ein Liter Wasser/min zu
zerstäuben. Darüber hinaus verursacht die Ausführung des bekannten Sprühverfahrens eine starke Geräuschentwicklung,
da beim Durchströmen der Zerstäubungsmittels durch die Sprühdüsen aufgrund der hohen
Geschwindigkeiten Schallpegel von 90 bis HOdB erzeugt werden.
Beide vorstehend beschriebenen Wasser-Kühlverfahren haben 'olgende gemeinsame Nachteile: In Blechstraßen werden die Bleche über horizontale Tische od. dgl. von einer zur nächsten Station geführt oder transportiert Daraus folgt, daß die Kühleinrichtung horizontal angeordnet sein muß, d.h. das Kühlwasser
Beide vorstehend beschriebenen Wasser-Kühlverfahren haben 'olgende gemeinsame Nachteile: In Blechstraßen werden die Bleche über horizontale Tische od. dgl. von einer zur nächsten Station geführt oder transportiert Daraus folgt, daß die Kühleinrichtung horizontal angeordnet sein muß, d.h. das Kühlwasser
to wird in vertikaler Richtung gegen die obere und untere Blechfläche gesprüht Das gegen die Blechunterseite
gesprühte Wasser tropft nunmehr davon aufgrund der Schwerkrafteinwirkung wieder ab, so daß ein Problem
nicht besteht Das auf die Blechoberseite gespritze Wasser verbleibt jedoch dort und bildet wärmeisolierende
Schichten gegenüber dem neu hinzukommenden Kühlwasser. Da im Ergebnis das neu hinzukommende
Kühlwasser die Wärme von der Blechoberseite :':jr durch die stehenden Wasserschichten hindurch abführen
Kann, wird eine effektive Kühlung nicht erreicht. Auch eine gleichmäßige Kühlung der Blechoberseite ist
unmöglich, weil das stehende Wasser nicht in Form einer Wasserschicht vor. gleichmäßiger Dicke vorliegt,
sondern die Dicke schwankt.
Bei der Sprühkühlung von Stahlblech, das auf über 1000C liegende Temperaturen erhitzt worden ist bilden
sich Dampfschichten zwischen dem Kühlwasser und dem Blech. Diese Dampfschichtenbildung ist auf der
Blechoberseite und der Blechunterseite hauptsächlich aufgrund der unterschiedlichen Wassermengen, die auf
Ober- und Unterseite verbleiben, verschieden. Die Fil-nsc'iichtbildung schwarkt sogar auf derselben
Blechseite aufgrund einer stes vorhandenen ungleichförmigen i emperaurverteilung. Als Ergebnis hiervon
schwankt die örtliche Wärmeflußdichte zwischen dem Stahlblech und dem Kühlwasser praktisch von einem
Punkt zum andern. Durch die ungleichmäßige Kühlung mit den daraus resultierenden ungleichmäßigen örtlichen
Wärmeübergängen ergeben sieh Verwerfungen des Bleches. Diese Verwerfungen verursachen wieder
eine Veränderung des Kühlwassers, das auf der Oberseite der Bleche steht, so daß hierdurch die
Kühlbedingungen wiederum verändert, meistens sogar verschlechtert werden. Daraus folgt insgesamt, daß
nach dem Stand der Technik abgekühltes Stahlblech keine gleichmäßige Materialstruktur aufweist !.md
folglich hochqualitatives Blech nicht erzielbar ist. Die auftretenden Verwerfungen des Bleches mußten bisher
durch Streckeinrichtungen od. dgl. gerichtet oder
korrigiert werden.
Der Erfindung liegt ausgehend von dem vorstehend geschilderten Stand der Technik die Aufgabe zugrunde,
ein Verfahren zum Abkühlen von Stahlblech und eine Einrichtung zu dessen Durchführung zu schaffen, mit
denen unvei formte Stahlbleche erhalten werden können,
der Wasser- und Energieaufwand hierzu jedoch
erheblich herabgesetzt ist.
Erfindurtgsgemäß wird diese Aufgabe verfahrensmä-Big
durch die Merkmale gemäß dem Kennzeichen des Patentanspruches 1 gelöst. Die zur Durchführung des
Verfahrens erforderliche Einrichtung ergibt sich aus dem Kennzeichenteil des Patentanspruches 5.
In Abkehr von den bekannten Verfahren wird bei
dem erfindungsgemäßen Verfahren das Kuhlwasser in einer verhältnismäßig geringen Menge und vor allem in
feinzerstäubter Form auf die Stahlblechflächen aufgesprüht. In Abhängigkeit von auftretenden Verformungen
des Stahlbleches wird der Sprühwinkel und/oder der Durchsatz an Kühlwasser eingestellt, so daß die
Stahlblechflächen gerade mit der Kühlwassermenge beaufschlagt werden, dem dem herrschenden Temperaturfeld
und den Wärmeübergangsbedingungen entspricht Infolge der geringen Wassermenge können
Dampfschichten, die den Wärmeübergang gegenüber Wasser erhelblich verändern, nicht auftreten. Die
Abkühlgeschwindigkei« ist bei dem erfindungsgemäßen Verfahren dennoch sehr hoch, da infolge der Verdampfung
des in geringer und feinzerstäubter Form aufgesprühten Kühlwassers der Verdampfungrwärmemen.ge
entsprechende Wärme dem Stahlblech entzogen wird.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren erhält man
eine optimale Wärmeübergangszahl von dem Stahlblech an das Kühlwasser, indem die Fördergeschwindigkeit
des Bleches, die Zuführmenge an Kühlwasser, der Druck des Kühlwassers an den Zerstäuberdüsen und der
Sprühwinkti entsprechend eingestellt werden. Die daraus resultierende gleichmäßige Kühlung ergibt
unverworfene ebene Bleche.
Übtrdies ist zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens ein Leistungsaufwand von z. B. lediglich
50 W erforderlich, der von einer Pumpe aufgenommen wird, um einen Zerstäuberdruck von 10 bar zu
erreichen. Der Energieverbrauch des erfindungsgemäßen Verfahrens gegenüber den geschilderten bekannten
Kühiverfahren beträgt somit nur etwa 1/50.
Der Energieverbrauch und auch die Geräuschentwicklung können durch eine Weiterbildung des
erfindungsgemäßen Verfahrens noch weiter herabgesetzt werden, bei der das Kühlwasser durch den
Zusammenprall von zwei Kühlwasserstrahlen zerstäubt wird In diesem Fall ist Zerstäubermedium, z.B.
Druckluft, nicht erforderlich.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Kühleinrichtung nach
der Erfindung;
Fig.2 eine Stimansicht der Kühleinrichtung gem.
Fig.1:
F i g. 3 einen Längsschnitt durch eine Zerstäuberdüse,
die in der Einrichtung gemäß den Fig. 1, 2 zur Anwendung kommt:
F i g. 4 eine Stirnansicht eines Düsenhaiters;
Fig.5a, b Detailansichten des Düäienhalters gemäß
F i g. 4 zum Zweck der Veranschaulichung der Arbeitsweise davon;
Fig.6 eine grafische Darstellung, aus der sich die Beziehung zwischen der Wasser-Sprßhdichte und der Wärmeübergangszahl ergibt, und
Fig.6 eine grafische Darstellung, aus der sich die Beziehung zwischen der Wasser-Sprßhdichte und der Wärmeübergangszahl ergibt, und
F i g. 7 eine grafische Darstellung, die den zeitlichen .Temperaturverlauf der Kühlung eines Stahlbleches von
35 mm Dicke zeigt
ίο ■ Gemäß der Darstellung in den Ft g, 1 und 2 weist die
erfindungsgemäße Einrichtung zum Kühlen von Stahlblech durch Aufsprühen von Wasser einen unteren
Rollenförderer Xa und einen oberen Rollenförderer Xb auf. Jeder Rollenförderer besteht aus einer Vielzahl von
Rollen, die auf einer durchgehenden Achse oder Welle montiert sind. Der untere Rollenförderer Xa ist an eine
Antriebseinheit 2 angekoppelt (Fig.2), z.B. an einen
Elektromotor, der von einer Umkehrsteuerung 3 gesteuert ist Damit ist es möglich, ein auf dem unteren
Rollenförderer liegendes Stahlblech 4 für Zwecke, die anschlipn Ί näher erläutert werden, vor- und rückwärts
zu bewegen.
Der obere Rollenförderer Xb ist an einem vertikal beweglichen Rahmen 5 aufgehängt und symmetrisch zu
dem unteren Rollenförderer ta angeordnet Der bewegliche Rahmen 5 ist in vertikaler Richtung an
einem Portalrahmen mittels einer Hubeinrichtung 6 auf- und abverstellbar. In dem gezeigten Auführungsbeispiel
besteht die Hubeinrichtung 6 aus Kraftzylindern, so daß der obere Rollenförderer Xb in Abhängigkeit von der
Dicke des Stahlbleches 4 an den unteren Rollenförderer Xa angenähert oder von diesem wegbewegt werden
kann.
Die Kühleinrichtung umfaßt weiterhin ein unteres Kühlwasser-Sprühsystem, das unmittelbar unterhalb
dem unteren Rollenförderer Xa angeordnet ist sowie ein oberes Kühlwasser-Sprühsystem, das wiederum unmittelbar
über dem oberen Rollenförderer Xb symmetrisch dem unteren Kühlwasser-Sprühsystem liegt Das
obere Kühlwasser-Sprühsystem ist ebenfalls an dem beweglichen Rahmen 5 montiert so daß es zusammen
mit dem oberen Rollenförderer lÄauf- und abbewegbar
ist
Die beiden Kühlwasser-Sprühsysterr.e sind hinsicht-Hch
Konstruktion und Betriebsweise einander so weitgehend ähnlich, daß es ausreicht lediglich das obere
Kühlwasser-Sprühsystem für das Verständnis der Erfindung zu erläutern. Dieses besteht im wesentlichen
aus einer Matrixanordnung von Zerstäuberdüsen 7, von
so denen in den Fig. 1 und 2 gemäß dem Ausfühnmgsbeispiel
vier in der Breitenrichtung (Spalte) und fünf in der Längsrichtung (Zeile), also insgesamt zwanzig vorgesehen
sind. Die vier Zerstäuberdüsen 7 in derselben Spalte sind hydraulisch miteinander verbunden und zwar über
ein gemeinsames Verteilerrohr 8, das querverlaufend angeordnet ist Die Erfindung sieht eine besondere
Gruppenaufteilung der Zerstäuberdüsen 7 vor: Gemäß dem Ausführungsbeispiel sind diese in eine vordere
Gruppe bestehend aus den Zerstäuberdüsen der ersten
und zweiten Spalte der Matrix (beginnend von rechts in Fig. 1) und eine hintere Gruppe bestehend aus den
Zerstäuberdüsen der dritten bis fünften Spalte der Matrix aufgeteilt Die Zerstäuberdüsen der vorderen
Gruppe sind hydraulisch mit ihren jeweflBgen Verteiler-
rohren 8 an ein gemeinsames vorderes Druckrohr 9 angeschlossen, während die hintere Gruppe durch die
jeweiligen Verteilerrohre 8 mit einem gemeinsamen Druckrohr 10 verbunden sind. Die vordere Düsengrup-
pe an der Eingangsseite der Kühleinrichtung ist somit
zahlenmäßig kleiner als die hintere Gruppe.
- Die Anzahl von Druckrohren 9 und 10, die in Längsrichtung an dem beweglichen Rahmen 5 montiert sind, muß somit der Anzahl von Gruppen entsprechen, in welche die Zerstäuberdüsen-7 aufgeteilt sind. Die Druckrpi. e 9 und 10 sind durch biegsame Anschlüsse, z. B, durch biegsame Schläuche 11, Mengenregelventile 12 und Zuleitungsrohre an eine gemeinsame Kühlwasserversorgung 13 angeschlossen, die das Kühlwasser unter Druck den Zerstäuberdüsen 7 zuführen. Die Mengenregelventile 12 stehen mit einer Durchfluß-Steuereinheit 14 in Verbindung, so daß die Abgabemenge (je Zeiteinheit) jeder Düsengruppe optimal und unabhängig von den anderen Düsengruppen gesteuert werden kann. Beispielsweise wird in der gezeigten Ausführung jedes Mengenregelventil Ii! durch die Steuereinheit 14 so gesteuert, daß die Durchflußmenge zwischen 5 und 50 l/m2 · min eingestellt werden kann.
- Die Anzahl von Druckrohren 9 und 10, die in Längsrichtung an dem beweglichen Rahmen 5 montiert sind, muß somit der Anzahl von Gruppen entsprechen, in welche die Zerstäuberdüsen-7 aufgeteilt sind. Die Druckrpi. e 9 und 10 sind durch biegsame Anschlüsse, z. B, durch biegsame Schläuche 11, Mengenregelventile 12 und Zuleitungsrohre an eine gemeinsame Kühlwasserversorgung 13 angeschlossen, die das Kühlwasser unter Druck den Zerstäuberdüsen 7 zuführen. Die Mengenregelventile 12 stehen mit einer Durchfluß-Steuereinheit 14 in Verbindung, so daß die Abgabemenge (je Zeiteinheit) jeder Düsengruppe optimal und unabhängig von den anderen Düsengruppen gesteuert werden kann. Beispielsweise wird in der gezeigten Ausführung jedes Mengenregelventil Ii! durch die Steuereinheit 14 so gesteuert, daß die Durchflußmenge zwischen 5 und 50 l/m2 · min eingestellt werden kann.
Die Konstruktion der Zerstäuberdüse 7 gemäß F i g. 3 ist so, daß das durch einen Einlaß 15 zugeführte
Kühlwasser in zwei Stromzweige aufgeteilt wird, die unterschiedliche Vektoren haben, d. h. in unterschiedlicher
Richtung und ggf. mit unterschiedlicher Geschwindigkeit strömen. Die beiden Stromzweige oder Strahlen
stoßen unmittelbar innerhalb einer Düsenöffnung 7a aufeinander. Aufgrund des dadurch resultierenden
Aufpralls und der entstehenden Turbulenz werden die beider Stromzweige aufgebrochen und intensiv zerkleinert.
Die Zerstäuberdüse 7 weist hierzu ein Düsengehäuse 16 auf, in dem ein zylindrischer Abweiskörper 19 mit
einem durch eine schraubenförmig verlaufende Rippe gebildeten Strömungskanal 17 und einem axialen
Strömungskanal 18 angeordnet ist. Das durch den Einlaß 15 zugeführte Kühlwasser wird somit in einen
axialen Stromzweig und einen schraubenförmig rotierenden Stromzweig aufgespalten, von denen der erstere
den Strömungskanal 18 durchsetzt, während der letztere längs das durch die schraubenförmige Rippe
erzeugten schraubenförmigen Durchlasses strömt. Genau im Bereich der Düsenöffnung 7a durchschlägt
der axiale Stromzweig den rotierenden Stromzweig, so daß beide aufgrund des entstehenden Aufpralls und der
resultierenden Turbulenz aufgebrochen und zerstäubt werden.
In den F i g. 4 und 5 ist eine Vorrichtung zur
Steuerung der Winkellage der Zerstäuberdüsen 7 dargestellt. Jede Zerstäuberdüse 7 ist am unteren Ende
eines 90°-Krümmers 20 angesetzt, der hydraulisch mittels eines flexiblen und drehbaren Anschlusses 21 an
das Verteilerrohr 8 angeschlossen ist Anstelle des Anschlusses 21 kann jede geeignete nachgiebige
Verbindung eingesetzt werden, die eine Drehung des Krümmers 20 durch einen kleinen Winkelbereich zuläßt,
so daß die Zerstäuberdüse 7 in die durch Pfeile in F i g. 4 und 5a angegebenen Richtungen verstellt werden kann.
Der Krümmer 20, der die Zerstäuberdüse 7 an seinem unteren Ende trägt, ist mit einer Tastrolle 24 durch eine
Kreuzkopf-Lenkführung 26 verbunden, die eine an dem horizontalen Arm des Krümmers 20 fest angeordnete
Scheibe 27 betätigt Die Scheibe 27 ist drehfest mit dem Krümmer 20 verbunden. Die Lenkführung 26 umfaßt
einen Gleitstein 25, der auf- und abbeweglich gleitend in einer Führung 23 angeordnet ist, der auf einem
Tragrahmen 22 montiert ist. Der Tragrahmen 22 verläuft parallel zu den und unterhalb der Verteilerrohre
8. Zwischen der Scheibe 27 und dem Gleitstein 25 ist eine Lenkerstange 28 eingeschaltet. Die Tastrolle 24 ist
,drehbar am unteren Ende des Gleitsteines 25 gelagert. r'Wenn daher der Gleitstein 25 sich auf- und abbewegt,
j ''wird die Scheibe 27 um einen entsprechenden kleinen
Winkel jeweils -verdreht, so daß .,dadurch auch die
-j Zerstäuberdüse durch einen Winkelbereich zwischen 0
- und 70° relativ zur Vertikalen verschwenkt wird. '
λ Anstelle der Lenkerstange 28 mit einer vorbestimmten Länge, die nicht veränderbar ist, kann diese auch aus zwei Abschnitten bestehen, die miteinander durch eine spannerartige Gewindehüise 28a (s. F i g. 5b) verbunden sind, weiche mit oberen und unteren, entgegengesetzt zueinander steigenden Gewinden versehen ist. Auf diese Weise kann die Länge der Lenkerstange 28 vergrößert oder verkleinert werden, so daß die Zerstäuberdüse 7 dadurch in die gewünschte optimale Ausgangsstellung eingestellt werden kann.
λ Anstelle der Lenkerstange 28 mit einer vorbestimmten Länge, die nicht veränderbar ist, kann diese auch aus zwei Abschnitten bestehen, die miteinander durch eine spannerartige Gewindehüise 28a (s. F i g. 5b) verbunden sind, weiche mit oberen und unteren, entgegengesetzt zueinander steigenden Gewinden versehen ist. Auf diese Weise kann die Länge der Lenkerstange 28 vergrößert oder verkleinert werden, so daß die Zerstäuberdüse 7 dadurch in die gewünschte optimale Ausgangsstellung eingestellt werden kann.
Die Wirkungsweise der Kühleinrichtung nach dem oben geschilderten Ausführungsbeispiel gemäß den
F i g. 1 bis 5 ist folgende:
Das zu behandelnde Stahlblech 4 läuft in die vor- und
rückwärts fördernde »Pilgerschritt«-Kühlstrecke zwischen dem oberen und dem unteren Rollenförderer ib
und la ein, wie das in Fig. 1 mit Pfeil angedeutet ist.
Aufgrund des reversierenden Antriebes unter dem Einfluß der Umkehrsteuerung 3 wird es in Längsrichtung
vorwärts und rückwärts beweert Die Zuflußmengen an unter Druck stehendem Kühlwasser, die durch
die Kühlwasserversorgung 13 den jeweiligen Düsengruppen zugeführt werden, werden durch die Mengenregelventile
12 eingestellt Die Abgabemenge der jeweiligen Düsengruppen ist unabhängig von den
jeweils anderen Düsengruppen steuerbar. Das Kühlwasser wird über beide Großflächen des Stahlbleches 4
während dessen Vor- und Rückbewegung gesprüht, so daß eine Schwankung der Abgabemenge innerhalb der
Zerstäuberdüsen 7 einer selben Düsengruppe kompensiert wird und folglich das Stahlblech 4 gleichmäßig
gekühlt wird. Eine Deformation des Bleches wird dadurch vermieden. Zusätzlich wird das Gewicht des
Stahlbleches 4 während des Kühlvorganges gleichmäßig auf die Rollen der Rollenförderer verteilt, so daß auch
dadurch eine unter der Gewichtsbelastung hervorgerufene Verformung vermieden werden kann.
Wenn die Achse der Zerstäuberdüsen 7 zunächst in einem Winkel zur Vertikalen geneigt ist. wie dies aus
den F i g. 4 und 5 hervorgeht, schlagen die Sprühtropfen auf die Blechoberfläche unter einem entsprechenden
Winkel zur Vertikalen auf. so daß die Horizontalkomponenten der Aufprallkräfte der Wassertröpfchen auf die
Wasserschicht einwirken, die über der Bfechoberfläche steht Auf diese Weise wird das verbleibende Wasser
der Wasserschicht längs der Oberfläche in Richtung auf die Ränder des Stahlbleches 4 bewegt Als Ergebnis
davon wird nur eine minimale Menge an Wasser auf der Blechoberfläche stehen bleiben oder praktisch eine
stehende Wasserschicht vermieden, so daß eine gleichmäßige Kühlung gewährleistet ist Dadurch wird
eine Verwindung oder Verzerrung des Bleches unter dem Einfluß von Wärmespannungen ausgeschaltet
Wie erläutert, kann eine unzulässige Deformation des
Stahlbleches 4 während des Kühlvorganges aufgrund der erfindungsgemäßen Einrichtung vermieden werden.
Sollte sich zeigen, daß bei der gewählten Einstellung trotzdem Verfonnungen über zulässige Toleranzgrenzen
hinaus auftreten, so läßt sich dies mittels der •Einrichtung zur Steuerung der Winkelposilion der
Zerstäuberdüsen 7 effektiv korrigieren. Zu diesem
. Zweck sind die Tastrollen 24 in einem bestimmten Vertikalabstand von der Oberseite des Stahlbleches 4
. angeordnet. Sollte sich das Stahlblech 4 unter Überschreitung eines vorbestimmten Toleranzbereiches
werfen, so kommt es mit irgendeiner der Tastrollen
, ·, 24 in Kontakt und schiebt diese nach oben, so daß die
"'■. ;- zugehörigen Zerstäuberdüsen 7 h der beschriebenen
;_~. Weise vef schwenkt werden und somit auch die
r .4Aufsprührichtung des Kühlwassers geändert wird.
>' '.Dadurch wird das Wasser der Wässerschichteri, die sich
aufgrund der Verwerfung des Stahlbleches 4 gebildet haben, durch die Kraft der Sprühstrahlen weggeschoben.
Folglich kann eine ungleichmäßige Kühlung aufgrund von Wasserschichten, die auf der Oberseite
des Bleches stehengleiben, vermieden werden und die ebene Ausrichtung des Stahlbleches 4 kann in einem
bestimmten und einstellbaren Toleranzbereich gewährleistet werden.
Wie bereits erwähnt, sind die Zerstäuberdüsen 7 in Bereiche, d. h. mindestens zwei Gruppen, unterteilt,
wobei die Abgabemenge an Kühlwasser innerhalb jeder Gruppe unabhängig von der anderen Gruppe gesteuert
werden kann, so daß dementsprechend auch die Abkühlrate gesteuert und während des Kühlprozesses
verändert werden kann. Auf diese Weise lassen sich die Eigenschaften des Bleches überwachen. Wenn z. B. die
Abgabemenge der Zerstäuberdüsen 7 in der vorderen Düsengruppe größer als diejenige der Zerstäuberdüsen
7 in der hinteren Gruppe eingestellt wird, so kann das Stahlblech 4 einer intensiveren und schnelleren Kühlung
am Eintritt in die Einrichtung unterzogen werden. Bei seiner weiteren Förderung nach links in Richtung auf
die Abgabeseite erfolgt dann eine mildere oder langsamere Kühlung.
Der Abstand zwischen den oberen und unteren Rollenförderern \b und la und der Abstand zwischen
den Zerstäuberdüsen 7 und der Oberseite des Stahlbleches 4 können in Abhängigkeit von der Dicke
des Bleches durch Betätigung der Hubeinrichtung 6 eingestellt werden. Unabhängig von der Dicke der zu
behandelnden Bleche kann dieser Abstand aber auch während des Kühlvorgc^ges in einer gewünschten
Weise zur Erzielung optimaler Ergebnisse verändert werden, so daß eine gleichmäßige Kühlung auf Ober-
und Unterseite des Bleches zugleich durch horizontale und vertikale Veränderungen des Kühleffektes erzielbar
ist
Wenn das Stahlblech 4 in der geschilderten Weise auf
eine bestimmte Temperatur abgekühlt ist, schaltet die Umkehrsteuerung 3 die Antriebseinheit 2 weiter, so daß
das abgekühlte Blech auf der linken Seite (in F i g. 1) der Kühleinrichtung weggefördert werden kann.
Die vorstehend allgemein beschriebene Wirkungsweise der Einrichtung wird nunmehr im einzelnen unter
Heranziehung einiger vorteilhafter und in der Praxis bedeutsamer Parameter erläutert: Die Strömungs- oder
Abgabemenge jeder Flächeneinheit des zu behandelnden Bleches wird zwischen 5 und 50 I/m2 - min
verändert während der Sprühdruck an der Düsenmündung zwischen 0,5 und 20 bar eingestellt wird. Zugleich
f wird das Produkt ν ■ t auf einen Wert zwischen 20 und
150 mm · m/min gehalten, wobei mit ν die Geschwindigkeit
der Vor- und Rückwärtsbewegung des Bleches in m/min und mit t die Blechdicke in mm bezeichnet ist
Wenn der Abkühlvorgang unter Einhaltung dieser Bedingungen ausgeführt wird, können die Bleche ohne
Abschreckung gekühlt werden. Dementsprechend treten auch keine unerwünschten Struktur- oder Kristallumwandlungen,
i\e durch eine Abschreckung hervorgerufen sein können, auf.
Der angegebene Geschwindigkeitsbereich für die Geschwindigkeit der Vor- und Rückwärtsbewegung
von 20 bis 150 mm · m/min wird aus folgendem Grund gewählt: Eine gleichmäßige Kühlung des Bleches hängt
von der Dicke und von der Geschwindigkeit der Vor- und Rückwärtsbewegung des Bleches ab. Wenn das zu
. - behandelnde Blech nur eine geringe Dicke aufweist und
ι (T je höher die Bewegungsgescnwindigkeit ist, umso
g ringer ist die Gefahr einer Blechdeformation. Untersuchungen haben gezeigt, daß bei Einhaltung des
Produktes ν ■ t zwischen 20 und 150 mm m/min eine
Verwerfung des Bleches auf einem Minimum gehalten werden kann.
Beträgt die Abgabemenge an Kühlwasser weniger als 5 l/m2 · min, dann wird die Abkühlgeschwindigkeit zu
gering. Wenn andererseits die Abgabemenge an Kühlwasser 50 l/m2 · min übersteigt, wird die Abkühlgeschwindigkeit
zu groß, so daß eine Abschreckung des Stahlbleches die Folge ist Folglich liegt die einzuhaltende
Abgabemenge zur Erzielung zufriedenstellender Resultate bei spannungsfreier Abkühlung zwischen 5
und 50 l/m2 · min.
Um den optimalen Bereich für den Sprühdrucl- in den Düsen zu ermitteln, der nunmehr als zwischen 0,5 und 20
bar liegend erachtet wird, wurden ausgedehnte Studien und Versuche durchgeführt anläßlich denen auch die
Mündungsgröße und die Abgabemenge in dem erwähnten Bereich zwischen 5 und 50 l/m2 · min verändert
wurden. Die Größe der Wassertröpfchen beim Spannungsfreikühlen von Stahlblech muß unter 700 μ liegen.
Beträgt der Sprühdruck weniger als 0,5 bar, so läßt sich
eine gleichförmige räumliche Verteilung nicht erreichen. Bei einer Abgabemenge von 50 l/m2 · min erhält
man eine zufriedenstellende räumliche Verteilung mit einer Tröpfchengröße von unter 700 μ, wenn der Druck
an der Düsenmüdnung unter 20 bar liegt Dies ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung die obere Grenze.
Bemerkenswerte Verbesserungen bezüglich der räumlichen Verteilung lassen sich nicht mehr erreichen, selbst
wenn der Sprühdruck auf über 20 bar angehoben werden. Dies führt nur noch zur Steigerung des
Energiebedarfes.
Der Winkelbereich für den Schwenkwinkel der Zerstäuberdüsen 7 wird mit 70° gewählt weil bei einem
Einstellen auf mehr als 70° praktisch keine Wassertröpfchen mehr auf das Stahlblech auftreffen.
Im folgenden werden einige mittels des Verfahrens und der Einrichtung nach der Erfindung erzielbare
Effekte, Merkmale und Vorteile erläutert. Im Fall der Abkühlung von Stahlblech, das auf eine Temperatur
über der austenitischen Umwandlungstemperatur erhitzt war, zeigte sich bei Anwendung des erfindungsgemäßen
Verfahrens und der zugehörigen Einrichtung, daß man eine zufriedenstellende Normalisierung der
Kornstruktur erhält wenn die Wärmeübergangszahl zwischen 100 und 800 kcal/m2 - h - "C eingestellt wird,
wobei die Höhe der letztgenannten Zahl zu beachten ist Dieser Bereich der Wärmeübergangszahl kann aber
eingestellt werden, wenn das Produkt ν ■ t auf dem Wert von 20 bis 150 mm - m/min, die Abgabemenge
zwischen 5 und 50 I/m2 - min und der Düsendruck zwischen 0,5 und 20 bar gehalten werden. Unter diesen
t>5 Bedingungen erfolgt eine gleichmäßige spannungsfreie
höher und Normalisierung des Stahlbleches mit einer annehmbaren Kühlgeschwindigkeit ohne daß örtlich
eine Abschreckung auftritt
Die Beziehung zwischen def Abgabemenge an
Kühlwasser und der Wärmeübergangszahl geht aus der Darstellung in Fig.6 hervor. Der Bereich A zeigt die
erzielbaren örtlichen und Gesamt-Wärmeübergangszahlen, wenn das Kühlwasser in einer Abgabemenge
zwischen 5 und 50 l/m2 · min aufgestäubt wird, so daß dadurch das Stahlblech ohne Abschreckung spannungsfrei
abgekühlt wird. Der Bereich B hingegen gibt die örtlichen Wärmeübergangszahlen an, die man erhält,
wenn Kühlwasserstrahlen auf das Blech aufgespritzt
werden, ohne zerstäubt zu werden. Es ist offensichtlich, daß mittels der Kühlverfahren nach dem Stand der
Technik, bei denen das Kühlwasser in Form von Wasserstrahlen auf das Stahlblech aufgespritzt wird,
ohne daß es zerstäubt wird, der durch das erfindungsgemäße Verfahren und die zugehörige Einrichtung
erzielbare Effekt nicht erreicht werden kann.
Zui Beurteilung der Erfindung wurde auch ein Vergleich bezüglich der Abkühlgeschwindigkeit in der
Mitte eines Stahlbleches von 35 mm Dicke einerseits bei Luftkühlung, andererseits bei Kühlung nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren angestellt. Die Ergebnisse sind in F i g. 7 wiedergegeben, in der die Kurve I die
Abkühlgeschwindigkeit zeigt, wenn das Stahlblech nach dem erfindungsgemäßen Verfahren mit einer Abgabemenge
von 5 l/m2 · min gekühlt wird. Die Kurve !I zeigt die Abkühlgeschwindigkeit bei einer Abgabemenge von
50 l/m2 · min und die Kurve IH die Abkühlgeschwindigkeit bei Luftkühlung. Es zeigt sich, daß die notwendige
Kuhldauer zur Abkühlung eines J leches von einer Temperatur von 8500C auf eine Temperatur von 3000C
bei Luftkühlung 2000 Sekunden beträgt, während sie bei 1000 bzw. 200 Sekunden bei Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens, einerseits bei einer Abgabemenge von 5 l/m2 · min, andererseits bei einer
Abgabemenge von 50 l/m2 · min, liegt Angenommen, es müssen zehn Stahlbleche von jeweils zehn Meter
Länge und 35 mm jeweils Dicke jeweils 2000 Sekunden lang abgekühlt werden, dann wird zur Durchführung des
Luftkühlungsverfahrens III ein Kühltisch von 100 Meter Länge erforderlich, während bei Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens imit einer Abgabemenge von 50 l/m2 ■ min eine Kühleinrichtung von 10 m
Länge und entsprechend eine Kühltischlänge von 10 Meter genügt Auf den Kühltisch wird das Stahlblech
aus der Kühleinrichtung zur Handhabung mittels eines Kranes abgelegt Somit kann die Gesamtlänge der
Einrichtung im Vergleich mit der Luftkühleinrichtung auf ein Fünftel reduziert werden.
■ Folgende Wirkungen, Merkmale und Vorteile der Erfindung lassen sich zusammenfassen:
■ Folgende Wirkungen, Merkmale und Vorteile der Erfindung lassen sich zusammenfassen:
1. Wenn beispielsweise Stahlblech von 35 mm Dicke von einer Temperatur von 8500C auf eine Temperatur
von 3000C abgekühlt werden soll, kann die Abkühlgeschwindigkeit,
d. h. die Wärmeübergangszahl in einem Bereich zwischen 100 und 800 kcal/m2 · h · 0C ausgewählt
werden, indem entsprechend die Abgabemenge zwischen 5 und 50 l/m2 · min aaf beiden Blechflächen
eingestellt wird. Damit läßt sich im Kühlvorgang eine spannungsfreie Behandlung bei optimaler Abkühlgeschwindigkeit
erreichen, die außerdem entsprechend den Eigenschaften des zu behandelnden Stahles
veränderbar ist
2. Aufgrund der Vorgangsweise nach 1. kann man eine
optimale Kühlgeschwindigkeit einstellen, die erheblich höher als diejenige ist, die sich mittels Luftkühlung
erzielen läßt Als Ergebnis davon kann die Gesamtlänge deY Kühlstation, d. h. einschließlich Kühleinrichtung und
Ausgabetisch, beträchtlich verkürzt werden.
3. Das Kühlwasser wird durch die Zerr'äuberdüsen
5; mit einer Abgabemenge von 5 bis 50 l/m2 · min und unter einem Düsendruck von 0,5 bis 20 bar ausgesprüht.
Dabei wird das dem Einlaß der Zerstäuberdüsen .zugeführte Kühlwasser In zwei Siromzweige unterteilt,
: die unterschiedliche Strömungsvektoren haben. In dem
geschilderten Ausführungsbeispiei wird das Wasser in
einen axialen Strahl und in einen Wirbelstrahl unterteilt, und diese beiden Strahlen prallen unmittelbar in der
Mündung der Zerstäuberdüse aufeinander. Als Ergebnis davon wird jeder Strahl in Sprühtröpfchen von unter
700 μ Größe aufgebrochen. Somit prallen fein zerstaubte Wassertröpfchen auf die beiden Blechflächen,
wodurch eine gleichmäßige Abkühlung ohne die sonst feststellbaren Begleiterscheinungen von örtlichem Abschrecken
erzielbar ist. Zusätzlich kann die Abkühlgeschwindigkeit bzw. die Wärmeübergangszahl in dem
bereits erwähnten Bereich zwischen 100 und 800 kcal/ m2 · h · "C verändert werden, indem lediglich c"ie
Abgabemenge und der Düsendruck in den oben angegebenen Bereichen verändert wird. Das hat im
Vergleich zu den Kühlverfahren nach dem Stand der Technik auch eine b· trächtüche Einsparung an Wasser
zur Folge.
4. Das Wasser kann allein durch entsprechende Drucksteuerung vollständig und ohne Anwendung eines
Zerstäubungsmittels zerstäubt werden. Damit spart man die ansonsten notwendige Energie zum Mischen des
Zerstäubungsmittels mit dem Kühlwasser ein. Auch die Geräuscherzeugung kann beträchtlich gesenkt werden.
5. Die Zerstäuberdüsen werden in mindestens zwei Düsengruppen in Längsrichtung der Kühleinrichtung
unterteilt, so daß auch während des Kühlvorganges die Kühlbedingungen verändert werden können.
6. Aufgrund der Anwendung von Rollenrörderern mit
deren im wesentlichen punktförmiger Auflage für das Stahlblech können auch nachteilige Auswirkungen
bezüglich einer ungleichmäßigen Kühlung des Bleches vermieden werden, die sonst durch eine unmittelbare
Körperkühlung an den Förderrollen selbst av>reten würden.
7. Die oberen Zerstäuberdüsen können in vertikale· Richtung gegenüber der Oberseite des StabHeJ.cs
eingestellt werden, so daß gleichmäßige Kühlbedingungen unabhängig von der Blechdicke erreichbar sind.
8. Die Achslage der Zerstäuberdüsen kann automatisch verändert werden, wenn während des Kühlvorganges das zu behandelnde Blech sich werfen sollte, so daß ein übermäßiger Verzug vermieden bzw a"f eine Verformung innerhalb zulässiger Toleranzgrenzen zurückgeführt wird.
8. Die Achslage der Zerstäuberdüsen kann automatisch verändert werden, wenn während des Kühlvorganges das zu behandelnde Blech sich werfen sollte, so daß ein übermäßiger Verzug vermieden bzw a"f eine Verformung innerhalb zulässiger Toleranzgrenzen zurückgeführt wird.
9. Gegenüber den bekannten Abkühlverfahren läßt ■sich in erheblich höherem Maße eine Kornverfeinerung
des Stahlbleches erreichen. Auch ein höherer Grad an Duktilität ist erzielbar. Somit kann Stahlblech, das
bestimmten mechanischen und chemischen Anforderungen gewachsen sein soll, schon bei Anwendung
geringerer Mengen an Legierungszusätzen (Metallen) erreicht werden. Zusätzlich kann mit der Absenkung der
Mengen an Legierungsmetall der Kohlenstoffgehalt äquivalent reduziert werden, so daß die Schweißeigenschäften
des Stahlbleches beträchtlich verbessert werden.
Hierzu 4 Elatt Zeichnungen
Claims (17)
1. Verfahren zum Abkühlen von Stahlblech mittels Wasser, bei dem während der Beaufschlagung
.beider Seiten einer Stahlblechplatte mit Kühlwasser die Stahlblechplatte in ihrer Ebene vor- und
zurückbewegt wird und die Wasserbeaufschlagung in Abhängigkeit von dem Auftreten von Deformationen
der Stahäblechplatte verändert wird, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kühlwasser mit einem auf die Flächeneinheit des Stahlblechs
bezogenen Durchsatz von 5 bis 50 l/min - m2 und mit einem Druck von 0,5 bis 20 bar unter einem
bestimmten Sprühwinkel in feinzerstäubter Form aufgesprüht wird, daß die Vor- und Rückbewegung
der Stahlblechplatte so ausgeführt wird, daß das .-produkt aus Bewegungsgeschwindigkeit ν (gemessen
in m/min) und Blechdicke t (gemessen in mm) in einem Bereich von 20 bis 150 mm · m/min liegt, und
daß innerhalb eines Temperaturintervalles von 850 bis 300° C bei Auftreten von Deformationen der
Stahlblechplatte während des Abkühlvorganges der Sprühwinkel und/oder der Durchsatz an Kühlwasser
in dem angegebenen Bereiche verändert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei auftretenden Deformationen des
Bleches der Sprühwinkel, gemessen zu einer Normalen zur Blechoberfläche, in einem Bereich
von 0 bis 70° vergrößert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kühlwasser durch den
Zusammenprall von zwei Kühlwasserstrahlen zerstäubt wird.
: 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung des Sprühwinkels automatisch durch Abtastung der
Blechoberfläche ausgeführt wird.
5. Einrichtung zum Abkühlen von Stahlblech mittels Wasser zur Durchführung des Verfahrens
nach Anspruch 1, mit einer Kühlstrecke in Gestalt von beiden Seiten einer Stahlblechplatte zugeordneten
Förderern, von denen mindestens einer reversierend anireibbar ist, und mit auf die beiden Seiten der
Stahlblechplatte gerichteten Wasserzuführungen, deren Beaufschlagung in Abhängigkeit von Deformationen
der Stahlblechplatte durch eine Steuereinrichtung steuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Förderer in an sich bekannter Weise Rollenförderer (la, b) sind, und daß die Wasserzuführungen
durch Zerstäuberdüsen (7) gebildet sind, deren Sprührichtung quer zur Förderrichtung der Stahlblechplatte
(4) einstellbar ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn-
IIVIUblVI
Seiten der Kühlstrecke symmetrisch ausgebildet und mil den Zerstäuberdüsen (7) zusammen in einem
gemeinsamen Rahmen (5) angeordnet sind.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Rollenförderer
[Xb) zusammen mit den Zerstäuberdüsen (7)
senkrecht zu dem zu behandelnden Stahlblech (4) verstellbar ist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstäuberdüsen
(7) in Förderrichtung in mindestens zwei Düsengruppen zusammengefaßt sind, die getrennt voneinander
mit Kühlwasser in regelbarer Menge beaufschlagbar
sind.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstäuberdüsen
(7) jeweils zwei zu der Düsenöffnung (7a) führende Strömungskanäle (17, 18) aufweisen, die in der
Düsenöffnung (Ja) münden, wodurch die Zerstäubung allein unter dem Druck des Kühlwassers
erfolgt
10. Einrichtung nach Anspruch 9, d&Jurch
ίο gekennzeichnet, daß die beiden Strömungskanäle
(17, 18) an einen gemeinsamen Einlaß (15) zu der Zerstäuberdüse (7) angeschlossen sind und zur
Erzielung unterschiedlicher Strömungsgeschwindigkeit und Strömungsrichtung der darin geführten
Wasserstromzweige unterschiedliche Länge und Richtung aufweisen.
11. Einrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zerstäuberdüse (7>
einen Abweiskorper (19) enthält, der einen axialen geraden Strömungskanal (18) und einen schraubenförmig
verlaufenden Strömungskanal (17) an seiner zylindrischen Umfangsfläche aufweist
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellung der
Achsrichtung der Zerstäuberdüsen (7) eine Verstelleinrichtung vorgesehen ist, die eine von dem zu
behandelnden Stah'blech (4) unmittelbar mechanisch betätigbare Lenkerstange (28) aufweist, weiche an
einer Scheibe (27) der verschwenkbar gelagerten Zerstäuberdüse (7) angreift
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet daß jede Zerstäuberdüse (7) an
einem 90°-Krümmer (2Ö) angeordnet ist dessen einer Arm parallel zur Längsachse der Kühlstrecke
J5 gerichtet und mittels eines nachgiebigen und
drehbaren Anschlusses (21) an ein Verteilerrohr (8) angeschlossen ist während dessen anderer Arm in
einer zu dem Stahlblech (4) senkrecht stehenden Ebene verschwenkbar ist
14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet daß die Scheibe (27) an dem zur
Kühlstrecke parallelen Arm des 90°-Krümmers (20) drehfest befestigt ist
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 13 und
14, dadurch gekennzeichnet daß die Lenkerstange
(28) mittels einer Gewindehülse mit gegensinnig steigenden Gewinden längenverstellbar ist.
16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkerstange
(28) an einen in einer zum Stahlblech (4) senkrecht stehenden Führung (23) geführten Gleitstein (25)
angelenkt ist, der an seinem unteren Ende eine Tastrolle (24) trägt.
17. Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch
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— —
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bestimmten Abstand von dem Stahlblech (4) einstellbar ist und bei Überschreitung dieses
Abstandes durch eine Kühldeformation des Stahlbleches (4) während dessen Förderbewegung auf
diesem abrollt
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