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DE3020035C2 - Bewegungsfugen-Dichtungsvorrichtung - Google Patents

Bewegungsfugen-Dichtungsvorrichtung

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Publication number
DE3020035C2
DE3020035C2 DE3020035A DE3020035A DE3020035C2 DE 3020035 C2 DE3020035 C2 DE 3020035C2 DE 3020035 A DE3020035 A DE 3020035A DE 3020035 A DE3020035 A DE 3020035A DE 3020035 C2 DE3020035 C2 DE 3020035C2
Authority
DE
Germany
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longitudinal
floor
intermediate profile
edge
movement joint
Prior art date
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Expired
Application number
DE3020035A
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English (en)
Other versions
DE3020035A1 (de
Inventor
Manfred 5620 Velbert Schukolinski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Migua Fugensysteme GmbH
Original Assignee
Migua Hammerschmidt GmbH
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Publication date
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Application filed by Migua Hammerschmidt GmbH filed Critical Migua Hammerschmidt GmbH
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Publication of DE3020035C2 publication Critical patent/DE3020035C2/de
Application granted granted Critical
Expired legal-status Critical Current

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    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/66Sealings
    • E04B1/68Sealings of joints, e.g. expansion joints
    • E04B1/6803Joint covers
    • E04B1/6804Joint covers specially adapted for floor parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)
  • Floor Finish (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

ίο Die Erfindung betrifft eine wasserdichte Bewegungsfugen-Dichtungsvorrichtung für Bodenflächen eines Bauwerkes, bestehend aus einem elastischen Überbrükkungsteil, das an seinen beiden Längsrändern von je e'nem Zwischenprofil gehalten ist, welches kraft- und formschlüssig auf einem zur Bodenfläche senkrechten Schenkel eines Verankerungswinkels sitzt, der jeweils mit einem zur Bodenfläche im wesentlichen parallelen Schenkel auf einem der durch die Bewegungsfuge voneinander getrennten Teile des Bauwerkes verankert ist.
Dichtungsvorrichtungen dieser Art finden beispielsweise Verwendung in Bodenflächen von Parkgaragen und müssen zur Vermeidung von Bauwerksschäden absolut wasserdicht ausgeführt werden. Während die Trägerteile der Dichtungsvorrichtung (Verankerungswinkel, Zwischenprofile u. ä.) vorwiegend aus Stahl bestehen und unlösbar mi* den durch die Fuge voneinander getrennten Bauwerksteilen verbunden werden, besteht das Überbrückungsteil häufig aus einem Kunstkautschuk, der mit seinen Längsrändern in Verankerungenuten der Trägerteile senkrecht zur Fugenlängserstreckung eingedrückt wird.
Die Möglichkeit, das elastische Überbrückungsteil werkseitig in den Bauwerksabmessungen entsprechenden Längen herzustellen, was bereits sehr kostenaufwendig ist, führt allein noch nicht zu einer wasserdichten Ausführung der Dichtungsvorrichtung. Je nach Unterteilung der Bodenfläche eines Bauwerkes entstehen Aufkantungen, z. B. im Gehwegber^ich, und senkrecht aufeinandertreffende oder sich kreuzende Fugen, die teure T- oder Kreuzformstücke zur Verbindung der elastischen Überbrückungsteile erfordern. Eine vollkommene Wasserdichtigkeit ist aber durch diese Maßnahme allein nicht erzielbar, da das Wasser im Bereich der Trägerteile noch in das Bauwerk eindringen kann.
Eine Bewegungsfugen-Dichtungsvorrichtung der eingangs genannten Art ist aus dem DE-GM 78 15 900 bekannt.
Bei der bekannten Bewegungsfugen-Dichtungsvorrichtung ist an Unterteilungen der Bodenfläche eine Wasserdichtigkeit nur zu erzielen, wenn auch die aus S'.ahl gefertigten Trägerteile (Verankerungswinkel, Zwischenprofile) auf der Baustelle ordnungsgemäß verschweißt werden, was nur von besonders ausgebildeten Fachkräften ausführbar ist. Diese Maßnahme ist aufwendig und allenfalls bei stark beanspruchten Brückenfugen im Verhältnis zum Gesamtaufwand der Konstruktion gerechtfertigt. Bei Bewegungsfugen in Bodenflächen eines Bauwerkes ist dieser Aufwand dagegen nicht vertretbar.
bo Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Bewegungsfugen-Dichtungsvorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß ein wasserdichter Verschluß der Bewegungsfuge und der gesamten Bodenfläche des Bauwerkes ermöglicht wird, ohne
b5 daß an Unterteilungen der Bodenfläche die Trägerteile auf der Baustelle verschweißt werden müssen, so daß die Dichtungsvorrichtung mit geringem Aufwand auf der Baustelle montiert werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 gelöst
Durch die Überlappung der beiden Längsränder des elastischen Überbrückungsteils mit je einem Längsrand eines Abdeckstreifens kann auf eine wasserdichte Verbindung der aus Metall gefertigten Trägerteile verzichtet werden, da das Oberbrückungsteil mit den Abdeckstreifen eine durchgehende Sperre über sämtliche Teile der Dichtungsvoi'richtung, mit Ausnahme der beiden Leisten, gegen Wasser bildet Die beiden Leisten sind zweckmäßigerweise aus Edelstahl gefertigt und in die Bodenoberfläche integriel bar.
Dadurch, daß die wirksame Breite jedes Abdeckstreifens im Einbauzustand, in welchem der Abdeckstreifen beispielsweise Z-förmig abgewinkelt ist, über die Länge des zur Bodenfläche parallelen Schenkels des Verankerungswinkels hinaus reicht, so daß der jeweils dem Überlappungsbereich gegenüberliegende Längsrand des Abdeckstreifens mit den Rohbauboden abdeckendem Isoliermaterial wasserdicht verbindbar ist, kann die gesamte Rohbaubodenfiäche eines Bauwerkes einschließlich der Bewegungsfugenzwischenräu.,;e eine durchgehende, wasserdichte Abdeckung erhaben, so daß weder durch Fugenzwischenräume noch durch schadhafte Stellen des Bodenbelages Wasser bis in die Rohbauteile vordringen kann und folglich die aus solchen Undichtigkeiten resultierenden Bauschäden mit der erfindungsgernäßen. Bewegungsfugen-Dichtungsvorrichtung ausschÜeBb Ir Sind.
Die wie das Überbrückungsteil gleichfalls zweckmäßigerweise aus Kunststoffen hergestellten Abdeckstreifen lassen sich an Stoßstellen ohne besondere Fachkenntnisse oder Fertigkeiten in bekannter Weise durch Kunststoffschweißung verbinden, während auf eine Schweißverbindung der Trägerteile verzichtet werden kann. Die erfindungsgemäße Dichtungsvorrichtung erlaubt auch eine werkseitige Vormontage, wodurch die Handhabung auf der Baustelle weiter vereinfacht wird.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung überdeckt jeweils ein Langsrand des Überbrückungsteils einen Längsrand des Abdeckstreifens, wobei jedes Zwischenprofil unter dem Überlappungsbereich der Längsränder eine parallel zur Bodenfläche des Bauwerkes ausgerichtete Auflagefläche für die Längsränder aufweist, welche Auflagefläche jeweils zwei über die Längserstreckung des Zwischenprofils reichende Nuten aufweist, von denen die eine je einen außerhalb des Überlappungsbereichs vom Überbrückungsteil abstehenden Steg und die andere einen innerhalb des Überlappungsbereichs vom Abdeckstreifen abstehenden Steg unter Preßsitz aufnimmt. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß nach der Befestigung der Verankerungswinkel mit den darauf koaxial zur Längserstreckung aufgeschobenen Zwischenprofilen bereits die Abdeckstreifen mit dem jeweils abstehenden Steg in die entsprechende Nut des Zwischenprofils festgelegt werden können, so daß der Rohbauboden des Bauwerkes seinen abschließenden, die Bodenfläche bildenden Belag erhalten kann, bevor das Überbrückungsteil montiert wird. In der Zwischenzeit kann es sich empfehlen, den Fugenzwischenraum eo mit einem Hilfsprofil zu verschließen, das beispielsweise mit entsprechenden Stegen in die noch freien Nuten der Zwischenprofile festlegbar ist, so daß während der Durchführung de·· abschließenden Arbeiten am Bodenbelag der Fugeni'aum und die Nuten in den Zwischen- es profilen zur Aufnahme der Stege des Überbrückungstciles sauber bleiben.
Die kraftschlüssige Verbindung der Leiste durch Aufeinanderpressung der sich jeweils überlappenden Längsränder des Überbrückungsteiles und der Abdeckstreifen erfolgt nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung in der Art, daß in dem Zwischenprofil in Abständen über die Längserstreckung des Zwischenprofils zwischen den Nuten Gewindebohrungen vorgesehen sind, in weiche die Längsränder im Überlappungsbereich durchdringende Gewindebolzen eindrehbar sind, die mit versenkbarem Kopf in entsprechenden Bohrungen der Leisten sitzen.
Bei der letztgenannten Ausgestaltung der Erfindung lassen sich nach der Montage des Überbrückungsteils die vorzugsweise aus Edelstahl gefertigten Leisten mühelos mit den Zwischenprofilen verschrauben, wobei die sich überlappenden Längsränder eine entsprechende Pressung erfahren, die aufgrund der Elastizität des ÜberbrückungsteiLs und der Abdeckstreifen zu einer einwandfreien Abdichtung gegen Wasser führt Die Schraubenbefestigung der Leisten-hat darüber hinaus den Vorteil, daß jederzeit ein schad^-ift gewordenes überbrüc ;ur.gsteil in einfacher Weise gegen ein Ersatzteil austauschbar ist
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist jede Leiste mit einem nach unten in Richtung zum Boden des Bauwerkes abgewinkelten Randstreifen versehen, wobei die Stelle der Abwinklung so gewählt ist, daß der Randstreifen einen solchen Abstand von der der. Fuge abgewandten Seitenfläche des Zwischenprofils aufweist, daß der Zwischenraum zwischen dieser Seitenfläche und dem Randstreifen der Dicke des gleichfalls abwinkelbaren Abdeckstreifens entspricht, und daß hinter den Randstreifen eine aushärtbare oder dauerelastische Masse eingießbar ist, an welche die die Oberfläche des Bodens bildende Schicht anschließt
Durch diese Ausbildung lassen sich die Leisten, die normalerweise mit einem die Oberfläche ties Bodens bildenden Belag, wie beispielsweise Estrich, nicht unmittelbar wasserdicht verbindbar sind, dennoch mittelbar über die Höhe des abgewinkelten Randstreifens dicht in die Oberfläche des Bodens einbetten, in der Regel mittels einer dauerelastischen Masse.
Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Bewegungsfugen-Dichtungsvorrichtung ist in der Zeichnung in einem Querschnitt dargestellt unu wird im folgenden näher beschrieben.
Zwei Bauwerksteile 1 und 2 bilden den Rohbauboden eines Bauwerkes und sind durch eine Bewegungsfuge 3 voneinander getrennt
Auf den Bauwerksteilen Γ und 2 sind entlang des Längsverlaufs der Bewegungsfuge 3 spiegelbildlich zueinander Verankerungswinkel 4 durch in Abständen über ihre Länge verteilt angeordnete Schrauben 5 befestigt. cine zwischen den Verankerungswinkeln 4 und den Bauwerksteilen 1 bzw. 2 angeordnete Mörtelschicht dient zum Ausgleich etwaiger Rohbauungewauigkeiten vor einer exakten Montage der Verankerungswinkel 4.
Auf die Veranksrungswinkel 4 sind koaxial zu ihrer Längserstreckung Zwischenprofile 6 aufgeschoben, die je nach Höhe und Aufbau des aus Estrich, Gußasphalt oder Plattenbelag hergestellten Aufbaus des Bodens unterschiedliche Profilhöhen aufweisen können, wobei trotz der kraft- und formschlüssigen Verbindung die Möglichkeit besteht, die Zwischenprofile entsprechend der jeweils geforderten Höhe auszutauschen, da die Verbindung durch einfaches Aufschieben in Profülängsrichtung erfolgt. Die Austauschbarkeit der Zwischenprofile 6 ermöglicht auch den Ausgleich unterschiedlicher Höhen zweier Bauwerksteile, ohne daß dazu eine
abweichende Konstruktion der Dichtungsvorrichtung erforderlich ist
Die Zwischenprofile 6 besitzen eine parallel zur Bodenfläche des Bauwerkes ausgerichtete Auflagefläche 7 und je zwei diese unterbrechende, über die Längser- ί Streckung der Zwischenprofile reichende Nuten 8 bzw. 9.
Auf der Auflagefläche 7 liegt ein Längsrand 10 eines im Querschnitt Z-förmig abgewinkelten Abdeckstreifens 11 und ist mit einem im Querschnitt tannenzapfenförmigen abstehenden Steg 12, der unter PreQsitz in der Nut 8 sitzt, festgehalten. Im übrigen reicht die Breite des Abdeckstreifens über den Verankerungswinkel 4 hinaus und ist mit einem der Bewegungsfuge 3 abgewandten Längsrand 13 zwischen sich über die Bauwerksteile 1 bzw. 2 erstreckende Isoliermaterialbahnen 14 wasserdicht verklebt.
Ein Überbrückung«·.*!! IS1 «i-v? aus dem gleichen elastischen Material wie die Abdeckstreifen 11 bestehen, überdeckt mit Längsrändern 16 je einen Längsrand 10 des Abdeckstreifens 11 und greift mit einem gleichfalls im Querschnitt tannenzapfenförmigen Steg 17 in die Nut 9 des jeweiligen Zwischenprofils 6.
Zwischen den Nuten 8 und 9 sind in Abständen über die Länge des Zwischenprofils 6 Gewindebohrungen 18 vorgesehen, worin die Längsränder 10 und 16 durchdringende Gewindebolzen 19 eingeschraubt sind, welche mit einem versenkbaren Kopf 20 Leisten 21 aus Edelstahl unter Aufeinanderpressung der Längsränder 10 und 16 lösbar mit dem jeweiligen Zwischenprofil 6 verbinden.
Abgewinkelte Randstreifen 22 der Leisten 21 sind mit einer dauerelastischen Masse 23 in entsprechenden Aussparungen 24 des die Bodenfläche bildenden Belages 25 vergossen.
Als Material für das Überbrückungsteil 15 und die Abdeckstreifen 11 wird zweckmäßigerweise ein verschweißbares Kunststoffmaterial verwendet, welches über gummielastische Eigenschaften verfügt Damit lassen sich kostengünstig Stumpfwinkel-, T- und Kreuzver-"Bindungen sowohl werksseitig als auch bauseits durch Verschweißen herstellen. Bei dem vorgesehenen Material ist auf hohe Bruchdehnung, hohe Reißfestigkeit, Hitzebeständigkeit, öl-. Benzin- und Hexanfestigkeit, Alterungs- und Ozonbeständigkeit sowie auf gute Tieftemperaturflexibilität zu achtea Auch gegen alle in Abwässern vorkommenden Medien, wie Schwefelwasserstoff, Mikroben, Bakterien usw, muß dieses Material beständig sein.
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Claims (4)

Patentansprüche:
1. Wasserdichte Bewegungsfugen-Dichtungsvorrichtung für Bodenflächen eines Bauwerks, bestehend aus einem elastischen Überbrückungsieil, das an seinen beiden Längsrändern von je einem Zwischenprofil gehalten ist, welches kraft- und formschlüssig auf einem zur Bodenfläche senkrechten Schenkel eines Verankerungswinkels sitzt, der jeweils mit einem zur Bodenfläche im wesentlichen parallelen Schenkel auf einem der durch die Bewegungsfuge voneinander getrennten Teile des Bauwerks verankert ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Längsrand (16) des elastischen Überbrückungsteils (15) sich mit einem Längsrand
(10) eines im an die Bewegungsfuge (3) angrenzenden Bereich der Bodenfläche angeordneten, gleichfalls elastischen, parallel zur Längserstreckung der Bewegungsfuge (3) verlaufendes Abdeckstreifens
(11) überlappt, daß die beiden sich jeweils überlappenden Längsränder (10, 16) durch eine über den Überlappungsbereich greifende, mit dem jeweiligen Zwischenprofil (6) kraftschlüssig verbindbare Leiste
(21) wasserdicht aufeinanderpreßbar sind und daß die wirksame Breite jedes Abdeckstreifens (11) im Einbauzustand über die Länge des zur Bodenfläche parallelen Schenkels des Verankerungswinkels (4) hinaus reicht, so daß der jeweils dem Überlappungsbereich gegenüberliegende Längsrand (13) des Abdeckstreifens (11) mit den Robhauboden abdeckendem Isoliermaterial (14) wasserdicht verbindbar ist
2. Bewegungsfugen-Diditunfrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiciinet, daß die Überlappung derart erfolgt, daß der Längsrand (16) des Überbrückungsteils (15) jeweils den Längsrand (10) des Abdeckstreifens (11) überdeckt und jedes Zwischenprofil (6) unter dem Überlappungsbereich der Längsränder (10, 16) eine parallel zur Bodenfläche des Bauwerkes ausgerichtete Auflagefläche (7) für die Längsränder (10,16) aufweist, welche Auflagefläche (7) jeweils zwei über die Längserstreckung des Zwischenprofils (6) reichende Nuten (8, 9) aufweist, von denen die eine je einen außerhalb des Überlappungsbereichs vom Überbrückungsteil (15) abstehenden Steg (17) und die andere einen innerhalb des Überlappungsbereichs vom Abdeckstreifen (11) abstehenden Steg (12) unter Preßsitz aufnimmt.
3. Bewegungsfugen-Dichtungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Zwischenprofil (6) in Abständen über die Längserstreckung des Zwischenprofils (6) zwischen den Nuten (8, 9) Gewindebohrungen (18) vorgesehen sind, in welche die Längsränder (10,16) im Überlappungsbereich durchdringende Gewindebolzen (19) eindrehbar sind, die mit versenkbarem Kopf (20) in entsprechenden Bohrungen der Leisten (21) sitzen.
4. Bewegungsfugen-Dichtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einer die Oberfläche des Bodens bildenden Schicht, dadurch gekennzeichnet, daß jede Leiste (21) mit einem nach unten in Richtung zum Boden des Bauwerkes abgewinkelten Randstreifen (22) versehen ist, wobei die Stelle der Abwinklung so gewählt ist, daß der Randstreifen
(22) einen solchen Abstand von der der Fuge (3) abgewandten Seitenfläche des Zwischenprofils (6) aufweist, daß der Zwischenraum zwischen dieser Seitenfläche und dem Randstreifen (22) der Dicke des gleichfalls abwinkelbaren Abdeckstreifens (11) entspricht, und daß hinter den Randstreifen (22) eine aushärtbare oder dauerelastische Masse (23) eingießbar ist, an welche die die Oberfläche des Bodens bildende Schicht (25) anschließt.
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