DE3019725C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D41/00—Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
- F02D41/02—Circuit arrangements for generating control signals
- F02D41/0205—Circuit arrangements for generating control signals using an auxiliary engine speed control
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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Description
Die Erfindung betrifft einen Drehzahlregler für eine Brenn
kraftmaschine, der die Drehzahl mittels eines auf ein Dreh
zahleinstellglied der Brennkraftmaschine einwirkenden
Antriebs auf einem einstellbaren Sollwert hält.
Ein Drehzahlregler der eingangs angegebenen Art ist aus der DE-OS 28 29 171
bekannt.
Bei stationären, beispielsweise zum Antrieb von Wärmepumpen
eingesetzten Brennkraftmaschinen werden üblicherweise Flieh
kraftregler zum Konstanthalten der Drehzahl der Brennkraft
maschine benutzt. Der Fliehkraftregler ist mit dem Gashebel
der Brennkraftmaschine gekuppelt. Die Solldrehzahl wird
über ein mechanisches Wegvorgabeelement vorgegeben. Ein sol
cher Fliehkraftregler ist relativ aufwendig. Sein Regelver
halten genügt jedoch nicht in einer Vielzahl von Anwendungs
fällen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen konstruktiv einfachen
elektrischen Drehzahlregler für eine Brennkraftmaschine an
zugeben, der sich durch geringe Leistungsaufnahme auszeich
net.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
an einen die Drehzahl mittels eines elektrischen Dreh
zahlfühlers erfassenden elektrischen Regelkreis ein Gleich
strommotor angeschlossen ist, der über ein selbsthemmendes
Getriebe an das Drehzahleinstellglied der Brennkraftma
schine gekuppelt ist, daß der Regelkreis ein von einem
Signalgenerator mit vorgegebener Frequenz und wenigstens
einer schrägen Flanke pro Periode erzeugtes, bipolares
Signal einem der Differenz des Drehzahlfühlersignals und
eines Sollwertsignals entsprechenden Signal überlagert und
das überlagerte Signal einem Komparator zuführt, der Trei
berimpulse für eine erste Drehrichtung an den Gleichstrom
motor abgibt, wenn das überlagerte Signal größer als ein er
ster Schwellwert ist bzw. der Treiberimpulse für eine ent
gegengesetzte zweite Drehrichtung an den Gleichstrommotor
abgibt, wenn das überlagerte Signal kleiner als ein zweiter
Schwellwert ist.
Durch Wahl der beiden Schwellwerte und Wahl der Flankensteil
heit bzw. der Amplitude des bipolaren Signals können die
Regeleigenschaften des Regelkreises in weiten Grenzen ver
ändert werden. Der Drehzahlfühler erfaßt die Motordrehzahl
auf elektrischem Weg. An dem Drehzahleinstellglied der Brenn
kraftmaschine, beispielsweise deren Gasverstellgestänge sind
im Gegensatz zu herkömmlichen Drehzahlreglern keine Wegauf
nehmer erforderlich.
Der Signalgenerator gibt bevorzugt bipolare Dreiecksignale
ab, wobei symmetrische Signalformen besonders geeignet sind.
Die Frequenz des Dreiecksignals bestimmt die Folgefrequenz
der Treiberimpulse.
Der Komparator kann als Fensterkomparator mit einstellbarem
erstem und zweitem Schwellwert ausgebildet sein. Durch Varia
tion der Beträge der beiden Schwellwerte kann das Regelver
halten des Regelkreises grundlegend verändert werden. Ist
der Betrag der beiden Schwellwerte größer als die Amplitude
des bipolaren Signals gewählt, so werden lediglich dann
Treiberimpulse an den Gleichstrommotor abgegeben, wenn die
Stellung des Drehzahleinstellglieds aufgrund eines Dreh
zahlfehlers erforderlich ist. Bei dieser Dimensionierung ist
der Leistungsbedarf des Drehzahlreglers besonders klein.
Der Betrag der beiden Schwellwerte ist zweckmäßigerweise
nur geringfügig größer als die Amplitude des bipolaren Sig
nals.
Ist der Betrag der beiden Schwellwerte kleiner als die Ampli
tude des bipolaren Signals, vorzugsweise nahezu Null, so
wird der Gleichstrommotor abwechselnd in beiden Drehrich
tungen eingeschaltet. Da sich die Dauer der aufeinanderfol
genden Treiberimpulse abhängig vom Drehzahlfehlersignal
ändert, bewegt sich der Gleichstrommotor im Mittel in die
durch die Polarität des Fehlersignals bestimmte Drehrich
tung. Vorteil dieser Dimensionierung ist, daß kein Anlauf
reibmoment überwunden werden muß, welches zu Regelfehlern
führen würde.
In einer bevorzugten Ausführungsform werden die Treiber
impulse dem Gleichstrommotor über eine von zwei Endschal
tern des Drehzahleinstellglieds gesteuerte Steuerschaltung
zugeführt, die bei Erreichen der Endstellungen die Zufuhr
der den Gleichstrommotor in die jeweilige Endstellung drehen
den Treiberimpulse sperrt. Da das Drehzahleinstellglied der
Brennkraftmaschine üblicherweise Endanschläge hat, würde
ansonsten der Gleichstrommotor in den Endstellungen Kurz
schlußstrom ziehen.
Üblicherweise ist der elektrische Regelkreis vom Gleichstrom
motor, dessen Getriebe und dem Stellglied räumlich getrennt.
Trotz Endschalter werden nur zwei Zuleitungen von dem Regel
kreis zum Gleichstrommotor benötigt, wenn in die Zulei
tung zum Gleichstrommotor zwei gegensinnig gepolte, durch
je einen der Endschalter kurzschließbare Dioden geschal
tet sind. Die Dioden sind hierbei parallel zu den Kontak
ten der Kurzschlußschalter angeschlossen.
Die Endschalter sind bevorzugt als Masseschalter ausgebil
det, die mit einem ihrer beiden Kontakte an Masse ange
schlossen sind, so daß die Masse als Stromrückführung aus
genutzt werden kann. Endschalter dieser Art können benutzt
werden, wenn der Komparator zwei Ausgänge für die Treiber
impulse beider Drehrichtungen hat und an die Ausgänge mit
tels der Endschalter steuerbare Torschaltungen angeschlos
sen sind.
Die Endschalter können beispielsweise mittels Nocken ab
hängig vom Stellweg des Drehzahlstellglieds betätigt wer
den. Das Drehzahleinstellglied kann, wie es z. B. bei Ein
spritzpumpen der Fall ist, interne Anschläge für den Leer
lauf und Vollast haben. Wegabhängige Endschalter müßten
schon vor Erreichen dieser mechanischen Begrenzung Kontakt
geben, wären also schwer zu justieren und würden den vollen
Hub des Drehzahleinstellglieds einschränken. Um diese Nach
teile zu vermeiden, ist der Gleichstrommotor bevorzugt über
ein Kupplungsglied mit zwei Federn relativ zueinander beweg
lichen Teilen an das Drehzahleinstellglied gekuppelt, von
denen der motorseitige Teil die Endschalter betätigt. Die
Endschalter werden damit erst im Verlauf der weiteren Bewegung
des Gleichstrommotors betätigt, nachdem das Drehzahleinstell
glied die internen Anschläge bereits erreicht hat.
Bei einer insbesondere für das Verstellen einer Einspritzpum
pe geeigneten Anordnung ist vorgesehen, daß das Drehzahlein
stellglied in einer Führung verschiebbar geführt ist, daß
der Gleichstrommotor über ein Zahnradgetriebe eine Gewinde
spindel treibt die in ein in Verschieberichtung des Drehzahl
einstellglieds beweglich federnd am Drehzahleinstellglied
gehaltendes Gewindeteil eingreift und daß die Gewindespin
del mit einem Betätigungsorgan der Endschalter verbunden
ist. Schlägt das Drehzahleinstellglied an den internen An
schlägen der Einspritzpumpe an, so kann sich die Gewinde
spindel aufgrund ihrer federnden Lagerung noch geringfügig
weiter drehen und aufgrund der hierbei erfolgenden axialen
Verschiebung die Endschalter betätigen.
In einer anderen Ausführungsform, bei der das Drehzahlein
stellglied ebenfalls in einer Führung verschiebbar geführt
ist, ist es über ein Pleuel mit einem Zahnrad eines Schnec
kengetriebes gekuppelt, welches an einem seiner Zahnräder ein
Betätigungsorgan für die Endschalter trägt. Das Betätigungs
organ ist vorzugsweise so angebracht, daß es den der Leer
laufstellung zugeordneten Endschalter in einer der Tot
punktstellungen des Pleuels betätigt. Die Leerlaufeinstel
lung ist damit relativ unkritisch.
Soweit das Drehzahleinstellglied als Drosselschieber eines
Vergasers ausgebildet ist, sollte der Drehwinkel des Be
tätigungsorgans zwischen der Leerlaufstellung und der Voll
gasstellung etwa 90° betragen. Diese Maßnahme ist insbeson
dere in Verbindung mit Ausführungsformen, bei welchen die
Leerlaufstellung mit der Totpunktstellung des Pleuels zusam
menfällt, von Vorteil. Der nicht linear vom Drehwinkel
des Schneckengetriebezahnrads abhängende Verschiebeweg des
Drosselschiebers kompensiert weitgehend die ebenfalls nicht
linear vom Verschiebeweg des Drosselschiebers abhängende
Leistungscharakteristik der Brennkraftmaschine, so daß sich
ein etwa linearer Zusammenhang zwischen der Leistungs
charakteristik und den Motorantriebssignalen ergibt.
Zur Justierung der Endstellungen kann das Schneckengetriebe
einschließlich des Gleichstrommotors an einem Tragteil ge
halten sein, welches mit einstellbarer Winkellage zur Füh
rung des Drehzahleinstellglieds gelenkig an der Führung an
gebracht ist.
Einen relativ exakt arbeitenden und trotzdem konstruktiv
einfachen Drehzahlfühler erhält man mit einem berührungs
frei induktiv oder kapazitiv auf Zähne eines von der Brenn
kraftmaschine angetriebenen Zahnrads ansprechenden Impuls
geber und einem dem Impulsgeber nachgeschalteten Frequenz-
Spannungswandler. Der Impulsgeber spricht bevorzugt auf
ein Zahnrad der Nockenwellenuntersetzung an. Ein in dieser
Weise angeordneter Impulsgeber liefert eine ausreichend
hohe Anzahl Impulse pro Kurbelwellenumdrehung.
Im folgenden sollen Ausführungsbeispiele der Erfindung an
hand von Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines die Drehzahl einer Brenn
kraftmaschine regelnden Regelkreises,
Fig. 2, 3a und 3b Zeitdiagramme zur Erläuterung des Re
gelkreises nach Fig. 1,
Fig. 4 eine Motor-Stellgliedeinheit zum Einstellen einer
Einspritzpumpe,
Fig. 5 eine Motor-Stellgliedeinheit zum Einstellen eines
Vergasers und
Fig. 6 ein Schaltbild einer Motorendabschalteinrichtung.
Der in Fig. 1 dargestellte Regelkreis erfaßt mittels eines
berührungsfreien, induktiven Impulsgebers 1 Zähne eines
Zahnrads 3 der ansonsten nicht dargestellten Nockenwellen
untersetzung einer Brennkraftmaschine, beispielsweise eines
Dieselmotors oder eines Ottomotors. Die Drehzahl des Zahnrads 3
ist proportional zur Kurbelwellendrehzahl der Brennkraft
maschine. Ein Frequenz-Spannungswandler 5 gibt ein der
Folgefrequenz der Impulse des Impulsgebers proportionales
Signal an den nicht-invertierenden Eingang eines Differenz
verstärkers 7 ab, der von diesem, der Motoristdrehzahl ent
sprechenden Signal ein von einem einstellbaren Sollwertge
ber 9 geliefertes Signal subtrahiert. Das dem Drehzahl
fehler proportionale Ausgangssignal des Differenzverstär
kers 7 wird einem Addierer 11 zugeführt, der es einem Drei
ecksignal eines Signalgenerators 13 überlagert. Der Signal
generator 13 liefert ein bipolares Dreiecksignal mit symme
trischer Flankensteilheit. Das überlagerte Signal am Aus
gang des Addierers 11 ist in den Fig. 2 und 3a bei 15 bzw. 17
dargestellt.
An den Addierer 11 ist ein Komparator 19 angeschlossen, der
an einem Ausgang 21 ein impulsförmiges Treibersignal 23
abgibt, wenn das aus dem Addierer 11 zugeführte überlagerte
Signal 15 einen ersten, positiven Schwellwert 25 übersteigt.
Die Treiberimpulse 23 treiben einen Gleichstrommotor 27 in
einer ersten Drehrichtung und beschreitet das aus dem Addierer
11 zugeführte überlagerte Signal 15 einen zweiten, negativen
Schwellwert 29, so gibt der Komparator 19 an einem Ausgang
31 impulsförmige, Treibersignale 33 ab, die den Gleichstrom
motor 27 in entgegengesetzter Drehrichtung antreiben.
Der Gleichstrommotor 27 ist über ein nachstehend noch näher
erläutertes, selbsthemmendes Getriebe mit einem Drehzahlstell
glied der Brennkraftmaschine gekuppelt, welches dadurch ent
sprechend dem Fehlersignal des Differenzverstärkers 7 ver
stellt wird und den Drehzahlfehler ausgleicht.
Die Ausgänge 21 und 31 sind über normalerweise geschlossene
elektronische Schalter 35, 37 mit dem Gleichstrommotor 27 ver
bunden, die über mechanische, normalerweise offene End
schalter 39, 41 gesteuert werden. Die Endschalter 39, 41
werden durch das Drehzahlstellglied der Brennkraftmaschine
gesteuert und öffnen, wenn sie geschlossen sind, die zuge
hörigen elektronischen Schalter 35 bzw. 37. In der jeweili
gen Endstellung des Stellglieds kann somit der Gleichstrom
motor 27 für die ihn in die Endstellung treibenden Trei
berimpulse abgeschaltet werden. In der Endstellung ist der
Gleichstrommotor 27 abgeschaltet, bis er durch Treiberimpul
se der entgegengesetzten Drehrichtung aus der Endstellung
heraus bewegt wird.
In Fig. 2 sind die Beträge der Schwellwerte 25, 29 größer
als die Amplituden des vom Signalgenerator 13 gelieferten
Dreiecksignals. Treiberimspulse 23 bzw. 33 treten somit ledig
lich bei von Null abweichendem Drehzahlfehlersignal auf.
Der Regelkreis benötigt auf diese Weise relativ wenig Lei
stung.
Die Fig. 3a und 3b zeigen einen Anwendungsfall des Regelkrei
ses nach Fig. 1, bei welchem die beiden Schwellwerte nahezu
Null sind. Die Ausgänge 21 und 31 des Komparators 19, die in
diesem Fall auch durch einen einzigen gemeinsamen Ausgang
gebildet sein können, sind bei positivem überlagertem Sig
nal 17 positive Treiberimpulse 43 verfügbar, die den Gleich
strommotor 27 in der ersten Drehrichtung treiben, während bei
negativem, überlagertem Signal 17 negative, den Gleichstrom
motor 27 in entgegengesetzter Drehrichtung treibende Impulse
45 verfügbar sind. Der Gleichstrommotor 27 wird damit ab
hängig von der Frequenz des Dreiecksignals abwechselnd be
schleunigt bzw. gebremst. Der Gleichstrommotor 27 muß daher
kein Anlaufreibmoment überwinden. Er bewegt sich mit einer
dem zeitlichen Mittelwert der Treiberimpulse 43, 45 entspre
chenden Drehzahl in der durch die Polarität des Drehzahlfeh
lersignals bestimmten Richtung.
Der Gleichstrommotor ist, wie bereits vorstehend erwähnt,
über ein selbsthemmendes Getriebe mit dem Drehzahlstell
glied gekuppelt, so daß sich das Drehzahlstellglied auch bei
abgeschaltetem Gleichstrommotor nicht verstellen kann. In
Fig. 4 ist ein Gleichstrommotor 51 über sein mit einem Zahn
rad 53 kämmendes Abtriebsritzel 55 mit einer Stellstange
57 einer Einspritzpumpe gekuppelt. Die Stellstange 57 ist
in einer Führungshülse 59 des Einspritzpumpengehäuses 61
in ihrer Längsrichtung verschiebbar geführt. Sie umfaßt eine
axiale Bohrung 63 mit einer federnden, beispielsweise gummi
gelagerten Gewindehülse 65, in die eine mit dem Zahnrad 53
drehfest verbundene Gewindespindel 67 eingeschraubt ist.
Die Gewindespindel 67 ist über einKugellager 69 an einem
Schenkel 71 eines Winkelhebels 73 gelenkig aufgehängt. Der
Winkelhebel 73 ist seinerseits an einem fest mit der Führung
59 bzw. dem Einspritzpumpengehäuse 61 verbundenen Lager
bock 75 angelenkt. Sein zweiter, im rechten Winkel abstehen
der Arm 77 ist mit einem federnden Kontaktarm 79 verbunden,
welcher zwischen zwei Endabschaltkontakten 81, 83 angeordnet
ist.
Die Federkraft des Kontaktarms 79 ist so groß, daß ihn die
Stellstange 57 über die Gewindespindel 67 und den Winkelhebel
73 in gleichbleibender Lage zu halten vermag. Werden dem
Gleichstrommotor 51 Treiberimpulse zugeführt, so wird die
Verstellstange 57 bei gleichbleibender axialer Stellung der
Gewindespindel 67 axial bewegt. Stößt die Stellstange 57 an
interne, nicht dargestellte Anschläge der Einspritzpumpe,
so verschraubt sich die Gewindespindel 67 gegen den federnden
Widerstand der Gewindehülse 65 axial relativ zur Stellstange
57. Die Gewindespindel 67 schließt damit über den Winkel
hebel 73 einen der Endabschaltkontakte 81 bzw. 83, so daß
der Gleichstrommotor 51, wie anhand der Fig. 1 erläutert
wurde, für diese Drehrichtung gesperrt wird. Da die End
abschaltkontakte 81, 83 erst betätigt werden, wenn die Stell
stange 57 bereits an den inneren Anschlägen der Einspritz
pumpe anliegt, wird der Verstellweg der Verstellstange 57
nicht verkürzt. Die Ausführungsform nach Fig. 4 eignet sich
insbesondere für Brennkraftmaschinen, die zum Antrieb von
Wärmepumpen eingesetzt werden.
Fig. 5 zeigt eine für Vergaserbrennkraftmaschinen geeignete
Anordnung mit einem herkömmlichen, in den Strömungsweg des
Brennstoff-Luft-Gemischs eintauchenden Drosselschieber 85,
der in einer Führung 87 verschiebbar geführt ist. Der Dros
selschieber 85 ist über ein Pleuel 89 mit einem Schnecken
rad 91 gekuppelt, welches über eine Schnecke 93 von einem
Gleichstrommotor 95 bewegt wird. Der Gleichstrommotor 95 und
das Schneckenrad 91 sind an einer Halterung 97 gelagert,
die um eine quer zur Schieberichtung des Drosselschiebers 85
verlaufende Achse 99 schwenkbar an der Führung 87 angebracht
ist. Die Winkelstellung der Halterung 97 relativ zur Füh
rung 87 ist mittels einer Einstellschraube 101 gegen die
Wirkung einer Vorspannfeder 103 justierbar.
Das Pleuel 89 und das Schneckenrad 91 sind so bemessen, daß
sich das Schneckenrad 91 zwischen der Leerlaufstellung und
der Vollaststellung des Drosselschiebers 85 um etwa 90°
dreht. Die Leerlaufstellung des Drosselschiebers 85 ist hier
bei einer Totpunktstellung des Pleuels 89 zugeordnet, so
daß die Leerlaufeinstellung mittels der Einstellschraube 101
relativ unkritisch ist. Da sich der Verschiebeweg des Dros
selschiebers 85 nicht proportional zum Drehwinkel des Schnec
kenrads 91 ändert, kann die nicht lineare Leistungscharakte
ristik der Brennkraftmaschine ausgeglichen werden.
Bei 105 bzw. 107 sind wiederum Endabschaltkontakte darge
stellt, die von einem Stift 109 des Schneckenrads 91 in
den Endstellungen des Drosselschiebers 85 betätigt werden.
Die Endabschaltkontakte 81, 83 bzw. 105, 109 der Fig. 4 und
5 sind entsprechend dem Schaltbild der Fig. 1 als Schlie
ßer ausgebildet. Sie müssen allerdings über gesonderte Lei
stungen mit den Schaltern 35 bzw. 37 verbunden sein. Diese
Notwendigkeit entfällt, wenn die Endabschaltkontakte wie im
Schaltbild der Fig. 6 bei 111 und 113 dargestellt, als
Öffner ausgebildet sind, d. h. als Kontakte, die in den End
stellungen geöffnet werden. Die Endabschaltkontakte 111,
113 sind in Serie zu einem das Drehzahleinstellglied der
Brennkraftmaschine bewegenden Gleichstrommotor 115 ge
schaltet. Gegensinnig gepolte Dioden 117, 119 überbrücken
die Endabschaltkontakte 111, 113, so daß beim Öffnen einer
der beiden Endabschaltkontakte jeweils nur Gleichstromtrei
berimpulse mit der durch die parallelgeschaltete Diode
bestimmten Polarität dem Gleichstrommotor 115 zugeführt wer
den können.
Der vorstehend erläuterte Drehzahlregelkreis, insbesondere
in der Ausführungsform nach Fig. 5 läßt sich bevorzugt zur
Drehzahlbegrenzung von Kleinkraftradmotoren, beispielswei
se Motorfahrrädern ausnutzen. Derartige Kleinkrafträder
dürfen eine vorbestimmte Höchstgeschwindigkeit nicht über
schreiten, sollten aber bei niedrigeren Geschwindigkeiten
ein ausreichendes Beschleunigungs- und Bergsteigvermögen
haben. Mit Hilfe des vorstehend erläuterten Drehzahlregel
kreises kann die Leistung der Brennkraftmaschine bei Voll
gasstellung begrenzt werden, ohne daß der spezifische Ver
brauch ansteigt.
Claims (16)
1. Drehzahlregler für eine Brennkraftmaschine, der die
Drehzahl mittels eines auf ein Drehzahleinstellglied
der Brennkraftmaschine einwirkenden Antriebs auf einem
einstellbaren Sollwert hält, dadurch gekennzeichnet,
daß an einen die Drehzahl mittels eines elektrischen
Drehzahlfühlers (1, 5) erfassenden elektrischen Regel
kreis ein Gleichstrommotor (27; 51; 95; 115) angeschlos
sen ist, der über ein selbsthemmendes Getriebe (65, 67;
91, 93) an das Drehzahleinstellglied (57; 85) gekuppelt
ist, daß der Regelkreis ein von einem Signalgenerator (13) mit
vorgegebener Frequenz und wenigstens einer schrägen
Flanke pro Periode erzeugtes, bipolares Signal einem
der Differenz des Drehzahlfühlersignals (1, 5) und eines
Sollwertsignals entsprechenden Signal überlagert und das
überlagerte Signal einem Komparator (19) zuführt, der
Treiberimpulse für eine erste Drehrichtung an den
Gleichstrommotor (17; 51; 95; 115) abgibt, wenn das über
lagerte Signal größer als ein erster Schwellwert ist
bzw. der Treiberimpulse für eine entgegengesetzte zweite
Drehrichtung an den Gleichstrommotor (17; 51; 95; 115)
abgibt, wenn das überlagerte Signal kleiner als ein zwei
ter Schwellwert ist.
2. Drehzahlregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Signalgenerator (13) bipolare Dreiecksignale
erzeugt.
3. Drehzahlregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Komparator (19) als Fensterkomparator mit
einstellbarem ersten und zweiten Schwellwert ausgebildet
ist.
4. Drehzahlregler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Betrag der beiden Schwellwerte größer als die Ampli
tude des bipolaren Signals gewählt ist.
5. Drehzahlregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste und zweite Schwellwert nahezu Null sind.
6. Drehzahlregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Treiberimpulse dem Gleichstrommotor (17; 51; 95; 115)
über eine von zwei Endschaltern (37, 39; 81, 83; 105, 107;
111, 113) des Drehzahleinstellglieds (57; 85) gesteuerte
Steuerschaltung (35, 37; 117, 119) zuführbar sind, die bei
Erreichen der Endstellungen die Zufuhr der den Gleichstrom
motor (17; 51; 95; 115) in die jeweilige Endstellung drehen
den Treiberimpulse sperrt.
7. Drehzahlregler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
in die Zuleitung zum Gleichstrommotor (115) zwei gegen
sinnig gepolte, durch je einen der Endschalter (111; 113)
kurzschließbare Dioden (117; 119) geschaltet sind.
8. Drehzahlregler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Komparator (19) zwei Ausgänge (21, 31) für die Trei
berimpulse beider Drehrichtungen hat und daß an die Aus
gänge (21, 31) mittels der Endschalter (37, 39) steuerbare
Torschaltungen (35, 37) angeschlossen sind.
9. Drehzahlregler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gleichstrommotor (51) über ein Kupplungsglied
mit zwei federnd relativ zueinander beweglichen Teilen
(65, 67) an das Drehzahleinstellglied (57) gekuppelt ist,
von denen der motorseitige Teil (67) die Endschalter
(81, 83) betätigt.
10. Drehzahlregler nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Drehzahleinstellglied (57) in einer Führung (59)
verschiebbar geführt ist, daß der Gleichstrommotor (51)
über ein Zahnradgetriebe (53, 55) eine Gewindespindel
(67) treibt, die in ein in Verschieberichtung des Dreh
zahleinstellglieds (57) beweglich federnd am Dreh
zahleinstellglied (57) gehaltenes Gewindeteil (65) ein
greift und daß die Gewindespindel (67) mit einem Betä
tigungsorgan (79) der Endschalter (81, 83) verbunden ist.
11. Drehzahlregler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Drehzahleinstellglied (85) in einer Führung (87)
verschiebbar geführt ist und über ein Pleuel (89) mit
einem Zahnrad (91) eines Schneckengetriebes (91, 93)
gekuppelt ist, welches an einem seiner Zahnräder (91)
ein Betätigungsorgan (109) für die Endschalter (105, 107)
trägt.
12. Drehzahlregler nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Betätigungsorgan (109) so angebracht ist, daß es den
der Leerlaufstellung zugeordneten Endschalter (105, 107)
in einer der Totpunktstellungen des Pleuels (89) betätigt.
13. Drehzahlregler nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß das Drehzahleinstellglied als Drosselschieber (85) eines
Vergasers ausgebildet ist und der Drehwinkel des Betätigungs
organs (109) zwischen der Leerlaufstellung und der Voll
gasstellung etwa 90° beträgt.
14. Drehzahlregler nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schneckengetriebe (91, 93) einschließlich des
Gleichstrommotors (95) an einem Tragteil (97) gehalten
ist, welches mit einstellbarer Winkellage zur Führung
(87) gelenkig an dieser angebracht ist.
15. Drehzahlregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Drehzahlfühler einen berührungsfrei induktiv
oder kapazitiv auf Zähne eines von der Brennkraftmaschine
angetriebenen Zahnrads (3) ansprechenden Impulsgeber (1)
und einen dem Impulsgeber (1) nachgeschalteten Frequenz-
Spannungswandler (5) aufweist.
16. Drehzahlregler nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der Impulsgeber (1, 5) auf ein Zahnrad (3) der Nocken
wellenuntersetzung anspricht.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803019725 DE3019725A1 (de) | 1980-05-23 | 1980-05-23 | Drehzahlregler fuer eine brennkraftmaschine |
| AT201381A AT373045B (de) | 1980-05-23 | 1981-05-06 | Drehzahlregler fuer eine brennkraftmaschine |
| CH301481A CH654068A5 (en) | 1980-05-23 | 1981-05-08 | Speed-of-revolution controller on an internal combustion engine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803019725 DE3019725A1 (de) | 1980-05-23 | 1980-05-23 | Drehzahlregler fuer eine brennkraftmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3019725A1 DE3019725A1 (de) | 1981-12-03 |
| DE3019725C2 true DE3019725C2 (de) | 1988-07-14 |
Family
ID=6103143
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803019725 Granted DE3019725A1 (de) | 1980-05-23 | 1980-05-23 | Drehzahlregler fuer eine brennkraftmaschine |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
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| CH (1) | CH654068A5 (de) |
| DE (1) | DE3019725A1 (de) |
Families Citing this family (4)
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|---|---|---|---|---|
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| JP3251827B2 (ja) * | 1995-10-27 | 2002-01-28 | カルソニックカンセイ株式会社 | 位置決め装置 |
| CN100374708C (zh) * | 2005-05-16 | 2008-03-12 | 西南师范大学 | 一种适用于电子控制的分控式化油器 |
| JP2011016414A (ja) * | 2009-07-08 | 2011-01-27 | Honda Motor Co Ltd | ハイブリッド式鞍乗り型車両 |
Family Cites Families (1)
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|---|---|---|---|---|
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-
1980
- 1980-05-23 DE DE19803019725 patent/DE3019725A1/de active Granted
-
1981
- 1981-05-06 AT AT201381A patent/AT373045B/de not_active IP Right Cessation
- 1981-05-08 CH CH301481A patent/CH654068A5/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
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|---|---|
| AT373045B (de) | 1983-12-12 |
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| DE3019725A1 (de) | 1981-12-03 |
| CH654068A5 (en) | 1986-01-31 |
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