DE3018982C2 - - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
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- A24C5/1835—Multiple rod making devices
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- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur gleichzeitigen
Herstellung von zwei Endloszigarettensträngen sowie
eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Bei der Herstellung von Zigaretten wird bekanntlich (FR 11 79 992, US 40 41 959) ein
Endloszigarettenstrang hergestellt, wobei man von einer
auf einer Spule befindlichen Papierbahn und einem Vor
rat von zerkleinertem Tabak ausgeht. Dieser derart her
gestellte Endlosstrang wird anschließend durch Quer
schnitte in Zigaretten geteilt, die nach dem Durchlau
fen weiterer möglicher Stufen, wie nach der Hinzufügung
eines Filters, einer Verpackungsvorrichtung zugeführt
werden.
Nachdem in jüngster Zeit sehr schnelle Verpackungsvor
richtungen entwickelt wurden, die zehn oder mehr Ziga
rettenpackungen je Sekunde liefern können, wurde die
Konstruktion einer neuen Zigarettenherstellungsmaschine
notwendig, die selbst eine derartige moderne Verpackungs
vorrichtung beliefern kann.
Dieses Problem war bis heute ungelöst. Normalerweise
wurden die schnellen Verpackungsvorrichtungen an zwei
parallel zueinander ausgerichteten Zigarettenherstel
lungsmaschinen angeschlossen, die jeweils einen Endlos
zigarettenstrang herstellen können.
Obwohl das vorstehende Verfahren wirksam ist, beinhaltet
es jedoch beträchtliche Kosten, die hauptsächlich durch
die Verdoppelung nicht nur der mechanischen Teile,
sondern auch der Überwachung und des Bedienungspersonals
anfallen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Produktions
kapazität bekannter Herstellungsvorrichtungen
wie an sich bekannt (DE-PS 4 04 901, US 35 25 344) zu verdoppeln, ohne daß wesentliche Produktions
kosten hinzu kommen, wobei gleichzeitig zwei Endlos
zigarettenstränge ausgehend von einer einzigen Papier
bahn und einem einzigen Vorratsbehälter an zerkleinertem
Tabak hergestellt werden.
Die Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur gleich
zeitigen Herstellung von zwei Endloszigarettensträngen,
das dadurch gekennzeichnet ist, daß man eine erste Reihenfolge
von Schritten zur Herstellung von zwei gleichen Papier
streifen aus einer einzelnen Endlosbahn durchführt, wobei
die Endlosbahn aus Papier entlang eines bestimmten Förder
wegs einer Schneidstation zugeführt wird, gleiche grafische
Zeichen auf die Endlosbahn vor der Schneidstation auf je
der Seite der Längsachse über die Endlosbahn aufgedruckt
werden, die Endlosbahn in der Schneidstation in Längs
richtung in zwei gleiche Streifen geschnitten wird, die
beiden Streifen entlang getrennter Förderwege jeweils
durch eine Auftragstation gefördert werden, bei der je
weils eine Füllung von zerkleinertem Tabak auf jeden der
Streifen aufgetragen wird und die gegenüberliegenden
Seitenkanten jedes der Streifen zueinander gedreht und
anschließend miteinander verbunden werden; und daß man
eine zweite Reihenfolge von Stufen zur Herstellung von
zwei im wesentlichen einheitlichen und gleichen Füllun
gen von zerkleinertem Tabak ausgehend von einem einzigen
Einfüllkasten durchgeführt, wobei der zerkleinerte Tabak
aus dem Einfüllkasten unter Bildung eines kontinuierlichen,
im wesentlichen einheitlichen Tabakstroms abgezogen wird,
dieser Strom in zwei im wesentlichen gleiche Ströme ge
teilt wird, jeder dieser beiden Ströme der Unterseite je
eines unter Saugwirkung stehenden Förderbands unter Bil
dung von zwei einheitlichen Füllungen von zerkleinertem
Tabak zugeführt wird und diese beiden Füllungen jeder
der Auftragstationen zugeführt werden.
Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Vorrichtung zur
Durchführung des vorstehend genannten Verfahrens.
Die erfindungsgemäße Herstellungsvorrichtung mit einer
Papierzuführungsvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Papierzuführungsvorrichtung eine Schneidstation,
die im ersten Förderweg angeordnet ist, wodurch die Bahn
entlang ihrer Längsachse in zwei gleiche Streifen schneid
bar ist, eine Druckstation, die im ersten Förderweg vor
der Schneidstation angeordnet ist, wodurch gleiche grafi
sche Zeichen auf die Bahn auf jeder Seite ihrer Längs
achse aufdruckbar sind, Zuführvorrichtungen zum Zuführen
dieser Bahn zu der Schneidstation über die Druckstation
und zur getrennten Zuführung der Streifen zur Auftrags
station aufweist und daß die Schicht von zerkleinertem
Tabak zwei im wesentlichen einheitliche gleiche Füllungen
von zerkleinertem Tabak aufweist, wobei die Vorrichtung
zur Herstellung und Förderung der Schicht einem Einfüll
kasten für zerkleinerten Tabak, zwei unter Saugwirkung
stehende Förderbänder, durch die jeweils eine der Füllun
gen gehalten und je einem Streifen in der Auftragstation
zugeführt wird, und eine Verteilvorrichtung zum Abziehen
des zerkleinerten Tabaks aus dem Einfüllkasten, zum Teilen
dieses Tabaks in zwei gleiche Ströme und zum kontinuier
lichen Fördern dieser beiden Ströme zu je einem unter
Saugwirkung stehenden Förderband sowie Trimmvorrichtun
gen aufweist, die jeweils auf der Unterseite der unter
Saugwirkung stehenden Förderbänder zur Einstellung der
Dicke der Füllungen angeordnet sind.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung, insbesondere
in Verbindung mit den zusätzlichen Unteransprüchen.
Es zeigt
Fig. 1 einen schematischen Axialschnitt in teilweiser
Blockform durch die erfindungsgemäße Herstellungs
vorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt entlang II-II von Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt entlang III-III von Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt entlang IV-IV gemäß Fig. 1,
Fig. 5 einen Schnitt entlang V-V von Fig. 1,
Fig. 6 eine Draufsicht eines vergrößerten Ausschnitts
von Fig. 1,
Fig. 7 einen Schnitt entlang VII-VII von Fig. 6,
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht, wobei einzelne Teile
entfernt sind, einer ersten Ausführungsform einer
Tabaksverteilvorrichtung, die ein Teil der Her
stellungsvorrichtung gemäß Fig. 1 ist,
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht einer Abwandlung der
Verteilvorrichtung gemäß Fig. 8 und
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht, wobei ebenfalls
Teile entfernt sind, einer zweiten Ausführungsform
einer Tabaksverteilvorrichtung der Herstellungs
vorrichtung gemäß Fig. 1.
In Fig. 1 ist eine Zigarettenherstellungsvorrichtung 1
dargestellt, die eine Zuführeinheit 2 für Papier in Bahn
form und eine Zuführeinheit 3 für zerkleinerten Tabak
aufweist.
Die Zuführeinheit 2 weist eine Konsole 4 auf, auf deren
Außenseite zwei übereinanderliegende Spulen 5 und 6 an
geordnet sind, die sich um eine waagrechte Achse drehen
können. Jede Spule 5, 6 weist eine Papierbahn 7 auf,
deren Breite etwas größer ist als der doppelte Umfang
der herzustellenden Zigaretten.
Im Betrieb wird nur eine der beiden Bahnen 7 kontinuier
lich von einer der beiden Spulen 5 oder 6 abgewickelt
und über eine Zugwalze 8, eine Andruckwalze 9 und Umlenk
walzen 10, 11 und 12 zu einer ersten Druckstation 13 ge
fördert, die als "Bronzevorrichtung" bekannt ist. Durch
diese erste Druckstation 13 können grafische Zeichen
mit goldener oder ähnlicher Farbe auf der Bahn 7 ange
bracht werden. Insbesondere ist die Druckstation derart
ausgelegt, daß auf der Bahn 7 zwei Sätze gleicher grafi
scher Zeichen, was nicht gezeigt ist, angebracht werden
können, die auf den gegenüberliegenden Seiten der Längs
achse der Bahn 7 angeordnet sind.
Die Bronzevorrichtung oder Druckstation 13 ist bekannt
und weist eine Musterauftragsvorrichtung 14 auf, die
durch einen Verteiler 15 gebildet wird, wodurch das
Muster mittels einer Walze 16 auf eine Druckwalze 17
übertragen wird. Der Außenumfang dieser Druckwalze 17
ist mit einer Oberfläche der Bahn 7 durch eine Andruck
walze 18 in Berührung. Die Druckwalze 17 ist derart ge
staltet, daß das Muster auf die Bahn 7 an den Stellen
aufgetragen wird, wo die goldenden grafischen Zeichen
angebracht werden sollen. Diese Zeichen werden dadurch
erhalten, daß man Purpurin oder einen anderen pulveri
sierten Farbstoff auf die Bahn 7 mittels einer Verteil
vorrichtung 19 überträgt, zu der die die das Muster über
tragende Vorrichtung 14 verlassende Bahn 7 über Umlenk
walzen 20, 21 und 22 zugeführt wird.
Im Inneren der Verteilvorrichtung 19 wird der pulveri
sierte Farbstoff mit der Bahn 7 in Berührung gebracht und
haftet nur an denjenigen Stellen fest, die mit dem Mu
ster bedeckt sind, so daß die gewünschten grafischen
Zeichen erzeugt werden.
Die die Verteilvorrichtung 19 verlassende Bahn 7 wird
über Umlenkwalzen 23, 24 und 25 einer zweiten Druckstation
26 an sich bekannter Art zugeführt, die einen Verteiler 27
aufweist. Dieser Verteiler 27 überträgt Farbe über eine
Farbwalze 28 auf eine Druckwalze 29, deren Außenumfang
mit einer Oberfläche der Bahn 7 mittels einer Andruck
walze 30 in Berührung gehalten wird. Die Druckwalze 29
ist derart gestaltet, daß jeweils zwei Sätze von gleichen
grafischen, nicht gezeigten Zeichen auf den gegenüberlie
genden Seiten der Längsachse der Bahn 7 mit Farbe aufge
druckt werden.
Die die Druckstation 26 verlassende Bahn 7 wird über
Umlenkwalzen 31 und 32 einer Schneidstation 33 zugeführt,
die im einzelnen in Fig. 2 und 3 gezeigt ist und zwei
im wesentlichen in gleicher Ebene liegende gegenläufig
sich drehende Scheiben 34 aufweist. Die Scheiben 34
sind tangential zueinander angeordnet und können sich
um ihre waagrechten Achsen drehen. Jedes dieser Schei
ben 34 weist eine kreisförmige Schneidkante 35 auf, die
in einer zur Ebene der Bahn 7 rechtwinkligen Ebene an
geordnet ist und in der Bahnlängsachse verläuft.
Wenn die Bahn 7 zwischen den Scheiben 34 durchgeführt
wird, wird sie in zwei gleiche Streifen 36 geteilt, die
über Umlenkwalzen 37 und 38 dem oberen Zweig 39 eines
Endlosförderbandes 40 zugeführt werden, das über zwei
Rollen 41 und 42 läuft und von einer Antriebswalze 43
angetrieben wird.
Der obere Zweig 39 jedes Förderbandes 40 erstreckt sich
entlang eines Maschinenbetts 44, das an der Spitze der
Konsole 4 angeordnet ist und zwei übereinanderliegende
Platten 45 und 46 aufweist. Wie in Fig. 4 und 5 darge
stellt, ist die unten angeordnete Platte 47 länger als
die oben angeordnete Platte 46 und ist auf der Oberseite
mit zwei Nuten 47 versehen. Jede dieser Nuten weist im
Querschnitt eine gekrümmte Form auf, wobei sich der
Krümmungsradius ändert. Dieser Krümmungsradius ist um
gekehrt proportional zum Abstand von der Schneidstation 33,
so daß der Querschnitt eine im wesentlichen halbzylindri
sche konstante Form an seinem Ende annimmt, wobei der
Krümmungsradius im wesentlichen dem der herzustellenden
Zigaretten entspricht.
Die obere Platte 46 weist zwei Schlitze 48 auf, die sich
entlang der Nuten 47 erstrecken und deren Breite mit zu
nehmendem Abstand von der Schneidstation 33 abnimmt, bis
sie auf einen einfachen senkrechten Schlitz 49, wie in
Fig. 5 gezeigt, vermindert ist.
Wie in Fig. 4 und 5 gezeigt, erstreckt sich der obere
Zweig 39 jedes Bandes 40 entlang seiner Nut 47 und ist
mit dieser in Berührung, wobei er sich fortschreitend
nach innen so lange krümmt, bis er unter Zusammenwirkung
mit dem jeweiligen Schlitz 48 eine im wesentlichen zy
lindrische Form annimmt.
Wegen der Querverformung der Bänder 40 werden die Strei
fen 36 ebenso so lange querverformt, bis sie einen kon
tinuierlichen Zylinder bilden. Unmittelbar bevor sie die
endgültige zylindrische Form annehmen, springt jeder
Streifen 36 mit einer seiner Seitenkanten durch den je
weiligen senkrechten Schlitz, wie in Fig. 5 gezeigt, vor
und kommt jeweils mit einer Gummierungsvorrichtung 50
in Berührung. Unmittelbar hinter der Gummierungsvorrich
tung 50 wird die Seitenkante durch eine nicht gezeigte
Vorrichtung auf die gegenüberliegende Seitenkante umge
bogen, wo sie derart haftet, daß der Streifen 36 eine
stabile zylindrische Form annimmt.
Wie vorstehend festgestellt, wird nur eine Bahn 7 von
den jeweiligen Spulen 5 und 6 abgewickelt, während die
andere Bahn 7 stationär bleibt und nur dann eingesetzt
wird, wenn die sich bewegende Spule 5 oder 6 leergelaufen
ist.
Für diesen Zweck ist die Herstellungsvorrichtung 1 mit
einer automatischen Spulenumschaltvorrichtung 51 bekannter
Bauart ausgerüstet, die ein Klebeelement 52 aufweist, durch
das sich sowohl die sich bewegende Bahn 7 als auch das
Ende der stationären Bahn 7 erstrecken. Wenn nicht gezeig
te Sensoren bemerken, daß die sich bewegende Spule 5 oder
6 nahezu leergelaufen ist, wird die sich bewegende Bahn 7
mittels einer nicht gezeigten Schneidvorrichtung abge
schnitten und ihr Ende mit dem Anfang der stationären
Bahn 7 innerhalb des Klebeelements 52 verklebt. Damit
das Ende der sich bewegenden Bahn 7 eine bestimmte Zeit
innerhalb des Elements 52 angehalten werden kann, ohne
daß die Produktion unterbrochen werden muß, weist die
Vorrichtung 51 einen Speicher 53 auf. Dieser Speicher 53
besteht aus einer ersten Vielzahl von Walzen 54, die
jeweils übereinander angeordnet sind und sich um ihre
festen waagrechten Achsen drehen können, und einer zweiten
Vielzahl von Walzen 55, die seitlich von den Walzen 54
und drehbar um ihre waagrechten Achsen angeordnet sind.
Diese Achsen lassen sich quer zu den Walzen 54 gegen die
Wirkung einer nicht gezeigten Federeinrichtung verschie
ben. Die sich bewegende Bahn 7 wird nacheinander um die
Walzen 54 und 55 derart gewickelt, daß eine Zick-Zack-
Anordnung erhalten wird, die sich ebnet, wenn die Wal
zen 55 sich den Walzen 54 nähern, da das Ende der sich
bewegenden Bahn 7 im Element 52 festgehalten wird. Hier
durch kann die Herstellungsvorrichtung 1 für die rela
tiv kurze Zeitspanne weiterarbeiten, die für das Ankle
ben der Bahnen 7 notwendig ist.
Wie in Fig. 1 und 7 gezeigt, wird eine im wesentlichen
einheitliche Füllung 57 (Fig. 7) von zerkleinertem Tabak
zum oberen Zweig 39 eines jeden Förderbandes 40 in der
Auftragstation 56 gefördert, die oberhalb der Platte 45
an einer Stelle angeordnet ist, die unmittelbar vor dem
Anfang der Platte 46 liegt.
Die Füllungen 57 sind im wesentlichen einander gleich
und haften an der Unterfläche des jeweiligen unter Saug
wirkung stehenden Förderbandes 58 und 59, die einen Teil
der Zuführeinheit (3) bilden und sich über diese Einheit
hinaus und oberhalb des Maschinenbetts 44 erstrecken.
Die Förderbänder 58 und 59 sind abwärts geneigt und je
weils um eine untere Walze 60, die sich an der Auftrag
station 56 befindet, und eine obere Walze 61 geführt. Die
beiden Walzen 60 sind koaxial angeordnet, während die
beiden Walzen 61 versetzt sind, da das Band 59 länger als
das Band 58 ist.
Die beiden Füllungen 57 werden mit den jeweiligen Bändern
58 und 59 mittels Druckluft in Berührung gehalten, die
von unten durch die Öffnungen 62, wie in Fig. 7 gezeigt,
nach oben fließt, die in den Bändern 58 und 59 vorgesehen
sind. Die Querschnittsabmessungen jeder Füllung 57 ist,
wie aus Fig. 7 ersichtlich, seitlich genau durch die
beiden Seitenwände 63, zwischen denen sich der untere
Zweig der Bänder 58 und 59 erstreckt, und unterhalb durch
ein Paar von Trimmscheiben 64 festgelegt, die die untere
Fläche der Füllung 57 abscheren sollen.
Wie aus Fig. 6 und 7 ersichtlich, ist jede Trimmscheibe 64
entlang des Außenumfangs durch eine kegelstumpfförmige Flä
che 65 mit einer Schneidkante 66 entlang ihrer größeren
Grundlinie begrenzt. Die beiden Scheiben 64, die jeweils
auf die Füllung 57 einwirken, sind mit ihren Schneidkan
ten 66 tangential zueinander und mit ihren stumpfkegeli
gen Oberflächen 56 in tangentialer Stellung entlang einer
ihrer Erzeugenden gegenüber der unteren Fläche der je
weiligen Füllung 57 angeordnet und sind auf die jeweiligen
gegenläufig sich drehenden Wellen 67 aufgekeilt, die
abwärts gegeneinander geneigt angeordnet sind.
Bezüglich der vorstehenden Ausführungen ist anzumerken,
daß durch die stumpfkegelige Form der Scheiben 64 und
deren gegeneinander geneigte Stellung die Bänder 57 und
58 nicht nur in engem Abstand zueinander, sondern auch
nebeneinander angeordnet werden können.
Eine ähnliche Anordnung würde nämlich nicht möglich sein,
wenn flache oder waagrechte Trimmscheiben verwendet würden,
da in einem derartigen Fall eine der Trimmscheiben einer
jeden Füllung 57 ebenso die andere Füllung 57 beeinflussen
würde, so daß es zu einer Verwindung käme.
Nach einer weiteren nicht gezeigten Ausführungsform kann
durch die geneigte Stellung der beiden Scheiben 64 ein
einziges unter Saugspannung stehendes Förderband mit
doppelter Breite eingesetzt werden, bei dem die beiden
Füllungen 57 in sehr enger, benachbarter Stellung ge
halten sind.
Wie aus Fig. 8 ersichtlich, werden die beiden Füllungen 57
aus einem nicht gezeigten Vorrat von gebeiztem und zer
kleinertem Tabak hergestellt, der in einen Einfüllkasten 68
und von dort zu einer Verteilvorrichtung 69 überführt
wird, die einen Teil der Zuführvorrichtung 3 darstellt.
Die Verteilvorrichtung 69 weist einen im wesentlichen
waagrechten Kanal 70 auf, der sich von einer unteren
Öffnung in dem Einfüllkasten 68 erstreckt und im Inneren
eine Krempel- oder Kratzeinheit 71 enthält, die aus
zwei übereinander angeordneten Krempelwalzen 72 und 73,
die sich in gleicher Richtung um ihre waagrechten Achsen
drehen können, und aus einer Abzugswalze 74 besteht, die
tangential zur Walze 73 angeordnet ist und sich in ent
gegengesetzter Richtung zur Walze 73 dreht.
Die Walze 74 ist derart angeordnet, daß der an der Walze 73
haftende Tabak abgezogen und entlang des Kanals 70 zur
Schubwalze 75 gefördert wird, die waagrecht und quer zur
Kanallängsrichtung an dessen Ende angeordnet ist, das
sich in einem bestimmten Abstand zu dem mit dem Einfüll
kasten 68 verbundenen Ende befindet. An der Schubwalze 75
wird der Kanal 70 in zwei gleiche Teile durch eine senk
rechte Wand 76 geteilt, die rechtwinklig zu der Achse der
Schubwalze 75 angeordnet ist, und steht mit dem unteren
Ende der beiden gleichen Kanäle 77 und 78 in Verbindung,
die sich von dem der Wand 76 gegenüberliegenden Seiten
wänden nach oben erstrecken und zueinander in V-Anordnung
angeordnet sind. Die Kanäle 77 und 78 werden mit auf
steigender Druckluftströmung, die aus einer nicht ge
zeigten Druckluftquelle stammt, durchsetzt und sind an
ihrem oberen Ende durch den unteren Zweig der unter
Saugwirkung stehenden Förderbänder 58 bzw. 59 abgeschlos
sen.
Während des Betriebs wird der gebeizte und zerkleinerte
Tabak aus dem Einfüllkasten 68 durch die Krempelwalzen 72
und 73 entnommen und durch die Abzugswalze 74 entlang des
Kanals 70 gefördert, wobei auf dessen Boden eine ein
heitliche Schicht gebildet wird, die durch die Wand 76
längs in zwei gleiche Teile geteilt wird. Jeder dieser
Teile wird anschließend durch die Schubwalze 75 in die
entsprechenden Kanäle 77 und 78 geschoben und zu dem ent
sprechenden unter Saugwirkung stehenden Förderband 58 und
59 gefördert, wo die entsprechende Füllung 57 gebildet
wird. Diese Füllung 57 wird durch das jeweilige Förderband 58
und 59 zur Auftragstation 56 gefördert, von wo sie auf den
jeweiligen Streifen 36 abgelassen wird.
Dieser Streifen 36 wird entlang der Platte 45 geführt und
dreht sich unterhalb der Platte 46 zusammen, wobei die
jeweilige Tabaksfüllung 57 unter Bildung eines Endlos
zigarettenstrangs von im wesentlichen zylindrischer Form
umhüllt wird. Dieser Strang wird anschließend durch eine
nicht gezeigte Schneidvorrichtung in einzelne Zigaretten
geteilt.
Die in Fig. 9 gezeigte Ausführungsform betrifft eine Ver
teilvorrichtung 79, die sehr der Verteilvorrichtung 69
ähnelt. Sie unterscheidet sich jedoch dadurch, daß sie
eine Krempeleinheit 80 aufweist, die nur zwei sich
gegenläufig drehende waagrechte Krempelwalzen 81 und 82
besitzt, und durch die Tatsache, daß der Boden des
Kanals 70, auf dem der Tabank durch die Krempeleinheit 80
gefördert wird, durch den oberen Zweig eines Förderban
des 83 ersetzt ist, das endlos um die beiden Walzen 84
und 85 geführt ist und den die Krempeleinheit 80 ver
lassenden Tabak zu der Schubwalze 75 fördert.
Die in Fig. 10 gezeigte Ausführungsform betrifft eine
Verteilvorrichtung 86, die sehr der Verteilvorrichtung 79
ähnlich ist. Sie unterscheidet sich jedoch dadurch, daß
die beiden Kanäle 77 und 78 senkrecht parallel zueinander
in versetzten Stellungen anstelle der V-Anordnung ange
ordnet sind. Im Gegensatz zu der Verteilvorrichtung 79
ist zusätzlich das Förderband 83 gemäß Fig. 9 in der
Verteilvorrichtung 86 durch zwei getrennte Förderbän
der 87 und 88 mit unterschiedlichen Längen ersetzt, die
jeweils um die entsprechenden Walzen 84 und 85 geführt
sind und unterhalb der entsprechenden Schubwalzen 89 und
90 enden. Diese Schubwalzen sind wiederum an den unteren
Enden der Kanäle 77 bzw. 78 angeordnet.
Aus Fig. 10 ist es offensichtlich, daß durch Veränderung
der Länge der Förderbänder 87 und 88 der Abstand zwischen
den Kanälen 77 und 78 und dadurch der Abstand zwischen den un
ter Saugwirkung stehenden Förderbänder 58 und 59 änderbar ist.
Durch die Verteilvorrichtung 86 ist es deshalb möglich,
eine Herstellungsvorrichtung zur Verfügung zu stellen,
in der Zigarettenstränge in nebeneinander liegender Stel
lung hergestellt werden oder in Stellungen, die auf der
selben Seite der Vorrichtung, jedoch mit einem relativen
Abstand voneinander angeordnet sind, oder auf Maschinenbetten,
die an den gegenüberliegenden Seiten der Vorrichtung an
geordnet sind.
Claims (8)
1. Verfahren zur gleichzeitigen Herstellung von zwei End
loszigarettensträngen, dadurch gekennzeichnet, daß man
eine erste Reihenfolge von Schritten zur Herstellung
von zwei gleichen Papierstreifen (36) aus einer einzel
nen Endlosbahn (7) durchführt, wobei
die Endlosbahn (7) aus Papier entlang eines bestimmten Förderwegs einer Schneidstation (33) zugeführt wird,
gleiche grafische Zeichen auf die Endlosbahn (7) vor der Schneidstation (33) auf jeder Seite der Längsachse über die Endlosbahn (7) aufgedruckt werden,
die Endlosbahn (7) in der Schneidstation (33) in Längs richtung in zwei gleiche Streifen (36) geschnitten wird,
die beiden Streifen (36) entlang getrennter Förderwege jeweils durch eine Auftragstation (56) gefördert werden, bei der jeweils eine Füllung (57) von zerkleinertem Tabak auf jeden der Streifen (36) aufgetragen wird und
die gegenüberliegenden Seitenkanten jedes der Strei fen (36) zueinander gedreht und anschließend miteinander verbunden werden; und
daß man eine zweite Reihenfolge von Stufen zur Her stellung von zwei im wesentlichen einheitlichen und gleichen Füllungen (57) von zerkleinertem Tabak ausgehend von einem einzigen Einfüllkasten (68) durchführt, wobei
der zerkleinerte Tabak aus dem Einfüllkasten (68) unter Bildung eines kontinuierlichen, im wesentlichen einheit lichen Tabakstroms abgezogen wird,
dieser Strom in zwei im wesentlichen gleiche Ströme ge teilt wird,
jeder dieser beiden Ströme der Unterseite je eines unter Saugwirkung stehenden Förderbands (58, 59) unter Bildung von zwei einheitlichen Füllungen (57) von zerkleinertem Tabak zugeführt wird und
diese beiden Füllungen (57) jeder der Auftragstationen (56) zugeführt werden.
die Endlosbahn (7) aus Papier entlang eines bestimmten Förderwegs einer Schneidstation (33) zugeführt wird,
gleiche grafische Zeichen auf die Endlosbahn (7) vor der Schneidstation (33) auf jeder Seite der Längsachse über die Endlosbahn (7) aufgedruckt werden,
die Endlosbahn (7) in der Schneidstation (33) in Längs richtung in zwei gleiche Streifen (36) geschnitten wird,
die beiden Streifen (36) entlang getrennter Förderwege jeweils durch eine Auftragstation (56) gefördert werden, bei der jeweils eine Füllung (57) von zerkleinertem Tabak auf jeden der Streifen (36) aufgetragen wird und
die gegenüberliegenden Seitenkanten jedes der Strei fen (36) zueinander gedreht und anschließend miteinander verbunden werden; und
daß man eine zweite Reihenfolge von Stufen zur Her stellung von zwei im wesentlichen einheitlichen und gleichen Füllungen (57) von zerkleinertem Tabak ausgehend von einem einzigen Einfüllkasten (68) durchführt, wobei
der zerkleinerte Tabak aus dem Einfüllkasten (68) unter Bildung eines kontinuierlichen, im wesentlichen einheit lichen Tabakstroms abgezogen wird,
dieser Strom in zwei im wesentlichen gleiche Ströme ge teilt wird,
jeder dieser beiden Ströme der Unterseite je eines unter Saugwirkung stehenden Förderbands (58, 59) unter Bildung von zwei einheitlichen Füllungen (57) von zerkleinertem Tabak zugeführt wird und
diese beiden Füllungen (57) jeder der Auftragstationen (56) zugeführt werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
mit einer Papierzuführungsvorrichtung, über die Papier in
Bahnform entlang eines ersten bestimmten Förderwegs zu
führbar ist, und einer Vorrichtung zur Herstellung einer
im wesentlichen einheitlichen Schicht aus zerkleinertem
Tabak und Förderung dieser Schicht entlang eines zweiten
bestimmten Förderwegs, wobei der erste und zweite Förder
weg sich an einer Station zum Auftragen dieser Tabaks
schicht auf das Papier in Bahnform schneiden, dadurch
gekennzeichnet, daß die Papierzuführungsvorrichtung (2)
eine Schneidstation (33) die im ersten Förderweg ange
ordnet ist, wodurch die Bahn (7) entlang ihrer Längsach
se in zwei gleiche Streifen (36) schneidbar ist,
eine Druckstation (13-26), die im ersten Förderweg vor der Schneidstation (33) angeordnet ist, wodurch gleiche grafische Zeichen auf die Bahn (7) auf jeder Seite ihrer Längsachse aufdruckbar sind,
Zuführvorrichtungen zum Zuführen dieser Bahn (7) zu der Schneidstation (33) über die Druckstation (13-26) und zur getrennten Zuführung der Streifen (36) zur Auf tragsstation (56) aufweist und daß
die Schicht (57) von zerkleinertem Tabak zwei im wesent lichen einheitliche gleiche Füllungen (57) von zer kleinertem Tabak aufweist, wobei die Vorrichtung (3) zur Herstellung und Förderung der Schicht (57) einen Einfüllkasten (68) für zerkleinerten Tabak, zwei unter Saugwirkung stehende Förderbänder (58, 59), durch die jeweils eine der Füllungen (57) gehalten und je einem Streifen (36) in der Auftragstation (56) zugeführt wird, und eine Verteilvorrichtung (69-79) zum Abziehen des zerkleinerten Tabaks aus dem Einfüllkasten (68) zum Teilen dieses Tabaks in zwei gleiche Ströme und zum kontinuierlichen Fördern dieser beiden Ströme zu je einem unter Saugwirkung stehenden Förderband (58, 59) sowie Trimmvorrichtungen aufweist, die jeweils auf der Unterseite der unter Saugwirkung stehenden Förder bänder (58, 59) zur Einstellung der Dicke der Füllungen angeordnet sind.
eine Druckstation (13-26), die im ersten Förderweg vor der Schneidstation (33) angeordnet ist, wodurch gleiche grafische Zeichen auf die Bahn (7) auf jeder Seite ihrer Längsachse aufdruckbar sind,
Zuführvorrichtungen zum Zuführen dieser Bahn (7) zu der Schneidstation (33) über die Druckstation (13-26) und zur getrennten Zuführung der Streifen (36) zur Auf tragsstation (56) aufweist und daß
die Schicht (57) von zerkleinertem Tabak zwei im wesent lichen einheitliche gleiche Füllungen (57) von zer kleinertem Tabak aufweist, wobei die Vorrichtung (3) zur Herstellung und Förderung der Schicht (57) einen Einfüllkasten (68) für zerkleinerten Tabak, zwei unter Saugwirkung stehende Förderbänder (58, 59), durch die jeweils eine der Füllungen (57) gehalten und je einem Streifen (36) in der Auftragstation (56) zugeführt wird, und eine Verteilvorrichtung (69-79) zum Abziehen des zerkleinerten Tabaks aus dem Einfüllkasten (68) zum Teilen dieses Tabaks in zwei gleiche Ströme und zum kontinuierlichen Fördern dieser beiden Ströme zu je einem unter Saugwirkung stehenden Förderband (58, 59) sowie Trimmvorrichtungen aufweist, die jeweils auf der Unterseite der unter Saugwirkung stehenden Förder bänder (58, 59) zur Einstellung der Dicke der Füllungen angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Trimmvorrichtung (64) für jedes der unter Saugwir
kung stehenden Förderbänder (58, 59) ein Paar Scheiben
(64) aufweist, von denen jede entlang des Außenumfangs eine
kegelstumpfförmige Oberfläche (65) mit einer Schneid
kante (66) an ihrer größeren Grundlinie aufweist und die
mit ihren Schneidkanten (66) in tangentialer Stellung
zueinander stehen und drehbar auf Wellen (67) angeord
net sind, die abwärts gegeneinander geneigt sind, wobei
die beiden stumpfkegeligen Oberflächen (65) jeweils
tangential gegenüber der Unterfläche der jeweiligen
Füllung (57) entlang einer ihrer Erzeugenden ausgerichtet
sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verteilvorrichtung einen ersten Kanal (70) der sich
von dem Einfüllkasten (68) erstreckt, eine Krempel- oder
Kratzeinheit (71-80) zur Bildung eines Stroms von zer
kleinertem Tabak entlang dieses Kanals (70), eine in
diesem Kanal (70) angeordnete Wand (76) zur Zerteilung
dieses Stroms in zwei im wesentlichen gleiche Ströme
und zwei aufwärtsgerichtete zweite Kanäle (77, 78) auf
weist, wobei jeder dieser zweiten Kanäle (77, 78) je
weils einen der beiden Ströme aufnimmt und unterhalb
eines unter Saugwirkung stehenden Förderbandes (58, 59)
endet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden zweiten Kanäle (77, 78) nebeneinander in V-
Anordnung mit nach unten zeigender Spitze angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeich
net, daß die Unterseite des ersten Kanals (70) zumindest
teilweise durch den oberen Zweig eines Endlosförderbandes
(83) gebildet wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden zweiten Kanäle (77, 78) versetzt voneinander
mit unterschiedlichen Abständen von der Krempel- oder
Kratzeinheit (80) angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterseite des ersten Kanals (70) mindestens
teilweise durch die nebeneinanderliegenden oberen Zweige
von zwei Endlosförderbändern (87, 88) mit gleicher Breite,
jedoch unterschiedlicher Länge gebildet wird.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8181 | Inventor (new situation) |
Free format text: SERAGNOLI, ENZO, BOLOGNA, IT |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |