DE3018867A1 - Muenzen-verpackungsmaschine - Google Patents
Muenzen-verpackungsmaschineInfo
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Description
Firma GLORY KOGYO KABUSHIKI KAISHA, 35, Shimoteno, Himeji-Shi,
Hyogo-Ken, Japan
Münzen-Verpackungsmaschine
Die Erfindung betrifft, eine Vorrichtung zur aufeinanderfolgenden
Stapelung einer vorbestimmten Anzahl von Münzen und zur Verpakkung der aufeinanderfolgenden Münzenstapel. Die Erfindung ist
insbesondere auf eine verbesserte Vorrichtung in einer solchen Münzen-Verpackungsmaschine gerichtet, durch die getrennt die korrekt
gestapelten und verpackten Münzen und die Einzelmünzen oder losen Münzen ausgegeben werden, die während der Überführung der
gestapelten Münzen von der Stapelvorrichtung zur Verpackungsvorrichtung und während der folgenden Verpackung anfallen.
In der Münzen-Verpackungsmaschine der infrage stehenden Art wird eine vorbestimmte Anzahl von Münzen in einen rohrförmigen, aufrechtstehenden
und oben offenen Stapelzylinder eingebracht. Der Boden dieses Stapelzylinders ist durch ein Paar in einer Ebene
befindlicher Sperrplatten geschlossen, die so bewegbar sind, daß der Boden des Zylinders geöffnet und geschlossen werden kann.
Die Sperrplatten werden nach jedem abgeschlossenen Stapelvorgang geöffnet, wobei der Münzenstapel auf einen Münzenträger abgesetzt
wird, der eine vertikale hin und hergehende Bewegung aus-
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führt. Der Münzenträger trägt den Münzenstapel nach abwärts in die Verpackungsstation der Maschine, in welcher der Münzenstapel
mit einem Streifen Einwickelpapier oder dergleichen verpackt wird.
Es können aber eine oder mehrere Münzen von dem Stapelträger herabfallen,
wenn der Münzenstapel von den Sperrplatten an den Münzenträger abgegeben wird. Es können auch Münzen von dem Stapel
herabfallen, wenn er nach abwärts in die Verpackungsstation gebracht wird, und zwar unabhängig davon, wie langsam und stetig
der Münzenträger abgesenkt wird, um den auf die Münzen ausgeübten Stoß so klein wie möglich zu halten. Bei der bisher bekannten
Münzenverpackungsmaschine haben solche Einzelmünzen in den Behälter für die korrekten Münzenpackungen fallen können. Es ist
dann anschließend erforderlich gewesen, den Inhalt des Behälters in verpackte Münzen und lose Münzen zu trennen.
Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer verbesserten Münzen-Verpackungsmaschine,
welche in der Lage ist, korrekte Münzenpakkungen und lose Münzen getrennt abzugeben und so eine Handarbeit
für die Trennung der verpackten und unverpackten Münzen auszuschalten.
Die Münzen-Verpackungsmaschine nach der Erfindung umfaßt eine
Vorrichtung zur Stapelung jeder beliebigen vorwählbaren Anzahl von Münzen, eine Vorrichtung zur Verpackung jedes Münzenstapels,
der von der Stapelvorrichtung angeliefert wird, und eine Abgabevorrichtung, welche von der Verpackungsvorrichtung sowohl die
aufeinanderfolgenden korrekten Münzenpackungen als auch Einzelmünzen erhält, die während des Transportes der gestapelten Mün-
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zen von der Stapelvorrichtung zur Verpackungsvorrichtung und während
des Verpackungsvorganges anfallen. Die Erfindung ist gekennzeichnet durch eine Abgabevorrichtung, die von der Verpackungsvorrichtung
aufeinanderfolgend die korrekten Münzenpackungen und
auch Einzelmünzen erhält, die während der Zeit von der Vollendung der Stapelung jeder vorbestimmten Anzahl von Münzen bis zur Vollendung
der Verpackung des Münzenstapels durch die Verpackungsvorrichtung anfallen, durch eine der Abgabevorrichtung zugeordnete
Zuteilungsvorrichtung, die relativ zu der Abgabe._rrichtung
zwischen einer ersten Arbeitsstellung, in welcher die Abgabevorrichtung die richtigen Münzenpackungen in eine erste Abgabeposition
abgibt, und einer zweiten Arbeitsstellung bewegbar ist, in welcher die Abgabevorrichtung die Einzelmünzen in eine zweite
Abgabeposition abgibt, durch eine Vorrichtung zur Bewegung der Zuteilungsvorrichtung zwischen den beiden ArbeitsStellungen
und durch eine Vorrichtung, welche die Bewegungsvorrichtung derart steuert, daß die Zuteilungsvorrichtung wenigstens während der
Zeit von der Beendigung der Stapelung der vorgewählten Anzahl von Münzen bis zur Beendigung der Verpackung des Münzstapels in der
zweiten Arbeitsstellung gehalten wird.
Somit fördert die Zuteilungsvorrichtung sicher alle Einzelmünzen, die während des Transportes des Münzenstapels von der Stapelvorrichtung
zur Verpackungsvorrichtung und während der folgenden Verpackung des Münzenstapels abfallen, in die zweite Abgabeposition.
Jede korrekte Münzenpackung kann in die erste Abgabeposition abgegeben werden, da die Zuteilungsvorrichtung im Anschluß
an die Vervollständigung des Verpackungsvorganges in die erste Arbeitsstellung bewegt wird. Die in der zweiten Abgabeposition
festgestellten losen Münzen können unmittelbar für eine
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folgende richtige Verpackung in die Maschine zurückgefördert werden.
Die Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung an Ausführungsbeispielen
näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 schematisch eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen
Münzen-Verpackungsmaschine, teilweise im Schnitt, wobei auch die die Arbeitsweise der Maschine steuernde
elektrische Schaltung anhand eines Blockschaltbildes gezeigt ist,
Fig.2A, eine Reihe vertikaler Schnitte zur Erläuterung der Art
2B + OO
und Weise, wie einzelne gestapelte Münzen von dem Münzenträger herabfallen können, wenn sie von der Stapelvorrichtung
an den Münzenträger abgegeben werden,
Fig.3A eine Reihe ähnlicher Ansichten zur Erläuterung der Art und 3B
und Weise, wie einzelne gestapelte Münzen vom Stapel herabfallen können, wenn sie durch den Münzenträger von
der Stapelvorrichtung zur Verpackungsvorrichtung transportiert werden,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung einer abgewandelten Münzen-Abgabevorrichtung mit einer Zuteilungsvorrichtung,
und
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung einer weiter abgewandelten
Vorrichtung der Münzen-Abgabevorrichtung und Zuteilung svor richtung.
Zur Erläuterung der allgemeinen Anordnung der erfindungsgemäßen
Münzen-Verpackungsmaschine wird zunächst auf Fig. 1 Bezug genommen.
Die Münzen-Verpackungsmaschine enthält allgemein folgen-
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—tide Elemente:
1- Eine Zählstation 10 für die Zählung der zu verpackenden
Münzen 12, während sie aufeinanderfolgend die Zählstation
durchsetzen, und um zu verhindern, daß weitere Münzen hindurchtreten, wenn eine vorbestimmte Zahl von Münzen die Station bereits
passiert hat.
2. Eine Stapelstation 14 für die Stapelung einer vorbestimmten
Zahl von Münzen, die von der Zählstation 10 zugeführt
worden sind.
3. Eine Verpackungsstation 16 zur Verpackung aufeinanderfolgender
Münzenstapel durch Einwickeln mit Hilfe eines Verpackungsstreifens 18 aus Cellophan oder Papier, wobei dieser
Streifen um jeden Stapel gewickelt und an den gegenüberliegenden Enden umgefaltet wird.
4. Eine Abgabestation 20 mit einer Zuteilungsplatte 22, in welcher korrekte Münzenpackungen und lose Münzen oder Einzelmünzen
getrennt abgegeben werden.
5. Eine elektrische Steuerschaltung 24 zur Steuerung verschiedener
Betätigungsteile der Maschine einschließlich der Zuteilungsplatte 22.
Die Erfindung ist in erster Linie, jedoch nicht ausschließlich, auf die Abgabestation 20 mit seiner Zuteilungsplatte 22 gerichtet.
Die Steuerschaltungsanordnung 24 betätigt die Zuteilungsplatte 22 zwischen ihren beiden vorbestimmten Arbeitspositionen
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zur Durchführung der Abgabe von korrekten Münzenpackungen und Einzelmünzen. Korrekte Münzenpackungen werden in einen ersten
Behälter 26 abgegeben, während Einzelmünzen in einen zweiten Behälter 28 abgegeben werden, wie es durch die Stellung der Abgabeplatte
22 bewirkt wird. Packungen, die weniger als die vorgewählte Anzahl Münzen enthalten, weil Einzelmünzen herabgefallen
sind, werden auch in den zweiten Behälter 28 geleitet.
Im folgenden werden im einzelnen die oben angegebenen Stationen 10, 14, 16 und 20 und die Steuervorrichtung 24 der Münzen-Verpackungsmaschine
beschrieben.
Die Zählstation 10 enthält ein Sternrad 30, das mit den aufeinanderfolgenden
Münzen zusammenwirkt, die von einer nicht dargestellten Eingangsscheibe in den Durchgang zur Stapelstation
14 geschleudert werden. Bei der Bewegung durch das Sternrad bewirkt jede Münze 12 eine Drehung des Sternrades um einen vorbestimmten
Winkel. Eine solche Drehung des Sternrades 30 wird durch weiter unten beschriebene Elemente dafür verwendet, die
Zahl der in Richtung auf die Stapelstation 14 zu fördernden Münzen zu zählen, so daß das Sternrad im folgenden als Zählrad bezeichnet
wird.
Das Zählrad 30 ist über ein Kegelradgetriebe 32 mit einem Impulsgenerator
34 gekoppelt, der einen Impulszug A erzeugt, der die durch das Zählrad wandernden Münzen 12 wiedergibt. Wie später
in Verbindung mit der Steuerschaltung 24 im einzelnen erläutert, erhält der Impulsgenerator 34 ein Koinzidenzsignal B jedesmal dann,
wenn seine Ausgangsimpulse die vorgewählte Anzahl erreichen. In
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Abhängigkeit von diesem Koinzidenzsignal blockiert der Impulsgenerator
34 das Zählrad 30 gegen eine weitere Drehung, so daß die Zuführung weiterer Münzen zur Stapelstation 14 verhindert
wird.
Zur Stapelung jeder vorgewählten Anzahl von Münzen, die von der Zählstation, wie oben beschrieben, zugeführt werden, enthält die
Stapelstation 14 einen rohrförmigen, aufrechtstehenden Stapelzylinder 36 mit offenen Enden. Der obere Endteil des Stapelzylinders
36 läuft nach oben auseinander, um die Münzen 12 aufzunehmen, während sein unteres Ende durch ein Paar in einer Ebene befindlicher
Sperrplatten 38 geöffnet und geschlossen werden kann. Normalerweise werden die Sperrplatten 38 in federnder Anlage aneinander
gehalten, so daß das bodenseitige Ende des Stapelzylinders 36 geschlossen ist. Der Stapelzylinder 36 besitzt einen Innendurchmesser,
welcher dem Durchmesser der zu verpackenden Münzen entspricht. Es fallen also aufeinanderfolgend Münzen 12 in
den Stapelzylinder 36, und zwar durch sein nach oben auseinanderlaufendes oberes Ende, und es werden die Münzen flach auf den
Sperrplatten 38 gestapelt.
Mit 40 ist in Blockform eine Spule für die Öffnung des Bodens des
Stapelzylinders 36 angedeutet. Die Öffnung erfolgt, nachdem die richtige Anzahl von Münzen 12 gestapelt worden ist. Die Spule
40 wirkt auf einen Gelenkmechanismus 41, um so die Sperrplatten 38 voneinander wegzubewegen, und zwar in Abhängigkeit von einem
Sperren-Öffnungssignal C der Steuerschaltung 24, wie sie im folgenden
beschrieben ist.
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Es kann vorkommen, daß eine Münze oder mehrere Münzen während des Stapelvorgangs in dem Stapelzylinder 36 auf ihrer Kante
stehen anstatt flach zu liegen. Ein Stapelfühler 42 stellt eine solche "Falschstapelung" der Münzen aus der Höhe des Münzenstapels
fest. Der Stapelfühler 42 besitzt eine Fühlerelektrode an dem Sperrplattenpaar 38 und eine weitere Fühlerelektrode in
der vorbeschriebenen Höhe auf der inneren Oberfläche des Stapelzylinders
36.
Jede Einheitszahl an Münzen führt in dem Stapelzylinder 36 zu einem höheren Stapel als üblich, wenn eine oder mehrere Münzen
auf ihren Kanten stehen. Dies führt zu einer Aktivierung des Stapelfühlers 42 über das Paar Fühlerelektroden. Der Stapelfühler
42 erzeugt bei seiner Aktivierung ein "Falschstapelungs"-Signal D. Das vorgenannte Sperr-Öffnungssignal C wird auch der Spule
40 zugeführt, wenn der Stapelfühler 42 das "Falschstapelungs"-Signal
D ausgibt.
Die Falschstapelung der Münzen könnte natürlich anstatt durch das Fühler-Elektrodenpaar auch auf fotoelektrischem Wege festgestellt
werden. Es ist auch möglich, für diesen Zweck eine mechanische Einrichtung zu verwenden, beispielsweise eine Fühlerstange,
die bis zu einer vorbestimmten Höhe von dessen Boden in den Stapelzylinder 36 eingeführt oder aus diesem herausbewegt wird.
Die Fühlerstange erstreckt sich vollständig in den Stapelzylinder 36 hinein, wenn alle Münzen flach in ihm liegen. Sie erstreckt
sich nicht vollständig in den Stapelzylinder hinein, wenn eine oder mehrere Münzen auf ihrer Kante stehen.
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Die Verpackungsstation 16 besitzt einen Münzenträger 44, der
den Münzenstapel trägt und auf und abwärts bewegbar ist, um den Münzenstapel aus dem Stapelzylinder 36 nach abwärts in eine
vorbestimmte Verpackungsposition zu bringen. Der Münzenstapel ruht auf dem Münzenträger 44 in dessen angehobener Position,
wenn die Sperrplatten 38 voneinander wegbewegt werden, so daß der Boden des Stapelzylinders 36 nach einer richtigen Stapeloperation
geöffnet wird. Ein nicht dargestellter geeigneter Antriebsmechanismus senkt anschließend den Münzenträger 44 mit einer
ausreichend niedrigen Geschwindigkeit ab, um ein Zusammenfallen des Münzenstapels zu verhindern. In der beschriebenen Verpackungsposition
fällt die Mitte des Münzenstapels in bezug auf dessen Höhe ungefähr mit der Mitte des VerpackungsStreifens 18
in seiner Querrichtung zusammen.
Wenn also der Münzenstapel in die Verpackungsposition abgesenkt ist, wird er durch drei aufrechtstehende Verpackungswalzen 46
umgeben. Diese Verpackungswalzen rotieren gemeinsam mit dem Münzenstapel, um den Verpackungsstreifen 18 um den Münzenstapel zu
wickeln, wenn der Streifen von seiner Rolle 18' zugeführt wird. In Abhängigkeit von einem Takt-Steuersignal, das noch zu erläutern
ist, bewirkt ein nicht gezeigter Elektromotor eine Drehung der Verpackungsstreifenrolle 18', wodurch der Verpackungsstreifen
18 abgegeben wird.
Die Verpackungsstation 16 enthält ferner ein Paar Falthaken 48,
die jeweils auf beweglichen Tragarmen 50 angeordnet sind. In Abhängigkeit von dem erwähnten Steuersignal falten die Falthakenpaare
48 die gegenüberliegenden Längskanten des Verpackungsstrei-
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fens auf die Enden des Münzenstapels um. Die Verpackung des Münzenstapels ist damit beendet.
Ein Streifenfühler 52 enthält einen Mikroschalter 54; um festzustellen,
ob der Verpackungsstreifen 18 den Einwickelwalzen 46 zugeführt worden ist oder nicht. Der Streifenfühler 52 gibt ein
Signal E aus, wenn der Verpackungsstreifen 18 nicht zugeführt worden ist.
Ein Münzen-Fehlbetrag-Fühler 56 enthält ebenfalls einen Mikroschalter
58, um einen möglichen Fehlbetrag der Münzen festzustellen, die in der Verpackungsstation 16 verpackt werden sollen. Wenn
die Falthaken 48 die Seitenkanten des Einwickelstreifens auf die gegenüberliegenden Enden des Münzenstapels umfalten, bewegt sich
der obere Falthaken über die normale Grenzstellung hinaus nach abwärts, wenn weniger als die vorbestimmte Anzahl von Münzen
eingepackt wird. Die sich daraus ergebende unrichtige Abwärtsbewegung des oberen Falthakentragerarmes 50 bewirkt die Betätigung
des Mikroschalters 58 des Münzen-Fehlbetrags-Fühlers 56, worauf dieser ein Münzen-Fehlbetrag-Signal F ausgibt.
Die oben beschriebenen drei Arbeitsstationen der Münzen-Verpakkungsmaschine
können weitgehend üblicher Konstruktion sein. In dieser Konstuktion wird kein Merkmal der Erfindung gesehen.
Abgabestation
Die Abgabestation 20 enthält eine Rutsche 60, welche korrekte Münzenpackungen in den ersten Behälter 26 fördert, und Einzelmünzen
sowie Münzenpackungen mit weniger als die vorbestimmte Anzahl Münzen in den zweiten Behälter 28 fördert. Die Rutsche 60
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besitzt eine Eingangsöffnung 62, die gerade unter den Einwickelwalzen
46 der Verpackungsstation 16 liegt. Sie besitzt ferner
eine erste Auslaßöffnung 64, die zum ersten Behälter 26 hin offen ist, und eine zweite Auslaßöffnung 66, die in Richtung auf den
zweiten Behälter 28 offen ist.
Die Zuteilungsplatte 22 ist fest auf einem drehbaren Schaft 68 an der zweiten Auslaßöffnung 66 der Rutsche 60 befestigt. Die
Platte kann somit zwischen zwei Arbeitsstellungen verschwenkt werden. In ihrer ersten Arbeitsposition schließt die Zuteilungsplatte
22 die zweite Auslaßöffnung 66 und verbindet die Eingangsöffnung 62 mit der ersten Auslaßöffnung 64. In der zweiten Arbeitsstellung
öffnet die Zuteilungsplatte 22 die zweite Auslaßöffnung 66 und sperrt die Verbindung zwischen der Einlaßöffnung
62 und der ersten Auslaßöffnung 64.
Die Zuteilungsplatte 22 wird somit in der ersten Arbeitsposition gehalten, wenn korrekte Münzenpackungen abgegeben werden. Beim
Herabfallen der aufeinanderfolgenden korrekten Münzenpackungen durch Schwerkraft aus der Verpackungsstation 16 in die Rutsche
60 durch deren Einlaßöffnung 62 gleiten diese durch die Rutsche und fallen in den ersten Behälter 26, und zwar durch die erste
Auslaßöffnung 64.
Gemäß einem Merkmal der Erfindung wird die Zuteilungsplatte 22 in der zweiten Arbeitsposition wenigstens während des Teiles
jedes Verpackungszyklus gehalten, der von dem Ende des Münzen-Stapelvorgangs
bis zum Ende der Verpackung der gestapelten Münzen vergeht. Mit "Ende des Stapelvorgangs" ist der Augenblick
gemeint, in dem die Sperrplatten 38 der Stapelstation 14 begin-
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nen sich zu öffnen. Mit "Ende der Verpackung der gestapelten Münzen" ist der Augenblick gemeint, zu dem das Paar Falthaken
4 8 zu Umfaltung der Seitenkanten des Einwickelstreifens 18 auf
die Enden des Münzenstapels beendet hat. Während dieser Zeit läßt die Zuteilungsplatte 22 Einzelmünzen, die von der Stapelstation
14 oder von der Verpackungsstation 16 herabfallen, in
den zweiten Behälter 28 gelangen, wie es später im einzelnen erläutert wird.
Eine Betätigungsvorrichtung 70 irgendeiner geeigneten Ausführung für die Zuteilungsvorrichtung 22 wirkt auf den drehbaren
Schaft 68 ein, welcher die Zuteilungsplatte 22 zwischen zwei Arbeitspositionen bewegt. Die Verwendung einer Feder oder dergleichen
ist für die Halterung der Zuteilungsplatte 22 in der dargestellten zweiten Arbeitsposition zu empfehlen, so daß die
Zuteilungsplatte in der ersten Arbeitsposition nur dann gehalten wird, wenn die Betätigungsvorrichtung 70 für die Zuteilungsvorrichtung
erregt wird.
Bei 72 ist ein Fühler für die Position der Zuteilungsvorrichtung vorgesehen, der einen Mikroschalter 74 enthält, welcher feststellt,
daß die Zuteilungsplatte 22 voll in die zweite Arbeitsstellung geschwenkt ist, wenn dies erforderlich ist. Der Mikroschalter
74 wird durch die Erhöhung einer Nockenscheibe 76 aktiviert. Die Nockenscheibe 76 ist auf dem drehbaren Schaft 68
befestigt, so daß er sich gleichzeitig mit der Zuteilungsplatte 2 2 dreht. Der Fühler 72 für die Position der Zuteilungsvorrichtung
gibt ein Zuteilungsvorrichtungs-Warnsignal G aus, wenn die Zuteilungsplatte 22 sich nicht in ihre zweite Arbeitsposition
dreht, wenn sie es tun sollte. Für einen Fachmann ist es leicht,
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anstelle der dargestellten Elemente ein fotoelektrisches Fühlersystern
vorzusehen, das die gleiche Funktion ausführt.
Ein Verklemmen der Zuteilungsplatte 22 kann auftreten, wenn 1) eine Münzenpackung oder Münzenpackungen die erste Auslaßöffnung
64 der Rutsche 60 verstopfen, 2) wenn Münzenpackungen den ersten Behälter 26 und die Rutsche 60 ausfüllen und 3) wenn Münzenpakkungen
oder lose Münzen zwischen die Zuteilungsplatte 22 und die gegenüberliegende Wand der Rutsche 60 eingeklemmt sind.
Die Steuerschaltungsanordnung 24 der dargestellten Münzen-Verpackungsmas
chine enthält einen Zähler 80, der mit dem Impulsgenerator 34 der Zählstation 10 in Reihe geschaltet ist. Der Zähler
80 erzeugt das vorerwähnte Koinzidenzsignal B jedesmal dann,
wenn er die vorgewählte Zahl (z.B. 50) der Ausgangsimpulse A vom
Impulsgenerator 34 erhält. Der Impulsgenerator 34 spricht auf das Koinzidenzsignal B an und sperrt das Zählrad 30 gegen eine
weitere Drehung.
Eine Störungsdetektorschaltung 82 ist mit ihren Eingängen mit dem Stapelfühler 42, dem Streifenfühler 52, dem Münzen-Fehlbetrag-Fühler
56 und dem Positionsfühler 72 für die Zuteilungsvorrichtung verbunden. Die Störungsdetektorschaltung 82 erzeugt drei
Störungssignale H1, H2 und H3 in Abhängigkeit von den Ausgangssignalen
von den Fühlern 42, 52, 56 und 72. Das erste Störsignal H1 entspricht dem Falschstapel-Signal D von dem Stapelfühler 42.
Das zweite Störsignal H2 entspricht dem Signal E vom Streifenfühler
52 und dem Münzen-Fehlbetrag-Signal F vom Münzen-Fehlbetrag-Fühler 56. Das dritte Störsignal H3 entspricht dem Fehler-
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signal G der Zuteilungsvorrichtung vom Positionsfühler 72 der
Zuteilungsvorrichtung.
Eine Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung ist mit ihren Eingängen mit der Störungsdetektorschaltung 82 verbunden
und erhält von dieser das erste Störsignal H1 und das zweite Störsignal H2. Die Ausgänge der Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung
sind mit der Sperren-Betätigungsspule 40 und der Betätigungsvorrichtung 70 für die Zuteilungsvorrichtung
verbunden. In Abhängigkeit von dem ersten Störsignal H1 liefert die Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung das Sperren-Öffnungssignal
C zu der Spule 40, wodurch diese den Boden des Stapelzylinders 36 öffnet. Somit läßt der Stapelzylinder die
falsch gestapelten Münzen durch die zweite Auslaßöffnung 66 der Rutsche 60 in den zweiten Behälter 28 fallen.
Ferner wird in Abhängigkeit von dem Steuersignal I von der Operations-Steuerschaltung
86, die im folgenden beschrieben wird, von der Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung ein
Zuteilungs-Betätigungssignal J an die Betätigungsvorrichtung 70 für die Zuteilungsvorrichtung abgegeben, wodurch die Zuteilungsplatte
22 von ihrer zweiten Arbeitsstellung in ihre erste Arbeitsstellung bewegt wird. Die Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung
gibt aber das Zuteilungs-Betätigungssignal J zu der erforderlichen Zeit nicht aus, wenn es von der Störungsdetektorschaltung
82 das zweite Störsignal H2 erhält. Die Zuteilungsplatte 22 bleibt dann in der zweiten Arbeitsstellung, wenn das Nicht-Zuführungs-Signal
E durch den Streifenfühler 52 und das Münzen-Fehlbetrag-Signal F von dem Münzen-Fehlbetrag-Fühler 56 erzeugt
wird.
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Die Operations-Steuerschaltung 86 erzeugt in Abhängigkeit von einem Startsignal das Takt-Steuersignal I, um die verschiedenen
Motoren und Spulen der Maschine für deren richtige Operation zu betätigen. Ein Eingang der Operations-Steuerschaltung 86 ist
mit dem Zähler 80 verbunden und erhält von diesem das Koinzidenzsignal
B. Bei Empfang des Koinzidenzsignals B veranlaßt die Operations-Steuerschaltung
86 die Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung, das Sperren-Öffnungssignal C an die Spule 40
zu liefern, in welchem Falle die Spule den Boden des Stapelzylinders 36 öffnet.
Wenn anschließend der Münzenträger 44 den Münzenstapel von der Stapelstation 14 in die Verpackungsstation 16 absenkt, veranlaßt
die Operations-Steuerschaltung 86' die Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung, die Spule 40 zu entregen. Infolgedessen
bewegen sich die Sperrplatten 38 zurück in ihre Schließstellung, wodurch der Boden des Stapelzylinders 36 wieder geschlossen wird.
Gleichzeitig liefert die Operations-Steuerschaltung 86 ein Rückstellsignal K an den Zähler 80, um diesen zurückzustellen. Die
Operations-Steuerschaltung 86 veranlaßt die Zählstation 10,die Zählung wieder aufzunehmen und die nächste Gruppe von zu verpakkenden
Münzen einzuführen.
Die Operations-Steuerschaltung 86 ist ferner mit den Ausgängen der Störungs-Detektorschaltung 82 verbunden, um die drei Störsignale
H1, H2 und H3 zu empfangen.Wenn die Störsignale H1 und H2
nicht zur Zeit der Beendigung der Münzenverpackungsoperation in der Verpackungsstation 16 eingegeben werden, veranlaßt die Operations-Steuerschaltung
86 die Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung, an die Betätigungsvorrichtung 70 für die Zuteilungsvorrichtung
das Betätigungssignal J für die Zuteilungs-
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vorrichtung zu liefern. Infolgedessen dreht sich die Zuteilungsplatte
22 aus der zweiten in die erste Arbeitsposition, so daß die korrekte Münzenpackung durch die Rutsche 60 in den ersten
Behälter 26 fällt. Die Operationssteuerschaltung 86 veranlaßt
die Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung und die Betätigungsvorrichtung 70 für die Zuteilungsvorrichtung, die
Zuteilungsplatte 22 aus der ersten Arbeitsstellung zurück in die zweite Arbeitsstellung zu drehen, und zwar entweder nach Ablauf
einer vorbestimmten Zeit oder bei der Bestätigung, daß die Münzenpackung in den ersten Behälter 26 fällt.
Bei Erhalt des dritten Störsignals H3 von der Störungs-Detektorschaltung
82 unterbricht die Operations-Steuerschaltung 86 sofort die Operation der Münzen-Verpackungsmaschine. Wenn das dritte
Störsignal während der Operation der Verpackungsstation 16 eingegeben wird, setzt die Operations-Steuerschaltung 86 nach Abschluß
der Verpackungsoperation die Maschine außer Betrieb.
Obwohl die Arbeitsweise der Münzen-Verpackungsmaschine sich aus der vorhergehenden Beschreibung ergibt, erfolgt eine weitere Erläuterung
des Betriebes in der folgenden kurzen Beschreibung. Nach der Bewegung durch das Zählrad 30 fallen die einzelnen Münzen
12 in den Stapelzylinder 36, bis der Zähler 80 das Koinzidenzsignal B ausgibt. Die vorgewählte Zahl an Münzen sind nunmehr
flach in dem Stapelzylinder 36 gestapelt.
Wie in Fig. 2A gezeigt, ist der Münzenträger 44 angehoben, und er ist in einer vorbeschriebenen Halteposition unter den Sperrplatten
38 gehalten, und zwar unter der Steuerung der Operations-
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steuerschaltung 86, bevor die Sperrplatten geöffnet werden.
Bei der Zuführung des Koinzidenzsignals B vom Zähler 80 an die
Operations'-Steuerschaltung 86 liefert die Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung das Sperren-Öffnungssignal C an die
Spule 40, wodurch diese veranlaßt wird, die Sperrplatten 38 zu öffnen. Darauf fällt der Münzenstapel auf den Münzenträger 44,
der in dieser Haltposition in seiner angehobenen Stellung gehalten wird.
Eine oder mehrere der unteren gestapelten Münzen können aber von dem Münzenträger 44 herabfallen, wie es in den Fig. 2B und 2C
dargestellt ist, während der Münzenstapel von den Sperrplatten 38 auf den Münzenträger herabgelassen wird. Solche losen Münzen
fallen durch die Verpackungsstation 16 in die Rutsche 60. Da sich
die Zuteilungsplatte 22 nun in der dargestellten zweiten Arbeitsposition befindet, werden die Einzelmünzen dadurch in den zweiten
Behälter 28 gerichtet, und zwar durch die zweite Auslaßöffnung 66 der Rutsche 60.
Fig. 3A zeigt einen korrekten Münzenstapel, wie er von der Stapelstation
14 durch den Münzenträger 44 in die Verpackungsstation 16 herabgelassen wird. Auch während dieses Absenkvorganges können
einige Münzen von dem übrigen Stapel abgleiten, und zwar beispielsweise aufgrund des Stoßes, der durch den Münzenträger 44
ausgeübt wird, wie es in Fig. 3B dargestellt ist. Diese losen Münzen fallen auch in die Rutsche 60 und werden durch die Zuteilungsplatte
22 in den zweiten Behälter 28 geleitet.
Trotz dieses zufälligen Herabfallens einer oder mehrerer Münzen wird der Rest des Münzenstapels mit einer vorbestimmten Länge des
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Einwickelstreifens 18 in üblicher Weise verpackt, wobei in der Verpackungsstation 16 der Streifen 18 von seiner Rolle 18'
durch eine nicht gezeigte geeignete Schneidvorrichtung abgetrennt wird. Wenn aber das Falthakenpaar 48 die Seitenkanten
des Einwickelstreifens auf die gegenüberliegenden Enden des Münzenstapels umfaltet, stellt der Münzen-Fehlbetrag-Fühler 56
den Fehlbetrag der Münzen in der Packung fest und gibt das Münzen-Fehlbetrag-Signal
F aus. Die Störungs-Detektorschaltung 82 liefert das Störsignal H2 an die Operations-Steuerschaltung 86,
und zwar in Abhängigkeit von dem Münzen-Fehlbetrag-Signal F. Dadurch setzt die Operations-Steuerschaltung 86 die Maschine
außer Betrieb, nachdem sie diese für den nächsten Zyklus der Verpackungsoperation
vorbereitet hat.
Die weniger als die vorgewählte Anzahl an Münzen enthaltende Packung fällt in den zweiten Behälter 28, da sie durch die Zuteilungsplatte
22, die sich in ihrer zweiten Arbeitsstellung befindet, geführt wird. Die Maschine kann für den nächsten Verpackungszyklus
wieder in Betrieb gesetzt werden, wenn die Operations-Steuerschaltung 86 das Startsignal erhält.
Wenn alle Münzen mit der gewünschten Anzahl richtig gestapelt und verpackt werden, veranlaßt die Operations-Steuerschaltung
und die Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung, das Betätigungssignal J für die Zuteilungsvorrichtung auszugeben,
wenn der Verpackungsvorgang beendet ist. Die Betätigungsvorrichtung für die Zuteilungsvorrichtung bewegt die Zuteilungsplatte
22 aus ihrer zweiten Arbeitsposition in die erste Arbeitsposition, und zwar in Abhängigkeit von dem Zuteilungs-Betätigungssignal J.
Somit fällt bei dem Zurückziehen des Falthakenpaares 48 und des
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Münzenträgers 44 die korrekte Münzenpackung in die Rutsche 60, die durch diese in den ersten Behälter 26 geführt wird. Da dann
durch die Operations-Steuerschaltung 86 die Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung die Ausgabe des Zuteilungs-Betätigungssignals
J an die Betätigungssvorrichtung 70 für die Zuteilungsvorrichtung beendet, kann die Zuteilungsplatte 22 aus
der ersten Position in die zweite Position zurückkehren.
Die Zuteilungsplatte 22 kann nicht in die zweite Arbeitsposition zurückkehren, wenn irgendeine der vorher angegebenen Gründe
vorliegt. Darauf liefert der Zuteilungs-Positionsfühler 72 das Zuteilungs-Störungssignal G an die Störungs-Detektorschaltung 82,
und diese liefert das entsprechende Störsignal H3 an die Operations-Steuerschaltung
86. In Abhängigkeit von diesem Störsignal unterbricht die Operations-Steuerschaltung 86 die Zählung und
den laufenden Verpackungsvorgang der Maschine, während der Grund für die Sperrung der Zuteilungsplatte 22 entfernt wird.
Aus der vorgehenden Beschreibung ergibt sich, daß alle Einzelmünzen,
die in der Maschine auftreten, in den zweiten Behälter 28 geleitet werden können, wenn die Zuteilungsplatte 22 wenigstens
während der Zeitspanne von der Beendigung der Stapelung der vorbestimmten Münzenanzahl bis zum Ende der Verpackung der gestapelten
Münzen in der dargestellten zweiten Arbeitsposition gehalten wird. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel aber ist die
Zuteilungsplatte 22 normalerweise in der zweiten Arbeitsstellung gehalten. Die Operations-Steuerschaltung 86 veranlaßt die Zuteilungsplatte
22, sich in die erste Arbeitsposition zu drehen und während einer bestimmten Zeitspanne im Anschluß an das Ende jeder
Verpackungsoperation in dieser Position zu bleiben, voraus-
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gesetzt, daß die Störungssignale H1 und H2 zur Zeit der Beendigung
des Verpackungsvorgangs nicht eingegeben werden.
Die wahlweise Abgabe von korrekten Münzenpackungen und Einzelmünzen
gemäß der Erfindung ist auch möglich mit Hilfe anderer Einrichtungen als die Kombination der Zuteilungsplatte und der
Rutschenkombination nach Fig. 1. Fig. 4 zeigt ein Beispiel einer
solchen Abwandlung, bei welcher eine rohrförmige Rutsche 60a vorgesehen ist, die ein gekrümmtes Zuteilungs-Auslaßrohr 22a enthält,
das an deren Auslaßende montiert ist. Korrekte Münzenpakkungen werden in den ersten Behälter 26 abgegeben, wenn sich das
Zuteilungs-Auslaßrohr 22a in der mit ausgezogenen Linien dargestellten Position befindet, Bei einer Drehung des Auslaßrohres
20a um einen vorbestimmten Winkel in die strichpunktiert dargestellte Position ist das Abgabe-Auslaßrohr 22 auf den zweiten Behälter
28 gerichtet, der sich neben dem ersten Behälter 26 befindet. Die Einzelmünzen werden somit in den zweiten Behälter 28 geleitet.
Fig. 5 zeigt eine weiter abgewandelte Ausführung mit einer feststehenden
Rutsche 60b mit einer einzigen Auslaßöffnung und mit einem Zuteilungsbehälter 22b, der unter der Rutsche angeordnet
ist und sich in horizontaler Richtung hin und herbewegen kann. Eine Trennwand 90 trennt das Innere des Zuteilungsbehälters 22b
in einen ersten Abschnitt 26b und einen zweiten Abschnitt 28b. Die Rutsche 60b läßt korrekte Münzenpackungen in den ersten Abschnitt
26b des Zuteilungsbehälters 22b fallen, wenn sich dieser Behälter in bezug auf die Rutsche in der dargestellten Position
befindet. Wenn der Zuteilungsbehälter 22b um eine vorbestimmte
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301P367
Strecke nach links bewegt wird, wie es in Fig. 5 angedeutet ist, läßt die Rutsche 60b die Einzelmünzen in den zweiten Abschnitt
28b fallen.
Weitere Abwandlungen und Abänderungen können von dem Fachmann ohne erfinderische Überlegung vorgenommen werden, ohne daß der
Erfindungsgedanke verlassen wird.
η 3 η ρ L 7 / η π
Claims (7)
1. Münzen-Verpackungsmaschine, in welcher eine beliebig
wählbare Anzahl von Münzen durch eine Stapelvorrichtung gestapelt und anschließend durch eine Verpackungsvorrichtung verpackt
werden, gekennzeichnet durch eine Abgabevorrichtung (20), die von der Verpackungsvorrichtung (16) aufeinanderfolgend die korrekten
Münzenpackungen und auch Einzelmünzen erhält, die während der Zeit von der Vollendung der Stapelung jeder vorbestimmten
Anzahl von Münzen bis zur Vollendung der Verpackung des Münzenstapels
durch die Verpackungsvorrichtung (16) anfallen, durch eine der Abgabevorrichtung (20) zugeordnete Zuteilungsvorrichtung
(22), die relativ zu der Abgabevorrichtung (20) zwischen einer ersten Arbeitsstellung, in welcher die Abgabevorrichtung
(20) die richtigen Münzenpackungen in eine erste Abgabeposition abgibt, und einer zweiten Arbeitsstellung bewegbar ist, in welcher
die Abgabevorrichtung (20) die Einzelmünzen in eine zweite Abgabeposition abgibt, durch eine Vorrichtung (70 bis 76) zur Bewegung
der Zuteilungsvorrichtung (22) zwischen den beiden Arbeitsstellungen und durch eine Vorrichtung (84), welche die Bewegungsvorrichtung (70 bis 76) derart steuert, daß die Zuteilungsvorrichtung
(22) wenigstens während der Zeit von der Beendigung
Bankhaus Merck. Finck & Co München
(BLZ 7OO3040Oi Konto Nr 254649
(BLZ 7OO3040Oi Konto Nr 254649
030047/0953
Bankhaus H. Aufhauser. München (BLZ 7OO3O60O) Konto Nr 26t3OO
Postscheck München
(BLZ TOO1OO8O) Konto Nr 2Ο9Ο4 8OO
TELEGR /CABLE: PATENTSENIOR
ORIGINAL INSPECTED
der Stapelung der vorgewählten Anzahl von Münzen bis zur Beendigung
der Verpackung des Münzenstapels in der zweiten Arbeitsstellung gehalten wird.
2. Münzen-Verpackungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuteilungsvorrichtung (22) sich normalerweise in der zweiten Arbeitsstellung befindet und daß die Steuervorrichtung
(84) die Bewegungsvorrichtung (70 bis 76) so steuert, daß die Zuteilungsvorrichtung (22) für eine vorbestimmte
Zeitspanne im Anschluß an die Beendigung des Verpackungsvorgangs in der ersten Arbeitsstellung gehalten wird.
3. Münzen-Verpackungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung (82) zur Feststellung einer
fehlerhaften Anzahl von Münzen in einer von der Verpackungsvorrichtung hergestellten Packung vorgesehen ist, welche die Zuteilungsvorrichtung
(22) während der Abgabe der weniger als die vor— bestimmte Anzahl Münzen enthaltenden Packung in der zweiten Arbeitsstellung
hält.
4. Münzen-Verpackungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Vorrichtung zur Feststellung der Zuteilungsvorrichtung in bezug auf die Abgabevorrichtung (20) vorgesehen
ist.
5. Münzen-Verpackungsmaschine nach Anspruch 1,2 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abgabevorrichtung (20) eine Rutsche oder dergleichen mit einer ersten, in die erste Abgabeposition
führenden Auslaßöffnung (64) und einer zweiten, in die zweite Abgabeposition führenden Auslaßöffnung (66) versehen ist und daß
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die Zuteilungsvorrichtung eine an der Rutsche oder dergleichen schwenkbar angeordnete Zuteilungsplatte (22) enthält, die zwischen
der ersten Arbeitsstellung zur öffnung der ersten Auslaßöffnung (64) und Schließung der zweiten Auslaßöffnung (66) sowie
der zweiten Arbeitsstellung zur Öffnung der zweiten Auslaßöffnung
(6 6) und Schließung der ersten Auslaßöffnung (64) bewegbar ist.
6. Münzen-Verpackungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abgabevorrichtung (20) eine Rutsche (60) enthält und daß die Zuteilungsvorrichtung ein am Auslaßende der
Rutsche angeordnetes, in die erste und die zweite Arbeitsstellung schwenkbares Auslaßrohr (22a) enthält.
7. Münzen-Verpackungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabevorrichtung (20) eine Rutsche oder
dergleichen (60b) enthält und daß die Zuteilungsvorrichtung einen unter der Rutsche oder dergleichen (60b) angeordneten und zwischen
den beiden Arbeitsstellungen hin und herbewegbaren Behälter (22b) mit einem ersten Abteil (26b) und einem zweiten Abteil
(28b) aufweist, wobei der Behälter so bewegbar ist, daß er in der ersten Arbeitsstellung in seinem ersten Abteil (26b) die korrekten
Packungen aus der Rutsche oder dergleichen (60b) aufnimmt und in der zweiten Arbeitsstellung in seinem zweiten Abteil (28b)
die Einzelmünzen aus der Rutsche oder dergleichen (60b) aufnimmt.
0300A7/0953
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Family
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Family Applications (1)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: BEHN, K., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 8134 POECKING |
|
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: B65B 11/04 |
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| 8131 | Rejection |