[go: up one dir, main page]

DE3018867A1 - Muenzen-verpackungsmaschine - Google Patents

Muenzen-verpackungsmaschine

Info

Publication number
DE3018867A1
DE3018867A1 DE19803018867 DE3018867A DE3018867A1 DE 3018867 A1 DE3018867 A1 DE 3018867A1 DE 19803018867 DE19803018867 DE 19803018867 DE 3018867 A DE3018867 A DE 3018867A DE 3018867 A1 DE3018867 A1 DE 3018867A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coins
coin
working position
packaging
allocation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19803018867
Other languages
English (en)
Inventor
Minoru Nakamura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Glory Ltd
Original Assignee
Glory Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Glory Ltd filed Critical Glory Ltd
Publication of DE3018867A1 publication Critical patent/DE3018867A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D9/00Counting coins; Handling of coins not provided for in the other groups of this subclass
    • G07D9/06Devices for stacking or otherwise arranging coins on a support, e.g. apertured plate for use in counting coins
    • G07D9/065Devices for wrapping coins

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

Firma GLORY KOGYO KABUSHIKI KAISHA, 35, Shimoteno, Himeji-Shi, Hyogo-Ken, Japan
Münzen-Verpackungsmaschine
Die Erfindung betrifft, eine Vorrichtung zur aufeinanderfolgenden Stapelung einer vorbestimmten Anzahl von Münzen und zur Verpakkung der aufeinanderfolgenden Münzenstapel. Die Erfindung ist insbesondere auf eine verbesserte Vorrichtung in einer solchen Münzen-Verpackungsmaschine gerichtet, durch die getrennt die korrekt gestapelten und verpackten Münzen und die Einzelmünzen oder losen Münzen ausgegeben werden, die während der Überführung der gestapelten Münzen von der Stapelvorrichtung zur Verpackungsvorrichtung und während der folgenden Verpackung anfallen.
In der Münzen-Verpackungsmaschine der infrage stehenden Art wird eine vorbestimmte Anzahl von Münzen in einen rohrförmigen, aufrechtstehenden und oben offenen Stapelzylinder eingebracht. Der Boden dieses Stapelzylinders ist durch ein Paar in einer Ebene befindlicher Sperrplatten geschlossen, die so bewegbar sind, daß der Boden des Zylinders geöffnet und geschlossen werden kann.
Die Sperrplatten werden nach jedem abgeschlossenen Stapelvorgang geöffnet, wobei der Münzenstapel auf einen Münzenträger abgesetzt wird, der eine vertikale hin und hergehende Bewegung aus-
030047/0953
führt. Der Münzenträger trägt den Münzenstapel nach abwärts in die Verpackungsstation der Maschine, in welcher der Münzenstapel mit einem Streifen Einwickelpapier oder dergleichen verpackt wird.
Es können aber eine oder mehrere Münzen von dem Stapelträger herabfallen, wenn der Münzenstapel von den Sperrplatten an den Münzenträger abgegeben wird. Es können auch Münzen von dem Stapel herabfallen, wenn er nach abwärts in die Verpackungsstation gebracht wird, und zwar unabhängig davon, wie langsam und stetig der Münzenträger abgesenkt wird, um den auf die Münzen ausgeübten Stoß so klein wie möglich zu halten. Bei der bisher bekannten Münzenverpackungsmaschine haben solche Einzelmünzen in den Behälter für die korrekten Münzenpackungen fallen können. Es ist dann anschließend erforderlich gewesen, den Inhalt des Behälters in verpackte Münzen und lose Münzen zu trennen.
Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer verbesserten Münzen-Verpackungsmaschine, welche in der Lage ist, korrekte Münzenpakkungen und lose Münzen getrennt abzugeben und so eine Handarbeit für die Trennung der verpackten und unverpackten Münzen auszuschalten.
Die Münzen-Verpackungsmaschine nach der Erfindung umfaßt eine Vorrichtung zur Stapelung jeder beliebigen vorwählbaren Anzahl von Münzen, eine Vorrichtung zur Verpackung jedes Münzenstapels, der von der Stapelvorrichtung angeliefert wird, und eine Abgabevorrichtung, welche von der Verpackungsvorrichtung sowohl die aufeinanderfolgenden korrekten Münzenpackungen als auch Einzelmünzen erhält, die während des Transportes der gestapelten Mün-
030047/0953
3 01 8 8 θ 7
zen von der Stapelvorrichtung zur Verpackungsvorrichtung und während des Verpackungsvorganges anfallen. Die Erfindung ist gekennzeichnet durch eine Abgabevorrichtung, die von der Verpackungsvorrichtung aufeinanderfolgend die korrekten Münzenpackungen und auch Einzelmünzen erhält, die während der Zeit von der Vollendung der Stapelung jeder vorbestimmten Anzahl von Münzen bis zur Vollendung der Verpackung des Münzenstapels durch die Verpackungsvorrichtung anfallen, durch eine der Abgabevorrichtung zugeordnete Zuteilungsvorrichtung, die relativ zu der Abgabe._rrichtung zwischen einer ersten Arbeitsstellung, in welcher die Abgabevorrichtung die richtigen Münzenpackungen in eine erste Abgabeposition abgibt, und einer zweiten Arbeitsstellung bewegbar ist, in welcher die Abgabevorrichtung die Einzelmünzen in eine zweite Abgabeposition abgibt, durch eine Vorrichtung zur Bewegung der Zuteilungsvorrichtung zwischen den beiden ArbeitsStellungen und durch eine Vorrichtung, welche die Bewegungsvorrichtung derart steuert, daß die Zuteilungsvorrichtung wenigstens während der Zeit von der Beendigung der Stapelung der vorgewählten Anzahl von Münzen bis zur Beendigung der Verpackung des Münzstapels in der zweiten Arbeitsstellung gehalten wird.
Somit fördert die Zuteilungsvorrichtung sicher alle Einzelmünzen, die während des Transportes des Münzenstapels von der Stapelvorrichtung zur Verpackungsvorrichtung und während der folgenden Verpackung des Münzenstapels abfallen, in die zweite Abgabeposition. Jede korrekte Münzenpackung kann in die erste Abgabeposition abgegeben werden, da die Zuteilungsvorrichtung im Anschluß an die Vervollständigung des Verpackungsvorganges in die erste Arbeitsstellung bewegt wird. Die in der zweiten Abgabeposition festgestellten losen Münzen können unmittelbar für eine
030047/0953
folgende richtige Verpackung in die Maschine zurückgefördert werden.
Die Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung an Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 schematisch eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Münzen-Verpackungsmaschine, teilweise im Schnitt, wobei auch die die Arbeitsweise der Maschine steuernde elektrische Schaltung anhand eines Blockschaltbildes gezeigt ist,
Fig.2A, eine Reihe vertikaler Schnitte zur Erläuterung der Art
2B + OO
und Weise, wie einzelne gestapelte Münzen von dem Münzenträger herabfallen können, wenn sie von der Stapelvorrichtung an den Münzenträger abgegeben werden,
Fig.3A eine Reihe ähnlicher Ansichten zur Erläuterung der Art und 3B
und Weise, wie einzelne gestapelte Münzen vom Stapel herabfallen können, wenn sie durch den Münzenträger von der Stapelvorrichtung zur Verpackungsvorrichtung transportiert werden,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung einer abgewandelten Münzen-Abgabevorrichtung mit einer Zuteilungsvorrichtung, und
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung einer weiter abgewandelten Vorrichtung der Münzen-Abgabevorrichtung und Zuteilung svor richtung.
Zur Erläuterung der allgemeinen Anordnung der erfindungsgemäßen Münzen-Verpackungsmaschine wird zunächst auf Fig. 1 Bezug genommen. Die Münzen-Verpackungsmaschine enthält allgemein folgen-
0300A7/09B3
—tide Elemente:
1- Eine Zählstation 10 für die Zählung der zu verpackenden
Münzen 12, während sie aufeinanderfolgend die Zählstation durchsetzen, und um zu verhindern, daß weitere Münzen hindurchtreten, wenn eine vorbestimmte Zahl von Münzen die Station bereits passiert hat.
2. Eine Stapelstation 14 für die Stapelung einer vorbestimmten Zahl von Münzen, die von der Zählstation 10 zugeführt
worden sind.
3. Eine Verpackungsstation 16 zur Verpackung aufeinanderfolgender Münzenstapel durch Einwickeln mit Hilfe eines Verpackungsstreifens 18 aus Cellophan oder Papier, wobei dieser Streifen um jeden Stapel gewickelt und an den gegenüberliegenden Enden umgefaltet wird.
4. Eine Abgabestation 20 mit einer Zuteilungsplatte 22, in welcher korrekte Münzenpackungen und lose Münzen oder Einzelmünzen getrennt abgegeben werden.
5. Eine elektrische Steuerschaltung 24 zur Steuerung verschiedener Betätigungsteile der Maschine einschließlich der Zuteilungsplatte 22.
Die Erfindung ist in erster Linie, jedoch nicht ausschließlich, auf die Abgabestation 20 mit seiner Zuteilungsplatte 22 gerichtet. Die Steuerschaltungsanordnung 24 betätigt die Zuteilungsplatte 22 zwischen ihren beiden vorbestimmten Arbeitspositionen
Q30047/09S3
zur Durchführung der Abgabe von korrekten Münzenpackungen und Einzelmünzen. Korrekte Münzenpackungen werden in einen ersten Behälter 26 abgegeben, während Einzelmünzen in einen zweiten Behälter 28 abgegeben werden, wie es durch die Stellung der Abgabeplatte 22 bewirkt wird. Packungen, die weniger als die vorgewählte Anzahl Münzen enthalten, weil Einzelmünzen herabgefallen sind, werden auch in den zweiten Behälter 28 geleitet.
Im folgenden werden im einzelnen die oben angegebenen Stationen 10, 14, 16 und 20 und die Steuervorrichtung 24 der Münzen-Verpackungsmaschine beschrieben.
Zählstation
Die Zählstation 10 enthält ein Sternrad 30, das mit den aufeinanderfolgenden Münzen zusammenwirkt, die von einer nicht dargestellten Eingangsscheibe in den Durchgang zur Stapelstation 14 geschleudert werden. Bei der Bewegung durch das Sternrad bewirkt jede Münze 12 eine Drehung des Sternrades um einen vorbestimmten Winkel. Eine solche Drehung des Sternrades 30 wird durch weiter unten beschriebene Elemente dafür verwendet, die Zahl der in Richtung auf die Stapelstation 14 zu fördernden Münzen zu zählen, so daß das Sternrad im folgenden als Zählrad bezeichnet wird.
Das Zählrad 30 ist über ein Kegelradgetriebe 32 mit einem Impulsgenerator 34 gekoppelt, der einen Impulszug A erzeugt, der die durch das Zählrad wandernden Münzen 12 wiedergibt. Wie später in Verbindung mit der Steuerschaltung 24 im einzelnen erläutert, erhält der Impulsgenerator 34 ein Koinzidenzsignal B jedesmal dann, wenn seine Ausgangsimpulse die vorgewählte Anzahl erreichen. In
0300A7/09B3
Abhängigkeit von diesem Koinzidenzsignal blockiert der Impulsgenerator 34 das Zählrad 30 gegen eine weitere Drehung, so daß die Zuführung weiterer Münzen zur Stapelstation 14 verhindert wird.
Stapelstation
Zur Stapelung jeder vorgewählten Anzahl von Münzen, die von der Zählstation, wie oben beschrieben, zugeführt werden, enthält die Stapelstation 14 einen rohrförmigen, aufrechtstehenden Stapelzylinder 36 mit offenen Enden. Der obere Endteil des Stapelzylinders 36 läuft nach oben auseinander, um die Münzen 12 aufzunehmen, während sein unteres Ende durch ein Paar in einer Ebene befindlicher Sperrplatten 38 geöffnet und geschlossen werden kann. Normalerweise werden die Sperrplatten 38 in federnder Anlage aneinander gehalten, so daß das bodenseitige Ende des Stapelzylinders 36 geschlossen ist. Der Stapelzylinder 36 besitzt einen Innendurchmesser, welcher dem Durchmesser der zu verpackenden Münzen entspricht. Es fallen also aufeinanderfolgend Münzen 12 in den Stapelzylinder 36, und zwar durch sein nach oben auseinanderlaufendes oberes Ende, und es werden die Münzen flach auf den Sperrplatten 38 gestapelt.
Mit 40 ist in Blockform eine Spule für die Öffnung des Bodens des Stapelzylinders 36 angedeutet. Die Öffnung erfolgt, nachdem die richtige Anzahl von Münzen 12 gestapelt worden ist. Die Spule 40 wirkt auf einen Gelenkmechanismus 41, um so die Sperrplatten 38 voneinander wegzubewegen, und zwar in Abhängigkeit von einem Sperren-Öffnungssignal C der Steuerschaltung 24, wie sie im folgenden beschrieben ist.
030047/0953
Es kann vorkommen, daß eine Münze oder mehrere Münzen während des Stapelvorgangs in dem Stapelzylinder 36 auf ihrer Kante stehen anstatt flach zu liegen. Ein Stapelfühler 42 stellt eine solche "Falschstapelung" der Münzen aus der Höhe des Münzenstapels fest. Der Stapelfühler 42 besitzt eine Fühlerelektrode an dem Sperrplattenpaar 38 und eine weitere Fühlerelektrode in der vorbeschriebenen Höhe auf der inneren Oberfläche des Stapelzylinders 36.
Jede Einheitszahl an Münzen führt in dem Stapelzylinder 36 zu einem höheren Stapel als üblich, wenn eine oder mehrere Münzen auf ihren Kanten stehen. Dies führt zu einer Aktivierung des Stapelfühlers 42 über das Paar Fühlerelektroden. Der Stapelfühler 42 erzeugt bei seiner Aktivierung ein "Falschstapelungs"-Signal D. Das vorgenannte Sperr-Öffnungssignal C wird auch der Spule 40 zugeführt, wenn der Stapelfühler 42 das "Falschstapelungs"-Signal D ausgibt.
Die Falschstapelung der Münzen könnte natürlich anstatt durch das Fühler-Elektrodenpaar auch auf fotoelektrischem Wege festgestellt werden. Es ist auch möglich, für diesen Zweck eine mechanische Einrichtung zu verwenden, beispielsweise eine Fühlerstange, die bis zu einer vorbestimmten Höhe von dessen Boden in den Stapelzylinder 36 eingeführt oder aus diesem herausbewegt wird. Die Fühlerstange erstreckt sich vollständig in den Stapelzylinder 36 hinein, wenn alle Münzen flach in ihm liegen. Sie erstreckt sich nicht vollständig in den Stapelzylinder hinein, wenn eine oder mehrere Münzen auf ihrer Kante stehen.
0300A7/09B3
Verpackungsstation
Die Verpackungsstation 16 besitzt einen Münzenträger 44, der den Münzenstapel trägt und auf und abwärts bewegbar ist, um den Münzenstapel aus dem Stapelzylinder 36 nach abwärts in eine vorbestimmte Verpackungsposition zu bringen. Der Münzenstapel ruht auf dem Münzenträger 44 in dessen angehobener Position, wenn die Sperrplatten 38 voneinander wegbewegt werden, so daß der Boden des Stapelzylinders 36 nach einer richtigen Stapeloperation geöffnet wird. Ein nicht dargestellter geeigneter Antriebsmechanismus senkt anschließend den Münzenträger 44 mit einer ausreichend niedrigen Geschwindigkeit ab, um ein Zusammenfallen des Münzenstapels zu verhindern. In der beschriebenen Verpackungsposition fällt die Mitte des Münzenstapels in bezug auf dessen Höhe ungefähr mit der Mitte des VerpackungsStreifens 18 in seiner Querrichtung zusammen.
Wenn also der Münzenstapel in die Verpackungsposition abgesenkt ist, wird er durch drei aufrechtstehende Verpackungswalzen 46 umgeben. Diese Verpackungswalzen rotieren gemeinsam mit dem Münzenstapel, um den Verpackungsstreifen 18 um den Münzenstapel zu wickeln, wenn der Streifen von seiner Rolle 18' zugeführt wird. In Abhängigkeit von einem Takt-Steuersignal, das noch zu erläutern ist, bewirkt ein nicht gezeigter Elektromotor eine Drehung der Verpackungsstreifenrolle 18', wodurch der Verpackungsstreifen 18 abgegeben wird.
Die Verpackungsstation 16 enthält ferner ein Paar Falthaken 48, die jeweils auf beweglichen Tragarmen 50 angeordnet sind. In Abhängigkeit von dem erwähnten Steuersignal falten die Falthakenpaare 48 die gegenüberliegenden Längskanten des Verpackungsstrei-
0300A7/0953
fens auf die Enden des Münzenstapels um. Die Verpackung des Münzenstapels ist damit beendet.
Ein Streifenfühler 52 enthält einen Mikroschalter 54; um festzustellen, ob der Verpackungsstreifen 18 den Einwickelwalzen 46 zugeführt worden ist oder nicht. Der Streifenfühler 52 gibt ein Signal E aus, wenn der Verpackungsstreifen 18 nicht zugeführt worden ist.
Ein Münzen-Fehlbetrag-Fühler 56 enthält ebenfalls einen Mikroschalter 58, um einen möglichen Fehlbetrag der Münzen festzustellen, die in der Verpackungsstation 16 verpackt werden sollen. Wenn die Falthaken 48 die Seitenkanten des Einwickelstreifens auf die gegenüberliegenden Enden des Münzenstapels umfalten, bewegt sich der obere Falthaken über die normale Grenzstellung hinaus nach abwärts, wenn weniger als die vorbestimmte Anzahl von Münzen eingepackt wird. Die sich daraus ergebende unrichtige Abwärtsbewegung des oberen Falthakentragerarmes 50 bewirkt die Betätigung des Mikroschalters 58 des Münzen-Fehlbetrags-Fühlers 56, worauf dieser ein Münzen-Fehlbetrag-Signal F ausgibt.
Die oben beschriebenen drei Arbeitsstationen der Münzen-Verpakkungsmaschine können weitgehend üblicher Konstruktion sein. In dieser Konstuktion wird kein Merkmal der Erfindung gesehen.
Abgabestation
Die Abgabestation 20 enthält eine Rutsche 60, welche korrekte Münzenpackungen in den ersten Behälter 26 fördert, und Einzelmünzen sowie Münzenpackungen mit weniger als die vorbestimmte Anzahl Münzen in den zweiten Behälter 28 fördert. Die Rutsche 60
030047/0953
besitzt eine Eingangsöffnung 62, die gerade unter den Einwickelwalzen 46 der Verpackungsstation 16 liegt. Sie besitzt ferner eine erste Auslaßöffnung 64, die zum ersten Behälter 26 hin offen ist, und eine zweite Auslaßöffnung 66, die in Richtung auf den zweiten Behälter 28 offen ist.
Die Zuteilungsplatte 22 ist fest auf einem drehbaren Schaft 68 an der zweiten Auslaßöffnung 66 der Rutsche 60 befestigt. Die Platte kann somit zwischen zwei Arbeitsstellungen verschwenkt werden. In ihrer ersten Arbeitsposition schließt die Zuteilungsplatte 22 die zweite Auslaßöffnung 66 und verbindet die Eingangsöffnung 62 mit der ersten Auslaßöffnung 64. In der zweiten Arbeitsstellung öffnet die Zuteilungsplatte 22 die zweite Auslaßöffnung 66 und sperrt die Verbindung zwischen der Einlaßöffnung 62 und der ersten Auslaßöffnung 64.
Die Zuteilungsplatte 22 wird somit in der ersten Arbeitsposition gehalten, wenn korrekte Münzenpackungen abgegeben werden. Beim Herabfallen der aufeinanderfolgenden korrekten Münzenpackungen durch Schwerkraft aus der Verpackungsstation 16 in die Rutsche 60 durch deren Einlaßöffnung 62 gleiten diese durch die Rutsche und fallen in den ersten Behälter 26, und zwar durch die erste Auslaßöffnung 64.
Gemäß einem Merkmal der Erfindung wird die Zuteilungsplatte 22 in der zweiten Arbeitsposition wenigstens während des Teiles jedes Verpackungszyklus gehalten, der von dem Ende des Münzen-Stapelvorgangs bis zum Ende der Verpackung der gestapelten Münzen vergeht. Mit "Ende des Stapelvorgangs" ist der Augenblick gemeint, in dem die Sperrplatten 38 der Stapelstation 14 begin-
030047/0953
nen sich zu öffnen. Mit "Ende der Verpackung der gestapelten Münzen" ist der Augenblick gemeint, zu dem das Paar Falthaken 4 8 zu Umfaltung der Seitenkanten des Einwickelstreifens 18 auf die Enden des Münzenstapels beendet hat. Während dieser Zeit läßt die Zuteilungsplatte 22 Einzelmünzen, die von der Stapelstation 14 oder von der Verpackungsstation 16 herabfallen, in den zweiten Behälter 28 gelangen, wie es später im einzelnen erläutert wird.
Eine Betätigungsvorrichtung 70 irgendeiner geeigneten Ausführung für die Zuteilungsvorrichtung 22 wirkt auf den drehbaren Schaft 68 ein, welcher die Zuteilungsplatte 22 zwischen zwei Arbeitspositionen bewegt. Die Verwendung einer Feder oder dergleichen ist für die Halterung der Zuteilungsplatte 22 in der dargestellten zweiten Arbeitsposition zu empfehlen, so daß die Zuteilungsplatte in der ersten Arbeitsposition nur dann gehalten wird, wenn die Betätigungsvorrichtung 70 für die Zuteilungsvorrichtung erregt wird.
Bei 72 ist ein Fühler für die Position der Zuteilungsvorrichtung vorgesehen, der einen Mikroschalter 74 enthält, welcher feststellt, daß die Zuteilungsplatte 22 voll in die zweite Arbeitsstellung geschwenkt ist, wenn dies erforderlich ist. Der Mikroschalter 74 wird durch die Erhöhung einer Nockenscheibe 76 aktiviert. Die Nockenscheibe 76 ist auf dem drehbaren Schaft 68 befestigt, so daß er sich gleichzeitig mit der Zuteilungsplatte 2 2 dreht. Der Fühler 72 für die Position der Zuteilungsvorrichtung gibt ein Zuteilungsvorrichtungs-Warnsignal G aus, wenn die Zuteilungsplatte 22 sich nicht in ihre zweite Arbeitsposition dreht, wenn sie es tun sollte. Für einen Fachmann ist es leicht,
030047/0953
anstelle der dargestellten Elemente ein fotoelektrisches Fühlersystern vorzusehen, das die gleiche Funktion ausführt.
Ein Verklemmen der Zuteilungsplatte 22 kann auftreten, wenn 1) eine Münzenpackung oder Münzenpackungen die erste Auslaßöffnung 64 der Rutsche 60 verstopfen, 2) wenn Münzenpackungen den ersten Behälter 26 und die Rutsche 60 ausfüllen und 3) wenn Münzenpakkungen oder lose Münzen zwischen die Zuteilungsplatte 22 und die gegenüberliegende Wand der Rutsche 60 eingeklemmt sind.
Steuerschaltungsanordnung
Die Steuerschaltungsanordnung 24 der dargestellten Münzen-Verpackungsmas chine enthält einen Zähler 80, der mit dem Impulsgenerator 34 der Zählstation 10 in Reihe geschaltet ist. Der Zähler 80 erzeugt das vorerwähnte Koinzidenzsignal B jedesmal dann, wenn er die vorgewählte Zahl (z.B. 50) der Ausgangsimpulse A vom Impulsgenerator 34 erhält. Der Impulsgenerator 34 spricht auf das Koinzidenzsignal B an und sperrt das Zählrad 30 gegen eine weitere Drehung.
Eine Störungsdetektorschaltung 82 ist mit ihren Eingängen mit dem Stapelfühler 42, dem Streifenfühler 52, dem Münzen-Fehlbetrag-Fühler 56 und dem Positionsfühler 72 für die Zuteilungsvorrichtung verbunden. Die Störungsdetektorschaltung 82 erzeugt drei Störungssignale H1, H2 und H3 in Abhängigkeit von den Ausgangssignalen von den Fühlern 42, 52, 56 und 72. Das erste Störsignal H1 entspricht dem Falschstapel-Signal D von dem Stapelfühler 42. Das zweite Störsignal H2 entspricht dem Signal E vom Streifenfühler 52 und dem Münzen-Fehlbetrag-Signal F vom Münzen-Fehlbetrag-Fühler 56. Das dritte Störsignal H3 entspricht dem Fehler-
030047/0953
signal G der Zuteilungsvorrichtung vom Positionsfühler 72 der Zuteilungsvorrichtung.
Eine Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung ist mit ihren Eingängen mit der Störungsdetektorschaltung 82 verbunden und erhält von dieser das erste Störsignal H1 und das zweite Störsignal H2. Die Ausgänge der Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung sind mit der Sperren-Betätigungsspule 40 und der Betätigungsvorrichtung 70 für die Zuteilungsvorrichtung verbunden. In Abhängigkeit von dem ersten Störsignal H1 liefert die Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung das Sperren-Öffnungssignal C zu der Spule 40, wodurch diese den Boden des Stapelzylinders 36 öffnet. Somit läßt der Stapelzylinder die falsch gestapelten Münzen durch die zweite Auslaßöffnung 66 der Rutsche 60 in den zweiten Behälter 28 fallen.
Ferner wird in Abhängigkeit von dem Steuersignal I von der Operations-Steuerschaltung 86, die im folgenden beschrieben wird, von der Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung ein Zuteilungs-Betätigungssignal J an die Betätigungsvorrichtung 70 für die Zuteilungsvorrichtung abgegeben, wodurch die Zuteilungsplatte 22 von ihrer zweiten Arbeitsstellung in ihre erste Arbeitsstellung bewegt wird. Die Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung gibt aber das Zuteilungs-Betätigungssignal J zu der erforderlichen Zeit nicht aus, wenn es von der Störungsdetektorschaltung 82 das zweite Störsignal H2 erhält. Die Zuteilungsplatte 22 bleibt dann in der zweiten Arbeitsstellung, wenn das Nicht-Zuführungs-Signal E durch den Streifenfühler 52 und das Münzen-Fehlbetrag-Signal F von dem Münzen-Fehlbetrag-Fühler 56 erzeugt wird.
030047/0953
Die Operations-Steuerschaltung 86 erzeugt in Abhängigkeit von einem Startsignal das Takt-Steuersignal I, um die verschiedenen Motoren und Spulen der Maschine für deren richtige Operation zu betätigen. Ein Eingang der Operations-Steuerschaltung 86 ist mit dem Zähler 80 verbunden und erhält von diesem das Koinzidenzsignal B. Bei Empfang des Koinzidenzsignals B veranlaßt die Operations-Steuerschaltung 86 die Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung, das Sperren-Öffnungssignal C an die Spule 40 zu liefern, in welchem Falle die Spule den Boden des Stapelzylinders 36 öffnet.
Wenn anschließend der Münzenträger 44 den Münzenstapel von der Stapelstation 14 in die Verpackungsstation 16 absenkt, veranlaßt die Operations-Steuerschaltung 86' die Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung, die Spule 40 zu entregen. Infolgedessen bewegen sich die Sperrplatten 38 zurück in ihre Schließstellung, wodurch der Boden des Stapelzylinders 36 wieder geschlossen wird. Gleichzeitig liefert die Operations-Steuerschaltung 86 ein Rückstellsignal K an den Zähler 80, um diesen zurückzustellen. Die Operations-Steuerschaltung 86 veranlaßt die Zählstation 10,die Zählung wieder aufzunehmen und die nächste Gruppe von zu verpakkenden Münzen einzuführen.
Die Operations-Steuerschaltung 86 ist ferner mit den Ausgängen der Störungs-Detektorschaltung 82 verbunden, um die drei Störsignale H1, H2 und H3 zu empfangen.Wenn die Störsignale H1 und H2 nicht zur Zeit der Beendigung der Münzenverpackungsoperation in der Verpackungsstation 16 eingegeben werden, veranlaßt die Operations-Steuerschaltung 86 die Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung, an die Betätigungsvorrichtung 70 für die Zuteilungsvorrichtung das Betätigungssignal J für die Zuteilungs-
030047/0953
vorrichtung zu liefern. Infolgedessen dreht sich die Zuteilungsplatte 22 aus der zweiten in die erste Arbeitsposition, so daß die korrekte Münzenpackung durch die Rutsche 60 in den ersten Behälter 26 fällt. Die Operationssteuerschaltung 86 veranlaßt die Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung und die Betätigungsvorrichtung 70 für die Zuteilungsvorrichtung, die Zuteilungsplatte 22 aus der ersten Arbeitsstellung zurück in die zweite Arbeitsstellung zu drehen, und zwar entweder nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit oder bei der Bestätigung, daß die Münzenpackung in den ersten Behälter 26 fällt.
Bei Erhalt des dritten Störsignals H3 von der Störungs-Detektorschaltung 82 unterbricht die Operations-Steuerschaltung 86 sofort die Operation der Münzen-Verpackungsmaschine. Wenn das dritte Störsignal während der Operation der Verpackungsstation 16 eingegeben wird, setzt die Operations-Steuerschaltung 86 nach Abschluß der Verpackungsoperation die Maschine außer Betrieb.
Arbeitsweise
Obwohl die Arbeitsweise der Münzen-Verpackungsmaschine sich aus der vorhergehenden Beschreibung ergibt, erfolgt eine weitere Erläuterung des Betriebes in der folgenden kurzen Beschreibung. Nach der Bewegung durch das Zählrad 30 fallen die einzelnen Münzen 12 in den Stapelzylinder 36, bis der Zähler 80 das Koinzidenzsignal B ausgibt. Die vorgewählte Zahl an Münzen sind nunmehr flach in dem Stapelzylinder 36 gestapelt.
Wie in Fig. 2A gezeigt, ist der Münzenträger 44 angehoben, und er ist in einer vorbeschriebenen Halteposition unter den Sperrplatten 38 gehalten, und zwar unter der Steuerung der Operations-
030047/0953
steuerschaltung 86, bevor die Sperrplatten geöffnet werden. Bei der Zuführung des Koinzidenzsignals B vom Zähler 80 an die Operations'-Steuerschaltung 86 liefert die Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung das Sperren-Öffnungssignal C an die Spule 40, wodurch diese veranlaßt wird, die Sperrplatten 38 zu öffnen. Darauf fällt der Münzenstapel auf den Münzenträger 44, der in dieser Haltposition in seiner angehobenen Stellung gehalten wird.
Eine oder mehrere der unteren gestapelten Münzen können aber von dem Münzenträger 44 herabfallen, wie es in den Fig. 2B und 2C dargestellt ist, während der Münzenstapel von den Sperrplatten 38 auf den Münzenträger herabgelassen wird. Solche losen Münzen fallen durch die Verpackungsstation 16 in die Rutsche 60. Da sich die Zuteilungsplatte 22 nun in der dargestellten zweiten Arbeitsposition befindet, werden die Einzelmünzen dadurch in den zweiten Behälter 28 gerichtet, und zwar durch die zweite Auslaßöffnung 66 der Rutsche 60.
Fig. 3A zeigt einen korrekten Münzenstapel, wie er von der Stapelstation 14 durch den Münzenträger 44 in die Verpackungsstation 16 herabgelassen wird. Auch während dieses Absenkvorganges können einige Münzen von dem übrigen Stapel abgleiten, und zwar beispielsweise aufgrund des Stoßes, der durch den Münzenträger 44 ausgeübt wird, wie es in Fig. 3B dargestellt ist. Diese losen Münzen fallen auch in die Rutsche 60 und werden durch die Zuteilungsplatte 22 in den zweiten Behälter 28 geleitet.
Trotz dieses zufälligen Herabfallens einer oder mehrerer Münzen wird der Rest des Münzenstapels mit einer vorbestimmten Länge des
030047/0953
Einwickelstreifens 18 in üblicher Weise verpackt, wobei in der Verpackungsstation 16 der Streifen 18 von seiner Rolle 18' durch eine nicht gezeigte geeignete Schneidvorrichtung abgetrennt wird. Wenn aber das Falthakenpaar 48 die Seitenkanten des Einwickelstreifens auf die gegenüberliegenden Enden des Münzenstapels umfaltet, stellt der Münzen-Fehlbetrag-Fühler 56 den Fehlbetrag der Münzen in der Packung fest und gibt das Münzen-Fehlbetrag-Signal F aus. Die Störungs-Detektorschaltung 82 liefert das Störsignal H2 an die Operations-Steuerschaltung 86, und zwar in Abhängigkeit von dem Münzen-Fehlbetrag-Signal F. Dadurch setzt die Operations-Steuerschaltung 86 die Maschine außer Betrieb, nachdem sie diese für den nächsten Zyklus der Verpackungsoperation vorbereitet hat.
Die weniger als die vorgewählte Anzahl an Münzen enthaltende Packung fällt in den zweiten Behälter 28, da sie durch die Zuteilungsplatte 22, die sich in ihrer zweiten Arbeitsstellung befindet, geführt wird. Die Maschine kann für den nächsten Verpackungszyklus wieder in Betrieb gesetzt werden, wenn die Operations-Steuerschaltung 86 das Startsignal erhält.
Wenn alle Münzen mit der gewünschten Anzahl richtig gestapelt und verpackt werden, veranlaßt die Operations-Steuerschaltung und die Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung, das Betätigungssignal J für die Zuteilungsvorrichtung auszugeben, wenn der Verpackungsvorgang beendet ist. Die Betätigungsvorrichtung für die Zuteilungsvorrichtung bewegt die Zuteilungsplatte 22 aus ihrer zweiten Arbeitsposition in die erste Arbeitsposition, und zwar in Abhängigkeit von dem Zuteilungs-Betätigungssignal J. Somit fällt bei dem Zurückziehen des Falthakenpaares 48 und des
030047/0953
Münzenträgers 44 die korrekte Münzenpackung in die Rutsche 60, die durch diese in den ersten Behälter 26 geführt wird. Da dann durch die Operations-Steuerschaltung 86 die Steuerschaltung 84 für die Betätigungsvorrichtung die Ausgabe des Zuteilungs-Betätigungssignals J an die Betätigungssvorrichtung 70 für die Zuteilungsvorrichtung beendet, kann die Zuteilungsplatte 22 aus der ersten Position in die zweite Position zurückkehren.
Die Zuteilungsplatte 22 kann nicht in die zweite Arbeitsposition zurückkehren, wenn irgendeine der vorher angegebenen Gründe vorliegt. Darauf liefert der Zuteilungs-Positionsfühler 72 das Zuteilungs-Störungssignal G an die Störungs-Detektorschaltung 82, und diese liefert das entsprechende Störsignal H3 an die Operations-Steuerschaltung 86. In Abhängigkeit von diesem Störsignal unterbricht die Operations-Steuerschaltung 86 die Zählung und den laufenden Verpackungsvorgang der Maschine, während der Grund für die Sperrung der Zuteilungsplatte 22 entfernt wird.
Aus der vorgehenden Beschreibung ergibt sich, daß alle Einzelmünzen, die in der Maschine auftreten, in den zweiten Behälter 28 geleitet werden können, wenn die Zuteilungsplatte 22 wenigstens während der Zeitspanne von der Beendigung der Stapelung der vorbestimmten Münzenanzahl bis zum Ende der Verpackung der gestapelten Münzen in der dargestellten zweiten Arbeitsposition gehalten wird. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel aber ist die Zuteilungsplatte 22 normalerweise in der zweiten Arbeitsstellung gehalten. Die Operations-Steuerschaltung 86 veranlaßt die Zuteilungsplatte 22, sich in die erste Arbeitsposition zu drehen und während einer bestimmten Zeitspanne im Anschluß an das Ende jeder Verpackungsoperation in dieser Position zu bleiben, voraus-
030047/09S3
gesetzt, daß die Störungssignale H1 und H2 zur Zeit der Beendigung des Verpackungsvorgangs nicht eingegeben werden.
Abwandlungen
Die wahlweise Abgabe von korrekten Münzenpackungen und Einzelmünzen gemäß der Erfindung ist auch möglich mit Hilfe anderer Einrichtungen als die Kombination der Zuteilungsplatte und der Rutschenkombination nach Fig. 1. Fig. 4 zeigt ein Beispiel einer solchen Abwandlung, bei welcher eine rohrförmige Rutsche 60a vorgesehen ist, die ein gekrümmtes Zuteilungs-Auslaßrohr 22a enthält, das an deren Auslaßende montiert ist. Korrekte Münzenpakkungen werden in den ersten Behälter 26 abgegeben, wenn sich das Zuteilungs-Auslaßrohr 22a in der mit ausgezogenen Linien dargestellten Position befindet, Bei einer Drehung des Auslaßrohres 20a um einen vorbestimmten Winkel in die strichpunktiert dargestellte Position ist das Abgabe-Auslaßrohr 22 auf den zweiten Behälter 28 gerichtet, der sich neben dem ersten Behälter 26 befindet. Die Einzelmünzen werden somit in den zweiten Behälter 28 geleitet.
Fig. 5 zeigt eine weiter abgewandelte Ausführung mit einer feststehenden Rutsche 60b mit einer einzigen Auslaßöffnung und mit einem Zuteilungsbehälter 22b, der unter der Rutsche angeordnet ist und sich in horizontaler Richtung hin und herbewegen kann. Eine Trennwand 90 trennt das Innere des Zuteilungsbehälters 22b in einen ersten Abschnitt 26b und einen zweiten Abschnitt 28b. Die Rutsche 60b läßt korrekte Münzenpackungen in den ersten Abschnitt 26b des Zuteilungsbehälters 22b fallen, wenn sich dieser Behälter in bezug auf die Rutsche in der dargestellten Position befindet. Wenn der Zuteilungsbehälter 22b um eine vorbestimmte
030047/0953
301P367
Strecke nach links bewegt wird, wie es in Fig. 5 angedeutet ist, läßt die Rutsche 60b die Einzelmünzen in den zweiten Abschnitt 28b fallen.
Weitere Abwandlungen und Abänderungen können von dem Fachmann ohne erfinderische Überlegung vorgenommen werden, ohne daß der Erfindungsgedanke verlassen wird.
η 3 η ρ L 7 / η π

Claims (7)

PATENTAN SPRÜCHE
1. Münzen-Verpackungsmaschine, in welcher eine beliebig wählbare Anzahl von Münzen durch eine Stapelvorrichtung gestapelt und anschließend durch eine Verpackungsvorrichtung verpackt werden, gekennzeichnet durch eine Abgabevorrichtung (20), die von der Verpackungsvorrichtung (16) aufeinanderfolgend die korrekten Münzenpackungen und auch Einzelmünzen erhält, die während der Zeit von der Vollendung der Stapelung jeder vorbestimmten Anzahl von Münzen bis zur Vollendung der Verpackung des Münzenstapels durch die Verpackungsvorrichtung (16) anfallen, durch eine der Abgabevorrichtung (20) zugeordnete Zuteilungsvorrichtung (22), die relativ zu der Abgabevorrichtung (20) zwischen einer ersten Arbeitsstellung, in welcher die Abgabevorrichtung (20) die richtigen Münzenpackungen in eine erste Abgabeposition abgibt, und einer zweiten Arbeitsstellung bewegbar ist, in welcher die Abgabevorrichtung (20) die Einzelmünzen in eine zweite Abgabeposition abgibt, durch eine Vorrichtung (70 bis 76) zur Bewegung der Zuteilungsvorrichtung (22) zwischen den beiden Arbeitsstellungen und durch eine Vorrichtung (84), welche die Bewegungsvorrichtung (70 bis 76) derart steuert, daß die Zuteilungsvorrichtung (22) wenigstens während der Zeit von der Beendigung
Bankhaus Merck. Finck & Co München
(BLZ 7OO3040Oi Konto Nr 254649
030047/0953
Bankhaus H. Aufhauser. München (BLZ 7OO3O60O) Konto Nr 26t3OO
Postscheck München
(BLZ TOO1OO8O) Konto Nr 2Ο9Ο4 8OO
TELEGR /CABLE: PATENTSENIOR
ORIGINAL INSPECTED
der Stapelung der vorgewählten Anzahl von Münzen bis zur Beendigung der Verpackung des Münzenstapels in der zweiten Arbeitsstellung gehalten wird.
2. Münzen-Verpackungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuteilungsvorrichtung (22) sich normalerweise in der zweiten Arbeitsstellung befindet und daß die Steuervorrichtung (84) die Bewegungsvorrichtung (70 bis 76) so steuert, daß die Zuteilungsvorrichtung (22) für eine vorbestimmte Zeitspanne im Anschluß an die Beendigung des Verpackungsvorgangs in der ersten Arbeitsstellung gehalten wird.
3. Münzen-Verpackungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung (82) zur Feststellung einer fehlerhaften Anzahl von Münzen in einer von der Verpackungsvorrichtung hergestellten Packung vorgesehen ist, welche die Zuteilungsvorrichtung (22) während der Abgabe der weniger als die vor— bestimmte Anzahl Münzen enthaltenden Packung in der zweiten Arbeitsstellung hält.
4. Münzen-Verpackungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung zur Feststellung der Zuteilungsvorrichtung in bezug auf die Abgabevorrichtung (20) vorgesehen ist.
5. Münzen-Verpackungsmaschine nach Anspruch 1,2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabevorrichtung (20) eine Rutsche oder dergleichen mit einer ersten, in die erste Abgabeposition führenden Auslaßöffnung (64) und einer zweiten, in die zweite Abgabeposition führenden Auslaßöffnung (66) versehen ist und daß
030047/0953
die Zuteilungsvorrichtung eine an der Rutsche oder dergleichen schwenkbar angeordnete Zuteilungsplatte (22) enthält, die zwischen der ersten Arbeitsstellung zur öffnung der ersten Auslaßöffnung (64) und Schließung der zweiten Auslaßöffnung (66) sowie der zweiten Arbeitsstellung zur Öffnung der zweiten Auslaßöffnung (6 6) und Schließung der ersten Auslaßöffnung (64) bewegbar ist.
6. Münzen-Verpackungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabevorrichtung (20) eine Rutsche (60) enthält und daß die Zuteilungsvorrichtung ein am Auslaßende der Rutsche angeordnetes, in die erste und die zweite Arbeitsstellung schwenkbares Auslaßrohr (22a) enthält.
7. Münzen-Verpackungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabevorrichtung (20) eine Rutsche oder dergleichen (60b) enthält und daß die Zuteilungsvorrichtung einen unter der Rutsche oder dergleichen (60b) angeordneten und zwischen den beiden Arbeitsstellungen hin und herbewegbaren Behälter (22b) mit einem ersten Abteil (26b) und einem zweiten Abteil (28b) aufweist, wobei der Behälter so bewegbar ist, daß er in der ersten Arbeitsstellung in seinem ersten Abteil (26b) die korrekten Packungen aus der Rutsche oder dergleichen (60b) aufnimmt und in der zweiten Arbeitsstellung in seinem zweiten Abteil (28b) die Einzelmünzen aus der Rutsche oder dergleichen (60b) aufnimmt.
0300A7/0953
DE19803018867 1979-05-17 1980-05-16 Muenzen-verpackungsmaschine Ceased DE3018867A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1979066646U JPS55166706U (de) 1979-05-17 1979-05-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3018867A1 true DE3018867A1 (de) 1980-11-20

Family

ID=13321860

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19803018867 Ceased DE3018867A1 (de) 1979-05-17 1980-05-16 Muenzen-verpackungsmaschine

Country Status (3)

Country Link
US (1) US4353195A (de)
JP (1) JPS55166706U (de)
DE (1) DE3018867A1 (de)

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS59124245A (ja) * 1982-12-24 1984-07-18 グローリー工業株式会社 硬貨包装機
JPH0682410B2 (ja) * 1988-08-31 1994-10-19 ローレルバンクマシン株式会社 硬貨包装機
JP2761699B2 (ja) * 1993-04-15 1998-06-04 ローレルバンクマシン株式会社 硬貨包装機
JP2986323B2 (ja) * 1993-12-17 1999-12-06 ローレルバンクマシン株式会社 硬貨包装機
US5573457A (en) * 1995-03-07 1996-11-12 Cummins-Allison Corp. Coin Wrapping system with touch screen device
US6499277B1 (en) 2000-02-22 2002-12-31 Cummins-Allison Corp. Coin wrapper
US7174693B2 (en) * 2005-07-15 2007-02-13 Diamond Machine Works, Inc. Article portioning head system
JP5216860B2 (ja) * 2008-09-04 2013-06-19 グローリー株式会社 硬貨包装機
US9003748B2 (en) * 2008-11-06 2015-04-14 Glory Ltd. Coin processing unit

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2644753A1 (de) * 1975-10-09 1977-04-14 Glory Kogyo Kk Muenzenverpackungsmaschine

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2278436A (en) * 1940-10-02 1942-04-07 Bell Telephone Labor Inc Telephone coin collector
US3874144A (en) * 1973-03-19 1975-04-01 Neo Dyne Ind Inc Apparatus for testing and emplacing flexible sealed packages
US3870136A (en) * 1974-06-10 1975-03-11 Henry Carl Voegeli Coin-operated latch mechanism with coin return means
JPS6015536B2 (ja) * 1977-11-25 1985-04-19 ロ−レルバンクマシン株式会社 硬貨包装機の硬貨不揃検知装置
US4162598A (en) * 1977-12-12 1979-07-31 Laurel Bank Machine Co., Ltd. Apparatus for removing irregular stack of coins

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2644753A1 (de) * 1975-10-09 1977-04-14 Glory Kogyo Kk Muenzenverpackungsmaschine

Also Published As

Publication number Publication date
US4353195A (en) 1982-10-12
JPS55166706U (de) 1980-12-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3928908C2 (de) Münzeinwickelmaschine
DE3516384C2 (de)
DE3440136C2 (de)
DE3324731C2 (de)
DE3231424A1 (de) Banknotenuebergabemechanismus in einer maschine zur automatischen annahme und ausgabe von banknoten
DE3789314T2 (de) Münzstapelvorrichtung.
DE2739088C2 (de) Münzensortier- und Münzeneinwickelvorrichtung
DE2425278C3 (de) Münzenzähl- und -verpackungsmaschine
DE3432796C2 (de)
DE3736263C2 (de)
EP1004098A1 (de) Geldein-/ausgabeautomat
DE2624049A1 (de) Selbstverkaeufer
DE2402962B2 (de) Muenzverpackungsmaschine
DE3018867A1 (de) Muenzen-verpackungsmaschine
DE3517848A1 (de) Maschine zur annahme, ausgabe und wiederausgabe von banknoten
DE19806029C1 (de) Vorrichtung zur Entnahme von Banknotenbündeln und Bereitstellung an einer Entnahmestelle
DE69410691T2 (de) Münzbehandlungsvorrichtung
DE3203213A1 (de) Banknoten-auszahlungsmaschine
DE3231402A1 (de) Stapeleinrichtungstraeger in einer maschine zur automatischen annahme und ausgabe von banknoten
DE68923388T2 (de) Vorrichtung zur Ausgabe von gedrucktem Papier und Verfahren zur Steuerung dieser Vorrichtung.
DE2945127C2 (de) Vorrichtung zur Ausgabe von Gegenständen
EP1409345B1 (de) Vorrichtung und verfahren zur ablage von losem blattgut
DE2158301C3 (de) Geidscheüiausgabegerät
DE60021781T2 (de) Automatischer Banknotenauswahl- und -ausgabetresor
DE3942186C2 (de) Münzenstapelvorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: BEHN, K., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 8134 POECKING

8125 Change of the main classification

Ipc: B65B 11/04

8131 Rejection