DE3018576C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für
ein aus mehreren Fahrstühlen bestehendes Liftsystem
mit Mikroprozessoren.
Derartige Liftsysteme bestehen aus mehreren einzelnen
Liften mit Fahrstuhl- bzw. Hubkörben, die über mehrere
Etagen fahren und unterschiedliche Antriebsvorrichtungen
besitzen. Der Benutzer auf einer bestimmten Etage
fordert einen Fahrstuhl durch Druck auf einen Rufknopf
an.
Für den Betrieb derartiger Liftsysteme sind verschiedene
Steuereinrichtungen bekannt.
Die DE-OS 28 02 526 und die GB-PS 15 97 641 beschreiben
eine Steuervorrichtung für Fahrstuhlanlagen mit einer
konzentrierten Gruppensteuerungseinrichtung. Diese
Gruppensteuerungseinrichtung koordiniert die diversen
Rufe und entscheidet, welche Fahrstuhlkabine welche
Operationen durchführt. Die außerdem vorgesehenen
Kabinensteuereinrichtungen werden von der zentralen,
konzentrierten Gruppensteuerungseinrichtung lediglich
angewiesen, ob sie den Fahrstuhl aufwärts oder abwärts
bewegen sollen. Versagt die Gruppensteuerungseinrichtung,
so steht das gesamte Liftsystem still.
Auch aus der US-PS 41 14 730 ist eine Steuereinrichtung
für ein Liftsystem mit einem Zentralprozessor bekannt.
Dieser Zentralprozessor verteilt die ihm zugeführten
äußeren Rufe entsprechend bestimmter Vorgaben
und Möglichkeiten an einzelne untergeordnete Prozessoren.
In der US-PS 40 81 059 wird ein gemeinsames Auswahlelement
favorisiert, das die endgültige Steuerung eines
Liftsystems übernimmt.
Um dem völligen Stillstand des Liftsystems bei Defekten
entgegenzuwirken, ist außerdem vorgeschlagen worden,
nach Ablauf vorgegebener Zeitspannen eine Reserve-Umkehrbetriebsweise
einzuführen, bei der alle äußeren Rufe
auf alle Lifte verteilt werden. Durch die jetzt unkoordinierte
Bewegung der einzelnen Lifte entstehen jedoch
erhebliche Wartezeiten durch mehrfaches Reagieren
der einzelnen Fahrstühle auf jeden Ruf. Bestimmte Ausfälle
können auch bei dieser Betriebsweise zum vollständigen
Stillstand des Liftsystems führen.
Bekannt ist außerdem vor allem bei besonders großen,
vielen Etagen bedienenden Liftsystemen eine Steuerung
ähnlich dem Busverkehr. Jedem Lift werden bestimmte
Etagen zugeordnet, beispielsweise bedient der erste
Lift nur die Etagen 1, 5, 9 etc. und der zweite Lift nur
die Etagen 2, 6, 10 etc. Bei Stillstand einiger Lifte
aufgrund von Reparatur oder Wartung können dann einzelne
Etagen überhaupt nicht mehr bedient werden.
Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, die Zuverlässigkeit
von Steuereinrichtungen für Liftsysteme dadurch
zu verbessern, daß einem völligen Stillstand des
Systems bei Defekten entgegenwirkt und bei Ausfall
einer Kabine nicht nur auf einen Notbetrieb umgeschaltet
wird, sondern die anderen Kabinen in möglichst vollem
Umfang weiterbetrieben werden.
Diese Aufgabe wird durch eine Steuereinrichtung für
ein aus mehreren Fahrstühlen bestehendes Liftsystem
mit Mikroprozessoren gelöst, in dem
- a) jedem Fahrstuhl eine separate Mikroprozessoren aufweisende Datenverarbeitungseinheit zugeordnet ist,
- b) jede Datenverarbeitungseinheit des verbundenkontrollierten, aus mehreren Fahrstühlen bestehenden Liftsystems in Verbindung mit anderen Datenverarbeitungseinheiten den ihr zugeordneten Fahrstuhl und das Liftsystem steuert, wobei
- c) die Datenverarbeitungseinheiten untereinander gleichrangig sind,
- d) die Datenverarbeitungseinheiten Datenspeicher aufweisen,
- e) den Datenspeichern einer jeden Datenverarbeitungseinheit die gleichen Daten betreffend äußere Rufe zugeführt werden,
- f) jede Datenverarbeitungseinheit eines Systemschiene aufweist, an die eine oder mehrere der Mikroprozessoren, eine oder mehrere der Datenspeicher und eine oder mehrere Datenübertragungseinheiten angeschlossen sind, und in dem die Systemschiene jeder Datenverarbeitungseinheit über einen Optokoppler galvanisch isoliert an andere Schienen angeschlossen ist.
Gegenüber dem Stand der Technik ist mit der vorliegenden
Erfindung die Steuerung in Datenverarbeitungseinheiten
dezentralisiert, und zwar in eine Datenverarbeitungseinheit
je Fahrstuhl. Fällt in diesem Falle eine Einheit
aus, so können die übrigen Fahrstühle des Liftsystems
weiterbetrieben werden, und zwar entsprechend
der Erfindung ohne daß Änderungen im System durchgeführt
werden müssen, ohne daß Reservesteuersysteme vorgesehen
wären oder der Betrieb des Liftsystems insgesamt
mehr als durch den Ausfall des einen Fahrstuhls
bedingt verlangsamt werden müßte.
Beim Einsatz von Mikroprozessoren sind bisher im Vergleich
mit der herkömmlichen Technik Probleme aufgetreten.
Bei Liftsystemen werden die Mikroprozessoren
nämlich unter relativ schwierigen Bedingungen betrieben.
Die auftretenden Spannungen und Ströme sind verglichen
mit den bestehenden Bedingungen sehr klein.
Die Datenübertragung und die Datenverarbeitung gehen
außerordentlich schnell vor sich. Dies hat zur Folge,
daß es zur gegenseitigen Störung der Daten kommt. Dieses
Problem läßt sich zwar generell lösen, indem man
die Mikroprozessoren ordnungsgemäß von der Umgebung
galvanisch isoliert. Zur Isolation benutzt man üblicherweise
Relais oder sog. Optokoppler. Angesichts der beträchtlichen
räumlichen Ausdehnung der Liftsysteme und
der erheblichen Anzahl von Ankunfts- und Abfahrtsstellen
und den vielen Verbindungen der äußeren Rufe zu den
verschiedenen Steuereinheiten ist der Einsatz von Optokopplern
in jeder Rufleitung vom wirtschaftlichen Standpunkt
aus sehr ungünstig. Optokoppler sind entweder
sehr teuer oder, sofern preisgünstigere Optokoppler
eingesetzt werden, sehr störanfällig. Der Einsatz der
Optokoppler in größerer Zahl in einem Liftsystem vergrößert
die theoretische Defektwahrscheinlichkeit des
ganzen Systems erheblich, so daß die Gesamtunterbrechungszeit
bis zu mehreren Monaten anwachsen kann. Der
alternative Einsatz Optokoppler höherer Qualität in
großer Anzahl wird zu einer erheblichen Verteuerung
der Steuereinrichtung.
Bei einem Einsatz von nur zwei Optokopplern pro äußerer
und innerer Rufleitung werden bei einem Liftsystem
mittlerer Größe mit beispielsweise 4 Fahrstühlen und
16 Etagen bereits zur Trennung der Rufleitungen für
jeden Fahrstuhl 92, insgesamt 428 Optokopplern benötigt.
Durch die erfindungsgemäße Steuereinrichtung kann
die Zahl der Optokoppler erheblich reduziert werden,
ohne daß die Zuverlässigkeit des Liftsystems leidet.
Ein besonders zweckmäßiger Einsatz der Optokoppler
wird dann erreicht, wenn jede Datenverarbeitungseinheit
eine Systemschiene aufweist, an die eine oder mehrere
der Mikroprozessoren, eine oder mehrere der Datenspeicher
und eine oder mehrere Datenübertragungseinheiten
angeschlossen sind, und wenn die Systemschiene
jeder Datenverarbeitungseinheit über einen Optokoppler
galvanisch isoliert an andere Schienen angeschlossen
ist. Die Anzahl der benötigten Optokoppler (auch Optoisolatoren
genannt) ist dann außerordentlich gering.
Durch die Dezentralisierung der Steuerung des Liftsystems
bzw. der Liftbatterie ist die Steuereinrichtung
auch bei Fehlfunktionen in einzelnen Einheiten in
der Lage, weiterzuarbeiten, so daß die Operation des
gesamten Liftsystems nicht mehr von der Zuverlässigkeit
eines Teils abhängig ist.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist
dadurch gekennzeichnet, daß in die Datenspeicher der
Datenverarbeitungseinheiten Steuerstrategien für gleichartige
Schrittfolgen aller Lifte implementiert sind.
Dadurch erhält man den Vorteil, daß alle Steuerungsvorgänge
und -einheiten in dem Liftsystem identisch
sind, was ihre Herstellung, Überprüfung und Wertung
sehr einfach gestaltet.
Es kann zweckmäßig sein, wenn die Datenverarbeitungseinheiten
eine gleichzeitige Steuerung des Liftsystems
durchführen. Der dadurch gewonnene Vorteil besteht
darin, daß bei Auftreten eines Fehlers in einem Teil
des Liftsystems die Steuerung mit den vorhandenen
Daten fortgesetzt werden kann, statt daß ein Neubeginn
der Steuerung im Falle eines zentral kontrollierten
Systems notwendig ist.
Vorteilhaft ist es, wenn allen Datenverarbeitungseinheiten
aller Fahrstühle des Liftsystems alle äußeren
Rufe zugeführt werden. Der Vorteil besteht darin,
daß die Arbeitsweise des gesamten Liftsystems nicht
durch getrennte äußere Rufgedächtnisse stillgelegt
werden kann, in denen Fehler auftreten könnten.
Von Vorteil ist es, wenn die Datenübertragungseinheiten
so miteinander verbunden sind, daß von jeder Datenverarbeitungseinheit
der Fahrstühle wenigstens ein
direkter Kommunikationsweg zu allen anderen Datenverarbeitungseinheiten
der Fahrstühle führt. Dies hat
den Vorteil, daß im Falle eines Fehlers in einer Datenübertragungseinheit
wenigstens ein indirekter Kommunikationsweg
von jeder Datenverarbeitungseinheit zu jeder
anderen Datenverarbeitungseinheit verbleibt, zumindest
bei Liftsystemen mit drei oder mehr Liften.
Zweckmäßigerweise zeichnet sich die Datenverarbeitungseinheit
dadurch aus, daß die Datenverarbeitungseinheiten
eine Reihe von Schritten auf der Basis ausführen,
auf der über die Datenübertragungseinheiten Signale
zu den anderen Datenverarbeitungseinheiten übertragen
werden derart, daß Datenprozeßzyklen erzeugt werden,
welche in allen Datenverarbeitungseinheiten der Steuereinrichtung
die gleiche Länge besitzen.
Dies hat den Vorteil, daß die Lagekodierung in der
Datenübertragung angewendet werden kann, wodurch die
Zahl der zu übertragenden Daten vermindert wird. Dies
vereinfacht das Überprüfen und die Wartung der Datenübertragungswege.
In bestimmten Fällen ist es von Vorteil, wenn in jeder
der Datenverarbeitungseinheiten, welche Signale übertragen
oder empfangen, das erste Signal bzw. das sog.
Synchronisierungssignal übertragen werden kann, und
daß dann, wenn die das Synchronisierungssignal aussendende
Datenverarbeitungseinheit mit der Übertragung
aufhört, eine beliebige andere Datenverarbeitungseinheit
den nächsten Zyklus durch Aussenden weiterer Synchronisierungseinheiten
zu den anderen Datenverarbeitungseinheiten
ihrerseits starten kann.
Dies hat den Vorteil, daß im Fall, daß in einem Teil
der Steuereinrichtung ein Fehler auftritt, das System
dennoch weiterarbeitet und eine volle Synchronisierung
aufrechterhält, auch wenn der Fehler genau dort auftritt,
wo in dem betreffenden Augenblick die Synchronisierungssignale
den anderen Datenverarbeitungseinheiten
zugeleitet werden.
Weiterhin wird es bevorzugt, wenn während des Datenprozeßzyklus
jede Datenverarbeitungseinheit eine Reihe
von Schritten ausführt, bei denen während des Datenprozeßzyklus
für jede Datenverarbeitungseinheit ein
oder mehrere äußere Rufe ausgewählt werden.
In einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
daß jede Datenverarbeitungseinheit dann, wenn während
der Ausführung der Schrittserie ein freier Ruf oder
ein Ruf beobachtet wird, der mit einer Verbuchungsmarkierung
von geringerer Geschwindigkeit im Vergleich
mit der eigenen laufenden Situation versehen ist,
eine andere Schrittserie ausführt derart, daß diese
Datenverarbeitungseinheiten, welche bei der Ausführung
der ersten Schrittserien noch nicht die in Frage stehenden
äußeren Rufe registriert haben, ein Hinweis auf
diese erhalten, solange sie die erste Schrittreihe
ausführen und bevor sie bei der Ausführung an den
Punkt gelangen, an dem der äußere Ruf zu beobachten
ist.
Der Vorteil dieser Merkmale besteht darin, daß die
Datenverarbeitungseinheit, welche die Informationen
erhält, nicht irgendwelche Vergleiche in bezug auf
die ankommende eingeschriebene Information anzustellen
braucht. Sie braucht daher auch nicht darauf zu achten,
welche Steuereinrichtung welche Informationen ausgesendet
hat. Dies bedeutet, daß die Rufauswahl und
das Verbuchungssystem (call selection and booking
system) von der Größe des Liftsystems unabhängig sind.
Bei einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen,
daß gleichzeitig mit der Ausführung der zweiten Schrittreihe
die erste Schrittreihe ihren Fortgang nimmt,
bis alle äußeren Rufe verarbeitet worden sind, oder
bis alle Prüfvorgänge ausgeführt worden sind, und
daß dann, wenn dabei zusätzliche äußere Rufe beobachtet
werden, welche mit einer Verbuchungsmarkierung von
niedrigerer Geschwindigkeit im Vergleich zu der der
laufenden Situation festgestellt werden, die oben
erwähnte zweite Schrittreihe für diesen zweiten Ruf
wiederholt wird, jedoch in einer solchen Weise, daß
bei jedem Zyklus die Signale eine niedrigere Geschwindigkeit
als im vorhergehenden Zyklus aufweisen, wobei
die Zahl der Zyklen regelmäßig klein, insbesondere
zwei, drei oder vier ist.
Der Vorteil besteht darin, daß der Liftservice in
einem Gebäude sich um einen Punkt herum zentriert,
wo die Rufe am zahlreichsten auftreten.
Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen,
daß die Datenverarbeitungseinheiten gleichzeitig
arbeiten und nach Durchlaufen der Datenprozeßzyklen
alle die gleichen Informationen bezüglich der
äußeren Rufe besitzen.
Das bedeutet nicht, daß die Einheiten synchron arbeiten
müssen.
Es kann zweckmäßig sein, wenn die Datenübertragungseinheiten
so miteinander verbunden sind, daß von jeder
Datenverarbeitungseinheit wenigstens ein indirekter
Kommunikationsweg zu allen anderen Datenverarbeitungseinheiten
führt.
Dies bedeutet, daß die erforderliche Zahl der Datenübertragungswege
gering bleibt.
Es kann auch zweckmäßig sein, wenn ein Zentralspeicher
für die äußeren Rufe vorgesehen ist, der mit allen
Datenverarbeitungseinheiten des Liftsystems verbunden
ist.
Dadurch kann ein Konflikt zwischen unterschiedlichen
Datenverarbeitungseinheiten zuverlässig vermieden
werden.
Weiterhin kann es zweckmäßig sein, wenn jedem äußeren
Ruf eine Wertung abhängig davon angefügt wird, wie
viele in den Lift wollende Personen pro Etage das
Überwachungssystem meldet.
Der Vorteil besteht darin, daß die Steuerstrategie
für das Liftsystem exaktere Entscheidungen treffen
kann, die eine raschere Beförderung im Schnitt jeder
Person, die das Liftsystem benutzen will, bewirkt.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn über den Optokoppler
Daten von den Datenverarbeitungseinheiten an die Antriebseinrichtungen
bzw. von den Antriebseinrichtungen
zu den Datenverarbeitungseinheiten übertragen werden
können, wobei der Optokoppler so ausgebildet ist,
daß die Daten von den Antriebseinrichtungen eine Unterbrechung
für die Datenverarbeitungseinheiten auslösen
können.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer
Zeichnungen näher erläutert. In den Figuren ist dabei
wie üblich die Blockschaltdarstellung gewählt. Eine
durchgezogene dicke Linie stellt dabei jeweils eine
Mehrzahl von im wesentlichen äquivalenten Verbindungen
dar, die nicht Daten in synchronisierter Zeit übertragen.
Verbindungen, auf denen Daten in zeitsynchronisierter
Weise übertragen werden, sind in Form eines getrennten
relativ schmalen Feldes wiedergegeben. Wenn es sich
nur um einzelne oder sehr wenige Steuerleitung
handelt, sind diese durch einzelne Linien wiedergegeben.
Die Signalrichtung verläuft von links nach rechts
oder von oben nach unten, sofern nicht in bestimmten
Fällen anderes angegeben ist. In diesem Falle ist
die abweichende Signalrichtung durch Pfeile deutlich
angemerkt.
Im Interesse der Einfachheit sind auch die meisten
Module in Blockschaltbildern wiedergegeben. Die Bezeichnung
der Blöcke entspricht der allgemeinen Praxis.
Dies ermöglicht einem Fachmann ein leichteres Verständnis,
sowohl der grundsätzlichen Arbeitsweise
eines jeden Blockes als auch der anderen Verbindungen
sowie der zugehörigen Schaltkreise, die in dem Block
nicht im einzelnen wiedergegeben sind.
Es zeigen:
Fig. 1 in vereinfachter Blockdarstellung ein Liftsystem;
Fig. 2 in vereinfachter Blockdarstellung die Datenverarbeitungseinheiten
einer Steuervorrichtung
für einen einzelnen Fahrstuhl des Liftsystems;
Fig. 3 das Schaltbild einer Rufadaptereinheit;
Fig. 4 das Schaltbild eines Eingangs-/Ausgangskreises;
Fig. 5 das Schaltbild eines Optokopplers;
Fig. 6 das Schaltbild einer Datenübertragungseinheit;
Fig. 7 das Schaltbild eines Mikroprozessors;
Fig. 8 das Schaltbild einer Speichereinheit;
Fig. 9 eine andere Darstellung des Schaltbildes eines
Optokopplers;
Fig. 10 eine Übersicht des zeitlichen Ablaufs bei
Rufauswahl und Datenübertragung;
Fig. 11 ein Flußdiagramm der Vorgänge bei der Steuerung
des Liftsystems und
Fig. 12 eine andere Darstellung des Liftsystems.
Die vereinfachte Übersichtsdarstellung gemäß Fig.
1 zeigt ein Liftsystem mit einer Reihe von Datenverarbeitungseinheiten
1, 2, 3 für Fahrstuhlkörbe. Zugehörig
zu den Datenverarbeitungseinheiten 1, 2, 3 sind mehrere
Antriebseinrichtungen für die Fahrstuhlkörbe vorgesehen.
Für einen der Fahrstühle, nämlich den der Datenverarbeitungseinheit
1 zugeordneten Fahrstuhl, ist der
Fahrstuhlkorb 6, das zugehörige Gegengewicht 7, eine
der Seilscheiben 8 sowie innerhalb des Fahrstuhlkorbes
6 die Fahrstuhlkorbrufknöpfe und -anzeigen 9 dargestellt.
Schematisch wiedergegeben sind auch die Rufknöpfe
auf den Etagen, nämlich die Rufknöpfe 10 für
Aufwärtsfahrt und die Rufknöpfe 11 für Abwärtsfahrt.
Die gleiche Fig. 1 zeigt außerdem, daß alle Rufe,
die von einer Etage kommen, allen Datenverarbeitungseinheiten
1, 2, 3 für die Fahrstuhlkörbe 6 über eine gemeinsame
Rufverbindungsleitung 12 zugeleitet werden.
Die inneren Rufe, die aus einem Fahrstuhlkorb 6 über
die Fahrstuhlkorbrufknöpfe 9 kommen, sind mit den
Datenverarbeitungseinheiten 1, 2, 3 des zugehörigen
Fahrstuhlkorbes 6 durch eine Leitung 13 verbunden.
Die Datenverarbeitungseinheiten 1, 2, 3 eines jeden
Fahrstuhlkorbes 6 bestehen aus 4 Hauptelementen, nämlich
einem Mikroprozessor 14, einer Rufadaptereinheit
15, einer Datenübertragungseinheit 17 und einer Adaptereinheit
16 für die Antriebseinrichtung 4. Die Adaptereinheit
16 weist dabei mehrere Eingangs-/Ausgangseinheiten
29 auf, wie noch im Zusammenhang mit Fig.
2 erläutert wird.
Die Zahl der Datenübertragungseinheiten 17 hängt von
der Zahl der Fahrstühle des Liftsystems ab. Von jeder
Datenübertragungseinheit 17 führt dabei eine Verbindung
zu jeder anderen Datenübertragungseinheit 17 in den
anderen Datenverarbeitungseinheiten 1, 2, 3.
Die Datenverarbeitungseinheiten 1, 2, 3 der Fahrstuhlkörbe
6 sind untereinander gleich. Fig. 2 zeigt vereinfacht
eine solche, im weiteren Verlauf mit dem Bezugszeichen
18 versehene Datenverarbeitungseinheit.
Sie weist eine Systemschiene 21, eine andere Schiene
22 sowie einen Optokoppler 23 auf. Mit der Systemschiene
21 sind ein oder mehrere Mikroprozessoren 14 verbunden,
die ihrerseits ein oder mehrere Mikroprozessoren 24
aufweisen können.
Weiterhin sind mit der Systemschiene 21 ein oder mehrere
Datenspeicher 25 und eine oder mehrere Datenübertragungseinheiten
17 verbunden.
Mit der anderen Schiene 22, die auch als Liftschiene
bezeichnet werden könnte, sind eine oder mehrere der
Rufadaptereinheiten 15, eine oder mehrere Eingangs-/Ausgangseinheiten
28 zur Verbindung mit der Antriebseinrichtung
4 für den Fahrstuhlkorb 6 und eine davon
getrennte Eingangs-/Ausgangseinheit 29 verbunden,
die zu der entsprechenden Eingangs-/Ausgangseinheit
29 der anderen Datenverarbeitungseinheiten 18 führt.
Die Verbindungen der verschiedenen Einheiten zu den
Schienen 21, 22 entspricht üblicher Praxis und wird
durch die Hersteller der entsprechenden Schaltkreise
vorgegeben.
Fig. 3 stellt vereinfacht eine der Rufadaptereinheiten
15 dar. Diese weist eine Signalauswahlschiene 31 für
die Liftschiene 22, eine Signalgruppenauswahl 32 und
eine Signalempfangsleitung 33, eine Signalübertragungsleitung
34 und eine Steuerleitung 35 für das Einschreiben
auf.
Zwei Adapterkreise 36, 38 sind zum Anschluß an die
Rufleitungen vorgesehen, die zu den Rufen 10, 11 führen.
Diese Adapterkreise 36, 38 haben die Aufgabe, die ankommenden
Rufe von den Rufknöpfen 9, 10, 11 zu empfangen
und eine nachfolgende Überprüfung zu ermöglichen.
Diejenigen Leitungen, auf denen ein Ruf eingeschrieben
worden ist, können dann identifiziert werden. Eine
entsprechende Information wird über die Schiene 22
dem Mikroprozessor 24 zugeleitet.
Weiter sind Adapterkreise 37, 39 vorgesehen. In diesen
kann der Inhalt des angekommenen Rufes gespeichert
werden, nachdem er in dem Mikroprozessor 24 verarbeitet
worden ist. Das Auslesen und Einspeichern erfolgt
mit Hilfe der in der Fig. 3 dargestellten verschiedenen
Schienen und Leitungen. Die Maßnahmen sind im einzelnen
aus dem Stand der Technik bekannt und brauchen daher
hier nicht detailliert dargestellt zu werden.
Fig. 4 zeigt die Eingangs-/Ausgangseinheit 28 im
einzelnen. Neben verschiedenen Schienen und Leitungen,
die bereits im Zusammenhang mit Fig. 3 erläutert
wurden, ist eine Frageleitung oder Unterbrechungsschiene
41 vorgesehen. Weiterhin weist die Eingangs-/Ausgangseinheit
28 eine Vorverarbeitungseinheit 42 für die
Eingangskreise, einen Speicherkreis 43 für die Ausgänge
und einen Speicherkreis 44 für die Eingänge auf.
Der Speicherkreis 44 ist so ausgebildet, daß er eine
Überprüfung der Eingangsleitungen nacheinander ermöglicht,
derart, daß bei dieser Überprüfung die aktiven
Eingangsleitungen festgestellt werden.
Die Eingangs-/Ausgangseinheit 28 weist weiterhin in
Verbindung mit den erwähnten Eingangsleitungen Schaltkreise
zur Feststellung der Ankunftszeit der Signale
auf. Dabei sind Einheiten 45, 46 und 47 vorgesehen,
die eine sogenannte Unterbrechungsforderung an den
Mikroprozessor 24 bilden und weitergeben. Eine Einheit
48 ermöglicht es dabei, daß die in der als Speicherkreis
ausgebildeten Einheit 45 gespeicherte Unterbrechungsforderung
wieder gelöscht wird. Die Einheit
46 führt nacheinander eine Überprüfung der Unterbrechungsforderungen
durch, so daß die aktiven Leitungen
für die Unterbrechungsforderung identifiziert werden
können. Die Einheit 47 führt an den Leitungen für
die Unterbrechungsforderungen eine sogenannte ODER-Operation
durch, die aus dem Stand der Technik bekannt
ist.
Fig. 5 zeigt den Optokoppler 23 im einzelnen. Dieser
umfaßt Teilschienen der Systemschiene 21, einer Adressenschiene
52, einer Datenschiene 52 und einer Steuerschiene
53. Die Aufgabe des Optokopplers 23 besteht
darin, die Datenverarbeitungsteile von den übrigen
Steuer- und Antriebsteilen des Liftes galvanisch zu
trennen. Hierzu weist der Optokoppler 23 galvanisch
isolierende Einheiten 54 auf. Diese enthalten üblicherweise
verwendete Optoisolatorkreise und zugehörige
Komponenten. Der Optokoppler 23 ist mit dem Datenverarbeitungssystem
verbunden und verwendet hierzu eine
Unterbrechungslogik 55.
Der zur Unterbrechung benötigte Kode wird in der Kodierungseinheit
56 bestimmt. Der Prioritätskode für
die Unterbrechung wird in einem Kreis 57 bestimmt.
Die Kodierungseinheit 56 und der Kreis 57 entsprechen
dem Stand der Technik.
Für das Unterbrechungssystem der Mikroprozessoren
ist ein bekanntes System mittlerer Geschwindigkeit
eingesetzt worden. Diejenigen Elemente, die unterbrochen
werden können, sind kettenartig miteinander
verbunden. Der Optokoppler 20 ist dann Teil dieser
Kette. Sein inneres Unterbrechungssystem basiert auf
programmierter Identifizierung. Auf eine nähere Erläuterung
soll verzichtet werden, da sie zum Verständnis
der Erfindung hier nicht beiträgt.
Die Signalgruppenauswahl 32 für die Lichtschiene 22
sieht zwei Leitungen für jede Einheit vor. Die Informationen
für diese Leitungen werden in einer Einheit
58 aus den aktuellen Daten von der Adressenschiene
51 gewonnen, und zwar durch Demultiplexierung.
Zum Optokoppler 23 gehören außerdem Teile der bereits
oben erwähnten Schienen bzw. Leitungen 31, 32, 33, 34, 35
und 41.
Fig. 6 zeigt Einzelheiten der Datenübertragungseinheit
17. Auch zu dieser gehören wiederum Teilabschnitte
der Systemschiene 21, der Adressenschiene 51, der
Datenschiene 52 und der Steuerschiene 53. In der Datenübertragungseinheit
17 sind diese Schienen mit der
oben erwähnten Unterbrechungslogik 55 sowie mit der
Kodierungseinheit 56 verbunden.
Mit den Schienen und Leitungen ist ein Umsetzer oder
Konverter 61 für Reihen/Parallel- und Parallel/Reihen-Umsetzung
verbunden. An diesen sind ein Kodetransformator
62, ein Signalfrequenzerzeuger 63 und ein Kristall
64 gebunden. An den Konverter 61 sind außerdem zwei
Optokoppler 65 und 66 angeschlossen.
Die Datenübertragungseinheit 17 ist mit den Einrichtungen
zur Prozeßunterbrechung des Systems auf ähnliche
Weise verbunden wie die zuvor im Zusammenhang mit
Fig. 5 beschriebene Einheit. Betreffend die Formulierung
der Systemunterbrechungserfordernisse identifiziert
der Kreis selbst intern direkt die Unterbrechungen
der Übertragung und des Empfanges. Die aufgeführten
Elemente im einzelnen sind Stand der Technik,
ebenso das Datenübertragungsverfahren, das dem sogenannten
Stromschleifenprinzip entspricht.
Fig. 7 zeigt einen Mikroprozessor 24. Die Systemschiene
21 ist mit einem zentralen Einheitenkreis
72 sowie den Hilfskreisen, dem Auslesespeicher 73
und einem Lese/Schreib-Speicher 75, einem die Unterbrechungsforderungen
verarbeitenden Kreis 76 und einem
als Reihenschaltung ausgebildeten, die übertragenen
Daten weiterleitenden Kreis 77 verbunden. Die Anordnung
ist derart, daß ein Zeitkreis sowie der Kreis 77 direkt
Unterbrechungen in dem die Unterbrechungsforderungen
verarbeitenden Kreis 76 induzieren. Diesem Kreis 76
liegen auch die Unterbrechungen aus den o. g. Einheiten
17, 28 und 29 vor, die mit dieser Unterbrechung in
anderen Aspekten als für den Zeitablauf äquivalent
sind.
Der Kreis 77 ist ebenfalls mit zwei Optokopplern 78
verbunden. Auch die Gestaltung dieser Einheit ist
als solche bekannt.
Fig. 8 zeigt eine schematische Darstellung des Datenspeichers
25. Mit den hier durchlaufenden Teilen der
Schienen des Systems sind Pufferkreise 81 und 82 verbunden.
Hieran sind ein Auslesespeicher 83 sowie ein
Lese/Schreib-Speicher 84 sowie Steuerkreise 85 angeschlossen.
Die Steuerklasse 85 steuern die Pufferkreise
81 und 82 sowie die Speicher 83 und 84. Alle Kreise
entsprechen dem Stand der Technik.
Fig. 9 zeigt einen Optokoppler 23, wiederum mit Teilen
der Adressenschiene 51, der zugehörigen Datenschiene
52 und der Steuerschiene 53.
Die Symbole A0-A15 sind den Adressenleitungen der
Adressenschiene 51 zugeordnet. Mit DB0 ist die erste
Leitung der Datenschiene 53 und mit W und INT sind
die beiden Steuerleitungen für die Steuerschiene 53
bezeichnet.
Weiterhin sind übereinstimmend mit der allgemeinen
Praxis logische Symbole vorgesehen. Alle dargestellten
Bauelemente und Schaltkreise sind bekannt und im Handel
erhältlich. Die Symbole kennzeichnen ihre Typenbezeichnungen.
Der Einfachheit halber sind Teile des
Schaltkreises fortgelassen. Die benachbart der rechten
Seite der Darstellung angeführten Signale werden den
Adaptereinheiten aus den o. g. Figuren zugeführt. Das
Signal EXP ist nur in dem weitergeführten System verwendet,
wie es in der Figur auch mit C gekennzeichnet
ist.
Die mit den Leitungen der Steuerschiene 53 verbundenen
Leitungen entsprechen üblichen Prinzipien. Im Interesse
der Klarheit ist eine Anzahl von Hilfskomponenten
in der Figur nicht dargestellt. Vorgesehen sind Puffer-
oder Invertorkreise 94, Kreise 95, die eine synchronisierte
Adressierung mit dem Computer selbst gestatten
und Kreise 96 zur Synchronisierung weiterer Aktivitäten
des Computers. Die Einheiten 54 entsprechen den oben
erwähnten Optokopplern. Der Kreis 97 ist eine Demultiplexeinheit.
In Fig. 10 ist der zeitliche Ablauf für die Rufauswahl
und die Datenübertragung näher dargestellt. Die
Zeitachse ist nach rechts aufgetragen. Nach oben ist
die Numerierung der Etagen aufgetragen; die entsprechende
Achse ist mit 108 bezeichnet.
Unterhalb dieser Achse 108 für die Etagen ist längs
der Zeitachse in Form rechteckiger Blöcke jede einzelne
Phase bzw. jeder einzelne Zyklus aufgetragen. Die
für ihn vorgesehene Zeitdauer ist aus seiner Längserstreckung
nach rechts zu entnehmen, wobei diese
Achse teilweise unterbrochen dargestellt ist, da einige
der Zyklen nicht im gleichen Maßstab dargestellt werden
können.
Der Zyklus 101 ist für die Synchronisierung vorgesehen,
der Zyklus 102 für die Spezialauswahl, der Zyklus
103 für die normale Auswahl, der Zyklus 104 für weitere
Mitteilungen, der Zyklus 105 für die Durchführung
eines Tests. Während des Zyklus 106 findet eine Rückstellung
verschiedener Speicher und eine Löschung
des Ruflichts statt. Dies wird im einzelnen noch weiter
unten beschrieben. Die Gesamtlänge aller Zyklen einschließlich
der Pausen, also der Datenverarbeitungsprozeß
insgesamt, wird mit 107 als Bezugszeichen gekennzeichnet.
Nach oben ergibt sich noch während der Zyklen 102
und 103 jeweils ein Fortschreiten der Auswahl. Die
sich daraus ergebenden Kurven sind mit 109 bzw. 110
wiedergegeben.
Fig. 11 zeigt ein Flußdiagramm der Steuerung des
Liftsystems. Die einzelnen Schritte des Flußdiagramms
besitzen die in der folgenden Liste angegebene Bedeutung:
147 Start
146 Ende oder Übertragung in Reserve
145 im Liftsystem enthalten?
143 eigene Synchronisation ausgesandt?
144 Übertragung der Synchronisation
142 Auswahl zulässig?
140 Situation mit Überfüllung?
141 Übergang zu Steuerbedingungen für Überfüllungssituationen
139 Verarbeitung von Rufen mit Priorität
138 ist ein passender Ruf gefunden?
137 Verarbeitung normaler Rufe
136 passender Ruf gefunden?
135 Übergang zu Steuerbedingungen bei geringem Verkehr
133 wird eine Rufeinschreibung angefordert?
134 Durchführung des Rufs
132 verschiedene Steuermitteilungen werden übertragen
131 Testsignale werden übertragen
130 die Lichtsignale an den Rufanlagen werden gesteuert
146 Ende oder Übertragung in Reserve
145 im Liftsystem enthalten?
143 eigene Synchronisation ausgesandt?
144 Übertragung der Synchronisation
142 Auswahl zulässig?
140 Situation mit Überfüllung?
141 Übergang zu Steuerbedingungen für Überfüllungssituationen
139 Verarbeitung von Rufen mit Priorität
138 ist ein passender Ruf gefunden?
137 Verarbeitung normaler Rufe
136 passender Ruf gefunden?
135 Übergang zu Steuerbedingungen bei geringem Verkehr
133 wird eine Rufeinschreibung angefordert?
134 Durchführung des Rufs
132 verschiedene Steuermitteilungen werden übertragen
131 Testsignale werden übertragen
130 die Lichtsignale an den Rufanlagen werden gesteuert
Fig. 12 zeigt eine schematische Übersicht über das
gesamte Liftsystem. Die von links nach rechts aufgetragenen
Ziffern 1-4 entsprechen den einzelnen Fahrstühlen,
die von unten nach oben aufgetragenen Zeilen
0-11 entsprechen den Etagen.
Als Beispiele herausgegriffen sind noch ein Abwärtsruf
111, der vom Rufknopf 11 für Abwärtsfahrt abgegeben
wird und ein Aufwärtsruf 112, der vom Rufknopf 10
für Aufwärtsfahrt in den Etagen 9 bzw. 10 abgegeben
wird. Das Kästchen 113 zeigt den Fahrstuhl Nr. 1 zu
Beginn der hier betrachteten beispielhaften Situation.
Das Kästchen 114 zeigt die Lage des gleichen Fahrstuhles
nach der ersten Schrittausführung durch die
Datenverarbeitungseinheit 18. Das Kästchen 115 zeigt
den gleichen Fahrstuhl nach dem zweiten Schritt, entsprechend
die Kästchen 116 und 117 nach dem dritten
bzw. vierten Schritt.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf das Flußdiagramm
aus Fig. 11 die Arbeitsweise des Liftsystems aus
Fig. 12 beispielhaft unter Berücksichtigung der übrigen
Figuren erläutert.
Wird der Rufknopf 11 in der 9. Etage gedrückt, so
daß der Abwärtsruf 111 abgegeben wird, so wird den
Datenverarbeitungseinheiten 1, 2, 3 der einzelnen Fahrstühle
während des nächsten Rufauslesezyklus dieser
Ruf 111 über den Adapterkreis 36 vorgelegt.
Darauf läuft in jeder Datenverarbeitungseinheit 1, 2, 3
der gleiche Prozeß ab, bis zu jenem Moment, an dem
in der nun folgenden Beschreibung ausdrücklich erwähnt
wird, daß ein Unterschied beginnt.
Das Rufleseprogramm, das nacheinander die verschiedenen
Etagen abfragt, stellt bei der 9. Etage einen Abwärtsruf
(nämlich 111) fest. Diese Information wird daraufhin
in den entsprechenden Ausgang des Adapterkreises 37, 39
(vgl. Fig. 3) eingeschrieben, wo der Ruf gespeichert
bleibt.
Als nächstes wird in dem Datenspeicher 25 der Rufinhalt
mit einer Marke versehen, die ihn als äußeren
Ruf kennzeichnet, da es sich um einen solchen handelt
und das Liftsystem im Liftmodus, nicht im Reservemodus
arbeitet. Danach geht das Rufleseprogramm zur
nächsten Etage über und so fort.
Die Rufverarbeitung des Liftsystems beginnt nun mit
dem Datenverarbeitungsprozeß 107, und zwar mit dem
Zyklus 101 für die Synchronisierung an seinem Beginn.
Die Synchronisierung ist ein Signal, welches alle
Fahrstühle zur simultanen Rufsuche in einen Schritt
versetzt. Im Zyklus 102 zur Spezialauswahl werden
zunächst nur Rufe mit höherer Priorität beachtet,
die sich in einer Spezialstellung befinden. Danach
wird zum Zyklus 103 mit der Auswahl für normale Rufe
durchgeführt. In diesem Schritt prüft das Programm,
in welcher Etage der Fahrstuhl (hier Kästchen 113)
steht bzw. sofern sich der Fahrstuhl in Bewegung befindet,
jene Etage, in der der Fahrstuhl noch einen
Halt machen kann, die sogenannte voraussichtliche
oder vermutliche Lage.
Befindet sich in der so ermittelten Etage kein Ruf,
so bildet sich eine Warteverzögerung und die Überprüfung
schreitet zur nächsten Etage fort (Kästchen
114), und so fort.
Die zwischen den Schritten eingeschobene Verzögerung
steht fest. Dadurch führen alle Fahrstühle die Rufsuche
mit der gleichen Geschwindigkeit aus. Das bedeutet,
daß der dem Ruf 111 zunächstliegende Fahrstuhl
(Kästchen 113) sich in der üblichen Situation
befindet, in der er diesen freien Ruf feststellt und
ihn für sich verbucht bzw. einschreibt. Dieses Einschreiben
erfolgt derart, daß zunächst ein Eintrag
in der eigenen Tafel oder Schablone gemacht wird,
worauf die Einschreibinformationen dem Programm weitergegeben
wird, damit es auch den anderen Fahrstühlen
mitgeteilt werden kann. Schließlich wird der eingeschriebene
Ruf dem Steuerprogramm für die Antriebseinrichtung
4 zugeleitet. Hier wird der Ruf weiterverarbeitet,
d. h. z. B. bei einer stationären Situation
wird ein Signal für die Antriebsrichtung und den Start
des Motors erzeugt.
In diesem Moment beginnen die anderen Fahrstühle sich
in ihrer Arbeitsweise von dem gerade betrachteten
Fahrstuhl Nr. 1 (Kästchen 113) zu unterscheiden. Sie
befinden sich in einem größeren Abstand von dem vorliegenden
Ruf 111 und haben diesen daher noch nicht
festgestellt.
Es soll daher nachfolgend die Arbeitsweise des Fahrstuhls
Nr. 4 außen rechts betrachtet werden. Jenes
Programm, welches vollständig unabhängig von der Empfangssituation
arbeitet und Mitteilungen empfängt, erhält
die Informationen über die Einschreibung vom Fahrstuhl
Nr. 1. Dieses empfangene Signal bzw. diese Information
wird nun interpretiert. Da sie einen Ruf betrifft,
wird eine Datenübertragung in die Rufschalttafel des
Datenspeichers 25 ausgeführt. Beim nächsten Durchlaufen
des Programms findet die Datenverarbeitungseinheit
18 dieses Fahrstuhls die Feststellung, daß der hier
betrachtete Ruf von einem anderen Fahrstuhl bereits
verbucht worden ist. Dies hat die Folge, daß der Fahrstuhl
Nr. 4 diesen Ruf nicht mehr beachtet und statt
dessen seine Suche nach einem für ihn geeigneten Ruf
fortsetzt. Diese Vorgänge laufen gleichzeitig bei
allen Fahrstühlen mit Ausnahme des Fahrstuhls, der
den Ruf tatsächlich bereits verbucht hat. Einige weitere
Funktionen seien hier der Einfachheit halber nicht
beschrieben.
Während des nächsten Datenverarbeitungsprozesses 107
mit dem hier zu betrachtenden Zyklus 102 bzw. 103
arbeiten die Fahrstühle in der gleichen Weise. Der
Fahrstuhl, der die ausgesendeten Rufe 111 bzw. 112
ausgewählt hat, wenn das Auswahlprogramm an dem in
Frage stehenden Etagenabschnitt ankommt (vgl. die
Kurven 109, 110 in Fig. 10), erzeugt erneut ein Verbuchungssignal.
In entsprechender Weise wird der Ruf
dem Antriebsprogramm der Antriebseinrichtung 4 zugeleitet,
während gleichzeitig die Verbuchungsinformation
den anderen Fahrstühlen zugeleitet wird. Die anderen
Fahrstühle verhalten sich so wie vorbeschrieben der
Fahrstuhl Nr. 4.
Das Ergebnis ist, daß die endgültige Auswahl stets
mit einer Genauigkeit eines oder einiger weniger Etagen
und so spät wie möglich getroffen wird. Selbstverständlich
umfaßt die Liftsystemsteuerung zusätzliche
Überwachungen mit einer vorausberechnenden, korrigierenden
oder äquivalenten Art, wobei alle Arbeitsvorgänge
des Liftsystems effektiv überwacht werden
können.
Bewegt sich der Fahrstuhl, der den Ruf verbucht hat,
zu der Stelle, an der seine Verzögerung einsetzen
muß, wird die Antriebssteuerung eingesetzt. Diese
Ausrüstung und Maßnahmen entsprechen allgemeinen Mikroprozessorsteuerungen
und brauchen nicht weiter beschrieben
werden.
Ist die Verzögerung ausgelöst worden, sendet derjenige
Fahrstuhl, der endgültig den Ruf verbucht hat, zur
gleichen Zeit eine entsprechende Information zu den
anderen Fahrstühlen. Das bedeutet, daß beim nächsten
Durchgang der Rufleseprogramme durch die anderen Fahrstühle
diese die Bemerkung des betreffenden Fahrstuhls
vorfinden, daß der Ruf bereits verbucht worden ist.
Dies entspricht einer intern übertragenen Mitteilung,
die von dem Datenspeicher ausgeht.
Dadurch setzt der Zyklus 106 für die Rufe ein, welcher
den externen Speicher in den betreffenden Rufleitungen
auf Null zurückstellt. Das bedeutet, daß die betreffende
Endstufe nicht mehr die Rufleitung erdet. Dies findet
bei allen Fahrstühlen außer demjenigen statt, der
den Ruf tatsächlich verbucht hat. Wenn dieser Fahrstuhl
zum Stillstand kommt, wird das Ruflicht ausgelöscht,
wobei das gleiche Programm des Zyklus' 106 verwendet
wird.
Bezugszeichenliste für Akte 7077
1-3 Datenverarbeitungseinheiten
4 Antriebseinrichtung
6 Fahrstuhlkorb
7 Gegengewicht
8 Seilscheiben
9 Fahrstuhlkorbknöpfe und -anzeigen
10 Rufknöpfe f. Aufwärtsf.
11 Rufknöpfe f. Abwärtsf.
12 Rufverbindungsleitung
13 Leitung
14 Mikroprozessoren
15 Rufadaptereinheit
16 Adaptereinheit f. 4
17 Datenübertragungseinh.
18 Datenverarbeitungseinh.
21 Systemschiene
22 andere Schienen
23 Optokoppler
24 Mikroprozessoren
25 Datenspeicher
28, 29 Eingangs-/Ausgangseinheit
31 Signalauswahlschiene
32 Signalgruppenauswahl
33 Signalempfangsleitung
34 Signalübertragungsltg.
35 Steuerleitung
36-39 Adapterkreis
41 Unterbrechungsschiene
42 Vorverarbeitungseinheit
43, 44 Speicherkreis
45-48 Einheiten
51 Adressenschiene
52 Datenschiene
53 Steuerschiene
54 Einheiten
55 Unterbrechungslogik
56 Kodierungseinheit
57 Kreis
61 Konvertor
62 Kodetransformator
63 Signalfrequenzerzeuger
64 Kristall
61, 66 Optokoppler
72 zentraler Einheitenkreis
73 Auslesespeicher
75 Lese/Schreib-Speicher
76 Kreis
77 Kreis
78 Optokoppler
81, 82 Pufferkreis
83 Auslesespeicher
84 Lese/Schreib-Speicher
85 Steuerkreise
94 Konvertorkreis
95 Kreise
96 Kreise
97 Kreis
101-106 Zyklen
107 Datenverarbeitungsprozeß
108 Achse
109, 110 Kurven
111 Abwärtsruf
112 Aufwärtsruf
113-117 Kästchen
130-147 Schritte im Flußdiagramm
4 Antriebseinrichtung
6 Fahrstuhlkorb
7 Gegengewicht
8 Seilscheiben
9 Fahrstuhlkorbknöpfe und -anzeigen
10 Rufknöpfe f. Aufwärtsf.
11 Rufknöpfe f. Abwärtsf.
12 Rufverbindungsleitung
13 Leitung
14 Mikroprozessoren
15 Rufadaptereinheit
16 Adaptereinheit f. 4
17 Datenübertragungseinh.
18 Datenverarbeitungseinh.
21 Systemschiene
22 andere Schienen
23 Optokoppler
24 Mikroprozessoren
25 Datenspeicher
28, 29 Eingangs-/Ausgangseinheit
31 Signalauswahlschiene
32 Signalgruppenauswahl
33 Signalempfangsleitung
34 Signalübertragungsltg.
35 Steuerleitung
36-39 Adapterkreis
41 Unterbrechungsschiene
42 Vorverarbeitungseinheit
43, 44 Speicherkreis
45-48 Einheiten
51 Adressenschiene
52 Datenschiene
53 Steuerschiene
54 Einheiten
55 Unterbrechungslogik
56 Kodierungseinheit
57 Kreis
61 Konvertor
62 Kodetransformator
63 Signalfrequenzerzeuger
64 Kristall
61, 66 Optokoppler
72 zentraler Einheitenkreis
73 Auslesespeicher
75 Lese/Schreib-Speicher
76 Kreis
77 Kreis
78 Optokoppler
81, 82 Pufferkreis
83 Auslesespeicher
84 Lese/Schreib-Speicher
85 Steuerkreise
94 Konvertorkreis
95 Kreise
96 Kreise
97 Kreis
101-106 Zyklen
107 Datenverarbeitungsprozeß
108 Achse
109, 110 Kurven
111 Abwärtsruf
112 Aufwärtsruf
113-117 Kästchen
130-147 Schritte im Flußdiagramm
Claims (14)
1. Steuereinrichtung für ein aus mehreren Fahrstühlen
bestehendes Liftsystem mit Mikroprozessoren, in
dem
- a) jedem Fahrstuhl eine separate Mikroprozessoren aufweisende Datenverarbeitungseinheit (18) zugeordnet ist,
- b) jede Datenverarbeitungseinheit (18) des verbundenkontrollierten, aus mehreren Fahrstühlen bestehenden Liftsystems in Verbindung mit anderen Datenverarbeitungseinheiten (18) den ihr zugeordneten Fahrstuhl und das Liftsystem steuert, wobei
- c) die Datenverarbeitungseinheiten (18) untereinander gleichrangig sind,
- d) die Datenverarbeitungseinheiten (18) Datenspeicher (25) aufweisen,
- e) den Datenspeichern (25) einer jeden Datenverarbeitungseinheit (18) die gleichen Daten betreffend äußere Rufe zugeführt werden,
- f) jede Datenverarbeitungseinheit (18) eine Systemschiene (21) aufweist, an die eine oder mehrere der Mikroprozessoren (14), eine oder mehrere der Datenspeicher (25) und eine oder mehrere Datenübertragungseinheiten angeschlossen sind, und in dem die Systemschiene (21) jeder Datenverarbeitungseinheit (1, 2, 3, 18) über einen Optokoppler (23) galvanisch isoliert an andere Schienen (22) angeschlossen ist.
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in die Datenspeicher (25) der Datenverarbeitungseinheiten
(1, 2, 3, 18) Steuerstrategien
für gleichartige Schrittfolgen aller Lifte implementiert
sind.
3. Steuereinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Datenverarbeitungseinheiten
(1, 2, 3, 18) eine gleichzeitige
Steuerung des Liftsystems durchführen.
4. Steuereinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Datenübertragungseinheiten
(17) so miteinander verbunden
sind, daß von jeder Datenverarbeitungseinheit (1, 2, 3,
18) der Fahrstühle wenigstens ein direkter Kommunikationsweg
zu allen anderen Datenverarbeitungseinheiten
(1, 2, 3, 18) der Fahrstühle führt.
5. Steuereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Datenverarbeitungseinheiten (1, 2, 3,
18) eine Reihe von Schritten auf der Basis ausführen,
auf der über die Datenübertragungseinheiten (17)
Signale zu den anderen Datenverarbeitungseinheiten
(1, 2, 3, 18) übertragen werden derart, daß Datenverarbeitungsprozesse
(107) erzeugt werden, welche in
allen Datenverarbeitungseinheiten (1, 2, 3, 18) der
Steuereinrichtung die gleiche Länge besitzen.
6. Steuereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß in jeder der Datenverarbeitungseinheiten
(1, 2, 3, 18) welche Signale übertragen oder
empfangen, das erste Signal bzw. das sog. Synchronisierungssignal
(Zyklus 101) übertragen werden kann,
und daß dann, wenn die das Synchronisierungssignal
(Zyklus 101) aussendende Datenverarbeitungseinheit
(1, 2, 3, 18) mit der Übertragung aufhört, eine beliebige
andere Datenverarbeitungseinheit (1, 2, 3, 18)
den nächsten Zyklus (102) durch Aussenden weiterer
Synchronisierungssignale (Zyklus 101) zu den anderen
Datenverarbeitungseinheiten (1, 2, 3, 18) ihrerseits
starten kann.
7. Steuereinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß während der Datenverarbeitungsprozesse
(107) jede Datenverarbeitungseinheit (1, 2, 3, 18)
eine Reihe von Schritten ausführt, bei denen während
des Datenverarbeitungsprozesses (107) für jede
Datenverarbeitungseinheit oder mehrere äußere
Rufe (111, 112) ausgewählt werden.
8. Steuereinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Datenverarbeitungseinheit (1, 2, 3,
18) dann, wenn während der Ausführung der Schrittserie
ein freier Ruf oder ein Ruf beobachtet wird,
der mit einer Verbuchungsmarkierung von niedrigerer
Priorität im Vergleich mit der eigenen laufenden
Situation versehen ist, eine andere Schrittserie
ausführt derart, daß diese Datenverarbeitungseinheiten
(1, 2, 3, 18) welche bei der Ausführung der
ersten Schrittserien noch nicht die in Frage stehenden
äußeren Rufe (111, 112) registriert haben,
einen Hinweis auf diese erhalten, solange sie die
erste Schrittreihe ausführen und bevor sie bei
der Ausführung an den Punkt gelangen, an dem der
äußere Ruf (111, 112) zu beachten ist.
9. Steuereinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß gleichzeitig mit der Ausführung der
zweiten Schrittreihe die erste Schrittreihe ihren
Fortgang nimmt, bis alle äußeren Rufe (111, 112)
verarbeitet worden sind, oder bis alle Prüfvorgänge
ausgeführt worden sind, und daß dann, wenn dabei
zusätzliche äußere Rufe (111, 112) beobachtet werden,
welche mit einer Verbuchungsmarkierung von niedrigerer
Priorität im Vergleich zu der der laufenden
Situation festgestellt werden, die oben erwähnte
zweite Schrittreihe für diesen zweiten Ruf wiederholt
wird, jedoch in einer solchen Weise, daß bei jedem
Durchlaufen eines Zyklus die Signale eine niedrigere
Priorität als im vorhergehenden Durchlauf aufweisen,
wobei die Zahl der Durchläufe regelmäßig klein,
insbesondere zwei, drei oder vier ist.
10. Steuereinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Datenverarbeitungseinheiten
(1, 2, 3, 18) gleichzeitig arbeiten
und nach Durchlaufen des Datenvereinbarungsprozesses
(107) alle die gleichen Informationen bezüglich
der äußeren Rufe besitzen.
11. Steuereinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Datenübertragungseinheiten
(17) so miteinander verbunden
sind, daß von jeder Datenverarbeitungseinheit (1, 2, 3,
18) wenigstens ein indirekter Kommunikationsweg
zu allen anderen Datenverarbeitungseinheiten (1, 2, 3,
18) führt.
12. Steuereinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Zentralspeicher
für die äußeren Rufe vorgesehen ist, der
mit allen Datenübertragungseinheiten (17) des Liftsystems
verbunden ist.
13. Steuereinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jedem äußeren
Ruf eine Wertung abhängig davon angefügt wird, wie
viele in den Lift wollende Personen pro Etage das
Überwachungssystem meldet.
14. Steuereinrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß über den Optokoppler
(23) Daten von den Datenverarbeitungseinheiten
(18) an die Antriebseinrichtungen (4) bzw.
von den Antriebseinrichtungen (4) zu den Datenverarbeitungseinheiten
(18) übertragen werden können,
wobei der Optokoppler (23) so ausgebildet ist, daß
die Daten von den Antriebseinrichtungen (4) eine
Unterbrechung für die Datenverarbeitungseinheiten
(18) auslösen können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FI791570A FI791570A7 (fi) | 1979-05-16 | 1979-05-16 | Hissiryhmän säätöjärjestelmä. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3018576A1 DE3018576A1 (de) | 1980-11-27 |
| DE3018576C2 true DE3018576C2 (de) | 1991-02-28 |
Family
ID=8512650
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803018576 Granted DE3018576A1 (de) | 1979-05-16 | 1980-05-14 | Steuereinrichtung fuer ein aus mehreren, fahstuhlaehnlichen hubeinrichtungen bestehendes liftsystem |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4346789A (de) |
| JP (2) | JPS5619104A (de) |
| BR (1) | BR8003020A (de) |
| DE (1) | DE3018576A1 (de) |
| FI (1) | FI791570A7 (de) |
| FR (1) | FR2456698A1 (de) |
| GB (1) | GB2051737B (de) |
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