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Schleifmaschine zum Bearbeiten der Schneiden
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von Werkzeugen oder dgl.
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Die Erfindung betrifft eine Schleifmaschine zum Bearbeiten der Schneiden
von Werkzeugen oder-dgl., bestehend aus einem Maschinengestell mit einem vertikalen
Ständer, an dem ein Elektromotor und die darüber antreibbare Schleifscheibe in verschiedenen
Richtungen verstellbar ist, und einer den Werkzeughalter aufnehmenden Werkzeughalter-Trägerplatte,
die außerhalb des Ständers auf dem Maschinengestell angeordnet und ebenfalls in
verschiedenen Richtungen einstellbar ist.
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Eine Schleifmaschine dieser Art ist durch die DE-OS 22 31 359 bekannt.
Bei dieser bekannten Schleifmaschine ist der Elektromotor mit der Schleifscheibe
horizontal in einem Maschinenträger verstellbar. Der Maschinenträger selbst ist
um eine horizontale
Schwenkachse an dem Ständer verstellbar, wobei
diese Schwenkachse senkrecht zur Verstellrichtung des Elektromotors und der Schleifscheibe
im Maschinenträger steht. Darüberhinaus ist der Maschinenträger auf einer Hülse
befestigt, die um den Ständer drehbar ist. Auf diese Weise kann die Schleifscheibe
in allen drei Richtungen eingestellt werden.
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Die Werkzeughalter-Trägerplatte ist am Ende eines Armes schwenkbar
gelagert. Am anderen Ende dieses Armes ist ein weiterer Arm angelenkt, der an einem
Führungsteil drehbar gelagert ist. Das Führungsteil ist um eine vertikale Achse
schwenkbar und kann zudem auf einem Schlitten geneigt werden. Dieser Verstellmechanismus
mit weiteren Antriebsmitteln, die der Werkzeughalter-Trägerplatte neben einer geradlinigen
Bewegung auch dem dort vorgesehenen Spindelstock Rotationsbeweguno übertragen, so
daß eine spiral-bzw. schraubenförmige Schneidkante geschliffen werden kann, ist
auf einem Grundschlitten und einem weiteren Schlitten zusätzlich in zwei senkrecht
zueinander stehenden horizontalen Richtungen einstellbar.
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Diese bekannte Schleifmaschine ist speziell für das Schleifen von
Werkzeugen mit spiral- oder schraubenförmiger Schneidkante entwickelt und daher
im Aufwand und in der Einstellung sehr kompliziert. Sie eignet sich daher nicht
als Universal-Schleifmaschine, auf der die verschiedenartigsten Werkzeuge, wie Bohrer,
Fräser oder dgl. mit unterschiedlich geneigten Schneiden leicht geschliffen werden
können.
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Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Schleifmaschine der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, bei der mit wesentlich einfacheren Mitteln die Schleifscheibe und
das auf der#Werkzeughalter-Trägerplatte festgelegte Werkzeug in allen Richtungen
eingestellt
werden können. Dabei sollen in einfacher Weise die für den Schleifvorgang erforderlichen
Schleifbewegungen des Werkzeuges manuell ausgeführt werden können, ohne daß dabei
die Einstellwerte zwischen Schleifscheibe und Werkzeug verändert werden, die für
das Schleifen der Schneide eingestellt wurden.
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Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Elektromotor-mit
Schleifscheibe auf einem Horizontalschlitten befestigt ist, der an einem Vertikalschlitten
in Richtung von und zu der Werkzeughalter-Trägerplatte begrenzt horizontal verstellbar
und in wählbaren Stellungen festlegbar ist, daß der Vertikalschlitten an dem Ständer
begrenzt vertikal verstellbar und in wählbaren Stellungen festlegbar ist, daß die
Werkzeughaiter-Trägerplatte auf einer horizontal gerichteten Welle schwenkbar gelagert
und in wählbaren Stellungen arretierbar ist, daß die Welle in einer horizontalen
Lageraufnahme begrenzt axial verstellbar bzw. in wählbaren Stellungen festlegbar
ist und daß die Lageraufnahme Teil eines Drehtisches ist, der im Maschinengestell
um eine vertikale Drehachse um 3600 drehbar und in wählbaren Winkelstellungen arretierbar
ist.
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Die Beschränkung der Verstellbarkeit der Schleifscheibe in zwei auf
die Werkzeughalter-Trägerplatte genau festgelegten Richtungen ist vollkommen ausreichend,
da die Werkzeughalter-Trägerplatte-.in allen drei Richtungen einstellbar ist und
darüber hinaus eine vorgegebene Schleifbewegung relativ zur Schleifscheibe zuläßt,
wobei die Einstellwerte in allen drei Richtungen beibehalten werden. Der Verstellmechanismus
für die Werkzeughalter-Trägerplatte bleibt mit der Welle, der Lageraufnahme und
dem Drehtisch sehr einfach. Dazu kommen
lediglich die Feststellmittel,
um die eingestellten Stellungen festlegen zu können. ba der Ständer mit dem Horizontal-
und dem Vertikalschlitten stets dieselbe Stellung zu der Drehachse des Drehtisches
einnimmt, sind alle Einstellwerte auch in fester Beziehung zueinander, was die Einstellung
bei den verschiedenartigsten Werkzeugen erleichtert.
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Außerdem lassen sich auf der Werkzeughalter-Trägerplatte die unterschiedlichsten
Werkzeughalter befestigen. Mit dieser Ausgestaltung ist eine universell einsetzbare
Schleifmaschine geschaffen, die schnell und leicht auf die Schneide des zu schleifenden
Werkzeuges eingestellt werden kann.
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Die Koordinatenverstellung der beiden Schlitten wird dadurch ermöglicht,
daß der Horizontalschlitten und der-Vertikalschlitten in an sich bekannter Weise
mittels Stellspindeln verstellbar sind, die mittels Handkurbeln verdrehbar und mittels
Arretierungsschrauben festlegbar sind. Dabei können die Einstellwerte an Einstellskalen
abgelesen werden.
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Das Maschinengestell kann bei kleinen Abmessungen dadurch optimal
ausgenützt werden, daß der Elektromotor mit seiner Antriebswelle parallel zur Längsseite
des Maschinengestelles ausgerichtet ist, daß. der Ständer im hinteren Eckbereich
einer Schmalseite des Maschinengestelles angeordnet ist und daß im Bereich der anderen
Schmalseite des Maschinengestelles der Drehtisch drehbar gelagert ist.
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Die Schwenklagerung der Werkzeughalter-Trägerplatte ist nach einer
Ausgestaltung so ausgeführt, daß die Werkzeughalter-Trägerplatte rechteckförmig
ausgebildet ist und an ihren Schmalseiten an der Unterseite angeformte Lagerflansche
aufweist, daß in die Lagerflansche Bohrungen zur Aufnahme der
Welle
eingebracht sind, daß die Laoerflansche mittels Schlitzen im Bereich der Bohrungen
geteilt. sind und daß die Teile der Lagerflansche mittels an sich bekannter Spannschrauben
gegeneinander verstellbar und dadurch die Lagerflansche auf der Welle verspannbar
sind. Die Spannschrauben sind dabei in Aufnahmen der Lagerflansche geführt. Die
Aufnahmen sind in einem Teil der Lagerflansche als Gewindebohrungen ausgebildet,
die das Gewindeteil der Spannschrauben aufnehmen.
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Die axiale Festlegung der Welle an der Werkzeughalter-Trägerplatte
und die Arretierung der ausgewählten Schwenkstellung werden nach einer weiteren
Ausgestaltung dadurch gelöst, daß die Welle an ihren Enden Ringnuten trägt, daß
die Lagerflansche in die Bohrungen ragende Fixierstifte tragen, die mittels Madenschrauben
einstellbar sind und in die Ringnuten der Welle eingreifen und daß die Fixierstifte
die Welle axial unverschiebbar in den Bohrungen der Lagerflansche der Werkzeughalter-Trägerplatte
festhalten.
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Für die Befestigung der verschiedensten Werkzeughalter ist vorgesehen,
daß die Werkzeughalter-Trägerplatte mit einem Rasterfeld von Befestigungsaufnahmen
versehen ist.
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Die begrenzte Schleifbewegung für das auf der Werkzeughalter-Trägerplatte
festgelegte Werkzeug wird nach einer Ausgestaltung dadurch erhalten, daß die Lageraufnahme
zwischen den beiden Lagerflanschen angeordnet ist und sich nur über einen Teil der
Länge der Welle erstreckt und daß die Welle unverdrehbar in der Lageraufnahme geführt
ist. Bei dieser Verstellung behält die Werkzeughalte#r-Trägerplatte ihre Neigung
zur Standfläche bei und die Winkelstellung der Welle zur Drehachse der Schleifscheibe
bleibt ebenso unverändert. Auch die
Höheneinstellung zwischen der
Schleifscheibe und der Werkzeughalter-Trägerplatte bleibt bei dieser Verstellung
der Werkzeughalter-Trägerplatte unbeeinflußt.
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Die Verstellbewegung der Werkzeughalter-Trägerplatte kann nach einer
Weiterbildung dadurch begrenzt werden, daß zwischen jedem Lagerflansch der Werkzeughalter-Trägerplatte
und der Lageraufnahme jeweils ein verstell- und arretierbarer Anschlag auf der Welle
angeordnet ist.
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Diese Anschläge lassen sich auf der Welle schnell und einfach in auswählbare
Stellungen bringen, wenn vorgesehen ist, daß der Anschlag eine Bohrung für die Welle
aufweist, daß ein Schlitz bis zur Bohrung reicht und.daß die beiden durch den Schlitz
abgeteilten Teile des Anschlages mittels einer an sich bekannten Spannschraube gegen
die Welle verspannbar sind.
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Die ausgewählte Winkelstellung der Werkzeughalter-Trägerplatte läßt
sich dann leich#t ablesen, wenn nach einer weiteren Ausgestaltung die Stirnseiten
der Welle mit Zeigermarkierungen versehen sind und um die Bohrungen der Lagerflansche
auf deren Außenseiten Einstellskalen angebracht sind.
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Die axiale Verstellung der Werkzeughalter-Trägerplatte in der Lageraufnahme
des Drehtisches wird ohne Verängerung der Winkelstellung der Welle dadurch ermöglicht,
daß die Welle in der Lageraufnahme in einer Lagerbuchse axial verstellbar geführt
ist, daß die Welle ein oder mehrere längsverlaufende Führungsnuten aufweist und
daß mittels Einstellschrauben Kugeln in den Führungsnuten gehalten, sind, wobei
die Einstellschrauben in der Lageraufnahme und der Lagerbuchse verstellbar sind.
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Für die Drehlagerung des Drehtisches ist nach einer Ausgespaltung
vorgesehen, daß der Drehtisch an seiner Unterseite einen vertikal gerichteten Lagerbolzen
trägt, der in einer Lagerbuchse drehbar gelagert ist, die in einer vertikalen Bohrung
des Maschinengestelles festgelegt ist.
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Die unverlierbare, aber frei drehbare Festleaung des Drehtisches am
Maschinengestell ist nach einer Ausgestaltung so gelöst, daß der Lagerbolzen eine
Ringnut aufweist, daß in diese Ringnut diametral gegenüberliegend ein Fixierstift
und eine Spannschraube ragen, daß der Fixierstift mittels einer-Madenschraube in
einer Gewindebohruna des Maschinen-.
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gestelles verstellbar ist und daß die Spannschraube in einer weiteren
Gewindebohrung des Maschinengestelles verstellbar und mittels eines Handhebels verdrehbar
ist.
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Die Winkelstellung des Drehtisches zur Drehachse der Schleifscheibe
läßt sich nach einer weiteren Ausgestaltung dadurch ablesen, daß der Drehtisch am
Umfang seiner runden Grundplatte eine Einstellskala trägt und daß die zum Drehtisch
auslaufende Auflage des Maschinengestelles mit einer Zeigermarkierung versehen ist.
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Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten AusführungsbeisPiels
näher erläutert. Es zeigt: Figur 1 die Schleifmaschine in Seitenansicht auf die
Schmalseite des Maschinengestelles gesehen,
Figur 2 einen Schnitt
durch die Drehlagerung des Drehtisches und der darauf verstellbaren Werkzeughalter-Trägerplatte,
Figur 3 eine Teilseitenansicht auf die scllwenkbar gelagerte Werkzeughalter-Träqerp]atte,
Figur 4 einen zum Schnitt nach Figur 2 senkrechten Schnitt durch die Schwenklagerung
der Werkzeughalter-Trägerplatte, Figur 5 eine Teildraufsicht auf die Werkzeughalter-Trägerplatte,
Figur 6 einen Teilschnitt entlang der Linie VI-VI der ~Figur 1, der die Arretierung
der Schwenkstellung der Werkzeughalter-Trägerplatte erkennen läßt, und Figur 7 einen
Teilschnitt entlang der Linie Vil-Vil der Figur 1, der die Arretierung der Anschläge
auf der Welle erkennen läßt.
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Das Maschinengestell 10 der Schleifmaschine ist etwa rechteckförmig
mit einem rückseitigen Ansatz, auf dem der vertikale Ständer 11 angeordnet ist,
wie der Figur 1 zu entnehmen ist. Dabei ist der Ständer 11 im Bereich der einen
Schmalseite des Maschinengestelles 10 angeordnet, während im Bereich der anderen
Schmalseite des Maschinengestelles 10 eine Auflage 81 vorgesehen ist, auf der sich
der Drehtisch 20 drehbar abstützt.
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An dem Ständer 11 ist der Vertikalschlitten 12 begrenzt vertikal verstellbar
und in bekannter Weise in auswählbaren Stellungen- festlegbar. Dies erfolgt in bekannter
Weise mittels einer Stellspindel, die durch eien Handkurbel 14 zu bedienen und in
dem Spindellager 71 drehbar gelagert ist. Die Festlegung der Stellspindel erfolgt
in dem Block 15 mittels der Arretierungsschraube 69, die mit einem Stellhebel versehen
ist. Die Stellspindel wird durch die Faltenbalgabdekkung 17 abgedeckt. Auf dem Vertikalschlitten
12 ist der Horizontalschlitten 13 in gleicher Weise begrenzt horizontal verstellbar
und in auswählbaren Stellungen festlegbar. Auf dem Horizontalschlitte#n 13 ist der
Elektromotor 18 befestigt, der über seine Motorwelle die Schleifscheibe S antreibt.
Die Schleifscheibe S kann am Ständer 11 daher in der Höhe und im Abstand zu der
Werkzeughalter-Trägerplatte 35 eingestellt werden. Die horizontale Verstellrichtung
verläuft dabei parallel zur Drehachse der Schleifscheibe S und damit parallel zu
den Längsseiten des Maschinengestelles 10.
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Wie die Figur 2 zeigt, ist der Drehtisch 20 an der Unterseite mit
einem Lagerbolzen 21 versehen. Dieser Lagerbolzen 21 ist in einer Lagerbuchse 19
drehbar gelagert. Die Lagerbuchse 19 ist in einer vertikalen Bohrung 78 des Maschinengestelles
10 festgelegt. Der Lagerbolzen 21 weist eine umlaufende Ringnut 22 auf, die zur
mverlierbaren, aber drehbaren Festlegung des Drehtisches 20 am Maschinengestell
10 dient. In diese Ringnut 22-greifen diametral zueinander ein Führungsstift 23
und eine Spannschraube 24 ein. Der Führungsstift 23 wird mittels einer in der Gewindebohrung
82 verstellbaren Madenschraube 79 eingestellt. Die Spannschraube 24 ist in der Gewindebohrung
83 verstellbar, wobei sie mittels des Handhebels 25 angezogen bzw. gelöst werden
kann, und er-
laubt so die Festlegung des'Drehtisches 20 in einer
ausgewählten Winkelstellung. Wie der Figur 1 zu entnehmen ist, kann die Winkelstellung
mittels der Zeigermarkierung 80 am Auflager 81 und der Einstellskala 26 an dem Umfang
der runden Grundplatte des Drehtisches 20 abgelesen werden. Bei gelöster Spannschraube
24 kann der Drehtisch 20 frei um 3600 um die Mittelachse des Lagerbolzens 21 verdreht
werden, wie die gestrichelten Stellungen 35' und 35" der mit dem Drehtisch verbundenen
Werkzeughalter-Trägerplatte 35 in Figur 5 zeigen.
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Der obere Teil des Drehtisches 20 ist als Lageraufnahme 27 für die
Welle 30 ausgebildet. Diese Lageraufnahme 27 ist horizontal gerichtet und nimmt
die Lagerbuchse 28 für die Welle 30 auf. Die Welle 30 weist diametral zueinander
zwei längsgerichtete Führungsnuten 84 auf, die zur unverdrehbaren Führung der Welle
30 in der Lageraufnahme 27 und der Lagerbuchse 28 dienen. Über je zwei Einstellschrauben
29 werden Kugeln 85 in den Führungsnuten 84 gehalten, so daß die Welle 30 leicht
axial verstellbar ist. Die Einstellschrauben 29 sind in Aufnahmen der Lageraufnahme
27 und der Lagerbuchse 28 verstellbar geführt, wobei die Einstellschrauben 29 vorzugsweise
mittels eines Gewindeabschnittes in Gewindebohrungen der Lageraufnahme 27 verstellbar
sind.
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Die Welle 30 ist mit ihren Enden in Bohrungen 45 der Lagerflansche
37 und 38 gelagert. Diese Lagerflansche 37 und 38 sind an der Unterseite der etwa
rechteckförmigen Werkzeughalter-Trägerplatte 35 angeformt. Wie der Schnitt nach
Figur 6 zeigt, teilt ein Schlitz 44 im Bereich der Bohrung 45 den Lagerflansch 37
bzw. 38. Die Enden der Welle 30 sind mit umlaufenden Ringnuten 41 versehen, in die
ein Fixierstift 48
eingreift. Dieser Fixierstift 48 ist mittels
einer Madenschraube 47 verstellbar, die in die Gewindebohrung 86 des Lagerflansches
37 bzw. 38 einschraubbar ist. Mit den Fixierstiften 48 läßt sich die Welle 48 axial
unverschiebbar, jedoch drehbar in den Bohrungen 45 der Lagerflansche 37 und 38 festlegen.
Die Drehstellung der Werkzeughalter-Trägernlatte 35 kann mittels der Arretierungsschrauben
39 und 40 arretiert werden. Diese Arretierungsschrauben weisen einen Spannbolzen
46 und#ein Gewindeteil 42 auf und sind in fluchtenden Aufnahmen der durch den Schlitz
44 geteilten Lagerflanschteile geführt. Dabei ist ein Teil der Aufnahmen als Gewindebohrung
43 ausgebildet, in die das Gewindeteil 42 der Arretierungsschraube 39 bzw. 40 einschraubbar
ist. Die beiden Lagerflanschteile können mittels der Arretierunosschraube 39 bzw.
40 daher gegen die Welle 30 verspannt werden, so daß die Werkzeughalter-Trägerplatte
35 auf der Welle 30 nicht mehr verschwenkt werden kann. Die ausgewählte Neigung
der Werkzeughalter-Trägerplatte 35 ist dann arretiert. Die Werkzeughalter-Trägerplatte
35 bleibt aber jedoch begrenzt horizontal verschiebbar, da die Welle 30 in der Lageraufnahme
27 und der Lagerbuchse 28 axial verstellbar bleibt. Diese Verstellbewegung der Werkzeughalter-Trägerplatte
35 kann mittels der Anschläge 31 und 32 begrenzt werden, die auf der Welle 30 zwischen
den Lagerflanschen 37 und 38 und der Laqeraufnahme 27 verstell- und arretierbar
sind. Wie Figur 7 zeigt, weisen die Anschläge 31 bzw. 33 eine Bohrung 60 für die
Welle 30 auf. Ein Schlitz 49 teilt den Anschlag 31 bzw. 33 auf einer Seite bis zur
Bohrung 60. In den geteilten Bereichen des Anschlages 31 bzw.
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33 ist eine Spannschraube 32 bzw. 34 angeordnet, die in einem Bereich
über den Gewindeteil 50 in die als Gewinde-.
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bohrung 51 ausgebildete Aufnahme einschraubbar ist. Der Anschlag -31
bzw. 33 kann daher mittels der Spannschraube 32 bzw. 34 auf der Welle 30 verspannt
und so festgelegt werden.
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An der Werkzeughalter-Trägerplatte 35, die mit Befestigungsaufnahmen
36 in einer Rasteranordnung versehen ist, können die verschiedenartigsten Werkzeughalter
70 befestigt werden, wie den Figuren 1 bis 5 zu entnehmen ist. Die Wahl des Werkzeughalters
70 hängt von dem zu bearbeitenden Werkzeug W ab.
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Der als Anschlaghalter ausgebildete Werkzeughalter 70 in Figur 1 weist
einen Befestigungsdoppelflansch 72 auf, der die Werkzeughalter-Trägerplatte 35 umgreift
und mittels der Spannschraube 73 daran festgeklemmt werden kann. Mit der Arretierungsschraube
75 kann die Trägerplatte 74 in auswählbaren Stellungen am Anschlaghalter festgelegt
werden. Mit der Spannschraube 76 wird der Werkzeuganschlag W auf der Trägerplatte
74 festgespannt.
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In Figur 2 und 4 ist ein komplizierter Werkzeughalter 70 gezeigt,
der mittels einer Schraube 61 und einer Mutter 62 in einer Befestigungsaufnahme
36 der Werkzeughalter-Trägerplatte 35 befestigt ist. # Schließlich zeigt Figur 3,
wie ein Werkzeug W mittels einer an sich bekannten Spannpratze 57 auf der Werkzeughalter-Trägerplatte
35 befestigt werden kann. Die Schraube 53 wird von unten her in eine Befestigungsaufnahme
36 eingeschoben, so daß der Schraubenkopf 59 anliegt. Auf den vorstehenden Teil
der Schraube 53 ist die Spannpratze 57, eine Beilagscheibe 54 und die Spannmutter
55 aufgebracht. Die Spannmutter 55 ist mit dem Bedienungsknopf 56 versehen. In der
Spannpratze 57 ist die Stützschraube 57 verstellbar, die sich am Werkzeug W abstützt.
Durch Anziehen der Spannmutter 55 wird die Spannpratze 57 gegen das Werkzeug W verspannt.
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Der Werkzeuqhalter 70 in Figur 5 besteht aus einem Drehbolzen 63 an
der grundplatte 65, so daß er in einer Befesti-
gungsaufnahme 36
frei drehbar und in wählbaren Stellungen arretierbar ist, wenn der Drehbolzen 63
in ein Gewindeteil zur Aufnahme einer Feststellmutter ausläuft. An der Grundplatte
65 ist ein Halter 65 angebracht, an dem die Werkzeugaufnahme 68 um eine horizontale
Achse drehbar ist. Mit der Spannschraube 67 kann die eingestellte Stellung der Werkzeugaufnahme
68 arretiert werden. Das Werkzeug W wird durch die Spannschraube 66 festgelegt,
welche in der Werkzeugaufnahme 68 verstellbar angeordnet ist.
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