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DE3014458A1 - Hochfrequenzheizgeraet in form eines herdes mit backwagen - Google Patents

Hochfrequenzheizgeraet in form eines herdes mit backwagen

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Publication number
DE3014458A1
DE3014458A1 DE19803014458 DE3014458A DE3014458A1 DE 3014458 A1 DE3014458 A1 DE 3014458A1 DE 19803014458 DE19803014458 DE 19803014458 DE 3014458 A DE3014458 A DE 3014458A DE 3014458 A1 DE3014458 A1 DE 3014458A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
baking
heating device
door
frequency heating
trolley
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803014458
Other languages
English (en)
Other versions
DE3014458C2 (de
Inventor
Hitoshi Kurita
Chikao Nakano
Junzo Tanaka
Nara Yamatokoriyama
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Panasonic Holdings Corp
Original Assignee
Bosch Siemens Hausgerate GmbH
Matsushita Electric Industrial Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bosch Siemens Hausgerate GmbH, Matsushita Electric Industrial Co Ltd filed Critical Bosch Siemens Hausgerate GmbH
Publication of DE3014458A1 publication Critical patent/DE3014458A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3014458C2 publication Critical patent/DE3014458C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/64Heating using microwaves
    • H05B6/647Aspects related to microwave heating combined with other heating techniques
    • H05B6/6482Aspects related to microwave heating combined with other heating techniques combined with radiant heating, e.g. infrared heating
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/16Shelves, racks or trays inside ovens; Supports therefor
    • F24C15/162Co-operating with a door, e.g. operated by the door
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/64Heating using microwaves
    • H05B6/6408Supports or covers specially adapted for use in microwave heating apparatus
    • H05B6/6411Supports or covers specially adapted for use in microwave heating apparatus the supports being rotated
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/64Heating using microwaves
    • H05B6/6414Aspects relating to the door of the microwave heating apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electric Ovens (AREA)
  • Constitution Of High-Frequency Heating (AREA)

Description

  • Titel: Hochfrequenzheizgerät in Form eines Herdes mit
  • Backwagen.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich ganz allgemein auf ein Hochfrequenzheizgerät, und zwar auf ein Hochfrquenzheizgerät in Form eines Herdes mit einem Back-und Bratrohr, in welchem ein zum Erhitzen einzubringendes Gut, z.B. zu garende Nahrungsmittel, mittels Mirkowellen aufgeheizt werden.
  • Bei Herden mit einem Back- und Bratrohr ist es bekannt, das zu erhitzende Gut in einem Backwagen unterzubringen, der im wesentlichen eine L-förmige Ausbildung aufweist, wobei das vertikale Teil gleichzeitig als Türe für das Back- und Bratrohr dient, während das horizontale Teil als Führungsteil im Ofen selbst ausgebildet ist.
  • Hierbei ist es in Verbindung mit einem Backwagen bekannt, das zu erhitzende Gut auf einem Trägerblech bzw. Trägerrost unterzubringen, das bzw. der an der Innenseite der Backwagentüre nach Art einer Konsole so in verschiedenen Höhen aufgehängt ist, daß es waagrecht in den Heizraum hineinragt.
  • In Verbindung mit Hochfrequenzheizgeräten ist es weiter bekannt, das aufzuheizende Gut zur gleichmäßigen Wärmebehandlung auf einer Drehplatte unterzubringen, die ihrerseits auf der an der Backwagentüre befestigten Trägerplatte drehbar gelagert ist. Der Antrieb einer derartigen Drehplatte erfolgt dabei über eine magnetische Kopplung von einem außerhalb des Heizraumes angeordneten Antrieb.
  • Die Verwendung einer Drehplatte garantiert eine absolut gleichmäßige Erwärmung bzw. ein gleichmäßiges Garen des in der Heizkammer auf dem Backwagen untergebrachten Heizgutes.
  • Bei einem derartigen Aufbau besteht die besondere Schwierigkeit, daß das Back- oder Bratblech,auf welchem die Drehplatte untergebracht ist, absolut waagrecht im Heizraum gehalten werden muß, und zwar unabhängig davon, ob und in welchem Umfang die Drehplatte durch ein zu erhitzendes Gut belastet ist oder nicht.
  • Selbst ein geringfügiges Durchbiegen der die Drehplatte aufnehmenden Trägerplatte würde einen ungleichmäßigen Lauf der Drehplatte und damit ein ungleichmäßiges Erhitzen des auf der Drehplatte unterzubringenden Gutes z.B. der zu garenden Lebensmittel zur Folge haben.
  • Man könnte nun daran denken, das Trägerblech im Heizraum selbst, z.B. an den Wänden des Heizraumes analog wie bei üblichen Back- oder Bratrohren zu verfähren und damit eine waagrechte Lage des an sich an der Türe des Backwagens nach Art einer Konsole aufgehängten als Trägerblech für die Drehplatte verwendeten Backbleches zu erzwingen.
  • Ein derartiger Aufbau ist verhältnismäßig aufwendig, nicht zuletzt deshalb, weil ja das Trägerblech ebenso wie die Drehplatte selbst gegenüber den Wänden des Heizraumes isoliert werden muß, und zwar in solchem Maße, daß Überschläge bei der Hochfrequenzerhitzung sicher ausscheiden.
  • Eine Halterung an der Rückwand des Heizraumes würde zu einer Vergrößerung des Heizraumes führen, was ebenfalls in vielen Fällen unerwünscht ist, abgesehen von auch in diesem Fall auftretenden Isolierproblemen.
  • Darüberhinaus ist darauf hinzuweisen, daß bei einer Mirkowellenerhitzung ein besonderes guter Abschluß zwischen Heizraum und Backwagen, und insbesondere auch der Backwagentüre längs des ganzen Umfanges notwendig ist, damit mit Sicherheit ein Austritt von Mirkowellenenergie aus dem Heizraum selbst vermieden wird.
  • Die hierfür notwendige Genauigkeit in Ausbildung des Backwagens und dem entsprechend auch in der Ausbildung und Führung des Trägerbleches kann mit den vorgenannten an sich möglichen Konstruktionen nicht oder nur mit erheblichem Aufwand erreicht werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es ein Hochfregeunzheizgerät in Form eines Herdes mit einem Back- und Bratrohr vorzusehen, bei welchem ein eine Drehplatte aufweisendes Trägerblech innerhalb eines üblichen Backwagens vorgesehen werden kann, das einwandfrei isoliert an der Backwagentüre aufgehängt ist und das trotzdem auch bei erheblicher Belastung absolut waagrecht im Heizraum angeordnet bleibt, wenn der Backwagen eingefahren und damit die Türe geschlossen ist. Darüberhinaus soll das Hochfrequenzheizgerät nach der Erfindung einen einwandfreien Abschluß des Backwagens sowohl nach unten als auch nach vorne garantieren und insbesondere eine Einschaltung der Hochfrequenzenergie bei nicht vollständig geschlossenem Backwagen nicht zu-lassen.
  • Die vorgenannte Aufgabe wird mit einem Hochfrequenzheizgerät mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Bei dem Hochfrequenzheizgerät nach der Erfindung wird also die der Backwagentüre abgewandte Kante des Trägerbleches für eine Drehplatte, die in an sich bekannter Weise an der Backwagentüre nach Art einer Konsole herausnehmbar eingehängt ist, auf dem Boden des Heizraumes in einem zum Boden definierten Abstand abgestützt. Dabei erfolgt diese Abstützung gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung mit Hilfe mindestens einer aus einem Isoliermaterial bestehenden Rolle, die das Trägerblech zumindest auf dem letzten Teil des Weges beim Schließen des Backwagens auf dem Bodenblech des Heizraumes stützt.
  • Durch die Verwendung von Rollen wird dabei kaum ein zusätzlicher Kraftaufwand der Bedienungsperson zum vollständigen Schließen des Backwagens benötigt.
  • Gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgedankens wird der Backwagen in seinem Winkel zwischen horizontalem Führungsteil, das in den Heizraum hineinragtlund vertikalem Teil, das als Backwagentüre ausgebildet ist, einstellbar gehalten,so daß bei der an sich spielfreien Führung der Gleitteile des Backwagen eine einwandfreie Einstellung der Backwagentüre an den vertikalen Verlauf der Öffnung des Heizraumes möglich ist. Zur Überwachung dieser Einstellung sind dabei gemäß einer anderen Weiterbildung des Erfindungsgedankens sowohl in der Tiefe des Heizraumes als auch am oberen Rand der Backwagentüre Uberwachungsschalter vorgesehen, die normalerweise geöffnet sind, und die bei einwandfrei eingefahrenem Backwagen geschlossen werden und dabei den Stromkreis für die zur Erhitzung notwendige Hochfrequenzenergie freigeben.
  • Diese und andere Merkmale, Vorteile sowie Weiterbildungen werden im folgenden anhand eines Auführungsbeispieles eines Gerätes gemäß der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen im einzelnen erläutert. In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Hochfrequenzheizgerätes in Form eines Mikrowellenofens entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit einer Backwageneinheit daran in geöffnetem Zustand, Fig. 2 eine entsprechende Ansicht zu Fig. 1 in verkleinertem Maßstab mit geschlossener Backwageneinheit, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des äußeren Gehäuses eines Mikrowellenofens nach Fig. 1, Fig. 4 eine perspektivische Ansicht schräg von unten des inneren Grundaufbaues der Ofenmuffel und des Heizraumes, wobei das in Fig. 3 gezeigte Gehäuse abgezogen ist, aus Ubersichtlichkeitsgründen mit herausgezogener Backwageneinheit, Fig. 5 eire schematische Schnittansicht des Mikrowellenofens nach Fig. 1 von vorne, Fig. 6 eine teilweise geschnittene Teilansicht in vergrößertem Maßstab des Gleitteiles der Backwageneinheit des Mikrowellenofens nach Fig. 7, Fig. 7 eine teilweise geschnittene Seitenansicht im vergrößerten Maßstab der Gleitteile der Backwageneinheit des Mikrowellenofens nach Fig. 1, Fig. 8 einen auszugsweisen Querschnitt der Anordnung nach Fig. 6, Fig. 9 schematisch die Verbindung und das Lösen der Backwageneinheit hinsichtlich des inneren Grundaufbaues nach Fig. 4 Fig.1O in einer perspektivischen Ansicht die in einem Mikrowellenofen nach Fig.1 anzuordnende Backwageneinheit mit von seinem horizontalen Teil aus Zwecken der Klarheit abgesetztem Senkrechtteil, Fig.11 eine schematische Seitenansicht teilweise gebrochen und in einem vergrößerten Maßstab der Backwageneinheit zur Erläuterung der Verbindung zwischen vertikalem und horizontalem Teil, Fig.12 eine Schnittdarstellung des vertikalen Teiles der Backwageneinheit zur Erläuterung eines speziellen Konstruktionsdetails, Fig.13 eine auszugsweise Schnittdarstellung zur Erläuterung der Anordnung eines Schalters am oberen Teil des inneren Grundaufbaues, welcher mit der Backwageneinheit zusammenwirkt, Fig.14 eine auszugsweise Schnittdarstellung zur Erläuterung der Funktion eines weiteren Schalters, der im unteren Teil der inneren Grundeinheit vorgesehen ist und ebenfalls mit der Backwageneinheit zusammenwirkt, Fig.15 ein elektrisches Schaltkreisdiagramm zur Erläuterung der Schaltfunktionen nach Fig. 13 und 14, Fig.16 (A) und 16 (B) eine ausz6;weise Seitenansicht zur Erläuterung des Zustandes der Backwageneinheit während des Schließer des Heizraumes, Fig.17 eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht der Backwageneinheit mit einer Trägerplatte für eine darauf befestigte Drehplatte, Fig.18 eine schematische Seitenansicht des Mikrowellenofens nach Fig.1 zur Erläuterung des Antriebsmechanismus für die Drehplatte, Fig.19 eine schematische und teilweise geschnittene Frontansicht des Mikrowellenofens nach Fig. 1 mit entferntem Backwagen zur Erläuterung des Antriebsmechanismus für die Drehplatte, Fig.20 eine Teilschnittdarstellung des Antriebsmechanismus nach Fig. 19 und 20 zur speziellen Erläuterung der Anordnung der Magnete, Fig. 21 eine teilweise Schnittdarstellung in einem vergrößerten Maßstab der die Drehplatte tragenden Trägerplatte hinsichtlich ihrer Befestigung an der Backwagentüre, Fig.22 eine teilweise Schnittdarstellung der Anordnung von metallischen Stiften zur Halterung der die Drehplatte tragenden Trägerplatte an der Backwagentüre, Fig.23 eine teilweise Schnittdarstellung in vergrößertem Maßstab, die den Aufbau von Metallplatten mit Einhängglieder zur Verbindung mit der Backwagentür zeigt und Fig.24 eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht der Backwagentüre mit der daran befestigten Trägerplatte.
  • In allen Figuren sind gleiche Teile jeweils durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • In den Figuren 1 bis 4 ist ein Hochfrequenzheizgerät in Form eines Mikrowellenofens M gezeigt, an welchem die vorliegende Erfindung realisierbar ist. Der Mikrowellenofen M dient zur Wärmebehandlung von beliebiges Objekten oder Lebensmitteln durch dielektrische Erhitzung mittels Hochfrequenzenergie, beispielsweise in der Größenordnung von etwa 2,450 MHz. Das Gerät umfaßt ein äußeres Gehäuse 1 in kubischer Form (Fig.
  • 3), welches an der Vorderseite geöffnet ist, eine innere Konstruktion 4 (Fig. 4), die einen Heizraum oder Garraum 2 umschließt und zusammen mit dem äußeren Gehäuse 1 eine Doppelwandkonstruktion bildet sowie eine im wesentlichen L-förmige Backwagentüreinheit (Fig.4) in Form einer Schublade, welche gleitbar in Richtung der Tiefe des Heizraumes 2 geführt ist zum wahlweisen Öffnen und Schließen einer Zugangs öffnung 0 des Heizraumes 2, wie in den Figuren 1 und 2 dargestellt.
  • Die Innenkonstruktion 4 ist herausnehmbar aus dem äußeren Gehäuse 1 über ein Paar Schienen (Fig.3 Jede einzelne Schiene hat einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt. Die Schienen sind an gegenüberliegenden Seitenwänden des Gehäuses 1 befestigt, wie später noch im einzelnen beschrieben wird.
  • Die Innenwandkonstruktion 4 besteht aus einer Grundplatte 9,z.B. aus Metall, welche den Heizraum 2 trägt, der durch eine Deckwand 2p,Seitenwände 2s, eine Rückwand 2r und eine Bodenwand 2b aufgebaut ist und die Zugangsöffnung 0 an der Vorderseite bildet. Die Teile sind mit der Grundplatte 9 mittels Schrauben oder dgl. verbunden. Weiter sind ein Hochfrequenzspannungstransformator 6 und eine Hochfrequenzenergiequelle, z.B. ein Magnetron 7, das zur Aussendung von Mikrowellen bei Energiezu- fuhr geeignet ist, ein Wellenleiter 45, welcher das Magnetron 7 mit dem Heizraum in bekannter Weise verbindet, ein Lüfter 8 zur Kühlung des Magnetrons und ein Schaltfeld 44 im rechten Vorderteil der Konstruktion 4 in Fig. 1 und 2 vorgesehen. Die einzelnen Schaltknöpfe, Anzeigelampen usw. im Schaltfeld 44 dienen zur Uberwachung des Arbeitens des Magnetrons 7 und der elektrischen Einrichtung, wie beispielsweise im oberen Bereich des Heizraumes 2 angeordnete Heizstäbe 27 oder dgl..
  • An der Unterseite der Grundplatte 9 ist ein Unterbau 4H (Fig.4) vorgesehen, der z.B. auf gegenüberliegenden Seiten Platten 11 eine front- und eine rückwärtige Abstützplatte 12 und 13 sowie ein Paar von Führungsschienen 10 mit U-förmigem Querschnitt, die an den Seitenplatten 11 befestigt sind besteht.
  • Dieser Unterbau 4H enthält ein Gehäuse 15 in einem Eck zum Unterbringen eines Schaltgliedes 14, dessen Funktion später erläutert wird. Wenn die Innenin konstruktion 4/das äußere Gehäuse 1 eingesetzt wird, wird die Grundplatte 9 an ihren gegenüberliegenden Kanten 9a in den Gleitschienen 5 des äußeren Gehäuses 1 geführt, wie aus Fig. 5 zu ersehen ist.
  • Wie die Fig.6 bis 10 zeigen, weist die aus einem vertikalen Frontteil 3y mit einem Handgriff 23 und einem horizontalen sich quer vom unteren Teil des vertikalen Frontteiles 3y wegerstreckenden horizontalen Teil 3x bestehende Backwageneinheit 3 zwei Führungsschienen 16 mit im wesentlichen Z-förmigen Querschnitt auf, die mit einem Ende des vertikalen Vorderteiles durch L-förmige Metallwinkel 17 in einer später zu beschreibenden Weise befestigt sind. Eine Trägerplatte 18 ist zwischen den Führungsschienen 16 zur Versteifung derselben gehalten, wobei die L-förmigen Metallwinkel 17 und die Führungsschienen 16 gemeinsam befestigt sind mit der Trägerplatte 18 mit Hilfe eines Satzes von Schrauben 18a. An dem freien Ende der Führungsschienen 16 sind ein korrespondierendes Paar von Rollen oder Kugeln frei drehbar montiert, während ein ähnliches Paar entsprechender Rollen 10a ebenfalls drehbar gehalten sind an den festen Führungsschienen 10 gegenüberliegend zum unteren Teil des vertikalen Frontteiles 3y der Backwageneinheit 3. Für eine gleichförmige Gleitbewegung der beweglichen Gleitschienen 16 der Backwageneinheit 3 relativ zu den fest angeordneten Gleitschienen 10 des inneren Grundaufbaues werden die auf den Gleitschienen 16 mit ihrem Umfang laufenden Rollen 10a über die beweglichen Gleitschienen 16 geführt, während die Rollen 16a der beweglichen Gleitschienen 16 in Verbindung stehen mit den festen Gleitschienen, an deren Umfang und Länge der Gleitschienen 10 Rollen.
  • Das seitliche Spiel in der Führung der Backwageneinheit 3 in der Querrichtung quer zur Breite des Innenaufbaues 4 kann eingestellt werden durch Lockern der Schrauben 18a für die Gleitschienen 16 und Trägerplatte 18 und Justieren des Abstandes L (Fig.10) zwischen den Gleitschienen 16, welche über die Platte 18 miteinander verbunden sind, so daß die Seitenflächen der Rollen 1Oa in Kontakt mit den beweglichen Gleitschienen 16 kommen und die Seitenflächen der Rollen 16a in Kontakt mit den festen Gleitschienen 10. In diesem Fall, wenn das seitliche Spiel der Backwageneinheit 3, d.h. das vertikale Spiel zwischen den beweglichen Gleitschienen 16 und den festen Gleitschienen 10 vollständig elemeniert sind, besteht keinerlei Möglichkeit mehr die Gleitschienen 10 und 16 wie zu drehen oder biegen usw. und damit wird eine gleichmäßige Gleitbewegung zwischen den beweglichen Gleitschienen 16 und den festen Gleitschienen 10 unmöglich selbst durch sehr geringe Dimens.ionsänderungen und Deformationen.
  • Zur Beseitigung dieses vorstehend beschriebenen Nachteiles wird gemäß einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ein seitlicher Vorsprung 16b vorgesehen, der sich nach oben mit einer gewissen Ausdehnung von einem Teil der Oberfläche der nach oben gebogenen Oberseite von jeder der beweglichen Gleitschienen 16 in zu dem unteren Teil des vertikalen Frontteiles 3y der Backwageneinheit 3 entgegengesetzten Richtung erstreckt. Die Vorsprünge 16b greifen in die festen Gleitschienen 10 beim Schließen der Backwagentüre 3 und verhindern ein vertikales Spiel der Backwageneinheit auf den Wert 0, wobei ein unerwünschter Austritt von.Mikrowellen durch die Außenteile der Backwageneinheit aufgrund der Lagearretierung vollständig beseitigt ist. Wenn der Backwagen herausgezogen oder geöffnet ist, hat der Backwagen im Umfang des Raumes S ein vertikales Spiel für eine gleichmäßige Bewegung der Backwageneinheit 3, wie in der Fig. 7 gezeigt.
  • Aus Fig. 9 ist zu ersehen, daß weitere Vorspunge oder Anschlagstücke 16c sich in gewissem Umfang abwärts von der unteren Fläche von jedem der umgeschlagenen unteren Kante der beweglichen Gleitschienen 16 in einer Richtung entgegen der Vorsprünge 16b erstrecken, und zwar im von diesen Vorsprüngen 16b abgewandten Teil. Zum Herausnehmen oder Hineinschieben des Backwagens 3 müssen die Rollen 10a über die Anschläge 16c mit den beweglichen Gleitschienen 16 der Backwageneinheit 3 laufen, die entsprechend in Bezug auf die festen Gleitschienen 1Q geeignet sind. Dadurch wird, da die Möglichkeit für ein seitliches Spiel vorgesehen ist, wenn die Backwageneinheit 3 bewegt wird, das Herausziehen oder Hineinschieben des Backwagens 3 erleichtert.
  • Die Fig. 10 und 12 zeigen den Verbindungszustand zwischen dem vertikalen Teil 3y der Backwageneinheit 3 und den L-förmigen Metallwinkeln 17, wie sie vorstehend erwähnt wurden. Der vertikale Teil 3y der Backwageneinheit 3 enthält eine Sperre ch bestehend aus einem Hohlteil 3a von 2 '4 Wellenlänge (wobei 1 die Wellenlänge der Innenröhre der Hochfrequenzwellen ist), die den äußeren Rand des Teiles 3x zur Verhinderung von Mikrowellenaustritt umgibt. Die L-förmigen Metallwinkel M sind an den unteren Seiten des vertikalen Teiles 3x der Backwageneinheit 3 an Befestigungsteilen 3b außerhalb des Sperraufbaues ch, z.B. durch 3 Schrauben 19, befestigt.
  • Diese Schrauben erstrecken sich durch entsprechend geformte Öffnungen in den Metallstücken 17. Da die beiden oberen Öffnungen für den Satz Schrauben 19 in jedem Metallwinkel 17 als Langlöcher ausgeführt sind, ist das Vertikalteil 3y der Backwageneinheit 3 in gewissem Umfang einstellbar durch Kippen um die unterste Schraube 19 (Fig. 11) hinsichtlich des horizontalen Teiles 3x und folglich relativ zu der Erhitzungskammer 2. Dadurch kann das vertikale Teil 3y der Backwageneinheit 3 in vorteilhafter Weise in unmittelbaren Kontakt mit dem Außenteil 2a der Zugangsöffnung 0 der Erhitzungskammer 2 gebracht werden. Darüberhinaus sind, da der Satz Schrauben 19 eingeschraubt ist in entsprechende Öffnungen 3c, die an der unteren Seite des vertikalen Teiles 3y-lösbar von der Außenseite angeordnet sind, das Montieren der L-förmigen Metallwinkel 17 an dem vertikalen Teil 3y und das Justieren der Neigung des Teiles 3y hinsichtlich der Öffnung 2a der Heizkammer 2 durchgeführt werden nach Zusammenbau der Backwageneinheit 3.
  • Außerdem wird durch Anordnen der Befestigungsteile 3b an der Aussenseite der Sperrenhohlteile 3a, das ist an der unteren gegenüberliegenden Seite der Backwageneinheit 3 ein besserer Drosseleffekt erreicht.
  • Aus Fig. 12 ist zu ersehen, daß das Vertikalteil 3y der Backwageneinheit 3 ein Beobachtungsfenster 3w in bekanntem Aufbau einschließlich einem Paar transparenter Platten 3d und 3e, z.B. aus verstärktem Glas (Sicherheitsglas) und einer dazwischen gehaltenen Metallfolie 3f aufweist, wobei der Umgebungsbereich des Beobachtungsfensters 3w durch eine metallische Kontaktplatte 3g eingerahmt ist zum Kontakt mit dem entsprechenden Peripherieteil 2a der Zugangsöffnung 0 der Heizkammer 2 mit einer Abdeckung 3h aus einem Mikrowellenübertragungsmaterial, wie beispielsweise synthetischem Harz, zwischen den Peripherieteilen der Kontaktplatte 3g und dem Vertikalteil 3y. Die Glasplatten 3d und 3e, die Metallfolie 3f, die Kontaktplatte 3g usw. sind, wie oben beschreiben an dem Vertikalteil 3y befestigt, beispielsweise durch einen geeigneten Satz von Schrauben.
  • Die Fig. 13 und 14 zeigen die Schaltglieder zur Steuerung des Hochfrequenzerzeugerkreises im oberen Teil des Innenaufbaus 4. Der Schaltkreis besitzt einen ersten Schalter 21 mit normalerweise geöffneten Kontakten, die mit Vorsprüngen 20 (Fig.10 und 11) zusammenarbeiten. Die Vorsprünge sind an der oberen Kante des Vertikalteiles 3y zurückschiebbar angeordnet und werden nach oben durch geeignete (nicht gezeigte) Federglieder gedrückt. Wenn die Backwageneinheit 3 eingefahren und die Türe geschlossen ist, werden die Vorsprünge 20, mit einem geneigten Teil einer Eingriffswand 22, die an dem oberen Teil der Innenkonstruktion angeordnet ist, in Kontakt gebracht und herabgedrückt, um mit entsprechenden Öffnungen 22a in der Betätigungswand 22 in Eingriff zu kommen. In dem vorstehenden Fall werden die Vorsprünge 20 zurückgeführt zum Druck auf den Hebel 21a des Schalters 21 durch einen der genannten Vorsprünge 20, um den Schalter 21 zu schließen.
  • Folglich, wenn mittels des Handgriffes 23, welcher an der oberen Frontseite der Backwagentüre 3 vorgesehen ist, der Ofen geöffnet wird, werden die Vorsprünge 20 durch die Betätigungswand 22 zurückgedrückt, um die Öffnungen 22a und damit die Back- wageneinheit 3 freizugeben und der Schalter 21 wird geöffnet. Nach Öffnen der Backwagentüre 3 werden diftorsprünge 20 wieder herausgedrückt. An der Kante der Trägerplatte 19 der Backwageneinheit 3 an der von dem Vertikalteil 3y abgelegenen Seite ist ein Vorsprung oder Stift 24 (Fig.10 und 14) vorgesehen,der durch eine Schraube in einer Lage entsprechend zu dem Gehäuse 15 (Fig. 4 und 14) einstellbar ist zur Betätigung eines zweiten Schalters 14, welcher ebenfalls normalerweise geöffnet ist.
  • Das Gehäuse 15 dieses Schalters hat einen Schlitz 15a in seiner Vorderseite, durch welchen der Stift 24 sich erstreckt, wenn die Backwageneinheit 3 eingefahren ist, so daß der normalerweise geöffnete zweite Schalter 14 in dem Gehäuse 15 durch den Stift 24 geschlossen wird.
  • Die Fig. 15 zeigt in einem schematischen elektrischen Diagramm den Schaltkreis zur Auslösung der Hochfrequenzerhitzung mit dem ersten Schalter 21 und dem zweiten Schalter 14, die in Serie in den von der Versorgungsquelle V kommenden Versonungskreis für den Hochfrequenzoszillator G eingeschaltet sind.
  • Die Stromversorgung für den Schaltkreis G kann nicht eingeschaltet werden,ohne daß beide, nämlich der erste und der zweite Schalter 21 und 14 ge-Da schlossen sind. /der Vertikalteil 3y der Backwageneinheit 2 justiertbar ist hinsichtlich seiner Neigung zum hqyizontalen Teil 3x und da die BefestigungstSiteilweise an der Aussenseite der Sperrausnehmung 3a angeordnet sind, ist die Festigkeit zwischen Vertikalteil 3y und der L-förmigen Metallwinkel 17 weniger eingeschränkt und externe Kräften auf die Backwageneinheit 3 haben allenfalls Abweichungen in Richtung auf die Neigungsjustierung Auswirkung. Jedoch entsprechend der Anordnung der vorliegenden Erfindung wird, wenn das Vertikalteil 3y nach innen zu der Heizkammer 2 geneigt ist, wie dargestellt in Fig. 16 (A), der zweite Schalter 14 nicht geschlossen, während bei Neigung des vertikalen Teiles 3y nach aussen, wie in Fig. 16 (B) gezeigt, der erste Schalter 21 nicht betätigt.
  • Deshalb kann der Hochfrequenzoszillatorkreis G in keinem der genannten Fälle arbeiten und folglich sind die Gefahren einer abnormalen Ausströmung von Mikrowellenenergie durch die Randbereiche der Einheit 3 verhindert. Wenn die Einheit 3 herausnehmbar ausgebildet ist, besteht jedoch die Möglichkeit einer zufälligen Beschädigung der Einheit 3. Entsprechend der Anordnung nach der Erfindung jedoch hat eine zufällige Beschädigung der Backwageneinheit 3 während ihrer Handhabung eine Deformation des Stiftes 24 zur Folge, so daß dieser wenn die Deformation ein vorgegebenes Maß überschreitet, nicht mehr durch den Schlitz 15a vollständig in das Gehäuse 15 eingeführt wird, auch wenn die Backwagentüreinheit 3 geschlossen ist. Der zweite Schalter 14 wird in diesem Fall aus Sicherheitsgründen nicht geschlossen.
  • Die Fig. 17 bis 24 zeigen den Aufbau eines Backwagens mit einer Trägerplatte 26 für eine Drehplatte 25 und die Maßnahmen zur Verhinderung einer ungleichmäßigen Erhitzung. Diese Trägerplatte -26 wird mit einer Kante vom Vertikalteil 3y des Backwagens 3 gehalten und zusammen mit diesem in oder aus dem Heizraum 2 zusammen mit dem Backwagen 3 mit einem auf der Drehplatte 25 aufgelegten zu erhitzenden Objekt 41 ein- und ausgeführt.
  • Die Figuren zeigen auch die Verbindung zwischen dem Backwagen 3 und eines Backbleches 28 (Fig. 23 und 24), welches zur Aufnahme des zu erhitzenden Objektes 41 in Fällen der Erhitzung durch eine getrennte Wärmequelle oder elektrische Heizelemente 27 dient.
  • Die Trägerplatte 26 besteht aus einem metallischen Material mit Permeabilität, wie z.B. SUS 304. An der Kontaktplatte 3g für das Vertikalteil 3y des Backwagens 3, welcher die Peripherie 2a der Öffnung 0 des Erhitzungsraumes 2 berüht, sind ein Paar metallische Streifen 29 mit einem L-förmigen Querschnitt durch Schrauben befestigt, die die Kontaktstreifen 3g mit dem Vertikalteil 3y verbinden, während eine Vielzahl von Einhängehaken 29a gebildet werden in dem abgewinkelten Rand 29a jedes Einhängestreifens 29, die sich in Richtung der Tiefe des Heizraumes 2 zum Eingriff mit dem Backblech 28 erstrecken. An vorbestimmten Teilen der abgewinkelten Ränder 29a der Streifen 29 sind entsprechende Paare von zueinander zugeordneten metallischen Stiften 30 und 31 z.B. durch Einstecken befestigt um die Trägerplatte 26 zu halten, während hohle Isolierringe 32 und 23 aus keramischen Material, z.B. aus Tonerdekeramik lösbar auf den Stiften 30 und 31 befestigt sind, die durch geeignete Befestigungsringen 34 (Fig. 21 und 22) gehalten zu werden. Bei der vorgenannten Ausführungsform sind die Stifte 30 und 31 und die Isolierringe 32 und 33 als eine Einheit ausgebildet. An den gegenüberliegenden Seiten von einer Kante der Trägerplatte 26 sind ein paar Klauen 26a befestigt, zum Einhängen in die Isolierringe 32 und 33, während ein paar Rollen 35 (Fig. 17 und 18) aus einem Isoliermaterial, wie beispielsweise Glasfieber, drehbar an der anderen Kante der Platte 26 befestigt sind, wenn der Backwagen herausgezogen ist, wie in Fig.17, wird die Platte nur an den Klauen 26a wie eine Konsole gehalten und wenn der Backwagen eingeschoben und geschlossen ist, berühren die Rollen 35 die Bodenwand 2b des Heizraumes 2, so daß die Platte 26 auch an der gegenüberliegenden Kante wie in Fig. 18 gezeigt, gestützt ist. Die Drehplatte 25 ist mit einer Mehrzahl von Magneten 38 (Fig. 19 und 20) versehen, welche an ihrer Unterseite gegenüber entsprechenden Magneten 37 befestigt sind, die ihrerseits befestigt sind an einer Scheibe 36, welche drehbar an der unteren Seite der Bodenwand 2b des Heizraumes 2 durch einen Schaft 2c gelagert ist. Die Drehplatte 25 ist drehbar auf Rollen 30 angeordnet und wird auf der Platte 26 durch die magnetische Kraft, welche zwischen den Magneten 37 und 38 der Rolle 36 ausgeübt wird, angetrieben. Die Rolle 36 an der Unterseite der Bodenwand 26 ist durch Rollen 39 abgestützt und wird durch einen Motor f über geeignete Antriebskraftübertragungsmittel angetrieben. Die Platte 26 und die Drehplatte 25 werden bei der Hochfrequenzerhitzung oder bei Erhitzung durch die Heizelemente 27 unter Verwendung eines Behältergefäßes 42, z.B.
  • aus Glas, mit dem zu erhitzenden Objekt, das darauf platziert ist, verwendet.
  • Zum gleichmäßigen Einführen der Trägerplatte 26, welche an ihrer einen Kante an der Backwagentüre wie ein Ausleger getragen wird, sind im einzelnen nicht gezeigte Teile an der Bodenwand 2b des Heizraumes 2 in benachbarten Lagen zu der Zugangsöffnung 0 entsprechend zu den Rollen 35 der Trägerplatte 26 vorgesehen. Wie aus den Fig. 23 und 24 zu ersehen, ist das Backblech 28 aus Metall und wird nur während der Erhitzung durch die Strahlungsheizer 27 mit einem darauf platzierten zu erhitzenden Objekt 51 wie früher erwähnt, verwendet. Die gegenüberliegenden Ecken an einer Kante des Backbleches 28 bilden Halter 43 mit U-förmigem Querschnitt, von denen jeder eine rechteckige Öffnung 43a besitzt, die in der oberen Seite angeordnet sind in der Nähe des Einhängeendes. Das Backblech 28 wird an diesen Ecken von entsprechenden Einhängegliedern 29 a'durch Eingriff der Einhängeglieder 29 a' in die Ausnehmeöffnungen 43a und an einer Seite 43b von jeder von der Halterung 43 getragen. Da mehrere Einhängeglieder 29 .ar vorgesehen sind, kann die Höhe des Backbleches 28 in verschiedenen Stufen verändert werden. Für eine Erhitzung durch elektrische Heizstäbe wird entweder die Trägerplatte 26 oder die Ofenplatte 28 verwendet.
  • Durch die beschriebene Ausbildung,gemäß welcher die Trägerplatte 26 an ihrer einen Kante nur durch die Backwagentüre 3 in Konsolenart getragen wird, wenn der Backwagen herausgezogen ist, während es an seiner gegenüberliegenden Kante von der Bodenwand 2b des Heizraumes 2 beim Schließen des Backwagens gestützt wird, ist der Anschlag für das Öffnen und Schließen des Backwagens unabhängig von der Tiefe des Heizraumes 2. Außerdem wird während des Drehens der Drehplatte 25 der Abstand zwischen den Magneten 37 und 38 genau eingehalten und damit dreht sich die Drehplatte 25 konstant ohne durch das Gewicht des zu erhitzenden Objektes 41 oder eine Verformung von diesem mit der Zeit usw. ,beeinfluBt zu werden. Außerdem ist, da die untere Seite der Platte 26 einen Abstand von der Bodenwand 2b des Heizraumes 2 durch die Verwendung von Rollen 35 aufweist, die Gefahr der Lichtbogenentladung oder Erzeugung einer abnormalen Hitze während der Hochfrequenzerhitzung aufgrund der extremen Nähe zwischen Platte 26 und Bodenwand 2b vorteilhafterweise ausgeschlossen. Zusätzlich werden an der einen Kante der Platte 26 Klauenglieder 26a vorgesehen zum Einhängen in die Stifte 30 und 31 der Metallstreifen 29 der Backwageneinheit 3 über die Isolierringe 32 und 33, während die andere Kante der Platte 26 ebenfalls elektrisch isoliert ist gegenüber der Bodenwand 2b des Heizraumes über die Rollen 35. Diese Anordnung ist sehr vorteilhaft aus dem Gesichtspunkt der stabilen Erhitzung und der Verhinderung von Bogenentladungen an den Einhängeteilen.
  • Wie allgemein bekannt, ist bei Hochfrequenzerhitzung für eine stabile Erhitzung die Grösse der Erhitzungskammer 2 von Bedeutung wegen der Abhängigkeit derselben von der Grösse des zu erhitzenden Objektes 41. Zum Beispiel werden die Mikrowellen in einem Heizraum 2 hinsichtlich der Wellenlänge nach Einsezten eines zu erhitzenden Objektes gemäß der Beziehunq verändert, die durch die folqende Glüduns bestimmt ist: (wobei Xe die effekte Wellenlänge ist und die Dieelektrizitätskonstante des zu erhitzenden Objektes), was auch eine Veränderung in den Aufheizbedingungen bedeutet. Wenn die Grösse der Aufheizkammer 2 klein im Vergleich zu der Grösse des zu erhitzenden Objektes 41 ist, ändert sich der Zustand der Mikrowellen innerhalb der Heizkammer 2 um einen extremen Wert bei Anwesenheit und Abwesenheit von einem in der Kammer 2 zu erhitzenden Objektes 41 entsprechend der vorstehend beschriebenen Abhängigkeit. Ebenso auch, wenn sich das zu erhitzende Objekt 41 in der Grösse und Art wenig ändert. Es ist dann sehr schwer eine einheitliche und gleichmäßige Erhitzung zu erhalten. Wenn die Grösse der Heizkammer 2 dagegen wesentlich grösser als das zu erhitzende Objekt 41 ist, ist der Zustand der Mikrowellenenergie innerhalb der Erhitzungskammer 2 nicht mehr abhängig von den Veränderungen von Grösse und Art des Objektes 41 und deshalb wird eine gleichmäßigere Erhitzung erhalten unabhängig von der Grösse und Art desselben. Bei der Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung "Schwebt" die Trägerplatte 26 elektrisch in der Heizkammer 2 und der Abschnitt unterhalb der Trägerplatte 26 bildet einen Teil des Heizraumes 21 wodurch der für die Mikrowellenenergie bestimmte Raum in der Kammer 2 für einheitliche Aufheizbedingungen, wie vorstehend beschrieben, vergrößert wird. Darüberhinaus verhindert die Trägerplatte 26 ein elektrisches Abfließen sowie die Erzeugung von Entladungen usw. zwischen Heizraum 2 und den metallischen Streifen 29.
  • Im allgemeinen sind keramische Materialien wie Tonerdekeramiken usw. extrem dauerhaft gegen Druck aber sehr schwach gegen Verbiegen usw. Bei der Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung jedoch sind, da nur einfache Druckkräfte angewendet werden auf die Isolationsringe 32 und 33, wie vorher beschrieben, die Ringe 32 und 33 frei von Bruchgefahr, selbst wenn eine große Last aufgelegt wird auf die Trägerplatte 26. Selbst wenn die Ringe 32 und 33 durch irgendwelche Ursachen gebrochen sind, können sie leicht durch Abnahme der Halteringe 34 ausgewechselt werden.
  • Da Eingrifßart der Einhängeteile für Trägerplatte 26 und Backblech 28 im Bezug auf die Backwagentüre 3 unterschiedlich voneinander ausgebildet sind, wird ein zufälliger Eingriff der Trägerplatte 26 mit den Teilen der Backwagentüre 3 für das Backblech 28 oder ungekehztverhindert und damit auch alle Schwierigkeiten in Verbindung mit einer Lichtbogenentladung, Erzeugung von Hitze usw., die aus fehlerhaftem Einhängen entstehen könnte, sind elemeniert. Auch andere Nachteile, wie Fehler beim Kochen durch ungleichmäßige Erhitzung des zu erhitzenden Objektes aufgrund fehlerhafter Drehung des Drehtisches 25, die aus der Veränderung des Abstandes zwischen den Magneten 38 der Drehplatte 25 und den Magneten 37 der Scheibe 36 resultieren könnten, sind beseitigt.
  • Hierzu ist der Aufbau der metallischen Streifen 29 zum Eingriff mit den Eingriffsteilen des Backbleches 28 und der Trägerplatte 26 unterschiedlich ausgebildet sinde Die Eingriffsteile für das Backblech 28 sind für Einhängeglieder 29 a', die in vorstehenden Streifen 29a der Metallstreifen 29, die sich nach innen im rechten Winkel von dem vertikalen Teil des Backwagens 3 erstrecken gebildet, während die Eingriff teile für die Trägerplatte 26 durch Stifte 30 und 31 gebildet sind, die im rechten Winkel zu der bestehenden Wand 29a der Metallstreifen 29 ausgerichtet sind. Wenn die Trägerplatte 26 abwärts gesenkt wird von oben in die Backwageneinheit 3 kann ein Eingriff mit den Stiften 30 und 31 leicht hergestellt werden ohne die Einhängeglieder zu beschädigen, wodurchfein für den Gebrauch sehr günstiger Aufbau erreicht ist.
  • L e e r s e i t e

Claims (12)

  1. Titel: Hochfrequenzheizgerät in Form eines Herdes mit Backwagen.
    P A T E N T A N 5 P R U c II E 1. Hochfrequenzheizgerät in Form eines Herdes mit a) einer über eine Zugangsöffnung zugänglichen Heizkammer (2) (Back- und Bratrohr) b) einem Hochfrequenzoszillator (7) zur Speisung von Hochfrequenzenergie in die Heizkammer, dadurch gekennzeichnet, daß c) eine Backwageneinheit mit c1j einer Tür zum Verschließen der Öffnung der Heizkammer und mit c2) im wesentlichen L-förmigen Aufbau vorgesehen ist, wobei c3) der Backwagen parallel zur Tiefe der Heiz- kammer verschiebbar geführt ist, daß d) eine Trägerplatte (26) einseitig mit einer Kante (26a) an der Innenseite der Backwagentüre konsotenartig befestigt ist, daß weiter e) eine Drehplatte (42) auf der Trägerplatte angeordnet ist, die el) durch einen außerhalb der Heizkammer in der Höhe der Bodenplatte (2b) der Heizkammer angeordneten Anstrieb (36) angetrieben wird, und zwar e2) über eine magnetische Kopplung (37, 38) zwischen Drehplatte und Antrieb, und daß f) die Trägerplatte an der der Backwagentüre abgewandten Seite zumindet bei eingeschobenem Backwagen auf dem Boden des Heizraumes in einem zum Boden definierten Abstand (35) abgestützt ist.
  2. 2. Hochfrequenzheizgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte (26) elektrisch isoliert von den Wänden der Heizkammern aufgehängt bzw. abgestützt ist.
  3. 3. Hochfrequenzheizgerät nach Anspruch 1, dadurch gean kennzeichnet, daß die Trägerplatte/der der Backwagentüre abgewandten Seite Rollen aus elektrisch isolierendem Material aufweist, die zumindest bei eingeschobenem Backwagen auf dem Boden der Heizkammer aufliegen.
  4. 4. Hochfrequenzheizgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte mit einer Kante an der Türe des Backwagens über ein Paar von Metall- streifen von im wesentlichen L-förmigen Querschnitt, die an der Innenfläche des vertikalen Teiles des Backwagens vorgesehen sind und eine nach innen vorspringende Kante aufweisen, unter Zwischenfügen einer elektrischen Isolierung eingehängt ist.
  5. 5. Hochfrequenzheizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenfläche der Backwagentüre weiter Halteglieder zum Einhängen eines üblichen Back- oder Bratbleches in verschiedener Höhe vorgesehen sind.
  6. 6. Hochfrequenzheizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand der Backwagentüre mit einer Hochfrequenzfalle zur Verhinderung eines Austrittes von Hochfrequenzenergie versehen ist.
  7. 7. Hochfrequenzheizgerät nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen vertikalem und horizontalem Teil des Backwagens justierbar zum Einstellen des von diesen Teilen eingeschlossenen Winkels ausgebildet ist.
  8. 8. Hochfrequenzheizgerät, insbesondere nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei durch den Backwagen auslösbare Sicherheitsschalter (21, 14) angeordnet sind, und zwar einer in der Tiefe des Heizraumes, der durch das vertikal velaufende Teil des Backwagens betätigt wird und einer am oberen Rand der öffnung zum Heizraum, der durch den oberen Rand der Backwagentüre betätigbar ist.
  9. 9. Hochfrequenzheizgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Sicherheitsschalter in Serie in den Stromversorgungskreis des Hochfrequenz- oszillators so eingeschaltet sind, daß dieser dann und nur dann einschaltbar ist, wenn beide Schalter durch den Backwagen geschlossen sind.
  10. 10. Hochfrequenzheizgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Ende des Vertikalteiles des Backwagens ein Vorsprung vorgesehen ist, der nach Einführen in einem Schlitz den rückwärtigen Sicherheitsschalter im Heizraum steuert.
  11. 11. Hochfrequenzheizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9/dadurch gekennzeichnet, daß der Backwagenüber zwei Längsschienen geführt ist, deren gegenseitiger seitlicher Abstand zur Beseitigung eines seitlichen Spiels einstellbar ist.
  12. 12. Hochfrequenzheizgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienen am Backwagen in Schienen der Ofenkonstruktion geführt sind, die im Bereich der Endstellung Vorsprünge aufweisen, über die der Backwagen auch in vertikaler Richtung im eingeschobenen Zustand spielfrei gehalten ist.
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