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Titel: Hochfrequenzheizgerät in Form eines Herdes mit
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Backwagen.
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich ganz allgemein auf ein Hochfrequenzheizgerät,
und zwar auf ein Hochfrquenzheizgerät in Form eines Herdes mit einem Back-und Bratrohr,
in welchem ein zum Erhitzen einzubringendes Gut, z.B. zu garende Nahrungsmittel,
mittels Mirkowellen aufgeheizt werden.
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Bei Herden mit einem Back- und Bratrohr ist es bekannt, das zu erhitzende
Gut in einem Backwagen unterzubringen, der im wesentlichen eine L-förmige Ausbildung
aufweist, wobei das vertikale Teil gleichzeitig als Türe für das Back- und Bratrohr
dient, während das horizontale Teil als Führungsteil im Ofen selbst ausgebildet
ist.
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Hierbei ist es in Verbindung mit einem Backwagen bekannt, das zu erhitzende
Gut auf einem Trägerblech bzw. Trägerrost unterzubringen, das bzw. der an der Innenseite
der Backwagentüre nach Art einer Konsole so in verschiedenen Höhen aufgehängt ist,
daß es waagrecht in den Heizraum hineinragt.
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In Verbindung mit Hochfrequenzheizgeräten ist es weiter bekannt, das
aufzuheizende Gut zur gleichmäßigen Wärmebehandlung auf einer Drehplatte unterzubringen,
die ihrerseits auf der an der Backwagentüre befestigten Trägerplatte
drehbar
gelagert ist. Der Antrieb einer derartigen Drehplatte erfolgt dabei über eine magnetische
Kopplung von einem außerhalb des Heizraumes angeordneten Antrieb.
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Die Verwendung einer Drehplatte garantiert eine absolut gleichmäßige
Erwärmung bzw. ein gleichmäßiges Garen des in der Heizkammer auf dem Backwagen untergebrachten
Heizgutes.
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Bei einem derartigen Aufbau besteht die besondere Schwierigkeit, daß
das Back- oder Bratblech,auf welchem die Drehplatte untergebracht ist, absolut waagrecht
im Heizraum gehalten werden muß, und zwar unabhängig davon, ob und in welchem Umfang
die Drehplatte durch ein zu erhitzendes Gut belastet ist oder nicht.
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Selbst ein geringfügiges Durchbiegen der die Drehplatte aufnehmenden
Trägerplatte würde einen ungleichmäßigen Lauf der Drehplatte und damit ein ungleichmäßiges
Erhitzen des auf der Drehplatte unterzubringenden Gutes z.B. der zu garenden Lebensmittel
zur Folge haben.
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Man könnte nun daran denken, das Trägerblech im Heizraum selbst, z.B.
an den Wänden des Heizraumes analog wie bei üblichen Back- oder Bratrohren zu verfähren
und damit eine waagrechte Lage des an sich an der Türe des Backwagens nach Art einer
Konsole aufgehängten als Trägerblech für die Drehplatte verwendeten Backbleches
zu erzwingen.
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Ein derartiger Aufbau ist verhältnismäßig aufwendig, nicht zuletzt
deshalb, weil ja das Trägerblech ebenso wie die Drehplatte selbst gegenüber den
Wänden des Heizraumes isoliert werden muß, und zwar in solchem Maße, daß Überschläge
bei der Hochfrequenzerhitzung sicher ausscheiden.
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Eine Halterung an der Rückwand des Heizraumes würde zu einer Vergrößerung
des Heizraumes führen, was ebenfalls in vielen Fällen unerwünscht ist, abgesehen
von auch in diesem Fall auftretenden Isolierproblemen.
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Darüberhinaus ist darauf hinzuweisen, daß bei einer Mirkowellenerhitzung
ein besonderes guter Abschluß zwischen Heizraum und Backwagen, und insbesondere
auch der Backwagentüre längs des ganzen Umfanges notwendig ist, damit mit Sicherheit
ein Austritt von Mirkowellenenergie aus dem Heizraum selbst vermieden wird.
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Die hierfür notwendige Genauigkeit in Ausbildung des Backwagens und
dem entsprechend auch in der Ausbildung und Führung des Trägerbleches kann mit den
vorgenannten an sich möglichen Konstruktionen nicht oder nur mit erheblichem Aufwand
erreicht werden.
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Aufgabe der Erfindung ist es ein Hochfregeunzheizgerät in Form eines
Herdes mit einem Back- und Bratrohr vorzusehen, bei welchem ein eine Drehplatte
aufweisendes Trägerblech innerhalb eines üblichen Backwagens vorgesehen werden kann,
das einwandfrei isoliert an der Backwagentüre aufgehängt ist und das trotzdem auch
bei erheblicher Belastung absolut waagrecht im Heizraum angeordnet bleibt, wenn
der Backwagen eingefahren und damit die Türe geschlossen ist. Darüberhinaus soll
das Hochfrequenzheizgerät nach der Erfindung einen einwandfreien Abschluß des Backwagens
sowohl nach unten als auch nach vorne garantieren und insbesondere eine Einschaltung
der Hochfrequenzenergie bei nicht vollständig geschlossenem Backwagen nicht zu-lassen.
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Die vorgenannte Aufgabe wird mit einem Hochfrequenzheizgerät mit den
Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
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Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Bei dem Hochfrequenzheizgerät nach der Erfindung wird also die der
Backwagentüre abgewandte Kante des Trägerbleches für eine Drehplatte, die in an
sich bekannter Weise an der Backwagentüre nach Art einer Konsole herausnehmbar eingehängt
ist, auf dem Boden des Heizraumes in einem zum Boden definierten Abstand abgestützt.
Dabei erfolgt diese Abstützung gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung mit Hilfe
mindestens einer aus einem Isoliermaterial bestehenden Rolle, die das Trägerblech
zumindest auf dem letzten Teil des Weges beim Schließen des Backwagens auf dem Bodenblech
des Heizraumes stützt.
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Durch die Verwendung von Rollen wird dabei kaum ein zusätzlicher Kraftaufwand
der Bedienungsperson zum vollständigen Schließen des Backwagens benötigt.
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Gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgedankens
wird der Backwagen in seinem Winkel zwischen horizontalem Führungsteil, das in den
Heizraum hineinragtlund vertikalem Teil, das als Backwagentüre ausgebildet ist,
einstellbar gehalten,so daß bei der an sich spielfreien Führung der Gleitteile des
Backwagen eine einwandfreie Einstellung der Backwagentüre an den vertikalen Verlauf
der Öffnung des Heizraumes möglich ist. Zur Überwachung dieser Einstellung sind
dabei gemäß einer anderen Weiterbildung des Erfindungsgedankens sowohl in der Tiefe
des Heizraumes als auch am oberen Rand der Backwagentüre Uberwachungsschalter vorgesehen,
die normalerweise geöffnet sind, und die bei einwandfrei eingefahrenem Backwagen
geschlossen werden und dabei den Stromkreis für die zur Erhitzung notwendige Hochfrequenzenergie
freigeben.
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Diese und andere Merkmale, Vorteile sowie Weiterbildungen werden im
folgenden anhand eines Auführungsbeispieles eines Gerätes gemäß der vorliegenden
Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen im einzelnen erläutert.
In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Hochfrequenzheizgerätes
in Form eines Mikrowellenofens entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung mit einer Backwageneinheit daran in geöffnetem Zustand, Fig.
2 eine entsprechende Ansicht zu Fig. 1 in verkleinertem Maßstab mit geschlossener
Backwageneinheit, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des äußeren Gehäuses eines
Mikrowellenofens nach Fig. 1, Fig. 4 eine perspektivische Ansicht schräg von unten
des inneren Grundaufbaues der Ofenmuffel und des Heizraumes, wobei das in Fig. 3
gezeigte Gehäuse abgezogen ist, aus Ubersichtlichkeitsgründen mit herausgezogener
Backwageneinheit, Fig. 5 eire schematische Schnittansicht des Mikrowellenofens nach
Fig. 1 von vorne, Fig. 6 eine teilweise geschnittene Teilansicht in vergrößertem
Maßstab des Gleitteiles der Backwageneinheit des Mikrowellenofens nach Fig. 7, Fig.
7 eine teilweise geschnittene Seitenansicht im vergrößerten Maßstab der Gleitteile
der Backwageneinheit des Mikrowellenofens nach Fig. 1, Fig. 8 einen auszugsweisen
Querschnitt der Anordnung nach Fig. 6,
Fig. 9 schematisch die Verbindung
und das Lösen der Backwageneinheit hinsichtlich des inneren Grundaufbaues nach Fig.
4 Fig.1O in einer perspektivischen Ansicht die in einem Mikrowellenofen nach Fig.1
anzuordnende Backwageneinheit mit von seinem horizontalen Teil aus Zwecken der Klarheit
abgesetztem Senkrechtteil, Fig.11 eine schematische Seitenansicht teilweise gebrochen
und in einem vergrößerten Maßstab der Backwageneinheit zur Erläuterung der Verbindung
zwischen vertikalem und horizontalem Teil, Fig.12 eine Schnittdarstellung des vertikalen
Teiles der Backwageneinheit zur Erläuterung eines speziellen Konstruktionsdetails,
Fig.13 eine auszugsweise Schnittdarstellung zur Erläuterung der Anordnung eines
Schalters am oberen Teil des inneren Grundaufbaues, welcher mit der Backwageneinheit
zusammenwirkt, Fig.14 eine auszugsweise Schnittdarstellung zur Erläuterung der Funktion
eines weiteren Schalters, der im unteren Teil der inneren Grundeinheit vorgesehen
ist und ebenfalls mit der Backwageneinheit zusammenwirkt, Fig.15 ein elektrisches
Schaltkreisdiagramm zur Erläuterung der Schaltfunktionen nach Fig. 13 und 14, Fig.16
(A) und 16 (B) eine ausz6;weise Seitenansicht zur Erläuterung des Zustandes der
Backwageneinheit während des Schließer des Heizraumes,
Fig.17 eine
teilweise geschnittene perspektivische Ansicht der Backwageneinheit mit einer Trägerplatte
für eine darauf befestigte Drehplatte, Fig.18 eine schematische Seitenansicht des
Mikrowellenofens nach Fig.1 zur Erläuterung des Antriebsmechanismus für die Drehplatte,
Fig.19 eine schematische und teilweise geschnittene Frontansicht des Mikrowellenofens
nach Fig. 1 mit entferntem Backwagen zur Erläuterung des Antriebsmechanismus für
die Drehplatte, Fig.20 eine Teilschnittdarstellung des Antriebsmechanismus nach
Fig. 19 und 20 zur speziellen Erläuterung der Anordnung der Magnete, Fig. 21 eine
teilweise Schnittdarstellung in einem vergrößerten Maßstab der die Drehplatte tragenden
Trägerplatte hinsichtlich ihrer Befestigung an der Backwagentüre, Fig.22 eine teilweise
Schnittdarstellung der Anordnung von metallischen Stiften zur Halterung der die
Drehplatte tragenden Trägerplatte an der Backwagentüre, Fig.23 eine teilweise Schnittdarstellung
in vergrößertem Maßstab, die den Aufbau von Metallplatten mit Einhängglieder zur
Verbindung mit der Backwagentür zeigt und Fig.24 eine teilweise geschnittene perspektivische
Ansicht der Backwagentüre mit der daran befestigten Trägerplatte.
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In allen Figuren sind gleiche Teile jeweils durch die gleichen Bezugszeichen
gekennzeichnet.
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In den Figuren 1 bis 4 ist ein Hochfrequenzheizgerät in Form eines
Mikrowellenofens M gezeigt, an welchem die vorliegende Erfindung realisierbar ist.
Der Mikrowellenofen M dient zur Wärmebehandlung von beliebiges Objekten oder Lebensmitteln
durch dielektrische Erhitzung mittels Hochfrequenzenergie, beispielsweise in der
Größenordnung von etwa 2,450 MHz. Das Gerät umfaßt ein äußeres Gehäuse 1 in kubischer
Form (Fig.
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3), welches an der Vorderseite geöffnet ist, eine innere Konstruktion
4 (Fig. 4), die einen Heizraum oder Garraum 2 umschließt und zusammen mit dem äußeren
Gehäuse 1 eine Doppelwandkonstruktion bildet sowie eine im wesentlichen L-förmige
Backwagentüreinheit (Fig.4) in Form einer Schublade, welche gleitbar in Richtung
der Tiefe des Heizraumes 2 geführt ist zum wahlweisen Öffnen und Schließen einer
Zugangs öffnung 0 des Heizraumes 2, wie in den Figuren 1 und 2 dargestellt.
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Die Innenkonstruktion 4 ist herausnehmbar aus dem äußeren Gehäuse
1 über ein Paar Schienen (Fig.3 Jede einzelne Schiene hat einen im wesentlichen
U-förmigen Querschnitt. Die Schienen sind an gegenüberliegenden Seitenwänden des
Gehäuses 1 befestigt, wie später noch im einzelnen beschrieben wird.
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Die Innenwandkonstruktion 4 besteht aus einer Grundplatte 9,z.B. aus
Metall, welche den Heizraum 2 trägt, der durch eine Deckwand 2p,Seitenwände 2s,
eine Rückwand 2r und eine Bodenwand 2b aufgebaut ist und die Zugangsöffnung 0 an
der Vorderseite bildet. Die Teile sind mit der Grundplatte 9 mittels Schrauben oder
dgl. verbunden. Weiter sind ein Hochfrequenzspannungstransformator 6 und eine Hochfrequenzenergiequelle,
z.B. ein Magnetron 7, das zur Aussendung von Mikrowellen bei Energiezu-
fuhr
geeignet ist, ein Wellenleiter 45, welcher das Magnetron 7 mit dem Heizraum in bekannter
Weise verbindet, ein Lüfter 8 zur Kühlung des Magnetrons und ein Schaltfeld 44 im
rechten Vorderteil der Konstruktion 4 in Fig. 1 und 2 vorgesehen. Die einzelnen
Schaltknöpfe, Anzeigelampen usw. im Schaltfeld 44 dienen zur Uberwachung des Arbeitens
des Magnetrons 7 und der elektrischen Einrichtung, wie beispielsweise im oberen
Bereich des Heizraumes 2 angeordnete Heizstäbe 27 oder dgl..
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An der Unterseite der Grundplatte 9 ist ein Unterbau 4H (Fig.4) vorgesehen,
der z.B. auf gegenüberliegenden Seiten Platten 11 eine front- und eine rückwärtige
Abstützplatte 12 und 13 sowie ein Paar von Führungsschienen 10 mit U-förmigem Querschnitt,
die an den Seitenplatten 11 befestigt sind besteht.
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Dieser Unterbau 4H enthält ein Gehäuse 15 in einem Eck zum Unterbringen
eines Schaltgliedes 14, dessen Funktion später erläutert wird. Wenn die Innenin
konstruktion 4/das äußere Gehäuse 1 eingesetzt wird, wird die Grundplatte 9 an ihren
gegenüberliegenden Kanten 9a in den Gleitschienen 5 des äußeren Gehäuses 1 geführt,
wie aus Fig. 5 zu ersehen ist.
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Wie die Fig.6 bis 10 zeigen, weist die aus einem vertikalen Frontteil
3y mit einem Handgriff 23 und einem horizontalen sich quer vom unteren Teil des
vertikalen Frontteiles 3y wegerstreckenden horizontalen Teil 3x bestehende Backwageneinheit
3 zwei Führungsschienen 16 mit im wesentlichen Z-förmigen Querschnitt auf, die mit
einem Ende des
vertikalen Vorderteiles durch L-förmige Metallwinkel
17 in einer später zu beschreibenden Weise befestigt sind. Eine Trägerplatte 18
ist zwischen den Führungsschienen 16 zur Versteifung derselben gehalten, wobei die
L-förmigen Metallwinkel 17 und die Führungsschienen 16 gemeinsam befestigt sind
mit der Trägerplatte 18 mit Hilfe eines Satzes von Schrauben 18a. An dem freien
Ende der Führungsschienen 16 sind ein korrespondierendes Paar von Rollen oder Kugeln
frei drehbar montiert, während ein ähnliches Paar entsprechender Rollen 10a ebenfalls
drehbar gehalten sind an den festen Führungsschienen 10 gegenüberliegend zum unteren
Teil des vertikalen Frontteiles 3y der Backwageneinheit 3. Für eine gleichförmige
Gleitbewegung der beweglichen Gleitschienen 16 der Backwageneinheit 3 relativ zu
den fest angeordneten Gleitschienen 10 des inneren Grundaufbaues werden die auf
den Gleitschienen 16 mit ihrem Umfang laufenden Rollen 10a über die beweglichen
Gleitschienen 16 geführt, während die Rollen 16a der beweglichen Gleitschienen 16
in Verbindung stehen mit den festen Gleitschienen, an deren Umfang und Länge der
Gleitschienen 10 Rollen.
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Das seitliche Spiel in der Führung der Backwageneinheit 3 in der Querrichtung
quer zur Breite des Innenaufbaues 4 kann eingestellt werden durch Lockern der Schrauben
18a für die Gleitschienen 16 und Trägerplatte 18 und Justieren des Abstandes L (Fig.10)
zwischen den Gleitschienen 16, welche über die Platte 18 miteinander verbunden sind,
so daß die Seitenflächen der Rollen 1Oa in Kontakt mit den beweglichen Gleitschienen
16 kommen und die Seitenflächen der Rollen 16a in Kontakt mit den
festen
Gleitschienen 10. In diesem Fall, wenn das seitliche Spiel der Backwageneinheit
3, d.h. das vertikale Spiel zwischen den beweglichen Gleitschienen 16 und den festen
Gleitschienen 10 vollständig elemeniert sind, besteht keinerlei Möglichkeit mehr
die Gleitschienen 10 und 16 wie zu drehen oder biegen usw. und damit wird eine gleichmäßige
Gleitbewegung zwischen den beweglichen Gleitschienen 16 und den festen Gleitschienen
10 unmöglich selbst durch sehr geringe Dimens.ionsänderungen und Deformationen.
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Zur Beseitigung dieses vorstehend beschriebenen Nachteiles wird gemäß
einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ein seitlicher Vorsprung 16b vorgesehen,
der sich nach oben mit einer gewissen Ausdehnung von einem Teil der Oberfläche der
nach oben gebogenen Oberseite von jeder der beweglichen Gleitschienen 16 in zu dem
unteren Teil des vertikalen Frontteiles 3y der Backwageneinheit 3 entgegengesetzten
Richtung erstreckt. Die Vorsprünge 16b greifen in die festen Gleitschienen 10 beim
Schließen der Backwagentüre 3 und verhindern ein vertikales Spiel der Backwageneinheit
auf den Wert 0, wobei ein unerwünschter Austritt von.Mikrowellen durch die Außenteile
der Backwageneinheit aufgrund der Lagearretierung vollständig beseitigt ist. Wenn
der Backwagen herausgezogen oder geöffnet ist, hat der Backwagen im Umfang des Raumes
S ein vertikales Spiel für eine gleichmäßige Bewegung der Backwageneinheit 3, wie
in der Fig. 7 gezeigt.
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Aus Fig. 9 ist zu ersehen, daß weitere Vorspunge oder Anschlagstücke
16c sich in gewissem Umfang abwärts von der unteren Fläche von jedem der umgeschlagenen
unteren Kante der beweglichen Gleitschienen 16 in einer Richtung entgegen der Vorsprünge
16b erstrecken, und zwar im von diesen Vorsprüngen 16b abgewandten Teil. Zum Herausnehmen
oder Hineinschieben des Backwagens 3 müssen die Rollen 10a über die Anschläge 16c
mit den beweglichen Gleitschienen 16 der Backwageneinheit 3 laufen, die entsprechend
in Bezug auf die festen Gleitschienen 1Q geeignet sind. Dadurch wird, da die Möglichkeit
für ein seitliches Spiel vorgesehen ist, wenn die Backwageneinheit 3 bewegt wird,
das Herausziehen oder Hineinschieben des Backwagens 3 erleichtert.
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Die Fig. 10 und 12 zeigen den Verbindungszustand zwischen dem vertikalen
Teil 3y der Backwageneinheit 3 und den L-förmigen Metallwinkeln 17, wie sie vorstehend
erwähnt wurden. Der vertikale Teil 3y der Backwageneinheit 3 enthält eine Sperre
ch bestehend aus einem Hohlteil 3a von 2 '4 Wellenlänge (wobei 1 die Wellenlänge
der Innenröhre der Hochfrequenzwellen ist), die den äußeren Rand des Teiles 3x zur
Verhinderung von Mikrowellenaustritt umgibt. Die L-förmigen Metallwinkel M sind
an den unteren Seiten des vertikalen Teiles 3x der Backwageneinheit 3 an Befestigungsteilen
3b außerhalb des Sperraufbaues ch, z.B. durch 3 Schrauben 19, befestigt.
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Diese Schrauben erstrecken sich durch entsprechend geformte Öffnungen
in den Metallstücken 17. Da die beiden oberen Öffnungen für den Satz Schrauben 19
in jedem Metallwinkel 17 als Langlöcher ausgeführt
sind, ist das
Vertikalteil 3y der Backwageneinheit 3 in gewissem Umfang einstellbar durch Kippen
um die unterste Schraube 19 (Fig. 11) hinsichtlich des horizontalen Teiles 3x und
folglich relativ zu der Erhitzungskammer 2. Dadurch kann das vertikale Teil 3y der
Backwageneinheit 3 in vorteilhafter Weise in unmittelbaren Kontakt mit dem Außenteil
2a der Zugangsöffnung 0 der Erhitzungskammer 2 gebracht werden. Darüberhinaus sind,
da der Satz Schrauben 19 eingeschraubt ist in entsprechende Öffnungen 3c, die an
der unteren Seite des vertikalen Teiles 3y-lösbar von der Außenseite angeordnet
sind, das Montieren der L-förmigen Metallwinkel 17 an dem vertikalen Teil 3y und
das Justieren der Neigung des Teiles 3y hinsichtlich der Öffnung 2a der Heizkammer
2 durchgeführt werden nach Zusammenbau der Backwageneinheit 3.
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Außerdem wird durch Anordnen der Befestigungsteile 3b an der Aussenseite
der Sperrenhohlteile 3a, das ist an der unteren gegenüberliegenden Seite der Backwageneinheit
3 ein besserer Drosseleffekt erreicht.
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Aus Fig. 12 ist zu ersehen, daß das Vertikalteil 3y der Backwageneinheit
3 ein Beobachtungsfenster 3w in bekanntem Aufbau einschließlich einem Paar transparenter
Platten 3d und 3e, z.B. aus verstärktem Glas (Sicherheitsglas) und einer dazwischen
gehaltenen Metallfolie 3f aufweist, wobei der Umgebungsbereich des Beobachtungsfensters
3w durch eine metallische Kontaktplatte 3g eingerahmt ist zum Kontakt mit dem entsprechenden
Peripherieteil 2a der Zugangsöffnung 0 der Heizkammer 2 mit einer
Abdeckung
3h aus einem Mikrowellenübertragungsmaterial, wie beispielsweise synthetischem Harz,
zwischen den Peripherieteilen der Kontaktplatte 3g und dem Vertikalteil 3y. Die
Glasplatten 3d und 3e, die Metallfolie 3f, die Kontaktplatte 3g usw. sind, wie oben
beschreiben an dem Vertikalteil 3y befestigt, beispielsweise durch einen geeigneten
Satz von Schrauben.
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Die Fig. 13 und 14 zeigen die Schaltglieder zur Steuerung des Hochfrequenzerzeugerkreises
im oberen Teil des Innenaufbaus 4. Der Schaltkreis besitzt einen ersten Schalter
21 mit normalerweise geöffneten Kontakten, die mit Vorsprüngen 20 (Fig.10 und 11)
zusammenarbeiten. Die Vorsprünge sind an der oberen Kante des Vertikalteiles 3y
zurückschiebbar angeordnet und werden nach oben durch geeignete (nicht gezeigte)
Federglieder gedrückt. Wenn die Backwageneinheit 3 eingefahren und die Türe geschlossen
ist, werden die Vorsprünge 20, mit einem geneigten Teil einer Eingriffswand 22,
die an dem oberen Teil der Innenkonstruktion angeordnet ist, in Kontakt gebracht
und herabgedrückt, um mit entsprechenden Öffnungen 22a in der Betätigungswand 22
in Eingriff zu kommen. In dem vorstehenden Fall werden die Vorsprünge 20 zurückgeführt
zum Druck auf den Hebel 21a des Schalters 21 durch einen der genannten Vorsprünge
20, um den Schalter 21 zu schließen.
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Folglich, wenn mittels des Handgriffes 23, welcher an der oberen Frontseite
der Backwagentüre 3 vorgesehen ist, der Ofen geöffnet wird, werden die Vorsprünge
20 durch die Betätigungswand 22 zurückgedrückt, um die Öffnungen 22a und damit die
Back-
wageneinheit 3 freizugeben und der Schalter 21 wird geöffnet.
Nach Öffnen der Backwagentüre 3 werden diftorsprünge 20 wieder herausgedrückt. An
der Kante der Trägerplatte 19 der Backwageneinheit 3 an der von dem Vertikalteil
3y abgelegenen Seite ist ein Vorsprung oder Stift 24 (Fig.10 und 14) vorgesehen,der
durch eine Schraube in einer Lage entsprechend zu dem Gehäuse 15 (Fig. 4 und 14)
einstellbar ist zur Betätigung eines zweiten Schalters 14, welcher ebenfalls normalerweise
geöffnet ist.
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Das Gehäuse 15 dieses Schalters hat einen Schlitz 15a in seiner Vorderseite,
durch welchen der Stift 24 sich erstreckt, wenn die Backwageneinheit 3 eingefahren
ist, so daß der normalerweise geöffnete zweite Schalter 14 in dem Gehäuse 15 durch
den Stift 24 geschlossen wird.
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Die Fig. 15 zeigt in einem schematischen elektrischen Diagramm den
Schaltkreis zur Auslösung der Hochfrequenzerhitzung mit dem ersten Schalter 21 und
dem zweiten Schalter 14, die in Serie in den von der Versorgungsquelle V kommenden
Versonungskreis für den Hochfrequenzoszillator G eingeschaltet sind.
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Die Stromversorgung für den Schaltkreis G kann nicht eingeschaltet
werden,ohne daß beide, nämlich der erste und der zweite Schalter 21 und 14 ge-Da
schlossen sind. /der Vertikalteil 3y der Backwageneinheit 2 justiertbar ist hinsichtlich
seiner Neigung zum hqyizontalen Teil 3x und da die BefestigungstSiteilweise an der
Aussenseite der Sperrausnehmung 3a angeordnet sind, ist die Festigkeit zwischen
Vertikalteil 3y und der L-förmigen Metallwinkel 17 weniger eingeschränkt und externe
Kräften auf die Backwageneinheit 3 haben allenfalls
Abweichungen
in Richtung auf die Neigungsjustierung Auswirkung. Jedoch entsprechend der Anordnung
der vorliegenden Erfindung wird, wenn das Vertikalteil 3y nach innen zu der Heizkammer
2 geneigt ist, wie dargestellt in Fig. 16 (A), der zweite Schalter 14 nicht geschlossen,
während bei Neigung des vertikalen Teiles 3y nach aussen, wie in Fig. 16 (B) gezeigt,
der erste Schalter 21 nicht betätigt.
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Deshalb kann der Hochfrequenzoszillatorkreis G in keinem der genannten
Fälle arbeiten und folglich sind die Gefahren einer abnormalen Ausströmung von Mikrowellenenergie
durch die Randbereiche der Einheit 3 verhindert. Wenn die Einheit 3 herausnehmbar
ausgebildet ist, besteht jedoch die Möglichkeit einer zufälligen Beschädigung der
Einheit 3. Entsprechend der Anordnung nach der Erfindung jedoch hat eine zufällige
Beschädigung der Backwageneinheit 3 während ihrer Handhabung eine Deformation des
Stiftes 24 zur Folge, so daß dieser wenn die Deformation ein vorgegebenes Maß überschreitet,
nicht mehr durch den Schlitz 15a vollständig in das Gehäuse 15 eingeführt wird,
auch wenn die Backwagentüreinheit 3 geschlossen ist. Der zweite Schalter 14 wird
in diesem Fall aus Sicherheitsgründen nicht geschlossen.
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Die Fig. 17 bis 24 zeigen den Aufbau eines Backwagens mit einer Trägerplatte
26 für eine Drehplatte 25 und die Maßnahmen zur Verhinderung einer ungleichmäßigen
Erhitzung. Diese Trägerplatte -26 wird mit einer Kante vom Vertikalteil 3y des Backwagens
3 gehalten und zusammen mit diesem in oder aus dem Heizraum 2 zusammen mit dem Backwagen
3 mit einem auf der Drehplatte 25 aufgelegten zu erhitzenden Objekt 41 ein- und
ausgeführt.
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Die Figuren zeigen auch die Verbindung zwischen dem
Backwagen
3 und eines Backbleches 28 (Fig. 23 und 24), welches zur Aufnahme des zu erhitzenden
Objektes 41 in Fällen der Erhitzung durch eine getrennte Wärmequelle oder elektrische
Heizelemente 27 dient.
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Die Trägerplatte 26 besteht aus einem metallischen Material mit Permeabilität,
wie z.B. SUS 304. An der Kontaktplatte 3g für das Vertikalteil 3y des Backwagens
3, welcher die Peripherie 2a der Öffnung 0 des Erhitzungsraumes 2 berüht, sind ein
Paar metallische Streifen 29 mit einem L-förmigen Querschnitt durch Schrauben befestigt,
die die Kontaktstreifen 3g mit dem Vertikalteil 3y verbinden, während eine Vielzahl
von Einhängehaken 29a gebildet werden in dem abgewinkelten Rand 29a jedes Einhängestreifens
29, die sich in Richtung der Tiefe des Heizraumes 2 zum Eingriff mit dem Backblech
28 erstrecken. An vorbestimmten Teilen der abgewinkelten Ränder 29a der Streifen
29 sind entsprechende Paare von zueinander zugeordneten metallischen Stiften 30
und 31 z.B. durch Einstecken befestigt um die Trägerplatte 26 zu halten, während
hohle Isolierringe 32 und 23 aus keramischen Material, z.B. aus Tonerdekeramik lösbar
auf den Stiften 30 und 31 befestigt sind, die durch geeignete Befestigungsringen
34 (Fig. 21 und 22) gehalten zu werden. Bei der vorgenannten Ausführungsform sind
die Stifte 30 und 31 und die Isolierringe 32 und 33 als eine Einheit ausgebildet.
An den gegenüberliegenden Seiten von einer Kante der Trägerplatte 26 sind ein paar
Klauen 26a befestigt, zum Einhängen in die Isolierringe 32 und 33, während ein paar
Rollen 35 (Fig. 17 und 18) aus einem Isoliermaterial, wie beispielsweise Glasfieber,
drehbar an der anderen Kante der Platte 26 befestigt sind, wenn der Backwagen herausgezogen
ist, wie in Fig.17, wird die Platte nur an den Klauen 26a wie eine Konsole
gehalten
und wenn der Backwagen eingeschoben und geschlossen ist, berühren die Rollen 35
die Bodenwand 2b des Heizraumes 2, so daß die Platte 26 auch an der gegenüberliegenden
Kante wie in Fig. 18 gezeigt, gestützt ist. Die Drehplatte 25 ist mit einer Mehrzahl
von Magneten 38 (Fig. 19 und 20) versehen, welche an ihrer Unterseite gegenüber
entsprechenden Magneten 37 befestigt sind, die ihrerseits befestigt sind an einer
Scheibe 36, welche drehbar an der unteren Seite der Bodenwand 2b des Heizraumes
2 durch einen Schaft 2c gelagert ist. Die Drehplatte 25 ist drehbar auf Rollen 30
angeordnet und wird auf der Platte 26 durch die magnetische Kraft, welche zwischen
den Magneten 37 und 38 der Rolle 36 ausgeübt wird, angetrieben. Die Rolle 36 an
der Unterseite der Bodenwand 26 ist durch Rollen 39 abgestützt und wird durch einen
Motor f über geeignete Antriebskraftübertragungsmittel angetrieben. Die Platte 26
und die Drehplatte 25 werden bei der Hochfrequenzerhitzung oder bei Erhitzung durch
die Heizelemente 27 unter Verwendung eines Behältergefäßes 42, z.B.
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aus Glas, mit dem zu erhitzenden Objekt, das darauf platziert ist,
verwendet.
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Zum gleichmäßigen Einführen der Trägerplatte 26, welche an ihrer einen
Kante an der Backwagentüre wie ein Ausleger getragen wird, sind im einzelnen nicht
gezeigte Teile an der Bodenwand 2b des Heizraumes 2 in benachbarten Lagen zu der
Zugangsöffnung 0 entsprechend zu den Rollen 35 der Trägerplatte 26 vorgesehen. Wie
aus den Fig. 23 und 24 zu ersehen, ist das Backblech 28 aus Metall und wird nur
während der Erhitzung durch die Strahlungsheizer 27 mit einem darauf platzierten
zu erhitzenden Objekt 51 wie früher
erwähnt, verwendet. Die gegenüberliegenden
Ecken an einer Kante des Backbleches 28 bilden Halter 43 mit U-förmigem Querschnitt,
von denen jeder eine rechteckige Öffnung 43a besitzt, die in der oberen Seite angeordnet
sind in der Nähe des Einhängeendes. Das Backblech 28 wird an diesen Ecken von entsprechenden
Einhängegliedern 29 a'durch Eingriff der Einhängeglieder 29 a' in die Ausnehmeöffnungen
43a und an einer Seite 43b von jeder von der Halterung 43 getragen. Da mehrere Einhängeglieder
29 .ar vorgesehen sind, kann die Höhe des Backbleches 28 in verschiedenen Stufen
verändert werden. Für eine Erhitzung durch elektrische Heizstäbe wird entweder die
Trägerplatte 26 oder die Ofenplatte 28 verwendet.
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Durch die beschriebene Ausbildung,gemäß welcher die Trägerplatte 26
an ihrer einen Kante nur durch die Backwagentüre 3 in Konsolenart getragen wird,
wenn der Backwagen herausgezogen ist, während es an seiner gegenüberliegenden Kante
von der Bodenwand 2b des Heizraumes 2 beim Schließen des Backwagens gestützt wird,
ist der Anschlag für das Öffnen und Schließen des Backwagens unabhängig von der
Tiefe des Heizraumes 2. Außerdem wird während des Drehens der Drehplatte 25 der
Abstand zwischen den Magneten 37 und 38 genau eingehalten und damit dreht sich die
Drehplatte 25 konstant ohne durch das Gewicht des zu erhitzenden Objektes 41 oder
eine Verformung von diesem mit der Zeit usw. ,beeinfluBt zu werden. Außerdem ist,
da die untere Seite der Platte 26 einen Abstand von der Bodenwand 2b des Heizraumes
2 durch die Verwendung von Rollen 35 aufweist, die Gefahr der Lichtbogenentladung
oder Erzeugung einer abnormalen
Hitze während der Hochfrequenzerhitzung
aufgrund der extremen Nähe zwischen Platte 26 und Bodenwand 2b vorteilhafterweise
ausgeschlossen. Zusätzlich werden an der einen Kante der Platte 26 Klauenglieder
26a vorgesehen zum Einhängen in die Stifte 30 und 31 der Metallstreifen 29 der Backwageneinheit
3 über die Isolierringe 32 und 33, während die andere Kante der Platte 26 ebenfalls
elektrisch isoliert ist gegenüber der Bodenwand 2b des Heizraumes über die Rollen
35. Diese Anordnung ist sehr vorteilhaft aus dem Gesichtspunkt der stabilen Erhitzung
und der Verhinderung von Bogenentladungen an den Einhängeteilen.
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Wie allgemein bekannt, ist bei Hochfrequenzerhitzung für eine stabile
Erhitzung die Grösse der Erhitzungskammer 2 von Bedeutung wegen der Abhängigkeit
derselben von der Grösse des zu erhitzenden Objektes 41. Zum Beispiel werden die
Mikrowellen in einem Heizraum 2 hinsichtlich der Wellenlänge nach Einsezten eines
zu erhitzenden Objektes gemäß der Beziehunq verändert, die durch die folqende Glüduns
bestimmt ist:
(wobei Xe die effekte Wellenlänge ist und die Dieelektrizitätskonstante des zu erhitzenden
Objektes), was auch eine Veränderung in den Aufheizbedingungen bedeutet. Wenn die
Grösse der Aufheizkammer 2 klein im Vergleich zu der Grösse des zu erhitzenden Objektes
41 ist, ändert sich der Zustand der Mikrowellen innerhalb der Heizkammer 2 um einen
extremen Wert bei Anwesenheit und Abwesenheit von einem in der Kammer 2 zu erhitzenden
Objektes 41 entsprechend der vorstehend beschriebenen Abhängigkeit. Ebenso auch,
wenn sich das zu erhitzende Objekt 41 in der Grösse und Art wenig ändert. Es ist
dann
sehr schwer eine einheitliche und gleichmäßige Erhitzung zu erhalten. Wenn die Grösse
der Heizkammer 2 dagegen wesentlich grösser als das zu erhitzende Objekt 41 ist,
ist der Zustand der Mikrowellenenergie innerhalb der Erhitzungskammer 2 nicht mehr
abhängig von den Veränderungen von Grösse und Art des Objektes 41 und deshalb wird
eine gleichmäßigere Erhitzung erhalten unabhängig von der Grösse und Art desselben.
Bei der Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung "Schwebt" die Trägerplatte 26
elektrisch in der Heizkammer 2 und der Abschnitt unterhalb der Trägerplatte 26 bildet
einen Teil des Heizraumes 21 wodurch der für die Mikrowellenenergie bestimmte Raum
in der Kammer 2 für einheitliche Aufheizbedingungen, wie vorstehend beschrieben,
vergrößert wird. Darüberhinaus verhindert die Trägerplatte 26 ein elektrisches Abfließen
sowie die Erzeugung von Entladungen usw. zwischen Heizraum 2 und den metallischen
Streifen 29.
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Im allgemeinen sind keramische Materialien wie Tonerdekeramiken usw.
extrem dauerhaft gegen Druck aber sehr schwach gegen Verbiegen usw. Bei der Anordnung
gemäß der vorliegenden Erfindung jedoch sind, da nur einfache Druckkräfte angewendet
werden auf die Isolationsringe 32 und 33, wie vorher beschrieben, die Ringe 32 und
33 frei von Bruchgefahr, selbst wenn eine große Last aufgelegt wird auf die Trägerplatte
26. Selbst wenn die Ringe 32 und 33 durch irgendwelche Ursachen gebrochen sind,
können sie leicht durch Abnahme der Halteringe 34 ausgewechselt werden.
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Da Eingrifßart der Einhängeteile für Trägerplatte 26 und Backblech
28 im Bezug auf die Backwagentüre 3 unterschiedlich voneinander ausgebildet sind,
wird ein zufälliger Eingriff der Trägerplatte 26 mit den Teilen der Backwagentüre
3 für das Backblech 28 oder ungekehztverhindert und damit auch alle Schwierigkeiten
in Verbindung mit einer Lichtbogenentladung, Erzeugung von Hitze usw., die aus fehlerhaftem
Einhängen entstehen könnte, sind elemeniert. Auch andere Nachteile, wie Fehler beim
Kochen durch ungleichmäßige Erhitzung des zu erhitzenden Objektes aufgrund fehlerhafter
Drehung des Drehtisches 25, die aus der Veränderung des Abstandes zwischen den Magneten
38 der Drehplatte 25 und den Magneten 37 der Scheibe 36 resultieren könnten, sind
beseitigt.
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Hierzu ist der Aufbau der metallischen Streifen 29 zum Eingriff mit
den Eingriffsteilen des Backbleches 28 und der Trägerplatte 26 unterschiedlich ausgebildet
sinde Die Eingriffsteile für das Backblech 28 sind für Einhängeglieder 29 a', die
in vorstehenden Streifen 29a der Metallstreifen 29, die sich nach innen im rechten
Winkel von dem vertikalen Teil des Backwagens 3 erstrecken gebildet, während die
Eingriff teile für die Trägerplatte 26 durch Stifte 30 und 31 gebildet sind, die
im rechten Winkel zu der bestehenden Wand 29a der Metallstreifen 29 ausgerichtet
sind. Wenn die Trägerplatte 26 abwärts gesenkt wird von oben in die Backwageneinheit
3 kann ein Eingriff mit den Stiften 30 und 31 leicht hergestellt werden ohne die
Einhängeglieder zu beschädigen, wodurchfein für den Gebrauch sehr günstiger Aufbau
erreicht ist.
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L e e r s e i t e