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DE3013010A1 - Druckluftverteiler fuer einen druckluftgetriebenen schaufelradmotor - Google Patents

Druckluftverteiler fuer einen druckluftgetriebenen schaufelradmotor

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Publication number
DE3013010A1
DE3013010A1 DE19803013010 DE3013010A DE3013010A1 DE 3013010 A1 DE3013010 A1 DE 3013010A1 DE 19803013010 DE19803013010 DE 19803013010 DE 3013010 A DE3013010 A DE 3013010A DE 3013010 A1 DE3013010 A1 DE 3013010A1
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DE
Germany
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distributor
ring
compressed air
chamber
sleeve
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Application number
DE19803013010
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DE3013010C2 (de
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Henri Leonard
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Micro Mega SA
Original Assignee
Micro Mega SA
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Publication date
Application filed by Micro Mega SA filed Critical Micro Mega SA
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C20/00Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines or engines
    • F01C20/10Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines or engines characterised by changing the positions of the inlet or outlet openings with respect to the working chamber
    • F01C20/14Control of, monitoring of, or safety arrangements for, machines or engines characterised by changing the positions of the inlet or outlet openings with respect to the working chamber using rotating valves
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C1/00Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
    • A61C1/02Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design characterised by the drive of the dental tools
    • A61C1/05Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design characterised by the drive of the dental tools with turbine drive
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

- 4 -HOEGER, STEXLRECHT;&; PARTNER
P A- Υ_ Ρ" N T A- N W Ä -L > -S UHLANDSTRASSE 14 c - D 7000 STUTTGART 1 3013010
A 43 951 m Anmelder: Societe MICRO-MEGA S.A.
m - 192 5-12, Rue du Tunnel
1. April 198o F-25 ooo Besancon
Beschreibung
Druckluftverteiler für einen druckluftgetriebenen Schaufelradmotor
Die Erfindung betrifft einen Druckluftverteiler für einen druckluftgetriebenen Schaufelradmotor mit einer den Verteiler und den Motor umschließenden Hülse, mit einer auf der Außenseite der Hülse angeordneten, mit dem Verteiler starr verbundenen Manschette zur Verdrehung des Verteilers um seine Achse, mit einer an der Rückseite des Motors angeordneten Platte in Gestalt eines Ringes, der von wenigstens drei, in einem Winkelabstand von 120 angeordneten Öffnungen durchbrochen ist, von denen eine Öffnung ständig als Luftaustrittsöffnung dient und die beiden anderen, denselben Durchmesser besitzenden Öffnungen je nach Drehrichtung des Motors wahlweise Eintritts- oder Austrittsöffnungen sind.
Ein solcher Verteiler eignet sich insbesondere für den Antrieb zahnärztlicher Handstücke und gestattet es, die Motorgeschwindigkeit zu regulieren und die Drehrichtung des Motors umzukehren.
Schaufel- oder Flügelradmotoren sind seit langem bekannt und finden vielfältige Anwendung, insbesondere als Antriebsmotoren für zahnärztliche Handstücke, auf denen sie beispielsweise mit Hilfe einer Verankerungsvorrichtung befestigt werden können, wie sie Gegenstand des französischen Patents 14 83 766 ist.
Alle diese Motoren basieren auf dem gleichen Prinzip eines Rotors, der in einem hohlzylindrischen, exzentrischen Stator umläuft, wobei der Rotor mit Flügeln oder Schaufeln versehen
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ist, die in radialen Schlitzen gleiten und den Raum zwischen Rotor und Stator in mehrere Kammern unterteilen. Es ist wenigstens eine Drucklufteinlaßöffnung und wenigstens eine Luftauslaßöffnung vorgesehen, die alle beide in einen Raum ausmünden, der zwischen dem Rotor und der inneren, zylindrischen Wand des Stators vorgesehen ist. Die durch eine oder mehrere Eintrittsöffnungen zugeführte Druckluft entspannt sich in einer der Rotorkammern, wobei sie die entsprechende Schaufel vorschiebt und hierdurch den Rotor in Rotation versetzt. Die Luft verläßt schließlich den Motor durch eine oder mehrere Austrittsöffnungen. Mit diesem Motortyp lassen sich Drehgeschwindigkeiten in der Größenordnung von 20 000 Umdrehungen pro Minute erzielen. Ein solcher Motor ist beispielsweise in der deutschen Patentanmeldung P 23 04-666 beschrieben.
Man hat auch schon Vorrichtungen zur Umkehr der Zirkulationsrichtung der Druckluft vorgesehen, um hierdurch eine Umkehr der Motordrehrichtung zu erzielen. Eine solche Richtungsumkehr ist insbesondere für Zahnärzte nützlich. Eine solche Vorrichtung ist beispielsweise in den französischen Patentschriften· 14 86 311 und 20 16 575 beschrieben. Dabei erfolgt die Umkehr der Drehrichtung durch einen Verteilungsschieber und man muß die Rollen der Lufteinlaß- und Luftauslaßkanäle durch eine unterschiedliche Verzweigung der zur Druckluftquelle hin führenden Zufuhrleitung vertauschen. Diese Vorrichtung ist wenig praktisch, denn sie erfordert vielfältige Manipulationen, die bei zahnärztlicher Anwendung nicht tragbar sind.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Druckluftverteiler für einen druckluftgetriebenen Schaufelradmotor, insbesondere für zahnärztliche Anwendung, vorzuschlagen, der im Gebrauch einfach' zu bedienen ist und eine bequeme, manuelle Regulierung der Motorgeschwindigkeit sowie Richtungsumkehr des Motors gestattet.
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Die Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Druckluftverteiler erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an der dem Ring zugewandten Seite des Verteilers einerseits eine Kammer ausgespart ist, die Auslaßöffnungen des Motors mit einem oder mehreren, den Verteiler zur Außenseite hin durchquerenden Luftauslaßkanälen verbindet, und andererseits eine in direkter Berührung mit dem Ring stehende Fläche vorgesehen ist, an welcher ein mit einer Druckluftquelle verbundener, ebenfalls den Verteiler durchquerender Lufteinlaßkanal ausmündet, und daß der Lufteinlaßkanal durch Verdrehen des Verteilers um seine Achse nach und nach mit einer der Eintrittsöffnungen des Ringes in Verbindung bringbar ist, und zwar derart, daß der den Verteiler durchquerende Einlaßkanal zu keiner Zeit mit der Kammer kommuniziert.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die allmählich erfolgende Verbindung des Einlaßkanals mit der den gewünschten Drehsinn des Motors bestimmenden Eintrittsöffnung des Ringes dadurch gewährleistet ist, daß auf der dem Ring zugekehrten Seite des Verteilers um die Mündungsöffnung des Lufteinlaßkanals herum eine ringförmige Stirndichtung rechteckigen Querschnitts angeordnet ist, deren Breite wenigstens gleich dem Durchmesser der Eintrittsöffnung des Ringes ist.
Eine andere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß eine Seite des Verteilers eine Schulterfläche aufweist, an der-die Stirndichtung angeordnet ist, und daß die Kammer im Querschnitt zur Schulterfläche komplementär ausgebildet ist.
Die ringförmige Stirndichtung hat dabei zwei Funktionen, nämlich einerseits die Abdichtung an der Verbindungsstelle zwischen dem Verteiler und den verschiedenen Öffnungen des Ringes zu gewährleisten und andererseits die Regulierung der Motorge-
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schwindigkeit und die Umkehr von dessen Drehsinn zu gestatten.
Um an dieser Stelle eine optimale Abdichtung zu gewährleisten, die der Garant für eine maximale Ausnutzung der durch die Druckluft zugeführten Leistung ist, muß die ringförmige Stirndichtung gegen die dem Ring zugekehrte Fläche des Verteilers anlegbar sein, ohne daß dabei die Verdrehbarkeit des Verteilers, der diese Dichtung trägt, behindert wird.
Dieses Resultat wird gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch erzielt, daß die Drucklufteinlaßwege so ausgestaltet sind, daß die Stirndichtung durch den Druck der zugeführten Luft gegen den Ring gepreßt ist. Hierzu ist erfindungsgemäß beispielsweise vorgesehen, daß an der Rückseite des Verteilers und im wesentlichen senkrecht zu seiner Achse eine ebene Ringfläche ausgebildet ist, die direkt dem Druck der zugeführten Luft ausgesetzt ist. Zur Ermöglichung der erforderlichen, freien, axialen Verschieblichkeit des Verteilers, wodurch die Anpressung der Stirndichtung und ihre Rückkehr in die Ruhelage bei abgeschaltetem Motor gewährleistet ist, ist eine ringförmige ■ Kompensationskammer vorgesehen. Diese Kompensationskammer steht vorzugsweise mit der Atmosphäre in Verbindung, um so zu vermeiden, daß sich ein Vakuum ausbildet, welches sich der auf die Stirndichtung einwirkenden Kraft der Druckluft entgegensetzen könnte.
Bei einer anderen Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Verteilers ist zur Gewährleistung seiner Druckluftversorgung unabhängig von seiner jeweiligen Stellung vorgesehen, daß an seiner Rückseite eine Büchse mit einer ringförmigen Kammer angeordnet ist, in welche die von der Druckluftquelle zugeführte Druckluft eintritt und die ständig mit dem den Verteiler durchdringenden Einlaßkanal in Verbindung steht.
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Die Verdrehung des Verteilers wird von außen her durch eine Manschette gewährleistet, die mit dem Verteiler, beispielsweise durch eine Schraube starr verbunden ist, wobei die Schraube die den Verteiler umschließende Hülse durchquert. Die Verdrehbarkeit der Manschette ist vorzugsweise insgesamt auf 120° beschränkt. Die Schraube, welche die Manschette mit dem Verteiler verbindet, kann jeweils als Endanschlag dienen. Die beiden Extremstellungen der Manschette entsprechen dabei den maximalen Drehgeschwindigkeiten des Motors in der einen bzw. anderen Richtung. Die dazwischen liegende Position entspricht dem Stillstand des Motors. In dieser Position ist keine seiner Eintrittsöffnungen in Verbindung mit dem Lufteinlaßkanal des Verteilers. Die Manschette kann auf ihrer Außenseite mit entsprechenden Markierungen für diese Stellungen versehen sein.
Schließlich sind an dem Verteiler verschiedene Ringdichtungen oder Dichtungsringe vorgesehen, die außer der ringförmigen Stirndichtung erforderlich sind, um jeweils folgende Abdichtungen zu gewährleisten:
Die Abdichtung zwischen dem Verteiler und der ihn umschließenden Hülse;
die Abdichtung zwischen Lufteinlaß und der bei Atmosphärendruck befindlichen Kompensationskammer, wodurch die Entspannung der Stirndichtung gewährleistet ist und
die Abdichtung zwischen dem Drucklufteinlaß des Verteilers, insbesondere der ringförmigen Kammer, welche die ständige Luftzufuhr gewährleistet und den Luftaustrittskanälen, welche den Verteiler durchqueren.
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Die nachstehende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im Zusammenhang mit beiliegender Zeichnung der weiteren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1 eine Längsschnittansicht einer Einheit
mit Blockmotor und Verankerungsvorrichtung an einem zahnärztlichen Handstück sowie mit einem Verteilerblock gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine Überlagerungsansicht der Relativstellungen von Öffnungen in einem Ring und in einem Verteiler bei stillstehendem Motor im Schnitt entlang der Linie Z-Z;
Fig. 3 eine Ansicht ähnlich Fig. 2 bei Beginn der Rotation des Motors in seiner einen Drehrichtung und
Fig. 4 eine Ansicht ähnlich Fig. 2 und 3 in· derjenigen Stellung der öffnungen, in welcher der Motor seine maximale Geschwindigkeit hat.
Wie.in Fig. 1 dargestellt, umfaßt ein Blockmotor in an sich bekannter Weise einen Stator 1 und einen Rotor 2 mit Flügeln oder Schaufeln 3. Stator und Rotor sind in einer Hülse 4 angeordnet. In ebenfalls an sich bekannter Weise tritt Druckrluft durch eine Öffnung 5 in den Motor ein und verläßt ihn durch einen Auslaß 6. Hierdurch wird die Rotation des Rotors und einer Welle 7 veranlaßt, mit welcher der Rotor verbunden ist. Das anzutreibende, zahnärztliche Handstück wird auf der Welle 7 in an sich bekannter Weise befestigt, vergleiche
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beispielsweise die französische Patentschrift 14 83 766.
Auf der Rückseite des Blockmotors ist ein mit dem Stator 1 beispielsweise durch eine Achse oder irgendeine andere, äquivalente Anordnung fest verbundener Ring 8 vorgesehen. Der Ring 8 wird von drei Öffnungen 9, 10, 11 durchquert. Die Öffnung 9 ist immer eine Luftaustrittsöffnung. Von den Öffnungen 10 und 11 ist wahlweise die eine eine Austritts- und die andere eine Eintrittsöffnung für Druckluft. Diese Öffnungen münden auf der dem Motor abgekehrten Fläche 12 des Ringes in gegenseitigen Winkelabständen von jeweils 120 aus. Die Öffnungen 10 bzw. 11 werden über einen Verteiler 13 mit Druckluft gespeist. Der Verteiler 13, welcher den eigentlichen Gegenstand der Erfindung bildet, ist ebenfalls im Innern der Hülse 4 angeordnet. Er wird von einer inneren Büchse 14 mit Hilfe von Befestigungsschrauben 15 gehalten. Ein mit einer •Druckluftquelle verbundener Lufteinlaß 16, ein Luftauslaß 17 und gegebenenfalls (nicht dargestellte) Leitungen für Wasser und Sprühluft sind unmittelbar in der Büchse 14 vorgesehen. Die Büchse 14 enthält weiterhin sie durchquerende Lufteinlaßbzw. Auslaßleitungen 18 bzw. 19.
Der Verteiler 13 ist an seiner dem Ring zugekehrten Seite 20 derart ausgebildet, daß er im Querschnitt eine Kammer 21 bestimmt, die in direkter Verbindung mit der Austrittsöffnung des Ringes. 8 steht. Weiterhin ist an dieser Seite unter Ausbildung einer Stufe eine zur Kammer 21 komplementäre Schulterfläche 22 vorgesehen.
Der Verteiler 13 ist von einem Lufteinlaßkanal 23 durchdrungen, der in ständiger Verbindung mit der Lufteinlaßleitung 18 steht, und zwar unabhängig von der Stellung des Verteilers 13. Diese Verbindung erfolgt mit Hilfe einer ringförmigen Kammer 24, in welche die Leitung .18 und der Kanal 23 einmünden.
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Der Einlaßkanal 23 mündet an der Seite 20 des Verteilers 13 über eine kreisförmige Mündungsöffnung 25 im Bereich der Schulterfläche 22 aus. Die Mündungsöffnung 25 ist von einer ringförmigen Stirndichtung 26 rechteckigen Querschnitts 27 umschlossen. Den Verteiler 13 durchdringen weiterhin zwei Luftauslaßkanäle 28, 29, die einerseits in die Kammer 21 münden und sich andererseits in einer einzigen, axialen Hauptauslaßleitung 30 vereinigen, welche ihrerseits in ständiger Verbindung mit der Leitung 19 steht.
Der Verteiler 13 ist starr mit einer äußeren Manschette 31 verbunden. Die Verbindung erfolgt über eine Schraube 32, die sich beim Verdrehen der Manschette in einer entsprechenden Ausnehmung 33 in der Hülse 4 verschieben kann. Die Schraube 32 dient weiterhin beidseitig als Endanschlag, um die Verdrehung der Manschette auf 120° zu beschränken.
Im rückwärtigen Bereich des Verteilers 13 ist weiterhin eine Fläche 34 ausgespart, die im wesentlichen senkrecht zur Verteilerachse verläuft. Wenn Druckluft über die Leitungen 16 und 18 eintritt, füllt sie die ringförmige Kammer 24 und durchquert danach den Kanal 23, um schließlich in den Bereich des Ringes 8 zu gelangen. Dabei übt die Druckluft einen Druck auf die Fläche 34 aus, was dazu führt, daß sich der Verteiler 13 unter Vermittlung der ringförmigen Stirndichtung 26 gegen die Fläche 12 des Ringes 8 anlegt und hierdurch eine Abdichtung zwischen der Leitung 23 und den Leitungen 28, 29 gewährleistet. Um die dabei auftretende, axiale Verschiebung des Verteilers 13 zu kompensieren, ist eine ringförmige Kompensationskammer 35 vorgesehen, deren Breite demjenigen Spiel der Stirndichtung entspricht, welche sich bei Kompression der Dichtung und bei ihrer Dekompression (nach Abschaltung der Druckluft) ergibt.
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Um auszuschließen, daß sich in dieser Kammer kein Vakuum ausbildet, steht sie mit der Atmosphäre in Verbindung. Die Fläche 34 wird so ausgebildet, daß sie eine gute Abdichtung gewährleistet, aber dennoch eine bequeme Verdrehung des Verteilers gestattet. Schließlich sind um den Verteiler 13 herum Ringdichtungen oder Dichtringe angeordnet, die zusammen mit der Stirndichtung 26 eine vollkommene Abdichtung herbeiführen.
Ein Dichtungsring 36 gewährleistet die Abdichtung zwischen dem Verteiler 13 und der Hülse 4, innerhalb welcher er angeordnet ist.
Ein Dichtungsring 37 gewährleistet die Abdichtun-j zwischen der ringförmigen Kammer 24 und der bei Atmosphärendruck gehaltenen Kompensationskammer 35.
Ein Dichtungsring 38 gewährleistet die Abdichtung zwischen der ringförmigen Kammer 24 und der Hauptauslaßleitung 30.
Die Anordnung dieser Dichtungen gewährleistet einerseits eine vollkommene Abdichtung zwischen Lufteintritt und Luftaustritt, so daß die volle Leistung der eingespeisten Luft ausgenutzt werden kann, und andererseits eine sehr einfache Montage, die nicht von Betriebstoleranzen oder genau bemessenen Kräften abhängt.
' Der Verteiler 13, der durch die manuell betätigbare Manschette 31 verdreht werden kann, gestattet es, die Luftverteilung so zu kombinieren, daß man wahlweise einen im Uhrzeiger-oder im Gegenuhrzeiger*'umlaufenden Motor erhält, dessen Geschwindigkeit in jeder Drehrichtung von Null an allmählich bis zu ihrem Maximum regulierbar ist, und zwar durch allmählichen Verschluß der Einlaßöffnung 10 oder 11 je nach dem gewählten Drehsinn. Die Regulierung erfolgt dabei durch die ringförmige Stirndichtung 26, deren rechteckiger Querschnitt 27 in Betriebs-
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Stellung eine Breite haben muß, die wenigstens gleich dem. Durchmesser der an der Fläche 11 in identischer Weise ausgebildeten Auslaßöffnungen 10 und 11 ist.
Das Funktionieren der beschriebenen Anordnung wird anschließend anhand der Figuren 2, 3 und 4 erläutert. In diesen Figuren sind die jeweiligen Stellungen der Öffnungen 9, 10, 11 einerseits und der Kanäle 23, 28, 29 andererseits im Bereich der Fläche des Ringes 8 bzw. auf der Seite 20 des Verteilers 13 dargestellt,
Fig. 2 zeigt die Relativstellungen der Öffnungen und Kanäle bei stillstehendem Motor. Die durch den Kanal 23 eintretende Luft bleibt unter der Wirkung der ringförmigen Stirndichtung 26 an der Wand des Rings 8 gefangen. Die Öffnungen 10 und 11 sind teilweise von der Dichtung 26 abgedeckt und kommunizieren ebenso wie die Öffnung 9 und die Kanäle 28, 29 mit der Kammer . 21, die einerseits durch die Stufe der Schulterfläche 22 und andererseits durch die Hülse 4 begrenzt ist, in welcher die Aussparung 33 in einem Winkelbereich von 120 vorgesehen ist.
Fig. 3 zeigt die Relativstellungen der Öffnungen und Leitungen im Verteiler 13 und Ring 8, wenn die Manschette 31 von Hand verdreht wird. Um diese Stellung zu erreichen, verschließt zunächst die Dichtung 26 vollständig die Mündung der mit Druckluft zu speisenden Öffnung 10. Dies wird dadurch erreicht, daß die Breite des rechteckigen Querschnitts der Dichtung 26 in Betriebssteilung wenigstens gleich dem Durchmesser der Öffnungen 10 und 11 ist. Dies ist für ein gutes Funktionieren des Verteilers wesentlich. Wenn der Kanal 23 beginnt, mit der Öffnung 10 in Verbindung zu treten (vergleiche Fig. 3) und dabei einen bei 39 schematisch angegebenen Durchlaß bestimmt, ist es erforderlich, daß der andere Teil der Öffnung 10 weiter verschlossen bleibt. Wenn dies nicht so wäre, gäbe es eine Verbindung zwischen dem Kanal 23 und der Kammer 21, das heißt
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eine Verbindung zwischen Lufteinspeisung und Luftaustritt vor dem Motor.
Sicherlich könnte die Vorrichtung dennoch auf diese Weise funktionieren/ jedoch wäre die Rotationsgeschwindigkeit nicht progressiv von Null bis zur Maxxmalgeschwindigkeit regelmäßig und man würde direkt auf eine Geschwindigkeit übergehen, die einen bestimmten Wert hätte; unterhalb dessen man keine Zwischengeschwindigkeiten zwischen Null und diesem Wert erreichen könnte.
In dieser Stellung ist die öffnung 11 praktisch vollständig freigegeben und funktioniert gleichzeitig mit der öffnung 9 als· Auslaß.
In Fig. 4 ist schließlich die Stellung der maximalen Laufgeschwindigkeit dargestellt. Die öffnung 10 ist vollkommen von der Stirndichtung 26 befreit. Die gesamte, durch den Kanal 23 eintretende Luft wird über die öffnung 10 zum Motor hingelenkt. In dieser Extremstellung schlägt die Schraube 32 am Ende der Aussparung 33 an.
Um den entgegengesetzten Drehsinn des Motors einzustellen, vollzieht man die gleichen Operationen in entgegengesetzter Richtung, wodurch man beim Verdrehen der Manschette 31 eine Lufteinspeisung in die öffnung 11 erhält.
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Claims (12)

Patentansprüche : Druckluftverteiler für einen druckluftgetriebenen Schaufelradmotor mit einer den Verteiler und den Motor umschließenden Hülse, mit einer auf der Außenseite der Hülse angeordneten, mit dem Verteiler starr verbundenen Manschette zur Verdrehung des Verteilers um seine Achse, mit einer an der Rückseite des Motors angeordneten Platte in Gestalt eines Ringes, der von wenigstens drei, in einem Winkelabstand von 120° angeordneten Öffnungen durchbrochen ist, von denen eine Öffnung ständig als Luftaustrittsöffnung dient und die beiden anderen, denselben Durchmesser besitzenden Öffnungen je nach Drehrichtung des Motors wahlweise Eintritts- oder Austrittsöffnungen sind, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Ring (8) zugewandten Seite (20) des Verteilers (13) einerseits eine Kammer (21) ausgespart ist, die Auslaßöffnungen (6,9) des Motors (1,2) mit einem oder mehreren den Verteiler zur Außenseite hin durchquerenden Luftauslaßkanälen (28,29) verbindet, und andererseits eine in direkter Berührung mit dem Ring (8) stehende Fläche (22) vorgesehen ist, an welcher ein mit einer Druckluftquelle verbundener, ebenfalls den Verteiler (13) durchquerender Lufteinlaßkanal (23) ausmündet, und daß der Lufteinlaßkanal (23) durch Verdrehen des Verteilers (13) um seine Achse nach und nach mit einer der Eintrittsöffnungen (10,11) des Ringes (8) in Verbindung bringbar ist, und zwar derart, daß der den Verteiler (13) durchquerende Einlaßkanal (23) zu keiner Zeit mit der Kammer (21) kommuniziert. 030045/0639 * " 2 " m - 192
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2. Verteiler nach Anspruch 1, dadurch gekenn* zeichnet , daß die allmählich erfolgende Verbindung des Einlaßkanals (23) mit der den gewünschten Drehsinn des Motors bestimmenden Eintrittsöffnung (10,11) des Ringes (8) dadurch gewährleistet ist, daß auf der dem Ring (8) zugekehrten Seite (20) des Verteilers (13) um die Mündungsöffnung (25) des Lufteinlaßkanals (23) herum eine
• ringförmige Stirndichtung (26) rechteckigen Querschnitts angeordnet ist, deren Breite wenigstens gleich dem Durchmesser der Eintrittsöffnung (10,11) des Ringes (8) ist.
3. Verteiler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß seine Seite (20) eine Schulterfläche (22) aufweist, an der die Stirndichtung (26) angeordnet ist, und daß die Kammer (21) im Querschnitt zur Schulterfläche (22) komplementär ausgebildet ist.
4. Verteiler nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Drucklufteinlaßwege so ausgestaltet sind, daß die Stirndichtung (26) durch den Druck der zugeführten Luft gegen den Ring (8) gepreßt ist.
5. Verteiler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß an seiner Rückseite und im wesentlichen senkrecht zu seiner Achse eine ebene Ringfläche (34) ausgebildet ist, die direkt dem Druck der zugeführten Luft unterliegt.
6. Verteiler nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet , daß zur Ermöglichung einer freien, axialen Verschieblichkeit des Verteilers (13), wodurch die Anpreßung der Stirndichtung (26) und ihre Rückkehr in die Ruhelage gewährleistet ist, eine ringförmige Kompensationskammer (35) vorgesehen ist.
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7. Verteiler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Kompensationskammer (35) bei atmosphärem Druck gehalten ist.
8. Verteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß an seiner Rückseite eine Buchse (14) mit einer ringförmigen Kammer (24) angeordnet ist, in welche die von der Druckluftquelle zugeführte Druckluft eintritt und die ständig mit dem den Verteiler (13) durchdringenden Einlaßkanal (23) in Verbindung steht.
9. Verteiler nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette (31) durch eine die Hülse (4) durchquerende Schraube (32) starr mit dem Verteiler (13) verbunden und die Verdrehbarkeit der Manschette (31) ingesamt auf 120 beschränkt ist, wobei die Schraube (32) jeweils als Endanschlag dient.
10. Verteiler nach einem der voranstehenden Ansprüche, -dadurch gekennzeichnet, daß zwischen ihm und der ihn umschließenden Hülse (4) ein Dichtring (36) angeordnet ist.
11. Verteiler nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß zwischen der Kammer (24) und der Kompensationskammer (35) ein Dichtungsring (37) angeordnet ist.
12. Verteiler nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß zwischen der Kammer (24) und einer Hauptauslaßleitung (30) ein Dichtungsring (38) angeordnet ist.
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DE3013010A 1979-04-20 1980-04-03 Druckluftverteiler für einen druckluftgetriebenen Schaufelradmotor Expired DE3013010C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7910720A FR2454513A1 (fr) 1979-04-20 1979-04-20 Distributeur pour l'alimentation progressive et reversible d'un moteur a air en particulier pour piece a main de dentiste

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3013010A1 true DE3013010A1 (de) 1980-11-06
DE3013010C2 DE3013010C2 (de) 1983-02-24

Family

ID=9224818

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3013010A Expired DE3013010C2 (de) 1979-04-20 1980-04-03 Druckluftverteiler für einen druckluftgetriebenen Schaufelradmotor

Country Status (11)

Country Link
US (1) US4344746A (de)
JP (1) JPS5828404B2 (de)
AT (1) AT370609B (de)
BR (1) BR8002416A (de)
CH (1) CH633345A5 (de)
DE (1) DE3013010C2 (de)
FR (1) FR2454513A1 (de)
GB (1) GB2047348A (de)
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