DE3013010A1 - Druckluftverteiler fuer einen druckluftgetriebenen schaufelradmotor - Google Patents
Druckluftverteiler fuer einen druckluftgetriebenen schaufelradmotorInfo
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Description
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1. April 198o F-25 ooo Besancon
Beschreibung
Druckluftverteiler für einen druckluftgetriebenen Schaufelradmotor
Die Erfindung betrifft einen Druckluftverteiler für einen druckluftgetriebenen Schaufelradmotor mit einer den Verteiler
und den Motor umschließenden Hülse, mit einer auf der Außenseite der Hülse angeordneten, mit dem Verteiler starr
verbundenen Manschette zur Verdrehung des Verteilers um seine Achse, mit einer an der Rückseite des Motors angeordneten
Platte in Gestalt eines Ringes, der von wenigstens drei, in einem Winkelabstand von 120 angeordneten Öffnungen durchbrochen
ist, von denen eine Öffnung ständig als Luftaustrittsöffnung dient und die beiden anderen, denselben Durchmesser
besitzenden Öffnungen je nach Drehrichtung des Motors wahlweise Eintritts- oder Austrittsöffnungen sind.
Ein solcher Verteiler eignet sich insbesondere für den Antrieb zahnärztlicher Handstücke und gestattet es, die Motorgeschwindigkeit
zu regulieren und die Drehrichtung des Motors umzukehren.
Schaufel- oder Flügelradmotoren sind seit langem bekannt und finden vielfältige Anwendung, insbesondere als Antriebsmotoren
für zahnärztliche Handstücke, auf denen sie beispielsweise mit Hilfe einer Verankerungsvorrichtung befestigt werden können,
wie sie Gegenstand des französischen Patents 14 83 766 ist.
Alle diese Motoren basieren auf dem gleichen Prinzip eines Rotors, der in einem hohlzylindrischen, exzentrischen Stator
umläuft, wobei der Rotor mit Flügeln oder Schaufeln versehen
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ist, die in radialen Schlitzen gleiten und den Raum zwischen
Rotor und Stator in mehrere Kammern unterteilen. Es ist wenigstens eine Drucklufteinlaßöffnung und wenigstens eine
Luftauslaßöffnung vorgesehen, die alle beide in einen Raum ausmünden, der zwischen dem Rotor und der inneren, zylindrischen
Wand des Stators vorgesehen ist. Die durch eine oder mehrere Eintrittsöffnungen zugeführte Druckluft entspannt sich in einer
der Rotorkammern, wobei sie die entsprechende Schaufel vorschiebt und hierdurch den Rotor in Rotation versetzt. Die Luft
verläßt schließlich den Motor durch eine oder mehrere Austrittsöffnungen. Mit diesem Motortyp lassen sich Drehgeschwindigkeiten
in der Größenordnung von 20 000 Umdrehungen pro Minute erzielen. Ein solcher Motor ist beispielsweise in der deutschen Patentanmeldung
P 23 04-666 beschrieben.
Man hat auch schon Vorrichtungen zur Umkehr der Zirkulationsrichtung der Druckluft vorgesehen, um hierdurch eine Umkehr
der Motordrehrichtung zu erzielen. Eine solche Richtungsumkehr
ist insbesondere für Zahnärzte nützlich. Eine solche Vorrichtung ist beispielsweise in den französischen Patentschriften·
14 86 311 und 20 16 575 beschrieben. Dabei erfolgt die Umkehr der Drehrichtung durch einen Verteilungsschieber und man muß
die Rollen der Lufteinlaß- und Luftauslaßkanäle durch eine unterschiedliche Verzweigung der zur Druckluftquelle hin
führenden Zufuhrleitung vertauschen. Diese Vorrichtung ist
wenig praktisch, denn sie erfordert vielfältige Manipulationen, die bei zahnärztlicher Anwendung nicht tragbar sind.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Druckluftverteiler für
einen druckluftgetriebenen Schaufelradmotor, insbesondere für zahnärztliche Anwendung, vorzuschlagen, der im Gebrauch einfach'
zu bedienen ist und eine bequeme, manuelle Regulierung der Motorgeschwindigkeit sowie Richtungsumkehr des Motors gestattet.
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Die Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Druckluftverteiler
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an der dem Ring zugewandten
Seite des Verteilers einerseits eine Kammer ausgespart ist, die Auslaßöffnungen des Motors mit einem oder mehreren, den
Verteiler zur Außenseite hin durchquerenden Luftauslaßkanälen verbindet, und andererseits eine in direkter Berührung mit dem
Ring stehende Fläche vorgesehen ist, an welcher ein mit einer Druckluftquelle verbundener, ebenfalls den Verteiler durchquerender
Lufteinlaßkanal ausmündet, und daß der Lufteinlaßkanal durch Verdrehen des Verteilers um seine Achse nach und
nach mit einer der Eintrittsöffnungen des Ringes in Verbindung bringbar ist, und zwar derart, daß der den Verteiler durchquerende
Einlaßkanal zu keiner Zeit mit der Kammer kommuniziert.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen,
daß die allmählich erfolgende Verbindung des Einlaßkanals mit der den gewünschten Drehsinn des Motors bestimmenden
Eintrittsöffnung des Ringes dadurch gewährleistet ist, daß auf der dem Ring zugekehrten Seite des Verteilers um die Mündungsöffnung des Lufteinlaßkanals herum eine ringförmige Stirndichtung
rechteckigen Querschnitts angeordnet ist, deren Breite wenigstens gleich dem Durchmesser der Eintrittsöffnung des
Ringes ist.
Eine andere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet
sich dadurch aus, daß eine Seite des Verteilers eine Schulterfläche aufweist, an der-die Stirndichtung angeordnet ist, und
daß die Kammer im Querschnitt zur Schulterfläche komplementär ausgebildet ist.
Die ringförmige Stirndichtung hat dabei zwei Funktionen, nämlich einerseits die Abdichtung an der Verbindungsstelle zwischen
dem Verteiler und den verschiedenen Öffnungen des Ringes zu gewährleisten und andererseits die Regulierung der Motorge-
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schwindigkeit und die Umkehr von dessen Drehsinn zu gestatten.
Um an dieser Stelle eine optimale Abdichtung zu gewährleisten,
die der Garant für eine maximale Ausnutzung der durch die Druckluft
zugeführten Leistung ist, muß die ringförmige Stirndichtung gegen die dem Ring zugekehrte Fläche des Verteilers anlegbar
sein, ohne daß dabei die Verdrehbarkeit des Verteilers, der diese
Dichtung trägt, behindert wird.
Dieses Resultat wird gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung
dadurch erzielt, daß die Drucklufteinlaßwege so ausgestaltet sind, daß die Stirndichtung durch den Druck der zugeführten
Luft gegen den Ring gepreßt ist. Hierzu ist erfindungsgemäß
beispielsweise vorgesehen, daß an der Rückseite des Verteilers und im wesentlichen senkrecht zu seiner Achse eine ebene Ringfläche
ausgebildet ist, die direkt dem Druck der zugeführten Luft ausgesetzt ist. Zur Ermöglichung der erforderlichen,
freien, axialen Verschieblichkeit des Verteilers, wodurch die Anpressung der Stirndichtung und ihre Rückkehr in die Ruhelage
bei abgeschaltetem Motor gewährleistet ist, ist eine ringförmige ■ Kompensationskammer vorgesehen. Diese Kompensationskammer steht
vorzugsweise mit der Atmosphäre in Verbindung, um so zu vermeiden, daß sich ein Vakuum ausbildet, welches sich der auf die
Stirndichtung einwirkenden Kraft der Druckluft entgegensetzen könnte.
Bei einer anderen Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Verteilers
ist zur Gewährleistung seiner Druckluftversorgung unabhängig von seiner jeweiligen Stellung vorgesehen, daß an seiner
Rückseite eine Büchse mit einer ringförmigen Kammer angeordnet ist, in welche die von der Druckluftquelle zugeführte Druckluft
eintritt und die ständig mit dem den Verteiler durchdringenden Einlaßkanal in Verbindung steht.
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Die Verdrehung des Verteilers wird von außen her durch eine Manschette gewährleistet, die mit dem Verteiler, beispielsweise
durch eine Schraube starr verbunden ist, wobei die Schraube die den Verteiler umschließende Hülse durchquert.
Die Verdrehbarkeit der Manschette ist vorzugsweise insgesamt auf 120° beschränkt. Die Schraube, welche die Manschette mit
dem Verteiler verbindet, kann jeweils als Endanschlag dienen. Die beiden Extremstellungen der Manschette entsprechen dabei
den maximalen Drehgeschwindigkeiten des Motors in der einen bzw. anderen Richtung. Die dazwischen liegende Position entspricht
dem Stillstand des Motors. In dieser Position ist keine seiner Eintrittsöffnungen in Verbindung mit dem Lufteinlaßkanal
des Verteilers. Die Manschette kann auf ihrer Außenseite mit entsprechenden Markierungen für diese Stellungen
versehen sein.
Schließlich sind an dem Verteiler verschiedene Ringdichtungen oder Dichtungsringe vorgesehen, die außer der ringförmigen
Stirndichtung erforderlich sind, um jeweils folgende Abdichtungen zu gewährleisten:
Die Abdichtung zwischen dem Verteiler und der ihn umschließenden
Hülse;
die Abdichtung zwischen Lufteinlaß und der bei Atmosphärendruck befindlichen Kompensationskammer, wodurch die Entspannung
der Stirndichtung gewährleistet ist und
die Abdichtung zwischen dem Drucklufteinlaß des Verteilers,
insbesondere der ringförmigen Kammer, welche die ständige Luftzufuhr gewährleistet und den Luftaustrittskanälen, welche
den Verteiler durchqueren.
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Die nachstehende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
der Erfindung dient im Zusammenhang mit beiliegender Zeichnung der weiteren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1 eine Längsschnittansicht einer Einheit
mit Blockmotor und Verankerungsvorrichtung an einem zahnärztlichen Handstück sowie
mit einem Verteilerblock gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine Überlagerungsansicht der Relativstellungen von Öffnungen in einem Ring
und in einem Verteiler bei stillstehendem Motor im Schnitt entlang der Linie Z-Z;
Fig. 3 eine Ansicht ähnlich Fig. 2 bei Beginn der Rotation des Motors in seiner einen
Drehrichtung und
Fig. 4 eine Ansicht ähnlich Fig. 2 und 3 in· derjenigen Stellung der öffnungen, in
welcher der Motor seine maximale Geschwindigkeit hat.
Wie.in Fig. 1 dargestellt, umfaßt ein Blockmotor in an sich
bekannter Weise einen Stator 1 und einen Rotor 2 mit Flügeln oder Schaufeln 3. Stator und Rotor sind in einer Hülse 4
angeordnet. In ebenfalls an sich bekannter Weise tritt Druckrluft
durch eine Öffnung 5 in den Motor ein und verläßt ihn durch einen Auslaß 6. Hierdurch wird die Rotation des Rotors
und einer Welle 7 veranlaßt, mit welcher der Rotor verbunden ist. Das anzutreibende, zahnärztliche Handstück wird auf der
Welle 7 in an sich bekannter Weise befestigt, vergleiche
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beispielsweise die französische Patentschrift 14 83 766.
Auf der Rückseite des Blockmotors ist ein mit dem Stator 1
beispielsweise durch eine Achse oder irgendeine andere,
äquivalente Anordnung fest verbundener Ring 8 vorgesehen. Der Ring 8 wird von drei Öffnungen 9, 10, 11 durchquert. Die
Öffnung 9 ist immer eine Luftaustrittsöffnung. Von den Öffnungen 10 und 11 ist wahlweise die eine eine Austritts- und
die andere eine Eintrittsöffnung für Druckluft. Diese Öffnungen münden auf der dem Motor abgekehrten Fläche 12 des
Ringes in gegenseitigen Winkelabständen von jeweils 120 aus. Die Öffnungen 10 bzw. 11 werden über einen Verteiler 13 mit
Druckluft gespeist. Der Verteiler 13, welcher den eigentlichen Gegenstand der Erfindung bildet, ist ebenfalls im Innern der
Hülse 4 angeordnet. Er wird von einer inneren Büchse 14 mit Hilfe von Befestigungsschrauben 15 gehalten. Ein mit einer
•Druckluftquelle verbundener Lufteinlaß 16, ein Luftauslaß 17
und gegebenenfalls (nicht dargestellte) Leitungen für Wasser und Sprühluft sind unmittelbar in der Büchse 14 vorgesehen.
Die Büchse 14 enthält weiterhin sie durchquerende Lufteinlaßbzw. Auslaßleitungen 18 bzw. 19.
Der Verteiler 13 ist an seiner dem Ring zugekehrten Seite 20 derart ausgebildet, daß er im Querschnitt eine Kammer 21 bestimmt,
die in direkter Verbindung mit der Austrittsöffnung des Ringes. 8 steht. Weiterhin ist an dieser Seite unter Ausbildung
einer Stufe eine zur Kammer 21 komplementäre Schulterfläche 22 vorgesehen.
Der Verteiler 13 ist von einem Lufteinlaßkanal 23 durchdrungen, der in ständiger Verbindung mit der Lufteinlaßleitung 18 steht,
und zwar unabhängig von der Stellung des Verteilers 13. Diese Verbindung erfolgt mit Hilfe einer ringförmigen Kammer 24, in
welche die Leitung .18 und der Kanal 23 einmünden.
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Der Einlaßkanal 23 mündet an der Seite 20 des Verteilers 13 über eine kreisförmige Mündungsöffnung 25 im Bereich der
Schulterfläche 22 aus. Die Mündungsöffnung 25 ist von einer ringförmigen Stirndichtung 26 rechteckigen Querschnitts 27
umschlossen. Den Verteiler 13 durchdringen weiterhin zwei Luftauslaßkanäle 28, 29, die einerseits in die Kammer 21
münden und sich andererseits in einer einzigen, axialen Hauptauslaßleitung 30 vereinigen, welche ihrerseits in
ständiger Verbindung mit der Leitung 19 steht.
Der Verteiler 13 ist starr mit einer äußeren Manschette 31 verbunden. Die Verbindung erfolgt über eine Schraube 32, die
sich beim Verdrehen der Manschette in einer entsprechenden Ausnehmung 33 in der Hülse 4 verschieben kann. Die Schraube 32
dient weiterhin beidseitig als Endanschlag, um die Verdrehung der Manschette auf 120° zu beschränken.
Im rückwärtigen Bereich des Verteilers 13 ist weiterhin eine Fläche 34 ausgespart, die im wesentlichen senkrecht zur Verteilerachse
verläuft. Wenn Druckluft über die Leitungen 16 und 18 eintritt, füllt sie die ringförmige Kammer 24 und durchquert
danach den Kanal 23, um schließlich in den Bereich des Ringes 8 zu gelangen. Dabei übt die Druckluft einen Druck auf die Fläche
34 aus, was dazu führt, daß sich der Verteiler 13 unter Vermittlung der ringförmigen Stirndichtung 26 gegen die Fläche 12
des Ringes 8 anlegt und hierdurch eine Abdichtung zwischen der Leitung 23 und den Leitungen 28, 29 gewährleistet. Um die dabei
auftretende, axiale Verschiebung des Verteilers 13 zu kompensieren, ist eine ringförmige Kompensationskammer 35 vorgesehen,
deren Breite demjenigen Spiel der Stirndichtung entspricht, welche sich bei Kompression der Dichtung und bei ihrer Dekompression
(nach Abschaltung der Druckluft) ergibt.
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Um auszuschließen, daß sich in dieser Kammer kein Vakuum ausbildet,
steht sie mit der Atmosphäre in Verbindung. Die Fläche 34 wird so ausgebildet, daß sie eine gute Abdichtung
gewährleistet, aber dennoch eine bequeme Verdrehung des Verteilers gestattet. Schließlich sind um den Verteiler 13 herum
Ringdichtungen oder Dichtringe angeordnet, die zusammen mit der Stirndichtung 26 eine vollkommene Abdichtung herbeiführen.
Ein Dichtungsring 36 gewährleistet die Abdichtung zwischen dem Verteiler 13 und der Hülse 4, innerhalb welcher er angeordnet
ist.
Ein Dichtungsring 37 gewährleistet die Abdichtun-j zwischen der
ringförmigen Kammer 24 und der bei Atmosphärendruck gehaltenen
Kompensationskammer 35.
Ein Dichtungsring 38 gewährleistet die Abdichtung zwischen der ringförmigen Kammer 24 und der Hauptauslaßleitung 30.
Die Anordnung dieser Dichtungen gewährleistet einerseits eine vollkommene Abdichtung zwischen Lufteintritt und Luftaustritt,
so daß die volle Leistung der eingespeisten Luft ausgenutzt werden kann, und andererseits eine sehr einfache Montage, die
nicht von Betriebstoleranzen oder genau bemessenen Kräften abhängt.
' Der Verteiler 13, der durch die manuell betätigbare Manschette
31 verdreht werden kann, gestattet es, die Luftverteilung so zu kombinieren, daß man wahlweise einen im Uhrzeiger-oder im
Gegenuhrzeiger*'umlaufenden Motor erhält, dessen Geschwindigkeit
in jeder Drehrichtung von Null an allmählich bis zu ihrem Maximum regulierbar ist, und zwar durch allmählichen Verschluß
der Einlaßöffnung 10 oder 11 je nach dem gewählten Drehsinn. Die Regulierung erfolgt dabei durch die ringförmige Stirndichtung
26, deren rechteckiger Querschnitt 27 in Betriebs-
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Stellung eine Breite haben muß, die wenigstens gleich dem.
Durchmesser der an der Fläche 11 in identischer Weise ausgebildeten
Auslaßöffnungen 10 und 11 ist.
Das Funktionieren der beschriebenen Anordnung wird anschließend anhand der Figuren 2, 3 und 4 erläutert. In diesen Figuren sind
die jeweiligen Stellungen der Öffnungen 9, 10, 11 einerseits
und der Kanäle 23, 28, 29 andererseits im Bereich der Fläche des Ringes 8 bzw. auf der Seite 20 des Verteilers 13 dargestellt,
Fig. 2 zeigt die Relativstellungen der Öffnungen und Kanäle bei stillstehendem Motor. Die durch den Kanal 23 eintretende Luft
bleibt unter der Wirkung der ringförmigen Stirndichtung 26 an der Wand des Rings 8 gefangen. Die Öffnungen 10 und 11 sind
teilweise von der Dichtung 26 abgedeckt und kommunizieren ebenso wie die Öffnung 9 und die Kanäle 28, 29 mit der Kammer
. 21, die einerseits durch die Stufe der Schulterfläche 22 und
andererseits durch die Hülse 4 begrenzt ist, in welcher die Aussparung 33 in einem Winkelbereich von 120 vorgesehen ist.
Fig. 3 zeigt die Relativstellungen der Öffnungen und Leitungen
im Verteiler 13 und Ring 8, wenn die Manschette 31 von Hand
verdreht wird. Um diese Stellung zu erreichen, verschließt zunächst die Dichtung 26 vollständig die Mündung der mit Druckluft
zu speisenden Öffnung 10. Dies wird dadurch erreicht, daß die Breite des rechteckigen Querschnitts der Dichtung 26 in
Betriebssteilung wenigstens gleich dem Durchmesser der Öffnungen
10 und 11 ist. Dies ist für ein gutes Funktionieren des Verteilers wesentlich. Wenn der Kanal 23 beginnt, mit der
Öffnung 10 in Verbindung zu treten (vergleiche Fig. 3) und dabei einen bei 39 schematisch angegebenen Durchlaß bestimmt,
ist es erforderlich, daß der andere Teil der Öffnung 10 weiter verschlossen bleibt. Wenn dies nicht so wäre, gäbe es eine
Verbindung zwischen dem Kanal 23 und der Kammer 21, das heißt
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eine Verbindung zwischen Lufteinspeisung und Luftaustritt vor dem Motor.
Sicherlich könnte die Vorrichtung dennoch auf diese Weise funktionieren/ jedoch wäre die Rotationsgeschwindigkeit nicht
progressiv von Null bis zur Maxxmalgeschwindigkeit regelmäßig und man würde direkt auf eine Geschwindigkeit übergehen, die
einen bestimmten Wert hätte; unterhalb dessen man keine Zwischengeschwindigkeiten zwischen Null und diesem Wert erreichen
könnte.
In dieser Stellung ist die öffnung 11 praktisch vollständig
freigegeben und funktioniert gleichzeitig mit der öffnung 9 als· Auslaß.
In Fig. 4 ist schließlich die Stellung der maximalen Laufgeschwindigkeit
dargestellt. Die öffnung 10 ist vollkommen von der Stirndichtung 26 befreit. Die gesamte, durch den
Kanal 23 eintretende Luft wird über die öffnung 10 zum Motor hingelenkt. In dieser Extremstellung schlägt die Schraube 32
am Ende der Aussparung 33 an.
Um den entgegengesetzten Drehsinn des Motors einzustellen, vollzieht man die gleichen Operationen in entgegengesetzter
Richtung, wodurch man beim Verdrehen der Manschette 31 eine Lufteinspeisung in die öffnung 11 erhält.
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Leerseite
Claims (12)
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2. Verteiler nach Anspruch 1, dadurch gekenn*
zeichnet , daß die allmählich erfolgende Verbindung des Einlaßkanals (23) mit der den gewünschten
Drehsinn des Motors bestimmenden Eintrittsöffnung (10,11) des Ringes (8) dadurch gewährleistet ist, daß auf der dem
Ring (8) zugekehrten Seite (20) des Verteilers (13) um die Mündungsöffnung (25) des Lufteinlaßkanals (23) herum eine
• ringförmige Stirndichtung (26) rechteckigen Querschnitts
angeordnet ist, deren Breite wenigstens gleich dem Durchmesser der Eintrittsöffnung (10,11) des Ringes (8) ist.
3. Verteiler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß seine Seite (20) eine
Schulterfläche (22) aufweist, an der die Stirndichtung (26) angeordnet ist, und daß die Kammer (21) im Querschnitt zur
Schulterfläche (22) komplementär ausgebildet ist.
4. Verteiler nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Drucklufteinlaßwege
so ausgestaltet sind, daß die Stirndichtung (26) durch den Druck der zugeführten Luft gegen den Ring (8) gepreßt ist.
5. Verteiler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß an seiner Rückseite und im wesentlichen
senkrecht zu seiner Achse eine ebene Ringfläche (34) ausgebildet ist, die direkt dem Druck der zugeführten Luft
unterliegt.
6. Verteiler nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet , daß zur Ermöglichung einer freien,
axialen Verschieblichkeit des Verteilers (13), wodurch die Anpreßung der Stirndichtung (26) und ihre Rückkehr in die
Ruhelage gewährleistet ist, eine ringförmige Kompensationskammer (35) vorgesehen ist.
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7. Verteiler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Kompensationskammer (35) bei
atmosphärem Druck gehalten ist.
8. Verteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß an seiner Rückseite eine
Buchse (14) mit einer ringförmigen Kammer (24) angeordnet ist, in welche die von der Druckluftquelle zugeführte
Druckluft eintritt und die ständig mit dem den Verteiler (13) durchdringenden Einlaßkanal (23) in Verbindung steht.
9. Verteiler nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Manschette (31) durch eine die Hülse (4) durchquerende Schraube (32) starr mit dem Verteiler (13) verbunden und
die Verdrehbarkeit der Manschette (31) ingesamt auf 120
beschränkt ist, wobei die Schraube (32) jeweils als Endanschlag dient.
10. Verteiler nach einem der voranstehenden Ansprüche, -dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
ihm und der ihn umschließenden Hülse (4) ein Dichtring (36) angeordnet ist.
11. Verteiler nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch
gekennzeichnet , daß zwischen der Kammer (24) und der Kompensationskammer (35) ein Dichtungsring (37)
angeordnet ist.
12. Verteiler nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß zwischen der Kammer (24)
und einer Hauptauslaßleitung (30) ein Dichtungsring (38) angeordnet ist.
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