DE3013049C2 - Filmleiteinrichtung einer automatischen Filmentwicklungsvorrichtung - Google Patents
Filmleiteinrichtung einer automatischen FilmentwicklungsvorrichtungInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03D—APPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
- G03D3/00—Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion
- G03D3/08—Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material
- G03D3/13—Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material for long films or prints in the shape of strips, e.g. fed by roller assembly
- G03D3/135—Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material for long films or prints in the shape of strips, e.g. fed by roller assembly fed between chains or belts, or with a leading strip
-
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- G03D3/00—Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion
- G03D3/08—Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Filmleiteinrichtung gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Eine solche Filmleiteinrichtung ist ebenso wie die Filmentwicklungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff
von Patentanspruch 1 bekannt. Wenn bei der bekannten Filmentwicklungsvorrichtung der in dem Behälter
entwickelte Film aus der Entwicklerflüssigkeit heraustransporiiert
wird, wird der Film an denjenigen Bereichen seiner Oberfläche teilweise überentwickelt,
die in Berührung mit den Kontaktflächen der Leiteinrichtung stehen, die den aus der Entwicklerflüssigkeit
austretenden Film beispielsweise zu Überführungswalzen leitet. Die bekannte Leiteinrichtung besteht aus
mehreren Leitplatten, die mit Hilfe von mehreren Verbindungsstangen in gewissem Abstand voneinander
miteinander verbunden sind, wobei die bogenförmigen Ränder der Leitplatten die Kontaktflächen der Leiteinrichtung
bilden. Die Überentwicklung wird hervorgerufen durch Entwicklerflüssigkeit, die durch die Oberflächenspannung
und Kapillarwirkung der Entwicklerflüssigkeit zwischen der Oberfläche des Films und den
Kontaktflächen der Leitplatten gehalten wird. Diese teilweise ÜberentwicHung führt zu unerwünschter
Steifigkeit des entwickelten Films.
Eine der vorstehend erwähnten Filmleiteinrichtung ähnliche Filmleiteinrichtung ist auch durch die CH-PS
5 84 915 bekannt, bei der allerdings die Leitplatten nicht in die Entwicklerflüssigkeit tauchen und der Betrieb
derart erfolgen soll, daß der Film aufgrund seiner Steifigkeit lediglich mit seinem vorderen Rand die
Kontaktflächen berührt. Dies ist jedoch nicht bei allem Filmmaterial gewährleistet, so daß auch bei dieser
45
50
bO bekannten FiSmleiteinrichtung die Gefahr der Streifenbildung
besteht
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Leiteinrichtung so weiterzubilden, daß
Streifen durch Überentwicklung an den Stellen des Films, die mit den Kontaktflächen der Leiteinrichtung in
Berührung kommen, vermieden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kontaktflächen mit zumindest einer Ausnehmung
versehen sind, so daß der Film im Bereich der zumindest einen Ausnehmung von den Kontaktflächen
getrennt ist
Die erfindungsgemäße Ausbildung verringert die Einwirkungsmöglichkeit von Entwickler auf den Film an
der Filmleiteinrichtung und beugt dadurch der Streifenbildung vor. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der
Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet. Ein Beispiel einer Filmleiteinrichtung einer herkömmlichen
Filmentwicklungsvorrichtung sowie Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen
dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen ausschnittsweisen und schematischen Längsschnitt durch eine herkömmliche Filmentwicklungsvorrichtung;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Filmleiteinrichtung
mit Leitplatten der Filmentwicklungsvorrichtung gcnäß Fig. i;
F i g. 3 eine vergrößerte Schnittdarstellung des Bereiches der Filmentwicklungsvorrichtung gemäß
Fig. 1, in dem die Leitplatten angeordnet sind;
Fig.4 eine vergrößerte Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen Filmleiteinrichtung; und
F i g. 5 und 6 weitere Ausführungsbeispiele der Leitplatten der erfindungsgemäßen Filmleiteinrichtung.
Im folgenden wird zunächst auf die Fig. 1 bis 3 eingegangen, die eine herkömmliche Filmentwicklungsvorrichtung
zeigen, von der lediglich der obere Abschnitt dargestellt ist. Nahe dem einen oberen Rand
eines Behälters 6, in dem sich Entwicklerflüssigkeit L
befindet, sind eine obere Zuführwalze 1, eine untere Zuführwalze 2 sowie eine Zufuhrplatte 3 angeordnet.
Nahe dem gegenüberliegenden Rand des Behälters 6 sind eine obere Überführungswalze 4 sowie eine untere
Überführungswalze 5 angeordnet.
Im oberen Abschnitt des Behälters 6 sind obere Bandrollcn 7 und 8 angeordnet, und entsprechende,
nicht dargestellte untere Bandrollen sind im unteren Abschnitt des Behälters 6 angeordnet. Die oberen und
unteren Bandrollen sind drehbar gelagert, und die oberen Bandrollen 7 und 8 ragen in der Regel teilweise
über die Oberfläche der Entwicklerflüssigkeit L hinaus. Zwischen den oberen und unteren Bandrollen verlaufen
perforierte Bänder 9, beispielsweise Siebbänder, die von Führungsrollen 10 abgestützt und geleitet werden.
Oberhalb der oberen Bandrollen 7 und 8 sind ein Leitelement 11 sowie Leitplatten 12 angeordnet, wobei
die Leitplatten 12 einen gewissen Abstand voneinander haben und mittels horizontaler Verbindungsstangen 13
miteinander verbunden sind. Die Leitplatten 12 leiten einen aus der Entwicklerflüssigkeit L austretenden Film
Fzu den Überführungswalzen 4 und 5.
Jede Leitplatte 12 weist eine bogenförmige untere Kontaktfläche 12a auf und besteht aus dünnem,
rostfreiem Stahlblech, einer Kunststoffplatte oder dergleichen.
Der untere Endabschnitt der bogenförmigen Kontaktfläche
12a jeder Leitplatte 12 ist in der Regel als zur
oberen Bandrolle 8 koaxialer Bogen ausgebildet Dieser untere Endabschnitt tritt als erster Abschnitt jeder
Leitplatte in Berührung mit dem Film F, der vom Band 9 aus der Entwicklerflüssigkeit heraustransportiert wird
Die Leitplatten 12 sind teilweise in dit: Entwicklerflüssigkeit eingetaucht
Bei einer solchen herkömmlichen Filmentwicklungsvorrichtung kann es zu dem Zeitpunkt, zu dem der
entwickelte Film aus der Entwicklerflüssigkeit herausgeführt wird, zu einer Oberentwicklung derjenigen
Abschnitte des Films F kommen, die in Berührung mit den Leitplatten 12 stehen, da aufgrund der Oberflächenspannung
und der Kapillarwirkung der Entwicklerflüssigkeit zwischen der Oberfläche des Films F und den
Kontaktflächen 12a der Leitplatten 12 Entwicklerflüs- is
sigkeit L festgehalten wird. Die Folge dieser örtlichen Überentwicklung ist ein Streifenmuster auf dem Film F.
In F i g. 4 sind wesentliche Teile einer automatischen Filmentwicklungsvorrichtung dargestellt, die mit der in
den F i g. 1 bis 3 dargestellten herkömmlichen Filment-Wicklungsvorrichtung mit Ausnahme der Filmleiteinrichtung
übereinstimmt, die anders ausgebildete Leitplatten 14 für den Film statt der Leitplatten 12 aufweist.
Jede Leitplatte 14 weist in ihrer unteren Kontaktfläche 14a eine Ausnehmung 14£>
auf, so daß der aus der Entwicklerflüssigkeit L austretende Film im Bereich der
Ausnehmung 146 von der Leitplatte 14 getrennt ist. Während der Film aus der Entwicklerflüssigkeit austritt,
wird daher zwischen der Oberfläche des Films F und den Kontaktflächen 14a der Leitplatten 14 keine bzw.
weniger Entwicklerf.üssigkeit L mitgezogen, so daß ungleichmäßiger Entwicklung und Überentwicklung
vorgebeugt ist Der Film tritt dann mit den Kontaktflächen 14a der Leitplatten 14 erneut an deren hinteren
Enden 14c in Berührung, wo der Film mit den Leitplatten 14 während kurzer Dauer in Kontakt steht
und nur noch eine geringe Menge Entwicklerflüssigkeit auf seiner Oberfläche aufweist Die Enden 14c der
Leitplatten 14 führen daher nicht zu ungleichmäßiger Entwicklung.
In den F i g. 5 und 6 sind weitere Ausführungsfoi men
der Leitplatten der erfindungsgemäßen Filmleiteinrichtung dargestellt. Die in F ig. 5 dargestellte Leitplatte 15
weist mehrere Ausnehmungen 15a in ihrer Kontaktfläche auf, die sägezahnförmig ausgebildet sind. Die in
F i g. 6 dargestellte Leitplatte 16 weist mehrere Ausnehmungen 16a auf, so daß die Leitplatte ein kammartiges
Profil hat. Mit den beiden Ausführungsformen gemäß den F i g. 5 und 6 werden gleiche oder sogar bessere
Ergebnisse a/s mit der vorstehend beschriebenen ersten Ausführungsform erzielt.
Vorstehend wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele erläutert. Es versteht sich, daß
zahlreiche Änderungen und Abwandlungen der Ausführungsbeispiele vorgenommen werden können, ohne den
Rahmen und den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Filmleiteinrichtung einer automatischen Filmentwicklungsvorrichtung,
die einen Behälter für Entwicklerflüssigkeit und ein im Behälter umlaufen- j
des Band aufweist, das einen dem Behälter zugeführten Film durch die Entwicklerflüssigkeit
transportiert, und bei der die Leiteinrichtung teilweise in die Entwicklerflüssigkeit taucht und der
Film aus der Entwicklerflüssigkeit entlang den Kontaktflächen der Leiteinrichtung heraustransportiert
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktflächen (I4a) mit zumindest einer
Ausnehmung (14ί>, 15a, i6a) versehen sind, so daß
der Film (F) im Bereich der zumindest einen is
Ausnehmung von den Kontaktflächen getrennt ist
2. Filmleiteinrichtung nach Anspruch 1, die mehrere Leitplatten umfaßt, die mittels zumindest einer
Verbindungsstange in gewissem Abstand voneinander miteinander verbunden sind, wobei die Kontaktflächen
aus bogenförmigen Rändern der Leitplatten bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kontaktfläche
(\4a) mit mehreren Ausnehmungen (15a, 16ajversehen ist.
3. Filmleiteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (\5a) in
jeder Kontaktfläche (Hajsägezahnförmig ausgebildet
sind.
4. Filmleiteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (i6a) in Jo
jeder Kontaktfläche (14a^ dieser ein kammartiges
Profil geben.
Applications Claiming Priority (1)
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