DE3011075A1 - Stahlrohrgeruest - Google Patents
StahlrohrgeruestInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G7/00—Connections between parts of the scaffold
- E04G7/30—Scaffolding bars or members with non-detachably fixed coupling elements
- E04G7/302—Scaffolding bars or members with non-detachably fixed coupling elements for connecting crossing or intersecting bars or members
- E04G7/306—Scaffolding bars or members with non-detachably fixed coupling elements for connecting crossing or intersecting bars or members the added coupling elements are fixed at several bars or members to connect
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Description
3011075 PATENTANWALT DIPLtING. PAUL DIEHL
-3-
19. März 1980 D/Sehr.
Firma
EERi
Berliner Rahmengerüst GribH
Brunsbütteler Damm 155 a
1000 Berlin 20
Stahlrohrgerüst
130039/0848
Die Erfindung geht aus von einem Stahlrohrgerüst der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen und durch
die DE-AS 28 4-2 W bekanntgewordenen Art.
Nachteilig an diesem bekanntgewordenen Standrohrgerüst ist, daß dort die Verriegelung des Siegels
gegen unbefugtes Ausheben durch einen Keil erfolgt, der innerhalb eines Durchbruches des Riegelendes
verschiebbar angeordnet ist. Die Herstellung des Keiles und des entsprechenden Durchbruches muß, wenn der Eeil
in der Betriebslage fest an dem Manschettenrand anliegen
soll, mit erheblicher Genauigkeit erfolgen. Dies bringt nicht nur einen erhöhten FertigungsaufWand
mit sich, sondern die Konstruktion erweist sich in der praktischen Benutzung im rauhen Baustellenbetrieb als
störanfällig, weil es nie zu vermeiden ist, daß der den
Keil führende Burchbruch mehr oder weniger verschmutzt
und daraufhin der Keil, der lediglich durch sein Eigengewicht in die Verriegelungsstellung fallen soll, in
der er zwischen einer unteren Konusfläche der als Doppelkonus ausgebildeten Konsole und der gegenüberliegenden
Wand des Durchbruches des Eiegels eingeklemmt ist, diese Endstellung nicht mehr erreicht sondern vielmehr in
irgendeiner Zwischenstellung bereits eingeklemmt wird.
Ein weiterer Nachteil der bekanntgewordenen Anordnung besteht darin, daß der Keil zur Herstellung der Keilverbindung
so weit von Hand herausgezogen werden muß, bis die KLaue des Eiegels von oben in einen Durchbruch
der Konsole eingesetzt werden kann. Nach dem Loslassen soll der Keil dann durch sein Eigengewicht in die geschilderte
Verriegelungsstellung fallen. Mau kann ~ also das als KLaue ausgebildete Biegelende nicht einfach
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über den Band der Konsole haken, sondern muß noch,
einen zusätzlichen Handgriff durchführen tmd den Keil teilweise herausziehen.
Schließlich erfordert die bekanntgewordene Ausbildung der Anschlußstelle für einen Riegel, daß in den Boden
der Konsole mehrere Durchbrüche eingearbeitet sind, durch die die Klaue des Eiegelendes gesteckt werden
muß.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Biegelende so auszubilden, daß es weitestgehend unempfindlich
gegen die auf Baustellen unvermeidbare Verschmutzung ist und das es ohne zusätzlichen Handgriff, also ohne
eine Betätigung des Verriegelungselementes vor oder während des Einhakens dieses Biegelendes, eingehakt
werden kann.
Eine weitere Erfindungsaufgabe besteht darin, die Anschlußstelle des Siegels so auszubilden, daß der Biegel
nicht nur in den überwiegend einzuhaltenden beiden senkrechten Hauptebenen in die Konsole bzw. Manschette eingehängt
werden kann, sondern auch in beliebigen Zwischenrichtungen, wobei also Durchbrüche innerhalb des Bodens
der Konsole völlig vermieden werden sollen.
Erfindungsgemäß wird die an erster Stelle genannte Aufgabe dadurch gelöst, daß der Querschnitt des Manschettenrandes
in etwa der quer zur Längsachse des Biegelendes verlaufenden KLauenöffnung entspricht und daß als Verriegelungselement
ein an dem Biegelende schweribar gelagerter Haken dient, der, sich an der Seitenwand der
Manschette abstützend, den unteren Manschettenrand teil-
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weise umgreift. Nach oben, auf den Riegel einwirkende
- Kräfte, "beispielsweise Windkräfte, die ein Abheben desselben zur Folge haben könnten, werden, durch den
Haken, der unter den Manschettenrand greift, aufgefangen.
Der zur Verriegelung verwendete Haken kann mit ausreichendem
Spiel gelagert und auch beispielsweise in einem Durchbruch des Hiegelendes geführt werden, der
dem schwenkbaren Haken reichlich Plats bietet, so daß ein Verklemmen desselben infolge Verschmutzung unmöglich
ist. Der erfindungsgemäß vorgesehene Haken, der dann, wenn der Siegel, bzw. das betreffende Biegelende
ungefähr waagerecht gehalten und dem Manschettenrand
genähert wird, nach unten hängt, wird im Augenblick des Einhakens des Biegelendes durch den oberen Manschettenrand
verdrängt und seitlich ausgelenkt, so daß er den Einhängevorgang nicht beeinträchtigt. Hat der Haken des
Biegelendes seine Auflage auf dem oberen Manschettenrand erreicht, so schwenkt der im Biegelende gelagerte schwenkbare
Haken, dessen vordere Spitze bis dahin an der äußeren Seitenwand der Manschette entlangglitt, zufolge seines
Eigengewichtes unter den unteren Manschettenrand und befindet sich daraufhin in der Verriegelungsstellung.
Lediglich zum Entriegeln zwecks Aushebens des Querriegels
muß der schwenkbar gelagerte Haken von Hand in die Entriegelungslage geschwenkt werden.
Der schwenkbare Haken kann sowohl innerhalb eines Durchbruches des Biegelendes als auch an einer oder
beiden Seitenwänden des Biegelendes gelagert werden.
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Diese letztgenannten beiden Konstrulctionsmöglichkeiten
bieten noch, den weiteren Vorteil, daß es nicht erforderlich ist, einen Durchbruch innerhalb
des Eiegelendes vorzusehen, der den Quer schnitt des Eiegelendes schließlich schwächt..
Der schwenkbare Riegel wird in Weiterbildung der Erfindung so gelagert, daß selbst im verriegelten
Zustand die Schwerachse nicht ihre normale senkrechte Lage einnimmt, sondern außerhalb davon liegt,
und zwar so, daß der Schwenkriegel stets die Tendenz hat, in die Verriegelungsstellung zu fallen, wozu
erfahrungsgemäß eine relativ geringe Verlagerung der Schwenkachse ausreicht.
TM den bereits erwähnten Verdrängungseffekt, den die
Manschettenwandung auf den Schwenkriegel während des Einhakvorganges ausübt, ruckfrei einzuleiten, wird
nach einem weiteren Erfindungsgedanken die Unterseite
des Hakens zum Eiegelende Trin ansteigend geschrägt.
Der Haken des Eiegelendes braucht nur um ein geringes Maß in die umlaufende Manschette einzugreifen, da die
bisher bekanntgewordene Abstützung des verschiebbaren Keiles an der Seitenwand der Manschette und das beidseitige
klemmende Utagreifen der Manschettenwandung entfällt und der schwenkbare, die Verriegelung übernehmende Haken ohne Schwierigkeiten so lang bemessen
werden kann, wie dies die Höhe der Mansanettenwandung erfordert. Dies hat zur Folge, daß der Boden der
Manschette, der seinerseits an das Standrohr in bestimmten Höhenabständen geschweißt ist, durchgehend
glatt, ohne jeden Durchbruch ausgebildet werden kann.
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Dadurch wird die Steifigkeit der gesamten an das
■ Standrohr angeschlossenen Manschette im Vergleich
zu früheren Ausfuhrungen mit Durchbrüchen innerhalb des Bodens, erhöht.
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Der erfindungsgemäß vorgesehene schwenkbare Haken im Biegelende weist mithin gegenüber den bisher bekanntgewordenen
Konstruktionen mit einem festzuklemmenden Keil erhebliche Vorteile auf. Die Entwicklung
dieses Gestaltungsprinzips war nicht ohne weiteres und ohne erfinderische Überlegungen möglich,
da durch den Stand der Technik für dieses Gestaltungsprinzip des schwenkbaren Hebels zur Verriegelung des
Eiegelendes keine ausreichenden technischen Hinweise ' zur erfin&Ongsrfeeien Entwicklung bekanntgeworden sind.
Die Merkmale der Erfindung und deren technische Vorteile ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Teilschnitt durch ein RLegelende mit Seitenansicht
der benachbarten Zonen, insbesondere der Manschette, in die der Haken des Eiegelendes eingehakt
ist und eines Abschnittes des zugehörigen Standrohres und
I"ig. 2 die Draufsicht der Anordnung gem.Fig.1
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Danach ist die tellerförmige Manschette 1 mit ihrem durchgehenden scheibenförmigen Boden 2 an das Standrohr
3 geschweißt. Das Eiegelende 4 ist mit seinem
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Haken 5 hinter die Manschette 1 gehakt, und zwar so,
daß der Haken 5 mit seiner geschrägten Fläche 6 in
den Punkten 15 am Innen- und Außenrand an eijaer entsprechend geschrägten Gegenfläche der Manschette 1
liegt. Innerhalb des Durchbruches 7 ist der schwenkbare Haken 8 auf dem Bolzen 9 gelagert und greift
im Verriegelungszustand, der in ilg.1 wiedergegeben
ist, mit seinem vorderen Abschnitt teilweise um den unteren Manschettenrand, Dieser untere Manschettenrand
wird zweckmäßig, wie dargestellt, gerundet und die Gegenfläche des schwenkbaren Hakens 8 ist in korrespondierender
Weise ebenfalls gerundet. Der Haken 8 stützt sich dabei an der äußeren Seitenwand der Manschette
1 ab, weil die Lagerung des schwenkbaren Hakens 8 so ausgebildet wurde, daß die durch die Achse 10 um
die der Haken 8 während der Ver- bzw. Hatriegelung geschwenkt wird - laufende Schwerachse 11 keine senkrechte
Position einnehmen kann, so daß der Haken 8 immer die Tendenz hat, in die dargestellte Verriegelungsstellung
zu fallen.
Beim Einhaken des Biegelendes 4- trifft zunächst der schwenkbare Haken 8 mit seiner zum Biegelende hin ansteigend
geschrägten Unterseite 12 auf die Manschette und wird dadurch seitlich abgedrängt, so daß die Klauenöffnung
13 über den oberen Rand der Manschette 1 greifen kann. Dadurch entsteht die in Mg. 1 dargestellte Lage.
Patentanwalt
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liste der Zeichnungspositionen
| 1 | Manschette |
| 1« | Seitenwand der Manschette |
| 1" | Tfoterer Manschettenrand |
| /JIII | Sippe |
| 2 | Boden |
| 3 | Standrohr |
| 4- | Eiegelende |
| 5 | Haken |
| 6 | geschrägte Fläche |
| 7 | Durchbruch |
| 8 | schwenkbarer Haken |
| 9 | Bolzen |
| 10 | Achse |
| Schwerachse | |
| 12 | geschrägte Unterseite |
| 13 | KLauenöffnung |
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Claims (5)
1. /Stahlrohrgerüst aus senkrecht verlaufenden Standrohren und horizontal verlaufenden Eiegeln, deren
Bxegelenden in die Standrohre umfassende tellerförmige
Manschette einhaken und durch darin ge lagerte Yerriegelungselemente, die dSrch ihr Eigengewicht
in einer unter die tellerförmige Manschette fassenden Lage gehalten werden, gegen unbeabsichtigtes
Ί0 Ausheben gesichert sind, dadurch g e k e η η zeichnet
, daß der Querschnitt der Manschette (Ί) in etwa der quer zur Längsachse des Biegelendes
(4-) verlaufenden Klauenöffnung (13) entspricht und daß als Verriegelungselement ein an dem Biegelende
schwenkbar gelagerter Haken (8) dient, der, sich an der Seitenwand (1) der Manschette (1) abstützend,
den unteren Manschettenrand (1'') teilweise umgreift.
2. Stahlrohrgeräst nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet
, daß die Achse (10), um die der Haken (8) schwenkbar gelagert ist, so angeordnet
ist, daß im verriegelten Zustand die Schwerachse (11) keine senkrechte Position einnehmen kann.
3. Stahlrohrgerüst nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß die "Unterseite (12)
des Hakens (8) zum Eiegelende (4-) hin ansteigend geschrägt ist.
4. Stahlrohrgerüst nach Anspruch 1 bis 3j dadurch gekennzeichnet , daß der Haken in einer
Ausnehmung (7) des Biegelendes (4-) gelagert ist.
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5. Stahl -rohrgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 4-,
dadurch gekennzeichnet , daß innerhalb der Manschette (1), vier, jeweils paarweise
in den senkrecht aufeinanderstellenden Hauptachsen des Gerüstes liegende, schräge Hippen (1''') vorgesehen
sind, an die sich eine korrespondierende, ebenfalls geschrägte Fläche (6) des Eiegelendes (4-)
im eingehakten Zustand desselben legt.
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Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803011075 DE3011075A1 (de) | 1980-03-20 | 1980-03-20 | Stahlrohrgeruest |
Publications (1)
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| DE3011075A1 true DE3011075A1 (de) | 1981-09-24 |
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ID=6097979
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803011075 Ceased DE3011075A1 (de) | 1980-03-20 | 1980-03-20 | Stahlrohrgeruest |
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1981
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Also Published As
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