DE3010731C2 - - Google Patents
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- G11B5/48—Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed
- G11B5/52—Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed with simultaneous movement of head and record carrier, e.g. rotation of head
Landscapes
- Adjustment Of The Magnetic Head Position Track Following On Tapes (AREA)
- Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung
zum magnetischen Einschreiben und Auslesen von Signalen
großer Bandbreite in sich schräg nebeneinander erstrecken
den Signalspuren auf einem Magnetband mit einer um eine
Drehachse drehbaren wenigstens teilweise zylinderförmigen
Antriebsspindel mit einem freien Ende, mindestens einem
in einer Kreisbahn um die Drehachse der Antriebsspindel
drehbaren Magnetkopf zum Einschreiben und/oder Auslesen
der schrägen Signalspuren auf dem Magnetband, einem auf
einem zylinderförmigen Teil der Antriebsspindel bei deren
freiem Ende entfernbar befestigten Kopfträger für den
Magnetkopf (bzw. die Magnetköpfe), mit einer zentralen
Bohrung zum Anordnen des Kopfträgers auf der Antriebs
spindel, sowie Mitteln zum entfernbaren Anordnen des Kopf
trägers auf der Antriebsspindel und mit Zentriermitteln zum
Zentrieren des Kopfträgers gegenüber der Drehachse der
Antriebsspindel und mit Befestigungsmitteln zum ortsfest
miteinander Verbinden des Magnetkopfträgers und der An
triebsspindel.
Vorrichtungen der obengenannten Art werden in so
genannten Schrägspur-Videorecordern zum magnetischen
Einschreiben und Auslesen von Videosignalen verwendet.
Derartige Videorecorder werden für den Verbrauchermarkt in
Massen hergestellt und bilden folglich ein typisches
Massenerzeugnis. Als solche bilden sie unter den bekannten
Verbrauchergeräten zum magnetischen Einschreiben und Aus
lesen von Signalen die avancierteste Art und zwar dadurch,
daß an die Genauigkeit, mit der die Signale von den
schnell drehenden Magnetköpfen auf das Magnetband einge
schrieben werden und davon wieder müssen ausgelesen werden
können, sehr hohe Anforderungen gestellt werden. Das Mag
netband befindet sich fast immer in einer Kassette eines
bestimmten genormten Typs. Als wichtige Anforderung gilt,
daß Kassetten, die auf einem bestimmten Videorecorder zur
Herstellung einer Aufnahme verwendet worden sind, auch
bei einem anderen ähnlichen Videorecorder zum Wiedergeben
der vorher gemachten Aufnahme verwendet werden können,
ohne daß die Wiedergabe im Vergleich zu einer Wiedergabe,
wobei der Videorecorder, mit dem die Aufnahme ursprünglich
gemacht wurde, verwendet wird, spürbar beeinträchtigt
wird. Diese Anforderung einer gegenseitigen Austauschbar
keit von Normkassetten und Videorecordern einer bestimmten
Art wird in der Praxis meistens als die Anforderung der
Kompatibilität bezeichnet.
Im Hinblick auf eine möglichst sparsame Verwendung
des in den Kassetten verwendeten Magnetbandes und folglich
im Hinblick auf die erzielbare Spieldauer mit einer be
stimmten Kassette wird bei Videorecordern eine möglichst
große Aufzeichnungsdichte der Signale auf dem Magnetband
angestrebt. Bei einigen modernen Videorecordern für den
Verbrauchermarkt werden mit zwei Magnetköpfen schräge
Spuren auf das Magnetband geschrieben, die typisch eine
Breite von etwa 40 µm aufweisen. Der Abstand zwischen
aufeinanderfolgenden Spuren beträgt etwa 30 µm, so daß die
Spuren einander einigermaßen überlappen. Die Länge der
Schrägen Spur beträgt etwa 100 mm und ist folglich im Ver
gleich zu der Breite der Spur sehr groß bemessen. Die
genannten Abmessungen für die Breite der Spur und für den
Spurabstand müssen über die Gesamtlänge der schrägen Spur
zwischen engen Grenzen beibehalten werden, dies wegen der
Kompatibilitätsanforderung.
Dies führt dazu, daß in bezug auf die Lage der
Magnetköpfe gegenüber denjenigen Elememten des Video
recorders, die zum Führen des Bandes am Kopfträger entlang
sorgen, eine sehr hohe Lagengenauigkeit gefordert wird, so
daß die geringen Toleranzgrenzen der Spuren auf dem Mag
netband zu geringen Toleranzfeldern der Lage der Magnet
köpfe führen. Für die üblichsten Videorecorder, die
mehrere Magnetköpfe aufweisen, ist es weiterhin von Be
deutung, daß die Synchronität der ausgelesenen Signale der
Magnetköpfe innerhalb enger Grenzen gewährleistet ist.
Fehler in der Synchronisation können sich als sichtbare
Zeitfehler in dem wiedergegebenen Fernsehbild dartun,
wodurch am oberen Bildrand Flimmererscheinungen auftreten.
Die Magnetköpfe werden häufig bei der Herstellung
mit speziellen, beispielsweise optischen Präzisionsge
räten auf dem Kopfträger ausgerichtet, wobei der Kopf
träger auf einer Achse angeordnet wird. Die genannte Höhen
toleranz der Magnetköpfe gegenüber den Bandführungsele
menten des Videorecorders muß mit einer Toleranz in der
Größenordnung von 5 µm eingestellt werden in dem Sinne,
daß der gegenseitige Höhenunterschied zwischen den Mag
netköpfen nicht mehr als 5 µm betragen darf. Bei einem
typischen Kopfträger in Form einer drehenden Kopfscheibe
mit einem Durchmesser von 65 mm soll weiterhin die Exzen
trizität der Magnetköpfe gegenüber der Drehachse des Kopf
trägers weniger als 1,5 µm betragen. Eine weitere Anfor
derung ist, daß die Magnetköpfe mit genau gleichen
Zwischenräumen über den Umfang des Kopfträgers verteilt
sind. Bei Verwendung zweier Magnetköpfe sollen beispiels
weise die Bogenabstände zwischen den beiden Magnetköpfen
typisch nicht mehr als 3 µm voneinander abweichen.
Eine bekannte Vorrichtung der eingangs erwähnten
Art ist beispielsweise aus der US-Patentschrift 34 22 230
bekannt. Bei dieser Vorrichtung ist auf der Antriebs
spindel ein Flansch befestigt, auf dem durch Schrauben ein
Kopfträger angeordnet werden kann. Der Flansch ist auf
der dem Kopfträger zugewandten Seite genau bearbeitet und
der Kopfträger ist bereits mit Magnetköpfen versehen, so
daß wenigstens der Abstand zwischen den Magnetköpfen zu
vor genauestens eingestellt werden kann. Dies ist notwendig,
da bei Ersatz bzw. Reparatur eines Kopfträgers die Kompa
tibilität des Videorecorders nicht verloren gehen darf.
Es müssen zum Befestigen und zum Zentrieren des Kopfträgers
also derartige Maßnahmen getroffen werden, daß auch nach
Entfernen des Kopfträgers und nach Neumontage eines neuen
Kopfträgers beispielsweise für Kundendienstzwecke, die
Kompatibilität nach wie vor gewährleistet ist. Wegen der
sehr geringen Toleranzen, die in bezug auf die Exzentri
zität der Magnetköpfe gegenüber der Antriebsspindel zu
lässig sind, ist die genaue Zentrierung des Kopfträgers
innerhalb des Bereiches der genannten 1,5 µm äußerst
wichtig. Dennoch ist es erwünscht, daß diese Zentrierung
von einem Kundendienstmonteur schnell und ohne Benutzung
von Lageneinstellapparatur erfolgen kann. Bei der bekannten
Vorrichtung wird die Zentrierung des Kopfträgers auf der
Antriebsspindel dadurch erhalten, daß der Kopfträger auf
einer ringförmigen Erhöhung des bereits genannten Flansches
angeordnet wird, der mit einer bestimmten Passung in die
zentrale Bohrung des Kopfträgers fällt. Bei anderen Aus
führungsformen wird ein Zentrierelement benutzt, das
zwischen der Spindel und der zentralen Bohrung angeordnet
wird. Wegen der Toleranzen, mit denen Achse und Bohrungen
in Massenproduktion hergestellt werden, wird es bei der
artigen Konstruktionen äußerst schwierig wenn nicht un
möglich sein, innerhalb der bereits genannten sehr engen
zugelassenen Toleranzen für die Exzentrizität zu bleiben.
Für die modernsten Videorecorder reichen derartige Zen
triermethoden deswegen nicht aus.
Die Erfindung hat nun zur Aufgabe, eine Vorrichtung
der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit der ein Kopf
träger sehr hoher Präzision auf einer Antriebsspindel be
festigt werden kann, ohne daß dazu einzelne spezielle
Präzisionsmeßvorrichtungen notwendig sind. Die Erfindung
weist dazu das Kennzeichen auf, daß die Zentriermittel
eine aus dünnem elastischem Blechmaterial hergestellte
Zentriermembran umfassen, die mit einer zentralen Öffnung
zum klemmenden Einstecken des freien Endes der Antriebs
spindel versehen ist, sowie mit einer derartigen Form und
derartigen Abmessung, daß beim Einstecken des freien
Endes der Antriebsspindel Teile der Zentriermembran
grenzend an die zentrale Öffnung durch die zwischen der
Zentriermembran und der Antriebsspindel auftretenden Kräfte
in axialer Richtung eine elastische Biegeverformung er
fahren, und daß weiterhin Verbindungsmittel vorhanden sind
zum Verbinden der Zentriermembran mit dem Kopfträger in
einem gewissen Abstand von der zentralen Öffnung der Zentriermembran,
so daß diejenigen Teile der Zentriermembran, die zwischen den
Verbindungsmitteln und der zentralen Öffnung liegen, für
elastische Biegeverformungen in beschränktem Maße frei
sind. Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch Verwendung der Zentriermembran ist eine absolut
spielfreie Anordnung des Kopfträgers möglich. Wird von
einer gehärteten und geschliffenen Antriebsspindel mit
einem Nenndurchmesser von 6 mm und mit einer Durchmesser
toleranz von 4 µm ausgegangen, so kann für die Querab
messung der zentralen Öffnung in der Zentriermembran ein
Untermaß zwischen 11 und 21 µm ausreichen. Die Kräfte
die bei der Montage in axialer Richtung ausgeübt werden
müssen, können leicht erzeugt werden ohne Benutzung von
Hilfsmitteln und ohne daß die Lagerung der Antriebsspindel
auf unzulässige Weise belastet wird.
Zur Befestigung der Zentriermembran auf dem Kopf
träger kann mit Vorteil eine Ausführungsform benutzt werden,
bei der Kopfträger mit einer mit der Drehachse der Antriebs
spindel konzentrischen ringförmigen Anliegefläche versehen
ist, an der die Zentriermembran anliegt, bei der die Ver
bindungsmittel zum Verbinden der Zentriermembran mit dem
Kopfträger einen Teil umfassen an der von der genannten
Anliegefläche abgewandten Seite der Zentriermembran und
mit einer mit der Drehachse der Antriebsspindel konzen
trischen ringförmigen Druckfläche und bei der die Ver
bindungsmittel weiterhin Schraubmittel umfassen zum Drücken
des Druckteils gegen die Zentriermembran und zum Klemmen
zwischen der genannten Anliegefläche und der genannten
Druckfläche der Zentriermembran.
Zur Verringerung der axialen Kräfte, die bei der
Montage und der Demontage auf den Kopfträger und folglich
auch auf die Antriebsspindel ausgeübt werden müssen, ist
eine Ausführungsform der Erfindung von Bedeutung, bei der
die zentrale Öffnung in der Zentriermembran eine nicht
kreisrunde Form aufweist, wobei die Zentriermembran an
mindestens drei Stellen die Antriebsspindel berührt. Bei
spielsweise kann die zentrale Öffnung eine im wesentlichen
polygonale, vorzugsweise im wesentlichen dreieckige Form
aufweisen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der
Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher be
schrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht, zum Teil im Schnitt,
einer Kopftrommeleinheit eines Videorecorders, wobei der
Kopfträger aus einer Kopfscheibe mit zwei magnetischen
Videoköpfen besteht.
Fig. 2 eine Draufsicht der Kopftrommeleinheit nach
Fig. 1,
Fig. 3 eine Einzelheit der Kopfscheibenbefestigung
der Anordnung nach Fig. 1 in vergrößertem Maßstab, wobei
deutlichkeitshalber die Zentriermembran übertrieben ver
formt dargestellt ist,
Fig. 4 eine Draufsicht einer Zentriermembran mit
einer kreisrunden zentralen Öffnung,
Fig. 5 einen Schnitt gemäß dem Pfeil V-V der Zen
triermembran nach Fig. 4,
Fig. 6 die Draufsicht eines Druckteils zur Befesti
gung der Zentriermembran nach Fig. 4 und 5,
Fig. 7 einen Schnitt gemäß den Pfeilen VII-VII
des Druckteils nach Fig. 6,
Fig. 8 eine alternative Ausführungsform einer Zen
triermembran, nun aber mit einer dreieckförmigen zentralen
Öffnung und
Fig. 9 eine andere alternative Ausführungsform einer
Zentriermembran mit einer zentralen Öffnung nicht kreis
runder Form, wobei die Zentriermembran mit drei Kontakt
zungen versehen ist.
Die Kopftrommeleinheit nach Fig. 1 ist nur auf
schematische Weise dargestellt, während alle anderen
meistens in einem Videorecorder in der Nähe von oder auf
der Kopftrommeleinheit vorhandenen Einzelteile, insofern
diese für die Erfindung nicht relevant sind, deutlich
keitshalber fortgelassen sind. Für eine eingehendere
Beschreibung der Kopftrommeleinheit in einem Videorecor
der sowie der Bandführungsmittel zum Entlangführen des
Magnetbandes an der Kopftrommeleinheit sei auf die ein
gehende einschlägige Literatur verwiesen, beispielsweise
auf den Artikel "Mechanical Design Considerations for
Helical Scan Videotape Recorders" SMPTE Journal, Heft 87,
November 1978, Seiten 767-771, sowie die bereits erwähnte
US-Patentschrift 34 22 230.
Die in Fig. 1 dargestellte Anordnung zum magnetischen
Einschreiben und Auslesen von Signalen großer Bandbreite
in unterbrochenen sich schräg nebeneinander erstreckenden
Signalspuren auf einem Magnetband umfaßt eine um eine
Drehachse 1 drehbare zylinderförmige Antriebsspindel 2 mit
einem freien Ende 3. Um die Drehachse 1 sind zwei Magnet
köpfe 4 und 5 zum Einschreiben und Auslesen von Signal
spuren auf einem Magnetband drehbar. Auf der Antriebs
spindel 2 ist in der Nähe des freien Endes 3 ein Kopfträger
in Form einer Scheibe 6 entfernbar angeordnet, auf der die
Magnetköpfe 4 und 5 befestigt sind. Da die Befestigungsart
der Magnetköpfe 4 und 5 auf der Kopfscheibe 6 für die Er
findung nicht relevant ist, ist diese in der Zeichnung
nicht näher angegeben. Die Kopfscheibe 6 ist mit einer
zentralen Bohrung 7 zum Anordnen der Kopfscheibe auf der
Antriebsspindel versehen. Zum entfernbaren Anordnen der
Kopfscheibe auf der Antriebsspindel sind Mittel vorhanden,
die ein Zentriermittel 8 zum Zentrieren des Kopfträgers
gegenüber der Drehungsachse 1 der Antriebsspindel 2 um
fassen sowie Befestigungsmittel in Form von u. a. vier
Bolzen 9 zum Verbinden der Kopfscheibe 6 mit der Antriebs
spindel 2. Diese Befestigungsmittel umfassen weiterhin
einen Flansch 10, der mit Hilfe einer Sicherungsschraube 11
auf der Antriebsspindel 2 befestigt ist. Die Kopfscheibe 6
ist derart mit Hilfe der Antriebsspindel 2 gegenüber einer
festen Trommel 12 drehbar, in welcher ein nicht darge
stellter Motor für den Antrieb der Kopfscheibe 6 angeord
net ist und weiterhin Mittel zur Lagerung der Antriebs
spindel 2. Da dieser Motor und diese Lagermittel für die
Erfindung nicht relevant sind, sind diese in der Figur
weiterhin nicht näher dargestellt. Die feste Trommel 12
ist mit Hilfe von vier Schrauben 13 durch einen Flansch 23
auf einem Chassisteil 14 angeordnet.
Die Zentriermittel 8 bestehen aus einer aus dünnem
elastischem Blechmaterial hergestellten Zentriermembran,
die mit einer zentralen Öffnung 15 zum Einklemmen des
freien Endes 3 der Antriebsspindel 2 versehen ist. Die
Zentriermembran hat eine derartige Form und ist derart
bemessen, daß beim Einstecken des freien Endes der An
triebsspindel in die Öffnung 15 Teile der Zentriermembran
im Grenzbereich der zentralen Öffnung 15 durch die zwischen
der Zentriermembran und der Antriebsspindel auftretenden
Kräfte in axialer Richtung eine elastische Biegeverformung
erfahren; siehe dazu insbesondere Fig. 3. Zum Verbinden der
Zentriermembran 8 mit der Kopfscheibe 6 gibt es Verbin
dungsmittel in einem gewissen Abstand von der zentralen
Öffnung 15 der Zentriermembran. Der Grenzbereich der Zen
triermembran 8 zwischen den Verbindungsmitteln und der
zentralen Öffnung ist auf diese Weise für eine elastischen
Biegeverformungen frei.
Die Kopfscheibe 6 ist mit einer mit der Drehachse 1
der Antriebsspindel 2 konzentrischen ringförmigen Anliege
fläche versehen, an der die Zentriermembran 8 anliegt.
Die Verbindungsmittel zum Verbinden der Zentriermembran 8
mit der Kopfscheibe umfassen einen Druckteil 17 auf der
von der genannten Anliegefläche 16 abgewandten Seite der
Zentriermembran. Dieser Druckteil ist mit einer mit der
Drehachse 1 der Antriebsspindel 2 konzentrischen ring
förmigen Druckfläche 18 versehen. Weiterhin umfassen die
Verbindungsmittel drei Bolzen 19 zum Drücken des Druck
teils 17 gegen die Zentriermembran 8 und zum Einklemmen
der Zentriermembran 8 zwischen der Anliegefläche 16 und
der Druckfläche 18.
Die Zentriermembran 8 ist mit drei Öffnungen 20
für die Bolzen 19 versehen, denen die drei Öffnungen 21
in dem Druckteil 17 entsprechen. Zum Hindurchlassen der
Antriebsspindel 2 ist der Druckteil mit einer zentralen
Öffnung 22 versehen.
Die Zentriermembran nach Fig. 4 und 5 weist eine
Stärke von etwa 0,1 mm auf und besteht aus einem Chrom-
Nickel-Federstahl (18 Cr, 8 Ni). Der Außendurchmesser
der Zentriermembran beträgt etwa 20 mm, während die drei
Öffnungen 20 für die Bolzen 19 auf einem Teilkreis von
etwa 16 mm liegen. Den Öffnungen 20 entsprechen Öffnungen
21 des Druckteils 17. Die zentrale Öffnung 15 der Zentrier
membran 8 hat einen Durchmesser von etwa 6 mm, während der
Innendurchmesser der ringförmigen Druckfläche 18 des Druck
teils 171 etwa 12 mm beträgt. Der Abstand zwischen dem Rand
der zentralen Öffnung 15 der Zentriermembran 8 und der
Druckfläche 18 des Druckteils 17 beträgt also 3 mm. Das
Ausmaß an Verformung desjenigen Teils der Zentriermembran
zwischen der zentralen Öffnung 15 und der Druckfläche 18
ist in Fig. 3 auf sehr übertriebene Weise dargestellt. In
Wirklichkeit beträgt die axiale Ausbiegung nicht mehr als
etwa 0,2 mm. Bei Verwendung einer Zentriermembran nach den
Fig. 4 und 5, also mit einer kreisrunden Öffnung 15 und
mit einer Stärke von etwa 0,1 mm, ist zum Aufstecken der
Kopfscheibe 6 auf die Antriebsspindel 2 eine Kraft nötig
die etwa 1000 g beträgt. Zum Demontieren der Kopfscheibe 6
stellt es sich heraus, daß eine geringere Kraft ausreicht.
Dies hängt zusammen mit der Art der Verformung der Zen
triermembran 8, die beim Demontieren der Kopfscheibe 6
eine Knickverformung erfährt, die eine geringere Kraft
erfordert als die Ausbiegeverformung beim Anordnen der
Kopfscheibe.
Bei Verwendung einer Zentriermembran 23 nach Fig. 8
mit einer nahezu dreieckförmigen zentralen Öffnung 24 oder
mit einer Zentriermembran 25 nach Fig. 9 mit einer zen
tralen Öffnung 26, die durch eine Wand mit drei heraus
ragenden Biegezungen 27 begrenzt wird, werden geringere
Kräfte ausreichen. Die Kräfte können bis einige Male
kleiner sein, abhängig von der Formgebung und den Abmes
sungen der Membran, insbesondere in der Nähe der zentralen
Öffnung.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum magnetischen Einschreiben und Aus
lesen von Signalen großer Bandbreite in sich schräg neben
einander erstreckenden Signalspuren auf einem Magnetband
mit:
- a) einer um eine Drehachse (1) drehbaren, wenigstens teilweise zylinderförmigen Antriebsspindel (2) mit einem freien Ende (3),
- b) mindestens einem in einer Kreisbahn um die Dreh achse (1) der Antriebsspindel drehbaren Magnetkopf (4, 5) zum Einschreiben und/oder Auslesen der schrägen Signal spuren auf dem Magnetband,
- c) einem auf einem zylinderförmigen Teil der Antriebs spindel (2) bei deren freiem Ende (3) entfernbar befestig ten Kopfträger (6) für den Magnetkopf (bzw. die Magnet köpfe) (4, 5), mit einer zentralen Bohrung (7) zum An ordnen des Kopfträgers auf der Antriebsspindel, sowie
- d) Mitteln zum entfernbaren Anordnen des Kopfträgers auf
der Antriebsspindel und mit:
- 1. Zentriermitteln (8) zum Zentrieren des Kopfträgers (6) gegenüber der Drehachse (1) der Antriebsspindel (2) und
- 2. Befestigungsmitteln (9) zum ortsfest miteinander Ver binden des Magnetkopfträgers und der Antriebsspindel,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß die Zentriermittel eine aus einem dünnen elastischen Blechmaterial hergestellte Zentriermembran (8) umfassen, die mit einer zentralen Öffnung (15) zum klemmenden Ein stecken des freien Endes (3) der Antriebsspindel (2) versehen ist sowie mit einer derartigen Form und derartigen Abmessung, daß beim Einstecken des freien Endes der Antriebsspindel Teile der Zentriermembran grenzend an die zentrale Öff nung (15) durch die zwischen der Zentriermembran und der Antriebsspindel auftretenden Kräfte in axialer Richtung eine elastische Biegeverformung erfahren, und
- - daß weiterhin Verbindungsmittel (17, 19) vorhanden sind zum Verbinden der Zentriermembran (8) mit dem Kopfträger (6) in einem gewissen Abstand von der zentralen Öffnung (15) der Zentriermembran, so daß diejenigen Teile der Zen triermembran, die zwischen den Verbindungsmitteln (17, 19) und der zentralen Öffnung (15) liegen, für elastische Biegeverformungen in beschränktem Maße frei sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net,
- - daß der Kopfträger (6) mit einer mit der Drehachse (1) der Antriebsspindel (2) konzentrischen ringförmigen Anliegefläche versehen ist, an der die Zentriermembran anliegt,
- - daß die Verbindungsmittel zum Verbinden der Zentrier membran (8) mit dem Kopfträger (1) einen Druckteil (17) an der von der genannten Anliegefläche (16) abgewandten Seite der Zentriermembran umfassen, mit einer mit der Drehungsachse der Antriebsspindel konzentrischen ringförmigen Druckfläche (18), und
- - daß die Verbindungsmittel weiterhin Schraubmittel (19) umfassen zum Drücken des Druckteils (17) gegen die Zentriermembran (8), um auf diese Weise die Zentriermembran (8) zwischen die ge nannte Anliegefläche (16) und die genannte Druckfläche (18) zu klemmen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die zentrale Öffnung (24, 26) in der Zentrier
membran (23, 25) eine nicht kreisrunde Form aufweist, wo
bei die Zentriermembran an mindestens drei Stellen die
Antriebsspindel berührt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß die zentrale Öffnung (23) eine im wesentlichen
polygonale vorzugsweise im wesentlichen dreieckige Form
aufweist.
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