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DE3008860A1 - Verfahren und anordnung zum wahlweisen uebertragen von vorgegebenen zeichen oder graphischen mustern - Google Patents

Verfahren und anordnung zum wahlweisen uebertragen von vorgegebenen zeichen oder graphischen mustern

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Publication number
DE3008860A1
DE3008860A1 DE19803008860 DE3008860A DE3008860A1 DE 3008860 A1 DE3008860 A1 DE 3008860A1 DE 19803008860 DE19803008860 DE 19803008860 DE 3008860 A DE3008860 A DE 3008860A DE 3008860 A1 DE3008860 A1 DE 3008860A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
characters
code words
scanning signals
character
binary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803008860
Other languages
English (en)
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DE3008860C2 (de
Inventor
Klaus-Peter von Dipl.-Ing. 8000 München Borstel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Priority to DE19803008860 priority Critical patent/DE3008860A1/de
Publication of DE3008860A1 publication Critical patent/DE3008860A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3008860C2 publication Critical patent/DE3008860C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L21/00Apparatus or local circuits for mosaic printer telegraph systems
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/41Bandwidth or redundancy reduction
    • H04N1/411Bandwidth or redundancy reduction for the transmission or storage or reproduction of two-tone pictures, e.g. black and white pictures

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Communication Control (AREA)

Description

  • Verfahren und Anordnung zum wahlweisen Übertragen von vor-
  • gegebenen Zeichen oder graphischen Mustern.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum wahlweisen Übertragen von vorgegebenen Zeichen oder graphischen Mustern von einer sendenden Station zu einer empfangenden Station, bei dem die Zeichen durch Datenworte übertragen werden, bei dem die graphische Muster darstellendm Abtastsignale durch Codeworte codiert und übertragen werden, die das gleiche Format haben wie die Datenworte, und bei dem jeweils nach dem Empfang von Umschaltzeichen in der empfangenden Station bei der Übertragung der Zeichen von einem Zeichengenerator in Abhängigkeit von den Datenworten erzeugte Impuls folgen und bei der Übertragung der graphischen Muster den Codeworten zugeordnete Impuls folgen einem Mosaikdruckkopf zugeführt werden, gemäß Hauptpatent (Patentanmeldung P 27 48 253.7). Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens.
  • Aus dem Hauptpatent (Patentanmeldung P 27 48 253.7) ist ein Verfahren bekannt, bei dem wahlweise vorgegebene Zeichen, beispielsweise alphanumerische Zeichen und Sonderzeichen oder graphische Muster von einer sendenden Station zu einer empfangenden Station übertragen werden. Bei der Übertragung der Zeichen werden diese in der sendenden Station durch Datenworte codiert, die beispielsweise Fern: schreib zeichen entsprechen. In der empfangenden Station werden diese Datenworte einem Zeichengenerator zugeführt, der der Form der Zeichen entsprechende Impuls folgen an einen Mosaikdruckkopf abgibt. Der Mosaikdruckkopf enthält mehrere Druckelemente und jedem Druckelement wird gleichzeitig eine Impulsfolge zugeführt. In Abhängigkeit von den Impuls folgen werden die Zeichen mittels des Mosaikdruckkopfs dargestellt. Bei einer Übertragung von graphischen Mustern werden diese abgetastet, und die Abtastsignale werden durch Codeworte codiert und übertragen. Die Codierung erfolgt entsprechend einer Faksimileübertragung. Die Abtastung erfolgt jedoch zweckmäßigerweise parallel durch eine Anzahl von Abtastelementen, die gleich ist der Anzahl der Druckelemente des Mosaikdruckkopfs. Jedes Binärzeichen eines Codeworts ist dann einem anderen Abtastelement bzw. Druckelement zugeordnet. Die Codeworte weisen das gleiche Format auf wie die Datenworte und haben beispielsweise das Format von Fernschreibzeichen, so daß sowohl die vorgegebenen Zeichen als auch die graphischen Muster über vorhandene über tragungseinrichtungen und Vermittlungseinrichtungen übertragen werden können, die bisher ausschließiich der über tragung der Zeichen dienten.
  • Um der empfangenden Station mitteilen zu können, ob Zeichen oder graphische Muster übertragen werden, sind Umschaltzeichen erforderlich. Es wäre denkbar, sowohl bei einer Umschaltung von einer Übertragung von Zeichen auf eine Übertragung von graphischen Mustern als auch in umgekehrter Richtung vereinbarte Datenwörter bzw. Codewörter zu verwenden. Bei der Übertragung bellebiger graphischer Muster können jedoch alle Kombinationen von Binärzeichen in den Codeworten auftreten, so daß es zu einer vorzeitigen und damit fälschlichen Umschaltung auf die Übertragung von Zeichen kommen kann.
  • Es wäre möglich, als Umschaltzeichen für eine Umschaltung von einer Übertragung von graphischen Mustern auf eine Übertragung von Zeichen eine Vielzahl von Codeworten zu vereinbaren, so daß die Wahrscheinlichkeit, daß diese Folge von Codeworten bei der Übertragung von graphischen Mustern auftritt, sehr gering ist. Ein derartiges Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß im Fall der Umschaltung viele Codeworte übertragen werden müssen.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum wahlweisen Übertragen von graphischen Mustern oder Zeichen anzugeben, das für die Umschaltung von einer Übertragung von graphischen Mustern auf eine Übertragung von Zeichen eine geringe Anzahl von Codeworten benötigt und das dennoch eine zuverlässige Umschaltung gewährleistet.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei dem Verfahren der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Zuordnung zwischen den Abtastsignalen und den Codeworten geändert wird, wenn durch das Codewort oder durch eine Folge von Codeworten ein Umschaltzeichen vorgetäuscht wird.
  • Das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung hat den Vorteil, daß es einen äußerst geringen Aufwand erfordert, um die Umschaltung von einer Übertragung von graphischen Mustern auf eine Übertragung von Zeichen durchzuführen. Für die Umschaltung ist nur ein aus einem oder wenigen Worten gebildetes Umschaltzeichen erforderlich, so daß auch eine häufige Umschaltung die Übertragungsgeschwindigkeit nicht wesentlich vermindert. Durch die Änderung der Zuordnung zwischen den Abtastsignalen und den Codeworten wird das zu übertragende graphische Muster nur geringfügig verfälscht.
  • Die Verfälschung des übertragenen graphischen Musters wird insbesondere dann besonders gering, wenn bei einer ein Umschaltzeichen vortäuschenden Folge von Codeworten die Zuordnung zwischen den Abtastsignalen und nur einem der Codeworte geändert wird.
  • Sowohl in diesem Fall als auch bei der Verwendung von mehreren Worten für ein Umschaltzeichen wird das graphische Muster insbesondere dann nur geringfügig geändert, wenn die Änderung der Zuordnung durch die Invertierung eines Binärzeichens des Codeworts erfolgt.
  • Das Verfahren erfordert einen geringen Aufwand, wenn die Änderung der Zuordnung vor einer Parallel-Serienumsetzung für die Erzeugung der Codeworte erfolgt.
  • Eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens, bei der eine Abtasteinrichtung beim Abtasten der Vorlage die Abtastsignale erzeugt und bei der ein Umsetzer aus den Abtastsignalen die Codeworte erzeugt, erfordert insbesondere dann einen geringen Aufwand, wenn eine Prüfstufe vorgesehen ist, an der die Abtastsignale anliegen und die beim Auftreten von Abtastsignalen, deren Kombinationen von Binärwerten einem Umschaltzeichen entsprechen, an den Umsetzer mindestens eines der Abtastsignale invertiert abgibt.
  • Falls das Umschaltzeichen aus einer Mehrzahl von Worten gebildet wird, ist es zweckmäßig, wenn die Prüfstufe mindestens einen Zwischenspeicher enthält, in dem die Binärwerte von zeitlich aufeinanderfolgenden Abtastsignalen gespeichert sind und wenn ein Decodierer vorgesehen ist, der beim Auftreten der das Umschaltzeichen darstellenden Kombinationen von Binärzeichen mittels einer Schaltstufe den Binärwert mindestens eines Abtastsignals invertiert.
  • Falls nur ein Binärzeichen eines Codewortes geändert wird, ist es vorteilhaft, wenn als Schaltstufe ein Antivalenzglied vorgesehen ist.
  • Im folgenden wird eine Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Anordnung zur Durchführung des Verfahrens, Fig. 2 ein Schaltbild einer Prüfstufe.
  • Bei der in Fig. 1 dargestellten Anordnung werden von einer sendenden Station über eine Fern leitung F zu einer empfangenden Station wahlweise aus Zeichen gebildete, geschrie- bene Texte oder graphische Muster übertragen. Von der sendenden Station ist nur der Sendeteil und von der empfangenden Station ist nur der Empfangsteil dargestellt. Ein entsprechender Empfangsteil kann beispielsweise auch in der sendenden Station vorgesehen werden. Ebenso kann ein entsprechender Sendeteil in der empfangenden Station angeordnet sein.
  • Bei einer Übertragung von Zeichen, wie beispielsweise alphanumerischen Zeichen und Sonderzeichen werden diese mit Hilfe einer Tastatur T eingegeben. Die Tastatur T erzeugt binäre Datenworte DW, die über einen Umschalter S1 zu einem Sender S übertragen werden. Der Schalter S1 hat in diesem Fall die durchgezogen dargestellte Stellung. Die Datenworte DW gelangen über eine Leitungsanpassung L1 zur Fernleitung F. In der empfangenden Station werden die Datenworte DW über eine Leitungsanpassung L2 einem Empfänger E zugeführt. Der Empfänger E gibt die Datenworte DW an einen Zeichengenerator Z, in dem zur flächenhaften Darstellung der übertragenen Zeichen aus Punktelementen den Datenworten DW zugeordnete, binäre Impulsfolgen DW1 gespeichert sind. Diese binären Impuls folgen DW1 gelangen über einen Umschalter S2, der sich in der durchgezogen dargestellten Stellung befindet, zu einem Druckkopf D, der als Mosaikdruckkopf ausgebildet ist und eine Mehrzahl von Druckelementen aufweist. Jede Impulsfolge DW1 wird einem bestimmten Druckelement zugeordnet,und wenn das Binärzeichen einen ersten Binärwert, beispielsweise den Binärwert 1 annimmt, wird dieses Druckelement betätigt.
  • Bei der Darstellung der Zeichen in einer Matrix von 12x9 Rasterpunkten werden dem Druckkopf D beispielsweise zwölf binäre Impulsfolgen DW1 mit je neun Binärzeichen zugeführt.
  • Falls eine Übertragung von graphischen Mustern ähnlich einer Faksimileübertragung erfolgt, wird eine mit einem graphischen Muster versehene Vorlage V mit Hilfe einer Ab- tasteinrichtung AB abgetastet. Die Abtasteinrichtung AB tastet die Vorlage vorzugsweise mit einer Anzahl von parallelen Abtastelementen ab, die gleich ist der Anzahl der Druckelemente im Druckkopf D. Von der Abtasteinrichtung AB erzeugte Abtastsignale G1 werden über eine Prüfstufe P als Abtastsignale G2 einem Umsetzer U1 zugeführt, der jeweils einer Mehrzahl von parallel auftretenden Abtastsignalen G2 nach einer Parallel-Serien-Umsetzung ein Codewort CW zuordnet, das das gleiche Format hat wie ein Datenwort DW und beispielsweise ein Format hat, wie ein nach dem CCITT-Code Nr. 5 codiertes Fernschreibzeichen. Der Schalter S1 nimmt, gesteuert durch ein Umschaltsignal UM1 in diesem Fall die gestrichelt dargestellte Stellung ein, und die Codeworte CW werden anstelle der Datenworte DW über den Sender S und die Leitungsanpassung L1 zur Fernleitung F abgegeben. Vor der Faksimileübertragung wird zur empfangenden Station ein entsprechendes Umschaltzeichen UZ übertragen, das ihr mitteilt, daß die nachfolgend übertragenen Codeworte CW ein graphisches Muster beschreiben. Im Empfänger E wird dieses Umschaltzeichen UZ erkannt,und er gibt ein Umschaltsignal UM2 an den Schalter S2 ab, der dann die gestrichelt dargestellte Stellung einnimmt. Als Umschaltzeichen können beispielsweise die Fernschreibzeichen ESC 6 nach dem CCITT-Code Nr. 5 verwendet werden.
  • Die Codeworte CW gelangen über die Leitungsanpassung L2 und den Empfänger E zu einem Umsetzer U2. Der Umsetzer U2 erzeugt aus den Codeworten CW Impulsfolgen DW2, die für eine Ansteuerung des Druckkopfs D geeignet sind. Diese Zeichenfolgen DW2 werden über den Schalter S2 dem Druckkopf D zugeführt.
  • Falls der Druckkopf D acht Druckelemente enthält, die gleichzeitig betätigbar sind, können die Codeworte CW direkt zum Druckkopf D durchgeschaltet werden, da die Codeworte CW und die Datenworte DW bei einer Codierung entsprechend dem CCITT-Code Nr. 5 acht Binärzeichen enthal- ten. In diesem Fall ist es auch zweckmäßig, wenn die Abtasteinrichtung AB die Vorlage V gleichzeitig in acht parallelen Linien abtastet, so daß aus den parallelen Abtastsignalen G1 unmittelbar die Codeworte CW erzeugt werden können. In den Codeworten CW und in den Impulsfolgen DW2 gibt dann jeweils ein Binärzeichen mit dem Binärwert 1 an, welches Druckelement betätigt wird.
  • Falls der Druckkopf D zwölf Druckelemente enthält, erzeugt der Umsetzer U2 aus jeweils drei Codeworten CW zwei Impulsfolgen DW2 und gibt diese über den Umschalter S2 an den Druckkopf D ab. In der empfangenden Station werden damit mit Hilfe des Druckkopfs D in ähnlicher Weise wie die Zeichen die graphischen Muster dargestellt. Die Darstellung erfolgt dabei gleichzeitig in ebensovielen Linien, wie D Druckelemente vorhanden sind. Bei der Übertragung von Zeichen werden diese somit zeichenweise codiert übertragen und die der Form der Zeichen zugeordneten Impuls folgen DW1 sind im Zeichengenerator,Z gespeichert. Bei der Ubertragung von graphischen Mustern sind die Codeworte CW dem graphischen Muster zugeordnet und die Codeworte CW werden unter Umgehung des Zeichengenerators Z nach einer Umsetzung im Umsetzer U2 als Impuls folgen DW2 dem Druckkopf D zugeführt.
  • Wenn nach einer Übertragung von graphischen Mustern wieder auf eine Übertragung von alphanumerischen Zeichen zurückgeschaltet wird, ist zur Rückschaltung ein weiteres Umschaltzeichen UZ erforderlich. Dieses Umschaltzeichen UZ wird beispielsweise durch die den Fernschreibzeichen ESC 7 entsprechenden Codeworte CW dargestellt. Dieses Umschaltzeichen UZ wird ebenfalls im Sender S erzeugt und über die Fernleitung F zur empfangenden Station übertragen. Gleichzeitig werden Umschaltsignale UM1 und UM2 erzeugt, die die Schalter S und S2 wieder in die durchgezogen dargestellte Stellung bringen.
  • Bei der Übertragung von graphischen Mustern kann nun der Fall eintreten, daß die Binärwerte der Abtastsignale Gl und damit die Binärwerte der Codeworte CW die gleiche Kombination aufweisen wie die Umschaltzeichen UZ. In diesem Fall würde somit während der übertragung der graphischen Muster ein Umschaltzeichen UZ vorgetäuscht werden. Um dies zu verhindern, ist der Abtaststufe AB eine Prüfstufe P nachgeschaltet, die die Zuordnung zwischen den Abtastsignalen G1 und den Codeworten CW derart ändert, daß eine fälschliche Erzeugung eines Umschaltsignals UZ vermieden wird.
  • In all den Fällen, in denen durch die Abtastsignale G1 kein Umschaltzeichen UZ vorgetäuscht wird, schaltet die Prüfstufe P diese Abtastsignale G1 unverändert als Abtastsignale G2 zum Umsetzer Ul durch. Falls jedoch die Abtastsignale G1 ein Umschaltzeichen UZ vortäuschen könnten, werden diese in der Prüfstufe P geringfügig geändert und dann als Abtastsignale G2 zum Umsetzer U1 durchgeschaltet. Falls das Umschaltzeichen UZ nur aus einem einzigen Wort gebildet wird, erfolgt die Änderung beispielsweise durch Invertierung eines oder mehrerer Binärzeichen dieser Wörter.
  • Das graphische Muster wird auf der Empfangsseite dadurch zwar geringfügig verändert, jedoch ist diese Veränderung für das Auge kaum merklich. Es-ist auch möglich, falls das Umschaltzeichen UZ aus einer Mehrzahl von Worten besteht, nur in einem dieser Worte eines oder mehrere Binärzeichen zu invertieren. In diesem Fall enthält die Prüfstufe P einen Zwischenspeicher, in dem die Abtastsignale G1 von mehreren Codeworten CW gespeichert werden. Eine Änderung des Binärzeichens wird erst dann vorgenommen, wenn durch die Mehrzahl der Worte ein Umschaltzeichen UZ vorgetäuscht werden könnte.
  • Die Sperrung von Codeworten CW, die ein Umschaltzeichen UZ vortäuschen könnten, kann auch nach dem Umsetzer U1 erfolgen, der üblicherweise als Parallel-Serienumsetzer ausgebildet ist. In diesem-Fall wird mindestens ein Binärwert mindestens eines Codeworts 0W geändert, wenn durch die Folge der Codeworte CW ein Umschaltzeichen UZ vorgetäuscht wird.
  • Die in Fig. 2 dargestellte Prüfstufe P enthält einen Zwischenspeicher ZS, in den mit Taktimpulsen T jeweils die Binärwerte von acht Abtastsignalen G1 parallel eingespeichert werden. Die Prüfstufe P enthält weiterhin einen aus zwei UND-Gliedern A1 und A2 gebildeten Decodierer, der prüft, ob die Abtastsignale G1 und die gespeicherten Abtastsignale G2 die Kombinationen von Binärwerten enthalten, die dem Umschaltzeichen ESC 7 entsprechen. Wenn dies der Fall ist, invertiert eine als Antivalenzglied EX ausgebildete Schaltstufe den Binärwert eines der Abtastsignale G2.
  • Im CCITT-Code Nr. 5 wird das Fernschreibzeichen ESC durch die Binärzeichen 11011000 dargestellt und das Fernschreibzeichen 7 wird durch die Binärzeichen 11101101 dargestellt.
  • Wenn das UND-Glied Al eine dem Fernschreibzeichen 7 entsprechende Kombination feststellt, gibt es ein entsprechendes Signal an das UND-Glied A2 ab. Wenn an den restlichen Eingängen des UND-Glieds A2 die das Fernschreibzeichen ESC darstellenden Kombinationen anliegen, gibt dieses ein Signal an das Antivalenzglied EX ab, mit dem der Binärwert eines der Abtastsignale G2 invertiert wird.
  • Damit ist sichergestellt, daß niemals eine Folge von Codeworten CW auftritt, deren Kombinationen von Binärzeichen einem Umschaltzeichen UZ entsprechen.
  • 7 Patentansprüche 2 Figuren Leerseite

Claims (7)

  1. Patentansprüche 9 \ Verfahren zum wahlweisen uebertragen von vorgegebenen Zeichen oder graphischen Mustern von einer sendenden Station zu einer empfangenden Station, bei dem die Zeichen durch Datenworte übertragen werden, bei dem die graphische Muster darstellenden Abtastsignale durch Codeworte codiert und übertragen werden, die das gleiche Format haben wie die Datenworte und bei dem nach dem Empfang von Umschaltzeichen in der empfangenden Station bei der Übertragung der Zeichen von einem Zeichengenerator in Abhängigkeit von den Datenworten erzeugte Impuls folgen und bei einer übertragung der graphischen Muster den Ccdeworten zugeordnete Impuls folgen einem Mosaikdruckkopf zugeführt werden, gemäß Hauptpatent (Patentanmeldung P 27 48 253.7), d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Zuordnung zwischen den Abtastsignalen (G1) und mindestens einem Codewort (CW) geändert wird, wenn durch das Codewort (CW) oder durch eine Folge von Codeworten (CW) ein Umschaltzeichen (UZ) vorgetäuscht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß bei einer ein Umschaltzeichen (UZ) vortäuschenden Folge von Codeworten (Cw) die Zuordnung zwischen den Abtastsignalen (1) und nur einem der Codeworte (CW) geändert wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die minderung der Zuordnung durch die Invertierung eines Binärzeichens des Codewortes (CW) erfolgt.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Änderung der Zuordnung vor einer Parallel-Serienumsetzung für die Erzeugung der Codeworte (CW) erfolgt.
  5. 5. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens, bei der eine Abtasteinrichtung beim Abtasten der Vorlage die Abtastsignale erzeugt und bei der ein Umsetzer aus den Abtastsignalen die Codeworte erzeugt, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß eine Prüfstufe (P) vorgesehen ist, an der die Abtastsignale (G1) anliegen und die beim Auftreten von Abtastsignalen (G1), deren Kombinationen von Binärwerten einem Umschaltzeichen (UZ) entsprechen, an den Umsetzer mindestens eines der Abtastsignale (G2) invertiert abgibt.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 5, bei dem das Umschaltzeichen aus einer Mehrzahl von Worten gebildet wird, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Prüfstufe (P) mindestens einen Zwischenspeicher (ZS) enthält, in dem die Binärwerte von zeitlich aufeinanderfolgenden Abtastsignalen (G1) gespeichert sind und daß ein Decodierer (A1, A2) vorgesehen ist, der beim Auftreten der das Umschaltzeichen (UZ) darstellenden Kombinationen von Binärzeichen mittels einer Schaltstufe (EX) den Binärwert mindestens eines Abtastsignals (G2) invertiert.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, bei der der Binärwert eines Abtastsignals (G2) geändert wird, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß als Schaltstufe ein Antivalenzglied (EX) vorgesehen ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2748253A1 (de) * 1977-10-27 1979-05-03 Siemens Ag Verfahren und anordnung zum wahlweisen uebertragen von vorgegebenen zeichen oder grafischen mustern

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DE2748253A1 (de) * 1977-10-27 1979-05-03 Siemens Ag Verfahren und anordnung zum wahlweisen uebertragen von vorgegebenen zeichen oder grafischen mustern

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