DE3007576C2 - Belichtungs-Vorrichtung für fotografische Vergrößerungsapparate - Google Patents
Belichtungs-Vorrichtung für fotografische VergrößerungsapparateInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungsvorrichtung für fotografische Vergrößerungsapparate gemäß dem
Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Fotografische Vergrößerungsapparate umfassen ein optisches System in der optischen Achse zwischen der
Lichtquelle und dem Negativ, durch das die Strahlen der Lichtquelle, die das Negativ belichten, gestreut werden.
Beleuchtungssysteme von Vergrößerungsapparaten lassen sich in drei Typen unterteilen, die sich auf diffuse
Beleuchtung, halbdiffuse Beleuchtung und konvergierende oder direkte Beleuchtung beziehen.
Bei diffuser Beleuchtung wird das Negativ mit Strahlen beleuchtet, die in alle Richtunger gestreut
worden sind, so daß nur einige Strahlen auf die Vergrößerungslinse fallen und für die Herstellung eines
Abzuges ausgenutzt werden können. Da das Negativ in alle Richtungen mit Hilfe von Strahlen beleuchtet wird,
ergeben sich Abzüge mit weichen Kontrasten. Geringfügige Kratzer auf dem Negativ werden nicht sichtbar.
Das System ist vor allem geeignet zur Vergrößerung von Color-Negativen.
Andererseits dient ein halbdiffuses oder halbdirektes Beleuchtungssystem im wesentlichen zur Konzentration
negativer Beleuchtungsstrahlen auf der Vergrößerungslinse mU Hilfe einer Sammellinse. Das System erfordert
eine große Lichtquelle, wie eine Opallampe, und wird
durch Änderungen der Brennweite der Vergrößerungslinse nicht beeinträchtigt, so daß kontrastreiche Abzüge
ermöglicht werden.
Dieses halbdiffuse System ist daher am besten für Schwarzweiß-Fotos geeignet, die einen scharfen Kontrast
zwischen schwarz und weiß erfordern. Obgleich dieses System auch für Farbnegative geeignet ist, hat es
den Nachteil, daß Kratzer auf dem Negativ deutlicher sichtbar werden.
Die Lichtquelle für Vergrößerungsapparate, die für Farbfotos geeignet sind, unterscheidet sich daher
wesentlich von einer Lichtquelle für die Schwarzweiß-Fotografie, während zahlreiche Amateure üblicherweise
einen Vergrößerungsapparat mit halbdiffuser Beleuchtung oder diffuser Beleuchtung verwenden, und
zwar aus wirtschaftlichen Gründen, so daß das gewünschte Ergebnis nicht immer erzielt werden kann.
Aus der DE-AS 10 27 504 ist ein optisches Kopiergerät mit einem Streukörper im Beleuchtungsstrahlengang
bekannt, dessen Anwendbarkeit im angegebenen Sinne auf eine Vergrößerung mit diffuser Beleuchtung
beschränkt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Beleuchtungsvorrichtung der gattungsgemäßen Art zu
schaffen, die sowohl eine diffuse als auch eine halbdiffuse Beleuchtung gestattet.
Diese Aufgabe wird durch den kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs gelöst.
Erfindungsgemäß ist ein optisches System für diffuse Beleuchtung und ein anderes optisches System für
halbdiffuse Beleuchtung in einem Gehäuse angeordnet, das alternativ in zwei verschiedenen Positionen in die
optische Achse einer Lichtquelle gebracht werden kann, ohne daß es erforderlich ist, Teile hinzuzufügen,
fortzulassen oder auszutauschen.
Die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung ist
leicht im Gewicht, mit geringen Kosten herstellbar und in den Abmessungen kompakt.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbe1-spiele
der Erfindung anhand der Zeichnung näher
h<> erläutert.
F i g. 1 ist eine perspektivische Gesamtdarstellung eines fotografischen Vergrößerungsapparates mit einer
ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Be-
leuchtungs-Vorrichtung,
F i g. 2 und 3 sind perspektivische Darstellungen der Beleuchtungs-Vorrichtung in verschiedenen Ansichten,
F i g. 4 ist ein Schnitt durch die Beleuchtungs-Vorrichtung
und das Lampengehäuse in der Stellung für halbdiffuse Beleuchtung,
F i g. 5 ist ein entsprechender Schnitt in der Stellung
für diffuse Beleuchtung,
F i g. 6 ist ein Schnitt entlang der Linie 6-6 in F i g. 2,
F i g. 7 ist ein Schnitt entlang der Linie 7-7 in F i g. 3, ι ο
Fig.8 ist eine perspektivische Gesamtdarstellung
einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 9 und 10 sind perspektivische Darstellungen der
zweiten Ausführungsform in verschiedenen Blickrichtungen,
F i g. 11 ist ein Schnitt durch die Beleuchtungs-Vorrichtung
in der Stellung für halbdiffuse Beleuchtung,
F i g. 12 ist eine entsprechende Darstellung für diffuse
Beleuchtung,
Fig. 13 ist ein Schnitt durch eine dritte Ausführungsform
der Erfindung in der Stellung für halbdiffuse Beleuchtung,
F i g. 14 ist ein Schnitt entsprechend F i g. 6 und zeigt ein abgewandeltes Streurohr.
F i g. 1 zeigt einen bekannten fotografischen Vergrößerungsapparat
4 mit einer Grundplatte 1, einer Säule 2 und einem Lampengehäuse 3, das senkrecht
verstellbar an der Säule angebracht ist. Eine Beleuchtungs-Vorrichtung 5, die eine erste Ausführungsform
der Erfindung darstellt, befindet sich in dem Lampen-Gehäuse 3.
Im folgenden soll eine erste Ausführungsform der Erfindung anhand von Fi g. 2 bis 7 beschrieben werden.
Gemäß F i g. 2 bis 5 ist ein Gehäuse 6 vorgesehen, das aus Gehäuseteilen 7 und 8 zusammengesetzt ist, die aus
hitzebeständigem, harten Kunstharz, beispielsweise Harnstoffharz bestehen. Die Gehäuseteile 7 und 8 sind
zur Bildung einer Röhre mit quadratischem oder rechtwinkligein Querschnitt gemäß Fig.6 und 7
zusammengesetzt. Die Verbindung erfolgt beispielsweise mit Hilfe von dünnen Schrauben 9, wie F i g. 7 zeigt.
Gemäß F i g. 6 nimmt das Gehäuse 6 ein Streurohr 10 mit rechtwinkligem Querschnitt au'f. Das Streurohr 10
besteht aus Kunstharz, etwa weißem, geschäumten Styrolharz mit einem Schäumungsgrad von 20 bis 50,
durch den eine innere Oberfläche erreicht wird, die eine diffuse Reflexion ermöglicht.
Das Streurohr 10 weist eine Trennwand 11 auf, die schräg durch das innere des Rohres verläuft und dieses
in eine erste und eine zweite Streukammer 12 und 19 unterteilt. Bei der bevorzugten Ausführungsform gemäß
Fig.4 und 5 ist die Trennwand 11 einstückig mit dem Streurohr 10 hergestellt.
In nicht gezeigter Weise kann die Trennwand 11 getrennt von dem Streurohr 10 hergestellt und in dieses
einsetzbar und aus diesem herausnehmbar sein, beispielsweise mit Hilfe von in dem Streurohr 10
ausgebildeten Führungsnuten.
Die erste Streukammer 12 ist mit einer ersten Licht-Streufläche 1") versehen, die durch eine Oberflä- &o
ehe der Trennwand 11 gebildet wird. Eine öffnung oder
Lichtblende 14 befindet sich in der optischen Achse einer Lichtquelle gegenüber der Streufläche 13, und ein
erstes Streufilter 15 ist lösbar in dem Gehäuse 6 senkrecht zu der Brthn des von der ersten Streufläche 13 *>">
reflektierten Lichts angeordnet. Die erste Streukammer 12 gemäß der ersten Ausführungsform weist die Form
eines Prismas mit dreieckigem Querschnitt auf.
Eine herausnehmbare Sammellinse 16, die aus zwei Linsen besteht, wie in F1 g. 4 und 5 gezeigt ist, befindet
sich in der optischen Achse des ersten Streufilters 15 im Abstand zu diesem und auf dessen gegenüberliegender
Seite. Die erste Lichtblende 14, die erste Streukammer 12, das erste Streufilter 15 und die Sammellinse 16
dienen als sekundäre Lichtquelle und bilden ein erstes optisches System 17.
Die Sammellinse 16 befindet sich in einem Ansatz 18 des Gehäuses 6, das das Streurohr 10 aufnimmt. Der
Ansatz 18 verläuft im rechten Winkel zu der Achse des Streurohrs 10. Die Sammellinse 16 und das Filter 15
liegen im wesentlichen parallel zu der Achse des Streurohres 10. Auf diese Weise bildet die Beleuchtungs-Vorrichtung
5 mit dem Gehäuse 6 und dem Ansatz 18 ein L-förmiges Parallelepiped, wie aus F i g. 2
und 3 hervorgeht.
Die zweite Streukammer 19, die von der anderen Streukammer des Streurohres i0 durch die Trennwand
11 getrennt ist, weist eine größere Länge als die erste Streukammer 12 auf, wie aus F i g. 4 und 5 hervorgeht.
Die zweite Streukammer 19 weist eine zweite Licht-Streufläche 20 auf, die durch die andere
Oberfläche der Trennwand 11 gebildet wird. Eine zweite Lichtblende 2t befindet sich in der optischen Achse der
Lichtquelle gegenüber der zweiten Streufläche 20, wie aus F i g. 5 hervorgeht. Ein zweites Streufilter 22 ist
herausnehmbar in derr Gehäuse 6 im wesentlicher; an einem Ende des StreurDhres 10 senkrecht zu der Bahn
des von der zweiten Streufläche 20 reflektierten Lichtes angebracht. Diese Elemente bilden das zweite optische
System, das in F i g. 5 gezeigt ist.
Das Gehäuse 6 weist in seinem Wandbereich gegenüber der ersten und zweiten Lichtblende 14 und 21
Öffnungen auf, die den Lichtblenden in ihrer Form und Größe entsprechen. Die Lichtblenden 14 und 21 sind
durch herausnehmbare Filter 24 und 25 abgedeckt, die aus milchig-weißem Acrylharz oder mattiertem Glas
bestehen und ultraviolette Strahlen ausfiltern. Diese Filter bilden zugleich einen Schutz gegen Staub und
dienen zum Streuen und zur Steuerung des Lichtes der Lichtquelle. Bei der dargestellten Ausführungsform
bestehen die Filter 24 und 25 aus mattiertem Glas.
Die Streufilter 15 und 20 bestehen aus milchig-weißem Acrylharz, mattiertem Glas oder dergleichen und
sind in Nuten 26 und 27 eingeschoben, die gebildet werden durch die äußere Oberfläche des Streurohres 10
und die innere Oberfläche des Gehäuses 6. Vorzugsweise weisen die Filter 15 und 22 im Mittelbereich eine
vergrößerte Dicke auf.
Die Beleuchtungs-Vorrichtung 5 der ersten Ausführungsform wird in das Lampengehäuse 3 durch eine
öffnung an der Oberseite des Lampengehäuses eingebracht, die üblicherweise durch einen mit Hilfe
eines Knopfes 28 zu öffnenden und zu schließenden Deckel 29 verschlossen ist, wie F i g. 1 zeigt.
Das Lampengehäuse 3 enthält eine Lichtquelle 30, einen Reflektor 31 und Farbeinstellfilter C, Mund Yin
demjenigen Bereichen, in dem die Lichtstrahlen durch den Reflektor gesammelt werden. Die Filter C, Mund Y
können in die optische Achse mit Hilfe eines Knopfes 32 (Fig. 1) über nicht gezeigte Verbindungsglieder verschoben
werden.
Wie F i g. 4 und 5 zeigen, weist das Lampengehäuse 3 einen Ansatz 33 auf, der zur Abstützung der
Beleuchtungs-Vorrichtung 5 dient. Eine Halterung 34 (Fig. 1) ist am unteren Ende des Ansatzes 33 zur
Aufnahme eines Negativs 35 (Fig. 4 und 5) in der
optischen Achse vorgesehen. Das Lampengehäuse 3 ist weiterhin mit einer Vergrößerungslinse 37 und einem
Abschirmbalg 36 zwischen der Vergrößerungslinse und dem Gehäuse versehen. Die Vergrößerungslinse 37 ist
in senkrechter Richtung mit Hilfe eines Stellrades 38 und weiterer, nicht gezeigter Einrichtungen verstellbar,
wie in F i g. 1 an^ edeutet ist.
Wenn das erste optische System 17 für eine halb-diffuse Beleuchtung verwendet werden soll, wie in
F i g. 4 gezeigt ist, wird der Deckel 29 geöffnet, und die Beleuchtungsvorrichtung 5 wird in der optischen
Achse zwischen der Lichtquelle 30 und dem Negativ 35 eingesetzt, so daß der Ansatz 18 des Gehäuses 6 in den
Ansatz 33 des Lampengehäuses 3 eintritt und die erste Lichtblende 14 in der optischen Achse der Lichtquelle
liegt.
Das Licht der Lichtquelle 30 wird durch den Reflektor 31 gesammelt und anschließend gestreut. Wenn das
Licht durch die erste Lichtblende 14 hindurchgeht, erfolgt eine weitere Streuung und Einstellung durch das
Filter 24, das in der Lichtblende 14 vorgesehen ist. Sodann wird das Licht von der ersten Streufläche 13
reflektiert. Das gestreute und reflektierte Licht in der ersten Kammer 12 trifft auf das erste Streufilter 15.
Das durch das Streufilter 15 hindurchgehende Licht dient als sekundäre Lichtquelle für das erste optische
System 17. Das Licht trifft auf die Sammellinse 16, die das Licht auf der Sammellinse 37 sammelt. Die
Sammellinse 37 projiziert das Bild des Negativs 35 auf eine nicht gezeigte Vergrößerungs-Maske auf der
Grundplatte 1 gemäß F i g. 1.
Somit wird das Licht des ersten optischen Systems 17 zur Beleuchtung eines Negativs 35 im wesentlichen
durch die Sammellinse 16 auf der Vergrößerungslinse 37 gesammelt, wie F i g. 4 zeigt, so daß sich kontrastreiche
Vergrößerungen ergeben, da das Negativ nicht schräg durch diffuses Licht belichtet wird.
Die Anordnung ermöglicht einen vergrößerten Anwendungsbereich des ersten Streufilters 15 als
sekundäre Lichtquelle. Dies dient ^UΓ Verringerung des
Einflusses, der sich aus Veränderungen der Brennweite der Vergrößerungslinse 37 oder der Verschiebung der
Vergrößerungslinse 37 zur Scharfeinstellung vergeben würde, so daß eine gleichmäßige Beleuchtung sichergestellt
ist. Das erste Streufilter 15, das im Mittelbereich eine verstärkte Dicke aufweist, dient zur Korrektur von
Unregelmäßigkeiten bei der Beleuchtung.
Die oben unter Bezugnahme auf F i g. 4 beschriebene Anordnung zur halb-diffusen Beleuchtung wird für eine
diffuse Beleuchtung in folgender Weise umgestellt.
Der Deckel 29 wird von dem Lampengehäuse 3 abgenommen, und die Beleuchtung-Vorrichtung 5 wird
aus dem Lampengehäuse 3 herausgenommen und sodann derart gedreht, daß die Lichtblende 21 des
zweiten optischen Systems 23 in der optischen Achse der Lichtquelle liegt und das zweite Streufilter 22 auf
das Negativ 35 gerichtet ist. Das Gehäuse 6 wird in den Ansatz 33 des Lampengehäuses 3 eingefügt, wie Fi g. 5
zeigt. Der Ansatz 33 kann vorzugsweise mit einer Führung zum Einführen der Beleuchtungs-Vorrichtung
5 versehen sein.
Da sich die Lichtquelle 30 in dem Lampengehäuse 3 und das Negativ 35 in festen Positionen befinden, ist die
Länge L\ (F i g. 3) des ersten optischen System 17 von der Sammellinse 16 bis zu der ersten Lichtblende 14
gleich der Länge L 2 (Fig. 2) des zweiten optischen
Systems 23 von dem zweiten Streufilter 22 zu der zweiten Lichtblende 21. Vorzugsweise sind diejenigen
Teile des Gehäuses 6, die in den Ansatz 33 einzufügen sind, in ihren äußeren Abmessungen identisch.
Wenn das zweite optische System 23 in der in F i g. 5 gezeigten Weise eingesetzt wird, trifft das Licht der
Lichtquelle durch das Filter 25 an der Lichtblende 21, durch das das Licht eingestellt wird, auf die zweite
Streufläche 20. Von dieser Streufläche 20 wird das Licht erneut gestreut und in die zweite Streukammer 19
reflektiert. Da die Stredkammer 19 als langgestrecktes Rohr mit rechtwinkligem Querschnitt ausgebildet ist,
kann das Licht zur Beleuchtung des Streufilters 22 wirksam gestreut werden.
Das zweite Streufilter 22 dient, ebenso wie das entsprechende Filter des ersten optischen Systems 17,
als sekundäre Lichtquelle zur Abgabe hochdiffuser Strahlen zur direkten Beleuchtung des Negativs 35. so
daß das Bild des Negativs durch die Vergrößerungslinse 37 hindurch auf eine nicht gezeigte Unterlage auf der
Grundplatte 1 projiziert wird. Die hergestellten Abzüge sind im Kontrast weicher.
Für den beschriebenen Vergrößerungsvorgang ist das Lampengehäuse 3 vorzugsweise in senkrechter Richtung
an der Säule 2 verschiebbar, während die Position der Vergrößerungslinse 37 ebenfalls in senkrechter
Richtung mit Hilfe des Handrades 38 einstellbar ist. Wenn eine Farbeinstellung für Farbfotografien notwendig
ist, können die Filter C, M, Ym die optische Achse geschoben werden.
F i g. 8 bis 12 zeigen eine zweite Ausführungsform der
Erfindung. Wegen weitgehender Übereinstimmung mit der ersten Ausführungsform sollen nur die wesentlichen
Unterschiede näher beschrieben werden.
Das Streufilter 15 und die Sammellinse 16 des ersten optischen Systems 17 und das Streufilter 22 des zweiten
optischen Systems 23 sind in der Achse des Streurohres 10 miteinander ausgerichtet und einander gegenüberliegend
angeordnet. Die Beleuchtungs-Vorrichtung 5 einschließlich des Gehäuses 6 weist die Form eines
rechtwinkligen Parallelepipeds auf, wie in F i g. 9 und 10
gezeigt ist. Wie bei der ersten Ausführungsform, ist das Streurohr 10 durch eine Trennwand U unterteilt, die
vorzugsweise im Winkel von 45° in dem Streurohr angeordnet ist und erste und zweite Sti euflächen 13 und
20 aufweist. Gegenüber den Streuflächen 13 und 20 liegen Lichtblenden 14 und 21 in Form von öffnungen in
dem Streurohr 10 und entsprechenden öffnungen in dem Gehäuse 6.
Die Beleuchtungs-Vorrichtung 5 der zweiten Ausführungsform
kann in senkrechter Richtung innerhalb eines Lampengehäuses 3 angeordnet werden, wie F i g. 8
zeigt. Die zweite Ausführungsform hat den Vorteil, daß das Lampengehäuse 3 in seitlicher Richtung kompakt
ausgebildet werden kann. L)a das Lampengehause 3 in senkrechter Richtung verschiebbar ist, bereitet die
senkrechte Position in der Beleuchtungs-Vorrichtung 5
keine Schwierigkeiten, wenn abwechselnd das erste und zweite optische System 17 und 23 in die optische Achse
zwischen der Lichtquelle 30 und dem Negativ 35 eingebracht werden, wie F i g. 11 und 12 zeigen.
Fig. 13 zeigt eine dritte Ausführungsform der Erfindung, die eine Abwandlung der zweiten Ausführungsform
darstellt Der Unterschied gegenüber der zweiten Ausführungsform besteht darin, daß die
Trennwand 11 im Querschnitt dreieckig (hohl oder massiv) ausgebildet ist und daß die Lichtblende 14 und
21 auf derselben Seite vorgesehen sind. Im übrigen besteht Obereinstimmung mit der zweiten Ausführungsform.
Die drei zuvor beschriebenen Ausführungsformen zeigen einige Grundmerkmale der Erfindung und
gestatten eine Reihe von Abwandlungen. Beispielsweise kann das Streurohr 10 einen rechtwinkligen, sechseckigen
oder anderweitigen Querschnitt aufweisen.
Die erfindungsgemäße Beleuchtungs-Vorrichtung 5 umfaßt ein Gehäuse 6 mit einem Streurohr IO und einer
Trennwand 11, die das Innere des Streurohres 10 in eine
erste Streukammer 12 und eine zweite Streukammer 19 unterteilt. Die erste Streukammer 12 weist eine erste
Licht-Streufläche 13 an der Trennwand 11 auf. Eine erste Lichtblende 14 befindet sich in der optischen
Achse der Lichtquelle 30 gegenüber der ersten Streufläche 13. Ein erstes Streuf'lter 15 liegt in der Bahn
des von der ersten Streufläche 13 reflektierten Lichtes, r> und eine Sammellinse 16 befindet sich in der optischen
Achse des ersten Streufilters 15 im Abstand zu diesem. Diese Teile bilden das erste optische System 17. Die
zweite Streukammer 19 weist eine Streufläche 20 an der Trennwand 11 auf. Ein zweite Lichtblende 21 befindet yi
sich in der optischen Achse der Lichtquelle 30 gegenüber der zweiten Streufläche 20. Ein zweites
Streufilter 22 liegt in der Bahn des von der zweiten Streufläche 20 reflektierten Lichtes. Das erste und
zweite optische System 17 und 23 können wahlweise in die optische Achse der Lichtquelle 30 zwischen der
Lichtquelle 30 und dem Negativ 35 eingeführt werden. Daraus ergeben sich folgende Vorteile.
Durch Änderung der Orientierung der Beleuchtungs-Vorrichtung
5 ist diese verwendbar für halbdiffuse oder diffuse Beleuchtung, so daß wahlweise Abzüge mit
hartem oder weichem Kontrast hergestellt werden können.
Die Beleuchtungs-Vorrichtung 5 kann für beide Arten von Abzügen in ein und demselben Vergrößerungsapparat
verwendet werden, ohne daß zusätzliche Teile notwendig sind. Die Bedienung ist einfach und die
Herstellungskosten sind gering. Trotz der wahiweisen Verwendung von zwei optischen Systemen ergeben sich
keine Gewichtsveränderungen, so daß die Erfindung zur Verwendung bei fotografischen Vergrößerungsapparaten
geeignet ist, bei denen das Lampengehäuse in senkrechter Richtung beweglich ist und ausbalanciert
werden muß.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Beleuchtungsvorrichtung für fotografische Vergrößerungsapparate,
mit einer Lichtquelle in einem Lampengehäuse sowie einer Halterung für ein Negativ in der optischen Achse der Lichtquelle mit
einem Streurohr, mindestens einem Streufilter und mindestens einer Sammellinse, dadurch gekennzeichnet,
daß das Lampengehäuse (3) em Gehäuse (6) mit dem Streurohr (10) im Inneren
aufnimmt, daß das Streurohr (10) durch eine Trennwand (11) in eine erste und zweite Streukammer
(12,19) unterteilt ist, daß die erste Streukammer (12) eine erste Streufläche (13) an der Trennwand,
eine erste Lichtblende (14) gegenüber der ersten Streufläche (13), ein erstes Streufilter (15) quer zu
der Bahn des von der ersten Streufläche (13) reflektierten Lichtes und die Sammellinse (16) in der
optischen Achse des ersten Streufilters (15) im Abstand zu dem Streufilter aufweist, daß die zweite
Streukammer (19) eine zweite Streufläche (20) auf der Trennwand (11), eine zweite Lichtblende (21)
gegenüber der zweiten Streufläche (20) und ein zweites Streufilter (22) quer zu der Bahn des von der
zweiten Diffusionsfläche (20) reflektierten Lichtes aufweist, sowie daß das Gehäuse (6) mit dem
Streurohr (10) in zwei verschiedenen Positionen alternativ derart in das Lampengehäuse (3) einsetzbar
ist, daß wahlweise die Lichtblende (14) und (21) der ersten oder zweiten Streukammer in die
optische Achse der Lichtquelle (30) gelangt.
2. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und zweite
Lichtblende (14, 21) Filter (24, 25) zum Ausfiltern von UV-Strahlen enthalten und daß die ersten und
zweiten Streufilter (15, 22) im Mittelbereich verstärkt sind.
3. Belichtungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Streufilter
(15) und die Sammellinse (16) und das zweite Streufilter (22) auf der Achse des Streurohres (10) in
gegenüberliegender Anordnung ausgerichtet sind und daß das Gehäuse (6) die Form eines rechtwinkligen
Parallelepipeds aufweist.
4. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das erste Streufilter
(15) und die Sammellinse (16) parallel zu der Achse des Streurohres (10) angeordnet sind, und daß das
zweite Streufilter (22) in der Achse des Streurohres liegt, sowie daß das Gehäuse (6) die Form eines
L-förmigen rechtwinkligen Parallelepipeds aufweist.
5. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Streurohr (10)
einen rechtwinkligen Querschnitt aufweist, und daß die zweite Streukammer (19) eine größere Länge als
die erste Streukammer (12) aufweist.
6. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Trennwand (11) lichtstreuende Streuflächen (13, 20) auf gegenüberliegenden Seiten aufweist und aus
weißem, geschäumtem Styrol einstückig mit dem Streurohr (10) hergestellt ist, und daß das Gehäuse
(6) aus hitzebeständigem, harten Material besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803007576 DE3007576C2 (de) | 1980-02-28 | 1980-02-28 | Belichtungs-Vorrichtung für fotografische Vergrößerungsapparate |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803007576 DE3007576C2 (de) | 1980-02-28 | 1980-02-28 | Belichtungs-Vorrichtung für fotografische Vergrößerungsapparate |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3007576A1 DE3007576A1 (de) | 1981-09-03 |
| DE3007576C2 true DE3007576C2 (de) | 1981-11-12 |
Family
ID=6095824
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803007576 Expired DE3007576C2 (de) | 1980-02-28 | 1980-02-28 | Belichtungs-Vorrichtung für fotografische Vergrößerungsapparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3007576C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3637662A1 (de) * | 1985-11-05 | 1987-05-14 | Konishiroku Photo Ind | Belichtungsregelvorrichtung fuer ein photographisches farbkopiergeraet |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3319399A1 (de) * | 1983-05-28 | 1984-11-29 | Ernst Leitz Wetzlar Gmbh, 6330 Wetzlar | Lichtmischkammer fuer ein fotografisches vergroesserungs- oder kopiergeraet |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1027504B (de) * | 1954-07-09 | 1958-04-03 | Iadurstia A G Fabrik Phototech | Fotografischer Vergroesserungsapparat mit einem Lichtfilter im Beleuchtungsstrahlengang |
-
1980
- 1980-02-28 DE DE19803007576 patent/DE3007576C2/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3637662A1 (de) * | 1985-11-05 | 1987-05-14 | Konishiroku Photo Ind | Belichtungsregelvorrichtung fuer ein photographisches farbkopiergeraet |
| DE3637662C2 (de) * | 1985-11-05 | 1999-02-18 | Konishiroku Photo Ind | Belichtungsregelvorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3007576A1 (de) | 1981-09-03 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |