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DE3007576C2 - Belichtungs-Vorrichtung für fotografische Vergrößerungsapparate - Google Patents

Belichtungs-Vorrichtung für fotografische Vergrößerungsapparate

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Publication number
DE3007576C2
DE3007576C2 DE19803007576 DE3007576A DE3007576C2 DE 3007576 C2 DE3007576 C2 DE 3007576C2 DE 19803007576 DE19803007576 DE 19803007576 DE 3007576 A DE3007576 A DE 3007576A DE 3007576 C2 DE3007576 C2 DE 3007576C2
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DE
Germany
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scattering
light
scatter
filter
housing
Prior art date
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Application number
DE19803007576
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English (en)
Other versions
DE3007576A1 (de
Inventor
Atumi Nara Kashiwagi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujimoto Photo Industrial Co Ltd
Original Assignee
Fujimoto Photo Industrial Co Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Fujimoto Photo Industrial Co Ltd filed Critical Fujimoto Photo Industrial Co Ltd
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Publication of DE3007576A1 publication Critical patent/DE3007576A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3007576C2 publication Critical patent/DE3007576C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/52Details
    • G03B27/54Lamp housings; Illuminating means
    • G03B27/545Lamp housings; Illuminating means for enlargers
    • G03B27/547Lamp housings; Illuminating means for enlargers colour mixing heads

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Light Sources And Details Of Projection-Printing Devices (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungsvorrichtung für fotografische Vergrößerungsapparate gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Fotografische Vergrößerungsapparate umfassen ein optisches System in der optischen Achse zwischen der Lichtquelle und dem Negativ, durch das die Strahlen der Lichtquelle, die das Negativ belichten, gestreut werden. Beleuchtungssysteme von Vergrößerungsapparaten lassen sich in drei Typen unterteilen, die sich auf diffuse Beleuchtung, halbdiffuse Beleuchtung und konvergierende oder direkte Beleuchtung beziehen.
Bei diffuser Beleuchtung wird das Negativ mit Strahlen beleuchtet, die in alle Richtunger gestreut worden sind, so daß nur einige Strahlen auf die Vergrößerungslinse fallen und für die Herstellung eines Abzuges ausgenutzt werden können. Da das Negativ in alle Richtungen mit Hilfe von Strahlen beleuchtet wird, ergeben sich Abzüge mit weichen Kontrasten. Geringfügige Kratzer auf dem Negativ werden nicht sichtbar. Das System ist vor allem geeignet zur Vergrößerung von Color-Negativen.
Andererseits dient ein halbdiffuses oder halbdirektes Beleuchtungssystem im wesentlichen zur Konzentration negativer Beleuchtungsstrahlen auf der Vergrößerungslinse mU Hilfe einer Sammellinse. Das System erfordert eine große Lichtquelle, wie eine Opallampe, und wird
durch Änderungen der Brennweite der Vergrößerungslinse nicht beeinträchtigt, so daß kontrastreiche Abzüge ermöglicht werden.
Dieses halbdiffuse System ist daher am besten für Schwarzweiß-Fotos geeignet, die einen scharfen Kontrast zwischen schwarz und weiß erfordern. Obgleich dieses System auch für Farbnegative geeignet ist, hat es den Nachteil, daß Kratzer auf dem Negativ deutlicher sichtbar werden.
Die Lichtquelle für Vergrößerungsapparate, die für Farbfotos geeignet sind, unterscheidet sich daher wesentlich von einer Lichtquelle für die Schwarzweiß-Fotografie, während zahlreiche Amateure üblicherweise einen Vergrößerungsapparat mit halbdiffuser Beleuchtung oder diffuser Beleuchtung verwenden, und zwar aus wirtschaftlichen Gründen, so daß das gewünschte Ergebnis nicht immer erzielt werden kann. Aus der DE-AS 10 27 504 ist ein optisches Kopiergerät mit einem Streukörper im Beleuchtungsstrahlengang bekannt, dessen Anwendbarkeit im angegebenen Sinne auf eine Vergrößerung mit diffuser Beleuchtung beschränkt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Beleuchtungsvorrichtung der gattungsgemäßen Art zu schaffen, die sowohl eine diffuse als auch eine halbdiffuse Beleuchtung gestattet.
Diese Aufgabe wird durch den kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs gelöst.
Erfindungsgemäß ist ein optisches System für diffuse Beleuchtung und ein anderes optisches System für halbdiffuse Beleuchtung in einem Gehäuse angeordnet, das alternativ in zwei verschiedenen Positionen in die optische Achse einer Lichtquelle gebracht werden kann, ohne daß es erforderlich ist, Teile hinzuzufügen, fortzulassen oder auszutauschen.
Die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung ist leicht im Gewicht, mit geringen Kosten herstellbar und in den Abmessungen kompakt.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbe1-spiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher
h<> erläutert.
F i g. 1 ist eine perspektivische Gesamtdarstellung eines fotografischen Vergrößerungsapparates mit einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Be-
leuchtungs-Vorrichtung,
F i g. 2 und 3 sind perspektivische Darstellungen der Beleuchtungs-Vorrichtung in verschiedenen Ansichten,
F i g. 4 ist ein Schnitt durch die Beleuchtungs-Vorrichtung und das Lampengehäuse in der Stellung für halbdiffuse Beleuchtung,
F i g. 5 ist ein entsprechender Schnitt in der Stellung für diffuse Beleuchtung,
F i g. 6 ist ein Schnitt entlang der Linie 6-6 in F i g. 2,
F i g. 7 ist ein Schnitt entlang der Linie 7-7 in F i g. 3, ι ο
Fig.8 ist eine perspektivische Gesamtdarstellung einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 9 und 10 sind perspektivische Darstellungen der zweiten Ausführungsform in verschiedenen Blickrichtungen,
F i g. 11 ist ein Schnitt durch die Beleuchtungs-Vorrichtung in der Stellung für halbdiffuse Beleuchtung,
F i g. 12 ist eine entsprechende Darstellung für diffuse Beleuchtung,
Fig. 13 ist ein Schnitt durch eine dritte Ausführungsform der Erfindung in der Stellung für halbdiffuse Beleuchtung,
F i g. 14 ist ein Schnitt entsprechend F i g. 6 und zeigt ein abgewandeltes Streurohr.
F i g. 1 zeigt einen bekannten fotografischen Vergrößerungsapparat 4 mit einer Grundplatte 1, einer Säule 2 und einem Lampengehäuse 3, das senkrecht verstellbar an der Säule angebracht ist. Eine Beleuchtungs-Vorrichtung 5, die eine erste Ausführungsform der Erfindung darstellt, befindet sich in dem Lampen-Gehäuse 3.
Im folgenden soll eine erste Ausführungsform der Erfindung anhand von Fi g. 2 bis 7 beschrieben werden.
Gemäß F i g. 2 bis 5 ist ein Gehäuse 6 vorgesehen, das aus Gehäuseteilen 7 und 8 zusammengesetzt ist, die aus hitzebeständigem, harten Kunstharz, beispielsweise Harnstoffharz bestehen. Die Gehäuseteile 7 und 8 sind zur Bildung einer Röhre mit quadratischem oder rechtwinkligein Querschnitt gemäß Fig.6 und 7 zusammengesetzt. Die Verbindung erfolgt beispielsweise mit Hilfe von dünnen Schrauben 9, wie F i g. 7 zeigt.
Gemäß F i g. 6 nimmt das Gehäuse 6 ein Streurohr 10 mit rechtwinkligem Querschnitt au'f. Das Streurohr 10 besteht aus Kunstharz, etwa weißem, geschäumten Styrolharz mit einem Schäumungsgrad von 20 bis 50, durch den eine innere Oberfläche erreicht wird, die eine diffuse Reflexion ermöglicht.
Das Streurohr 10 weist eine Trennwand 11 auf, die schräg durch das innere des Rohres verläuft und dieses in eine erste und eine zweite Streukammer 12 und 19 unterteilt. Bei der bevorzugten Ausführungsform gemäß Fig.4 und 5 ist die Trennwand 11 einstückig mit dem Streurohr 10 hergestellt.
In nicht gezeigter Weise kann die Trennwand 11 getrennt von dem Streurohr 10 hergestellt und in dieses einsetzbar und aus diesem herausnehmbar sein, beispielsweise mit Hilfe von in dem Streurohr 10 ausgebildeten Führungsnuten.
Die erste Streukammer 12 ist mit einer ersten Licht-Streufläche 1") versehen, die durch eine Oberflä- &o ehe der Trennwand 11 gebildet wird. Eine öffnung oder Lichtblende 14 befindet sich in der optischen Achse einer Lichtquelle gegenüber der Streufläche 13, und ein erstes Streufilter 15 ist lösbar in dem Gehäuse 6 senkrecht zu der Brthn des von der ersten Streufläche 13 *>"> reflektierten Lichts angeordnet. Die erste Streukammer 12 gemäß der ersten Ausführungsform weist die Form eines Prismas mit dreieckigem Querschnitt auf.
Eine herausnehmbare Sammellinse 16, die aus zwei Linsen besteht, wie in F1 g. 4 und 5 gezeigt ist, befindet sich in der optischen Achse des ersten Streufilters 15 im Abstand zu diesem und auf dessen gegenüberliegender Seite. Die erste Lichtblende 14, die erste Streukammer 12, das erste Streufilter 15 und die Sammellinse 16 dienen als sekundäre Lichtquelle und bilden ein erstes optisches System 17.
Die Sammellinse 16 befindet sich in einem Ansatz 18 des Gehäuses 6, das das Streurohr 10 aufnimmt. Der Ansatz 18 verläuft im rechten Winkel zu der Achse des Streurohrs 10. Die Sammellinse 16 und das Filter 15 liegen im wesentlichen parallel zu der Achse des Streurohres 10. Auf diese Weise bildet die Beleuchtungs-Vorrichtung 5 mit dem Gehäuse 6 und dem Ansatz 18 ein L-förmiges Parallelepiped, wie aus F i g. 2 und 3 hervorgeht.
Die zweite Streukammer 19, die von der anderen Streukammer des Streurohres i0 durch die Trennwand 11 getrennt ist, weist eine größere Länge als die erste Streukammer 12 auf, wie aus F i g. 4 und 5 hervorgeht.
Die zweite Streukammer 19 weist eine zweite Licht-Streufläche 20 auf, die durch die andere Oberfläche der Trennwand 11 gebildet wird. Eine zweite Lichtblende 2t befindet sich in der optischen Achse der Lichtquelle gegenüber der zweiten Streufläche 20, wie aus F i g. 5 hervorgeht. Ein zweites Streufilter 22 ist herausnehmbar in derr Gehäuse 6 im wesentlicher; an einem Ende des StreurDhres 10 senkrecht zu der Bahn des von der zweiten Streufläche 20 reflektierten Lichtes angebracht. Diese Elemente bilden das zweite optische System, das in F i g. 5 gezeigt ist.
Das Gehäuse 6 weist in seinem Wandbereich gegenüber der ersten und zweiten Lichtblende 14 und 21 Öffnungen auf, die den Lichtblenden in ihrer Form und Größe entsprechen. Die Lichtblenden 14 und 21 sind durch herausnehmbare Filter 24 und 25 abgedeckt, die aus milchig-weißem Acrylharz oder mattiertem Glas bestehen und ultraviolette Strahlen ausfiltern. Diese Filter bilden zugleich einen Schutz gegen Staub und dienen zum Streuen und zur Steuerung des Lichtes der Lichtquelle. Bei der dargestellten Ausführungsform bestehen die Filter 24 und 25 aus mattiertem Glas.
Die Streufilter 15 und 20 bestehen aus milchig-weißem Acrylharz, mattiertem Glas oder dergleichen und sind in Nuten 26 und 27 eingeschoben, die gebildet werden durch die äußere Oberfläche des Streurohres 10 und die innere Oberfläche des Gehäuses 6. Vorzugsweise weisen die Filter 15 und 22 im Mittelbereich eine vergrößerte Dicke auf.
Die Beleuchtungs-Vorrichtung 5 der ersten Ausführungsform wird in das Lampengehäuse 3 durch eine öffnung an der Oberseite des Lampengehäuses eingebracht, die üblicherweise durch einen mit Hilfe eines Knopfes 28 zu öffnenden und zu schließenden Deckel 29 verschlossen ist, wie F i g. 1 zeigt.
Das Lampengehäuse 3 enthält eine Lichtquelle 30, einen Reflektor 31 und Farbeinstellfilter C, Mund Yin demjenigen Bereichen, in dem die Lichtstrahlen durch den Reflektor gesammelt werden. Die Filter C, Mund Y können in die optische Achse mit Hilfe eines Knopfes 32 (Fig. 1) über nicht gezeigte Verbindungsglieder verschoben werden.
Wie F i g. 4 und 5 zeigen, weist das Lampengehäuse 3 einen Ansatz 33 auf, der zur Abstützung der Beleuchtungs-Vorrichtung 5 dient. Eine Halterung 34 (Fig. 1) ist am unteren Ende des Ansatzes 33 zur Aufnahme eines Negativs 35 (Fig. 4 und 5) in der
optischen Achse vorgesehen. Das Lampengehäuse 3 ist weiterhin mit einer Vergrößerungslinse 37 und einem Abschirmbalg 36 zwischen der Vergrößerungslinse und dem Gehäuse versehen. Die Vergrößerungslinse 37 ist in senkrechter Richtung mit Hilfe eines Stellrades 38 und weiterer, nicht gezeigter Einrichtungen verstellbar, wie in F i g. 1 an^ edeutet ist.
Wenn das erste optische System 17 für eine halb-diffuse Beleuchtung verwendet werden soll, wie in F i g. 4 gezeigt ist, wird der Deckel 29 geöffnet, und die Beleuchtungsvorrichtung 5 wird in der optischen Achse zwischen der Lichtquelle 30 und dem Negativ 35 eingesetzt, so daß der Ansatz 18 des Gehäuses 6 in den Ansatz 33 des Lampengehäuses 3 eintritt und die erste Lichtblende 14 in der optischen Achse der Lichtquelle liegt.
Das Licht der Lichtquelle 30 wird durch den Reflektor 31 gesammelt und anschließend gestreut. Wenn das Licht durch die erste Lichtblende 14 hindurchgeht, erfolgt eine weitere Streuung und Einstellung durch das Filter 24, das in der Lichtblende 14 vorgesehen ist. Sodann wird das Licht von der ersten Streufläche 13 reflektiert. Das gestreute und reflektierte Licht in der ersten Kammer 12 trifft auf das erste Streufilter 15.
Das durch das Streufilter 15 hindurchgehende Licht dient als sekundäre Lichtquelle für das erste optische System 17. Das Licht trifft auf die Sammellinse 16, die das Licht auf der Sammellinse 37 sammelt. Die Sammellinse 37 projiziert das Bild des Negativs 35 auf eine nicht gezeigte Vergrößerungs-Maske auf der Grundplatte 1 gemäß F i g. 1.
Somit wird das Licht des ersten optischen Systems 17 zur Beleuchtung eines Negativs 35 im wesentlichen durch die Sammellinse 16 auf der Vergrößerungslinse 37 gesammelt, wie F i g. 4 zeigt, so daß sich kontrastreiche Vergrößerungen ergeben, da das Negativ nicht schräg durch diffuses Licht belichtet wird.
Die Anordnung ermöglicht einen vergrößerten Anwendungsbereich des ersten Streufilters 15 als sekundäre Lichtquelle. Dies dient ^UΓ Verringerung des Einflusses, der sich aus Veränderungen der Brennweite der Vergrößerungslinse 37 oder der Verschiebung der Vergrößerungslinse 37 zur Scharfeinstellung vergeben würde, so daß eine gleichmäßige Beleuchtung sichergestellt ist. Das erste Streufilter 15, das im Mittelbereich eine verstärkte Dicke aufweist, dient zur Korrektur von Unregelmäßigkeiten bei der Beleuchtung.
Die oben unter Bezugnahme auf F i g. 4 beschriebene Anordnung zur halb-diffusen Beleuchtung wird für eine diffuse Beleuchtung in folgender Weise umgestellt.
Der Deckel 29 wird von dem Lampengehäuse 3 abgenommen, und die Beleuchtung-Vorrichtung 5 wird aus dem Lampengehäuse 3 herausgenommen und sodann derart gedreht, daß die Lichtblende 21 des zweiten optischen Systems 23 in der optischen Achse der Lichtquelle liegt und das zweite Streufilter 22 auf das Negativ 35 gerichtet ist. Das Gehäuse 6 wird in den Ansatz 33 des Lampengehäuses 3 eingefügt, wie Fi g. 5 zeigt. Der Ansatz 33 kann vorzugsweise mit einer Führung zum Einführen der Beleuchtungs-Vorrichtung 5 versehen sein.
Da sich die Lichtquelle 30 in dem Lampengehäuse 3 und das Negativ 35 in festen Positionen befinden, ist die Länge L\ (F i g. 3) des ersten optischen System 17 von der Sammellinse 16 bis zu der ersten Lichtblende 14 gleich der Länge L 2 (Fig. 2) des zweiten optischen Systems 23 von dem zweiten Streufilter 22 zu der zweiten Lichtblende 21. Vorzugsweise sind diejenigen Teile des Gehäuses 6, die in den Ansatz 33 einzufügen sind, in ihren äußeren Abmessungen identisch.
Wenn das zweite optische System 23 in der in F i g. 5 gezeigten Weise eingesetzt wird, trifft das Licht der Lichtquelle durch das Filter 25 an der Lichtblende 21, durch das das Licht eingestellt wird, auf die zweite Streufläche 20. Von dieser Streufläche 20 wird das Licht erneut gestreut und in die zweite Streukammer 19 reflektiert. Da die Stredkammer 19 als langgestrecktes Rohr mit rechtwinkligem Querschnitt ausgebildet ist, kann das Licht zur Beleuchtung des Streufilters 22 wirksam gestreut werden.
Das zweite Streufilter 22 dient, ebenso wie das entsprechende Filter des ersten optischen Systems 17, als sekundäre Lichtquelle zur Abgabe hochdiffuser Strahlen zur direkten Beleuchtung des Negativs 35. so daß das Bild des Negativs durch die Vergrößerungslinse 37 hindurch auf eine nicht gezeigte Unterlage auf der Grundplatte 1 projiziert wird. Die hergestellten Abzüge sind im Kontrast weicher.
Für den beschriebenen Vergrößerungsvorgang ist das Lampengehäuse 3 vorzugsweise in senkrechter Richtung an der Säule 2 verschiebbar, während die Position der Vergrößerungslinse 37 ebenfalls in senkrechter Richtung mit Hilfe des Handrades 38 einstellbar ist. Wenn eine Farbeinstellung für Farbfotografien notwendig ist, können die Filter C, M, Ym die optische Achse geschoben werden.
F i g. 8 bis 12 zeigen eine zweite Ausführungsform der
Erfindung. Wegen weitgehender Übereinstimmung mit der ersten Ausführungsform sollen nur die wesentlichen Unterschiede näher beschrieben werden.
Das Streufilter 15 und die Sammellinse 16 des ersten optischen Systems 17 und das Streufilter 22 des zweiten optischen Systems 23 sind in der Achse des Streurohres 10 miteinander ausgerichtet und einander gegenüberliegend angeordnet. Die Beleuchtungs-Vorrichtung 5 einschließlich des Gehäuses 6 weist die Form eines rechtwinkligen Parallelepipeds auf, wie in F i g. 9 und 10 gezeigt ist. Wie bei der ersten Ausführungsform, ist das Streurohr 10 durch eine Trennwand U unterteilt, die vorzugsweise im Winkel von 45° in dem Streurohr angeordnet ist und erste und zweite Sti euflächen 13 und
20 aufweist. Gegenüber den Streuflächen 13 und 20 liegen Lichtblenden 14 und 21 in Form von öffnungen in
dem Streurohr 10 und entsprechenden öffnungen in dem Gehäuse 6.
Die Beleuchtungs-Vorrichtung 5 der zweiten Ausführungsform kann in senkrechter Richtung innerhalb eines Lampengehäuses 3 angeordnet werden, wie F i g. 8 zeigt. Die zweite Ausführungsform hat den Vorteil, daß das Lampengehäuse 3 in seitlicher Richtung kompakt ausgebildet werden kann. L)a das Lampengehause 3 in senkrechter Richtung verschiebbar ist, bereitet die senkrechte Position in der Beleuchtungs-Vorrichtung 5 keine Schwierigkeiten, wenn abwechselnd das erste und zweite optische System 17 und 23 in die optische Achse zwischen der Lichtquelle 30 und dem Negativ 35 eingebracht werden, wie F i g. 11 und 12 zeigen.
Fig. 13 zeigt eine dritte Ausführungsform der Erfindung, die eine Abwandlung der zweiten Ausführungsform darstellt Der Unterschied gegenüber der zweiten Ausführungsform besteht darin, daß die Trennwand 11 im Querschnitt dreieckig (hohl oder massiv) ausgebildet ist und daß die Lichtblende 14 und
21 auf derselben Seite vorgesehen sind. Im übrigen besteht Obereinstimmung mit der zweiten Ausführungsform.
Die drei zuvor beschriebenen Ausführungsformen zeigen einige Grundmerkmale der Erfindung und gestatten eine Reihe von Abwandlungen. Beispielsweise kann das Streurohr 10 einen rechtwinkligen, sechseckigen oder anderweitigen Querschnitt aufweisen.
Die erfindungsgemäße Beleuchtungs-Vorrichtung 5 umfaßt ein Gehäuse 6 mit einem Streurohr IO und einer Trennwand 11, die das Innere des Streurohres 10 in eine erste Streukammer 12 und eine zweite Streukammer 19 unterteilt. Die erste Streukammer 12 weist eine erste Licht-Streufläche 13 an der Trennwand 11 auf. Eine erste Lichtblende 14 befindet sich in der optischen Achse der Lichtquelle 30 gegenüber der ersten Streufläche 13. Ein erstes Streuf'lter 15 liegt in der Bahn des von der ersten Streufläche 13 reflektierten Lichtes, r> und eine Sammellinse 16 befindet sich in der optischen Achse des ersten Streufilters 15 im Abstand zu diesem. Diese Teile bilden das erste optische System 17. Die zweite Streukammer 19 weist eine Streufläche 20 an der Trennwand 11 auf. Ein zweite Lichtblende 21 befindet yi sich in der optischen Achse der Lichtquelle 30 gegenüber der zweiten Streufläche 20. Ein zweites Streufilter 22 liegt in der Bahn des von der zweiten Streufläche 20 reflektierten Lichtes. Das erste und zweite optische System 17 und 23 können wahlweise in die optische Achse der Lichtquelle 30 zwischen der Lichtquelle 30 und dem Negativ 35 eingeführt werden. Daraus ergeben sich folgende Vorteile.
Durch Änderung der Orientierung der Beleuchtungs-Vorrichtung 5 ist diese verwendbar für halbdiffuse oder diffuse Beleuchtung, so daß wahlweise Abzüge mit hartem oder weichem Kontrast hergestellt werden können.
Die Beleuchtungs-Vorrichtung 5 kann für beide Arten von Abzügen in ein und demselben Vergrößerungsapparat verwendet werden, ohne daß zusätzliche Teile notwendig sind. Die Bedienung ist einfach und die Herstellungskosten sind gering. Trotz der wahiweisen Verwendung von zwei optischen Systemen ergeben sich keine Gewichtsveränderungen, so daß die Erfindung zur Verwendung bei fotografischen Vergrößerungsapparaten geeignet ist, bei denen das Lampengehäuse in senkrechter Richtung beweglich ist und ausbalanciert werden muß.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Beleuchtungsvorrichtung für fotografische Vergrößerungsapparate, mit einer Lichtquelle in einem Lampengehäuse sowie einer Halterung für ein Negativ in der optischen Achse der Lichtquelle mit einem Streurohr, mindestens einem Streufilter und mindestens einer Sammellinse, dadurch gekennzeichnet, daß das Lampengehäuse (3) em Gehäuse (6) mit dem Streurohr (10) im Inneren aufnimmt, daß das Streurohr (10) durch eine Trennwand (11) in eine erste und zweite Streukammer (12,19) unterteilt ist, daß die erste Streukammer (12) eine erste Streufläche (13) an der Trennwand, eine erste Lichtblende (14) gegenüber der ersten Streufläche (13), ein erstes Streufilter (15) quer zu der Bahn des von der ersten Streufläche (13) reflektierten Lichtes und die Sammellinse (16) in der optischen Achse des ersten Streufilters (15) im Abstand zu dem Streufilter aufweist, daß die zweite Streukammer (19) eine zweite Streufläche (20) auf der Trennwand (11), eine zweite Lichtblende (21) gegenüber der zweiten Streufläche (20) und ein zweites Streufilter (22) quer zu der Bahn des von der zweiten Diffusionsfläche (20) reflektierten Lichtes aufweist, sowie daß das Gehäuse (6) mit dem Streurohr (10) in zwei verschiedenen Positionen alternativ derart in das Lampengehäuse (3) einsetzbar ist, daß wahlweise die Lichtblende (14) und (21) der ersten oder zweiten Streukammer in die optische Achse der Lichtquelle (30) gelangt.
2. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und zweite Lichtblende (14, 21) Filter (24, 25) zum Ausfiltern von UV-Strahlen enthalten und daß die ersten und zweiten Streufilter (15, 22) im Mittelbereich verstärkt sind.
3. Belichtungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Streufilter (15) und die Sammellinse (16) und das zweite Streufilter (22) auf der Achse des Streurohres (10) in gegenüberliegender Anordnung ausgerichtet sind und daß das Gehäuse (6) die Form eines rechtwinkligen Parallelepipeds aufweist.
4. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das erste Streufilter (15) und die Sammellinse (16) parallel zu der Achse des Streurohres (10) angeordnet sind, und daß das zweite Streufilter (22) in der Achse des Streurohres liegt, sowie daß das Gehäuse (6) die Form eines L-förmigen rechtwinkligen Parallelepipeds aufweist.
5. Beleuchtungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Streurohr (10) einen rechtwinkligen Querschnitt aufweist, und daß die zweite Streukammer (19) eine größere Länge als die erste Streukammer (12) aufweist.
6. Beleuchtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (11) lichtstreuende Streuflächen (13, 20) auf gegenüberliegenden Seiten aufweist und aus weißem, geschäumtem Styrol einstückig mit dem Streurohr (10) hergestellt ist, und daß das Gehäuse (6) aus hitzebeständigem, harten Material besteht.
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