[go: up one dir, main page]

DE3006994A1 - Drosselschraube in einer gewindebohrung - Google Patents

Drosselschraube in einer gewindebohrung

Info

Publication number
DE3006994A1
DE3006994A1 DE19803006994 DE3006994A DE3006994A1 DE 3006994 A1 DE3006994 A1 DE 3006994A1 DE 19803006994 DE19803006994 DE 19803006994 DE 3006994 A DE3006994 A DE 3006994A DE 3006994 A1 DE3006994 A1 DE 3006994A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
throttle
screw
threaded hole
throttle screw
section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803006994
Other languages
English (en)
Other versions
DE3006994C2 (de
Inventor
Rudolf 8011 Baldham Brunner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heilmeier and Weinlein Fabrik fuer Oel Hydraulik GmbH and Co KG
Original Assignee
Heilmeier and Weinlein Fabrik fuer Oel Hydraulik GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heilmeier and Weinlein Fabrik fuer Oel Hydraulik GmbH and Co KG filed Critical Heilmeier and Weinlein Fabrik fuer Oel Hydraulik GmbH and Co KG
Priority to DE19803006994 priority Critical patent/DE3006994A1/de
Publication of DE3006994A1 publication Critical patent/DE3006994A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3006994C2 publication Critical patent/DE3006994C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K47/00Means in valves for absorbing fluid energy
    • F16K47/08Means in valves for absorbing fluid energy for decreasing pressure or noise level and having a throttling member separate from the closure member, e.g. screens, slots, labyrinths
    • F16K47/16Means in valves for absorbing fluid energy for decreasing pressure or noise level and having a throttling member separate from the closure member, e.g. screens, slots, labyrinths the throttling member being a cone

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung betrifft eine in eine Gewindebohrung eingeschraubte Drosselschraube gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • Es ist bekannt, in die Gewindebohrung eine Drosselschraube in Form einer Madenschraube so weit einzuschrauben, daß deren vorderes Ende an der Mündung des Kanals vorbei und tief in die Gewindebohrung hineingreift. Der Gewindeabschnitt, der zwischen dem einschraubseitigen Ende und der Mündung des Kanals mit dem Innengewinde der Gewindebohrung im Eingriff steht, dient zur Drosselung der Druckmittelströmung zwischen der Gewindebohrung und dem Kanal. Das andere Ende der Drosselschraube ragt aus der Gewindebohrung heraus und wird darin durch eine Eonter- und Verschlußmutter abgedeckt. Je nach der Einschraubtiefe der Drosselschraube ergibt sich eine stärkere oder schwächere Drosselwirkung, die in beiden Strömungsrichtungen annähernd gleich ist. Der Vorteil der Gewindedrosselung liegt darin, daß sie einerseits mit relativ geringem Aufwand erzeugt werden kann und andererseits zu einer besonders feinfühligen Verstellbarkeit der Drosselwirkung führt. Zudem erfolgt die Drosselung in dem relativ großen Flächenbereich zwischen den im Eingriff stehenden Gewinden, so daß die zum Drosseln verbrauchte Energie großflächig verteilt und auf genommen wird. Da es in der Regel jedoch unerwünscht ist, daß die Drosselung in beiden Strömungsrichtungen erfolgt, wird übliche: weise eine getrennte Durchgangsleitung von der Gewindebohrung zum Kanal vorgesehen, in der das Rückschlagventil sitzt. Dieses Rückschlagventil sperrt in der Strömungsrichtung, in der gedrosselt werden soll, so daß das Drucknittel gezwungen wird, durch die ineinandergreifenden Gewinde zu strömen, während es in der Gegenrichtung eine unbehinderte Strömung zuläßt. Das Anbringen der gesonderten Durchgangsleitung und das Einsetzen des Rückschlagventils bedeutet jedoch einen erheblichen Mehraufwand an Arbeit und verteuert die Gesamtkosten erheblich. Zudem wird eine in eine Gewindebohrung eingeschraubte Drossel schraube häufig in Zylindern oder anderen hydraulisch betätigten Gliedern verwen- -det, wo der Platz und die Wanddicke beschränkt ist, so daß es dann schwierig wird, die Durchgangsleitung mit dem Rückschlagventil anzuordnen. Das Einsatzgebiet für solche Drosselschrauben ist z.B. die Geschwindigkeitsregulierung von Zylindern oder die Begrenzung des Ölstromes in hydraulischen Steuerkreisen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine in eine Gewindebohrung eingeschraubte Drosselschraube zu schaffen,bei der sowohl die Gewindebohrung als auch die Drosselschraube mit technisch geringem Aufwand und einfach herstellbar sind, und mit dem eine Vereinfachung hinsichtlich der Durchgangsleitung und dem Rückschlagventil erzielbar ist.
  • Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung entfällt das Anbringen der gesonderten Durchgangsleitung und das Einsetzen des Rückschlagventils in diese, da sie bereits in der Drosselschraube selbst angeordnet ist. Dadurch kann die Drosselschraube auch bei beschränkten Platzverhältnissen oder geringeren Wandstärken eingesetzt werden. Als weiterer, besonderer Vorteil ergibt sich, daß trotz des in die Drosselschraube integrierten Rückschlagventils ein großer Verstellhub für die Drosselschraube erzielbar ist, womit eine sehr feinfühlige Drosselungsregelung gegeben ist.
  • Günstig ist ferner, daß der in die Gewindebohrung einmündende Kanal infolge der Ausbildung der Drosselschraube nahe an der einschraubseitigen Oberfläche des Elementes angeordnet werden kann, das die Gewindebohrung aufweist. Die Gewindebohrung selbst läßt sich einfach herstellen und in der üblichen Weise nach außen zuverlässig abdichten. Die Anordnung der Ringkammer führt zu dem Vorteil, daß sich für die Durchgangsleitung stets annähernd gleichbleibende Strömungsverhältnisse ergeben, obwohl die relative Lage der Durchgangsleitung in Bezug auf den Kanal sich in Abhängigkeit von der jeweils eingestellten Drosselung ändert. Die Unterteilung des Außengewindes der Drosselschraube in den Drosselgewinde abschnitt und in den Haltegewindeabschnitt führt zu einer besonders hohen 3etriebssicherheit, da sichergestellt wird, daß der zum Halten der Drossel schraube vorgesehene Haltegewindeabschnil über den gesamten Verstellhub der Drosselschraube mit dem Innengewinde der Gewindebohrung zuverlässig im Eingriff steht, ohne jedoch auf das Drosselverhalten oder die Drosselwirkung, die ja verstellbar sein muß, des Drosselgewindeabschnittes Einfluß zu haben.
  • Es ist zwar aus einer Druckschrift 7050, Heilmeier & Weinlein, 8000 München 80, Ausgabe Juni 1978, ??Drosselschraube QR", bekannt, in eine Gewindebohrung eine Drosselschraube einzudrehen, die an ihrem einschraubseitigen Ende einen kegelförmigen Drosselfortsatz trägt. Das Außengewinde der Drosselschraube dient ausschließlich zum Festhalten in der Gewindebohrung und hat keine Drosselfunktion Am unteren Ende der Gewindebohrung ist ein kegelförmiger Ventilsit vorgesehen, der mit dem Fortsatz zu einem vollständigen Absperren des Durchgangs von der Gewindebohrung zum Kanal zusammenwirken kan Eine axiale Blindbohrung in der Drosselschraube steht über radial Seitenkanäle mit dem um den kegeligen Fortsatz gebildeten Freiraum in Verbindung, in den auch der Kanal einmündet. Diese bekannte Drosselschraube ist jedoch in der Herstellung verhältnismäßig teuer und muß exakt bearbeitet werden. Zudem ist der Verstellbereich dieser bekannten Drosselschraube relativ kurz. Eine feinfühlige Einstellung der Drosselwirkung ist schwierig. Weiterhin erfolgt die Drosselung in einem Ringspalt, wodurch sich eine spezifisch hohe Scherbelastung für das Druckmittel, den Ventilsitz und die Oberfläche des kegeligen Fortsatzes ergibt. Ferner ist die Unterbringung des Rückschlagventils in der Durchgangsleitung schwierig. Solche bekannten Drosselschrauben können trotz des wesentlich höheren technischen Aufwandes bei ihrer Herstellunf in einer Vielzahl von Anwendungsfällen nicht mit Drosselschrauben konkurrieren, bei denen die Drosselung durch den Gewindeeingriff erfolgt.
  • Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung geht weiterhin aus Anspruch 2 hervor. Bei dieser Ausbildung ergibt sich eine besonde: einfache Herstellung der Gewindebohrung, da die in deren einschra seitigem Endbereich vorgesehene Ringkammer durch einfaches Aufboh ren hergestellt werden kann. Trotzdem wird durch den Eingriff des Haltegewindeabschnittes über den gesamten Verstellhub eine sichere Halterung der Drosselschraube erreicht. Obwohl der Haltegewindeabschnitt an sich im unter Druck stehenden Druckmittelstro: liegt, beeinflußt er das Drosselverhalten der Drosselschraube nic: da die Stichkanäle bei in seiner Sperrstellung befindlichem Rückschlagventil das Druckmittel bewußt nur über diejenige Länge des Drosselgewindeabschnittes fiihren, die in Abhängigkeit von der gewählten Einschraublage der Drosselschraube mit dem Innengewinde der Gewindebohrung im Eingriff steht.
  • Eine alternative Ausführungsform der Erfindung geht weiterhin aus Anspruch 3 hervor. Bei dieser Ausbildung ist zwar die Ringkammer in der Gewindebohrung mit einem besonderen Werkzeug auszubilden, da sich das Innengewinde oberhalb und unterhalb der Ringkammer fortsetzt. Dafür ist jedoch die Drosselschraube selbst noch einfacher aufgebaut, als bei dem eingangs erläuterten Ausführungsbeispiel. Es ist nämlich nur ein Stichkanal notwendig, der für die bewußte Strömungsführung zu dem Drosselgewindeabschnitt verantwortlich ist.
  • Die Strömungsführung in der zu drosselnden Strömungsrichtung kann weiterhin dann verbessert werden, wenn die Merkmale von Anspruch 4 verwirklicht sind. Dann wird nämlich unabhängig von der DrehstellunE des Stichkanals in Bezug auf den anderen Kanal das Druckmittel gleichmäßig um den Umfang der Drosselschraube verteilt.
  • Eine weitere, zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung geht ferner aus Anspruch 5 hervor. Auch hier sorgen die Ringnuten dafür daß das Druckmittel gleichmäßig um den Umfang der Drosselschraube verteilt wird, und zwar unabhängig von der jeweiligen Strömungsrichtung, in der gedrosselt werden soll.
  • Zweckmäßig ist ferner, wenn das Merkmal von Anspruch 6 bei einer in eine Gewindebohrung eingeschraubten Drossel schraube gemäß der Erfindung vorgesehen ist. Dieser Bereich der Durchgangsleitung ist am besten zum Unterbringen des Rückschlagventils geeignet.
  • Eine weitere, zweckmäßige Ausführungsform geht aus Anspruch 7 hervor. Der Ventilsitz für die Schließkugel des Rückschlagventils ist beim Anbringen der Durchgangsleitung einfach herstellbar.
  • Im Sinne einer vereinfachten Herstellung liegt auch das im Anspruch 8 angegebene Merkmal. Als Anschlagelement kann ein in bekannter Weise eingepreßter Bolzen oder ein Querstift dienen.
  • Eine weitere Vereinfachung bei der Herstellung der Drosselschraube ergibt sich bei einer Ausführungsform gemäß Anspruch 9. Hier wird mit der Bohrung zur Ausbildung des Stichkanals gleichzeitig ein Sitz für ein Anschlagelement hergestellt, das danach nurmehr eingesetzt zu werden braucht. Die Schließkugel kann sich dann in der gewünschten Weise vom VentilsSz abheben, es besteht jedoch keine Gefahr, daß sie aus der Durchgangsleitung herausgespült werde.
  • Ausführungsformen der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform einer in eine Gewindebohrung eingeschraubten Drosselschraube, Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform eine: in die Gewindebohrung von Fig. 1 eingeschraubten Drosselschraube, und Fig. 3 eine weitere Ausführungsform einer in eine Gewindebohrung eingeschraubten Drosselschraube.
  • Eine Drosselschraube 1 ist in eine Gehäusewand 2 eines nicht weiter dargestellten Zylinders oder eines Ventils in eine Gewinde bohrung 3 mit einem Innengewinde 4 eingeschraubt. Das einschraubseitige Ende der Gewindebohrung 3 ist gewindefrei und aufgeweitet ausgebildet, so daß eine Ringkammer 5 vorliegt, die bis zur einschraubseitigen Mündung der Gewindebohrung 3 reicht. Am andere Ende der Ringkammer 5 ist ein Kanal 6 an die Gewindebohrung 3 angeschlossen. Eine Druckmittelströmung zwischen dem Kanal 6 und de Gewindebohrung 3 soll bei einer Strömungsrichtung vom Kanal 6 zur Bohrung 3 gedrosselt werden, während in der entgegengesetzten Strömungsrichtung keine Drosselung erfolgen soll. Der Kanal 6 führt in etwa senkrecht zur Längsachse der Gewindebohrung 3 von dieser weg. Er verläuft von der Oberfläche der Gehäusewand 2 in einem Tiefenabstand T.
  • Die Gewinde schraube 1 ist mit einem sich über seine gesamte Länge erstreckenden Außengewinde versehen. Das Außengewinde ist in einzelne Abschnitte unterteilt. Am einschraubseitigen Ende der Drosselschraube 1 ist ein Haltegewindeabschnitt 7 vorgesehen, an den sich ein Drosselgewindeabschnitt 8 anschließt. Auf das bis zum aus der Gewindebohrung 3 herausragenden Ende der Drosselschraube 1 verlaufenden Außengewinde ist dann eine Konter- oder Verschlußmutter 13 aufgeschraubt, die die Gewindebohrung 3 mit Hilfe einer Ringdichtung 14 nach außen hin abdichtet. Der Haltegewindeabschnitt 7 ist vom Drosselgewindeabschnitt 8 durch eine umlaufende Ringnut 9 getrennt. Am anderen Ende wird der Drosselgewindeabschnitt 8 durch eine ebenfalls umlaufende Ringnut 10 begrenzt. Die mit H bezeichnete Länge des Drosselgewindeabschnitts 8 entspricht dem maximalen Verstellhub der Drosselschraube 1, über den die Drosselwirkung der im Eingriff stehenden Gewinde des Drosselgewindeabschnittes 8 und des Innengewindes 4 der Drosselbohrung 3 verstellt werden kann. Im aus der Gewindebohrung 3 herausragenden Ende der Drosselschraube 1 ist eine weitere Ringnut 11 vorgesehen, die zweckmäßigerweise mit einer Markierung ausgestatet ist, welche anzeigt, wenn die schwächste Drosselwirkung eingestellt ist. Dann ist die Barbmarkierung der Ringnut 11 von außen erkennbar. Wenn dann die Drosselschraube 1 noch weitet herausgeschraubt wird, erfolgt keine Drosselung mehr. Eine Vertiefung 12 im herausragenden Ende der Drosselschraube 1 dient zum Ansetzen eines Drehwerkzeuges.
  • Die Drosselschraube 1 wird axial von einer Stufenbohrung 15 durchsetzt, die einen Abschnitt 15a mit kleinerem Querschnitt und einen Abschnitt 15b mit größerem Qurrschnitt besitzt. Im tbergangsbereich zwischen den Abschnitten 15a und 15b wird ein kegelförmiger Ventilsitz 16 gebildet, dem eine Schließkugel 17 zugeordnet ist.
  • Diese ist axial beweglich, um sich vom Ventilsitz 16 abheben zu können. Ihre axiale Beweglichkeit wird jedoch durch einen Bolzen 18 begrenzt, der von der Vertiefung 12 eingeführt wurde und durch Verstemmen in einem Bereich 19 und durch einen Bund 20 lagegesiche wird und gleichzeitig den Abschnitt 15b nach außen verschließt.
  • Oberhalb der Schließkugel 17 führt ein radialer Stichkanal 21 in die Ringnut 10. Vom Abschnitt 15a führt hingegen ein radialer Stichkanal 22 zur Ringnut 9.
  • In der in Fig. 1 gezeigten Stellung der Drosselschraube ist diese nahezu bis zur maximalen Drosselung eingeschraubt. Das aus dem Kanal 6 zuströmende und zu drosselnde Druckmittel füllt zunächst die Ringkammer 5 aus und dringt dann durch den Stichkanal 21 bis in den Abschnitt 15b ein. Es drückt dann die Schließkugel auf den Ventilsitz 16. Dadurch wird es gezwungen, sich einen Strömungsweg zwischen den gegenseitig in Eingriff stehenden Gewinden des Drosselgewindeabschnittes 8 und des Innengewindes 4 der Gewindebohrun 3 zu suchen. Dabei wird die Strömung stark gedrosselt. Das derar gedrosselte Druckmittel gelangt dann in die Ringnut 9, wo es gesammelt wird und durch den Stichkanal 22 und den Abschnitt 1 5a der Durchgangsleitung 15 ungehindert nach unten abfließen kann.
  • Bei einer in der umgekehrten Richtung vorliegenden Strömung gelangt das Druckmittel durch den Abschnitt 15a unter die Schließ kugel 17, hebt diese von dem Ventilsitz 16 ab und fließt im wesen lichen ungehindert durch den Stichkanal 21 in den Kanal 6.
  • Wenn die Drosselschraube 1 in Fig. 1 weiter aus der Gewindebohrung 3 herausgeschraubt wird, verkürzt sich die Eingriffslänge zwischen dem Drosselgewindeabschnitt 8 und dem Innengewinde der Gewindebohrung 3, so daß auch die Drosselwirkung abnimmt, bis schließlich die Ringnut 9 vor den Kanal 6 gelangt und das Druckmittel überhaupt ungehindert fließen kann. Über den gesamten Verstellhub H der Drosselschraube 1 steht der Haltegewindeabschnitt 7 in festem Eingriff mit dem Innengewinde 4 der Gewindebohrung 3, so daß auch in der Einstellung für geringste oder gar keine Drosselung die Gefahr eliminiert ist, daß ein hoher anstehender Druck die Drosselschraube aus der Gewindebohrung treiben könnte Anstelle nur jeweils eines radialen Stichkanals 21 oder 22 könnten auch mehrere in einer Ebene liegende Stichkanäle vorgesehen werden.
  • In Fig. 2 ist eine Drosselschraube 30 in die Gewindebohrung 3 eingeschraubt, mit der eine Drosselung in der Strömungsrichtung erfolgt, die der von Fig. 1 entgegengesetzt gerichtet ist. Die Drosselschraube 1 besitzt am einschraubseitigen Ende wiederum einen Haltegewindeabschnitt 31, an den sich ein Drosselgewindeabschnitt 32 anschließt. Eine Durchgangsleitung 33 verläuft axial in der Drosselschraube 30, wobei jedoch dem einschraubseitigen Ende zugewandt ein Abschnitt33a mit größerem Durchmesser vorliegt, der über den Ventilsitz 34 von einem Abschnitt 33b mit kleinerem Durchmesser getrennt ist. Vom Abschnitt 3b führt ein radialer Stichkanal 35 zur Ringnut 10, während vom Abschnitt 33a ein radialer Stichkanal 36a zur Ringnut 9 führt. Der Stichkanal 36a ist Teil einer durchgehenden Querbohrung 36, in deren zweitem Teil 36b ein bolzenförmiges Anschlagelement 37 eingepreßt ist, das die axiale Beweglichkeit der Schließkugel 7 begrenzt.
  • Bei einer Strömung vom Kanal 6 in die Gewindebohrung 3 wird das Rückschlagventil 17, 34 aufgedrückt. Es erfolgt keine nennenswerte Drosselung. In der umgekehrten Strömungsrichtung wird das Rückschlagventil 17, 34 verschlossen und das Druckmittel gezwungen, durch den Stichkanal 36a zunächst in die Ringnut 9 zu strömen, und dann zwischen den im Eingriff stehenden Gewinden des Drosselgewindeabschnittes 32 und de; Innengewindes 4 der Gewindebohrung zu strömen, ehe es in der Ringnut 10 gesammelt wird und in den Kanal 6 gelangt. Die Drosselwirkung läßt sich auch hier wederum durch Verschrauben der Drosselschraube 30 einstellen.
  • Aus Fig. 3 geht eine Drosselschraube 40 hervor, die in eine Gewindebohrung 43 mit einem Innengewinde 44 eingeschraubt ist.
  • Der Kanal 6 zweigt von der Gewindebohrung 43 wiederum rechtwinkelig ab.
  • Am einschraubseitigen Ende der Drosselschraube 40 ist ein Drosselgewindeabschnitt 41 in einer dem maximalen Verstellhub H der Drosselschraube 40 entsprechenden Länge ausgebildet. An diesen schließt sich über eine Ringnut 49 ein Haltegewindeabschnitt 42 an, der bis zum aus der Gewindebohrung43 ragenden Ende der Drosselschraube 40 führt. In der Gewindebohrung 43 ist eine Ringkammer 45 ausgebildet, deren Länge ebenfalls annähernd dem maximalen Verstellhub H entspricht. Die Ringkammer 45 beginnt in der Höhe des Kanals 6 und erstreckt sich in die Gewindebohrung 43 hinein. Eine Durchgangsleitung 46 ist als Stufenbohrung ausgebildet und besitzt einen Abschnitt 46a mit größerem Durchmesser und einen Abschnitt 46b mit kleinerem Durchmesser, die wiederum durch den Ventilsitz34 für die Schließkugel 17 voneinander getrennt sind. Ein Anschlagelement 47 begrenzt die axiale Beweglichkeit der Schließkugel 17. Vom Abschnitt 46b führt ein radialer Stichkanal 48 zur Ringnut 49.
  • In der gezeigten Einschraubstellung der Drosselschraube 40 wird die maximale Drosselung einer Strömung aus der Gewindebohrung 43 zum Kanal 6 bewirkt. Das anstehende Druckmittel verschließt das Rückschlae)rsntil 17, 34 und ist gezwungen, zwischen den im Eingriff stehenden Gewinden des Drosselgewindeabschnittes 41 und des Innengewindes 44 durchzuströmen, ehe es in die Ringnut 49 und die Ringkammer 45 gelangt, von wo es ungehindert in den Kanal 6 abströmen kann. Bei einer Strömung in er umgekehrten Richtung gelangt das Druckmittel aus der Ringkammer 45 in den Stichkanal 48 und über den Abschnitt 46b bei auf gedrücktem Rückschlagventil 46, 17 in den Abschnitt 46a und von diesem weiter in die Gewindebohrung 43.
  • Wenn die Drossel schraube 40 weiter aus der Gewindebohrung 43 herausgeschraubt wird, verkürzt sich die Länge, mit der der Drosselgewindeabschnitt 41 mit dem Innengewinde 44 der Gewindebohrung 43 in Eingriff steht. Dementsprechend wird auch die Drosselwirkung abgeschwächt. Der Haltegewindeabschnitt 42 steht unabhängig von der jeweiligen Einschraubtiefe der Drosselschraube 40 mit dem Innengewinde 44 über eine Länge in Eingriff, die dem Tiefenabstand T des Kanals von der Oberfläche und annähernd dem maximalen Verstellhub H der Drosselschraube gleich ist.
  • Allen beschriebenen Ausführungsformen ist der Vorteil gemeinsam, daß sich eine sehr feinfühlige Drosselung in der jeweils gewünschten Strömungsrichtung erzielen läßt. Ferner braucht ds Kanal 6 nur in einer Tiefe T unterhalb der Oberfläche des Gehäuses angeordnet zu werden, die dem maximalen Verstellhub der Drosselschraube annähernd entspricht. Dies ist dann besonders wichtig, wenn nur wenig Platz vorhanden ist, wie dies in Zylinderwänden od.dgl. häufig der Fall ist.
  • Sofern die Drosselschraube 40 gemäß Fig. 3 auf eine Drosselung in der zu Fig. 3 entgegengesetzten Strömungsrichtung ausgelegt werden soll, braucht nur die Durchgangsleitung in der in Fig. 1 erläuterten Weise ausgebildet zu werden.
  • Lee e e

Claims (9)

  1. Drosselschraube in einer Gewindebohrung P a t e n t a n s p r ü c h e Oi In eine Gewindebohrung eingeschraubte, ein Außengewinde aufweisende Drosselschraube zum einstellbaren Drosseln einer Druckmittel strömung zwischen der Gewindebohrung und zumindest einem von dieser abzweigenden Kanal, wobei eine Durchgangsleitung von der Gewindebohrung zum Kanal vorgesehen ist, in der ein in einer Strömungsrichtung sperrendes Rückschlagventil angeordnet ist, das in der Sperrstellung eine gedrosselte Drucknittelströmung zwischen den im Eingriff stehenden Gewinden der Drossel schraube und der Gewindebohrung erzwingt, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß das Außengewinde in einen Drosselgewindeabschnitt (8, 32, 41) und in einen Haltegewindeabschnitt (7, 31, 42) von einer zumindest dem maximalen Verstellhub (H) der Drosselschraube (1, 30, 40) entsprechenden Länge unterteilt ist, daß die das Rückschlagventil (16, 17) enthaltende Durchgangsleitung in der Drosselschraube ausgebildet ist und den Drosselgewindeabschnitt (8, 32, 41) umgeht, und daß in der Gewindebohrung (3, 43) eine aufgeweitete und mit dem Kanal (6) in ungedrosselter Verbindung stehende Ringkammer (5, 45) ausgebildet ist, die an ihrem dem einschraubseitigen Ende der Drossel schraube zugewandten Ende vom Drosselgewindeabschnitt (8, 32, 41) begrenzt wird und sich wenigstens über die Länge des maximalen Verstellhubes (H) erstreckt, wobei die Durchgangsleitung in jeder Drosselstellung in die Ringkammer mündet.
  2. 2. In eine Gewindebohrung eingeschraubte Drosselschraube nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Haltegewindeabschnitt (7, 31) am einschraubseitigen Ende und der Drosselgewindeabschnitt (8, 32) daran anschließend angeordnet ist, daß die Ringkammer (5)-sich von dem in einer dem maximalen Verstellhub (H) entsprechenden Giefe (g) in die Gewindebohrung (3: einmündenden Kanal (6) bis zum einschraubseitigen Ende er Gewindebohrung erstreckt, daß die Durchgangsleitung aus einer vom einschraubseitigen Ende der Drosselschraube susgehenden, axialen Stufenbohrung (15, 33) besteht, und daß an den Enden des Drosselgewindeabschnittes (8, 32) jeweils mindestens ein radialer Stichkanal (22, 21; 36a, 35) vom Außenumfang der Drosselschraube in die Stufenbohrung geführt ist.
  3. 3. In eine Gewindebohrung eingeschraubte Drosselschraube nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Drosselgewindeabschnitt (41) am einschraubseitigen Ende und der Haltegewindeabschnitt (42) daran anschließend angeordnet ist, daß die Ringkammer (45) sich von dem einmündenden Kanal (6) ausgehend in Einschraubrichtung erstreckt, und daß die Durchgangsleitung (46) aus einer vom einschraubseitigen Ende der Drosselschraube (40) ausgehenden Stufenbohrung besteht, von der ein zwischen dem Drosselgewindeabschnitt (41) und dem Haltegewindeabschnitt (42) mündender radialer Stichkanal (48) herausgeführt ist.
  4. 4. In eine Gewindebohrung eingeschraubte Drosselschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß der Drosselgewindeabschnitt (8, 32, 41)vom Haltegewindeab schnitt (7, 31, 45) durch eine umlaufende Ringnut (9, 49) getrennt ist, in welche der Stichkanal mündet.
  5. 5. In eine Gewindebohrung eingeschraubte Drosselschraube nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß der Drosselgewindeabschnitt (8, 32) an beiden Enden durch je eine umlaufende Ringnut (10, 9) im Außenumfang der Drosselschraube begrenzt wird, und daß die Stichkanäle (21, 22, 35, 36) in die Ringnuten einmünden.
  6. 6. In eine Gewindebohrung eingeschraubte Drosselschraube nach einem der Ansprüche 1, 2 und 5, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß das Rückschlagventil (17, 16, 17, 34) zwischen den Stichkanälen (21, 22, 36, 35) in der Stufenbohrung angeordnet ist.
  7. 7. In eine Gewindebohrung eingeschraubte Drosselschraube nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß die Stufenbohrung (15, 32, 46) einen kegeligen Ventilsitz (16, 34) bildet, dem im größerquerschnittigen Abschnitt (15a, 33a, 46a) der Stufenbohrung eine axial bewegliche Schiießkugel (17) zugeordnet ist.
  8. 8. In eine Gewindebohrung eingeschraubte Drosselschraube nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß in den jeweils größerquerschnittigen Abschnitt (15a, 33a, 46a) der Stufenbohrung ein Anschlagelement (18, 37, 47) für die Schließkugel (17) eingesetzt ist.
  9. 9. In eine Gewindebohrung eingeschraubte Drosselschraube nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h - -n e t , daß die Drosselschraube (30) zur Ausbildung des Stichkanals (36a) eine die Stufenbohrung (33) schneidende, durchgehende Querbohrung (36) aufweist, in deren einer Hälfte (36b) das Anschlagelement (37) für die Schließkugel (17) festgelegt ist.
DE19803006994 1980-02-25 1980-02-25 Drosselschraube in einer gewindebohrung Granted DE3006994A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19803006994 DE3006994A1 (de) 1980-02-25 1980-02-25 Drosselschraube in einer gewindebohrung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19803006994 DE3006994A1 (de) 1980-02-25 1980-02-25 Drosselschraube in einer gewindebohrung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3006994A1 true DE3006994A1 (de) 1981-09-10
DE3006994C2 DE3006994C2 (de) 1987-08-20

Family

ID=6095492

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19803006994 Granted DE3006994A1 (de) 1980-02-25 1980-02-25 Drosselschraube in einer gewindebohrung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3006994A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006014476B3 (de) * 2006-03-29 2007-07-19 Tönnies, Jan Implantierbare Infusionspumpe mit einer Drossel
WO2022207733A1 (de) * 2021-03-31 2022-10-06 Samson Aktiengesellschaft Einstellbares drosselelement

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2532019A (en) * 1949-04-15 1950-11-28 Standard Refrigeration Company Pressure reducing device for refrigerating apparatus
DE3215696A1 (de) * 1982-04-27 1983-10-27 Herion-Werke Kg, 7012 Fellbach Drosselrueckschlagventil

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2532019A (en) * 1949-04-15 1950-11-28 Standard Refrigeration Company Pressure reducing device for refrigerating apparatus
DE3215696A1 (de) * 1982-04-27 1983-10-27 Herion-Werke Kg, 7012 Fellbach Drosselrueckschlagventil

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Drckschrift 7050, Heilmeier & Weilheim, Juni 1979, "Drosselschraube" QR" *

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006014476B3 (de) * 2006-03-29 2007-07-19 Tönnies, Jan Implantierbare Infusionspumpe mit einer Drossel
WO2022207733A1 (de) * 2021-03-31 2022-10-06 Samson Aktiengesellschaft Einstellbares drosselelement

Also Published As

Publication number Publication date
DE3006994C2 (de) 1987-08-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0634577B1 (de) 2-Wege-Einbauventil als Sitzventil
DE4327825C2 (de) Drosselrückschlagelement
DE3101079C2 (de)
DE202007009174U1 (de) Regulierventil
EP2134992B1 (de) Regulierventil
EP0757742B1 (de) Selbsttätiger türschliesser und verfahren zur montage desselben
DE3508986C2 (de)
DE10023388A1 (de) Hydraulisches Gerät
DE2449443C3 (de) Umkehrbar in eine Bohrung eines Modulblocks einsetzbares Rückschlagventil
DE3006994A1 (de) Drosselschraube in einer gewindebohrung
DE3149177A1 (de) "geschmierter drehkolbenschieber"
DE3332363A1 (de) Schieberventil
DE4417293C2 (de) Proportional-Druckregelventil
DE4307265C1 (de) Vorrichtung zur Endlagendämpfung eines Kolbens in Druckflüssigkeitszylindern
DE3135098A1 (de) Ventilaufbau, umfassend ein pumpensteuer- bzw. -regelventil und eine entlastungsanordnung
DE3532591A1 (de) Hydraulische vorrichtung, insbesondere 2-wege-proportionaldrosselventil
EP0387524B1 (de) 2-Wege-Stromventil
EP0743460A1 (de) Elektrohydraulisches Hubmodul
EP0306632B1 (de) Schaltventil mit hydraulischer Selbsthaltung
EP1306561A2 (de) Druckmittelzylinder mit einer Einrichtung zur Verstellung des Kolbenhubs
DE2462809C2 (de) Hydraulisches Bauelement mit eingebautem Rückschlagventil
AT521518B1 (de) Längenverstellbares Pleuel mit Ausnehmung
DE8801894U1 (de) Türschließer mit einer hydraulischen Feststellvorrichtung
EP0746713B1 (de) Hydraulisches einsatzventil
AT389353B (de) Stroemungsregelventil

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee