DE3006711A1 - Verfahren und vorrichtung zum spiegel-finishen eines werkstuecks - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum spiegel-finishen eines werkstuecksInfo
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Description
HOFFMANN · EITjLjU & FAIiTNER 1 Π Π fi 7 1
PATENTANWÄLTE £ U U Q / i I
DR. ING. E. HOFFMANN (1930-197Ä) · D I PL.-I N G. W. EITLE · D R. RER. NAT. K. H O FFMAN N · D I PL.-I N G. W. LEH N
DIPL.-ING. K. FDCHSLE · DR. RER. NAT. B. HANSEN ARABELLASTRASSE 4 (STERN HAUS) · D-8000 MO NCH EN 81 · TELEFON (089) 911087 . TELEX 05-29619 (PATH E)
33 124 p/wa
HITACHI SHIPBUILDING & ENGINEERING CO. LTD., OSAKA / JAPAN
Verfahren und Vorrichtung zum Spiegel-Finishen eines Werkstücks
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Spiegel-Finishen eines Werkstücks. Unter dem
Begriff "Spiegel-Finishen" versteht man das Hochglanzpolieren, die Feinstbearbeitung oder auch das Mikrofinishen
der Oberfläche eines Werkstücks zur Erzielung einer ausgezeichneten Rundheit eines zylindrischen Werkstückes
bzw. einer ausgezeichneten Oberflächenrauhigkeit.
Auf herkömmliche Weise hat man die Aussen- oder Innenfläche
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eines zylindrischen Werkstückes aus rostfreiem Stahl, aus unlegiertem Kohlenstoffstahl, aus Nicht-Eisenmetall usw.,
entsprechend einem Dreh- oder Schleifverfahren unter Verwendung einer Hochgenauigkeitsdrehbank oder einer Hochgenauigkeitsschleifmaschine
unter Verwendung von Diamantwerkzeugen spiegelpoliert. Entsprechend einem solchen Verfahren
war jedoch die von den Werkzeugen von einem Werkstück zu beseitigende Metallmenge extrem klein und die Poliergeschwindigkeit
daher sehr gering. Da weiterhin das Durchbiegen des Maschinenwerkzeughauptkörpers oder die thermische
Verformung des Werkstückes einen unmittelbaren Einfluss auf die Bearbeitungsgenauigkeit hatte, war es erforderlich,
in einem vorbestimmten Umfang besondere Massregeln vorzusehen, um die geforderte Bearbeitungsgenauigkeit
aufrecht zu erhalten. Unter diesem Gesichtspunkt waren die herkömmlichen Verfahren insbesondere für das
Spiegelpolieren grosser zylindrischer Werkstücke nicht geeignet.
Derartig gross dimensionierte zylindrische Werkstücke hat man daher herkömmlich mit einem Handpolierwerkzeug poliert.
Unter einem solchen Verfahren leidet nicht nur die Bearbeitungswirksamkeit. Darüber hinaus ist es sehr schwierig,
eine sauber gefinishte Oberfläche mit hoher Genauigkeit zu erzielen und einen Polyiervorgang unter Aufwendung geringer
Kosten durchzuführen.
Es wurde bereits ein elektrolytisches Polieren vorgeschlagen. Da jedoch das übliche elektrolytisehe Polieren als
Elektrolyt eine starke Säure erforderte, war die Bearbeitungswirksamkeit gering. Darüber hinaus waren mechanische
Vorbereitungen erforderlich.
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Es wurde ebenso ein Verfahren vorgeschlagen, entsprechend
dem ein wasserdurchlässiges Schleifmittel in einem Spalt vorgesehen wurde und ein Elektrolyt in den Spalt eingegeben
wurde, welcher zwischen den Arbeitselektroden und der zu behandelnden Aussenflache eines zylindrischen Werkstücks
besteht. Bei diesem Verfahren wurde das zylindrische Werkstück gedreht und dem Spalt zwischen den Arbeitselektroden
und dem zylindrischen Werkstück zur Erzeugung eines anodischen Passivfilms auf der zu behandelnden Oberfläche ein
Gleichstrom oder eine pulsierende Spannung aufgebracht. Dabei wurden die vorstehenden Teile der zu behandelnden Oberfläche
durch Schleifen bzw. durch einen abrasiven Vorgang und ein elektrolytisches Abseigern beseitigt. Wenn entsprechend
einem derartigen Verfahren gearbeitet wurde, nahm jedoch die Wirksamkeit des Finishens des Schleifmittels
im Laufe der Zeit erheblich ab. Daraus resultierte in einem unzureichenden Umfang die Feinstbearbeitung der zu behandelnden
Oberflächen. Daher wurde es vorgeschlagen, das verwendete Schleifmittel durch ein neues zu ersetzen und hierfür
den FeinstbearbeitungsVorgang zu unterbrechen. In
solch einem Fall erhöhte sich jedoch infolge der Erneuerung des Schleifmittels die Feinstbearbeitungskraft nach dem Wiederaufnehmen
der Feinstbearbeitung im Gegensatz zu der Feinstbearbeitung kurz vor der Unterbrechung. Dadurch ergaben
sich auf der zu behandelnden Oberfläche übermässige Schleifriefen, wodurch es unmöglich war, eine gleichmässig
feinstbearbeitete Oberfläche zu erzielen. Ausserdem wurde die Bearbeitungswirksamkeit herabgesetzt.
Durch Anwendung der bekannten Verfahren betrug die minimalst
erreichbare Oberflächenrauhigkeit 0,2 bis 0,3 umRmax
Es war daher schwierig, eine gleichmässige Oberfläche mit
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— Q _
einer Oberflächenrauhigkeit von 0,1 umRmax oder weniger
zu erzielen. Ebenso war es unmöglich, eine Rundheit eines zylindrischen We:
ger zu erzielen.
ger zu erzielen.
zylindrischen Werkstücks von einigen wenigen um oder weni-
Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Spiegel-Finishen, d.h. zur Feinstbearbeitung
eines zylindrischen Werkstückes zu schaffen, entsprechend dem das anodische Abseigern durch auf das Metall der zu behandelnden
Oberfläche einwirkende Elektrolyse mit einem Abtragungsvorgang kombiniert ist, durch den der auf der zu
behandelnden Oberfläche ausgebildete anodische Passivfilm mechanisch abgetragen und beseitigt wurde, indem abrasive
Mittel, wie Schleifmittel, verwendet werden.
Derartige Schleifmittel sind beispielsweise Schleiftücher,
Schleifkörner oder Schwabbelkörper. Weiterhin besteht die
Aufgabe der Erfindung darin, eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen, bei dem der Umfang der
Feinstbearbeitung des Werkstücks nicht infolge der Beeinträchtigung und Verschlechterung des Schleifmittels abnimmt
und es ausserdem nicht erforderlich ist, den Feinstbearbeitungsvorgang
zum Auswechseln des Schleifmittels zu unterbrechen, so dass eine gleichförmige Feinstbearbeitung
mit hoher Wirksamkeit und geringen Kosten durchführbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass
ein Elektrolyt in einem passiven Zustand verwendet wird, dass eine elektrolytische Spannung im Bereich von einigen
Volt bis ungefähr 15V verwendet wird, dass die Dichte des elektrolytischen Stromes ungefähr 10 A/cm oder weniger
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beträgt, dass das Schleifmittel wasserdurchlässig ist, dass die Anpresskraft des Schleifmittels an die zu behandelnde
Oberfläche 0,5 kgf/cmz oder mehr beträgt, dass die Schleifgeschwindigkeit des Schleifmittels 2 m/sek.
oder mehr beträgt, und dass der Zyklus während dem ein Abschnitt der zu behandelnden Fläche der Arbeitselektrode
ausgesetzt ist, im Bereich von 20 bis 200 ms liegt.
Durch das erfindungsgemässe Verfahren werden vorzugsweise
die vorstehenden Teile der zu behandelnden Oberfläche elektrolytisch aus- bzw. abgeseigert und dann abgetragen,
wodurch die Aussenflache oder die Innenfläche von zylindrischen Werkstücken zuverlässig, leicht und
sehr wirksam spiegelpoliert werden können, um so eine Oberflächenrauhigkeit von ungefähr 0,1 umRmax oder weniger
und eine Rundheit der zylindrischen Werkstücke von einigen wenigen um zu erzielen.
Weiterhin wird die Aufgabe erfindungsgemäss durch eine in
den Ansprüchen gekennzeichnete Vorrichtung gelöst, mit der ein kontinuierliches Langzeit-Spiegel-Finishen oder
Spiegelpolieren mit einer verbesserten Bearbeitungswirksamkeit vorgenommen werden kann, indem ein Schleifmittelfördermechanismus,
ein Wirbelmechanismus für die Bewegung der Schleifköpfe relativ zur zu schleifenden Oberfläche
und ein Bewegungsmechanismus zur Axialbewegung der Schleifköpfe relativ zur zu bearbeitenden Oberfläche vorgesehen
sind.
Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand der in den Zeichnungen rein schematisch dargestellten
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt:
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Fig. 1 eine Teilschnittansicht eines ersten Beispiels
eines Werkzeugs, welches im Zusammenhang mit einem erfindungsgemässen Verfahren zum Spiegel-Finishen
eines zylindrischen Werkstückes verwendet wird,
Fig. 2 eine charakteristische Kurve während der Zeit, in der das Spiegel-Finishen durchgeführt wird,
Fig. 3 eine charakteristische Kurve zur Darstellung des Verhältnisses zwischen der Oberflächenrauhigkeit
und dem Zyklus, während dem ein Teil der zu behandelnden Oberfläche den Arbeitselektroden ausgesetzt ist,
Fig. 4 eine charakteristische Kurve zur Darstellung
des Verhältnisses zwischen der Schleifgeschwindigkeit eines Schleifmittels und der Oberflächenrauhigkeit
,
Fig. 5 eine charakteristische Kurve zur Darstellung
des Verhältnisses zur Anpresskraft des Schleifmittels auf die zu behandelnde Oberfläche,
dem Spalt zwischen der zu behandelnden Oberfläche und der Elektrodenfläche und der Oberflächenrauhigkeit
,
Fig. 6 eine Teilschnittansicht eines zweiten Beispiels eines gemäss der Erfindung zu verwendenden Werkzeuges
,
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Fig. 7 eine Vorderansicht eines dritten Beispiels eines gemäss der Erfindung zu verwendenden
Werkzeuges,
Fig. 8 eine Seitenansicht des in Fig. 7 dargestellten Werkzeuges,
Fig. 9 eine charakteristische Kurve des Stromes, der in der Zeit fliesst, in der mit dem in
Fig. 7 dargestellten Werkzeug das Spiegel-Finishen durchgeführt wird,
Fig. 10 eine Vorderansicht eines vierten Beispiels eines gemäss der- Erfindung zu verwendenden
Werkzeugs,
Fig. 11 eine Vorderansicht einer ersten-Ausführungsform eines Gerätes zum erfindungsgemässen
Spiegel-Finishen eines zylindrischen Werkstücks ,
Fig. 12 eine Draufsicht auf das Gerät gemäss Fig. mit weggelassenen Teilen,
Fig. 13 eine charakteristische Kurve zur Darstellung des Verhältnisses zwischen der Finish-Zeit
und der Beseitigungsgeschwindigkeit, und
Fig. 14-19 Vorderansichten von sechs anderen Ausführungsformen
von Spiegel^Finish-Geräten entsprechend der Erfindung.
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Zunächst wird das erfindungsgemässe Verfahren zum Spiegel-Finishen
eines zylindrischen Werkstückes beschrieben.
Ein in Fig. 1 dargestelltes zylindrisches Werkstück 1 mit einer einem Spiegel-Finishen zu unterwerfenden Aussenfläche
2 ist in Richtung des Pfeiles A mittels eines geeigneten Antriebsmechanismus drehbar und ist mit der Anode
einer Energieversorgung verbunden.
Eine Arbeitselektrode 3 ist neben der Aussenfläche 2 des zylindrischen Werkstückes mit einem Abstand Ig angeordnet
und ist mit der Kathode der Energieversorgung verbunden. Die Elektrodenfläche 4 der Arbeitselektrode 3 ist mit einer
konkav gekrümmten Oberfläche versehen, deren Radius ein wenig grosser ist als der der Aussenfläche 2 des zylindrischen
Werkstückes und befindet sich gegenüber der Aussenseite 2 des zylindrischen Werkstücks 1, wobei sich zwischen
den Oberflächen ein Abstand befindet. Die Arbeitselektrode 3 ist mit einer Öffnung 5 versehen, durch die ein Elektrolyt
6 zugeführt werden kann. Die Öffnung 5 mündet in die Elektrodenfläche 4.
Zwischen der Elektrodenfläche 4 und der Aussenseite 2
des zylindrischen Werkstücks 1 befindet sich ein Schleifmittel 7 mit Wasserdurchlässigkeitseigenschaften und
elektrischen Isoliereigenschaften. Das Schleifmittel 7 kann als Schleiftuch, als Schwabbelkissen oder als Schleifkörner
alleine oder in geeigneter Kombination ausgebildet sein. Das Schleifmittel 7 verhindert einen Kurzschluss zwischen
dem zylindrischen Werkstück 1 und der Elektrodenfläche 4 der Arbeitselektrode 3 und hält zwischen diesen
Teilen einen elektrolytischen Spalt aufrecht. Es ist wünschenswert, dass das Schleifmittel 7 eine Dicke von 0,5 mm
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oder mehr einnimmt.
Um das Schleifmittel 7 zwischen das zylindrische Werkstück
1 und dieElektrodenflache 4 anzuordnen, kann das Schleifmittel
7 auf einen geeigneten Abschnitt der Elektrodenfläche 4 aufgebracht werden oder Schleifkörner können in das
Elektrolyt 6 gemischt werden.
Die Aussenfläche 2 des zylindrischen Werkstücks 1 wird auf eine solche Weise spiegelgefinisht, dass die Elektrodenfläche
4 der Arbeitselektrode 3 mit einem Abstand von 1 bis
2 mm der Aussenfläche 2 des zylindrischen Werkstücks 1 gegenüberliegt
und dass das Elektrolyt 6 in den Spalt zwischen der Elektrodenfläche 4 und der Aussenfläche 2 des
zylindrischen Werkstücks 1 durch die Zuführöffnung 5 der Arbeitselektrode 3 von einer äusseren Vorrichtung zum
Zuführen des Elektrolyts zugeführt wird. Das zylindrische Werkstück 1 wird dann gedreht und das Schleifmittel 7 wird
durch die Elektrodenfläche 4 gegen die Aussenfläche des zylindrischen Werkstücks 1 gepresst. Das zylindrische
Werkstück 1 und die Arbeitselektrode 3 sind mit der Anode bzw. der Kathode einer Gleichstrom-oder einer pulsierenden
elektroIytischen Energiequelle verbunden. Das zylindrische
Werkstück 1 oder die Arbeitselektrode 3 wird axial zur Arbeitselektrode 3 bzw. zum zylindrischen Werkstück
1 in axialer Richtung des zylindrischen Werkstücks 1 bewegt. Weiterhin ist dafür gesorgt, dass ein Elektrolyt in einem
passiven Zustand, wie beispielsweise 20 % Natriumnitratlösung, verwendet wird. Eine zu verwendende elektrolytische
Spannung liegt in einem Bereich von einigen wenigen Volt bis 15 V. Die Dichte eines elektrolytischen Strmes beträgt
2
ungefähr 10 A/cm oder weniger. Die Anpresskraft des
ungefähr 10 A/cm oder weniger. Die Anpresskraft des
~ 15 —
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Schleifmittels 7 auf die zu behandelnde Oberfläche beträgt 0,5 kgf/cm oder mehr. Die Schleifgeschwindigkeit
des Schleifmittels 7 beträgt 2 m/s oder mehr. Der Zyklus, während dem ein Teil der zu behandelnden Oberfläche der
Arbeitselektorde 3 gegenüberliegt, liegt in einem Bereich von 20 bis 200 ms.
Mit den zuvor erwähnten Anordnungen ist ein anodisches Abseigern durch auf dem Metall in der zu behandelnden Fläche
durchgeführte Elektrolyse mit einem Schleifen kombiniert, durch das anodische Passivfilme, die auf der zu
behandelnden Oberfläche erzeugt werden, mechanisch abgetragen und mittels des Schleifmittels beseitigt werden, so
dass vorstehende Teile der zu behandelnden Oberfläche vorzugsweise elektrolytisch abgeseigert und abgeschliffen werden,
wodurch die Aussenflache eines zylindrischen Werkstücks
leicht, zuverlässig und wirksam spiegelgefinisht werden kann, um eine Oberflächenrauhigkeit von ungefähr
0,1 umRrnax und eine Rundheit des zylindrischen Werkstückes
von wenigen um zu erzielen.
Nachfolgend wird die Erfindung weiter im einzelnen beschrieben.
Der an einem Teil der zu behandelnden Oberfläche fliessende
Strom J verändert sich in einem Bereich vom Strom J1, wenn dieser Teil der zu behandelnden Oberfläche der
Arbeitselektrode 3 gegenüberliegt, zu einem Strom J2, wenn dieser Teil der zu behandelnden Oberfläche nicht der Arbeitselektrode 3 gegenüberliegt, wie dies in Fig. 2 dargestellt
ist. Durch eine derartige Veränderung des Stromes J wird das Spiegel-Finishen wie folgt durchgeführt: Während der
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Strom J2 fliesst, wird ein anodischer Passivfilm auf dem
vorstehenden und konkaven Abschnitt des genannten Teils der zu behandelnden Fläche ausgebildet. Wenn dieser Teil
der zu behandelnden Oberfläche dann der Arbeitselektrode
3 gegenüberliegt, wird ein derartiger anodischer Passivfilm
an dem vorstehenden Teil abgeschliffen und durch das Schleifmittel 7 beseitigt. Der am vorstehenden Teil fliessende
Strom wird dann bis auf den Strom J1 verstärkt.- Der
vorstehende Teil wird vorzugsweise selektiv elektrolytisch abgeseicert. Danach werden diese Vorgänge wiederholt, so
dass nur derartig vorstehende Teile der zu behandelnden Oberfläche gefinisht werden.
Es wird nun der Zyklus T beschrieben, während dem ein Teil der zu behandelnden Oberfläche der Arbeitselektrode 3
gegenüberliegt.
Fig. 3 zeigt das Verhältnis zwischen einem derartigen Zyklus T und der Oberflächenrauhigkeit. Wie aus Fig. 3 ersichtlich
ist, beträgt der geeignete Bereich des Zyklus T zur Erzielung einer Oberflächenrauhigkeit von 0,5 umRmax oder
weniger 10 bis 600 ms. Insbesondere bei der Bedingung von T < 10 ms wird der Besextigungsbetrag der zu behandelnden
Oberfläche extrem gering, so dass eine gut behandelte Oberfläche infolge der unzureichenden Zeitperiode nicht erzielt
werden kann, die allerdings notwendig wäre, einen anodischen Passivfilm zu erzeugen. Ausserdem liegt dies an
der Streuung des Elektrolyts.
Wenn andererseits T > 600 ms beträgt, bricht der auf den
konkaven Bereichen der zu behandelnden Oberfläche erzeugte anodische Passivfilm, so dass solche konkaven Bereiche
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gleichzeitig mit dem elektrolytischen Abseigern der vorstehenden
Bereiche elektrolytisch abgeseigert werden. Daher wird bei grösserwerdendem Zyklus T die Oberflächenrauhxgkeit
verschlechtert.
Es ist ebenso aus Fig. 3 ersichtlich, dass der Zyklus T für die Erzielung einer zufriedenstellenden Oberflächenrauhxgkeit
von ungefähr 0,1 nmRmax oder weniger im Bereich von
20 bis 200 ms betragen sollte.
20 bis 200 ms betragen sollte.
Anhand der nachfolgenden Beschreibung erfolgt die Diskussion der Schleifgeschwindigkeit des Schleifmittels.
Fig. 4 zeigt das Verhältnis zwischen der Schleifgeschwindigkeit
des Schleifmittels 7 und der Oberflächenrauhxgkeit. Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, sollte die Schleifgeschwindigkeit
des Schleifmittels 2 m/s oder mehr betragen, um eine Oberflächenrauhxgkeit von 0,5 umRmax oder weniger zu erzielen.
Insbesondere wenn die Schleifgeschwindigkeit weniger
als 2 m/s beträgt, ist der Beseitigungsbetrag der zu behandelnden Oberfläche extrem klein und die Oberflächenrauhxgkeit schlecht, da der anodische Passivfilm mittels des Schleifmittels nicht in ausreichendem Masse beseitigt v/erden kann.
als 2 m/s beträgt, ist der Beseitigungsbetrag der zu behandelnden Oberfläche extrem klein und die Oberflächenrauhxgkeit schlecht, da der anodische Passivfilm mittels des Schleifmittels nicht in ausreichendem Masse beseitigt v/erden kann.
In der nachfolgenden Beschreibung erfolgt die Diskussion
der Anpresskraft des Schleifmittels 7 auf die zu behandelnde Oberfläche.
der Anpresskraft des Schleifmittels 7 auf die zu behandelnde Oberfläche.
Fig. 5 zeigt das Verhältnis zwischen der Anpresskraft P des Schleifmittels auf die zu behandelnde Oberfläche, dem Spalt
Ig zwischen der Aussenfläche 2 des zylindrischen Werkstücks 1 und der Elektrodenfläche 4 der Arbeitselektrode 3 und der
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zu erzielenden Oberflächenrauhigkeit.
Die Anpresskraft P des Schleifmittels 7 hängt vom Spalt Ig ab. Die in Fig. 5 ersichtliche unterbrochene Linie zeigt
die Anpresskraft P des Schleifmittels 7 mit einer Dicke von 5 mm.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, wird die Anpresskraft P grosser, wenn der Spalt Ig abnimmt. Ebenso ist aus den in
Fig. 5 ausgezogenen Linien ersichtlich, dass die Oberflächenrauhigkeit von der Anpresskraft P des Schleifmittels 7
abhängt.
Es ist festzustellen, dass derartige Daten unter Bedingungen erzielt wurden, entsprechend denen das zylindrische
Werkstück einen Durchmesser von 20 bis 100 und eine Länge von 500 mm hat. Dabei betrug die anfängliche Oberflächenrauhigkeit
25 umRmax oder weniger. Die seitliche Abweichung des zylindrischen Werkstücks infolge der Drehbewegung betrug
von 0,01 bis 0,04 mm. Die Arbeitselektrode 3 hatte eine Breite von 40 mm und eine Höhe von 15 bis 60 mm, je nach
der Dimension des zylindrischen Werkstücks, und eine Fläche
2
von 7 bis 26 cm . Die elektrolytische Spannung betrug 9 V, der elektrolytische Strom 10 bis 50 A. Als Elektrolyt wurde eine 20 %-ige Natriumnitratlösung verwendet. Das zylindrische Werkstück wurde mit einer Drehzahl von 500 Upm gedreht. Die Geschwindigkeit der Relativbewegung der Arbeitselektrode relativ zum zylindrischen Werkstück und in dessen Axialrichtung betrug V1 " 12 mm/min, bzw. V2 = 4 mm/min.
von 7 bis 26 cm . Die elektrolytische Spannung betrug 9 V, der elektrolytische Strom 10 bis 50 A. Als Elektrolyt wurde eine 20 %-ige Natriumnitratlösung verwendet. Das zylindrische Werkstück wurde mit einer Drehzahl von 500 Upm gedreht. Die Geschwindigkeit der Relativbewegung der Arbeitselektrode relativ zum zylindrischen Werkstück und in dessen Axialrichtung betrug V1 " 12 mm/min, bzw. V2 = 4 mm/min.
Aus Fig. 5 ist ersichtlich, dass eine bessere Oberflächenrauhigkeit
erzielt wird, wenn die Anpresskraft P des
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Schleifmittels grosser wird. Sowohl bei der Geschwindigkeit
V1 =5 12 mm/min und V2 = 4 mm/min, wurde eine Oberflächenrauhigkeit
von 0,05 bis 0,1UmRnIaX bei P = 0,5 kgf/cm^ oder
mehr erzielt.
Wenn im Gegensatz dazu die Anpresskraft P des Schleifmittels kleiner wird als 0,5 kgf/cm , wird die Oberflächenrauhigkeit
rapide schlechter. Solch ein Phänomen ist bemerkenswert, wenn die Fördergeschwindigkeit V der Arbeitselektrode
grosser wird.
Aus dem Verhältnis zwischen der Anpresskraft P des Schleifmittels und dem Spalt Ig zwischen der Aussenfläche 2 des
zylindrischen WErkstücks 1 und der Elektrodenfläche 4 der Arbeitselektrode 3 entsprechend Fig. 5 ist verständlich,
dass Ig 1,8 mm ist, wenn P = 0,5 kgf/cm^ ist, und dass Ig
ο
1,4 mm beträgt, wenn P = 1 kgf/cm ist. Insbesondere kann Ig in einem relativ grossen Bereich liegen, vorausgesetzt, dass die Anpresskraft P des Schleifmittels der Bedingung genügt, entsprechend der eine stabile Oberflächenrauhigkeit von ungefähr 0,1 umRmax (P > 0,5 kgf/cm ) erzielt werden kann. Daher kann die Genauigkeit der Anordnung der Arbeitselektrode 3 bei ungefähr 0,1 mm liegen.
1,4 mm beträgt, wenn P = 1 kgf/cm ist. Insbesondere kann Ig in einem relativ grossen Bereich liegen, vorausgesetzt, dass die Anpresskraft P des Schleifmittels der Bedingung genügt, entsprechend der eine stabile Oberflächenrauhigkeit von ungefähr 0,1 umRmax (P > 0,5 kgf/cm ) erzielt werden kann. Daher kann die Genauigkeit der Anordnung der Arbeitselektrode 3 bei ungefähr 0,1 mm liegen.
Wenn andererseits in Fig. 1 die Durchbiegung des zylindrischen Werkstücks 1 grosser ist oder die Rundheit des zylindrischen
Werkstückes schlecht ist, wird der Spalt Ig zwischen der Aussenfläche 2 des zylindrischen Werkstücks 1 undder
Elektrodenfläche 4 der Arbeitselektrode 3 gross, so dass
sowohl die Anpresskraft des Schleifmittels 7 als auch der
elektrolytische Strom abnimmt.
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Wenn dagegen der Spalt Ig zwischen der Aussenflache 2 des
zylindrischen Werkstücks 1 und der Elektrodenfläche 4
kleiner wird, werden sowohl die Anpresskraft des Schleifmittels 7 als auch der elektrolytische Strom hinsichtlich
einer Beschleunigung des Schleifens verstärkt, wodurch die Form des zylindrischen Werkstücks modifiziert werden
kann.
Die nachfolgende Beschreibung betrifft die Diskussion der
Ergebnisse eines gemäss der Erfindung durchgeführten Versuchs.
Ein zylindrisches Werkstück wurde unter Zugrundelegung folgender Bedingungen spiegelgefinisht. Das zylindrische
Werkstück hatte einen Durchmesser von 30 mm und eine Länge von 400 mm. Die anfängliche Oberflächenrauhigkeit betrug
20 umRmax oder weniger, die anfängliche Rundheit des Werkstücks
betrug 4 bis 7 um. Die Durchbiegung des zylindrischen Werkstücks infolge der Drehung betrug 0,01 bis 0,04 mm.
Die Arbeitselektrode hatte eine Breite-von 40 mm, eine
Höhe von 20 mm, eine Kathodenfläche von 8,4 cm^ und eine
Elektrodenfläche von 16,5 itimR. Die elektrolytische Spannung
betrug 9 V und der elektrolytische Strom hatte eine Stärke von 14 A. Als Elektrolyt wurde eine 20 %-ige Natriumnitratlösung
verwendet. Die Anpresskraft des Schleifmittels betrug ungefähr 1 kgf/cm2. Das zylindrische Werkstück
wurde mit einer Drehzahl von ungeführ 500 üpm gedreht und
die Fördergeschwindigkert der Arbeitselektrode relativ zum Werkstück betrug ungefähr 8 mm/min. Unter diesen Bedingungen
erhielt das zylindrische Werkstück nach dem Spiegel-Finishen eine Oberflächenrauhigkeit von 0,05 bis 0,1 umRmax
und eine Rundheit von 1,5 bis 3 um mit einer Durchmesserabnähme
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des zylindrischen Werkstücks von OfO4 bis 0,06 mm. Aus
dem Vorstehenden ergibt sich, dass es möglich ist, eine spiegelgefinishte Oberfläche mit einer Oberflächenrauhigkeit
von 0,05 bis 0,1 umRmax und einer Rundheit im umBereich erzielbar ist, obwohl das zylindrische Werkstück
bei der Rotation eine Durchbiegung im Bereich von 10 bis 40 um erfährt. Weiterhin iät von dem Umfang der Abnahme
des Werkstückdurchmessers verständlich, dass nur die vorstehenden Teile der zu behandelnden Oberfläche des zylindrischen
Werkstücks beseitigt werden, um eine glatte spiegelgefinishte Oberfläche zu schaffen.
Die nachfolgende Beschreibung betrifft die Diskussion eines zweiten Beispiels eines gemäss der Erfindung verwendeten
Werkzeuges unter Bezugnahme auf Fig. 6.
In Fig. 6 sind Teile, die mit denen der Ausführungsform gemäss Fig. 1 übereinstimmen, mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Bei diesem Beispiel ist eine Arbeitselektrode 3 nicht mit einer Elektrolyt-Versorgungsöffnung versehen, wie beim
in Fig. 1 dargestellten Beispiel. Ein Elektrolyt 6 kann in den Spalt zwischen der Aussenfläche 2 des zylindrischen
Werkstückes 1 und der Elektrodenfläche 4 der Arbeitselektrode 3 mittels einer Düse 8 eingebracht werden, welche unabhängig
von der Arbeitselektrode 3 ausgebildet ist. Wie beim in Fig. 1 dargestellten Fall wird bei diesem Beispiel die
Aussenfläche 2 des zylindrischen Werkstückes 1 durch Elektrolyse in Kombination mit einem Schleifen spiegelgefinisht.
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In der nachfolgenden Beschreibung erfolgt die Diskussion eines dritten Beispiels eines gemäss der Erfindung verwendeten
Werkzeugs unter Bezugnahme auf Fig. 7 und 8.
Auch bei dem in Fig. 7 dargestellten Werkzeug sind Teile, die mit der Ausfuhrungsform gemäss Fig. 1 übereinstimmen,
mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Bei diesem Beispiel wird eine Zusatzelektrode 9 ergänzend zu einer Arbeitselektrode 3 entsprechend Fig. 1 dem Werkstück
zugeordnet. Zwischen der Elektrodenfläche 10 dieser Zusatzelektrode 9 und der Aussenfläche 2 des zylindrischen
Werkstücks 1 befindet sich kein Schleifmittel. Diese Zusatzelektrode
9 ist gegenüber der Aussenfläche 2 des zylindrischen Werkstücks 1 mit einem Abstand von 1 bis 2 mm
angeordnet und steht mit der Arbeitselektrode 3 durch eine einheitliche Konstruktion in Verbindung. Beide Elektroden
9 und 3 werden in Axialrichtung des zylindrischen Werkstücks 1 relativ zu diesem bewegt. An die Zusatzelektrode
9 ist eine Spannung angelegt, welche geringer ist als die an die Arbeitselektrode 3 angelegte Spannung.
Wenn ein Abschnitt der Aussenfläche 2 des zylindrischen Werkstücks 1 auf die Zusatzelektrode 9 gerichtet ist,
fliesst zu diesem Abschnitt ein Strom J2 entsprechend der
Darstellung in Fig. 9. Dadurch wird ein anodischer Passivfilm auf den konkaven und vorstehenden Teilen der zu behandelnden
Oberfläche erzeugt und zwar in der Nähe des genannten Abschnitts. Wenn das zylindrische Werkstück 1
dann gedreht wird, so dass dieser genannte Abschnitt der zu behandelnden Oberfläche auf die Arbeitselektrode 3
zu gerichtet ist, wird der auf den vorstehenden Teilen
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erzeugte anodische Passivfilm abgeschliffen und durch das Schleifmittel beseitigt. Der in diesem Bereich fliessende
Strom wird erhöht und erreicht den Wert J1. Daher werden vorzugsweise und selektiv die vorstehenden Teile
der zu behandelnden Oberfläche einer elektrolytischen Wirkung unterzogen und abgeseigert. Die Wiederholung derartiger
Vorgänge erlaubt das ausschliessliche Spiegel-Finishen der vorstehenden Teile der zu behandelnden Oberfläche
.
Allgemein gesprochen beträgt die Dichte eines elektrolytischen Stromes zur Erzeugung eines anodischen Passiv-
2
films O,1 A/cm oder weniger.
films O,1 A/cm oder weniger.
Die nachfolgende Beschreibung betrifft die Diskussion des Ergebnisses eines unter Verwendung des Werkzeuges gemäss
Fig. 7 durchgeführten Versuches.
Dem Versuch lagen folgende Bedingungen zugrunde. Die Arbeitselektrode 3 war eine Küpferelektrode mit einer Breite von
40 mm, einer Höhe von 20 mm und einer Elektrodenfläche mit einem Radius von 16 mmR. Die Schleifkörner mit einer Grosse von
# 600.bis #800 (600 entspricht 26 bis 31 um, 800 entspricht
18 bis 22 um) wurden dem Schleifmittel 7 und dem Elektrolyt
6, d.h. einer 20 %-igen Natriumnitratlösung, zugegeben. Es wurde eine Gleichspannung von 6 bis 9 V angelegt. Dem
Spalt zwischen der Arbeitselektrode 3 und dem gedrehten zylindrischen Werkstück 1 wurde ein Elektrolyt 6 zugegeben.
Dann erreichte der Strom, welcher im Bereich der zu behandelnden Oberfläche, die auf die Arbeitselektrode 3 gerichtet
ist, fliesst, einen Wert von J1. Der Leckstrom J2, welcher an dem Bereich der zu behandelnden Oberfläche fliesst,
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die nicht der Arbeitselektrode 3 gegenüberliegt, erzeugt
in diesem Bereich der Oberfläche einen anodischen Passivfilm.
Wenn dementsprechend das zylindrische Werkstück 1 einen
relativ kleinen Durchmesser hat und das Elektrolyt 6 in ausreichendem Masse auf die zu behandelnde Oberfläche aufgebracht
wird, ist es nicht immer notwendig, die Zusatzelektrode 9 anzuordnen.
Das in Fig. 7 dargestellte Beispiel zeigt ein zylindrisches Werkstück mit einem relativ kleinen Durchmesser, welches
jedoch für die Verwendung eines gross bemessenen zylindrischen Werkstückes geeignet ist. Die Anordnung einer Vielzahl
von Arbeitselektroden 3 und einer Vielzahl von Zusatzelektroden 9 ist in Fig. 10 dargestellt. Der Zyklus
liegt dabei in einem Bereich von 20 bis 200 ms, so dass ■durch diese Anordnung ein wirkungsvolleres Spiegel-Finishen
erfolgen kann.
Die nachfolgende Beschreibung betrifft die Diskussion eines Gerätes zum Spiegel-Finishen eines zylindrischen
Werkstückes entsprechend der Erfindung.
Zunächst erfolgt die Beschreibung einer ersten Ausführungsform eines derartigen Gerätes, welches in Fig. 11 und 12
dargestellt ist, im einzelnen.
In Fig. 11 und 12 hat ein zylindrisches Werkstück 11 eine
Aussenflache 12, die sich in Richtung des Pfeiles A dreht.
Eine auf einem Grundgestellt 13 befestigte Arbeitselektrode
14 ist mit einer Elektrodenfläche 15 versehen, die eine
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konkav gekrümmte Oberfläche hat, deren Radius ein wenig grosser ist als der der Aussenflache 12 des zylindrischen
Werkstücks 11. Diese Elektrodenfläche 15 ist in der Nähe
des zylindrischen Werkstücks 11 angeordnet. Führungsrollen
16 sind an beiden Seiten der beiden Enden der Elektrodenfläche 15 und an geeigneten Stellen der Arbeitselektrode
14 angeordnet. Zwei Stützständer 17 sind an geeigneten Stellen einer im Grundgestell 13 ausgebildeten Nut 18
befestigt. Zwei Stützstangen 19 sind zwischen den Stützständern 17 montiert.
Ein Schlitten 20 ist bewegbar auf den Stützstangen 19 aufgesetzt. Zwischen dem Schlitten 20 und einem Stützständer
17 sind Federn 21 angeordnet, die in Fig. 1 nach rechts auf den Schlitten 20 eine Federkraft aufbringen.
Eine Spannrolle 22 ist drehbar auf dem Schlitten 20 angebracht.
Ausserdem ist eine Haspel 23 vorgesehen, auf die ein bandförmiges
Schleifmittel 24 aufgewickelt ist. In Richtung des Pfeiles B wird mittels eines Antriebsmechanismus
eine Aufwickelrolle 25 gedreht. Das von der Haspel 23 abgezogene Schleifmittel 24 wird zum Spalt zwischen dem
zylindrischen Werkstück 12 und der Elektrodenfläche 15 der Arbeitselektrode 14 geführt und verläuft dabei über die
Spannrolle 22 und die jeweiligen Führungsrollen 16. Das so geführte Schleifmittel 24 steht in Gleitberührung
mit der Aussenflache 12 des zylindrischen Werkstücks 11
und wird durch die Elektrodenfläche 15 gegen diese Aussenflache
gedrückt. Dann wird das Schleifmittel 24 von der Aufwickelrolle 25 aufgenommen. Hier ist festzustellen,
dass die entsprechende Spannung mittels der Spannrolle
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auf das Schleifmittel aufgebracht wird.
Das zylindrische Werkstück 11 ist mit der Anode einer
Energieversorgung verbunden. Die Arbeitselektrode 14 ist
mit der Kathode der Energieversorgung verbunden. Dem Spalt zwischen der Elektrodenfläche 15 und der Aussenflache
12 des zylindrischen Werkstücks 11 wird durch
eine in der Arbeitselektrode 14 befindliche Bohrung von
einer Elektrolyt-Versorgungsvorrichtung ein Elektrolyt zugeführt. Die Elektrolyse wird mit einer Spannung von
einigen wenigen Volt bis ungefähr 15V durchgeführt, wobei
die elektrol;
weniger beträgt.
weniger beträgt.
bei die elektrolytische Stromdichte ungefähr 10 A/cm oder
Die Aufwickelrolle 25 wird durch den entsprechenden Antriebsmechanismus
in Richtung des Pfeiles B mit einer Geschwindigkeit gedreht, die geringer ist als die Umfangsgeschwindigkeit
des zylindrischen Werkstücks. Das Schleifmittel, auf welches mittels der Spannrolle 22 eine Spannung
aufgebracht wird, wird durch die Elektrodenfläche 15 auf das zylindrische Werkstück 11 gepresst und wird in Richtung
des Pfeiles C bewegt, um auf die Aufnahmerolle 25 aufgewickelt zu werden. Wenn die Schleifmittel-Zuführgeschwindigkeit ungleichmässig
wird, wird der Schlitten 20 durch die Feder 21 bewegt, um damit auch die Spannrolle 22 zu bewegen. Dadurch
wird die auf das Schleifmittel 24 aufzubringende Spannung eingestellt und geregelt, wodurch die Schleifmittel-Fördergeschwindigkeit
konstant gehalten v.Tird.
Entsprechend der Darstellung in ausgezogenen Linien in Fig. 13 wird die Beseitigungsgeschwindigkeit der Aussenflache
12 des zylindrischen Werkstücks 11 nicht verringert,
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sondern während der Arbeitszeit konstant gehalten. Ein derartig konstanter Betrieb ergibt sich durch die automatische
Förderung des Schleifmittels 24. So kann die Aussenflache
12 des zylindrischen Werkstücks 11 zur Erzielung
einer Oberflächenrauhigkeit von 0,1 umRmax oder weniger
spiegelgefinisht werden. Die unterbrochene Linie in Fig. 13 zeigt eine Beseitigungsgeschwindigkeit, welche
durch ein herkömmliches Schleif-Poliergerät erzielt wird, bei dem das Schleifmittel nicht gefördert wird. In solch
einem Falle wurde die Beseitigungsgeschwindigkeit während der Bearbeitungszeit verringert. Bei einer Umfangsgeschwindigkeit
des zylindrischen Werkstücks von 3 m/s und einer Geschwindigkeit der Relativbewegung der Arbeitselektrode
von 8 mm/min, verringerte sich die Beseitigungsgeschwindigkeit des zylindrischen Werkstücks nach ungefähr 30 Minuten
auf ungefähr die Hälfte der anfänglichen Beseitigungsgeschwindigkeit. Die ursprüngliche Fläche verblieb wegen
des unzureichenden Beseitigungsumfanges der zu behandelnden
Fläche unbehandelt.
Wenn andererseits ein abgenutztes Schleifmittel durch ein neues ersetztwird und dabei der Vorgang unterbrochen wird,
erscheinen in der zu behandelnden Oberfläche infolge des plötzlichen Anwachsens der Schleifkraft durch das ersetzte
neue Schleifmittel Schleifriefen. Daher kann eine gleichmassig
bzw. gleichförmig behandelte Oberfläche nicht erzielt werden und die Bearbeitungswirksamkeit wird herabgesetzt.
Entsprechend dem erfindungsgemässen Spiegel-Finish-Gerät
wird durch das Vorsehen eines Fördermechanismus für das Schleifmittel zum automatischen Fördern einer bandförmigen
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Schleifmittels die Notwendigkeit eines Ersatzes eines abgenutzten Schleifmittels, wie dies bisher üblich war
eliminiert, so dass ein kontinuierliches Langzeit-Spiegel-Finishen
realisiert werden kann. Die Bearbeitungswirksamkeit kann bemerkenswert verbessert werden und die spiegelgefinishte
Oberfläche hat eine gleichmässige Oberflächenrauhigkeit mit hoher Genauigkeit.
Die nachfolgende Beschreibung ist auf eine Ausführungsform eines Geräts des zum Spiegel-Finishen der Innenfläche
eines zylindrischen Werkstücks gerichtet, welches in Fig. 14 dargestellt ist.
Ein zylindrisches Werkstück 26 ist mit der Anode einer Energieversorgung verbunden. Eine Stützachse 27, die in
der Achse des zylindrischen Werkstücks 26 liegt, ist mit einem nicht dargestellten Antrieb verbunden, um die Stützachse
27 in Axialrichtung des zylindrischen Werkstücks 26 zu bewegen. Die Stützachse 27 ist mit der Kathode der
Energiezuführung verbunden. Auf der Stützachse 27 ist über eine Drehlagerung oder dergleichen ein Rahmen 28 montiert,
der an den Enden mit Schleifköpfen 29 versehen ist.
Der Rahmen 28 wird um die Stützachse 27 in Richtung des Pfeiles D mittels einer Wirbelvorrichtung (nicht dargestellt)
gedreht.
Jeder Schleifkopf 29 ist mit einer Arbeitselektrode mit
einer Elektrodenfläche 30 versehen, die konvex geformt ist und einen Radius aufweist, welcher im wesentlichen dem der
zu bearbeitenden Innenfläche des zylindrischen Werkstücks 26 entspricht. Weiterhin ist eine Anpressvorrichtung
zum Anpressen der Elektrodenfläche 30, der Arbeitselektrode
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an die Innenfläche 31 des zylindrischen Werkstücks 26 mittels einer Feder oder einer hydraulischen Einrichtung
vorgesehen. Schliesslich ist eine Elektrolytversorgungsvorrichtung vorzusehen, um den Spalt zwischen der Elektrodenfläche
30 und der Innenfläche 31 des zylindrischen Werkstücks 26 mit Elektrolyt zu versorgen.
Über Bürsten oder dergleichen sind dieArbeitselektroden
mit der Stützachse 27 verbunden, die ihrerseits mit der Kathode der Energieversorgung in Verbindung steht.
Am Rahmen 28 befinden sich Drehglieder 32, wie beispielsweise Rollen, die mit der Stützachse 27 oder mit einem
Getriebe in Verbindung stehen, dessen Zahnräder mit an der Stützachse 27 befindlichen Zahnrädern kämmen. Auf
einer Welle 33 der Drehglieder 32 ist ein Schleifmittel 35 aufgewickelt, v/elches von den Haspeln 34, auf denen
Schleifmittel aufgewickelt ist, abgezogen wurde. Dabei verläuft das Schleifmittel über die Elektrodenflächen 30 der
Schleifköpfe 29. Die Haspeln 34 sind dabei auf dem Rahmen 28 angebracht.
Für das Schleifmittel 35 wird nachgiebiges, nicht-gewebtes
Schleifmittel verwendet, welches wasserdurchlässig und elektrisch isolierend ist. Auf diese nachgiebige, nichtgewebte
Schleifunterlage sind die Schleifkörner aufgebracht.
In der nachfolgenden Beschreibung erfolgt die Diskussion des Betriebs des Vorrichtung gemäss Fig. 14.
Im in Fig. 14 dargestellten Zustand, bei dem die Elektrodenflachen
30 der Schleifköpfe 29 gegen die Innenfläche 31
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des zylindrischen Werkstücks 26 mit einer vorbestimmten Anpresskraft gepresst werden und in dem der Rahmen 28 in
Richtung des Pfeiles D simultan mit der Aufbringung einer elektrolytischen Spannung gedreht wird, wird die Innenfläche
31 des zylindrischen Werkstücks einer Elektrolyse unterworfen und entsprechend einem Abseigerungsvorgang durch
Elektrolyse abgerieben, was im Zusammenhang mit einem SchleifVorgang durch das Schleifmittel 35 erfolgt. Die
Wellen 32, die mit der festen Stützachse 27 in Verbindung stehen, werden um die Stützachse 27 gedreht. Das
über die Elektrodenflächen 30 laufende Schleifmittel 35 wird dann auf die Wellen 33 der Drehglieder 32 aufgewickelt.
In der gleichen Zeit wird neues Schleifmittel 35 von den Haspeln 34 abgezogen und den Elektrodenflächen 31 zugeführt.
Weiterhin wird simultan mit der Drehung des Rahmens 28 die Stützachse 27 axial mit konstanter Geschwindigkeit
vorbewegt und die Schleifköpfe 29 werden axial mit konstanter Geschwindigkeit bewegt, während sie in" der
Innenfläche 31 des zylindrischen Werkstücks 26 einer Drehbewegung unterworfen sind, wodurch die Innenfläche
31 des zylindrischen Werkstücks 26 gleichförmig poliert wird.
Die Schleifmittei-Aufwickelgeschwindigkeit ist von der Anzahl der Drehungen des Rahmens 28, dem Verhältnis des
Stützachsendurchmessers zum Drehglieddurchmesser und den Dimensionen der Wellen 33 abhängig, die auf der Grundlage
der Dauer der Verwendbarkeit des Schleifmittels 35 bestimmt sind.
Wenn beispielsweise die Anpresskraft des Schleifmittels
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0,5 bis 1 kgf/cm^ und die Schleifgeschwindigkeit des
Schleifmittels 1 bis 2 m/s beträgt, beträgt die Lebensdauer des Schleifmittels 40 bis 60 Minuten. Wenn der Innendurchmesser
des zylindrischen Werkstücks 26 1 m und der Umfang der Arbeitselektrode 0,3 m beträgt, wird die
Schleifmittel-Aufwickelgeschwindigkeit 0,2 bis 0,4 mm oder mehr pro Umdrehung des Schleifkopfes betragen. Die
Dimensionen der Stützachse 27, des Drehgliedes 32 und der Wellen 33 ergeben sich daher aus dieser Schleifmittel-Aufwickelgeschwindigkeit.
Es ist möglich, die Schleifmittel-Aufwickelgeschwindigkeit
durch Zwischenschaltung von Zahnrädern oder dergleichen zu reduzieren, wenn dies notwendig
ist.
Während das Schleifmittel 35 entsprechend der Darstellung durch den Pfeil D in der Altsführungsform gemäss Fig. 14
in relativ zur Schleifrichtung entgegengesetzter Richtung aufgewickelt wird, kann entsprechend der Darstellung in
Fig. 15 das Schleifmittel 35 auch in der Schleifrichtung
aufgewickelt werden.
Die nachfolgende Beschreibung betrifft die Diskussion eines anderen Ausführungsbeispiels eines Gerätes zum
Spiegel-Finishen der Innenfläche eines zylindrischen Werkstücks, wobei auf Fig. 16 Bezug genommen wird.
Wie bei dem vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel ist
ein zylindrisches Werkstück 26 mit der Anode einer Energieversorgung verbunden. Eine Stützachse 36, die in der
Achse des zylindrischen Werkstückes 26 liegt, ist auf einem nicht dargestellten Antrieb befestigt, um die Stützachse
36 axial zu bewegen. Diese Stützachse ist mit der Kathode
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der Energieversorgung verbunden.
Auf der Stützachse 36 ist über eine Drehlagerung oder dergleichen ein Rahmen 37 montiert, der an den Enden mit
Schleifköpfen 38 versehen ist.
Dieser Rahmen kann um die Stützachse 36 in Richtung des Pfeiles D mittels einer Wirbeleinrichtung (nicht dargestellt)
gedreht werden. Jeder Schleifkopf 38 umfasst eine Arbeitselektrode mit einer Elektrodenfläche 39 in Form
einer konvex gekrümmten Fläche mit einem Radius, der im wesentlichen gleich dem Radius der Innenfläche 31 des
zylindrischen Werkstücks 26 ist. Weiterhin umfasst jeder Schleifkopf 38 eine Anpressvorrichtung zum Anpressen
der Elektrodenfläche 39 der Arbeitselektrode an die Innenfläche 31 des zylindrischen Werkstücks 26 mittels
einer Feder oder einer hydraulischen Einrichtung. Schliesslich
umfasst jeder Schleifkopf eine Elektrolyt-Versorgungseinrichtung zum Versorgen des Spaltes zwischen der
Elektrodenfläche 39 und der Innenfläche 31 des zylindrischen Werkstücks 26 mit einem Elektrolyt. Die Arbeitselektroden stehen über Bürsten oder dergleichen mit der
Stützachse 36 in Verbindung, die Ihrerseits mit der Kathode der Energieversorgung in Verbindung steht.
Zwei Anpressrollen 40 sind entlang von jeweiligen im
Rahmen 37 befindlichen Schlitzen 41 verschiebbar auf dem Rahmen 37 angeordnet und werden mittels Federn 42 gegen
die Stutζachse 36 gedrückt.
Ein Schleifband 43 verläuft überdie Elektrodenfläche 39
der Schleifköpfe 38 und zwischen der Stützachse 36 und
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den beiden Rollen 40, die das Schleifband 43 gegen die
Stützachse 36 drücken. Für das Schleifband 43 wird ein nachgiebiges, nicht-gewebtes Schleifmittel verwendet, welches
wasserdurchlässig ist und elektrisch isolierende Eigenschaften hat. Auf dieses nicht-gewebte Schleifmittel
sind Schleifkörner aufgebracht.
Eine Schleifband-Anpresseinrichtung besteht aus den Rollen
40, den Schlitzen 41 und den Federn 42.
Nachfolgend wird der Betrieb des in Fig. 16 dargestellten
Gerätes beschrieben.
Bei dem in Fig. 16 dargestellten Zustand, in dem die Elektrodenflächen
39 der Schleifköpfe 38 gegen die Innenflächen 31 des zylindrischen Werkstückes 26 mit einer vorbestimmten
Anpresskraft gepresst werden und in dem der Rahmen 37 in Richtung des Pfeiles D simultan mit der Aufbringung
der elektrolytischen Spannung gedreht wird, wird die Innenfläche 31 des zylindrischen Werkstückes einer Elektrolyse
unterworfen und durch Elektrolyse in Verbindung mit einem Schleifen durch das Schleifband 43 abgetragen.
Das durch die Anpressrollen gegen die feste Stützachse 36 gedrückte Schleifband 43 wird ebenso gedreht und wird
in Richtung des Pfeiles E entgegen der Schleifrichtung des Pfeiles D auf einer Umlaufbahn auf den Elektrodenflächen
39 der Schleifköpfe 38 bewegt. Zugleich mit der Drehung des Rahmens 37 wird die Stützachse 36 mit konstanter
Geschwindigkeit axial vorgeschoben. Die Schleifköpfe
38 werden gedreht und axial in der Innenfläche 31 des zylindrischen Werkstücks 26 gedreht und axial vorgeschoben,
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wodurch die Innenfläche 31 des zylindrischen Werkstücks 26 gleichmässig poliert wird.
Während das Schleifband 43 in Richtung entgegen der Schleifrichtung gemäss dem Pfeil D (Ausführungsform gemäss
Fig. 16) zirkuliert, ist es möglich, dass das Schleifband
43 in derselben Richtung wie die Schleifrichtung gemäss
Pfeil D zirkuliert, wie dies in Fig. 17 dargestellt ist. Dies erfolgt durch die Anordnung von Zwischenrollen
44 oder Zahnrädern zwischen der Stützachse 36 und den Anpressrollen 40 und durch Anordnung des Schleifbandes
43 zwischen die Rollen 40 und 44.
In der nachfolgenden Beschreibung wird eine weitere Ausführungsform
eines Gerätes zum Spiegel-Finishen der Innenfläche des zylindrischen Werkstückes diskutiert und zwar
unter Bezugnahme auf Fig. 18.
Wie bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform ist ein
zylindrisches Werkstück 26 mit der Anode einer Energieversorgung verbunden. Eine in der Achse des zylindrischen
Werkstückes 26 liegene Stützachse 45 ist mit einem nicht dargestellten Antrieb verbunden, damit die Stützachse 45
axial bewegbar ist. Die Stützachse 45 ist mit der Kathode der Energieversorgung verbunden.
Auf der Stützachse 45 ist über eine Drehlagerung oder dergleichen ein Rahmen 46 montiert, der an beiden Enden mit
einem Schleifkopf 47 versehen ist. Der Rahmen 46 kann um die Stützachse 45 in Richtung des Pfeiles D mittels eines
Wirbelkofpes (nicht dargestellt) gedreht werden.
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Jeder Schleifkopf 47 umfasst eine Arbeitselektrode mit einer konvex gekrümmten Elektrodenfläche 48, die im wesentlichen
denselben Radius hat wie die Innenfläche 31 des zylindrischen Werkstücks, eine Anpresseinrichtung
zum Anpressen der Elektrodenfläche 48 der Arbeitselektrode an die Innenfläche 31 des zylindrischen Werkstücks 26
mittels einer Feder oder einer nicht dargestellten hydraulischen Einrichtung, und eine Elektrolyt-Versorgungsvorrichtung
zum Zuführen eines Elektrolyts zum Spalt zwischen der Elektrodenfläche 48 und der Innenfläche 31 des zylindrischen
Werkstücks 26. Durch Bürsten oder dergleichen sind die Arbeitselektroden mit der Stützachse 45 verbunden, die
ihrerseits mit der Kathode der Energieversorgung verbunden ist.
Am Rahmen 46 sind zwei zusätzliche Drehglieder 49, wie Rollen, angebracht, die mit der Stützachse 45 in Berührung
stehen, oder deren Zahnräder mit an der Stützachse 45 angebrachten Zahnrädern in Eingriff stehen.
Zwei Drehgleider 50 sind entlang von im Rahmen 46 angeordneten
jeweiligen Schlitzen 51 auf dem Rahmen 46 verschiebbar angebracht. Die Drehglieder 50 werden durch
Federn 52 gegen zusätzliche Drehglieder 49 gedrückt. Jedes der beiden Schleifbänder 53 ist über eine Elektrodenfläche
48 und jedes der Drehglieder 50 geführt. Für die Schleifbänder 53 wird nachgiebiges, nicht-gewebtes Schleifmittel verwendet,
welches wasserdurchlässig ist und elektrische Isoliereigenschaften hat. Auf dieses Schleifmittel werden
Schleifkörner aufgebracht.
Die nachfolgende Beschreibung betrifft den Betrieb des in
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Fig. 18 dargestellten Gerätes.
Bei dem in Fig. 18 dargestellten Zustand, in dem die Elektrodenflächen
48 der Schleifköpfe 47 mit einer vorbestimmten Druckkraft gegen die Innenfläche 31 des zylindrischen Werkstücks
26 gedrückt wird und in dem der Rahmen 46 simultan mit der Aufbringung einer elektrolytischen Spannung in
Richtung des Pfeiles D gedreht wird, wird die Innenfläche 31 des zylindrischen Werkstückes 26 einer Elektrolyse
unterworfen und durch Elektrolyse in Kombination mit einem Schleifen durch Schleifbänder 53 gefinisht.
Die zusätzlichen Drehglieder 49, die in Berührung mit der festen Stützachse 45 sind oder mit dieser kämmen, v/erden
um die Stützachse 45 gedreht. Die von den Drehgliedern 50 gegen die zusätzlichen Drehglieder 49 gedrückten Schleifbänder
53 werden in Richtung des Pfeiles E gedreht und verlaufen bei" einer zirkulierenden Bewegung über die Elektrodenflächen
48 der Schleifköpfe 47 in der Schleifrichtung gemäss Pfeil D entgegengesetzten Richtung. Simultan mit der
Drehung des Rahmens 46 wird die Stützachse 45 axial mit konstanter Geschwindigkeit vorgeschoben. Die Schleifköpfe
47 werden in der Innenfläche 31 des zylindrischen Werkstücks 26 mit konstanter Geschwindigkeit gedreht und
axial vorgeschoben, wodurch die Innenfläche 31 des zylindrischen Werkstücks 26 gleichmässig poliert wird.
Während die Schleifbänder 53 in der Schleifrichtung gemäss dem Pfeil D bei der Ausführungsform gemäss Fig. 18 entgegengesetzter
Richtung zirkulieren, ist es möglich, die Schleifbänder 53 in derselben Richtung wie die Schleifrichtung
entsprechend dem Pfeil D zirkulieren zu lassen, was
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3Q06711
in Fig. 19 dargesellt ist. Dabei drücken die Drehglieder
50 unmittelbar auf die Stützachse 45.
Wie zuvor diskutiert, kann mit den zuvor beschriebenen erfindungsgemässen
Geräten ein zylindrisches Werkstück dadurch spiegelpoliert bzw. spiegelgefinisht werden, dass
Material durch Elektrolyse im Zusammenhang mit einem mechanischen Schleifvorgang von der Innenfläche oder der
Aussenfläche von insbesondere gross bemessenen zylindrischen Werkstücken abgetragen werden. Die Zirkulation der Schleifbänder,
welche ausreichend länger ist als die Grosse der Elektrodenflächen der Arbeitselektroden, erlaubt die Realisierung
eines Langzeit-Poliervorganges und die Schaffung einer gleichmässig spiegelgefinishten Oberfläche. Daher
schafft die Erfindung ein höchst wirksames und wirtschaftliches Gerät.
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ee
Claims (1)
- HOFFMANN · EITLE & PARTNER 0 Π Π ß 7 1PATENTANWÄLTE JUUO / \ \DR. ING. E. HOFFMANN (1930-1976) . D I PL.-I N G. W. EITLE · D R. RER. N AT. K. H O FFMAN N · D I PL.-I NG. W. LEH NDIPL.-ING. K.FDCHSLE · DR. RER. NAT. B. HANSEN ARABELLASTRASSE 4 (STERNHAUS) · D-8000 MO N CHEN 81 . TELEFON (0S9) 911087 ■ TELEX 05-29619 (PATH E)33 124 p/waHITACHI SHIPBUILDING & ENGINEERING CO., LTD -, OSAKA / JAPANVerfahren und Vorrichtung zum Spiegel-Finishen eines WerkstücksPATENTANSPRÜCHE1.j Verfahren zum Spiegel-Finishen eines zylindrischen Werkstücks, entsprechend dem ein Schleifmittel und ein Elektrolyt in den Spalten angeordnet bzw. den Spalten zugeführt ist, die zwischen einem mit der Anode einer Energiezuführung verbundenen zylindrischen Werkstück und von mit der Kathode der Energieversorgung verbundenen und gegenüber der Aussenfläche oder der Innenfläche des zylindrischen Werkstücks angeordneten Arbeitselektroden bestehen, und entsprechend dem ein anodisches Abseigern durch Auswirkung030036/07583008711— ο —einer Elektrolyse auf das Metall der zu behandelnden Oberfläche des zylindrischen Werkstücks von einem Schleifvorgang begleitet ist, durch den ein anodischer Passivfilm, welcher auf der zu behandelnden Oberfläche erzeugt wird, durch ein Schleifmittel mechanisch abgetragen wird, wodurch die vorstehenden Teile der zu behandelnden Oberfläche elektrolytisch abgeseigert und bevorzugt abgeschliffen werden, dadurch gekennzeichnet , dass ein Elektrolyt in einem passiven Zustand verwendet wird, dass eine elektrolytische Spannung im Bereich von einigen wenigen Volt bis ungefähr 15V verwendet wird, dass die Dichte2 des elektrolytischen Stromes ungefähr 10 A/cm oder weniger beträgt, dass das Schleifmittel wasserdurchlässig ist, dass die Anpresskraft des Schleifmittels2 an die zu behandelnde Oberfläche 0,5 kgf/cm oder mehr beträgt, dass die Schleifgeschwindigkeit des Schleifmittels 2 m/sek. oder mehr beträgt und dass der Zyklus während dem ein Abschnitt der zu behandelnden Fläche der Arbeitselektrode ausgesetzt ist, im Bereich von 20 bis 200 ms liegt.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodenflächen der Arbeitselektroden als gekrümmte Flächen ausgebildet sind, deren Krümmung im wesentlichen gleich der Krümmung der zu behandelnden Oberfläche eines zylindrischen Werkstücks ist.3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet , dass ein zylindrisches Werkstück03 0 0 36/07583005711(11; 26) mit der Anode einer Energieversorgung verbunden ist, dass Arbextselektroden (14) dem zylindrischen Werkstück gegenüberliegend angeordnet und mit der Kathode der Energieversorgung verbunden sind, dass Elektrodenflächen (15; 30; 39; 48) der Arbextselektroden in Form von gekrümmten Flächen ausgebildet sind, die im wesentlichen der zu behandelnden gekrümmten Fläche (12; 31) des zylindrischen Werkstücks entspricht, dass zwischen der zu behandelnden Fläche und jeder Elektrodenfläche ein bandförmiges Schleifmittel (24; 35; 53) angeordnet ist, welches mit der zu behandelnden Oberfläche in Berührung steht, dass ein Schleifmittel-Fördermechanismus vorgesehen ist, mit dem das bandförmige Schleifmittel relativ zur zu behandelnden Oberfläche bewegbar ist, dass ein Elektrolyt (6) im passiven Zustand in den Spalt zwischen jeder Elektrodenfläche und der zu behandelnden Fläche einführbar ist, dass ein Wirbelmechanismus vorgesehen ist, mit dem die Arbextselektroden und die zu behandelnde Oberfläche des zylindrischen Werkstückes miteinander im ümfangsrichtung des zylindrischen Werkstücks drehbar sind, und dass ein Bewegungsmechanismus vorgesehen ist, mit dem die Arbextselektroden und die zu behandelnde Oberfläche des zylindrischen Werkstücks miteinander in Axialrichtung des zylindrischen Werkstücks bewegbar sind.4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , dass die Elektrodenflächen (4; 15) der Arbextselektroden (3) als konkav gekrümmte Flächen ausgebildet sind, deren Radius ein wenig grosser ist als der der Aussenflache (2; 12) des zylindrischen Werkstücks ,■dass der Schleifmittel-Fördermechanismus eine- 4 030 0 36/07583008711Schleifmittelhaspel (23), auf die das bandförmige Schleifmittel gewickelt ist, Führungsrollen (16) zum Führen des von der Haspel (23) abgezogenen und zum Spalt zwischen jeder Elektrodenfläche und der Aussenflache des zylindrischen Werkstücks (11) eingebrachten Schleifmittels (24) und Aufwickelrollen (25) zum Aufwickeln des Schleifmittels umfasst, und dass der Wirbelmechanismus so konstruiert ist, dass durch diesen Mechanismus das zylindrische Werkstück drehbar ist.Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodenflächen (30; 39; 48) der Arbeitselektroden als konvex gekrümmte Flächenausgebildet sind, deren Radius ein wenig geringer ist als der der Innenfläche (31) des zylindrischen Werkstücks (26), dass der Wirbelmechanismus eine in der Achse des zylindrischen Werkstücks liegende Stützachse (27) und einen Rahmen (28) umfasst, welcher um die Stützachse drehbar ist und an beiden Enden mit Arbeitselektroden versehen ist, und dass der Bewegungsmechanismus so konstruiert ist, dass der Wirbelmechanismus axial zum zylindrischen Werkstück bewegbar ist.Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifmittel-Fördermechanismus auf dem Rahmen (28) befestigte Schleifmittelhaspeln (34) umfasst, auf denen das Schleifmittel aufgewickelt ist, und dass dieser MEchanismus Drehglieder (32) umfasst, die durch die Stützachse (27) drehbar sind und auf die das von den Haspeln (34) abgewickelte03 0 036/07583008711Schleifmittel (35) aufwickelbar ist, nachdem das Schleifmittel die Elektrodenflächen passiert hat.7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , dass eine Vielzahl von Arbeitselektroden auf dem Rahmen befestigt ist, dass das Schleifband (53) endlos um die jeweiligen Elektrodenflächen (48) der Vielzahl von Arbeitselektroden verläuft, dass der Schleifmittelfördermechanismus auf dem Rahmen (46) befestigte Rollen (50) umfasst, durch die das Schleifmittel auf die Stützachse (45) drückbar ist, und dass das Schleifmittel (53) zirkulierend auf der Vielzahl von Arbeitselektroden bewegt wird.8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , dass zusätzliche Drehglieder (49) auf dem Rahmen (46) drehgelagert sind, dass das Schleifband (53) endlos um Rollen (50) und die Elektrodenflächen (48) der Arbeitselektroden geführt sind, und dass die Schleifbänder (53) gegen die Drehglieder (49) gedrückt werden, die ihrerseits an der Stützachse (45) anliegen,so dass die Schleifbänder gleichzeitig mit der Umlaufbewegung der Arbeitselektroden zirkulieren.030036/0758
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