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DE3006661A1 - Vorrichtung zur dosierten diffusion von gasen in fluessigkeiten - Google Patents

Vorrichtung zur dosierten diffusion von gasen in fluessigkeiten

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Publication number
DE3006661A1
DE3006661A1 DE19803006661 DE3006661A DE3006661A1 DE 3006661 A1 DE3006661 A1 DE 3006661A1 DE 19803006661 DE19803006661 DE 19803006661 DE 3006661 A DE3006661 A DE 3006661A DE 3006661 A1 DE3006661 A1 DE 3006661A1
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DE
Germany
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pressure
diffuser
membrane
valve
housing
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DE19803006661
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English (en)
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Dieter 7100 Heilbronn Dorsch
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GRITTMANN, GUENTER, 7519 EPPINGEN, DE
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Individual
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F3/00Biological treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F3/02Aerobic processes
    • C02F3/12Activated sludge processes
    • C02F3/20Activated sludge processes using diffusers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K63/00Receptacles for live fish, e.g. aquaria; Terraria
    • A01K63/04Arrangements for treating water specially adapted to receptacles for live fish
    • A01K63/042Introducing gases into the water, e.g. aerators, air pumps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F23/00Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
    • B01F23/20Mixing gases with liquids
    • B01F23/23Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids
    • B01F23/2366Parts; Accessories
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W10/00Technologies for wastewater treatment
    • Y02W10/10Biological treatment of water, waste water, or sewage

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  • Microbiology (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
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  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur dosierten Diffusion von
  • Gasen in Flüssigkeiten Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur dosierten Diffusion von Gasen in Flüssigkeiten, bestehend aus einem über eine Einlaßvorrichtung mit Gas befüllbaren, flüssigkeitsumspülten Diffusor.
  • Diffusionsvorrichtungen der genannten Art finden beispielsweise in der chemischen Verfahrenstechnik und zur Wasseraufbereitung Verwendung. Sie bestehen üblicherweise aus einem flüssigkeitsumspülten> zylindrischen Diffusor, der über eine Einlaßvorrichtung mit dem gewünschten Gas gefüllt wird. Im Diffusor bildet sich dabei eine Grenzfläche aus, über die das Gas in die Flüssigkeit eindiffundiert.
  • Eine bevorzugte Ausführungsforin solcher Vorrichtungen ist auf eine kleintechnische Anwendung in der Aquaristik abgestellt, in der sich vor allem das Problem einer dosierten Anreicherung des Aquariumwassers mit Kohlendioxid (cm2) stellt. Neben einer Funktion als Pflanzennährstoff wirkt Kohlendioxid im Aquariumwasser als chemische Gleichgewichtskomponente im Bikarbonat-Kohlensäuresystem, dessen optimale Einstellung für den Biotop des Aquariums von großer Bedeutung ist. Der Bedarf an freiem Kohlendioxid richtet sich nach dem Wasservolumen des Aquariums und dem Besatz mit Pflanzenmasse, Art und Stärke der den Assimilationsvorgang beeinflussenden Beleuchtung sowie dem natürlichen Anteil an chemischer Gleichgewichtskohlensäure (Karbonathärte). Die Einstellung der CO2-Zufuhr kann durch Messen des Wasser-pH-Wertes kontrolliert werden.
  • Eine bekannte Vorrichtung zur Diffusion von CO2 in Aquarien besteht aus einem Diffusionszylinder, der vermittels eines Saugnapfsystems, beispielsweise zwei seitlich angesetzte Saugnäpfe in vertikaler Stellung, an die Innenwand des Aquariums montiert wird. Die obere Stirnfläche des Diffusionszylinders ist als Diffusionsmembran ausgelegt, über die sich das Gas direkt in das Wasser löst. Die Membran muß dazu vollständig mit Wasser bedeckt sein und vorzugsweise in einer Höhe von etwa 4 cm unterhalb des Wasserspiegels liegen. Der Diffusionszylinder wird über einen nahe der Membran am Zylindermantel angeformten Schlauchstutzen befüllt. Während des Füllvorgangs wird in dem Diffusionszylinder stehendes Wasser durch CO2-Überdruck verdrängt. Dazu ist in der der Membran gegenüberliegenden Stirnfläche eine Bodenöffnung vorgesehen, durch die auch während des allmählichen Diffusionsverlustes an CO2 im Druckgleichgewicht Wasser nachströmt. Zur Kontrolle des Füllstands ist der Diffusionszylinder aus Glas oder einem durchsichtigen Kunststoff ausgelegt. Die Befüllungerfolgt durch ein Regelventil, in dem eine C02-Patrone untergebracht ist, portionsweise von Hand. Ein solcher Diffusionszylinder muß wenigstens einmal täglich manuell mit C02 aufgefüllt werden.
  • Eine derartige Diffusionseinrichtung weist eine Reihe von Nachteilen auf. Einmal ist die Größe der Diffusionsmembran konstruktionsbedingt vorgegeben, so daß sich die Diffusionsrate nur durch eine umständliche Parallelschaltung mehrerer Diffusionszylinder dem tatsächlichen CO2-Bedarf anpassen läßt.
  • Die Anpassung an einen sich ändernden CO2-Bedarf erfordert aufwendige und störende Umbauten im Aquarium. Des weiteren ist nach den Erkenntnissen der vorliegenden Erfindung der Diffusionsvorgang bei einem hohen, auf der Grenzschicht zwischen Gas und Flüssigkeit lastenden Druck am wirkungsvollsten.
  • Bei der bekannten Ausführungsform liegt aber die Diffusionsmembran nahe der Wasseroberfläche, also gerade im Bereich niedrigsten Wasserdrucks. Messungen am bekannten Diffusionszylinder brachten das überraschende Ergebnis, daß wenigstens ein Teil der CO2-Diffusion nicht über die Membran, sondern über die druckstabilisierte Gas-Wassergrenzschicht am Boden der Gassäule erfolgt. Die manuelle Füllung der Diffusionseinrichtung nach dem Stand der Technik erfordert schließlich regelmäßig die Aufmerksamkeit einer Bedienungsperson. Ein derartiger Aufwand ist aber für kommerzielle Zuchtaquarien sowie für Dekorationsaquarien in Geschäftsräumen und Restaurants kaum zumutbar. Die Befüllung des Diffusionszyiinders von Hand wird stets mit extremen Schwankungen im Füllstand sowie gelegentlichen Unregelmäßigkeiten einhergehen, die sich auf die Konstanz der CO2-Diffusionsrate nachteilig auswirken.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die handlich und leicht bedienbar sowie leicht einstellbar ist und bei der die Diffusionsrate ohne Umbauten über einen weiten Bereich variiert und damit wechselnden Bedürfnissen dynamisch angepaßt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch einen in seinem unteren Bereich offenen Diffusor, der über ein selbsttätig regelndes Druckregelventil mit Gas befüllbar ist.
  • Vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind durch die in den Unteransprüchen niedergelegten Merkmale gekennzeichnet.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung verzichtet auf eine kostenaufwendige Diffusionsmembran, die zudem in der biologisch aktiven Umgebung eines Aquariums ständig der Gefahr des Zusetzens durch Schwebeteilchen und Pflanzenwuchs unterliegt und regelmäßig gereinigt werden muß. Die erfindungsgemäße Formgebung des Diffusors gestattet es, die Größe der wirksamen Diffusionsgrenzfläche zwischen Gas und Flüssigkeit durch Vorgabe eines mittleren Regelgasdrucks festzulegen. Sie ist also durch Vorwahl eines mittleren Gasdruckes einstellbar und der Gasdruck ist durch ein Druckregel- bzw. Druckminderventil um den vorgewählten Mittelwert selbsttätig stabilisierbar. Entsprechend dem gewünschten Stellbereich kann die Form des Diffusors dazu in weiten Grenzen variieren. Nach erfolgter Einstellung wird der gewünschte Druck mit geringen Regelausschlägen über lange Zeit konstant gehalten. Die erfindungsgemäße Automatik zum Selbstbefüllen des Diffusors gestattet erstmals eine Druckregelung mit einem Schalthub von + lOmb. Der so gestaltete Diffusor kann auf den Boden eines Aquariums gestellt werden, derart, daß die Gasaustrittsöffnung in Bodennähe liegt. Dies hat den Vorteil, daß das CO2 im Wurzelbereich der gesetzten Pflanzen zugeführt wird, was sich günstig auf das Wachstum auswirkt.
  • Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine seitliche Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Diffusors; und Fig. 2 eine vergrößerte Schnittansicht in axialer Richtung eines besonders vorteilhaften Druckregelventils, das dem Diffusor vorgeschaltet ist.
  • Der Diffusor 1 ist ein in seinem unteren Bereich offener Hohlkörper. Seine Formgebung richtet sich im einzelnen nach der gewünschten Veränderung der wirksamen Diffusionsgrenzfläche mit dem eingestellter Regelgasdruck. Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform mit einer konisch sich nach unten weitenden Kontur, bei dem also eine Erijöhung des Rgeldrucks mit einer Vergrö.erurig der Diffusionsgrenzfläcne einhergeht. Der Diffusor 1 wird vorzugsweise auf dem Boden eines Flüssigkeitsbehälters. bei spielsweise eines Aquariums (nicht dargestellt) aufgestellt.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispie ist dazu an den konischen Teil 2 des Diffusors 1 ein zylindrisches Randstück 5 angeformt, das mit großflächigen Ausnehmungen 4 durchbrochen ist. Über diese Ausnehmungen 4 kommuniziert das Innere des Diffusors 1 mit der umgebenden Flüssigkeit. Die Oberkante 5 der Ausnehmungen 4 begrenzt den maximalen Füllstand des Diffusors 1 mit Gas. Die Mantelfläche des Randstücks 5 zwischen den Ausnehmungen 4 bildet eine Reihe von Fu.en 6, die einen hinreichenden Abstand zwischen cm 30den des Flüssigkeitsbehälters (nicht dargestellt; und der Linie maximalen Füllstands in-dem Diffusor 1 und damit einen ungehinderten Flüssigkeitsaustausch gewährleistet. Anstelle der Ausnehrnungen 4 im zylindrisonen Randstück ,' können am Unterrand des Diffusors 1 auch Einkerbungen, Auflagenocken usw. vorgesehen sein (nicht dargestellt).
  • Die Fixierung bzw. Verankerung des Diffusors 1 auf dem Boden des Behälters wird für Anwendungen in der Aquaristik durch die dargestellte konische Formgebung erleichtert. Der Diffusor 1 kann so in einfacher Weise zwischen seitlich angelegte Steine verkantet und dadurch zugleich kaschiert werden. Zur Auflage von beschwerendem lwaterial kann das bodennahe Randstück 3 des Diffusors 1 mit einer umlaufenden oder unterbrochenen flanschartigen Auskragung 7 versehen sein. Alternativ oder zusätzlich können am Außenmantel des Diffusors 1 weitere Auskragungen 7' ausgeformt werden und die Oberseite des Diffusors 1 als Auflagefläche, beispielsweise in Form eines Auflagetellers 8 ausgestaltet sein. In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist der Diffusor 1 an seiner Unterseite mit einem lösbar eingesetzten oder eingeklebten Deckel 8' verschlessen, so daß beschwerendes Materlal auch in das Innere des @iffusors 1 eingebracht werden kann.
  • An der Oberseite des Diffusers 1 ist ein Ansatzstutzen 9 angeformt, der den Gaseinteitt in das Innere des @ifasors 1 vermittelt. Auf den Ansatzstutzen 9 wird ein zur Aussterseite des Druckregelventils führender Schlauen (nicht da@@ stell@, aufgeschober. Der @@@@us@r 1 sit vorzugsweise einstückig aus Glas oder einem durchsichtigen bzw. durchsenelsenden Kunststoff hergestellt.
  • Die Funktionsteile des Druckregelventils 10 (Fig. 2@ sind in ein Gehäuse 11 montiert. Dieses ist ein stirnseitig offenes, axialsymmetrisenes Formteil mit einer durchgehenden, im Durchmesser gestuften Axialbohrung 12. Das Gehäuse 11 besteht aus einem weit ausgelegten Basiszylinder 13 und einem daran angeformten, konisch sich verjüngenden Abschnitt 14, der seinerseits in einen zylindrischen Genäuseansatz 15 mit vergleiensweise geringem Durchmesser übengent. Die Axialbohrung 12 im Gehäuseansatz 15 ist in etwa halber Höhe durch eine radiale Einschnürung 16 verengt, die das Innere des Gehäus@ansatzes 15 in zwei annähernd gleichgruß Kammern 17 und 18 teilt. Die dem freien Ende des Gehäusennsatzes 15 zureordnete äußere Kammer 17 nimmt ein federbelastetes Kleinventil 19 auf und ist mit dem eingangsseitigen Gasdruck beaufschlagt. Die innere Kammer 18 gehört hingegen zum Regeldruckbereich des Druckregelventils 10. Die Steuerbewegung aller Komp[erenten dieses Druckregelventils 10 erfolgt in Axialrientung des Oehäuses 11.
  • Das Kleinventil 1@ besteht aus einer beidseitig offenen, axial durchbohrten Hülse 20, die koaxial passend in die äußere Kammer 17 des Gehäuseansatzes 15 einsetzbar ist. Die Hülse 20 liegt mit einem radial nach außen abstehenden Flansch 21 dichtend auf der Stirbseite des Gehäuseansatszes 15 auf. Als Dichtung dient ein auf die Hülse 20 gegen den Flansch 21 aufgeschoben Rundsennurring 22, der in eine konische Phas am Ende der Axialbonrung 12 des Gehäuses 11 gepreßt wird. Den Anpre@@ruck vermittelt ein auf der Rückseite des Flansches 21 @deitend anliegende Überwurfmatter 25, die auf ein Außen@ewinde am Gehäuseansatz 15 auf@eschraub@ wird.
  • In axialer Verlängerung ist einstückig an die fillse 20 ein Ansatzstutzen 24 angeformt, der bei montierter Hülse 20 über die Überwurfmutter 25 hinausragt und das Aufsehieben eines zur Druckguelle, beispielsweise einer @@@ -Patrone, führenden Schlauches (nicht dargestellt) gestattet. Die lichte Weite des Ansatzstutzens 24 ist gegenüber der Hüise 20 verengt. @@ Verengungsstelle 25 bildet das Widerlager für eine im Inne@@en der Hülse 2@ ange@ranete Druckfeder 26. Diese Druckfeder 2@ arbeitet gegen einen Ventilkopf 27, der im Inneren der Hülse 20 geführt und akial beweglich gelagert ist. Das axiale @@-wegungsspiel ist danei durch eine Stufe 28 in der Wandung der Hülse 20 begrenzt. Die Druckfeder 26 ist auf einen an den Von-@ilkopf 27 angeformten Zapfen 29 aufgeschoben. Durch die Verspannung der Druckfeder 26 liegt der Ventilkopf 27 dichtend an einem Dichtring 30 an. Der Eingangsdruckbereich des Druckegelventils wird dadurch gegen den Regeldruckteil abgesperrt. Der Dichtring 50 ist in einem Dichtsitz auf der Einschnürung 1@ @elagert, die die Kammern 17, 18 des Gehäuseansatzes 15 trennt.
  • Das Innenma@ des Dichtringes @0 entspricht dabei in etwa der lienten Weise der Einschnürung 10.
  • Der Ventilkopf 27 wird von der Reg@ldruckseit@ des Drucke@t@@.
  • ventils aus seiner Dichtstellung ausgeheben. Dazd dient @@@ Druckpilz @@, dessen zylindrischer Senaft axial In der inneren Kammer 1@ des Gehäuseansa@@@s 15 gleitet. Auf der Stirnfläch@ des Schaftes ist ein Stößel @2 angeordnet, der durch die E@nschnärung 1@ des Gehäuseansatzes 15 und die mittige Öffnung des darauf aufliegenden Dichtringes @0 durchgreift. Der Stö@el @2 wirkt arbeitsmäßig gegen den Ventilkopf 27, an dem er lose anliegt. Der Dr@ekpilz @@ liegt lose auf einer elastischen Membran 35 auf, die den Regeldruckteil des Druckegelventils 10 dichtend abschließt. Die Membran 35 besteht aus einer runden Membranscheibe, die an ihrem Umfangsrand von der einen Seite durch eine Schut£i 5ö ar der Innenwand ues Gehäuses 11 und von der anderen Seite durch einen Haltering 37 gehalten wird. Die Membran 35 bildet die Basis des konisenen Gehäuseabschnitts 14 und liegt in der Schließstellung des Flelnventils 19 etwa eben. Die Druckplatte 33 des Druckpilzes 31 bedeckt den Mittelbereich der Membran 35 und ist im Inneren des membranbegrenzten konischen Gehäuseabschnitts in axialer Richtung beweglich. Das 3ewegungsspiel des Druckpilzes 31 entspricht dabei wenigstens dem Sciialthub des Kleinventils i.
  • Die Membran 55 ist zwischen Haltering 57 unr,1 Gehäuse 11 druckdicht gelagert. Der Haltering 57 ist ein dem InnenmaB des Basiszylinders 13 entsprechendes Paßteil. Er wird von der dem Gehäuseansatz 15 gegenüberliegenden Seite des Gehäuses 11 koaxial in den Basiszylinder 15 eingesetzt, gegen die elastiscl.e Membran 35 gepreßt und durch eine oder mehrere Blechschrauben 38 in der J)ichtstellung arretiert.
  • Die Außenluftseite der Membran 55 ist durch einen Kolben 3:3 belastet, der bis auf einen freien randnahen Bereich annähernd die gesamte Fläche der Membran 55 bedeckt. Der Kolben 39 ist federbelastet und in axialer Richtung beweglich gelagert. Zu diesem Zweck ist in den Haltering 57 ein relativ zu der Auflagefläche des Druckregelventils 10 von unten aus nach innen versetzter Zwischenboden 4(! eingezogen. Dieser Zwischenboden 40 ist mit einer mittigen, axialen Gewindebohrung 41 versehen, in die eine Stellbüchse 42 eingeschraubt ist. In der Stellbüchse 42 ist die Kolbenstange 43 des die Membran 35 belastenden Kolbens 59 mit axialem Gleitspiel gehalter und geführt.
  • In der Kolbenstange 45 ist eine axiale Sackbohrung 44 vorgesehen, in die eine Druckfeder 45 eingesetzt ist, die gegen den Boden der Stellbüchse 42 wirkt. Die Einschraubtiefe der Stellbüchse 42 bestimmt somit die Kraft, mit der der Kolben 39 gegen die Membran 55 drückt.
  • Die von dem Mantel und dem Zwischenboden 40 des Halteringes 37 sowie der Membran 35 gebildete Kammer 46 ist durch die Gewindegänge der Stellbüchse 42 mit der Außenluft verbunden.
  • Der Druckausgleich ist dadurch in hinreichender Weise gewährleistet.
  • Seitlich am Gehäuse 11 des Druckregelventils 10 ist schließlich ein Gasauslaß angeordnet. In der dargestellten.AusfUhrungsform ist dazu durch die Wand des Gehäuses 11 eine Bohrung 47 geführt, die den Regeldruckbereich des Ventils trifft.
  • In die Bohrung 47 ist von außen ein Schlauchstutzen 48 eingefügt, dessen Wandung im unteren Bereich eine umlaufende Rundnut zur Aufnahme eines Dichtringes 49 sowie im oberen Bereich einen Haltekragen 50 aufweist. Der Schlauchstutzen 48 ist dichtend in die Bohrung 47 eingeschoben und an dem Haltekragen 50 mit einer Blechschraube 51 gegen das Gehäuse 11 arretiert.
  • Das zu einer Schlaucholive erweitere Ende des Schlauchstutzens 48 ist mit einem Gewinde versehen, in das von außen eine Reduzierschraube 52 eingeschraubt ist. Der Gasstrom tritt im wesentlichen durch die Gewindegänge der Reduzierschraube 52 aus und ist dadurch stark gedrosselt. Die Reduzierschraube 52 kann entsprechend den Erfordernissen mit einer oder mehreren Einfräsungen senkrecht zu den Gewindegängen versehen sein, und demgemäß einen geringeren Strömungswiderstand bieten.
  • Die Funktion des erfindungsgemäßen Druckregelventils 10 ist gekennzeichnet durch ein Kräftegleichgewicht am Ventilkopf 27, der gegen den auf der Gaseinlaßseite herrschenden Druck und die Vorspannung der Druckfeder 26 aus seinem Dichtsitz ausgehoben werden muß. Im Interesse einer geringen Betätigungskraft muß dazu die einlaßseitig druckbeaufschlagte Fläche des Ventilkopfes 27 minimal sein und die Betätigung des Ventilkopfes 27 möglichst reibungsarm erfolgen. Die erforderliche Betätigungskraft wird von dem federbelasteten Kolben 39 über die elastische Membran 35 auf den Druckpilz 31 Ubertragen, der mit dem Stößel 32 auf den Ventilkopf 27 wirkt. Bis zum Absinken des Regeldrucks unter einen durch die Federvorspannung des Kolbens 39 bestimmten Sollwert wird diese Betätigungskraft durch den auf die großflächige Membran 35 wirkenden Regel druck kompensiert und der Ventilkopf 27 bleibt in der Dichtstellung. Der Sollwert wird an der Stellbüchse 42 vorgewählt. Nach erfolgtem Abheben des Ventilkopfes 27 muß sich im Regeldruckbereich eine hinreichende Druckerhöhung ergeben, um den Gaseinlaß erneut zu schließen. Zu diesem Zweck wird das Ausströmen des Gases aus dem Regeldruckbereich durch eine starke Drosselung verhindert.
  • Durch die Möglichkeit der Druckregelung im Niederdruckbereich mit Toleranzen von etwa f 10 mb ist eine präzise Füllstandsregelung des erfindungsgemäßen Diffusors gegeben. Erfindungswesentliche Konstruktionsmerkmale des Druckregelventils sind dabei die Verwendung eines reibungsarmen Kleinventils auf der Gaseinlaßseite, einer großflächigen, elastischen Membran im Regeldruckbereich sowie die starke Reduzierung des Gasstromes im Auslaß.
  • Das erfindungsgemäße Druckregelventil ist für einen Eingangsdruck zwischen 100 mb und 2 b ausgelegt. In dem dargestellten AusfUhrungsbeispiel wird das Gas dem Druckregelventil über einen Schlauchstutzen zugeführt. Gegebenenfalls erforderliche, dem Druckregelventil separat vorgeschaltete Druckminderer, Reduzierventile und/oder Expansionskammern (alle nicht dargestellt) können selbstverständlich auch einstückig mit dem Druckregelventil verbunden sein.

Claims (1)

  1. A n s p r U ch e 1. Vorrichtung zur dosierten Diffusion von Gasen in Flüssigkeiten, bestehend aus einem über eine Einlaßvorrichtung mit Gas befüllbaren flüssigkeitsumspülten Diffusor, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß ein in seinem unteren Bereich offener Diffusor (1) vorgesehen ist, der über ein selbsttätig regelndes Druckregelventil (10) mit Gas befüllbar ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Diffusor (1) ein sich konisch nach unten weitender Hohlkörper ist, der in seinem unteren Bereich wenigstens eine Offnung aufweist und in seinem oberen Bereich mit einem Ansatzstutzen (9) versehen ist, auf den ein zu der Ausstoßseite des Druckregelventils (10) führender Schlauch aufschiebbar ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein unteres Randstück (3) des Diffusors (1) mit großflächigen Ausnehmungen (4) durchbrochen und mit einer umlaufenden oder unterbrochenen flanschartigen Auskragung (7) versehen ist, die als Standfläche für den Diffusor (1) dient.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis ), dadurch gekennzeichnet, daß der Diffusor (1) in seinem unteren Bereich mit einem Deckel (8') verschließbar ist.
    5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Außenmantel des Diffusors (1) wenigstens eine flanschartige Auskragung (7') ausgeformt und/oder die Oberseite des Diffusors (1) als Auflageteller (8) ausgestaltet ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckregelventil (10) eingangsdruckseitig von einem Kleinventil (19) gesperrt wird, das vermittels eines vom Regeldruck und einer einstellbaren Vorspannung beaufschlagten Betätigungsgliedes zu öffnen ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Kleinventil (19) aus einem druckfederbelasteten, gegen einen Dichtring (30) axial beweglichen Ventilkopf (27) besteht, der aus seinem Dichtsitz vermittels eines durch den Dichtring ()O) durchgreifenden Stößels (32) aushebbar ist, an dem ein axial bewegbarer Druckpilz (31) angeformt ist, der auf einer elastischen, scheibenförmigen Membran (35) aufliegt, die den Regeldruckbereich des Druckregelventils (10) dichtend abschließt und an ihrer dem Druckpilz (31) abgewandten Außenseite durch einen axial beweglichen Kolben (39) mit definierter Kraft beaufschlagbar ist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkopf (27), der Druckpilz (31) und der Kolben (39) in der Achsenrichtung eines Gehäuses (11) beweglich geführt sind und die Membran (35) an ihrem Umfangsrand in einer Schulter (36) an der Innenwand des Gehäuses (11) gehaltert ist.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (35) durch einen in das Gehäuse (11) einsetzbaren Haltering (37) dichtend gegen die Schulter (36) gepreßt wird und in dem Haltering (37) ein Zwischenboden (40) mit einer mittigen Gewindebohrung (41) eingezogen ist, in die eine Stellbüchse (42) einschraubbar ist, die das Widerlager für eine Kolbenstange (43) des die Membran (55) belastenden Kolbens (39) bildet.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (48) in der Stellbüchse (42) mit axialem Bewegngsspiel gehaltert ist und eine Sackbohrung (44) aufweist, in die eine gegen die Stellbüchse (42) wirkende Druckfeder (45) eingesetzt ist.
    11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Wand des Gehäuses (11) ein mit dem Regeldruckbereich des Druckregelventils (10) kommunizierender Gasauslaß mit einem Schlauchstutzen (48) vorgesehen ist, auf den ein zu dem Ansatzstutzen (9) des Diffusors (1) führendg Schlauch auf schiebbar ist.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schlauchstutzen (48) ein Gewinde vorgesehen ist, in das eine den Gasstrom stark drosselnde Reduzierschraube (52) einschraubbar ist.
DE19803006661 1980-02-22 1980-02-22 Vorrichtung zur dosierten diffusion von gasen in fluessigkeiten Granted DE3006661A1 (de)

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