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DE3005647A1 - Verfahren zur herstellung eines optischen strahlteilers - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines optischen strahlteilers

Info

Publication number
DE3005647A1
DE3005647A1 DE19803005647 DE3005647A DE3005647A1 DE 3005647 A1 DE3005647 A1 DE 3005647A1 DE 19803005647 DE19803005647 DE 19803005647 DE 3005647 A DE3005647 A DE 3005647A DE 3005647 A1 DE3005647 A1 DE 3005647A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
capillary
fibre
optical fiber
polished
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803005647
Other languages
English (en)
Other versions
DE3005647C2 (de
Inventor
Dietmar 7900 Ulm Gruchmann
Joachim Guttmann
Dipl.-Phys. Edgar 7913 Senden Weidel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE19803005647 priority Critical patent/DE3005647A1/de
Publication of DE3005647A1 publication Critical patent/DE3005647A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3005647C2 publication Critical patent/DE3005647C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B6/00Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
    • G02B6/24Coupling light guides
    • G02B6/26Optical coupling means
    • G02B6/28Optical coupling means having data bus means, i.e. plural waveguides interconnected and providing an inherently bidirectional system by mixing and splitting signals
    • G02B6/2804Optical coupling means having data bus means, i.e. plural waveguides interconnected and providing an inherently bidirectional system by mixing and splitting signals forming multipart couplers without wavelength selective elements, e.g. "T" couplers, star couplers
    • G02B6/2821Optical coupling means having data bus means, i.e. plural waveguides interconnected and providing an inherently bidirectional system by mixing and splitting signals forming multipart couplers without wavelength selective elements, e.g. "T" couplers, star couplers using lateral coupling between contiguous fibres to split or combine optical signals
    • G02B6/2826Optical coupling means having data bus means, i.e. plural waveguides interconnected and providing an inherently bidirectional system by mixing and splitting signals forming multipart couplers without wavelength selective elements, e.g. "T" couplers, star couplers using lateral coupling between contiguous fibres to split or combine optical signals using mechanical machining means for shaping of the couplers, e.g. grinding or polishing

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Optical Couplings Of Light Guides (AREA)
  • Mechanical Coupling Of Light Guides (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines optischen Strahlteilers
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines optischen Strahlteilers nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Es wurde bereits ein Verfahren zur Herstellung eines optischen Strahlteilers, vorzugsweise für Fasern mit kleinem Kerndurchmesser vorgeschlagen, vgl. deutsche Patentanmeldung P 29 42 664.0. Gemäß diesem Vorschlag wird zur Herstellung des Strahlteilers die Lichtleitfaser 1 in einer Halterungsvorrichtung befestigt, wie sie in FIG. 1 dargestellt ist. Ein plattenförmiges Zwischenteil 2, z. B. aus Glas ist zwischen zwei Seitenteilen 3 und 4, z. B. ebenfalls aus Glas, eingespannt.
  • Die obere Kante der Glasplatte weist eine genau definierte Krümmung auf, welche z. B. durch Schleifen und Polieren hergestellt werden kann.
  • VorteiThaft ist eine kreiszylinderförmige Krümmung, beispielsweise in der Größenordnung von 100 mm. Die Dicke des Glasplättchens wird gleich der Dicke der verwendeten Glasfaser gewählt. Zur Befestigung der Faser wird diese in die Nut zwischen den beiden Seitenteilen eingeklebt derart, daß die Lichtleitfaser über einen Bereich von z. B. einigen Zentimetern in der Mitte (rechts und links von Schnitt A - B) die obere Kante der Glasplatte 2 berührt. Damit ist die Lichtleitfaser ebenfalls nach einer vorgegebenen Form gekrümmt. Die Lichtleitfaser wird nun von oben her bearbeitet, z. B.
  • geschliffen und poliert bis der Faserquerschnitt in der Ebene A - B eine etwa halbkreisförmige Form besitzt.
  • Für Single-Mode-Fasern muß die abgetragene Faserdicke exakt auf 1 bis 2 /um vorgegeben werden können. Die Faserrestdicke selbst kann nicht ausgemessen werden, da der Querschnitt nicht zugänglich ist. Zur Erläuterung der Präzisionsdickenmessung dient FIG. 2. Sie zeigt einen Querschnitt senkrecht zu Ebene A - B durch die Fasermitte. Die Faser liegt unmittelbar auf der Glasplatte 2 auf. Die Messung der Tiefe T erfolgt über die Breite B.
  • Setzt man eine kreiszylinderförmige Krümmung der Glasplatte mit dem Radius R voraus, so wird B2 8R Beispiel: Es sei R = 100 mm = 105/um, dann erhält man für B = 7 mm = 7000/zum; T = 61,2/um und für B = 7,05/um = 7050/um; T = 62,1/um.
  • Eine Zunahme von 50 /um bei B hat slso eine Zunahme von 1 /um bei T zur Folge.
  • B kann unter dem Mikroskop auf t 10 /um vermessen werden, so daß X sehr genau bestimmt werden kann.
  • Das oben beschriebene Verfahren liefert brauchbare optische Strahlteiler für Fasern auch mit geringem Kerndurchmesser. Ein Nachteil dieses Verfahrens ist jedoch die Verwendung von Klebern. Diese haben einen von Glas wesentlich verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten. Bei Temperaturschwankungen dehnt sich daher der Kleber wesentlich stärker aus als das Glas. Die dadurch entstehenden 8pannungen werden zwar durch die Elastizität des Klebers aufgefangen; bei Durchfahren von Temperaturzyklen können jedoch Verschiebungen im Bereich von einigen Zehntel /um auftreten, die für Strahlteiler mit Monomodefasern zu einer Erhöhung der Verluste führen können.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines Strahlteilers für Lichtleitfasern, insbesondere einwellige Fasern anzugeben, bei dem weitgehend auf den Einsatz von Klebern verzichtet werden kann.
  • Die Erfindung ist im Patentanspruch 1 beschrieben. Die Unteransprüche beinhalten vorteilhafte Ausbildungen des Verfahrens.
  • Die Erfindung wird im folgenden näher erläutert.
  • Ausgehend von Lichtleitfasern aus Glas oder Quarzglas wird zunächst die Plastikschutzschicht entfernt. Die Faser wird dann in eine Kapillare aus Glas oder Quarzglas eingeschmolzen' wobei die Faser im allgemeinen länger ist als die Kapillare. Durch das Einschmelzen in ein identisches Glasmaterial oder ein Glasmaterial mit relativ geringen Unterschieden im thermischen Åusdehnungskoeffizienten ist die Faser nahezu spannungsfrei und alterungsbeständig eingebettet. Dieser Glasstab mit lichtleitendem Kern wird dann mit einer definierten Krümmung gebogen, etwa durch Erhitzen und Anlegen beispielsweise an ein Graphitrohr mit vorgegebenem Durchmesser. Danach wird der Glasstab nach FIG. 3 von oben (Pfeil) her bearbeitet, zum Beispiel geschliffen und poliert, bis der Faserquerschnitt in der Mitte der angeschliffenen Fläche eine etwa halbkreisförmige Form besitzt. Beim Verwenden von Klebern muß die Kapillare 5 vor dem Einkleben der Faser 1 gebogen werden. Die Präzisionsdickenmessung kann analog dem oben beschriebenen Verfahren nach der deutschen Patent anmeldung P 29 42 664.0 vorgenommen werden.
  • Um aus den fertig geschliffenen Glasstäben mit lichtleitendem Kern (oder Kapillaren mit eingeklebter Faser) einen optischen Strahlteiler zu erhalten, gibt es im wesentlichen zwei Möglichkeiten. Man kann z. B. einen Oberflächenkoppler herstellen. Hierzu werden zwei Glasstäbe (Kapillaren) bis etwa zur Mitte des Faserkerns (oder bis zu einer Restdicke des Mantels von wenigen /um über dem Faserkern) geschliffen und poliert, und so zusammengefügt, daß die Faserkerne in minimalem Abstand zueinander liegen. Durch die enge Berührung kann Licht aus einer Faser in die andere übergekoppelt werden.
  • Außerdem ist die Herstellung eines Stirnflächenkopplers möglich. Hierbei wird zunächst ein angeschliffener Glasstab (Kapillare) hergestellt, der einige um tiefer als im vorher genannten Beispiel, d. h. also bis über die Kernmitte hinaus geschliffen und poliert wird. Anschließend wird der Glasstab (die Kapillare) in der Mitte des anpolierten Bereichs senkrecht zum Faserverlauf durchgesägt und werden die beiden Teile so zusammengefügt, daß sich die halbkreisförmigen Faserendflächen etwa zu einer Kreisfläche ergänzen.
  • Diese Endfläche wird anschließend so geschliffen und poliert, daß die Faserkerne sich etwa zu einer Kreisfläche ergänzen. Anschließend wird die vorzugsweise polierte Endfläche einer dritten Faser vor die gemeinsame Endfläche der beiden anderen Fasern Justiert und fixiert. Dabei kann diese dritte Faser ebenfalls in eine Kapillare eingeschmolzen oder eingeklebt sein.
  • Werden die Fasern in den Kapillaren eingeschmolzen, dann können auch die nachfolgenden Verbindungen der polierten Flächen der Glas stäube mit lichtleitenden Kernen als Schmelzverbindungen ausgeführt werden, wobei die Verbindungsflächen entweder teilweise oder ganzflächig verschmolzen werden. Damit ist eine hohe Stabilität des Strahlteilers gegen Umwelteinflüsse, wie Temperaturzyklen, Vibrationen, Chemikalien usw. sichergestellt.
  • Alternativ können die Verbindungen auch hier durch geeignete Kleber hergestellt werden.
  • Leerseite

Claims (3)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zur Herstellung eines optischen Strahlteilers für Lichtleitfasern, insbesondere für Fasern mit geringem Kerndurchmesser, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lichtleitfaser (1) in eine Kapillare (5) eingebettet wird, daß die Kapillare (5) eine genau vorgegebene, vorzugsweise kreiszglindrische Krümmung erhält, daß der gekrümmte Bereich der Kapillare (5) samt Lichtleitfaser (1) so bearbeitet wird, daß ein definierter Materialabtrag über die Mantelfläche oder bis in den Kernbereich der Lichtleitfaser (1) erfolgt und daß schließlich die derart bearbeitete Lichtleitfaser gegebenenfalls nach Trennung in Teilstücke mit einer gegebenenfalls entsprechend bearbeiteten Lichtlitfaser oder Teilstücken davon optisch gekoppelt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtleitfaser (1) in die Kapillare (5) eingeschmolzen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtleitfaser (1) in die Kapillare (5) gekittet oder geklebt wird.
DE19803005647 1980-02-15 1980-02-15 Verfahren zur herstellung eines optischen strahlteilers Granted DE3005647A1 (de)

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Publication Number Publication Date
DE3005647A1 true DE3005647A1 (de) 1981-08-20
DE3005647C2 DE3005647C2 (de) 1988-07-21

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DE (1) DE3005647A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3423133A1 (de) * 1983-06-22 1985-04-11 Alfred R. Highland Park Ill. Perlin Kopplunganordnung zum einleiten von licht in einen lichtleiter
WO1991006883A1 (de) * 1989-11-04 1991-05-16 Erhard Giese Lichtleiter-koppler
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Also Published As

Publication number Publication date
DE3005647C2 (de) 1988-07-21

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