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DE3005597A1 - Reinigungs- und transportvorrichtung fuer rueben - Google Patents

Reinigungs- und transportvorrichtung fuer rueben

Info

Publication number
DE3005597A1
DE3005597A1 DE19803005597 DE3005597A DE3005597A1 DE 3005597 A1 DE3005597 A1 DE 3005597A1 DE 19803005597 DE19803005597 DE 19803005597 DE 3005597 A DE3005597 A DE 3005597A DE 3005597 A1 DE3005597 A1 DE 3005597A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
beet
sieve
wheel
wheels
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803005597
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann 3320 Salzgitter Schrader
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wilhelm Stoll Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Wilhelm Stoll Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Stoll Maschinenfabrik GmbH filed Critical Wilhelm Stoll Maschinenfabrik GmbH
Priority to DE19803005597 priority Critical patent/DE3005597A1/de
Publication of DE3005597A1 publication Critical patent/DE3005597A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D19/00Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners
    • A01D19/12Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools arranged on an approximately vertical axis
    • A01D19/14Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools arranged on an approximately vertical axis with one screening wheel
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D27/00Machines with both topping and lifting mechanisms

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

  • "Reinigungs- und Transport-
  • vorrichtung für Rüben 478 Die Erfindung betrifft eine Reinigungs- und Transportvorrichtung für Rüben, insbesondere an mehrreihigen Rübenerntemaschinen.
  • Eine mehrreihige Rübenerntemaschine, die im Anschluß an einen Zuförderer in einem beengten Bereich zwischen ihren Laufradachsen und unterhalb eines Rübensammelbehälters eine Reinigungs- und Transportvorrichtung aufweist, ist beispielsweise aus dem Prospekt P 785 der Anmelderin bekannt. Bei dieser vorbekannten Rübenerntemaschine ist die Reinigungs- und Transportvorrichtung ein Siebstabband, das bei schwierigen Rodeverhältnissen nur bedingt eine Reinigung der gerodeten Rüben bewältigen kann.
  • E8 ist ferner eine mehrreihig arbeitende Rübenerntemaschine bekannt geworden, bei der anstelle des Siebstabbandes ein Siebrad vorgesehen ist, dem die zu reinigenden Rüben an seiner Vorderseite aufgegeben werden und das diese an seiner Rückseite wieder abgibt. Die Rüben werden also bei dieser Vorrichtung etwa über den halben Umlaufbereich des Siebrades mitgenommen und dabei auch teilweise gereinigt.
  • Bei schwierigen Rodeverhältnissen, d. h. bei stark verschmutzten Rüben, sind die beiden vorbekannten Reinigungs-und Transportvorrichtungen aufgrund der relativ kurzen Siebstrecken nicht ausreichend. Bekannte, aus mehreren hintereinandergeschalteten Siebrädern bestehende Reinigungs- und Transportvorrichtungen, mit denen eine gründlichere Reinigung erzielbar ist, sind wegen ihrer großen Baulänge bei den eingangs genannten Maschinen nicht einsetzbar, da nur ein beengter Bauraum zur Verfügung steht.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, mit geringem konstruktivem Aufwand eine Reinigungs- und Transportvorrichtung -zu schaffen, die bei nur begrenzt zur Verfügung stehendem Bauraum innerhalb der Maschine eine lange Siebstrecke für die zu reinigenden Rüben ermöglicht.
  • Gemäß der Erfindung wird dies bei den eingangs genannten Rübenerntemaschinen erreicht durch mindestens zwei in unterschiedlichen Ebenen übereinander am Maschinengestell angeordnete, angetrieben umlaufende Siebräder, deren oberes Siebrad eine von seiner durch einen Zuförderer beschickten Rübenaufnahmestelle bis über eine Rübenausförderstelle des darunter liegenden Siebrades hinausreichende, durch mindestens eine das Siebrad an seinem Außenumfang umgebende Leiteinrichtung begrenzte Sieb-und Förderstrecke und dessen unteres Siebrad eine von diesem, einer Fallstufe folgenden Rübenübernahmebereich bis zu seiner Rübenausförderstelle reichende/sich erstreckende, durch mindestens eine das Siebrad an seinem Außenumfang umgebende Leiteinrichtung begrenzte Sieb- und Förderstrecke aufweist.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist kurzbauend ausgeführt, weist nur wenige einfache und somit insgesamt kostengünstige Bauteile auf, die aufgrund des langen erzielbaren Reinigunqsweges eine gründliche, jedoch insgesamt schonende Reinigung der Rüben gewährleistet. Die zu reinigenden und zu transportierenden Rüben gelangen dabei zunächst über einen Zuförderer auf das obere Siebrad und werden durch dieses hunter gleichzeitiger Absiebung und Reinigung so weit durch die Leiteinrichtung auf diesem Siebrad herumgeführt, bis sie eine Rübenausförderstelle des unteren Siebrades passiert haben und dann hinter dieser nach dem Passieren der Fall stufe auf das untere Siebrad fallen können. Die zu reinigenden Rüben legen also bereits auf dem oberen Sieb rad einen beachtlichen Reinigungs weg, der etwa dem halben Siebrad-Umlaufweg entspricht, zurück, bis sie über die Fallstufe auf das untere Siebrad hinunterfallen. Liegt diese Fallstufe, in Umlaufrichtung des unteren Siebrades gesehen, unmittelbar hinter der Rübenausförderstelle desselben, so kann die Reinigungs- und Siebwirkung des unteren Siebrades nahezu über dessen gesamten Umlaufbereich ausgenutzt werden, wodurch die gewünschte lange Siebstrecke für die zu reinigenden Rüben und demzufolge eine gründliche, jedoch insgesamt schonende Reinigung derselben erreicht wird.
  • Eine einfache und somit kostengünstige Lagerung für die Siebräder wird durch eine koaxiale Lagerung derselben im bzw. am Rahmen der Rübenerntemaschine erreicht, wobei gemäß einer einfachen Ausführungsform die Siebräder mit gleichem Drehsinn und gleicher Drehzahl umlaufend angetrieben sind.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Siebräder mit unterschiedlicher Drehzahl umlaufend antreibbar, wodurch ein unterschiedlicher Absiebeffekt und somit eine Anpassung der Reinigungsintensität an unterschiedliche Rübenverhältnisse möglicht ist.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist eine Ausführungsform möglich, bei der die Siebräder bzw. einander benachbarte Siebräder mit gegenläufigem Drehsinn umlaufend angetrieben sind. Eine solche Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann insbesondere bei stark verschmutzten Rüben vorteilhaft sein, weil dabei die Rüben nach Passieren der Fallstufe auf dem unteren Siebrad eine entgegengesetzte Umlaufrichtung einnehmen, d. h. sie müssen in diesem Bereich von der einen in die andere Bewegungsrichtung, umgelenkt werden.
  • Bei einem solchen Ausführungsbeispiel müßte die Fallstufe für die Rüben allerdings vor der Rübenausförderstelle des unteren Siebrades liegen, um einen vollen Reinigungs- und Absiebumlauf auf dem unteren Siebrad zu erreichen.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Er-findung weist das obere Siebrad einen kleineren Durchmesser als das darunter liegende Siebrad auf. Die zu reinigenden Rüben fallen bei diesem Ausführungebeispiel am Ende der Leiteinrichtung des oberen Siebrades unmittelbar auf das untere Siebrad und werden von diesem weiter gereinigt und gefördert. Es sind hierzu keine zusätzlichen Führungs- bzw. Leitteile im Bereich der Fallstufe erforderlich.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung weisen die Siebräder etwa gleichgroße Durchmesser auf und im Bereich der Fallstufe zwischen oberem und unterem Sieb rad ist ein Rübenleit- bzw. Rübenfallkanal angeordnet. Bei dieser Ausführungsform wird auch bereits auf dem oberen Siebrad aufgrund des größeren Durchmessers desselben eine längere Siebstrecke erreicht, es ist jedoch randseitig ein Rübenleit- bzw. Rübenfallkanal erforderlich, der seitlich über den äußeren Umfang der Siebräder vorstehend ausgeführt sein muß.
  • Aufgrund der kompakten Bauform ist es möglich, die Siebräder im Bereich zwischen den Laufradachsen sowie im Bereich unterhalb eines Rübensammelbehälters einer mehrreihigen Rüberlcrntcw maschine an deren Rahmen zu lagern. Dabei kann in besonders raumsparender und somit äußerst vorteilhafter Weise zumin(leit einer der beiden Förderer (ZuFörderer zum oberen Siebrad und/ oder der dem unteren Siebrad nachgeschaltete Höhenförderar) breitenmäßig sich zwischen den Rädern erstrecken.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsbeispiele und Weiterbildungen der Erfindung, insbesondere bzgl. der die Siebräder umgebenden Leiteinrichtungen, sind den übrigen Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Die Erfindung erstreckt sich nicht nur auf die Merkmale der einzelnen Ansprüche sondern auch auf deren Kombination.
  • Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigt: Fig. 1 schematisch in Seitenansicht eine Rübenerntemaschine, bei der im Bereich zwischen deren Laufradachsen und unterhalb eines Rübensammelbehälters zwei übereinander angeordnete Siebräder vorgesehen sind, Fig. 2 die Rübenförderstrecke innerhalb der Rübenerntemaschine gemäß Fig. 1 in Draufsicht derselben, Fig. 3 eine gegenüber Fig. 1 vergrößerte Teil-Seitenansicht der Siebradkonstruktion und die Fig. 4 die Siebradanordnung gemäß Fig. 3 in Draufsicht.
  • Die Figuren 1 und 2 zeigen eine selbstfahrende 6reihig arbeitende Rübenerntemaschine, die ein Maschinengestell 1 aufweist, das sich auf dem Boden mittels vorzugsweise unlenkbarer Räder 2 einer angetriebenen Vorderachse 3 sowie vorzugsweise lenkbarer Räder einer Hinterachse 5 abstützt.
  • Im Vorderachsbereich ist eine Fahrerkabine 6 und im Hinterachsbereich ein Antriebsmotor 7 angeordnet. Zwischen den beiden Radachsen 2 und 5 ist oberhalb des Maschinengestells ein Rübensammelbehälter 8 für die gerodeten Rüben vorgesehen. Rodeeinrichtungen 9 sind an einem mittels Hydraulikzylinder lo gegenüber dem Maschinengestell 1 höhenverschwenkbaren Gerätetraggestell 11 angordnet; sie sind dabei vorzugsweise von Roderädern gebildet, können jedoch auch von Rodescharen od.
  • dgl. gebildet sein. Die gerodeten Rüben werden vorzugsweise auf eine Sieb- und Förderstrecke 12, beispielsweise eine Walzen-Anordnung, aufgegeben, welche die Rüben hoch- sowie seitwärts bewegend zu einem mittleren Durchlaß zwischen den vorderen Rädern 2 (insbesondere inneren Rädern von ZwillingsreifenX fördert und dann über weitere Reinigungs- und Transportmittel, wie Siebräder 13, 14 auf einen die Rüben abfördernden, insbesondere den Sammelbehälter 8 beladenden Höhenförderer 15 oder im Bedarfsfall zu einer Schwadablagestelle bewegt. Vor dem Rodeaggregat ist ein mit 16 beziffertes Köpfaggregait, vorzugsweise Schlegelköpfer, angeordnet, welches von Muschinengese1l-Seitenholmen sowie gegenüber dem Maschinengestell 1 bewegbaren Schwingen 17 (die jeweils mittels Hydraulikzylinder 18 höhellverschwenkbar sind) in jeweils erforderlicher Position gehalten wird.
  • Wie den Figuren 1 und 3 zu entnehmen ist, gelangen die durch die Rodeeinrichtungen 9 gerodeten Rüben auf die Sieb- und Förderstrecke 12, die durch mit Leitrippen 19 versehene, angetrieben umlaufende Förderwalzen 20 gebildet wird. Die Leitrippen 19 der Förderutalzen 20 führen dabei die gerodeten Rüben so weit seitwärts, insbesondere zur Mitte hin zusammen, daß diese auf einen vorzugsweise zwischen den Rädern 2 der Vorderachse 3 liegenden Zuförderer 21 abgegeben werden können.
  • Über diesen Zuförderer 21 gelangen die Rüben, wie dies insbesondere auch die Figuren 3 und 4 zeigen, auf die erfindungsgemäße, aus zwei Siebrädern 13 und 14 bestehende Reinigungs-und Transportvorrichtung. Der Zuförderer 21 fördert die Rüben zunächst auf das obere Siebrad 13. Auf diesem oberen Siebrad 13 werden die Rüben unter gleichzeitiger Absiebung und Reinigung durch eine Leiteinrichtung 22 so weit herumgeführt, bis sie eine Rübenausförderstelle 23, die durch ein Ausförderleitteil 24 an ihrer Rückseite begrenzt ist, passiert haben und dann hinter dieser über eine Fallstufe 25 auf das untere Siebrad 14 gelangen (fallen) können. Wie die den Rübenförderweg markierende, mit Punkten versehene Linie 26 zeigt, legen die zu reinigenden Rüben also bereits auf dem oberen Siebrad 13 einen etwa dem halben Siebrad-Umlaufweg entsprechenden Reinigungsweg zurück, bis sie über die Fallstufe 25 auf das untere Siebrad 14 hinunterfallen. Liegt diese Fallstufe 25 in Umlaufrichtung des unteren Siebrades 14 gesehen unmittelbar (wie bevorzug) hinter der Rübenausförderstelle 23 desselben, so kann die Reinigungs- und Siebwirkung des unteren Siebrades 14 nahezu über dessen gesamten Umlaufbereich augenutzt werden, wodurch die gewünschte lange Siebstrecke für die zu reinigenden Rüben und demzufolge eine gründliche, jedoch insgesamt schonende (da kein hartes Angreifen der Rüben erfolgt) Reinigung derselben erreicht wird. Auf dem unteren Siebrad 14 werden die Rüben durch eine das Sieb rad 14 an seinem Außenumfang umgebende Leiteinrichtung 27 seitlich begrenzt bzw. geführt. Wie insbesondere die Figur 4 zeigt, können die Siebräder 13 und 14 die angedeuteten Siebstabformen mit entgegen Umlaufrichtung weisenden Siebstäben 28, 28' aufweisen. Grundsätzlich sind jedoch auch andere bekannte Siebstabformen einsetzbar. Von dem unteren Siebrad 14 gelangen die Rüben im Bereich der Rübenausförderstelle 23 in einen Höhenförderer 29, der diese dann in den Rübensammelbehälter 8 fördert. Zur Unterstützung der Ausförderung ist im Endbereich der Rübenausförderstelle 23 eine Ausförderleiteinrichtung 30 angeordnet. Diese Ausförderleiteinrichtung 30 kann starr ausgeführt sein, es ist jedoch auch möglich angetrieben umlaufende Ausförderleiteinrichtungen anzuordnen, die dabei sowohl liegende als auch stehende (oder schräggstellte) Achsen haben können.
  • Wie insbesondere die Figur 3 zeigt, können im Bereich der Fallstufe 25 von dem oberen Siebrad 13 auf das untere Siebrad 14 am Außenumfang des unteren Siebrades 14 zusätzliche Leit-bzw. Fangstäbe 31 vorgesehen sein, die ein Herausfallen von Rüben in diesem Bereich verhindern. Der besseren Übersicht wegen sind in Figur 3 die Leiteinrichtungen 22, 27 einstückig und ohne Halterungen dargestellt; wie jedoch die Figur 4 beim oberen Siebrad 13 zeigt, kann eine solche Leiteinrichtung 22' aus mehrer Leiteinrichtungs-Teilstücken 32, 33,'34 bestehen. In bevorzugter Ausführungsform sind diese Leiteinrichtungs-Teilstücke 32, 33, 34 an stehenden Haltestielen 35 befestigt und die Haltestiele sind verschwenkbar und feststellbar am Rahmen der Maschine angelenkt. Die Leiteinrichtungs-Teilstücke 32, 33, 34 können dabei in den Förderweg der Rüben hineinragend einqestellt werden, wodurch insbesondere bei schwierigen Bodenverhältnissen eine gründlichere Reinigung der Rüben erreichbar ist. Für besonders schwierige Bodenverhältnisse ist es sowohl bei dem oberen als auch bei dem unteren Siebrad möglich, deren Leiteinrichtungen 22 bzw. 27 mit festen, höckerartigen Erhöhungen zu versehen, die eine intensive undgründliche Reinigung der Rüben bewirken.
  • Die Siebräder 13, 14 sind in bevorzugter Ausführungsform, wie dargestellt, koaxial im bzw. am Maschinengestell 1 der Rübenerntemaschine gelagert und dabei mit gleichem DrehsinnQund gleicher Drehzahl umlaufend angetrieben. Grundsätzlich ist jedoch auch ein Antrieb der Siebräder 13, 14 mit unterschiedlicher Drehzahl möglich. In weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann auch ein gegenläufiger Antrieb der Siebräder 13, 14 erfolgen. Aufgrund der Umkehr der Bewegunsrichtung der geförderten Rüben im Anschluß an die Fallstufe erfolgt in diesem Bereich eine besonders intensive Reinigung derselben.
  • Der Ant-rieb der Siebräder 13, 14 erfolgt über ein in nicht näher dargestellter Weise am Maschinengestell 1 angelenktes Getriebe 38, das mechanisch oder auch hydraulisch angetrieben sein kann. In bevorzugter Ausführungsform weist dieses Getriebe 38 eine Stelleinrichtung für die Einstellung unterschiedlicher Abtriebsdrehzahlen auf.
  • Für besonders schwierige Bodenverhältnisse kann, wie dies in Figur 4 angedeutet ist, oberhalb mindestens des Siebrades 14 mindestens eine bis auf dessen Umlaufebene hinabreichende Rüberlbrelnseinrichtung 36 vorgesehen sein. In bevorzugter Ausführungsform weist die Rübenbremseinrichtung elastisch nachgiebige Bremselemente 32 auf, die in ihrer Neigung und in ihrem Abstand zum Siebrad 14 einstellbar ausgeführt sind. Leerseite

Claims (16)

  1. Patentanseruche 1. Reinigungs- und Transportvorrichtung für Rüben, insbesondere an mehrreihigen Rübenerntemaschinen, gekennzeichnet durch mindestens zwei in unterschiedlichen Ebenen übereinander am Maschinengestell (1) angeordnete, angetrieben umlaufende Siebräder (13, 14) deren oberes Siebrad (13) eine von seiner durch einen Zuförderer (21) beschickten Rübenaufllahlnestelle bis über eine Rübenausförderstelle (23) des darunterliegenden Siebrades (14) hinausreichende, durch mindestens eine das Siebrad (13) an seinem Außenumfang umgebende Leiteinrichtung (22) begrenzte Sieb- und Förderstrecke und dessen unteres Siebrad (14) eine von diesem, einer Fallstufe (25) folgenden Rübenübernahmebereich bis zu seiner Rübenausförderstelle (23) reichende, durch mindestens eine das Siebrad (14) an seinem Außenumfang umgebende Leiteinrichtung (27) begrenzte Sieb- und Förderstrecke aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebräder (13, 14) koaxial im bzw. am Maschinengestell (1) der Rübenerntemaschine gelagert sind.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebräder (13, 14) mit gleichem Drehsinn und gleicher Drehzahl umlaufend angetrieben sind.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebräder (13,14) mit unterschiedlicher Drehzahl umlaufend antreibbar sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebräder (13, 14) bzw.
    einander benachbarte Siebräder mit gegenläufigem Drehsinn umlaufend angetrieben sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Siebrad (13) einen kleineren Durchmesser als das darunterliegende Siebrad (14) aufweist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebräder (13, 14) etuin gleichgroße Durchmesser aufweisen und im Bercii der Fallstufe (25) zwischen oberem (13) und unterem Siebrad (14) ein Rübenleit- bzw. Rübenfallkanal angeordnet ist
  8. 8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebräder (13, 14) im Bereich zwischen den Laufradachsen (3, 5) sowie im Bereich unterhalb eines Rübensammelbehälters (8) einer mehrreihigen Rübenerntemaschine an deren Maschinengestell (1) gelagert sind.
  9. 9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die die Siebräder (13, 14) umgebenden Leiteinrichtungen (22, 27) einstückig/einteilig ausgeführt sind.
  10. lo. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Leiteinrichtungen (22, 27) mindestens zwei Leiteinrichtungs-Teilstücke (32, 33) aufweist.
  11. 11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis lo, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Leiteinrichtungs -Teilstücke (32, 33, 34) an stehenden Haltestielen (35) befestigt sind.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die die Leiteinrichtungs-Teilstücke (32, 33, 34) tragenden Haltestiele (35) verschwenkbar und feststellbar am Maschinengestell (1) befestigt sind.
  13. 13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Leiteinrichtungen (22, 27) jeweils in die Sieb- und Förderstrecke hineinragende höckerrostartige Erhöhungen aufweist.
  14. 14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb mindestens eines der Siebräder (13, 14) mindestens eine, elastisch nachgiebige, bis etwa auf die Siebradebene hinabreichende Bremselemente (37) aufweisende, vorzugsweise in ihrem Abstand sowie in ihrer Neigung gegenüber dem zugehörigen Siebrad einstellbare Rübenbremseinrichtung (36) vorgesehen ist.
  15. 15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß im hinteren Bereich der Rübenausförderstelle (23) des unteren Siebrades (14) eine Ausförderleiteinrichtung (30), wie Rost, Ausförderrad, Ausförderwalze od. dgl. vorgesehen ist.
  16. 16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Anspruche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß dem oberen Siebrad (13) ein Zuförderer (21) vorgeschaltet und dem unteren Siebrad (14) im Bereich seiner Rübenausförderstelle (23) mindestens ein Höhenförderer (29) nachgeschaltet ist.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3434183A1 (de) * 1984-09-18 1986-03-20 Claas Ohg, 4834 Harsewinkel Selbstfahrender geraetetraeger
FR2696071A1 (fr) * 1992-09-28 1994-04-01 Dargent Rene Machine pour la récolte de tubercules tels des pommes de terre.
EP0650662A1 (de) * 1993-10-27 1995-05-03 Jean-Paul Matrot Erntemaschine für Rüben oder andere Wurzelpflanzen

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