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DE3004053A1 - Plattenheizgeraet - Google Patents

Plattenheizgeraet

Info

Publication number
DE3004053A1
DE3004053A1 DE19803004053 DE3004053A DE3004053A1 DE 3004053 A1 DE3004053 A1 DE 3004053A1 DE 19803004053 DE19803004053 DE 19803004053 DE 3004053 A DE3004053 A DE 3004053A DE 3004053 A1 DE3004053 A1 DE 3004053A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate heater
heating
plates
heater according
scissor arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19803004053
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Dipl.-Ing. Honold
Ing.(grad.) Albert Kleider
Willi 7170 Schwäbisch Hall Leiser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GROSSAG GmbH
Original Assignee
GROSSAG GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GROSSAG GmbH filed Critical GROSSAG GmbH
Priority to DE19803004053 priority Critical patent/DE3004053A1/de
Publication of DE3004053A1 publication Critical patent/DE3004053A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/06Roasters; Grills; Sandwich grills
    • A47J37/0611Roasters; Grills; Sandwich grills the food being cooked between two heating plates, e.g. waffle-irons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

  • Bezeichnung: Plattenheizgerät
  • Beschreibung Die Erfindung betrifft ein Plattenheizgerät für die Zubereitung und ggf. Warmhaltung von Speisen.
  • Aus der Patent- und Fachliteratur sowie Prospekten und Benutzungen ist eine große Zahl von Plattenheizgeräten bekannt, die zwei Plattenheizteile aufweisen, welche mit Griffen, Abstützmitteln und einem Gelenkmechanismus, der mehrere Stellungen der Plattenheizteile zueinander zuläßt, ausgestattet sind. Die Geräte haben feste oder abnehmbare Platten oder Wannen zum Grillen, Waffelbacken, verbacken und sonstigen Speisenzubereitungen und -ggf. wahlweise einsetzbare wannen- oder topfartige Behälter für die Bereitung von Speisen mit einem größeren Flüssigkeitsanteil oder zum Backen von Gebäck.
  • Die Geräte mit abnehmbaren Platten und Wannen arbeiten in der Regel mit Rohrheizkörpern und Strahlungswärmeübertragung. Dabei ist die Einhaltung einer gleichmäßigen Temperaturverteilung und die Vermeidung von unerwünschten Temperaturspitzen, die auf der ganzen Fläche oder stellenweise zu gesundheitlich bedenklichen Verbrennungen der Speisen führen können, schwierig.
  • Das von der Anmelderin seit langem vertriebene Doppelplattenheizgerät,dessen Gelenk- und Haltemechanismus in der DE-PS 24 09 875 beschrieben ist, hat gerätefeste Heizplatten, in die die wärmeleitend arbeitenden Heizelemente eingebettet sind. Von da her hat es eine günstige, energiesparende Temperaturverteilung. Es ist wie alle anderen Geräte jedoch nur mit einem Thermostaten ausgestattet. Es ist wegen seiner die beiden Platten gegenseitig haltenden Mechanismen und der fehlenden Austauschbarkeit der Platten sowie der Unmöglichkeit, den beiden Heizplatten individuell geregelte Temperaturen zu geben, in seinen Gebrauchseigenschaften im Bezug auf die jetzigen Bedürfnisse. nicht vielfältig genug ausgestattet und kann, da es für einen so vielfältigen Einsatz nicht konzipiert wurde, auch nicht in alle von anderen Geräten verwirklichte Gebrauchs- und Benutzungsstellungen gebracht werden.
  • Ein auch aus der praktischen Benutzung sehr bekanntes, elektrisch beheizbares Doppelplatten-Haushaltsgerät geht aus der DE-OS 27 51 707 hervor. Der den vielfältigen Benutzungsmöglichkeiten und entsprechenden Positionen-der oberen Heizplatte gerecht werdende Gelenkmechanismus ist aufwendig und läßt vor allem nicht zu, daß die Platten in der Strecklage unmittelbar aneinander grenzen. Für die Temperatureinstellung und -regelung, unterschiedliche Einschaltzustände und Temperaturen ist ein konstruktiv und benutzungstechnisch recht aufwendiger Schalt- und Einstellmechanismus erforderlich, der die aus der Offenlegungsschrift ersichtliche, komplizierte Benutzungs- und Einstellanweisung erforderlich macht. Dabei ist es nicht einmal möglich, die Temperaturen von Ober- und Unterplatte unabhängig voneinander zu regeln. Es ist nur möglich entweder die eine oder die andere oder beide Platten einzuschalten und abhängig voneinander in der Temperatur zu regeln, wofür noch in der praktischen Ausführung ein aufwendiger an die untere Aufsetzplatte angreifender Temperaturfühler erforderlich ist.
  • Aus der FR-OS 72 11 407 ist ein ebenfalls vielfältig benutzbares Gerät bekannt, welches für die beiden Platten getrennte Steckanschlüsse für Netzzuleitungsschnüre aufweist, jedoch über keine geeigneten Einstell- und Regelmittel für die indivisuelle Temperatureinstellung der beiden Heizplatten verfügt.
  • Außerdem ist ein Gerät mit zwei Netzanschlußschnüren bedienungstechnisch außerordentlich ungünstig.
  • Der in dieser Schrift dargestellt Gelenkmechanismus läßt es nicht zu, daß die Platten unmittelbar aneinander grenzen.
  • Ein solches unmittelbares Aneinandergrenzen der Platten in der geöffeneten Stellung läßt die Konstruktion nach der FR-OS 29 94 278 (77 18 165) zu, wobei der Gelenkmechanismus jedoch sehr störungsanfällig gestaltet ist und optimale Regelmöglichkeiten fehlen und die Energiezuleitungen durch ein getrenntes Schlauchelement erfolgen müssen.
  • Ein nur der einseitigen Abstützung in unterschiedlicher Höhe unter Verbindung der Platten bei Schwenkmöglichkeit dienender Scherenmechanismus ist aus den Zeichnungen der DE-OS 28 18 593 bekannt. Eine beabstandete Uberbackstellung kann mit diesem Mechanismus jedoch nicht allein gehalten werden und ist offenbar auch gar nicht vorgesehen. Auch ist für die Leitungsführung ein außenliegender störanfälliger Schlauch erforderlich.
  • Trotz der Vielzahl der bekannten Doppelplattenheizgeräte besteht ein Bedürfnis nach einem, in mehrerlei Hinsicht verbesserten Doppelplattenheizgerät, da es sich durch den vielfältigen Gebrauch derartiger Geräte, die jedoch jeweils nur für Teileinsatzbereich konzipiert waren, herausgestellt hat, daß solche Geräte noch vielfältiger bei der Zubereitung von Speisen im Haushalt oder kleineren Gaststätten eingesetzt werden können.
  • Demgemäß sind die Anforderungen an die Gebrauchsmöglichkeiten recht vielfältig. Dieser Vielfalt muß die Konzeption sowohl konstruktiv, benutzungstechnisch als auch herstellungstechnnisch genügen, so daß mehrere Teilbereich zur Optimierung des Gesamtgerätes zu verbessern sind.
  • Demgemäß liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Doppelplattenheizgerät mit vielfältigen Gebrauchsmöglichkeiten und daran angepaßten Gebrauchseigenschaften und angepaßtem konstruktivem Aufbau bei günstigen Herstellungsmöglichkeiten bezüglich Energieübertragung, Energieverteilung, Steuerung und Regelung sowie Bedienung der Einstellelanente und der Heizplatten und Aufsetzelemente zu verbessern. Eine vorteilhafte Lösung der Erfindung kennzeichnet sich durch folgende zum Teil bekannte Merkmale: 1. Es sind zwei Plattenheizteile, Unterteil und Oberteil vorgesehen; 2. das Oberteil kann in eine aufliegende und in eine in unterschiedlicher Höhe beabstandet, die Heizflächen einander zugewendete Grill- und Uberbackstellung und in eine um 1800 geschwenkte, auf dem Tisch abgestützte, gestreckte Grill-Koc-h- und/oder Warmhaltestellung geschwenkt werden; 3. Ober- und Unterteil sind durch einen mehrere Stellungen zulassenden Gelenk- und Schwenkmechanismus verbunden; 4. die Netzstromzuführung erfolgt am Unterteil und die Stromzuführung zum Heizelement des Oberteils erfolgt über vom Unterteil zum Oberteil laufende Leitungen; 5. Unterteil und Oberteil können unterschiedliche Einschaltzustände und Temperaturen aufweisen; 6. die beiden Heizteile sind mit abnehmbaren Aufsetz-Back-und -Grillplatten und/oder -wannen versehen; 7. für die Beheizung der abnehmbaren Back- und Grillplatten und/oder wannen sind massive auf der den Aufsetzplatten oder-Wannen zugewandten Seitnebene Heizplatten vorgesehen, die rückseitig in Rillen eingepreßte, im wesentlichen durch Wärmeleitung arbeitende elektrische Heizwiderstände aufweist; 8. die Heizplatten sind gerätefest; 9. die Heizplatten haben Ausnehmungen, in welche Befestigungsmittel der Aufsetzplatten und/oder -wannen eingreifen und diese form-und/oder kraftschlüssig halten.
  • Die Merkmale 1 und 3 und 4 sind an den meisten bekannten Geräten verwirklicht. Vom Merkmal 2 jedoch nur Teilmerkmale, insoweit als manche Geräte nicht beabstandet in der Höhe automatisch gehalten werden und/oder nicht um 1800 geschwenkt werden können. Auch können die meisten Geräte nicht gemäß Ziffer 5 unterschiedliche Einschaltzustände und Temperaturen aufweisen. Bei Geräten mit abnehmbaren Aufsetzplatten oder -wannen sind keine ebenen Heizplatten mit eingebetteten Heizkörpern für solche Zwecke bekannt geworden. Derartige Heizkörper in Platten lassen sich bei hoher Qualität sehr preiswert herstellen und haben vor allem die energiesparenden Vorteile der Wärmeübertragung durch Wärmeleitung, die mit unmittelbar aufgesetzten Platten oder Wannen zu einer besonders guten Energieausnutzung führt und wobei wegen der großen Masse eine gute Pufferwirkung besteht. Auch durch die Ein- und Ausschaltung verursachte Temperaturspitzen am Heizelement wirken sich an der Grillfläche nicht mehr ungünstig aus und die Temperaturregelung läßt sich einfach gestalten. Durch die ebenen Heizplatten können auch alle handelsüblichen Töpfe und Pfannen ohne Aufsetzplatten benutzt werden zumal die Flächen zweckmäßig völlig glatt gestaltet werden bis auf die notwendigen überstehenden Verbindungsmittel. Besonders zweckmäßig ist es dann, die Verriegelungen zwischen den Aufsetzplatten und den Heizplatten versenkt anzuordnen, so daß die Heizplatten ohne Aufsetzelemente völlig glatt und wie erwähnt zu;- normalen Kochen, Braten und Warmhalten mit allen handelsüblichen Geräten verwendet und vor allem auch gut gereinigt werden k-<neng und dabei ermöglichen sie noch einen besseren Wärmeübergang auf die Aufsetzteile als reine Strahlungsheizkörper, die zudem schwierig zu reinigende Reflektorflächen und Reflektorwannen erfordern. Durch das Zusammenwirken der Merkmale zu einem geschlossenen vielfältig zu b-enutzenden und gut zu reinigenden sowie leicht herzustellenden Gerät wird der vielgestaltigen Aufgabe, die an hochentwickelte Speisenwärmgeräte gestellt wird , vorzüglich gedient.
  • Wenn gemäß Anspruch 2 in den vorn vorgesehenen Griffe die Entriegelungselemente für die Aufsetzplatten oder dgl. vorgesehen sind, so lassen sich diese leicht lösen ohne daß Verbrennungen zu befürchten sind und die Bedienelemente können nahe beieinanderliegend gestaltet werden. Da ein einzelnes, federndes Rastelement ausreicht, wird eine bessere Halterung der Platten durch Einhängenasen gemäß Anspruch 3 ermöglicht. Die Merkmale nach Anspruch 4 sichern neben einer guten und einfach zu gestaltenden sowie leicht einzuhängenden Konstruktion vor allem auch einen guten Wärmeübergang und damit eine gute Energieausnutzung und Energieverteilung. Wenn die kraftschlüssigen Halteelemente der Befestigungsmittel mit derart geneigten Flächen ausgestattet sind, daß eine Kraftkomponente in Richtung des Andrückens der Platten entsteht, so sind diese nicht nur spielfrei festgehalten,sondern es werden auch stets die Wärmeübertragungskontaktflächen aufeinander gedrückt.
  • Wenn gemäß Anspruch 6 mit wenigstens den Merkmalen 1 bis 5 im Oberteil und im Unterteil jeweils getrennt einstellbare, die Heizelemente der Heizplatten getrennt schaltende Thermostate angeordnet sind, so kann jeweils nur die für den momentanen Vorgang erforderliche Energie zugeführt werden und es können in allen Stellungen die dem Behandlungsprozeß optimal angepaßten Temperatur- und Energieverteilungsbedingungen eingestellt werden,ohne daß ein wesentlicher Konstruktions- und Herstellungsaufwand erforderlich wäre. Auch sind zwei Thermostate einfacher auszuführen als gekoppelte Einschalt- und Ausschalteinrichtungen mit einer Mehrzahl ineinandergreifender mechanischer Teile, die jedoch nur die Temperaturfühlung an einer Platte ermöglichen. Zweckmäßig werden die Betätigungselemente der Thermostate in die vorderen Handgriffe integriert, so daß sie einerseits griffgünstig liegen und andererseits keine Berührung der heißen Platten mit Verbrennungen zu befürchten ist. Als Thermostate kommen an sich alle üblichen Temperaturfühl- und -regeleinrichtungen in Betracht, die sich auch nach der Gestaltung der Heizeinrichtung,beispielsweise mit Rohrheizkörpern und vorzugweise Reflektorflächen oder mit Flächenheizkörpern,richten. Für die praktischen Anwendungsfälle reichen Bimetallthermostate vollkommen aus. Diese sind preiswert und sicher und insbesondere im Zusammenwirken mit den massiven ebenen Heizplatten, auf die die Aufsetzplatten aufgesetzt werden, für die Temperaturregelung gut geeignet.
  • Für die Optimierung des Gerätes bezüglich der Herstellungs-und Gebrauchseigenschaften eines vielfältig zu benutzenden und seine- Speicherwärme ausnutzenden Gerätes, ist es erforderlich, daß das Oberteil ohne weiteres in alle gewünschten Positionen gebracht werden und darin ggf. auch ohne zusätzliche Abstützung gehalten werden kann. Eine diesbezüglich erstaunlich einfache und leicht herzustellende sowie sicher arbeitende Lösung für ein Gerät, welches wenigstens die vorstehend aufgeführten Merkmale 1 bis 4 des Anspruches 1 aufweist, sieht vor, daß der Gelenk- und Schwenkmechanismus als beiderseits und außerhalb der Heizplatten und der Aufsetzplatten vorgesehener Scherenmechanismus ausgebildet ist, bei dem auf jeder Seite ein Unterteilscherenarm im Bereich der Hinterkante des Unterteils geräte fest angelenkt ist und der andere mit diesem etwa in der Mitte gelenkig verbundene Oberteilscherenarm am oberen hinteren Ende im Bereich der Oberteilkante ein Drehgelenkelement trägt , über welches das Oberteil um bis zu 1800 schwenkbar mit seinem Oberteilscherenarm verbunden ist, und sein nach unten vorn weisendes Ende in einer horizortalen Langlochführung des Unterteils eine gleitbare und drehbare Abstützung aufweist und der vom Unterteil hinten über den Schererkreuzungspunkt nach vorn zum Oberteil weisende Unterteilscherenarm eine das Oberteil in horizontaler Lage, jedoch verschiebbar und abschwenkbar abstützende Verbindungseinrichtung aufweist. Bei einer solchen Konstruktion entfallen alle weiteren äußeren Abstützmittel selbst für die beabstandete Uberbackstellung, für die bei den meisten Geräten im Bereich des Griffes Abstützfüße oder sonstige Eingriffelemente vorgesehen sind. Die einfache Lösung hat nur zwei sich kreuzende Scherenarme, bei denen jeder Anlenk- oder Abstützpunkt mehrere Funktionen erfüllen kann und somit zur Optimierung bezüglich der vielfältigen Gebrauchsmöglichkeiten bei einfacher Herstellung beiträgt. Der obere hintere Gelenkpunkt läßt durch entsprechende Gestaltung das Schwenken um 1800 zu, während der untere gerätefeste Gelenkpunkt nur eine geringe Schwenkbewegung auszuführen braucht. Durch die Langlochführung wird eine sichere Verbindung und eine stets bestimmte Lage der Schere ermöglicht.
  • Der freie Gelenkpunkt des Unterteilscherenarms dient zur Abstützung in der beabstandeten Stellung in horizontaler Lage.
  • Diese Verbindungseinrichtung zwischen Unterteilscherenarm und Oberteil kann besonders einfach von einem am Scherenarm vorgesehenen, nach innen weisenden Zapfen gebildet sein, auf dem sich die Heizplatte und/oder Aufsetzplatte des Oberteils schiebbar abstützt. Es entfallen dann sonstige Koppelglieder zwischen den Scherenarmen, auf denen sich die Heizplatte abstützen könnte, und die obere Heizplatte kann in jeder Höhenlage einfach abgeschwenkt werden. Wenn dieser Zapfen einen Flansch aufweist, der eine außenseitige Abstützrippe am Oberteil hintergreift, so ist auch die Scherenanordnung gegen seitliches Ausweichen gesichert.
  • Das ist wichtig da wegen der Schrägstellmöglichkeiten in den Zwischenstellungen für das Kontaktgrillen ein ausreichendes Spiel in den Gelenken erforderlich sein muß und dadurch die Scherenanordnung an sich labil werden könnte,was jedoch durch diese einfache Maßnahme,welche jeweils zu einer automatischen Lagesicherung führt, kompensiert wird.
  • Will man mit dem Gerät nur als Kontaktgrill und aufgeklapptes Gerät arbeiten,jedoch nicht in einer feststellbaren Uberbackstellung, so kann man auf Arretiermittel für die Scherenanordnung verzichten. Wünscht man jedoch eine beabstandete Stellung in wenigstens einer Position auch ohne zwischengelegte Speisen zu sichern, so wird der Gelenk- und Schwenkmechanismus zweckmäßig mit wenigstens einem Verstellanschlag für die Begrenzung der Scherenbewegung ausgestattet. Solche Anschläge können sehr leicht als Schwenk- oder Steckanschläge ausgebildet sein und an verschiedenen geeigneten Stellen der Scherenanordnung angreifen. Eine krAtemäBig, herstellungs- und bedienungstechnisch günstige Anordnung sieht den Verstellanschlag im Bereich der Unterteillanglochführung an der Abstützung des Oberteilscherenarmes angreifend vor. Die Verstellanschläge beider Seiten werden zweckmäßig gekoppelt und mit nur einer Verstellhandhabe ausgestattet. Das kann beispielsweise durch seitlich zu betätigende Schiebe- und Rastanschläge oder drehbare Stufenexzenter erfolgen. Ein für dieZusammenfassung der Bedienungselemente, die Herstellung und die sichere Abstützung günstige Lösung sieht vor, daß die Verstellanschläge im Bereich der Enden einer Traverse ausgebildet sind, welche in einer in Schlitzrichtung verlaufenden Längsführung geführt ist und mit einer im Bereich des vorderen Handgriffes des Unterteiles vorgesehenen Spindelverstelleinrichtung gekoppelt ist. Dabei kann das Element beispielsweise als aus einem geeigneten Werkstoff gefertigtes flächiges und teilweise ausgespartes Element mit einer vorderen Schraube gestaltet sein. Eine einfache, leichte und raumsparende Anordnung sieht vor, daß Anschläge, Traverse und Längsführung von einem asymmetrisch liegenden Stabsystem gebildet sind, welches einen zur Schwenkachse von Oberteil und Unterteil senkrechten Verschiebestab aufweist, an dem ein abgebogener bis zu den Anschlägen reichender Druck- und Biegestab befestigt ist, von welchem aus dem Bereich der Anschläge Zugstäbe zur Spitze des Führungsstabes verlaufen. Ein solches Stabwerk ist leicht und kann große Kräfte aufnehmen und eine gute Abstützbasis haben. Dabei kann zweckmäßig der Führungsstab an seinem vorderen Ende einen Außengewindekopf tragen, welcher in einer außerhalb des Griffes als Handhabe ausgebildeten, im Griff drehbar gelagerten, ein passendes Innengewindes aufweisendtn Betätigungshülse ein- und ausgeschraubt wird.
  • Auch die Energiezuführung zum Oberteil ist bei den bisherigen Geräten nicht optimal gelöst, zumal dafür in der Regel ein getrenntes, die Klapp- und Schwenkbewegungen beeinträchtigendes Leitungsführungselement erforderlich ist. Die erfindungsgemäß vorgesehene Scherenkonstruktion kann dafür besonders gut herangezogen werden, wenn bei einem Plattenheizgerät mit wenigstens den vorstehend aufgeführten Merkmalen 1 bis 4 des Anspruches 1 und den Merkmalen des Anspruches 9 wenigstens ein Scherenarm hohl ausgeführt die Leitungen aufnimmt.Dieser ist je nach der Größe und Leitungsführung und der Anordnung der Fühl-und Steuerelemente zu gestalten. Dabei kann die Leitungsführung nur auf einer Seite oder auf beiden Seiten vorgenommen werden, um die erforderlichen mindestens drei Leitungen unterzubringen.
  • Das läßt sich besonders gut machen, wenn die Leitungen durch eine Zentralausnehmung der Oberteilscherenarm-Abstützung im Langloch, durch den Oberteilscherenarm über das Kreuzgelenk zum Oberteilscherenarmdrehgelenk laufen und in diesem Bereich ein vergrößerter Leitungshohlraum vorgesehen ist. Dieser kann zweckmäßig als Teilkreisringraum ausgebildet sein. Um zusätzliche Abstützmittel zu vermeiden und zu sichern, daß das Oberteil in verschiedenen Gebrauchsstellungen ohne die Gefahr des Herunterfallens verbleibt, sieht man im Bereich des Oberteilscherenarmgelenks zweckmäßig eine Rasteinrichtung mit wenigstens zwei Raststellungen vor. Sie kann von einer Federscheibe und mehreren zugeordneten Kerb- und/oder Nockenrasten gebildet sein.
  • Für das möglichst na Aneinandergrenzen der Grillflächen sind schon verschiedene Gelenkhebelmaßnahmen versucht worden. Die Erfindung weist hierfür einen besonders einfachen Weg, indem nämlich die Gelenkachse des Oberteilscherenarmgelenkes mit der Hinterkante der Heizplatten zusammenfällt bzw. geringfügig außerhalb dieser Hinterkante liegt. Dann ergibt sich nicht nur eine praktisch durchgehende Grillfläche, sondern in der aufgeklappten Stellung ohne aufgesetzte Platten oder Wannen auch eine durchgehende Warmhalte-, Heiz- und Kochfläche, deren beide Teile zudem noch getrennt in der Temperatur geregelt werden können.
  • Für die Unterbringung des Kabels werden die unterteilfesten Füße im Bereich der Scherenanordnung zweckmäßig mit Aufwickelausnehmw?gen versehen. Um zusätzliche Verriegelungsteile ftir die beiden aufeinandergeklappten Heizteile in der senkrechten Aufbewahrungsstellung zu vermeiden, sieht man zweckmäßig vor, daß die Außenkanten von Unterteil und Oberteil im Bereich der Scherenanordnung in einer gemeinsamen Vertikalaufstellebene liegen und beide außerhalb der Drehachsen liegende Auflage- und Zuhaltecken oder -nasen -aufweisen.
  • Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung auch nach hier nicht abgehandelten Anspruchsteilen, sind in dem nachfolgenden Beschreibungsteil enthalten. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnungen erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 Eine schematisierte Draufsicht auf ein Doppelplattenheizgerät; Fig. 2 eine Vorderansicht auf die Griffseite des Plattenheizgerätes nach Fig. 1; Fig. 3 eine Seitenansicht des Gerätes nach den Fig. 1 und 2 von der linken Seite gesehen in der Berührungsstellung der Heizplatten; Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Seitenansicht in der maxin;?l angehobenen Stellung der oberen Heizplatte; Fig. 5 eine den ", 3 und 4 entsprechende Teilseitenansicht des Gerätes mit um 1800 in die Strecklage geschwenkter zweiter Heizplatte; Fig. 6 einen Vertikalteilschnitt durch das untere Plattenheizteil gemäß der Linie 6/6 in Fig. 1 in größerem Maßstab etwa 1:1; Fig. 7 einen Vertikalmittelteilschnitt durch das Unterteil gemäß der Linie 7/7 in Fig. 1 im Maßstab der Fig. 6; Fig. 8 einen Teilvertikalschnitt längs der in den Gelenkpunkten abgeknickten Schnittlinie 8/8 in Fig. 4 durch den Unterteilscherenarm etwa im Maßstab 1:1; Fig. 9 einen Teilvertikalschnitt längs der in den Gelenkpunkteabgeknckten Schnitt-linie 9-9 in Fig. 4 durch den Oberteil-Scherenarm etwa im Maßstab 1:1 und Fig. 10 eine schematisierte Draufsicht auf das Stabsystem der Verstellanschläge in einem ohne Heizplatte weitgehend schematisch dargestellten Unterteil des Plattenheizgerätes etwa gemäß Fig. 1.
  • Das Plattenheizgerät 20 besteht aus einem Oberteil 21 und einem Unterteil 22, die über einen Gelenk- und Schwenkmechanismus 23 miteinander verbunden sind. Dieser Gelenk- und Schwenkmechanismus besteht aus zwei - wie die Fig. 1 und 2 zeigen - seitlich außerhalb liegenden Scherenmechanismen 23. Jeder Scherenmechanismus ist in einem Fußteil 24 des Unterteiles 22 gelagert. Die Fußteile 24.1 und 24.2 sind,wie wie aus Fig. 2 ersichtlich,auf beiden Seiten vorgesehen und greifen mit ihren nach unten offenen Abstützanformungen 24.3 unter die Haube 25.2 des Unterteiles 22. Die Abstützanformungen 24.3 haben an geeigneten Stellen im Abstand voneinander liegende Aufwickelausnehmungen 24.4 für das Aufwickeln der Netzstromzuführungsieitung24.6,wie es schematisch in Fig. 1 dargestellt ist. Auf der einen Seite des Fußteiles 24 führt diese zugfest befestigt in das Innere der Abdeckwanne 25.2. In den anderen Figuren ist der Übersichtlichkeit halber die Leitung 24.6 weggelassen.
  • Oberteil 21 und Unterteil 22 haben bis auf die Befestigungsausnehmungen und dgl. identische,mit mit leicht gewölbten Außenwänden und gerundeten Ecken ausgebildete Abdeckwannen 25.1 und 25.2, die vorzugsweise aus Tiefziehstahlblech hergestellt sind. Sie könne jedoch auch aus geeigneten wärmefesten Kunststoffen bestehen. Die Abdeckwannen 25.1 und 25.2 haben hohle Innenräume 25.3 und 25.4, in denen verschiedene Geräteteile und die Stromzuführungen untergebracht sind. Die Abdeckwannen 25 decken die Heizplatten 26.1 und 26.2 ab. Die Heizplatten 26 sind rechteckige Platten. Sie haben vorzugsweise das aus Fig. 1 ersichiliche Seitenverhältnis und eine Fläche, auf der sechs genormte Toastscheiben untergebracht werden können, so daß sich eine länglich-rechteckige Form ergibt, die etwas größer ist als die bisherigen Kontaktgrillflächen, die oft auch mehr quadratisch waren. Die Heizplatten 26 von Oberteil und Unterteil sind weitgehend gleich ausgebildet und haben eine ebene Oberfläche 26.3, in welcherggf. ganz geringfügig eingelassene Rillen in verschiedenen Mustern vorgesehen sein können. Sie bestehen vorzugsweise aus Aluminium-Druckguß. Sie können jedoch auch aus Grauguß oder anderen geeigneten Legierungen bestehen. Sie haben an der Rückseite angeformte Rippen 26.4 zwischen denen Rillen 26.5 in bekannter Weise gebildet sind. In diese Rillen, die eine in der Heizplåttenherstellung bekannte Konfiguration zur gleichmäßigen Wärmeverteilung haben können, sind bekannte Heizspiralen 27 mit einer keramischen Einbettmasse 27.leingebettet. So wird die durch elektrische Widerstandsheizung erzeugte Wärme wärmeleitend über die ganze Platte günstig verteilt.
  • Die ebenen Heizplattenflächen 26.3 können wie übliche Kochplatten oder Warmhalteil«chen verwendet werden, was bei bisherigen Doppelplattenheizgeräten dieser Art nicht möglich war. Sie sind völlig glatt und dadurch gut zu reinigen. Sie haben im Bereich der hinteren Gelenkkante 26.6 zwei im Abstand voneinander liegende Naseneinsteckausnehmungen 26.7j von denen nur eine in Fig. 6 dargestellt ist. Ihre der Gelenkkante zugewandte Innenfläche ist als geneigt liegende Fasnfläche 26.8 ausgebildet.
  • Auf die ebenen Heizplattenflächen 26.3 können Auf'setzplatten 28 aufgelegt werden. Diese Aufsetzplatten können als üblicherweise mit Rillen und Rippen gestaltete Grillplatten, als in den verschiedensten bekannten Mustern gestalteteWaffelbackplatten oder als ebene pfannenartige Platte oder mit erhöhtem Rand als Aufsetzwanne ausgebildet sein. Sie haben ebene Unterflächen 28.3, die auf den ebenen Heizplattenflächen 26.3 in gutem Wärmeleitungskontakt aufliegen. Sie können wegen der möglichen Fertigungs- und Verformungsunebenheiten auch stellenweise etwas ausgespart sein um sicherzustellen, daß in geeigneten Abständen gute Auflagm und damit ein guter Wärmeleitungskontakt gegeben sind. Diese Aufsetzplatten 28 oder Aufsetzwannen bestehen vorzugsweise aus Aluminiumdruckguß und sind mit Antihaftbeschichtungen versehen. Sie können jedoch auch wenigstens stellenweise von solchen Antifhaftbeschichtungen frei sein. Sie können auch aus Grauguß oder anderen geeigneten Legierungen gefertigt sein. Sie haben an ihrer Unterseite entsprechend der Lage der Ausnehmungen 26.7 Einhängenasen 28.7, die wie in Fig. 6 geformt sein können und durch die Ausnehmungen 26.7 passen, mit ihrem Hakenteil 28. 71 unter die schräge Fläche 26.8 fassen und dort eine entsprechende gleichartige Schräge aufweisen, so daß eine spielfreie Festhaltung erfolgt.
  • Im Bereich des vorderen Griffteiles 30 ist an jeder Aufsetzplatte 28 und,wenn eine Verriegelung gewünscht wird,auch an den Aufsetzwannen ein Verriegelungszapfen 28.5 vorgesehen, welcher durch eine Verriegelungsausnehmung 26.9 in der Heizplatte 26 greift. Diese Verriegelungsausnehmung ist auf der Mittelachse 31 vorgesehen, so daß sich eine Drei-Punkt-Verriegelung ergibt.
  • Wie aus Fig. 7 ersichtlich,ist der VerriegeLungszapfen 28.5 in seinem äußeren Endbereich 28.51 leicht abgeknickt, so daß sich eine geneigte Andruckfläche 28.6 für die vordere Verrastungsfeder 31.1 ergibt. Diese ist als unter der Heizplattenfläche innen befestigte'Stahlblattfeder der aus Fig. 7 ersichtlichen Form ausgestaltet. Eine weitere entsprechende Feder 31.2 drückt an die Rückseite des Zapfens 28.5, so daß sich eine beidseitige Einklemmung und damit spielfreie Haltung des Zapfens 28.5 ergibt, wobei die Feder 31.1 jedoch wegen der geneigten Ausbildung des Zapfenendes 28.51 dafür sorgt, daß stets eine Kraftkomponente in Richtung des Einhängens der Einhängenasen 28.7 ergibt und somit stets eine gute Festhaltung der Aufsetzplatten 28 mit gutem Wärmeleitungskontakt an möglichst vielen Stellen oder auf der ganzen Fläche gegeben ist. Die obere Heizplatte 26.1 mit ihren Aufsetzplatten und Einhänge- und Verrastungseinrichtungen ist völlig gleich gestaltet jedoch nicht dargestellt. Hier ist die Verrastung besonders wichtig, weil die Aufsetzplatten hängend vorgesehen sind und beim Schwenken des Oberteiles 21 mit Sicherheit das Herabfallen vermieden werden muß. Dadurch,daß gemäß einem wichtigen Merkmal der Ausführungsform die Verrastung unterhalb der Oberflächen 26.3 der Heizplatten 26 erfolgt, werden die Benutzungsmöglichkeiten der Heizplatten nicht durch überstehende Halteelemente beeinträchtigt und es ist eine gute Reinigung möglich, so daß die Platten stets ein sauberes Aussehen haben können.
  • An Oberteil und Unterteil sind in den wesentlichen Formen gleiche Griffteile 30.1 und 30.2 befestigt. Sie haben einen nach außen abstehenden Fuß 30.3> der in einer der Abstützanformung 24.3 entsprechenden Höhe derart ausgeführt ist, daß die Heizplatten 26 mit ihren Oberflächen 26.3 in der in Fig. 5 dargestellten Strecklage in einer Ebene liegen, wenn das Gerät auf einer horizontalen Tischfläche steht Jedes Griffteil 30 hat in der Mitte eine handbreite Griffausnehmung 30.4 zwischen den seitlichen und vorderen Griffrippen. In der Mitte ist,wie aus Fig. 7 ersichtlich, ein Schiebeknopf 32 vorgesehen, der passend zwischen Führungsflächen des Griffteiles 30 in Richtung auf das Innere 25.3 bzw. 25.4 der Schalen 25 vorgeschoben werden kann und dabei eine Rückholdruckfeder 33 zusammendrückt, die dafür sorgt, daß er stets nach außen gegen die obere schräge Anschlagfläche gedrückt gehalten wird. Er hat innen eine Entriegelungsnase 32.4 mit einer geneigten Austreibfläche 32.5. So bildet er ein Austreibdruckelement, welches in Wirkverbindung mit dem Zapfen 28.5 steht und beim Eindrücken des Schiebeknopfes 32 zum Herausdrücken des Zapfens 28.5 aus seiner Einklemmung zwischen den Federn 31.1 und 31.2 führt, so daß die Aufsetzplatte 28 bzw. eine Wanne abgenommen werden kann. Die Ausbildung des Griffteiles 30 und des Druckknopfes 32 an Oberteil und Unterteil sind diesbezüglich gleich.
  • Beide Griffteile 30.1 und 30.2 sind auch bezüglich der Thermostatdrehknöpfe 34.1 und 34.2 völlig gleich gestaltet. Diese sind aus den Fig. 1 bis 5 ersichtlich. Sie sind in den Griff integriert und wirken auf im Innern vorgesehene Thermostate 35.
  • Diese Thermostate sind nur schematisch angedeutet. Sie sind in wärmeleitender Verbindung auf den Rückseiten der Heizplatten 26.1 und ?6.2 im Oberteil und im Unterteil befestigt.
  • Sie sind vorzugsweise als Bimetallthermostate üblicher Bauart ausgeführt und stehen über Drehwelle 35.3 mit den Betätigungsknöpfen 34 in Verbindung. Derartige gleiche Thermostate, die in üblicher Weise in die Stromzuführung der Heizspiralen 27 eingeschaltet sind, gestatten es nunmehr in vorteilhafter Weise die Temperatur jeder Heizplatte unabhängig von der anderen einzustellen und durch den Temperaturregler regeln zu lassen, wodurch die Benutzungsmöglichkeiten we-sentlich erweitert und der Energieaufwand verringert werden.
  • Einschaltanzeigen 35.1 und 35.2 mit Glühlampen oder Dioden zeigen den jeweiligen Schaltzustand der Thermostate an. Eine Anzeige 36 kann für die Gerätebereitschaft vorgesehen sein und beim Einstecken des nicht dargestellten Steckers in die Netzzuführung anzeigen, daß das Gerät unter Spannung steht.
  • Das untere Griffteil 30.2 unterscheidet sich von dem oberen Griffteil 30.1 nur dadurch, daß an seiner rechten Seite e-in Betätigungsknopf für die Verstellanschläge vorgesehen ist, während das obere Griffteil gerade ausgeführt ist. Dieser Betätigungsknopf wird weiter unten erläutert. Die Fußteile 24, die Griffteile 30 und die Betätigungsknöpfe bestehen aus geeigneten, wärmefesten und isolierenden Kunststoffen und sind vorzugsweise im Spritzgußverfahren hergestellt.
  • Der Gelenk- und Scherenmechanismus 23 hat auf jeder Seite einen Unterteilscherenarm 23.1 und einen Oberteilscherenarm 23.2. Beide Scherenarme bestehen aus geeigneten Kunststoffen und sind vorzugsweise im Spritzgußverfahren hergestellt. Der Unterteilscherenarm ist auf einer Lagerzapfenanformung 24.5 mit seiner Lagerbohrung 43 drehbar gelagert und von einer mit einer Schraube44.2gesicherten Scheibe 44.1 gehalten. Die Schwenkachse 44.3 liegt entweder genau unter der Hinterkante26.f der Heizplatte oder, wie aus Fig. 6 ersichtlich, geringfügig außerhalb der dadurch bestimmten senkrechten Ebene. Der Unterteilscherenarm 23.1 hat im Bereich seines Gelenkes 44 Ausrundungen 43.5 für den Lagerring 50 des Oberteilscherenarmes.
  • Die Scherenarme sind gleich lang und in der Mitte in der Scherengelenkachse bzw. im Scherengelenkpunkt 23.3 gelenkig miteinander verbunden. Dazu hat der Unterteilscherenarm 23.1 einen angeformten Lagerzapfen 23.4,auf dem die Lagerhülse 23.5 des Oberteilscherenarmes 23.1 drehbar gelagert ist. Eine Sicherungsschraube 45.1 mit Unterlegscheibe 45.2 hält die beiden Scherenarme hier zusammen. Am oberen Ende des Unterteilscherenarmes 23.2 ist ein einwärts gerichteter Abstützzapfen 46.1 vorgesehen, welcher eine mit einer Schraube 46.2 befestigte, einen Flansch 46.3 bildende, mit einer Befestigungsvertiefung versehene Scheibe trägt. Dieser Flansch greift in eine Nut 47.2 und hintergreift eine Abstützrippe 47.1 an der Abstützleiste 47, die, wie aus den Fig. 3 und 4 gut ersichtlich, über eine gewisse Länge im Abstützbereich an der oberen Heizplatte 26.1 angeformt ist. Diese Abstützleiste liegt als Bestandteil der verschiebbar und abschwenkbar das Oberteil abstützenden Verbindungseinrichtung auf dem Zapfen 46.1 bzw. dem Flansch 46.3 lose auf, so daß Zapfen und/ oder Scheibe darunter frei schieben können und die Platte,wie weiter unten erläutert, in horizontaler Lage jedoch jederzeit frei abschwenkbar gehalten ist.
  • Für die schwenkbare Lagerung und Rastverbindung des Oberteilscherenarmes 23.1 ist an der oberen Heizplatte 26.1 im Bereich ihrer Hinterkante 26.6 halb über diese hinausstehend ein Lager- und Rastflansch 48 angeformt,der auf drei Vierteln seines Umfanges Kreisform besitzt, während sein letztes Viertel als rechtwinklige Abstütznase 48.1 gestaltet ist. Diese liegt mit der Abstütznase 24.7 auf einer gemeinsamen Ebene El parallel zu der Ebene E2, welche durch die Gelenkpunkte 44.3 und 48.3 bzw. die beiden SchwenkachseUdurch diese Punkte bestimmt wird und lotrecht zu den Heizplattenoberflächen 26.3. Durch diese außerhalb der beiden Gelenkachsen 44.3 und 48.3 liegenden Nasen ist bei senkrechter Aufstellung ein Zuhalten der Platten gewährleistet. Der Lager-und Rastflansch 48 trägt einen Lagerzapfen 48.4 auf dem die Lagerbohrung 49.1 des Oberteilscherenarmes 23.1 gelagert ist. Das Gelenk wird mit einer Scheibe 49.2 und einer Schraube 49.3 zusammengehalten. In diesem Bereich ist der Oberteilscherenarm zu einem im wesentlichen kreisförmigen Lagerring 50 vergrößert. Dieser weist im Innern einen Kabelhohlraum 50.1 auf, der von einer Laggerringfläche 50.2 umgeben ist. Diese Lagerringfläche liegt auf einer Ringscheibenfeder 51 auf, die einen äußeren Zentrierkragen 51.1 und einen auf geringerem Durchmesser vorgesehenen Haltekragen 51.2 hat. Sie ist mit im einzelnen nicht näher dargestellten Rasteinrichtungen ausgestattet, die eine federnde Verrastung zwischen Oberteilscherenarm 23.1 und Lagerflansch 48 über die Federscheibe 51 in verschiedenen Positionen, insbesondere einer etwa senkrecht gestellten Position des Oberteils 21 bewirken, die jedoch durch erhöhte Kraftanwendung während der Schwenkbewegung gut überwunden werden können, andererseits jedoch ausreichend strammAsindum Gefährdungen durch unerwünschtes Herunterklappen zu vermeiden. Wie ersichtlich liegt auch hier die Drehachse 48.3 geringfügig außerhalb der eigentlichen Hinterkante der Heizplatte 26.1, so daß diese bei in die Strecklage geklappter Position, welche in Fig. 5 dargestellt ist, in einem ganz geringfügigen Abstand voneinander liegen und nur ein kleiner Spalt gebildet ist, der für die Bewegungen, insbesondere unter Berücksichtigung der Aufsetzplatten 28 sinnvoll ist; jedoch grenzen auch diese hinreichend dicht aneinander, so daß sich in der aufgeklappten Stellung eine praktisch durchgehende Grillfläche ergibt bzw. ohne Platten 28 eine durchgehende Warmhaltefläche oder durchgehende Kochfläche.
  • Der Oberteilscherenarm 23.1 hat im Bereich seines unteren Endes einen weit nach innen ragenden Stützzapfen 52, der an ihn angeformt und ringzylinderförmig mit einer Zentralausnehmung 52.1 gestaltet ist. Er liegt,wie Fig. 9 erkennen läßt,in der Langlochausnehmung 53, welche jeweils in dem Fußteil 24 horizontal auf gleicher Höhe wie die Achse 44.3 ausgebildet ist, um die Scherenbewegung zu ermöglichen. Die Länge diese Langloches 53 entspricht etwa der Länge der Abstützleiste 47 und ist auf den gewünschten Abstand der Heiz- und/oder Grillplatten tir %ean Fig. 4 dargestellte Uberbackstellung abgestimmt. Dieser Abstand beträgt in der Regel etwa 50 mm. Demgemäß ist die Bewegungsmöglichkeit des Zapfens 52 ebenfalls etwa 50 mm. Eine entsprechende Ausnehmung ist auch in der Wanne 25.2 des Unterteiles vorzusehen, so daß der Zapfen 52 bis in den Hohlraum 25.4 reichen kann. Er ist dort innen von einer zum Fußteil gehörenden Abdeckung 54 begrenzt, so daß man nicht durch das Langloch unbeabsichtigt ins Innere greifen oder Teile einstecken kann und außerdem eine gute Leitungsführung gesichert ist. Wie aus Fig. 9 ersichtlich, verlauien die Stromzuführungsleitungen 56 für die Oberteilheizung durch den Oberteilscherenarm 23.1, in dem sie in eine seitliche Aussparung 52.3 des Zapfens 52 eingeführt sind, dann durch seinen Zentralhohlraum 52.1 und dann durch die Kabelaufnahmeräume 55 im Oberteilscherenarm 23.1, um die Lagerhülse 23.5 des Scherengelenkes 23.3 herum und durch den vergrößerten Kabelhohlraum 50.1,aus dieser Hingraum zwischen der Lagerfläche 50.2 heraus in das Innere 25.3 der oberen Abdeckwanne 25.1 und dort zur Heizung bzw. zum Thermostat oder zum Nullleiteranschluß; sie haben hier in der Abdeckwanne und im Gelenkbereich ausreichend Platz, den Bewegungen zu folgen; denn dieses Gelenk ist lar eine Schwenkung um 1800 in jeder Position ausgelegt, während der untere Lagerzapfen 52 nur eine ganz geringfügige Schwenkbewegung während seiner Schiebebewegung ausführt, wodurch Kabeldrehungen hier kaum auftreten. Alle Gelenke haben ausreichendes Spiel, so daß das Oberteil sich bei auf zu grillende Fleischstücke lose aufgelegter Kont akt grillstellung etwas schräg einstellen kann und damit stets ein guter Kontakt gegeben ist. Die Arme sind auch stabil genug um die beiden Heizplattenteile auch bei hartem Gebrauch mit Sicherheit zusammenzuhalten und dabei die Leitungen beschädigungsgeschützt und elektrisch isoliert in jeder Position einwandfrei zu halten.
  • Ein so ausgestattetes Gerät kann in die drei in den Fig. 3 bis 5 dargestellten Positionen gebracht werden und sinkt, wenn es die Position nach Fig. 4 einnimmt, automatisch in die Position nach Fig. 3 zusammen, wobei die Platten jedoch stets parallel oder praktisch parallel gehalten werden. Wünscht man nun den Grill auch als Überbackgerät oder für sonstige Zwecke mit einer beabstandeten Haltestellung zu verwenden, so ist eine geeignete Arretiervorrichtung für den Scherenmechanismus vorzusehen.
  • Eine solche Verstellanschlaganordnung ist in Fig. 10 dargestellt. Einzelne Teile gehen auch aus den Fig. 6 und 7 hervor.
  • Als Verstellanschläge dienen senkrecht nach unten abgewinkelte Anschlagzapfen 58.1, die auf jeder Seite vor den Verschiebegelenkzapfen 52 der Oberteilscherenarme 23.1 liegen und von einem asymmetrischen Stabwerk nach Fig. 10 abgewinkelt sind. Dieses Stabwerk hat einen senkrecht zur Ebene E2 bzw. Schwenkachse 44.3 liegenden Verschiebestab 58.2. Der Verschiebestab 58.2 ist in Schiebelagern 59.1 und 59.2 längs verschiebbar gehalten. Die Verschiebelager 59 sind im Unterteil gerätefest ausgebildet und entweder an der Heizplatte oder an der Schale oder einem besonderen Tragwerk vorgesehen. Der Verschiebestab trägt einen abgewinkelten Druck- und Biegestab 58.3, von dessen Enden die Verstellanschläge 58.1 abgewinkelt sind. Die Stäbe sind im Abwinklungsbereich miteinander verschweißt. Um die erforderlichen Kräfte aufzunehmen ist ein weiterer Zugstab 58.4 an der vorderen Spitze 58.21 des Verschiebestabes 58.2 angeschweißt. Seine Enden sind im Bereich der Verstellanschläge 58.1 auf dem Druck- und Biegestab 58.3 festgeschweißt, so daß sich ein sehr leichtes, aber außerordentlich stabiles Stabwerk ergibt, welches ohne weiteres die erforderlichen Stützkräfte aufnehmen kann und sich trotzdem leicht verschieben läßt und zwar von der ausgezogen dargestellten hinteren Anschlagstellung, die der Stellung beider Heizplatten mit größtem Abstand entspricht, bis in die strichpunktiert dargestellte vordere Begrenzungsstellung, in der das Oberteil 21 satt auf dem Unterteil 22 aufliegt.
  • Um den dazwischen liegenden Bereich kontinuierlich überfahren zu können, trägt der Verschiebestab 58.2 an seinem vorderen Ende einen Gewindekopf 58.5, der je nach Durchmesser angeformt oder aufgesetzt und verstiftet ist. Er hat ein Außengewinde.
  • Dieses ist ein- und ausschraubbar in eine Innengewindehülse 60.1 der Verstellhandhabe 60, die hier als Drehknopf ausgebildet ist. Sie hat einen längeren Schaftteil 60.2, der in einem Lager 61.1 einer entsprechenden Anformung des unteren Griffteiles 30.2 drehbar gelagert ist. Die Handhabe ist vorn zu einem äußeren, wie in Fig. 7 dargestellt, geriffelten Griffrad 60.4 gestaltet. Durch Drehen dieses Griffrades wird der Verschiebestab 58.2 in seiner Längsrichtung verschoben und damit entsprechend die beiden nach Art einer Drachenausspannung gut mit ihm verbundenen Verschiebeanschläge 58.1. So kann in jeder Lage die Verschiebebewegung des Zapfens 52 in seinem Langloch 53 begrenzt werden. Für den restlichen Bereich der Verschiebebewegung ist der Zapfen jedoch frei, so daß auch hier noch Anpassungen der Höhe möglich sind. In Fig. 10 sind die Scherenmechanismen 23 in der vordersten zusammengelegten Stellung von Oberteil und Unterteil dargestellt. Dieser Stellung entspricht die strichpunktiert dargestellte Position des Verstellanschlag-Stabwerkes, während die ausgezogene Position desselben der höchsten Stellung aCs Oberteiles entspricht.
  • Wie ersichtlich sind die Anordnungen des Scherenmechanismus auf beiden Seiten gleich und die Abstützung auf beiden Seiten kann durch eine einzige Drehbewegung vom vorderen Bediengriff aus problemlos vorgenommen werden. Alle Betätigungselemente für diese Verstellung, für das Lösen der Aufsetzplatten und für die Einstellung der Thermostate liegen damit griffgünstig und weit von heißen Teilen entfernt nahe beieinander, so daß auch keine Verbrennungsgefahr bei ihrer Bedienung besteht.
  • Wie ersichtlich ist das Plattenheizgerät übersichtlich aufgebaut, besteht aus relativ wenigen, leicht herzustellenden und gut zu benutzenden und zu reinigenden Teilen.
  • Es kann vor allem in folgender Weise gebraucht werden: - Aufgeklappte Stellung gemäß Fig. 5 jedoch ohne Aufsetzplatten 28 zum Kochen und Braten mit Töpfen und Pfannen auf beiden Platten unabhängig geregelt oder auf einer Platte und ggf. eine Platte zum Warmhalten oder beide Platten Warmhalten ggf. mit durchgehenden großen Schüsseln - aufgeklappte Stellung gemäß Fig. 5 mit Aufsetzplatten 28 als praktisch durchgehende Grillfläche mit gleicher Temperatureinstellung oder sogar unterschiedlicher Temperatureinstellung beider Grillflächenteile verwendbar; - Oberteil 21 in eine etwa senkrechte, nicht dargestellte Verraststellung zum Befüllen und Entleeren von aufgesetzten Grillplatten oder Schmortöpfen oder Wannen; Uberbackstellung gemäß Fig. 4 mit Arretierung der Scherenbewegung - mit oder ohne aufgesetzte Grillplatten; ggf. eingeschobene getrennte Pfannen, Aufbacken von Backwaren; - alle Zwischenstellungen zwischen Fig. 4 und Fig. 3 einstellbar, Oberteil jedoch leicht schwenkbar und abhebbar; - Kontaktgrillstellung - Verstellanschläge 58.1 ganz nach vorn geschraubt - gemäß Fig. 3, jedoch Oberteil auf Grillgut frei aufliegend und auch Schwenkstellungen einnehmend; - auf Unterteil aufgesetzte, nicht dargestellte Wanne mit Rand, Oberteil abgeklappt oder Oberteil aufgelegt mit unterschiedlich regelbarer Unterhitze und Oberhitze zum Kochen, Schmoren und auch Backen; - Aufbewahrungsstellung, auf den Nasen 24.7 und 48.1 zusammengehalten abgestellt.

Claims (25)

  1. Bezeiehnung: Plattenheizgerät Ansprüche 1. Plattenheizgerät für die Zubereitung und ggf. Warmhaltung von Speisen, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h folgende zum Teil bekannte Merkmale: 1. Es sind' zwei Plattenheizteile, Unterteil (22) und Oberteil (21) vorgesehen; 2. ' das Oberteil (21) kann in eine aufliegende (Fig. 3) und in eine in unschiedlicher Höhe beabstandet, die Heizflächen einander zugewendete Grill- und Uberbackstellung (Fig. 4) und in eine um 180° geschwenkte, auf dem Tisch abgestützte, gestreckte Grill- Koch- und/oder Warmhaltestellung (Fig. 5) geschwenkt werden; 3. Ober - und Unterteil sind durch einen mehrere Stellungen zusassenden Gelenk- und Schwenkmechanismus (23) verbunden; 4. die Netzstromzuführung (24.6) erfolgt am Unterteil (22) und die Stromzuführung zum Heizelement (27) des Oberteils (21) erfolgt über vom Unterteil (22) zum Oberteil (21) laufende Leitungen (56); 5. Unterteil (22) und Oberteil (21) können unterschiedliche Einschaltzustände und Temperaturen aufweisen; 6. die beiden Heizteile (21, 22; 26) sind mit abnehmbaren Aufsetz- Back- und -Grillplatten (28) und/oder -Wannen versehen, 7. für die Beheizung der abnehmbaren Back- und Grillplatten (28) oder -Wannen sind massive auf der den Aufsetzplatten (28) oder -Wannen zugewandten Seiten ebene (26.3) Heizplatten (26) vorgesehen, die rückseitig in Rillen (26.5 eingepreßte,im wesentlichen durch Wärmeleitung arbeitende elektrische Heizwiderstände (27) aufweisen; 8. die Heizplatten (26) sind gerätefest; 9. die Heizplatten (26) haben Ausnehmungen (26.7, 26.9) in welche Befestigungsmittel (28.7, 28.5 ) der Aufsetzplatten (28) oder -Wannen eingreifen und diese form-und/oder kraftschlüssig halten.
  2. 2. Plattenheizgerät nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß vorn Griffe (30.1, 30.2) vorgesehen sind, in deren Bereich eine kraftschlüssige Verrastung (28.5; 31.1, 31.2) der Aufsetzplatten (28) mit den Heizplatten (26) vorgesehen ist, welche mit einem Austreib-Druck-Element (32) in Wirkverbindung steht.
  3. 3. Plattenheizgerät nach Anspruch 1, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß im Bereich des Gelenkmechanismus (23) zwei hakenförmige Einhängenasen (28.7-) für die formschlüssige Befestigung der Aufsetzplatten (28) und ggf.
    -Wannen auf den Heizplatten (26) vorgesehen sind.
  4. 4. Plattenheizgerät nach Anspruch 3, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die forschlüssigen Einhängenasen (28.7) konisch (26.8) ausgeführt sind, um den Kontakt zwischen Aufsetzplatten (28) und Heizplatten (26) zu sichern.
  5. 5. Plattenheizgrt nach einem der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z- e i c h n e t, daß die kraftschlüssigen HSlteelemente der Befestigungsmittel (28.7, 28.5) mit derart geneigten Flächen (26.8; 28.6, 28.51) ausgestattet sind, daß eine Kraftkomponente in- Richtung des Andrückens der Aufsetzplatten (28) entsteht.
  6. 6. Plattenheizgerät mit wenigstens den Merkmalen i bis 5 des Anspruches 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß im Oberteil 21) und im Unterteil (22) jeweils getrennt einstellbare, die Heizelemente (Heizspiralen 27) der Heizplatten (26) jeweils getrennt schaltende Thermostate (35) angeordnet sind.
  7. 7. Plattenheizgerät nach Anspruch 6, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß die Betätigungslemente (34.1, 34.2) der Thermostate (35) in die vorderen Handgriffe (30.1, (30.2) integriert sind.
  8. 8. Plattenheizgerät nach Anspruch 6 oder 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Thermostate (35) Bimetall-Thermostate sind.
  9. 9. Plattenheizgerät mit wenigstens den Merkmalen 1 bis 4 des Anspruches 1> d a -d u r c h g e k e -n n z e i c h n e t, daß der Gelenk- und Schwenkmechanismus (23) als beiderseits und außerhalb der Heizplatten (26) und der Aufsetzplatten (28) bzw. Aufsetzwannen vorgesehener Scherenmechanismus ausgebildet ist, bei dem auf jeder Seite ein Unterteilscherenarm (23.2) im Bereich der Hinterkante (26.6) des Unterteils (22) gerätefest angelenkt (44.3; 24.5, 43) ist und der andere mit diesem etwa in der Mitte (23.3) gelenkig verbundene Oberteilscherenarm (23.1) am oberen hinteren Ende im Bereich des Oberteils (21) ein Drehgelenkelement (48, 50; 48.5) trägt, über welches das Oberteil (21) bis zu 1800 schwenkbar mit dem Oberteilscherenarm (23.1) verbunden ist, und sein nach vorn weisendes Ende in einer horizontalen Langlochführung (53) des Unterteils (22) eine gleitbare und-drehbare Abstützung aufweist,und und der vom Unterteil (22) über den Scherenkreuzungspunkt (23.3) nach vorn zum Oberteil (21)-weisende Unterteilscherenarm (23.2) eine das Oberteil (21) in horizontaler Lage,jedoch verschiebbar und abschwenkbar abstützende Verbindungseinrichtung (46.1, 46.3; 47) aufweist.
  10. 10. Plattenheizgerät nach Anspruch 9, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Verbindungseinrichtung zwischen Unterteilscherenarm (23.2) und Oberteil (21) von einem am Unterteilscherenarm (23.2 ) vorgesehenen, nach innen weisenden Zapfen (46.1) gebildet ist, auf dem sich die Heizplatte (26.1) und/oder Aufsetzplatte (28) des Oberteils (21) schiebbar abstützt.
  11. 11. Plattenheizgerät nach Anspruch 10, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß der Zapfen (46.t einen Flansch (46.3) aufweist, der eine außenseitige Abstützrippe (47.1) am Oberteil (21) hintergreift.
  12. 12. Plattenheizgerät nach einem der Ansprüche 9 bis 11, d ad u r c h g e k e n n z e i cth n e t, daß der Gelenk-und Schwenkmechanismus (23) mit wenigstens einem Verstellanschlag (58.1) für die Begrenzung der Scherenbewegung ausgestattet ist.
  13. 13. Plattenheizgerät nach Anspruch 12, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß der Verstellanschlag im Bereich der Unterteil-Langlochführung (53) an die Abstützung (52) des Oberteilscherenarmes (23.1) angreift.
  14. 14. Plattenheizgerät nach Anspruch 12 oder 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß auf jeder Seite ein Verstellanschlag (58.1) vorgesehen ist und die Verstellanschläge auf beiden Seiten gekoppelt und mit nur einer Verstellhandhabe (60) ausgestattet sind.
  15. 15. Plattenheizgerät nach Anspruch 14, d a d u r c h g ek e n n z e ; c h n e t, daß die Verstellanschläge (58.1) im Bereich der Enden einer Traverse (58.3, 58.4) ausgebildet sind, welche in einer in Richtung des Langloches (53) verlaufenden Längsführung (59.1, 59.2)geführt und mit einer im Bereich des vorderen Handgriffes (30.2) des Unterteiles (22) vorgesehenen Spindelverstelleinrichtung (58.5, 60.1) gekoppelt ist.
  16. 16. Plattenheizgerät nach Anspruch 15, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß Verstellanschläge (58.1), Traverse (58.3, 58.4) und Längsführung (58.2; 59.1, 59.2) von einem asymmetrisch liegenden Stab system gebildet sind, welches einen zur Schwenkachse (44.3, E2)senkrechten Verschiebestab(58.2)aufweist, an dem ein abgebogener bis zu den Verstellanschlägen (58.1) reichender Druck- und Biegestab (58.3) befestigt ist, von welchem aus den Bereichen der Verstellanschläge (58.1) Zugstäbe (58.4) zur Spitze des Verschiebestabes (58.2) verlaufen.
  17. 17. Plattenheizgerät nach Anspruch 16, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß der Verschiebestab (58.2) an seinem vorderen Ende einen Außengewindekopf (58.5) trägt, welcher in einer außerhalb des Griffes (30.2) als Handhabe (60, 60.4) ausgebildeten, im Griff (30.2) drehbar gelagerten, ein passendes Innengewinde aufweisende Betätigungshülse (60.1) ein- und ausschraubbar ist.
  18. 18. Plattenheizgerät mit wenigstens den Merkmalen i bis 4 des Anspruches 1 und denen des Anspruches 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß wenigstens ein Scherenarm (23.1) hohl ausgeführt ist und die zur Versorgung der oberen Heizplatte (26) dienenden Leitungen (56) aufnimmt.
  19. 19. Plattenheizgerät nach Anspruch 18, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Leitungen (56) durch eine Zentralausnehmung (52.1) der Oberteilscherenarmabstützung (52) im Langloch (53)> durch Kabelaufnehmeräume (55) im Oberteilscherenarm (23.1) um das Kreuzgelenk (23.3, 23.5) herum zum Oberteilscherenarmdrehgelenk und von hier in das Oberteil (21,25.3) laufen und ein vergrößerter Leitungshohlraum (50.1) vorgesehen ist.
  20. 20. Plattenheizgerät nach Anspruch 19, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß der Leitungshohlraum (50.1) als Teilkreisringraum ausgebildet ist.
  21. 21. Plattenheizgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß im Bereich des OberteLlscherenarmgelenks (48.3) eine Rasteinrichtung (50, 51) mit wenigstens zwei Raststellungen vorgesehen ist.
  22. 22. Plattenheizgerät nach Anspruch 21, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß die Rasteinrichtung von einer Federscheibe (51) und mehreren zugeordneten Kerb- und/oder Nockenrasten gebildet ist.
  23. 23. Plattenheizgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Gelenkachse (48.3) des Oberteilscherenarmgelenkes mit den Hinterkanten (26.6) der Heizplatten (26) zusammenfällt bzw.
    geringfügig außerhalb dieser Hinterkanten liegt.
  24. 24. Plattenheizgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die unterteilfesten Füße (24) im Bereich der Sc-herenanordnung mit Aufwickelausnehmungen (24.4) für das Kabel versehen sind.
  25. 25. Plattenheizgerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Außenkanten von Unterteil (22) und Oberteil (21) im Bereich der Scherenanordnung (23) in einer gemeinsamen Vertikalaufstellebene (El) liegen und beide außerhalb der Drehachsen (44.3, 48.3) liegende Auflage- und Zuhalteecken (48.1) oder -Nasen (24.7) aufweisen.
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