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DE3002428C2 - Phosphorarmes bzw. phosphorfreies Wasch-, Reinigungs- und/oder Netzmittel - Google Patents

Phosphorarmes bzw. phosphorfreies Wasch-, Reinigungs- und/oder Netzmittel

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Publication number
DE3002428C2
DE3002428C2 DE19803002428 DE3002428A DE3002428C2 DE 3002428 C2 DE3002428 C2 DE 3002428C2 DE 19803002428 DE19803002428 DE 19803002428 DE 3002428 A DE3002428 A DE 3002428A DE 3002428 C2 DE3002428 C2 DE 3002428C2
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Germany
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detergent
phosphorus
acid
weight
washing
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DE19803002428
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DE3002428A1 (de
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Rodica Dipl.-Ing. 4000 Düsseldorf Bercovici
Helmut Dr. 4150 Krefeld Krüßmann
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Waeschereiforschung Wfk-Testgewebe 4150 Krefeld De GmbH
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Waeschereiforschung Wfk-Testgewebe 4150 Krefeld De GmbH
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Publication date
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    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/16Organic compounds
    • C11D3/20Organic compounds containing oxygen
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Description

Die Erfindung betrifft ein phosphorarmes bzw. phosphorfreies Wasch-, Reinigungs- und/oder Netzmittel nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Die modernen Waschmittel setzen sich aus einer Kombination verschiedener waschaktiver Substanzen (Tenside), Gerüst- und Hllfsstoffen zusammen. Während die waschaktiven Substanzen aufgrund Ihrer grenzflächenaktiven Eigenschaften ölige und fettige Anschmutzungen durch Umnetzung von der Faser ablösen, haben die Waschmittelgerüststoffe durch Erfüllung mehrerer Einzelfunktionen ebenfalls einen maßgeblichen Anteil am Erfolg des Waschprozesses. In der Fachsprache werden die Waschmittelgerüststoffe auch als »Builder« bezeichnet. Builder können als Stoffe definiert werden, welche selbst keine grenzflächenaktiven Eigenschaften besitzen, aber die Wirkung grenzflächenaktiver Stoffe unterstützen.
Der wesentlichste Builder in allen Fein-, Grob- und Buntwaschmitteln Ist heute das Pentanatrlumtrlphosphat Na<PjOio (STP). Aufgrund ökologischer Überlegungen werden seit einiger Zelt phosphorfreie Substanzen als Waschmlttelgerüststoffe vorgeschlagen. Diese Vorschläge beruhen auf der Annahme, daß es möglich Ist, auf dem Wege des Austausches bzw. der Eliminierung von Phosphaten in bzw. aus Wasch- und Reinigungsmitteln die Eutrophierung von Seen und langsam fließenden Gewässern auszuschalten. Eine Vielzahl von Substanzen wurde als Austauschstoffe für Pentanatrlumtrlphosphat vorgeschlagen, beispielsweise Polycarbonsäuren, Hydroxycarbonsäuren, Aminocarbonsäuren, Carboxyalkyläther, polyanlonlsche Polymeren etc., die meist In Form wasserlöslicher Alkalisalze vorliegen. Amlnopolycarbonsäuren haben sich dabei von den Waschergebnissen her als geeignete Ersatzstoffe für Pentanatrlumtrlphosphat erwiesen; gegen den Einsatz von derartigen Substanzen bestehen jedoch toxikologische und ökologische Bedenken.
Das besondere Augenmerk der Forschung richtete sich daher auf stickstofffreie Polycarbonsäuren. Hierbei Ist eine ganze Reihe von Substanzen als Phosphatersatzstoffe für Waschmlttelformulierungen bekannt, beispielsweise Dicarbonsäuren der allgemeinen Formel HOOC-(CH2)„-COOH mit η = 0 bis 8, außerdem Maleinsäure, Methylenmalonsäure, Citraconsäure, nlchtcycllsche Polycarbonsäuren mit wenigstens 3 Carboxylgruppen, wie z. B. Tricarballylsäure, Aconltsäure, Äthylentetracarbonsäure, 1,1,3,3-Propantetracarbonsäure, Pentanhexacarbonsäure, Hexanhexacarbonsäure, cyclische Dl- oder Polycarbonsäuren, Cyclopentantetracarbonsäure, Cyclohexanhexacarbonsäure, Tetrahydrofurantetracarbonsäure, Phthalsäure, Benzolpolycarbonsäuren, Melllthsäure, Hydroxymono- und Polycarbonsäuren, wie Milchsäure, Apfelsäure, Tartronsäure, Zitronensäure u. a. Im Zusammenhang mit diesen Untersuchungen wurden jedoch nur wenig befriedigende Ergebnisse dieser Verbindungen In bezug auf die Waschwirkung Im Vergleich mit Pentanatrlumtrlphosphat festgestellt.
Ein phosphorarmes bzw. phosphorfreies Waschmittel 1st beispielsweise aus der US-PS 38 35 163 bekannt. Dieses Waschmittel enthält als Builder Tetrahydrofurantetracarbonsäure, vorzugsweise als Natriumsalz, wobei In Verbindung mit dieser neuartigen Bulldersubstanz bekannte Bulldersubstanzen, wie beispielsweise Alkalimetallcarbonate, Borate, Bicarbonate und Silikate, eingesetzt weiden können. Als Tenside können gemäß der US-PS 38 35 163 beispielsweise Alkylbenzolsulfonate, Insbesondere lineare Alkylbenzolsulfonate, Alkoholsulfate, älhoxylierte Alkohoisulfate, Hydroxyalkylsulfonate, Alkylsulfate und Sulfonate u. a. eingesetzt werden. Es hat sich gezeigt, daß sich mit diesen Waschmittelformulierungen relativ gute Ergebnisse erzielen lassen, die den mit Waschmittelformulierungen auf der Basis von Natrlumtrlphosphat erhältlichen zumindest ebenbürtig sind.
Aus der DE-OS 23 36 182 1st ein phosphorarmes bzw. phosphorfreies Wasch- und Reinigungsmittel bekannt, das Natriumeitrat, ein anionisches Netzmittel, anorganische Aluminiumsalze und übliche Wasch- und Reinigungsmittelzusätze enthält. Durch den Zusatz der anorganischen Aluminiumsalze soll die Kornfestigkeit des Waschmittels verbessert werden.
Ein Mittel der Im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 beschriebenen Art ist aus der DE-OS 27 27 346 bekannt. Das bekannte Mittel enthält ein Alkylsulfat, ein Alkallmetall- oder Erdalkallmetall-ct-Olefln-Sulfonat und ein Polyoxläthylenalkyläthersulfat und kann zusätzlich anorganische oder organische Gerüstsubstanzen, wie Silikate, Karbonate, Citrate od. dgl. aufweisen. In dieser Veröffentlichung ist darauf hingewiesen, daß bei Ersatz der drei erstgenannten Bestandteile durch ein vorwiegend bt:l herkömmlichen Reinigungsmitteln verwendetes Alkylbenzolsulfonai (LAS) dies zu einer Verschlechterung der Fähigkeit des Schaumblldens und zu einem Erschwernis helm Abspülen führt, wodurch ein solches Produkt als Handelsprodukt eine ungenügende Qualität zeigt.
Der Erfindung Hegt die Aufgabe zugrunde, ein Wasch-, Relnigungs- und/oder Netzmittel mit phosphorarmem bzw. phnsphorfrelem und stickstofffreiem Builder /u schaffen, das eine gegenüber vergleichbaren bekannten marktübllchcn Mitteln verbesserte Waschwirkung aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Mittel mit dem kennzeichnenden Merkmal des Patentanspruchs 1 gelöst.
Das erflndungsgemäße MIttel weist eine ausgezeichnete Primär- und Sekundärwaschwirkung an Textilien aus insbesondere Synthesefasern, bevorzugt Im alkalischen Bereich zwischen pH 7,5 bis 12, auf, die diejenigen von trlphosphathaltlgen marktüblichen Waschmitteln sowie die von Waschmitteln gemäß der US-PS 38 35 163 bei weitem überschreiten. Das erflndungsgemäße Mittel Ist ebenfalls in bezug auf sein Netzvermögen den phcsphathaltigen Waschmitteln überlegen. Es wird vermutet, daß diese verbesserten Wirkungen darauf zurückzuführen sind, da sich zwischen den bivalenten Kationen des Salzes und den Polycarbonsäuren (Polycarbonsäuresalzen) des Builders ein Assozlat (Metallkomplex) bildet, der auf spezifische Wechselwirkungen mit den synthetischen Fasern hindeutet. Offensichtlich weist die Kombination aus dem Erdalkallmetallpolycarbonsäurekomplex und dem Cr-Cis-Alkylarylsulfonat eine günstigere, den Netz- und Wascheffekt verstärkende synergistische Wirkung als Poiycarbonsäure selbst und das Tensld auf. Wie Untersuchungen gezeigt haben, reicht die Wasserhärte allein zur Ausbildung eines derartigen wirksamen Assozlates nicht aus.
Die erfindungsgemäß ausgebildeten Wasch- und/oder Netzmittel zeichnen sich somit dadurch aus, daß sie als Builder nicht nur eine bestimmte Polycarbcnsäure allein, sondern eine solche immer in Verbindung mit einem wasserlöslichen Mg- und/oder Ca-SaIz aufweisen. Nur durch die Kombination dieser beiden Bestandteile in Verbindung mit dem C^-Cis-Alkylarylsulfonat kommt die überraschend gute Primär- und Sekundärwaschwirkung der erfindungsgemäßen Mittel zustande. Natürlich können neben der Poiycarbonsäure und dem Salz noch andere Builder-Substanzen Im Waschmittel vorhanden sein, beispielsweise auch Phosphate, solange die erfindungsgemäß erzielbare Wirkung nicht entscheidend eingeschränkt wird. Die Anteile der einzelnen Buildersubstanzen dürften hierbei Im wesentlichen vom Einsatzzweck des Mittels bestimmt werden.
Was den Alkylarylsulfonat- und Bullderanteil des erfindungsgemäßen Wasch-, Relnigungs- und/oder Netzmittels anbetrifft, so können diese In den allgemein bekannten Gewlchtsverhäitnlssen vorliegen. Das Gewlchtsverhältnls Alkylarylsulfonat/Bullder kann beispielsweise in einem Bereich von 1:12 bis 2:1 liegen. Die genauen Anteile richten sich nach dem jeweiligen Einsatz des Mittels (Waschmittel, Geschirrspülmittel etc.). Wird das erflndungsgemäße MIttel als Waschmittel eingesetzt, so enthält es vorzugsweise 10 bis 30 Gew.-% Alkylarylsulfonat, Rest Builder und ggf. Waschhilfsstoffe. Mit einem solchen Waschmittel lassen sich besonders gute Ergebnisse erzielen, wenn der Polycarbonsäure-Antell des Mittels bei 18 bis 40 Gew.-96 liegt.
Grundsätzlich können für das erflndungsgemäße Mittel als Builder alle im Anion stickstofffreien Polycarbonsäuren bzw. deren Derivate eingesetzt werden, die mindestens 3 Carboxylgruppen und 3 bis 6 C-Atome In der Kette oder Im Ring enthalten. Es können somit geradkettlge und cyclische Polycarbonsäuren zum Einsatz kommen. Eine Reihe von derartigen Substanzen Ist bereits eingangs bei der Beschreibung des Standes der Technik erwähnt worden. Besonders bevorzugte Polycarbonsäuren sind Tetrahydrofurantetracarbonsäure, Zitronensäure, Benzoltetracarbonsäure, Polycacrylsäure und Cyclopentantetracarbonsäure. Die jeweiligen Säuren werden bevorzugt In Form Ihrer Na-, K- oder NH<-Salze eingesetzt.
Von erflndungswesentllcher Bedeutung Ist, daß der Builder zusätzlich zu der Poiycarbonsäure ein wasserlösliches Mg- und/oder Ca-SaIz enthält. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß beispielsweise die In der US-PS 38 35 163 als weitere Builder-Substanzen genannten Alkailmetallsalze In Verbindung mit den Polycarbonsäuren keine auf synerglstische Effekte zurückzuführende verbesserte Waschwirkung erzielen, da hierbei keine Assoziatblldung stattfindet, die, wie erfindungsgemäß aufgezeigt wurde, in Verbindung mit dem Alkylarylsulfonat für die verbesserte Waschwirkung verantwortlich Ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen erläutert.
Beispiel 1
Es wurden Waschversuche Im Launderometer unter Verwendung von Polyestergeweben bei 40° C pH = 10 durchgeführt, wobei die Tensidkonzentration zwischen 1 bis 2 g/l waschaktive Substanz bzw. 2,9 bis 5,7 mMol/1) variiert wurde. Die Menge von Poiycarbonsäure, Metallsalz und von Trlphosphai (STP) als Vergleichsprodukt wurde konstant bei 5,4 mMol/l gehalten.
Als Tensld (Alkylarylsulfonat) wurde ein praxisübliches Na-Dodecylbenzolsulfonat (Na-DDBS) und als Poiycarbonsäure Cyclopentantetracarbonsäure (CPTCA) als Na-SaIz eingesetzt.
Die Auswertung der Primärwaschwirkung (Aufhellung) erfolgte durch Messung von Remlssionswerten und wird als Differenz (AR) zwischen Remission nach und vor dem Waschen angegeben.
Die erhaltenen Aufhellungswerte sind In Tabelle 1 dargestellt:
Tabelle 1
Builder Ma++Salz Tensid Δ R
Poiycarbonsäure (Ca oder Mg) NaDDBS
mmol/l mmol/1
5,42 mmol/1 5,7 (2 g/l) 13,0
CPTCA (Na) 5,4 2,8 (1 g/l) 17,5
CPTCA (Na) 5,4 5.7 (2 g/l) 22,8
CPTCA (Na) - 5.7 (2 g/l) 17.1
STP 5.4 5.7 (2 g/l) 10.9
STP
Aus der vorstehenden Tabelle geht hervor, daß bei einem vergleichbaren Tensidgehalt (5,74 mMol/1) die Builder-Kombination aus der Polycarbonsäure und dem Mg- oder Ca-SaIz gegenüber einer Kombination aus Natriumtriphosphat eine weitaus bessere Primärwaschwirkung erzielt. Darüber hinaus zeigt die Tabelle desweiteren, daß bei vergleichbarer Tensidmenge die Polycarbonsäure allein, d. h. ohne Salz, zu weitaus schlechteren Waschergebnissen führt, die noch unter denen liegen, die mit einem Mittel erzielt warden, das als Builder ausschließlich STP enthielt. Bei STP bringt der Zusatz des Mg- oder Ca-Salzes eine Verschlechterung der Waschwirkung, wobei AR etwa hilb so groß ist wie bei dem erfindungsgemäßen Mittel.
Beispiel 2
Hie; wurden die Primärwaschwirkung und Redeposition anderer ähnlicher Polycarbonsäuren bei einer Konzentration von 2,87 mMol/1 bzw. 1 g/l Na DDBS (Na-Dodecylbenzolsulfonat) untersucht, wobei die Konzentration des Ca-Salzes zwischen 0 und 5,4 mMol/1 variiert wurde. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 wiedergegeben.
Tabelle 2
Polycarbonsäure
5.4 mmol/1
Ca-SaIz
mmol/1
Aufhellung
AR
Redeposition*)
-AR
CPTCA (Na)
CPTCA (Na)
0
5,4
8,1
14,7
34,2
15,7
BTCA (Na)
BTCA (Na)
0
5,4
8,0
13,5
34,1
13,5
THFTCA (Na)
THFTCA (Na)
0
5,4
8,4
12,8
32,3
24,1
Citrat (Na)
Citrat (Na)
0
5,4
7,4
14,1
34,8
14,6
POC (Na)
POC (Na)
0
5,4
7,25
14,1
33
13,8
STP
STP
0
5,4
10,7
11,8
27,3
24,6
CPTCA = Cyclopanlantetracarbonsiiure
BTCA - Benzoltetracarbonsäure
TIIFTCA = Tetrahydrolurantetracarbonsäure
POC = Polyacrylsäure
STP = Pentanatriumlriphüsphat
jeweils als Na-SaIz
*) Die Redeposition (Sekundärwaschwirkung) wurde nach drei Waschen gemessen, wobei niedrige A Ä-Werte günstige Redepositionsell'cktc bedeuten.
Alle untersuchten Polycarbonsäuren wiesen In Verbindung mit dem Ca-SaIz eine bessere Primär- und Sekundärwaschwirkung (Redeposition) auf als STP (Trlphosphat).
Beispiel 3
Auch bei pH 8 durchgeführte Waschversuche zeigten, daß die Waschwirkung der erfindungsgemäßen Waschmittel viel höher ist als die der bisher üblichen Kombinationen mit dem üblicherweise verwendeten Natrlumtrlphosphat.
Bei einer Konzentralion von 2,87 mMol/1 bzw. 1 g/l Na DDBS, 5,42 mMol/1 CaCl2 und 5,42 mMol/1 STP als Vergleich wurden folgende ΛΛ-Werte gefunden:
STP 8,9
CPTCA (Na) 19,9
Beispiel 4
Dieses Beispiel demonstriert die Waschwirkung von zwei erflndungsgemäß formullerien Waschmitteln Im Vergleich zu zwei handelsüblichen Marktproduken (Feinwaschmittel). Die Waschversuche wurden Im Launderometer bei 40c C, pH 8, 5 g/l Waschmlttelkonz.entratlon, 3OdH
Wasserhärte unter Verwendung von Polyestergeweben durchgeführt. Die Ergebnisse sind In Tabelle 3 angegeben.
Tabelle 3
Produkt Aufteilung [A R) Redeposilion {-AR)
Marktübliches Wm 1 14,0 31
Marktübliches Wm 11 9,7 38
Erfindungsgemiißes Wm I 22 16,3
Erfindungsgemäßes Wm 11 19,5 18
Wm = Waschmittel
Zusammensetzung der Waschmittel
Erfindungsgemäß: Wm I Wm II
Na DDBS 20 Gew.-% 20 Gew.-%
CPTCA (Na) 36 Gew.-% 18 Gew.-%
Na2SO4 15 Gew.-% 18 Gew.-%
Na2SiO3 6 Gew.-% 6 Gew.-%
Perborat (Na) 10 Gew.-% 10 Gew.-%
CaCl2 8 Gew.-% 4 Gew.-%
Wasser 5 Gew.-% 24 Gew.-%
Marktüblich: Wm I Wm II
Gesamtphosphate (Na) 28,9 Gew.-% 42,2 Gew.-%
Perborate (Na) - 18,2 Gew.-%
Tenside 24,7 Gew.-% 15,7 Gew.-%
Natriumsulfat 31,4 Gew.-0/. 10,3 Gew.-%
Natriumsilikat 7 Gew.-% 6,4 Gew.-%
Wasser 8 Gew.-% 7,2 Gew.-%
Auch unter diesen Bedingungen ist die Primär- und Sekundärwaschwirkung der erfindungsgemäßen Mittel der der marktüblichen Waschmittel überlegen.
Beispiel 5
Beim Ersetzen von 50% des Triphosphats in üblich formulierten Waschmitteln werden ähnliche Ergebnisse an Polyester-, Baumwolle-, Baumwolle/Polyester- und Polyacrylfasern wie mit 100% STP erhalten.
Die Wäschversuchc wurden bei 40° C, pH 8 unter Ansatz der vorstehend genannten Gewebe bei einer Na DDBS-Konzentration von 2,87 mMol/1 (1 g/l) und 2 g/l Builder durchgeführt. Die Aufhellungs- und Redepositionswerte sind In der Tabelle 4 eingetragen.
Tabelle 4 Baumwolle Polyester Polyester/
Baumwolle
Polyacryl
Builder 2 g/l 11,8
8,5
11,1
32,3
14,0
7,2
22,0
8,7
g-pp Primärwaschwirkung
Redeposition
7,2
10,6
17,2
17,7
12,8
6,6
15,0
8,9
CPTCA Primärwaschwirkung
(Na) Redeposition
11,2
9,6
16,0
19,0
14,6
6,0
25,2
6,7
CPTCA (Na) : STP
1 : 1
Beispiel 6
Dieses Beispiel demonstriert das Netzvermögen des erflndungsgemäßen Netz- und Waschmittels. Die Netzgeschwlndlgkeit wurde nach dem Langmann'schcn Steighöhenverfahren *) gemessen, wobei die Alkylarylsulfonatkonzentratlon zwischen 0,6 und 2 g/l variiert wurde und die Konzentrationen von STP und der Kombination
aus Mg- oder Ca-SaIz und CPTCA (Na) konstant bei 5,4 niMol/1 beibehalten wurden.
Die Versuche wurden bei pH 10 durchgeführt und die Ergebnisse In Tabelle 5 eingetragen.
·) Langmann. W.
Iu Die dynamische Messung der Beneizungsspannung und der kritischen Oberflächenspannung an textlien Flächcngebllden
Vl. Iniern. Kongreß für grenzflächenaktive Stoffe, Zürich 1972, S. 547 bis 558.
Tabelle 5 102)
0,6
Na DDBS g/l
1,0
1,5 2,0
Netzgeschwindigkeit (cm · α'1 x
Builder
5,42 mmol/1
3,3
4,7
4,5
3,6
6,2
5,7
4,3
8,0
6,7
4,6
8,8
7,2
CPTCA + Mg- oder Ca-SaIz
STP
Tabelle 5 zeigt, daß die erfindungsgemäß formulierten Mittel bei Alkylarylsulfonatkonzentratlonen ab 1,0 g/l tg
ein besseres Netzvermögen als Mittel auf der Basis von STP aufweisen. |ί
1(1 Nachgebrachte Beispiele 7 bis 11 j|
Beispiel 7 p,
$ Es wurden Untersuchungen unter folgenden Bedingungen durchgeführt: S$
Na-DDBS Konz. 20 bis 40% im Wm 1 bis 2 g/l Flotte I
POC(Na) 18% im Wm 0,9 g/l Flotte ?§
4i, MgCl2 6% im Wm 0,3 g/l |
Wasserhärte 3,9 bis 4,0 mmol/1 (Krefelder Leitungswasser) g
pH 10 ti
Temp. 40° C |·
4> Testgewebe: Polyester, Polyester/Baumwolle (Standardgewebe) &
POC = Polyaldehydocarbonsäure mit einem mittleren Mol-Gew. von ~ 11 000 k£
Die Ergebnisse als AR (Differenz zwischen dem Remissionswert nach dem Waschen und dem Remissionswert £
w des angeschmutzten Gewebes) sind in der Tabelle 6 dargestellt. ΐ;\
Tabelle 6 MgCl2
Konz.
Polyester Δ R Polyester/
Baumwolle
Na-DDBS
Konz.
- 13,6 5
Vergleichsversuch
lg/1
0,3 g/l 33,4 9,1
lg/1 - 19,7 7,6
2 g/l 0,3 g/l 33,9 10,2
2 g/l
Durch den Zusatz von MgCl2 wurde die Waschwirkung an Polyester doppelt so hoch, obwohl die Versuche
bei einer Wasserhärte von 20° dH (~ 4 mMol/1) durchgeführt wurden.
Beispiel 8
Um den Effekt der Mg- und/oder Ca-Salz-Konzentratlon In der Waschflotte bzw. Ihren Beitrag zur Assozlatblldung zu demonstrieren, wurden weiterhin Waschversuche in destilliertem H2O mit und ohne Salz durchgeführt. Die Versuchsbedingungen waren mit dem des Beispiels 7 identisch, wobei nur destilliertes Wasser anstelle von Hartwasser verwendet wurde. Als Builder wurde Na-Cltrat eingesetzt.
Tabelle 7
Na-DDBS Mg-Cl2 Polyester Δ R Polyester/
Konz. Baumwolle
1 g/l - 7,8 6,8
1 g/l 0,5 g/l 25,6 6,0
Beispiel 9
Weitere Untersuchungen wurden mit einem hochmolekularen Acrylsäurepolymeren (PAS) durchgeführt, wobei unterschiedliche Konzentrationen an MgCl2 zugesetzt wurden.
Versuchsbedingungen:
Na-DDBS Konz. 1 g/l Flotte (20% im Wm)
Na-PA · s 0,9 g/l (18% im Wm)
MgCl2 0 bis 0,475 g/l (0 bis 9,5% im Wm)
Wasserhärte 20 ± TdH (4 mmol/1)
ph IO
Temperatur 400C
Die Waschergebnisse an Polyester sind In Tabelle 8 dargestellt.
Tabelle 8
Nr. MgCb
g/l
Flotte
%
Wm
%
Builder
J R
Polyester
1 _ _ 12.2
2 0,285 5,7 18 25.6 ± 1
3 0,33 6,6 21 30,5 ± 0.8
4 0,38 8,8 28 28,7 ± 1
5 0,475 11 35 28,1 ± 1
Die optimale Waschwirkung hat sich bei einer Konzentration von 6,6 ./. MgCl2 Im Waschmittel bzw. 0,33 g/l In der Flotte ergeben.
Beispiel 10 >"
Die positive Wirkung der beanspruchten Kombination zwischen Na-DDBS/Mg1 Ionen und einer Polycarbonsäure bleibt auch in Anwesenheit von nichtionischen Tenslden, z. B. Alkylpolyglykoläther, erhalten.
Dies wurde anhand des folgenden Beispiels demonstriert, wobei neben Polyester-Standardgeweben auch mit Staub/Hautfett angeschmutzte Gewebe herangezogen wurden.
Die Waschversuche wurden Im Launder-Ometer bei 40°, ph 10, 5 g/l Waschmittelkonzentration und 4,1 mMol/1 Wasserhärte durchgeführt, wobei die Waschmittelzusammensetzung und die AR -Werte (Schmutzentfernung) unten angeführt sind:
Waschmittelzusammensetzung AR 33 ± 1 ω
Na-DDBS 20 % (waschaktive Substanz) Polyester-Staub/Hautfett 40 + 1,5
LA 7 *) 10 % (waschaktive Substanz)
MgCl2 6,6% (waschaktive Substanz)
POC (Na) 18 % (waschaktive Substanz)
Hiifsstoffe und H2O bis 100%
*) Alkylpolyglykoläther mit 7 Äthylenoxidgruppen
Beispiel 11
Es wurden Waschversuche in Haushaltswaschmaschinen unter gleichen Versuchsbedingungen wie in Beispiel 10 bei Anwendung von 2 Bullderformulierungen durchgeführt. Die Ergebnisse der Schmutzentfernung bei Polyester-Standardgewebe sind nachfolgend aufgeführt:
(Λ) Δ R
Formulierung: Na-DDBS 17 % (waschaktive Substanz) 32 ±
LA 7 3 % (waschaktive Substanz)
Na-Citrat 25,7% (waschaktive Substanz)
MgCI3 5 % (waschaktive Substanz)
(B) Δ R
NA-DDBS 17 % (waschaktive Substanz) 33 ± 0,7
LA 7 3 % (waschaktive Substanz)
NA POC 18 % (waschaktive Substanz)
Mg Cl: 7,5% (waschaktive Substanz)

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Phosphorarmes bzw. phosphorfreies Wasch-, Relnigungs- und/cder Netzmittel, enthaltend ein Tensid, eine im Anion stickstofffreie Polycarbonsäure bzw. ein Derivat davon mit mindestens drei Carboxylgruppen und 3 bis 6 C-Atorr.en in der Kette oder Im Ring und ein wasserlösliches Mg-und/oder Ca-SaIz, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem C*-C,5-Alkylarylsulfonai in Form des Na, K, NH4 und/oder Alkylolammonlum-Salzes.
2. Wasch-, Relnigungs- und/oder Netzmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis Alkylarylsulfonat/Polykarbonsäure und wasserlösliches Salz in einem Bereich von 1:12 bis 2 : 1 liegt.
3. Wasch-, Reinig'jngs- und/oder Netzmittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es 10 bis 30 Gew.-% Alkylarylsulfonat enthält.
DE19803002428 1980-01-24 1980-01-24 Phosphorarmes bzw. phosphorfreies Wasch-, Reinigungs- und/oder Netzmittel Expired DE3002428C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19803002428 DE3002428C2 (de) 1980-01-24 1980-01-24 Phosphorarmes bzw. phosphorfreies Wasch-, Reinigungs- und/oder Netzmittel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19803002428 DE3002428C2 (de) 1980-01-24 1980-01-24 Phosphorarmes bzw. phosphorfreies Wasch-, Reinigungs- und/oder Netzmittel

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3002428A1 DE3002428A1 (de) 1981-07-30
DE3002428C2 true DE3002428C2 (de) 1990-02-15

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ID=6092803

Family Applications (1)

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