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DE3002382A1 - Elektromotor bzw. -generator mit im staender angeordneter luftspulen-erregerwicklung - Google Patents

Elektromotor bzw. -generator mit im staender angeordneter luftspulen-erregerwicklung

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Publication number
DE3002382A1
DE3002382A1 DE19803002382 DE3002382A DE3002382A1 DE 3002382 A1 DE3002382 A1 DE 3002382A1 DE 19803002382 DE19803002382 DE 19803002382 DE 3002382 A DE3002382 A DE 3002382A DE 3002382 A1 DE3002382 A1 DE 3002382A1
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DE
Germany
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armature
magnetic
force
permanent magnet
energy
Prior art date
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DE19803002382
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English (en)
Inventor
Antrag Auf Nichtnennung
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K35/00Generators with reciprocating, oscillating or vibrating coil system, magnet, armature or other part of the magnetic circuit
    • H02K35/02Generators with reciprocating, oscillating or vibrating coil system, magnet, armature or other part of the magnetic circuit with moving magnets and stationary coil systems
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K33/00Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system
    • H02K33/16Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with polarised armatures moving in alternate directions by reversal or energisation of a single coil system

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • ??Elektromotor bzw -generator mit im Ständer angeordneter
  • Luftspulen-Erregerwicklung" Die Erfindung bezieht sich auf einen Elektromotor bzw.
  • -genera-tor mit im Ständer angeordneter Luftspulen-Erregerwicklung, durch die in axialer Richtung ein mit einem Triebgestänge verbundener dauermagnetischer Anker in wechselnder Richtung hindurchfahrbar ist.
  • Ein Elektromotor dieser Art ist aus der DE-AS 24 51 718 bekannt. Die Luftspulen-Erregerwicklung besteht dabei aus axial übereinander geschichteten Teilwicklungen, die separat erreg- bzw. entregbar sind. Innerhalb der Luftspule befindet sich ein an der Mantelfläche magnetisierter Dauermagnetanker, der auf einer zentralen und axialen Hülse montiert ist, die auf einen zentralen Kern verschiebbar ist. Durch die gesteuerte Erregung der einzelnen Teilerregerwicklungen ist es möglie> den Anker sowohl zu drehen als ihn auch axial zu verschieben.
  • Ein derartiger Elektromotor eignet sich beispielsweise tls Stellmotor für schreibende Geräte. Zur Leistungsübertragung ist ein derartiger Elektromotor nicht geeignet.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Elektromotor der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der als leistungsabgebender iqotor bzw. energieabgebender Generator verwendbar ist.
  • Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß a) der etwa die Länge der Luftspulen-Erregerwicklung aufreisende Anker aus einer oder mehreren axial magnetisierten Dauermagnetscheiben aufgebaut ist und einen stets außerhalb der Wicklung befindlichen scheibenförmigen Polschuh trägt, der die Wicklung in seiner axialen Ausdehnung etwa überdeckt, D) welcmagnetische Polschuhe des Ständers einer Polarität ankerpolschuhseitig zwischen Wicklung und dem die Dauermagnetscheiben radial überragenden Teil des Ankerpolschuhes und weichmagnetische Polschuhe der jeweils anderen Polari--tcit im Bereich des vom Ankerpolschuh abliegenden Wicklungsendes im Hohlraum der Wicklung angeordnet sind, c) die weichmagnetischen Polschuhe des Ständers außerhalb der Wicklung über einen Weicheisenrückschluß miteinander verbunden sind.
  • Bei einem derartigen, auch als Generator betreibbaren Elektromotor wird die dauermagnetische Energie der Dauermagneten in zweifacher Weise zur Anziehung ausgenutzt, und zwar einerseits zwischen dem Polschuh des Ankers und den ankerpolschuhseitigen weichmagnetischen Pol schuhen des Ständers sowie dem im wesentlichen polschuhfreien Ende des Ankers und den weichmagnetischen Polschuhen im Bereich des von dem Ankerpolschuh abliegenden Wicklungsendes im hohlraum der Wicklung. Der Pumpbetricb kommt dabei dadurch zustande, daß der Stromdurchfluß in der Erregerwicklung am Ende jeder Ankerbewegung umgepolt und die Kraftwirkung der Feldlinien-der Dauermagneten durch die Umpolung jeweils in entgegengesetzter Richtung ausgenutzt wird.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Elektromotor bzw. -generator derart ausgebildet, daß magnetisch parallel zum Weichesenrückschluß, der die Luftspulen -Erregerwicklung hülsenförmig umschließt, eine oder mehrere axial magnetisierte Dauermagnet-Kraftverskärker-Ringscheiben- angeordnet sind und daß längs des Weicheisenriickschlusses zwischen den Ständerpolen magne-tisch in eihe mit den Kraftverstärker-Ringscheiben zusätzliche Ständerseulen vorgesehen sind, mit denen das I4agnetfeld der Kraftversta ker-Ringscheiben im Wecheinsenrückschluß beeinflußbar ist.
  • Durch derartige Dauermagnet-Kraftverstärker-Ringscheiben in Reihe mit zusätzlichen Ständerpolspulen lassen sich die Feldlinien im Weicheisenrückschluß verstärken, womit die dauermagnetische Energie der Dauermagneten besser ausnutzbar ist.
  • Werden axial mehrere magnesierte Dauermagnet-Kraftverstärker-Ringscheiben längs des Weicheisenrückschlusses aneinander gereiht, dann verstärkt sich der Fluß im Weicheisenrückschluß dementsprechend. Als günstig hat es sich dabei erwiesen, daß die Richtung der Magnetisierung der Kraftverstärker-Ringscheiben der Richtung der Magnetisierung der Ankermagnctscheiben en-tspricht.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Luftspul-Erregerwicklung, der Eisenrückschluß und der Anker innerhalb einer Abschirmung angeordnet. Dadurch sind Magnetfeldverluste vermieden.
  • Schließlich bestehen die dauermagnetischen Teile, wie die Dauermagnetischeiben des Ankers und die Dauermagnet-Ringscheiben aus keramischem Dauermagnetmaterial, welchen beispielsweise unter dem Handelsnamen "Ferroxdure" bekannt ist.
  • Gegenüber den bekannten Elektromotoren unterscheidet sich der Anmeldungsgegenstand vornehmlich dadurch, daß die Anziehungskräfte der Dauermagneten in Richtung der Magnetisierung dieser Dauermagneten wirksam sind, womit diese Kräfte optimal ausgenutzt werden.
  • Ein derartiger Elektromotor bzw. -generator zeichnet sich durch einen hohen Wirkungsgrad und geringe Herstellungskosten aus. Er ist mit keinen elektrischen Verschleißteilen versehen. Die Störanfälligkeit ist deshalb ebenso gering wie die Wartungskosten.
  • In elektrischer Hinsicht hat der Elektromotor bzw. -generator den Vorteil, daß er zu keinen Hochfrequenz-Netzstörungen führ-t. Er ist an Gleich- und Wechselstromne-tzen betreibbar, entsprechend dem jeweiligen vorhandenen Stromanschluß.
  • Als weitere Vorteile sind zu nennen, daß der Motor keine Phasenverschiebung aufweist und deshalb auch keine Blindstrombelastung des Netzes herbeiführt.
  • Die Drehzahl des Motors ist stufenlos und verlustlos regelbar. Sein starkes Anzugsmoment macht ihn ideal für Kraft-und Triebfahrzeuge.
  • Die Erfindung wird anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Elektromagnet-Eolbenmaschine, Fig. 2 den magnetischen Feldlinienfluß der Maschine mit ausgefahrenem Kolbenanker, Fig. 3 den magnetischen Feldlinienfluß der Maschine mit eingefahrenem Kolbenanker, Fig. 4 eine Elektromagnet-Kolbenmaschine mit Magnetkraftverstärker, Fig. 5 den magnetischen Feldlinienfluß der Maschine mit eingefahronem Kolbenanker, Fig. 6 den magnetischen Feldlinienfluß der Maschine mit ausgefahrenem Kolbenanker.
  • Es handelt sich um eine Maschine, die als Motor mit Gleichstrom betrieben wird und die mechanische Energie von einem Kolbenanker über ein Antriebsgestänge auf eine Kurbelwelle übertragen kann. Der Ständer besteht aus einer Zylinderspule 1 mit Jochmantel 2 und den ,tändernolschuhen 3 und 4.
  • Die Zylinderspule 1 besteht aus einer Cu-Wicklung, welche die Funktionen einer Erregerspe'e und die eines Zylinders einer Kolbenmaschine hat. Der Jochmantel 2 und die Ständerpolschuhe 3 und 4 bestehen aus weichmagnetischem Stoff. Der Kolbenanker 5 besteht aus axial magnetisierten Permanentmagnetscheiben 5a, welche der Länge des Hubraumes 6 entsprechend übereinander geschichtet sind Die Ankerpole 7 und 8 sind die Stirnflächen des Kolbenankers 5. Der Südpol-8 des Kolbenankers 5 befindet sich immer außerhalb des Ständers.
  • Uber einen Polschuh 8a aus magnetischem Stoff wird der Ankersüdpol 8 dem Ständerpolschuh 3 zugewendet. Die Abschirmung 10 soll verhindern, daß magnetische Feldlinien sich einen anderen Weg zum Ständerpolschuh 4 suchen Der Kolbenanker 5 ist an einem Antriebsgestänge 9 befestigt, welches z. Bo auf eine Kurbelwelle wirken kann. Die Zylindersnule 1 bekommt Stromimpulse zur Erregung, die von der Kurbelwelle oder vom Antriebsgestänge 9 gesteuert werden. Das Drehmoment und die Drehzahl können mit dem Erregerstrom stufenlos gesteuert oder automatisch geregelt werden.
  • Die Maschine kann auch als Generator betrieben werden. Die elektrische Energie wird dann am Ständer von der ZylindessDule 1 abgenommen.
  • In den Fig. 2 und 7 ist nun dargestellt, wie der magnetische Feldlinienfluß bei Erregung der Zylinderspule in der Maschine verläuft. Folgende Beschreibung der Zeichnung soll die Wirkungsweise des dargestellten Motors erläutern.
  • Befindet sich der Kolbenanker 5 entsprechend Fig. 2 außerhalb vom Ständer, so wird von der Erregersteuerung. die von der Kurbelwelle oder dem Antriebsgestänge gesteuert wird, ein Erregerstrom eingeschaltet, der die Zylinderspule 1 so erregt. daß der ftänderpolschuh 3 zum Hubraum 6 einen Nordpol bildet. Nun werden mit der magnetischen Kraft des Ständerpolschuhes 3 magnetische Feldlinien zum Hubraum 6 des Ständers gepumpt, welche mit der magnetischen Kraft vom Ständerpolschuh 4 angesogen werden. Der äußere magnetische Feldlinienfluß vom Kolbenaker 5 ist dem magnetischen Feldlinienfluß vom Ständer im Hubraum 6 entgegengerichtet. Die magnetischen Feldlinien vom Ständerpolschuh 3 müssen erst zum Südpolschuh 8a vom Kolbenanker 5, wo die Feldlinien von der magnetischen Kraft des Kolbenankers angesogen werden. Am ITordpol 7 vom Kolbenanker 5 werden die magnetischen Feldlinien wieder ausgeblasen; hier wirkt die saugende magnetische Kraft vom Ständerpolschuh 4, so wird der Kolbenanker mit den magnetischen Kräften der Ständer- und Ankermagnete in den Hubraum 6 gesogen. Hat der Kolbenanker 5 seine Endstellung erreicht.
  • wird der Erreger strom durch die Erregersteuerung unterbrochen.
  • Über einen Kondensator kann die magnetische Induktion abgebaut werden; dadurch werden die Ständerpole entmagnetisiert.
  • Befindet sich der Kolbenanker 5 am Ende des Bewegungsvorganges mit der Erregung nach Fig. 2 entsprechend Fig. 3 im Ständer. so wird zum Zwecke des Ausfahrens von der Erregersteuerung ein Erregerstrom eingeschaltet, der die Zylinderspule 1 so erregt. daß der Ständerpolschuh 4 einen Nordpol zum Hubraum 6 bildet. Nun werden mit der magnetischen Kraft des Ständerpolschuhs 4 magnetische Feldlinien in den 1Hubraum 6 des Ständers gepumpt, welche mit der magnetischen Kraft vom tänderp6lschuh 7 angesogen werden. Da die magnetische Feldlinienströmung im Kolbenanker 5 der Feldlinienströmung des Ständers im Hubraum 6 entgegengerichtet ist und die Zylinderspule 1 ein Ausweichen der magnetischen Feldlinien verhindert, wird der Kolbenanker 5 mit den magnetischen Kräften der Ständer- und Ankermagnete aus dem Hubraum 6 gedrückt. Hat der Kolbenanker 5 seine ausgefahrene Endstellung erreicht, wird der Erregerstrom durch die Erregersteuerung unterbrochen. Über einen Kondensator kann die magnetische Induktion abgebaut werden; dadurch werden die Ständerpolschuhe entmagnetisiert.
  • Die Kolbenmaschine arbeitet nach dieser beschreibung als Wechselfluß-Maschine, weil mit jeder neuen Erregung der Zylinderspule 1 der magnetische Feldlinienfluß im Ständer die ttichtung wechselt. Die Maschine kann aber auch als Gleichflußmaschine betrieben werden, wenn jede zweite Erregung der Zylinderspule 1 ausgelassen wird. Im Ständer der Maschine wird dann ein magnetischer Feldlinienfluß in gleichbleibender Richtung erzeugt. Die Ständerpole brauchen nicht ummagnetisiert werden; dadurch entfällt die magnetische Trägheit.
  • Dieses bie-te-t den Vorteil, daß die Maschine bei niedrigen Drehzahlen als Wechselflußmaschine betrieben ein stärkeres Drehmoment erzeugt und als Gleichflußmaschine hohe Drehzahlen erreichen kann.
  • In den Fig. 4 bis 6 ist eine Elektromagnet-Kolbenmaschine mit Magnetkraftverstärker dargestellt. Diese entspricht im Prinzip der nach den Fig. 1 bis 3 beschriebenen Maschine, nur durch die zusätzliche Anordnung eines Magnetkraftverstärkers 12 zwisc1-:p-n den Ständerpolsciiuhen 3 und 4 soll der Wirkungsgrad der Maschine verbesser-t werden. Die Magnetkraftverstärker bestehen aus hartmagne-tischem Stoff, z. B. axial magnetisierten Permanent-Magne-tringen 12a, Itagnetscheiben oder Magnetplatten, die aus elektrisch abschaltbarem oder Feldlinienfluß verhänderlichem, magnetischem Stoff bestehen können.
  • Bei der in den Fig. 4 bis 6 dargestellten Maschine bes-teht der Magnetkraftverstärker 12 aus axial magnetisierten Permanent-Magnetringen 12 die übereinander geschich-tet sind, wobei der Nordpol am Ständerpolschuh 3 liegt. Der Ständerpolschuh 3 erhält Ständerpolspulen 11, die den magnetischen Feldlinienfluß des ITagnetkraftverst-nrkers steuern sollen.
  • In den Fig. 5 und 6 is-t nun dargestellt wie der magnetische Feldlinienfluß bei Erregung der Zylinder spule 1 in der Naschine verläuft. Folgende Beschreibung soll die Wirkungslreise des dargestellten Motors erläutern.
  • Befindet sich der Kolbenanker 5 entsprechend Fig. 5 im Ständer, so wird von der Erregersteuerung ein Erregerstrom eingeschaltet, der die Zylinderspule 1 und die Ständerpolspulen 11 erregt. Die Zylinderspule 1 bilde-t im Ständerpolschuh 4 einen Nordpol zum Hubraum 6, die Ständerpolspulen 11 einen Nordpol im Ständerpolschuh 3 zum Magnetkraftverstärker 12.
  • Nun werden mit der magnetischen Kraf-t des Ständerpolschuhs 4 magnetische Feldlinien, die von der Zylinderspule erzeugt werden, in den Hubraum 6 des Ständers gepumpt, welche mit der magnetischen Kraft vom Ständerpolschuh 3 angesogen werden.
  • Der Magnetkraftverstärker 12 ist über den Jochmantel 2 kurzgeschlossen und kommt hierbei nicht zur Wirkung. Die magnetische Feldlinienströmung im Kolbenanker 5 ist der Feldlinienströmung im Hubraum 6 entgegengerichtet; da die Zylinderspule 1 ein Ausweichen der magnetischen Feldlinien verhindert, wird der Kolbenanker 5 aus dem IIubraum 6 ge(lriickt. liat der Kolbenanker 5 seine Endstellung erreicht, wird der Erregerstrom durch die Erregersteuerung unterbrochen.
  • Befindet sich der Kolbenanker 5 entsprechend Fig. 6 außerhalb vom Ständer, so wird von der Erregersteuerung ein Erregerstrom eingeschalte-t der die Zylinderspule 1 und die Ständerpolspulen 11 so erregt, daß der Ständerpolschuh 3 zum liubraum 6 einen Nordpol bildet. Nun werden mit der magnetischen Kraft des IIagnetkraftverstärkers 12 und des Ständerpols 3 magnetische Feldlinien, die von der Zylinderspule 1 erzeugt und von dem Magnetkraftverstärker gespeichert werden zum Hubraum 6 des Ständers gepumpt, welche mit der magnetischen Kraft vom Ständerpolschuh 4 und dem Magnetkraftverstärker 12 angesogen werde. Der äußere magnetische Feldlinienfluß vom Kolbenanker 5 ist dem magnetischen Feldlinienfluß von St;.inder im Hubraum 6 entgegengerichtet. Die magnetischen Feldlinien vom Ständerpolschuh 3 messen ers-t zum Siidpol 3a des Kolbenamkers 5, wo die feldlinien von der magnetischen Kraft des Kolbenankers 5 angesogen werden. Am Nordpol 7 des Wolbenankers 5 werden die magnetischen Feldlinien wieder ausgeblasen; hier wirkt die saugende magnetische Kraft vom Standerpolschuh 4. Somit wird der Kolbenanker 5 mit den magnetischen Kräften der Ständer- und Ankermagnete in den Hubraum 6 gesogen. Hat der Kolbenanker 5 seine Endstellung erreicht, wird der Erregerstrom durch die Erregersteuerung unterbrochen.
  • Der Magnetkraftverstärker 12 kann zwischen den Ständerpolschuhen 3 und 4 auch so angeordnet werden, daß die Feldlinienaustrittsseite, d. h. der Nordpol am Ständerpolschuh 4 liegt. Es können auch mehrere Magnetkraftverstärker zwischen den Ständerpolschuhen 3 und 4 angeordnet werden Dabei kann der Nordpol von einem Magnetkraftverstärker am Ständerpolschuh 3 und vom anderen oder nächsten am Ständerpolschuh 4 angeordnet werden, so daß der magnetische Feldlinienfluß, im hubraum A, in beiden Richtungen verstärlc-t werden kann. Die Elektromagnet-Kolbenmaschine kann als Gleichfluß- oder Wechselfluß-Verstärkermaschine konstruiert und betrieben werden.
  • Die Nagnetkraftverstärker zwischen den Ständerpolschuhen 3 und 4 sind Feldlinien- und Magnetkraft-Speicher. Um den magnetischen Feldlinienfluß und die Magnetkraft steuern zu können, müssen mindestens an der Feldlinienaustrittsseite der Magnetkraftverstärker Polspulen angeordnet werden. Dafür verliert die Zylinder spule als Feldlinienerzeuger ihre Bedeutung, sie kann durch Feldlinien undurchlässiges Material ersetzt werden.
  • Für die Dauermagneten kommt beispielsweise keramisches, hartmagnetisches Material, wie unter dem Handelsnamen Ferroxdure" bekanntes Material in Betracht. Auch sind andere dauermagnetische Materialien hoher Koerzitivkraft sehr geeignet.
  • Patentansprüche: L e e r s e i t e

Claims (2)

Patentansprüche: 1. Elektromotor bzw. -generator mit im Ständer angeordneter tspulen-Erregerwicklung, durch die in axialer Wichtung ein mit einem Tribgestänge verbundener dauermagnetischer Anker in wechselnder Richtung hindurchfahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß a) der etwa die Länge der Luftspulen-Erregerwicklung (1) aufweisende Anker (5) aus einer oder mehreren axial magnetisierten Dauermagnetscheiben (5a) aufgebaut ist und einen stets außerhalb der Wicklung (1) befindlichen scheibenförmigen Polschuh (8a) trägt, der die Wicklung (1) in seiner axialen Ausdehnung etwa überdeckt, b) weichmagnetische Polschuhe (3) des Ständers einer Polarität ankerpolschuhseitig zwischen Wicklung (1) und dem die Dauermagnetscheiben radial überragenden Teil des Ankerpolschuhes (8a) und weichmagnetische Polschuhe (4) der jeweils anderen Polarität im Bereich des vom Ankerpolschuh (8a) abliegenden Wicklungsendes im Hohlraum der Wicklung (1) angeordnet sind, c) die weichmagnetischen Polschuhe (3, 4) des Ständers außerhalb der Wicklung (1) über einen Weichsenrückschluß miteinander verbunden sind 2. Elektromotor bzw. -generator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß magnetisch parallel zum Weicheisenrückschluß (2) der die Luftspulen-Erregerwicklung (1) zu ) hülsenförmig umschließt, eine oder mehrere axial magnetisierte Dauermagnet-Kraftverstärker-Ringschaiben (12) angeordnet sind und daß längs des Weicheisenrücksohlusses (2) zwischen den Ständerpolschuhen (3, 4) magnetisch in Reihe mit den Kraftverstärker-Ringscheiben (12) zusätzliche Ständerpolspulen (11) vorgesehen sind, mit denen das Magnetfeld der Kraffiverstärker-Ringscheiben (12) im Weicheisenrückschluß (2) beeinflußbar ist. 3. Elektromotor bzw. -generator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere axial magnetisierte Dauermagnet-Kraftverstärker-Ringscheiben (12) längs des Weicheisenrtickschlusses (2) axial aneinander gereiht sind. 4. Elektromotor bzw. -generator nach den Ansprüchen 2 und/oder 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung der Magnetisierung der Kraftverstärker-Ringscheiben (12) der Richtung der Magnetisierung der Ankermagnetscheiben (5a) entsnricht. 5. Elektromotor bzw. -generator nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftspulen-Erregerwicklung (1), der Eisenrückschluß (2) und der Anker (5) innerhalb einer Abschirmung (10) angeordnet sind. 6. Elektromotor bzw. -generator nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die dauermagnetischen Teile, wie die Dauermagnetscheiben (5a) des Ankers (5) und die Dauermagnet-Ringscheiben aus hartmagnetischem Material, beispielsweise unter dem Namen "Ferroxdure" bekanntem keramischem Dauermagnetmaterial bestehen. 7. Elektromotor bzw. -genera-tior nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet. daß der Erregerstrom gesteuert -wird in Abhängigkeit von der Bewegungsrichtung und der Stellung des Ankers bzw. des Antriebsgestänges. Magnetismus. Wir wissen, dass Kompassnadeln sich in die Nord- Südrichtung drehen Zu jeder Zeit, an jedem Ort (mit Ausnahmen) wird die Kompassnadel von einer Kraft bewegt, wobei Arbeit verrichttet wird. Es sind Dauermagnete, die diese Arbeit vollbringen. Der Erdmagnet, der das magnetfeld um den Erdball aufrecht hält und die Kompassnadel. Betrachten wir die möglichen Entfernungen und das geringe Volumen einer Kompassnadel, so müssen gewaltige Kräfte wirksak sein. Wieviel Kompassnadeln werden werden auf grossen Entfernungen ständig bewegt,ein gewaltiges Arbeitsvermögen. Ohne das elektrische Energie benötigt wird, haben wir ein Magnetfeld rund um den Erdball und dass, wo Luft so ein schlechter Leiter für Magnetische Feldlinien ist. Magnetische Feldlinien fliessen angeblich auch garnicht, trotzdem spricht man von Feldlinienfluss, Flussdichte und Leitfähigkeit. Nichts als Widersprüche. Für meine Begriffe ist Magnetismus eine Naturenergie und ein Magnetmotor ebenso wenig ein Perpetummobile wie ein wind-, Wasser- oder Sonnenkraftmotor. Mit einem Beispiel möchte ich meinekenauptung, dass ein Dauermagnet ein - Dauerspender magnetischer Energie - ist, verständlich maches. Hängen wir einen Stahlträger mit Dauermagneten frei schwebend auf, so wird magnetische Energie in mechanische und diese in potentielle Energie umgewandelt. Der Stahlträger hängt beliebig lange frei schwebend an den Dauermagneten. Würden wir für die Dauermagneten Elektromagneten verwenden, müsste ständig elektrische Energie umgewandelt werden. Heutige Dauermagnete verlieren ihre magnetichen Eigenschaften nicht mehr, damit dürfte es gelungen sein, Energie küntlich herzustellen. Wir benötigen weder Ol noch Atomkraftwerke, dafür einflussreiche Persönlichkeiten, die bereit sind von alten Zöpfen zu befreien. Magnetische Kraft;. Kräfte treten stets. in Verbindung mit Richtungs- oder Geschwindig= keitzänderungen von Massen auf. Da es die verschiedenartigsten Ursachen für die Bewegungsänderungen gibt, gibt es auch verschieden artigste Erscheinungsformen von Kräfren. Gewichtskraft, Anziehungs= kraft, Saugkraft, Zugkraft, Schubkraft, Druck, Reibungskraft, Strömungskraft, usw. Alle diese Krafte haben das gemeinsame Formel= zeichen F und die selbe Einheit: (FG) = 1 N = 1 kg## Kräfte haben einen Grösenwert und eine Richtung.
1. Kräfte, die in einer Richtung wirken, dürfen addiert werden.
2. Kräfte, die in engegengesetzter Richtung wirken, müssen voneinander subtraniert werden.
3. Kräfte, die miteinander einen Winkel bilden, müssen geometrisch addiert werden.
Der Angriffspunkt einer Kraft ist für ihre Wirkung auf den Körper von grosser Bedeutung. Jede Kraft erzeugt an ihrer Angriffsstelle eine Gegenkraft.
Druck = Kraft pro Fläche Mechanische Arbeit Drehmoment: Sucht eine Kraft einen Körper zu drehen, so wirkt auf den Körper ein Drehmoment.
Arbeit: Bewegt eine Kraft einen Körper, so wird Arbeit verrichtet. Die Arbeit ist um so grsser, je grösser die Kraft in Richtung des Weges und je länger der We6r ist.
Arbeitswermögen = Energie Das in Kraftstoffen gespeichnertes Arbeitsvermögen = chemische Energie Im Dampf gespeichnertes Arbeitsvermögen = Wärmeenergie.
In Magneten gespeichertes Arbeitsvermögen = magnetische Energie.
Dauermagneten verlieren ihr Arbeitsvermögen nicht, es sind Dauerspender magnetischer Energie.
Mit der Herstellung von Dauermagneten wird Energie erzeugt, die sich bei Umwandlung in ü andere Energie nicnt verbraucht.
DE19803002382 1980-01-24 1980-01-24 Elektromotor bzw. -generator mit im staender angeordneter luftspulen-erregerwicklung Ceased DE3002382A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0162164A3 (de) * 1984-05-14 1986-03-26 Maghemite Inc. Magnetstruktur
US7064461B2 (en) 2001-06-19 2006-06-20 Ahmad Razzaghi Electromagnetic power device
CN103165356A (zh) * 2013-02-27 2013-06-19 张立成 外置式手动分闸装置

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