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DE3002182C2 - Stuhl, insbesondere Arbeitsstuhl bzw. Steharbeitssitz - Google Patents

Stuhl, insbesondere Arbeitsstuhl bzw. Steharbeitssitz

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Publication number
DE3002182C2
DE3002182C2 DE3002182A DE3002182A DE3002182C2 DE 3002182 C2 DE3002182 C2 DE 3002182C2 DE 3002182 A DE3002182 A DE 3002182A DE 3002182 A DE3002182 A DE 3002182A DE 3002182 C2 DE3002182 C2 DE 3002182C2
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DE
Germany
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seat
chair
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standing
stand
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DE3002182A
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DE3002182A1 (de
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Markus 4000 Düsseldorf Börgens
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Priority to SE8100328A priority patent/SE8100328L/
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C9/00Stools for specified purposes
    • A47C9/02Office stools; Workshop stools
    • A47C9/025Stools for standing or leaning against, e.g. in a semi-standing or half-seated position
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C1/00Chairs adapted for special purposes
    • A47C1/02Reclining or easy chairs
    • A47C1/022Reclining or easy chairs having independently-adjustable supporting parts

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

flexiblen, gewölbten Abschnitt, eine die Sitzfläche im rückwärtigen Bereich abschließende Beckenstütze bildet. Auf diese Weise ist ein Mehrzweck-Sitzmöbel geschaffen, das ohne einen besonderen Mehraufwand gleichermaßen gut als Stuhl, Arbeitsstuhl oder Steharbeitssitz verwendbar isL In der hochgestellten Stellung der Rückenlehne hat man den Stuhl oder den Arbeitsstuhl und wenn man die Rückenstütze auf den Sitz herunterklappt, erhält man nicht nur ein kompakteres Gebilde des Sitzmöbels zum einfacheren Wegstellen bei Nichtgebrauch, sondern darüber hinaus auch noch die Benutzungs-Variante als Steharbeitssitz. Beim Aufsitzen auf der von der Rückenlehne nicht abgedeckten Teilfläche des Sitzes wird der sich daran anschließende, vorzugsweise flexibel unterpolsterte Buckelabschnitt der Rückenstütze von Steißbereich des Aufsitzenden so weit eingebuchtet, bis diese Einbuchtung von der Umgebung des Buckelabschnittes stützwirksam aufgefangen wird im Sinne einer Matritze zur Patrize mit immer wiederkehrender Ausgangsstellung beim Absitzen bzw. Entlasten des Sitz-Rückenlehnen-Gebildes. Dieses bildet auf diese Weisr eine den anatomischen und ergonomischen Verhältnissen exakt anpaßbare und notwendigerweise in der Stand-Sitz-Position benötigte Becken-Auffangstütze für den Benutzer des Steharbeitssitzes. Eine solche Beckenstütze und Anpaßbarkeit wird auch dann erzielt, wenn das kombinierte Sitz-Rückenlehnen-Gebilde insgesamt flexibel ausgebildet ist, beispielsweise indem man es aus flexiblem Integralschaum herstellt Die erfindungsgemä-Be Beckenabstützung schließt aber auch die Möglichkeit ein, den im rückwärtigen Bereich an die verbleibende Sitz-Teilfläche anschließenden Abschnitt der Rückenlehne aus einer darin eingearbeiteten, anatomisch angepaßten Verformung auszubilden.
Eine besonders einfache, leicht variable Anordnung des Sitz-Rückenlehnen-Gebildes und eine platzsparende Ausgestaltung des Sitzmöbels bei Nichtgebrauch ergibt sich dadurch, daß die Rückenlehne muschelartig auf den S'tz abklappbar ist und dieser mit der Rückenlehne mittels einer feststellbaren Gleithalterung auf einem Paar paralleler Führungsschienen geführt ist, die ihrerseits in einem spitzen Winkel in einer Führung am unteren Teil des Ständers verschiebbar geführt sind.
Hierbei ist nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ohne besonderen Mehraufwand eine selbsttätige Abklappstellung oder eine Neigungseinstellung des Sitz-Rückenlehnen-Gebildes in einer bevorzugten Winkelstellung in der Steharbeitssitzposition dadurch erzielbar, d^3 die oberen freien Enden der Führungsschienen als ein in Richtung auf den Sitz stumpf- bis rechtwinkelig abgebogener Knick ausgestaltet sind.
Sowohl die Abklappstellung als auch die bevorzugte Neigungseinstellung kann man einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung entsprechend dadurch erreichen, daß ein Abschnitt des Knicks der bevorzugten Steharbeitssitz-Neigungsstellung des Sitzes um ca. 15—30° und ein sich daran anschließender Endabschnitt des Knicks der Sitz-Neigungsstellung in Beiklapplage bo an den Führungsschienen angeordnet ist.
Eine besonders einfache und beanspruchungsfeste Schnellverstellung von Sitz und Rückenlehne ist gemäß einer weiteren Alisgestaltungsmöglichkeit dadurch realisierbar, daß die Gleithalterung des Sitzes einen Klemmkanten-Schieoer aufweist, der sich mittels der Kanten seiner Führung jöffnungen infolge der Gewichtsbelastung durch den Sitz und der Rückenlehne an den Führungsschienen selbsttätig verhakt.
Eine ebenso einfache wie leichte Höhen-Schnellverstellung des Sitz-Rückenlehnen-Gebildes und eine besonders einfache Verkleinerung des ganzen Sitzmöbels bei Nichtgebrauch ist dadurch erzielbar, daß die Führung der Führungsschienen mittels Klemmkanten ihrer Führungsöffnungen die Verschiebebeweglichkeit der Führungsschienen blockiert und über ein um die Ständer-Achse drehbewegliches Säulenstück mit dem Unterteil des Ständers verbunden ist
In Verbindung damit ist es nach einem weiteren Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung vorteilhaft, daß der untere Teil des Ständers ein zentrales Tragstück aufweist mit daran sternförmig schwenkbeweglich angelenkten und in der zusammengeklappten Stellung parallel zur Ständerachse fixierbaren Fußarmen.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung in bezug auf eine einfache, stabile und leicht verstellbare Sitz- und Rückenlehnen-Anordnung ist dadurch erreichbar, daß der Sitz schalenförmig ausgebild"' und durch eine haarnadelförmig gebogene Halterung mit der Gleithalterung verbunden ist
Hierbei ist es besonders vorteilhaft, daß die haarnadelförmig gebogene Halterung verschieb- und feststellbar in der Gleithalterung geführt sind.
Die Erfindung ist anhand von zwei in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 die Seitenansicht des Silzmöbels mit einem zentralen Sternfußständer,
F i g. 2 die Ansicht eines Sitzmöbels von hinten,
Fig. 3 die Draufsicht auf dieses Sitzmöbel mit auf dem Sitz heruntergeklappter Rückenlehne,
Fig.4 das Sitzmöbel im verkleinerten Zustand bei Nichtgebrauch.
Fig.5 das Sitzmöbel in gleichem Zustand, seitlich betrachtet,
F i g. 6 das Sitzmöbel bei Gebrauch als Stebarbeitssitz,
F i g. 7 eine zweite Ausführungsform des Sitzmöbels in der Steharbeitssitz-Stellung.
Das Sitzmöbel ist sowohl als Stuhl der üblichen Gebrauchsform als auch als Arbeitssitz bzw. Steharbeitssitz jener Art verwendbar, den man vornehmlich als Behelfssitz benutzt bei Verrichtungen in angehobenen Körperstellungen bzw. Arbeitshöhen und häufigem Wechsel zwischen Sitzen und Aufstehen. Ein solches Sitzmöbel kann beispielsweise ein Gestell haben mit einem ein- oder mehrteiligen säulenförmigen Ständer I oder einem V-förmigen Ständer II. Während der säulenförmige Ständer I beispielsweise eine an sich bekannte zentrale Säule oder eine Doppelsäule 1 mit einer Drehachse 12 und einem sternförmigen Fuß 3 haben kann, kann der V-förmige Ständer zwei Schenkel 1 a und 1 b auf am Boden abstützenden Fuß -Querholmen 3a aufweisen. Der Schenkel 1 a besteht vorzugsweise aus zwei ineinander verschiebbaren Teilen la", la", wobei das untere Teleskop la' durch eine Drehachse \2r. klappbar mit den· Schenkel \b verbunden ist. Demnach ist also da? Sitzmöbel mit dem Ständer II in der Höhe verstellbar, bei Nichtgebrauch platzsparend zusammenklappbar und im übrigen noch in der Neigung verstellbar, wie später noch beschrieben ist.
An dem Ständer 1 kann sich unterhalb einer die Doppelsäule I längsverschiebbar aufnehmenden Führung 2 ein zentrales Doppelsäulenstück 4 vorzugsweise über eine geeignete Drehverbindung 4a vertikal drehbeweglich anschließen. Am unteren Ende des
Säulenstücks 4 ist der aus mehreren Armen 36 bestehende sternförmige Fuß 3 angebracht. Die Arme 36 können vorzugsweise schwenkbeweglich angeordnet sein und aus ihre" Standposition gem. F i g. I zwecks raumsparender Unterbringung des Sitzmöbels bei Nichtgebrauch in die aus F i g. 4 u. 5 ersichtliche Stellung umgeklappt werden.
In dieser Stellung ist das Sitzmöbel insgesamt zu einem kleinen Gebilde zusammengeklappt, wobei die Arme 3b eine Lage einnehmen, in der sie sich parallel zur verlängerten Achse V-V des Säulenstückes 4 befinden, die Doppelsäule 1 bis zu einem zur .Sitzvorderseite abgebogenen Knick 11 der Säule I durch die Führung 2 hindurchgeschoben und der Sitz 5 in Anlage an die Säule I geklappt ist. Zur Betätigung bzw. Fixierung bzw. Auslösung der Klapp- bzw. Standposition der Fußarme 36, des Auszugs der Säule 1 und gegebenenfalls auch der Drehstellung der Teile 3 und 4 gegenüber der Säule 1 kann ein Mechanismus vorgesehen sein, der mit Hilfe einer Handhabe 4b bedienbar ist.
Im Falle des Ständers I kann die Säulen-Führung 2 eine Kantenführung mit selbsttätiger Feststellung durch Einwirkung der Aus- und Eingangskanten 2a. 2b der Führungsöffnungen 2c auf die Gleitfläche der Doppelsäule I sein. Hält man diese genau koaxial zum Verlauf der Führungsöffnungen 2c, so läßt sich die Säule I in der Führung 2 verschieben. Läßt man die Säule 1 wieder los, so verkantet sie sich in ihrer eigenen Schwerkrafteinwirkung gegen die Kanten la. 2b und sitzt so unverrückbar fest. Die Führungsöffnungen 2c haben darum wie auch zum Zwecke der Erzielung des kleinvolumigen Klappgebildes einen spitz.winkelig zur Säulen-Vertikalen V-V ausgerichteten Führungsverlauf. Anstelle der Klemmkanten-Fixierung 2a, 2b kann zum Beispiel auch eine andere Feststellung, Spannschraube etc. an der Führung 2 vorgesehen oder diese durch eine Drehverbindung ersetzt sein, wobei dann die Teile I und 4 gegeneinander klappbar wären.
Der Sitz 5 selbst ist höhen- und neigungsverstcllbar an einer Halterung 6 angeordnet. Die Halterung 6 kann haarnadelförmig ausgebildet und starr oder drehbar und/oder verschieblich mit einem Schieber 7 verbunden sein, der an der Doppelsäule 1 zum Zwecke der Sitz-Höhenverstellung auf und ab verschiebbar ist. Die Doppelsäule bildet also eine paarweise Führung für den Sitz 5. Dessen Feststellung in der jeweils eingestellten Höhenposition kann stufenlos oder stufenweise mit Fixiermitteln erfolgen, beispielsweise mittels einer Klemmkanten-Fixierung 7 a, Tb analog der vorbeschriebenen Kantenfixierung 2a. 2b. Demnach gleitet der Schieber 7 stets so lange auf der Doppelsäule, wie er infolge einer geringfügigen Anhebung des Sitzes 5 mit seinen Gleiföffnungen 7c exakt koaxial zur Achse der Doppelsäule 1 ausgerichtet ist Läßt man den Sitz 5 los. so kippt dieser durch die einwirkende Schwerkraft
wieder etwas nach unten und damit einhergehend verkanten sich die Kanten Ta, Tb an den Ein- und Ausgängen der Gleitöffnungen 7cunverrückbar auf den Gleitflächender Doppelsäule 1.
Der vorzugsweise gepolsterte Sitz 5 kann schalenförmig ausgebildet «ein und ist mit einer Rückenstütze 9 ausgestattet. Die Rückenstütze 9 ist durch eine Drehachse 10 mit dem Sitz derart drehbeweglich verbunden, daß sie neben ihren diversen hochgeklappten Neigungs- bi'.w. Stützstellungen entsprechend der Gebrauchsstellung als Stuhl in die Anlagestellung Fläche an Fläche Hilf den Sitz. 5 aufliegend herabklappbar ist. In dieser vornehmlich als Gebrauchsstellung »Steharbeitssitz« gedachten Stellung bildet die Rückenlehne z.B. mit einem gewölbten Abschnitt oder mit einer beckenkonformen Einbuchtung 9a eine im rückwärtigen Bereich die Sitzfläche 5a ergänzende bzw. diese nach hinten absichernde Becken- und Gesäßstütze. Im Abschnitt 9a kann die Rückenlehne 9 weicher und nachgiebiger gepolstert sein als in ihrem übrigen Teil. Der Abschnitt 9a paßt sich daher bei Platznehmen entsprechend den ergonomischen und anatomischen Verhältnissen der Gesäß- und Beckenform des Sitzenden an, während die Umgebung 96 des Abschnitts 9a weitgehend verformungsresistent bleibt und infolgedessen den Nachgiebigkeitseffekt bei Druckeinwirkung auf den Abschnitt 9a stabilisiert im Sinne besagter Abstützmg. Die Ausbildung und Anordnung von Sitz 5 und Rückenlehne 9 ist im übrigen so getroffen, daß diese beim Aufliegen auf dem Sitz so viel Sitzfläche 5a'frei läßt, wie man in der angehobenen Steharbeits-Sitzstellung zum Draufsitzen braucht. Der Abschnitt 9a hat vorzugsweise die von einem Saum 9c umrissene Ausdehnung.
Aufgrund der vorbeschriebenen Anordnung der Rückenlehne 9 und des Sitzes 5 kann man diese Teile bei der Gestell-Variante I über die gesamte Länge der Säule 1 bis in den Säulen-Knick 11 hinein verschieben und durch diesen Knick 11 auch gegenüber dem Verlauf des geradlinigen Hauptteiles der Säule 1 auch neigen, wobei die Neigung in einem Winkel von vorzugsweise 15° bei Übertritt des Sitzschiebers 7 in den Knickabschnitt 11a entsprechend der vorzugsweisen Steharbeits-Sitzstellung gem. F i g. 6 erfolgt und die Neigung in die Beiklappstellung gem. Fig.4 u. 5 zwangsläufig beim Übertritt des Sitz-Schiebers 7 in den Abschnitt 116 des Säulen-Knicks 11. Eine zusätzliche oder ersatzweise Neigungsstellung ist ohne weiteres dadurch möglich, daß man den Sitzschieber 7 drehverstellbar und drehfixierbar gestaltet Außerdem kann der Sitz 5 verschiebbar mit seiner Halterung 6 verbunden sr'i. so daß auch noch bedarfsweise der Abstand des Sitzes 5 und der Rückenlehne 9 gegenüber der Säule 1 variabel gestaltbar ist insbesondere zur Anpassung des Sitzes an die Sitzschwerpunktiage bzw. an die jeweils optimale Steh-Sitzabstützposition.
Hierzu 5 Blatt Zachnungen

Claims (9)

1 Patentansprüche:
1. Stuhl, insbesondere Arbeitsstuhl bzw. Steharbeitssitz mit einem Ständer, mit einem vorzugsweise in der Höhe und vorzugsweise in der Neigung verstellbaren Sitz und einer daran verstellbar angelenkten Rückenstütze, wobei der Sitzfläche eine Beckenstütze zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenstütze (9) in an sich bekannter Weise in Anlage an die Sitzfläche (5a) abklappbar ist und in dieser Anlagestellung auf dem Sitz (5) in Ergänzung zu einer frei verbleibenden Sitzteilfläche (5a'), vorzugsweise mit einem flexiblen gewölbten Abschnitt (9a), eine die Sitzfläche (5a) im rückwärtigen Bereich abschließende Beckenstütze bildet.
2. Stuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenlehne (9) muschelartig auf den Sitz (5) abklappbar ist und dieser mit der Rückenlehne mittels einer feststellbaren Gleithalterung (7) auf einem Paar paralleler Führungsschienen
(1) geführt ist, die ihrerseits in einem spitzen Winkel in einer Führung (2) am unteren Teil des Ständers (I) verschiebbar geführt sind.
3. Stuhl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen freien Enden der Führungsschienen (1) als ein in Richtung auf den Sitz (5) stumpf- bis rechtwinkelig abgebogener Knick (11) ausgestaltet sind.
4. Stuhl nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abschnitt (Wa) des Knicks (11) der bevorzugten Steharbeitssitz-Neigungsstellung des Sitzes (5) um ca. 15—30° .,nd ein sich daran anschließender Endabschnitt (116,'des Knicks (11) der Sitz-Neigungsstellung in B- iklapplage an den Führungsschienen (1) angeordnet ist.
5. Stuhl nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleithalterung des Sitzes (5) einen Klemmkanten-Schieber (7) aufweist, der sich mittels der Kanten (7a, Tb) seiner Führungsöffnungen (7c) infolge der Gewichtsbelastung durch den Sitz (5) und dar Rückenlehne (9) an den Führungsschienen (1) selbsttätig verhakt.
6. Stuhl nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (2) der Führungsschienen (1) mittels Klemmkanten (2a, 2b) ihrer Führungsöffnungen (2c) die Verschiebebeweglichkeit der Führungsschienen (1) blockiert und über ein um die Ständer-Achse (V-V) drehbewegliches Säulenstück (4a, 12) mit dem Unterteil (4) des 5ü Ständers verbunden ist.
7. Stuhl nach den Ansprüchen 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil des Ständers ein zentrales Tragstück (4) aufweist mit daran sternförmig schwenkbeweglich angelenkten und in der zusammengeklappten Stellung parallel zur Ständer-Achse (V-V) fixierbaren Fußarmen (3b).
8. Stuhl nach den Ansprüchen 1, 2 und/oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz (5) schalenförmig ausgebildet und durch eine haarnadelförmig gebogene Halterung (6) mit der Gleithalterung (7) verbunden ist.
9. Stuhl nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die haarnadelförmig gebogene Halterung
(6) verschieb- und feststellbar in der Gleithalterung
(7) geführt sind.
Die Erfindung betrifft einen Stuhl, insbesondere Arbeitsstuhl bzw. Steharbeitssitz mit einem Ständer mit einem vorzugsweise in der Höhe und vorzugsweise in der Neigung verstellbaren Sitz und einer daran verstellbar angelenkten Rückenstütze, wobei der Sitzfläche eine Beckenstütze zugeordnet ist.
Derartige Sitzmöbel sind bereits in zahlreichen Ausführungen bekannt, jedoch im wesentlichen bisher auf einem der Verwendungszwecke als StLhI oder Arbeitsstuhl oder Steharbeitssitz in der Hauptsache speziell ausgerichtet So ist aus der DE-OS 28 02 402 zum Beispiel ein Sitzmöbel bekannt mit einem Ständer, einem Sitz und einer daran starr oder neigungsverstellbar angebrachten Rückenstütze. Der Sitz ist mitsamt der Rückenstütze auf dem Ständer in einem weiten Verschiebebereich in der Höhenausrichtung verstellbar, in seiner Winkellage neigbar und weist im rückwärtigen Bereich eine starr angeformte, ansteigende Schrägfläche auf. Auf diese Weise läßt sich dieses Sitzmöbel extrem hoch und tief und weitgehend beliebig in der Neigung verstellen. Man kann es darum sowohl als Stuhl als auch als Arbeitsstuhl oder als Steharbeitssitz bzw. als Stehhilfe benutzen, wobei insbesondere bei einer Verwendung als Arbeitssitz bzw. Stehhilfe der Schrägfläche im rückwärtigen Bereich des Sitzes die besondere Bedeutung zukommt, bei der in diesen Gebrauchsstellungen erforderlich in schrägen Neigungslagen des Sitzes dem Sitzenden bzw. halbstehenden Sitzbenutzer den dann besonders notwendigen Halt nach hinten zu geben, somit also das Becken abzustützen. Da in der Stehsitzstellung in Verbindung mit dem extrem schräg nach unten geneigten Sitz eine extrem hochansteigende Beckenabstützung im rückwärtigen Sitzbereich erforderlich ist, dagegen aber in der Gebrauchsstellung des Sitzmöbels als Stuhl bzw. Arbeitsstuhl eine wesentlich flachere Beckenabstützung, ist die Bestimmung des Ausmaßes der diese Abstützung bewirkenden Schrägfläche bei dem bekannten Sitzmöbel eine ständige Kompromißlösung bzw. eine Frage H.es Gutdünkens, auf welche der Gebrauchsstellungen man mit einer steileren oder flacheren Formgebung dieser Schrägflächen mehr oder weniger Wert legt bzw. ob man allen Gebrauchsstellungen halbwegs gerecht werdend diesbezüglich einfach einen Mittelwert wählt. Dieser sich aus der unveränderlich starren Zuordnung der rückwärtigen Hochwinkelung des Sitzes und der damit bewirkten Beckenabstützung ergebende Umstand ist für ein derartiges Mehrzwecksitzmöbel unbefriedigend. Der Sitzkomfort bzw. die mit der sicheren Beckenabstützung insbesondere in Steharbeitsstellung sehr wesentliche Sitzsicherheit ist insoweit unzulänglich gelöst. Ebenso unbefriedigend ist bei dem bekannten Sitzmöbel der weitere Umstand, daß die Rückenstütze bei gewissen Verrichtungen, insbesondere bei Stehhilfe-Gebrauch, stört.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, ein Sitzmöbel der eingangs genannten Art zu schaffen, das gleichermaßen gut als Stuhl, Arbeitsstuhl und Steharbeitssitz verwendbar, stabil, standfest und in seinem Aufbau einfach ist und insbesondere ohne besonderen Mehraufwand seinem jeweiligen Gebrauchszweck entsprechend exakt den anatomischen und ergonomischen Verhältnissen anpaUbar ist.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Rückenstütze in an sich bekannter Weise in Anlage an die Sitzfläche abklappbar ist und in dieser Anlagestellung auf dem Sitz in Ergänzung zu einer frei verbleibenden Sitz-Teilfläche, vorzuesweise mit einem
DE3002182A 1980-01-22 1980-01-22 Stuhl, insbesondere Arbeitsstuhl bzw. Steharbeitssitz Expired DE3002182C2 (de)

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IT19236/81A IT1135106B (it) 1980-01-22 1981-01-21 Sedia,specialmente sedia da lavoro o sedile per lavorare in posizione ritta
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