DE3001595A1 - Verfahren zum optimieren der klopfungshaeufigkeit einer elektrofilteranlage - Google Patents
Verfahren zum optimieren der klopfungshaeufigkeit einer elektrofilteranlageInfo
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Description
METALLG15£IiLS0HA£I AKTIENGESELLSCHAFT- Unser Seichen
Frankf ur-c/Mairx \--p λ gg ρ 8 5 Q 1
SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT
Berlin und München
5
Berlin und München
5
Verfahren zum Oi/tiJEioreri Λατ Klopfiing«häufigkeit einer
Elektrofilterariiagft
Die Erfindung bezieht sich auf eiü Verfahren zum Optimieren
der Klopfungehäufigkeii; einer Elektrofilteranlage
Der in ^iner ElektrofiiCeranlaga abgeschiedene Staub
setzt sieh an den tfiedfrsohlagselektroden der Filterkamnern
feat und muß periodisch ä^rch mechanische
Klopfung «ntfernt werden. Pro Filterkammer sind beispielsweise
bis zu vier Klopfwerke vorgesehen. Ist der
Zeitraum zwischen zwei Klopfungen zu groß gewählt, vermindert
sich infolge der absinkenden effektiven Feldstärke der Filterwirkungsgrad. Andererseits wird durch
die Klopfung Staub aufgewirbelt, so daß momentan ein
höherer Reatstaubgehalt anfällt.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, den Klopftakt zu optimieren» Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß der zeitliche Abstand zwischen den Klopfungen schrittweise derart selbsttätig
verändert wird, daß der Langzeitmittelwert der gemessenen Staubbeladung des Reingases einem Minimum zustrebt
.
Auf diese Weise kann mit Hilfe eines Suchverfahrens der-Jenige Klopftakt ermittelt werden, bei dem die geringste
Staubmenge die Filteranlage verläßt«
Ch 2 Mka / 09.01.1980 - 1 -
130 03 0/0413
-/·- VPA 8ü F 8 5 0 1
Eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrene "bei
einer aus mehreren Filtern bestehenden Elektrofilteranlage ist vorteilhafterweise derart aufgebaut, daß für
jedes Filter ein Mikrocomputer ala Regler vorgesehen ist
und allen Mikrocomputern ein gemeinsamer, mit einem Staubbeladungsmeßgerät verbundene Leitrechner überlagert
ist. Heben anderen übergeordneten Punktionen kanu dann der Leitrechner den Klopftakt bsrechnen und die Klopfung
der einzelnen Filter koordinieren, und zwar wird dafür gesorgt, daß jeweils immer nur ein Filter geklcpft wird,
so daß die Abscheidewirkung der anderen Filter immer noch vorhanden ist,
Anhand einer Zeichnung sei die Erfindung näher erläutert; es zeigen:
Figur 1 die Abhängigkeit des Langzeitmittelwertes der Staubbeladung des Reingases in Abhängigkeit von
der Klopfungsfrequena und
Figur 2 eine schematische Steuereinrichtung zur Durchführung des Verfahrene bei einer Eiektrofllteranlage.
In Figur 1 ist ein möglicher Verlauf des Langzeitmittelwertes S der Staubbeladung als Funktion der Klopfungsfrequenz
f aufgetragen. Unter der Annahme, daß bei der Slopfungsfrequenz Null, d.h. es wird nie geklopft, noch
eine relativ hohe Staubbeladung des Reingases vorhanden ist, und unter der Annahme, daß bei ständiger Klopfung,
d.h. Klopfungshäufigkeit unendlich, ebenfalls ein relativ
hoher Wert der Staubbeladung auftritt, muß durch ein Suchverfahren das zwischen diesen beiden Extremwerten
liegende Minimum gefunden werden. Hierzu wird z.B. zunächst mit der Klopfungsfrequenz f begonnen und der
Langzeitmittelwert der Staubbeladung über einen gewissen längeren Zeitraum gebildet. Nach einer vorgegebenen Zeit,
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BAD ORIGINAL
in der mit dieser Klopfungsfrequenz gearbeitet wird,
wird die Klopfungsfrequenz auf den Wert fi erhöht. Da
ea sioh im hier angenommenen Beispiel ze igt, daß dadurch der Langzeitmittelwert der Staubbelaöung fällt,
wird auf diesem Wege fortgeschritten, bis man zum Minimum mit der Klopfungsfrequena fx gelangt. Dieses Minimum ist daran erkennbar, daß bei einer weiteren Erhöhung der Klopfungsfrequenz bis zum Wert fx + 1 der Langzeitmittelwert Sm der Staubbeladung wieder ansteigt. Man
wird dann also wieder zum Wert fx zurückkehren. Das eben
geschilderte Suchverfahren wird während des Betriebs der Elektrofilteranlage fortlaufend angewandt, um auch
ein eventuelles Wandern des Minimums erkennen und berücksichtigen zu können.
Die in Figur 2 gezeigte Elektrofilteranlage besteht aus den drei Filtern 1,2 und 3, die in Richtung des Pfeiles
5 vom zu reinigenden Gras durchströmt werden. Die am Ausgang der Elektrofilteranlage auftretende Staubbeladung
S1 wird in einem Staubbeladungsmeßgerät 42 erfaßt und
einem Leitrechner 4- zugeführt.
Jedes der schematisch gezeigten Elektrofilter 1, 2 und
3 besteht aus der eigentlichen Filterkammer 11, der Hochspannungsversorgung 14·, den Klopfwerken 12 und der
mit Mikrocomputern aufgebauten Regelung und Steuerung 13* Diese verkehren über einen Bus 4-1 mit dem Leitrechner
und erhalten von dort Steuerbefehle. In dem vorliegenden
Fall der Klopftaktoptimierung bedeutet dies, daß der Leitrechner 4- den Klopfwerken 12 zunächst eine bestimmte
Klopfungehäufigkeit f vorgibt und dann den Langzeitmittelwert Sm der Staubbeladung bildet. Der Leitrechner 4-führt dann das im Zusammenhang mit Figur 1 geschilderte
Suohverfahren aus und ermittelt den optimalen Klopfungsgrad der Filteranlage mit >
O. Als weitere Aufgabe
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BAD ORIGINAL^
koordiniert der Leitrechner 4 auch die Klopfung der einzelnen Elektrofilter 1 bis 3» d.h. er sorgt dafür,
daß jeweils nur immer eine Filterkammer geklopft wird.
2 Patentansprüche
2 Figuren
2 Figuren
T30030/OA13
Verfahren zum Optimieren der Klopfungshäufigkeit einer
Elektrofilteranlage
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Optimieren der
Klopfungshäufigkeit einer Elektrofilteranlage. Hierzu
wird die Klopfungsfrequenz (f) schrittweise derart
selbsttätig verändert, daß der Langzeitmittelwert (Sm) der gemessenen Staubbeladung des Reingases einem Minimum
zustrebt.
Bei einer aus mehreren Filtern (1, 2, 3) bestehenden Anlage, bei der für Jedes Filter ein Mikrocomputersystem
(13) als Regler vorgesehen ist, wird die Klopftaktfrequenz (f) von einem überlagerten Leitrechner (4)
geliefert.
(Figur 1)
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BAD ORl(SINAL
Claims (2)
- PatentansprücheΛ j Verfahren zum Opt linieren der Klopf ungshäuf igkeit einer Slektrofilteranlage, dadurch gekennzeichnet,daß der zeitliche Abstand zwischen den Klopfungen schrittweise derart selbsttätig verändert wird, daß der Langzeitmittelwert (S ) der gemessenen Staubbeladung (S^) des Reingaaes einem Minimum zustrebt. 10
- 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei einer aus mehreren Filtern bestehenden Elektrofilteranlage, dadurch gekennzeich η e t , d a ß für jedes Filter (1, 2, 3) ein Mikrocomputer als Regler (13) vorgesehen ist und allen Mikrocomputern ein gemeinsamer, mit einem Staubbeladungsme3-gerät (42) verbundener Leitrechner (4) überlagert ist, der den Klopftakt (f) berechnet und die Klopfung der einzelnen Filter koordiniert.BAD OHfQINAt:
Priority Applications (8)
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