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DE3000634A1 - Flachkollektor zur nutzung der sonnenstrahlung - Google Patents

Flachkollektor zur nutzung der sonnenstrahlung

Info

Publication number
DE3000634A1
DE3000634A1 DE19803000634 DE3000634A DE3000634A1 DE 3000634 A1 DE3000634 A1 DE 3000634A1 DE 19803000634 DE19803000634 DE 19803000634 DE 3000634 A DE3000634 A DE 3000634A DE 3000634 A1 DE3000634 A1 DE 3000634A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
absorber
channel
plate
channels
plane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803000634
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred 4350 Recklinghausen Pack
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Happel & Co GmbH
Original Assignee
Happel & Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Happel & Co GmbH filed Critical Happel & Co GmbH
Priority to DE19803000634 priority Critical patent/DE3000634A1/de
Publication of DE3000634A1 publication Critical patent/DE3000634A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S10/00Solar heat collectors using working fluids
    • F24S10/70Solar heat collectors using working fluids the working fluids being conveyed through tubular absorbing conduits
    • F24S10/73Solar heat collectors using working fluids the working fluids being conveyed through tubular absorbing conduits the tubular conduits being of plastic material
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S10/00Solar heat collectors using working fluids
    • F24S10/70Solar heat collectors using working fluids the working fluids being conveyed through tubular absorbing conduits
    • F24S10/75Solar heat collectors using working fluids the working fluids being conveyed through tubular absorbing conduits with enlarged surfaces, e.g. with protrusions or corrugations
    • F24S10/755Solar heat collectors using working fluids the working fluids being conveyed through tubular absorbing conduits with enlarged surfaces, e.g. with protrusions or corrugations the conduits being otherwise bent, e.g. zig-zag
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/40Solar thermal energy, e.g. solar towers
    • Y02E10/44Heat exchange systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Sustainable Development (AREA)
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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Flachkollektor zur Nutzung der Sonnenstrahlung
  • Die Erfindung betrifft einen Flachkollektor zur Nutzung der Sonnenstrahlung für die çErwErmung von Brauchwasser, Schwimmbadwasser oder dgl. mit einer gegenüber der Horizontalebene geneigt anzuordnenden, eine etwa rechteckförmige Absorberfläche mit einer unteren Längskante und einer demgegenüber höher liegenden, oberen Längskante aufweisenden Absorberplatte, wie er durch den Oberbegriff von Anspruch 1 beschrieben ist.
  • Der Flachkollektor ist in einen vom flüssigen Wärmeträger durchströmten Flüssigkeitskreislauf einzuschalten. Wird er z.B. für die Erwärmung von Schwimmbadwasser eingesetzt, kann er vom Schwimmbadwasser direkt durchströmt sein. Der Flüssigkeitskreislauf kann auch eine Umwälzpumpe umfassen, auf die im Falle eines Thermosyphon-Umlaufs verzichtet wird.
  • Die Neigung der Absorberplatte gegenüber der Horizontalebene beträgt im installierten Zustand z.B. 250 oder 600.
  • Da die Absorberplatte des Flachkollektors gemäß der angegebenen Gattung aus Kunststoff besteht, ist dieser Flachkollektor durch ein deutlich geringeres Gewicht im Vergleich zu den bekannten Flachkollektoren mit einer metallischen Absorberplatte ausgezeichnet. Dieser Flachkollektor kann-daher ohne Verstärkung der Dachkonstruktion auch unter Bedeckung größerer Flächen des Daches z.B. eines Wohnhauses eingesetzt werden. Der die Globalstrahlung der Sonne absorbierende Flachkollektor ist im Bereich seiner von der Sonnenstrahlung beaufschlagten Absorberfläche der Ab-sorberplatte zur Vergrößerung der Wärmeaufnahme von Seiten des in den Absorberkanälen strömenden Wärmeträgers regelmäßig schwarz eingefärbt.
  • Es kann sich beim Flachkollektor gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 um einen Komplett-Kollektor handeln mit sowohl einer oberseitig der Absorberplatte zur Verringerung von Konvektions- und Strahlungsverlusten erstreckten, vorzugsweise selektiv beschichteten Abdeckung aus z.B. zwei transparenten Glasscheiben als auch einer unterhalb der Absorberplatte vorgesehenen Wärmedämmschicht. Der Flachkollektor kann aber auch ohne eine solche oberseitige Abdeckung und untere Wärmedämmschicht allein durch die Absorberplatte gebildet sein.
  • Ein bekannter Flachkollektor der fraglichen Gattung besitzt lediglich einen in der Ebene der Absorberplatte mäanderförmig erstreckten, über einen Zufluß- und Abflußkanal mit einem flüssigen Wärmeträger beaufschlagbaren Absorberkanal.
  • Hierbei verlaufen die in Richtung der unteren und oberen Längskante der Absorberplatte längserstreckten Kanalabschnitte des einen Absorberkanals außerdem sämtlich genau parallel zur unteren sowie oberen Längskante der Absorberplatte. Mithin Bild die längs erstreckten Kanalabschnitte des Absorberkanals im Falle dieses bekannten Flachkollektors nach Installierung ausnahmslos paralii zur Horizontalebene erstreckt. Dieser Parallelverlauf der längserstreckten Kanalabschnitte bedeutet jedoch eine erhebliche Gefahr, daß der flüssige Wärmeträger bei Frosteinbruch allein unter Schwerkrafteinwirkung nicht aus allen Kanalabschnitten des Absorberkanals, insbesondere nicht aus sämtlichen längserstreckten Kanalabschnitten entfernt werden kann. Bleiben bei Frost aber Flüssigkeitsteilchen in den Absorberkanälen zurück, ist die Absorberplatte im Winter von einer Zerstörung bei Einfrieren des flüssigen Wärmeträgers nicht sicher. Dies gilt insbesondere wegen der Kunststoffausführung der Absorberplatte.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Flachkollektor gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 so weiterzubilden, daß nach seiner Installation mit Sicherheit eine vollständige Entleerung sämtlicher Kanalabschnitte seiner Absorberplatte allein unter Schwerkrafteinwirkung erreicht werden kann, wobei gleichzeitig eine große Wärmeaufnahme von Seiten des durch die Kanalabschnitte der Absorberplatte strömenden flüssigen Wärmeträgers sichergestellt ist.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorteilhaft unter Anwendung des Kennzeichens von Anspruch 1 gelöst.
  • Bei Benutzung dieses Kennzeichens verlaufen die in Richtung der unteren und oberen Längskante der Absorberplatte längserstreckten Kanalabschnitte nach dem Einbau der Absorberplatte in deren geneigten Anordnung, z.B. nach ihrer Eingliederung in den Dachabschnitt eines Gebäudes, nicht, wie im Falle des bekannten Flachkollektrs der in Rede stehenden Gattung, parallel zur Horizontalebene. Vielmehr verlaufen die einzelnen längserstreckten Kanalabschnitte gegenüber der Horizontalebene ansteigend. Indem der einzelne längserstreckte Kanalabschnitt so auf seiner gesamten Länge eine Steigung aufweist, befindet sich jedes im Absorberkanal befindliche Flüssigkeitsteilchen im Absorberkanal unter Gefälle. Letzteres bedeutet, daß der einzelne Absorberkanal und mithin die gesamte Absorberplatte des Flachkollektors gegen ein Zurückbleiben von Flüssigkeitsteilchen bei Entleeren der Absorberplatte unter Schwerkrafteinwirkung geschützt ist.
  • Für das Teilmerkmal des Kennzeichens von Anspruch 1, wonach im Bereich vorzugsweise jedes Absorberkanals die beiden einander nächstliegenden, längserstreckten Kanalabschnitte des Absorberkanals in der Plattenebene einen Neigungswinkel miteinander einschießen, der mindestens 1,60, jedoch höchstens 200 beträgt, wobei die Winkelhalbierende dieses Neigungswinkels zumindest angenähert parallel zur unteren Längskante der Absorberplatte verläuft, wird in Verbindung mit dem Gattungsbegriff des Anspruchs 1 im Rahmen der vorliegenden Anmeldung auch selbständig Schutz beansprucht, also auch insoweit, wie die Absorberplatte lediglich einen in der Plattenebene mäanderfOrmig erstreckten, über einen Zuflußkanal und einen Abflußkanal mit einem flüssigen Wärmeträger beaufschlagbaren Absorberkanal besitzt.
  • Erstreckt sich der einzelne Absorberkanal in der Plattenebene mäanderförmig, wobei dessen einander nächstliegenden, längserstreckten Kanalabschnitte in der Plattenebene, wie angegeben, einen Neigungswinkel mit einer parallel zur unteren Längskante der Absorberplatte verlaufenden Winkelhalbierenden miteinander einschließen, wird es jedoch vorgezogen, daß die in der Absorberplatte vorgesehenen längserstreckten sowie U-förmigen Kanalabschnitte in Übereinstimmung mit dem ersten, Teil des Kennzeichens von Anspruch 1 mindestens zwei nur an ihren Enden unter Anschluß an den gemeinsamen Zufluß- bzw. Abflußkanal miteinander flüssigkeitsführend verbundene Absorberkanäle bilden, die Absorberplatte also wenigstens zwei mäanderförmige Absorberkanäle besitzt. Eine solche Absorberplatte läßt nämlich im Vergleich zu einer Absorberplatte mit lediglich einem mäanderförmigen Absorberkanal bei gleich großer Absorberfläche eine größere Wärmeaufnahme von Seiten des flüssigen Wärmeträgers durch Absorption bei gleicher Durchflußmenge des flüssigen Wärmeträgers erreichen.
  • Gleichzeitig ist bei Vorhandensein von zwei oder mehr Absorberkanäen auf einer gleich großen Absorberfläche der auf der Gesamtlänge des einzelnen Absorberkanals infolge Reibung verursachte Druckverlust geringer. Ein geringer Druckverlust hat bei Betrieb des Flachkollektors mit Umwälzpumpe für den flüssigen Wärmeträger den Vorteil, daß die Umwälzpumpe eine geringere Leistungszufuhr erfordert.
  • Kann eine Umwälzpumpe geringerer Leistungszufuhr zur Anwendung kommen, können aber auchdie Wandungen der Absorberkanäle leichter und mithin kostengünstiger ausgeführt sein.
  • Verlaufen in der Absorberplatte nicht ein, sondern zwei oder mehr Absorberkanäle, so bedeutet dies außerdem eine größere effektive Wärmeaufnahmefläche und folglich eine gleichmäßigere Verteilung des flüssigen Wärmeträgers auf der Absorberfläche. Die gleichmäßigere Verteilung des flüssigen Wärmeträgers hat den Vorteil, daß örtliche Überhitzungen des Kunststoffmaterials der Absor-berfläche ausgeschlossen sind.
  • Zur weiteren Vergleichmäßigung der Wärmebelastung der Absorberplatte empfiehlt es sich, daß die beiden einander nächstliegenden, längserstreckten Kanalabschnitte jedes Absorberkanals in der Plattenebene einen Neigungswinkel miteinander derart einschließen, daß die Winkelhalbierende des Neigungswinkels genau parallel zur unteren Längskante der Absorberplatte verläuft. Es ist die Wärmebelastung der Absorberplatte weiter vergleichmäßigt, wenn jeder Absorberkanal im Längenbereich seiner längserstreckten sowie U-förmigen Kanalabschnitte in der Plattenebene in bezug auf eine quer zur unteren Längskante der Absorberplatte gestellte, die Absorberfläche quer durchsetzende Ebene zumindest angenähert spiegelsymmetrisch verläuft.
  • Die Wärmebelastung der Absorberfläche wird auch dadurch vergleichmäßigt, daß die mehreren Absorberkanäle untereinander dieselbe Gesamtlänge besitzen, bei über diese Gesamtlänge jeweils gleicher lichter Weite der Kanalabschnitte, Haben die mehreren Absorberkanäle in dieser Art untereinander dieselbe Gesamtlänge, hat dies vor allem auch den Vorteil, daß der Druckverlust einzelner Absorberkanäle nicht voneinander abweicht. Hieraus ergibt sich eine gleichmäßige Beaufschlagung aller von Seiten des gemeinsamen Zuflußkanals her durchströmten Absorberkanäle: mit flüssigem Wärmeträger.
  • Verlaufen die einander benachbarten längserstreckten Kanalabschnitte eines einzelnen Absorberkanals in Ubereinstimmung mit der Erfindung nicht parallel nebeneinander, können sich besondere Probleme aus der geringen Wärmeleitfähigkeit des Werkstoffs Kunststoff ergeben. Diese geringe Wärmeleitfähigkeit kann nämlich zur Folge haben, daß durch die bestrahlten Flächenbereiche der Absorberfläche aufgenommene Wärme an die Umgebungsluft abgegeben wird, noch bevor sie zum in den Absorberkanälen strömenden flüssigen Wärmeträger hingelangt.
  • Soll auch beim erfindungsgemäßen Flachkollektor die durch die einzelnen Flächenbereiche der Absorberfläche unter Sonnenbestrahlung aufgenommene Wärme ungeachtet der schlechten Wärmeleitfähigkeit des Kunststoffs optimal zur Aufheizung des flüssigen Wärmeträgers genutzt werden, empfiehlt sich eine solche Ausbildung des Flachkollektors, daß sich die in der Plattenebene liegenden Verbindungsstege, welche zwei nebeneinander verlaufenden Absorberkanälen zugehören, sich flächenmäßig gegenseitig teilweise überdecken. So wird erreicht, daß die von der Absorberfläche aufgenommene Wärme nur kurze Wege bis zu den flüssigkeitsdurchströmten Kanalabschnitten der Absorberkanäle zurückzulogen braucht, womit die Gefahr von Wärmeverlusten gering ist. Auf diese Weise erfolgt also eine optimale Ausnutzung der gesamten auftreffenden Sonnenstrahlen.
  • Es wird vorgezogen, daß die Absorberplatte im Flächenbereich der Verbindungsstege eine gleichmäßige Plattendicke besitzt, wobei der außenseitig einer flächenmäßigen gegenseitigen Überdeckung zweier benachbarter Absorberkanäle in der Plattenebene gemessene äußere Abstand eines die Uberdeckung einschließenden längserstreckten Kanalabschnitts des einen Absorberkanals sowie des diesem längserstreckten Kanalabschnitt nächstliegenden längserstreckten Kanalabschnitt des anderen Absorberkanals kleiner ist als die doppelte lichte Kanalweite. Bei diesem Bemessungsverhältnis von äußerem Kanalabstand zur doppelten lichten Kanalweite ist die Ausnutzung der auf die Absorberfläche auftreffenden Sonnenstrahlen weiter vergrößert, bei gleichmäßiger Wärmebelastung der Absorberfläche.
  • Weist die Absorberfläche ues erfindungsgemäßen Flachkollektors zwei an den Außenseiten der Absorberfläche verlaufende, äußere Absorberkanäle und wenigstens einen zwischen den beiden äußeren Absorberkanälen verlaufenden, inneren Absorberkanal. auf, wird es zur besseren Ausnutzung der an den Außenseiten der Absorberplatte erstreckten Flächenbereiche der Absorberfläche vorgezogen, daß die längserstreckten Kanalabschnitte der beiden äußeren Absorberkanäle kürzer als die des einen bzw. der mehreren inneren Absorberkanäle bemessen sind. Sind neben zwei äußeren Absorberkanälen mehrere innere Absorberkanäle vorhanden, sind die lZngserstreckten Kanalabschnitte der mehreren inneren Absorberkanäle zwecks gleicher Wärmebelastung der einzelnen Flächenbereiche der Absorberfläche untereinander bevorzugt gleich lang bemessen.
  • Im Einzelfall ist ein Flachkollektor gemäß der Erfindung in seiner Auslegung der geografischen Lage seines Einsatzortes sowie den örtlichen Umgebungsverhältnissen, wie Beschattung sowie Windbeaufschlagung, anzupassen. Erweit sich im Einzelfall z.B. eine Gesamt-Absorberfläche von 8 m2 als erforderlich, um den Wärmebedarf zu decken, werden auf die Gesamt-Absorberfläche von 8 m2 herkömmlich zumeist mehrere einzelne Flachkollektoren mit z.B. je einer Absorberfläche von 0,5 m2 verteilt, wobei die mehreren Flachkollektoren über ihre Zufluß- und Abflußkanäle untereinander flüssigkeitsführend verbunden sind. Ein solcher Einsatz von mehreren einzelnen Flachkollektoren zur Bedeckung einer größeren Gesamt-Oberfläche stellt im Hinblick auf die Zusammenschaltung der einzelnen Flachkollektoren einen erheblichen Erstellungs-, Montage- und Wartungsaufwand dar, nicht zuletzt hinsichtlich der flüssigkeitsführenden Verbindungen zwischen den einzigen Kollektoren. Es hat sich gezeigt, daß unter Anwendung von erfindungsgemäßen Flachkollektoren anstelle von mehreren Kolliktoren kleinerer Abßorberflche xrteilhaft ein einziger Flachkollektor mit einer entsprechend großen einheitlichen Absorberfläche eingesetzt werden kann, für welchen insbesondere der Montage- sowie Wartungsaufwand vergleichsweise erheblich verringert ist.
  • Die Absorberplatte kann z.B. unter Spritzgießen oder Strangpressen hergestellt sein. So kann bei der Herstellung der Absorberplatte von zwei durch Spritzgießen gefertigten Kunststoffplatten ausgegangen sein, die im Bereich der Verbindungsstege zwischen den Rohrkanälen thermisch miteinander verschweißt werden. Bei der Verwendung von Polypropylen empfiehlt es sich, die Absorberplatte unter Extrusionsblasen zu fertigen.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung schematisch dargestellten Absorberplatte eines Flachkollektors erläutert. Es zeigen: Fig. 1 die Absorberplatte in der Draufsicht, auf die Absorberfläche gesehen; Fig. 2 die Absorberplatte der Fig. 1 in der Seitenansicht und Fig. 3, 4 den in Fig. 1 mit I-I bezeichneten Querschnitt der Absorberplatte der Fig. 1 und 2 bei unterschiedlicher Form der Absorberkanäle.
  • Die z.B. in das Dach eines Gebäudes unter Neigung gegenüber der Horizontalebene enzugliedernde Absorberplatte mit rechteckförmiger Absorberfläche 1 besitzt im eingebauten Zustand eine untere Längskante 2 und eine demgegenüber höher angeordnete, obere Längskante 3.
  • Die Absorberplatte umfaßt insgesamt sechs Absorberkanäle 4, wovon jeder in der Ebene der Absorberplatte mäanderförmig erstreckt ist. An der unteren Längskante 2 ist ein Zuflußkanal 5 längserstreckt, an der oberen Längskante 3 ein Abflußkanal 6. Die Absorberkanäle 4 werden über den Zuflußkanal 5 mit einem flüssigen Wärmeträger beaufschlagt, dessen Strömungsrichtun$ mit Pfeil Y gekennzeichnet ist. Der flüssige Wärmeträger durchströmt die Absorberplatte von unten nach oben, um über den gmeinsamen Abflußkanal 6 im oben liegenden Endbereich der Absorberplatte aus dieser auszutreten.
  • Den insgesamt sechs Absorberkanälen 4 ist mithin ein gemeinsamer Zuflußkanal 5 sowie ein gemeinsamer Abflußkanal 6 zugeordnet. Dabei sind die Absorberkanäle 4 nur an ihren jeweiligen beiden Enden, im Bereich des Zufluß- sowie Abflußkanals 5 bzw. 6 ,flüssigkeitsführend untereinander verbunden.
  • Die Absorberplatte besteht aus alterungs- sowie wärmebeständigem,UV-stabilisiertem Polypropylen, wobei die Absorberkanäle 4 als Kunststoff-Hohlprofile auagebildet sind, mit kreisförmigen oder auch mit quadratischem Innenquerschnitt 7 der Kanäle 4. Die unterschiedliche Ausbildung des Innenquerschnitts 7 der Absorberkanäle 4 ist in den Fig. 3 und 4 berücksichtigt. Zur Vergrößerung der Absorption der Sonnenstrahlung ist die Absorberfläche 1 schwarz eingefärbt.
  • Jeder der insgesamt sechs Absorberkanäle 4 besitzt in Richtung der unteren und oberen Längskante 2 bzw. 3 der Absorberplatte längserstreckte Kanalabschnitte 4a sowie diese längserstreckten Kanalabschnitte 4a endseitig flüssigkeitsführend untereinander verbindende, U-förmige Kanalabschnitte 4b. Dabei schließen die beiden einander nächstliegenden, längserstreckten Kanalabschnitte 4a jedes Absorberkanals 4 in der Plattenebene einen Neigungswinkel i zwischen 20 und 120 derart miteinander ein, daß die Winkelhalbierende 10 des Neigungswinkels d zumindest im mittleren Bereich der Absorberfläche 1 jeweils parallel zur unteren Längskante 2 der Absorberplatte verläuft.
  • Abgesehen von den Außenseiten 8 der Absorberfläche 1 verläuft jeder Absorberkanal 4 im Längenbereich seiner längserstreckten sowie U-förmigen Kanalabschnitte 4a bzw. 4b in der Plattenebene in bezug auf eine quer zur unteren Längskante 2 der Absorberplatte gestellte, die Absorberfläche 1 quer durchsetzende Ebene spiegelsymmetrisch.
  • Die insgesamt sechs Absorberkanäle 4 besitzen untereinander dieselbe Gesamtlänge bei Uber diese Gesamtlänge jeweils gleicher lichter Kanalweite a.
  • Von den insgesamt sechs Absorberkanälen 4.verläuft jeweils einer an einer Außenseite 8 der Absorberfläche 1, wobei von den beiden äußeren Absorberkanälen gesprochen wird.
  • Zwischen diesen beiden äußeren Absorberkanälen verlaufen insgesamt vier, als innere Absorberkanäle bezeichnete Absorberkanäle 4. Abgesehen von den Außenseiten 8 der Absorberfläche 1 sind die längserstreckten Kanalabschnitte 4a jedes äußeren Absorberkanals kürzer als die der inneren Absorberkanäle bemessen, Dabei sind die längserstreckten Kanalabschnitte 4a der inneren Absorberkanäle, abgesehen wiederum von den Außenseiten 8 der Absorberfläche 1, untereinander gleich lang.
  • Die von zwei benachbarten, längserstreckten Kanalabschnitten 4a eines Absorberkanals 4 eingeschlossenen Flächenbereiche der Absorberfläche 1 sind durch in der Ebene der Absorberplatte liegende Verbindungsstege 9 gebildet. Die Absorberplatte hat in den Flächenbereichen der Verbindungsstege 9 überall die gleiche Plattendicke d, wobei auch die Wandungen der Absorberkanäle 4 jeweils die gleiche Dicke d besitzen.
  • Die in der Plattenebene liegenden Verbindungsstege 9, welche jeweils zwei nebeneinander verlaufenden Absorberkanälen 4 angehören, überdecken sich gegenseitig teilweise flächenmäßig.
  • Diese Überdeckung 9a ist aus Fig. 1 ersichtlich und dort für zwei der inneren Absorberkanäle 4 näher verdeutlicht. Insoweit sind zwei in der Plattenebene liegende Verbindungsstege 9, welche zwei nebeneinander verlaufenden inneren Absorberkanälen 4 zugehören, durch dünne Strichlinie unterschiedlicher Schrägstellung verdeutlicht.
  • Der außenseitig einer flächenmäßigen gegenseitigen Überdeckung 9a zweier benachbarter Absorberkanäle 4 in der Plattenebene gemessene äußere Abstand b eines die Oberdeckung 9a einschließenden längserstreckten Kanalabschnitts 4a des einen Absorberkanals 4 sowie des diesem längs er streckten Kanalabschnitt nächstliegenden längserstreckten Kanalabschnitt 4a des anderen Absorberkanals 4 ist kleiner als die doppelte lichte Kanalweite a bemessen.

Claims (1)

  1. PatentansprUche: ( ty Flachkollektor zur Nutzung der Sonnenstrahlung rmung die Erwärmung von Brauchwasser, Schwimmbadwasser oder dergleichen mit einer gegenilber der Horizontalebene geneigt anzuordnenden, eine etwa rechteckförmige Absorberfläche mit einer unteren Längskante und einer demgegenüber höher liegenden, oberen Längokante aufweisenden Absorberplatte, welche -mindestens einen in der Plattenebene mäanderförmig erstreckten, Uber einen Zuflußkanal und einen Abflußkanal mit einem flüssigen Wärmeträger beaufschlagbaren Absorberkanal besitzt mit in Richtung der unteren und oberen Längskante der Absorberplatte längserstreckten Kanalabschnitten sowie mit diese längserstreckten Kanalabschnitte endseitig flüssigkeitsführend untereinander verbindenden, U-förmigen Kanalabschnitten und welche durch eine Platte aus alterungssowie wärmebeständigem, W-stabilisiertem Kunststoff, vorzugsweise Polypropylen, mit Absorberkanälen in Form von Kunststoff-Hohlprofilen gebildet ist, wobei die von zwei benachbarten, längserstreckten Kanalabschnitten eines Absorberkanals eingeschlossenen Flächenbereiche der Absorberfläche durch in der Plattenebene liegende Verbindungsstege gebildet' sind und wobei der Zuflußkanal im Bereich der unteren Längskante, der Abflußkanal im Bereich der oberen Längskante der Absorberplatte angeordnet ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die längserstreckten sowie U-förmigen Kanalabschnitte (4a bzw.
    4b) mindestens zwei nur an ihren Enden unter Anschluß an den gemeinsamen Zufluß- bzw. Abflußkanal (5 bzw. 6) miteinander flüssigkeitsführend verbundene Absorberkanäle (4) bilden urdim Bereich vorzugsweise jedes Absorberkanals (4) die beiden einander nächstliegenden, längserstreckten Kanalabschnitte (4a des Absorberkanals (4) in der Plattenebene einen Neigungswinkel (« ) miteinander einschließen, der mindestens 1,60, jedoch höchstens 200 beträgt, wobei die Winkelhalbierende (10) dieses Neigungswinkels (o( ) zumindest angenähert parallel zur unteren Längskante (2) der Absorberplatte verläuft.
    2, Flachkollektor nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die beiden einander nächstlegenden, längserstreckten Kanalabschnitte (4a) jedes Absorberkanals (4) in der Plattenebene einen Neigungswinkel (0<) miteinander derart einschließen, daß die Winkelhalbierende (10) des Neigungswinkels (0() ) parallel zur unteren Längskante (2) der Absorberplatte verläuft, wobei der Absorberkanal (4) im Längenbereich seiner längserstreckten sowie U-förmigen Kanalabschnitte (4a bzw. 4b) in der Plattenebene in bezug auf eine quer zur unteren Längskante der Absorberplatte gestellte, die Absorberfläche (1) quer durchsetzende Ebene zumindest angenähert spiegelsymmetrisch verläuft.
    3. Flachkollektor nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die mehreren Absorberkanäle (4) untereinander dieselbe Gesamtlänge besitzen bei Uber dieser Gesamtlänge jeweils gleicher lichter Kanalweite (a) 4. Flachkollektor nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die in der Plattenebef liegenden Verbindungsstege (9), welche zwei nebeneinander verlaufenden Absorberkanälen (4) zugehören, sich flächenmäßig gegenseitig teilweise überdecken.
    5. Flachkollektor nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, insbesondere nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h ne t , daß die Absorberplatte im Flächenbereich der Verbindungsstege (9) eine gleichmäßige Plattendicke (d) besitzt, wobei der außenseitig einer flächenmäßigen gegenseitigen Überdeckung (9a) zweier benachbarter Absorberkanäle (4) in der Plattenebene gemessene äußere Abstand (b) eines die Überdeckung (9a) einschließenden längs erstreckten Kanalabschnitts (4a) des einen Absorberkanals (4) sowie des diesem längserstreckten Kanalabschnitt (4a) nächstliegenden längserstreckten Kanalabschnitts (4a) des anderen Absorberkanals (4) kleiner ist als die doppelte lichte Kanalweite (a).
    6. Flachkollektor nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d ü r c h g e k e n n z e i c h n e t daß er zwei an den Außenseiten (8) der Absorberfläche (1) verlaufende, äußere Absorberkanäle (4) und mindestens einen zwischen den beiden äuReren Absorberkanälen verlaufenden, inneren Absorberkanal (4) aufweist, wobei die längserstreckten Kanalabschnitte (4a) der beiden äußeren Absorberkanäle (4) kürzer als die des einen bzw. der mehreren inneren Absorberkanäle (4) und die längserstreckten Kanalabschnitte (4a) von mehreren inneren Absorberkanäen vorzugsweise untereinander gleich lang bemessen sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1413835A3 (de) * 2002-10-21 2005-08-10 Consolar Energiespeicher- und Regelungssysteme GmbH Leerlaufender Sonnenkollektor
WO2010028818A3 (de) * 2008-09-09 2011-01-13 Sola-Term Gmbh Solar-flachkollektor

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