DE3050256A1 - Spring and suspension of a vehicle comprising such spring - Google Patents
Spring and suspension of a vehicle comprising such springInfo
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Description
PATENTANWALT ÜipUmys. RICHARD LUYKEN
Kievsky inzhenemo-stroiteiny -Institut" ""~ 3050256
Kiew/UdSSE ' - ■ ■ PM 82 -656-M-61
* 23. Sept. 1981
FEUER UND FEDERAUFHÄNGUNG EINES L/BV
FAHRZEUGS UNTER DEREN ANWENDUNG
Gebiet der Technik'
Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zur Abfederung
dynamischer Belastungen an Tragkonstruktionen und betrifft insbesondere eine Feder sowie Federaufhängung
eines Fahrzeugs unter deren Anwendung.
Federn und Federaufhängungen sind weit bekannt. Im
Kraftverkehr sind in der Regel durch Schichtung mehrerer Federlagen ausgelegte Blattfedern am weitesten verbreitet.
Ein Hauptnaohteil der Blattfedern ist ihre hohe Masse,
die α bis IO % der Gesamtmasse eines Kraftfahrzeugs beträgt. Um große Stoßkräfte abfedern zu können, ist man
außerdem gezwungen, die Federlagenzahl zu vergrößern, wodurch Federungse igenschaf ten der Blattfedern beeinträchtigt
werden.
Beste Federungseigenschaften weisen Federn mit einer nichtlinearen Kennlinie auf. Bekannt ist beispielsweise
eine Feder, die ein an Enden gerolltes und an die Trag-'
konstruktion gelenkig angebrachtes Federblatt darstellt
(s. DE-PS 54363a vom 8.02.1932). Jedoch, um
größeren dynamischen Beanspruchungen entgegenwirken zu
können, muß auch diese -^eder aus mehreren übereinandergeschichteten
Federlesen zusammengesetzt werden, wobei jede
dieser Lagen (wie auch bei anderen bekannten Blattfedern)
sich in der Ebene minimaler Steifigkeit durchbiegt, welche mit der Ebene der Außenkrafteinwirkung zusammenfällt. Diese
Feder ist daher kompliziert im Aufbau, was dadurch bedingt ist, daß zur Gewährleistung des Kontaktes zwischen
ebenen und durchgebogenen Federblättern unter Einwirkung
der angelegten Belastung Lagerungselemente notwendig sind. Zum Krai'tzusammenwirken der beschriebenen Feder mit abzufedernden
Teilen eines Fahrzeuge werden mindestens drei
Lagerungen benötigt: zwei an den Federenden und eine in der Mitte zur Auiienkraf tauf nähme .
Bekannt ist weiterhin eine flache bügeiförmige Feder, die als ein auf zwei Stutzpunkten freiliegender Balken
arbeitet (s. D.D. Tschurabo "Gerätebauteile und -baugruppen",
-sr- h
Moskau, toaschinostrojenie-Verlae, lV65, S. 568, Bild 243a).
Diete Feder biegt s icii unter Einwirkung einer Außenkraft
ebenfalls in der Ebene minimaler Steifigkeit durch, d.h. eie kann wesentlichen Beanspruchungen (einige Hunderte
Kilopond) nur bei hinreichender Dicke widerstehen, was wiederum ihre Federungseigenschaften beeinträchtigt sowie
hohe Masse zur Folge hat. Beim Einsatz dieser Feder werden ebenfalls mindestens drei Lagerungen zum Kraft zusammenwirken
mit den abzufedernden Teilen benötigt: zwei an den Schenkelenden und eine am iviittelstück zur A uiienkr aft aufnahme.
Bei Fahrzeugfederungen haben derartige Federn keine Anwendung gefunden.
In der Federaufhängung eines Fahrzeugs dient eine
Feder in der Regel als Federungselement. Die Federaufhangung
kann auch mit einem Führun^s- und einem Dämpfungselement (Schwingungsdämpfer) ausgestattet werden.
Mit Blattfedern ausgestatteten Federungen zeichnen sich durch hohe Masse aus, wahrend Federungen mit Schraubenfedern
kompliziert im Aufbau sind. So enthält z.B. eine Federung gemäß dem SU-Uhrhebersehe in ü75äO vom 50.11.1950
zylindrische Schraubenfedern, die innerhalb eines am abgefederten ^eil des Fahrzeugs befestigten Gehäuses untergebracht
sind, und zweiarmige Führungshebel (zwei je Rad). Die großen Hebelarme sind dabei mit der Kadaohse
des Fahrzeugs gelenkig gekoppelt, die Drehachse des jeweiligen
Hebels ist mit dem abgefederten Teil des Fahrzeugs . ebenfalls gelenkig gekoppelt, und die kleinen Hebelarme
stehen mit den erwähnten Federn Ux Zusanimenwirkung.
Zu/ '
Die beschriebene Federung gewährleistet nahe'geradlijQ
nige vertikale Bewegung der Räder beim überwinden eines
Hindernisses, sie ist aber kompliziert im Aufbau und durch hohe iiiasse gekennzeichnet. Der komplizierte konstruktionsmäßi^e
Aufbau dieser Federung ist dadurch bedingt, daß das Federungs- und Führungselement des jeweiligen Rades
innerhalb eines gesonderten Gehäuses untergebracht sind, das außerhalb des Fahrzeugrahmens angeordnet und an diesen
mit Hilfe eines spezielen Tragwerkes (für Vorderräder) oder ausgebildeter Flanschelemente (für Hinterräder)
befestigt ist. Dabei sind im jeweiligen Gehäuse je zwei zweiarmige Hebel und drei Federn untergebracht, wobei zwei
von diesen Federn während dem Arbeitshub (Anheben des Rades) und eine beim Rückstoß (Senken des ^ades) in Funktion
stehen. Jede dieser federn wirki als Druckfeder. Hohe
Masse der beschriebenen Federaufhängung ist dadurch
bedingt, daß die für ihren Auf bau benötigten Teile wesentlichen Beanspruchungen einschließlich Punktbeiastungen
ausgesetzt sind, infolgedessen diese große Abmessungen j_O und folglich hohe Masse aufweisen müssen, damit die dabei
auftretenden ixineren Spannungen zulässige Grenzen nicht überschreiten. So erfährt der kleine Hebelarm der Vorderräder
eine Punktbelastung, die bezüglich der auf den großen
Hebelarm wirkenden Kraft proportional dem Hebeiνerhältje
nis ist, das in der Größenordnung 2,5 bis 2,5 liegt und
keinesfalls reduziert werden kann, da die durch erforderliche Steifigkeit und Abmessungseinschränkungen bedingte
Durchbiegung der Schraubenfedern verhältnismäßig gering
ist. Die innerhalb der Elemente des oberen, geometrisch
2Q geöffneten kinematischen Paares zwischen dem kleinen Führungshebelarm
und dem Federteller, welche sich auf einer überaus kleinen Flache berühren, zustandekommenden Kontaktbeanspruchungen
sind sehr hoch, infolgedessen, um diese
innerhalb zulässiger Grenzen zu halten^ die Abmessungen
der in Berührung stehenden Teile vergrößert werden^müssen^
was entsprechende Erhöhung der Masse dieser Teile erforderlich macht.
Die Ausführung einer zweckmäßigeren Gelenkverbindung
in die sein kinematischen Paar ist ohne weiteren konstruktive
ven Mehraufwand nient möglich.
Auf Lager des zweiarmigen Führungshebels wirken die
sich auf den Hebelarmen geometrisch summierenden Kräfte ein,
was beim genannten Hebelvorhältnis ebenfalls eine wesentliche Vergrößerung der Hebelabmessungen und dementsprechend
eine Mas se erhöhung vom Gehäuse, wo'clie Federung untergebracht ist, zur Folge hat.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Feder und eine Federaufhängung unter deren Anwendung
zu schaffen, deren konstruktionsmäßiger Aufbau Ihre Masse
auf Kosten effektiverer Ausnutzung von Festigkeitsreserven des Federwerkstoffes unter Beibehaltung von Pestigkeits-
und Federungseigenachaften herabsetzen läßt.
ς uie Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in
einer bügeiförmig ausgestatteten Feder, die ein L.ittelstüok
und in einer Ebene, liegende Schenkel mit daran angeordneten
Elementen /,ur Lagerung und A ußeiikr aft aufnahme
aufweist, das erwähnte Element zur Außeukraftaufnahme auf
IQ dem dem Element zur Lagerung entgegenliegenden Schenkel
so angeordnet ist, daß die durch die Mittelpunkte dieser Elemente gezogene Linie parallel zu dem Mittelstüok verläuft.
Durch den beschriebenen konstruktionsmäßigen Aufbau
der Peeler wird erreicht, daß ihr wiittelstück eich unter
Einwirkung einer Außenkraft und der somit zustande kommenden
und an den Schenkeln angreifenden Kompensationskräfte
in der Ebene maximaler Steifigkeit durchbiegt. Infolgedessen kann die Masse einer solchen ^'eder im Vergleich
2Q zu bekannten Blattfedern und der obi^ erwähnten bügeiförmigen
Feder bei gleichem Arbeitsvermögen wesentlich herabgesetzt werden. Die erforderliche Nachgiebigkeit (Elastizität)
der Feder wird sowohlinfolge Durchbiegung ihres
Mittelstuckes als auch infolge gegenseitiger Verschiebung
ihrer Schenkel unter Einwirkung der Außenbelastung gewährleistet. Federungseigenschaften dieser Feder werden
weiterhin dadurch gewährleistet, daß die höhst en Beanspruchungen
in sämtlichen Querschnitten die für den Federwerkstoff zulässigen Grenzwerte erreichen können. Bei
der erfindungSfcjemäßen Feder kann somit von der jeweiligen
Masseeinheit die für den Federwerkstoff maximal zulässige
Potentialenergie elastischer Verformungen zerstörungsfrei
aufgenommen werden.
Die Fecjermasse läßt sich weiterhin dadurch herabsetzen,
daß für den Einsatz der Feder zwei Elemente zum
Kraftzusamiuenwirken mit abzufedernden Teilen des Fahrzeugs
ausreichen- ein zur Lagerung und ein zur Außenkraftaufnahme
- sie werden dabei am zweckmäßigsten an den Sehen-
"-er- 'C
kelenden angeordnet. In der Konstruktion dieser Elemente
können Bauteile von zylindrischen bzw. Kugelgelenken verwendet werden.
Um die von der Federmaste aufzunehmende Potentialenergie
elastischer Verformungen auf der. gesamten Feder- ^ vorteilhaft
län^e ratimeller zu verteilen, sind/\ihr lüittelstuck und
ihre Schenkel mit veränderlichem Querschnitt auszuführen. Falls die Feder vorwiegend Druckkrafteinwirkungen ausgesetzt
wird und einen rechtwinkligen Querschnitt aufweist,
solltet
/"""eras Mittelstück bei konstanter Dicke mit in Richtung der Scnenkel abnehmender Höhe ausgeführt werden, und im Fall, wenn die Feder vorwiegend von Zugkräften beansprucht wird, s0 r^fhx Mittel stück bei gleichbleibender Höhe auf der gesamten Länje zur Mitte verengend ausgelegt werden.
/"""eras Mittelstück bei konstanter Dicke mit in Richtung der Scnenkel abnehmender Höhe ausgeführt werden, und im Fall, wenn die Feder vorwiegend von Zugkräften beansprucht wird, s0 r^fhx Mittel stück bei gleichbleibender Höhe auf der gesamten Länje zur Mitte verengend ausgelegt werden.
Die Schenkel werden in beiden Fällen einen Querschnitt
mit konstanter Dicke und veränderlicher Höhe aufweisen.
Zwecks einer weiteren Masseherabsetzung ist die Feder so auszuführen, daß das Verhältnis vombezüglioh der
Hauptachse maximalem Trägheitsmoment zurtiBiegungsmoment
im jeweiligen Mittelstückquerschnitt konstant bleibt und
die Querschnitte selbst bezüglich der Biegungsebene der Feder so gerichtet werden, daß die Achse in jedem von diesen,
bezüglich der das Trägheitsmoment des Querschnittes maximal ist, senkrecht zur Biegungsebene der Feder liegt.
Die iJchenkel weisen geringste Masse in dem Fall auf,
wenn sie rechtwinklig ausgeführt werden. Gegebenfalls wird die Feder vorteilhaft derart ausgestattet, daß der Winkel
zwischen den ^chenkq.lh und dem Mittel stück der Feder 90
bis 110° betragt. f^üev Winkel über 110°, so nimmt die
Festigkeit der Feder zu, jedoch vergrößern sich dabei ihre Abmessungen and Gesamtmasse, da es zur Aufrecherhaltung
der Federweichheit die Schenkel verlängert werden müssen. Falls der Winkel unter 9O0 liegt, wachsen wesentlich die
Beanspruchungen in der Verbindungszone der Schenkel mit
dem i.iittelst ick ant d.h. es wird damit die Festigkeit der
Feder.beeinträchtigt.
Uüi die Federweichheit bei gleichzeitiger Reduzierung
der Beanspruchungen zu erhöhen, sind die Schenkel
gekrümmt auszuführen. Die ^estigkeitsberechnung solcher
Schenkel wird dabei im Fall konstanten Krümmungshalbmessers
der Mittellinie am einfachsten.
Die Aufgabe wird weiterhin dadurch gelöst, daß in d<;r federaufhängung eines Fahrzeugs, bestehend
aus einer Feder und einem zweiarmigen Führungshebel, dessen kleiner Arm mit der erwähnten Feder kinematisch gewährende
koppelt ist, ^TJer große Arm Gelenkelemente zur Verbindung
entsprechend mit der ßadachse des Fahrzeugs und deesem abgefederten Teil aufweist, die Feder auf die vorstehend
dargelegte Art ausgebildet wird und einer,ihrer
Schenkel mit dem kleinen Arm des Führungshebela und der
andere mit dem abgefederten Teil des Fahrzeugs gelenkig gekoppelt sind; dabei liegen die Arme des FührungshebeIs
in e iner &
Durch Anwendung der erfindungsgeinäßen Feder in der
^bekannten
Federaufhängung eines Fahrzeugs an stelle de**)Federungselemente wird die Masse der Aufhängung im Vergleich zu
beliebigen bekannten Federungssystemen bei gleichen Arbeitavermögen
und Zuverlässigkeit wesentlich herabgesetzt. Solche Federaufhängungen zeichnen sioh außerdem
durch einfachen konstruktionßmäßigen Aufbau und leiohte Herstellung
aus.
Nötigenfalls kann die erfinduncsgewäße Federaufhängung
auch mit einem Schwingungsdämpfer versehen werden.
Die Auaführun^sform des zweiarmigen Führungshebels
und Anordnungsvarianten der Feder in der erfindungsgemäßen
Federaufhängung werden p tfetriebsbedingurigen und konstruktionsmäßigen
Aufbau des zugehörigen Fahrzeubs festgelegt.
Falls der Abstand zwischen der Radachse und der unteren Fläche des abgefederten Teiles des Fahrzeugs in der
Anordnungszone der x'eder bebrenzt ist, kann ein Führungshebel angewendet werden, bei dem der Winkel zwischen den
geometrischen Achsen seines großen und kleinen Armes, gemessen im Uhrzeigersinn, (hier und im weiteren werden
die Winkel im Uhr/.e ibersinn angegeben) im Bereich von 0
bis läO° liegt. Die Feder ist dabei so anzuordnen, daß die
die Mittelpunkte der Ge lenke le ment β der Feder verbindende
Linie parallel der die Radachsen des Fahrzeug verbindenden Linie ist . Unter diesen Bedingungen sollten die
Schenkelenden dem abgefederten '±'eil des Fahrzeugs zugewandt
werden. Liegen keine harte Einschränkungen bezüglich des Abetandeg zwischen der Radachse, und der unteren Fläche des
abgefederten Teiles des Fahrzeugs in der Anordnungszone der Feder und des Abstandes zwischen der Hadachse und der
oberen Fläche des Federmittelstückes vor, so können die Schenkelenden zur anderen Seite gerichtet werden (der
Fahrbahn zugewandt).
Falls wesentliche Änderungen des Abstandes zwischen der Radachse des Fahrzeugs und dem Federmittelstück unerwünscht
sind, so kann die Außenkraft vorwiegend auf Kosten elastischer Verformung (Verlagerung) der Federschenkel
(die dann verstand!icherweise langer als bei den
obig beschriebenen Ausfuhr ungsv ar iant en der Federaufhängung ausgelegt werden sollten) abgefedert werden. Der Führungshebel
soll dabei so ausgestattet werden, daß der Winkel
zwischen den geometrischen Aohsen seines großen und kleinen Armes 100° überschreitet. Die Feder ist aber so,
wie es vorstehend beschrieben wurde, anzuordnen, d.h. der Winkel zwischen der die Radaohsen des Fahrzeugs verbindenden
Linie und der die iiittelpunkte der Gelenkelemente
der Feder verbindenden Linie ist gleich 0°.
Bei begrenzten Abständen zwischen der Radachse des
Fahrzeugs und dessem abgefederten Teil ist die Feder in der Federaufhängung zweckmäßig aus der Anordnungszone des
Hades heraUdzutragen und an einer anderen Stelle beispieliL'weise
in der Zone des Kofferraumes anzuordnen. Da-
vßollte
bei"--A ein Führungshebel verwendet werden, bei dem der Winkel zwischen den geometrischen Achsen seines großen und kleinen Armes 240° überschreitet, die Feder ist so anzuordnen, daß der Winkel zwischen der die Radaohsen verbindenen Linie und der die Mittelpunkte der Gelenkelemente der Feder verbindenden Linie 90° überschreitet.
bei"--A ein Führungshebel verwendet werden, bei dem der Winkel zwischen den geometrischen Achsen seines großen und kleinen Armes 240° überschreitet, die Feder ist so anzuordnen, daß der Winkel zwischen der die Radaohsen verbindenen Linie und der die Mittelpunkte der Gelenkelemente der Feder verbindenden Linie 90° überschreitet.
Im Fall der Einschränkungen der minimalen Bodenfreiheit
wird die ^eder besonders vorteilhaft so angeordnet,
daß sie vorwiegend der Einwirkung von Druckkräften ausgesetzt
wird.
Falls die Feder der federaufhängung in der Anordnungszone des Fahrzeugrades untergebracht wird und keine Ein-.
schränkungen des Abstandes zwischen dem oberen Gelenk der Feder und der Radachse vorliegen, so kann ein Fiihrun^shebel
verwendet werden, bei äem. der Winkel zwischen den
geometrischen Achsen seines großen und kleinen Armes gleich & cjyon dem
O ist, d.h. ein einarmiöer Hebel>
ein Teil, des
SQ großen Armes als kleiner Arm dient. Die Feder ist gegebenfalls
so anzuordnen, daß der Winkel zwischen der die Radachsen des Fahrzeugs verbindenden Linie und der die Mittelpunkte
der Gelenkelemente der Feder verbindenden Linie unter 90° liegt. .
Falls aber Einschränkungen bezüglich dieses Abstandes
vorhanden sind, ist die. Feder so anzuordnen, daß der Winkel
zwischen der die Radachsen des Fahrzeugs verbindenden Linie und der die iviittelpunkteder .ßelenkelemente der Feder
verbindenden Linie über O1^^^ Der Führungshebel soll
dabei derart ausgebildet werden, daß der Winkel zwischen den geometrischen Achsen seines großen und kleinen Armes
270° überschreitet.
Bei der Herausverlo T^er Feder aus der Anordnungszone
des Fahrzeugrades kann ein Führung she bei verwendet
werden, bei dem der Winkel zwischen den geometrischen Achsen seines großen und kleinen Armes 180° beträgt. Die Fe-
sollte
der dabei so angeordnet werden, daß der Winkel zwisohen
der dabei so angeordnet werden, daß der Winkel zwisohen
der die Radachsen des Fahrzeugs verbindenden Linie und der
die Mittelpunkte der Gelenkelemente der Feder verbindenden
Linie 90° beträgt.
Eine der vorstehend beschriebenen ähnliche, aber kompaktere
Federaufhängung kann gebaut werden, falls man einen Führungshebel mit dem Winkel zwischen den geometrischen
Achsen seines großen und kleinen Armes von 900 verwendet
und die Feder so anordnet, daß der Winkel zwischen der die Radachsen des Fahrzeugs verbindenden Linie und der
die Mittelpunkte der Gelenkeleujente der Feder verbindenden
Linie 90° überschreitet.
■-#- ίο
Nötigenfalls kann die erfindungsgemäße Federaufhängung
mit einem Schwingungsdämpfer und einer Rückstoßstange
zur Aufnahme von i^uerkräi'ten, Rückstoß- und Br ems moment en
erweitert werden. t>ie Aus f uhr ungs form der erfindungsgeiaäßen
Federaufhängung macht in einigen Fällen z.B. bei der Fahrerhausaufhängung
eines Lkw den Führungshebel überflüssig und laßt den üchwingun^sdäaipfer zwischen den Federschenkeln
anzuordnen. Solcher konstruktionsmäßiger Aufbau
zeichnet sich durch Kompaktheit aus φ
Kurzgefaßte Beschreibung der Zeichnungen Im weiteren wird das Wesen der Erfindung an Hand der
ausführlichen Beschreibung von Ausführungsbeispiele un-. ter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert,
in diesen zeigt.
I^ Fig. 1 eine Gesamtansicht erfindungsgemäßen Fe-
der*' Ceiner
Fi^. 2 eine Hauptansicht ~^ Feder, bei der die belastende
Kraft vorwiegend als Druckkraft wirkt; Fig. 3 die in Fig. 2 dargestellte Feder im Schnitt;
einer
Fig. 4 eine Hauptansicht Feder, bei der die belastende
Kraft vorwiegend als Zugkraft wirkt;
Fig. 5 die in Fig. 4 dargestellte Feder im Schnitt;
Fig. 6 -Feder mit gekrümmten Schenkeln; Fig. 7 die in Fig. 6 dargestellte Feder im Schnitt;
pt Fig. Q Funktionsprinzip der Feder;
Fig. 9 Federaufhängung eines Fahrzeugs unter Anwendung
einer erfindungsgemäßen Feder;
Fig. IO kinematisches uchema der in Fig. 9 dargestellten
Federaufhängung;
; Fig. 11 bis 1? zeigen Ausführungsvarianten der Federaufhängung
eines ' Fahrzeugs unter Anwendung erflndungsgemäßer
Feuern;
Fig. Id eine Federaufhängung eines Fahrzeugs mit ei-
(^exner
nem Schwingungsdämpfer zwischen den Sohenkeln "\ erfindungsgemäßen
Feder.
Erfindung
Die erfindungsgemäße Feder 1 ist in Form eines federn-
Die erfindungsgemäße Feder 1 ist in Form eines federn-
den Bügels (s. Fig.l) ausgelegt, derein Mlttelstüok 2
und in einer Ebene liegende Schenkel 5,4 aufweist. An Enden der Schenkel 3,4 sind ein Element zur >Außenkraftaufnahme
und ein Element zur Lagerung; angeordnet, welche in
Form von gerollten Federaugen 5»6 ausgestattet sind und
mit Gelenkelementen versehensind.
λ eine
Fig. 2 zeigt \ Feder 1 mit rechtwinkligem Querschnitt,
die zur j'.inwirkung vorwiegend von Druckkräften
bestimmt ist. Das Li itt el stück 2 dieser Feder 1 weist eine
^q in Richtung der Schenkel abnehmende Höhe auf, so daß h<h ·
gilt. Fig. 3 zeigt diese Feder im Schnitt.
Eine vorwiegend zur Einwirkung von Zugkräften ausgelegte
Feder 1 mit rechtwinkligem Querschnitt weist ein zur
Mitte ν er jungend es luittelstüok 2 auf, so daß bQ <
b gilt (Fig. 4, 5). ■
Die in Fig. 2 bis 5 dargestellten Federn weisen
Schenkel mit rechtwinkligem Querschnitt auf.
Fig. 6 zeigt eine Feder 1, deren Schenkel gekrümmt ausgeführt
sind, wobei der Krümmungshalbmesser R der Mittellinie N der Schenkel 3|4 konstant ist. Diese Feder zeichnet
sich durch hohe Nachgiebigkeit bei einer im Vergleich zu den rechtwinklig angeordneten Schenkeln niedrigeren
Konzentration der Beanspruchungen in der Verbind ungs ζ one
mit dem kittelstück aus. Fig. 7 zeigt diese Feder im
Schnitt.
Aus Fig. Q ist das Wirkungsprinzip der erfindungsgemäßen Feder ersichtlich« Dieses Schema zeigt drei Zustände der Feder: a - ohne belastung (dicke Linie); b -
- durch eine Druckkraft und ο -. durch eine Zugkraft belastet
(dünne Linien). Durch die Vektoren P., P1' bzw.
P0, P' sind die Druck- bzw. Zugkräfte gekennzeichnet.
2' d -aus
Wie^ der Fig. 8 zu ersehen ist, resultiert die
gesamte Verformung 25 der Feder 1 aus der verdoppelten algebraischen Summe der Verlagerungen ^1, <5"2 cf,. Für
die durch eine Druckkraft belastete Feder gilt 2 ti „
- 2( ^1 + .5*2 + ^a)' Bei einer Zugbelastung gilt dagegen
2 6 -2( ^1 + S2- ^).
Mit größtem Gewicht geht in die gesamte Verformung
■■■-:.;■'■ O.:::: 3050258
-J*"- -üz
die Größe δ^ ein.
Fig. 9 zeigt eine Ausführungsform der Federaufhängung
eines Fahrzeugs unter Anwendung der erfindungsgemäßen
Feder. Sie weist je Rad:
- eine -Feder 1; ■
«-Arm
- einen Führungshebel 7 mit großen^ β und kleinem Arm 9»
dabei ist an den kleinen Arm 9 der Schenkel 3 der Feder 1
gelenkig gekoppelt;
- eine Rückstoßstange 10 u*1«1
- einen Schwingungsdämpfer 11
- einen Schwingungsdämpfer 11
auf.
In Fig. 9 sind weiterhin der Fahrzeugrahmen 12, daa
schematises^
Rad 13 und die Radachse 14 /^-—gezeigt. Wie aus
Fig. 9 ersichtlich ist, sind bei der jeweiligen Radaufhängung
an dem. Fahrzeugrahmen 12 gelenkig angebracht:
- Schenkel 4 der Feder 1;
- ein Knde des ^ctiwingungsdämpfers 11;
- ein Ende der Rückstoßstange 10;
- Drehachse des Führungshebels 7· ■
AQ die Radachse 14 sind der große Arm 8 des Führungshebels
7 und die anderen Enden von Schwingun^sdampfer 11 und
Rückstoßstange 10 ebenfalls gelenkig befestigt.
In Fig. 9 sind mit dem Buchstaben "A" der Mittelpunkt
der Latjerungi^an der Radachse 14)>des Fahrzeugs des großen
Armes 8 vom Führungshebel 7/i mit dem Buchstaben '1B" der
Mittelpunkt der Lagerung eines Endes der Rückstoßstange
10 an der Radachse 14 und mit dem Buchstaben "C" der
i.;ittelpunkt der Lagerung des anderen Endes der Rückstoßstange
10 bsi dem Rahmen 12 (abgefedertes Teil des Fahr-
^O zeuga) gekennzeichnet. Die Mittelpunkte von Elementen zum
Kraftzut-auiiuenwirken der Feder 1 mit Jen abzufedernden
Teilen (dem Rahmen 12 und dem kleinen Arm 9 des Führun^shebels
V) i. ind in dieser und anderen Figuren mit dem Buchstaben
"D" (Mittelpunkt der Elemente zum Zusammenwirken mit dem Rahmen 12). und "E" (Littelpunkt der Elemente zum
Zusammenwirken mit den kleinen Arm 9 des Führungshebels 7)
bezeichnet, iv.it dem Buchstaben "0" ist die Drehachse des
Führungshebels 7 in seiner Lagerung am Fahrzeugrahmen 12
gekennzeichnet. Strichpunktlinien kennzeichnen geometrische
Achsen des FührungshebeIs 7, der Rückstoßstaage 10 und
des Schwin^ungsdämpfers 11 sowie die Mittellinie der Verier 1. ..lit. dem Buchstaben "F" ist der Mittelpunkt der
geometrischen Achse der *'eder 1 ^ekexinze Ichnet. Die Buohstäben
"A1", "B1", "E1"» "F1" kennzeichnen dieselbe Punkte
wie die Buchstaben "A", "B", "E", "F",Jed0Chbeim Überwinden
eines Hindernisses der Höhe H durch das Rad 13.
Der große Arm ti des Führun^shebels 7 und die Rückstoßstange
IO bilden in der Fahrgestellebene des Fahrzeugs das Gelenkparallelogramm OABG, wodurch geradlinige Bewegung
der Radachse 14 beim Überwinden eines Hindernisses gewährleistet
und sowohl die ^utjicrgite*aatjaUci1 am wad 13 zustandekommende.
Rückstoß- und Bremsmomentejauf aen Rahmen 12
übertragen werden,
.. nxa^
Zwecks besserem Verstand,<QeB Aufbaus der Federaufhängung 1st in Fig.10 ihr kinematisches Schema In Planansioht
daxgestellt.
Fit;. 11 bis 17 zeigen einige konstruktionsmäßigen
Ausführungsvarianten der Federaufhängung eines Fahrzeugs
2Q unter Anwendung ~~n erf indun&sgemäßen Feder und cFührungshebels
7. Die dem Zweckentsprechende Wahl dieser
oder jener Variante hängt vonpetriebsverhältnissen des
Fahrzeugs und von seinem konetruktionsmäßigen Aufbau ab.
Fij. 11 zeigt eine Federaufhängung, bei der der Führungshebel
7 derart ausgebildet iat, daß der Winkel zwisohen
den geometrischen Achsen seines großen und kleinen Armes im bereich von 0 bis 180° liegt und die -^eder 1 so
angeordnet ist, daß die die Mittelpunkte "D" und 11E11 dV
Gelenkelemente der Feder 1 verbindende'Linie DE parallel der die Radachsen des Fahrzeugs verbindenden Linie AO verläuft,
wobei.die Schenkel 3»4 der Feder 1 der Fahrbahn zu-
•C'ine
gewandt sind, derartige Federaufhängung eignet sich vorteilhaft für die Fälle, wenn bezüglich des Abstandes zwischen
der Radachse 14 und der unteren Fläche des abgefeic
derten Rahmenteiles des Fahrzeugs in der Anordnungszone der Feder keine'star--Einschränkungen vorliegen. Beim Vorhandensein
star ^^kin-chränkungen bezüglich dieses Abstandes
müssen die Schenkel 3» 4 dem abgefederten Teil zugewandt
werden (s. Fi5-. 6).
-as-
Fig. 12 zeiet eine Federaufhängung, bei der der
Führungshebel 7 derurt ausgebildet ist, daß der Winkel^
zwischen den geometrischen Achsen seines großen und kleinen Armes ü,9 180° überschreitet, und die Feder 1 so angeordnet
ist, daß der Winkel zwisohen der die Radachsen des Fahrzeugs verbindenden Linie und der die Mittelpunkte
"D", "E" der Gelenkelemente der Feder 1 verbindenden Linie DE t1leich O0 ist. Diese Feder wird vorteilhaft in dem Fall
angewendet, wenn eine Abstandsänderung zwisohen der Radachse 14 des Fahrzeugs und dem foittelstück 2 der Feder 1 unerwünscht
ist.
In Fig. 13 iat eine Federaufhängung dargestellt, bei
der der Führungshebel 7 derart ausgebildet ist, daß der Winkel p>
zwischen den geometrischen Achsen seines großen
I^ und kleinen Armes Ü, 9 240° überschreitet, und die Feder
1 so angeordnet ist, daß der Winkel ψ zwischen der die
Radachsen des Fahrzeugs verbindenden Linie und der die Mittelpunkte "D", "E" der Gelenkeleraente der Feder 1 verbin-.
denden Linie DE 90° überschreitet. Solohe Federaufhängung
ist vorteilhaft^ wenn die Möglichkeit besteht, die Feder 1 aus der Anordnung sz one des Rades IJ
herauszuver l^und an einer anderen Stelle beispielsweise
in der Zone des Kofferraumes eines Pkw unterzubringen.
Fig. 14 zeigt eine federaufhängung, bei der der Führungshebel
7 derart ausgebildet iat, daß der Winkel zwischen
den geometrischen Achsen seines großen und kleinen Armes ti, 9 gleich O0 ist, und die Feder 1 so angeordnet
ist, daß der Winkel jf zwischen der die Radachsen dea
Fahrzeugs verbindenden Linie und der die Mittelpunkte "D1·,
^O "E" der Gelenkelemente der Feder 1 verbindenden Linie ÜB
unter 90° liegt.
Eine Federaufhängung, bei der der Führungshebel 7 derart
ausgebildet ist, daß der Winkel /3 2?0° und der
Winkel f 0° überschreiten, zeigt Fig. 15.
in Fig. 16 ist eine Federaufhängung dargestellt, bei
der der Winkel ß> lüO° und der Winkel f 90° betragen.
Eine Federaufhängung, bei der der Winkel />
und der Winkel f unter 90° liegen, ist in Fig. 17 gezeigt.
Es ist darauf hinlzusτΓ2Β die Feder 1 der FederaufcäVCv_n
'
hängungen^se it env er tauscht in Bezug auf die in Fig. 11
bis 17 angegebene Stellung angeordnet werden kann.
In Fit,. la is* die -Federaufhängung eines Fahrzeugs
mit einem zwischen den Schenkeln 3» 4 der Feder 1 angeordneten
Schwingungsdämpfer 11 dargestellt. Solche Federaufhängungen eignen sich vorteilhaft für kleine Belastungen
(bis zu 500 kp) z.B. für Aufhängung vom Kippfahrerhaus
eines Lkw. Gegebenfalls wird der Schenkel 4 der Feder 1
IQ an den Fahrzeugrahmen 12 gelagert und der Schenkel 3 ist
mit einer Vorrichtung 16 zur Befestigung des Fahrerhauses
versehen. In Fig. 18 ist weiterhin ein Teil des Fahrerhauses ΘΧΏ.Θ3?
mit Vorrichtung 17 zur Verbindung mit der Federaufhängung gezeigt.
Die erfindungsgemäße Feder funktioniert wie folgt.
Beim Zusammendrücken der Feder durch eingeprägte P-, und
Rückstoßkraft P·,' (s. Fig. 8, Linie b), die zueinander gerichtet
und de.a Littelstück 2 parallel sind, weichen die Schenkel 3,4 von ihrer Ausgangsstellung um einen Abstand
ab· Dabei biegt sich das Mittel stück 2 der Feder 1, wie
in Fig.8 (Linie b) gezeigt ist, durch.
Beim Auseinanderziehen der Feder 1 (s. Fig. 8, Linie
c) weichen die Schenkel 3» 4 voneinander ab. In anderer Richtung wird auch das Mittelstück 2 der Feder 1 durchgebogen.
Man betrachtet nun die Funkt ions weise der Federaufhängung
eines Fahrzeugs unter Anwendung der erfindungsgemäßen Feder. .
Beim Überwinden- , „, (s. Fig. 9) eines Hinder-
.dyrr.h dafl Rad 13 .'
nisses derTlÖhe Hjfbewegt sich die Radachse 14 geradlinig
aufwärts, während die Arme 8,9 des Führungshebels 7 und
die Rückstoßstange 10 sich um e inen Winkel c<
drehen. Die Mittelpunkte "A", "B", "E", "F" gelangen dabei entsprechend
an Paukte "A1", "B1", 11JS1", "F1". Die Feder 1 wird verformt,
so daß ihre Littellinie DFE die durch D1F1E1 gekennzeichnete Stellung annimmt. Die Längst verformung EE, der Feder
1 hängt von der Höhe H des Hindernisses, dom Hebelverhältnis
dor Arme d,9 des Führungshobel a 7 sowie vond.er
elastischen. Nachgiebigkeit dieser Arme 8,9 ab.
Während der Rückfederung bringen die Federungskräfte
der Feder 1 und des Führungshebels 7 die Federaufhängung
IzTSAusgangsstellung zurüok.
Einwirkend aufs Rad 13 wird die Querkraft über die
Radachse 14,. die großen Arme 8 der Führungshebel 7 und die Rückstoßstange IO (Fig.10), welche in der Wirkungsebene
dieser Kraft ein Tragwerk bilden, auf den Fahrzeugrahmen
12 übertragen.
XO Die in Fig. 18 dargestellte Federaufhängung funktioniert
wie folgt.
In der Ausgangsstellung stützt sich das Fahrerhaus über die Vorrichtungen 16, 17 auf die Feder 1 ab. Statische
und dynamische Belastungen werden dabei vom Fahrerje
haus auf die Feder 1 und den ochwingungsdämpfer 11 übertragen.
Unter ihrer Einwirkung wird die Feder 1 so verformt, wie es in Fig. 8 (Linie b) gezeigt ist. Federsohwingungen
werden vom ^chwintjungsdämpfer 11 gedämpft.
Wie vorstehend beschrieben, liegen Haupt-
vorteiteder erfindungsgemäßen Feder und einer Federaufhängung
unter deren Anwendung in geringer Masse und einfahr ·
ehern Aufbau. In der Tabelle 1 sind einige Kennwerte gegenübergestellt, welche die erf indungsgeinüße Feder im Vergleich
zu bekannten Uruck- und Zugschraubenfedern bei
gleichen Belastungen und Verformungen kennzeichnen.
In der Tabelle ist mit dem Buchstaben d der .Drahtdurchmesser und mit dem Buchstaben D der Mittlere Durchmesser
der Federwindung bezeichnet. In der Gesamtmasse
der genannten Federn ist dabei die Masse von Befestigungs- ^O -und Führungsei einent en nicht enthalten.
- si?
Federart Belas- Belaa·
tungs- tang, art kp
Maximales Gesamt- Feder- Anraer-Belastunga-verformasse,
kung äqulva- mung, kg
lent, mm
2 kp/om
| ErfIn- | Druck | 2000 |
| dungs- | ||
| gemaiie | ||
| (Bügel-) | Zug | 2000 |
| feder | ||
| Druck- | Druck | 2000 |
| schrau- | ||
| benfeder | ||
| Zug- | Zug | 2000 |
| eohrau- | ||
| benfeder |
11920
11920
11920
11920
11,0 0,9 dieselbe Feder
11,0 0,9
11
11
2,07 <J»20 mm
mm
2,99 Feder mit Verschraubung
Die erfindungSbemäße Feder und Federaufhängung eines
Fahrzeugs unter deren Anwendung können in Kraftfahrzeugen, Bau- und Baggermatrchlnen zum Einsatz kommen. Am zweck-,
mäüigsten ist die Erfindung im Kraftverkehr anzuwenden.
Claims (1)
- ,ist PM 82 656-M-61" Ä 23. Sept. 1981PATENT ANSPRÜCHE: L/HW'Feder, ausgeführt in Form eines Bügels, der ein Mittelstück und in einer Ebene liegende Schenkel aufweist, an denen ein Element zur Laßerun^· bzw. θ in Element zur Außenkraftaufnähme angeordnet sind, dadurch g ek e η η ζ e i c h η e t , daß das Element zur Außenkraftaufnähme auf dem Schenkel O) so angeordnet wird, daß die durch Mittelpunkte der erwähnten Elemente gezogene Linie parallel dem Mittelstück (2) verläuft.Ip 2. Feder nach Anspruoh 1, daduroh gekenn-z e ichnet, daß das Element zur Außenkraft auf nähme und das Element zur Lagerung in Form von Gelenkteilen ausgebildet und an Enden der Schenkel (3,4) angeordnet sind.j5. Feder nach Anspruch Ί ,dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelstüok (2) veränderlichen Querschnitt aufweist.4. Feder nach Anspruoh 1, d a d u r c h g eke nn ζ ei c hne t, daß die Schenkel (3»*O ver-2Q änderlichen Querschnitt aufweisen.5. Feder nach Anspruch 1, d a d u r c h gekennzeichnet, daß sie solche Abmessungen und Form aufweist, daß im jeweiligen Querschnitt des Mittelstückes (2) das Verhältnis vom bezüglich der Hauptachse maximalen Trägheitsmoment zum Biegungsmoment konstant bleibt und die Querschnitte selbst in Bezug auf die Biegungsebene der Feder (1) so gerichtet sind, daß die Achse, bezüglich der das Trägheitsmoment im Querschnitt maximal wird, in jedem Querschnitt senkrecht zur Biegungsebene der Feder(l) liegt.6. Feder nach Anspruch 1,da durch gekennzeichnet, daß die Schenkel (3,4) geradlinig ausgeführt und unter einem Winkel von 90 bis 110° zu ihrem Mittelstück (2) angeordnet sind.7· Feder nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e η n-ze ichnet, daß die Schenkel (3»4) gekrümmt ausgeführt s ind.8. Feder nach Anspruoh 7»dadurob> ge-kennzeichnet, daß die Sohenkel 0,4) einen konstanten Krümmungshalbmesser der Mittellinie aufweisen, .,■■.·.9· Federaufhängung; eines FaIn? ζ ο ugs, bestehend aus einer Feder und einem zweiarmigen FührunjjShebel, dessen kleiner Arm mit der erwähnten Feder klnematisoh gekoppelt ist, während sein großer Arm Elemente zur Gelenkverbindung entsprechend mit der Radachse des Fahrzeugs und dessen abgefederten Teil aufweist, dadurch g e kennzeichnet, daß die Feder (1) nach Anspruoheiner/
ausgebildet ist und ,-r-ihrer Schenkel (3) mit dem kleinen Arm (9) des Führungshebels (7) und uer andere Schenkel (4) mit dem abgefederten Teil des Fahrzeugs gelenkig verbunden sind un(* die Arme (ti,9) des Führungshebel β(7) in einer Kbene liegen.10. Federaufhängung nach Anspruoh 9, dad ur cn gekennze lehnet, daß der Führungshebel (7) derart ausgebildet ist, daß der Winkel ( ß> ) zwischen den geometrischen Achsen seines großen und kleinen Armes (8,9) , gemessen im Uhrzeigersinn, zwischen 0° und 180° liegt, und die Fedar(l) so angeordnet ist, daß die die Mittelpunkte (D,E) der Gelenkeleiaente der Feder (1) verbindende Linie (DE) parallel der die Hadachsen des Fahrzeugs verbindenden Linie ist;11· Federaufhängung nach Anspruch 9, d a du r ch gekennze ich η et, daß der Führungshebel (7) derart ausgebildet ist, daß der Winkel ( β ) zwischen den geometrischen Achsen seines großen und kleinen Armes (8,9), gemessen im Uhrzeigersinn, 180° überschreitet, und die Feder (1) so angeordnet ist, daß der Winkel zwischen der die Radachsen des Fahrzeugs verbindenden Linie und der die Mittelpunkte (D,E) der Gelenkelemente der Feder (l) verbindenden Linie (DE) gleich 0° ist.12. Federaufhängung naoh Anspruch 9, d β d u r ο h gekennzeichnet, daß der Führungshebel (7) derart ausgebildet ist, daß der Winkel ( Jb ) zwischen den geometrischen Achsen seines großen und kleinen Armes (8,9), gemessen im Uhrzeigersinn , 240° überschreitet, und dieFeder (1) so angeordnet ist, daß der Winkel ( f ) zwisehen der die Radaoiit-en des Fahrzeugs verbindenden Linie und der die Mittelpunkte (D,E) der Gelenkelemente der Feder (1) verbindenden Linie (DE), gemessen ebenfalls im . Uhrzeigersinn, 90° überschreitet*13. Federaufhängung nach Ans^ruoh 9» d ad ur oh gekennzeichnet, daß der Führungshebel (7) derart ausgebildet ist, daß der Winkel zwischen den geometrischen Achsen seines großen und kleinen Armes (8,9) gleich O0 ist, und die ^eder (1) so angeordnet ist, daß der Winkel (T) zwischen der die Radaohsen des Fahrzeugs verbindenden Linie und der die Mittelpunkte (D,B) der Gelenkeleiuente der Feder (1) verbindenden Linie (DE), gemessen im Uhrzeigersinn, unter 90° liegt.-j_c 14. Federaufhängung nach Anspruch 9» dadurchgekenn zei c h net, daß der Führungshebel (7) derart uusge"bildet ist, daß der Winkel ( β ) zwischen den geometrischen Achsen seines großen und kleinen Armes (ä»9)» gemessen im Uhrzeigersinn, 270° überschreitet, und die Peder (1) so angeordnet ist, daß der Winkel ( y ) zwischen der die Radachsen des Fahrzeugs verbindenden Linie und der die Mittelpunkte (D,E) der Gelenkelemente der Feder (1) verbindenden Linie (DE) gleich 0° iat.15· Federaufhängung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß der Führungshebel (7) derart ausgebildet ist* daß der Winkel ( /3 ) zwischen den geometrischen Achsen seines großen und kleinen Armes(d,9), gemessen im Uhrzeigersinn, gleich 180°ist, und die Feder (1) so angeordnet ist, daß der Winkel ( T ) zwischen der die Radachsen des Fahrzeugs verbindenden Linie und der die Mittelpunkte (D,E) der Gelenkelemente der Feder (1) verbindenden Linie (DE), gemessen ebenfalls im Uhrzeigersinn, 90° beträgt.16. Federaufhängung nach Anspruch 9, d a d u ro h gekennzeichnet, daß der Führungshebel (7) derart ausgebildet ist, daß der Winkel ( Ji ) zwischen den geometrischen Achsen seines großen und kleinen Armes (8»9), gemessen im Uhrzeigersinn, unter 900 liegt, und die Fe-der (1) ao angeordnet ist, daß der Winkel ( Y1 ) zwischen der die Radaohsen des Fahrzeugs verbindenden Linie und der die Mittelpunkte (D1K) der Gelenkeleiuente der Feder (1) verbindenden Linie (DE), gemessen ebenfalls im Uhrzeigersinn, mindestens 90° beträgt.17· Federaufhängung bestehend aus einer mit einem Schwingungsdämpfer gekoppelten -Feder, dadurch gekenn ze ichnet, daß der Schwingungsdämpfer (11) zwischen den Schenkeln (J, 4) der nach Anspruch 1 aus ge-"bildeten Feder (1) angeordnet ist.
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- 1983-06-07 SE SE8303207A patent/SE8303207D0/xx unknown
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