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DE3046496A1 - Vorrichtung zum kanalreinigen - Google Patents

Vorrichtung zum kanalreinigen

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Publication number
DE3046496A1
DE3046496A1 DE19803046496 DE3046496A DE3046496A1 DE 3046496 A1 DE3046496 A1 DE 3046496A1 DE 19803046496 DE19803046496 DE 19803046496 DE 3046496 A DE3046496 A DE 3046496A DE 3046496 A1 DE3046496 A1 DE 3046496A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
apron
manhole
sewer
shaft
sewer pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803046496
Other languages
English (en)
Inventor
Karl 8901 Welden Wiedemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19803046496 priority Critical patent/DE3046496A1/de
Publication of DE3046496A1 publication Critical patent/DE3046496A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F9/00Arrangements or fixed installations methods or devices for cleaning or clearing sewer pipes, e.g. by flushing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/02Cleaning pipes or tubes or systems of pipes or tubes
    • B08B9/027Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages
    • B08B9/04Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes
    • B08B9/043Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes moved by externally powered mechanical linkage, e.g. pushed or drawn through the pipes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description

Anmelder: Herr Karl Wiedemann, Haldenloh, 8901 Weiden
Vorrichtung zum Kanalreinigen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Kanalreinigen mit einem durch einen Schacht in ein hiervon abgehendes Kanalrohr absenkbaren Räumschlauch, der mit Reinigungsflüssigkeit, vorzugsweise mit vom aus dem Kanal 5 abgesaugten Schlamm abgeschieden! Wasser beaufschlagbar ist.
Der Räumschlauch gibt einen nach vorne gerichteten Räum strahl und kegelförmig nach rückwärts gerichtete Vor-
schubstrahlen ab. Diese werden an den Wandungen der Kanalrohre und des Schachts gleichzeitig abgelenkt und gebrochen und dabei stark zerstäubt. Gleichzeitig bewirk« diese Strahlen eine starke Kanalbelüftung. Es kommt dabei vielfach zu einer sehr starken Aerosol-Bildung in den Rohren und im Schacht. Dieses Aerosol auf der Basis von Kanalflüssigkeit kann jedoch eine erhebliche Belästigung und Gefährdung des im Bereich der Einstiegöffnung des Schachts arbeitenden Personals darstellen. Die Aerosol-Bildung nimmt pit steigender Pumpenleistung sprunghaft zu, so daß sich die vorstehend geschilderte Problematik bei modernen Maschinen in ganz besonderem Maße stellt. Eine weitere Verschärfung kann sich auch durch eine Wiederverwendung des aus dem Kanal
^5 aufgesaugten Wassers zur Beaufschlagung des Räumschlauchs ergeben. Diese Belästigung und Gefährdung mußte bisher in nachteiliger Weise in Kauf genommen werden, was zu einer Beeinträchtigung der Arbeitsleistung und zu hohen Abwesenheit szeiten· geführt hat.
Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Anordnungen eine Vorrichtung eingangs erwähnter Art zu schaffen, bei welcher der Schacht zumindest weitgehend von Aerosol frei bleibt.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt erfundungsgemäß in überraschend einfacher Weise dadurch, daß der Schacht gegenüber dem vom Räuraschlauch beaufschlagten Kanalrohr mittels einer im Schacht bis auf Kanalniveau absenkbaren, mit einer Durchtrittsöffnung für den·Räumschlauch versehenen Hängeklappe spritzsicher abdichtbar ist, die eine vom Bereich oberhalb der Kanalrohröffnung der Schacht-
. 6-
wandung bis zum Schachtboden herabhängende Schürze mit einer der lichten Weite des Kanalrohrs zumindest entsprechenden Breite aufweist.
Der die Hängeklappe durchsetzende, durch die Rückstoßstrahlen vorangetriebene Räumschlauch holt in vorteilhafter Weise die Hängeklappe automatisch an die Schachtwandung heran, was eine zuverlässige Anlage bewirkt. Die durch die Schürze bewirkte Spritzdichtung fängt früher in den Schacht eingetretene, schräg nach oben gerichtete Rückstoßstrahlen ab und verhindert, daß diese weiter nach oben abgelenkt werden und unter starker Zerstäubung und Aerosol-Bildung bis in den Bereich der Schachteinstiegöffnung gelangen. Gleichzeitig wird durch die die Kanalrohröffnung abdeckende Schürze verhindert, daßldas im Kanalrohr sich bildende Aerosol in nennenswertem Maße in den Schacht aufsteigen kann. Die Schürze wirkt dabei vielmehr als Schikane, die den aus dem Kanalrohr in den Schacht zurückströmenden Aerosolstrom so ablenkt, daß er ohne in den Schacht aufsteigen zu können direkt in das gegenüberliegende Kanalrohr gelangt. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Maßnahmen ist darin zu sehen, daß die Schürze die in den hierauf auftreffenden Rückstoßstrahlen mitgeführten Feststoffe abfängt· Diese sammeln sich in vorteilhafter Weise unterhalb der Schürze an und können daher nach Abheben der Schürze verhältnismäßig leicht abgesaugt werden. Mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen gelingt somit auf einfache und daher kostengünstige Weise die Lösung eines bisher noch ungelösten Problems.
In vorteilhafter Weiterbildung der übergeordneten Maß-
- 4Γ-
nahmen kann die Hängeklappe einen mit einem Halteorgan versehenen, vorzugsweise entsprechend der Rundung der Kanalwandung gebogenen Tragbügel aufweisen, an dem die obere Kante der vorzugsweise leicht nach hinten ausgestellten Schürze befestigt ist. Diese Maßnahmen ergeben in vorteilhafter Weise eine sehr robuste Ausführung, die dennoch eine einfache Herstellung gestattet. Gleichzeitig ist hierbei eine saubere Anlage der oberen Kante der Hängeklappe an der Kanalwandung und eine zuverlässige Aerosolablenkung und Spritzdichtung gewährleistet.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der übergeordneten Maßnahmen kann die Schürze aus mehreren, nebeneinander angeordneten, einander vorzugsweise überlappenden Streifen bestehen. Hierdurch ist sichergestellt, daß sich die untere Schürzenkante der Kontur des Schachtbodens gut anpassen kann.
Eine weitere zweckmäßige Maßnahme kann darin bestehen, daß die Schürze aus in sich beweglichem, rückstoßdämpfendem Material, vorzugsweise Gummi, besteht. Auch die- se Maßnahme erleichtert eine selbsttätige Anpassung der Schürze an die vorgefundene Schachtkonfiguretion und stellt gleichzeitig sicher, daß auf die Schürzenfläche auftreffende Feststoffe und Flüssigkeitsstrahlen weich abgefangen werden, was einer Aerosol-Bildung entgegenwirkt und eine saubere Ablage der Festkörper unterhalb der Schürze ergibt.
Sofern ein dem Räumschlauch zugeordneter Kantenschutz Verwendung findet, kann die Hängeklappe vorteilhaft an diesem befestigt sein. Hierdurch ist sichergestellt, daß der Kantenschutz und die Hängeklappe gemeinsam, vor-
zugsweise mittels eines geraeinsamen Seils, manövrierbar sind. Zur Bildung des Kantenschutzes kann vorzugsweise eine vom Räumschlauch durchsetzte, gekrümmte Muffe Verwendung finden. In Fällen dieser Art ist der die Schürze aufnehmende Tragbügel zweckmäßig mit einer die Muffe umgreifenden Schelle versehen, was eine besonders einfache Handhabung und einen schnellen Schürzenwechsel ermöglicht.
Weitere zweckmäßige Fortbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der übergeordneten Maßnahmen ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung in Verbindung mit: den restlichen Unteransprüchen.
In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht einer an einem Kantenschutz für den Räumschlauch befestigten Hängeklappe,
Figur 2 eine Ansicht der Anordnung nach Figur 1 vom Schacht aus in Richtung des vom Räumschlauch beaufschlagten Kanalrohrs gesehen und
Figur 3 eine Ansicht der Anordnung nach Figuren 1 und 2 von oben gesehen.
In Figur 1 bezeichnet 1 einen Kanalschacht, von dem einander gegenüberliegende Kanalrohre 2 abgehen. Der zum Verschließen der Einstiegöffnung des Schachts 1 vorgesehene Deckel ist entfernt. Im Bereich des Rands der Einstiegöffnung des Schachts 1 ist ein Kanalreinigungsfahrzeug 3 in Stellung gebraucht. Der Aufbau und die Wir-
3046/196
kungsweise eines Kanalreinxgungsfahrzeugs sind an sich bekannt und bedürfen daher keiner umfangreichen Erläuterung mehr· Das als Ganzes mit 3 bezeichnete Kanalreinigungsfahrzeug ist mit einer heckseitig angeordneten Haspel 4 versehen, auf der ein als Hochdruckschlauch ausgebildeter Räumschlauch 5 aufgenommen ist. Zum Aufsaugen des mittels des Räumschlauchs 5 gelockerten Schlamms ist ein Saugschlauch 6 vorgesehen, der mittels eines hier nicht näher dargestellten Auslegers manövrierbar sein kann. Auf dem Fahrzeugchassis des Kanalreinigungsfahrzeugs 1 ist ein Tankaufbau 7 angeordnet, der in einen Schlammbehälter und in eine hieraus mit geklärtem Wasser nachladbare Wasserkammer unterteilt sein soll.
In der der Figur 1 zugrunde liegenden Betriebsstellung ist der Saugschlauch 6 mit seinem Saugkopf auf den Boden 8 des Schachts 1 abgesenkt. Der Räumschlauch 5 ist in eines der Kanalrohre 2 eingeführt. Zur Vermeidung einer Beschädigung des Räumschlauchs an der im Bereich
'20 der Kanalrohröffnung 9 der lotrechten Schachtwandung. 10 sich ergebenden Kante ist eine vom Räumschlauch mit Bewegungsspiel durchsetzte, einen Kantenschutz .bildende Muffe 11 vorgesehen, die mittels eines am Fahrzeugchassis des Kanalreinigungsfahrzeugs 3 festlegbar.en HaI-teseils 12 manövrierbar ist. Der Räumschlauch 5 ist an seinem vorderen Ende mit einer Räumdüse 13 bestückt, die einen nach vorne gerichteten Räumstrahl 14 und kegelförmig nach hinten gerichtete Vorschubstrahlen 15 angibt. Zur Versorgung des Räumschlauchs 5 mit Reinigungsflüssigkeit ist eine nicht näher dargestellte, freisaugend an die Wasserkammer des Tankaufbaus 7 angeschlossene Hoch-
ORiGiWAl- INSPECTED
. AO-
druckpumpe vorgesehen.
Die Brechung der kegelförmig divergierenden Vorschubstrahlen 15 an den Wandungen der Kanalrohre 2 und des Schachts 1 führt zu einer starken Zerstäubung und zusammen mit der durch diese Strahlen gleichzeitig in Gang gebrachten starken Kanalbelüftung zu einer starken Aerosol-Bildung. Um den Schacht 1 dennoch von Aerosol freizuhalten und eine Belästigung des im Bereich der Schachteinstiegsöffnung arbeitenden Personals zu vermeiden, ist eine im dargestellten Ausführungsbeispiels zweckmäßig am schachtseitigen Bereich der den Kantenschutz bildenden Muffe 11 befestigte, als Ganzes mit 16 bezeichnete Hängeklappe vorgesehen, die eine von der Muffe 11 durchsetzte und damit eine Durchtrittsöffnung für den Räumschlauch 5 aufweisende Schürze 17 aufweist, die so weit in den Schacht hineinhängt, daß die Kanalrohröffnung 9 spritzsicher abgedichtet ist. Die obere Kante der Hängeklappe 9 liegt, wie am besten aus den Figuren 2 und 3 erkennbar ist, oberhalb der Kanalrohröffnung 9 an der lotrechten Schachtwandung 10 an. Die untere Kante der Schürze 17 hängt bis nahezu auf die Tiefe des Schachtbodens 8 herunter. Die Breite der Schürze 17 ist zweckmäßig etwas größer als der Durchmesser der Kanalrohre 2 bzw. der Kanalrohröffnung 9. Die an der Muffe 11'befestigte Hängeklappe 16 wird zusammen mit dieser durch das gemeinsame Halteseil 12 manövriert. Der im Betrieb praktisch unter Zug stehende Räumschlauch 5 holt die ihn im Bereich der Umlenkung umgebende Muffe 11 und zusammen mit dieser die hieran befestigte Hängeklappe 16 an die Wandung 10 des Schachts heran, was eine saubere Wandanlage im Bereich der oberen Kante der Hängeklappe 16 ergibt.
Zweckmäßig kann die Hängeklappe 16 zur weiteren Verbesserung der Wandanlage entsprechend der Rundung der Wandung 10 konturiert sein.
Die im Schacht 1 über die Kanalrohröffnung 9 herunterhängende Schürze 17 der Hängeklappe 16 fängt die in den Schacht 1 eintretenden Vorschubstrahlen 15 ab. Die von diesen Strahlen mitheführten Peststoffe werden von der Schürze 17 gleichfalls abgefangen und sammeln sich unterhalb der Schürze 17 an, wie in Figur 1 bei 18 angedeutet ist. Die Schürze 17 ist zweckmäßig leicht nach hinten ausgestellt, so daß die Feststoffablagerung 18 nach Abheben der Schürze 17 mit Hilfe des Saugschlauchs leicht abgesaugt werden kann. Die nach hinten ausgestellte Schürze 17 bildet gleichzeitig eine Schikane, welche die im gereinigten Kanalrohr 2 in Gang kommende starke Luftströmung so ablenkt, daß der Schacht 1 im Strömungsschatten liegt und die Strömung direkt in das jeweils gegenüberliegende Kanalrohr 2 gelangt, wie in Figur 1 anhand der Pfeile 19 angedeutet ist. Hierdurch ergibt sich im Schacht 1 sogar eine leichte Sogwirkung, welche dem Aufstieg von Aerosol im Schacht 1 entgegenwirkt.
Die Schürze 17 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel, wie die Figuren 2 und'3 anschaulich erkennen alssen, über ihrer Breite in mehrere nebeneinander angeordnete Streifen 17 a unterteilt. Diese Unterteilung stellt sicher, daß sich die untere Kante der Schürze 17 leicht der Kontur des Schachtbodens 8 anpassen kann. Die Streifen 17 a sind zweckmäßig einander überlappend angeordnet, was die Spritzdichtung erhöht. Die Schürze 17 bzw. die die Schürze 17 bildenden Streifen 17 a sollen im dargestellten Ausführungsbeispiel aus Gummi bestehen. Hier
handelt es sich in vorteilhafter Weise um ein in sich bewegliches und gleichzeitig rückstoßdämpfendes Material.
Zur Halterung der Schürze 17 weist die Hängeklappe 16, wie am besten aus Figuren 2 und 3 erkennbar ist, einen Tragbügel 20 auf, der an einem Halteseil der bei 12-angedeuteten Art aufgehängt, oder wie im dargestellten Ausfilhrungsbeispiel einfach an der Muffe 11 befestigt :»eln kann. Hierzu ißt der TiagbUcjel 20 mit einer die Muffe 11 umfassenden Schelle 21 versehen. Der Tragbügel kann zweckmäßig aus einem Metallprofil bestehen, an dem die obere Kante der Schürze 17 befestigt ist« Der Tragbügel 20 ist, wie am besten Figur 3 erkennen läßt, entsprechend der Rundung der Wandung 10 des Schachts 1 gerundet, was eine saubere Wandanlage der gesamten Hängeklappe 16 ergibt. Die aus in sich beweglichem Material bzw. aus mehreren Streifen bestehende Schürze 17 kann dieser Rundung ohne weiteres folgen. Zum Festlegen der Schelle 21 auf der einen Kantenschutz bildenden Muffe ist ein in Figur 3 durch eine Flügelmutter 22 angedeuteter Schnellverschluß vorgesehen, was eine zuverlässige und dennoch schnelle Montage bzw. Demontage gestattet, so daß die komplette Hängeklappe 16 leicht und einfach auf der zugeordneten Muffe 11 in Stellung gebracht bzw. abgenommen werden kann. Dies gestattet in vorteilhafter Weise einen schnellen Klappenaustausch, so daß die verwendete Schürzengröße an den Durchmesser des jeweils zu reinigenden Kanalrohrs angepaßt werden kann. Es genügt, wenn in der Praxis zwei oder drei verschiedene Klappengrößen bereitgehalten werden, die je nach Rohrdurchmesser auf die einen Kantenschutz für den Räumschlauch bildende Muffe 11 aufgesetzt werden.
- ys -
Im dargestellten Ausführungsbeispiel soll die Hängeklappe 16 an der einen Kantenschutz für den Räuraschlauch 5 bildenden Muffe 11 festlegbar und zusammen mit dieser mittels des an dieser festgelegten Halteseils 12 manövrierbar sein. Es wäre jedoch ohne weiteres denkbar, die Hängeklappe 16 mittels eines eigenen, etwa mittels einer an einer am Tragbügel 20 befestigten Öse festgelegten Halteseils zu manövrieren. Eine Ausführungsform dieser Art kann vor allem dann in Frage kommen, wenn kein Kantenschutz vorgesehen ist.

Claims (13)

Ansprüche 10 15
1) Vorrichtung zum Kanalreinigen mit einem durch einen Schacht (1) in ein hiervon abgehendes Kanalrohr (2) absenkbaren Räumschlauch (5), der mit Reinigungsflüssigkeit, vorzugsweise mit vom aus dem Kanal aufgesaugten Schlamm abgeschiedenem Wasser beaufschlagbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schacht (1) gegenüber dem vom Räumschlauch (5) beaufschlagten Kanalrohr (2) mittels einer im Schacht (1) bis auf Kanalniveau absenkbaren, mit einer Durchtrittsöffnung für den Räumschlauch (5) versehenen Hängeklappe (16) spritzsicher abdichtbar ist, die eine vom Bereich oberhalb der Kanalrohröffnung (9) der Schachtwandung (10) bis zum Schachtboden (8) herabhängende Schürze (17) mit einer der lichten Weite des Kanalrohrs (2) zumindest
entsprechenden Breite aufweist.
2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet7 daß die Hängeklappe (16) einen mit einem Halteorgan versehenen Tragbügel (20) aufweist, an dem die obere . Kante der Schürze (17) befestigt ist.
3) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragbügel (20) entsprechend der Rundung der Schachtwandung (10) gebogen ist.
4) Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Kante der Hängeklappe (16) an der Kanalwandung (10) anliegt.
5) Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schürze (17) leicht nach hinten ausgestellt ist.
6) Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hängeklappe (16) mittels eines Halteseils (12) manövrierbar ist.
7) Vorrichtung.nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schürze (17) aus mehreren, nebeneinander angeordneten Streifen (17 a) besteht.
8) Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifen (17 a) einander überlappend angeordnet sind.
9) Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schürze (17) aus in sich beweglichem, rückstoßdämpfendem Material besteht.
10) Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schürze (17) aus Gummi .besteht·
11) Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einem dem Räumschlauch (5) zugeordneten, an der durch die Kanalrohröffnung (9) gebildeten Kante dor
j.0 Schachtwandung (10) in Stellung bringbaren, mittels eines Halteseils (12) manövrierbaren Kantenschutz, dadurch gekennzeichnet, daß die Hängeklappe (16) austauschbar am Kantenschutz befestigt ist.
12) Vorrichtung mit einem als vom Räumschlauch (5) durchsetzte, vorzugsweise gekrümmte Muffe (11) gebildeten Kantenschutz, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schürze (17) aufnehmende Tragbügel (20) eine die Muffe (11) umgreifende Schelle (21) aufweist.
13)Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, · daß die Schelle (21) mittels eines Schnellverschlusses an der Muffe (11) festlegbar ist.
DE19803046496 1980-12-10 1980-12-10 Vorrichtung zum kanalreinigen Withdrawn DE3046496A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0131276A3 (de) * 1983-07-07 1985-10-16 Georg Klass In einen Abwasserkanal einsenkbare Umlenk- und Leitvorrichtung für einen Hochdruckwasserschlauch
EP0859094A1 (de) * 1997-02-12 1998-08-19 Peter Schaus Revisionsschachtsystem und Einführungshilfe
WO2011117880A1 (en) * 2010-03-22 2011-09-29 Purushothaman V System for human safety and easy clearing of sewerage block

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