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DE2928993A1 - Roentgenroehren-drehanode und verfahren zu deren herstellung - Google Patents

Roentgenroehren-drehanode und verfahren zu deren herstellung

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DE2928993A1
DE2928993A1 DE19792928993 DE2928993A DE2928993A1 DE 2928993 A1 DE2928993 A1 DE 2928993A1 DE 19792928993 DE19792928993 DE 19792928993 DE 2928993 A DE2928993 A DE 2928993A DE 2928993 A1 DE2928993 A1 DE 2928993A1
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DE
Germany
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pyrolytic graphite
graphite
base body
pyrolytic
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Application number
DE19792928993
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DE2928993C2 (de
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Bernhard Dipl Phys Lersmacher
Hans Dipl Ing Dr Lydtin
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Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
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Publication date
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Priority to GB8022963A priority patent/GB2055245B/en
Priority to US06/167,950 priority patent/US4392238A/en
Priority to JP55096799A priority patent/JPS5919621B2/ja
Priority to FR8015643A priority patent/FR2462021A1/fr
Priority to ES493420A priority patent/ES8105118A1/es
Priority to AT0370080A priority patent/AT381413B/de
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    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J35/00X-ray tubes
    • H01J35/02Details
    • H01J35/04Electrodes ; Mutual position thereof; Constructional adaptations therefor
    • H01J35/08Anodes; Anti cathodes
    • H01J35/10Rotary anodes; Arrangements for rotating anodes; Cooling rotary anodes
    • H01J35/108Substrates for and bonding of emissive target, e.g. composite structures
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01J2235/00X-ray tubes
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    • H01J2235/084Target-substrate interlayers or structures, e.g. to control or prevent diffusion or improve adhesion

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  • Carbon And Carbon Compounds (AREA)

Description

PHILIPS PATENTVERWALTUNG GMEH ~ U. ^ PHD 79-075
"Röntgenröhren-Drehanode und Verfahren zu deren Herstellung"
Die Erfindung betrifft eine Röntgenröhren-Drehanode mit einem GrundKörper aus Kohlenstoff, einer auf der Oberfläche des Grundkörpers abgeschiedenen Schicht aus pyrolytischem Graphit und einer auf der Schicht aus pyrolytischem Graphit angeordneten weiteren Schicht aus einem hochschmelzenden Metall, an deren Oberfläche bei Betrieb der Röhre die BrennflecKbahn verläuft.
Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer Röntgenröhr en-Drehanode, bei dem eine Schicht aus pyrolytischem Graphit auf der Oberfläche eines GrundKörpers aus Kohlenstoff abgeschieden wird und auf der Schicht aus pyrolytischem Graphit eine weitere Schicht aus einem hochschmelzenden Metall angebracht wird.
Eine solche Drehanode mit einem GrundKörper aus Graphit, der mit einer Schicht aus pyrolytischem Graphit versehen ist, ist aus der DE-OS 21 46 918 bekannt. Die pyrolytische Beschichtung dient bei dieser bekannten Drehanode dazu, glatte dichte Oberflächen zu schaffen, so daß sich Keine Teilchen vom GrundKörper lösen Können. Wegen des Fehlens von Poren, d.h. der Behinderung des sogenannten Nachgasens, ist außerdem die Aufrechterhaltung eines permanenten Hochvakuums wesentlich leichter als bei unbeschichteten Grund-Körpern aus Graphit. Für die Verbesserung der Ausbeute bei der Erzeugung der Röntgenstrahlen soll es nach dieser Offenlegungsschrift schon ausreichend sein, wenn nur die BrennflecKbahn beschichtet wird. Dann Können Keine losen Teilchen auftreten, so daß die BrennflecKbahn gut hält. Außerdem wird durch die pyrolytische Beschichtung eine glatte Fläche erhalten, auf der auch eine dünne Beschichtung mit Metall
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glatt wird, so daß Röntgenstrahlen gut austreten Können und der bei unbeschichteten Graphitanoden an den Rauhigkeiten auftretende Dosisverlust vermieden wird.
Die pyrolytische Beschichtung des GrundKörpers Kann nach der DS-OS 21 46 918 nach beKannten Verfahren vorgenommen werden. Diese gehen davon aus, dai3 sich an erhitzten Teilen, die sich in einer Atmosphäre gasförmiger Kohlenstoffverbindungen befinden, Kohlenstoff, d.h. Graphit, abscheidet. Dazu werden GrundKörper mittels Mittelfrequenzglühung auf eine Temperatur von 500 bis 12000C erhitzt. Gleichzeitig wird eine gasförmige Kohlenstoffverbindung an den Grund-Körpern vorbegeleitet. Die DicKe der Schicht nach dieser Offenlegungsschrift ist schon ausreichend, xvemi die Rauhtiefe der Oberflächen verschwunden ist. Die RauhigKeiten betragen bei unbeschichteten Anoden etwa 7 um, Können aber nach Durchführung verschiedener Reinigungsverfahren bis zu 15 um erreichen. Eine etwa 5 bis 15 um starKe Schicht aus pyrolytischem Graphit reicht also in erster Näherung meistens aus, um eine glatte Oberfläche entstehen zu lassen, stärKere Schichten sind den vorgenannten Wir Klingen aber nicht hinderlich, auch bei mehr als 100 um.
Die BrennflecKbahn aus hochschmelzendem Metall Kann nach der DE-OS 21 46 918 ein KompaKter Ring oder eine KompaKte Scheibe sein, der bzw. die auf dem beschichteten Grund-Körper angebracht ist. Das Metall Kann aber auch die Form einer dünnen Schicht haben. Zur Herstellung der BrennflecKbahn wird das Metall z.B. durch Pyrolyse, EleKtrolyse, Bedampfen oder Bestäuben aufgebracht. Die Schicht wird dabei im Gegensatz zu unbeschichteten Anoden schon bei wenigen HiKrometern (1 bis 100 um) DicKe glatt, weil die Fläche, auf die sie aufgetragen wird, selbst schon eben ist. Es brauchen Keine RauhigKeiten mehr aufgefüllt zu werden. Gegebenenfalls Kann durch Schleifen und/oder Polieren noch zusätzlich geglättet v/erden, ohne daß lose Teilchen an der
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Oberfläche zurückbleiben, die bei unbeschichteten Grund-Körpern nur sehr schwer, wenn überhaupt, entfernbar sind.
Aus der DE-OS 17 71 980 ist die Herstellung von Gegenständen und Einzelteilen aus pyrolytischem Graphit, die bei Betriebstemperaturen von mehr als 27600C verwendet werden Können, beKannt. Die VerwendbarKeit bei derart hohen Temperaturen beruht auf der Orientierung der atomaren bzw. Kristallographischen Schichten oder Lamellen des pyrolytischen Graphits, die bei der Abscheidung von pyrolytischem Graphit aus der Gasphase entstehen. Diese Orientierung v/ird nachfolgend auch "Schichtung des pyrolytischen Graphits" genannt. Wird der pyrolytische Graphit auf einem Dorn oder in einer Form aus der Gasphase abgeschieden, dann sind die sich dabei ergebenden Ebenen der GraphitstruKtur im allgemeinen parallel zu den Dorn- oder Formoberflächen und parallel zueinander angeordnet. Die Schichtung des pyrolytischen Graphits folgt genau den Umrissen des Dorns. Die Wärmeübertragungsrichtung oder -leitfähigKeit verläuft entlang dieser Schichtung, d.h. entlang ypn Bahnen, die parallel zur Schichtung verlaufen. UmgeKehrt dazu wird die optimale Wärmeisolation senKrecht zur Schichtung erzielt.
Dies bedeutet, daß die aus der DE-OS 21 46 918 beKannte Schicht aus pyrolytischem Graphit nicht geeignet ist, gut Wärme von der BrennflecKbahn in den GrundKörper zu leiten, da die Schichtung des pyrolytischen Graphits genau den Umrissen des GrundKörpers folgt. Das Problem der Wärmeableitung wird denn auch in der DE-OS 21 46 918 nicht angesprochen.
Aus der DE-OS 17 71 980 ist ferner ein Verfahren bekannt, das angewendet wird, wenn die Orientierung der Ebenen nicht den gewünschten OberflächenKonturen folgt. In diesem Falle wird zunächst das Produkt selbst unter BerücKsichtigung seiner äußeren Konfiguration und seinen Abmessungen
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Konstruiert. Die Orientierung der Ebenen des Produkts wird dann so entworfen, daß allen funKtionellen Erfordernissen, wie Richtung der Wärmeübertragung und Zugfestigkeit, entsprochen wird. Dann wird ein Dorn entworfen, der der vorstehend angeführten Orientierung der Ebenen Rechnung trägt. Durch Abscheidung aus der Gasphase wird dann auf dem Dorn ein Überzug aus pyrolytischem Graphit gebildet, wobei die Abmessungen des Überzugs so beschaffen sind, daß sie den Abmessungen des Endprodukts entsprechen.
Der pyrolytische Überzug wird dann vom Dorn entfernt und maschinell bearbeitet, so daß er die Abmessungen und die Form des EndproduKts erhält.
Die nach der DE-OS 17 71 980 hergestellten Gegenstände bestehen ausschließlich aus pyrolytischem Graphit, während es sich bei den aus der DE-OS 21 46 918 bekannten Drehanoden um VerbundKörper aus mehreren Materialien handelt. Eine Lösungsmöglichkeit für die Wärmeprobleme bei derartigen Verbund-Drehanoden Kann daher der DE-OS 17 71 nicht entnommen ward en.
Aus der DE-OS 24 40 988 ist eine Röntgenröhren-Drehanode begannt, die im wesentlichen aus einem scheibenartigen Graphitkörper und einer daran vorgesehenen, kreisringförmig verlaufenden BrennflecKbahn aus schwer sdimelzbarem Material besteht und bei der wenigstens der im Bereich der BrennflecKbahn liegende Teil des GraphitKörpers eine pseudomonoKristalline, durch DrucK- und Wärmeeinwirkung auf pyrolytischen Graphit hergestellte Struktur aufweist, wobei die senkrecht zur Aufwachsrichtung des pyrolytischen Graphits befindlichen Ebenen der größeren thermischen und elektrischen LeitfähigKeit senKrecht zur Achse des Graphit-Körpers der Drehanode liegen. Das pseudo-monoKristalline Graphitmaterial wird aus einer oder mehreren Platte(n) oder Scheibe(n) aus pyröLytischem Graphit durch in einer Richtung ausgeübten DrucK (2000 bis 3000 bar) und
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Erhitzung auf Temperaturen über 30000C hergestellt. Bei der als Sinterung bezeichneten Erhitzung erfolgt vermutlich eine ReKristallisation. Der DrucK erfolgt parallel zur Richtung des Schichtwachstums des pyrolytischen Graphits, wodurch eine ungefähre Geradlinigxeit der Kristalle in den Ebenen senKrecht zur Wachstumsvorrichtung hervorgerufen wird. Auf diese V/eise wird zwar gegenüber Drehanoden mit nur aus Graphit bestehenden GrundKörpern eine wesentlich höhere Wärmeleitung der auf der BrennflecKbahn erzeugten Wärme zur Masse des aus Graphit bestehenden Grurtkörperteils erzielt. Die dabei verwendete extrem anisotrope Art von pyrolytischem Graphit erfordert aber einen sehr großen Aufwand in bezug auf ihre Herstellung; außerdem ist sie schwierig handhabbar. Die Drehanode in der in den Figuren 1 und 2 der Zeichnung der DE-OS 24 40 938 angegebenen Form (Orientierung) hat den großen Nachteil, daß die im Fokus des EleKtronenstrahls (d.h. im BrennflecK) entstehende Verlustwärme vorzugsweise in Richtung auf die Drehanodenachse hingeleitet wird, wodurch die gesamte RöhrenKonstruK-tion, insbesondere die Welle und die Lager,, in unzulässiger Weise thermisch belastet werden Kann.
Die Erfindung hat die Aufgabe, eine Röntgenröhren-Drehanode zu schaffen, deren BrennflecKbahn relativ Kalt gehalten wird, ohne daß die besagte thermische Belastung auftritt, und die darüber hinaus auch relativ einfach herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einer Drehanode der eingangs genannten Art die KontaKtfläche zwischen der Schicht aus hochschmelzendem Metall und der Schicht aus pyrolytischem Graphit mit der Ebene der Schichtung des pyrolytischen Graphits einen von 0° abweichenden WinKel einschließt.
Um eine solche Drehanode auf einfache V/eise herzustellen,
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wird nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung die Schicht aus pyrolytischem Graphit vor dem Anbringen der Schicht aus hochschmelzendem Metall derart angeschliffen, daß die so entstehende Kontaxtfläche zwischen den beiden Schichten mit der Ebene der Schichtung des pyrolytischen Graphits einen von 0 abweichenden Winxel einschließt. Durch diesen Anschliff der Schicht aus pyrolytischem Graphit wird die Voraussetzung für eine wirksame Einkopplung der Wärme aus der Brennflecxbahn in die parallel zu den Basisebenen gutleitenden Schichten des pyrolytischen Graphits geschaffen.
Der GrundKörper besteht z.3. aus folgenden Kohlenstofformen oder -arten: Elexxrographit, SchaumKohlenstoff, xaserverstärxtem Kohlenstoff oder glasartiger Kohle.
Um eine besonders gute EinKopplung der Wärme zu erreichen, wird vorzugsweise die gesamte Schicht aus hochschmelzendem Metall auf dem angeschliffenen Teil der Schicht aus pyrolytischem Graphit angebracht. Dies bedeutet, daß Keine Stelle der Metallschicht auf nicht angeschliffenem pyrolytischem Graphit angeordnet ist.
Ferner ist es zvecKmäßig, daß die Breite des angeschliffenen Teiles der Schicht aus pyrolytischem Graphit derart bemessen wird, daß sie der Breite der Schicht aus hochschmelzendem Metall entspricht. Die Schilffflache braucht also nicht breiter als die Metallschicht zu sein. Auf diese V/eise wird die mit dein Anlegen von größeren Schliff flächen verbundene Mehrarbeit vermieden.
Aus der eingangs genannten Bedgingung, daß die Schicht aus hochschneizendem Metall auf der Schicht aus pyrolytischem Graphit angeordnet ist, ergibt sich bereits, daß Keine Stelle der Metallschicht direKt auf dem GrundKörper aus Kohlenstoff angeordnet ist. Dies bedeutet, daß nur die
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Schicht aus pyrolytischem Graphit, nicht aber auch der GrundKörper aus Kohlenstoff angeschliffen ist. Mit anderen Worten: Die Schlifffläche soll sich nicht in den Grund-Körper hinein fortsetzen.
Um einerseits zu erreichen, daß durch den Anschliff der erforderliche Anodenwinkel erzielt wird, und um andererseits zu vermeiden, daß der Grundkörper angeschliffen wird, muß die ursprünglich abgeschiedene Schicht aus pyrolytischem Graphit eine entsprechende Mindestdicke aufweisen (Der Begriff "AnodenwinKel" ist in dem Buch von Van der Plaats "Leitfaden der medizinischen Röntgentechnik" (Eindhoven 1961) S. 18-20 erläutert). Diese Hindestdicke hängt auch von der gewählten Breite der Metallschicht ab, wie sich aus einfachen geometrischen Überlegungen ergibt. Die optimale DicKe der Schicht hängt außerdem noch von dem zu leistenden Wärmetransport und damit von den geometrischen Gegebenheiten der Drehanode ab. Im allgemeinen erfüllen 1 bis 10 mm dicke Schichten alle diese Voraussetzungen.
Um eine hinreichende Ableitung der bei Betrieb der Röhre im BrennflecK entstehenden Verlustwärme zu erzielen, ist zu berücksichtigen, daß es mehrere Arten bzw. Qualitäten von pyrolytischem Graphit gibt, die sich untereinander nicht nur durch ihren Kristallographischen Orientierungsgrad (PerfeKtion), sondern damit auch durch ihre Wärmeleitfähigkeit merklich unterscheiden, wobei im Rahmen der Erfindung insbesondere die Wärmeleitfähigkeit entlang den zuvor erörterten Schichten oder Lamellen des pyrolytischen Graphits von Bedeutung ist.
Der Orientierungsgrad der einzelnen Arten von pyrolytischem Graphit läßt sich durch die Divergenz der jeweiligen kristallographischen c-Achsen von der Aufwachsrichtung des pyrolytischen Graphits ausdrücken. Je kleiner der Raumwinkel zwischen der kristallographischen c-Achse und der Aufwachsrichtung ist, umso höher ist der Orientierungsgrad
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und umso besser ist die Wärmeleitung parallel zur Schichtung. Im einzelnen gilt folgendes:
Normaler grobstruxturierter ("coarse grained") pyrolytischer Graphit hat einen maximalen RaumwinKel von ungefähr 30° und einen V/ärrneleitungsKoeffizienten parallel zur Schichtung von ungefähr 3,4 J/cm · K · s.
Gut orientierter, feinstruKturierter ("fine grained") pyrolytischer Graphit, wie man ihn bei Verwendung von Substraten mit sehr glatter (polierter) Oberfläche enthält, hat einen maximalen RaumwinKel von ungefähr 15 und einen WärmeleitungsKoeffizienten parallel zur Schichtung von ungefähr 4,2 J/cm · K · s.
ReKristallisierter ("high temperature and stress recrystallized") pyrolytischer Graphit (heißgepreßt bei etv/a 35CO K unter einem DrucK zwischen 10 und 1000 bar) hat einen RaumwinKel von 5° oder Kleiner (bis zu 0,2°) und einen v/ärineleitungsKo effizienten parallel zur Schichtung von ungefähr 5,9 J/cm · K · s.
Die Bezeichnungen und Arten besonders der gut orientierten pyrolytischen Graphite sind von A.V/. Moore in "Chemistry and Physics of Carbon" Band 11, S. 69-187 (Herausgeber: P.L. WalKer jr. und P.A. Thrower) ausführlich beschrieben worden.
Im Vergleich zu den üblichen WerKstoffen für Röntgenröhren-Drehanoden, nämlich Molybdän und Wolfram, ergeben sich damit folgende Verhältnisse für die WärmeleitungsKoeffizienten: Der WärmeleitungsKoeffizient von "normalem" pyrolytischem Graphit ist etwa doppelt so groß wie der ¥ärmeleitungsKoeffizient von Molybdän und Wolfram, während der von gut orientiertem pyrolytischem Graphit etwa zweibis dreimal und der von reKristallisiertem pyrolytisdBm Graphit etwa vier- bis fünfmal so groß wie der von Molybdän
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und Wolfram ist.
Unter Berücksichtigung der zvreifachen, dreifachen bzw. vierfachen Wärmeleitfähigkeit von unterschiedlich gut
5 orientiertem pyrolytischem Graphit läßt sich abschätzen, mit welchen Schichtdicken an pyrolytischem Graphit die gleiche Wärmeableitung wie bei entsprechenden Leiterquerschnitten aus Molybdän oder Wolfram erreicht werden kann. Hierzu müssen noch folgende vereinfachende Annahmen getroffen werden:
Die Breite der Brennfleckbahn beträgt etv/a 10 mm. Der Anodenwinkel beträgt etv/a 15°. Der Anschliffwinkel, d.h. der Winkel der Schlifffläche zum Verlauf der lamellaren Schichten, beträgt bei "normalem" pyrolytischem Graphit 30°, bei gut orientiertem pyrolytischem Graphit 20° und bei rekristallisiertem pyrolytischem Graphit 15°.
Diese angenommenen Werte sind so gewählt, daß die folgenden Werte für die Mindestdicke der Schichten aus pyrolytischem Graphit für alle in der Praxis auftretenden Fälle bevorzugt v/erden können: Bei normalem pyrolytischem Graphit etwa 5 mm, bei gut orientiertem pyrolytischem Graphit etwa 3,5 mm und bei rekristallisiertem pyrolytischem Graphit etwa 2,6 mm.
Die Schicht aus rekristallisiertem pyrolytischem Graphit wird vorzugsweise hergestellt, indem die Drehanode nach der Beschichtung mit pyrolytischem Graphit einer thermischen Nachbehandlung bei 2500 bis 350O0C unterzogen wird. Die thermische Nachbehandlung wird vorzugsweise im Vakuum durchgeführt, sie kann aber auch in einem Inertgas, z.B. Argon durchgeführt werden. Bei der thermischen Nachbehandlung in einem Inertgas wird vorzugsweise ein Druck zwischen 10 und 500 bar angewendet.
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Nach einer anderen weiteren Ausgestaltung der Erfindung v/eist der Grundxörper Hüten oder Erhebungen auf, in die bzw. auf denen durch nachträgliches 'iegschleif en von Teilen der Schicht aus. pyrolytischein Graphit 'värmeleitungsbarrieren eingebaut sind oder in bzw. auf denen zusätzlich abstrahlende Flächen vorhanden sind. Durch Schräganschliff Kann die Größe dieser bevorzugt abstrahlenden Flächen in gewissen Grenzen variiert werden. Die bevorzugte Abstrahlung der durch Anschnitt von Kristenographischen Basis-ίο flächen (002) erzeugten Flächen hat zwei Ursachen:
a) Die Wärme wird aufgrund überwiegender Leitung längs der xristallographischen 3asisflächen vom Ort der Erzeugung, der BrennflecKbahn, vorzugsweise zu diesen angeschliffenen Flächen hingeleitet.
b) Der EmissionKoeffizient dieser angeschliffenen Flächen ist - wie aus einem photcmetrisehen Vergleich unmittelbar hervorgeht - größer als der Emissions-
ii Koeffizient einer sozusagen natürlich gewachsenen Oberfläche des pyrolytisehen Graphits.
Das Erzeugen von V,rärrneleitungsbarrieren und bevorzugt abstrahlenden Flächen schützt wesentliche Teile der Röntgenröhre, wie die Antriebswelle und über diese die Lager, zusätzlich vor thermischer Überlastung.
Um zu erreichen, daß die KontaKtflache zwischen der Schicht aus pyrolyirschem Graphit und der Schicht aus hochschmelzendem Metall mit der Ebene der Schichtung des pyrolytischen Graphits einen möglichst großen 'Jim-cel einschließt, v/eist der Grundxörr>er nach einer v/eiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung eine ander Art von Erhebung als zuvor beschrieben auf, nämlich eine ringförmige Erhebung, von deren Oberfläche die Schicht aus pyrolytischem Graphit stollenweise derart v/eggeschliffen worden ist, daß die
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Schichtung des pyrolytischen Graphits freiliegt, wobei die Schicht aus schwerschmelzendem Metall auf der Schliffflache angeordnet ist. Auf diese 'vei.se werden T.7in!;el zwischen XontaKtfläche und Schichtung von bis zu 90° erreicht.
Bei dieser Ausführungsforrn ist es zT.vreciimä3ig, daß die Erhebung möglichst dünnwandig isr. Dazu Kann man sie aus einem anderen Material als dem übrigen GrundKörper, nämlich z.B. aus schichtförmigen, dünnen anisotropen Graphitfolien oder auch aus Folien aus glasartiger Kohle, herstellen.
Die erfindungsgemäße Drehanode hat folgende Vorteile:
Unter optimaler Ausnutzung der anisotropen V/ärraeleitungscharaKteristiK des pyrolytischen Graphits Kann die Temperatur der BrennflecKbahn relativ gehalten v/erden und eine günstige Verteilung der Verlustwärme im GrundKörper erreicht werden, wobei die
2C V?rlustv,rärme vorzugsweise durch Strahlung an die Umgebung abgegeben wird.
Die KontaKtfläche zwischen BrennflecKbahn und Grund-Körper Kann sehr einfach und präzise durch Anschliff der Kristallographischen Basisflächen (002) des Graphits hergestellt werden.
Die direKte Beschichtung des GrundKörpers mit pyrolytischen Graphit macht eine - im allgemeinen schwierige - wärmeleitende Verbindung, z.3. Lötung dieser beiden Komponenten überflüssig.
Die leichte Bearbeitbarkeit des GrundKörpermaterials ermöglicht eine Vielfalt von Formen und Profilen, wodurch sich hinsichtlich V/ärmeKapazität und Wärmeleitung eine optimale Anpassung an ein vorgegebenes
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Röhrsnsvstera erreichen läßt.
Durch Anschleifen der Schicht Können 'iärnebarrieren und bevorzugt abstrahlende Flächen angebracht werden. Dadurch läßt sich die Wämebilanz in gevfissen Grenzen steuern. Außerdem Können dadurch empfindlichere Teile der Röntgenröhre =.uf gezielte V/eise- vor thermischer Überlastung geschützt werden.
-1O
Buren Schleifbearbeitung (mechanische Bearbeitung) Können exakte Abmessungen realisiert werden.
Die umhüllende Schicht aus pyrolytischem Graphit verbessert die mechanischen Eigenschaften (Festigkeit) der Drehanode erheblich. Dadurch v/erden größere Abmessungen möglich (z.3. ·> 150 ram Durchmesser).
Di-? Yakuumtauglichkeit der Drehanode wird erhöht, da Gasausbrüche wegen der Impernieabilität des pyrolytipchsn Graphits auch bei hohen Temperaturen praktisch nicht vorkommen.
Bei Aufbringen der Brennfleckbahn durch reaktive Abscheidung aus der Gasphase (CVD) oder Spritzverfahren wird jede Löttechnik vermieden (Lötungen sind wegen der hohen Beanspruchungen, besonders auch wegen der Notwendigkeit eines einwandfreien Wärmeüberganges von der BrennflecKbahn auf den Grundkörper immer problematisch).
Die Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 ein Guerschnittsprofil einer Drehanode, Fig. 2 einen Teil eines ebensolchen Querschnittsprofils, jedoch mit einer Nut, und ■
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Fig. 3 und U einen Teil eines ebennolchen Ouersciinitt.sOrof.il3, ,jedoch mit Erhöhungen.
Dia Herstellung einer erfindun^G^op.äßon Drehanode wird anhand von Fig. 1 näher erläutert. Der rechte Teil dieser Figur zeigt eir_3n noch nicht beschichteten Grundxörper 1 . Zunächst wird oin solcher mit einer Bohrung 2 für die Antriebswelle versehener Grund Körn er aus Elextrogranhit hergestellt. Wichtig ist dabei vor allem, daß die zuvor erwähnten T.'(rinKelbeziehungen realisiert v/erden Können. Deshalb ist der I'eigungsvinxel α der Fläche 3 des Grund-Körpers, die bei der fertigen Drehanode unterhalb einer Schicht 4 aus hochschmelzendem Metall, d.h. unterhalb der Brenn'-lecKbahn, liegen v.'ird, zurr« Zentralstrahl 5 um einige Grad größer als der Anodemrinicel f . Die Begriffe "Anodenv/inKel" und Zentralstrahl" sind in dem Buch von Van der Plaats "Leitfaden der medizinischen Röntgentechnik" (Eindhoven 196I) S. 13-20 erläutert.
Auf den so vorbereiteten GrundKörper wird eine Schicht 6 aus pyrolytischem Graphit nach an sich beKannten Verfahren durch Abscheiden aus einer Gasphase aufgebracht. Diese Schicht oberhalb der Fläche 3 wird auf folgende V/eise angeschliffen:
Die Anodenscheibe wird in eine Rundschleifmaschine eingespannt, wie sie bei der Metallbearbeitung üblich ist. Die Materialabtragung wird - unter Einhaltung des oben angegebenen Anodenwini-cels f - mittels einer SiliziumKarbid-, Schleifscheibe vorgenommen, z.3. vom Typ "Feldmühle" SC 70/2 H 1.5 Ke 33, einer Keramütgebunderien porösen Schleif· scheibe mit einem SiC-Korn von etwa 250 bis 300 um Korndurchmesser.
In gewissen Fällen ist es auch möglich, die Materialabtregung zur Erzeugung der Anschlifffläche mittels Abdrehen
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auf ei:i3r jr3noan.< vorzunenmen. -v*. v.?rmi -a.zu normale DrehccA'hle mit Hartmatallta^tdctung, :.n einzeln an Fällen mit Diamant- oder Schriaidteraml-Cbastuc::·.;:: _: (Al.:Ov) verv/endet. Im allgemeinen er:'o!!gt .jedoch die Mvterialabtra-
'■3 dem Beschichten mit pyrclytischen Graphit und vor der Aufbringung der Metallschicht in vielen Fällen nachbearbeitet. Dies geschieht am besten durch Schleifbearbeitung.
!lach Fertigstellung des mit nvrclvtischem Granhit beschichteten und nachbearbeiteten GrundKörpers wird die Schicht 4 r.u.^ hach3chmelzenden Metall angebracht. Dazu Können in b^Kannter "7e.Lse drei Verfahren angewendet werden:
.!..bring.;n beianielsweise eine3 Ringes auf die ange-■' ::..-^:.\^\!:t:\i Flaane unterhalb 4 durch Löten mit einem hoch- :-ϊ c hme \:: .vnd en, im Ausdeiinungaico effizienten angepaßten Lötmet all .
b) Abscheiden de:; Metalls aus einer Gasphase nach dem ''-'' C\Aj--7erfahran (z.B. "volfram aus dem System ';,■?,- + 5 Ho —>:; + 6 IiF).
c) nathodennera"raubung, Flamm- oder Plasmaspritzen.
jfJ Ir. Flg. ? wird gezeigt, da:" durch Anbringen einer Mut 7 ";:-j C .".■■.: "I:;."1 rt-er " durcii nachträgliches V-gachleifen von A A.A "?n dar ochl-^ht ό /ärmeleitungsbarrieren β und zusätz-Ji'::.i ;ϊ';::·":Γ"ϊ]1.::ν;·3 Flächen O und 10 erzeugt werden können.
;- Aach -l'-yn Fig. 3 und 4 v/eist der GrundKörner* 1 Erhebungen ii und Ml ->uf, auf denon abstrahlende Flächen 13 und 14 vor-
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handen sind. Ferner weist der Grund:iörr>sr 1 eins ringförmige Erhebung 15 bzw. 15' auf. Gemäß Fi";. 3 ist die Schicht 6 aus pyrolytischem Graphit auf der ^rhsbung bereits entlang der stricirounxtiarten Linie A-A1 , durch die die Schilf fflache angedeutet ist, abgeschliffen; die Schilfffläche ist bereits mit einer Schicht 4 aus hochschmelzendem Metall bedeckt. ?i,~. 4 zsi;;t eine schichtförmige Erhebung 15' vor dem Schleifen entlang der Linie A-A'.
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L e e rs e i t e

Claims (15)

  1. PHILIPS PATEMTVERWALTUNG GMBH PHD 79-075
    PATENTANSPRÜCHE:
    /1, Röntgenröhren-Drehanode mit einem
    'GrundKörper aus Kohlenstoff, einer auf der Oberfläche des GrundKörpers abgeschiedenen Schicht aus pyrolytischem Graphit und einer auf der Schicht aus pyrolytischem Graphit angeordneten weiteren Schicht aus einem hochschmelzenden Metall, an deren Oberfläche bei Betrieb der Röhre die BrennflecKbahn verläuft,
    dadurch geKennzeichnet, daß die KontaKtflache zwischen der Schicht aus hochschmelzendem Metall (4) und der Schicht aus pyrolytischem Graphit (6) mit der Ebene der Schichtung des pyrolytischen Graphits einen von 0° abweichenden WinKel einschließt.
  2. 2. Röntgenröhren-Drehanode nach Anspruch 1,
    dadurch geKennzeichnet, daß der GrundKörper (1) Nuten (7) oder Erhebungen (11, 12) aufweist, von deren Oberflächen die Schicht aus pyrolytischem Graphit (6) stellenweise derart weggeschliffen worden ist, daß die Schichtung des pyrolytischen Graphits freiliegt.
  3. 3· Röntgendrehanode nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch geKennzeichnet, daß der GrundKörper (1) eine ringförmige Erhebung (15) aufweist, von deren Oberfläche die Schicht aus pyrolytischem Graphit (6) stellenweise derart weggeschliffen worden ist, daß die Schichtung des pyrolytischen Graphits freiliegt, und daß die Schicht aus schwerschmelzendem Metall (4) auf der Schlifffläche angeordnet ist.
    030084/0499
    2 PHD 79-075
  4. 4. Röntgendrehanode nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Erhebung (151) aus schichtförmigem, zu Folien verpreßtem Graphit besteht.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung der Röntgenröhren-Drehanode nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem eine Schicht aus pyrolytischem Graphit auf der Oberfläche eines GrundKörpers aus Kohlenstoff abgeschieden wird und auf der Schicht aus pyrolytischem Graphit eine weitere Schicht aus einem hochschmelzendem Metall angebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht aus pyrolytischem Graphit vor dem Anbringen der Schicht aus hochschmelzendem Metall derart angeschliffen wird, daß die so entstehende KontaKtfläche zwischen den beiden Schichten mit der Ebene der Schichtung des pyrolytischen Graphits einen von 0° abweichenden WinKel einschließt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Schicht aus hochschmelzendem Metall auf dem angeschliffenen Teil der Schicht aus pyrolytischem Graphit angebracht wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch geKennzeichnet, daß die Breite des angeschliffenen Teils der Schicht aus pyrolytischem Graphit derart bemessen wird, daß sie der Breite der Schicht aus hochschmelzendem Metall entspricht.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 5 bis 7,
    dadurch geKennzeichnet, daß eine 1 bis 10 mm dicKe Schicht aus pyrolytischem Graphit abgeschieden wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch geKennzeichnet, daß eine mindestens 5 mm dicKe Schicht aus normalem grobstruKturiertem pyrolytischem Graphit abgeschieden wird.
    030064/0499
    3 PHD 79-075
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine mindestens 3,5 mm dicKe Schicht aus gut orientiertem, feinstrukturiertem pyrolytischem Graphit abgeschieden wird.
  11. 11. "Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine mindestens 2,6 mm dicKe Schicht aus reKristallisiertem pyrolytischem Graphit auf dem Grundkörper angebracht wird.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Drehanode nach der Beschichtung mit pyrolytischem Graphit einer thermischen Nachbehandlung bei 2500 bis 350O0C unterzogen wird.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß die thermische Nachbehandlung im Vakuum durchgeführt wird.
  14. 14. Verfahren nach Anspruch 12,
    dadurch gekennzeichnet, daß die thermische Nachbehandlung in einem Inertgas durchgeführt wird.
  15. 15. Verfahren nach Anspruch 14,
    dadurch gekennzeichnet, daß die thermische Nachbehandlung bei einem Inertgasdruck zwischen 10 und 500 bar durchgeführt wird.
    030064/0499
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