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DE2928748A1 - Verfahren zum befestigen einer saite an dem rahmen eines tennisschlaegers und tennisschlaeger mit mindestens einer nach diesem verfahren befestigten saite - Google Patents

Verfahren zum befestigen einer saite an dem rahmen eines tennisschlaegers und tennisschlaeger mit mindestens einer nach diesem verfahren befestigten saite

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Publication number
DE2928748A1
DE2928748A1 DE19792928748 DE2928748A DE2928748A1 DE 2928748 A1 DE2928748 A1 DE 2928748A1 DE 19792928748 DE19792928748 DE 19792928748 DE 2928748 A DE2928748 A DE 2928748A DE 2928748 A1 DE2928748 A1 DE 2928748A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
string
frame
sleeve
tennis racket
auxiliary
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19792928748
Other languages
English (en)
Inventor
Edgar Strelow
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B51/00Stringing tennis, badminton or like rackets; Strings therefor; Maintenance of racket strings
    • A63B51/02Strings; String substitutes; Products applied on strings, e.g. for protection against humidity or wear
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B49/00Stringed rackets, e.g. for tennis
    • A63B49/02Frames
    • A63B49/025Means on frames for clamping string ends

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Befestigen einer
  • Saite an dem Rahmen eines Tennisschlägers und einen Tennisschläger mit mindestens einer nach diesem Verfahren befestigten Saite.
  • Bei Reparaturarbeiten an Tennisschlägern wird beim Erneuern gerissener Saiten es oftmals als nachteilig empfunden, daß die neu eingezogene Saite außerhalb des Rahmens mit den anderen Saiten durch Verknoten verbunden werden muß, was häufig schwierig ist, da die Durchbohrungen in dem Tennisschlägerrahmen für das Hindurchführen der Saiten in zahlreichen Fällen bzw.
  • nur ganz bestimmte Durchbohrungen so bemessen sind, daß nur eine Saite durch die Durchbohrung hindurchgeführt werden kann.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren zu schaffen, welches das Einziehen und Spannen sowie Befestigen von neuen Saiten bei Tennisschlägern wirtschaftlicher unter Materialeinsparung bei gleichzeitiger Arbeitszeitverkürzung ermöglicht.
  • Das Verfahren zur Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß man im Befestigungsbereich der Saite an dem Tennisschlägerrahmen in die Rahmendurchbohrung ein hülsenförmiges Element aus deformierbaren, metallischen Werkstoffen mit einem Innengewinde, einem einendig angeformten kranzförmigen Anschlag, und einer gegenüber der Breite des Rahmens größeren Länge einführt, die zu befestigende Saite mit ihrem Endabschnitt durch das hülsenförmige Element hindurchführt, hierauf die Saite spannt und während des Spannvorganges das hülsenartige Element zur Befestigung der Saite durch Druckeinwirkung zusammenpreßt und das über den Rahmen hinausragende Saitenende hinter dem Rahmen abtrennt.
  • Nach diesem Verfahren wird unter Verwendung eines hülsenförmigen Elementes das Befestigen einzelner und austauschbarer Saiten bei Tennisschlägern wesentlich vereinfacht. Sowohl der Anfang als auch das Ende einer neu einzuziehenden Saite kann mit Hilfe des hülsenförmigen Elementes an dem Tennisschlägerrahmen mühelos befestigt werden. Der besondere Vorteil liegt in der Verwendung des hülsenförmigen Elementes, welches in der Rahmendurchbohrung angeordnet ist, durch die die neu einzuspannende Saite hindurchzuführen ist. Die neu eingesetzte Saite wird einendig an dem Tennisschlägerrahmen befestigt, dann anschließend durch das hülsenförmige Element hindurchgefUhrt und mittels an sich bekannter Einrichtungen gespannt. Ist die erforderliche Spannung der Saite vorhanden, so wird das hülsenförmige Element mittels eines Werkzeuges, wie Zange od.dgl. zusammengepreßt, so daß aufgrund der deformierten Hülse die Saite in dieser Hülse unverrückbar und lagegesichert gehalten ist, was noch durch das an der Innenwandfläche der Hülse vorgesehene Innengewinde unterstützt wird. Der für den Spannvorgang auf die Saite ausgeübte Zug wird nachgelassen und dasjenige Saitenende, das aus dem Tennisschlägerrahmen herausragt, wird dann hinter dem Rahmen abgetrennt. überraschenderweise hat es sich gezeigt, daß bei der Verwendung derartiger hülsenförmiger Elemente die einmal eingespannten Saiten ihre Spannung in keiner Weise verlieren.
  • Ein weiteres erfindungsgemäßes Verfahren zum Befestigen einer Saite an dem Rahmen eines Tennisschlägers sieht die Verwendung einer Hilfssaite vor und besteht darin, daß man im Befestigungsbereich der Saite an den Tennisschlägerrahmen in die Rahmendurchbohrung ein erstes hülsenförmiges Element aus deformierbaren, metallischen Werkstoffen mit einem Innengewinde, einem einendig angeformten kranzförmigen Anschlag und einer gegenüber der Breite des Rahmens größeren Länge einführt, die zu befestigende Saite mit ihrem Endabschnitt durch das erste hülsenförmige Element hindurchführt, das außerhalb des Rahmens liegende Ende der zu befestigenden Saite in das eine Ende eines zweiten hülsenförmigen Elementes aus deformierbaren, metallischen Werkstoffen mit einem Innengewinde bis etwa zu seiner Mitte einführt, hierauf das zweite hülsenförmige Element im Saitenbereich durch Druckeinwirkung zusammenpreßt, dann in das andere Ende des zweiten hülsenförmigen Elementes eine Hilfssaite einführt, das zweite hülsenförmige Element im Bereich der Hilfssaite durch Druckeinwirkung zusammenpreßt, hierauf die Saite und die Hilfssaite spannt und während des Spannvorganges das erste hülsenförmige Element im Saitenbereich durch Druckeinwirkung zusammenpreßt und das über den Rahmen hinausragende Saitenende mit dem zweiten hülsenförmigen Element und der Hilfssaite hinter dem Rahmen abtrennt.
  • Mit diesen Verfahren ist es möglich, auch kurze Saitenabschnitte verwenden zu können. Als nachteilig wird nämlich empfunden, daß Saiten, die nur mit einem sehr kurzen Abschnitt aus dem Rahmen herausragen, nicht mehr gespannt werden können, da ein gewisser Saitenvorrat vorhanden sein muß, um die Saite in der Spannvorrichtung befestigen zu können.
  • Des weiteren wird die Aufgabe durch einen Tennis schläger gelöst, der erfindungsgemäß in der Weise ausgebildet ist, daß in der Durchbohrung für die Saite in dem Tennisschlägerrahmen eine Hülse aus deformierbaren,metallischen Werkstoffen angeordnet ist, die mit einem sich an der Außenseite des Rahmens abstützenden Anschlagkragen und mit einem sich über die gesamte Länge der Hülse erstreckenden Innengewinde versehen ist und die einen dem Durchmesser der Saite entsprechenden Durchmesser sowie eine gegenüber der Breite des Rahmens größere Länge aufweist und die im Bereich der eingeführten Saite durch Druckeinwirkung zusammengepreßt ausgebildet ist.
  • Ist die Durchbohrung für die Saite in dem Rahmen konisch sich nach außen erweiternd ausgebildet, so weist die Hülse eine der Form der Durchbohrung entsprechende Form auf.
  • Die Erfindung sieht ferner die Verwendung einer in einer Durchbohrung des Rahmens eines Tennisschlägers angeordneten und das Ende der zu spannenden Saite aufnehmenden und durch Werkstoffdeformation unter Preßsitz nach erfolgter Saitenspannung haltenden Hülse mit einem Innengewinde und aus deformierbaren, metallischen Werkstoffen zwecks Befestigung des Anfanges oder des Endes einer Saite an einem Tennisschlägerrahmen vor.
  • Um auch kurze Saiten in einem Tennisschlägerrahmen spannen zu können, sieht die Erfindung eine das eine Ende einer zu spannenden Saite in einem Tennisschlägerrahmen aufnehmende und durch Werkstoffdeformation unter Preßsitz haltende Hülse mit einem Innengewinde und aus deformierbaren, metallischen Werkstoffen und mit einem an dem anderen Ende der Hülse durch Werkstoffdeformation unter Preßsitz gehaltenen Hilfssaite zwecks Spannung der für das Spannen eine nicht ausreichende Länge aufweisenden Saite vor.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Tennisschläger mit in dem Tennisschlägerrahmen eingespannten Längs- und Quersaiten in einer Ansicht von oben, Fig. 2 einen vergrößerten Abschnitt des Tennisschlägerrahmens mit in der Durchbohrung für die Saite angeordneter Hülse, teils in Ansicht, teils in einem senkrechten Schnitt, Fig. 3 die Hülse für das Befestigen der Saite in dem Tennisschlägerrahmen in einem Längsschnitt, Fig. 4 eine weitere Ausführungsform der Hülse in einem Längsschnitt, Fig. 5 eine Hülse zum Befestigen einer Hilfssaite an einer Saite, teils in Ansicht, teils in einem senkrechten Schnitt, Fig. 6 einen vergrößerten Abschnitt des Tennis -schlägerrahmens mit in der Saitendurchbohrung in dem Rahmen angeordneten Hülse und mit am freien Ende der durch die Hülse hindurchgeführten Saite angeordneten weiteren Verbindungshülse, die mit einer Hilfssaite verbunden ist, teils in Ansicht, teils in einem senkrechten Schnitt und Fig. 7 einen Tennisschläger mit eingezogenen Längssaiten und einer Querhilfsverbindung in einer Ansicht von oben.
  • In Fig. 1 ist ein in an sich bekannter Weise ausgebildeter Tennisschläger 10 dargestellt, der aus einem Rahmen 11 mit einer Bespannung aus Längssaiten 20 und Quersaiten 21 besteht und der einen Handgriff 12 aufweist. Die Bespannung des Tennisschlägerrahmens 1I erfolgt in an sich bekannter Weise, wozu in dem Rahmen 11 zum Hindurchführen der Längssaiten 20 und der Quersaiten 21 Durchbohrungen 15 vorgesehen sind (Fig. 2).
  • Soll nun bei Reparaturarbeiten eine zerrissene Saite durch eine neue Saite ausgewechselt werden, so ist es erforderlich, daß diese neue Saite beidendig an dem Rahmen 11 unter einer gewissen Vorspannung befestigt werden muß. Die nachstehend beschriebene Befestigung einer derartigen Saite 20 - in gleicher Weise können auch die Quersaiten 21 befestigt werden - bezieht sich sowohl auf die Befestigung der Saite 20 an ihrem Anfang als auch auf die Befestigung der Saite 20 im Bereich ihres anderen Endes. Nachstehend wird die Befestigung der Saite an ihrem freien Ende beschrieben, nachdem die Saite mit ihrem Anfang bereits an dem Rahmen 11 befestigt ist.
  • Wie Fig. 2 zeigt, ist in der in dem Rahmen 11 vorgesehenen Durchbohrung 15 eine Hülse 30 angeordnet, die gegenüber der Breite des Rahmens 11 eine größere Länge aufweist, so daß die Hülse mit ihrem Abschnitt 30a in den vom Rahmen 11 umschlossenen Innenraum zu liegen kommt. Außenseitig ist die Hülse 30 mit einem angeformten Anschlagkragen 32 versehen, mit dem sich die in die Durchbohrung 15 eingeschobene Hülse 30 an der Außenseite des Rahmens 11 abstützt.
  • Die Hülse 30, die aus deformierbaren, metallischen Werkstoffen besteht, ist mit einem bei 33 angedeuteten Innengewinde versehen. Der Durchmesser der Hülse 30 entspricht etwa dem Durchmesser der Saite 20, jedoch ist der Durchmesser der Hülse 30 mit dem Innengewinde 33 derart gewählt, daß ein einwandfreies Hindurchführen der Saite 20 möglich ist.
  • Nachdem die Hülse 30 in die Durchbohrung 15 des Rahmens 11 des Tennisschlägers 10 eingesetzt ist, wird die mit ihrem anderen Ende bereits an dem Rahmen 11 befestigte Saite 20 durch die Hülse 30 hindurchgeführt, so daß die Saite 20 mit ihrem Endabschnitt 20a in der Hülse 30 zu liegen kommt und darüber hinaus auch noch mit einem Abschnitt 20b über den Rahmen 11 hinausreicht. Dieser Saitenabschnitt 20b wird benötigt, um das freie Ende der Saite 20 in eine in der Zeichnung nicht dargestellte und in an sich bekannter Weise ausgebildete Spannvorrichtung einzuführen und in dieser zu befestigen, damit die Saite 20 gespannt werden kann.
  • Das Material der HUlse 30 ist derart gewählt, daß nach einer Deformation der Hülse 30 die Hülse nicht wieder in ihre ursprüngliche Form selbsttätig überführbar ist (Fig. 3). Sind die Durchbohrungen 15 in dem Rahmen 11 konisch sich nach außen erweiternd ausgebildet, so weisen die dann verwendeten Hülsen 30 eine der Form der Durchbohrungen 15 entsprechende konische Porm auf, so daß der Anschlagkragen 32 tandem liülsenkörper 31 entfallen kann (Fig. 4).
  • Die mit ihrem Endabschnitt 20a durch die Hülse 30 in der Durchbohrung 15 des Rahmens 11 hindurchgeführte Saite 20 wird nunmehr gespannt. Ist die erforderliche Spannung erreicht, so wird durch Zusammenpressen des Hülsenkörperabschnittes 30a mittels eines Werkzeuges, wie Zange od.dgl., die Hülse 30 derart verformt, daß das Innengewinde 33 in die Oberfläche der Saite 20 eingreift und somit der Saitenendabschnitt 20a mittels der deformierten Hülse 30 in dem Rahmen 11 gehalten ist, ohne daß dabei die Spannung der Saite 20 sich verringert. Im Anschluß an die Deformation der Hülse 30 wird die auf die Saite 20 wirkende Zugspannung aufgehoben und der aus dem Rahmen 11 herausragende Saitenendabschnitt hinter dem Rahmen abgetrennt, so daß die somit neu eingezogene Saite in dem Rahmen 11 im gespannten Zustand befestigt ist. In gleicher Weise,wie das vorangehend beschriebene Ende der Saite 20 an dem Rahmen 11 befestigt wird, erfolgt auch die Befestigung des Anfangs der Saite 20 an dem Rahmen 11.
  • Aufgrund dieser Befestigung wird ein Verknoten des freien Endes der Saite 20 an den anderen eingespannten Saiten außerhalb des Rahmens 11 vermieden. Die der Saite 20 auferlegte Spannung wird beibehalten und wird durch einen sonst üblicherweise durchzuführenden Knotenvorgang in keiner Wei-se geschmälert.
  • Bei Reparaturarbeiten an der Bespannung eines Tennisschlägers ergeben sich immer dann Schwierigkeiten, wenn Saiten in den Rahmen eingespannt werden müssen, deren Länge so gering ist, daß die Saiten nicht in die Spannvorrichtung eingelegt werden können. In diesen Fällen wird dann so verfahren, daß völlig neue Saiten verwendet werden, die eine entsprechende Länge aufweisen, um ein Spannen der Saiten durchführen zu können. Diese Arbeitsweise hat jedoch einen relativ hohen Materialverbrauch zur Folge, da vorhandene,kürzer bemessene Saiten nicht mehr verwendet werden.
  • Auch in denjenigen Fällen, in denen relativ kurze Saiten in dem Rahmen 11 neu eingespannt werden müssen, ist es möglich, derartige Saiten unter Verwendung von Hilfssaiten, die auch aus anderem Material als die jeweils verwendeten Saiten bestehen können, in einem Rahmen 11 zu verspannen.
  • Wie Fig. 6 zeigt, ist die relativ kurz bemessene Saite 20 durch die in der Durchbohrung 15 in dem Rahmen 11 des Tennisschlägers 10 angeordnete Hülse 30 hindurchgeführt. Das kurze, mit 20b bezeichnete Saitenende ist in eine Hülse 130 etwa bis zur Hülsenmitte eingeführt, deren Hülsenkörper 130 ebenfalls aus deformierbaren, metallischen Werkstoffen entsprechend der Hülse 30 besteht. Auch die HUlse 130 ist über ihre gesamte Länge mit einem Innengewinde versehen.
  • In das freie Ende des Hülsenkörpers 131 der Hülse 130 ist das Ende einer mit 120 bezeichneten Hilfssaite eingeführt, die so lang bemessen ist, daß ein Befestigen der Saite 20 über die Hilfssaite 120in der Spannvorrichtung möglich ist. Die Befestigung der jeweils im Innenraum des Hülsenkörpers 131 liegenden Enden der Saite 20 und der Hilfssaite 120 erfolgt ebenfalls durch Zusammenpressen der Hülsenkörperabschnitte 130a und 130b, und zwar durch Druckanwendung in Richtung der Pfeile X, so daß sowohl die Saite 20 als auch die Hilfssaite 120 über die Hülse 130 miteinander verbunden sind. Die Lagesicherung der Enden der Saite 20 und der Hilfssaite 120 in der Hülse 130 erfolgt durch die Materialverformung und vermittels des Innengewindes 133, das in die Oberfläche der beiden Saiten 20 und 120 eingreift und somit beide Saiten unverrückbar in dem Hülsenkörper 131 festhält (Fig. 6).
  • Eine wie vorangehend beschrieben verlängerte Saite -20 wird nunmehr gespannt..Hat die Saite 20 die erforderliche Spannung erreicht, so wird der Hülsenkörper 31 der Hülse 30 ebenfalls mittels geeigneter Werkzeuge zusammengepreßt, d.h. auf den Hülsenkörper 31 wird ein Druck in Richtung der Pfeile X1 ausgeübt, so daß der in der Hülse 30 Die gende Abschnitt der Saite 20 festgeklemmt und mittels des Innengewindes 33 der Hülse 30 lagegesichert ist. Im Anschluß hieran wird dann die auf die Saite 20 und die Hilfssaite 120 einwirkende Zugspannung aufgehoben und das aus dem Rahmen 11 herausragende Ende der Saite 20 hinter dem Rahmen 11 abgetrennt.
  • Derart zur Verlängerung von Saiten verwendete Verbindungshülsen 130 (Fig. 5) können auch während des Bespannungsvorganges eines Rahmens 11 wie nachstehend näher beschrieben verwendet werden: Beim Einzihen der Längssaiten 20 in einen Rahmen 11 eines Tennisschlägers erfolgt bei einem gleichzeitigen Spannen der Saiten eine Deformation des eine ovale Form aufweisenden Tennisschlägers dahingehend, daß der Tennisschlägerrahmen im Bereich seines oberen und seines unteren Abschnittes aufeinander zu bewegt wird, mit der Folge, daß der gesamte Rahmen 11 deformiert wird. Diese Deformation des Rahmens 11 wird dann durch das Einziehen und Spannen der Quersaiten 21 wieder ausgeglichen, jedoch kann diese Deformation des Rahmens beim Einziehen und Spannen der Längssaiten 20 von vornherein dadurch vermieden werden, daß eine Hilfsquersaite 25 eingezogen wird, deren freien Enden über die Hülse 130 miteinander verbunden sind, so daß diese Hilfsquersaite 25 mit zwei parallellaufenden Abschnitten in dem Rahmen 11 eingespannt ist. Mittels dieser Hilfsquersaite 25 wird eine Verformung des Rahmens 11 beim Einziehen und Spannen der Längssaiten 20 vermieden L e e r s e i t e

Claims (6)

  1. Titel: "Verfahren zum Befestigen einer Saite an dem Rahmen eines Tennlsschlägers und Tennis schläger mit mindestens einer nach diesem Verfahren befestigten Saite.
    Patentansprüche: erfahren zur Befestigung einer Saite an dem Rahmen eines Tennisschlägers, insbesondere bei Reparaturarbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß man im Befestigungsbereich der Saite an den Tennisschlägerrahmen in die Rahmendurchbohrung ein hülsenförmiges Element aus deformierbaren, metallischen Werkstoffen mit einem Innengewinde, einem einendig angeformten kranzförmigen Anschlag und einer gegenüber der Breite des Rahmens größeren Länge einführt, die zu befestigende Saite mit ihrem Endabschnitt durch das hülsenförmige Element hindurchführt, hierauf die Saite spannt und während des Spannvorganges das hülsenartige Element zur Befestigung der Saite durch Druckeinwirkung zusammenpreßt und das über den Rahmen hinausragende Saitenende hinter dem Rahmen abtrennt.
  2. 2. Verfahren zum Befestigen einer Saite an dem Rahmen eines Tennisschlägers, insbesondere bei Reparaturarbeiten, unter Verwendung einer Hilfssaite, dadurch gekennzeichnet, daß im Befestigungsbereich der Saite an dem Tennisschlägerrahmen in die Rahmendurchbohrung ein erstes hülsenförmiges Element aus deformierbaren, metallischen Werkstoffen mit einem Innengewinde, einem einendig angeformten kranzförmigen Anschlag und einer gegenüber der Breite des Rahmens größeren Länge einführt, die zu befestigende Saite mit ihrem Endabschnitt durch das erste hülsenförmige Element hindurchführt, das außerhalb des Rahmens liegende Ende der zu befestigenden Saite in das eine Ende eines zweiten hülsenförmigen Elementes aus deformierbaren, metallischen Werkstoffen mit einem Innengewinde bis etwa zu seiner Mitte einführt, hierauf das zweite hülsenförmige Element im Saitenbereich durch Druckeinwirkung zusammenpreßt, dann in das andere Ende des zweiten hülsenförmigen Elementes eine Hilfssaite einführt, das zweite hülsenförmige Element im Bereich der Hilfssaite durch Druckeinwirkung zusammenpreßt, hierauf die Saite und die Hilfssaite spannt und während des Spannvorganges das erste hülsenförmige Element im Saitenbereich durch Druckeinwirkung zusammenpreßt und das über den Rahmen hinausragende Saitenende mit der zweiten Hülse und der Hilfssaite hinter dem Rahmen abtrennt.
  3. 3. Tennisschläger mit mindestens einer nach dem Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2 befestigten Saite, dadurch gekennzeichnet, daß in der Durchbohrung (15) für die Saite (20,21) in dem Tennisschlägerrahmen (11) eine Hülse (30) aus deformierbaren, metallischen Werkstoffen angeordnet ist, die mit einem sich an der Außenseite des Rahmens (11) abstützenden Anschlagkragen (32) und mit einem sich über die gesamte Länge der Hülse (30) erstreckenden Innengewinde (33) versehen ist und die einen dem Durchmesser der Saite (20,21) entsprechenden Durchmesser sowie eine gegenüber der Breite des Rahmens (11) größere Länge aufweist und die im Bereich der eingeführten Saite (20,21) durch Druckeinwirkung zusammengepreßt ausgebildet ist.
  4. 4. Tennisschläger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbohrung (15) für die Saite (20,21) in dem Rahmen (11) konisch sich nach außen erweiternd ausgebildet ist und daß die Hülse (30) eine der Form der Durchbohrung (15) entsprechende Form aufweist.
  5. 5. Verwendung einer in einer Durchbohrung (15) des Rahmens (11) eines Tennisschlägers (10) angeordneten und das Ende der zu spannenden Saite (20,21) aufnehmenden und durch Werkstoffdeformation unter Preßsitz nach erfolgter Saitenspannung haltenden Hülse (30) mit einem Innengewinde (33) und aus deformierbaren, metallischen Werkstoffen zwecks Befestigung des Anfanges oder des Endes einer Saite (20,21) an einem Tennisschlägerrahmen.
  6. 6. Verwendung einer das eine Ende einer zu spannenden Saite (20,21) in einem Tennisschlägerrahmen (11) aufnehmenden und durch Werkstoffdeformation unter Preßsitz haltenden Hülse (130) mit einem Innengewinde (133) und aus deformierbaren, metallischen Werkstoffen und mit einem an dem anderen Ende der Hülse (130) durch Werkstoffdeformation unter Preßsitz gehaltenen Hilfssaite (120) zwecks Spannung der für das Spannen eine nicht ausreichende Länge aufweisenden Saite (20,21).
DE19792928748 1979-07-17 1979-07-17 Verfahren zum befestigen einer saite an dem rahmen eines tennisschlaegers und tennisschlaeger mit mindestens einer nach diesem verfahren befestigten saite Withdrawn DE2928748A1 (de)

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