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DE2928127A1 - Stufenlos einstellbares kugelrollgetriebe - Google Patents

Stufenlos einstellbares kugelrollgetriebe

Info

Publication number
DE2928127A1
DE2928127A1 DE19792928127 DE2928127A DE2928127A1 DE 2928127 A1 DE2928127 A1 DE 2928127A1 DE 19792928127 DE19792928127 DE 19792928127 DE 2928127 A DE2928127 A DE 2928127A DE 2928127 A1 DE2928127 A1 DE 2928127A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
races
shaft
infinitely adjustable
adjustable ball
balls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19792928127
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Ing Grad Riepl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Planetroll GmbH and Co KG
Original Assignee
Planetroll Antriebe GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Planetroll Antriebe GmbH filed Critical Planetroll Antriebe GmbH
Priority to DE19792928127 priority Critical patent/DE2928127A1/de
Publication of DE2928127A1 publication Critical patent/DE2928127A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H15/00Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members
    • F16H15/48Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members with members having orbital motion
    • F16H15/50Gearings providing a continuous range of gear ratios
    • F16H15/503Gearings providing a continuous range of gear ratios in which two members co-operate by means of balls or rollers of uniform effective diameter, not mounted on shafts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

  • Stufenlos einstellbares Kugelrollgetriebe
  • Die Erfindung betrifft ein stufenlos einstellbares Kugelrollgetriebe mit zwei äußeren Laufringen mit innenliegenden formgleichen Laufflächen und zwei inneren Laufringen mit außenliegenden, nicht formgleichen Laufflächen, wobei die Laufringe axial gegeneinander verschieblich sind, einer Anzahl planetenartig umlaufender Ubertragungskugeln zwischen diesen Laufringen und einer Verstelleinrichtung zur Drehzahleinstellung.
  • Es ist bekannt, bei stufenlos einstellbaren mechanischen Getrieben Kugeln als übertragungskörper einzusetzen.
  • Bei einer bekannten Bauart sind mehrere, entlang einem Durchmesser durchbohrte Kugeln auf eigenen Wellen gelagert und gehalten, so daß sie nicht planetenartig um die Getriebeachse umlaufen können. Sie übertragen die Drehung eines Innenringes, indem sie sich ihrerseits um ihre Wellen drehen, auf einen zweiten Innenring. Zur änderung des Drehzahlverhältnisses der beiden Innenringe wird die Neigung der Wellen der Kugeln relativ zur Getriebeachse geändert und damit die Radien der Laufbahnen auf den Kugeln und zwar gegensätzlich für die beiden Innenringe. Solche Getriebe haben einen Verstellbereich von etwa R = 9.
  • Es ist weiterhin bekannt (FR-PS 1 231 854, US-PS 3 504 574, US-PS 3 707 888) eine Anzahl Kugeln zwischen zwei äußeren Laufringen in einem sogenanntem Abstandhalter zu führen. Die Laufbahnen der äußeren Laufringe und des einen inneren Laufringes sind eben und gegen die Getriebeachse um einen bestimmten Winkel geneigt, während der zweite innere Ring eine gekrümmte Laufbahn hat. Die beiden Innenringe sind drehfest mit einer ersten Welle verbunden und drehen somit gleich schnell.
  • Ein Außenring ist mit einer zweiten Welle drehfest verbunden. Der zweite Außenring ist durch die Verstelleinrichtung an der Drehung gehindert und steht still. Die Kugeln übertragen die Drehung der ersten Welle mit den inneren Laufringen auf den einen äußeren Laufring und die zweite Welle. Dabei laufen die Kugeln einmal planetenartig um die Getriebeachse um, wobei sie sich gleichzeitig, ähnlich den Verhältnissen in Kugellagern, um virtuelle Achsen durch die Kugelschwerpunkte drehen. Die Lagen dieser virtuellen Achsen im Raum sind durch die jeweiligen Lagen der Berührpunkte Kugeln -innere Laufringe definiert. Die Verbindungslinien der Berührpunkte Kugeln -innere Laufringe sind Mantellinien eines Kegels, dessen Spitze auf der Getriebeachse liegt. Der Öffnungswinkel des Kegels hängt vom gerade eingestellten übersetzungsverhältnis ab. Die virtuellen Achsen der Kugeln sind ebenfalls Mantellinien eines Kegels, dessen Spitze mit der Spitze des Kegels, der durch die Verbindungslinien der Berührpunkte Kugel - innere Laufringe gebildet wird, identisch ist.
  • Durch axiales Verschieben des einen stillstehenden äußeren Laufringes mittels der Verstelleinrichtung und damit notwendig des ihm diagonal gegenüberliegenden inneren Laufringes bewegen sich die Kugeln zwischen den zueinander parallelen Laufflächen der beiden anderen Laufringe, dabei ändern sich die Radien der Laufbahnen auf den Kugeln und der Laufbahnen auf den äußeren und inneren Laufringen und somit das übersetzungsverhältnis.
  • Insbesondere ändern sich dabei auch die Lagen der Berührpunkte Kugeln -innere Laufringe und somit die Neigung der virtuellen Achsen der Kugeln.
  • Bei Abtriebsdrehzahl Null liegen die virtuellen Achsen der Kugeln parallel zur Getriebeachse, bilden Jedoch zu dieser einen umso größeren Winkel, Je größer die Drehzahl des einen äußeren Laufringes ist. Getriebe dieser Bauart haben wesentliche Nachteile. Das maximal erreichbare Verhältnis von Abtriebs- zu Antriebsdrehzahl liegt bei etwa 0,5. Insbesondere aber eignen sie sich nicht für größere Leistungen. Da die virtuelle Achse der Kugeln ihre Lage im Raum entsprechend dem obengenanntem Kegelmantel ständig ändern muß, wirken auf die Kugeln beträchtliche Rückstellmomente - Deviationsmomente - welche versuchen, die virtuellen Achsen der Kugeln in eine zur Getriebeachse parallele Lage zu zwingen. Zur Vermeidung dieser Rückstellung ist eine im Vergleich zum übertragenen Drehmoment überhöhte Anpreßkraft erforderlich. Der Ubertragungswirkungsgrad des Getriebes wird erheblich verschlechtert und die Getriebetemperatur erhöht. Das Rückstellmoment steigt in erster Näherung mit der dritten Potenz des Kugeldurchmessers an. Das führt dazu, daß die übertragbare Leistung derartiger Getriebe bei etwa 7 kW begrenzt werden muß, da die erforderliche Anpreßkraft so hoch wird, daß der Ölfilm in den Berührungspunkten Kugeln - Laufringe abreißt. Die bekannten Getriebe dieser Bauart haben weiterhin den Nachteil, daß sich die die Drehzahl bestimmenden Teile gegen das Gehäuse abstützen. Die Übertragungsteile wie Laufringe und Kugeln bestehen aus gehärtetem Stahl, während das Getriebegehäuse aus kosten- und fertigungstechnischen Gründen entweder aus einer Aluminiumlegierung oder aus Grauguß hergestellt wird. Durch die unterschiedlichen L-ängenausdehnungskoeffizienten der verschiedenen Materialien treten zwischen kaltem Anlauf- und warmem Betriebszustand beträchtliche Drehzahländerungen auf, die für Präzisionsantriebe unzulässig hoch sind.
  • Ziel der Erfindung ist es, insbesondere den Leistungsbereich bis zu etwa 50 kW zu erweitern. Das übersetzungsverhältnis soll auf einen Wert größer 1 ausgedehnt werden, wobei eine einmal eingestellte Abtriebsdrehzahl auch bei wechselnden Betriebsbedingungen genau eingehalten wird.
  • Das Getriebe sollte außerdem durch die Abtriebsdrehzahl Null hindurch auf entgegengesetzte Drehrichtung verstellbar sein um es z.B. in Verbindung mit Verbrennungsmotoren als Fahrantrieb einsetzen zu können.
  • Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die äußeren Laufringe über eine Glocke drehfest mit einer ersten Welle, der eine innere Laufring drehfest mit einer zweiten Welle verbunden sind und der zweite innere Laufring durch die Verstelleinrichtung an der Drehung gehindert wird.
  • Durch die erfindungsgemäße Konstruktion gelingt es, auf die Kugeln wirkende Rückstellmomente zu vermeiden. Die für die Drehzahleinstellung maßgebenden übertragungsteile stützen sich nicht mehr am Gehäuse ab, so daß Temperaturunterschiede keinen Einfluß mehr auf die einmal eingestellte Drehzahl haben. Es werden übersetzungsverhältnisse von Abtriebsdrehzahl zu Antriebsdrehzahl von Null bis größer -1 erreicht, im Bedarfsfall ist sogar ein positives übersetzungsverhältnis möglich. Die beiden äußeren Laufringe haben gleichförmige Laufflächen. Da sie über eine Glocke drehfest mit einer ersten Welle verbunden sind, drehen sie gleich schnell.
  • Die virtuellen Achsen der Kugeln liegen daher immer parallel zur Getriebeachse und wandern nur parallel zu sich um die Getriebeachse. Der eine innere Laufring ist drehfest mit einer zweiten Welle verbunden. Seine Lauffläche ist parallel zur Lauffläche des ihm gegenüberliegenden äußeren Laufringes. Der zweite innere Laufring hat demgegenüber eine gekrümmte Lauffläche, Dieser zweite innere Laufring wird zur Drehzahleinstellung mittels der Verstelleinrichtung axial verschoben und dann bei eingestelltem Drehzahlverhältnis an der Drehung gehindert. Der diesem inneren Laufring gegenüberliegende äußere Laufring wird entsprechend axial bewegt, wobei sich die Kugeln zwischen den paralle Laufflächen der beiden anderen Laufringe verschiebt.
  • Die zur Drehmomentübertragung erforderliche Anpreßkraft wird durch ein Kraftspeichermittel, beispielsweise durch eine oder mehrere Tellerfedern mit vorzugsweise degressiver Kennlinie, durch einen drehmomentabhängigen Anpreßkraftregler bekannter Bauart oder hydraulisch erzeugt.
  • Diese derErzeugung von Anpreßkraft dienenden Einrichtungen sind so gestaltet, daß die axiale Verschiebung des äußeren Laufringes bei der Verstellung der Drehzahl möglich ist. Verwendet man Tellerfedern als Kraftspeichermittel so ist es vorteilhaft, Tellerfedern mit degressiver Kennlinie-einzusetzen, damit die Anpreßkraft und damit das übertragbare Drehmoment zu niedrigen Abtriebsdrehzahlen hin ansteigt, wodurch über einen weiten Bereich der Abtriebsdrehzahl konstante Leistungsübertragung möglich ist.
  • Das erfindungsgemäße Getriebe ist im folgenden an Hand eines Beispiels näher erläutert. Die Figur 1 zeigt schematisch eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Getriebes.
  • Die beiden äußeren Laufringe 2,3 mit den gleichförmigen, geraden Laufflächen sind über eine Glocke 8 mit einer ersten Welle 6 drehfest verbunden, so daß sie gleich schnell drehen Die Kugeln 10 rollen auf dem inneren stillstehenden Laufring 1 ab und übertragen die Drehbewegung, entsprechend der Getriebeanstellung übersetzt, auf den zweiten inneren Laufring 4 und die Welle 7. Der Abstandhalter 11 vermeidet, daß die Kugeln einander berühren. Die Lauffläche des inneren Laufringes 4 ist gerade und parallel zur Lauffläche des äußeren Laufringes 3. Die Lauffläche des inneren Laufringes 1 ist gekrümmt. Mittels der Verstelleinrichtung 5 wird der innere Laufring 1 zur Einstellung der gewünschten Abtriebsdrehzahl axial verschoben. Dabei wandern die Kugeln 10 zwischen den zueinander parallelen Laufflächen des äußeren Laufringes 3 und des inneren Laufringes 4 und verschieben ihrerseits den zweiten äußeren Laufring 2 entsprechend. Zwischen der Glocke 8 und dem äußeren Laufring 2 ist eine Tellerfeder 9 mit vorzugsweise degressiver Kennlinie zur Erzeugung der erforderlichen Anpreßkraft angeordnet.
  • Bei eingestellter Drehzahl Null für den inneren Laufring 4 ist der äußere Laufring 2 am dichtesten beim Laufring 3, für die maximale Drehzahl ist dieser am weitesten entfernt.
  • In Figur 2 sind die geometrischen Verhältnisse einer bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Getriebes dargestellt. Das Verhältnis der Drehzahl der Welle 7 zur Welle 6 sei mit i- bezeichnet. Dann ergibt sich folgende Formel: sina - sin T g/D 1 sino< + sin7 m/D Setzt man voraus, daß bei einer bevorzugten Ausführung der Winkel = 450 ist, so ergibt sich für Drehzahleinstellungen mitc( kleiner 450 ein negatives i, das heißt, daß die Drehrichtungen der Welle 6 und 7 entgegengesetzt sind, für o( = 450 ergibt sich bei beliebigen Drehzahlen der Welle 6 für die Welle 7 die Drehzahl Null, für « größer 450 erhält man ein positives i, das heißt, die Welle 7 ändert die Drehrichtung.

Claims (6)

  1. Patentansprüche Stufenlos einstellbares Kugelrollgetriebe mit zwei äußeren Laufringen mit innenliegenden, formgleichen Laufflächen und zwei inneren Laufringen mit außenliegenden, nicht formgleichen Laufflächen, wobei die Laufringe axial gegeneinander verschieblich sind, einer Anzahl planetenartig umlaufender Übertragungskugeln zwischen diesen Laufring-en und einer Verstelleinrichtung zur Drehzahleinstellung, d a d u r c h g e k e n n -z e i-c h n e t , daß die äußeren-Laufringe (23) über eine Glocke (8) drehfest mit einer ersten Welle (6), der eine innere Laufring (4) drehfest mit einer zweiten Welle (7) verbunden sind rund der zweite innere Laufring (1) durch die Verstelleinrichtung (5) an der Drehung gehindert ist.
  2. 2. Stufenlos einstellbares Kugeiroligetriebe nach Anspruch 1 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß zwischen der Glocke (8) und dem äußeren Laufring (2) ein axial wirkender Kraftspeicher (9) angeordnet ist.
  3. 3. Stufenlos einstellbares Kugelrollgetriebe nach Anspruch 1 d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t , daß anstelle des Kraftspeichers (9) eine drehmomentabhängige mechanische Anpreßvorrichtung belcannter Bauweise angeordnet ist.
  4. 4. Stufenlos einstellbares Kugeiroligetriebe nach Anspruch 1 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die erforderliche Anpreßkraft nicht durch einen Kraftspeicher, sondern hydraulisch erzeugt wird.
  5. 5. Stufenlos einstellbares Kugelrollgetriebe nach den Ansprüchen 2 bis 4 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Anpreßvorrichtungen eine axiale Verschiebung des äußeren Laufringes (2) zulassen.
  6. 6. Stufenlos einstellbares Kugelrollgetriebe nach Anspruch 2 oder 5 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n et , daß der Kraftspeicher (9) eine degressive Kraft-Weg-Kennlinie aufweist.
DE19792928127 1979-07-12 1979-07-12 Stufenlos einstellbares kugelrollgetriebe Withdrawn DE2928127A1 (de)

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DE2928127A1 true DE2928127A1 (de) 1981-02-19

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ID=6075509

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DE (1) DE2928127A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4667525A (en) * 1984-12-19 1987-05-26 Henry Schottler Variable speed frictional drive transmissions
US7467827B2 (en) 2004-10-14 2008-12-23 Keiper Gmbh & Co. Kg Gear stage for a vehicle seat
US7585245B2 (en) 2005-08-23 2009-09-08 Keiper Gmbh & Co. Kg Gear stage

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4667525A (en) * 1984-12-19 1987-05-26 Henry Schottler Variable speed frictional drive transmissions
US7467827B2 (en) 2004-10-14 2008-12-23 Keiper Gmbh & Co. Kg Gear stage for a vehicle seat
US7585245B2 (en) 2005-08-23 2009-09-08 Keiper Gmbh & Co. Kg Gear stage

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